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| Hamburg - Smash-News |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Sportler
müssen draußen bleiben
Übungszeiten für
Vereine in Schulturnhallen sind Mangelware
Der sportpolitische
Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Jürgen Schmidt, hat sich besorgt über
zunehmende Engpässe bei Übungszeiten in den Hamburger Schulturnhallen
gezeigt. "Immer mehr Sportvereine müssen vor der Tür bleiben", sagte
Schmidt. "Und der Senat hat keine Antwort auf dieses Problem." Das habe
eine Kleine Anfrage Schmidts (Drucksache 17/2954) gezeigt. Schmidt
forderte kurzfristige Lösungen für das kommende Schuljahr für die betroffenen
Vereine.
"Die Übungszeiten
für Vereine werden immer knapper", sagte Schmidt. "Und die Stadt will auch noch
weitere Schulgebäude aufgeben. Wo aber sollen die betroffenen
Vereinssportler bleiben?" Auf Schmidts Anfrage sei der Senat eine konkrete Antwort
schuldig geblieben.
Schmidt hatte den Senat
gefragt, wie er auf die steigenden Probleme bei der Vergabe von Übungszeiten
in Schulturnhallen reagieren wird. Auf die Frage nach konkreten Lösungsansätzen
konnte der Senat nur berichten, diese würden "geprüft".
"Wie die Engpässe für aktuell betroffene Vereine wie SV Vejas, Großflottbeker
Spielvereinigung und SC Sternschanze behoben werden sollen, bleibt also
offen."
Schmidt: "So
lapidar lassen sich Vereine und Sportler nicht abspeisen. Es müssen jetzt Lösungen
für das neue Schuljahr auf den Tisch. Die Zeit drängt."
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
DVV-Kapitän
Stefan Hübner bei den Ostbek Cowboys
Es
war das letzte Training der Zweitliga-Männer des Oststeinbeker SV vor der
Sommerpause - doch für einen Beteiligten beginnt erst jetzt die heiße Phase
der Saison: Stefan Hübner. Der Hamburger Nationalspieler meldete sich wie im
letzten Jahr bei den Ostbek Cowboys, um sich im Heimaturlaub fit zu halten.
Genauer gesagt: dieses Mal, um fit zu werden.
Denn
nach seiner langwierigen Knieverletzung ging Hübner am Mittwoch in Oststeinbek
das erste Mal überhaupt wieder an den Ball. Nachdem der Mittelblocker die
komplette Weltliga-Saison aufgrund von Patellasehnenproblemen absagen musste,
wird er sich ab dem 15. Juli mit der Nationalmannschaft auf die
Europameisterschaft im eigenen Land vorbereiten. "Es hat viel Spaß
gemacht, und das Knie hat gehalten, das ist das Wichtigste", sagte der
DVV-Kapitän am Ende der lockeren Einheit, "nach sechs Wochen Krafttraining
fühle ich mich aber noch wie ein Roboter."
Trainer
Bernd Schlesinger stand meist schmunzelnd am Spielfeldrand, wenn sein ehemaliger
Schützling die OSV-Annahme mit Druck- oder Trickaufschlägen eindeckte.
"Es ist immer schön, ihn zu treffen, aber auch, ihn im Training zu
haben", sagte Schlesinger, der früher Junioren-Bundestrainer war.
"Unsere Jungs können sich so viel bei ihm abschauen - von seiner
Trainingseinstellung bis hin zu technischen Feinheiten."
Die
Ostbek Cowboys freuten sich, beim Formaufbau des gestandenen Italien-Profis
Sparringspartner spielen zu dürfen. "Stefan ist jederzeit
willkommen", sagte OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider, der als alter
Zweitliga-Haudegen selbst mittrainierte, und grinste dann: "Wenn er will,
suchen wir für ihn auch noch ein Plätzchen in unserem Kader. Das Pils schmeckt
großartig bei uns."
Der
Kader für die neue Saison nämlich bereitet den Oststeinbeker Machern
ganz ernsthaft große Sorgen. Gleich hinter mehreren wichtigen Spielern stehen
dicke Fragezeichen: Björn Domroese muss erst noch einen Studienplatz in Hamburg
erhalten, Christian Bartram sucht eine Assistenzarzt-Stelle, Beach-Profi Rüdiger
Strosik liebäugelt mit einem Jahr Pause, und Zuspieler Sebastian Neufeld hat
eine Polizei-Ausbildung begonnen und wird im Winter Schichtdienst machen müssen.
Zwei
potenzielle Neuzugänge suchen ebenfalls noch eine Studien- bzw.
Ausbildungsstelle. "Im günstigen Fall haben wir den starken Stamm des
Vorjahrs plus zwei, drei hoffnungsvolle Talente beisammen. Im schlechtesten Fall
stehen wir im September mit sechs Spielern da. Und wir können nicht viel
machen, um das zu beeinflussen", erzählt Schneider.
Die
Probleme verwundern, ist doch der OSV die Nummer eins in Hamburg, hat viele Fans
und ein begeisterungsfähiges Umfeld. "Wir suchen weiter. Denn es muss sie
doch geben", sagt Trainer Schlesinger, "Spieler, die bereit sind,
alles zu tun, um sich zu verbessern. Sie müssen ja noch keine perfekten
Volleyballer sein - auf Zweitliganiveau bringen wir die Jungs dann schon. Die
Einstellung ist entscheidend."
Derweil
packte Stefan Hübner erschöpft seine Sachen zusammen. "In Hamburg zu sein
ist immer wieder schön", sagte er zum Abschied. Sechs Jahre noch will er
als Profi in Italien spielen - und dann zurückkehren nach Deutschland, womöglich
in seine Heimatstadt.
"Leider
ist er erst 28 Jahre alt", sagte OSV-Ikone Jan Schneider. "Dafür
fiebern wir jetzt schon ein bisschen der Saison 2009/2010 entgegen."
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Beach-Volleyball
Saison 2003 - Eine Halbzeitbilanz
Bestandsaufnahme,
Rückschau, Analyse und ein wenig Ausblick
Halbzeit
ist es in der Beach-Volleyball Saison 2003. Vier der acht Masters sind gespielt,
sechs Renault Beach Cups von zwölfen ausgetragen und international sind vier
Weltserien-Turniere, darunter der Grand Slam in Berlin absolviert. Auch wenn die
eigentlichen Highlights, die Deutsche Meisterschaft, die Europameisterschaft
sowie die Weltmeisterschaften in Rio erst noch stattfinden, ist es Zeit für
eine kurze Bestandsaufnahme, Rückschau, Analyse und ein wenig Ausblick. In
unserem ersten Teil werfen wir einen kurzen Blick auf die Gesamtentwicklung auf
internationaler und nationaler Ebene. Teil zwei beschäftigt sich dann mit den
Damen, der abschließende Teil mit den Herren.
Internationale Turniere
Die insgesamt gut
organisierten Turniere auf Rhodos, in Gstaad, Berlin (Grand Slam) und Stavanger
mit regelmäßigen TV-Übertragungen bei Eurosport haben den Trend der
vergangenen Jahre bestätigt, will heißen: Bei den Frauen sind Brasilianerinnen
und US-Amerikanerinnen weiterhin das Maß aller Dinge (15 von 16 möglichen
Halbfinalteilnahmen), Teams aus Australien (nach dem Rücktritt der
Olympiasiegerin Kerry Pottharst), Kuba und China holen nur langsam auf; Europäerinnen
rutschen eher noch weiter ab. Leider gilt dies auch für die deutschen Teams im
internationalen Vergleich. Ganz anders bei den Männern: Die (Mittel-)Europäer
"sind dran"; fünf Halbfinalteilnahmen bei vier Turnieren bestätigen
dies eindrucksvoll. Ganz erfreulich dabei: Mit dem Duo Markus Dieckmann und
Jonas Reckermann zählt ein deutsches Team mit den Plätzen zwei (Gstaad) und
vier (Berlin) zu den Protagonisten dieser Entwicklung. Zudem gilt - anders als
bei den Frauen und wie schon in den vergangenen Jahren - die Leistungsdichte an
der Spitze ist bei den Männern sehr viel ausgeprägter, die Turniere dadurch
spannender und interessanter.
Die nationalen Turniere
Die Stadt-Masters gehören
nun der Vergangenheit an, jetzt geht es am Stand viermal richtig zur Sache.
Usedom, Kühlungsborn, St. Peter Ording und Fehmarn heißen die Stationen an
Nord- und Ostsee. Die von MNP organisierten Masters-Turniere haben ihren hohen
Standard beibehalten, mit der Ausweitung auf vier Tage (wegen des fehlenden
Platzes für mehr Courts auf dem Rathausmarkt) wurde das Vorjahres-Problem
Hamburg gelöst - die Hansestadt erlebte einen glanzvollen Auftakt der
Mastersserie. Weniger erfreulich weiterhin die - angesichts der Location verständlich
- geringe Zuschauerresonanz am Tegernsee. Dieser Austragungsort sollte noch
einmal überdacht werden. Sechs der zwölf Renault Beach Cups wurden bislang
ausgetragen und schon jetzt steht fest: Die zweite Serie hat - im zweiten Jahr
von der Münchner Agentur SAE organisiert - einen weiteren Schritt nach vorn
gemacht. Die Infrastruktur wird kontinuierlich ausgebaut, das
Sponsoren-Interesse steigt, auch Kleinigkeiten wie die Spielerverpflegung
stimmen mittlerweile. Ähnlich wie bei den Masters gibt es sicherlich
Austragungsorte die berdenkenswert sind, Beispiele Mannheim und Warnemünde. Und
auch nach ersten Modifizierungen findet das bei den Cups geprobte Pool-System
nicht unbedingt mehrheitlich Befürwortung.
Beide Serien wurden zur
Freude der Fans immens aufgewertet durch die Teilnahme namhafter Akteure aus dem
Ausland: So gaben beispielsweise in der Damenkonkurrenz beim Masters am
Tegernsee und beim Renault Beach Cup von Norderney die Kubanerinnen Grasset/Peraza
ihre Visitenkarte ab, beim Masters von Essen waren auf dem Kennedyplatz die
Schweizer Ausnahmespieler Laciga/Laciga und Sascha Heyer (an der Seite von Andi
Scheuerpflug) sowie der argentinische Weltmeister Martin Conde (an der Seite von
Axel Hager) bei den Herren am Start.
In unserem zweiten Teil
beschäftigen wir uns intensiv mit der Sitiuation der Damen.
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
DVV-Frauen unterliegen Russland 2:3
Eisenhüttenstadt
(dpa) - Die deutschen Volleyball-Frauen haben das erste von drei Länderspielen
gegen Russland verloren. Die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee unterlag
in Eisenhüttenstadt vor 1100 Zuschauern nach 102 Minuten im Tie-Break mit 2:3
(17:25, 19:25, 25:22, 25:16, 11:15).
Für
die Gastgeberinnen wurde die ersten beiden Sätze zu einer Lehrstunde. Die
jungen Gäste mit lediglich zwei WM-Spielerinnen vom Vorjahr stellten den
deutschen Block mit ihrer überlegenen Körpergröße und variablen
Angriffsaktionen vor eine unlösbare Aufgabe. Dem deutsche Angriffsspiel fehlte
bis dahin die Präzision, so dass die Russinnen erfolgreich blocken konnten.
Danach
bewies das deutsche Team um Kapitän Angelina Grün Kampfmoral und erzwang noch
den fünften Satz. Nach einem Fünf-Punkte- Rückstand wurde der dritte
Durchgang über die Stationen 14:14 und 23:21 gewendet. Während die
Gastgeberinnen nun aufdrehten und im vierten Satz auf 16:9 wegziehen konnten,
gelang den Gästen nichts mehr. Im entscheidenden fünften Satz drehten die
Russinnen den Spieß mit einer 7:2-Führung im Rücken wieder um.
Beiden
Mannschaften dienen diese Vergleiche der Vorbereitung auf den Grand Prix, der
wegen der Lungenkrankheit SARS von Asien nach Italien (21. Juli bis 3. August)
verlegt wurde. Die Auslosung der beiden Sechsergruppen, von denen sich jeweils
die ersten Drei für die Finalrunde qualifizieren, fiel für die deutsche
Mannschaft ausgesprochen schwer aus. Gegner bei diesem mit einer Million Dollar
Preisgeld dotierten Turnier, das auch eine Bestandsaufnahme vor der
Europameisterschafts-Endrunde in der Türkei (20. bis 28. September) ist, sind
Weltmeister Italien, Olympiasieger Kuba, Vizeweltmeister USA, Japan und die
Niederlande.
Die
deutsche Mannschaft spielte mit: Julia Schlecht, Kathy Radzuweit, Judith
Sylvester (alle TSV Bayer Leverkusen), Angelina Grün (Volley Modena/Italien),
Olessya Kulakowa (RC Cannes/ Frankreich), Cornelia Dumler, Atika Bouagaa (beide
USC Münster); Kathleen Weiß, Anika Schulz (beide Schweriner SC), Christina
Benecke (TVF PHOENIX Hamburg), Katja Wühler (Rote Raben Vilsbiburg). Beide
Teams stehen sich in Angermünde und in Hoyerswerda erneut gegenüber.
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Bei Volleyball-Weltliga Russland Gruppenletzter
Hamburg
(dpa) - Pokalverteidiger Russland ist bei der Weltliga-Finalrunde in Madrid überraschend
als Gruppenletzter ausgeschieden. Der Vizeweltmeister verlor gegen Weltmeister
Brasilien und Bulgarien jeweils 1:3 und konnte nur gegen Italien 3:2 gewinnen.
Gruppensieger
Brasilien blieb ungeschlagen und trifft im Halbfinale auf Tschechien, das sich
mit einem 3:1-Sieg über Gastgeber Spanien für die Runde der besten Vier
qualifizieren konnte. Das zweite Halbfinale bei diesem mit 15 Millionen Dollar
Preisgeld dotierten Turnier bestreiten Serbien und Montenegro sowie Italien.
Serbien und Montenegro blieb in der Vorrunde ebenfalls unbesiegt.
Der
dreifache Weltmeister Italien, Tschechien und Spanien sind Vorrundengegner der
deutschen Männer bei der Europameisterschafts-Endrunde vom 5. bis 14. September
in Karlsruhe, Leipzig und Berlin.
| Deutschland - Ostsee-Zeitung |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Volleyballer
baggern in Binz um Beach-Cup
Binz
(OZ) Beachvolleyball der Extraklasse wird den Zuschauern ab heute am Strand von
Binz auf Rügen geboten. Beim Renault Beach Cup 2003 in Binz auf Rügen baggern,
blocken und schmettern Top-Teams um Punkte und Preisgelder. Die Zuschauer dürfen
gespannt sein, ob das deutsche Nationalteam Christoph Dieckmann/Andreas
Scheuerpflug (Berlin) bei seinem dritten Start in diesem Jahr auch den dritten
Sieg feiern kann. Beim Renault Beach Cup in München und Leipzig stand das Duo
bereits ganz oben auf dem Treppchen.
Einen
Sieg der Ranglistenzweiten des Deutschen Volleyball-Verbandes wollen aber
Top-Teams wie Hannes Ambelang/Kay Matysik (Berlin) und Eric Koreng/Marcus Popp
(Markranstädt) verhindern. Bei den Frauen führt das Duo Rieke Brink-Abeler/Hella
Jurich (Münster) die Meldeliste an.
Zeitplan:
heute, ab 12.45 Uhr: Qualifikation Frauen und Männer. Sonnabend, ab 8.45 Uhr:
Hauptfeld Frauen und Männer. Sonntag, ab 9.30 Uhr: Hauptfeld Frauen und Männer;
ca. 14.30 Uhr: Finale Frauen; ca. 15.30 Uhr: Finale Männer.
| Deutschland - Weser Zeitung |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Liebe und Leid einer kubanischen Jahrhundert-Volleyballerin: Kommt Regla Torres in die Bundesliga?
Hamburg. Man stelle sich einmal das folgende Szenario vor: Eine Frau ruft bei einem Fußballklub – sagen wir mal, beim SV Werder – an und sagt, ihr Freund sei neu in Deutschland und suche nach einer Beschäftigung als Stürmer. Auf die Frage, wie der Mann denn heiße und welche Meriten er vorzuweisen habe, käme als Antwort: „Sein Name ist Ronaldo, er kommt aus Brasilien und ist Weltfußballer.“ Undenkbar? Im Volleyball ist kürzlich etwas Vergleichbares geschehen.
Das Telefonat erreichte Horst Lüders, Manager des Frauen-Bundesligisten TVF Hamburg. Am anderen Ende der Leitung war ein gewisser Sven Wehrmeyer. Und was der mitzuteilen hatte, verschlug Lüders die Sprache: Wehrmeyer berichtete, seine neue Lebensgefährtin sei zu ihm nach Berlin gezogen und würde gerne bei einem Erstligisten anheuern. Der Name der Dame: Regla Torres, 28, Ausnahmespielerin aus Kuba, dreifache Olympiasiegerin, Weltmeisterin und vom Weltverband zur „Spielerin des Jahrhunderts“ gekürt.
Obwohl er wusste, dass Regla Torres zuletzt drei Knieoperationen hatte hinter sich bringen müssen, hat Lüders frohlockt und sich vorgestellt, dass ein Weltstar seinem Team ungekannten Glanz verleihen würde. „Wir haben immer schon das Unmögliche möglich gemacht“, gab der 59-Jährige zu Protokoll: „Eine wie Regla Torres, egal in welcher Verfassung, würde uns die Suche nacheinem neuen Hauptsponsor sicherlich erleichtern.“
Gesagt hat Lüders das dem „Hamburger Abendblatt“, und am nächsten Tag stand es so in der Zeitung. Und das war ein Kardinalfehler – denn Wehrmeyer berichtet, er habe Diskretion verlangt. „Lüders hat sich nicht an die einfachsten Regeln gehalten“, knurrt der Mann aus Berlin wütend, „damit hat sich die Angelegenheit Regla Torres und Hamburg definitiv erledigt.“
Die Befindlichkeiten Wehrmeyers sind nachvollziehbar, denn es ist stets ein äußerst sensibles Thema, wenn kubanische Spitzenspieler ein Engagement im Ausland begehren. Die Macht der Behörden des Inselstaates ist groß – sie allein bestimmen, ob eine Spielerin ein Engagement außerhalb der Landesgrenzen annehmen darf. Torres hat zwar bereits je zwei Jahre in Japan und Italien für harte Dollars geschmettert, vomSalär aber nur ein Taschengeld behalten dürfen. Der Großteil ging an den Verband.
Nun, ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Athen, geht es darum, ob es ihre Gesundheit zulässt, sie für Kubas Unternehmen Titelverteidigung einzuplanen. Derzeit befindet sich Torres in der Heimat, und Wehrmeyer findet es „desillusionierend, wie wenig Einfluss sie auf ihre sportliche Zukunft hat“. Und damit auch auf ihre private.
Dabei ist sich das kubanisch-deutsche Paar längst einig, seine Zukunft gemeinsam zu gestalten. Begonnen hatte die Liaison vor einem Jahr bei der Volleyball-WM in Deutschland, als Wehrmeyer die Spielerin in Schwerin kennen- und lieben lernte. Als es gefunkt hatte, jettete Wehrmeyer nach Kuba, wo sich die Beziehung vertiefte. Inzwischen sind beide verlobt, „unsere Zukunft“, so Wehrmeyer, „liegt mittelfristig in Deutschland“. Doch solange der kubanische Verband keine konkreten Pläne gemacht hat, ist der Zeitpunkt ungewiss, an dem die weiteren Pläne realisiert werden können. Gefragt ist Geduld.
Was für die Liebe zutrifft, gilt auch für die Klubs hierzulande, die sich mit der schillerndsten Volleyballerin aller Zeiten schmücken wollen. Für die eher biedere Liga wäre die Verpflichtung der attraktiven Mittelblockerin eine nie da gewesene Attraktion. Torres in deutschen Bundesliga-Hallen – das wäre in etwa so, als würde Michael Schumacher mit seinem Ferrari bei einem Seifenkistenrennen antreten.
Felix Meininghaus
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Junioren-Team
unterliegt Brasilien knapp mit 2:3!
Die DVV-Junioren haben ihr Länderspiel am gestrigen Abend in Schwenningen gegen Brasilien knapp mit 2:3 (20-25, 25-16, 19-25, 25-21, 9-15) verloren.
Vor ausverkaufter Halle entwickelte sich ein sehr abwechslungsreiches Spiel, indem die Spielkunst der Brasilianer desöfteren aufblitzte. Deutschland hielt insbesondere mit seinem Kapitän Jochen Schöps dagegen, konnte die Niederlage im Tiebreak aber nicht verhindern.
Beide
Teams reisen nun nach Gammertingen weiter, wo vom 11.-13. Juli ein sehr stark
besetztes Vier-Nationen-Turnier mit Deutschland, Brasilien, Italien und Polen
ausgetragen wird.
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Deutschlands Volleyballerinnen haben den ersten von drei Vergleichen mit dem Weltranglisten-1. Russland verloren. In Eisenhüttenstadt hieß es am Ende nach 102 spannenden Minuten vor 1.100 Zuschauern 2:3 (17:25, 19:25, 25:22, 25:16, 11:15) aus deutscher Sicht. Morgen spielen beide Teams in Angermünde (19.30 Uhr) gegeneinander, am Samstag folgt in Hoyerswerda (16.00 Uhr) der Abschluss der Dreierserie, die beiden Teams als Vorbereitung für den Grand Prix 2003 in Italien (21. Juli – 3. August) dienen. Anika Schulz feierte ihr Länderspiel-Debüt.
Bundestrainer Hee Wan Lee verzichtete in Eisenhüttenstadt auf Tanja Hart, „um die beiden anderen Zuspielerinnen, Julia Schlecht und Kathleen Weiß, nochmal zu sehen. Morgen ist Tanja dann dabei“, so der Bundestrainer. Die DVV-Auswahl begann mit folgender Aufstellung: Julia Schlecht, Angelina Grün, Cornelia Dumler, Kathy Radzuweit, Olessya Kulakova, Judith Sylvester und Atika Bouagaa als Libero. Für Radzuweit ein besonderer Ort, denn Eisenhüttenstadt ist der Geburtsort und die erste Station der Karriere ihrer Mutter.
Die Russinnen, die diese drei Begegnungen mit einer sehr jungen Mannschaft bestreiten (lediglich Belikova und Safronova waren im WM-Kader 2002), erwischten den besseren Start und gingen mit 8:5 in Führung. Dabei war ein Mal mehr der Block größter Punktegarant. Grün, Dumler und Sylvester scheiterten an der „russischen Wand“. Zur zweiten technischen Auszeit hatten die Russinnen den Vorsprung bereits auf sechs Punkte ausgebaut (16:10), den die deutsche Auswahl nicht mehr aufholen konnte. Der erste Satz ging mit 17:25 aus deutscher Sicht verloren.
Lee schenkte seiner Startformation auch zu Beginn des zweiten Satzes das Vertrauen. Aber die Russinnen gaben weiterhin den Ton an, setzten die deutsche Annahme unter Druck und hatten so relativ leichtes Spiel im Block (11:4). Der DVV-Trainer reagierte und brachte Christina Benecke für Kulakova und Katja Wühler für Cornelia Dumler. Das zeigte Wirkung – Benecke führte sich mit drei direkten Blockpunkten, Wühler mit guten Aufschlägen blendend ein. Welch unglaubliches Reservoir an starken Spielerinnen in Russland herrscht, wurde beispielsweise an der 22-jährigen und 1,98 Meter großen Tatjana Gorchkova sowie der erst 18-jährigen Marina Sheshenina deutlich.
Gorchkova
bekam wie die abwesenden russischen Starspielerinnen Artamonova und Gamova
turmhohe Bälle gestellt und schlug diese des öfteren über den Block.
Sheshenina verteilte als Zuspielerin die Bälle bereits wie eine „Große“.
Der zweite Satzgewinn für Russland war nur beim 13:16 aus deutscher Sicht kurz
in Gefahr, am Ende setzte sich der Gast auch dieses Mal mit 25:19 durch.
Das starke Ende des zweiten Satzes bewog Lee, keine Änderungen vorzunehmen und mit Benecke und Wühler weiter zu spielen. Dieses Mal konnte sich die russische Mannschaft nicht gleich zu Beginn absetzen (5:5), Deutschland hielt besser dagegen. Grün und Wühler punkteten von den Außenpositionen und schlugen den Block immer wieder geschickt an (14:14). Die Halle tobte, als beim 18:17 das erste Mal eine deutsche Führung auf der Anzeigetafel stand. Zwei starke Aktionen von Superstar Angelina Grün, ein Ass und ein Hinterfeldangriff, sorgten für das 23:21 und die Vorentscheidung zum Satzgewinn (25:22).
Die Zuschauer forderten lautstark eine Zugabe, und die Dominanz der Russinnen aus den ersten zwei Sätzen war auch nicht mehr gegeben. Vielmehr häuften sich bei den jungen russischen Spielerinnen nun die Fehler, und die DVV-Frauen legten ihre anfängliche Nervosität immer mehr ab (8:5). Beim 14:9 für Deutschland nahm Trainerin Valentina Ogienko, die Nikolai Karpol auf der Bank vertrat, eine Auszeit. Doch das half nichts, Sylvester schlug die zwei nächsten Bälle gnadenlos ins Feld und Deutschland führte noch höher (18:11). Der umjubelte Satzausgleich war nur kurze Zeit später perfekt (25:16).
Wie würde sich Russland nach den zwei verlorenen Sätzen zurück melden, war die Frage, die sich alle stellten. Schließlich wollte der Weltranglisten-1., auch wenn nicht mit Top-Besetzung am Start, natürlich nicht verlieren. Die Antwort schien schnell gefunden zu sein: Zwei Blockpunkte gegen Wühler sowie zwei Schnellangriffe von Belikova sorgten für eine 7:2 Führung . Doch die DVV-Auswahl steckte nicht auf, verkürzte zum 11:13, musste sich aber am Ende doch geschlagen geben (11:15).
Eingesetzte deutsche Spielerinnen: Julia Schlecht, Angelina Grün, Cornelia Dumler, Kathy Radzuweit, Olessya Kulakova, Judith Sylvester und Atika Bouagaa, Kathleen Weiß, Anika Schulz, Christina Benecke, Katja Wühler
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Pohl/Rau
und Ahmann/Vollmer im Achtelfinale
Hager/Kröger
im Hauptfeld!
Erfolgreicher Tag für Deutschlands Beach-Volleyballer beim CEV Turnier auf Kreta: Zunächst setzten sich Axel Hager/Thomas Kröger in der Qualifikation durch und starten somit morgen im Hauptfeld neben dem zweiten deutschen Team Julius Brink/Jonas Reckermann. Dann erreichten Stephanie Pohl/Okka Rau und Andrea Ahmann/Jana Vollmer das Achtelfinale im Frauen-Hauptfeld.
Eric Koreng/Marcus Popp schieden dagegen aus.
Die Ergebnisse auf Kreta
| Männer-Qualifikation |
|
|
| Hager
/ Kröger (GER) vs. Marnics K. / Marnics T. (LAT) |
2
: 0 |
21:13
; 21:16 |
| Koreng/Popp
(GER) vs. Angelidis / Zolastathiades (GRE) |
2 : 1 |
21:10 ;
16:21 ; 15:13 |
| Cotrino /
Garcia (ESP) vs. Koreng/Popp (GER) |
2
: 0 |
21:19
; 21:16 |
| De
Kogel / Mulder (NED) vs. Hager / Kröger (GER) |
0
: 2 |
17:21
; 19:21 |
| Frauen
Hauptfeld |
|
|
| GER
Pohl / Rau vs GER - Ahmann / Vollmer |
1:2
|
20:22
21:16 12:15 |
| BUL
- Yanchulova P. / Yanchulova T. vs GRE - Nikolaidou / Tsiartsiani |
2:0
|
21:19
21:16 |
| GER
- Ahmann / Vollmer vs GRE - Nikolaidou / Tsiartsiani |
1:2
|
21:17
19:21 13:15 |
| BUL
- Yanchulova P. / Yanchulova T. vs GER - Pohl / Rau |
0:2
|
17:21
11:21 |
| GER
- Pohl / Rau vs GRE - Nikolaidou / Tsiartsiani |
2:1
|
16:21
21:10 15: 7 |
| BUL
- Yanchulova P. / Yanchulova T. vs GER - Ahmann / Vollmer |
0:2 |
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| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Renault
Beach Cup Binz - Der Vorbericht
Back to the roots! Deutschlands Beach-Elite kehrt wieder zurück zu den Wurzeln der
Sportart – an den Strand. Vom 11. – 13. Juli wird beim Renault Beach Cup auf
Rügen gebaggert, geblockt und geschmettert. Vor der wunderschönen Kulisse des
Ostseebades Binz kämpfen die Beacher das ganze Wochenende um Punkte und
Preisgelder.
Dieckmann/Scheuerpflug
an 1
Die
Zuschauer, die bereits im vergangenen Jahr das Eventgelände an der Seebrücke
drei Tage lang in einen Hexenkessel verwandelten, können sich auch diesmal auf
ein hochkarätiges Teilnehmerfeld freuen. So schlagen bei den Männern unter
anderem das deutsche Nationalteam Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug und
die Studenten-Weltmeister Eric Koreng und Marcus Popp auf. Leider kurzfristig
abgesagt haben hingegen die Kubaner Alvarez/Rossell, die zunächst gemeldet
hatten.
Europameister
und Nationalteam
Die
Frauen-Konkurrenz verspricht ebenfalls Beach-Volleyball auf hohem Niveau. Die
frisch gebackenen U20-Europameisterinnen Sara Goller und Friedericke Romberg
gehen beim siebten Tour-Stopp des Renault Beach Cup 2003 ebenso an den Start wie
die Bronze-Gewinnerinnen von Salzburg Katrin Holtwick und Maria Kleefisch.
Gespannt sein darf man auch, ob das deutsche Nationalteam Geeske Banck/Martina
Stein auf Rügen den ersten Turniersieg des Jahres feiern kann.
Legendäre
Open Air Party
In
Binz hat aber nicht nur Beach-Volleyball eine lange Tradition, sondern auch die
legendäre Open Air Party direkt am Strand. Wenn die letzten Bälle am Samstag
geschlagen sind, wird den Zuschauern „Party all Night long“ geboten. Ab
20.00 Uhr tritt die Band „Roxane“ live auf und zu späterer Stunde wird ein
fantastisches Feuerwerk den Himmel über Rügen erleuchten. Der Eintritt zur
Party und zu allen Spielen des Renault Beach Cup ist natürlich frei.
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Nationalteam
bereitet sich in Sinsheim vor
Den
Feinschliff gibt's im Kraichgau: Zwei Monate vor Beginn der
Volleyball-Weltmeisterschaft der U-20-Juniorinnen in Thailand bereitet sich die
deutsche Nationalmannschaft mit einem Trainingslager in Sinsheim vor.
Es
wird ein hartes Stück Arbeit. Vom 4. bis 15. September nimmt die deutsche
Nationalmannschaft der U-20-Juniorinnen an der Volleyball-WM in Thailand teil.
Klar, dass es dazu einer gewissenhaften Vorbereitung bedarf - und die findet im
Kraichgau statt.
Ab
Dienstag, 15. Juli, ist die Auswahl des Deutschen Volleyballverbandes im
Bundesstützpunkt Sinsheim zu Gast. Unter der Anleitung von Bundestrainer Rudi
Sonnenbichler werden Krafttests gemacht und Testwerte genommen, gibt es
Gruppentraining und Badminton-Turniere. Trainiert wird unter anderem in der
Berufsschule und dem Sportstudio "Impuls" . Ein besonderes Erlebnis
findet am Donnerstag, 24. Juli, statt.
Bei
einem Besuch des Hochseilgartens in Waldenburg werden Sozialkompetenz und
Gruppenverhalten überprüft. Am Mittwoch, 30. Juli, endet das zweiwöchige
Trainingslager. Bei der WM im Suphanburi/Thailand tritt die deutsche
Nationalmannschaft in der Gruppe C an. Gegner sind China, die Ukraine und
Taipeh. "China ist Weltmeister, die Ukraine Vize-Europameister - das ist
eine schwere Gruppe", sagte Rudi Sonnenbichler nach der Auslosung gestern.
(red)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Ganz schön schwer! Aber VVH stemmt Bundesliga-Last
Trotz der
finanziellen Probleme rund um den Aufstieg überwiegt in Steele die Euphorie.
Stephan Kern will wieder voll einsteigen - eine echte Verstärkung soll gefunden
werden.
Der
Bundesliga-Aufstieg hat den Volleyballern des VV Humann einige Probleme
eingetragen. Um die Voraussetzungen zu schaffen, die vom Verband gefordert
werden, wird von den Verantwortlichen in Steele viel getan. Detailverliebt gilt
es, Kleinigkeiten wie Wechseltafeln zu beschaffen, die allerdings den Etat
merklich belasten.
Dennoch
überwiegt am Laurentiusweg der Optimismus. Trainer Peter Bach: "Es sieht
nicht schlecht aus. Vielleicht können wir die Verbandsgebühren sogar pünktlich
zahlen." Die Spendenaktion, die auf der Homepage der Humänner unter
vvhumann.de genau beschrieben ist, hat schon beachtliche Resonanz erzielt.
Allerdings noch bei Weitem nicht genug, wie Peter Bach betont: "Es fehlen
mindestens noch rund 100 Spender, die sich mit 50 Euro einbringen, damit wir die
Bundesliga finanziell verkraften können!"
Aber
die Essener haben in den vergangenen Jahren stets kreativ am Etat gebastelt und
so ist der Enthusiasmus auch in diesem Jahr nicht erloschen. Sportlich stehen
einige wichtige Entscheidungen kurz bevor. Sicher ist schon jetzt, dass Stephan
Kern wieder voll einsteigen wird. Derzeit ist der Routinier auf Sand mit Andreas
Kaiser sehr erfolgreich und das angeschlagene Knie macht keine Probleme. Der
Coach hält große Stück auf das Humann-Eigengewächs: "Kerni ist so
wertvoll, weil er einfach alle Positionen spielen kann - gut spielen kann! Wir
hoffen, dass die Knochen halten!"
Namen
werden noch nicht genannt
Weitere
personelle Weichenstellungen sollen in Kürze erfolgen. Noch halten die Humänner
dicht, aber es scheint so, als wenn mindestens eine echte Verstärkung nach
Steele wechseln möchte. Namen wurden allerdings noch nicht genannt, um den
Transfer nicht zu gefährden.
(stebl)
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
"Wollen
eine Menge Erfahrung sammeln"
SSC-Volleyballerinnen
Schulz und Weiß zum Grand Prix
Schwerin
Mit Außenangreiferin Anika Schulz und Zuspielerin Kathleen Weiß stehen zwei
SSC-Volleyballerinnen im Aufgebot des DVV-Kaders für die Weltserie der Damen in
Italien vom 21. Juli bis 3. August. Bundestrainer Hee Wan Lee nominierte die
Schwerinerinnen kurzfristig nach.
Des
einen Freud, des anderen Leid. Anika und Kathleen nehmen die zwei frei
gewordenen Plätze im Zwölfer-Kader ein, da Sabrina Roß (Ulm/Anriss der
Patellasehne) und Grit Müller (Dresden/Bandscheibenvorfall) verletzungsbedingt
ausfallen.
"Wir
freuen uns natürlich, dass wir dabei sind und wollen eine Menge Erfahrung
sammeln", so die 19-jährige Kathleen gestern am Handy. Bereits seit einer
Woche weilt sie, wie schon seit längerem geplant, mit ihrer Freundin Anika beim
Nationalmannschaftslehrgang in Berlin-Kienbaum weilt. "Wir können bei den
Großen im technischen und taktischen Bereich noch sehr viel dazulernen",
so die 20-jährige Anika. Für sie ist die Nominierung "eine Ehre".
Beide wissen aber, dass es höchstwahrscheinlich aber nur "zu Kurzeinsätzen
reichen wird. Aber das wäre doch auch schon etwas", so Anika, die nach
bestandenem Abitur am 1. August eine Lehre als Bürokauffrau bei der Zentralbank
in Schwerin beginnt.
Kathleen
hingegen wird ebenfalls nach bestandener Reifeprüfung am 1. September in ihrer
Heimatstadt eine Ausbildung zur Diplomfinanzwirtin anfangen. Doch im September
steht für die Zuspielerin noch ein ganz anderer Termin auf dem Plan: die
Juniorinnen-WM in Malaysia.
Wenn
sich ihre jungen Kollegen ab 16. Juli treffen werden, ist Kathleen in Italien.
Sieht sie irgendwelche Probleme darin? "Die fangen mit dem athletischen
Aufbau an. Den habe ich bei den Großen jetzt schon. Von daher verpasse ich
nicht viel. Wir haben dann immer noch genügend Zeit, uns einzuspielen. Und was
ich im Nationalteam lerne, kann ich sicher gut für die Junioren
gebrauchen", so Kathleen.
Martina Kasprzak
| Norddeutschland - Norderstedter Zeitung |
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Freitag. 11. Juli 2003 |
Doppelsieg
für die Norderstedter Duos
Norderstedt
- Bei
den Hamburger Jugend-Titelkämpfen im Beachvolleyball besiegten im Finale der
C-Mädchen Annalena Broscheit/Juliane Lüning (1. VC
Norderstedt-Alstertal-Langenhorn) ihre Clubkameradinnen Kristin Lange/Bentje Lüttermann
mit 15:5, 15:13. Beide Duos fahren zur DM in Bocholt.
Oliver Kook/Andreas
Stammer (VCNAL/VGE) gewannen das A-Jugend-Turnier vor Tobias Kook/Nicolas Fahl
und Jared Grigoleit/Philipp Kerl (alle VCNAL). Kerl/Grigoleit, die für die
verhinderten Sieger beim Cup der Landesmeister starten wollten, wurden vom
Jugendreferenten Holger Marohn nicht gemeldet.
ust
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel