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| Deutschland - SSV Ulm-News |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Neuigkeiten vom Transfermarkt bei den Ulmer Volleyballerinnen des SSV Ulm Aliud Pharma. Neben den sechs gemeldeten Spielerinnen Tanja Hart, Verena Veh, Sabrina Roß, Beate Lander, Bettina Stumpf und Steffi Lehmann, die schon früher ihre schriftliche Zusage gegeben haben, hat jetzt auch Saara Loikkanen ihren Vertrag an den Ulmer Manager Dr. Heinz Widmaier zurückgeschickt. Mit der Weiterverpflichtung der finnischen Nationalspielerin ist ein weiterer Mosaikstein in der sportlichen Planung hinzugefügt. Vom Kader der letzten, so erfolgreichen Saison fehlen jetzt noch die Zusagen von Nathalie Dambendzet und Elke Wijnhoven, um dem Wunsch-Team von Trainer Mathias Eichinger näher zu kommen.
Auch an der Verpflichtung einer möglichen Nachfolgerin für Elles Leferink wird von Trainer und Management weiterhin gearbeitet. Elles hat inzwischen die Offerte eines holländischen Klubs angenommen, bei dem sie näher an der Heimat ist und einen Einstieg in die Zeit nach dem Volleyball findet. An dieser Stelle nochmals ein HERZLICHES DANKESCHÖN an unsere langjährige Spielführerin für ihre Zeit in Ulm, die eng mit dem Aufstieg an die deutsche Spitze verbunden war. Ihr und ihrem Freund alles Gute in der neuen, alten Heimat ! Sie sind in Ulm immer willkommen und wir würden uns freuen, sie das eine oder andere Mal in der Kuhberg-Halle oder in der Ulmer Innenstadt begrüßen zu dürfen.
Im Rahmen der Sponsorensuche hat die Marketinggruppe mit Thomas Kießling, Claudius Rehbein und York Wachter weiterhin zahlreiche Gespräche geführt. Trotz weiterer Absagen ist die Gruppe zuversichtlich, mittelfristig noch neue Werbepartner für das Bundesligateam zu finden, um den vorfinanzierten Etat der kommenden Saison zu entlasten. Auch zu großen überregionalen Firmen gibt es weiterhin Kontakte, mehrere dieser Firmen befinden sich noch in der Prüfungsphase zu einem Engagement.
Leider hat sich im "Club der 100" noch nicht die gewünschte Nachfrage eingestellt. Aber auch hier arbeiten die Verantwortlichen mit Hochdruck daran, weitere Freunde für das Ulmer Volleyballteam zu finden.
Das SÜDWEST Fernsehen schließt ab dem 2. August die sportliche Lücke zur Bundesliga-Sportschau im ERSTEN. Die Sendungen "Sport Südwest" und "Die Regionalliga" werden ab dem 2. August 2003 eine halbe Stunde später ausgestrahlt.
Von 16.30 – 18.00 Uhr bietet das SÜDWEST Fernsehen kompakt die
ganze Bandbreite des Spitzensports
aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg
an. Zunächst unter dem Motto
„Alles außer Fußball“ in der Sendung
"Sport Südwest" von 16.30
–17.30 Uhr und direkt im Anschluß der Fußball aus den Ländern in der
Sendung "Die Regionalliga" von 17.30 –18.00 Uhr. Nach den
gelungenen Ansätzen am Ende der letzten Saison hofft auch der SSV Ulm, im
Rahmen dieser Sendungen eine Plattform zu finden.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
1.
VC Parchim in der DM-Wertung auf Rang drei
Saisonerfolge
der Jugendvolleyballerinnen kaum noch zu toppen
Parchim
Die Volleyballmädchen des 1. VC Parchim spielten bei der Vergabe der Titel im
Land, bei den Norddeutschen und bei den Deutschen Meisterschaften (DM) das beste
Ergebnis seit Bestehen des Clubs ein. Ein Deutscher Meistertitel, eine Silber-
und eine Bronzemedaille bringen den Parchimer VC auf Rang drei in der
gesamtdeutschen Vereinswertung.
"Nach
solch einer Saison ist es natürlich schwer, machbare Ziele für die kommende
Serie abzustecken, denn die Erwartungen sind hoch", schätzt der
Nachwuchs-Coach des 1. VC Parchim Steffen Blasek ein.
Die
Freude über die Erfolge der Mädchen ist riesig, sowohl bei den Spielerinnen,
den Eltern als auch den Trainern und in der Clubleitung. Immerhin werden anhand
der Ergebnisse bei den Deutschen Meisterschaften einige finanzielle Mittel für
die Talenteförderung an die Spitzenvereine verteilt und da bleiben die
Parchimer sicher nicht unberücksichtigt.
Die
abgelaufene Saison verlangte den Verantwortlichen Trainern und Übungsleitern
eine Menge Engagement ab. Denn der Parchimer Club startete im Nachwuchsbereich
mit zwölf Mädchen- und drei Jungenmannschaften bei den Bezirks- und
Landesmeisterschaften.
Im
Hinterkopf des sportlichen Organisators der Jugendabteilung des 1. VCP wandern
aber die Gedanken schon weit in die kommende Saison hinein. Die Rahmenspielpläne
im Landesverband stehen bereits, die Mannschaftsmeldungen müssen schnellstens
in Sack und Tüten sein.
Und
das bedarf genauer Überlegungen, denn einerseits wechseln die Spielerinnen in
der Sommerpause aufgrund des Alters in neue Mannschaften und andererseits werden
die Leistungsträger der Jugendteams zum großen Teil schon im Ligabetrieb der
Erwachsenen (Verbands- und Bezirksliga) eingegliedert, um Wettkampfpraxis zu
erlangen.
Der
1. VC Parchim ist auch in diesem Jahr bestrebt, alle Altersklassen, von der
A-Jugend bis zur F-Jugend, in den Landesspielbetrieb zu schicken und keine
"Löcher" in der Nachwuchsarbeit zuzulassen.
Aus
diesem Grund steht bei den Volleyballern demnächst wieder die Sichtung auf dem
Plan, um die jüngeren Altersklassen stark zu machen. Interessenten können sich
natürlich auch direkt an die Geschäftsstelle des Volleyball-Clubs wenden oder
in der Sporthalle bei den Trainern informieren.
Thomas
Zenker
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Für deutsche Auswahl hat EM-Countdown begonnen
Leipzig.
Europa ist die Weltmacht Nummer eins im Männer-Volleyball. Zwar konnte sich
Brasilien am vergangenen Wochenende in Madrid hauchdünn mit 3:2 und 31:29 im
Tiebreak den Weltliga-Gesamtsieg sichern, doch dahinter folgten mit
Serbien-Montenegro, Italien und Tschechien auf den Plätzen zwei bis vier europäische
Top-Teams. Auch Griechenland, Bulgarien, Russland und Gastgeber Spanien hatten
den Sprung in die Endrunde geschafft. Alle diese Mannschaften gastieren bereits
in sieben Wochen zur Europameisterschaft vom 5. bis 11. September in der
Leipziger Arena.
Wie
schwer die Aufgabe für die Gastgeber wird, zeigt ein aktueller Blick auf die
Weltrangliste: Von den zwölf für die EM-Endrunde qualifizierten Mannschaften
ist Deutschland mit Rang 22 neben der Slowakei (38.) das am schwächsten
platzierte Team. "Aber wir werden die Vorbereitungszeit nutzen, um uns
gegenüber der Weltliga zu steigern und uns in Top-Form zu präsentieren. Wir
glauben an unsere Chance", sagte Bundestrainer Stelian Moculescu, der seine
"Schäfchen" seit Montag im Trainingscamp in Friedrichshafen um sich
geschart hat. Mit dabei ist auch der Messestädter Mark Siebeck, der beim
Leipziger Weltligamatch gegen Portugal zu einem Kurzeinsatz kam. Moculescu
bereitet seine Mannschaft Ende Juli/Anfang August mit Partien in Tunesien sowie
gegen Rumänien vor. Ab Mitte August testet das Team des Deutschen
Volleyball-Verbandes (DVV) dann gegen die EM-Kontrahenten Niederlande, Polen,
Spanien sowie den Weltliga-Zweiten Serbien-Montenegro, die allesamt zur
Vorrundengruppe II gehören und zuerst in Leipzig antreten.
Durch
einen attraktiven Rotations-Modus stellen sich alle zwölf Teams in der
Olympiabewerberstadt vor. Denn nach drei Vorrunden-Spieltagen wechseln die
Gruppen den Standort. Die DVV-Auswahl bestreitet die ersten drei Partien in
Karlsruhe und kommt zu den sicherlich entscheidenden beiden Matches gegen
Frankreich undItalien in die Arena. "Die Mannschaft weiß, dass wir vor Ort
alles für eine erstklassige Atmosphäre und einen echten Heimvorteil tun",
versichert KarinStrauch, Mitglied des lokalen OK.
Die
Vorbereitungen liefen bestens, für die Partie des DVV gegen Italien am 11.
September (20 Uhr) sei die Kartennachfrage enorm. Aber auch in der ersten
EM-Woche sei - vergleichbar mit der Frauen-WM vor Jahresfrist - das Interesse
auch ohne das deutsche Team groß. Leipziger Schulen undFirmen werden erneut
Patenschaften für die Gäste-Mannschaften übernehmen, außerdem werden
zahlrei-che in der Region lebende Auslän-der sowie
"Schlachtenbummler" - zum Beispiel aus den Niederlanden - erwartet.
Frank
Schober
| Deutschland - Der Neue Tag |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Roger Anders würdigt "Volleyball-Guru" Georg Seidl
Nittenau
. (hgh) Bei der Neuwahl der Volleyball-Abteilungsleitung am Freitag war sowohl für
den TSV-Vorsitzenden Roger Anders als auch für den scheidenden Spartenleiter
Georg Seidl ein historischer Augenblick gekommen. Wenn in Nittenau vom Seidl
"Schorsch" die Rede war, dann konnte es eigentlich nur um Volleyball
gehen, verkörperte er doch 25 Jahre lang den Sport wie kein anderer.
Roger
Anders würdigte das TSV Urgestein als einen hochmotivierten Idealisten, der
seines gleichen suche. Die Tragweite und den Erfolg habe er 1978, als er die
Sparte aus der Taufe hob, sicher nicht erahnen können, so Anders über Seidl.
Der
Hauptvereinsvorsitzende würdigte Seidl als "Manager, Übungsleiter und
Organisator in allen Dingen in Personalunion". Der Seidl Schorsch habe den
TSV zur Nummer 1 in Bayern gemacht.
Roger
Anders richtete seinen Dank auch an die "Seele" der Abteilung,
Waltraud Seidl, denn ohne ihre Unterstützung und den Rückhalt im Hintergrund wäre
dies alles nicht zu schaffen gewesen. Er überreichte als kleines Dankeschön an
Waltraud Seidl einen Blumenstrauß, Georg Seidl erhielt eine Kleine Holzkiste
mit flüssigem Inhalt. Für die Spielerinnen und Spieler überreichte Brigitte
Strunz ein gemeinsames Geschenk.
| Schweiz - News.ch |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Jarotta
vom Verband freigestellt
Der
Slowake Dusan Jarotta ist vom Schweizerischen Volleyball-Verband (SVBV) trotz
einem bis Herbst 2004 gültigen Vertrag freigestellt worden.
Grund
für die Trennung ist die im vergangenen Jahr beschlossene Redimensionierung der
Aufgaben im sportlichen Bereich. Jarotta war im Frühjahr 2000 als Trainer des
Frauen-Nationalteams und Ausbildner im Elite-Sektor verpflichtet worden.
bert
| Deutschland - Westfalenpost |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Beach-Cup im größten Siegener Sandkasten
Siegen. Erstmals
fand jetzt ein Beach-Volleyball-Turnier in der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule
statt. In der so genannten "Bertha-Beach-Arena" fand die Endrunde des
SI-Beach-Cups statt, an dem fast 120 Teams teilgenommen hatten.
Die
Organisation lag in den Händen des Kreis-Schulamtes und der Sparkassen. In 28
Lkw waren nicht weniger als 800 Tonnen Sand vom Halterner Stausee in den größten
"Sandkasten von Siegen" geschüttet worden.
Die
Siegerliste:
A-Jugend:
Willwacher/Müller
(Gymnasium Wilnsdorf), weiblich: Daub/Moos (Gymnasium Auf der Morgenröthe
Eiserfeld); B-Jugend: Gerhard/Rohleder (Bertha-von-Suttner-Gesamtschule),
weiblich: Rohleder/Meyer (Bertha-von-Suttner-Gesamtschule); C-Jugend:
Bertha-von-Suttner-Gesamtschule; weiblich: Evangelisches Gymnasium; D-Jugend:
Gymnasium Neunkirchen.
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Klemperer/Rademacher
im Hauptfeld
Nur
ein deutscher Siege im Frauen-Hauptfeld!
David Klemperer/Niklas Rademacher haben als einziges deutsches Team den Sprung in das Hauptfeld des Grand Slam in Marseille geschafft. Das DVV-Team besiegte im entscheidenden Spiel die erfahrenen Italiener Raffaelli/Pimponi mit 2:0. Zuvor hatte es einen Sieg gegen Österreich gegeben. Axel Hager/Thomas Kröger waren schon in der internen Qualifikation an Julius Brink/Kjell Schneider mit 0:2 gescheitert. Diese konnten daraus aber keinen Nutzen ziehen und schieden gegen Kanada mit 1:2 aus.
Im Frauen-Feld steht bislang lediglich ein „Sieg wegen Verletzung“ auf der Habenseite der DVV-Teams. Susanne Lahme/Danja Müsch gewannen kampflos gegen Kuba, um im zweiten Spiel eine „Packung“ gegen Brasilien zu beziehen. Andrea Ahmann/Jana Vollmer müssen nach zwei Niederlagen gegen USA (0:2) und Griechenland (1:2) ihre Hoffnung auf das Achtelfinale begraben. Stephanie Pohl/Okka Rau haben trotz der 0:2-Auftakt-„Klatsche“ gegen die Niederlande noch alle Chancen auf die Runde der besten 16 Teams.
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Frauen:
Trainingslager mit Südkorea
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft holt sich vom 15.-18. Juli in Rotenburg an der Fulda gemeinsam mit dem Team Südkoreas den letzten Schliff für den Grand Prix 2003 in Italien (21. Juli – 3. August). Dort treffen Angelina Grün & Co in Goia del Colle auf Weltmeister Italien (21. Juli), Olympiasieger Kuba (22. Juli), Japan (23. Juli), Vize-Weltmeister USA (25. Juli) und die Niederlande (26. Juli). In der anderen Gruppe spielen Russland, China, Korea, Thailand, Brasilien und Kanada. Für die Finalrunde der besten sechs Teams (28. Juli - 3. August) qualifizieren sich die drei Erstplatzierten jeder Gruppe.
Die guten Kontakte von Bundestrainer Hee Wan Lee zu seinen Landsleuten sorgten kurzfristig für das gemeinsame Trainingslager, in dessen Zeitraum auch zwei Trainingsspiele geplant sind. Am 19. Juli fliegen beide Delegationen von Frankfurt nach Bari, um dann getrennt in die Vorrundenorte nach Goia del Colle und Matera weiterzufahren.
Der deutsche Kader für den Grand Prix 2003: Tanja Hart (SSV Ulm ALIUD PHARMA), Julia Schlecht, Kathy Radzuweit, Judith Sylvester (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Cornelia Dumler, Atika Bouagaa (beide USC Münster), Katja Wühler (Rote Raben Vilsbiburg), Olessya Kulakova (RC Cannes/Frankreich), Angelina Grün (Volley Modena/Italien), Christina Benecke (TVF PHOENIX Hamburg), Kathleen Weiß, Anika Schulz (beide Schweriner SC)
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Männer:
EM-Vorbereitung hat begonnen!
Zweieinhalb
Monate Vorbereitung auf das Highlight!
Die Weltliga ist passé, nun gilt das ganze Augenmerk der Europameisterschaft im eigenen Land (5.-14. September). Seit gestern befindet sich die deutsche Männer-Nationalmannschaft - nach knapp dreiwöchigem Urlaub - im Trainingslager in Friedrichshafen. Bis auf Wolfgang Kuck sind alle bei der Weltliga eingesetzten Spieler dabei, zudem auch Kapitän Stefan Hübner und Belgien-Profi Michael Mayer. Kuck weilt noch im Kanada-Urlaub und stößt am 23. Juli zur Mannschaft. Hübner konnte die gesamte Weltliga wegen einer starken Patellasehnenentzündung nicht bestreiten, Mayer war von Bundestrainer Stelian Moculescu nicht berücksichtigt worden.
Bis zum ersten deutschen Aufschlag bei der EM, am 5. September gegen die Slowakei, erwartet das DVV-Team ein umfangreiches Vorbereitungsprogramm. Neben diversen Lehrgängen stehen auch folgende Länderspiele auf dem Programm: 24.-29. Juli in Tunesien gegen den Gastgeber, im Zeitraum 2.-11. August Spiele gegen Rumänien im Raum Heidelberg, 15./16. August zwei Länderspiele in Luxemburg gegen die Niederlande, 21.-25. August Turnier in Warschau mit Polen, Spanien und den Niederlanden, 30./31. August Länderspiele gegen Serbien & Montenegro in Münster und Trier.
Am
1. September reist der DVV-Tross dann nach Karlsruhe, um sich an die
Gegebenheiten vor Ort zu gewöhnen.
Der Kader für die Vorbereitung: Björn Andrae (Noicom Cuneo/Italien), Christian
Pampel (Esse-Ti Loreto/Italien), Norbert Walter (Ducato V. Parma/Italien), Ilja
Wiederschein, Jochen Schöps (beide VfB Friedrichshafen), Eugen Bakumowski,
Sebastian Prüsener, Marco Liefke (alle SCC Berlin), Frank Dehne (Rennes
Volley/Frankreich), Michael Mayer, Georg Wiebel (beide Noliko Maaseik/Belgien),
Till Lieber (evivo Düren), Ralph Bergmann (Knack Roeselare/Belgien), Stefan Hübner
(Itas Trento/Italien), Wolfgang Kuck (Arago de Sete/Frankreich), Mark Siebeck (PZU
AZS Olsztyn/Polen)
| Deutschland - www.beach--volleyball.de |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Gemeinsam
mit seinem Partner Markus Egger gehört Sascha Heyer zu den Topteams in Europa.
Beim CEV Turnier auf Kreta standen die beiden erstmals in dieser Saison ganz
oben auf dem Treppchen. Wir sprachen mit dem ehemaligen Bobfahrer über die
Schweiz und das Herankommen der europäischen Teams in die Weltspitze.
Erzähl
uns doch einmal etwas über die Beach-Szene in der Schweiz.
Ich denke, vieles sagt schon die Weltrangliste. Wir haben drei Teams unter
den Top 15 der Welt, und das sagt viel über das Niveau in der Schweiz aus. Wir
haben kein sehr erfolgreiches Hallen-Volleyball Team. Da müssen sich die
Spieler etwas anders ausrichten. Es geht einfacher im Beach-Volleyball. Du
brauchst ja nicht viel: Strand, einen Ball und zwei Leute, dann kannst Du
beginnen.
Wie
populär ist Beach-Volleyball in der Schweiz?
Es steht und fällt mit den Topteams. Wenn diese erfolgreich sind, ist
Beach-Volleyball in den Medien, wenn nicht, wird´s wieder vergessen. So populär
wie ein Breitensport wird es wohl überhaupt nie werden. Aber wir haben schon
fast in jedem größeren Ort eine Badeanstalt mit einem Beachfeld. Von der Seite
ist sicher das Interesse riesig. Aber nicht so, dass jetzt stundenlang
Live-Beach-Volleyball gezeigt würde.
Wie
siehts Du die Leistungsstärke der europäischen Teams im Vergleich zu den
anderen Teams in der Welt?
Es wird immer besser. Jetzt haben wir in der Schweiz (Gstaad) mit
Berger/Doppler einen dritten Platz gemacht, wir sind Fünfte geworden. Früher
war es eine rein brasilianische, argentinische, amerikanische Angelegenheit.
Mittlerweile spielen die Europäer vorne mit. Beach-Volleyball wird ja nun auch
seit zehn Jahren in Europa gespielt und ich denke, das wird immer besser.
Wie
bereitet ihr euch auf eine Saison vor?
Wir haben im Winter vor allem physisch gearbeitet, eigentlich überhaupt kein
Volleyball gespielt. Wir waren joggen, im Fitnesscenter, haben Tennis gespielt.
Anfang März sind wir für zehn Wochen nach Teneriffa gefahren, und haben uns da
vorbereitet. Dort war auch Martin Conde, die ganzen spanischen Nationalteams,
die Norweger waren da. Das war eine super Sache. Da hast Du immer 25 Grad, es
regnet fast nie. Wir konnten uns wirklich super vorbereiten.
Was
habt ihr euch für diese Saison vorgenommen?
Bei uns geht es auch um die Olympiaquali. Wir haben drei Teams, und nur zwei
Plätze. Ich denke, wir müssen jedes Worldtour Turnier gut spielen. Am
wichtigsten sind Grand Slam und die Weltmeisterschaft, weil das doppelt und
dreifach Punkte gibt. Das ist hart, ein Spiel kann vielleicht entscheidend sein
für die Olympiade.
Welches
deutsche Team schafft Deiner Meinung die Qualifikation für Athen 2004?
Ich hätte eigentlich Markus Dieckmann und Jonas Reckermann ganz vorne
gesehen, ich denke sie sind das stärkste und konstanteste Team, das auch am härtesten
an sich arbeitet. Ich denke, sie werden es sicher schaffen. Wer das zweite Team
sein wird, ist schwierig. Christoph und Andi sind sehr gute Spieler, aber ich
denke, die beiden sind nicht so konstant, wie Markus und Jonas.
Siehst
Du die Chance, in der Schweiz eine Serie ähnlich der Masters und Cups in
Deutschland aufzubauen?
Es gibt eine supergute Turnierserie in der Schweiz, wir haben sieben tolle
Turniere, immer mit sehr viel Zuschauern an superschönen Plätzen. Wir haben
wie ihr in Deutschland auch in der Schweiz einen superguten Promoter, der das
Herz am richtigen Ort hat und Vollgas gibt. Das Preisgeld ist mittlerweile sehr
gut.
Also
sind die Unterschiede nicht groß?
Eigentlich gar nicht, nur in der Größenordnung. Wir haben nur ein Feld in
der Schweiz, wir haben keinen Platz wie beispielsweise in Essen. Da haben wir
meistens nur Platz für einen Centre Court, deshalb haben wir auch nur ein 8er
Main Draw. Dafür sind auch die Topteams dabei, Berg/Dahl, die Brasilianer sind
immer dabei. Das macht uns vielleicht auch stark, weil wir immer gegen gute
Mannschaften spielen. Wenn Du mit den Lacigas, Heuscher/Kobel und Baracetti/Conde
spielst, ist das schon absolute Topklasse. Es ist einfach kompakter, und dann
hast Du einfach nur gute Spieler im Feld.
Wie
bist Du überhaupt zum Beach-Volleyball gekommen? Wenn man an die Schweiz denkt,
denkt man ja eher an Skifahren.
Ich hatte damals einen Kollegen, der hat mich zum Volleyball gebracht. Da gab´s
im Sommer ein Training, und ich hab einfach mal mitgemacht. Der sagte: Die
brauchen große Leute da. Da bin ich mal hingegangen, der Trainer hat mich voll
motiviert und gesagt, dass ich mit den körperlichen Voraussetzungen in zwei
Jahren in der Nationalmannschaft spielen könne. Das war auch so. Nach zwei
Jahren habe ich in der Nationalmannschaft gespielt und im Sommer hat´s mich
immer angekotzt, dass wir in der Halle trainiert haben. So 92/93 hat
Beach-Volleyball angefangen in der Schweiz. Da habe ich immer
Beach-Halle-Beach-Halle-Beach gespielt, bis 2001. Da habe ich mir gedacht, dass
ich nur noch Beach spiele, weil es einfach schöner ist.
Gibt
es in Hinsicht Beach-Volleyball Unterschiede zu Deutschland und er Schweiz?
Das Niveau ist ja annähernd gleich. Ihr habt einfach eine breitere Dichte an
Teams, die gut sind. Das hat man in Essen gesehen: Wenn Du im ersten Spiel gegen
Oli Oetke und Drazen Slacanin spielst, dann ist das schon nicht schlecht. Das
ist ein bisschen der Unterschied. Vom Aufbau her, wie das ganze organisiert und
strukturiert ist mit der Nachwuchsförderung und den regionalen Turnieren, ist
das eigentlich ziemlich gleich. Die Größe ist natürlich anders. Wir sind so
groß wie Baden-Württemberg, das ist alles ein bisschen familiärer
Ihr
habt ja immerhin drei Topteams in Europa oder in der Welt.
Naja, das kann reiner Zufall sein. Wenn ich den Nachwuchs anschaue, da sieht
es düster aus. In Deutschland ist das konstanter. Wir haben eine
Junior-Beach-Tour in der Schweiz, da können alle von 13 bis 20 Jahren spielen.
Das ist eine gute Sache. Wir haben einen Junior-Nationalkader. Das ist aber
alles Eigeninitiative von den Spielern und Privatpersonen. Es ist ja auch eine
junge Sportart, die davon lebt, dass Leute etwas machen, etwas bewegen. Sonst
funktioniert es nicht.
Wir
danken Dir für dieses Interview und wünschen noch viel Erfolg in dieser
Saison!
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Nach
ihrer Auftaktniederlage im Pool H haben Stephanie Pohl und Okka Rau ihr zweites
Match gewinnen können. Gegen das Schweizer Duo Benoît/Kuhn siegten die
Deutschen Meister mit 21:16 und 21:17. Mit einem Sieg gegen die Französinnen
Riera/Luge können Stephie und Okka die Achtelfinalteilnahme perfekt machen.
Erwartungsgemäß
klar haben Susanne Lahme und Danja Müsch ihr zweites Match der Gruppe D
verloren. Sie unterlagen den brasilianischen Weltmeisterinnen Adriana Behar/Shelda
mit 09:21 und 15:21. Gegen das kubanische Duo M. Crespo/Esteves Ribalta geht es
am morgigen Donnerstag nun um den Einzug ins Achtelfinale. Ohne Chancen auf ein
Weiterkommen in die Runde der letzten 16 sind hingegen Andrea Ahmann und Jana
Vollmer. Sie verloren auch ihr zweites Match im Pool E. Gegen das griechische
Duo Arvaniti/Koutroumanidou führten sie bereits mit einem Satz Vorsprung, ehe
ihre Gegnerinnen noch einmal zurückkamen und das Spiel drehten. Andi und Jana
verloren unglücklich mit 21:12, 19:21 und 15:17 und sind somit ausgeschieden.
David
Klemperer und Niklas Rademacher haben als einziges Herrennationalteam die
Qualifikation für das Hauptfeld beim Grand Slam in Marseille geschafft. In der
zweiten Runde bezwangen sie das italinische Duo Raffaelli/Pimponi in zwei Sätzen
mit 21:14 und 26:24 und stehen somit neben Dieckmann/Reckermann und
Dieckmann/Scheuerpflug im Main Draw.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Niels Westphal möchte wieder oben mitmischen
Warendorf. Die Vorbereitung auf die neue Saison begann zwar schon Ende Mai ganz locker doch am Dienstag hatte Warendorfs Volleyballtrainer Niels Westphal zum ersten Mal seine neue Truppe komplett. Anna Romberg hat ihren Studienaufenthalt in der Schweiz beendet, so dass der Zweitligist erstmals mit dem gesamten Kader trainieren konnte. Jetzt geht es richtig los, die Zeit des Beachvolleyballs ist vorbei, erklärte der Trainer.
Bis zum Ferienbeginn in zwei Wochen wird voll trainiert, an den beiden Freitagen stehen jeweils Testspiele gegen die Reserve des USC Münster auf dem Plan. Dann gönnt der angehende Lehrer seinen Schützlingen eine dreiwöchige Sommerpause, ehe die ganz heiße Phase der Vorbereitung beginnt. Am 21. August steigen wir dann voll ein, kündigte Westphal an.
Am letzten August-Wochenende nimmt der heimische Zweitligist an einem Turnier in Emlichheim teil, danach folgen weitere Testspiele. Bereits eine Woche vor dem ersten Punktspiel bei Aufsteiger Aachen (siehe Plan rechts) steht ein ernsthafter Vergleich auf dem Spielplan: Am 14. September empfängt die WSU den Ligakonkurrenten aus Detmold zum Pokalspiel. An diesem Punkt muss die Truppe topfit sein, wünscht sich Westphal.
Haushoher Favorit für die neue Saison ist laut Westphal Meister Emlichheim, der bekanntlich auf den Aufstieg verzichtete. Ich sehe keinen weiteren Favoriten. Zu den Teams, die danach kommen, zählen auch wir. Ich hoffe, dass wir wie schon im Vorjahr in der oberen Hälfte der 2. Bundesliga mitmischen können, so der WSU-Coach.
Wolfgang Schulz
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Stelian
Moculescu bis 2006 in Friedrichshafen
FRIEDRICHSHAFEN (gus) -
Volleyballtrainer Stelian Moculescu hat seinen Vertrag beim Bundesligisten VfB
Friedrichshafen vorzeitig bis 2006 verlängert. Er will damit seine erfolgreiche
Arbeit fortführen, die er 1997 begonnen hat. Zehn von zwölf nationalen Titeln
holte Moculescu in dieser Zeit an den Bodensee.
„Für mich ist in
Friedrichshafen ein Traum in Erfüllung gegangen, nachdem ich 30 Jahre lang nach
einem Verein mit einem solch professionellen Management und Umfeld gesucht
habe“. Zudem bedeutet die neue Sportarena ab Anfang Dezember für Moculescu
und sein Team optimale Trainings- und Spielbedingungen. „Da wäre es
schizophren, Friedrichshafen zu verlassen“, macht der 53-Jährige deutlich, wo
sein Herz schlägt. „Es sein denn, man hätte mich nicht mehr gebraucht.“
Als Drittplatzierter der vergangenen Saison will der VfB Friedrichshafen in der
kommenden Spielzeit wieder die Nummer eins in Deutschland werden.
Gunthild Schulte
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Marseille
-
Axel Hager
(ETV) ist mit seinem Ersatzpartner Thomas Kröger (Gladbeck) beim
Beachvolleyball- Weltserienturnier in Marseille schon in der nationalen
Vorqualifikation (nur vier Paare aus einem Land sind startberechtigt)
gescheitert: mit 13:21, 19:21 gegen Julius Brink/Kjell Schneider (Kiel).
Stephanie Pohl/Okka Rau (TV Fischbek) verloren zum Auftakt der Gruppenspiele 0:2
gegen die starken Niederländerinnen Kadijk/Leenstra.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Nach
der Absage des ehemaligen Männer-Bundestrainers Olaf Kortmann (47) soll der
bisherige Co-Trainer Jonny de Westreicher (38), assistiert von Marina
Tschuksejewa (39) als Spielertrainerin, den TV Fischbek (zuletzt TVF Phoenix) in
der kommenden Bundesligasaison coachen. Der wegen seiner Lehrer-Trainer-Stelle
zurückgetretene Cheftrainer Knut Rettig (40) wird ehrenamtlicher Sportdirektor.
| Hamburg - Norderstedter Zeitung |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Menzel/Rohde sorgen für Überraschung
Norderstedt - Favoritensturz am "Strand" von Grün-Weiß Eimsbüttel: Beim Beachvolleyball-A-Turnier auf der Anlage an der Julius-Vosseler-Straße gelang André Menzel vom 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn zusammen mit seinem Partner Daniel Rohde (Eimsbütteler TV) eine faustdicke Überraschung. Die auf den Plätzen 141 und 160 der Hamburger Beach-Rangliste liegenden Youngster besiegten im Finale die klar favorisierten Stefan Anschütz/Martin Blumenberg (VG Wichernschule-Wandsbek), die Nummern zwei und 20 in Hamburg, in drei Sätzen mit 15:12, 10:15 und 15:11.
"Wir waren von unserer guten Leistung wirklich überrascht. Vor dem Turnier hätten wir nie und nimmer mit diesem Erfolg gerechnet", meinte André Menzel. Kein Wunder, denn der 20-Jährige, der in der Hallensaison für das Verbandsliga-Team des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn aufläuft, hatte zuvor mit Partner Daniel Rohde (19) aus dem Regionalligateam des ETV erst ein B-Turnier gemeinsam bestritten. "Aber dieser Auftritt hatte uns gezeigt, dass wir gut harmonieren und uns auch in einem A-Feld behaupten können", sagte Menzel.
Nun haben beide natürlich "Blut geleckt" und ein großes Ziel vor Augen: "Jetzt wollen wir noch an mindestens einem weiteren A-Turnier teilnehmen. Dann haben wir hoffentlich die erforderlichen Ranglistenpunkte zusammen, um bei den Hamburger Beachvolleyball-Meisterschaften am 16. und 17. August im Stadtpark starten zu dürfen", so André Menzel.
Beim
Duo-Mixed-Turnier des TuS Berne belegte Michael Kock vom SV Friedrichsgabe
zusammen mit seiner Partnerin Claudia Stefanka (TuS Berne) hinter Stefan
Imke/Nicole Marzinek (Post SV Stendal) den zweiten Platz.
ust
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Donnerstag. 17. Juli 2003 |
Beach-Volleyball
als Urlaubsersatz
Christin
Müller vom VC Eintracht spielt gerne auf Sand und denkt an die Zweite Liga
Das
zweite August-Wochenende hat Christin Müller fest im Blick. Dann will sie mit
ihrer Beach-Volleyballpartnerin Judith Meyer bei der deutschen
A-Jugend-Meisterschaft in Kiel für Furore sorgen. Vorher steht in der nächsten
Woche die Qualifikation an.
nordhorn
– Sonnenschein und Sand unter den Füßen. Für viele ist dieses sommerliche
Szenario das Nonplusultra. Das gilt auch für Christin Müller. Die
Volleyballerin des VC Eintracht Nordhorn hat sich in den Sommermonaten ganz dem
Beach-Volleyball verschrieben. Zusammen mit Judith Meyer, Mittelblockerin beim
Zweitligisten SC Union Emlichheim, tourt sie durch die Lande. "Wir spielen
praktisch an jedem Wochenende woanders ein Turnier", berichtet die 18-Jährige
über die Teilnahme an der Turnierserie des niedersächsischen
Volleyball-Verbandes.
Am vergangenen Wochenende konnte das Duo dabei seine
bislang beste Platzierung erzielen. Vom Top-Ten-Turnier in Cuxhaven kehrten die
Nordhornerinnen mit einem herausragenden vierten Platz zurück. Dabei hatten sie
sich zunächst durch die Qualifikation ins Hauptfeld kämpfen müssen. Nachdem Müller/Meyer
auch die Gruppenspiele überstanden hatten, trafen sie im Achtelfinale auf eine
ganz besondere Formation: das brasilianische Nachwuchsduo Gruenbaum/Perez
Barbieri. Die Südamerikanerinnen konnten die Nordhornerinnen aber ebenso wenig
stoppen, wie die Viertelfinal-Gegnerinnen Rabe/Walter. "Im Halbfinale haben
wir dann regelrecht eine Klatsche bekommen", berichtet Müller über das
Ausscheiden gegen Schanze/Blöker.
Die Freude über Platz vier war dennoch riesig und zeigt, dass die beiden für die nächsten Aufgaben gewappnet sind. Nach einem A-Cup in Steinhude am kommenden Wochenende, geht es für das Duo vom 25. bis zum 27. Juli beim Nord-Cup in Aschen-Strang um die Qualifikation für die deutsche A-Jugend-Meisterschaft. Die Titelkämpfe, die vom 08. bis 10. August in Kiel ausgetragen werden, sind das erklärte Ziel. "Da wollen wir etwas reißen", sagt Müller, die sich mit dem niedersächsischen Beach-Kader im italienischen Riccione auf die Beach-Saison vorbereitet hat. In den vergangenen Jahren konnte sie schon reichlich Erfahrung bei den nationalen Endausscheidungen sammeln. In der letzten Saison schaffte sie mit ihrer ehemaligen Beach-Partnerin Ann-Kathrin Schulz aus Georgsmarienhütte den Sprung sowohl in der B- als auch der A-Jugend. Im Jahr 2001 war sie als B-Jugendliche bereits mit Judith Meyer bei der deutschen A-Jugend-Meisterschaft vertreten.
Wie sehr die 18-Jährige die Jugend-Beach-Szene in Niedersachsen in den vergangenen Jahren dominiert hat, beweist ein Blick in die Liste der Landesmeisterinnen: Von 2000 bis 2002 wurden Müller/Schulz als die Landesbesten geführt. Die Strandsaison ist allerdings nur die eine Seite der Medaille. In der Hallensaison spielt Christin Müller für den VC Eintracht Nordhorn. In der kommenden Saison schlägt sie mit ihren Mannschaftskameradinnen in der Oberliga auf. Eine Anfrage des SC Union Emlichheim, im Regionalliga-Team aufzulaufen, hat sie abschlägig beschieden. Zwei Gründe haben dazu geführt: Zum einen beginnt Müller am 1. Oktober in Rheine mit einer schulischen Ausbildung zur Physiotherapeutin. "Ich will erst abwarten, wie es sich zeitlich regeln lässt", sagt Müller, die noch einen weiteren Grund nennt: "Mir liegt sehr viel an meiner Mannschaft." Schließlich hat sie vor neun Jahren maßgeblich zu deren Gründung beigetragen.
An die Anfänge am 6. Februar 1994 erinnert sie sich noch genau: "Ich habe mit einigen anderen Kindern bei Bernd Reiners Bekanntschaft mit dem Volleyball gemacht und wollte gerne eine Mannschaft gründen." "Wenn ihr am nächsten Freitag zehn Kinder seid, mache ich mit euch Training", lautete das Angebot des Übungsleiters. Die zehn Volleyballhungrigen kamen zusammen und nach kurzer Zeit tummelten sich 60 Kinder unter der Obhut von Bernd und Bettina Reiners.
Der sportliche Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten. Bereits im Jahr 1995 reichte es bei der E-Jugend-Landesmeisterschaft zu Rang drei. Drei Jahre später sprang für die Nordhornerinnen bei der D-Jugend der erste Platz auf Landesebene heraus, der zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft berechtigte. Dort schlug Müller mit ihren Mitspielerinnen auch in den Jahren 2000, 2002 und in der abgelaufenen Saison auf. Das Highlight bildete jedoch in der C-Jugend der Gewinn der nordwestdeutschen Meisterschaft.
Ein
persönliches Ziel verschweigt Müller aber nicht. "Ich möchte einmal in
der Zweiten Liga spielen", bringt sie ihre Ambitionen in der Halle auf den
Punkt. Die Strandsaison wird allerdings weiterhin fester Bestandteil ihrer
Planungen bleiben. Schließlich sind die Beachvolleyball-Turniere für sie wie
Urlaub, den sie Wochenende für Wochenende mit Judith Meyer verbringt.
Hinnerk
Schröer
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel