News

Samstag, 26. Juli 2003 

Schacht / Slack besiegen Nummer 1 der Welt
Überraschungen beim Masters in Kühlungsborn !
Acht-Nationen-Turnier: Spanien – Kroatien im Finale
Guter Start für deutsche Beach-Teams in Portugal
Zweite Niederlage für Volleyball-Frauen
Aral schießt mit Ball-Prämien ein Eigentor
Ostsee-Gefühl im Märkischen Viertel
Grand Prix: Satzgewinn gegen Vize-Weltmeister
Männer: 2:3-Niederlage mit zweitem Anzug!
Flutlicht-Premiere in Konstanz!

Juli 2003

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International - FIVB-News 

Samstag. 26. Juli 2003

Schacht / Slack besiegen Nummer 1 der Welt

Esphino, Portugal, 25. Juli 2003 ? Die Australier Andrew Schacht und  Josh Slack sicherten sich am Freitag einen Platz unter den letzten 16 beim Portugal Open, nachdem sie im zweiten Gruppenspiel ueberraschend  die brasilianischen Leader der SWATCH FIVB World Tour, Ricardo Alex Costa und  Emanuel Rego, in zwei Sätzen besiegten.

Die Australier überzeugten mit einem klaren  21-16, 21-11-Sieg  über die Gewinner der letzten beiden Events in Stavanger und beim Grand Slam von Marseille. Damit beendeten die Australier gleichzeitig eine beeindruckende Serie der Brasilianer, die seit dem zweiten Gruppenspiel in Stavanger 12 Partien in Serie gewonnen hatten.

Schacht und  Slack, die zuvor den Tag mit einem  noch klareren 21-15, 21-5-Sieg ueber die portugiesischen Wildcard-Empfänger Sandro Correia Faria / Rui Manuel Tato begonnen hatten, führen Pool A mit dem Maximum von vier Punkten an. Im Letzten Gruppenspiel am Samstagmorgen treffen sie auf die Franzosen Canet / Mathieu Hamel.

Ricardo / Emanuel stehen nun unter Zugzwang und müssen die Portugiesen Correia Faria / Tato besiegen , um doch noch in die Achtelfinals vorzudringen, nachdem sie schon gegen die Franzosen  Canet / Hamel im Eröffnungsspiel beim 21-11, 28-30, 15-10-Sieg hart kämpfen mussten.

" Das war ein großer Sieg für uns ", meinte der26-jährige  Slack , der aus Adelaide stammt. " Wir spielten wirklich gut und ich glaube, die Brasilianer waren nie richtig in ihrem Spiel. Das gibt uns einen Schub im Selbstvertrauen, aber wir sind nur so gut, wie wir im letzten Spiel waren. Wir müssen also auf diesem Niveau fortfahren, dann aber können wir mit allen mithalten.

"Wir haben immer schon gut gespielt in Espinho", meinte Slack, Bezug nehmend auf den fünften Platz aus dem Vorjahr in Portugal. Auf der2003 World Tour  kann das aufstrebende Duo bisher zwei neunte Ränge (Gstaad und Rhodos)vorweisen, während sie in Stavanger und Berlin 17. wurden.

" Wir hatten ein tiefes Gespräch  mit unserem Coach, weil wir uns bewusst waren, dass wir bisher nicht unsere Topleistung bringen konnten", erklärte Slack. "Wir haben eine bisschen Seelenanalyse gemacht und kamen zum Schluss, dass wir mit mehr Energie spielen müssen und jeder den anderen mehr puschen soll."

Markus Dieckmann und  Jonas Reckermann sind ebenfalls noch ungeschlagen, nachdem sie in einem rein deutschen Duell ihre Landsleute David Klemperer / Nik Rademacher mit 21-13, 21-18 besiegten. "Im ersten Satz spielten wir gut, dann  aber dann wurden sie besser und wir mussten den Druck erhöhen", meinte Dieckmann, der Silbermedaillengewinner von Gstaad.

Im ersten Spiel hatten Dieckmann / Reckermann einen Satzrückstand wettzumachen, bevor die Holländer Richard de Kogel / Sander Mulder mit 15-21, 21-16, 15-12 bezwungen waren. Klemperer / Rademacher müssen nun ihrerseits die Holländer besiegen, um ihre Qualifikationschancen zu wahren.

Die Titelverteidiger von Espinho, die Amerikaner  Stein Metzger und  Kevin Wong, gewannen ebenfalls beide Partien, darunter  das vielleicht vorentscheidende gegen die Brasilianer Harley Marques Silva / Franco Jose Neto mit 18-21, 21-17, 15-11. Alle Mannschaften werden ihr drittes Gruppenspiel am Samstag Vormittag austragen, gefolgt von den Achtel- und Viertelfinalpartien am Nachmittag.

 

Deutschland - Vodafone Masters-News 

Samstag. 26. Juli 2003

Überraschungen beim Masters in Kühlungsborn !

Die ersten vier Damenteams der Setzliste in der Verliererrunde !

Kühlungsborn, 25. Juli 2003. Das sechste Vodafone Masters der Saison 2003 begann bei den Damen mit Überraschungen, denn die Top vier der Setzliste mussten in die Verliererrunde. Gleich das erste Spiel gaben die an Vier gesetzten Pianka / Williams (beide Hamm) in zwei Sätzen gegen das für dieses Turnier neuformierte Team Geeske Bank / Katrin Petzold (Kiel / York) ab. Nachdem Pianka / Williams den ersten Satz mit 13:21 verloren, wurde der zweite Satz eine Marathon-Angelegenheit, die erst beim Stand von 35:37 entschieden wurde. 

Ebenfalls in die Verliererrunde mussten Helke Claasen und Judith Deister (Düren / Leverkusen). Die an Drei gesetzten verloren gegen Claudia Frank / Ulrike Schmidt (beide Münster) mit 19:21 und 16:21. So trafen in der Verliererrunde Pianka / Williams und Claasen / Deister früh im Turnier aufeinander. Dieses Spiel verloren Pianka / Williams mit 13:21 und 21:23 und belegen den neunten Platz.

Das an Zwei gesetzte Nationalteam Andrea Ahmann und Jana Vollmer verlor im Laufe des Turniers gegen die stark aufspielenden Gabriele Freytag / Martina Stoof (beide Berlin) in zwei Sätzen (13:21; 9:21).

Bedingt durch die Rückenschmerzen von Susanne Lahme (Italien), musste sie mit ihrer Partnerin Danja Müsch (Vellmar) das dritte Spiel an diesem Tag absagen. Susanne Lahme hofft morgen früh in der Verliererrunde das Turnier fortsetzen zu können, wenn die Behandlungen des Turnierarztes Dr. Michael Tank anschlagen. So kamen Imara Esteves / Okka Rau (Kuba / Hamburg) kampflos gegen die an Eins gesetzten in das Halbfinale.

Ebenfalls ungeschlagen zogen Claudia Frank / Ulrike Schmidt in das Halbfinale ein. Im entscheidenden Spiel schlugen sie Freytag / Stoof mit 21:19, 16:21 und 15:8.

In der Herren-Qualifikation haben sich sechs Teams für das Hauptfeld qualifiziert:

Sven Dörendahl / Mirko Sladek (Berlin/Kö- W'hausen)    Gregor Rolinski / Rüdiger Strosik (beide Hamburg)
Michael Raddatz / André Rübesam (Berlin/Potsdam)    Jan Günther / Vincent Lange (beide Berlin)
Alexander Behrendt / Björn Schwochow (beide Berlin)    Michael Schiewe / Raimund Wenning (Eltmann/Giesen)

Für die Herren Beach-Duos heißt es am Samstagmorgen früh aufstehen, denn um 8.30 Uhr wird die erste Runde des Hauptfeldes angepfiffen. Danach greifen auch die Damen wieder ins Geschehen ein und spielen um 14.30 Uhr ihr Finale aus. Die Herren spielen an der Seebrücke weiter bis ca.19.00 Uhr. Um 21.00 Uhr beginnt dann die Players Party mit den „Funky Chicos“ auf dem Seebrückenvorplatz.

 

Deutschland - Smash-News 

Samstag. 26. Juli 2003

Acht-Nationen-Turnier: Spanien – Kroatien im Finale

Deutschland spielt um Platz 5

Beim Acht-Nationen-Turnier der Mädchen-Nationalmannschaften im spanischen Guadalajara hat sich Gastgeber Spanien in einem packenden Halbfinal-Match mit 3:2 (23:25, 24:26, 25:22, 25:21, 15:13) gegen Vizeeuropameister Italien durchgesetzt. Im Finale trifft Spanien am Samstag auf Europameister Kroatien, das sich gegen die Niederlande durchsetzte, allerdings beim 25:15, 25:16, 23:25 und 25:12 den ersten Satz im Turnier abgeben musste, wenn auch nur aus Überheblichkeit.

Das deutsche Team siegte recht sicher gegen Belgien mit 25:17, 25:23 und 25:20 und spielt morgen Mittag gegen Frankreich, das Schweden im zweiten Krimi des Tages mit 3:2 (19:25, 25:18, 21:25, 25:23, 15:13) bezwang.

 

Deutschland - Pforzheimer Zeitung 

Samstag. 26. Juli 2003

Guter Start für deutsche Beach-Teams in Portugal

Espinho (dpa) - Mit Siegen sind die Beach-Volleyball-Nationalteams Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) und David Klemperer/Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen) in das Weltserien-Turnier in Espinho/Portugal gestartet.

Die Europameister Dieckmann/Reckermann besiegten zunächst die Niederländer Kogel/Mulder mit 2:1 (15:21, 21:16, 15:12). Dann legten Klemperer/Rademacher nach und schlugen die Lokalmatadoren Maia/Brenha mit 2:1 (21:14, 12.21, 15:11). Im internen Duell setzten sich Dieckmann/Reckermann 2:0 (21:13, 21:18) gegen Klemperer/Rademacher durch.

Eine Niederlage und einen Erfolg nach der guten Qualifikation gab es beim mit 150 000 Dollar dotierten Wettbewerb in den Gruppenspielen für Julius Brink/Kjell Schneider (Wuppertal/Kiel). Gegen das favorisierte brasilianische Team Benjamin/Marcio Araujo mussten sich die Deutschen nach einer Stunde Spielzeit mit 1:2 (21:18, 15:21, 17:19) knapp geschlagen geben. Im zweiten Tagesmatch setzten sich Brink/Schneider locker gegen die Angolaner Silva/Xisto mit 2:0 (21:3, 21:9) durch.

 

Deutschland - Pforzheimer Zeitung 

Samstag. 26. Juli 2003

Zweite Niederlage für Volleyball-Frauen

Gioia del Colle/Italien (dpa) - Die deutschen Volleyball-Frauen haben beim mit einer Million Dollar Preisgeld dotierten World Grand Prix in Italien die zweite Niederlage kassiert.

Nach dem 1:3 gegen Weltmeister Italien sowie zwei 3:1-Siegen über Olympiasieger Kuba und Japan gab es im italienischen Gioia del Colle vor 800 Zuschauern nach einer Steigerung gegen den noch unbesiegten Vizeweltmeister USA ein 1:3 (21:25, 20:25, 25:17, 31:33).

Im letzten Vorrundenspiel muss gegen die Niederlande (3:2-Sieg gegen Kuba nach 0:2-Rückstand) gewonnen werden, soll die Endrunde der besten sechs Mannschaften erreicht werden. Bundestrainer Hee Wan Lee hatte schon vor der Partie betont, dass die USA schwer zu bezwingen sein werden. «Sie sind eine kompakte Mannschaft. Aber gegen die Niederlande sehe ich durchaus eine Chance.» Die Amerikanerinnen wurden ihrer Favoritenrolle nur mit Mühe gerecht, da die deutsche Mannschaft nach dem verlorenen ersten Satz energischen Widerstand leistete.

Die Spielerinnen um Kapitän Angelina Grün hatten schon im zweiten Durchgang eine starke Phase, als sie von 4:4 auf 10:4 davonziehen konnten. Danach diktierte aber wieder das homogenere US-Team das Spielgeschehen und kippte mit neun Punkten hintereinander zur 13:10-Führung den Durchgang. Doch die deutsche Mannschaft vermochte sich im dritten Satz noch einmal zu steigern und feierte nach einer ständigen Führung den Satzgewinn. Der Angriff hatte sich nun auf die starke US-Blockarbeit besser eingestellt und konnte erfolgreich punkten. Im umkämpften vierten Durchgang konnten die deutschen Spielerinnen acht Matchbälle abwehren, ehe die Niederlage besiegelt war.

Die deutsche Mannschaft: Julia Schlecht, Kathy Radzuweit, Judith Sylvester (alle TSV Bayer Leverkusen), Angelina Grün (Foppapedretti Bergamo/Italien), Olessya Kulakowa (RC Cannes/ Frankreich), Atika Bouagaa (USC Münster), Kathleen Weiß (Schweriner SC); Tanja Hart (SSV Ulm), Cornelia Dumler (USC Münster), Anika Schulz (Schweriner SC), Christina Benecke (TVF PHOENIX Hamburg)

 

Deutschland - Financial Times Deutschland 

Samstag. 26. Juli 2003

Aral schießt mit Ball-Prämien ein Eigentor

Der Bochumer Tankstellenkonzern Aral gerät mit einem aktuellen Programm zur Kundenbindung unter Druck. In ungewohnter Form entschuldigt sich das zum britischen BP-Konzern gehörende Unternehmen mit Zeitungsanzeigen und auf der Internetseite für einen Engpass bei Prämien-Bällen.

Aral und BP sind Marktführer im deutschen Tankstellengeschäft. Die deutschen BP-Stationen werden schrittweise auf die Marke Aral umgerüstet. Nach Angaben eines Aral-Sprechers hat Aral/BP mit der Ballaktion seine Führung am deutschen Markt ausgebaut. Der Marktanteil lag zuletzt bei rund 22 Prozent.

"Wenn rund neun Millionen Menschen einen Ball wollen, dann bekommen sie ihn auch", heißt es im Anzeigentext. Aral wertet die Aktion als großen Erfolg und verspricht, die Lieferschwierigkeiten so schnell wie möglich zu beheben. "Leider haben wir bei unserer Ballaktion mit allem gerechnet, nur nicht mit einem derart unglaublichen Erfolg", schreibt der Vorstandsvorsitzende Uwe Franke auf der Aral-Internetseite.

Der Hamburger Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel, bekannt aus der Media-Markt-Werbung, sieht die Situation kritischer: "Wenn ein Unternehmen Produkte bewirbt, müssen diese grundsätzlich direkt und in ausreichender Menge verfügbar sein. Sollte Aral in seiner Werbung diese Verfügbarkeit suggeriert, also behauptet haben, man könne die Bälle gleich mitnehmen, wäre die Werbung irreführend", sagt Steinhöfel. "Die Kunden haben unter Umständen viel getankt, um Prämienpunkte zu erlangen, und werden dann verprellt."

Prämienabholung bis Oktober

Aral startete Anfang März ein Prämienprogramm, das bis Anfang September laufen soll. Kunden können beim Tanken, bei der Autowäsche oder beim Kauf von Schmierstoffen Punkte sammeln. Für 30 Punkte - die dem Kauf von 300 Litern Benzin entsprechen - bekommen sie wahlweise einen Fußball, Volleyball, Basketball, ein Tennis- oder Golfballset als Prämie. Noch bis Mitte Oktober können sich die Kunden ihre Prämien an den Tankstellen abholen, danach werden sie nur noch per Post zugestellt.

Ursprünglich hatte Aral mit einer Nachfrage von insgesamt rund drei Millionen Prämien gerechnet, mittlerweile wurden aber schon rund vier Millionen Bälle ausgeliefert. In den USA und in Fernost laufe die Ballproduktion auf Hochtouren, um den Engpass zu beseitigen, heißt es bei Aral.

Für weitere Verwirrung sorgt der Umstand, dass BP zu Jahresbeginn aus kartellrechtlichen Gründen rund 500 BP- und Aral-Tankstellen an die polnische PKN Orlen verkauft hatte. Die Polen haben Probleme, die Stationen zügig umzurüsten. Orlen-Stationen, die noch unter den Marken BP oder Aral laufen, nehmen nicht mehr an deren Marketingaktionen teil.

Übliche Praxis

Programme mit Bonuspunkten sind in der Branche mittlerweile üblich. Mechanismen zur Kundenbindung werden für die Tankstellenketten im verschärften Wettbewerb immer wichtiger, da der Benzinpreis beim Vergleich der Markengesellschaften nicht als Unterscheidungsmerkmal taugt. Bei Shell/Dea - hinter BP/Aral Nummer zwei am deutschen Tankstellenmarkt - heißt das Prämienprogramm "Clubsmart"; bei Esso - Nummer drei in Deutschland - läuft es unter "Driver Rewards".

Im Jahr 2000 allerdings löste Dea, damals noch Teil des RWE-Konzerns, mit der Einführung einer so genannten "Payback-Card" einen Preiskampf aus, der die Tankstellenbetreiber in Deutschland umgerechnet mehrere Hundert Millionen Euro kostete.

Olaf Preuß und Oliver Fischer

 

Deutschland - Berliner Morgenpost 

Samstag. 26. Juli 2003

Ostsee-Gefühl im Märkischen Viertel

Vor dem Hochhaus liegt der Strand

Reinickendorf - Das Wichtigste beim Beachvolleyball sind flinke Beine. Starke, lange Arme und eine Körpergröße oberhalb von 1,90 Meter können allerdings auch nicht schaden. Kommen Koordinationsvermögen und Ballgefühl dazu, darf der Spieler vom Erfolg träumen.

Wie die Berliner Beachvolleyballer Thomas Metsch und Stanley Klier. Beide starten heute beim Turnier am Märkischen Zentrum (9 bis 20 Uhr, Eintritt frei, Zugang ab Wilhelmsruher Damm zur Spielfläche hinter dem Zentrum). Thomas und Stanley sind im Feld mit den 20 besten Mannschaften aus Berlin und Brandenburg an Nummer zwei gesetzt. Bei einem Trainingsspiel sah es gestern sehr gut aus für die beiden. Sie gewannen gegen die Berliner Steffen Köpke und Robert Zip. Nun hoffen sie auf 250 Euro Preisgeld für den Turniersieg und möglichst viele Punkte für die Rangliste. Und natürlich auf gute Spiele und den Beifall der Zuschauer von der eigens errichteten Tribüne.

Ohne Sprungkraft geht beim Volleyball auf tiefem Sand gar nichts. Fallübungen gehören ebenfalls zum Training. "Die Zuschauer genießen beim Blick aufs Spielfeld das nette Ostseegefühl. Aber uns tun manchmal alle Knochen weh", sagte Thomas Metsch, nachdem er sich nach einem spektakulären Sturz wieder erhob. Dafür ernten die Athleten aber auch anerkennende Blicke der Damen im Publikum...

brun

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 26. Juli 2003

Grand Prix: Satzgewinn gegen Vize-Weltmeister

Morgen gegen Niederlande Entscheidung!

Gioia del Colle, Italien - Die deutschen Volleyball-Damen verpassten am Freitagabend eine Sensation, als sie letztendlich mit 1:3 (21:25, 20:25, 25:17, 31:33) gegen Vize-Weltmeister USA in ihrem vorletzten Vorrundenspiel der Gruppe A beim World Grand Prix unterlagen. 

"In den ersten beiden Sätzen fanden wir einfach kein Mittel gegen den amerikanischen Block, konnten uns nicht durchsetzen. Dann haben wir gewechselt, spielten schneller und kämpferischer. Im vierten Satz fehlte uns dann einfach noch die Erfahrung, sonst hätten wir einen fünften Satz herausholen können. Wir dürfen aber stolz auf unseren Kampfgeist sein. Wir haben nie aufgegeben", erklärte Team-Captain Angelina Grün nach dem Match. Bundestrainer Hee Wan Lee meinte: "Diese Niederlage ist schon ein wenig ärgerlich. Wir müssen aber einfach Geduld haben.“

Die Entscheidung, ob Deutschland die Endrunde erreicht, fällt am Samstag abend im letzten Match gegen die Niederlande. Wenn die DVV-Auswahl 3:2 gewinnt, sind die Niederlande und das deutsche Team punkt- und satzgleich, dann entscheidet der Ballpunktequotient. Bei einem 3:1 oder 3:0-Erfolg Deutschlands sind die DVV-Frauen für die Endrunde der besten sechs Teams qualifiziert.

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 26. Juli 2003

Männer: 2:3-Niederlage mit zweitem Anzug!

Die DVV-Männer haben ihr erstes von drei Testspielen gegen Gastgeber Tunesien verloren. In Tunis hieß es am Ende 3:2 (25-19, 21-25, 26-24, 23-25, 15-12) für den Gastgeber. Allerdings ließ Bundestrainer Stelian Moculescu die Spieler antreten, die in der bisherigen Saison kaum zum Einsatz kamen. 

Ilja Wiederschein, Michael Mayer, Georg Wiebel, Stefan Hübner, Sebastian Prüsener, Mark Siebeck und Libero Till Lieber spielten durch und „gegen die schnellen und aufschlagstarken Tunesier nicht schlecht“, wie Co-Trainer Ulf Quell meinte. „Wir wollen die Spieler sehen, die bis dato nicht so viel gespielt haben. 

Die Begegnungen gegen die Tunesier sind eine willkommene Abwechslung zum harten Training“, so Quell weiter. Am morgigen Samstag und am Sonntag, 28. Juli finden zwei weitere Partien gegen den WM-19. von 2002 statt.

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 26. Juli 2003

Flutlicht-Premiere in Konstanz!

Die Spannung rund um Konstanz steigt: Der Renault Beach Cup 2003 schlägt vom 25. – 27. Juli seine Zelte direkt am Ufer des Bodensees auf. Auf dem Klein Venedig Gelände wird das ganze Wochenende lang gepritscht, gebaggert, geschmettert – und das auch nachts. Denn erstmals wird bei einem Turnier der nationalen Serien in Deutschland bei Flutlicht gespielt.

Die Zuschauer dürfen sich auf eine fantastische Atmosphäre und Beach-Volleyball der Extraklasse freuen. Neben der amtierenden

U20-Europameisterin Friederike Romberg schlägt auch das neu formierte Duo Mireya Kaup/Silke Kerl, das zuletzt in Usedom und Binz den zweiten Platz erreichte, am Bodensee auf. Bei den Männern zählen das Brüderpaar Christoph und Philipp Lintner, das Renault-Beach-Team Martin Kern/Stefan Schmeckenbecher sowie die Freiburger Wolfgang Beck und Knut Winter, die am letzten Wochenende in Dortmund im Halbfinale standen, zum Favoritenkreis.

Besonders gespannt sein darf man, ob die Lokalmatadoren ihren Heimvorteil nutzen und den Favoriten ein Bein stellen können. In der Männer-Konkurrenz können die Duos Dietmar Bauer/Julian Sadleder und Marco Biegert/Karsten Klaile vom USC Konstanz auf die besondere Unterstützung der Fans hoffen. Im Teilnehmerfeld der Frauen werden Diemut Hösch und Lina Meyer sowie Melanie
Fleig und Bettina Köstler vor heimischer Kulisse hoch motiviert an den Start gehen.

Spitzensport, Party-Stimmung und Strandfeeling pur direkt am Ufer des Bodensees. Fest steht: An diesem Wochenende wird in Konstanz die Nacht zum Tag gemacht. Nicht nur auf den vier Courts, sondern auch bei der großen Beach-Party am Samstag ab 21.00 Uhr.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel