News

Montag, 21. Juli 2003 

Brink/Schneider gewinnen in Zinnowitz
Dieckmann/Scheuerpflug Vierte in Marseille
Künstlicher Strand am Ufer der Seine 
Herrliche Stimmung am Zinnowitzer Strand
Kasselmann zum USC Münster
Statt Gummistiefeln ist Eis gefragt
Schweiß floss beim Beachvolleyball
Dieckmann 4. und Dieckmann 5.!
Dortmund: Knopf/Mielenz und Müller/Savoiu
Siege für USA und Brasilien
May und Walsh “zerstören" brasilianische Favoritinnen
Ricardo/Emanuel holen 2. Titel in Folge
Brink / Schneider gewinnen zweites Vodafone Masters !

Juli 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Pforzheimer Zeitung 

Montag. 21. Juli 2003

Brink/Schneider gewinnen in Zinnowitz

Zinnowitz - Box-Weltmeister Sven Ottke aus Köln ist im Rahmen des Beach-Volleyball-Masters in Zinnowitz fremd gegangen. In einem Showmatch an der Seite von Axel Hager (Hamburg) wurde der Profi-Boxer gegen die Vortagesdritten Claudia Frank/Ulrike Schmidt (Münster) zum Publikumsliebling, wobei das Ergebnis nach zwei unterhaltsamen Sätzen Nebensache war. «Für heute Abend lade ich Axel Hager gerne zum Rückkampf in den Boxring ein», sagte Ottke augenzwinkernd. Durch Hechtbagger ging er mehrfach zu Boden, musste aber nicht angezählt werden.

Im Finale von Zinnowitz vor insgesamt 28 000 Zuschauern behaupteten sich Julius Brink/Kjell Schneider (Leverkusen/ Kiel) in zwei Sätzen mit 21:10 und 21:17 gegen die Studentenweltmeister Eric Koreng/Marcus Popp (Markranstädt), die im Halbfinale Hager und den Südafrikaner Adrian Straijdom 2:0 (21:16, 27:25) ausgeschaltet hatten. Da Straijdom wegen einer Magenverstimmung nicht antreten konnte, wurden Thomas Hikel/Marvin Polte (Bottrop/München) kampflos Dritte.

Bei den Frauen hatten am Vortag Heike Claasen/Judith Deister (Dachau/Leverkusen) das Endspiel 2:0 (21:17, 21:16) gegen Mireya Kaup/Silke Kerl (Inning/Markranstädt) gewonnen. Im Spiel um Platz drei siegten Claudia Frank/Ulrike Schmidt (Münster) gegen Ines Pianka/Tonya Williams (Hamm) 2:1 (21:14, 22:24, 15:11). Die nächste Station der ranghöchsten deutsche Beach-Volleyballserie ist Kühlungsborn (25. bis 27. Juli).

 

Deutschland - Pforzheimer Zeitung 

Montag. 21. Juli 2003

Dieckmann/Scheuerpflug Vierte in Marseille

Marseille - Das Beach-Volleyball-Nationalteam Christoph Dieckmann (Dernbach) und Andy Scheuerpflug (Berlin) hat beim Grand-Slam-Turnier in Marseille den dritten Platz knapp verpasst.

Bei dem mit 270 000 Dollar dotierten Top-Turnier unterlag das Duo den Amerikanern Blanton/Nygaard in 53 Minuten mit 1:2 (21:19, 15:21, 8:15). Die Deutschen konnten sich aber mit einem Preisgeld von 16 000 Dollar trösten und erhielten 378 Punkte für die Wertung in der Weltrangliste. Das Finale gewannen die Brasilianer Ricardo/Emanuel gegen die Schweizer Brüder Martin und Paul Laciga mit 2:1 (21:18, 20:22, 15:13).

Im Halbfinale hatten Dieckmann/Scheuerpflug gegen die Laciga-Brüder in zwei Sätzen den Kürzeren gezogen. Nach 45 Minuten mussten sie sich mit 26:28, 19:21 geschlagen geben. Ausgeschieden waren im Viertelfinale Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers). Mit 0:2 (15:21, 16:21) hatten die Europameister gegen die späteren Turniersieger Ricardo/Emanuel das Nachsehen. Für Platz fünf erhielten sie einen Scheck von 11 500 Dollar.

Unterdessen hat der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) die drei Teams bekannt gegeben, die zunächst bis Jahresende gefördert werden: C. Dieckmann/Scheuerpflug, M. Dieckmann/Reckermann und David Klemperer/Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen). Aus der Förderung sind Julius Brink/Kjell Schneider (Wuppertal/Kiel) sowie der seit längerem verletzte Jörg Ahmann (Fellbach) mit Partner Axel Hager (Hamburg) gefallen.

 

International - Nürnberger Nachrichten 

Montag. 21. Juli 2003

Künstlicher Strand am Ufer der Seine 

Liegestühle und Hängematten — Nur das Baden im Fluss ist bisher noch nicht erlaubt 

PARIS — Einen Hauch von Côte d‘Azur gibt es mitten in der Großstadt, direkt am Pariser Seine-Ufer: „Paris- Plage“ lädt seit gestern zum Sonnenbaden ein – mit Blick auf Notre-Dame und Pont Neuf. Bis zuletzt waren die Bagger im Einsatz und verteilten fein gleichmäßig 3000 Tonnen Sand auf vier Kilometern Ufer-Schnellstraße mitten im Herzen der französischen Hauptstadt. Und zu Hunderten kamen die Menschen zur Eröffnung der Anlage mit Palmen, Kinderrutschen, Fontänen und einem Animationsprogramm.

Richtiges Seebad

Wo sonst Tag für Tag 200000 Autos entlangbrausen, entstand ein fast ein richtiges Seebad, wie auch schon im letzten Jahr. 2,3 Millionen Besucher hatte der Strand mitten in der Stadt im letzten Jahr angelockt. In diesem Jahr, zur Neuauflage, wurde alles noch größer und hübscher. Gleich drei Mal so viel Sand und doppelt so viele Liegestühle stehen für die Sonnenhungrigen heuer bereit; dazu kommen 40 Hängematten.

Und selbst der Strand, im letzten Jahr noch eher handtuchschmal, wurde diesmal deutlich breiter. 1,5 Millionen Euro lässt sich die Pariser Stadtverwaltung das luftige Sommer-Spektakel am rechten Seine-Ufer kosten, das längst Nachahmer gefunden hat, am Budapester Donau-Ufer etwa oder in Berlin.

 „Wenn die Leute nicht mitspielen, funktioniert das nicht“, hatte sich Strand-Regisseur Jean-Christophe Choblet (36), der „Paris-Plage“ im Auftrag der Stadt auch diesmal wie- der inszeniert, im letzten Jahr noch gesorgt. Doch dann hatten die daheim gebliebenen Pariser ihr kleines „Nizza vor der Haustür“ förmlich überrannt, kamen mit Picknick-Körben und Sonnenmilch, in Badekleidung und mit Kind und Kegel. Die Homo-Paare aus dem Marais zeigten schicke kurze Höschen und topmoderne Rollerblades. Und selbst die schnöselige Pariser Salon-Linke, „la gauche caviar“, die sonst so gut wie nie die Seine überquert, flanierte am Ufer wie sonst nur im schicken Deauville.
So populär bunt gemischt soll es auch in diesem Jahr wieder werden, wünscht sich Bürgermeister Bertrand Delanoe, der dem wild wuchernden Autoverkehr in der Stadt seit langem den Kampf angesagt hat. „Paris-Plage“ ist Teil dieser Politik.

Beach-Volleyball und ein Tai-Chi-Platz, Wasserspiele und Kletterwände, Kinder-Clubs und Fahrradverleih, dazwischen Eisverkäufer wie an richtigen Stränden – sogar ein Boulodrome, einen Boule-Platz im Sand, haben die Seebad-Kreateure angelegt. Und abends wird in den Tanzdielen entlang der Seine beim „bal populaire“ geschwoft.
Für Burgen geeignet

Ende August, wenn der Spaß wieder vorbei ist, soll der Spezial-Sand, aus dem sich auch Burgen bauen lassen, auf Spielplätze und in den Gärten der ganzen Hauptstadt verteilt werden. Wen Hitze und Strand-Stimmung mitten in Paris übermannen, muss sich freilich beherrschen. Das Baden in der schmutzigen Seine ist auch weiterhin verboten. Frühestens 2006 sollen in der Seine wieder Fluß-Strandbäder wie in früheren Zeiten öffnen. Als dürftigen Ersatz haben die Strandmeister mehrere Groß-Zerstäuber aufgestellt. Das erfrischt sogar in der anhaltenden Gluthitze, ohne richtig nass zu machen.

Joachim Rogge

 

Deutschland - Ostsee-Zeitung 

Montag. 21. Juli 2003

Herrliche Stimmung am Zinnowitzer Strand

Claasen und Deister siegen beim Damen-Vodafone-Masters

Das erste internationale Beachvolleyballturnier in Zinnowitz war eine Veranstaltung, die wohl schwer zu toppen sein wird. Über 15 000 Besucher fanden allein an den ersten beiden Tagen den Weg zum Beach-Court (mit Unterhaltungsmeile). Dazu kamen gut 3000 Gäste bei der Players-Party am Samstagabend.

Somit wird Zinnowitz bestimmt einen sicheren Platz in der Planung für die kommenden Jahre haben. So äußerte sich auch Pressechef Axel Annik, der davon überzeugt ist, dass dies nicht das letzte „Vodafone Masters“ auf Usedom war. Überhaupt war Annik angetan von den Bedingungen der Premierenveranstaltung. „Eine schöne Location, Strand, Hotel und Sport auf engstem Raum miteinander verbunden, das findet man selten, vor allem wenn es gilt, 80 Sportler und 100 Crewmitglieder unterzubringen.“ Er dankte auch Hans Dornbusch (Hotel Baltic), der dies möglich gemacht hat.

Am Freitagabend begann das Masters mit der Qualifikation der Herren und den Spielen des Damenfeldes. Leider mussten einige Stars verzichten, da sie zeitgleich bei einem internationalen Turnier in Marseille an den Start gegangen und dort im Hauptfeld ziemlich weit vorgestoßen waren. So fehlte z. B. Susanne Lahme, eine der bekanntesten Spielerinnen.

Bei den Damen war das Duo Heike Claasen (Dachau) und Judith Deister (Leverkusen) an Eins gesetzt und es machte seiner Favoritenrolle alle Ehre. Für beide hatte sich die Anreise von Marseille gelohnt. Ohne Niederlage, mit lediglich einem Satzverlust gegen das Berliner Team Freytag/Stoof, ereichten sie das Finale. Dort war überraschend das an Elf gesetzte Team Mireya Kaup (Inning) / Silke Kerl (Markranstädt) der Gegner. Beide hatten die bis dahin ungeschlagenen Ines Pianka und Tonya Williams (beide Hamm) in drei Sätzen bezwungen. Im Finale siegte das an Eins gesetzte Duo Claasen / Deister dann mit 21:16 und 21:17 und schaffte den zweiten Sieg bei einem „Vodafone Masters“. Im kleinen Finale siegten die Münsteranerinnen Frank/Schmidt in drei engen Sätzen über Pianka/Williams.

Die 6000 Zuschauer des ersten Tages waren begeistert von dem Volleyball der Extraklasse. Präzise Spielzüge, enge Ballwechsel, harte und genaue Schmetterschläge begeisterten die Fans. Und vor allem sorgte Yared Dibaba mit seiner Moderation immer wieder für Stimmung. „Es ist ein nettes sporttaugliches Publikum, ich war überrascht von den gut gefüllten Rängen schon vor Spielbeginn“, so der Event-Moderator. Ab Samstag wurde er dann von Dirk Böge, NDR 2-Moderator, unterstützt. Erfreulich war vor allem, dass Felix Koslowski aus Schwerin mit Partner Lars Naffin (Kiel) über die Qualifikation ins Hauptfeld der Herren vorgestoßen war. Leider verloren sie im Hauptfeld beide Spiele und es reichte nur für Platz 17. Auch Axel Hager, immerhin Olympiadritter, kassierte im Viertelfinale gegen das topgesetzte Duo Klemperer/Rademacher eine Niederlage. Ihm fehlte wohl Partner Ahmann, der verletzungsbedingt durch den Südafrikaner Adrian Strijdom ersetzt wurde.

Lars Petersen

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Montag. 21. Juli 2003

Kasselmann zum USC Münster

Für den USC Münster schlägt künftig Volleyballerin Alisa Kasselmann auf. Die gebürtige Dinslakenerin, die ihre Karriere beim TV Jahn Hiesfeld begann, wechselt von Borbeck zum USC. In Münster besucht die 15-Jährige ein Volleyballzeitinternat. Dabei stehen pro Woche circa 20 Stunden Volleyball auf dem Programm. Zunächst wird Alisa in der Reserve des USC in der 2. Bundesliga-Nord aufschlagen.

 

Deutschland - Westfalenpost 

Montag. 21. Juli 2003

Statt Gummistiefeln ist Eis gefragt

Hagen. Pünktlich zur Jubiläumsausgabe des Kettelbach-Freiluftturniers zeigte sich Petrus den Volleyball-Freunden von seiner besten Seite. Gehörten in den 24 vorherigen Veranstaltungen des TV Hasperbach oftmals ergiebige Regengüsse zum Standardprogramm, so wurden die 85 teilnehmenden Mannschaften diesmal vom Sonnenschein geradezu verwöhnt.

"Hier ist aber immer eine tolle Atmosphäre, ob es regnet oder schneit", gehört Peter Niggemann von Eintracht Vogelsang zu den "Wiederholungstätern" des Kettelbachturniers, die auch bei schlechterem Wetter sich nicht vom Schmettern, Baggern und Pritschen abhalten lassen, "die Leute sind auch schon in Gummistiefeln aufgelaufen." Doch bei der 25. Ausgabe des Volleyball-Festes herrscht ein anderes Bild. Bei der nachmittäglichen Spielpause hat sich im Nu eine lange Schlange vor dem vorgefahrenen Eiswagen gebildet. "Wir haben uns halt die Wolkenschieber von Haspe ausgeliehen", schmunzelt Mit-Organisator Thomas Neumann.

Ebenso wie Niggemann haben bisher die Hobbies des TSV Hagen 1860 keinen Kettelbach-Termin verpasst, was entsprechend gewürdigt wurde. Neben einem kleinen Sektempfang hatten die TVH-Organisatoren einen Ball mit einem Dank und ihren Unterschriften für die Jubilare vorbereitet. Sportlich erfolgreicher schnitt ein anderes Team des Hoheleye-Klubs ab: Unter dem Namen "Holstenteam Rasen" gewannen die in die Landesliga aufgestiegenen Herren des TSV 1860 um Carsten Lissa gemeinsam mit Damen der SG Boelerheide die Mixed-Kategorie.

"Es ist einfach ein wunderschöner Platz, und das Turnier ist durchweg sehr gut organisiert", versuchen die Damen des TSV Jahn Westerbauer, die Anziehungskraft des Kultevents zu erklären. Obwohl die Volleyballerinnen als Klubmannschaft nicht mehr existieren, haben sie sich für das Kettelbach-Turnier nochmals zusammengefunden. Der Spielmodus mit einer eventuellen Trostrunde garantiert dabei jedem Team mindestens sechs Partien. "Wir sind fast permanent auf dem Platz", nennen sie unisono einen Kettelbach-Vorzug.

Dazu gehören zweifelsohne auch die legendären Hüttenpartys, die das Volleyball-Fest am Freitag- und Samstagabend begleiten. Neumann: "Viele, die erst sonntags spielen, reisen schon am Freitag an." Am Samstag sorgte dann erstmals mit der Combo "Refresh" eine Live-Band bis weit nach Mitternacht für gute Stimmung. "Das ist sehr gut angekommen", könnte sich Neumann eine Wiederholung durchaus vorstellen. Doch dies bleibt, nicht zuletzt auch weil viele Gäste sich selbst versorgen, eine Kostenfrage.

Ergebnisse, Mixed, Rasen: 1. Holstenteam Rasen, 2. VC Sonnenschein, 3. Don`t worry. Mixed, Beach: 1. Wo ist die Nuss, 2. Sandflöhe, 3. V & X. Damen A: 1. Hab ich, 2. Lippramsdorf, 3. Concordia Hagen. Damen A: 1. Zuckermann, 2. TSVHochdahl, 3. Krommis. Herren A: 1. Friendly Fire, 2. Plautze. Herren Beach: 1. Der mit dem Wolfgang tanzt.

Daniel Schneider

 

Deutschland - Westfälische Rundschau 

Montag. 21. Juli 2003

Schweiß floss beim Beachvolleyball

Dortmund. Sonne , Sand, Urlaubsstimmung. Zum ersten Male legten die Beachvolleyballer auf ihrer Deutschland-Tour eine Zwischenstation im Revier ein.

Spieler wie Zuschauer kamen beim Renault Beach Cup 2003 in Dortmund kräftig ins Schwitzen: Auf dem Friedensplatz herrschten Temperaturen wie im Backofen. Deutschlands Beach-Volleyball-Stars lieferten sich wahre Hitzeschlachten auf den drei Courts.

1000 Tonnen feinster Sand waren verteilt worden. Auch wenn die absolute deutsche Spitzenklasse fehlte, konnten sich die Zuschauer über erstklassigen Beachvolleyball freuen.

Im Schatten des Rathauses baggerten, schmetterten und pritschten auf drei Feldern 40 Paare bei den Damen und Herren um wichtige Ranglistenpunkte für die deutsche Meisterschaften im August am Timmendorfer Strand.

"Wir sind mit der Organisation und dem Spielniveau hoch zufrieden, nicht je-doch mit der Resonanz bei den Zuschauern", lautet das Fazit von Michael Ohlig vom Veranstalter. Bei fast schon zu heißem Wetter mit drückenden Temperaturen waren die Tribünen nur halb gefüllt. Dennoch soll der Renault-Beach-Cup auch im nächsten Jahr in Dortmund ausgetragen werden, "dann jedoch an einer zentraleren Stelle", so Uhlig.

Bei den Herren schlugen die Favoriten Kopf/Milenz (Markranstädt) die Gebrüder Lintner (Durmersheim) mit 2:1 (21:14,18:21,21:15). Das in der Rangliste am höchsten platzierte Dortmunder Paar Gottge/Steinke wühlte sich bis ins Viertelfinale.

Bei den Damen starteten die Europameisterinnen U 18 Sara Goller (Leverkusen) und Friederike Romberg (Olfen) nicht als Paar, sondern mit Partnerinnen aus Köpenick und Welzow. Auf dem Siegertreppchen standen nach einem 2:0-Erfolg (21:15, 25:23) ganz oben die Außenseiter Müller/Savoiu (Freiburg/Stuttgart) vor Nitzsche/Romberg.

Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug haben beim Grand-Slam-Turnier in Marseille einen glänzenden vierten Rang belegt und damit ihre beste Platzierung erreicht. Die Berliner verloren das kleine Finale gegen die Amerikaner Dain Blanton/Jeff Nygaard 1:2 (21: 19, 15:21, 8:15) und erhielten 16 000 Dollar Preisgeld. Für Markus Dieckmann und Partner Jonas Reckermann (Moers) war dagegen im Viertelfinale Endstation.


Klaus Wilke

 

Deutschland - DVV-News 

Montag. 21. Juli 2003

Dieckmann 4. und Dieckmann 5.!

Herausragendes Ergebnis für die beiden DVV-Duos, Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug und Markus Dieckmann/Jonas Reckermann. Die Teams zeigten mit ihrem 4. bzw. 5. Platz beim Grand Slam in Marseille ein Mal mehr, dass sie zur absoluten Weltspitze zählen.

Dieckmann/Scheuerpflug hatten sich im Viertelfinale locker mit 2:0 gegen Maia/Brenha (POR) durchgesetzt und scheiterten im Halbfinale nur äußerst knapp an den Laciga-Brüdern aus der Schweiz mit 0:2 (26-28, 19-21). Im Spiel um Platz 3 unterlagen sie den US-Boys Blanton/Nygaard mit 1:2 (21-19, 15-21, 8-15).

Nur einen Platz schlechter, aber erneut in der Weltspitze, landeten Dieckmann/Reckermann, nachdem sie im Viertelfinale den späteren Turniersiegern Ricardo/Emanuel (BRA) mit 0:2 (15-21,16-21) unterlegen waren.

 

Deutschland - www.volleyball-online.de  

Montag. 21. Juli 2003

Dortmund: Knopf/Mielenz und Müller/Savoiu triumphieren

(sportsandevents) Daniel Knopf und Peer-Ole Mielenz heißen die Gewinner des Renault Beach Cup 2003 in Dortmund. In einem hochklassigen Finale besiegten sie das Brüderpaar Christoph und Philipp Lintner mit 2:1 (21:14, 18:21, 15:9). „Wir waren an Position eins gesetzt und deshalb hier in der Pflicht, mindestens ins Finale zu kommen. Jetzt sind wir natürlich total glücklich, dass es zum Sieg gereicht hat“, meinte Peer-Ole Mielenz nach dem Match. Die beiden Spieler vom VC Markranstädt, die im Endspiel den einzigen Satz im gesamten Turnierverlauf abgeben mussten, wurden ihrer Favoritenrolle voll gerecht.

Riesen-Überraschung bei den Frauen: Leonie Müller und Ioana Savoiu triumphierten im Endspiel über das favorisierte Duo Susann Nitzsche/Friederike Romberg und dürfen sich über ihren ersten Turniersieg bei einem Renault Beach Cup freuen. „Das ist ein absolut überraschender Erfolg für uns! Wir sind ganz locker ins Spiel gegangen und haben unsere Chance genutzt“, erklärten die strahlenden Siegerinnen, die zunächst das Match dominierten und Satz eins mit 21:15 für sich entscheiden konnten. Im zweiten Durchgang gestaltete sich das Spiel ausgeglichener und es kam zu einer dramatischen Schlussphase: Nach drei abgewehrten Satzbällen verwandelten schließlich Leonie Müller und Ioana Savoiu ihren zweiten Matchball zum 25:23.

Im Spiel um Platz drei konnten sich Sara Goller und Anja Günther deutlich mit 2:0 gegen das Duo Frederike Fischer/Sandra Piasecki durchsetzen. Bei den Männern kletterte Denis Schirmeisen mit seinem Partner Marten Wessel aufs Treppchen, nachdem das Duo Wolfgang Beck/Knut Winter das „kleine Finale“ im zweiten Satz verletzungsbedingt abbrechen musste.

Der Publikumszuspruch hielt sich bei der Premiere des Renault Beach Cup in der Fußballstadt Dortmund in Grenzen. „Zwischen Fußball und Volleyball ist halt doch noch ein großer Unterschied, vor allem in einer Stadt wie Dortmund “, erklärte Christian Dau, Geschäftsführer des Veranstalters sportsandevents.gmbh. Insgesamt 4.500 Zuschauer fanden an diesem Wochenende den Weg zum Friedensplatz, um die Matches der deutschen Beach-Volleyball Stars zu verfolgen. Christian Dau bilanzierte weiter: „Unser bisher erfolgreiches Konzept, Beach-Volleyball mitten in die Stadt zu bringen, hat hier nicht optimal funktioniert, weil der Friedensplatz keine zentrale Location in der Innenstadt ist. Aber wir sind zuversichtlich, den Renault Beach Cup in den nächsten Jahren auch in Dortmund zu etablieren. Voraussetzung dafür ist aber ein anderer Veranstaltungsort.“

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Montag. 21. Juli 2003

Siege für USA und Brasilien

Der Grand Slam von Marseille hat seine Sieger gefunden. Bei den Damen siegten die US-Amerikanerinnen Walsh/May, bei den Herren konnten die Brasilianer Ricardo/Emanuel den Titel gewinnen.

Die US-Amerikanerinnen Walsh/May sind endlich am Ziel. Im Finale des Grand Slams von Marseille besiegten sie im Finale überraschend deutlich nach nur 37. Minuten Spielzeit die Brasilianerinnen Ana Paula/Sandra Pires mit 2:0 (21:100, 21:13). Dritte wurden Adriana Behar/Shelda aus Brasilien mit einem 2:0 Sieg (21:18, 21:14) über Cook/Sanderson aus Australien.

Bei den Herren ging der Titel an die Brasilianer Ricardo/Emanuel, die nach einer Stunde Spielzeit die Schweizer Brüder Laciga mit 2:1 (21:18, 20:22, 15:13) besiegten. Bereits zuvor hatten Christoph Dieckmann und Andy Scheuerpflug im „kleinen Finale“ eine Niederlage gegen die US-Boys Blanton/Nygaard einstecken müssen, und landeten damit auf einem ausgezeichneten vierten Platz. Das beste Ergebnis für sie auf internationalem Parkett.

 

International - FIVB-News 

Montag. 21. Juli 2003

May und Walsh “zerstören" brasilianische Favoritinnen

Marseille, Frankreich, 20. Juli 2003 ­ Die Amerikanerinnen Misty May und Kerri Walsh gewannen auf der 2003 SWATCH-FIVB World Tour am Sonntag ihre zweite Goldmedaille: Im Final des mit 300'000 Dollar dotierten Grand Slam-Turniers von Marseille dominierten sie die brasilianischen  favoritinnen Ana Paula Connelly nach Belieben. In einem unerwartet einseitigen Final (21-10, 21-13) sicherten sich die Amerikanerinnen dank einer fehlerlosen Leistung hoch verdient die Siegesprämie von 40'000 Dollar und beendeten die bisherige Dominanz der Nummern 1 der Welt.

Die Bronzemedaille ging an Brasilien , dank Adrian Brandao Behar / Shelda Kelly Bruno, welche die australische Olympiasiegerin Natalie Cook und deren neue Partnerin Nicole Sanderson mit 21-18, 21-14 besiegten.

Mit drei Siegen im Gepäck angereist nach Marseille, schienen   Ana Paula / Sandra Pires  ungebremst auch hier ihre Dominanz ausspielen zu können, doch Walsh / May eröffneten den Final mit einem ganz starken Beginn und liessen die Brasilianerinnen nie recht ins Spiel kommen.

"Unser Ziel bei diesem starken Wind war einfach, den Ball im Spiel zu halten und ihnen das Problem zu geben", sagte Walsh, die zusammen mit May letztes Jahr den Gesamtsieg auf der World Tour holte und das Gstaad Open gewannen diese Saison.

"Der Wind spielte eine grosse Rolle heute. Ihr Service war nicht so stark wie üblich und ihre Pässe wurden oft vom Wind etwas zu nahe ans Netz getragen. Wir haben nichts verrückt Neues gemacht, aber wir sind wirklich gut gestartet, was wir uns vorgenommen haben, denn bisher haben wir oft schlecht begonnen und sind dann in ein Loch gefallen³,   ergänzte Walsh, die auch die  Speedo-Auszeichnung der wertvollsten Spielerin (MVP) zugesprochen erhielt.

"Ich bin sehr stolz darauf, wie wir spielten. Wir haben uns heute die Blockarbeit geteilt, was sehr gut war für mich,weil es mir Pausen verschaffte, denn normalerweise muss ich als die grosse Spielerin, den Block übernehmen."

Der Sieg erlaubte den Amerikanerinnen, nicht nur den Abstand in der Weltrangliste auf ihre Finalgegnerinnen zu verkürzen, sondern auch die anderen US-Duos im Kampf um die Olympiatickets für Athen vielleicht vorentscheidend zu distanzieren.

Schon vor dem Final war Walsh sehr zuversichtlich gewesen und meinte, dass sie schwer zu schlagen seien, wenn es “klick" mache. So holte sich die 24-jährige und 188cm grosse Walsh den neunten Erfolg auf der World Tour. “Ich wusste, dass wir gut genug sind, um Ana Paula und Pires schlagen zu können, aber wir mussten das eben beweisen. Dieser Sieg wird uns helfen, auf die beiden aufzuholen und er ist auch gut für Athen 2004."

Nach der Silbermedaille führen  Ana Paula / Sandra Pires die Weltrangliste noch immer an, aber sie waren sehr enttäuscht über die diskussionslose Niederlage. “Wir können wirklich nicht viel sagen. Vielleicht einfach, dass wir nicht sehr gut spielten heute", meinte Ana Paula, welche wenigstens die Auszeichnung für  den schnellsten Service mit 80km/h holte.

Die SWATCH-FIVB World Tour der Frauen macht in zwei Wochen im österreichischen Klagenfurt Station, wo bereits das nächste Grand Slam-Turnier ansteht.

 

International - FIVB-News 

Montag. 21. Juli 2003

Ricardo/Emanuel holen 2. Titel in Folge

Marseille, Frankreich, 20. Juli 2003 ­    Die Brasilianer  Ricardo Alex Costa und  Emanuel Rego haben sich auf der 2003 SWATCH-FIVB World Tour ihren zweiten Titel in Folge geholt: Beim mit 300'000 Dollar dotierten Grand Slam-Turnier von Marseille besiegten sie in einem spannenden Final die Schweizer Gebrüder Laciga ganz knapp mit 21-18, 20-22, 15-13 .

Wie knapp es war, zeigt die Tatsache, dass Paul und Martin Laciga im zweiten Satz einen Matchball abwehrten und im Tiebreak deren zwei. Entscheidend war aber, dass die Lacigas eine 9-6-Führung im Entscheidungssatz nicht konservieren konnten. So holten sich Ricardo/Emanuel im vollen Stadion den zweiten Saisontitel .

Für Titelverteidiger Ricardo war es der vierte Sieg bereits im  Marseille, während sein Partner Emanuel ­ auch noch zum wertvollsten Spieler ( Speedo MVP-Auszeichnung) des Turniers gewählt wurde ­ dreimal siegreich war. Dazu gehört der WM-Titel aus dem Jahr 1999.

Den dritten Platz holte sich der amerikanische Olympiasieger  Dain Blanton und sein neuer Partner Jeff Nygaard, die gegen die Deutschen Christoph Dieckmann / Andy Scheuerpflug nach einem Satzverlust noch mit 19-21, 21-15, 15-8 gewannen. Es ist dies die zweite Medaille für die Amerikaner, die überraschend das Saisoneröffnungsturnier in Rhodos gewonnen haben.

Emanuel analysierte den engen Final wie folgt: “ Das Endspiel war sehr hart. Als wir im Tiebreak mit 5-8 zurücklagen, nahmen wir ein Timeout und haben intensiv miteinander gesprochen. Wir fühlten, dass wir nicht mehr genug miteinander als Team spielten. Das hat in der Folge genützt." Dazu kam, dass Emanuel mit drei ausgezeichneten Services ­ davon zwei Asse ­ die Wende selbst einleitete.

Die Lacigas, bekannt als Windspezialisten, waren nach dem Turnierverlauf mit ihrem souveränen Auftreten Favoriten für den Final und haben eine große Chance vergeben. Dennoch war es ihr bestes Abschneiden bisher, denn vorher hatten sie in allen vier Turnieren den fünften Schlussrang erreicht.

"Ihr Spiel ist geschaffen für den Wind, mit ihren schnellen und tiefen Pässen. Das war ein ähnlich grosses Endspiel wie bei der Weltmeisterschaft 1999 hier in Marseille, wo ich mit meinem ehemaligen Partner Loiola auch gewinnen konnte. ", ergänzte Emanuel, der nun ein imposantes Total von 38 Titelgewinnen auf der World Tour aufweist . "Dieser Sieg hat uns sehr geholfen, auf dem Weg Richtung Athen. Das ist das erste Ziel, das zweite ist, die World Tour zu gewinnen. "

Ricardo, ein Blockhüne, kommt jetzt auch auf 18 Siege. Er und Emanuel , spielen erst seit einem Jahr zusammen, aber ihre Kombination von Angriffspower (Ricardo) und Hinterfeld-Schnelligkeit (Emanuel) scheint eine ideale Voraussetzung für Erfolg zu sein. Der Sieg von Marseille  jedenfalls bringt ihnen jetzt die Position Nummer 1 in der Weltrangliste.

"Wir sind noch immer ein neues Team und wir können noch immer viel lernen", meinte Emanuel zu den rosigen Zukunftsperspektiven. Ricardo gewann auch noch die SWATCH  Service-Auszeichnung für den schnellsten Aufschlag mit 92.6 km/h.

Die  2003 SWATCH-FIVB World Tour zieht nun nach Portugal (Espinho) nächste Woche, bevor dann in Klagenfurt das nächste Grand Slam-Turnier ansteht.

 

Deutschland - Vodafone Masters-News 

Montag. 21. Juli 2003

Brink / Schneider gewinnen zweites Vodafone Masters !

Box-Weltmeister Sven Ottke trat zum Beach-Volleyball an !

Zinnowitz, 20. Juli 2003. Einen besonderen Leckerbissen bekamen die Beach-Volleyballfans Sonntagmittag geboten. Box-Weltmeister Sven Ottke (Köln) trat mit Axel Hager (Hamburg) zu einem Showmatch gegen Claudia Frank und Ulrike Schmidt (beide Münster) an, die auf Usedom den dritten Platz belegten. Sven Ottke war in diesem Spiel sofort der Publikumsliebling und jede Aktion wurde mit großem Beifall bedacht . Durch die Hechtbagger ging der Weltmeister häufig zu Boden als er es gewohnt war, musste aber nie angezählt werden. Auch Partner Axel Hager glänzte mit ungewohnten Aktionen und sorgte bei dem Damen Beach-Duo häufiger mit Kopfbällen für Verwirrung. Insgesamt genossen alle vier den Spaß auf dem Center Court und nach zwei sehr unterhaltsamen Sätzen, wurde das Ergebnis zur Nebensache. „Für heute Abend lade ich Axel Hager gerne zum Rückkampf in den Boxring ein,“ resümierte Sven Ottke augenzwinkernd nach dem Spiel. Axel Hager revanchierte sich mit einer Einladung an den Box-Weltmeister an seiner Seite die Deutschen Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand zu spielen. „Sven war in dieser Saison bereits mein fünfter Partner und es hat richtig Spaß gemacht.“

Das Finale des Vodafone Mastes Zinnowitz erreichten Julius Brink / Kjell Schneider und die Studentenweltmeister Eric Koreng / Marcus Popp, für die es die erste Finalteilnahme bei einem Turnier der ranghöchsten deutschen Beach-Volleyballserie war. Im Finale konnten sie ihre Leistung aus dem Halbfinale gegen Axel hager / Adrian Straijdom nicht wiederholen und unterlagen deutlich in zwei Sätzen (12:21, 17:21) . Für Brink / Schneider ist der Turniersieg auf Usedom der zweite Turniersieg bei einem Vodafone Masters (St. Peter-Ording 2002).

Das kleine Finale wurde kampflos entschieden, da Adrian Straijdom durch eine Magenverstimmung nicht mehr antreten konnte. So belegen Thomas Hikel und Marvin Polte (Bottrop / München) den dritten Platz, nachdem sie im Halbfinale gegen die späteren Turniergewinner Brink / Schneider verloren (17:21, 12:21).

Insgesamt sahen 28.000 begeisterte Zuschauer die Premiere der Vodafone Masters in Zinnowitz auf Usedom. Perfektes Beach-Wetter begleitete die Spiele an der Ostsee.

Die nächste Station der Vodafone Masters 2003 ist am kommenden Wochenende in Kühlungsborn. Vom 25. – 27. Juli sind an der Seebrücke alle Damen-Nationalteams am Start, da die World Tour eine Woche pausiert.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel