News

Samstag, 05. Juli 2003 

Ein Weltstar für Fischbek?
A-Jugend-DM im Beach-Volleyball
Modellathlet aus Marktredwitz
Grand Prix: DVV-Frauen müssen sich qualifizieren
Tecmo: Computerspiel als Vorlage für Bikini-Kollektion
Binz bereitet sich auf Strandvolleyballer vor
Kanti: Schwierige Situation fürs 1.-Liga-Team
Beach-Volley mit dem HSV-Duo
Braugold: Pause ohne Pause
U20-Beach EM: Gold und Bronze für DVV-Frauen!
Junioren: Drei Siege in Italien!
Stavanger: Lahme/Müsch werden 9.
World Tour: Männer-DVV-Duos müssen kämpfen!
Gold und Bronze für Deutschland
Zwei Landestitel an Grafschafter Beachvolleyballer
Kein Geld für Weltstars

Juli 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Samstag. 05. Juli 2003

Ein Weltstar für Fischbek?

Horst Lüders, Manager des TV Fischbek, hat für die nächste Saison der Volleyball-Bundesliga jeden Cent verplant; auch jene, die er noch nicht hat.

Hamburg - Die Anfrage von Sven Wehrmeyer (40), Fachgruppenleiter der Sport-Union der Gewerkschaft ver.di, elektrisierte ihn dennoch. Dessen kubanische Freundin Regla Torres (28), vor ihren Knieverletzungen die beste Volleyballerin der Welt, sucht einen Club in der Bundesliga, möglichst in Norddeutschland.

"Wir haben immer schon das Unmögliche möglich gemacht. Warum sollte uns nicht auch dieser Coup gelingen", meinte Lüders (59), "und eine wie Regla Torres, egal in welcher Verfassung, würde uns die Suche nach einem neuen Hauptsponsor sicherlich erleichtern." Noch fehlt dem TV Fischbek ein Nachfolger für die Phoenix AG, die ihr Engagement nach zwei Jahren beendet hatte.

Nach der Frauen-WM vergangenen September in Deutschland hatte sich Torres nach zuvor zwei Operationen am rechten Knie einen Knorpelschaden im linken glätten lassen. Zudem war der Meniskus eingerissen. Seitdem hat die Kubanerin nicht mehr regelmäßig trainiert und holte zuletzt in Bremen die Meinung eines weiteren Spezialisten ein. Ob sie weiter Volleyball spielen kann, ist ungewiss. In Fischbek hätte sie jedoch das ideale Umfeld. Trainer Jonny de Westreicher und seine Frau, Zuspielerin Jelena Keldibekowa, sprechen perfekt Spanisch.

rg

 

Deutschland - FT Adler Kiel-News 

Samstag. 05. Juli 2003

Deutsche A-Jugend-Meisterschaften im Beach-Volleyball

Vom 06- bis 10. August 2003 werden in Kiel-Schilksee die Deutschen Meisterschaften im Beach-Volleyball der männlichen und weiblichen Jugend A ausgetragen. Der FT ADLER Kiel ist es gelungen, diese Titelkämpfe erstmals nach Kiel zu holen. Die Entscheidung der Deutschen Volleyballjugend im Deutschen Volleyball-Verband ist Ehre und Verpflichtung zugleich.

Etwa 100 Aktive, 50 Betreuer und über 50 ehrenamtliche Helfer werden an der Veranstaltung mitwirken. Die DM werden erstmals über vier Wettkampftage nach dem internationalen Modus gespielt. Auf den 6 Courts werden 194 Spiele durchgeführt, ehe die neuen Deutschen Meister bei den Mädchen und Jungen feststehen. Dabei können sich auch mehrere Kieler Teams Hoffnungen machen, in die Titelvergabe einzugreifen.

Gespielt wird unmittelbar an der Strandpromenade des Olympiastrandes. Dank der Unterstützung des Sportamtes der Stadt Kiel und der Sporthafen GmbH stehen zudem zahlreiche Einrichtungen im Olympiazentrum zur Verfügung.

Für all diejenigen, die nicht nach Schilksee kommen könne, um die Spiele live zu verfolgen, wird die FT ADLER auf der extra für diese DM eingerichteten Homepage fortlaufend Ergebnisse und Fotos präsentieren. Bereits heute findet man dort zahlreiche Informationen rund um die DM.

Die Deutsche Volleyballjugend (DVJ) erprobt 2003 erstmals einen neuen Qualifikationsmodus. Statt 32 Teams nehmen nur noch 24 Teams an den Deutschen Meisterschaften teil. Daher qualifizieren sich die Landesmeister nicht mehr direkt für die DM, sondern müssen im „Cup der Landesmeister“ 10 DM-Teilnehmer ermitteln. 10 weitere Teams werden über die Deutsche Rangliste zugelassen. Dies sind leistungsstarke Jugendteams, die zwischen Mai und Juli bereits an den Turnieren der Erwachsenenserie (Masters, Renault Beach Cup) teilgenommen haben. 4 weitere Startplätze werden durch den Bundestrainer als Wildcard an talentierte Nachwuchsteams vergeben.

Neu ist auch der Spielmodus. Gespielt wird erstmals an 4 Tagen nach dem internationalen Turniermodus, der auch bei den Europa- und Weltmeisterschaften praktiziert wird. Am Donnerstag und Freitag starten die Teams in vier 6er-Gruppen. Nur acht Teams (jeweils Platz 1 und 2 der Gruppen) erreichen die Endrunde, die am Samstag und Sonntag im DoubleOut-Modus ausgetragen wird. Die Plätze 3, 4, 5 und 6 jeder Gruppe bilden hingegen neue 4er-Gruppen und spielen die Platzierungen aus.

Insgesamt stehen bei den Jungen und Mädchen 194 Spiele auf dem Programm, ehe der Deutsche Meister 2003 feststeht.

 

Deutschland - Der Neue Tag 

Samstag. 05. Juli 2003

Modellathlet aus Marktredwitz

Jan Kuchar zum VC/TuS Hirschau - Erstligist Eltmann hat Interesse an Johannes Ropertz

Hirschau. (joh) Personelle Neuigkeiten gibt es bei den Regionalliga-Volleyballern des VC/TuS Hirschau: Neu im Kader ist der tschechische Ausnahmekönner Jan Kuchar. Der 29-Jährige wechselt vom Regionalliga-Spitzenteam VGF Marktredwitz zum VC/ TuS Hirschau. Jan Kuchar ist 1,91 Meter groß und kann auf allen Angriffspositionen eingesetzt werden.

Auch in der Ballannahme ist der letztjährige Kapitän der VGF Marktredwitz eine sichere Bank. Der Modellathlet kämpfte in den vergangenen fünf Jahren für Marktredwitz in der 2. Bundesliga und Regionalliga um Punkte und gehörte in beiden Ligen mit zu den Besten. Zuvor war er in der zweiten tschechischen Liga aktiv. Jan Kuchar erhielt sogar ein Angebot vom Erstliga-Aufsteiger SG Eltmann. Dies schlug er aber aus, da er nicht als Volleyball-Profi tätig sein wollte.

In Hirschau hat Jan Kuchar die Möglichkeit seinen beruflichen Werdegang weiter voranzutreiben. Nicht mehr dabei beim VC/TuS sind in der neuen Runde Thomas Scherl, Johannes Meier (beide zweite Mannschaft) sowie Tobias Ruppert (Auslandsstudium). In erster Linie der Abgang von Steller Tobias Ruppert schmerzt etwas, da nun das Hirschauer Urgestein Johannes Herrmann die alleinige Verantwortung auf der Zuspielerposition hat. Man kann nur hoffen, dass der Routinier von Verletzungen verschont bleiben wird.

Eine besondere Ehre kommt Youngster Johannes Ropertz zu. Die Talentspäher des Bundesligisten SG Eltmann wurden auf den 19-jährigen Hirschauer Mittelangreifer aufmerksam. Der 2,07 Meter große Hüne erhielt für die Saison 2004/05 einen Vorvertrag bei den Unterfranken. Johannes Ropertz wird aber bereits in dieser Spielzeit drei Mal in der Woche an den Übungseinheiten des Erstligisten teilnehmen. Das Freitagstraining sowie alle Spiele wird er aber für den VC/Tus Hirschau bestreiten.

Die Hirschauer Personalplanungen sind vorerst abgeschlossen. Falls allerdings ein Schnäppchen auf den Spielermarkt auftauchen sollte, dann werden die Kaoliner nochmals zuschlagen.

 

Deutschland - Pforzheimer Zeitung 

Samstag. 05. Juli 2003

Grand Prix: DVV-Frauen müssen sich qualifizieren

Berlin (dpa) - Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen muss sich 2004 erstmals für den in Italien stattfindenden Grand Prix qualifizieren.

Auf Beschluss des Internationalen Volleyball-Verbandes (FIVB) und des Europäischen Volleyball-Verbandes (CEV) soll die Qualifikation bereits vom 26. bis 31. August 2003 stattfinden, an der die besten sechs europäischen Teams der WM 2002 teilnehmen werden. Dies sind Russland, Bulgarien, die Niederlande, Deutschland, Griechenland und Polen.

Die besten drei Teams dieses Turniers, für das noch kein Spielort bekannt gegeben wurde, sind für den Grand Prix 2004 qualifiziert. Der diesjährige Grand Prix läuft vom 21. Juli bis 3. August in Italien.

 

Deutschland - Financial Times Deutschland 

Samstag. 05. Juli 2003

Tecmo: Computerspiel als Vorlage für Bikini-Kollektion

Der japanische Konsolenspieleproduzent Tecmo hat sein Geschäftsfeld auf Bekleidung ausgeweitet. Er verkauft die Bikinis virtueller Schönheiten aus seinem Beachvolleyball-Spiel.

Die Branche für Unterhaltungssoftware wächst offenbar nicht nur mit der Filmindustrie zusammen. Tecmo hat die Bikinimode aus einem X-Box-Spiel "Dead or Alive Beachvolleyball" als Vorlage für eine eigene Bademodenkollektion genommen. In dem Konsolentitel spielen im Computer aufwendig modellierte und animierte Mädchen am Stand Volleyball und werden dabei "effektvoll" in Szene gesetzt. Die Zielgruppe sind eindeutig Männer.

Tecmo setzt mit der Kollektion offenbar auf den Wunsch seiner meist männlichen Kundschaft, die virtuelle Welt real werden zu lassen. Wie groß die Japaner dieses Verlangen einschätzen, zeigt der Preis. Jeder der vier Bikinis kostet 149 $. Die sehr knapp geschnittene Strandbekleidung kann nur online bestellt werden.

Baggern statt prügeln

Der Beachvolleyballtitel ist ein Ableger des Prügelspiels "Dead or Alive", bei dem Gegner beiderlei Geschlechts Kämpfe in einem Mix aus Karate, Judo und Thai-Boxen austragen. Die japanischen Entwickler hatten nach Angaben aus Insiderkreisen so viel Arbeitsaufwand in die Programmierung einer sich möglichst echt bewegenden weiblichen Brust investiert, dass die Firmenleitung die Mehrarbeit mit einem Ablegerspiel zusätzlich vermarkten wollte.

Europa als Markt uninteressant

Das vor allem in Japan millionenfach verkaufte Prügelspiel hat dem Arcade-Spezialisten Tecmo im vergangenen Jahr aus den roten Zahlen geholt. Dem Minus im ersten Halbjahr 2002 von 170 Mio. Yen konnte das Unternehmen dank der Serie in der zweiten Jahreshälfte ein Plus von 40 Mio. Yen entgegensetzen. Der 1967 gegründete, fast ausschließlich in Asien bekannte Spieleproduzent hatte angekündigt, in diesem Jahr seine Marke auch außerhalb seines Stammmarktes stärken zu wollen. Tecmo-Präsident Junji Nakamura sieht dabei insbesondere in den USA gute Chancen für eine Umsatzsteigerung. Europa hingegen spiele hingegen keine Rolle.

Henry Lübberstedt

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Samstag. 05. Juli 2003

Binz bereitet sich auf Strandvolleyballer vor

Nächstes Wochenende Renault Beach Cup

Binz (NNN) Sonne, Meer, weißer Strand und Beach-Volleyball der Spitzenklasse - eine herrliche Kombination, die in Deutschland ihresgleichen sucht: Vom 11. bis 13. Juli macht der Renault Beach Cup zum zweiten Mal Station auf der Insel Rügen. Wieder dürfen Deutschlands Beach-Volleyballer vor der wunderschönen Kulisse des Binzer Kurhauses ihr Können unter Beweis stellen.

Bereits im letzten Jahr herrschte beim Renault Beach Cup in Binz eine fantastische Atmosphäre. 40 000 Zuschauer verwandelten das Eventgelände an der Seebrücke drei Tage lang in einen Hexenkessel. Man darf also gespannt sein, welche Teams dieses Jahr im Kampf um Punkte, Preisgelder und die Gunst des Publikums vorne liegen werden.

Neben der deutschen Beach-Volleyball Elite haben auch internationale Stars ihre Teilnahme am Renault Beach Cup Binz angekündigt. Schließlich will neben dem sportlichen Anreiz auch niemand die legendäre Open Air Party mit Feuerwerk am weißen Strand von Binz verpassen.

Zeitplan:

Freitag, 11. Juli: ab 13.00 Uhr Qualifikation Frauen und Männer 
Sonnabend, 12. Juli:
ab 8.45 Uhr Hauptfeld Frauen und Männer, ab 22.00 Uhr Beach-Party mit Feuerwerk 
Sonntag, 13. Juli:
ab 9.30 Uhr Hauptfeld Frauen und Männer ca. 15.00 Uhr Finale Frauen, ca. 16.00 Uhr Finale Männer, anschließend Siegerehrung

 

Schweiz - Schaffhauser Nachrichten 

Samstag. 05. Juli 2003

Kanti: Schwierige Situation fürs 1.-Liga-Team

Noch eine Mittelblockerin gesucht

Die wichtigsten Personalentscheide für die neue Saison beim VC Kanti sind gefällt. Lerch/Liu heisst das 1.-Liga-Trainerduo.

Volleyball. Frühzeitig im April hatte Kantipräsident Heinz Looser mit Freude verkündet, dass Martina Portmann das junge 1.-Liga-Team als Spielertrainerin betreuen und so die Nachfolge von Andi Geier antreten würde. Mit dem Wiedereinstieg von Martina Portmann als Spielerin in der NLA bei Franches-Montagnes (vgl. SN vom 1.Juli) wurde diese Vereinbarung jedoch unverhofft zur Makulatur, und Heinz Looser stand zu einem ungünstigen Zeitpunkt ohne Trainer da. Interne Lösungen standen im Vordergrund, eine solche hat sich nun glücklicherweise mit dem Trainerduo Matthias Lerch und Chuanlun Liu ergeben. Lerch, der Nachwuchschef und Jumperstrainer des VC Kanti, ist für die 1.-Liga-Equipe verantwortlich und bestreitet neben dem Coaching ein Wochentraining. Für das zweite Training, das am gleichen Abend wie dasjenige des NLA-Kaders stattfindet, ist der NLA-Trainer Liu zuständig, der die jungen Talente zusammen mit Assistentin Huijuan Su ohnehin einmal pro Woche betreut.

«Martina Portmann ist als Spielerin natürlich nicht zu ersetzen», ist sich Präsident Looser bewusst, welch schwierige Saison in der 1. Liga auf Kanti zukommt, zumal die Zuspielerin Su auch wieder in der NLA spielt. Aus diesem Grund übernimmt die bisherige Diagonalspielerin im NLA-Team, Diana Capoccia, definitiv die Rolle als Passeuse in der 1. Liga. «So muss sie weniger springen, was aufgrund ihrer anhaltenden Knieprobleme nur gut sein kann», sagt Heinz Looser. «Diana wird weiterhin im A-Kader mittrainieren und je nach Bedarf mit einer doppelten Lizenz auch eingesetzt. Dank ihrem guten Block, ihrem Service und ihrer Technik ist sie wertvoll für uns.» Das 1.-Liga-Kader umfasst acht bis zehn Spielerinnen, wovon die meisten auch bei den Juniorinnen A oder B spielen, also während der Saison meistens zwei Partien pro Wochenende haben werden. Der Präsident erwartet, dass einige junge A-Spielerinnen wie Bianca Berchtold oder Lina Meier aushelfen werden, um das für den Ligaerhalt notwendige Niveau zu erreichen.

Su-Comeback nahe liegend

Mussten die Probleme in der 1.Liga in einer Art Feuerwehrübung gelöst werden, siehts für das NLA-Kader nicht allzu schlecht aus. Das Kader steht bis auf eine Position fest. «Wir hoffen, auf der Mittelblockposition fündig zu werden, und suchen da noch eine junge Schweizer Spielerin», äussert Heinz Looser seine Präferenzen. Dass er bei der zweiten Passeuse neben Leila Chaignat nun wieder auf die bald 40-jährige Huijuan Su setzt, die er jedoch als absolut fit und äusserst motiviert beschreibt, sieht er nicht negativ. «Wir waren im Gespräch mit zwei guten ausländischen Zuspielerinnen, darunter eine Japanerin, doch im Moment ist eine solche Verpflichtung nicht realistisch.» Es sei generell nicht einfach, das Budget von unverändert rund 350 000 Franken (plus Europacup) zusammenzubringen, ergänzt Looser. Das erneute Engagement von Su komme derweil nicht teurer zu stehen als letzte Saison. Was dazuzurechnen ist, sind Kosten an den chinesischen, den internationalen und den Schweizer Verband, welche schnell einmal einige tausend Franken betragen.

Elf Akteurinnen umfasst das NLA-Kader des VC Kanti momentan, es sind dies neben den Passeusen Chaignat und Su die Aussen- und Universalspielerinnen Wenzhen Lin, Bianca Berchtold, Lea Schwer (neu von Riehen), Galina Knaus (neu vom BTV Luzern) und Lina Meier (neu vom VBC Schaffhausen), die Mittelblockerinnen Martina Gasner, Cornelia Kolb und Libero Mélanie Pauli; hinzu kommt die erwähnte Allrounderin Diana Capoccia. «Wir haben damit weiterhin eine relativ junge Mannschaft», meint Präsident Looser, «in heiklen Situationen, in denen letzte Saison die Nerven flatterten, soll nun Su mit ihrer Klasse und Ruhe das Team führen können.»

30 Jahre VC Kanti

Der führende Schaffhauser Volleyballclub feiert 2003 im Übrigen sein 30-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Grund hat sich der für den CEV-Europacup qualifizierte VC Kanti auch für ein Qualifikationsturnier am Wochenende vom 21. bis zum 23. November beworben. Vor sechs Jahren, im November 1997, hat Kanti letztmals ein solches Turnier in der Schweizersbildhalle erfolgreich durchgeführt und sich nicht nur dank den Siegen über CS Madeira, Lukavac (Bos) und Wolfurt (Ö) viele Sympathien erworben.

(hcs.)

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine 

Samstag. 05. Juli 2003

Beach-Volley mit dem HSV-Duo

WEIMAR (rd). Beim Beach-Volleyball der Serie A bewerben sich heute und morgen in Pösneck die 24 besten deutschen Teams um Ranglistenpunkte. Zum Starterfeld gehören auch Lars Weber und Uwe Steinberg vom HSV Weimar. Das Duo ist mit 59 Ranglistenpunkten auf Platz 11 gesetzt. Trotz starker Konkurrenz von Teams der 1. Bundesliga wollen Weber und Steinberg weit nach vorn stoßen, um sich auch in der Thüringer Rangliste noch zu verbessern.

Kommentar der Smash-Red.: „Die 24 besten deutschen Teams???“

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine 

Samstag. 05. Juli 2003

Braugold: Pause ohne Pause

ERFURT. Seit Montag sind die Damen des künftigen Erstligisten TuS Braugold Erfurt im wohlverdienten Urlaub. Hinter den Kulissen indes wird fleißig an der neuen Mannschaft gebastelt. Zwar wird das Gerüst des seit Jahr und Tag eingespielten Teams erhalten bleiben. Dennoch steht nicht nur für Trainer Marek Buchholz außer Zweifel, dass der Erhalt der Eliteliga nur mit Verstärkungen in jeder Reihe zu realisieren ist.

"Allerdings müssen wir dabei immer auf unser Budget sehen", nennt der Coach die Problematik, dass nicht alle Wunschträume nach avisierten Spielerinnen reifen können.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden dennoch einige Nägel mit Köpfen gemacht. Für die so wichtige Zuspieler-Position wurde Josephine Brandt (1,78 m) verpflichtet. Die technisch gut ausgebildete und flinke 21-Jährige hat beim Dresdner SC in der ersten und beim VC Olympia Dresden in der zweiten Bundesliga gespielt. Der zweite Neuzugang kommt aus der Slowakei. Die gleichfalls 21-jährige und 1,85 m große Suzanna Szabova stand in der ersten slowakischen Liga beim VK Dobraslav Bratislava auf Mittelblock. Die Dritte im Bunde der Neuen ist die 22-jährige Anna Solovjova. Die 1,91 m große Ukrainerin besitzt bereits Deutschland-Erfahrung. Sie spielte als Außenangreiferin und Diagonalspielerin zwei Jahre beim Erstligisten Volley Cats Berlin. In der letzten Saison trug sie das Trikot des Zweitligisten SV Sinsheim.

Die Vorbereitung auf das Abenteuer erste Liga beginnt am 11. August mit einer Woche medizinischer Tests und erstem Aufwärmtraining. Vom 16. bis 23. August geht´s ins Athletiktraining nach Bad Blankenburg. Der Ball spielt erst danach wieder die ihm zukommende Rolle. In einem in der Schweiz geplanten zweiten Trainingslager (September, Anfang Oktober) will Marek Buchholz seinen Spielerinnen nicht nur im Training, sondern auch bei einem Turnier vor Ort den Feinschliff verpassen.

Manfred Höner

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 05. Juli 2003

U20-Beach EM: Gold und Bronze für DVV-Frauen!

Grandioser Erfolg für die Teams Sara Goller/Friederieke Romberg (TSV Bayer 04 Leverkusen/SuS Olfen) sowie Katrin Holtwick/Maria Kleefisch (USC Münster/VC Olympia Berlin) und den Deutschen Volleyball-Verband bei der U20-Beach-EM in Salzburg: Goller/Romberg gewannen die Goldmedaille durch einen souveränen 2:0-Sieg (21-14, 21-16) über die Russinnen Bratkova/Morozova. Holtwick/Kleefisch siegten im Spiel um die Bronzemedaille ebenfalls souverän mit 2:0 (21-15, 21-10) gegen die Griechinnen Ionnidou/Paraskeuaido. Damit knüpften die Teams an die vorhergehenden Erfolge der Nachwuchs-Beach-Teams im DVV an.

Die männlichen DVV-Duos konnten da nicht ganz mithalten: Sebastian Dollinger/Tom Götz (TSV Grafing/SCC Berlin) erreichten Platz 5, Tomas Knebelkamp/Oliver Schmäschke (VC Olympia Berlin/FT Adler Kiel) wurden 14.

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 05. Juli 2003

Junioren: Drei Siege in Italien!

Deutschlands Junioren sind bereits zu Beginn der Vorbereitung auf die WM im Iran (23. August – 1. September) gut in Form. In Italien spielt die Mannschaft von Bundestrainer Michael Warm derzeit ein Turnier und setzte sich gegen die Junioren der Italiener mit 3:2 (18-25, 25-21, 21-25, 25-18, 24-22), gegen die Militär-Nationalmannschaft Italiens mit 3:1 (25-21, 25-22, 19-25, 25-18) und gegen die B-Nationalmannschaft Tunesiens mit 3:0 (30-28, 25-22, 25-18) durch.

Insbesondere gegen die italienischen Junioren glänzten zwei deutsche Spieler: Jochen Schöpfs bestach wie gewohnt im Angriff und Robert Kromm servierte dem Europameister 10 (!) Asse um die Ohren.

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 05. Juli 2003

Stavanger: Lahme/Müsch werden 9.

Susanne Lahme/Danja Müsch sind bei der World Tour in Stavanger/Norwegen 9. geworden. Im Achtelfinale unterlag das DVV-Duo den Brasilianerinnen Ana Paula/Sandra Pires mit 0:2 (11-21. 16-21). Damit erreichten Lahme/Müsch das mit Abstand beste Ergebnis in diesem Jahr und verkürzten den Vorsprung der anderen DVV-Teams.

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 05. Juli 2003

World Tour: Männer-DVV-Duos müssen kämpfen!

Kein idealer Tag für die drei deutschen Männer-Duos im Hauptfeld bei der World Tour in Stavanger (NOR). Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug gaben das Spiel gegen die Weltmeister Baracetti/Conde (ARG) wegen Verletzung kampflos ab, das erste Spiel hatten sie gewonnen. 

David Klemperer/Niklas Rademacher siegten in ihrem zweiten Spiel mit 2:1 (16-21, 21-18, 15-12) gegen Canet/Hamel (FRA), nachdem sie ihr erstes Spiel verloren hatten. 

Axel Hager/Thomas Kröger müssen den Traum vom Achtelfinale schon begraben. Nach der Auftaktniederlage gegen Kuba, verloren sie auch ihr zweites Spiel gegen die Russen Zaitsev/Karasev mit 1:2 (19-21, 21-15, 13-15).

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Samstag. 05. Juli 2003

Gold und Bronze für Deutschland

U20-Europameisterschaften in Salzburg

Sehr erfolgreich präsentierten sich die beiden deutschen U-20 Nationalteams der Frauen. Gold und damit den EM-Titel holte das Nachwuchsduo Sara Goller und Friedericke Romberg. Sie bezwangen im Finale von Salzburg in nur 30 Minuten die Russinnen Bratkova / Morozova in zwei Sätzen mit 21:14 und 21:16.

Ebenfalls auf dem Treppchen landeten Katrin Holtwick und Maria Kleefisch sie bezwangen im Spiel um Platz 3 die Griechinnen Ioannidou / Paraskeuaido ebenfalls klar in zwei Sätzen mit 21:15 und 21:10.

Aus deutscher Sicht eher tragisch ist die Tatsache zu beurteilen, dass die beiden deutschen Teams bereits im Halbfinale aufeinander trafen. Sonst hätte es vielleicht ein deutsch-deutsches Finale gegeben. Entsprechend knapp konnten sich die späteren Titelträgerinnen auch nur durchsetzten. In drei Sätzen (18:21, 21:13, 21:19) ebneten sie sich den Weg ins Finale.

Die Herren konnten nicht ganz so erfolgreich abschneiden. Die Teams Knebelkamp / Schmäschke und Dollinger / Götz hatten sich auf Medaillenjagd gemacht. Am Ende sprang ein 14. Platz für Thomàs Knebelkamp und Oliver Schmäschke und ein 5. Platz für Sebastian Dollinger und Tom Götz heraus. Für das Duo Dollinger / Götz hätte es vielleicht auch mehr werden können, aber Sebastian Dollinger war durch eine Knöchelverletzung gehandicapt und konnte nicht seine volle Leistung abrufen.

Alles in allem konnte der deutsche Nachwuchs allerdings wieder einmal ein Ausrufezeichen setzen, was uns für die Zukunft sicherlich optimistisch stimmen darf. Das beach-volleyball.de-Team gratuliert dazu ganz herzlich!

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten 

Samstag. 05. Juli 2003

Zwei Landesmeistertitel an Grafschafter Beachvolleyballer

Ein zweiter und dritter Platz runden Erfolg ab

Aschen-Strang/his – Zu einem großen Erfolg für die Teilnehmer aus der Grafschaft Bentheim entwickelte sich die Jugend-Landesmeisterschaft im Beach-Volleyball, die am vergangenen Wochenende in Aschen-Strang ausgetragen wurden. Zwei Meistertitel, ein zweiter und ein dritter Platz waren die Ausbeute der "Sand-Spezialisten" aus der Grafschaft.

Bei der weiblichen A-Jugend wurden Judith Meyer und Christin Müller ihrer Favoritenstellung gerecht. Im Finale behielten die Zweitligaspielerin des SC Union Emlichheim und die Akteurin des VC Eintracht Nordhorn nach überzeugender Vorstellung gegen Kirsten Finke und Ann-Kathrin Schulz (TV Georgsmarienhütte) die Oberhand. Jasmin Sackbrock und Svenja Strumpen (VC Eintracht Nordhorn) erkämpften sich in dem 13-köpfigen Teilnehmerfeld den achten Rang.

Den zweiten Landesmeistertitel sicherten sich Anika Brinkmann und Mareike Hindriksen. Die Spielerinnen des SC Union Emlichheim triumphierten bei der weiblichen B-Jugend. Im Finale bezwangen die Zweitliga-Spielerinnen die Braunschweigerinnen Alena Kausch und Theresa Wolff. Einen ausgezeichneten vierten Platz konnten sich Martina Bökers und Kathrin Haarmann vom SV Wietmarschen erspielen. Ihre Vereinskameradinnen Lisa Niehoff und Imke Wübben belegten den zehnten Platz.

Gleich in zwei Konkurrenzen ging in Aschen-Strang Henning Wegter an den Start. Der Mittelblocker vom Zweitligisten FC Schüttorf 09 kämpfte in der männlichen A- und B-Jugend um Landesmeisterehren. In der A-Jugend-Konkurrenz belegte der 16-Jährige mit seinem Braunschweiger Spielpartner Marten Ahlborn den dritten Platz.

Bis ins Finale kämpfte Wegter sich in der B-Jugend vor. Dort zog er mit seinem etatmäßigen Beachpartner Stephan Massmann (VfL Lintorf) allerdings gegen die Braunschweiger Formation Timo Hahn/Tino Heitmann im Tie-Break den Kürzeren. Philipp Heckmann und Jonas Philipps (FC Schüttorf 09) kamen auf den 13. Platz. Die Niederlage nahm Wegter aber gelassen. "Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die norddeutsche Meisterschaft. Das war unserer Ziel", sagte Wegter, der sich somit am 18. Juli wie Brinkmann/Hindriksen auf den Weg zum DJV-Beach-Cup Nord in Kellenhusen machen kann.

Die besten acht Teams qualifizieren sich dort für die deutsche B-Jugend-Meisterschaft, die am ersten Augustwochenende in Bostalsee (Saarland) ausgetragen werden. Eine Woche später finden in Kiel die nationalen Titelkämpfe der weiblichen A-Jugend statt, bei denen auch Judith Meyer und Christin Müller ein Wort mitsprechen wollen.

Neben der deutschen Meisterschaft haben die C-Jugendlichen auch die Landesmeisterschaft auf Borkum (23./24. August) noch vor sich. Mit dem dritten Rang beim Turnier in Aschen-Strang zeigten Florian Hannich und Philipp Lammering (FC Schüttorf 09) sowie ihre Vereinskameraden Bremmer/Bönnen auf Rang vier, dass sie für dieses Turnier gewappnet sind.

Eine Einladung der besonderen Art erhielt Henning Wegter von Jugend-Beach-Nationaltrainer Lennart Krapp. Der 16-Jährige wird vom kommenden Montag bis Mittwoch in Bocholt am Sichtungslehrgang der Junioren-Beach-Nationalmannschaft teilnehmen.

 

Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten 

Samstag. 05. Juli 2003

Kein Geld für Weltstars

Harburg (nik). Die Gerüchteküche brodelt, an der Wechselbörse geht es hoch her, nur an einer Front herrscht weiterhin absoluter Stillstand: bei der Suche nach einem neuen Hauptsponsor. Dem Volleyball-Bundesligisten TV Fischbek bietet sich eine Möglichkeit zur Verpflichtung eines Weltstars, allein die Chance zur Realisierung ist verschwindend gering. Regla Torres, dreifache Olympiasiegerin sowie zweifache Weltmeisterin mit Kuba und sogar Volleyballerin des Jahrhunderts hat ihre Dienste quasi beim Hamburger Bundesligisten angeboten. Doch TVF-Manager Horst Lüders kann ihr da wohl kaum weiterhelfen: "Wer soll das bezahlen? Im Moment habe ich andere Probleme, als Torres nach Hamburg zu holen."

Keine Frage, Lüders würde Torres sofort nach Hamburg holen. "Das wäre ein Hammer", so der Manager. Aber zurzeit, ohne einen Nachfolger für den ausgestiegenen Hauptsponsor Phoenix AG, sei ein Engagement der Kubanerin "abwegig". Lüders: "Das geht nur, wenn ein Unternehme sagt: ,Das machen wir möglich`."

Die Geschichte: Gemeinsam mit ihrem deutschen Freund Sven Wehrmeyer zieht es die Kubanerin nach Deutschland. Zahlreiche Knie-Operationen hatten sie lange Zeit außer Gefecht gesetzt. Ob sie überhaupt wieder Volleyball spielen kann, ist fraglich. Aber wenn, dann möchte sie in die Bundesliga, am liebsten in den Norden. Erste Adresse ist der TV Fischbek. Daher hatte Wehrmeyer bei Lüders angefragt. Ergebnis: offen. Tendenz: Wechsel eher unwahrscheinlich. Die positive Erkenntnis: "Es zeigt, dass wir eine gute Adresse sind", so Lüders.

Trotzdem verlassen einige Spielerinnen den TV Fischbek: Jana Vavrova geht wohl zum Dresdner SC. Auch Zdena Loksova verhandelt mit den Sachsen, hat aber auch ein Angebot aus der Schweiz vorliegen. Unklar ist hingegen, für welchen Verein Anca Popescu in der kommenden Spielzeit aufschlägt. Derweil hat Lüders die Verhandlungen mit Juliana Lavrova wieder aufgenommen. Die kasachische Mittelblockerin war bereits vor der vergangenen Saison als Neuzugang verkündet worden, ehe sie eine Knie-Verletzung zurückwarf.

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel