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Montag, 14. Juli 2003 

3573 Tage wilder Ehe vorbei!
Klein/Sonnenbichler gewinnen Finale
Weltliga-Titel: Brasiliens Volleyballer im Dollar-Regen
U20 – Europameisterschaften 2003 in Salzburg
Letztes Testspiel der Damen
Renault Beach Cup: „Zuschauer sind unglaublich!“

Juli 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Montag. 14. Juli 2003

3573 Tage wilder Ehe vorbei!

Stellt euch das mal vor, was am heutigen Samstag in einer Anzeige der Westdeutschen-Allgemeinen Zeitung (WAZ) zu lesen war: „Nach 3573 Tagen wilder Ehe ist es soweit!“ Nach so vielen Tagen wilder Ehe also, ein echter Skandal der da aufgedeckt wurde? Nein natürlich nicht, Spaß beiseite.

Der amtierende Deutsche Beach-Volleyball Meister Thomas Hikel hat den Club der ewigen Junggesellen verlassen, und seiner Christiane das Ja-Wort gegeben.

Das gesamte www.beach-volleyball Team wünscht auf diesem Wege zur Hochzeit alles Gute und eine „runde Zukunft!“

Kommentar der Smash: Dem schliessen wir uns natürlich an !

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Montag. 14. Juli 2003

Klein/Sonnenbichler gewinnen Finale

Der Renault Beach in Binz auf Rügen hat seine Sieger: In einem hochklassigen Finale siegten Morten Klein und Christopher Sonnenbichler gegen Eric Koreng und Marcus Popp in drei Sätzen. Wie bereits im Halbfinalspiel hatten die späteren Sieger im ersten Durchgang große Probleme mit ihren Kontrahenten und gaben den Satz mit 17:21 ab. Doch danach drehten die beiden Publikumslieblinge noch einmal auf und drehten das Match im zweiten Satz. Chris und Morten siegten mit ihrem dritten Matchball bei strahlendem Sonnenschein mit 17:21, 21:12 und 15:13.

Favoriten überraschend ausgeschieden

das Nationalteam Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug ist im Halbfinale gescheitert. In einem packenden Match unterlag das an 1 gesetzte Duo Christopher Sonnenbichler und Morten Klein in drei Sätzen. Noch im ersten Durchgang schien für die Favoriten alles nach Plan zu laufen, doch Chris und Morten ließen sich nicht hängen, und kamen durch ein knappes 23:21 noch einmal ins Spiel zurück. Vor allem die starken Blocks von Morten Klein sorgten für die Matchwende. Im dritten Durchgang führten die späteren Sieger stets mit zwei bis drei Punkten und machten mit dem zweiten Matchball den Sack zum 17:21, 23:21 und 15:13 zu. Im zweiten Halbfinale zwischen Eric Koreng/Marcus Popp und Sven Anton/Malte Holschen war vor allem der erste Durchgang spannend. Mit 22:20 konnten diesen die Studentenweltmeister für sich entscheiden, ehe sie im entscheidenden Satz mit 21:13 alles klar machten. Wie schon bei den Damen, wird auch das kleine Finale der Herren nicht ausgetragen. Aufgrund anhaltender Verletzungsprobleme von Christoph Dieckmann wurde die Partie abgesagt.

Sieg für Brink-Abeler/Jurich

Das war das große Finale für Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich beim Renault Beach-Cup von Binz auf Rügen. Sie ließen im Endspiel der Damen überhaupt keinen Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger den Court verlassen würde. Mit 2:0 (21:14, 21:14) ließen sie denen überraschend ins Finale vorgestoßenem Interimsteam Mireya Kaup und Silke Kerl keine Chance. Im zweiten entscheidenden Durchgang führten sie schnell, bauten ihren Vorsprung sogar auf 19:12 aus, und nutzten den zweiten Matchball zum Turniersieg. Kurzer und knapper Kommentar von Hella Jurich nach dem Sieg: "Es hat heute einfach super Spaß gemacht“!

 

International - Südwest Presse 

Montag. 14. Juli 2003

Weltliga-Titel: Brasiliens Volleyballer im Dollar-Regen

Madrid - In einem dramatischen Finale hat sich Weltmeister Brasilien in Madrid zum dritten Mal nach 1993 und 2001 den Sieg in der Volleyball-Weltliga gesichert und darf sich über fast 1,5 Millionen Dollar Preisgeld freuen.

Allein der 3:2-(25:16, 21:25, 19:25, 25:23, 31:29)-Finalsieg über Olympiasieger Serbien und Montenegro, das zum ersten Mal in einem Weltliga-Endspiel stand, war für die Brasilianer 500 000 Dollar wert. Die Ex-Jugoslawen wehrten sich zwar über zwei Stunden lang tapfer, mussten aber im spannenden Tiebreak bei ständig wechselnden Führungen dem Favoriten den Sieg mit 31:29 überlassen.

Platz drei ging an den achtmaligen Weltliga-Gewinner Italien, der Tschechien mit 3:1 (22:25, 25:22, 25:22, 25:19) bezwang. Vorjahressieger Russland war überraschend vorzeitig als Gruppenletzter der Endrunde gescheitert.

Insgesamt wurden bei der 14. Auflage der Eliteliga des Volleyball- Weltverbandes FIVB 15 Millionen Dollar ausgeschüttet. Auch Deutschland, das als Vorrundengruppen-Dritter vier Siege - je zwei gegen Portugal und Italien - landete, durfte sich über rund 800 000 Dollar Preisgeld freuen.

 

Deutschland - FT Adler Kiel-News 

Montag. 14. Juli 2003

U20 – Europameisterschaften 2003 in Salzburg

Vom 01. bis 04. Juli fanden in Salzburg die diesjährigen U20-Europameisterschaften (Jahrgang 84 und jünger) statt. Der Deutsche Volleyballverband durfte sich am Ende über eine Goldmedaille sowie eine Bronzemedaille freuen. Die Jungen konnten leider nicht in die Medaillenvergabe eingreifen. Die deutschen EM-Teilnehmer werden sich auch auf den Deutschen Meisterschaften in Kiel präsentieren. Im folgenden lesen Sie einen Bericht des Kieler Teilnehmers Oliver Schmäschke sowie einige Pressemitteilungen.

„Nach der Teilnahme an den U18-Weltmeisterschaften 2002 in Griechenland war es nunmehr in diesem Jahr unser Ziel, uns für die U20-Europameisterschaften in Salzburg zu qualifizieren, da es keinen U19-Zielwettkampf gibt. Nach relativ kurzer und dafür umso härterer Vorbereitungs- und Bewährungsphase, in der Tomás Knebelkamp und ich Wochenende für Wochenende bei Renault-Beach-Cups und/oder Landesverbandsturnieren Spielerfahrung und nach Möglichkeit auch Ranglistenpunkte sammelten, wurden wir neben dem Team Dollinger/Götz nominiert. Das erste Ziel war erreicht. Ausschlaggebend für die Nominierung waren die auf der nationalen Serie erspielten DVV-Punkte und schließlich der gewonnene direkte Vergleich beim Renault-Beach-Cup auf Norderney gegen das punktgleiche Team Naffin/Koslowski.

So hieß es dann für uns, die Koffer zu packen und am Freitag, dem 27. Juni in das vorbereitende Trainingslager in München einzuziehen. Hier trainierten wir bei sengender Hitze und fuhren dann am Montag weiter nach Salzburg. Am Abend fand das Technical Meeting inklusive der Auslosung der 4 Pools mit je 6 Mannschaften statt. Als Deutschland II rutschten wir - wie sich im Nachhinein erkennen ließ - in den stärksten Pool der EM mit Schweden, Griechenland, den vorjahresvierten Tschechen, dem späteren Bronzemedaillengewinner Polen und dem späteren Europameister Lettland II.

Im ersten Spiel am Dienstag konnten wir unsere anfängliche Nervosität schnell ablegen und schlugen Griechenland mit 2:0. In unserem zweiten, hart umkämpften Poolspiel gegen Polen, das bei strömendem Regen stattfand, mussten wir nach einem ersten knapp verlorenen und einem zweiten deutlich gewonnen Satz leider im Entscheidungssatz eine Niederlage einstecken. Nun mussten wir also die restlichen drei Spiele am Mittwoch gewinnen, um sicher die Final Round der Erst- und Zweitplatzierten der Pools zu erreichen. Der Tag begann auch planmäßig mit einem klaren 2:0 Sieg gegen Schweden. Danach folgte das Spiel gegen Lettland II. Es sollte mit 66 Minuten Spieldauer das längste Spiel der gesamten EM werden. Der gewonnene Satz in der 1:2 Niederlage gegen den späteren Europameister war leider nur ein schwacher Trost. Das anschließende Spiel gegen Tschechien entschied dann nur noch über die Teilnahme an der Platzierungsrunde für den 9. oder 13. Platz. Unsere Enttäuschung war umso größer, da auch dieses Spiel knapp mit 1:2 an die Tschechen ging. Drei verlorene Dreisatzspiele zerren an den Nerven und man ärgert sich, dass einem im entscheidenden Moment nicht die Punktbälle gelingen. Bei den Platzierungsspielen am Donnerstag gewannen wir gegen Österreich II und Schweiz II jeweils 2:0, verloren gegen das russische Team, wie sollte es auch anders kommen, auch unser viertes Dreisatzspiel der EM knapp 1:2 und landeten somit auf dem 14. Platz. Wir hätten gerne mehr erreicht und somit bleibt der letzte gemeinsame Wettkampf von Tomás und mir mit einem bitteren Beigeschmack versehen. Das Team Knebelkamp/Schmäschke wird erstmal nicht mehr auf dem Beachcourt zu sehen sein, denn Tomás ist mit seinen Eltern nach Brasilien zurückgekehrt. Wir hatten eine schöne Zeit.“

Bericht von Oliver Schmäschke

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Montag. 14. Juli 2003

Letztes Testspiel der Damen

Das letzte Testspiel vor dem Grand Prix in Italien (21. Juli bis 3. August) verloren die deutschen Frauen (mit Christina Benecke/TV Fischbek) in Hoyerswerda 1:3 gegen Rekord-Europameister Russland (zuvor 2:3 und 3:2).

"Wir sind besser als im Vorjahr", meinte Bundestrainer Hee Wan Lee. 2002 waren die deutschen Frauen bei der WM im eigenen Land nur Zehnter geworden.

 

Deutschland - DVV-News 

Montag. 14. Juli 2003

Renault Beach Cup: „Zuschauer sind unglaublich!“

Klein/Sonnenbichler und Brink-Abeler/Jurich siegen in Binz

Morten Klein und Christopher Sonnenbichler haben es geschafft! Nach ihrem Sieg beim Renault Beach Cup in Mannheim triumphierten die Modell-Athleten auch in Binz. Einen wahren Krimi lieferten sie sich im Finale gegen die Studenten-Weltmeister Eric Koreng und Marcus Popp: Nach dem Verlust des ersten Satzes (17:21) drehten Morten Klein und Christopher Sonnenbichler das Spiel und entschieden Satz zwei (21:12) und drei (15:13) für sich. „Diese Energieleistung heute war nur dank der fantastischen Zuschauer möglich“, erklärten die gefeierten Sieger nach dem Match, die bereits im Halbfinale für die Sensation des Turniers gesorgt hatten und das an Position eins gesetzte deutsche Nationalteam Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug mit 2:1 besiegten.

 „Vielen Dank für die Unterstützung! Die Zuschauer hier sind unglaublich! Hut ab!“ So lautete der Dank der strahlenden Siegerinnen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich an das Binzer Publikum. Den zweiten Matchball verwandelte Hella Jurich mit einem präzisen Schmetterschlag zum 2:0-Finalerfolg (21:16, 21:14) über das Duo Mireya Kaup/Silke Kerl. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Finale gegen Mireya und Silke zu spielen“, zollten die beiden Spielerinnen vom USC Münster ihren Gegnerinnen nach dem Match Respekt. Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich, die in Binz an Position eins gesetzt waren, wurden ihrer Favoritenrolle voll gerecht und konnten verdient ihren ersten Turniererfolg in diesem Jahr feiern.

Die Spiele um den dritten Platz konnten aufgrund verletzungsbedingter Absagen nicht ausgetragen werden. So erreichten Gabriele Freytag und Martina Stoof vom TSV Spandau Berlin kampflos den dritten Platz, weil das deutsche Nationalteam Geeske Banck/Martina Stein zum „kleinen Finale“ wegen einer Rückenverletzung von Geeske Banck nicht antreten konnte. Bei den Männern kletterte das Duo Sven Anton/Malte Holschen aufs Treppchen, nachdem Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug für das Spiel um Platz drei passen mussten.

Wie bereits im letzten Jahr herrschte am Strand von Binz eine einmalige Atmosphäre: Insgesamt 35.000 Zuschauer verwandelten an diesem Wochenende das Eventgelände vor dem Kurhaus in einen Hexenkessel. Die Zuschauer gingen bei den mitreißenden Matches begeistert mit und feuerten die Beacher lautstark an. Nächste Station des Renault Beach Cup 2003 ist wieder in der Stadt: Vom 18. bis 20. Juli schlägt die Beach-Volleyball Elite in Dortmund auf.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel