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Montag, 30. Juni 2003 

Zuschauer erlebten tollen Beach-Cup
1.VC-Volleyballerinnen "auf Abwegen"
Deutsche Männer tasten sich an Weltspitze
Die Beachboys spielen barfuß im Sand
Zweiter deutscher Sieg gegen Italien
Beach-Szene feiert in Berlin-Mitte
Sieg im Süden
DVV-Jugend: Testspiel gegen Italien 2:3! 
DVV-Männern gelingt Doppelsieg über Italien
Grand Slam in Berlin - Der Sonntag
Harley/Franco gewinnen Vodafone Grand Slam !
Neues Männer C-Turnier im Hamburger Stadtpark

Juni 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Montag. 30. Juni 2003

Zuschauer erlebten tollen Beach-Cup

Spannende Entscheidungen bei Frauen und Männern am Strand von Warnemünde

Warnemünde (NNN) Andreas Kaiser und Stephan Kern heißen die Gewinner des Renault-Beach-Cups 2003 in Warnemünde. Den ersten Matchball verwandelten die beiden 26-Jährigen zum 2:1-Sieg über das Duo Hannes Ambelang/Manuel Rieke. "Das war ein hartes Stück Arbeit, wir mussten Vollgas geben", kommentierten die glücklichen Sieger ihren ersten Turnier-Erfolg in diesem Jahr.

Dramatik pur gab es im Endspiel: Nachdem die Essener den ersten Satz mit 17:21 abgeben mussten, drehten sie das Spiel, entschieden Satz zwei und drei für sich (21:19, 15:10).

Im Finale der Frauen hieß es Routine gegen Jugend: Gabriele Freytag und Martina Stoof vom TSV Spandau Berlin besiegten in einem hochklassigen und spannenden Endspiel das Team Frederike Fischer/ Sandra Piasecki mit 2:1. "Das war schon ein besonderer Reiz heute, sich noch mal gegen die Jugend durchzusetzen", erklärten die strahlenden Gewinnerinnen nach dem Match. Die Beach-Routiniers, die ohne Satzverlust ins Finale gestürmt waren, bestätigten mit dem Triumph in Warnemünde ihre bestechende Form. "Bei uns passt momentan einfach alles! Wir sind sehr gut eingespielt", so Martina Stoof.

Die unterlegenen U-18-Europameister Frederike Fischer und Sandra Piasecki fühlten sich nach dem Finale nicht als Verlierer: "Klar sind wir enttäuscht, aber der zweite Platz ist ein Riesenerfolg für uns", bekannte Sandra. Das jüngste Team im Turnier (beide Jahrgang 1986) begeisterte das Publikum mit tollem Einsatz und intelligenten Spielzügen. "Im dritten Satz sind unsere Beine doch etwas schwer geworden", begründete Frederike die Niederlage.

Im Spiel um Platz drei konnten sich Julia Krumbeck und Antje Röder deutlich mit 2:0 gegen das Duo Doreen Engel/Maria Wendisch durchsetzen. Bei den Männern muss-ten zwei dritte Plätze vergeben werden: Sowohl Eric Koreng und Marcus Popp als auch das Team Arvid Kinder/ Leonard Waligora konnten verletzungsbedingt zum kleinen Finale nicht antreten.

Olympiareif präsentierte sich trotz kühlerer Temperaturen und einiger Regentropfen am Finaltag das Warnemünder Publikum: Insgesamt 10 000 begeisterte Zuschauer verfolgten die Spiele des fünften Turniers in diesem Jahr. Der Renault-Beach-Cup feierte im Ostseebad eine gelungene Premiere mit ausgelassener Stimmung auf den Rängen und Weltklasse-Beach-Volleyball auf den Courts.

Alle Ergebnisse vom Renault-Beach-Cup 2003 in Warnemünde und weitere Informationen im Überblick finden Sie unter www.renault-beach-cup.de.

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Montag. 30. Juni 2003

1.VC-Volleyballerinnen "auf Abwegen"

Zweitligisten bei Streetball-Landesfinale Dritter

Parchim Dass eingefleischte Volleyballerinnen nicht nur am Netz, sondern auch am Basketballkorb mit dem etwas schwereren Ball umgehen können, bewiesen vier Spielerinnen der ersten Damenmannschaft des 1. VC Parchim. Stefanie Müller, Katharina Wilk, Anne Stender und Carolin Herrmann traten am Sonnabend beim Landesfinale im Streetbasketball auf dem Parchimer Jahnsportplatz als "DM-Team" an und belegten den dritten Platz in der Spielklasse IV. 

Der Mannschaftsname der Vier, "DM" hatte allerdings nichts damit zu tun, dass alle im Volleyball Deutsche Meister geworden sind, sondern mit den Vornamen ihres Trainers Dirk Groß und seiner Freundin Miri. Stefanie Müller: "Wir sollen uns in der wettkampffreien Zeit auch außerhalb des Trainings fit halten, hat unser Trainer gesagt. Das haben wir gemacht und deshalb widmen wir den Preis bei diesem Basketballturnier unserem Trainer und seiner Partnerin".

 

Deutschland - Stuttgarter Nachrichten 

Montag. 30. Juni 2003

Deutsche Männer tasten sich an Weltspitze

Lehrgeld zahlt sich aus

Verona - Das Lehrgeld beginnt Rendite abzuwerfen. Die Vorrunde in der Weltliga hat gezeigt, dass die deutschen Volleyballer gut zwei Monate vor der Europameisterschaft im eigenen Land (5. bis 14. September in Karlsruhe, Leipzig und Berlin) dabei sind, sich langsam an die Weltspitze heranzutasten. Im letzten Vorrundenspiel feierte das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu am Sonntag in Verona mit 3:1 (19:25, 25:21, 25:21, 25:22) den zweiten Triumph über Gastgeber Italien. Zwei Tage zuvor wurde der dreifache Weltmeister in Triest schon einmal mit 3:1 in die Knie gezwungen.

Vor rund 4000 frenetischen Zuschauern im "Palasport" trat die Mannschaft um Kapitän Kuck erneut couragiert auf und spielte durchgängig auf einem hohen Niveau. "Unglaublich. Die Jungs haben sensationell gespielt", sagte Moculescu Schweiß gebadet und fiel seinen Spielern um den Hals.

Kein Wunder, dass Moculescu sein Team auf dem richtigen Weg sieht. "Ich denke, dass wir uns international in den letzten Jahren einiges an Respekt erarbeitet haben", stellte der Coach während der Reise nach Norditalien fest. Der überraschende Erfolg gegen den achtmaligen Weltliga-Champion lässt zudem das Vorrunden-Aus in dem mit 15 Millionen Dollar dotierten Wettbewerb etwas süßer schmecken.

Mängel sind dennoch nicht zu übersehen. "Bei uns spielt an einem guten Tag jeder seine Rolle gut. Bei den Besten kommt aber auch noch ein Klasseangriff heraus, wenn ein Angreifer mal für den Spielaufbau sorgen muss", sagte Marco Liefke, mit 202 Länderspielen und 28 Jahren einer der Routiniers: "Die sind bei der Ballbehandlung einfach besser als wir."

Mit der Qualifikation für die lukrative Endrunde (8. bis 13. Juli in Madrid) hatte daher ohnehin niemand gerechnet. Die ersten beiden Plätze in der starken Gruppe B, die zur Teilnahme berechtigen, schienen von Beginn an für Italien und den Weltmeister aus Brasilien reserviert. Der angepeilte 3. Rang vor Portugal wurde erreicht. Das Startgeld ist für Moculescu eine Investition in die Zukunft. "Wenn es gewollt wird, dass sich diese Mannschaft weiter entwickelt, muss sie auch in den nächsten Jahren in der Weltliga spielen", sagte er.

Ebenso betonte der 53-jährige Trainerfuchs aber auch, dass der Weg in die Weltspitze einen langen Atem erfordert. "Im Volleyball braucht man Geduld", so Moculescu, der nach einem ersten Engagement von 1987 bis 1990 seit Anfang 1999 wieder für die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) verantwortlich ist. "Als ich angefangen habe, sind wir von Belgien geputzt worden. Heute laden viel hochklassigere Nationen uns wieder gern zu Länderspielen ein."

Ein weiteres Indiz für die wachsende Qualität sei, dass deutsche Asse zunehmend im Ausland gefragt sind. Vier der zwölf für Italien nominierten Akteure spielen bereits in anderen europäischen Ligen, vier weitere haben für die kommende Saison unterschrieben. Bernd Zimmermann, der für den DVV als Scout bei jährlich rund 70 Länderspielen die internationale Szene beobachtet, begrüßt dieses "Fernweh" als weiteren Mosaikstein beim Streben nach mehr Klasse: "Die Jungs werden sich weiter entwickeln und der deutsche Volleyball wird davon profitieren."

Die deutsche Mannschaft: Marco Liefke (SCC Berlin), Björn Andrae, (VfB Friedrichshafen), Wolfgang Kuck (Montpellier UC/Frankreich), Frank Dehne (SCC Berlin), Christian Pampel (VfB Friedrichshafen), Ralph Bergmann (Knack Roeselare/Belgien), Eugen Bakumovski (SCC Berlin), Norbert Walter (VfB Friedrichshafen), Sebastian Prüsener (TSV Unterhaching).

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Montag. 30. Juni 2003

Die Beachboys spielen barfuß im Sand

Schkeuditz. 120 Tonnen, dreifach gewaschen und verteilt auf etwa 450 Quadratmeter: Auf der Freifläche gegenüber des Schkeuditzer Rathauses spielten an drei Tagen Ballsportler im Sand.

Beach-Basketball, -Handball, -Volleyball und -Tennis zogen an den drei Stadtfest-Tagen vor allem Jugendliche Sportskanonen auf das strandähnliche Geläuf.

"Wir müssen uns nochmal bei den Technischen Betrieben bedanken, die uns beim Anlegen des Sandplatzes tatkräftig unterstützt haben", sagte Herbert Pergande von den Schkeuditzer Handballern. Sein Basketball-Pendant Dieter Bornschein erklärte:"Es ist schön, dass hier auch den Kids was geboten wird".

Am Sonntag probierten sich dann Liebhaber des "weißen Sports" im Sand. "Obwohl ich noch nie Tennis gespielt habe, hat es mir großen Spaß gemacht", fand die neunjährige Sandra Schönefeld aus Schkeuditz.

 

Deutschland - Darmstädter Echo 

Montag. 30. Juni 2003

Zweiter deutscher Sieg gegen Italien

Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft hat zum Vorrunden-Abschluss der Weltliga erneut mit einem Sieg aufhorchen lassen. Beim Ex-Weltmeister Italien gewann die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu sensationell mit 3:1 (19:25, 25:21, 25:21, 25:22). Zwei Tage nach dem ebenso überraschenden 3:1 in Triest gegen den gleichen Gegner stand der Erfolg vor 4000 Zuschauern in Verona nach 96 Minuten fest. Vor den beiden Weltliga-Siegen hatte das deutsche Nationalteam zuletzt 1991 gegen Italien gewonnen.

"Ich denke, dass der Knoten geplatzt ist, zumal meine Jungs zweimal eine solche fast perfekte Topleistung gebracht haben. Diese Siege sollten Selbstvertrauen geben, jetzt unterschätzt uns niemand mehr", sagte Moculescu.

Erfolg dank Dehne und Kuck

Eine Woche nach dem Sieg gegen Portugal präsentierte sich das Team beim Weltliga-Rekordgewinner erstmals über zwei Spiele komplett als europäisches Topteam. Der herausragende Zuspieler Frank Dehne und der in Annahme wie Angriff überragende Kapitän Wolfgang Kuck zogen den Gastgebern am Sonntag beim 3:1 (19:25, 25:21, 25:21, 25:22) den Nerv. "Ich war schon überrascht, dass wir so ein hohes Niveau halten können. Aber die ganze Mannschaft glaubt endlich an sich, das ist eine neue Qualität", meinte Kuck.

Mit vier Siegen blieb den Deutschen (8:16 Punkte) hinter den für die Endrunde qualifizierten Teams von Brasilien (20:4) und Italien (16:8) trotzdem nur Platz drei vor Portugal (4:20 Punkte). "Ich bin froh, dass wir jetzt eines der großen Teams geschlagen haben, aber deshalb gehören wir noch nicht zur Weltspitze", erklärte Moculescu. Mit einem Blick auf die Heim-EM, bei der auch der am Knie verletzte Kapitän Stefan Hübner wieder mit dabei ist, warnte der Chefcoach vor überzogenen Erwartungen: "Wenn wir die Endrunde der besten Acht erreichen, ist das schon gut. Wir müssen noch viel lernen."

 

Deutschland - Rhein-Zeitung 

Montag. 30. Juni 2003

Beach-Szene feiert in Berlin-Mitte

50.000 am Palast der Republik: Dieckmann/Reckermann auf Platz vier

Berlin - 50.000 Fans, jede Menge nackter Haut und toller Sport - die Beachvolleyball-Szene feierte direkt vor dem Palast der Republik in Berlin-Mitte das größte Fest ihrer Geschichte. Nur ein Sieg fehlte den am Ende viertplatzierten Europameistern Markus Dieckmann/Jonas Reckermann zur sportlichen Krönung des mit 600.000 Dollar dotierten ersten Grand-Slam-Turniers in Deutschland. Trotzdem kassierte das deutsche Topduo 18.000 Dollar und damit den größten Scheck der Karriere.

"Danke Berlin. Das war ein supergutes Event hier. Schade, dass wir es nicht wieder aufs Podest geschafft haben. Aber mit Platz vier können wir auf jeden Fall leben", erklärte Dieckmann. Eine Bauchmuskelzerrung behinderte den Moerser nach vier Siegen im Halbfinale, das gegen die variableren argentinischen Weltmeister Baracetti/Conde mit 17:21, 12:21 verloren ging. Anschließend verlor das im Vorjahr in Berlin noch drittplatzierte Duo auch noch das kleine Finale 15:21, 16:21 gegen die Brasilianer Ricardo/Emanuel.

2500 Tonnen Sand für die "Beach-Hauptstadt" der Welt

Die Fans auf den proppevollen Stahlrohr-Tribünen rund um die mit 2500 Tonnen Sand geschaffene Strand-Welt feierten bei rockiger Musik trotzdem ein großes Happening. Berlin ist mit Blick auf die WM 2007 und den gesicherten Grand-Slam-Status auf dem besten Weg, die Beach-Hauptstadt der Welt zu werden. "Bei der WM wollen wir die Finals vor dem Brandenburger Tor", verkündete Verbandschef Werner von Moltke. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Der Etat von 1,2 Millionen Euro konnte nur mit Unterstützung des Berliner Senats zusammengebaggert werden, die TV-Liveübertragung in Eurosport war nur durch die partielle Übernahme der Produktionskosten möglich.

Dieckmann/Reckermann hat Olympia-Qualifikation fast sicher

Zumindest der sportliche Trend spricht selbst ohne die angeschlagenen Olympiadritten Jörg Ahmann/Axel Hager für eine Fortsetzung des Beach-Booms in Deutschland. Dieckmann/Reckermann erreichten nach Platz zwei in Gstaad zum zweiten Mal in Folge das Halbfinale eines Weltserienturniers und haben die Olympia-Qualifikation für Athen praktisch in der Tasche. Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (Berlin) und David Klemperer/Niklas Rademacher (Hildesheim/Gießen) scheiterten im Achtelfinale und erhielten für den geteilten neunten Platz jeweils 8000 Dollar.

Damen-Duo Pohl/Rau mit bestem Saisonresultat

Das beste Damen-Duo Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) schaffte mit Platz fünf das beste Saisonresultat. Der Lohn waren ein Rekordpreisgeld von 13.000 Dollar und 360 Weltranglistenpunkte. "Das ist für uns ein riesiger Erfolg. Unsere Gegner im Viertelfinale waren halt einen Tick besser, aber wir arbeiten daran", erklärte Pohl. 18:21, 17:21 verloren die Deutschen gegen Walsh/May (USA). Das Finale der Damen entschieden die Brasilianerinnen Ana Paula und Sandra Pires nach Abwehr eines Matchballs mit 20:22, 29:27, 15:13 gegen Holly McPeak/Elaine Youngs (USA) für sich. Satte 45.000 Dollar waren der Lohn genau wie für die Brasilianer Harley/Franco, die das Finale mit 21:18, 21:16 gegen Baracetti/Conde gewannen.

Lars Becker

 

Deutschland - Frankfurter Rundschau 

Montag. 30. Juni 2003

Sieg im Süden

Für die deutschen Volleyballer zahlt sich die Weltliga-Teilnahme aus / Bundestrainer Moculescu: "Ein langer Weg"

Die Investition beginnt Rendite abzuwerfen. Die Vorrunde in der Weltliga hat gezeigt, dass die deutschen Volleyballer gut zwei Monate vor der Europameisterschaft im eigenen Land (5. bis 14. September in Karlsruhe, Leipzig und Berlin) dabei sind, sich langsam an die Weltspitze heranzutasten. Zwar standen vor dem letzten Spiel am Sonntag gegen Italien (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) drei Siegen acht Niederlagen gegenüber, doch immerhin wurde der dreifache Weltmeister in Triest mit 3:1 bezwungen.

Kein Wunder, dass Bundestrainer Stelian Moculescu sein Team auf dem richtigen Weg sieht. "Ich denke, dass wir uns international in den vergangenen Jahren einiges an Respekt erarbeitet haben", stellte der Coach während der Reise nach Norditalien fest. Der überraschende Erfolg gegen den achtmaligen Weltliga-Champion lässt zudem das Vorrunden-Aus in dem mit 15 Millionen Dollar dotierten Wettbewerb etwas erträglicher aussehen.

Die Mängel aber sind nicht zu übersehen. "Bei uns spielt an einem guten Tag jeder seine Rolle gut. Bei den Besten kommt aber auch noch ein Klasseangriff heraus, wenn ein Angreifer mal für den Spielaufbau sorgen muss", sagte Marco Liefke, mit 201 Länderspielen und 28 Jahren einer der Routiniers. "Die sind bei der Ballbehandlung einfach besser als wir." Mit der Qualifikation für die lukrative Endrunde (8. bis 13. Juli in Madrid) hatte daher ohnehin niemand gerechnet. Die ersten beiden Plätze in der starken Gruppe B, die zur Teilnahme berechtigen, schienen von Beginn an für Italien und den Weltmeister aus Brasilien reserviert. Der angepeilte dritte Platz vor Portugal wurde erreicht.

Das Startgeld ist für Moculescu eine Investition in die Zukunft. "Wenn es gewollt wird, dass diese Mannschaft sich weiter entwickelt, dann muss sie auch in den nächsten Jahren in der Weltliga spielen", sagte er. Ebenso betont der 53 Jahre alte Trainer aber auch, dass der Weg in die Weltspitze einen langen Atem erfordert. "Im Volleyball braucht man Geduld", sagt Moculescu, der nach einem ersten Engagement von 1987 bis 1990 seit Anfang 1999 wieder für die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) verantwortlich ist. "Als ich angefangen habe, sind wir von Belgien geputzt worden. Heute laden viel hochklassigere Nationen uns wieder gerne zu Länderspielen ein." Ein weiteres Indiz für die wachsende Qualität sei, dass deutsche Asse zunehmend im Ausland gefragt sind. Vier der zwölf für Italien nominierten Akteure spielen bereits in anderen europäischen Ligen, vier weitere haben für die kommende Saison unterschrieben. Bernd Zimmermann, der für den DVV als Scout bei jährlich rund 70 Länderspielen die internationale Szene beobachtet, begrüßt dieses Fernweh als weiteren Mosaikstein beim Streben nach mehr Klasse: "Die Jungs werden sich weiter entwickeln, und wir werden davon profitieren."

 

Deutschland - DVV-News 

Montag. 30. Juni 2003

DVV-Jugend: Testspiel gegen Italien 2:3!

Die weibliche Jugend-Nationalmannschaft des DVV befindet sich derzeit in Italien und bestreitet dort ein gemeinsames Trainingslager mit den Gastgeberinnen. Im ersten von mehreren Länderspielen unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Jens Tietböhl den Italienerinnen nach einer 2:0-Satzführung mit 2:3 (25-17, 25-21, 19-25, 23-25, 10-15).

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Montag. 30. Juni 2003

DVV-Männern gelingt Doppelsieg über Italien

Deutsche Auswahl dreht zweiten Satz und gewinnt erneut 3:1!

Mit einem doppelten Erfolg in Italien beendete die deutsche Männer-Nationalmannschaft die diesjährige Weltligasaison. Dem 3:1 am Freitag in Triest ließ die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu in Verona ein weiteres 3:1 (19:25, 25:21, 25:21, 25:22) folgen. Es sind sie beiden ersten Siege einer DVV-Männer-Auswahl über Italien seit 1990.

Im Gegensatz zur ersten Partie, als die Moculescu-Truppe einen ausgezeichneten Start erwischt hatte, kam sie in Spiel Nummer zwei nur schleppend in Fahrt. Außerdem agierten die Italiener fast fehlerfrei und sicherten sich somit problemlos den ersten Durchgang.

Auch im zweiten Abschnitt sah es zunächst nicht gut aus. 16:14 führte Italien bereits, ehe die Deutschen zur Aufholjagd ansetzten und den Zwei-Punkte-Rückstand in einen Fünf-Punkte-Vorsprung (24:19) und schließlich einen Satzerfolg umwandelten. Besonders Wolfgang Kuck, der zuvor eher glücklos agiert hatte, fand ins Spiel und riss seine Mitspieler mit. Außerdem setzten Christian Pampel und Björn Andrae, die für Marco Liefke beziehungsweise Eugen Bakumovski ins Spiel gekommen waren, positive Signale.

Nun war der Knoten geplatzt. Denn, was die deutschen Spieler jetzt zeigten, war Volleyball der ersten Güte. Mit guten Aufschlägen, einem sicheren Block und einem ausgezeichneten Zuspiel von Frank Dehne schafften sie es, die Italiener so unter Druck zu setzen, dass bei ihnen nichts mehr zusammenlief und sie beide Sätze deutlich abgaben. "Wir haben die Frage gestellt und sie mussten antworten", so Ilja Wiederschein. "Das ist ein sehr schönes Gefühl, zu gewinnen", freute sich Andrae und Kuck konstatierte: "Es ist befreiend, denn es ist frustrierend, fast immer nur zu verlieren." Auch den Grund, warum es am Wochenende so gut lief, hatte der Kapitän parat: "Wenn wir uns daran gewöhnen, konstant auf höherem Niveau zu spielen, gewinnen wir auch. Das ist keine Magie."

Italiens Trainer Montali lobte die Leistung der Deutschen, räumte aber zugleich ein, dass seine Mannschaft nicht hochmotiviert in die beiden Partien gegangen sei. "Wir waren nicht in der besten Verfassung, denn wir waren ja schon fuer die Weltliga-Endrunde qualifiziert", sagte er.

Zum Abschluss der Weltliga-Vorrunde belegt die DVV-Auswahl nun mit vier Siegen und acht Niederlagen den dritten Tabellenplatz und erreichte damit das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr. Vierter wurde Portugal mit zwei Siegen und zehn Niederlagen. Für die Endrunde der besten acht Teams in Madrid qualifizierten sich Brasilien als Gruppenerster (zehn Siege, zwei Niederlagen) sowie Italien als Zweiter (acht Siege, vier Niederlagen).

(Cornelia Kurth, Volleyball Magazin)

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Montag. 30. Juni 2003

Grand Slam in Berlin - Der Sonntag

Franco/Harley gewinnen Grand Slam Berlin

Der Grand Slam in Berlin 2003 hat sein Siegerduo: Im Finale setzten sich die Brasilianer Franco/Harley überraschend klar in zwei Sätzen gegen Baracetti/Conde aus Argentinien mit 2:0 durch. Bereits im ersten Satz hatten die späteren Sieger stets ein paar Punkte Vorsprung, den dritten Satzball verwandelte der stark aufspielende 36jährige Franco Jose Vieira Neto zum 21:18. Und auch im zweiten Durchgang zog das brasiliansische Duo gegen die argentinischen Weltmeister schnell in Front. Eine kleine Vorentscheidung gab es beim Stande von 16:12 für Franco/Harley, die den spektakulärsten Ballwechsel des Matches für sich entscheiden konnten. Trotz Aufholjagd der Argentinier ließen sich die Sieger diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Bereits den ersten Matchball verwandelte Harley mit einem Block zum verdienten 21:18 und 21:16 Sieg. Lohn der harten Arbeit: 45.000 Dollar Preisgeld und 600 Weltranglistenpunkte! Alle Ergebnisse erhaltet ihr natürlich auf unseren Ergebnisseiten.

Markus und Jonas auf Rang 4

Markus Dieckmann und Jonas Reckermann haben beim Grand Slam in Berlin den vierten Rang belegt. Im kleinen Finale unterlagen sie dem braslianischen Topduo Emanuel/Ricardo in zwei Sätzen mit 15:21 und 16:21. Mit dieser Platzierung haben die amtierenden Europameister ein Preisgeld vom 18.000 Dollar eingefahren und gleichzeitig 420 Weltranglistenpunkte gesammelt. Wir gratulieren zu dieser tollen Leistung! Alle Ergebnisse erhaltet ihr natürlich auf unseren Ergebnisseiten.

 

Deutschland - Vodafone Masters-News 

Montag. 30. Juni 2003

Brasilianer Harley / Franco gewinnen Vodafone Grand Slam !

Hervorragender vierter Platz für Dieckmann / Reckermann !

Berlin, 29. Juni 2003. Der Brasilianer Harley Marques Silva gewinnt zum zweiten Mal in Folge das internationale Turnier in Berlin. In diesem Jahr war Harley mit seinem neuen Teampartner Franco José Vieira Neto beim Vodafone Grand Slam erfolgreich. Im Finale des mit 300.000 US $ dotierten Turniers besiegten sie die Weltmeister Mariano Baracetti / Martin Alejo Conde (ARG) in zwei Sätzen (21:18, 21:16). Die Brasilianer nehmen neben 600 Ranglistenpunkten, 45.000 US $ Preisgeld mit nach Hause. Zudem wurde Harley bei der Siegerehrung zum besten Spieler des Turniers gekürt. Der zweite Platz wird für Baracetti / Conde mit 30.000 US $ belohnt.

Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (beide Moers) konnten ihren dritten Platz vom Vorjahr in Berlin nicht wiederholen, belegten aber am Ende einen hervorragenden vierten Platz (18.000 US $ Preisgeld). Im kleinen Finale trafen sie auf das brasilianische Team Ricardo Alex Costa Santos / Emanuel Rego und verloren das Match in zwei Sätzen (15:21, 16:21). Ausschlaggebend für die deutliche Niederlage war eine Bauchmuskelzerrung von Markus Dieckmann, die er sich vor vier Tagen zugezogen hat und ihm im heutigen Halbfinale erstmalig stärkere Probleme bereitete. Das Halbfinale verlor das bestplatzierte deutsche Team gegen Baracetti / Conde ebenfalls in zwei Sätzen (17:21, 12:21). 

„Gegen solche Spitzenteams, kann man nicht gewinnen, wenn man nicht hundertprozentig fit ist, aber wir sind mit dem erreichen des vierten Platzes sehr zufrieden“, urteilte Markus Dieckmann nach dem Spiel. Teampartner Jonas Reckermann fügte hinzu, „wir haben das kleine Finale trotz der Niederlage genossen und hatten uns auch nur minimale Chance ausgerechnet, aber da Markus’ Verletzung nicht schlimmer werden konnte, haben wir uns entschieden für das tolle Publikum anzutreten und das Spiel ohne großen Druck einfach zu genießen.“ Für die nächste Station der World Tour in Stavanger (NOR) sah Markus Dieckmann gute Chancen wieder fit antreten zu können.

Bei der Siegerehrung wurden Jonas Reckermann für den schnellsten Aufschlag des Turniers mit 98,1 Km/h ausgezeichnet.

An den sechs Tagen des Vodafone Grand Slam strömten 39.000 Zuschauer auf den Berliner Schloßplatz, um die Strandatmosphäre und den Sport bei herrlichem Sommerwetter zu genießen. „Berlin hat das beste Beach-Volleyball Publikum der Welt“, urteilte der Generalsekretär der FIVB Jean-Pierre Seppey bei der Siegerehrung, und unterstrich damit die Entscheidung die Weltmeisterschaften 2007 nach Berlin zu vergeben.

 

Hamburg - VG WiWa-News 

Montag. 30. Juni 2003

Neues Männer C-Turnier im Hamburger Stadtpark

Mitten in der Beach-Saison legt die VG WiWa Hamburg im Sand richtig los: Zusätzlichzum SIGNAL/IDUNA-Premium-Cup am 5.7. richten die Beach-Narren aus Hamburgs wildem Osten kurzfristig einen weiteren Wettkampf aus.

Am Samstag, den 2.8. bietet die VG WiWa ein Männer C-Turnier für 24 Teams an und rechnet mit großer Nachfrage: "Ab Anfang Juli haben Spieler, die noch kein B-Turnier gewonnen haben keine Möglichkeit mehr ein Turnier zu spielen: Es werden nur noch hochrangige Turniere angeboten, bei denen die Top-Spieler der Rangliste unter sich sind", erklärt Ausrichter Oliver Camp den Bedarf - Grund genug für die VG WiWa die Lücke zu schließen.

Quereinsteiger ohne Ranglistenpunkte und Vereinszugehörigkeit oder Jugendliche, denen YOUNG BEACH-Turniere keine Herausforderung mehr bieten, haben im Hochsommer nun die Gelegenheit an zentraler Stelle ein großes Turnier auf 4 Feldern zu erleben.

Auf keinen Fall soll auf die Platzierungsspiele verzichtet werden, um allen Interessierten ein Maximum an Spiel-Spaß im doppelten KO-System zu bieten. Da bei diesem C-Turnier die Startplätze zur Hälfte nach Meldeeingang und zur Hälfte nach negativer Rangliste vergeben werden, ist die umgehende Anmeldung zu empfehlen. Bis spätestens 21.7. sollte die Anmeldung erfolgt sein - am einfachsten ist die Anmeldung online unter www.hamburg-beach.de. Das Startgeld beträgt 20 Euro sowie 10 Euro Kaution. Informationen zu weiteren Beach-Aktivitäten VG WiWa Hamburg sind unter www.vg-wiwa.de zu finden.

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel