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| Deutschland - Vodafone Masters-News |
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Sonntag. 20. Juli 2003 |
Claasen
/ Deister gewinnen Vodafone Masters Zinnowitz !
Klemperer
/ Rademacher überraschend ausgeschieden !
Zinnowitz, 19. Juli 2003.
Für Helke Claasen und Judith Deister (Dachau / Leverkusen) hat sich die Anreise
vom internationalen Turnier in Marseille nach Zinnowitz gelohnt. Im Finale
besiegten sie Mireya Kaup / Silke Kerl (Inning / Markranstädt) in zwei Sätzen
mit 21:16 und 21:17. Es war für Claasen / Deister, nach ihrem Vorjahreserfolg
in Tegernsee, der zweite Turniersieg bei einem Vodafone Masters. „Es war
ungewohnt an Eins gesetzt zu sein und von allen gejagt zu werden,“ sagte die
überglückliche Judith Deister nach der Siegerehrung. „Jetzt sind wir
gespannt auf das nächste Vodafone Masters in Kühlungsborn, da dann wieder alle
Nationalteams antreten werden.“
Trotz der Niederlage
freuten sich Kaup / Kerl über ihr Abschneiden auf der Ostseeinsel. Silke Kerl
hatte als größten Erfolg bis jetzt einen siebten Platz zu Buche stehen. Für
ihre neue Partnerin Mireya Kaup war es die dritte Finalteilnahme bei einem
Vodafone Masters.
Den dritten Platz
erspielten sich Claudia Frank und Ulrike Schmidt (beide Münster), die im
Halbfinale gegen Claasen / Deister verloren (21:17, 18:21, 7:15). Im kleine
Finale besiegten sie Ines Pianka / Tonya Williams (beide Hamm) in drei Sätzen
(21:14, 22:24, 15:11).
In der Herrenkonkurrenz
haben die an Eins gesetzten David Klemperer / Niklas Rademacher (Hildesheim /
Giesen) überraschend ihr Auftaktmatch gegen Sven Anton / Malte Holschen (beide
Düren) verloren (16:21, 21:19, 16:18). Nach zwei erfolgreichen Spielen in der
Verliererrunde mussten sie sich Thomas Kröger / Kay Matysik (Belgien / Berlin)
geschlagen geben und belegen den neunten Platz.
Ungeschlagen blieben am
ersten Tag des Herren-Hauptfeldes Julius Brink / Kjell Schneider (Leverkusen /
Kiel) und Eric Koreng / Marcus Popp (beide Markranstädt) und stehen damit
bereits im Halbfinale.
Spielbeginn für den
Finaltag der Herren ist am Sonntag um 9:00 Uhr. Die Halbfinalspiele werden um
10.30 Uhr und 11:30 Uhr angepfiffen, bevor die Titelträger des Vodafone Masters
Zinnowitz um 14.30 Uhr ermittelt werden.
| International - FIVB-News |
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Sonntag. 20. Juli 2003 |
Fünfter
Halbfinal für Amerikanerinnen May/Walsh
Marseille,
Frankreich, 18. Juli 2003 Auf
der FIVB-World Tour erreichten die
Amerikanerinnen Misty May und Kerri Walsh beim Grand Slam-Turnier von
Marseille ihren fünften Halbfinaleinzug in Folge diese Saison. Nach dem Verlust
des ersten Satzes besiegten sie die Deutschen Stephanie Pohl and Okka Rau im
Viertelfinal noch mit 17-21, 21-18, 15-4.
Die
letztjährigen Tour-Gesamtsiegerinnen hatten einen langsamen Start , konnten
aber ihre Siegesserie im Turnier letztlich wahren und treffen im Halbfinal auf
die Australierinnen Natalie Cook (Olympiasiegerin Sydney 2000) und Nicole
Sanderson, welche ihrerseits die Chinesinnen Tian Jia / Wang Fei bezwangen.
Die
Gesamtersten der World Tour , die Brasilianerinnen Ana Paula Connelly und Sandra
Pires Tavares, sind ebenfalls noch dabei und streben ihren vierten Turniersieg
an. Sie überzeugten mit einem
21-19, 21-14 über die Tschechinnen Sona Novakova Dosoudilova / Eva
Celbova. Dabei konnte die 186cm grosse Kerri Walsh ihre Ueberlegenheit am Netz
einmal mehr voll ausspielen.
Mit
bereits drei Turniersiegen hat das neue brasilianische Duo Ana Paula / Sandra
Pires sich in kürzester Zeit als das Team etabliert, das es zu schlagen gilt.
Die Amerikanerin May ist sich bewusst, dass die Südamerikanerinnen nur mit
einer absoluten Topleistung zu bezwingen sind.“
Die
beiden bilden ein erstaunliches Paar und werden von Turnier zu Turnier besser
„ , bekannte Walsh. “ Aber wir haben noch nicht unser bestes Spiel geboten.
Zwar haben wir alle fünf Halbfinals erreicht, aber wir haben auch zurecht
verloren. Wir können noch viel besser spielen. Ich glaube, das wird ein grosser
Kampf werden.“
In
ihrem Halbfinal am Samstag treffen Ana Paula / Sandra Pires auf ihre Landsfrauen
Adriana Brandao Behar / Shelda Kelly Bruno, welche die Amerikanerinnen
Jenny Jordan und Annett Davis mit 21-17,
21-16 im Viertelfinal ausschalteten.
Die
Halbfinals werden am Samstagnachmittag gespielt, die beiden Finalspiele am
Sonntag Nachmittag.
| Deutschland - Smash-News |
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Sonntag. 20. Juli 2003 |
Dieckmann/Scheuerpflug
mit bestem Beach-Ergebnis
Dieckmann/Scheuerpflug
nach 21-19, 21-11 gegen die Portugiesen Maia/Brenha im Halbfinale des Grand
Slams von Marseille, unterliegen dort gegen die Schweizer Laciga/Laciga knapp
mit 26-28, 19-21.
Zuvor
hatten Markus Dieckmann und Jonas Reckermann im Viertelfinale eine Niederlage
gegen die Brasilianer Ricarod/Emanuel mit 15-21 und 16-21 hinnehmen müssen und
wurden Fünfte.
| Hamburg - Pinneberger Zeitung |
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Sonntag. 20. Juli 2003 |
Elmshornerinnen im Finale unter sich
Elmhorn - Beim "Powerbox-Open"-Turnier in Eckernförde, zweite Station der vom Schleswig-Holsteinischen Volleyball-Verband (SHVV) veranstalteten Beach-Serie, machten in der Frauen-Konkurrenz die Duos der VG Elmshorn den Sieg unter sich aus: Im Finale setzten sich Anne Radzuweit und Katja Saß aus dem Regionalliga-Team mit 2:0 (21:17, 21:13) gegen ihre Clubkameradinnen Dagmar Gaede/Sarah Hoppe durch.
Beide VGE-Teams nutzten in der Endrunde ihre zweite (und letzte) Chance, nachdem sie sich zunächst eine Niederlage erlaubten. "Leidtragende" dieser Entwicklung waren zwei weitere Regionalliga-Spielerinnen der VGE: Nina Nezam/Manuela Rohr hatten zunächst Radzuweit/Saß 2:1 besiegt, unterlagen dann aber in einem "gemischten" Duell Gewinner gegen Verlierer Gaede/Hoppe 0:2.
In
der Vorschlussrunde blieben die beiden Elmshorner Mannschaften ohne Satzverlust:
Anne Radzuweit und Katja Saß besiegten die späteren Dritten, Maiken Severloh (Dassendorf)/Bianca
Westfalen (Kiel), Dagmar Gaede und Sarah Hoppe ließen den erst 16-jährigen
Anja Knabe-Paulsen (Schwarzenbek)/Inga-Lena Oje (Wyk) keine Chance.
fwi
| Deutschland - Backnanger Kreiszeitung |
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Sonntag. 20. Juli 2003 |
320
Schüler pritschten in Backnang um die Wette
Projekt
Power ohne Fäuste mit einem Volleyball-Turnier beendet Bei vier Veranstaltungen
hat Sport Freunde gemacht
Das
Gewaltpräventionsprojekt Power ohne Fäuste ist abgeschlossen. Unter dem Motto
Sport macht Freunde haben sich 16 Schulen aus Backnang und Umgebung an vier
Veranstaltungen beteiligt. Zum Abschluss fand mit 160 Teams ein
Volleyball-Turnier statt. Das Ziel wurde erreicht: Sport hat die 320 Schüler zu
Freunden gemacht.
"Die
Veranstaltungen haben gezeigt, dass Sport Vergnügen bereiten und
Anstrengungsbereitschaft Erfolg bringen kann sowie das Ergebnis zufrieden
macht." Ulrich Schielke, Projektleiter sowie Rektor der Backnanger Grund-
und Hauptschule in der Taus mit Werkrealschule, brachte es auf den Punkt.
Beim
Musical Game over, einer Podiumsdiskussion und einem Halbmarathon (wir
berichteten) wurde den Jugendlichen aus 16 Schulen aus Backnang und Umgebung näher
gebracht, dass Sport zu Freunden machen kann. Den Abschluss der
Veranstaltungsreihe bildete gestern ein Volleyball-Turnier. Über sieben Stunden
lang probierten sich über 320 Schüler in der Sportart aus und ließen die Bälle
fliegen. Die Regeln wurden vereinfacht. Nur zwei Jugendliche bildeten ein Team.
Auf 27 verkleinerten Spielfeldern in der Turnhalle und auf dem Sportplatz der
Backnanger Mörike-Schule sammelten insgesamt 160 Mannschaften ihre Erfahrungen,
ob Sieg oder Niederlage.
Und
am Ende des Turniers durften die Schüler noch dazulernen. In einem Einlagespiel
zeigten die vier Fellbacher Regionalliga-Spieler Falko Böhme, Timo Mergenthaler,
Christian Hohmann und Sebastian Mattig Kostproben ihres Könnens. "Da hat
jeder Schüler gesehen, wie gut man Volleyball spielen kann", sagt
Turnier-Organisator Wolfgang Sterzel.
Positiv
fiel das Fazit von Ulrich Schielke aus: "Wir haben gemeinsam ein tolles
Sport-Highlight am Ende des Schuljahres erlebt. Power ohne Fäuste und Sport
macht Freunde sind zwei Slogans, die in Backnang und Umgebung Schule machen
sollten."
Ergebnisse
5. Klasse, Jungen/Mädchen: 1. Harrys Frittenbude (Patrick Thoma, Sebastian
Baade vom Taus-Gymnasium Backnang); 2. BizeTornados (Marc Broeno, Tobias Haas
vom Bildungszentrum Weissach im Tal); 3. Bize-Dampfwalzen (Sven-Erik Ilse,
Marius Janetzko vom Bildungszentrum Weissach im Tal). 6. Klasse, Jungen: 1.
DCG-Boys (Christopher Bäuerle, Daniel Staiger von der Max-Eyth-Schule
Backnang); 2. The Kings (Dennis Haag, Fabian Lieb von der Mörike-Schule
Backnang); 3. Peace Ball (Niklas Diemer, Franz Hoellen vom Taus-Gymnasium
Backnang). 6. Klasse, Mädchen: 1. Mörike-PowerGirls (Yesim Toy, Tülay Özcan
von der MörikeSchule Backnang); 2. Killi Filli (Ramona Günnewicht, Annelie Müller
vom Bildungszentrum Weissach im Tal); 3. Böhle/Sterzel (Tina Böhle, Maren
Sterzel vom Taus-Gymnasium Backnang). 7. Klasse, Jungen: 1. Dönertiere (Sven
Kachel, Tobias Baade vom Taus-Gymnasium Backnang); 2. Demiri (Emrah Demiri,
Bashkim Krasnici vom Bildungszentrum Weissach im Tal); 3. Black Skorpions (Dmitri
Grauer, Florian Borchert von der Schickhardt-Realschule Backnang). 7. Klasse, Mädchen:
1. Angel (Katharina Erlenbusch, Nadine Lemmer von der Mörike-Schule Backnang);
2. Aspacher Mädels (Anne Hartmaier, Miriam Grafen von der Schule Aspach); 3.
Die Schlafmützen (Monique Czernin, Kristina Kunz von der Tal-Schule Backnang).
8. Klasse, Jungen: 1. Midi (Lars Wieland, Paul Schimpf von der
Schickhardt-Realschule Backnang); 2. Breitkreuz (Saskia Breitkreuz, André
Breitkreuz vom Bildungszentrum Weissach im Tal); 3. Walterix (Daniel Zivaljevic,
Alex Lauche von der Walterich-Schule Murrhardt). 8. Klasse, Mädchen: 1.
Beachbananas (Anna-Lena Oefner, Karen-Ann Lindner vom Taus-Gymnasium Backnang);
2. Sporty Spicy (Christine Seiler, Nicole Müller vom Taus-Gymnasium Backnang);
3. Tatu (Katharina Urich, Julia Mincenko von der Schickhardt-Realschule
Backnang). 9./10. Klasse, Jungen: 1. Figiol/Kauer (Markus Figiol, Matthias Kauer
vom Taus-Gymnasium Backnang); 2. Mila-Super-Star (Jari Kneiser, Tim Hettich vom
Taus-Gymnasium Backnang); 3. Kautzmann/Wetzel (Felix Kautzmann, Heiko Wetzel vom
TausGymnasium Backnang). 9./10. Klasse, Mädchen: 1. Max-Eyth-Lions (Andrea
Candeias, Alexandra Mertyn von der Max-Eyth-Schule Backnang); 2. Golden Girls
(Frauke Jordan, Valerie Herts vom Taus-Gymnasium Backnang); 3. The Two (Sabrina
Glock, Ellen Jung vom Taus-Gymnasium).
Heiko
Schmidt
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Sonntag. 20. Juli 2003 |
Beim Höhepunkt wird es sehr schwer
Sterkrader
Duos haben für die Westdeutschen Meisterschaften in Essen unglückliche
Auslosungen erwischt.
Mit
den Westdeutschen Meisterschaften der C-Jugend am Samstag in Essen steht für
die Beachvolleyball-Teams des VT Sterkrade der Saisonhöhepunkt an. Für das VTS
werden die "Gespanne" Baumeister/Raake, die auf Position eins in der
Rangliste der Westdeutschen Volleyball Jugend stehen, Bardt/Kugelmeier (Platz
12) und Kempkes/Kloszynski (Platz 21) an den Start gehen.
Im
stark besetzten Feld und auch aufgrund der für alle drei Teams ungünstigen
Setzliste wäre für die VTS-Duos eine einstellige Platzierung schon sehr gut, für
die Teams Baumeister/Raake und Bardt/Kugelmeier könnte mit etwas in die
Verliererrunde
So
spielen Glück auch ein Platz weiter oben drin sein. Dazu muss dann am Samstag
aber auch alles stimmen.
Ein
Duo muss bereits in der ersten Runde Bardt/Kugelmeier gegen Kempkes/Kloszynski,
womit schon mal ein Sterkrader Team früh in die Verliererrunde muss. Auf den
Sieger wartet voraussichtlich das starke Essener Team Mertzen/Abel. Schwer haben
es auch Baumeister/Raake. Sie müssen gleich im ersten Spiel gegen den
Westdeutschen Vizemeister des letzten Jahres Ossowski/Domanski, in der zweiten
Runde ginge es dann gegen Westdeutschen Meister des letzten Jahres und den
aktuellen Vizemeister der B-Jugend, Bongert/Hörning.
| Deutschland - Nordkurier |
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Sonntag. 20. Juli 2003 |
Gänsehaut
in der 9000-Zuschauer-Arena
Göran Voigt spielt aktiv Vollyball - Bei den Europameisterschaften als Schiedsrichter an der Linie
Prenzlau. Zwei große Volleyball_ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Und an beiden ist der Prenzlauer Göran Voigt beteiligt. Doch während er beim 10. Beachturnier des BSV Prenzlau am 26. und 27. Juli im Seebad als aktiver Spieler am Netz blocken und schmettern wird, spielt er bei den Europameisterschaften der Männer am 13. und 14. September als Kampfrichter eine Rolle. Eine hohe Auszeichnung für den gebürtigen Pasewalker, dessen sportliche Laufbahn seit frühester Zeit mit dem Volleyball zu tun hat.
Der heute 44-Jährige begann 1965 bei Post Pasewalk als Leichtathlet, doch auf Grund seiner Körpergröße, Sprung- und Schlagkraft entdeckten ihn die Volleyballtrainer und holten ihn 1970 zum Pasewalker Trainingszentrum. Höhepunkte waren die beiden Teilnahmen an den DDR-Meisterschaften. Im September 1975 wechselte Göran Voigt in die Nachbarstadt. Im Prenzlauer Armaturenwerk lernte er den Beruf Zerspanungsfacharbeiter, qualifizierte sich danach im Fernstudium zum Diplommaschinenbauingenieur. Dennoch fand er die Zeit, seiner sportlichen Leidenschaft zu frönen. Am 1. September 1975 wurde er Mitglied bei der BSG Armaturen Prenzlau, große Erfolge sollte es bis zur Wende geben: Bezirksmeister 1982, der Gewinn internationaler Vergleiche, zigfacher Turniersieger.
Die
politische Wende 1989 brachte auch eine berufliche Neuorientierung. Autoverkäufer,
Geschäftsführer eines Landmaschinen-Betriebes, seit 1997 selbstständiger
Handelsvertreter für Versicherungen, Investment, Finanzierungen. Doch auch
jetzt spielte der Volleyball die erste Geige. Und das erfolgreich: Mehrfacher
Uckermarkmeister, 1996 und 1997 mit Uwe Habetha Beach-Kreismeister, mit dem SV
Einheit Ueckermünde - wo Göran Voigt seit 1992 ebenfalls Mitglied ist -
Landesmeister und Landespokalgewinner. Und jedes Jahr beim großen Prenzlauer
Beachvolleyball-Turnier an entscheidender Stelle dabei. 1994 gelang ihm der Sieg
im Seebad mit der BSG Armaturen, im letzten Jahr mit Einheit Uecker_münde.
Im WM-Finale dabei Daneben, und das krönt diese sportliche Laufbahn, steht Göran Voigt seit 25 Jahren als Schiedsrichter am Netz. Noch 1989 erfolgte die Zulassung zur höchsten DDR-Spielebene, 1994 schon zur 2. Bundesliga. Pro Saison absolvierte er etwa 25 Einsätze zwischen Kiel, Schwerin und Hamburg bis nach Parchim, Berlin, Neustadt-Glewe. Seine immer korrekte und sportlich faire Art fand Beachtung im Verband. Im Mai 2001 agierte er erstmals als Linienrichter beim Männer-Weltligaspiel Brasilien-Deutschland, im Januar 2002 beim Frauen-Europapokalspiel Schwerin-Nafta Gaz Pila (Polen). Im vergangenen Jahr folgte sein Einsatz bei den Volleyball-Weltmeisterschaften der Frauen in Berlin. Acht Vorrunden- und drei Endrundeneinsätze standen am Ende zu Buche.
Größte Ehre natürlich die Teilnahme als Linienrichter auf der zweiten Position im Endspiel Italien-USA (3:2) am 15. September vor 9000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle. "Das war schon toll vor dieser großen Kulisse. Eine richtige Gänsehaut-Atmosphäre", schwärmt Göran Voigt. Und trotz strenger Kontrollen seitens des Weltverbandes mit Videoaufzeichnungen und Schiedsrichterbeobachtern muss der Prenzlauer seine Sache erneut sehr gut gemacht haben. Denn bei den Weltliga-Spielen der Männer aus Deutschland und Brasilien (2:3, 0:3) am 14. und 15. Juni dieses Jahres stand er wieder an der Seitenlinie. Seit Februar hat Göran Voigt, dessen Tochter zwar nicht die körperlichen Gardemaße, aber den sportlichen Ehrgeiz vom Vater geerbt hat und eine erfolgreiche Tischtennisspielerin beim ESV Prenzlau ist, die Bestätigung in der Tasche, dass er bei der Europameisterschaftsendrunde am 13. und 14. September in Berlin wieder als Linienrichter amtieren darf.
"Für den Einsatz als Schiedsrichter braucht man einen internationalen Schein, den strebe ich an", sagt Göran Voigt, der 1998 seine A-Lizenz gemacht hat und jetzt in der 1. Bundesliga pfeifen darf, über sein nächstes großes Ziel. Die EM-Vorrunde mit 16 Teams findet ab 6. September in Karlsruhe und Leipzig statt. "Ex-Weltmeister Italien, Russland, Holland, Polen, aber auch die Bulgaren gehören zu den Favoriten", schätzt Göran Voigt ein. Aber auch Deutschland, das in seiner Weltliga-Gruppe unter anderem Italien und Portugal geschlagen hat, sei nicht zu unterschätzen und strebe einen Platz unter den ersten Sechs an. "Die Erwartungen sind riesengroß", weiß Göran Voigt, der für über 6500 Euro Eintrittskarten für Prenzlauer und Ueckermünder Volleyballfans bestellt hat. Am Finaltag allein werden sich 110 Fans aus dem Nordosten in die Berliner Schmeling-Halle aufmachen.
Doch
bevor er sich aufs internationale Parkett wagt, wird das Prenzlauer Jubiläumsturnier
seine Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen. Am kommenden Sonnabend spielen ab 9.30
Uhr 18 Männer- und acht Frauenteams um den Einzug in die Finalrunde. Ueckermünde
kommt mit drei Männerteams, Krostitz und Glienicke jeweils mit zwei. Der PSV
und BSV Prenzlau stellen Mannschaften, außerdem Pasewalk, Wesenberg, Schwedt,
Torgelow, Waren. Das Männerfeld wird von weiteren Prenzlauer Hobby-Mannschaften
komplettiert.
Bei
den Frauen ist der mehrfache Pokalsieger PSV Neustrelitz Favorit. Aber auch hier
wird mit Ueckermünde und Krostitz starke Konkurrenz am Start sein. Eine
positive Rolle wollen auch die BSV-Damen spielen.
Oliver Spitza
| Deutschland - www.volleyball-online.de |
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Sonntag. 20. Juli 2003 |
Dieckmann/Scheuerpflug
spielen um 3. Platz
Marseille (dpa) - Das Beach-Volleyball-Nationalteam Christoph Dieckmann und Andy Scheuerpflug (Berlin) spielt beim Grand Slam in Marseille um den dritten Platz. Bei dem mit 270 000 Dollar dotierten Top-Turnier unterlag das Duo den Schweizer Brüdern Martin und Paul Laciga knapp in zwei Sätzen.
Nach 45 Minuten mussten sich Dieckmann/Scheuerpflug mit 26:28, 19:21 geschlagen geben. Die Gegner für Dieckmann/Scheuerpflug sind die US-Amerikaner Blanton/Nygaard, ein Preisgeld von 16 000 Euro und wichtige Punkte für die Olympia- Qualifikation haben sie schon sicher im Gepäck.
Ausgeschieden
ist dagegen Markus Dieckmann mit Partner Jonas Reckermann (Moers). Mit 0:2
(15:21, 16:21) hatten die Europameister gegen die Brasilianer Ricardo/Emanuel im
Viertelfinale das Nachsehen. Für Platz fünf erhielten sie einen Scheck über
11 500 Dollar.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Sonntag. 20. Juli 2003 |
Da sage noch einer Beach-Volleyball und das Wetter in Deutschland passen nicht zusammen. Auf dem Dortmunder Friedensplatz ist es heute jedenfalls brutal heiß und das macht sowohl Zuschauern, als auch Spielern arg zu schaffen. Mittlerweile haben bei den Damen und Herren alle Teams bereits eine Partie hinter sich und bislang konnten sich die topgesetzten Duos durchsetzen.
Für
die erste Überraschung sorgte in der zweiten Runde der Gruppenspiele die erst
14-jährige Florentina Büttner mit ihrer ebenfalls erst 15 Jahre alten
Partnerin Julia Sude. Sie schlugen das an Position zwei gesetzte und
favorisierte Team Paul/Stöwe in drei Sätzen mit 13:15, 18:16 und 15:11.
Viertelfinale komplett
Nun haben es auch die Herren geschafft und ihre Gruppenspiele beendet. Große Überraschungen blieben während der Gruppenphase allerdings aus. So konnten sich die ersten acht der Setzliste auch bis ins Viertelfinale durchringen. Die anschließende Auslosung ergab folgende Begegnungen: Knopf/Mielenz gg. Bakumovski/Melzer, Gottke Steinke gg. Beck/Winter, Schirmeisen/Wessel gg. Kleinbub/Walter und Lintner/Lintner gg. Kern/Schmeckenbecher.
Bei
den Damen kommt es morgen ab 9:30 Uhr zum direkten Aufeinandertreffen der beiden
topgesetzten Duos Goller/Günther und Paul/Stöwe. Die weiteren Partien lauten:
Fischer/Piasecki gg. Friedrich/Späth, Aures/Eckl gg. Müller/Savoiu und
Nitzsche/Romberg.
Des
einen Freud des anderen Leid. Das gilt besonders für Florentina Büttner und
Julia Sude. Die beiden Nachwuchstalente, im zarten Alter von 14 und 15 Jahren,
brachten nach dem Cup in Dresden, nun zum zweiten mal das tragische Kunststück
fertig mit zwei Gruppensiegen und einer Niederlage dennoch auszuscheiden.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel