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| Deutschland - Renault Beach Cup-News |
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Dienstag. 08. Juli 2003 |
Sonne, Meer, weißer
Strand und Beach-Volleyball der Spitzenklasse – eine herrliche Kombination,
die in Deutschland ihresgleichen sucht: Vom 11. – 13. Juli macht der Renault
Beach Cup zum zweiten Mal Station auf der Insel Rügen. Wieder dürfen
Deutschlands Beach-Volleyballer vor der wunderschönen Kulisse des Binzer
Kurhauses ihr Können unter Beweis stellen – und zwar auf ganz vortrefflichem
Boden. Denn das beliebte und wunderschöne Ostseebad Binz ist berühmt für
seinen langen, feinsandig weißen Strand.
Bereits im letzten Jahr
herrschte beim Renault Beach Cup in Binz eine fantastische Atmosphäre.
40.000 Zuschauer verwandelten das Eventgelände an der Seebrücke drei
Tage lang in einen Hexenkessel. Die Spielerinnen und Spieler werden nicht
zuletzt dank des begeisterten Publikums auch in diesem Jahr wieder zu Höchstleistungen
auf den insgesamt fünf Courts auflaufen.
Man darf also gespannt
sein, welche Teams dieses Jahr im Kampf um Punkte, Preisgelder und die
Gunst des Publikums vorne liegen werden. Neben der deutschen
Beach-Volleyball Elite haben auch internationale Stars ihre Teilnahme am Renault
Beach Cup Binz angekündigt. Schließlich will neben dem sportlichen Anreiz auch
niemand die legendäre Open Air Party mit Feuerwerk am weißen Strand von
Binz verpassen. Also - nix wie hin!
Der Zeitplan
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Freitag, 11. Juli
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ab 13.00 Uhr |
Qualifikation Frauen
und Männer |
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Samstag, 12. Juli |
ab 08.45 Uhr |
Hauptfeld Frauen und
Männer |
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ab 22.00 Uhr |
Beach-Party mit
Feuerwerk |
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Sonntag, 13. Juli |
ab 09.30 Uhr |
Hauptfeld Frauen und
Männer |
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ca. 15.00 Uhr |
Finale Frauen |
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ca. 16.00 Uhr |
Finale Männer |
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anschließend |
Siegerehrung |
| Deutschland - Ruppiner Anzeiger |
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Dienstag. 01. Juli 2003 |
Keine
Gefälligkeiten bei den Profis
Felix Braun will, darf aber nicht trainieren
KYRITZ
Weder die Oststeinbeker Cowboys (2. Bundesliga) noch Eimsbüttel (Regionalliga)
wollen Volleyballer Felix Braun vom Kyritzer Bundesligavertreter vorübergehend
mittrainieren lassen.
Braun will zumindest einmal wöchentlich in Hamburg seinem Sport nachgehen. In der Hansestadt studiert er. Donnerstags sowie freitags übt er mit seinen Mannschaftskollegen in Kyritz. Doch von mindestens drei Einheiten pro Woche geht der Trainer für einen Verein, der in der 2. Bundesliga spielt, aus.
"Das
ist eine rein sportliche Entscheidung", erklärte Jan Schneider,
Vorsitzender des Hamburger Vereins Oststeinbek das Nein. "Dass er nicht
dabei sein darf, ist allein die Entscheidung von unserem Trainer Bernd
Schlesinger. Dahinter stecken lediglich sportliche und keine persönlichen Gründe",
versicherte Jan Schneider.
Schlesinger wisse um die Stärken und Schwächen Brauns. Er hat ihn drei Jahre
lang im Internat in Frankfurt/Oder trainiert. Auch die Mannschaft kenne Braun,
da er schon des Öfteren mittrainiert hat. Nur, während der Saison wollen sie
sich nicht ins taktische System schauen lassen. "Einen Spieler vom
Ligakonkurrenten, der mit uns im unteren Tabellendrittel steht, durchzuschleppen
und in Form zu halten, bringt es nicht. Die 2. Bundesliga ist ein
professioneller Bereich, in dem es keine Gefälligkeiten gibt", versucht
Schneider die Situation zu beschreiben.
Vor einiger Zeit habe Oststeinbek Braun nach dessen Zukunft gefragt und ihm einen Wechsel ans Herz gelegt. Doch die Kyritzer Nummer 14 entschied sich aber für den VC Fortuna, für den er seit einem Jahr auf Punktejagd geht. Der Kontakt zu den Hamburgern kam zustande, als er in Berlin sein Praxissemester absolvierte.
In der Knatterstadt fühlt sich der 23-Jährige nach eigenen Angaben wohl. "Kyritz war für mich die erste Option. Über eine Vertragsverlängerung sind wir uns einig", so Braun. Im Moment werde die Möglichkeit geprüft, dies umzusetzen. Das hänge auch von der Trainingsbeteiligung in Hamburg ab.
Vor einigen Wochen habe Felix Braun bereits eine Zusage von Eimsbüttel gehabt, doch dieser Verein begründete nun seine Absage damit, dass er bereits so viele Spieler im Kader und beim Training habe. "Ich gehe jedoch davon aus, dass das mit Eimsbüttel klappt", hofft Braun auf eine Einigung. Ansonsten müsste er bei unterklassigen Hamburger Vereinen sein Balltraining absolvieren.
Der Kyritzer sehe für die im September startende Saison eine positive Tendenz für den VC. "Die Mannschaft blieb zusammen und wurde zudem noch verstärkt. Meistens ist die zweite Spielzeit nach dem Aufstieg immer die schwierigste, weil die Euphorie nicht mehr so da ist. Eine so starke Verbindung zwischen Fans und Mannschaft wie in Kyritz habe ich aber noch nirgendwo gesehen", schwärmte Braun.
Dies
unterstreicht die Aktion des Kyritzer Managers Harald Schmidt, der mit einer
Unterschriftensammlung versucht, eine qualitativ ansprechendes Training in der
Hansestadt zu ermöglichen. Braun zeigte sich erfreut über solch einen Weg und
war überrascht, dass bereits einige Volleyballfans ihr Signum gesetzt haben.
Jene Unterschriftenliste liegt in Geschäften Kyritz aus. Auch über die
Internet-Seite des VC Fortuna Kyritz ist eine Stimmabgabe möglich.
Gunnar
Reblin
| Deutschland - Maerkische Allgemeine |
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Montag. 07. Juli 2003 |
KYRITZ Während sich die Spieler von Bundesligist VC Fortuna Kyritz intensiv im Training auf die neue Saison vorbereiten, ist Manager und Vereinsvorsitzender Harald Schmidt noch auf der Suche nach Sponsoren. "Wir sind bei 75 Prozent des Etat, allerdings ist beim gewerblichen Sponsoring fast alles abgegrast", erklärt Schmidt.
Fortuna startet jetzt das Privatsponsoring, mit neuen und verbesserten Leistungen. Hier beginnt es schon bei zehn Euro und ist nach oben offen. Entsprechend der Summe gibt es eine Spendenbescheinigung und eine ID-Karte sowie von Fortuna Frei- und Saisonkarten über Fanartikel bis hin zur Namensnennungen in der Vereinsbroschüre. Besser über das Privatsponsoring kann man sich auf der Internetseite des VC Fortuna (www.Fortuna-Kyritz.de) informieren.
Ein Problem brennt Schmidt noch mächtig auf den Nägeln: "Alle Vereine in der 2. Bundesliga haben einen Getränkesponsor, uns will das einfach nicht gelingen." Den Lizenzantrag hat die Fortuna gestellt. Sorgen hat Schmidt noch bei Salomon Din Kingue. Die nötigen Transferunterlagen sind beim Weltverband und in Kamerun eingetroffen und müssen nun bearbeitet werden. Der Kameruner ist im Training voll dabei, zeigt da sein Können. "Der hat eine Sprungkraft", staunt Schmidt immer wieder. Für Salomon Din Kingue sucht Schmidt auch noch eine Tätigkeit unterhalb der Woche auf 400-Euro-Basis.
Auch
das Problem Felix Braun steht noch an. Braun studiert in Hamburg, kann so nur
bedingt am Training der Fortunen teilnehmen. Er sucht einen Verein (Oststeinbek
oder Eimsbüttel), wo er wenigstens einmal pro Woche mittrainieren kann. Beide
Vereine wollen dies aber nicht. Daher haben die Fortunen eine
Unterschriftenaktion gestartet und wollen in der dritten Juliwoche in
Oststeinbek und Eimsbüttel mindestens 500 Unterschriften für eine
Trainingsbeteiligung von Braun vorlegen. Diese Listen liegen in der Geschäftsstelle
am Markt 9 sowie in der Speiseeinrichtung Penning aus. Bei Braun strebt Fortuna
bis zum 30. Juli eine Vertragsunterschrift an, damit Kyritz mit zwölf Spielern
in die 2. Bundesligasaison geht.
| International - FIVB-News |
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Dienstag. 08. Juli 2003 |
Norwegen
Open geht an Brasilianer Emanuel / Ricardo
Stavanger,
Norwegen, 6. Juli 2003 - Die
Brasilianer Ricardo Alex Costa
Santos / Emanuel Rego holten sich in ihrer
ersten gemeinsamen Saison auf der SWATCH-FIVB World Tour ihren ersten Sieg. Im
packenden Endspiel des Norwegen Open in Stavanger besiegten sie die Argentinier
Mariano Baracetti/Martin Conde.
Die
Brasilianer verloren den ersten Satz, kehrten dann aber die Partie gegen die
World Tour Gesamtsieger von 2002 mit 16-21, 21-16, 15-12. Für die Argentinier
war es die zweite Silbermedaille nach Berlin vor einer Woche. Dieser Sieg war
der dritte in Folge für Emanuel in Stavanger. Für den 28-jährigen, 200cm großen
Blockhünen Ricardo war es der zweite Erfolg beim Norwegen Open.
Damit
weist Emanuel nun eine beeindruckende Bilanz von insgesamt 37 Siegen auf der
World Tour auf, für Ricardo war es der 17. Triumph. „Dieser Sieg in Stavanger
war der bisher schönste, weil es der härteste war“, meinte der 30-Jährige
Emanuel . „Die Argentinier spielten unglaublich
stark
im ersten Satz und wir konnten überhaupt nicht unser gewohntes Spiel aufziehen.
Aber wir änderten unsere Strategie und versuchten, im letzten Satz das
Tempo etwas herauszunehmen.“ Die Partie stand auf hohem Niveau, bestückt
mit teils atemberaubenden Ballwechseln.
„Wir
haben letzte Saison schon einige Turniere auf der World Tour gespielt“,
ergänzte Emanuel, der auch die Speedo-Auszeichnung als wertvollster Spieler des
Turnieres gewann. „Mein Partner Ricardo hat einen unglaublichen Block und ich
bin dafür schneller in der Verteidigung. Wir werden ein gutes Team sein. Natürlich
sind die Olympischen Spiele von Athen unser großes Ziel. Aber es gibt so viele gute brasilianische Teams. Das wird
sehr schwer werden. Wir werden versuchen, vor allem in den Grand Slam Turnieren
stark zu sein, denn dort wird die Entscheidung fallen.“
Die
Bronzemedaille ging etwas überraschend an die Australier Julien Prosser/Mark
Williams, dank ihrem 21-18, 20-22, 15-6- Sieg über die brasilianischen
Qualifikanten Jefferson Bellaguarda / Dagoberta Dultra. Für
Prosser / Williams, auch eine neue Partnerschaft, war es ein grosser
Erfolg, nachdem sie sich dreimal via Qualifikation ins Hauptfeld
hinaufzuarbeiten versuchten. In
Stavanger
hatten die Australier einen Platz im Hauptfeld nur bekommen, weil qualifizierte
Teams wegen Verletzungen nicht antraten. „Bis
jetzt hatten wir einige Probleme auf der Tour
und hatten ein Tief, nachdem wir beim Berlin Open in der Qualifikation
gescheitert waren“, sagte Prosser, der zum letzten Mal das Podium 2001 in
Berlin erreicht hatte, damals zusammen mit Lee Zahner.
„Ich
bin sehr stolz auf meinen neuen Partner. Mark Williams hat erst zum zweiten Mal
im Maindraw der World Tour gespielt und gleich den dritten Platz geholt. Es gibt
nicht viele Spieler, die das erreicht haben“, meinte Prosser. Williams bekam
auch den SWATCH Fastest Service Award für den schnellsten Service mit
82.5 km/h.
Die
2003 SWATCH-FIVB World Tour macht eine Woche Pause, bevor es dann nach
Frankreich geht,
zum mit 300 000 Dollar dotierten Marseille
Open, dem zweiten Grand Slam Turnier der Saison.
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Dienstag. 08. Juli 2003 |
Niederlage
für Alemannia-Damen
Rundum gelungener Volleyball-Tag in Schmidt
Schmidt
(an-o/sw) - Einen Tag ganz im Zeichen des Volleyballs veranstaltete der
Wellness-Club 2000 am Samstag in der Sporthalle der Schmidter Grundschule. Als
Highlight des Tages spielten der "aller-, aller-, allererste Wellness-Club"
gegen die erste Damenmannschaft von Alemannia Aachen.
Die Volleyball-"Oldies" aus Schmidt bewiesen beim Spiel, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Nach packendem Spiel konnten sie den ausschlaggebenden letzten Satz für sich entscheiden und gewannen mit 3:2 gegen die Damen, die gerade den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft haben.
Toller Jazztanz
Am Morgen hatten die Zuschauer in der Sporthalle an der Grundschule zunächst das Training der Alemannia-Damen bewundern können. Da konnte jeder einmal sehen, wie hart sie für die 2. Bundesliga trainieren müssen. Im Anschluss daran zeigte die erste Damenmannschaft des TuS Schmidt gegen die Volleyballerinnen aus Steckenborn ihr Können. Die Gäste aus Steckenborn gewannen dieses Spiel mit 2:0.
Gegen 14 Uhr gab es dann Unterhaltung der anderen Art. Die Jazztanz-Gruppen des TuS begeisterten die Zuschauer mit ihren Darbietungen. Zuerst zeigten die "Kleinen" ihren Tanz zu rockigen Tönen von Anastacia und ernteten dafür viel Applaus.
Dann brachten die "Großen" von der Jazztanz-Gruppe Sommerlaune in die Sporthalle. Im Badeoutfit und mit Schwimmflossen führten sie zu "Like ice in the sunshine" einen lustigen Tanz auf, und alle Zuschauer schmolzen dahin. Besser hätte man das Publikum nicht auf den Höhepunkt des Tages einstimmen können.
Direkt im Anschluss an die Begegnung mit der Aachener D1 spielten die Volleyballer vom Wellness-Club 2000 dann noch gegen die erste Herrenmannschaft vom TuS Schmidt, die in der Bezirksklasse antreten. Auch dort zeigten sie, dass sie der jüngeren Generation in nichts nachstehen. Das hart umkämpfte Spiel endete mit 3:1 für den Wellness-Club.
Dass man in Schmidt in dieser Woche schon zum zweiten Mal sportlichen Besuch aus der Kaiserstadt empfangen konnte, ist Stefan Falter zu verdanken. Der Schmidter ist der Trainer der erfolgreichen Volleyballerinnen aus Aachen und spielt auch fleißig mit im Wellness-Club.
Die Herren vom Wellness-Club 2000 sind alle ehemalige Volleyballspieler, die überwiegend aus Schmidt stammen. Vor drei Jahren kam die Idee zu dieser etwas anderen Volleyballvereinigung auf. Seitdem treffen sie sich jeden Freitagabend in der Sporthalle in Schmidt und tragen die Begegnungen ihrer Wellness-Liga aus. Hierbei sammelt jeder für sich selbst Punkte. Die Mannschaften werden immer je nach Tabellenstand gemixt.
Uwe Kreitz ist "König"
Am Ende der Saison fährt der ganze Wellness-Club dann nach Bütgenbach, um dort im Sportzentrum Worriken den "König" auszuspielen. Ursprünglich war einmal geplant, dem "König" einen Tag im Wellnesszentrum zu spendieren - daher stammt der etwas ungewöhnliche Name. Die Idee wurde aber nie verwirklicht, stattdessen begießt man beim Wellness-Club den Sieger lieber mit ein paar Bierchen. Am letzten Wochenende durfte sich Uwe "Best Dressed" Kreitz als "König" feiern lassen, denn er konnte das Saisonfinale vor Frank "Avanza" Wergen und Roman "511 PS" Breuer für sich entscheiden.
"Sport auf hohem Niveau und drumherum viel Spaß",
so beschreibt Jörg Winkel, der Vorsitzende der Volleyballabteilung des TuS und
"Präses" vom Wellness-Club 2000, den Grundgedanken der Veranstaltung
und des Clubs. Und genau das haben die Wellness-Volleyballer und alle ihre Gäste
am Samstag auch in die Tat umgesetzt.
| Hamburg - Smash-News |
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Dienstag. 08. Juli 2003 |
WiWa-Premium
Cup: Trotz widriger Umstände ein gutes Ende
Mit gewohnt viel Liebe
und Mühe hatten die Beach-Volleyballer der VG WiWa ihren ersten Premium
Cup vorbereitet. Im Hamburger Stadtpark sollten am Samstag 16 Frauen-
und 16 Männer-Teams um Preisgeld und Punkte zur DVV-Rangliste spielen.
Mit der Signal-Iduna,
vertreten durch das Versicherungsbüro Ralf Schützke, wurde ein Hauptsponsor
gewonnen, der nicht nur für Preisgeld und Pokale einstand, sondern auch
für alle organisatorischen Fragen ein offenes Ohr hatte. Weitere Unterstützung
fanden die Ausrichter durch das Suzuki-Autohaus Langenhorn und die Firma
neun-Design GmbH.
Mit den renommierten
Masters-Teilnehmern und DM-Dritten von 2001, Katrin Petzold und Silke Schmitt
sowie dem DVV-Juniorennationalteam Mischa Urbatzka und Daniel Krug wurden für
ein Turnier dieser Kategorie attraktive Topteams gefunden. Doch am Freitag mussten
Petzold/Schmitt wegen einer Verletzung von Silke Schmitt absagen. Und nach den
schönen Sommerwochenenden des Juni schien der Juli schlechteres Beachwetter zu
bringen, drohte das Wochenende im Regen zu versinken. Noch in der
Nacht zum Samstag regnete es.
Samstag früh war es
trocken, nur noch recht kühl. Gleich in der ersten Runde verletzte sich Andrea
Dellnitz vom Zweitligisten CVJM Hamburg, als sie in ein schlecht gesichertes
Rohr der Drainageanlage trat und sich einen Zeh brach. Nicht einmal eine Stunde
später fiel Mareijke Spinger bei einem Abwehrversuch unglücklich
auf die Schulter und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren.
Verletzungen kommen
beim Sport schon einmal vor, doch was dann geschah, hatten die Teilnehmer wohl
noch nicht erlebt: Nach gerade einmal zwei Stunden Turnierdauer begann der
verpflichtete Gastronom, seinen Stand sowie das gestellte Partyzelt abzubauen!
Begründung: es sei nicht ausreichend Umsatz zu erwarten.
Veranstalter Carsten
Schmidt kopfschüttelnd: "Bei Preisen von 1.50 Euro für ein halbes Brötchen
oder einen Kaffee kann man auch nicht erwarten, dass einem die Leute die Bude
einrennen. Und natürlich geht das Verkaufsgeschäft erst mittags los."
Durch den Abbau des
Zeltes saß plötzlich auch DJ Tom samt Musikanlage im Freien. Glück nur, dass
es nicht regnete, sondern immer mehr aufklarte. Zu der Zeit hatten die rührigen
Ausrichter bereits einen eigenen Verkaufsstand aufgestellt und boten
Gulaschsuppe, Würstchen und belegte Brote an, die gut verkauft wurden ...
Auch die Smash sucht für
die Hamburger Meisterschaften noch einen Gastronomen samt Partyzelt. Volker
Diercks aus Nienwohld ist nach diesem Vertragsbruch, der sogar die Durchführung
des ganzen Turniers gefährdete, jedoch nicht zu empfehlen!
Die gegen 14 Uhr
erstmals durchbrechende Sonne belohnte den zähen Willen der Beacher, sich nicht
aus der Fassung bringen zu lassen. Bei den Männern siegten die Favoriten Mischa
Urbatzka und Daniel Krug (VG Elmshorn/FT Adler Kiel) mit 15:10 und 15:10 gegen
die Lübecker Kombination Wolf Kindervater und Malte Nagursky.
Bei den Frauen
unterlagen die zuvor souverän aufspielenden Hamburger Meisterinnen Julia Lemmer
und Katrin Salbach (VC NAL) im Finale mit 13:15 und 10:15 gegen Rajka Matthießen
und Julia Höftmann (Wiker SV/Wittenberge).
Peter Neese
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Dienstag. 08. Juli 2003 |
Sabrina Roß fällt für Volleyball-Grand Prix aus
Berlin
(dpa) - Sabrina Roß vom deutschen Volleyball-Meister SSV Ulm fällt für den
Grand Prix in Italien (21. Juli bis 3. August) nach einem Patellasehnenanriss
aus. Ein Fragezeichen gibt es auch bei Libero Grit Müller (Dresdner SC), die
einen Bandscheibenvorfall erlitt.
«Das
ist natürlich schade, denn beide Spielerinnen hatten sich in der
EM-Qualifikation mit guten Leistungen für weitere Einsätze empfohlen. Bei Grit
Müller habe ich noch Hoffnung, ihr Ausfall würde uns Probleme verursachen»,
sagte Bundestrainer Hee Wan Lee. Die deutschen Frauen bereiten sich in Kienbaum
auf den Grand Prix vor, der wegen der Lungenkrankheit SARS von Asien nach
Italien verlegt wurde.
Gegner
in Goia del Colle sind Weltmeister Italien, Olympiasieger Kuba, Japan,
Vizeweltmeister USA und die Niederlande. In der anderen Gruppe spielen
Pokalverteidiger Russland, China, Thailand, Kanada, Brasilien und Südkorea. Die
ersten drei beider Staffeln qualifizieren sich für die Finalrunde. Das
DVV-Team, das Rang drei vom Vorjahr zu verteidigen hat, bestreitet in dieser
Woche in Eisenhüttenstadt (10. Juli), Angermünde (11. Juli) und Hoyerswerda
(12. Juli) drei Länderspiele gegen Russland. Danach will der Bundestrainer den
12er Kader für Italien benennen.
Die
deutschen Männer haben nach vier Siegen in zwölf Weltliga- Spielen zwar die in
Madrid beginnende Finalrunde nicht erreicht, Frank Dehne wurde von den
Statistikern aber als bester Zuspieler der Vorrunde ermittelt. Kapitän Wolfgang
Kuck, Angreifer Marco Liefke, die Blockspieler Ralph Bergmann und Norbert Walter
sowie Libero Till Lieber konnten sich ebenfalls gut platzieren.
Spanien,
Tschechien, Serbien und Montenegro sowie Griechenland bilden in Madrid eine
Gruppe, Weltmeister Brasilien, der WM-Zweite Russland, Italien und Bulgarien die
andere Staffel. Alle sieben europäischen Teams sind auch für die
Europameisterschaft in Deutschland (5. bis 14. September) qualifiziert.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Dienstag. 08. Juli 2003 |
Sie
sind die amtierenden Deutschen Meister: Stephanie Pohl und Okka Rau. Nach einem
tollen 5. Platz beim Grand Slam in Berlin setzte folgte in Stavanger der enttäuschende
25. Rang. Wir sprachen mit Okka über Verletzungspech, das fehlende Nachrücken
neuer Teams bei den Damen und mögliche deutsche Olympiamedaillen.
Wie
zufrieden bist Du bislang mit der Saison?
Wir hatten ein bisschen Verletzungspech am Anfang, und das dauert immer, sich
da wieder rauszuspielen und zu alter Sicherheit zu finden. Deshalb haben wir natürlich
noch nicht so viel wirklich gute Ergebnisse gebracht. Ich sehe aber schon eine
aufsteigende Tendenz, in Berlin haben wir ja das Masters gewonnen.
Was
habt ihr euch für 2003 vorgenommen?
Wir wollen in der Top 10 der Welt bleiben, aber das wird in diesem Jahr
schweiriger. Es sind ja noch ein paar neue Teams hinzugekommen, wie Jordan/Davis
(USA). Es ist schon das Ziel in Deutschland ganz oben zu bleiben, klar.
Siehst
Du noch den großen Unterschied zwischen südamerikanischen und europäischen
Teams?
Bei den Herren nicht mehr so. Bei den Frauen ist er deshalb schon so groß,
weil die körperlichen Größenunterschiede immens sind. Die Europäer spielen
mehr Power-Volleyball, während die Brasilianer immer noch mehr mit viel Gefühl
den Ball beherrschen. Durch die kleinere Feldgröße ist es immer öfter so,
dass sich auch die Europäer durchsetzen könnten. Aber ich finde schon, dass da
noch ein reichlich großer Unterschied ist.
Was
müsste Deiner Meinung nach getan werden, um die Popularität in
Beach-Volleyball in Deutschland zu steigern?
Wir müssen irgendwie an Fernsehzeiten kommen. Es müsste so populär werden,
und einzelne Leute so bekannte Gesichter bekommen, dass die Leute das im
Fernsehen sehen wollen. Die Stars, oder wie immer man die dann nennt. Das wäre
superschön, aber da ist es in diesem Jahr nicht so schlecht. Zumindest wird die
Worldtour sehr viel auf Eurosport übertragen, und auch einzelne Masters.
Hoffentlich bleibt das so.
Wen
siehst Du als größte Konkurrenz im Hinblick zur Olympiaqualifikation?
Das ist schwer zu sagen. Die drei Teams, die im Moment international spielen,
zeigen, dass sie da auch hingehören. Ich sehe das nicht als Konkurrenz, ich
versuche mich immer auf unser Team zu konzentrieren, zu gucken, dass wir gut
spielen. Das machen alle anderen auch, und dann wird man sehen, wer unterm
Strich der Beste ist. Dass es druckmäßig eine Riesenkonkurrenz ist oder Streit
gibt, merke ich eigentlich nicht.
Welches
jüngere Team wird Deiner Meinung nach in Zukunft von sich reden machen?
Leider gibt es da kein Team. Die jungen Teams, die es gab oder gibt, setzen
sich immer noch nicht durch, noch nicht einmal auf der deutschen Tour. Das ist
sehr harte Kritik, ist aber leider so. Auf der deutschen Tour müssen sie sich
erst einmal behaupten, auch mal gegen Nationalteams gewinnen, um dann
international einzusteigen. Das ist im Moment andersrum, es ist auch gut, dass
man die Teams ranführt, aber ich sehe, dass da kein Land in Sicht ist.
Letztendlich fliegen alle in der Country Quota Playoff raus, also wieder
deutsche Teams gegen die sie verlieren. Bei den Damen sehe ich nicht ein
einziges Team. Bei den Männern ist es ja erfreulicher, da gibt es zahlreiche
sehr sehr gute Teams, bei den Frauen dauert das leider noch ein paar Jahre.
Woran
liegt das Deiner Meinung nach?
Die Nachwuchsförderung ist relativ gut, soweit ich das beurteilen kann. Ich
glaube, dass die Topspieler bei den Damen aus der Halle auch weiterhin in der
Halle bleiben, weil sie da hohe Verträge haben. Die gehen dann eher ins
Ausland. Bei den Männern ist das schon ein bisschen anders. Ich glaube auch,
dass es im Frauenbereich, wie man an der ersten Bundesliga sieht, immer weniger
Spieler gibt, die da nachrücken. Das ist alles bestückt mit Ausländern oder
die alte Topgarde aus Deutschland, die da immer noch ist. Ab und zu gibt es mal
einen Libero, der aus Deutschland kommt. Es ist allgemein bei den Frauen relativ
schwierig im Sport gerade. Und da ist es auch kein Wunder, dass ausgerechnet
beim Beach-Volleyball auch nichts nachkommt. Aber wir sind ja immer noch jung,
und mach das noch zehn Jahre.
Habt
ihr euch noch zehn Jahre vorgenommen? Oder gibt es einen festen Termin, wie
lange ihr zusammenbleibt?
Im Moment planen wir natürlich bis Athen 2004, dann müssen wir halt
weitersehen. Natürlich sind wir noch jung und fit, dass wir noch vier oder acht
Jahre weiterspielen können. Dann müssen wir mal gucken, wie wir noch Lust
haben, ob die Sponsoren auch weiter mit uns arbeiten.
Was
habt ihr euch für die Deutschen Meisterschaften vorgenommen?
Gewinnen und den Titel verteidigen. Wir wollen fit sein, nicht verletzt
antreten. Dann haben wir eine gute Chance.
Meinst
Du, dass ein deutsches Team bei Olympia eine Medaille holen kann?
Bei den Männern sehe ich das auf jeden Fall. Wir haben mit Markus und Jonas
und auch mit Christoph und Andi zwei Kandidaten haben. Das sind meine
Olympiakandidaten. Die haben da auch wirklich eine Chance. Es ist natürlich
immer so eine Sache der Auslosung, da gibt es Teams, gegen die spielt man nicht
so gerne. Für uns wäre das ein bisschen hochgesteckt, natürlich fahre ich da
nicht hin und will verlieren. Ich möchte einen einstelligen Platz haben, am
liebsten unter die Top 8. Das ist mein Ziel. An eine Medaille denke ich da
nicht, und das wäre auch übertrieben.
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Dienstag. 08. Juli 2003 |
Nur
knapp das Achtelfinale verpasst
Klemperer/Rademacher
scheitern in Norwegen an Brasilianern.
Stavanger/Hildesheim
(koy). Besonders glücklich wirkten David Klemperer (MTV 48 Hildesheim) und
Niklas Rademacher (TSV Giesen) direkt nach ihrer knappen Zwei-Satz-Niederlage
(21:23, 20:22) gegen die späteren Turniersieger und derzeitigen
Weltranglisten-Zweiten Ricardo/Emanuel nun wirklich nicht. Dennoch konnten sie
mit ihrem Abschneiden bei den internationalen offenen norwegischen
Meisterschaften im Beachvolleyball in Stavanger zufrieden sein. Am Ende war es
nicht - wie erhofft - das Achtelfinale, sondern ein unglücklicher Platz 25, den
die beiden zurück mit nach Deutschland brachten.
Dabei
sah es nach dem Sieg im zweiten Hauptfeldmatch über das französische Duo Canet/Hamel
(16:21; 21:18 und 15:12) noch so aus, dass die beiden jungen Hildesheimer
zumindest den dritten Platz in ihrer Poolgruppe erreichen könnten. Mit einem
passablen Ergebnis im letzten Gruppenspiel gegen die Weltranglisten-Zweiten
Ricardo/Emanuel oder einem weiteren Sieg über dieses brasilianische Topteam wäre
sogar der Einzug ins Achtelfinale dieses hochgradig besetzten Turnier möglich
gewesen.
Und
sie waren so nah dran. Wie schon beim Grand Slam in Berlin mussten die
Routiniers der Tour aus Brasilien und insbesondere Mister Beach Emanuel ihr
ganzes Können aufbieten, um eine erneute Niederlage gegen das selbstbewusst
aufspielende Hildesheimer Nationalteam zu verhindern.
Sowohl
im ersten als auch im zweiten Satz dieser hochklassigen Begegnung hatten es
David Klemperer und Niklas Rademacher beim Stand von 20:19 jeweils in der Hand,
den Satz zu ihren Gunsten zu entscheiden. Im entscheidenden Moment fehlte das
gewisse Quäntchen Glück, um die Brasilianer zum zweiten Mal in dieser Saison
zu besiegen. Und wenn man das Glück schon nicht auf seiner Seite hat, kommt
manchmal auch noch das Pech hinzu. Beim Turnier in Stavanger in Form der glatten
Zweitsatzniederlage des ebenfalls in der Poolgruppe N spielenden holländischen
Teams Berg/Dahl (WRL 14) gegen das französische Duo Canet/Hamel, das damit die
beiden Hildesheimer aufgrund des besseren Satzverhältnisses in der
Gruppentabelle letztendlich vom dritten auf den vierten Tabellenplatz verdrängte.
"Wir
haben bei diesem Turnier ähnlich wie in Berlin eine sehr konstante Leistung
gebracht. Es waren superenge Matches und den Topteams haben wir es hier in
Stavanger richtig schwer gemacht. Vom spielerischen Potential her wäre das
Erreichen des Achtelfinales durchaus drin gewesen - vielleicht haben wir ja in
zwei Wochen beim Grand Slam in Marseille die manchmal entscheidende Portion Glück,
die uns in Norwegen nicht vergönnt war.", äußerte sich ein den
Turnierverlauf von Stavanger mit etwas Abstand reflektierender David Klemperer
im HAZ-Gespräch.
Die
eigentlich für diese Woche geplante Teilnahme am Eurotour Cup auf Kreta haben
die beiden nunmehr auf Weltranglistenposition 23 rangierenden Hildesheimer
abgesagt, um sich in aller Ruhe auf den vom 16. bis 24. Juli in Marseille
stattfindenden Grand Slam vorzubereiten. In Südfrankreich geht es erneut darum,
wichtige Punkte im Hinblick auf die Olympiaqualifikation für Athen 2004 zu
sammeln.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Dienstag. 08. Juli 2003 |
WSU-Teams
dominierten Ausber-Beach-Cup
-wol- Alverskirchen. Das Wetter ließ am Samstag zu wünschen übrig, Strandatmosphäre kam in Alverskirchen nicht gerade auf. Aber immerhin mussten wir keine Zwangspause einlegen, weil es nur ab und an nieselte, sagte Peter Wolff, Mitorganisator des 4. Ausber-Beach-Cups.
Das stärkste Paar des Tages waren Petra Reßing (WSU) und die inzwischen in Bremen spielende Kirsten Lüpkes. Die beiden gewannen das Endspiel mit 21:16 gegen das Sendener Duo Schlegel/Abrell 21:16 und kassierten ein Preisgeld von 100 Euro. Dritte wurde das topgesetzte Paar Weyand/Sowka (Bochum/Essen). Auf Rang vier folgten Tünte/Kottnick von der WSU, auf Rang sieben deren Mannschaftkameraden Schulte/Theis und die Alverskirchenerinnen Britta Schwinhorst/Dorprigter.
Am Sonntag setzten sich in der Mixed-Konkurrenz dann die Favoriten durch: Lutz Arnold (Buer) als herausragender Akteur gewann an der Seite von Maike Arnold (Wuppertal) das Finale mit 21:18 gegen Simone und Ingo Schönberner von der WSU. Den fünften Rang unter immerhin 23 Paaren teilten sich die Alverskirchener Paare Hester/Hester und Britta Schwinhorst/Wolff.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel