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| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
Zwei Brasilianer an den Bodensee
FRIEDRICHSHAFEN - Am Donnerstag nahm der fünfmalige Volleyballmeister VfB Friedrichshafen zwei Brasilianer und einen Spieler aus Serbien & Montenegro unter Vertrag. Damit ist die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu für die kommende Saison komplett.
Ein Dutzend Spieler wird der Kader umfassen, mit dem der Drittplatzierte der vergangenen Spielzeit seinen sechsten Meistertitel in Angriff nehmen wird. Die jüngsten Neuerwerbungen sind die der Außen/Annahme-Spieler Alex Lenz Scagliotto und der Mittelblocker Luiz Carlos Montillo Filho, genannt „Itapolis“ - zwei 28-jährige Brasilianer mit 128 beziehungsweise 49 Länderspielen. Auf der Diagonalposition soll Jovan Markovic aus Serbien & Montenegro für Punkte sorgen. Der 27-Jährige hat vergangene Saison in Griechenland gespielt, wo er sich als Zweitplatzierter in die Scorer-Liste eintrug. Beim Probetraining in Friedrichshafen hatten die Schmetterkünstler einen guten Eindruck bei Trainer Stelian Moculescu hinterlassen: „Die drei sind technisch sehr gute Spieler, die die nötige Erfahrung mitbringen. Damit sind sie eine ideale Ergänzung für unseren bisher sehr jungen Kader.“
Die
komplette Mannschaft des VfB Friedrichshafen: Zuspiel: Ilja Wiederschein
(Vertragsverlängerung), Robert Koch (Erdemirspor Eregli); Mittelblock: Bogdan
Jalowietzki (Vertragsverlängerung), Mario Zelic (Zagreb), Luiz Carlos Montillo
Filho, genannt „Itapolis“ (Santo André, Brasilien); Außenangriff: Bogdan
Olteanu (Vertragsverlängerung), Marcus Popp (VV Leipzig), Toni Kovacevic
(Zagreb), Alex Lenz Scagliotto (Bento Concalves, Brasilien); Diagonal: Jochen
Schöps (VCO Berlin), Jovan Markovic (griechische Liga) sowie Libero Alexis
Valido (Vertragsverlängerung).
| International - FIVB-News |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
Traumtag
für die deutschen Zwillinge Dieckmann
Marseille,
Frankreich, 18. Juli 2003 Der
Deutsche Christoph Dieckmann hat am
Freitag auf der SWATCH-FIVB World
Tour beim Grand Slam-Turnier von
Marseille einen Traumtag erlebt und mit dem Einzug in die Viertelfinals mit
Partner Andy Scheuerpflug bereits das beste Ergebnis der Karriere erzielt.
Kurz
darauf tat es ihm sein Zwillingsbruder Markus gleich, der zusammen mit Partner
Jonas Reckermann ebenfalls unter die letzten Acht vorstiess: Bei grosser
Hitze an der französischen Mittelmeerküste haben Christoph Dieckmann /
Scheuerpflug die üblichen Stärkeverhältnisse umgekehrt und besiegten die
Brasilianer Benjamin Insfran / Marcio Henrique Araujo, die momentan
Drittklassierten der World Tour- Gesamtwertung, mit 21-19, 17-21, 15-17. Markus
Dieckmann / Reckermann ihrerseits bezwangen die letztjährigen Dritten von
Marseille, die Kubaner Francis Alvarez / Juan Miguel Rossell mit 24-26, 15-21,
15-12.
Nach
drei neunten Plätzen diese Saison, haben Christoph Dieckmann / Scheuerpflug vor
ihrem Viertelfinal gegen Portugiesen Luis Miguel Maia / Jose Carlos Brenha
(Wildcard) den fünften Schlussrang bereits auf sicher.
"Das
ist mit Sicherheit der größte Erfolg meiner Karriere", meinte der
hocherfreute 27-jährige
Christoph Dieckmann. " Wir hatten viele neunte Plätze, aber ein Team wie
Benjamin und Araujo zu
bezwingen, ist ein großer Erfolg für
uns. Mein Partner machte einige starke Services zu Beginn des zweiten Satzes,
was uns im Spiel hielt und danach haben wir einfach gekämpft. Zuerst war es
etwas windig, aber das beruhigte sich in der Folge, was uns sicher ein wenig
geholfen hat, denn im Wind sind die Brasilianer sehr stark. "
Nachdem
die Dieckmann-Zwillinge während fünf Jahren zusammen gespielt haben, trennten
sich die gemeinsamen Wege im Jahre 2000, wobei Markus in der Folge die besseren
Resultate gelangen, mit dem herausragenden zweiten Rang von Gstaad letzten Monat
. Obwohl sich Markus über den Sieg seines Bruders freute, stehen seine persönlichen
Ambitionen im Vordergrund. Falls die beiden "Dickmänner" je ihren
Viertel-und Halbfinal gewinnen sollten, würden sie sich am Sonntag gar im Final
gegenüber stehen.
"
Wir haben bisher erst einmal auf der World Tour gegeneinander gespielt und
gewonnen, dazu vier Mal auf der deutschen Tour. Ich glaube, es steht jetzt drei
zu drei ", meinte Markus Dieckmann.
Obwohl
sie in der Gruppe ein Spiel gegen die Gebrüder Laciga aus der Schweiz zwei
Windspezialisten - verloren
haben, sind sie zuversichtlich, den zweiten Final diese Saison erreichen zu können:
" Wir haben die Lacigas acht Mal hintereinander besiegt. Sie sind aber ein
solch gutes Team, dass wir rechnen mussten, wieder einmal gegen sie zu
verlieren. Das hat unserem Selbstvertrauen nicht geschadet. Ich würde natürlich
sehr gerne im Final auf meinen Bruder treffen.
Dazu
wird es allerdings nur kommen, wenn die Deutschen am Samstag Topleistungen
abliefern, denn Markus Dieckmann / Reckermann treffen auf Ricardo Alex Costa,
den Sieger des letzten Jahres, neu mit Partner Emanuel Rego. Die beiden
Brasilianer sind in Topform und mit dem Sieg von Stavanger nach Frankreich
gereist. In ihrem Achtelfinal besiegten sie ihre Landsleute Harley Marques Silva
/ Franco Vieira Neto, mit 27-25, 18-21, 15-10 .
Die portugiesischen Windspezialisten Maia / Brenha erreichten den Viertelfianl gegen die brasilianischen Qualifikanten Paulo Emilio / Pedro Grael Brazao. Ebenfalls dabei sind mit den Gebrüdern Laciga und Patrick Heuscher / Stefan Kobel zwei der drei Schweizer Topduos. Die beiden stehen sich im Viertelfinal gegenüber.
Olympiasieger Dain Blanton mit Jeff
Nygaard und die Norweger Jorre Andre Kjemperud / Vegard Hoidalen ergänzen die
letzten Acht, worunter sich je zwei Schweizer und deutsche Duos befinden, aber
nur noch ein brasilianisches Team.
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
Hamburgerinnen Pohl/Rau 5. bei Beach-Grand-Slam
Marseille
(dpa) - Die Hamburger Beachvolleyballerinnen Stephanie Pohl/Okka Rau haben mit
einem 5. Platz beim Grand Slam in Marseille auf sich aufmerksam gemacht. 11 500
Dollar Preisgeld tröstete das Nationalteam über die Niederlage gegen die
Weltranglisten-Zweiten Kerri Walsh/Misty May (USA) hinweg. In 47 Minuten
unterlagen sie dem Top-Duo mit 1:2-Sätzen (21:17, 18:21, 4:15). «Immerhin
haben sie einen Satz gegen die Amerikanerinnen gewonnen, das haben sie noch nie
geschafft», freute sich Trainer Olaf Kortmann.
Nach
zwei 5. Rängen bei den mit 270 000 Dollar dotierten Welt- Turnieren in Berlin
und in Südfrankreich sieht es für Pohl/Rau auch im Hinblick auf Olympia 2004
gut aus. «Das war ganz wichtig für uns, denn die Punkte bei den Grand Slams zählen
in der Qualifikation für Athen doppelt», betonte der ehemalige Männer-Bundestrainer.
Neben Pohl/Rau fördert der deutsche Volleyball-Verband in der zweiten Jahreshälfte
die Teams Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) und Susanne
Lahme/Danja Müsch (Köln/Vellmar) weiter. Sich selbst finanzieren müssen nun
Helke Claasen/Judith Deister (Dachau/Leverkusen).
Ins
Achtelfinale der Herren sind an der Cote d'Azur die beiden Duos Markus
Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) und Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug
eingezogen (Berlin).
| Deutschland - Augsburger Allgemeine |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
Augsburg:
Volleyball im Brennpunkt
Beim
VCA sind zwar Abgänge, aber keine Neuzugänge im Gespräch
Mit
dem letzten Schlag über das Volleyballnetz ist es um die
Bundesliga-Frauenmannschaft des VC Augsburg ruhig geworden. Verdächtig ruhig,
denn in den vergangenen zwei Monaten haben die Verantwortlichen weder einen
Sponsor noch einen Neuzugang präsentiert. Mit der am heutigen Freitag
stattfindenden Pressekonferenz im Dorint- Hotel gibt der Verein wieder ein
Lebenszeichen von sich.
Es
wird erwartet, dass Vorsitzender Gerhard Schermutzki nach seinem langen
Schweigen nun mitteilt, mit welcher Mannschaft und welchen Finanzen der VCA
seine zweite Saison im Volleyball-Oberhaus bestreiten will. Brennpunkte in
Sachen VC Augsburg gibt es an so manchem Eck. Noch ist die gerichtliche
Auseinandersetzung mit der ehemaligen Spielerin Anja Schröder nicht
ausgestanden, da sorgt ein weiterer Wechsel für Ärger. Außenangreiferin Anna
Barnak hat bereits beim Bundesliga-Konkurrenten Dresdener SC unterschrieben,
wurde aufgrund von Transferstreitigkeiten zwischen dem VC Augsburg und ihrem
jugoslawischen Heimatverein Usice vom Verband gesperrt. Usice fordert von den
Augsburgern noch eine vertraglich fixierte Ausbildungsentschädigung für das
Jahr, in dem Barnak bei den Harlekinen spielte.
Augsburg
hat diese Summe zwar beim internationalen Verband hinterlegt und eine vorläufige
Spielgenehmigung erwirkt, will nun aber nicht zahlen, weil Barnak nach Dresden
wechselt.
„Wenn
das Thema zwischen Augsburg und dem Verband nicht bis Ende nächster Woche geklärt
ist, ist das Thema Barnak für uns erledigt“, teilte Wolfgang Söllner, der
Vorstandsvorsitzende der Dresdener Volleyballer, auf Anfrage mit. Eine zweite
Augsburgerin hat er auf seiner Liste bereits abgehakt. „Wir haben mit Norisha
Campbell verhandelt, aber sie hat uns mitgeteilt, dass sie in Augsburg bleibt,
weil ihr ein sensationelles Angebot unterbreitet wurde. Das ist ihr gutes Recht,
auch wenn wir sie gern gehabt hätten“, so Söllner über die US-Amerikanerin,
die unter VCH-Trainer Peter Götz in der abgelaufenen Saison zur besten
Mittelblockerin der Liga avanciert war.
Hartes
Pflaster für Sponsoren
Informationen
zur finanziellen Lage will der VC Augsburg erst bei der Pressekonferenz präsentieren,
doch ist es bisher schon kein Geheimnis, dass finanzkräftige Sponsoren auf dem
Augsburger Pflaster nur schwer zu finden sind. Hilfe hat man sich von einem
Sponsorentreffen am Mittwoch erhofft, bei dem die Volleyball-Führung ihre
Konzeption für die nächste Bundesliga-Saison vorgelegt hat. Die Interessenten
sollten sich allerdings schnell für einen Sprung ins Boot entscheiden, denn
sonst droht die Bundesliga-Flotte ohne den VC Augsburg abzulegen. Denn bereits
am ersten August steht die erste große Zahlung an den Verband an, dann müssen
die Vereine für die Bundesliga-Lizenz rund 14 000 Euro überwiesen haben.
Andrea
Klein
| Deutschland - Westfälische Rundschau |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
In Dortmund ist der Strand ganz nah
Dortmund.
Einer der großen Nachteile an Dortmund ist wohl, dass die Entfernung zum Strand
doch einigermaßen weit ist. Was sich an diesem Wochenende zumindest kurzzeitig
ändert. Die Beach-Volleyballer machen heute und morgen Station auf dem
Friedensplatz.
Dortmunds
gute Stube ist erstmalig eine der Stationen des Renault-Beach-Cups. An zwölf
verschiedenen Orten wird diese Serie ausgespielt, zu gewinnen gibt es nicht nur
ein Preisgeld von insgesamt 8 000 Euro, sondern auch Ranglistenpunkte. So ein
wenig ist der Modus im Beach-Volleyball mit dem im Tennis zu vergleichen. Unter
anderem gibt´s eben jene Reihe, die auf dem Friedensplatz Halt macht.
Entsprechend
hochkarätig ist das Teilnehmerfeld. In der Damen-Konkurrenz wird es von
U20-Europameisterinnen Sara Goller aus Leverkusen und ihrer Partnerin Anja Günther
(Berlin) angeführt. In Dortmund ebenfalls am Start ist das
Nachwuchs-Nationalteam Ruth Fleming und Illka Semmler. Bei den Herren stehen
Daniel Knopf und Peer-Ole Mielenz auf der Meldeliste ganz oben. Im Feld sind mit
Roland Steinke und Thomas Gottge vom Beachclub 2000 auch zwei Lokalmatadore. Sie
sind an Position fünf gestezt, "aber bei diesem starken Feld sind einige
Überraschungen möglich", glaubt Gottge.
Der
Sport ist die eine Sache, das Drumherum die - wohl mindestens genauso wichtige -
andere. Ob das nun die musikalische Untermalung ist oder die Showeinlagen.
"Das ist eine besondere Atmosphäre, die sich auch auf das Spielfeld überträgt",
beschreibt es Anja Günther.
Um
diese Atmosphäre herzustellen, ist einiges an Aufwand notwendig. Immerhin 30
LKW-Ladungen Sand wurden auf dem Friedensplatz verteilt. Bis Montag bleibt er da
liegen, danach hat sich das mit der Nähe zum Strand auch schon wieder erledigt.
Terminplan:
Samstag: 8.45 - 21 Uhr, Sonntag: Start der Spiele um 9.30, Finale der Frauen:
14.30 Uhr, Finale der Männer: 15.30 Uhr.
Timm Becker
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
Drei Volleyball-Talente wechseln nach Erfurt
In diesem Sommer
wechseln drei 14-jährige Talente des Südharzer Volleyball-Clubs an die
Sportschule nach Erfurt. Die Delegierung der Landesauswahlspieler zum Thüringer
Leistungszentrum erfolgte auf Vorschlag des Volleyballverbandes.
Enrico Protze wird vom Nordhäuser Humboldt-Gymnasium an das Erfurter Sportgymnasium wechseln. Am Realschulbereich des Sportgymnasiums werden Patrick Kaufhold von der Regelschule Niedersachswerfen sowie Sebastian Buntfuß von der Nordhäuser Lessingschule ihre schulische und sportliche Laufbahn fortsetzen. Beim SVC Nordhausen gehörte das Trio seit vier Jahren zu den Leistungsträgern in den Jugendmannschaften. Mit dem D-Junioren-Team wurden die drei Jungen im Wettkampfjahr 2000 / 2001 Landesmeister. Wenig später erkämpften sie bei den Deutschen Meisterschaften den neunten Platz.
Mit der Bronzemedaille bei Landes- und Regionalmeisterschaften krönten die Schützlinge der Trainer Karl-Heinz Steglich, Michal Gryga und Michael Kontchevski die diesjährige Wettkampfserie in der C-Jugendklasse. Als Youngster machten sie zuletzt in der B-Jugend mit Silberplätzen bei den Landes- und Regionaltitelkämpfen auf ihr Talent aufmerksam. Der 16. Rang mit der B-Jugend des SVC Nordhausen bei den Deutschen Meisterschaften vor sieben Wochen in Lübeck war der vorerst letzte Auftritt des Trios innerhalb des Wettkampfjahres. Ein Vereinswechsel ist vorab nicht vorgesehen. Sie bleiben zunächst beim SVC.
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
Grand Slam Marseille: Großartige Ergebnisse !
Die Reise zum Grand Slam nach Marseille hat sich für vier DVV-Duos auf alle Fälle gelohnt: Stephanie Pohl/Okka Rau belegten Platz 5, nachdem sie im Viertelfinal gegen USA I knapp in drei Sätzen verloren. Susanne Lahme/Danja Müsch holten sich mit Platz 9 wichtige Punkte im Kampf um die Olympischen Spiele 2004 in Athen.
Bei den Männern sieht es sogar noch besser aus: Markus Dieckmann/Jonas Reckermann stehen nach einem 2:1-Sieg über Kuba I ebenso im Viertelfinale wie Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug nach einem 2:1-Sieg über ein brasilianisches Top-Duo. Im Viertelfinale bekommen es Dieckmann/Reckermann mit dem Sieger aus der Begegnung Ricardo-Emanuel BRA Harley-Franco BRA zu tun. Dieckmann/Scheuerpflug dürften gegen Maia/Brenha aus Portugal eine echte Chance auf das Halbfinale haben.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
Masters
von Zinnowitz - Der Freitag
Jetzt haben sich die vier Teams, die noch beim Masters von Zinnowitz auf Usedom um den Einzug ins Halbfinale kämpfen, heraus kristalisiert, und das nicht nur zur Freude der vielen Fans, sondern auch vor den Augen von Boxweltmeister Sven Ottke, der die Damen nach Leibeskräften lautstark anfeuerte.
Die
an Position vier gesetzten Claudia Frank und Uli Schmidt besiegten das „Spandau
Ballet“ Gabriele Freytag und Martina Stoof knapp mit 2:1 (21:16,15:21,15:12 )
und treffen nun am Samstag auf Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich, die an drei
gesetzt waren. Also ein echter Kracher. Im zweiten Match spielen Julia Krumbeck
und Antje Röder gegen Mireya Kaup und Silke Kerl die sich gegen Katrin Holtwick
und Maria Kleefisch durchsetzten. Mit dem zweiten Matchball durch einen
Netzroller war das Spiel beendet.
Pianka/Williams unter Top 4
Auch das an Position zwei gesetzte Team mit Ines Pianka und Teee Williams hat beim Masters von Zinnowitz auf Usedom den Einzug ins Halbfinale erreicht. Das war ein hartes Stück Arbeit für Pianka/Williams. In einer vor allem im ersten Durchgang vollkommen ausgeglichenen Begegnung konnten sich Ines Pianka und Teee Williams gegen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich mit 2:0 (29:27, ) durchsetzen und sind damit unter den Top 4. Mit einem Cut der nur noch ins Netz abgewehrt werden konnte, beendete Ines Pianka mit dem zweiten Matchball das Spiel.
Eine
ordentliche Überraschung hat es mittlerweile gegeben. Die Finalteilnehmerinnen
vom Masters von Essen „Johnny“ Reinink und „Deli“ Schultrich haben sich
nach zwei Niederlagen aus dem Geschehen mit Platz 13 verabschiedet.
Topgesetzte im Halbfinale
Das topgesetzte deutsche Nationalteam Helke Claasen und Judith Deister hat beim Masters von Zinnowitz auf Usedom als erstes Team den Einzug ins Halbfinale perfekt gemacht.
Gegen
Julia Krumbeck und Antje Röder, die zuvor überraschend Claudia Frank und Uli
Schmidt besiegt hatten, zogen die zwei mit einem 2:0 Sieg (25:23,) als erstes
Team ins Halbfinale ein. Mit dem ersten Matchball durch einen genau getimten
Ball von Judith Deister war das Match beendet. Bis zum 14:14 konnte sich kein
Team im zweiten Satz mehr als zwei Punkte absetzen, dann zogen Claasen/Deister
davon und erspielten sich fünf Matchbälle. Auffallend stark waren die
Monsterblocks von Helke Claasen.
Im zweiten Vorschlussrundenmatch stehen sich nun Ines Pianka und Teee Williams
und Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich gegenüber. Bis dahin hat es in der
Damenkonkurrenz nichts überraschendes gegeben.
Das war es für heute bei mittlerweile sehr schönem Wetter von Usedom. Morgen wird es so oder so ein heißer Tag. Da werden dann auch David Klemperer und Niklas Rademacher bei den Herren dabei sein, die nach dem Verzicht auf das dritte Spiel gegen die Lacigas beim Grand Slam von Marseille schon in Zinnowitz eingetroffen sind.
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
"Aus
eins mach drei" in Fischbek
Harburg
(pkm). Not macht erfinderisch. Mit Knut Rettig, Jonny de Westreicher und Marina
Chukseeva wird Anfang August ein Trio die sportliche Leitung des
Frauen-Volleyball-Bundesligisten TV Fischbek übernehmen. Da es Manager Horst Lüders
bislang nicht gelungen ist, nach dem Abspringen der Phoenix AG als Haupt- und
der Hamburgischen Elektrizitätswerke HEW als Co-Sponsor neue Haupt-Geldgeber zu
finden, hat man sich selbst geholfen. Die sportliche Führung der
Fischbekerinnen in der neuen Saison soll ein Trio übernehmen. Wie die neue
Aufgabenverteilung aussehen wird, steht aber noch nicht fest. Genaues wird erst
Anfang August besprochen, wenn alle Beteiligten aus dem Urlaub zurück sind.
Ex-Trainer Knut Rettig, der hauptberuflich als Lehrer in Hamburg arbeitet, hat
eine kombinierte Lehrer-Trainer-Stelle bekommen. Er wird deshalb nur noch
eingeschränkt zur Verfügung stehen und dürfte in dem Trainer-Trio die Rolle
des Supervisors übernehmen, der Alle kompetent berät und dessen Ratschläge maßgeblich
sind.
Die
Kasachin Marina Chukseeva ist ein Volleyball-Urgestein und macht zum Ende ihrer
Karriere gerade den Trainerschein. Der Peruaner Jonny de Westreicher ist der
Ehemann der Fischbeker Zuspielerin Jelena Keldebikova de Westreicher und wird
das eigentliche Training leiten. Manager Horst Lüders, der zurzeit in Veysonaz
in der Nähe des Genfer Sees im Urlaub weilt: "Die drei verstehen sich
menschlich super und werden deshalb ein kompetentes Trio bilden. Näheres werden
wir nach dem Trainingsbeginn am 12. August bekanntgeben."
Auch
bei den Neuzugängen heißt die Zauberformel 1+1+1=3. Mittelblockerin Juliana
Lavrova, die lange verletzt war, kommt aus Kasachstan. Vom Zweitligisten CVJM
Hamburg kommen die Riesentalente Margarethe Kozuch und Johanna Barg. Dafür
haben drei andere die Konsequenzen aus dem anhaltenden Warten auf neue Geldgeber
gezogen. Jana Vavrova, Zdena Loksova und Anca Popescu werden den TVF verlassen.
Was bleibt, ist das Prinzip Hoffnung - die Hoffnung, dass die verbliebenen
Spielerinnen auch mit weniger Geld die gleiche Leistung bringen.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
Arena-Boss ist sauer auf den VV Leipzig
Leipzig.
Es gibt Ärger zwischen Arena-Boss Winfried Lonzen und seiner Stammklientel vom
VV Leipzig. "Langsam fühle ich mich veräppelt", reagierte Lonzen auf
die drastischen Senkungen der VVL-Eintrittspreise (Normalticket von 7,50 Euro
auf 4). "Das entspricht nicht unseren Absprachen. Ich kann diese
Dumpingpreise nicht nachvollziehen und wundere mich, dass ich derartige Dinge
aus der Zeitung erfahren muss." Laut Vereinbarung kassieren HCL und VVL
alle Einnahmen bis zur 2000er-Zuschauergrenze selbst;was darüber hinaus am
Kassenhäuschen hängen bleibt, geht im Verhältnis 70/30 an Lonzens
Betreibergesellschaft. Der Hallenser:"Wenn ich mir dazu die ermäßigten
Tickets ansehe (1 bis 2 Euro; Red.), ist leicht auszurechnen, was übrig bleibt.
Gar nichts!"
VVL-Präsident
Olaf Zimmer hat wenig Verständnis für die Erregung seines Gastgebers. "Hätten
wir die Preise unverändert gelassen, würden wir nie die 2000er-Grenze
erreichen." Im Übrigen sei das alles "eine Geschichte zwischen Lonzen
und uns", kann der 58-Jährige kein öffentliches Interesse erkennen. Beim
Handball-Club Leipzig hat man dazu eine andere Meinung. HCL-Manager Kay-Sven Hähner
bezeichnet das Gebaren des VVL als "sehr sonderbar" - nicht nur in der
Ticketfrage. "Wir kommen unseren Verpflichtungen nach, andere nicht
..."
Hintergrund:
Als der TV Lützellinden im Oktober letzten Jahres 3100 Zuschauer in die Arena
gelockt hatte, musste der HCL eingedenk der 70/30-Regelung über 5000 Euro an
den Betreiber überweisen. Hähner: "So steht's nun mal im Vertrag."
Im März 2003 begrüßte der VVL gegen den VfB Friedrichshafen 6845 Zuschauer.
"Gemäß Abrechnung haben an diesem Tag aber nur 1000 Menschen Eintritt
gezahlt ...", so Lonzen. Olaf Zimmer verweist in diesem Fall an ein
Ansinnen aus dem Rathaus, die Sportstadt Leipzig kurz vor der
Olympia-Entscheidung in ein freundliches Licht zu rücken. Direktive: Macht
Schlagzeilen und die Halle voll - koste es, was es wolle! Auf diese Weise sind
viele Freikarten und ermäßigte Tickets in den Umlauf gekommen. "So etwas
hätte man doch mit mir absprechen müssen", sagt Lonzen. "Ich bin dem
VVL jetzt mehrfach entgegen gekommen. Irgendwann ist Schluss. Es gibt viele, die
drängeln und unbedingt in die Halle wollen." Beispielsweise die
Bundesliga-Basketballer des Mitteldeutschen BC.
Guido
Schäfer
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
In
Marseille vom Winde verweht
David
Klemperer und Niklas Rademacher landen auf Platz 25.
Marseille/Hildesheim
(koy). Das Hildesheimer Beachvolleyball-Nationalteam David Klemperer (MTV 48
Hildesheim) und Niklas Rademacher (TSV Giesen) hat beim zweiten Grand Slam der
Beachvolleyball-Worldtour in Marseille (Frankreich) nach dem neunten Platz von
Berlin diesmal lediglich den 25. Rang erreicht.
"Natürlich
hatten wir uns mehr ausgerechnet, nachdem wir das dritte Mal in dieser Saison
hintereinander das Hauptfeld erreicht hatten. Aber bei der
Poolgruppen-Zusammensetzung und den Windbedingungen war diesmal einfach nicht
mehr drin", kommentierte David Klemperer nüchtern das Abschneiden beim mit
270 000 Dollar dotierten Turnier von Marseille.
Vorausgegangen
waren zwei glatte Zweisatz-Niederlagen gegen die amtierenden Europameister
Reckermann/Dieckmann aus Deutschland (15:21, 13:21) und das amerikanische
Nationalteam Baxter/Henkel (Weltrangliste 27). Dabei hatten sich die beiden
Hildesheimer redlich bemüht, ihr sonst so erfolgreiches Angriffsspiel
einzusetzen. Aber letztendlich spielten die Gegner (Reckermann/Dieckmann) stark
auf, und in einigen Situationen mussten sie sich auch dem Wind geschlagen geben.
Zum dritten Poolgruppen-Match gegen das Schweizer Brüderpaar Paul und Martin
Laciga (Weltrangliste 5) traten Klemperer/Rademacher gestern Morgen aufgrund
einer im Training zugezogenen Daumenverletzung Rademachers nicht mehr an.
Vielversprechender
Auftakt
Dabei
hatte das Turnier am Mittwoch vielversprechend begonnen. Aufgrund der in dieser
Saison bei den internationalen Turnieren im Verglich zur innerdeutschen
Konkurrenz (Hager/Kröger und Brink/Schneider) mehr gesammelten Punkte hatten
die beiden Hildesheimer Beachboys - aktuelle Platzierung Rang drei der deutschen
Rangliste - ein Freilos und konnten damit direkt ins internationale
Qualifikationsfeld einziehen.
Schon
im ersten Match gegen das österreichische Duo Gosch/Strauss unterstrichen
Klemperer/Rademacher mit einem 21:17, 21:18-Sieg ihre Ambitionen, auch diesmal
ins Hauptfeld des besten 32 Mannschaften der Welt einziehen zu wollen. Dieser
Einzug wurde im letzten Qualifikationsspiel gegen das erfahrene italienische
Team Raffaelli/Pimponi (Weltrangliste 39) nach 41 Minuten mit 21:14 und 26:24
bei zunehmend windiger werdenden Bedingungen perfekt gemacht.
Trotz
der verpatzten Hauptfeldspiele und der Verletzung Rademachers zogen David
Klemperer und Niklas Rademacher eine durchaus positives Halbzeitbilanz in dieser
Saison: "Durch unsere guten Platzierungen bei den internationalen Turnieren
haben wir uns merklich von unserer nationalen Konkurrenz um die dritte
Olympia-Fahrkarte 2004 nach Athen absetzen können und auch spielerisch haben
wir einige Schritte nach vorn gemacht."
David
Klemperer und Niklas Rademacher starten an diesem Wochenende bei den Vodafone
Masters in Zinnowitz auf der Ostseeinsel Usedom.
Für
alle interessierten HAZ-Leser wird das Team von HAZ-online auch bei diesem
Turnier wieder wie gewohnt alle Ergebnisse live im Internet unter
www.hildesheimer-allgemeine.de zusammenstellen.
| Deutschland - Vodafone Masters-News |
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Samstag. 19. Juli 2003 |
Topgesetzte
Damen-Teams stehen im Halbfinale !
Sonniger
Auftakt des Vodafone Masters Zinnowitz !
Zinnowitz, 18. Juli 2003.
Pünktlich zum Spielbeginn des Vodafone Masters Zinnowitz zeigte sich die Sonne
über dem Center Court. Bereits am ersten Tag des Turniers waren die Tribünen
voll besetzt und rund 6.000 Zuschauer unterstützen die Beach-Duos am
Ostseestrand.
Die Damen starteten
erstmalig in dieser Saison ohne vorherige Qualifikation in das Turnier, da
bereits am Samstag das Finale ansteht. Die an Eins gesetzten Helke Claasen und
Judith Deister (Dachau/Leverkusen) wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und
blieben am ersten Tag ungeschlagen. Allerdings mussten sie gegen die
Berlinerinnen Gabriele Freytag / Martina Stoof einen Satz abgeben, setzten sich
am Ende aber mit 21:16, 15:21, 15:9 durch. Mit dem anschließenden Sieg (25:23,
21:15) gegen Julia Krumbeck / Antje Röder (Oberaussem / Münster) stehen sie
bereits im Halbfinale. Ebenfalls ungeschlagen im Halbfinale stehen Ines Pianka /
Tonya Williams (beide Hamm), die sich im entscheidenden Match ein umkämpftes
Spiel gegen Rieke Brink-Abeler / Hella Jurich (beide Münster) lieferten (29:27;
21:19).
Bei den Herren traten
10 Teams am Freitagmittag an, um sich für die sechs freien Plätze im Hauptfeld
zu qualifizieren.
Für das
Hauptfeld haben sich qualifiziert:
Jan Günther / Vincent
Lange ( beide Berlin)
Björn Matthes / André Rübesam (Leipzig / Potsdam)
Michael Schiewe / Raimund Wenning (Eltmann / Giesen)
Felix Koslowski / Lars Naffin (Schwerin / Kiel)
Michael Raddatz / Daniel Sander (Berlin / Hamburg)
Hannes Goertz / Mewes Goertz (beide Berlin)
Weiter
geht es mit 24 Beach-Teams im Hauptfeld der Herren am Samstag um 8.30 Uhr. Unter
ihnen das Nationalteam David Klemperer / Niklas Rademacher (Hildesheim /
Giesen), das am heutigen Freitag die 1.800 km weite Reise vom internationalen
Turnier in Marseille (Frankreich) antrat, um rechtzeitig in Zinnowitz zu sein.
In der Damenkonkurrenz stehen die Halbfinalspiele (11.00 Uhr) und das Finale um
14.30 Uhr an. Im Anschluss an die Siegerehrung der Damen spielen die Herren
weiter bis ca. 19.00 Uhr um den Einzug in die Habfinals. Den Abschluss des
zweiten Tages des Vodafone Masters Zinnowitz bildet dann die Players Party am
Center Court, die um 21.00 Uhr beginnt.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel