News

Donnerstag, 31. Juli 2003 

Klagenfurt: 4 deutsche Frauenteams im Hauptfeld
Stiftung Leistungssport droht Einnahmeverlust
Italien in Volleyball-Weltserie erneut geschlagen
Johanna wechselt in die Erste Bundesliga
Jugend-Olympiade: Männer gegen Frankreich 3:0
Endspurt der Vodafone Masters !
Die Schauplätze der Spiele 2004
Jugend-Olympiade: DVV-Jungen im Halbfinale!
Kerri-Ann Pottharst startet Comeback
In Kühlungsborn früh ausgeschieden
Kaiser/Kern aus den Top 10 gefallen

Juli 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Smash-News 

Donnerstag. 31. Juli 2003

Klagenfurt: 4 deutsche Frauenteams im Hauptfeld

Susanne Lahme und Danja Müsch sowie Helke Claasen und Judith Deister stehen beim Grand Slam in Klagenfurt im Hauptfeld ! Lahme/Müsch setzten sich mit 2:0 (21-14, 21-17) gegen Gavio-Cicola und mit 2:1 (22-20, 22-24, 15-9) gegen Bruschini/Solazzi, beide Italien, durch. Claasen/Deister siegten gegen gegen Nagy-Petho aus Ungarn mit 16-21, 21-16, 15-13 sowie über M. Crespo-Esteves Ribalta aus Cuba mit 21-19, 21-18 !

Direkt für das Hauptfeld qualifiziert sind die Teams Okka Rau/Steffi Pohl und Andi Ahmann/Jana Vollmer.

Bei den Männern sind Dieckmann/Reckermann, Dieckmann/Scheuerpflug und Ahmann/Hager direkt für das Hauptfeld qualifiziert, Brink/Schneider und Klemperer/Rademacher müssen sich qualifizieren.

 

Hamburg - Die Welt 

Donnerstag. 31. Juli 2003

Stiftung Leistungssport droht Einnahmeverlust

HSV, St. Pauli und Freezers zahlen bisher nicht den erhofften Obolus - 150 000 Euro weniger für Talentförderung

Als das Projekt Mitte Dezember vergangenen Jahres präsentiert wurde, waren alle noch Feuer und Flamme. Im Zuge der Hamburger Olympiabewerbung waren sich Politik, Wirtschaft und Sport einig, dass es in der Hansestadt eine dauerhafte und verlässliche Förderung des Spitzensportes geben müsse. Die "Stiftung Leistungssport Hamburg" wurde feierlich aus der Taufe gehoben, Stadt und Wirtschaft steuerten jeweils die Hälfte zum stattlichen Grundkapital von sechs Millionen bei. Aus den Zinsen sollen künftig gezielt Nachwuchssportler und sinnvolle Strukturmaßnahmen finanziell gefördert werden.

Die zweite regelmäßige Einnahmequelle der Stiftung indes droht aber, gar nicht erst richtig ins Sprudeln zu kommen. Denn die zunächst mit wohlwollender Zustimmung aufgenommene Idee, dass bei allen publikumsträchtigen Sportveranstaltungen in der Stadt zehn Cent pro verkaufte Eintrittkarte an die Stiftung fließen, lässt sich offenbar kaum realisieren. Konkret haben sich bisher nur die HSV-Handballer und alle Hamburger Bundesliga-Hockeyclubs, also der Club an der Alster, der Klipper THC, der UHC und der HTHC, dazu entschlossen, den erwünschten Obolus abzuführen.

Besonders schmerzlich für die Stiftung ist hingegen, dass die Profifußball-Vereine HSV und FC St. Pauli sowie auch das Eishockey-Team der Hamburg Freezers derzeit nicht bereit sind, in die Stiftung einzuzahlen. Sollte sich in der demnächst anlaufenden Spielzeit keine Änderung dieser Einstellung ergeben, droht der Stiftung Leistungssport ein Einnahmeverlust von rund 150 000 Euro pro Jahr. Denn allein der HSV könnte in der neuen Saison inklusive Uefa-Cup und möglicherweise DFB-Pokal auf insgesamt rund 900 000 Zuschauer kommen, was 90 000 Euro für die Stiftung entsprechen würden. Bei St. Pauli dürfte sich die Gesamtsumme an verkauften Tickets für die Punktspiele sowie die Pokalpartie gegen Bielefeld und die Benefizspiele gegen den FC Bayern München und den HSV auf immerhin rund 270 000 summieren. Und die Freezers werden in den 26 Heimspielen der regulären Punktrunde sowie den angestrebten Play-offs bei gleich bleibendem Zuspruch der Fans auf rund 330 000 zahlende Zuschauer kommen.

Das Problem: Diese drei Publikumsrenner haben für die neue Saison noch keinen Hauptsponsor gefunden und schlossen die vergangene Saison jeweils mit einem Minus in Millionenhöhe ab. St. Pauli drohte bekanntlich zeitweise wegen der Finanzprobleme der Zwangsabstieg in die Oberliga. So gesehen ist es zum Teil verständlich, dass ausgerechnet diese Clubs jeden eingenommenen Cent erst einmal für sich behalten wollen.

Doch die Hoffnung, den HSV und den FC St. Pauli doch für die Unterstützung zu gewinnen, hat Dr. Gerald Wogatzki, Geschäftsführer der Handelskammer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Leistungssport, noch nicht aufgegeben. "Wir befinden uns derzeit mit beiden Vereinen im Gespräch", erklärt er. Ohnehin würden die ersten Zahlungen erst nach einem halben Jahr fällig. Womöglich, so hofft er, haben sich bis dahin die finanziellen Situationen ein wenig entspannt.

Wenig Chancen sieht Wogatzki hingegen, auch die Hamburg Freezers noch mit ins Boot zu holen. "In meinen Gesprächen habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Freezers eine ganz eigene Meinung dazu haben, was sie hier in Hamburg darstellen", sagt Wogatzki vielsagend. Im Gegensatz zu den anderen Profi-Teams der Stadt hat das DEL-Eishockey-Team auch ein Jahr nach dem Umzug aus München keine Bindung an den organisierten Sport der Hansestadt gefunden. Die Freezers sind weiter ein reines Wirtschafts-Unternehmen, das sich den Standort Hamburg lediglich auf Grund der günstigen Infrastruktur und hohen Bevölkerungsdichte ausgesucht hat.

Carsten Harms

 

Deutschland - Darmstädter Echo 

Donnerstag. 31. Juli 2003

Italien in Volleyball-Weltserie erneut geschlagen

Volleyball-Weltmeister Italien steht beim Endrundenturnier der Volleyball-Weltserie vor heimischer Kulisse nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel vor dem Aus. Bei dem mit einer Million Dollar dotierten Wettbewerb verloren die Italienerinnen in Matera gegen Vizeweltmeister USA 0:3 (19:25, 19:25, 24:26). 

Ungeschlagen sind nach zwei Partien Russland (3:0 gegen die Niederlande) und China (3:0 gegen Südkorea). Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) war in der Vorrunde ausgeschieden.

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung 

Donnerstag. 31. Juli 2003

Johanna wechselt in die Erste Bundesliga

Die 19 Jahre alte Außenangreiferin aus Rümpel heuert in Fischbek an.

Bad Oldesloe - Sie will unbedingt den großen Sprung schaffen: Die Rümpelerin Johanna Barg, die bislang für den CVJM Hamburg in der Zweiten Volleyball-Bundesliga spielte, versucht sich kommende Saison beim TV Fischbek in der höchsten deutschen Spielklasse. Mit Fischbeks Manager Horst Lüders handelte die 19-Jährige einen Zweijahresvertrag aus.

"Der Abschied vom CVJM fällt mir schwer, ich habe mich da pudelwohl gefühlt", sagt die Außenangreiferin. Aber die sportlichen Perspektiven in Fischbek seien für sie einfach besser. Wenn man der 1,78 Meter großen Volleyballerin etwas unterstellen darf, dann mit Sicherheit den Willen, sich voll einzusetzen, wenn sie sich zu einer Sache entschieden hat.

So stellt sie nach bestandenem Abitur (Notenschnitt 1,7) ihre weitere Ausbildung für ein Jahr zurück. "Der Sport hat zunächst absoluten Vorrang. Ich werde mich ganz dem Volleyball widmen", erklärt die Stormarnerin. Allenfalls einige Nebenjobs wird sie annehmen, eventuell irgendwo putzen oder Nachhilfe geben. Barg: "Trainer Knut Rettig hat mir gesagt, dass ich gute Chancen auf Einsätze habe."

Dabei wird sie im wahrsten Sinne des Wortes einen weiten Weg zurück legen müssen. Denn Johanna Barg bleibt zunächst bei ihren Eltern in Rümpel wohnen. Da sie kein Auto vom Club gestellt bekommt, muss sie - um zum fast täglichen Training zu kommen - sich entweder den elterlichen Pkw leihen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Rahlstedt fahren, wo sie von Mitspielerin Christina Benecke mitgenommen werden kann.

Auf den langen Bahn- und Bus-Fahrten weiß sich die Volleyballerin, die von ihren Freunden "Jo-Jo" gerufen wird, aber gut zu beschäftigen: Rätsel lösen in jeder Form ist ihre Leidenschaft. Und: Die Mitspielerinnen sollten sich zweimal überlegen, ob sie sich von der jungen Frau mit dem markanten Kurzhaarschnitt ("ist praktisch") zu einem Essen einladen lassen sollten. Johanna Barg mag es scharf gewürzt.

Bis zum Trainingsbeginn im August spannt die Neu-Fischbekerin noch einmal aus. Dass sie fit zur ersten Übungseinheit kommen wird, darf als sicher unterstellt werden. Ist doch für die Oldesloerin das Joggen Ausgleichssportart Nummer eins.

Manfred Schäffer

 

Deutschland - DVV-News 

Donnerstag. 31. Juli 2003

Jugend-Olympiade: Männer gegen Frankreich 3:0

Nun gegen Slowenien!

Die männliche DVV-Jugend-Nationalmannschaft hat das zweite Spiel der Jugend-Olympiade in Paris, die vom 28. Juli - 1. August ausgetragen wird, gegen den Gastgeber gewonnen. Einen Tag nach der 1:3-Niederlage gegen die Niederlande siegte die DVV-Auswahl unter den Augen von NOK-Ehrenpräsident Walther Tröger mit 3:0 (25-23, 25-20, 30-28) und hat somit alle Chancen, dass Halbfinale zu erreichen. Dazu ist heute Abend ein Sieg gegen Slowenien erforderlich.

 

Deutschland - Vodafone Masters-News 

Donnerstag. 31. Juli 2003

Endspurt der Vodafone Masters !

Beach-Volleyballer in St. Peter-Ording !

Hamburg, 30. Juli 2003. Zum siebten Mal in Folge ist St. Peter-Ording Gastgeber der ranghöchsten deutschen Beach-Volleyballserie, den Vodafone Masters. Vom kommenden Freitag bis einschließlich Sonntag geht es auf dem breitesten Sandstrand der Nordsee um insgesamt 28.000 Euro Preisgeld und um wichtige Punkte für die Deutschen Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften 2003 in Timmendorfer Strand (22. bis 24.08.). Besonders in den Regionen um Platz 14 bis 22 der DVV Rangliste wird es für die Spielerinnen und Spieler Ernst, denn nach St. Peter-Ording gibt es mit Fehmarn (15. bis 17.08.) nur noch ein Vodafone Masters, bei dem Punkte für die nationale Rangliste gesammelt werden können.

Bei den Damen wird das Teilnehmerfeld von den derzeit Ranglistenersten Andrea Ahmann und Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) angeführt. Ebenfalls gemeldet für St. Peter-Ording haben die Titelverteidigerinnen vom vergangenen Jahr Susanne Lahme und Danja Müsch (Italien/Vellmar).

Danja Müsch war es übrigens, die mit ihrer ehemaligen Partnerin Maike Friedrichsen bei der Beach-Volleyballpremiere in St. Peter-Ording 1997 den ersten Platz belegte.

Julius Brink und Kjell Schneider (Leverkusen/Kiel) sind bei den Herren an Position eins gesetzt und wollen am kommenden Wochenende ihren Titel in St. Peter-Ording unbedingt verteidigen. Auch die Deutschen Meister, Thomas Hikel und Marvin Polte (Bottrop / Schwabing), werden an die Nordseeküste kommen. Sie haben in diesem Jahr mit Platz drei in Zinnowitz erst einen Podestplatz erspielt und haben sich für St. Peter-Ording sehr viel vorgenommen.

Seit Dienstag wird am Strandabschnitt Übergang Ording alles für das Vodafone Masters hergerichtet, Stände aufgebaut, Strom- und Telefonkabel verlegt sowie die das Stadion mit insgesamt 1.500 Sitzplätzen errichtet. Am Freitag, pünktlich um 12:00 Uhr werden dann die ersten Beach-Volleybälle über den Strand von St. Peter-Ording fliegen und es gibt drei Tage lang Spitzensport, Musik, Unterhaltung und natürlich die obligatorischen Beach-Party´s (genauer Zeitplan: siehe unten). Dies alles bei freiem Eintritt.

Der Zeitplan für das Beach-Volleyball Wochenende in St. Peter-Ording:

Freitag, 1.8.03: 12:00 – 19:00 Uhr Qualifikation der Damen / Hauptfeld Herren
  ab 21:00 Beach-Party am Center Court
Samstag, 2.8.03: 09:00 - 19:30 Uhr Hauptfeld der Damen und Herren
  15:00 Uhr Finale der Herren
  ab 21:00 Uhr Players Party am Center Court
Sonntag, 3.8.03:  10:00 Uhr Spielbeginn Hauptfeld der Damen
  14:30 Uhr Finale der Damen

 

Deutschland - Darmstädter Echo 

Donnerstag. 31. Juli 2003

Die Schauplätze der Spiele 2004

Bei den Olympischen Spielen 2004 will sich die Metropole Griechenlands von seiner besten Seite zeigen. Aber Athen wird im August 2004 viele Facetten präsentieren - vorausgesetzt die Bauarbeiten werden pünktlich abgeschlossen. Streng genommen liegen nur das Panathinaikos-Stadion, der ehrwürdige Austragungsort der ersten Spiele der Neuzeit, sowie die Wettkampfstätten für Modernen Fünfkampf und Badminton im eigentlichen Stadtgebiet von Athen. Im Panathinaikos-Stadion treten die Bogenschützen auf, vor allem aber endet hier der Marathonlauf.

Vergleich mit Berlin

Die Vier-Millionen-Metropole ist hinsichtlich der Ausdehnung etwa mit Berlin zu vergleichen. Rund 25 Kilometer nordwestlich des Zentrums mit Akropolis, Verfassungsplatz ("Syntagma") und Platz der Eintracht ("Omonia") befindet sich das Olympische Dorf. Unweit davon werden die Mountainbiker (Parnitha-Berg) sowie Judoka und Ringer (im Vorort Ano Liossia) um Medaillen kämpfen.

Konzentration am Olympiastadion

Das Herz der Spiele wird auf dem Gelände des Olympiastadions (OAKA) 10km nördlich der Stadtmitte schlagen, im Vorort Maroussi. Hier konzentriert sich die Mehrzahl aller Wettbewerbe mit Leichtathletik, Schwimmen, Turnen, Basketball, Bahnradsport und Tennis. Nicht weit ist es auch zu Tischtennis und Rhythmischer Sportgymnastik in der neuen Galatsi-Halle.

In der Hafenstadt Piräus rund 10km südlich des Heiligen Felsens Akropolis befindet sich das Stadion des Friedens und der Freundschaft (SEF), in dem die Volleyballspiele stattfinden. Im nahe gelegenen Küstenvorort Faliron liegt das Olympic Sports Centre (FOSC) mit neu errichteten Anlagen für Beach-Volleyball, Taekwondo und Handball. Westlich von Piräus und dem Athener Zentrum entstehen in den Vororten Nikäa und Peristeri die Hallen für Gewichtheben und Boxen.

Ballsport an der Küste

8 Kilometer östlich von Piräus wächst an der Saronischen Küste das Hellenikon Olympic Sport Centre (HOSC). Auf dem Gelände des alten Athener Flughafens werden neue Anlagen für Handball (Finalrunde), Basketball (Vorrunde), Fechten, Base- und Softball, Hockey sowie Kanu-Slalom gebaut. Einen Steinwurf vom HOSC entfernt befindet sich auch das Segel- und Surfzentrum Aghios Kosmas.

Wiederum 25km östlich des Zentrums werden die Olympia-Besucher auf dem hypermodernen Airport "Eleftherios Venizelos" eintreffen. Unweit davon erstrecken sich die weitläufigen Anlagen für Schützen und Reiter. Rund 40km sind es ab hier nach Norden in die Nähe von Marathon. Die dortige Regattabahn für Rudern und Kanu ist fast komplett fertiggestellt.

 

Deutschland - DVV-News 

Donnerstag. 31. Juli 2003

Jugend-Olympiade: DVV-Jungen im Halbfinale!

3:1 über Slowenien

Durch einen 3:1-Sieg (25-21, 23-25, 25-18, 25-11) gegen Slowenien steht die männliche DVV-Jugend-Nationalmannschaft morgen im Halbfinale der Jugend-Olympiade in Paris. Gegen eine kämpferisch starke deutsche Mannschaft konnten die Slowenen nur im zweiten Satz mithalten.

Der Gegner wird erst heute Nachmittag ermittelt. Die Spieler des Jahrgangs 85/86 hatten zuvor gegen die Niederlanden mit 1:3 verloren und gegen Frankreich mit 3:0 gewonnen.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Donnerstag. 31. Juli 2003

Kerri-Ann Pottharst startet Comeback

Zur Überraschung vieler ist Kerri-Ann Pottharst wieder zurück auf dem Beach-Feld. Zwar hatte die 38jährige aufgrund eines Kinderwunsches im März diesen Jahres offiziell aufgehört, doch eine Anfrage der Australierin Angela Clarke ließ die amtierende Olympiasiegerin (gemeinsam mit Natalie Cook) schwach werden. "Ich bin im März zurückgetreten und obwohl ich nicht viele Matches bestritten habe, bin ich physisch noch in guter Verfassung", so Kerri-Ann. 

Beim Grand Slam in Klagenfurt starten beide im Main Draw. Doch damit nicht genug, denn der Auftritt in Klagenfurt wird nicht der einzige sein. Pottharst: "Ich spiele den Rest der World Tour mit Angela, mit dem Ziel Olympia in Athen zu erreichen." Da dürfte Ex-Partnerin Natalie Cook auch noch ein Wörtchen mitreden wollen...

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Donnerstag. 31. Juli 2003

In Kühlungsborn früh ausgeschieden

Kühlungsborn/Hildesheim (koy). Nach dem aus Hildesheimer Sicht so erfolgreichen Beachvolleyball-Wochenende in Zinnowitz/Usedom musste sich die Usedom-Gewinnerin und gebürtige Borsumerin Judith Deister beim Vodafone-Masters in Kühlungsborn mit einem siebten Platz zufrieden geben.

In dem hochkaratig besetzten Feld unterlagen die an Nummer drei gesetzten Deister/Claasen in der zweiten Runde den Münsteranerinnen Ulrike Schmidt und Claudia Frank mit 19:21, 16:21. Danach gewannen sie noch eine Begegnung in der sogenannten Verliererrunde gegen Pianka/Williams (21:13; 23:21), aber die späteren Turniersiegerinnen Andrea Ahmann und Janna Vollmer waren die Endstation in diesem Turnier. 

Ebenfalls mehr erhofft hatte sich das zweite Team mit Hildesheimer Beteiligung: Michael Schiewe (SG Eltmann) und Raimund Wenning (TSV Giesen). Nach der knappen Auftaktniederlage gegen die Schwelmer Karger/Lammens (19:21, 18:21), sollten "Ray" und "Schuschi" in der Verliererrunde noch einmal alles geben, mussten sich dort aber dem amtierenden deutschen Meister, Marvin Polte und seinem Partner Edgar Krank, nach 54 Minuten in drei hart umkämpften Sätzen mit 13:21, 25:23 und 10:15 geschlagen geben.

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Donnerstag. 31. Juli 2003

Kaiser/Kern aus den Top 10 gefallen

Herbe Enttäuschung für die Humänner. Am Ende nur Platz 13.

Zum ersten Mal in dieser Saison mussten die Beachvolleyballer Andreas Kaiser und Stephan Kern mit einer herben Enttäuschung im Gepäck die Heimreise antreten. Vor der Abfahrt zum Vodafone-Masters nach Kühlungsborn hatten die Essener als Ziel noch Platz sieben oder besser genannt. In der Endabrechnung steht nun aber nur der dreizehnte Platz. Durch dieses schlechte Abschneiden sind die Humänner wieder aus der "Top 10" der Deutschen Rangliste herausgefallen.

Schon das Auftaktmatch gegen die in der Rangliste hinter Kaiser/Kern platzierten Klein/Sonnenbichler war richtungsweisend. Am Ende hatten die Favoriten mit 0:2 (23:25, 15:21) verloren.

In der Loserrunde trafen die Humänner auf die unbekannten Behrendt/Schwochow. Offenbar waren die Ostdeutschen stärker als erwartet. Aber es reichte für Kaiser/Kern zum 2:1 (25:27, 21:16, 15:6).

Doch schon im dritten Spiel des Masters kam das bittere Aus. Gegen die in der Rangliste nur an Position achtzehn geführten Sergeev/Zimmermann setzte es eine 0:2 (18:21, 18:21)-Schlappe. "Unsere Block-Abwehr-Arbeit fand einfach nicht statt", waren Andreas Kaiser und Stepha Kern selbstkritisch.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel