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| Deutschland - Smash-News |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
Klagenfurt: 4 deutsche Frauenteams im Hauptfeld
Susanne Lahme und Danja Müsch sowie Helke Claasen und Judith Deister stehen beim Grand Slam in Klagenfurt im Hauptfeld ! Lahme/Müsch setzten sich mit 2:0 (21-14, 21-17) gegen Gavio-Cicola und mit 2:1 (22-20, 22-24, 15-9) gegen Bruschini/Solazzi, beide Italien, durch. Claasen/Deister siegten gegen gegen Nagy-Petho aus Ungarn mit 16-21, 21-16, 15-13 sowie über M. Crespo-Esteves Ribalta aus Cuba mit 21-19, 21-18 !
Direkt für das Hauptfeld qualifiziert sind die Teams Okka Rau/Steffi Pohl und Andi Ahmann/Jana Vollmer.
Bei
den Männern sind Dieckmann/Reckermann, Dieckmann/Scheuerpflug und Ahmann/Hager
direkt für das Hauptfeld qualifiziert, Brink/Schneider und Klemperer/Rademacher
müssen sich qualifizieren.
| Hamburg - Pinneberger Zeitung |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
Beach-Volleyball für Jugendliche
Quickborn - Am Sonnabend, 23. August, veranstaltet die Quickborner DLRG-Jugend ihr traditionelles Kinderfest im Freibad an der Feldbehnstraße. Zusätzlich zum großen Spieleparcours für Kinder im Alter von vier bis elf Jahren organisieren die aktiven Rettungsschwimmer erstmals ein Beach-Volleyball-Turnier für Jugendliche. Als Startgebühr müssen die Teams je einen Euro zahlen.
Für
das Turnier können sich sowohl Einzelpersonen, die sich vor Ort zusammenfinden,
als auch komplette Mannschaften, etwa fünf Personen, anmelden. Frühzeitiger
Kontakt ist per E-Mail über Jugendausschuss@quickborn. dlrg.de erwünscht.
Letzte Meldungen sind am Veranstaltungstag möglich. Das Spektakel beginnt um 11
Uhr.
mra
| Deutschland - Smash-News |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
Volleyball-WM
2004 nach Deutschland vergeben!
Die
Volleyball-Weltmeisterschaft der Behinderten wird im Jahr 2004 in Deutschland
stattfinden. Die World Organisation Volleyball for Disabled (WOVD) gab in einer
offiziellen Mitteilung dem Ausrichterverbund, bestehend aus KreisSportbund
Mettmann e.V. und Stadtsportverband Mettmann e.V. bekannt, dass
Deutschland und die Stadt Mettmann bei Düsseldorf den Zuschlag für die WM
erhalten haben.
Vom 09. - 18. April
2004 werden die acht besten Nationalteams der Welt aus vier Kontinenten,
darunter auch der Gastgeber und vierfache Paralympicssieger (1988 in Seoul, 1992
in Barcelona, 1996 in Atlanta und 2000 in Sydney) Deutschalnd um den WM-Titel kämpfen.
10 Jahre nach dem
letzten internationalen Event dieser Größe in Deutschland, damals in Bottrop,
will sich das deutsche Team um den Erfolgstrainer Athanasios Papageoriou wieder
dem deutschen Publikum präsentieren und sich im eigenen Land die WM-Krone
aufsetzen. Das Finale, das am 17 April 2004 um 16.00 Uhr ausgetragen wird, überträgt
das WDR-Fernsehen live.
| Deutschland - VG WiWa-News |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
WiWa
Hamburg nimmt Herausforderung Bundesliga an
Nach
dem ersten Freudentaumel über den Auftieg und einer arbeitsreichen Phase des
Managements in der Sommerpause präsentiert sich die VG WiWa Hamburg mit
kompletten Kader und neuer Heimspielhalle für die Saison 2003/2004.
Während
sich die Spielerinnen nach der Saison in eine wohlverdiente Pause
verabschiedeten, kam auf das Management und das übrige Organisationsumfeld ein
Berg von Arbeit zu. Insbesondere galt es den Etat für die kommende
Bundesligasaison zu sichern.
Inzwischen wurde ein Kooperationsvertrag zwischen den Mitgliedsvereinen der Spielgemeinschaft geschmiedet und die drei Vorstände der Mitgliedsvereine sind übereingekommen, die hohen finanziellen Verpflichtungen zunächst einmal gemeinsam zu schultern.
Auch im Sponsering-Bereich konnten Erfolge erzielt werden: Nach der Signal-Iduna Generalagentur Ralf Schützke, die der VG WiWa bereits seit 1997 als treuer Partner zur Seite steht, ist mittlerweile auch die Hauptverwaltung der SIGNAL-IDUNA Versicherungs AG auf die sportlichen Erfolge der Mannschaft aufmerksam geworden und hat entsprechende Unterstützung zugesichert. Als weitere Sponsoren wurden die Werbemittelagentur NEUN Design sowie das SUZUKI-Autohaus Langenhorn gewonnen. Letzteres wird Kraftfahrzeuge für die Fahrten zu Auswärtsspielen zur Verfügung stellen.
Um
den DVV-Richtlinien gerecht zu werden, musste man den Horner Weg verlassen und
in eine neue Spielhalle ziehen. Fündig geworden ist die VG WiWa Hamburg
im eigenen Stadtteil mit der Wandsbeker Sporthalle. Sie dient der Mannschaft ab
August auch als Trainingshalle.
In
Kooperation mit der Wichern-Schule, auf deren Gelände sich die meisten
Trainingshallen der VG WiWa befinden, ist damit begonnen worden die Jugendarbeit
zu verstärken. Dazu gehören die regelmäßige Teilnahme an der
Sportlehrerkonferenz, die Präsenz bei Schulturnieren und die Bereitschaft im
Verein neue Jugendmannschaften aufzubauen und zu betreuen. Hier bildet auch die
Bundesligamannschaft keine Ausnahme, so nimmt sich Kathrin Urban, soweit der
Bundesligaspielbetrieb es zulässt, ab dieser Saison einer weiblichen A-Jugend
des Vereins an.
Aber
auch im sportlichen Bereich sind die Planungen weit voran getrieben worden. Alle
Leistungsträger der Aufstiegssaison haben auch für die 2. Liga zugesagt,
lediglich Fides Kreft geht in eine Babypause. Trainer Carsten Schmidt hofft
jedoch, dass Sie zum zweiten Teil der Saison das Training wieder aufnehmen kann,
da die starke Außenangreiferin einen erheblichen Teil zum Aufstieg der
Mannschaft beigetragen hat. Als neue Mittelblockerin konnte Silke Niemeyer vom
Regionalligisten TuS Jork gewonnen werden. Zudem kehrte Katharina Kozuch vom
Zweitligisten CVJM zurück und wird den Außenangriff verstärken. Neben Petra
Halfmann wird diese Saison die erfahrene Claudia Hahnefeld, die vom MTV
Obernkirchen in den Osten Hamburgs wechselt, im Zuspiel agieren.
Nachwuchsspielerin Sara Behrend nimmt den Weg aus Lübeck auf sich, um für WiWa
Hamburg aufschlagen zu können. Sie ist universell einsetzbar.
Jetzt
geht es für das Team an die unmittelbare sportliche Vorbereitung. Geplant sind
vor der Saison noch drei Turnierteilnahmen, bevor es dann ernst wird.
Das
erste Heimspiel in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße) findet am 20.09.2003,
um 15.00 Uhr statt und ist gleich das Derby mit dem Lokalrivalen CVJM.
Der
Kader 2003/2004: Sandra Landvoigt (Mitte), Ina Schlüter (Außen), Kathrin Urban
(Außen/Libero), Heike Kreutzmann (Diagonal), Michaela Paul (Mitte), Jana
Takacova (Diagonal), Petra Halfmann (Zuspiel), Anja Danch (Universal), Caren
Breitung (Libero), Fides Kreft (Außen), Silke Niemeyer (Mitte), Sara Behrend
(Universal), Katharina Kozuch (Außen) und Claudia Hahnefeld (Zuspiel)
| Deutschland - SSV Ulm-News |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
Erneut
eine positive Meldung vom
Transfermarkt des SSV Ulm. Alice Blom
(Niederlande) hat am Dienstag telefonisch für die nächste Saison in Ulm zugesagt.
Damit kann der SSV Ulm jetzt 10
Spielerinnen im Kader vorweisen, zuzüglich der Nachwuchsspielerin
Kathrin Neumaier, die zunächst weiter Spielerfahrung in der zweiten Mannschaft
sammeln soll.
Einmal mehr hinterläßt damit Elles Leferink ihre Visitenkarte mit einer sehr
guten Empfehlung. Laut Mathias Eichinger
kann Alice Blom sportlich dasselbe Niveau spielen wie ihre Vorgängerin Elles
Leferink. Ob es ihr gelingt, auch in den entscheidenden Situationen ähnliches
zu vollbringen, davon wollen sich die Ulmer positiv überraschen lassen.
Man
hofft, daß Alice schon am 6. September beim Freundschaftsspiel gegen den VC
Augsburg (im Rahmen des Söflinger KUSS) dabei sein kann, wenn sie nicht bei der
Nationalmannschaft weilen muss.
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
Sparkurs
bei Sportförder-Riese Bayer
Leverkusen (dpa) - Die Bayer AG, einer der größten
Sportförderer in Deutschland, hat beim Sponsoring Sparkurs eingeschlagen. «Im
Bereich des gesamten Sports haben wir die Vereine aufgefordert, fünf Prozent
einzusparen», erklärte Meinolf Sprink, Sportbeauftragter des Leverkusener
Chemie-Konzerns, in einem dpa-Gespräch.
«Wir gehen als
Unternehmen in eine schwierige Phase. Und schließlich ist der Sport keine Insel
der Glückseligkeit.» Exemplarisch dafür, dass bei der Förderung genauer
hingesehen wird, ist der Fall des deutschen Badminton-Meisters Bayer 05
Uerdingen. «Unter Werbeimage-Gesichtspunkten waren die 150 000 Euro nicht
mehr zu vertreten», meinte Sprink, «die Bundesliga-Spiele haben keinen
Menschen interessiert und die Medien auch nicht.» Da unterstütze man lieber
die Bundesliga-Teams im Frauen-Handball und - Volleyball, zu denen stets rund
1000 Zuschauer kommen.
Angesicht
der schwierigen wirtschaftlichen Zeiten will Bayer in seinen Clubs auch das
Sponsoren-Monopol aufgeben. «Bayer ist so gut aufgestellt, dass es ein Umdenken
gibt. Wir möchten gern auch andere Sponsoren für unsere Sportförderung
gewinnen», berichtet Sprink. Gespräche mit zwei größeren Unternehmen, die
Partner werden wollen, würden bereits mit guter Aussicht geführt.
Obwohl die
Bayer AG im 99. Jahr nach der Gründung des TSV 04 Leverkusen, dem ersten von
mittlerweile 29 Werksclubs mit 55 000 Mitgliedern, einsparen muss und neue
Geldquellen erschließen will, bleibt sie ein Riese unter den Sponsoren. Mit 15
Millionen Euro fördert die Bayer AG den Amateursport, mit sechs Millionen wird
der Profisport ohne Fußball unterstützt und noch einmal 15 Millionen erhalten
die Bundesliga-Kicker von Bayer Leverkusen. Die Fußball-GmbH erwies sich in der
Saison 2001/2002 als besonders profitabel: Das damalige Erreichen des
Champions-League-Finale hatte einen intern geschätzten Werbewert für Bayer von
rund 80 bis 100 Millionen Euro.
Gelohnt
haben sich die Fördergelder aber auch für den gesamten deutschen Sport. So
holten die Bayer-Athleten 55 Medaillen bei Olympischen Spielen, 32 bei
Paralympics, 200 bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen 100 Europameister-Titel
und 800 bei deutschen Titelkämpfen.
«Im
Gegensatz zu anderen Unternehmen wie Gerolsteiner oder Telekom, die eher
Promotion machen, fördern wir den Sport an sich, um ein Werbeimage zu erhalten»,
so Sprink. Das Sponsoring wird seiner Ansicht nach immer wichtiger werden, «da
die öffentlichen Hände auf Dauer auf dem Rückzug sind». Die Wirtschaft wird
andererseits künftig genauer hinsehen, wen und für was sie ihr Geld ausgibt.
«Die Sportverbände müssen sich etwas einfallen lassen. Viele haben es aber
nicht kapiert, dass sie auch eine Gegenleistung bringen müssen.»
Der
Umbruch in der deutschen Fernseh-Landschaft, in der neben Fußball und Formel 1
sowie einmal im Jahr die Tour de France nicht viel Sport zu gedeihen scheint,
macht es den Verbänden aber nicht einfacher. «Es kommt zu einer Verödung der
Landschaft, manche Sportarten haben ja schon jetzt keine Plattform mehr», weiß
Sprink. Der Sport müsse darauf endlich reagieren. Aber: «Bei vielen Verbänden
fehlt einfach die Professionalität.»
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
Duo
Ahmann/Hager wollen Comeback starten
Der
Olympiadritte Jörg Ahmann und sein Partner Axel Hager wollen am Freitag beim
dritten Grand-Slam-Turnier der Beachvolleyballer in Klagenfurt ein Comeback
starten. Wegen mangelnder sportlicher Resultate war dem Duo vor zwei Wochen die
finanzielle Förderung des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und der
Sporthilfe gestrichen worden.
Ahmann/Hager
(Fellbach/Eimsbüttel) sind ebenso wie die Europameister Markus Dieckmann/Jonas
Reckermann (Moers) und Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (Berlin) für
das Hauptfeld qualifiziert. Bei den Frauen sind Stephanie Pohl/Okka Rau
(Hamburg) und Andrea Ahmann/Jana Vollmer Schmiden/Rottenburg) für das am
Donnerstag beginnende Hauptfeld gesetzt. Insgesamt sind bei dem mit 260.000
Dollar dotierten Turnier neun deutsche Teams am Start.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
Auch
Meva´a bekam den Laufpass
Der
neue Kader des Zweitligisten Moerser SC umfasst 15 Spieler. Krivec erklärt den
Aufstieg zum Muss.
Dies sei
die Mannschaft, mit der man in der kommenden Saison durch die zweite
Volleyball-Bundesliga marschieren, den Aufstieg perfekt machen und sich anschließend
im Oberhaus etablieren wolle. Sagt Günter Krivec, Präsident des Moerser SC.
"Ich gehe davon aus, dass wir die Spielzeit mit dieser Truppe ohne
Niederlage überstehen werden", lehnt sich der MSC-Macher gewohnt weit aus
dem Fenster. Der Mann hat nun mal mindestens zwei Berufe: Apotheker und
Optimist. Derart gestrickte Menschen vergessen halt auch schnell, dass sich ihre
Zuversicht in der Vergangenheit bisweilen als Trugschluss herausgestellt hat.
Sei´s
drum. Diesmal jedenfalls ist sich Krivec besonders sicher; sieht in der zweiten
Liga kein einziges Team, das den "Adlern" auch nur annähernd das
Wasser reichen könnte. Zumal man mit Igor Arbutina endlich den nahezu perfekten
Trainer gefunden habe. "Wen ich auch frage: Alle sind von seiner Arbeit
begeistert", berichtet der Präsident, nachdem er Coach und Mannschaft in
einen dreiwöchigen Urlaub entlassen hat. Alle, das sind: die Spieler,
Abteilungsleiter Heinz Reintges, Ex-Meistermacher Jürgen Wagner und natürlich
Krivec selbst.
Und wer
den umtriebigen Geschäftsmann kennt, konnte sicher sein, dass sich gegenüber
der Ende Juni gegebenen "Wasserstandsmeldung" in Sachen MSC-Kader noch
etwas tun würde. Das wohl Wichtigste für die Fans: "Sprungwunder"
Christian Meva´a wird seine Flummi-Fähigkeiten überraschender Weise künftig
woanders als in Rheinkamp unter Beweis stellen müssen. Nach Arne Steffen,
Stefan Trienen, Alex Berdon, Bruno Maric, Novak Stankovic, Roman Vodvarka,
Torben Mols und Sebastian Schusser bekam auch der Mann aus Kamerun den Laufpass.
Offizielle
Begründung: fehlende sportliche Perspektive. Ob noch mehr dahinter steckt,
wollte niemand bestätigen. "Jedenfalls wird Meva´a nach seiner Rückkehr
von Länderspielen mit der Nationalmannschaft noch einmal nach Moers kommen,
damit er sich in vernünftiger Form verabschieden kann", sagt Krivec.
Kein
Schnellkurs für Stebner
Verabschiedet
hat man sich bei den Moersern auch von dem Ansinnen, mit Torben Tidick (bereitet
sich derzeit mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft auf die WM im Iran
vor) als einzigem echten Zuspieler ins Titelrennen zu gehen und den Außenangreifer
Ferdinand Stebner in einem Schnellkurs auf Regisseur Nummer zwei zu trimmen.
Stattdessen stehen im jetzt offenbar amtlichen MSC-Kader mit dem Holländer Huib
den Boer (bislang Alcom Capelle) und Nachwuchsmann Yannik Gerhard (CVJM Siegen)
zwei weitere Steller. Weg vom Fenster sind hingegen die aus dem
Volleyball-"Mekka" eingereisten Engländer Alex Porter und Danny
Weemes - ihnen traute Trainer Arbutina den Sprung ins Halbprofitum nicht zu.
Stattdessen setzt der MSC künftig auf die Dienste des Ungarn Gergely Mondi, den
Ex-Trainer Laszlo Buzek seinem früheren Chef Krivec empfohlen hat. Auch Georg
Grozer junior kennt den Magyaren, der bereits in der Nationalmannschaft seines
Landes zum Einsatz gekommen sein soll.
Das
komplette Aufgebot des MSC in der Saison 2003/2004, Zuspieler: Torben Tidick,
Huib den Boer, Yannik Gerhard; Diagonalspieler: Georg Grozer, Jan Terhoeven
(eigener Nachwuchs); Mittelblocker: Sascha Bandow, Tobias Moerkerk (Merkur
Kleve), Gergely Mondi, Marijo Ramadza; Außenangreifer: Nils Lieber, Ferdinand
Stebner, Teodor Hirs, Jan-Pieter Waale, Radomir Mijovic; Libero: Dejan Jazic.
Manfred
Pichl
| Deutschland - Frankfurter Rundschau |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
Am Wochenende trifft sich zum zweiten Mal die Beach-Volleyball-Elite mitten in der Stadt
Ab Freitag wird auf der Konstablerwache gebaggert. Nicht etwa, weil das letzte Stündlein des ungeliebten Podests geschlagen hätte, das nun eingeebnet würde. Nein, ein Wochenende lang wird auch gepritscht und geschmettert: Beach-Volleyball ist angesagt. Apfelwein und Bratwurst auf dem samstäglichen Erzeugermarkt weichen isotonischen Getränken und Energie spendenden Bananen. Zum zweiten Mal wird die Beach-Volleyball-Elite auf der Konstablerwache den Renault Beach Cup austragen. Im vorigen Jahr kamen 25 000 Zuschauer, dieses Jahr werden sogar noch mehr erwartet.
Da Strand-Volleyball nur auf Sand Sinn hat, muss bis zum ersten Aufschlag noch eifrig gebuddelt und Sand verschoben werden. Schon am Dienstagmorgen rollten die ersten der insgesamt 35 Laster an, um die rund 700 Tonnen Sand vom Langener Waldsee in die Frankfurter Innenstadt zu bringen. Am Freitagmittag werden ein Center-Court und zwei Nebencourts auf der Konstablerwache entstanden sein.
An den drei Tagen erwarten die Beach-Volleyball-Fans rund 60 Spiele. Der erste Ball fliegt am Freitag um 12.45 Uhr in der Qualifikation. Richtig heiß wird es ab Samstagmorgen um 8.45 Uhr: Dann geht es um die wichtigen Punkte für die Teilnahme an der Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaft am Timmendorfer Strand - und um ein Preisgeld von insgesamt 8000 Euro. Wie schon 2002 werden auch dieses Mal wieder Beach-Volleyballer der Extraklasse den Hechtbagger zum Besten geben, etwa "Mister Volleyball" Burkhard Sude, der auch Beach-Volleyball-Nationaltrainer ist, oder die aktuellen Hessen-Meister Matthias Walter und Holger Kleinbub. Am Sonntagnachmittag gegen 17 Uhr werden die Gewinner feststehen.
Und bis zum Montagabend wird es dauern, bis der letzte Sand aus den Fugen der Konstablerwache wieder heraus gekehrt ist.
Bleibt noch die Frage: Wo kommen sie wieder hin, die 700 Tonnen Langener Waldsee-Sand? Nicht etwa zurück zum See, nein, sondern nach Griesheim - und zwar zur Turnerschaft Griesheim. Die will damit nämlich die größte Beach-Volleyball-Anlage Frankfurts bauen.
Michael Berg
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
Junioren-Nationalmannschaft:
Brasilien-Tour!
Sieg und Niederlage zum Auftakt
Die deutsche Junioren-Nationalmannschaft ist gut in Brasilien gelandet und hat bereits die beiden ersten Spiele absolviert. Dies meldete Bundestrainer Michael Warm am gestrigen Montag per Mail. Demnach verlief der Flug von Frankfurt nach Sao Paulo und weiter nach Rio de Janeiro problemlos und auch die Umstellung auf Zeit und Klima hätten die Delegation eigentlich nicht weiter beeinträchtigt.
Es fanden auch bereits zwei Spiele statt, alle vor ausverkauftem Haus (ca. 1200 frenetische Zuschauer). Dabei musste die DVV-Auswahl einen Tag nach der Ankunft gegen die Gastgeber eine 1:3-Niederlage hinnehmen (22-25, 19-25, 25-21, 13-25), wobei die DVV-Spieler im vierten Satz eingebrochen seien. Insbesondere die Annahme hätte in diesem Spiel Probleme bereitet - vor allem Libero Thorge Kiwitt fand noch keine Mittel gegen die harten Aufschläge der Brasilianer. Erfreulich waren dagegen die Leistungen von Robert Kromm (Aufschlag / Angriff) und Zuspieler Marc Schmitt.
Im zweiten Spiel hatte die DVV-Auswahl gegen die Slowakei wenig Probleme. Mit 3:0 (25-19, 25-18, 25-14) setzte sich Deutschland deutlich durch. Insbesondere die Angriffsleistungen von Robert Kromm (86% kills) und Kapitän Jochen Schöps (64%) sorgten für einen ungefährdeten Sieg.
Eine
kleine Abschlussfeier gestern rundete den ersten Teil ab, bevor die Mannschaft
nun über Rio Stadt (Besuch der Copacabana) nach Quissama reist. Dann stehen die
nächsten Spiele auf dem Programm.
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
Jugend-Olympiade:
Männliche DVV-Jugend 1:3!
Die männliche DVV-Jugend-Nationalmannschaft hat zum Auftakt der Jugend-Olympiade in Paris, die vom 28. Juli - 1. August ausgetragen wird, eine Niederlage bezogen. Gegen die Niederlande hieß es am Ende 1:3 (20-25, 13-25, 25-20, 23-25). Heute trifft die DVV-Mannschaft unter den Augen von NOK-Ehrenpräsident Walther Tröger auf Gastgeber Frankreich. Der letzte Gruppengegner ist Slowenien.
Angetan
von der Atmosphäre sind die deutschen Spieler allemal. Insgesamt 2.700 junge
Sportler machen das Event zu Mini-Olympischen Spielen. Am gestrigen Montag wurde
ein Foto aller deutschen Teilnehmer mit NOK-Präsident Dr. Klaus Steinbach
geschossen.
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
In Klagenfurt findet das dritte Grand Slam Turnier
statt
Deutschlands Top-Beach-VolleyballerInnen können sich auf ihren bisher erworbenen Lorbeeren nicht ausruhen, denn vom 30. Juli – 3. August findet in Klagenfurt/Österreich das dritte Grand Slam Turnier der Saison statt. Wie bei allen Turnieren mit Grand Slam Status ist auch in Klagenfurt mit jeweils 260.000 US Dollar für Frauen und Männer sowie der doppelten zu gewinnenden Zahl an Weltranglistenpunkten der Kampf um die vorderen Plätze besonders intensiv. Insgesamt 9 deutsche Duos sind in Klagenfurt am Start, darunter seit langer Zeit auch wieder Jörg Ahmann/Axel Hager.
Den Anfang machen jedoch die Frauen mit ihrer Qualifikation am 30. Juli. Dann sind auch Helke Claasen/Judith Deister (GFC Düren 09 / TSV Bayer 04 Leverkusen) und Susanne Lahme/Danja Müsch (Reggio Emilia/SSC Vellmar) dabei und versuchen, sich ihre Plätze im Hauptfeld zu sichern. Bereits dafür gesetzt, sind Stephanie Pohl/Okka Rau (beide TVF PHOENIX Hamburg) und Andrea Ahmann/Jana Vollmer (TSV Schmiden/TV Rottenburg). Das Hauptfeld der Frauen beginnt am 31. Juli und endet am 2. August mit dem Finale.
Auch
bei den Männern müssen zwei deutsche Duos in die Qualifikation: Julius Brink/Kjell
Schneider (TSV Bayer 04 Leverkusen/FT Adler Kiel) und David Klemperer/Niklas
Rademacher (MTV 48 Hildesheim/TSV Giesen) treten ab dem 31. Juli an und wollen
sich für das am 1. August beginnende Hauptfeld qualifizieren. Dort stehen mit
Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (beide Moerser SC), Christoph
Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (beide VC Olympia Berlin) und Jörg Ahmann/Axel
Hager (SV Fellbach/Eimsbütteler TV) bereits drei Duos im Hauptfeld. Nach zwei
Muskelfaserrissen in Folge versucht Jörg Ahmann ein Comeback. Es bleibt
abzuwarten, in wieweit sich der Trainingsrückstand und die Ungewissheit auf die
Leistung der Olympia-3. von Sydney 2000 auswirkt.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
Masters
in Kühlungsborn - Der Rückblick
Keine
Frage, es war das Masters der sportlichen Überraschungen. Bei den Damen
gerieten die vier Topteams in die Loserrunde, und auch die Herren hatten einige
überraschende Ergebnisse parat. Wer am Ende ganz oben auf dem Treppchen stand,
erfahrt ihr in unserem Rückblick.
Die sportlichen Highlights - Damen
Bereits
am ersten Tag des sechsten Masters der Saison 2003, gerieten die vier
topgesetzten Damenteams in die Loserrunde. Ungeschlagen zogen nur Claudia Frank
und Uli Schmidt ins Halbfinale ein. Aufgrund der verletzungsbedingten Absage von
Susi Lahme gelang dieses auch Okka Rau mit ihrer Interimspartnerin Imara Estevez,
die für die verkletzte Stephie Pohl (Brustmuskelzerrung) eingesprungen war. Im
Finale setzten sich Andrea Ahmann und Jana Vollmer gegen dieses Duo in zwei Sätzen
durch und feierte den anstregenden Sieg. Kein Wunder, dass Jana nach dem Match
die Tränen vor Freude nicht mehr halten konnte. Rang drei sicherten sich die
stark aufspielenden Gabi Freytag und Martina Stoof gegen das Duo Frank/Schmidt.
Eine Serie hat damit wieder an Fahrt aufgenommen, Claudia Frank und Uli Schmidt
landeten wieder auf dem vierten Platz. In den letzten vier Mastersturnieren
wurden Frank/Schmidt dreimal Vierte und einmal Dritte. Gute Besserung an Susi
Lahme und Stephie Pohl an dieser Stelle!
Die sportlichen Highlights - Herren
Letztendlich
sind sie ihrer Favoritenrolle gerecht geworden: Christoph Dieckmann und Andreas
Scheuerpflug konnten in Kühlungsborn ihren zweiten Masterssieg der Saison
feiern. Der Weg dorthin war allerdings steinig. Überraschend scheiterten sie in
der Vorrunde am Team Jan-Erik Gatzke und Thorsten Schoen in zwei Sätzen und
mussten fortan durch die Loserrunde. Dort allerdings gaben sie keinen Satz mehr
ab. Im Finale ließen sie dem an 13 gesetzten Duo Sven "Susi"
Anton/Malte Holschen keine Chance. Rang drei ging an die an Position 2 gesetzten
Tom Kröger und Kay Matysik.
Was sonst noch war
Bereits
zum siebten Mal gastierte die Masterstour im schönen Ostseebad Kühlungsborn,
und sicherlich nicht zum letzten Mal. Volle Zuschauerränge, bombastische
Stimmung und tolle Spiele an der Seebrücke machen Lust auf mehr. Pünktlich zum
Finaltag ließ sich auch die Sonne von den zahlreichen Wolken den Himmel nicht
mehr versperren. Dass auch die Aktiven ordentlich Spaß hatten, bewies
Nationalspieler Andi Scheuerpflug nach der Siegerehrung: Seine Sektflasche hatte
er für Mastersboss Frank "Macke" Mackerodt reserviert. Eine kleine
Generalprobe für den Abschluß in Timmendorfer Strand?
| Deutschland - Elmshorner Nachrichten |
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Mittwoch. 30. Juli 2003 |
"Man kann nur zusammen gewinnen"
"Volleyball ist einfach die beste Sportart, die es gibt. Es ist ein Mannschaftssport man kann nur zusammen gewinnen. Teamwork ist wichtig und das ist das Schöne. Mit neun Jahren habe ich bei der Volleyball-Gemeinschaft (VGE) angefangen, bin auch bis heute dort geblieben.
Die Begeisterung für den Sport habe ich von meinen Eltern geerbt. Meinen Vater Uwe durfte ich mit 14 Jahren schon als Co-Trainerin unterstützen. Ich habe mich bis heute immer nur um Jugendmannschaften gekümmert; erst um gemischte, dann vier Jahre lang um ein männliches Team.
Und jetzt wollte ich mal wieder einen Wechsel vollziehen: Seit einem Jahr trainiere ich zweimal in der Woche die weibliche C-Jugend, was mir sehr viel Spaß bringt. Die Mädchen haben sowohl in der Meisterschaftsrunde der C-, als auch in der der B-Jugend gespielt, um dort einmal hineinzuschnuppern. Außerdem sind sie in der Leistungsklasse III angetreten. Ich möchte ihnen den Sport vermitteln, möchte, dass sie vor allem den Spaß am Volleyball behalten. Natürlich ist es auch mein Ziel, etwas zu erreichen, aber ohne Spaß geht es nicht.
Ich bin selbst auch noch zwei- bis dreimal in der Woche mit der zweiten Frauenmannschaft auf dem Feld. So langsam geht's bei uns wieder los. Schön wäre es, in der nächsten Saison in der Verbandsliga wieder ganz oben zu stehen.
Bei so viel Zeit, die ich in der Sporthalle mit Volleyball verbringe, musste ich letztes Jahr mit Tischtennis aufhören - es ging zeitlich einfach nicht mehr. Schade, denn es war ein schöner Ausgleich.
Wenn ich an die Jugendspielzeit in der VGE denke, war mein Highlight 1993, als wir mit der C-Jugend Hamburger Meister wurden. Damit hatte damals keiner gerechnet. Toll waren auch die Deutschen Meisterschaften im Anschluss. Wir haben zwar nur mitgespielt, aber das alleine war schon klasse."
Britta Lorenzen (24),
Sozialversicherungsfachangestellte, Trainerin der weiblichen C-Jugend der VGE
und Organisatorin des Jugend-Trainingslagers in Scharbeutz.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel