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| Deutschland - Renault Beach Cup-News |
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Dienstag. 01. Juli 2003 |
Dresden:
Strandfeeling vor historischer Kulisse
Premiere in Dresden:
Vom 04. – 06. Juli schlägt der Renault Beach Cup zum ersten Mal seine Zelte
in der sächsischen Landeshauptstadt auf und bringt kalifornisches
Beach-Flair auf den historischen Altmarkt. Das ganze Wochenende kämpfen
hier Deutschlands Top-Beacher um Punkte und Preisgeld.
Der Altmarkt ist das
Herzstück der Dresdner Innenstadt und eine beliebte Shopping-Adresse der
Dresdner. Hier pulsiert das städtische Leben. Von Freitag bis Sonntag
aber wird der große Marktplatz zum Zentrum des Beach-Volleyball mit
vier Courts umgebaut und spannende Matches werden den Puls von Spielern wie
Zuschauern in die Höhe treiben. Dann ist zwischen Rathaus, Kulturpalast
und Kreuzkirche Summer in the city mit coolen Drinks und Partystimmung
angesagt.
Knackige Sportler
bestimmen ein Wochenende lang das Bild auf dem Altmarkt. Heiße Beach-Volleyball
Action mit dramatischen Duellen, harten Schmetterbällen und präzisen
Blocks sind bei der offiziellen Ranglistenturnierserie
des Deutschen Volleyball-Verbandes garantiert. Wie bei den bereits
ausgetragenen Stadtturnieren in München, Leipzig und Mannheim wird auch in
der Sachsen-Metropole eine fantastische Atmosphäre herrschen:
Strandfeeling pur mitten in der City!
Das Teilnehmerfeld
verspricht Beach-Volleyball der Extraklasse: So werden unter anderem die
Studenten-Weltmeister Eric Koreng und Marcus Popp in Dresden aufschlagen.
Das Publikum darf sich auch auf die Lokalmatadoren Janine Ast und Peggy Küttner
vom Dresdner SC freuen.
| Deutschland - Bonner General-Anzeiger |
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Dienstag. 01. Juli 2003 |
Bonn: Vielleicht kommt Schwenk zurück
Volleyball-Zweitligist SSF Fortuna Bonn hofft noch auf seinen Hauptangreifer
Bonn. (adH) Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch im Volleyball. Und deshalb spekuliert Zweitliga-Aufsteiger SSF Fortuna Bonn immer noch ein wenig darauf, dass Hauptangreifer Christoph Schwenk dem Verein erhalten bleibt.
Schwenk liegt ein Angebot des Bundesligisten Mendig vor, das er wohl auch annehmen wird. Allerdings mit einer Einschränkung. "Christoph will dort die Vorbereitung absolvieren und sich dann entscheiden, ob er den Sprung in die erste Liga wagt", sagt SSF-Fortuna-Geschäftsführer Fritz Hacke. Die Mendener heißen künftig übrigens nicht mehr VC, sondern "Maoam". Ein Produkt des Bonner Unternehmens "Haribo".
Hacke selbst wurde jetzt auf dem Verbandstag des Westdeutschen Volleyball-Verbandes als Spielwart bestätigt. Diesmal einstimmig. Diskussionen gab es dagegen um die Kandidatur des Präsidenten. Matthias Fell (Münster) wurde hier durch Egon Baumgarten (Leverkusen) abgelöst.
Ihr erstes Zweitliga-Heimspiel bestreiten die SSF Fortuna am 20. September gegen den FC Schüttorf.
| Deutschland - Pinneberger Zeitung |
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Dienstag. 01. Juli 2003 |
Elmshorner Studenten Vizemeister
Elmshorn - Auch wenn derzeit Beachvolleyball Hochsaison hat: Die besten deutschen Studenten baggern und pritschen immer noch in der Halle.
Bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in München hatten auch zwei Elmshorner Grund zur Freude: Matthias Becker, früherer Regionalliga-Akteur der VG Elmshorn, und Christian Proske (ehemals VGE, zuletzt Eimsbütteler TV) erreichten mit der Auswahl der Kieler Christian-Albrechts-Universität Platz zwei der Endrunde. Im Turnierverlauf mussten sich die schleswig-holsteinischen Studenten nur den ausrichtenden Münchnern geschlagen geben (23:25, 24:26). Proske wurde zudem als bester Angreifer der DM geehrt.
Sein
jüngerer Bruder Matthias muss unterdessen lange pausieren: Bei einem
Beach-Turnier in Jork zog sich der 20-Jährige eine schwere Schulterverletzung
zu.
fwi
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Dienstag. 01. Juli 2003 |
Fischbek setzt auf Volleyball-Talente
Fischbek - Der TV Fischbek wird zum Talentschuppen im Volleyball umgebaut: Mit Johanna Barg (19) und Margarethe Kozuch (16) kommen zwei junge Spielerinnen vom Zweitliga-Club CVJM, die in Hamburg als die größten Talente bezeichnet werden. Die Fischbeker profitieren dabei von der Aufbau-Arbeit des Teams aus Wandsbek.
Jugend-Nationalspielerin Margarethe Kozuch lebt von ihrem Talent, Experten lassen kaum Zweifel an ihren Erstliga-Qualitäten aufkommen. Johanna Barg dagegen hat sich ihre sportliche Karriere erarbeitet. So war sie zwar auch dreimal zu Lehrgängen der Jugend-Nationalmannschaft eingeladen, hörte dann vom Deutschen Volleyball-Verband aber nie wieder etwas.
"Es fällt mir sehr schwer, ich habe mich beim CVJM sehr wohl gefühlt", sagte die Außenangreiferin. Die sportlichen Perspektiven in Fischbek seien für sie einfach besser. Wenn man der 1,78 Meter großen Volleyballerin etwas unterstellen darf, dann mit Sicherheit den Willen, sich voll einzusetzen, wenn sie sich zu einer Sache entschieden hat.
So stellt sie nach bestandenem Abitur (Notenschnitt 1,7) ihre weitere Ausbildung erst einmal für ein Jahr zurück. "Ich werde mich ganz um Volleyball kümmern", sagte sie. Allenfalls einige Nebenjobs wird sie annehmen, eventuell irgendwo putzen oder Nachhilfe geben. Den Beginn einer Ausbildung hat sie um ein Jahr verschoben. "Trainer Knut Rettig hat mir gesagt, dass ich gute Chancen auf Einsätze in der Mannschaft habe", sagte sie.
Dabei
wird sie im wahrsten Sinne des Wortes einen weiten Weg zurück legen müssen.
Denn Johanna Barg wohnt bei ihren Eltern in Bad Oldesloe. Da sie keinen eigenen
Wagen hat, fährt sie entweder aus Rahlstedt mit Teamkollegin Christina Benecke
oder leiht sich den Wagen der Eltern aus. "Das wird schon irgendwie
klappen", ist sie sicher. Zumal der "Taxi-Dienst" von Christina
Benecke noch umfangreicher sein wird. Denn auch Margarethe Kozuch, der zweite
Neuzugang des TV Fischbek, wohnt in Rahlstedt. Die Gymnasiastin, die zunächst für
ein Jahr in Fischbek unterschrieben hat, muss ebenfalls mitgenommen werden.
masch
| Deutschland - Gifhorner Rundschau |
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Dienstag. 01. Juli 2003 |
Familiäres Flair und Strandatmosphäre
Beach-Volleyball:
Wettbergen-Festspiele in Meinersen
Die
Fahne für die heimischen Teams hielten beim Beach-Volleyball-Turnier im
Meinersener Waldbad Tanja Ahrens und Kathrin Mader hoch. Von den angetretenen
Teams aus der Region wurden sie beim D-Cup der Volksbank Aller-Oker beste
Mannschaft. Im Spiel um den fünften Platz setzten sich die beiden
Meinersenerinnen gegen Pamela Blaschke/Luisa Schick (Nienhagen/Burgdorf) durch.
Selbst
die Herren der Schöpfung aus der Region konnten nicht mit einer so guten
Platzierung aufwarten. Vielmehr kam es parallel zu dieser Frauenbegegnung zum Männerderby
zwischen Norbert Terczewski/Martin Quosdorf und Christian Enderle/Henning Metz
– im Spiel um den vorletzten Platz. In diesem Duell standen sich die ältesten
Teilnehmer aus Meinersen und die jüngsten Spieler aus der Ortschaft gegenüber,
die "Oldies" Terczewski/Quosdorf behielten die Oberhand.
Zwei
Tage waren zwölf Frauen- und zwölf Männermannschaften im Meinersener Waldbad
im Einsatz. "Hobbyspieler, die bis zur Bezirksklasse aktiv sind",
merkte Matthias Runge an, der für die SV Meinersen das Turnier gemeinsam mit
Dimitri Vasiliadis organisiert hatte. "Die Veranstaltung hatte etwas Familiäres,
weil alle Teilnehmer im Waldbad zelteten", so Runge. "Endlich hatten
wir einmal die Strandatmosphäre", merkte Vasiliadis an, der auf das gute
Wetter verwies. "In den vergangenen Jahren war es immer recht kalt."
Im
reinen Wettbergener Finale der Männer standen sich Karsten Biller/Andreas Kästner
und Klaus Bettels/Sascha Wetter gegenüber, wobei Biller/Kästner mit 2:1
gewannen. Im Spiel um den dritten Platz siegten Oliver Brauwe/Michael Rotter.
Bei den Frauen kam es mit Tanja Spellenberg/Sandra Schmidt und Daniela
Algermissen/Anke Witte ebenfalls zu einem Wettbergener Finale. Hauchdünn mit
14:16, 15:13 und 19:17 ging der Sieg an Algermissen/Witte. Dritte wurden
Dorothea Plocjeneck/Beate Scheier.
P.K.S.
| Deutschland - www.volleyball-online.de |
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Dienstag. 01. Juli 2003 |
Andreas Kaiser und Stephan Kern heißen die Gewinner des Renault Beach Cup 2003 in Warnemünde. Den ersten Matchball verwandelten die beiden 26-Jährigen zum 2:1-Sieg über das Duo Hannes Ambelang/Manuel Rieke. "Das war ein hartes Stück Arbeit, wir mussten Vollgas geben", kommentierten die glücklichen Sieger ihren ersten Turniererfolg in diesem Jahr. Dramatik pur im Endspiel: Nachdem die Essener den ersten Satz mit 17:21 abgeben mussten, drehten sie das Spiel und entschieden Satz zwei und drei für sich (21:19, 15:10).
Im
Finale der Frauen hieß es Routine gegen Jugend: Gabriele Freytag und Martina
Stoof vom TSV Spandau Berlin besiegten in einem hochklassigen und spannenden
Endspiel das Team Frederike Fischer/Sandra Piasecki mit 2:1. "Das war schon
ein besonderer Reiz heute, sich noch mal gegen die Jugend durchzusetzen",
erklärten die strahlenden Sieger nach dem Match. Die Beach-Routiniers, die ohne
Satzverlust ins Finale gestürmt waren,
bestätigten mit dem Triumph in Warnemünde ihre bestechende Form. "Bei uns
passt momentan einfach Alles! Wir sind sehr gut eingespielt."
Die
unterlegenen U18-Europameister Frederike Fischer und Sandra Piasecki fühlten
sich nach dem Finale nicht als Verlierer: "Klar sind wir enttäuscht, aber
der zweite Platz ist ein Riesenerfolg für uns!" Das jüngste Team im
Turnier (beide Jahrgang 1986) begeisterte das Publikum mit tollem Einsatz und
intelligenten Spielzügen. "Im dritten Satz sind unsere Beine doch etwas
schwer geworden", begründeten die Youngsters ihre Niederlage.
Im
Spiel um Platz drei konnten sich Julia Krumbeck und Antje Röder deutlich mit
2:0 gegen das Duo Doreen Engel/Maria Wendisch durchsetzen. Bei den Männern
mussten zwei dritte Plätze vergeben werden: Sowohl Eric Koreng und Marcus Popp
als auch das Team Arvid Kinder/Leonard Waligora konnten verletzungsbedingt zum
"kleinen Finale" nicht antreten.
Olympiareif
präsentierte sich trotz kühlerer Temperaturen und einigen Regentropfen am
Finaltag das Warnemünder Publikum: Insgesamt 10.000 begeisterte Zuschauer
verfolgten die Spiele des fünften Turniers in diesem Jahr. Der Renault Beach
Cup feierte in dem Ostseebad eine gelungene Premiere mit ausgelassener Stimmung
auf den Rängen und Weltklasse-Beach-Volleyball auf den Courts.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Dienstag. 01. Juli 2003 |
Grand
Slam in Berlin - Der Rückblick
Brasilianischer
Doppeltriumph beim Grand Slam in Berlin
In
einem dramatischen Finale bezwangen die Brasilianerinnen Ana Paula und Sandra
Pires ihre US-Gegnerinnen Holly McPeak und Elaine Youngs in drei Sätzen. Dabei
mussten die späteren Grand Slam Siegerinnen im zweiten Satz beim Stande von
21:22 bereits einen Matchball gegen sich abwehren. Doch die beiden Südamerikanerinnen
spielten volles Risiko und sollten am Ende des ausgeglichenen Matches mit ihrem
zweiten Turniersieg in dieser Saison belohnt werden. Beim Weltserienturnier in
Gstaad unterlagen sie noch Kerri Walsh und Misty May im Finale, eine Woche zuvor
gewannen sie auf Rhodos und führen somit die Weltrangliste an. Rang drei
sicherten sich Adriana Behar/Shelda aus Brasilien, die sich im kleinen Finale in
zwei Sätzen gegen gegen Walsh/May (USA) durchsetzten. Beste Deutsche wurden
Stephanie Pohl und Okka Rau, die als einziges Damenteam das Viertelfinale
erreichten und Rang 5 errangen. Unseren Glückwunsch dazu!
Im Gegensatz zum Damenfinale verlief das Endspiel der Herren bis auf zwei längere Ballwechsel eher unspektakulär. In 46 Minuten Spielzeit ließen die Brasilianer Harley Marques Silva and Franco Jose Vieira den argentinischen Weltmeistern Mariano „Mono“ Baracetti und Martin Alejo Conde keine Chance und gewannen mit 2:0 Sätzen. Bereits im ersten Satz hatten die späteren Sieger stets ein paar Punkte Vorsprung, den dritten Satzball verwandelte der stark aufspielende 36jährige Franco Jose Vieira Neto zum 21:18. Und auch im zweiten Durchgang zog das brasilianische Duo gegen die argentinischen Weltmeister schnell in Front.
Eine kleine Vorentscheidung gab es beim Stande von 16:12 für Franco/Harley, die den spektakulärsten Ballwechsel des Matches für sich entscheiden konnten. Trotz Aufholjagd der Argentinier ließen sich die Sieger diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Bereits den ersten Matchball verwandelte Harley mit einem Block zum verdienten 21:18 und 21:16 Sieg. Lohn der harten Arbeit: 45.000 Dollar Preisgeld und 600 Weltranglistenpunkte!
In
ihrer ersten gemeinsamen Saison konnten die Brasilianer gleich ihren ersten großen
Sieg feiern. Das Gefühl in Berlin ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, dürfte
Harley Marques Silva noch in bester Erinnerung sein: In 2002 siegte er bereits
in der deutschen Hauptstadt, damals noch mit Partner Rogerio Para. Beste
Deutsche wurden Markus Dieckmann und Jonas Reckermann, die nach ihrem grandiosen
zweiten Rang beim Weltserienturnier in Gstaad auf dem Schloßplatz auf Rang 4
landeten.
Das
Abschneiden der deutschen Teams
HERREN:
Markus Dieckmann/Jonas Reckermann: Rang 4 Christoph Dieckmann/Andreas
Scheuerpflug: Rang 9 David Klemperer/Niklas Rademacher: Rang 9 Axel Hager/Edgar
Krank: Rang 17 In der Qualifikation gescheitert: Tom Hikel/Marvin Polte, Julius
Brink/Kjell Schneider, Arvid Kinder/Leonard Waligora
FRAUEN:
Stephanie Pohl/Okka Rau: Rang 5 Andrea Ahmann/Jana Vollmer: Rang 17 Helke
Claasen/Judith Deister: Rang 25 In der Qualifikation gescheitert: Anja Günther/Maria
Kleefisch, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich, Susanne Lahme/Danja Müsch, Mireya
Kaup/Daniela Raddatz
Von der Quali auf Rang 9
Vor allem ein Herrenteam sorgte neben Markus Dieckmann und Jonas Reckermann beim Grand Slam für Furore: David Klemperer und Niklas Rademacher. Sie kämpften sich zunächst durch die Country Quota Playoffs und durch die Qualifikation, um im Hauptfeld so nahmhaften Gegnern wie Ricardo/Emanuel (Brasilien), Holdren/Leinmann (Kanada) und Egger/Heyer (Schweiz) gegenüber zu stehen. Doch mit Siegen gegen die Brasilianer und Kanadier und einer Dreisatzniederlage gegen die Schweizer schafften die Publikumslieblinge überraschend den Sprung ins Achtelfinale. Zwar schieden David und Niklas in der Runde der letzten 16 aus, doch mit dieser starken Leistung hätte im Vorfeld wohl niemand gerechnet!
Ebenfalls
stark präsentierte sich Axel Hager mit seinem Interimspartner Edgar Krank. In
ihrem Pool O konnten sie einen Sieg gegen das US-Duo Blanton/Nygaard einfahren,
die immer das Turnier auf Rhodos gewinnen konnten. Gegen Holdren/Fonoimoana
(USA) und Baracetti/Conde (Argentinien) verloren sie jeweils knapp in drei Sätzen
und verpassten so die große Sensation. Unseren Glückwunsch zu dieser Leistung!
Was
sonst noch passierte
Es
waren tolle Matches auf dem Berliner Schloßplatz, keine Frage. Und auch das
Wetter zeigte sich zumeist von seiner gnädigen Seite. Leider war das
Zuschaueraufkommen bis zum Freitag hin nicht gerade hoch, da hätten die
Sportler aufgrund ihrer Leistungen mehr verdient gehabt. Die Fans, die aber vor
Ort waren, sorgten auch so mächtig für Radau. Unvergessen wird sicherlich der
brasilianische Fan mit seiner Trommel bleiben, der über Tage hinweg seine
Landsleute wehement anfeuerte und auch durch Heiserkeit nicht daran zu hindern
war. Solche Fans braucht der Sport!
Die
Suche der Fotografen oder Weltmeister ohne Ball
Leider gab es aber auch einige negativen Dinge in der Hauptstadt. Viele Fotografen, falls diese nicht offiziell zur Tourcrew gehörten, waren nicht gerade erfreut über die restriktive Haltung der Turnierausrichter. So durften diese weder nach einem Match auf das Spielfeld (inkl. Nebencourts!), um ein Teamfoto zu machen, noch in große Bereiche des Centre Courts, um einmal andere Perspektiven zu erhalten. Dass nicht alle hinter den Spielerbänken herumscharwenzeln sollen, um die Spieler nicht zu stören ist klar, doch die gegenüberliegende komplette Seite zu versperren geht dann doch etwas weit. Und auch der Ratschlag auf die Tribüne zu gehen, um Fotos zu machen, erwies sich nicht als hilfreich. Hier sollte man doch über Lockerungen nachdenken.
Ebenfalls
etwas mehr Lockerheit wäre gegenüber den argentinischen Weltmeistern Baracetti/Conde
nicht verkehrt gewesen. Sie trainierten bereits am Dienstag auf dem
Trainingscourt der Damen. Klar, dass erst einmal die Damen an diesem Tag Vorrang
haben, aber der Bitte nach einem Ball, damit Mariano und Martin ein wenig
abseits trainieren könnten, muss man sich eigentlich nicht verweigern.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Dienstag. 01. Juli 2003 |
Kaiser/Kern nutzten die Gunst der Stunde
Humann-Duo
feierte Turniersieg in Warnemünde. DM-Qualifikation ist den beiden Essenern
nahezu sicher.
Beim
Renault-Beachcup in Warnemünde haben Andreas Kaiser und Stephan Kern die Gunst
der Stunde genutzt und ihren ersten Titel gewonnen. Da die Top-Teams beim Grand
Slam-Turnier der Worldseries in Berlin starteten, war der Weg für die beiden
Humänner zum Turniersieg im Seebad vor den Toren Rostocks frei. In souveräner
Manier feierten Kaiser/Kern einen Triumph und blieben dabei ohne Niederlage.
Nach
einem leichten 2:0 (21:12, 21:19)-Aufgalopp gegen Blaich/Raddatz ging es für
die Essener locker weiter. Kern/Schmeckenbecker wurden ebenso mit 2:0 (21:17,
21:16) vom Feld gefegt, wie Knopf/Mielenz (21:17, 21:18). Gegen die
Ranglisten-Achtzehnten Kern/Sonnenbichler wurde es zum ersten Mal spannend. Der
erste Satz ging mit 19:21 verloren. Anschließend kamen die Spieler des
Bundesliga-Aufsteigers aber wieder besser ins Spiel und dominierten beim
2:1-Sieg mit zwei klaren Satzgewinnen (21:13, 15:9).
Spieß
wurde noch umgedreht
Im
Halbfinale schalteten die Humann-Recken die Studenten-Weltmeister Koreng/Popp
mit 2:0 (21:19, 21:17) aus.
Der
Einzug in das Finale und somit der größte Erfolg des Jahres stand schon fest.
Die Gegner Ambelang/Rieke sind in der Rangliste direkte Verfolger. Am Tegernsee
waren Kaiser/Kern noch an diesem Duo gescheitert. Doch diesmal drehten die
Essener nach dem Satzverlust (17:21) den Spieß mit 21:19 und 15:10 um und
nahmen erfolgreich Revanche.
Rang
acht in der deutschen Rangliste wurde durch den Triumph weiter gefestigt. Das
Duo Kaiser/Kern harmoniert von Woche zu Woche besser und so ist im Verlauf der
Saison vielleicht noch die eine oder andere Überraschung auch gegen die Großen
der Zunft möglich.
Die
Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft (Timmerndorfer Strand) dürfte sicher
sein. Ein Platz unter den Top 10 ist bei normalem Saisonverlauf in der
Endabrechnung nicht utopisch. Zwei Wochen machen die Sandwühler nun Pause, um
die leeren Akkus aufzuladen.
(stebl)
| Deutschland - Südwest Presse |
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Dienstag. 01. Juli 2003 |
Platz
vier für Dieckmann/Reckermann
Berlin
(dpa) - Die Beachvolleyballer Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (beide Moers)
sind aus deutscher Sicht die Aufsteiger des Jahres.
Nach
Platz zwei beim World Open-Turnier in Gstaad/Schweiz mischte das DVV-Team auch
bei dem mit insgesamt 600 000 US-Dollar dotierten Grand Slam auf dem Berliner
Schlossplatz munter in der Weltspitze mit und belegte Rang vier. Den Final-Sieg
holten sich die Brasilianer Harley/Franco mit einem 21:18, 21:16 über die
Argentinier Baracetti/Conde.
Den
Europameistern des Vorjahres gelang durch die 0:2 (17:21,
12:21)-Halbfinal-Niederlage gegen die Weltmeister Baracetti/Conde die zweite
Endspielteilnahme in Serie nicht. Im Spiel um Platz drei verlor das Duo gegen
die Brasilianer Ricardo/Emanuel nach 40 Minuten ebenfalls mit 0:2 (15:21,
16:21), war dabei aber durch eine leichte Verletzung von Markus Dieckmann
gehandicapt. Der 27-Jährige plagt sich mit einer Bauchmuskelzerrung, die keinen
vollen Einsatz im Angriff erlaubt.
Platz
vier bedeutete für Dieckmann/Reckermann nach dem Resultat von Gstaad und dem
dritten Rang des Vorjahres in Berlin das beste internationale Ergebnis der seit
2001 laufenden gemeinsamen Karriere der beiden, die sich über ein
Rekord-Preisgeld von 18 000 US-Dollar und 420 Weltranglisten-Punkte freuen
konnten.
Bei
den Damen ging die Top-Prämie an die brasilianischen Weltranglisten-Ersten Ana
Paula/Sandra Pires (Brasilien), die einen Favoritenerfolg landeten. Im Finale
gewannen sie gegen Holly McPeak/Eliane Youngs (USA) nach 73 Minuten mit 20:22,
29:27 und 15:13. Nach Platz eins beim World Tour-Turnier in Rhodos/Griechenland
und Rang zwei in Gstaad unterstrichen die Südamerikanerinnen damit ihre
derzeitige Dominanz.
Bestes
deutsches Team waren die Deutschen Meister Stephanie Pohl/Okka Rau (beide
Hamburg), die im Viertelfinale gegen Walsh/May (USA) mit 0:2 (18:21,17:21)
verloren. Mit Platz fünf wiederholten sie aber ihr bisher bestes
internationales Resultat aus dem Vorjahr (Osaka) und durften sich über ein
Preisgeld von 13 000 US-Dollar und 360 Weltranglistenpunkte freuen.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Dienstag. 01. Juli 2003 |
Ganzlin:
Vom Flohzirkus zum Dinoturnier
Drei
Tage Volleyball spielen, Party feiern und Freunde treffen
Ganzlin
Unter dem Motto "Was uns verbindet seht ihr hier, 10 Jahre BJK-Turnier"
begingen der Ganzliner SV und seine Gäste die Jubiläumsveranstaltung am
vergangenen Wochenende bei besten äußeren Bedingungen und mit der bewährten
Unterstützung der Gemeinde und vieler Sponsoren und Helfer.
Aus
den bescheidenen und eher spontanen Anfängen der Turniergeschichte im Jahr 1994
(31 Volleyballteams) hat sich eine Veranstaltung entpuppt, die hinsichtlich der
Teilnehmerzahl, Organisation und Rahmenprogramm ihresgleichen in unserer Region
nicht findet. Bürgermeister Jochen Koch überreichte Turnierleiter André
Beckermann, Initiator der Turnierpremiere vor zehn Jahren, deshalb einen
Kiefernzweig als Symbol für Ausdauer, Anpassungsfähigkeit und Treue als Dank
an alle Helfer und Sportler.
Auf
den 17 Rasenplätzen und vier Beachvolleyballfeldern ging vom Sonnabendmorgen
bis Sonntagnachmittag richtig die Post ab. Insgesamt gingen 116 Mannschaften ans
Netz. In der höchsten Leistungsklasse (Bezirk) kristallisierten sich die späteren
Sieger vom ESV Schwerin (Sieger 2001) schnell als Favoriten heraus. Sie
bezwangen all ihre Gegner und holten den BJK-Pokal souverän vor dem
Vorjahressieger Sternschnuppen Potsdam.
Die
zweite Mannschaft von Strandgut Warin hatte bis zur Siegerehrung den Spaß am
Volleyball nicht verloren, obwohl sie kein Spiel gewinnen konnte und als
"rote Turnier-Laterne" einen Trostpreis bekam. Den Umweltpokal, oder
neudeutsch: Nature-Cup, für vorbildliches umweltfreundliches Verhalten an den
drei Tagen, erhielt in diesem Jahr der SV Klütz.
Höhepunkte
des Rahmenprogrammes waren die beiden Abendveranstaltungen im Festzelt: am
Freitag die Sportlerdisco mit einer Showeinlage brasilianischer Tänzerinnen,
die aus Hamburg "eingeflogen" wurden und am Sonnabend der Sportlerball
mit Livemusik, Disco sowie einem Feuerwerk auf dem Sportplatz.
Außerdem
gab es wieder eine Rennpappe zu gewinnen, wenn man einen Volleyball direkt per
Aufgabe von der Grundlinie ins offene Fahrerfenster des Trabis an der gegenüberliegenden
Grundlinie traf. Diesmal ging das Fahrzeug an einen glücklichen Gewinner nach
Brüel.
Am
Rande des Turnieres gab es Gerüchte, es könnte das letzte BJK-Turnier sein,
"aber das ist eben nur ein Gerücht, ein 11. Turnier wird es im kommenden
Sommer ganz bestimmt geben", versprach André Beckermann während der
Siegerehrung. Und der Bürgermeister übergab symbolisch eine Nelke als Zeichen
der Wertschätzung und Freundschaft... Auf ein Neues anno 2004!
Thomas
Zenker
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel