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| Deutschland - Renault Beach Cup-News |
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Dienstag. 22. Juli 2003 |
Nachtturnier-Premiere
am Bodensee
Konstanz erlebt beim
Renault Beach Cup 2003 eine Premiere der ganz besonderen Art: Zum
ersten Mal findet ein Turnier in Deutschland auch nachts statt. Vom 25. – 27.
Juli kämpft die deutsche Beach-Volleyball Elite auf dem Klein Venedig Gelände
direkt am Ufer des Bodensees „Tag und Nacht“ um wertvolle Ranglistenpunkte
und Preisgelder.
Die Nacht zum Tag
machen zwei riesige Helium-Ballons, die wie künstliche Monde über den Courts
schweben werden. Das verspricht heiße Beach-Action in einer fantastischen
Atmosphäre. Die Spieler werden auf jeden Fall den Durchblick behalten und
dem Publikum spannende Matches zeigen. Denn die Lichtstärke der
Ballons reicht aus, um zwei Fußballplätze taghell zu erleuchten.
16 Frauen- und 24 Männer-Teams
gehen bei der offiziellen Ranglistenturnierserie
des Deutschen Volleyball-Verbandes im Hauptfeld an den Start. Man darf
gespannt sein, welche Teams sich am Sonntag als Sieger der Night Cup Premiere
vom Konstanzer Publikum feiern lassen können.
Bereits beim Renault
Beach Cup im letzten Jahr feuerten rund 15.000 Zuschauer auf dem Klein
Venedig Gelände die Beacher lautstark an und genossen das
kalifornische Beach-Feeling am Ufer des Bodensees. Sonne, Sand und Spitzensport bei lässigen
Strandbeats und ausgelassener Partystimmung – beste Voraussetzungen für
ein perfektes Wochenende.
Renault Beach Cup
Beachtime Konstanz
| Freitag, 25. Juli |
15.45 Uhr – 22.00
Uhr |
Qualifikation Frauen
und Männer |
| Samstag, 26. Juli |
09.45 Uhr – 20.00
Uhr |
Hauptfeld Frauen und
Männer |
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22.00 Uhr – 00.30
Uhr |
Hauptfeld Frauen und
Männer |
| Sonntag, 27. Juli |
ab 11.00 Uhr |
Hauptfeld Frauen und
Männer |
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ca. 15.00 Uhr |
Finale Frauen |
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ca. 16.00 Uhr |
Finale Männer |
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anschließend |
Siegerehrung |
Weitere Infos und
Online-Akkreditierung unter www.renault-beach-cup.de.
| Deutschland - Ostsee-Zeitung |
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Dienstag. 22. Juli 2003 |
Stimmungsvoller
Abschluss beim Masters
Organisatoren
versprechen ein weiteres großes Turnier im nächsten Jahr
Der
Vizepräsident des Deutschen Volleyballverbandes, Götz Moser versprach: „Wir
kommen im nächsten Jahr wieder. Dieses als Versuch gestartete
Beachvolleyballturnier in Zinnowitz hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt.“
Am
abschließenden Sonntag standen die Halbfinalspiele der Männer im Blickpunkt.
Den Weg dorthin hatte einer der Begründer des Beach-Volleyball-Booms und
Olympiadritte Axel Hager mit seinem südafrikanischen Partner Adrian Straijdorn
geschafft. Sie mussten gegen den gebürtigen Stralsunder Eric Koreng (Markranstädt)
und Marcus Popp (Leipzig) antreten. Hier bewiesen, sicherlich auch weil der Südafrikaner
Straijdom von einer Magenverstimmung geschwächt war, Koreng/Popp Stehvermögen
und siegten mit 21:16 und 27:25 in einem wohl kaum an Dramatik zu übertreffenden
Fight. Für die Studentenweltmeister das erste Finale im Rahmen der Beachserie.
Im zweiten Halbfinale standen sich Brink/Schneider und Hinkel/Polte gegenüber.
Ohne allzu viel Federlesens fertigten Julius Brink(Leverkusen) / Kjiel Schneider
(Kiel) die beiden Kontrahenten mit 21:17 und 21:12 ab. Für sie war es nach drei
dritten Plätzen auch der erstmalige Finaleinzug.
Hier
hatte das deutlich dominierende Duo Schneider / Brinck hatte durchweg einen
beruhigenden Vorsprung und hielt Koreng/Popp immer auf Distanz. „Nach einem fünften
und drei dritten Plätzen hofften wir, dass die Serie der ungeraden Erfolge auch
diesmal hält“, so die beiden Sieger.
Mehr Spannung und Begeisterung entfachte der Auftritt vom Sympathieträger des deutschen Boxsports Sven Ottke. Er und Axel Hager spielten ein Showmatch gegen Claudia Frank und die dreifache deutsche Meisterin Ulrike Schmidt (beide Münster). Das Zinnowitzer Publikum wurde für das ausgefallene kleine Finale mehr als entschädigt. Der zweifache Boxweltmeister ging zwar durch Hechtbagger häufiger zu Boden, als er es gewohnt ist, aber angezählt werden musste er nie. Am Ende gewannen die Damen mit 21:18 und 15:9, wobei sich Sven Ottke ärgerte, dass nicht noch ein dritter Satz gespielt wurde. „Das Publikum hätte es verdient gehabt“. Jede Aktion der beiden deutschen Spitzensportler wurde gefeiert und so ließen sie sich zu diversen Sondereinlagen verleiten.
Ottke
hatte sehr viel Spaß an der Sache, aber auch ohne Grenzen Respekt vor der
Leistung: „Ich habe einmal im Robinsonclub mit fünf anderen Spitzensportlern
gegen Jörg Ahmann (sonstiger Partner von Hager) gespielt und wir hatten keine
Chance.“ Hager selbst zeigte sich mit dem erreichten vierten Platz zufrieden:
„... schließlich kannte ich Adrian zwar vom Namen her, aber was spielerisch
auf mich zukommt, wusste ich nicht“, so sein Fazit. Wie gut es dem
Boxweltmeister Ottke auf der Insel gefällt, zeigt alleine die Tatsache, dass er
mit seinem Team den Aufenthalt bis zum 2. August verlängert hat.
Am
Ende übernahmen der Zinnowitzer Bürgermeister Krug und Kurdirektorin
Schillinger die Siegerehrung, die alleine das Kommen wehrt war. Unter der Musik
von Rocky „Eye of the Tiger“ liefen die Balljungen und -mädchen , die
allesamt aus dem Inselnorden kamen und sich für ihr Stehvermögen ein Extralob
einfingen, zur Belohnung an allen drei Siegerteams vorbei, um einzeln
abgeklatscht zu werden. Eine Geste, ein Dankeschön der Spitzensportler an die
zahlreichen Helfer. Und nicht alle Sportler beweisen auf diese Art und Weise
Publikumsnähe.
Lars
Petersen
| Deutschland - Nürnberger Zeitung |
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Dienstag. 22. Juli 2003 |
Der Sommersport ist mehr als ein Pausenfüller
ENDERNDORF
(NZ). — Der Name führt meist in die Irre. Tonnenweise Sand haben die
Veranstalter immer wieder in Messehallen, in Innenstädte, vor die Steintribüne
in Nürnberg oder vor die Fürther Freiheit gekarrt, um mitten in der Stadt
Beach-Volleyball spielen zu können — und nicht am Strand, wie es der Name der
Sportart vermuten lässt. „So kann man für den professionellen Spielbetrieb
mehr Zuschauer anlocken“, erklärt Hansjörg Meyer von der European
Beach-Volleyball-Foundation (ebf). Doch Meyer selbst, Organisator der ersten
Stunden, hat den Trend auch wieder umgekehrt, nutzt die Spielfelder in Strandnähe
inzwischen am liebsten wie am Samstag beim ebf-Beach-Volleyball-Turnier in
Enderndorf am Brombachsee.
„Es ist das herrlichste Turnier unserer Serie“, sagt Meyer, während er aufs
Wasser blickt. Die „MS Brombachsee“ fährt gerade vorbei, Kinder planschen
am seichten Enderndorfer Strand, im Sand liegen rund drei Dutzend Badegäste.
Keine Autos, keine älteren Damen mit Einkaufstüte, keine Inlineskater, keine
Plastikpalmen stören bei der Sommersportart, die am Samstag wieder dorthin zurückgeholt
worden ist, wo sie ihren Ursprung hatte: am Strand.
Das Finalturnier der vier Ligen, die im Rahmen der ebf-Serie ausgetragen werden, wird vom 15. bis 17. August ebenfalls in Enderndorf stattfinden. „Das Wasser hat einfach seinen Reiz“, meint Meyer — auch wenn etwas weniger zuschauen als in den Innenstädten.
„Hier zu spielen, ist wie ein Tag Urlaub“, sagt Hans Beierlein. „Das ist das schönste Turnier.“ Aus Stein ist der 45-Jährige an den See gefahren. Beierlein nimmt am „Fun-Cup“ teil, überbrückt die Sommerpause in der Halle, kennt die Serie, seit sie 2001 aus der Schweiz auch nach Deutschland geholt worden ist. „Im Gegensatz zur Halle steht der Spaß hier im Vordergrund“, erklärt Beierlein.
Auf dem Sand kann er testen, wie gut er tatsächlich ist, wie gut er die verschiedensten Techniken beherrscht. Denn beim Beach-Volleyball gibt es keine Spezialisten, keine Außenangreifer, keine Steller und keine Liberos. Beim Beach-Volleyball muss jeder alles können. „Die Spielform ist auch viel defensiver im Freien“, meint Beierlein, der heuer schon in Hirschaid und Rednitzhembach um Punkte für das Endturnier gespielt hat.
Rund 300 Turniere in Bayern und Hessen haben Hansjörg Meyer und sein Kollege Günter Bernard bereits ehrenamtlich organisiert. „Der Zulauf ist riesengroß“, sagt Meyer. „Wir sind nicht mehr verdrängbar.“ Im Gegensatz zum „Tucher-Beach-Cup“, einer Konkurrenzveranstaltung, nutzt die ebf meist vorhandene Strukturen: in Enderndorf die vier bestehenden Plätze. Es ist unübersichtlich geworden, welcher Veranstalter die beste Organisation, welcher das beste Starterfeld aufbietet.
Stolz ist Hansjörg Meyer, dass der Bayerische Meister im vergangenen Jahr im Liga-Cup nur Dritter geworden ist: „Das zeigt, dass bei uns vom Regionalliga- bis zum reinen Freizeitspieler alle vertreten sind.“
Die
Regionalligisten schicken ihre Spieler auf den Sand, damit sich ihre Spieler in
der Pause fit halten. Die Freizeitspieler pritschen und baggern meist nur im
Sommer. „Für uns stellt sich im Winter dann die umgekehrte Frage: Wie überbrücken
wir die kalten Monate?“ Dann müssen Hansjörg Meyer und seine Spieler wieder
auf den in die Halle gekarrten Sand ausweichen — und Beach-Volleyball trägt
seinen Namen wieder ein paar Monate zu Unrecht.
Markus Kaiser
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Dienstag. 22. Juli 2003 |
DVV-Frauen unterliegen Weltmeister Italien
Gioia
del Colle/Italien (dpa) - Die deutschen Volleyball-Frauen sind mit der
erwarteten Niederlage in den mit einer Million Dollar Preisgeld dotierten World
Grand Prix gestartet. Gegen Gastgeber und Weltmeister Italien gab sich die
Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee in Gioia del Colle vor 1600 Zuschauern
nach 101 Minuten erst nach starker Gegenwehr mit 1:3 (26:24, 22:25, 19:25,
22:25) geschlagen.
Die
weiteren Rivalen in Gruppe A sind Olympiasieger Kuba, Japan, Vizeweltmeister USA
und die Niederlande. In Gruppe B spielen Europameister Russland, Brasilien, Südkorea,
China, Thailand und Kanada. Die ersten drei Teams aus beiden Gruppen erreichen
die Finalrunde bei dem wegen der Lungenkrankheit SARS von Asien nach Italien
verlegten Turnier.
Das
deutsche Team, das im Vorjahr unerwartet Rang drei belegt hatte, überraschte
gegen den Favoriten mit dem Gewinn des ersten Satzes. Dabei wurde bravourös gekämpft,
bei einem 20:24-Rückstand vier Satzbälle abgewehrt und der Durchgang mit sechs
Punkten in Folge nach Aufschlägen von Tanja Hart noch gedreht. Diese effektive
Spielweise konnte aber nicht fortgesetzt werden.
Nach
dem knappen zweiten Satz unterliefen dem Gast zu Beginn des dritten Durchgangs
bis zum 4:10 einige Missverständnisse. Diesen Rückstand konnte das DVV-Team
ohne den etatmäßigen Libero Grit Müller (Dresdner SC), die nach einem
Bandscheibenvorfall pausieren muss, nicht mehr aufholen. Im vierten Satz führten
die Deutschen 12:11, ehe bei Italien Kapitän Manuela Leggeri eingesetzt wurde
und zum Sieg kam. Angelina Grün und Tanja Hart unterliefen dabei in der
Endphase Aufschlagfehler.
| Deutschland - Backnanger Kreiszeitung |
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Dienstag. 22. Juli 2003 |
Duo
aus Bad Saulgau nimmt Niederlage locker
Beach-Days
in Rietenau: Schmid und Mader holen Sympathie-Punkte für den Bundesliga-Club,
doch Trah und Böhme siegen
Ein
Schmankerl der besonderen Art präsentierten die Organisatoren der BeachDays in
Rietenau den vielen Besuchern: Robert Mader und Michael Schmid von
Volleyball-Bundesligist TSV Bad Saulgau zeigten, was sie drauf haben. Zweifellos
einiges, doch auf Sand reichte es gegen die Lokalmatadoren Julian Trah und Falko
Böhme nicht ganz.
Trah,
der in der kommenden Saison für Zweitligist TV Rottenburg spielt, und Böhme,
der beim SV Fellbach II in der Regionalliga aktiv ist, setzten sich in drei Sätzen
durch 17:21, 22:20 und 15:12. Die beiden Backnanger blieben allerdings auf dem
Teppich, mehr als eine "Gaudi" (Böhme) sei dieses Duell nicht
gewesen. Trah sah es ähnlich, zumal beide Partner selten die Halle verlassen,
um auf Sand zu spielen.
So
ist es auch bei Schmid und Mader, die in erster Linie auf Sympathie-Punkte für
ihren Club aus waren. Mission erfolgreich beendet, lautet das Fazit der Aktion,
die auf Vermittlung des Bad Saulgauer Sponsors Techniker Krankenkasse zustande
kam. Die Zuschauer hatten nämlich ihren Spaß am unterhaltsamen Duell. Die
Niederlage wurmte das Duo wenig, "das haben wir auf der Rückfahrt in
Waiblingen vergessen", sagte Schmid. Der 36-Jährige ist eigentlich
Teammanager beim TSV und spielte nur selbst, weil seine Bundesliga-Stars im Juli
überwiegend im Urlaub sind. Mit einer Ausnahme: Robert Mader. Der 35-jährige
Nationalspieler Rumäniens und Kapitän der Bundesliga-Mannschaft reiste mit
Schmid an und legte sich ordentlich ins Zeug. Es reichte nicht, doch Mader
schickte eine Warnung an Trah und Böhme: "Die sollen in die Halle kommen,
da läuft es anders", sagte der 1,97 Meter große Außenangreifer und
schmunzelte.
Der
Strand ist eben nicht das bevorzugte Terrain der Bad Saulgauer. "Wenn du
die Annahme verhaust, hat dein Partner schon verloren", erklärt Schmid. Zu
groß nämlich acht auf acht Meter ist das zu verteidigende Feld. "Sieben
mal sieben Meter würden mir auch reichen", sagte der Teammanager grinsend.
"Und ein TennisNetz", warf Mader ein. Das gibt es zwar auch in der
Halle nicht, doch dort fühlen sich die Bundesliga-Cracks eben wohler. "Wir
wollen wieder nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen", steckt Schmid das
Ziel ab. Als Club mit kleinem Budget müsse man eben kleine Brötchen backen.
Ein
Rückspiel bei den nächsten BeachDays kann sich Schmid durchaus vorstellen:
"Dann schicke ich bessere Spieler", kündigte er voll beißender
Selbstironie an.
Steffen
Grün
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Dienstag. 22. Juli 2003 |
Nach der Heirat ging es wieder an den Strand
Der neue
VSSC-Trainer Thomas Hikel bereitet sich derzeit auf die Deutsche Meisterschaft
vor.
Der
Juli 2003 ist für Thomas Hikel, neuer Chefcoach beim VSSC Oberhausen,
sicherlich ein ganz besonderer: Das erste "eigene" Team
zusammengestellt, geheiratet und noch ein wenig Volleyball gespielt.
Nachdem
der amtierende Deutsche Beachvolleyballmeister vor zwei Wochen die Wahl seiner
Spieler für die Saison 2003/04 in der Oberliga getroffen hatte, ging es Schlag
auf Schlag. Mit der langjährigen Freundin Christiane Laux wurden zunächst die
Teller geschmissen (dies jedoch nur am Polterabend) und schließlich auch noch
die Ringe getauscht.
Der
stimmungsvollen Trauung in Mülheim wohnte die deutsche Volleyball-Elite bei -
ob Erfolgstrainer Jürgen Wagner, Nationalspieler wie Marco Liefke oder
ehemalige Meistervolleyballer wie Ulrike Schmidt - feierte mit den "Hikels",
die in den nächsten Wochen auch noch Nachwuchs erwarten.
Ohne
echtes Training nahm der 30-Jährige mit Partner Marvin Polte am ersten
Strand-Masters des Jahres auf Usedom teil - und holte sich gleich wieder einmal
einen dritten Platz. Der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in
Timmendorfer Strand dürfte damit nichts mehr im Wege stehen, allerdings sieht
es mit einer Titelverteidigung allein wegen der Vorzeichen diesmal nicht ganz so
gut aus.
Jetzt
konzentrieren sich Hikel und Polte, die in der aktuellen DVV-Rangliste bereits
auf Platz sechs geführt werden, ganz auf das nächste Masters in Kühlungsborn
am kommenden Wochenende. Kraft tanken, Luft tanken, Taktik abstimmen - und noch
ein paar Nationalteams ärgern, so lautet das Motto für die letzten Turniere
des Jahres.
Vom
22. bis zum 24. August läuft dann der größte und wichtigste Wettbewerb jedes
Beachvolleyballers. Bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand
werden mehrere zehntausend Fans wieder für eine Hexenkessel-Stimmung sorgen.
Ein Spektakel, dass sich niemand entgehen lassen will. Erst recht nicht Thomas
Hikel.
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 22. Juli 2003 |
Grand
Prix: DVV unterliegt Weltmeister 1:3!
Die DVV-Frauen-Nationalmannschaft hat sich zum Auftakt des Grand Prix 2003 in Italien achtbar aus der Affäre gezogen: Gegen Weltmeister Italien setzte es zum Auftakt in Goia del Colle vor 1.800 Zuschauern eine 1:3-Niederlage (26-24, 22-25, 19-25, 22-25). Morgen trifft die deutsche Mannschaft auf Kuba, das heute Vize-Weltmeister USA mit 0:3 unterlag. Im dritten Spiel des Tages bezwang die Niederlande Japan mit 3:0.
Bundestrainer Hee Wan Lee schickte als Startformation Julia Schlecht, Judith Sylvester, Angelina Grün, Atika Bouagaa, Kathy Radzuweit, Olessya Kulakova und Kathleen Weiß als Libero aufs Feld. Nach einem 20-24-Rückstand im ersten Satz sah alles nach einem Satzverlust aus, doch die eingewechselte Tanja Hart machte eine Aufgabenserie von sechs Punkten und drehte zum Entsetzen der heimischen Zuschauer den Spieß noch um.
Zwar gingen die weiteren Sätze allesamt an den Weltmeister, der seine Top-Stars wie Elisa Togut oder Manuela Leggeri allerdings auch kaum einwechselte, dennoch boten die deutschen Spielerinnen eine couragierte Leistung. Lediglich Katja Wühler kam nicht zum Einsatz, Judith Sylvester war mit 16 Punkten die eifrigste deutsche Punktesammlerin.
In der anderen Vorrundengruppe setzte sich überraschend Korea 3:1 gegen Russland durch. Außerdem siegte Brasilien gegen Thailand 3:0 und China gegen Kanada 3:0.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Dienstag. 22. Juli 2003 |
Seinen
Aufenthalt im Usedomer Trainingslager nutzte Super-Mittelgewichtler Sven Ottke für
eine Stippvisite beim Masters in Zinnowitz, und spielte an der Seite von Axel
Hager ein Match. Bereits am Freitag ging er begeistert bei den Damenmatches mit
uns sorgte für Stimmung. Wir sprachen mit dem Weltmeister der IBF und WBA über
Beach-Volleyball und seine Titelverteidigung.
Was
machst Du gerade auf Usedom?
Ich bin gerade hier im Trainingslager, und bereite mich auf meinen nächsten
WM-Kampf vor. Ich habe noch etwas Zeit, und da will ich mir angucken, wie Axel
gewinnt.
Du
bist also mit Axel Hager befreundet.
Wir kennen uns ganz gut, auch Jörg Ahmann.
Interessierst
Du Dich für Beach-Volleyball?
Es wäre übertrieben zu sagen, dass mich Beach-Volleyball stark
interessieren würde. Wenn aber die Möglichkeit da ist, dann nutze ich das aus.
Ich kenne ja auch Andrea Ahmann und Susi Lahme. Da ist es natürlich schade,
dass sie an diesem Wochenende nicht hier spielen.
Wann
wird Dein nächster Kampf sein?
Das ist eine gute Frage. Entweder am 6. oder am 13. September. Der Gegner
steht natürlich noch nicht fest. Erst kommt der Sendetermin, dann die Halle und
dann der Gegner.
Wäre
Beach-Volleyball auch eine Sportart für Dich?
Es macht mir persönlich sehr viel Spaß, wenn ich im Urlaub bin. Wir machen
das meistens im Robinson-Club, eigentlich spiele ich regelmäßig Volleyball.
Allerdings zu sechst und nicht zu zweit, das wäre auch viel zu anstrengend.
Das
ist für Dich zu anstrengend? Du müsstest doch austrainiert genug sein.
Es ist natürlich was anderes, vor allem die Bewegung. Es macht sehr viel Spaß,
aber man kann das mit dem Boxen nicht vergleichen. Jörg Ahmann hat mit uns
zusammen mal im Robinson Club gespielt, das war gigantisch. Er war alleine im
Feld, und wir waren zu sechst und konnten eigentlich einigermaßen Volleyball
spielen. Aber wir hatten keine Chance, das war brutal.
Meinst
Du, ein deutsches Team könnte bei Olympia eine Medaille holen?
Das wird schwer. Ich glaube, damals mit der Bronzemedaille, das war schon
eine super Überraschung. Und das noch mal, das wird schwer werden.
Wir
danken Dir für dieses Interview und wünschen viel Erfolg für die
Titelverteidigung im September!
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Dienstag. 22. Juli 2003 |
Masters
von Zinnowitz - Der Rückblick
Volle
Ränge, lautstarke Fans, wunderbares Sommer- und Sonnenwetter, malerische
Kulisse am Ostseestrand, Klassespiele und mit Boxweltmeister Sven Ottke ein
neuer Beach-Volleyball Fan. Die Masterstour wird mit Sicherheit bei solchen
Bedingungen immer wieder gerne zur Ostseeinsel Usedom nach Zinnowitz, nach ihrem
ersten Tourstopp hier, zurückkehren.
Die
sportlichen Highlights - Damen
Sie
waren als eins der beiden deutschen Nationalteams beim Masters auf der schönen
Ostseeinsel Usedom angetreten, sie waren als Topfavoriten in das Turnier
gegangen und haben die Bürde mit Bravour gemeistert. Mit Helke Claasen und
Judith Deister holten sich am vergangenen Wochenende zwei Spielerinnen den
Titel, die es verdient hatten. Den zweiten Platz sicherten sich mit den Außenseiter
Mireya Kaup und Silke Kerl ein Team, das an Position elf gesetzt war und die große
Überraschung des Masters darstellten. Beide werden übrigens den Rest der
Saison zusammenspielen, kein Fehler angesichts der tollen Platzierung. Im
„kleinen Finale“ hielt zumindest eine Serie. Wie schon bei den letzten zwei
Mastersturnieren standen sich Claudia Frank und Uli Schmidt sowie Ines Pianka
und Teee Williams gegenüber, und dieses Mal setzten sich Frank/Schmidt in drei
Sätzen durch.
Die
sportlichen Highlights - Herren
Die
große Überraschung des Masters war das Auftreten von Eric Koreng und Marcus
Popp. Souverän zogen sie ins Finale ein, doch da waren Julius Brink und Kjell
Schneider ein übermächtiger Gegner. Das Nationalteam brillierte nach Belieben
und holte sich total verdient den Masterstitel. Eine dicke Überraschung war
auch das Abschneiden von Axel Hager mit Neupartner Adrian Straijdon, die am Ende
nach Magen-Darm-Erkrankung Adrian Straijdoms auf Platz vier landeten und auf das
„kleine Finale“ verzichten mussten. Hoffentlich hatte nicht Adrian Straijdom
den zweiten Platz seiner Freundin Silke Kerl zu stark gefeiert? Oder drohte im
etwa mit Hager Intimus und Boxweltmeister Sven Ottke plötzlich ein Konkurrent,
der am Sonntag an der Seite Hagers agierte, als wenn er nie etwas anderes getan
hätte? Spaß beiseite, das Interimsteam Hager/Straijdom und der Auftritt Sven
Ottkes waren echte Highlights.
Wiederauferstehung
feierten die amtierenden Deutschen Meister Tom Hikel und Marvin Polte
(Duisburg/München) mit dem dritten Platz. Da sieht man mal was der „Hafen der
Ehe“ so alles bewirken kann. Auch die Fünftplatzierten Kinder/Waligora und
Anton/Holschen, sowie die stark verbesserten Oetke/Slacanin können mit ihren
Resultaten mit Sicherheit zufrieden sein.
Kein
Wunder war das Abschneiden von David Klemperer und Niklas Rademacher in
Zinnowitz. Sicher lag es zum einen am Turnier und Reisestress das nicht mehr als
Platz neun für sie raussprang, aber Hauptgrund war mit Sicherheit die
Handverletzung von Niklas Rademacher, dass das Nationalteam sogar zwang die
Taktik mitten im Turnier umzustellen, und David Klemperer als Blocker
einzusetzen.
"Immer
auf´s rechte Auge"
Nein,
geboxt wurde auf dem Centre Court an diesem Wochenende nicht. Vielmehr sollte
dies die Taktik von Claudia Frank und Uli Schmidt beim Showmatch werden, um
gegen den stark aufspielenden Sven Ottke smat Partner Axel Hager zu bestehen.
Dass Sven einiges vom Beachen versteht, wussten die zahlreichen Fans auf die
Tribünen zu würdigen. Mehr als im lieb sein konnte, ging der Boxweltmeister an
diesem Sonntag zu Boden - natürlich nur, um gekonnt per Hechtbagger jeden möglichen
Ball zu holen. Auch Olympionik Axel Hager wirkte mehr als gelöst, zahlreiche
Punkte erzielte er per gekonntem Kopfball. Dass nun Sven Ottke gemeinsam mit
Axel bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand antreten wird, ist
wohl nur ein Gerücht. Oder etwa doch nicht?
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Dienstag. 22. Juli 2003 |
Der Sport fordert Unterstützung, die Wirtschaft Konzepte
Hamburg - 100 Tage nach der Olympiaentscheidung für Leipzig hat das Wehklagen Hamburger Sportler, Vereine und Veranstalter über die mangelnde Unterstützung von Politik, Behörden und Wirtschaft wieder zugenommen. "Wir sind auf den alten Stand zurückgefallen, die Leichtathletik fristet in dieser Stadt ein Schattendasein. Das ist nur noch peinlich", befand Cheforganisator Rainer Blankenfeld nach dem Meeting am Sonntag im Hammer Park.
Horst Lüders, Manager der
Volleyballerinnen des TV Fischbek, stimmt seit Monaten in dieses Lied ein:
"Von den Versprechungen der Wirtschaft, dem Sport über den 12. April
helfen zu wollen, spüre ich nichts." Der Bundesligadritte sucht nach dem
Ausstieg der Phoenix AG vergeblich einen neuen Namensgeber.
In der Handelskammer stapeln
sich inzwischen die Begehrlichkeiten von Vereinen und Verbänden. Dass die
Hamburger Unternehmen die Olympiabewerbung mit 4,8 Millionen Euro erst möglich
machten, die Handelskammer zudem drei Millionen Euro in die Stiftung
Spitzensport einbrachte, hat im Sport Erwartungen geweckt, die oft den Bezug zur
Realität verloren haben.
"Einige haben offenbar geglaubt, jetzt würden die Gelder wie Manna vom Himmel regnen", sagte ein Vermarktungsprofi dem Abendblatt, "dabei haben viele Clubs und Veranstalter vergessen, dass sie erst einmal ihre Hausaufgaben erledigen müssen." Oft seien die Angebote an die Werbepartner diffus, die Produkte unstimmig oder nicht zeitgemäß weiterentwickelt worden.
Bei den Leichtathleten im Hammer Park zum Beispiel steigt das Durchschnittsalter des Publikums jährlich. Das in der Eigenwerbung als familiär gerühmte Ambiente bezeichnen Marketingexperten schlicht als provinziell. Die Volleyballer wiederum können für ihre trendige Strandsparte hinreichend Mittel akquirieren, bei der traditionellen Hallenvariante bleiben dagegen die Sponsoren zunehmend weg.
"Der Sport muss sich wie die Wirtschaft in einem wettbewerblichen Umfeld bewähren", sagt Dr. Gerald Wogatzki, Finanzierungsexperte der Handelskammer und Mitinitiator der Sportlerbörse. Organisationsstrukturen, Vermarktungsmöglichkeiten, Zuschauerresonanz und Medienpräsenz entschieden das Engagement der Firmen, "und diese Grundvoraussetzungen sind oft nicht gegeben", sagt Wogatzki: "Die Zeit der Mäzene ist vorbei." Das schwierige wirtschaftliche Umfeld mit bundesweit erwarteten 42 000 Insolvenzen in diesem Jahr, vor allem mittelständischer Unternehmen, erschwere die Lage, "wenn man bedenkt, dass in Hamburg 95 Prozent der Firmen mittelständisch sind".
Weitere Faktoren kommen hinzu:
2003 ist gilt für die Hamburger Sportförderung als Übergangsjahr zwischen
Olympiabewerbung und der einsetzenden Arbeit der Stiftung Spitzensport, die erst
2004 Mittel ausschütten kann.
Andererseits ziehen besonders Fußball
und mit Abstrichen Eishockey und Handball immer mehr Mittel aus den Werbeetats
ab. Die HSV-Fußballer generierten für die nächste Saison - ohne Hauptsponsor
- 19,3 Millionen Euro Marketingeinnahmen, 1,9 Millionen mehr als in der vorigen
Serie. Die Professionalität, mit der dieser Bereich inzwischen unter dem Druck
der bundesweiten Konkurrenz betrieben wird, zahlt sich allmählich aus.
rg
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel