News

Dienstag, 29. Juli 2003 

Münsteraner Erfolgsuppe: Das Rezept
Die Endrunde knapp verfehlt
R.SH sorgte für gute Laune am Südstrand
Wunschtraum wurde endlich wahr
Uhmann löst EM-Fahrkarte
Männer: Ausgepowert durch Athletiktraining!
Renault Beach Cup: „Premiere nach Maß!“
Grand Prix: Zwei Punkte fehlten zur Finalrunde
Gatzke/Schoen setzen ein neues Karriere-Highlight

Juli 2003

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Deutschland - USC Münster-News 

Dienstag. 29. Juli 2003

Münsteraner Erfolgsuppe: Das Rezept

Man nehme drei Trainer und eine Mannschaft. Ergebnis: ERFOLG

.. so lautet das neuste Erfolgsrezept der zweiten Frauenmannschaft. Es hat sich vieles verändert in der Sommerpause:

Nicht nur das Gesicht der Mannschaft, auch der Trainerstab hat sich erweitert. So steht nun dem langjährigen Trainer Thomas kleine Holthaus ein junger und dynamischer Co-Trainer mit Namen Michael Ochman zur Seite, der durch sein Engagement und seine gute Laune stets frischen Wind ins Team bringt. Des Weiteren steht dem Trainer ein alter Bekannter zur Seite: Christian Rauscher, der unter anderem im Profi-Tennisbereich im Fitness- und Athletikbereich tätig ist, sorgt für die nötigen Kraft- und Ausdauerreserven der Mannschaft.
Nun zum Team!

Außerordentlich jung und aufstrebend präsentiert sich die Mannschaft in der kommenden Saison. Auf der zentralen Zuspielposition konkurrieren Katharina Holzgreve und Sandra Aßmann , die bereits Erstliga-Luft schnuppern durfte. Für den Außenangriff schmettern: Anna Manning als Kapitän, Friederike Mersmann, Alisa Kasselmann, die neu aus Essen- Borbeck dazustößt und Rieke Brink-Abeler, die wohl mit 23 Jahren die deutlich Älteste auf dem Feld sein wird. In der Mitte wird das Team mit Julia Kaufhold, Friederike Romberg, Sarah Stetzkamp und Jil Döhnert einen "Schuss" Würze in die Suppe geben. Diagonal präsentieren sich Lisa Beinborn und Susann Decker. Als Spezialistin für Annahme und Feldabwehr ist Steffi Golla am Werk. Allrounderin und somit für alle Positionen offen ist Lina Gorenc. Damit ist der Konkurrenzkampf vorprogrammiert, der eine weitere Zutat im Erfolgsrezept ist.

Momentan steht die zweite Frauenmannschaft in der Vorbereitungs-und Aufbauphase. Der wöchentliche Trainingsaufwand beträgt ca. 20 Stunden. Dieser wird sich jedoch in der Wettkampfphase weiter erhöhen. Neben den "Standard"-Zutaten am Ball kommen noch Kraft-, Ausdauer- und Athletikübungen hinzu. Kurz wirken lassen und schon hat das Team ein brodelndes Sieges-Süppchen fertig. 

Halt! Eine wichtige Zutat wurde noch vergessen. Ohne die richtigen Fans schmeckt auch die beste Suppe nicht. Tragen Sie als Zuschauer ein Teil zur Erfolgsuppe bei und unterstützen Sie die USC-Nachwuchsmannschaft bei den spannenden, attraktiven und hoffentlich siegreichen Spielen!

Wir sehen uns in der Halle!! 
Die zweiten Frauen  des USC Münster

 

Deutschland - Südwest Presse 

Dienstag. 29. Juli 2003

Die Endrunde knapp verfehlt

Um zwei Pünktchen haben sie die Endrunde der Weltserie verpasst, da flossen bei den deutschen Volleyballerinnen die Tränen. Doch der Trainer war zufrieden.

GIOIA DEL COLLE Im entscheidenden Match vergab das junge Volleyball-Team beim 2:3 (21:25, 28:26, 25:22, 21:25, 13:15) gegen die Niederlande eine 9:5-Führung im entscheidenden Satz und kassierte die dritte Niederlage im fünften Spiel. Trotzdem konnten sich die unglücklichen Spielerinnen des Vorrundenvierten über den Anschluss an die Weltspitze und einen Scheck von 20 000 Dollar freuen.

"Wir waren alle einfach zu fest im Kopf. Wir wussten, um was es geht, und haben einfach nicht unser bestes Volleyball gespielt", sagte Kapitän Angelina Grün und verabschiedete sich mit ihrem Team nach einem gemeinsamen Pizzaessen zum Frustabbau in die Karaoke-Bar. Die erneut überragende Angreiferin holte sich mit 98 Punkten den Titel der besten Spielerin der Vorrunde.

"Hätten wir ein paar Bälle anders gespielt, hätten wir Holland geschlagen und wären in der Endrunde gewesen", meint Bundestrainer Hee Wan Lee: "Aber die Mannschaft ist jung und muss noch viel lernen. Insgesamt bin ich mit unserem Auftritt zufrieden." Gegen Olympiasieger Kuba gab es den ersten Sieg in der gesamtdeutschen Geschichte, gegen die Volleyball-Großmacht Japan den dritten.

Bei den erwarteten 1:3-Niederlagen gegen Weltmeister Italien und Vizeweltmeister USA spielte das deutsche Team mit den starken Talenten Atika Bouagaa und Kathy Radzuweit glänzend mit, ehe die von der überragenden Deutschland-Legionärin Ellis Leferink angetriebenen Holländerinnen alle Träume zunichte machten.
Die Männer haben ihre Vorbereitung auf die EM im September mit einem Sieg und einer Niederlage in Freundschaftsspielen gegen Tunesien fortgesetzt.

 

Deutschland - Eckernförder Zeitung 

Dienstag. 29. Juli 2003

R.SH sorgte für gute Laune am Südstrand

Die Beach-Fun-Tour des Radiosenders R.SH machte am Sonnabend Station in Eckernförde und verwandelte den Südstrand in ein „Eventareal“: Eine große Musikbühne, Bungee-Trampolin, ein Beach-Volleyball-Turnier sowie ein buntes Kinderprogramm luden Groß und Klein zum Mitmachen ein.

Doch der verregnete Sonnabend-Vormittag hielt wohl erst einmal viele Leute davon ab, den Weg zum Südstrand zu finden. Und getreu dem Motto, wenn die Leute nicht zu uns kommen, holen wir sie ab, machten sich die Animateurinnen Rebecca Köhlert und Bianka Brendemühl mit ihrem Team auf den Weg in die Eckernförder Innenstadt: „Wir hatten sofort eine Traube von Menschen um uns herum, als wir unseren Clubtanz aufführten“. Viele hätten auch spontan mitgemacht, erzählt Rebecca Köhlert begeistert. Ihre Wirkung hatte diese Aktion nicht verfehlt und je besser das Wetter am Nachmittag wurde, desto mehr Menschen trafen am Südstrand ein.

Dort wies schon der große Autokran auf eine besondere Aktion hin: Auf bis zu 70 Meter Höhe konnten die Besucher sich in einem Korb hochziehen lassen und die besondere Aussicht aus luftiger Höhe auf die Eckernförder Bucht genießen. Die ganz Mutigen konnten in die Tiefe springen: Natürlich an einem Bungee-Seil. Doch so sehr die Teamer auch an der Werbetrommel rührte, nur wenige Menschen wollten „ihre Angst besiegen“ und das „Kribbeln im Bauch“ nachvollziehen, dass ihnen versprochen wurde.

Auch Jan Lucas Schmidt war das große Bungee-Springen nicht geheuer: Der 13-jährige aus Essen macht in Eckernförde mit seiner Familie Urlaub und nutze lieber den „kleineren Bruder“: Das Bungee-Trampolin ließ sogar gewagte Sprünge mit Überschlägen zu.

Viele Kinderspiele oder eine Mini-Play-Back-Show blieben bei den „Kleinen“ in nachhaltiger Erinnerung. Neben Musik vom Plattenteller oder auch Live-Musik konnten die Großen abends bei der Wahl zu Mrs. und Mr. Beach ihre Geschicklichkeit und Überzeugungskraft unter Beweis stellen: Ob beim Einsammeln von BH´s der Damen im Publikum oder beim pantomimischen Darstellen von morgendlichen Frühstücksszenen: Auch hier kam das Publikum voll auf seine Kosten.

Patrick Luckenbach

 

Deutschland - Schwarzwälder Bote 

Dienstag. 29. Juli 2003

Wunschtraum wurde endlich wahr

J. Schmalz GmbH hat ab sofort ihr eigenes Beachvolleyballfeld

Glatten. Beim Sommerfest weihte die Firma Schmalz das neue, firmeneigene Beachvolleyballfeld ein. Hintergrund ist die Idee, den Teamgedanken unter den 260 Mitarbeitern, deren Motivation und Kreativität zu fördern.

Der Hersteller von Vakuum- und Handhabungstechnik will nun zusätzlich zu Kursen und Seminaren zur Weiterbildung auch Freizeitaktivitäten anbieten, unter anderem in den Sportarten Volleyball, Beachvolleyball, Tischtennis, Kegeln und Badminton.
Beachvolleyball steht auf der Hitliste seit Jahren ganz oben. Wurde zu Beginn noch auf einer Wiese hinter dem Hauptgebäude gespielt, die jedoch dem Neubau weichen musste, so spielten die Mitarbeiter anschließend auf diversen Beachplätzen in der Umgebung. Ein Wunschtraum für alle war jedoch immer schon ein firmeneigenes Beachvolleyballfeld.

Mitarbeiter packen selbst beim Bau mit an

Mit dem Bau des neuen Firmengebäudes, das im vergangenen Herbst eingeweiht wurde, nahmen dieser Wunschtraum immer konkretere Formen an. Als Bauplatz bot sich die Wiese neben der neuen Fertigungshalle an. Um das Feld zügig fertig zu stellen, packten die Mitarbeiter auch selbst mit an und konnten nun beim Sommerfest erstmals darauf baggern und pritschen. Das Feld ist für die Schmalz-Mitarbeiter jederzeit, auch am Wochenende, nutzbar.

Und so treffen sich hauptsächlich gegen Abend die Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Abteilungen, um beim Beachvolleyball Spaß zu haben, den Arbeitsalltag hinter sich zu lassen, Stress abzubauen und um sich auf kommende Schmalz-Beachvolleyball-Turniere vorzubereiten.

 

Deutschland - Thüringische Landeszeitung 

Dienstag. 29. Juli 2003

Uhmann löst EM-Fahrkarte

Gotha. (tlz/via) Für die Europameisterschaft im Beach-Volleyball in Brno vom 7. bis 10. August nominiert wurde Stefan Uhmann vom VC Gotha.

Uhmann hatte letztes Wochenende bei Lehrgängen in Bad Blankenburg und Berlin mit seiner Leistung überzeugt und damit die Fahrkarte erstanden. Am kommenden Wochenende fährt Uhmann mit der B-Jugend zur Deutschen Meisterschaft.

 

Deutschland - DVV-News 

Dienstag. 29. Juli 2003

Männer: Ausgepowert durch Athletiktraining!

DVV-Auswahl unterliegt Tunesien 0:3

Die DVV-Männer-Auswahl hat das letzte von drei Länderspielen gegen Gastgeber Tunesien mit 0:3 (23-25, 20-25, 17-25) verloren. Zuvor lauteten die Ergebnisse aus deutscher Sicht 2:3 und 3:0. Die deutsche Mannschaft wird am Dienstag, 29. Juli, den Rückflug antreten. Am 2. August treffen sich die Spieler um Kapitän Stefan Hübner in Heidelberg zum nächsten Lehrgang.

Bundestrainer Stelian Moculescu nahm – wie angekündigt – keine Rücksicht auf die Länderspiele gegen den WM-19. und ließ seine Mannschaft voll „Athletik bolzen, um die Grundlagen für die EM zu legen“, wie Co-Trainer Ulf Quell meinte.

So verwunderte es niemanden, dass Frank Dehne, Christian Pampel, Björn Andrae, Wolfgang Kuck, Norbert Walter, Stefan Hübner und Till Lieber am heutigen Tag den Kürzeren zogen. Nach dem zweiten Satz wechselte Moculescu die komplette Mannschaft aus, doch auch dies brachte keinen Satzgewinn.

Im Verlauf des Trainingslagers von Heidelberg kommt es zu zwei offiziellen Länderspielen gegen Rumänien. Am 9. August spielen beide Teams im Olympiastützpunkt Heidelberg (19.30 Uhr) gegeneinander, tags darauf heißt es in Riedstatt-Goddelau (19.30 Uhr) erneut Deutschland gegen Rumänien.

 

Deutschland - DVV-News 

Dienstag. 29. Juli 2003

Renault Beach Cup: „Premiere nach Maß!“

24 000 Zuschauer vom Night Cup am Bodensee begeistert

Beach-Volleyball der Extraklasse in Klein-Venedig! Den neunten Tourstopp der diesjährigen Renault Beach Cup Serie wird die Bodensee-Metropole Konstanz nicht so schnell vergessen: erstmals in der Geschichte des Beach-Volleyballs in Deutschland wurde ein Turnier Tag und Nacht und unter Flutlicht ausgetragen. Den Sieg beim südlichsten Turnier der Renault Beach Cup Serie trugen bei den Frauen Claudia Lehmann/Leonie Müller davon, Christian Kilgus/Karl Strempel waren der Maßstab bei den Männern.

Tropische Temperaturen am „Konstanzer Trichter“ verlangten den Teams am heutigen Finaltag alles ab. Während die Spielerinnen und -Spieler gestern Abend noch die laue Sommernacht unter den großen Heliumballons genießen konnten, rann bei Aktiven und Zuschauern heute der Schweiß. Am besten damit zurecht kamen Claudia Lehmann und Leonie Müller, die sich am Freitag für das Hauptfeld in Konstanz qualifiziert hatten. Erfolgsverwöhnt vom Triumph in Dortmund letzte Woche riss Leonie Müller ihre Partnerin mit und die beiden schmetterten sich gegen Susann Nitzsche/Friederike Romberg ins Finale von Konstanz. Mit einem souveränen 2:0-Erfolg behielt das kurzfristig formierte Duo auch im Endspiel die Oberhand und verwies ihre Gegnerinnen Hagenow/Schubert auf Platz zwei. Leonie Müller konnte damit den zweiten Triumph binnen einer Woche mit wechselnden Partnerinnen feiern. Auf Rang drei landete das Team Nitzsche/Romberg.

Bei den Männern bestätigten Martin Kern/Stefan Schmeckenbecher ihre Setzung an Position zwei und zogen souverän mit 2:0 ins Endspiel ein. Am Finalgegner Kilgus/Strempel, die im Halbfinale die späteren Dritten Buchner/Richter auschalteten, biss sich das Renault-Beach-Team jedoch die Zähne aus. Obwohl der Renault Beach Cup in Konstanz für Christian Kilgus und Karl Strempel erst das zweite Turnier der laufenden Saison war, boten sie Martin Kern und Stefan Schmeckenbecher in einem spannenden Finale vor vollen Tribünen erfolgreich Paroli. Mit 21:23, 21:18 und 15:12 holten sie sich den zweiten Sieg im zweiten Turnier und behalten somit ihre „weiße Weste“ als ungeschlagenes Beach-Duo.

Die Entscheidung, den Renault Beach Cup Konstanz erstmals mit einem Night Cup auszurichten war ein voller Erfolg. Das belegen auch die Zuschauerzahlen eindrucksvoll: rund 24 000 Besucher verfolgten das Geschehen auf den Courts bei Tag und bei Nacht und feierten bis weit nach Mitternacht bei der großen Radio 7-Party auf dem Eventgelände Klein-Venedig.

 

Deutschland - DVV-News 

Dienstag. 29. Juli 2003

Grand Prix: Zwei Punkte fehlten zur Finalrunde

Zwei Punkte trennten Deutschlands Volleyballerinnen beim Grand Prix 2003 in Italien von der Finalrunde der besten sechs Teams. Zwei Punkte mehr und die DVV-Auswahl hätte mindestens 30.000 US Dollar mehr an Preisgeld kassiert, wäre Gruppen-2. und nicht Gruppen-4. geworden. Das mit 13:15 im fünften Satz gegen die Niederlande verlorene Spiel löste dementsprechende Reaktionen aus, Tränen flossen.

Anstelle der Finalrunde, die nun die Teams von Korea, Russland, China, USA, Niederlande und Italien bestreiten, reisten die enttäuschten Spielerinnen gestern Abend nach Deutschland zurück. Nach einer Woche Pause trifft sich das Team von Bundestrainer Hee Wan Lee am 4. August in Schwerin zum nächsten Lehrgang. Vom 14.-16. August stehen drei Länderspiele gegen die Tschechische Republik auf dem Programm (14. um 18.30 Uhr in Görlitz, 15. um 18.30 Uhr in Bautzen, 16. um 16.00 Uhr in Dresden), die als Vorbereitung auf die europäische Qualifikation für den Grand Prix 2004 dienen. Dieses Qualifikationsturnier findet vom 26.-31. August in Pila/Polen mit den Teams Russland, Bulgarien, Niederlande, Griechenland, Polen und Deutschland statt. Die drei Erstplatzierten qualifizieren sich für den Grand Prix 2004 in Italien.

Trotz aller Enttäuschung gab es beim Grand Prix 2003 natürlich auch Erfreuliches: Angelina Grün spielte wieder ein Mal überragend und war beste Punktesammlerin aller am Turnier beteiligten Spielerinnen. Und Kathy Radzuweit erreichte den 3. Platz in der Kategorie „beste Blockspielerinnen“.

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten 

Dienstag. 29. Juli 2003

Gatzke/Schoen setzen ein neues Karriere-Highlight

Beach-Duo in Kühlungsborn Vierter

Auf dem Weg ins Halbfinale bezwang das Duo das Nationalteam Dieckmann/Scheuerpflug. Das Ticket für die deutsche Meisterschaft am Timmendorfer Strand ist Gatzke/Schoen nun nicht mehr zu nehmen.

KÜHLUNGSBORN/his – Thorsten Schoen und Jan-Erik Gatzke haben am vergangenen Wochenende ein neues Highlight in ihrer Karriere gesetzt. Die beiden Beach-Volleyballer erreichten in Kühlungsborn erstmals das Halbfinale bei einem Masters-Turnier und landeten auf Rang vier.

Als Nummer acht der Setzliste zogen sie zum Auftakt durch einen Zwei-Satz-Sieg gegen Ambelang/Rieke in die nächste Runde ein. Dort wartete mit dem Nationalteam Andreas Scheuerpflug und Christoph Diekmann ein scheinbar übermächtiger Gegner. Denn die Formation wird nicht nur in der deutschen Rangliste auf Platz zwei geführt, sondern gehört nach dem vierten Platz beim Grand-Slam-Turnier im französischen Marseille zu den besten zwölf Teams der Welt. Gatzke/Schoen konnten den Favoriten vor über 2500 Zuschauern auf dem voll besetzten Center-Court im ersten Satz aber Paroli bieten und entschieden den Durchgang mit 21:19 für sich. Eine Sensation lag in der Luft; und als Schoen im zweiten Abschnitt mit vier starken Aufschlägen eine 5:1-Führung herausgearbeitet hatte, war sie sogar zum Greifen nahe. Gatzke/ Schoen hielten den Vorsprung und machten den Sprung in die nächste Runde durch einen 21:17-Sieg perfekt.

Gegen Sven Anton und Malte Holschen spielten sie im Anschluss um die Halbfinalteilnahme. Der erste Satz ging mit 21:14 an die Dürener, Satz zwei entschieden der Schüttorfer und der Hannoveraner für sich. Beim 10:10-Zwischenstand im Tiebreak gelang es Gatzke/Schoen dann aber, sich entscheidend abzusetzen. Mit 15:11 schafften sie den Halbfinaleinzug.

In der Runde der letzten Vier sollte der Gegner dann wieder Dieckmann/Scheuerpflug heißen, die sich erwartungsgemäß erfolgreich durch die Verliererrunde gekämpft hatten. Am Sonntagmorgen erwies sich das Nationalteam als zu stark. Mit 21:14 und 21:16 rehabilitierten sie sich für die Niederlage vom Vortag. Während Dieckmann/Scheuerpflug durch einen klaren Zwei-Satz-Erfolg gegen Anton/Holschen den Turniersieg unter Fach und Dach brachten, unterlagen die beiden Niedersachsen im kleinen Finale denkbar knapp den an Nummern zwei gesetzten Kay Matysik und Thomas Kröger (19:21, 19:21).

Diese Niederlage konnte ihre Freude aber nicht nur kurzzeitig trüben. Schließlich haben Gatzke/Schoen mit dem Halbfinaleinzug ihr großes Saisonziel, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, endgültig verwirklicht. "Wir haben das bisher beste Ergebnis unserer Karriere erzielt und die Tickets für Timmendorf sind jetzt sicher", lautete Schoens außerordentlich positives Wochenendfazit.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel