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| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Mittwoch. 23. Juli 2003 |
Überraschungssieg der DVV-Frauen über Kuba
Gioia del Colle/Italien
(dpa) - Die deutschen Volleyball-Frauen haben mit einem Erfolg über
Olympiasieger Kuba für eine große Überraschung beim mit einer Million Dollar
Preisgeld dotierten World Grand Prix gesorgt. Die Mannschaft von Bundestrainer
Hee Wan Lee feierte im italienischen Gioia del Colle einen 3:1 (25:16, 25:14,
22:25, 25:16)-Triumph. Die Zwischenbilanz vor dem Spiel gegen die noch sieglosen
Japanerinnen (2:3 gegen die USA) ist damit nach dem 1:3 zum Auftakt gegen
Italien ausgeglichen.
Das deutsche Team, im
Vorjahr Überraschungs-Dritter, knüpfte vor 850 Zuschauern an die gute Leistung
vom Vortag an, als gegen den Gastgeber und Weltmeister erst nach starker
Gegenwehr verloren wurde. Den Sieg in 84 Minuten schmälert auch nicht, dass
sich der dreimalige Weltmeister im Umbruch befindet und eine junge Mannschaft
mit einem Durchschnittsalter von 20,3 Jahren aufbot. Die jüngste Spielerin war
erst 16 Jahre alt.
Die deutsche Mannschaft
um Kapitän Angelina Grün nutzte die Gunst der Stunde und dominierte gegen den
international unerfahrenen Rivalen die Partie zwei Sätze lang. Dabei wurde
streckenweise sehenswert aufgespielt und eine gute Team-Leistung gezeigt. Im
verlorenen dritten Durchgang ging der Rhythmus durch einen ständigen Rückstand
etwas verloren. Danach fing sich die Mannschaft aber wieder und ließ nach einem
Zwischenspurt zur 15:11-Führung nichts mehr anbrennen.
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Mittwoch. 23. Juli 2003 |
Malte Holschen blickt in Richtung Athen 2004
Düren. Die Olympischen Spiele 2004 finden in Athen statt. Und vorausgesetzt, das deutsche Volleyball-Nationalteam qualifiziert sich, dann könnten gleich zwei Aktive des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren zu Stelian Moculescus Mannen gehören.
Zählt Libero Till Lieber bereits zum Stamm der Bundesauswahl, so hat der Nationalcoach jetzt auch Dürens Mittelblocker Malte Holschen in den erweiterten Kader berufen. Das heißt für den langen jungen Mann am Netz, dass er in Zukunft beispielsweise vermehrt Dopingkontrollen über sich ergehen lassen muss.
Im Übrigen zeigten
sich Gesellschafter nach der Sitzung am Montag überzeugt, dass die Probleme -
wir berichteten - in 14 Tagen behoben sind.
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 23. Juli 2003 |
Vom
DVV geförderte Nationalteams stehen fest
Nach WM
Neubewertung!
Der DVV hat – wie mit den zehn Beach-Volleyballteams vereinbart – nach den ersten fünf internationalen Turnieren sechs Teams als DVV-Nationalduos nominiert, die weiterhin eine Förderung durch die Sporthilfe und den DVV erhalten. Dabei gingen die besten vier Wertungen ein. Bei den Männern sind dies Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (beide Moerser SC), Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (beide VC Olympia Berlin) und David Klemperer/Niklas Rademacher (MTV 48 Hildesheim/TSV Giesen), bei den Frauen Stephanie Pohl/Okka Rau (beide TVF PHOENIX Hamburg), Andrea Ahmann/Jana Vollmer (TSV Schmiden/TVRottenburg) und Susanne Lahme/Danja Müsch (Reggio Emilia/TSG Wilhelmshöhe).
Die Duos Jörg Ahmann/Axel Hager (SV Fellbach/Eimsbütteler TV), Julius Brink/Kjell Schneider (SV Bayer Wuppertal/FT Adler Kiel) sowie Helke Claasen/Judith Deister (ASV Dachau/TSV Bayer 04 Leverkusen) und Geeske Banck/Martina Stein (beide TuS Holtenau) sind damit natürlich noch nicht „aus dem Rennen“. Sportdirektor Siegfried Köhler sagt: „Die anderen Duos können natürlich weiter um die Olympia-Qualifikation kämpfen, müssen aber zunächst ohne weitere DVV-Förderung auskommen und für die Reisekosten z.B. selbst aufkommen. Nach der Beach-WM im Oktober in Brasilien (7.-19.10.03) ziehen wir eine erneute Bilanz.“
Für die Olympischen Spiele in Athen gehen die acht besten internationalen Turniere des Zeitraums 1. Januar 2003 – 11. Juli 2004 in die Wertung ein. In dieser Woche findet in Espinho/Portugal vom 23.-27. Juli eine World Tour der Männer statt.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Mittwoch. 23. Juli 2003 |
Renault
Beach Cup Dortmund - Der Rückblick
Daniel Knopf und
Peer-Ole Mielenz heißen die Gewinner des Renault Beach Cup 2003 in Dortmund. In
einem hochklassigen Finale besiegten sie das Brüderpaar Christoph und Philipp
Lintner mit 2:1 (21:14, 18:21, 15:9). „Wir waren an Position eins gesetzt und
deshalb hier in der Pflicht, mindestens ins Finale zu kommen. Jetzt sind wir natürlich
total glücklich, dass es zum Sieg gereicht hat“, meinte Peer-Ole Mielenz nach
dem Match. Die beiden Spieler vom VC Markranstädt, die im Endspiel den einzigen
Satz im gesamten Turnierverlauf abgeben mussten, wurden ihrer Favoritenrolle
voll gerecht.
Riesen-Überraschung
bei den Frauen: Leonie Müller und Ioana Savoiu triumphierten im Endspiel über
das favorisierte Duo Susann Nitzsche/Friederike Romberg und dürfen sich über
ihren ersten Turniersieg bei einem Renault Beach Cup freuen. „Das ist ein
absolut überraschender Erfolg für uns! Wir sind ganz locker ins Spiel gegangen
und haben unsere Chance genutzt“, erklärten die strahlenden Siegerinnen, die
zunächst das Match dominierten und Satz eins mit 21:15 für sich entscheiden
konnten. Im zweiten Durchgang gestaltete sich das Spiel ausgeglichener und es
kam zu einer dramatischen Schlussphase: Nach drei abgewehrten Satzbällen
verwandelten schließlich Leonie Müller und Ioana Savoiu ihren zweiten
Matchball zum 25:23.
Im Spiel um Platz drei
konnten sich Sara Goller und Anja Günther deutlich mit 2:0 gegen das Duo
Frederike Fischer/Sandra Piasecki durchsetzen. Bei den Männern kletterte Denis
Schirmeisen mit seinem Partner Marten Wessel aufs Treppchen, nachdem das Duo
Wolfgang Beck/Knut Winter das „kleine Finale“ im zweiten Satz
verletzungsbedingt abbrechen musste.
Der Publikumszuspruch
hielt sich bei der Premiere des Renault Beach Cup in der Fußballstadt Dortmund
in Grenzen. „Zwischen Fußball und Volleyball ist halt doch noch ein großer
Unterschied, vor allem in einer Stadt wie Dortmund “, erklärte Christian Dau,
Geschäftsführer des Veranstalters sportsandevents.gmbh. Insgesamt 4.500
Zuschauer fanden an diesem Wochenende den Weg zum Friedensplatz, um die Matches
der deutschen Beach-Volleyball Stars zu verfolgen. Christian Dau bilanzierte
weiter: „Unser bisher erfolgreiches Konzept, Beach-Volleyball mitten in die
Stadt zu bringen, hat hier nicht optimal funktioniert, weil der Friedensplatz
keine zentrale Location in der Innenstadt ist. Aber wir sind zuversichtlich, den
Renault Beach Cup in den nächsten Jahren auch in Dortmund zu etablieren.
Voraussetzung dafür ist aber ein anderer Veranstaltungsort.“
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Mittwoch. 23. Juli 2003 |
FIVB
Worldtour in Espinho - Der Vorbericht
Ab Mittwoch gastiert
die FIVB Worldtour der Herren in Espinho. Vom 23. - 27. Juli geht es an der
portugisischen Atlantikküste für insgesamt drei deutsche DVV-Teams um
wertvolle Ranglistenpunkte.
Erstmals einen Platz im Hauptfeld erhalten aufgrund ihrer bisher tollen Ergebnisse David Klemperer und Niklas Rademacher. Ebenfalls im Hauptfeld sind die amtierenden Europameister Markus Dieckmann und Jonas Reckermann. Leider abgesagt haben hingegen die Vierten des Grand Slam in Marseille Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug, "um uns zu erholen und uns in Deutschland auf den nächsten Grand Slam vorzubereiten", so Andi Scheuepflug. Ein Grund für diese Absage könnte er auch der tiefe Sand in Espinho sein. "Es ist der mit Abstand tiefste Sand auf der Welt. Da kannst Du wirklich kaum noch laufen, geschweige denn springen. Das ist dort sehr mühsam, und es liegt uns beiden nicht unbedingt, so zu spielen", so Christoph Dieckmann. In die Qualifikation müssen hingegen Julius Brink und Kjell Schneider, die am vergangenen Wochenende souverän das Masters in Zinnowitz gewinnen konnten.
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Mittwoch. 23. Juli 2003 |
Klasse
Sieg der Volleyball-Damen gegen Kuba
Die besten Volleyball-Spielerinnen Deutschlands
sind immer für eine positive Überraschung gut. In der Weltserien-Vorrunde
haben die Damen um Bundestrainer Hee Wan Lee ein sensationelles 3:1 (25:16,
25:14, 22:25, 25:16) gegen den Olympiasieger Kuba erzielt.
850 Zuschauern im italienischen Gioia del Colle
sahen in dem stark verjüngten Team von der Karibikinsel wie auch beim 0:3 am
Vortag gegen den WM-Zweiten USA nicht mehr das Siegerteam der Sommerspiele in
Sydney. Kuba verkörpert aber dennoch absolute Weltklasse.
Das Team
des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) hatte am Vortag ebenfalls in Gioia del
Colle mit 1:3 gegen Weltmeister Italien verloren, aber schon da eine gute
Leistung geboten. Weitere Gegner des deutschen Teams sind am Mittwoch Japan, am
Freitag USA und am Samstag (jeweils 18.00 Uhr) die Niederlande. Die jeweils drei
besten Teams aus zwei Vorrundengruppen spielen in einer Endrunde die Plätze
aus. Dabei ist Italien gesetzt.
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Mittwoch. 23. Juli 2003 |
Zufriedene
Gesichter bei Hildesheimer Teams
Klemperer/Rademacher
und Schiewe/Wenning belegen auf Usedom jeweils Platz neun.
Zinnowitz/Hildesheim (koy).
Zufriedene Gesichter am Ende des ersten Turniertages des Beachvolleyballturniers
auf der Insel Usedom bei David Klemperer und Niklas Rademacher
(Hildesheim/Giesen) und das, obwohl das Nationalteam Klemperer/Rademacher gerade
gegen Kay Matysik und Thomas Kröger in drei Sätzen (27:25, 18:21 und 12:15)
verloren und damit beim fünften Vodafone Masters der Saison nur den neunten
Platz belegt hatte.
Nach der
verletzungsbedingten Absage des dritten Poolplaymatches beim Grand Slam der FIVB
Worldtour in Marseille gegen das Schweizer Top-Team Paul und Martin Laciga
hatten sich David Klemperer und Niklas Rademacher spontan in den Flieger
gesetzt, um doch noch am ersten Vodafone Masters dieser Saison am Ostseestrand
teilnehmen zu können. Nicht nur, dass sie mit ihrem Antreten bei diesem Turnier
alle überraschten. Velmehr sollte die Spielstrategie, die sich beide aufgrund
der Daumenverletzung Rademachers auferlegt hatten, die gegnerischen Teams verblüffen.
Um den leicht lädierten und mit einem Tape stabilisierten Daumen Rademachers zu
schonen, hatte sich das Beach-Nationalteam entschieden, einfach die Rollen zu
tauschen. Das heißt: David Klemperer sollte sein Glück in der Blockposition
versuchen und Niklas Rademacher (2,07 m) die Abwehrarbeit übernehmen.
In dieser doch sehr
ungewohnten Spielkonstellation verloren sie zwar ihr Auftaktmatch gegen das
hochgewachsenene und äußerst druckvoll aufspielende Dürener Duo Anton/Holschen
nach 58 Minuten knapp in drei Sätzen (16:21, 21:19 und 16:18), sollten aber in
der sogenannten Verliererrunde gegen Fröhlich/Masurek und die zur Zeit in der
nationalen Rangliste auf Position zwölf geführten Ambelang/Rieke jeweils in
zwei Sätzen den Platz als Sieger verlassen.
Auch im Spiel gegen Kröger/Matysik
(Belgien/Berlin) sah es zumindest bis Mitte des zweiten Satzes so aus, als
sollte die Sensation gelingen und in die nächste Runde einzuziehen. Doch es
zeigten sich erste durch die ungewohnte Taktik bedingte konditionelle Probleme,
insbesondere bei dem nicht gerade für die Blockposition prädestinierten David
Klemperer.
"Irgendwann waren
wir einfach platt, und meine Beine wollten nicht mehr ganz so, wie ich mir das
vorgestellt hatte.", so ein dieses Turnier resümierender David Klemperer.
"Es war eine interessante Erfahrung, aber das nächste Mal spielen wir
wieder in gewohnter Konstellation." Das nächste Mal, das ist schon am
Freitag dieser Woche bei den internationalen offenen Meisterschaften von
Portugal in Espinho, bei der die beiden erstmals direkt im Hauptfeld antreten
werden, eine Tatsache, die sie ihren bisher in dieser Saison erzielten guten
internationalen Ergebnissen verdanken.
Für eine aber noch
viel positivere Überraschung sorgte ein weiteres Team mit Hildesheimer
Beteiligung. Der für den TSV Giesen startende Raimund Wenning belegte bei
seinem ersten Masters-Turnier in Zinnowitz mit seinem Partner Michael Schiewe
(SG Eltmann) ebenfalls den neunten Rang und erzielte damit die bislang beste
Platzierung in seiner Karriere. Bei den zwei glatten Zwei-Satz-Siegen über die
Berliner Günther/Lange (21:17, 21:18) und die Renault-Beach-Cup Gewinner 2003
von Rügen, Klein/Sonnenbichler (21:18, 21:17), überzeugten Wenning/Schiewe vor
allem mit druckvollen Aufschlägen und effektiver Blockarbeit. Dass für sie im
letzten Spiel gegen die Dürener Anton/Holschen, die bereits Klemperer
Rademacher geschlagen hatten, Endstation bei diesem Masters sein sollte, konnte
die Freude über das erfolgreiche Abschneiden bei diesem Turnier nur kurzzeitig
trüben.
"Wir sind sehr
zufrieden mit unserer Leistung und gleichzeitig hochmotiviert für das am
kommenden Wochenende stattfindende Vodafone Masters in Kühlungsborn",
kommentierte ein strahlender Raimund Wenning den bisher größten Erfolg seiner
Beach-Karriere.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Mittwoch. 23. Juli 2003 |
Kaiser/Kern
zieht es zum Meer
Duo erreichte beim Vodafone-Masters in Zinnowitz Platz neun.
Die Essener
Beachvolleyballer Andreas Kaiser und Stephan Kern haben beim Vodafone-Masters in
Zinnowitz den neunten Rang erreicht. Nach einer zweiwöchigen Regenerationspause
hatten die Spieler des Neubundesligisten VV Humann zwischen der weiten Reise auf
die Insel Usedom und einem kleineren Turnier in Dortmund wählen müssen. Da die
restlichen Turniere der Master-Serie aber alle am Meer stattfinden, fiel die
Entscheidung zugunsten der Ostsee.
Aufgrund der inzwischen
so guten Ranglistenposition hatten die Essener Beachspezialisten in der ersten
Runde ein Freilos. Im ersten Spiel trafen Kaiser/Kern auf Gatzke/Schoen, mit
denen die Humänner noch eine Rechnung offen hatten. In einem eher schwachen,
aber ungemein spannenden Match setzten sich die Essener glücklich mit 2:1
(19:21, 21:18, 18:16) erst in der Verlängerung durch.
Pech in der
Loserrunde
Im zweiten Spiel setzte
es dann aber bereits die erste Schlappe. Gegen die haushohen Favoriten Brink/Schnieder
hatten die Underdogs nichts zu bestellen und gingen mit 0:2 (13:21, 10:21) sang-
und klanglos unter. Brink/Schneider sicherten sich später - nicht ganz überraschend
- auch den Titel.
Pech hatten Andi Kaiser
und Stephan Kern, in der Loser-Runde sofort auf die amtierenden Deutschen
Meister Hikel/Polte zu treffen. Anfangs sah es noch aus, als wenn eine Überraschung
gelingen sollte. Erst im dritten Durchgang konnten die Champions gegen das
Essener Duo dominieren. Mit dem 1:2 (21:19, 28:21, 4:15) konnten die Humänner
aber zufrieden sein und erhobenen Hauptes vom Court gehen. Entsprechend positiv
fiel auch das Fazit der Beiden aus: "Gegen den späteren Turniersieger und
den Deutschen Meister zu verlieren, ist wahrlich keine Schande."
| Deutschland - Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung |
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Mittwoch. 23. Juli 2003 |
Pikelgaubt
und Kirchhoff verstärken MTV Obernkirchen
Nadine Stuke,
Claudia Hahnefeld und Annette Mzyk verlassen den Verein
Volleyball
(seb). Die Volleyballerinnen des MTV Obernkirchen stecken schon wieder mitten in
der Vorbereitung, denn in gut acht Wochen beginnt die neue Saison in der 2.
Bundesliga. Dann peilt das Team von Trainer Laurenz Weiner erneut einen Platz im
vorderen Mittelfeld an.
Im Gegensatz zum
Vorjahr hat sich das Gesicht der Mannschaft doch etwas verändert. Nadine Stuke,
Claudia Hahnefeld und Annette Mzyk haben den MTV Obernkirchen verlassen. Ein
Fragezeichen steht hinter Maike Janssen. Der Libero der Bergstädterinnen könnte
aus beruflichen Gründen noch kurzfristig abspringen und sich einem neuen Verein
anschließen. Neu zum Team gestoßen sind Galina Pikelgaubt vom SC Langenhagen
und Heike Kirchhoff von der VG Ilsede.
Die 19-jährige Galina
Pikelgaubt spielt im Außenangriff und gilt als großes Talent. Sie spielte beim
SC Langenhagen in der Regionalliga und sieht den Wechsel zum MTV als große
Herausforderung. Trainer Laurenz Weiner hat nun die Aufgabe den Rohdiamanten zu
schleifen, damit sie ihr vorhandenes Potential auch abrufen kann.
Die zweite Neue ist in
der Bergstadt eine alte Bekannte: Heike Kirchhoff spielte schon in der Saison
1999/2000 für den MTV und hatte als Angreiferin maßgeblichen Anteil an der
Oberliga-Meisterschaft. Die 33-Jährige ist im Angriff eine absolute
Ausnahmespielerin und verfügt über Zweitliga-Erfahrung (VC Misburg und USC
Braunschweig) und soll die junge MTV-Mannschaft in der neuen Spielserie auf
einen guten Mittelfeldplatz führen. Die zweifache Mutter hat nach den beiden
Babypausen wieder großen Spaß am Volleyball und will noch einmal richtig
angreifen, positive Akzente setzen und eine feste Größe im Angriff werden.
Der MTV Obernkirchen
verfügt in der neuen Saison über einen relativ kleinen Kader. Nur neun
Spielerinnen stehen Trainer Laurenz Weiner zur Verfügung. Darunter Berenice
Scheunemann, die nach einem Kreuzbandriss erst wieder den Anschluss schaffen
muss. Der MTVCoach sieht darin auch mit das größte Problem: "Wir müssen
Glück haben und vom Verletzungspech verschont bleiben, dann können wir den MTV
als feste Größe in der 2. Bundesliga etablieren. Sollten jedoch Spielerinnen
über einen längeren Zeitpunkt verletzungsbedingt ausfallen, dann sehe ich im
Kampf um den Klassenerhalt für uns keine guten Chancen."
Der Kader des MTV
Obernkirchen für die Saison 2003/2004: Berenice Scheunemann, Christina Pietsch,
Claudia Lütjens, Gabriele Helms, Galina Pikelgaubt, Heike Kirchhoff, Melanie
Albers, Nadja Dobler und Maja Averjanova.
Zwölf Mannschaften kämpfen
in der kommenden Saison um die Meisterschaft und gegen den Abstieg. Nachdem
Meister SC Union Emlichheim auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga verzichtet
hat, ist das Team auch in diesem Jahr wieder der Favorit auf den Titel. Der
Klassenprimus verstärkte sich mit einer Nationalspielerin aus den Niederlanden
und in diesem Jahr soll der Aufstieg in die deutsche Eliteliga auch realisiert
werden. Aufgestiegen in die 2. Bundesliga sind die Mannschaften TV Eiche Horn, Köpenicker
SC, Alemannia Aachen und Detmolder SV. Aus der 1. Bundesliga abgestiegen ist VG
WiWa Hamburg. Weiter spielen 1. VC Parchim, USC Münster II, CVJM Hamburg, MTV
Obernkirchen, Warendorfer SU und VC Olympia Berlin. Der Tabellendritte der
letzten Saison aus Olfen hat sein Team aus der 2. Bundesliga aus finanziellen Gründen
zurück gezogen. Wie schon in der vergangenen Saison steigen zwei Vereine aus
der 2. Bundesliga ab. Eine Ausnahme besteht wieder bei VC Olympia Berlin. Das
Nachwuchsteam kann nicht absteigen.
| Schweiz - Appenzeller Zeitung |
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Mittwoch. 23. Juli 2003 |
Zwei
Autodidakten bei den Besten
Peter
Hutter und Markus Krähenmann spielen an der nationalen Junior Beach Tour mit
Beachvolleyball.
Fast in jeder Rheintaler Badeanstalt entstanden in den letzten Jahren
Beachvolleyballfelder. Aber nur wenige Spieler haben das Niveau, um an einer
offiziellen Tour mitmachen zu können. Die Ausnahmen sind Hutter und Krähenmann.
Reto Wälter
An
der Junior Beach Tour der U21 stehen der Thaler Peter Hutter und der Heerbrugger
Markus Krähenmann auf Platz neun. Ihr grosses Ziel ist dieses Jahr die
Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften vom 17. August in Biel. Da nur
acht Teams gesetzt sind und die restlichen Startplätze an die Sieger regionaler
Touren gehen, zittern sie noch um eine Startberechtigung. Dabei könnten sie
durchaus eine vordere Klassierung erreichen, zumal sie diese Saison mit einem
zweiten und zwei fünften Plätzen zeigten, dass grosses Potenzial vorhanden
ist. «Ein gutes Omen ist zudem, dass ich exakt am 17. August Geburtstag
habe», sinniert Peter Hutter. Allerdings müssen sie sich jetzt erst noch am
Turnier in Laufen qualifizieren.
Zwei
Autodidakten
Erstaunlich
ist, dass sich die zu den national besten Beachern gehörenden Rheintaler selber
trainieren. Zwei-, dreimal pro Woche treffen sie sich dafür in der Bernecker
Badi. «Wir legen jeweils nach einem Turnier einen Trainingsplan zurecht und
ziehen diesen auch diszipliniert durch», sagt Markus Krähenmann. Ihr Wissen
holen sich die beiden Kantischüler aus Lehrbüchern. Allerdings bringen sie
auch schon einiges an Erfahrung mit, da sie vor zwei Jahren in der U18-Kategorie
noch im Kader Ost waren und an Selektionstrainings der
Junioren-Nationalmannschaft teilnehmen konnten. 2001 wurden sie, als Nummer drei
gesetzt, schliesslich Fünfte an der Schweizer Meisterschaft. Letztes Jahr fiel
Peter Hutter aufgrund einer Verletzung den grössten Teil der Saison aus. Da
streng nach Punkten selektioniert wird, kamen sie nicht mehr in den Genuss der
Spezialtrainings. Hutter: «Eigentlich ist es sogar ein kleines Wunder, dass wir
die nötige Punktzahl erreichten, um an der Junior Beach Tour teilnehmen zu können.»
Das nächste Jahr möchten sie nutzen, um bei der «Swiss Beach Tour» zu
schnuppern. Diese Tour ist auf nationaler Ebene die höchste
Beachvolleyball-Spielklasse und weist sogar internationale Beteiligung auf.
Ziel: Swiss
Beach Tour
Spielberechtigt
sind sie 2004 aber immer noch bei den Junioren. Allerdings wird Peter Hutter die
Rekrutenschule absolvieren. Dadurch können sie weder zusammen trainieren, noch
alle Turniere bestreiten. Daher werden sie national kaum auf sich aufmerksam
machen können. Ihr Ziel bleibt aber, dass sie einmal zusammen die «Swiss Beach
Tour» absolvieren können. Da Konstellationen wie Militär und Verletzungen den
Sprung an die Spitze aber nur schwer zulassen, kommt die Frage auf, wieso die
beiden ihr Glück nicht auch mit anderen Partnern versuchen wollen. Markus Krähenmann
erklärt: «Wir können auf diesem Top- Niveau nur mithalten, weil wir uns schon
jahrelang kennen.» Krähenmann und Hutter spielen im Winter auch zusammen bei
den Junioren von Rheno Volleyball, wo sie übrigens das Handwerk erlernten.
Zudem meint Hutter, dass es sehr lange brauchen würde, bis bei einem
Partnerwechsel die Automatismen funktionieren: «Andere Spieler haben da wohl
weniger Mühe, weil sie sich auch aus den Kaderzusammenzügen kennen.» Von
daher können die beiden nur hoffen, dass sie sich für die SM qualifizieren und
so noch einmal richtig auf nationalem Parkett auf sich aufmerksam machen können.
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Mittwoch. 23. Juli 2003 |
Konkurrenz düpiert ehe der Jetlag kam
KNAU/ERFURT (kei). Das vergangene Wochenende hätte nach dem Willen
der Volleyballerin Ramona Nitschke (TuS Braugold) ruhig verlaufen können. Erst
am Freitag war sie nach dem Besuch ihrer Schwester in den USA zurück geflogen.
"Am gleichen Abend habe ich per SMS erfahren, dass ich für das Turnier in
Knau gemeldet bin." Da wurde ihr schnell klar: "Ich muss wohl jemanden
erzählt haben, dass ich dort spielen will und so stand ich plötzlich auf der
Setzliste." Die lange Auszeit seit dem Turnier in Seeba (Platz zwei mit
Elena Messer) empfand die Ranglistensiegerin des Jahres 2001 eher als Nachteil.
"Auf der Homepage der Thüringer Beach-Serie konnte ich mich immer aktuell
über das Geschehen informieren und manchmal packte mich schon die Lust, dort
wieder einzugreifen", gesteht Ramona Nitschke.
Nach dem
zweitägigen Turnier stand die Titelverteidigerin des Vorjahres erneut als
Siegerin fest. Damals hieß die Teampartnerin Peggy Fauß, diesmal die
Vorjahresvierte Daniela Hartwich. "Die Kleinste war die Größte in diesem
Turnier", charakterisierte ein Veranstalter die Leistung der
Regionalliga-Spielerin. Ramona Nitschke stellte fest: "Der Turniersieg kam
wohl noch vor dem Jetlag." Von den bekannten Ermüdungserscheinungen nach
dem schnellen Überfliegen mehrerer Zeitzonen war angesichts der Hitze in Knau
noch nichts zu spüren. Die tropischen Temperaturen verwandelten die
Vier-Felder-Anlage in der 800-Seelen-Gemeinde in einen Schwitzkasten, der alle
Teams vor große Herausforderungen stellte.
Ramona
Nitschke und Daniela Hartwich gestalteten das Finale gegen Uta Beißert (HSC
Weimar) und Katrin Hellmich (Lichtenberg) lange offen. Erst im entscheidenden
dritten Satz gab es zugunsten der Erfurterinnen die Entscheidung zum 2:1 (15:9,
13:15, 15:13).
Bei den Männern
gab es die beste Platzierung aus Erfurter Sicht für Stefan Stauß und Paul Rüffer
(Post SV) mit Rang sieben. Erster wurden Harolders Cyvas/Matthias Merten (VV
Leipzig/Dessau) nach dem Finalsieg gegen Lars und Sören Schneider (TG
Nordhausen). Stefan Stauß tritt übrigens am kommenden Wochenende in Bad Köstritz
erstmals wieder mit Michael Geidel (Wildetaube) an. Die Landesmeister bilden
seit Jahren ein schlagkräftiges Duo. Sie gewannen schon das erste Winterbeach
Ende 2002 in Erfurt. Michael Geidel war nach sechsmonatigem Aufenthalt erst
jetzt aus Australien zurück nach Thüringen gekehrt, "ohne aber auf dem
fernen Kontinent ganz auf Volleyball zu verzichten", berichtete Postler
Stefan Stauß.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel