News

Dienstag, 15. Juli 2003 

DVV-Junioren belegen in Gammertingen Platz 3!
Lee: Müssen konstanter werden
Frauen unterliegen Russland im dritten Spiel 1:3
WVV-A-Jugend-Beachmeisterschaften
Vodafone Masters zurück am Strand !
"Erbfolge" bei den Volleyballern
Johanna und Maike sammelten viele Punkte
332 Teams waren am Start
Beach World Tour 2003: Es geht um viel
Beach-Volleyball 2003 - Halbzeitbilanz der Damen
Ahmann erneut verletzt

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - DVV-News 

Dienstag. 15. Juli 2003

DVV-Junioren belegen in Gammertingen Platz 3!

Die DVV-Junioren haben beim hochklassig besetzten Vier-Nationen-Turnier in Gammertingen den dritten Platz belegt. Nach 0:3-Niederlagen gegen Italien und Brasilien sowie einem 3:1-Erfolg gegen Polen stand am Ende Platz 3 für die Mannschaft von Bundestrainer Michael Warm zu Buche. Den Turniersieg holte sich der Südamerika-Meister Brasilien mit einem deutlichen 3:0 über Italien.
Die anderen Ergebnisse:

Brasilien - Polen 2:3
Italien - Polen 3:1
Brasilien - Italien 3:0

 

Deutschland - AOL-Newsbote 

Dienstag. 15. Juli 2003

Lee: Müssen konstanter werden

Moral stimmt

Berlin - Die deutschen Volleyball-Frauen können im Hinblick auf die Saisonhöhepunkte auf Teamgeist und eine intakte Moral bauen. "Wir haben eine junge Mannschaft mit guter Perspektive, müssen aber noch konstanter werden", forderte Bundestrainer Hee Wan Lee nach drei umkämpften Länderspielen gegen Europameister Russland mit einem Sieg und zwei Niederlagen. Dem 2:3 zum Auftakt in Eisenhüttenstadt folgten ein 3:2-Achtungserfolg in Angermünde und ein 1:3 in Hoyerswerda. "Die Leistung beim Sieg und in den gewonnenen Sätzen muss unser Maßstab sein. Daran arbeiten wir", sagte Lee.

Der Dreier-Test gegen ein junges und in der Körpergröße überlegenes Gäste-Team war die richtige Einstimmung auf den wegen der Lungenkrankheit SARS von Asien nach Italien verlegten Grand Prix in Italien (21. Juli bis 3. August) und die Europameisterschafts-Endrunde in der Türkei (20. bis 28. September). Beim mit einer Million Dollar dotierten Grand Prix hat das Team um Kapitän Angelina Grün einen 3. Platz vom Vorjahr zu verteidigen, was angesichts der Gruppengegner mit Weltmeister Italien, Olympiasieger Kuba, Japan, Vize-Weltmeister USA und den Niederlanden kaum drin sein wird.

Dieses Turnier gegen die weltbesten Teams dient der EM-Vorbereitung, denn gegen die Vorrundengegner Slowakei, Rumänien, Serbien und Montenegro, Russland und die Türkei soll ein besseres Ergebnis als der enttäuschende 9. Rang von 2001 herausgeholt werden.

"Die Auslosung sieht gut aus. Platz 6 und die damit verbundene Europa-Qualifikation für die Olympischen Spiele in Athen sind unser Ziel", sagten der Bundestrainer und der Kapitän. "Alles was darüber ist, wäre Bonus. Dazu müssen wir noch viel an uns arbeiten", fügte die in Italien spielende Grün hinzu.

Die Spiele gegen Russland haben gezeigt, dass die deutsche Mannschaft immer dann erfolgreich spielt, wenn sie mit harten Sprungaufschlägen und gelungenen Angriffsaktionen selbst Druck ausüben kann. Trainer und Kapitän heben das gute Klima im Team und die Kampfmoral hervor, mit der nach 0:2-Satzrückständen in den ersten beiden Partien noch der Tiebreak und im zweiten Spiel der Sieg erkämpft wurden. "Da ist die Mannschaft in sich gefestigter als im Vorjahr. Die Mädchen geben im Training alles", veriet Lee.

Auch Grün verweist auf den Willen, an sich zu arbeiten: "Wir haben in Kienbaum sechs Stunden am Tag trainiert und viel Kraft gemacht", erklärte sie den verschlafenen Start in den ersten beiden Vergleichen. "Aber wir haben ja auch viel vor", fügte sie hinzu.

Peter Juny

 

Deutschland - AOL-Newsbote 

Dienstag. 15. Juli 2003

Frauen unterliegen Russland im dritten Spiel 1:3

Hoyerswerda - Die deutschen Volleyball-Frauen haben das dritte Länderspiel gegen Europameister Russland verloren. Die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee unterlag am Samstag in Hoyerswerda vor 900 Zuschauern nach 100 Minuten mit 1:3 (25:23, 22:25, 22:25, 22:25). Am Vortag hatte es in Angermünde im Tiebreak einen 3:2-Achtungserfolg für die Gastgeberinnen gegeben. Der erste Vergleich in Eisenhüttenstadt war 2:3 verloren worden.

Nachdem in den ersten zwei Begegnungen jeweils die beiden ersten Sätze verloren gingen, ehe die Gastgeberinnen besser ins Spiel kamen und den fünften Satz erzwingen konnten, wurde diesmal konzentriert begonnen und der erste Durchgang nach einer 15:8-Führung gewonnen. Da wirkte der Gast müde, konnte sich dann aber steigern und dank der überlegenen Körpergröße mit dem besseren Angriffsspiel einen knappen Sieg herausholen. Besonders gegen die Schnellangriffe fand der deutsche Block zu selten ein Gegenmittel. "Ich bin trotzdem zufrieden. Die Leistung in den gewonnenen Sätzen muss unser Maßstab sein. Dazu müssen wir noch konstanter werden", forderte der Coach.

Zuspielerin Tanja Hart vom deutschen Meister SSV Ulm, die im ersten Vergleich aus gesundheitlichen Gründen fehlte und im zweiten Treffen nach dem ersten Satz ausgewechselt wurde, spielte diesmal durch. Für Atika Bouagaa (USC  Münster/Knieprobleme) kam erneut Kathleen Weiß als Libero zum Einsatz. Grit Müller (Dresdner SC) als etatmäßiger Libero fehlte nach einem Bandscheibenvorfall, der Bundestrainer hofft aber auf ihren Einsatz beim wegen der Lungenkrankheit SARS von Asien nach Italien (21. Juli bis 3. August) verlegten Grand Prix. Weltmeister Italien, Olympiasieger Kuba, Japan, der WM-Zweite USA und die Niederlande sind die Vorrundengegner.

Die deutsche Mannschaft spielte mit: Tanja Hart (SSV Ulm), Kathy Radzuweit, Judith Sylvester (beide TSV Bayer  Leverkusen), Angelina Grün (Volley Modena/Italien), Olessya Kulakowa (RC Cannes/Frankreich), Cornelia Dumler (USC Münster), Kathleen Weiß (Schweriner SC); Julia Schlecht (TSV Bayer Leverkusen), Anika Schulz (Schweriner SC), Christina Benecke (TVF PHOENIX Hamburg), Katja Wühler (Rote Raben Vilsbiburg)

 

Deutschland - USC Münster-News 

Dienstag. 15. Juli 2003

WVV-A-Jugend-Beachmeisterschaften

Bei den A-Jugend-Beachmeisterschaften des westdeutschen Volleyballverbandes musste sich das USC-Duo Julian Kaufhold und Stefanie Golla erst im Finale mit 0:2 (11:15, 19:21) geschlagen geben. Bis dahin hatten die beiden USC-Nachwuchsspielerinnen alle ihre Spiel gewonnen. Als Vizemeisterinnen können sie sich jetzt noch beim Nordcup am 26./27. Juli im niedersächsischen Dissen für die Deutsche Meisterschaften qualifizieren.

Am nächsten Wochenende (19. Juli) finden in Essen-Borbeck die westdeutschen C-Beachjugendmeisterschaften statt. Mit am Start sind auch die beiden sehr jungen USC-Teams Kira Boge/Nina Ellerich und Mareike Südmersen/Teresa Mersmann.

 

Deutschland - Vodafone Masters-News 

Dienstag. 15. Juli 2003

Vodafone Masters zurück am Strand !

Die Deutschen Meisterschaften werden um einen Tag verlängert !

Hamburg, 14. Juli 2003. Die erste Hälfte der Vodafone Masters 2003 ist vorbei. Nach den vier Stadtturnieren in Hamburg, Tegernsee, Essen und Berlin heißt es jetzt für die Beach-Volleyballer wieder Naturstrand unter den Füssen zu haben und sich bei den Strandturnieren auch häufiger mit den frischen Seewinden auseinander zusetzen.

Nächste Station der ranghöchsten deutschen Beach-Volleyball Serie ist Zinnowitz auf Usedom (erstmals Austragungsort). Vom 18. Juli bis zum 20. Juli wird am Strandabschnitt vor der Bernsteintherme um 28.000 Euro Preisgeld gepritscht und gebaggert. Die weiteren Stationen der Vodafone Masters in diesem Jahr sind Kühlungsborn (25.-27.07.03), St. Peter-Ording (01.-03.08.03) und Burg auf Fehmarn (15.-17.08.03). Bis zum letzten Turnier bleibt es spannend, welche Teams sich für das große Saisonfinale in Timmendorfer Strand qualifizieren werden. Nur die jeweils 16 besten Teams der Rangliste dürfen bei den Deutschen Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand antreten, um die Meistertitel des Jahres 2003 auszuspielen. Sicherlich nicht nur eine Frage der Ehre, denn es geht auch um insgesamt 66.000 Euro Preisgeld.

Das Programm wurde im elften Jahr der Titelkämpfe in Timmendorfer Strand erweitert. Die feierliche Eröffnung mit der Vorstellung der Aktiven wurde auf Donnerstagabend vorverlegt. Am 21. August wird die Eröffnungsfeier um 20.00 Uhr vor der Kurverwaltung in Timmendorfer Strand stattfinden. Musikalische Unterhaltung, Interviews, Zuschauerspiele und Informationen zu den folgenden drei Tagen sind Bestandteil des zweistündigen Programms.

Der erste Aufschlag der Damen erfolgt am Freitag, 22. August, bereits um 10.00 Uhr und erstmalig werden auch die Herren am Freitag in das Turniergeschehen eingreifen. Die Finalzeiten der Deutschen Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften bleiben von den Änderungen unberührt, so dass die Damen am Samstag, 23.08., um 15.00 Uhr ihr Finale austragen und die Herren einen Tag später um 14.30 Uhr ihren Deutschen Meister ermitteln.

 

Deutschland - Der Neue Tag 

Dienstag. 15. Juli 2003

"Erbfolge" bei den Volleyballern

Ära Seidl geht von Vater Georg auf Sohn Thomas über - In 25 Jahren Unglaubliches erreicht

Nittenau . (hgh) Die Volleyballer wussten Bescheid: Bei der Spartenversammlung am Freitag nahm Vorsitzender Georg Seidl nach 25 Jahren seinen Abschied von der Spitze der Abteilung. Dort stand er seit deren Gründung. Mit einem überwältigenden Vertrauensbeweis ausgerüstet wird sein Sohn Thomas zukünftig die Geschicke der Volleyballer lenken.

TSV Vorsitzender Roger Anders beglückwünschte die Abteilung zu dieser "Jubiläumsversammlung" und der überaus positiven Mitgliederentwicklung in den letzten Jahren. Georg Seidl drückte seine Freude darüber aus, dass trotz einer "Gegenveranstaltung" am Regental-Gymnasium (Sommerkonzert) so viele Volleyballer zur Versammlung erschienen waren.

Unglaubliche Erfolge

Mit ein wenig Wehmut in der Stimme ließ der "Schorsch" dann die letzten 25 Jahre in einem gerafften Rückblick Revue passieren. Als er im Spätherbst des Jahres 1978 zusammen mit einer Hand voll Schüler des RTG die Volleyballsparte des TSV gründete, hätte er es sich nicht träumen lassen, dass ein Viertel Jahrhundert später "seine" Abteilung zu den fünf erfolgreichsten Volleyballteams in ganz Bayern gehören würde.

Bereits 1980/81 meldete man bereits die erste Herrenmannschaft für die Kreisliga an, ab der Saison 1984/85 nahm auch das erste Damenteam am Spielbetrieb teil, deren Aufstieg sehr rasant verlief, denn in nur zehn Jahren schafften die Volleyballerinnen den Durchmarsch durch alle Ligen bis in die Bayernliga.

Auch die Damen souverän

Nach einigen Rückschlägen spielen die Damen I seit zwei Jahren in der höchsten bayerischen Spielklasse und belegten dort den achten Tabellenrang, mit einem Spielkader von nur zehn Stamm-Spielerinnen aus Nittenau und Umgebung.

Eine ähnliche Erfolgsgeschichte hat Georg Seidl auch bei der Herrenmannschaft vorzuweisen. Beim ersten Versuch bis in die Bezirksklasse vorgedrungen, schafften die Herren mit Verstärkung aus der eigenen Jugend den Sprung in die Bezirksliga und dann weiter in die Landesliga.

Bereits im ersten Jahr in dieser Spielklasse 1996/97 gelang ihnen der Sprung in die Bayernliga, 1999 legte Seidl mit der Verpflichtung des Bundesliga Trainers Udo Jeschke den Grundstock für den Aufstieg in die dritt höchste deutsche Spielklasse, die Regionalliga, die die Herren mit einem sechsten Platz belegen.

Appell an Jugend

Der TSV Nittenau stellt mit Abstand die größte Volleyballabteilung in der Oberpfalz, sowie eine der Erfolgreichsten in ganz Bayern und kann sich derzeit von Zulauf kaum retten. Seidl dankte in diesem Zusammenhang vor allem dem Leiter des Volleyball Stützpunktes Erwin Gebhard für dessen unermüdliche Aufbauarbeit und rief die Jugendlichen auf, sich als Übungsleiter zu qualifizieren, um Gebhard zu unterstützen.

Beim obligatorischen Kassenbericht gab es keine Überraschungen, so dass die beiden Kassenprüfer Helmut Schmidhuber und Berthold Schreiner die Entlastung vorschlagen konnten, die dann einstimmig beschlossen wurde. Bei der Vorlage des Kassenberichtes verwies Georg Seidl auf den teueren Spielbetrieb, der nur durch die vielen Sponsoren und die Einnahmen aus der Stadtmeisterschaft aufrecht erhalten werden kann.

Neues Führungsteam

Wie erwartet war die Wahl des ersten und zweiten Vorsitzenden unspektakulär, so wurde Thomas Seidl mit einem tosenden Applaus zum Nachfolger seines Vaters gewählt, ihm zur Seite steht künftig "Michi" (Michael) Tschippley. Bei der Vergabe der weiteren Posten gab es bereits einige Diskussionen, da diese die letzten 25 Jahre alle in Personalunion von Georg Seidl besetzt waren.

Zum Kassier wurde dann Martin Rudhart per Akklamation einstimmig gewählt, Brigitte Strunz erhielt in schriftlicher Wahl mit 22 von 25 Stimmen den Posten des Jugendwartes. Noch nicht vollends in den Ruhestand darf Georg Seidl, er wurde für den zukünftig sehr wichtigen Posten des Schriftführers für die Pressearbeit bestimmt.

Im "Set" wurden die beiden Kassenprüfer Schmidhuber und Schreiner bestätigt, als Schiedsrichterwart fungiert Klaus Bollwein, den Job des Beachwartes teilen sich Lutz Gerling und Kennie Pflug. Der Posten Vergnügungswart heißt künftig Eventmanager und wird von Barbara Hartl ausgefüllt, wobei Waltraud Seidl ihr unterstützend zur Seite steht und ihr Know How mit einbringt.

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Dienstag. 15. Juli 2003

Johanna und Maike sammelten viele Punkte

Rohmer/Lange belegten beim Turnier auf Norderney Platz zwei.

Bei einem Turnier auf der Insel Norderney belegten die Düsseldorfer Beachvolleyballerinnen Johanna Rohmer und Maike Lange (DSC 99) einen ausgezeichneten zweiten Platz. Unter den 16 Teilnehmerteams wurden sie zunächst Zweiter in der Vierergruppe, nachdem sie zum Auftakt knapp gewonnen und anschließend jeweils einen deutlichen Sieg und eine Niederlage zu verzeichnen hatten. "Der Wind war ziemlich extrem, daran mussten wir uns erst gewöhnen", sagte Johanna Rohmer.

Und das gelang: Vor allem durch gelungene Gegenwind-Aufschläge, die für die Gegnerinnen schwer anzunehmen waren, spielten sich die beiden Düsseldorferinnen bis ins Endspiel durch. Doch da war die Siegesserie vorbei: Gegen die Hannoveranerinnen Hammes/Zerm unterlag das DSC-Duo mit 17:21 und 19:21. Rohmer: "Aber mit dem zweiten Platz sind wir sehr zufrieden."

Logisch: Denn mit 1440 gewonnenen Punkten beim Turnier der höchsten Verbandskategorie (A) sprangen die beiden in der Rangliste des Niedersächsischen Volleyball-Verbands ganz weit nach oben.

(gema)

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Dienstag. 15. Juli 2003

332 Teams waren am Start

Vor 16 Jahren ging es mit gerade einmal 16 Mannschaften los - jetzt ist das Hobby-Turnier des TV Sevelen die größte Veranstaltung dieser Art in Nordrhein-Westfalen.

Dass sportliche Veranstaltungen für Hobbysportler anziehen, stellte am Wochenende einmal mehr der Turnverein 09 Sevelen unter Beweis: Zum 16. "Nationalen Volleyball-Turnier" waren 332 Mannschaften aus ganz Nordrhein-Westfalen angereist. Damit richtete der TV die größte Veranstaltung dieser Art in NRW aus. Dabei hatte es vor 16 Jahren mit zunächst zwölf Mannschaften begonnen.

Als Sonntag Abend der Abbau begann, konnten der Vorsitzende Thomas Roosen und Volleyball-Abteilungsleiter Sebastian Kisteneich zufrieden sein. Roosen: "Es war ein Fest, wie man es nicht besser aufziehen kann. Unser Dank geht an die Gemeinde, die uns diese Anlage wie immer kostenlos zur Verfügung stellte, und vor allem an die vielen ehrenamtlichen Helfer." Sebastian Kisteneich: "Wir haben seit Jahresbeginn daran gearbeitet, dieses Turnier reibungslos veranstalten zu können. Wir haben 900 Einladungen an die Vereine geschickt und mussten 50 Teams eine Absage erteilen, denn mehr als 332 Mannschaften konnten auf unseren 40 Plätzen einfach nicht teilnehmen."

Am Samstag spielten Mannschaften mit vier und sechs Spielern, nach Herren und Damen getrennt, aber auch im Mixed. 500 Spiele wurden an diesem Tag ausgetragen, ehe die Gruppen-Gewinner aus Gelsenkirchen, Essen, Krefeld und Köln feststanden; nach Abschluss der Partien gegen 20 Uhr wurde dann zünftig gefeiert - bis 3 Uhr in der Nacht.

Am folgenden Morgen gab´s erst einmal einen Kaffee zum Wachwerden, ehe der Ball ab 8 Uhr schon wieder im Mittelpunkt stand. Zwei gegen Zwei hieß es nun: 167 Mannschaften traten im Modus "jeder gegen jeden" bis 20 Uhr an. Die Gewinner in den einzelnen Gruppen bei den Herren, den Damen und im Mixed kamen aus Bochum, Dortmund, Aachen, Duisburg und Gelsenkirchen.

Spaß hatte es freilich auch jenen gemacht, die nicht zu den Gewinnern zählten; deshalb wollen alle im kommenden Jahr wieder nach Sevelen kommen. Einen besonderen Dank richtete der Chef des 800 Mitglieder starken Vereins noch an die TVS-Frauen, denn sie sorgten nicht nur für die Getränke, sondern hatten auch Kuchen gebacken, der reichlich Abnehmer fand.

(teich)

 

Deutschland - DVV-News 

Dienstag. 15. Juli 2003

Beach World Tour 2003: Es geht um viel

Die deutschen National-Teams beim zweiten Grand Slam der Saison

Das zweite Grand Slam Turnier der SWATCH Beach World Tour 2003 vom 15.-20. Juli in Marseille/Frankreich ist für die DVV-Duos ein ganz entscheidendes. Zum einen gibt es die doppelte Punktzahl zu gewinnen und das Preisgeld ist nahezu verdoppelt (pro Geschlecht 270.000 US Dollar). Zum anderen entscheidet sich nach dem Turnier in Marseille, welche drei DVV-Nationalteams bei Frauen und Männern bis Ende des Jahres weiter vom DVV finanziell unterstützt werden. Dazu werden die besten vier bis dahin erzielten Ergebnisse gewertet. Diesen Fahrplan hatte der DVV mit den Nationalteams vor der Saison besprochen – die Förderung bezieht sich insbesondere auf die Reisekostenübernahme und einen Heimtrainerzuschuss.

Dabei sind die Teams Markus Dieckmann/Jonas Reckermann als Europameister bei den Männern und Stephanie Pohl/Okka Rau als Top Ten-Team bei den Frauen bis zur WM in Rio de Janeiro (7.-19.10.) „gesetzt“.

DVV-Sportdirektor Siegfried Köhler ergänzt: „Nach der Beach-WM in Brasilien im Oktober machen wir einen weiteren Break. Auf diese Einschnitte haben wir uns geeinigt, um die Fördergelder so konzentriert und fair wie möglich zu verteilen. Natürlich können die anderen Teams auch weiter spielen, jedoch auf eigene Kosten.“

In Marseille sind alle Teams am Start, jedoch sind nur Dieckmann/Reckermann und Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug sowie Pohl/Rau für das Hauptfeld gesetzt. Die Qualifikation der Männer mit Julius Brink/Kjell Schneider, David Klemperer/Niklas Rademacher und Axel Hager/Thomas Kröger beginnt am 16. Juli, die der Frauen mit Andrea Ahmann/Jana Vollmer, Helke Claasen/Judith Deister, Susanne Lahme/Danja Müsch und Geeske Banck/Martina Stein einen Tag früher.

Axel Hager muss in Marseille doch wieder auf Jörg Ahmann verzichten, der sich einen erneuten Muskelfaseriss zugezogen hat. Für ihn springt Thomas Kröger ein, der bereits in Stavanger und auf Kreta Partner von Hager war.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Dienstag. 15. Juli 2003

Beach-Volleyball 2003 - Halbzeitbilanz der Damen

Im zweiten Teil unserer Halbzeitbilanz werfen wir einen intensiven Blick auf die gegenwärtige Situation und Entwicklung der deutschen Damenteams - national und international.

Stephie Pohl und Okka Rau

Nach intensiver Vorbereitung waren Stephanie Pohl und Okka Rau trotz des kurzzeitigen Augen-Malheurs von Stephie mit großen Hoffnungen und Erwartungen in den Beach-Sommer gestartet, doch leider bestätigte sich auch bei ihnen international der Trend der Vorsaison: Die Vorteile der in der nacholympischen Saison gesammelten Punkte, als ein Großteil der internationalen Konkurrenz eher kürzer trat, sind nahezu aufgebraucht: Den letzten (Setzung als Nr.9 als Gastgeber-Team in Berlin, mit entsprechend schwachen Gruppengegnern und maximal Nr.7 als Achtelfinalgegner) nutzten sie aber glücklicherweise konsequent, ähnlich wie beispielsweise die Griechinnen auf Rhodos. Mit dem knappen Sieg (15:13 im Entscheidungssatz) gegen den chinesischen Gruppengegner (Nr.8 der Setzliste) gelang ihnen seit langer Zeit einmal ein Erfolg gegen ein - wenn auch nur ganz knapp - vor ihnen eingestuftes Team und in der logischen Folge die Viertelfinalteilnahme.

Ansonsten waren die internationalen Auftritte vornehmlich geprägt von Niederlagen gegen alle drei ernsthaften nationalen Konkurrenten sowie sehr deutlichen Resultaten gegen stärker eingeschätzte Teams: 10:21, 12:21 gegen Behar/Shelda, 14:21, 8:21 gegen McPeak/Youngs und 15:21, 13:21 gegen Cook/Sanderson bedeuteten in der Endabrechnung einmal Platz 17 und zweimal Platz 25, damit verbunden das Rutschen aus den Top-Ten der World-Tour-Rangliste und im Seeding-Faktor (entscheidend für die Setzposition) mittlerweile sogar hinter Ahmann/Vollmer.

Andi Ahmann/Jana Vollmer und Susi Lahme/Danja Müsch

Andi Ahmann und Jana Vollmer könnten auf Sicht gesehen die tragischen Figuren im Kampf um die Olympia-Tickets werden: Wie schon im Vorjahr gibt es zahlreiche Top-Einzelresultate, nicht aber das spektakuläre Endergebnis, mehr und mehr wird es eine Bilanz der verpaßten Chancen. So in Gstaad, als man nach guter Vorrunde im Achtelfinale an den Niederländerinnen Kadijk/Leenstra scheiterte, oder in Berlin, wo man weder den Vorteil der Gastgeber-Setzung (Position zehn) noch den glatten Sieg gegen den vermeintlichen stärksten Gruppengegner (nämlich Kadijk/Leenstra) nutzen konnte, um ins Achtelfinale (dort evtl. gegen Pohl/Rau) einzuziehen. Besonders in Stress-Situationen scheint dieses Duo (noch) nicht zu harmonieren, dafür spricht auch, das bei den Masters bislang nur Rang zwei am Tegernsee als beste Platzierung heraussprang. Gespannt sein darf man, wie sich Ahmann/Vollmer (gleiches gilt für Pohl/Rau) weiterhin schlagen, wenn Lahme/Müsch nun auch international nachlegen.

National waren Danja Müsch und Susi Lahme bislang dominierend: Die Masters-Platzierungen (1, 2, 2 und 3) belegen dies eindrucksvoll, um so überraschend das dreimalige Aus in der Weltserien-Qualifikation gegen nicht gerade herausragende Konkurrenz. Vielleicht Folge davon, dass selbst eine so erfahrene Spielerin wie Danja Müsch in der Vergangenheit noch nicht eine Qualifkation mit dem besonderen Druck der Single Elimination spielen mußte. Doch mit dem Quali-Sieg über das US-Topduo Jordan/Davis in Stavanger und dem Eindringen ins Achtelfinale (mit Gruppensieg über Pohl/Rau) sollte der Bann gebrochen sein denn nach wie vor räumen die meisten Experten diesem Team die größten Chancen auf die Olympia-Teilnahme ein; ursprünglich natürlich hinter Pohl/Rau, doch nach den zuletzt gezeigten Leistungen und Resultaten (gerade auch untereinander) könnte der Kampf um die Athen-Tickets sehr viel spannender werden als noch vor einigen Wochen erwartet.

Helke Claasen/Judith Deister und Geeske Banck/Martina Stein

Denn auch Helke Claasen und Judith Deister mischen etwas überraschend mit dank der Hauptfeld-Teilnahmen auf Rhodos (mit dem glänzenden 9.Platz und Siegen gegen die nationale Konkurrenz) und in Gstaad sowie der daraus resultierenden Hauptfeld-Wildcard für Berlin (wo es in einer Hammer-Gruppe allerdings nichts zu erben gab) haben sie sich eine Basis erarbeitet, die ihnen möglicherweise als drittes Team auch in den kommenden Monaten die Unterstützung des Verbandes garantiert. Allerdings muß das Duo auch auf nationalem Terrain beweisen, dass einzelne Siege bei den internationalen Turnieren keine Eintags-Fliegen sind. Platz vier am Tegernsee (und dies noch in Abwesenheit von Pohl/Rau) ist bislang als bestes Resultat noch keine Empfehlung.

Noch nicht ernsthaft vom Nationalteam-Bonus profitieren konnte das sich weiterhin international regelmäßig im Einsatz befindende Nachwuchs-Duo Banck/Stein; spätestens seit Einführung der Länder-Qualifikation muß sich der DVV fragen, ob eine Unterstützung in dieser Form sinnvoll ist. Teure Auslandsreisen und ;aufenthalte mit jeweils einem Spiel gegen ein deutsches Team ist nicht unbedingt die beste Form von Nachwuchsförderung, davon legen auch die nationalen Ergebnisse von Banck/Stein ein beredtes Zeugnis ab. Dieses Team sollte die Reisetage lieber zu intensivem Training hierzulande nutzen.

Die weiteren deutschen Teams

Zu den Teams ab Rang fünf in der nationalen Rangliste: Wie in unserer Prognose vor der Saison angenommen, spielen Ines Pianka und Teee Williams national (obwohl nur bei den Masters am Start) weiterhin eine dominierende Rolle. Ungeachtet aller Verletzungssorgen (Knieverletzung von Ines Pianka zum Saisonauftakt in München und wochenlange Schulterprobleme bei Teee Williams) sicherten sich die Routiniers einen weiteren Masterserfolg (Hamburg) sowie zwei dritte und einen fünften Platz - bedauerlich, dass die deutsch-amerikanische Kombination international nicht für den DVV auflaufen kann.

Auch mit dem erfolgreichen Abschneiden des neugebildeten Teams Claudia Frank/Ulrike Schmidt (dreimal Platz vier) war durchaus zu rechnen, Ranglistenplatz sechs ist die logische Folge. Auch wenn es sich in den Platzierungen (noch) nicht absolut niedergeschlagen hat, so wird das wieder vereinte Duo Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich von allen Top-Teams sehr stark eingeschätzt und kann im weiteren Saisonverlauf sicherlich noch für Überraschungen sorgen. Ein Indiz hierfür ist sicherlich der erste Saisonsieg beim Renault Beach Cup in Binz auf Rügen.

Die "zweite" Reihe

Davon konnte die Damenkonkurrenz schon einige in der zweiten Reihe bieten: In den Vordergrund spielte sich so beim Renault Beach Cup von Dresden als Sieger mit Anne Friedrich und Rebecca Späth ein Team, das auch schon beim Cup in Mannheim im Finale stand. Auch der Finaleinzug beim Masters von Essen durch Delia Schultrich und Johanna Reinink kann in die Kategorie faustdicke Überraschung eingestuft werden. Einige überraschende Platzierungen gelangen neben Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich auch Carola Stöwe und Constanze Paul.

Nicht unterschlagen wollen wir an dieser Stelle die Siegerinnen von Mannheim Maria Kleefisch und Katrin Holtwick sowie die "Marathonladys" Julia Krumbeck und Antje Röder, die in Dresden im Finale standen und dort erwartungsgemäß wieder drei Sätze spielen mussten, wie fast in jedem vorherigen Match. Und als letztes sind hier die Youngster Frederike Fischer und Sandra Piasecki zu nennen, die in Dresden Dritte und in Warnemünde Zweite wurden und momentan als vielleicht größte Talente einzustufen sind.

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Dienstag. 15. Juli 2003

Ahmann erneut verletzt

Hamburg - Axel Hager (ETV) muss weiter mit Thomas Kröger (Gladbeck) Beachvolleyball spielen. Hagers Stammpartner Jörg Ahmann (Fellbach) zog sich erneut einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und fehlt damit auch beim Weltserienturnier in dieser Woche in Marseille.

Ahmann/Hager fallen dadurch aus der Olympiaförderung des deutschen Volleyballverbandes und müssen künftig alle ihre Reisen selbst bezahlen.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel