News

Freitag, 01. August 2003 

Beach-U23-EM: Starker Auftakt für DVV-Frauen!
Grand Slam: Ahmann/Vollmer bereits im Achtelfinale
"Schroffis" spielten sich in Rausch und "Main Draw"
Flucht in Karaoke-Bar
Pierre Mathieus Kontakte helfen dem SC Union
Der "Vater der Volleyballsparte" in Emlichheim
Meyer und Müller lösen Ticket zur DM
Julia und Katrin gingen baden
Elmshorner Beachgirls chancenlos
Volleyball-EM: Italien-TV sorgt für Spielplan-Änderung
In Mettmann geht`s auf WM-Kurs
Masters in St. Peter Ording - Der Vorbericht
Interview mit Christoph Dieckmann

Juli 2003

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

Juni 2003

Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30

Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - DVV-News 

Freitag. 01. August 2003

Beach-U23-EM: Starker Auftakt für DVV-Frauen!

Vier deutsche Duos kämpfen in Stare Jablonki/Polen um Medaillen!

Vom 31. Juli bis 4. August finden im polnischen Stare Jablonki die U23-Europameisterschaften im Beach-Volleyball statt. Traditionell schneiden die deutschen Nachwuchsteams sehr gut bei diesen Titelkämpfen ab, und so sind alle gespannt, ob es auch dieses Mal am Ende Medaillen für den DVV gibt.

In der Frauen-Konkurrenz treten Geeske Banck/Friederike Romberg (FT Adler Kiel/SuS und Sara Goller/Anja Günther (TSV Bayer 04 Leverkusen / Köpenicker SC) an. Interessant deshalb, weil vor einigen Wochen Goller/Romberg bei der U20-EM in Salzburg noch gemeinsam die Goldmedaille gewannen. Das Hauptfeld der Frauen begann schon am gestrigen Donnerstag und die ersten Ergebnisse lassen hoffen. Sowohl Banck/Romberg als auch Goller/Günther blieben in ihren drei Gruppenspielen unbesiegt und stehen nun im Achtelfinale, welches im Doppel-KO ausgetragen wird. Banck/Romberg treffen dort zunächst auf Lettland II, Goller/Günther auf Polen II.

Bei den Männern starten mit Eric Koreng/Marcus Popp (beide VC Markranstädt) sowie Hannes Ambelang/Manuel Rieke (beide VC Olympia Berlin) zwei hoffnungsvolle Teams in das am heutigen Freitag beginnende Hauptfeld. Dort wird ebenfalls zunächst in Vierergruppen gespielt, ehe es ab dem Achtelfinale im Doppel-KO-System weitergeht.

 

Deutschland - DVV-News 

Freitag. 01. August 2003

Grand Slam: Ahmann/Vollmer bereits im Achtelfinale

Pohl/Rau und Lahme/Müsch noch mit Chancen

Andrea Ahmann/Jana Vollmer spielen beim Grand Slam in Klagenfurt bis dato ein hervorragendes Turnier. Gegen ihre stärksten Konkurrentinnen in der Gruppe, die Niederländerinnen Kadijk/Leenstra und die Griechinnen Karadassiou/Sfyri gab es zwei souveräne 2:0-Siege. Vor dem letzten Spiel gegen ein Duo aus Österreich steht damit der Einzug ins Achtelfinale fest.

Um diesen müssen Stephanie Pohl/Okka Rau und Susanne Lahme/Danja Müsch noch bangen. Beide weisen nach den ersten beiden Spielen eine 1:1-Bilanz auf und müssen ihr letztes Spiel gewinnen. Pohl/Rau treten dann gegen Clarke/Pottharst (AUS) an, Lahme/Müsch gegen Alexandra/Minello (BRA). Ausgeschieden sind dagegen nach zwei Niederlagen bereits Helke Claasen/Judith Deister.

Im heute beginnenden Hauptfeld der Männer treffen die deutschen Duos auf folgende Gegner:
Markus Dieckmann/Jonas Reckermann spielen gegen Harley/Franco (BRA), Molinier/Deulofeu (FRA), Baxter/Henkel (USA), Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug gegen Cadieux/Heese (CAN), Baracetti/Conde (ARG) und Berg/Dahl (SWE), Jörg Ahmann/Axel Hager gegen Berger/Doppler (AUT), Heuscher/Kobel (SUI) und Holdren/Fonoimoana (USA).

 

Österreich - Tiroler Tageszeitung 

Freitag. 01. August 2003

"Schroffis" spielten sich in Rausch und "Main Draw"

Die Tiroler Beach-Volleyball-Brüder Tom und Paul Schroffenegger haben "auf ihre alten Tage" den größten Erfolg ihrer mehr als elf Jahre dauernden gemeinsamen Karriere erreicht.

Klagenfurt (APA) - Die Innsbrucker überstanden am Donnerstag die Klagenfurter Qualifikation und schafften so erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier in Europa die Qualifikation für einen Hauptbewerb. Damit spielen sie ab Freitag neben Nik Berger/Clemens Doppler und Robert Nowotny/Peter Gartmayer als drittes ÖVV-Paar bei "den Großen" im "Main Draw" mit.

"Das ist das Größte, dass wir bisher geschafft haben. Wir haben uns zwar schon einmal in Argentinien und Brasilien qualifiziert, aber in Europa ist es viel schwieriger. Hier sind die besten 50 Paare der Welt und wir da", resümierte Tom Schroffenegger nach einem für ihn und seinen Bruder unglaublichen Tag. "Aber jetzt geben wir uns nicht zufrieden, wir wollen weiter gewinnen."

Es war der Tag der Schroffeneggers. Als einziges Team neben den US-Amerikanern Baxter/Henkel hatten sie drei Spiele zu absolvieren und gaben dabei nur einen Satz ab. In der Früh wurde ein vorgezogenes inner-österreichisches Duell gegen Harald Dobeiner/Matthias Mellitzer ausgetragen, in dem sie 2:0 (32,15) gesiegt haben. Entscheidend war der Gewinn des ersten, sehr engen Satzes. Der "Lohn" war das Aufeinandertreffen mit den in der Qualifikation topgereihten Kanadiern Holden/Leinemann. Das Out schien vorprogrammiert.

Doch die Österreicher steigerten sich nur eineinhalb Stunden nach ihrer Auftakt-Partie in einen Spielrausch. "Ich hab serviert wie schon fünf, sechs Jahre nicht", erklärte Tom, der Ältere der Geschwister. Als mitentscheidend für den Erfolg sah es der 31-Jährige an, schon eine Partie gespielt zu haben. Gegen die Olympia-Neunten und World-Tour-Finalsten von Cadiz 2002 mussten sie zwar den Ausgleich hinnehmen, verwerteten aber vor schon rund 8.000 Zuschauern ihren dritten Satzball zum 2:1 (20,-19,15).

Mit Sayfulin/Kuschnerew wartete schließlich am späten Nachmittag im entscheidenden Match für den Aufstieg ein weiteres Hauptraster erprobtes Gespann. Mit dem Wissen eines 2:1-Erfolgs vor drei Wochen beim CEV-Turnier auf Kreta spielten die Schroffeneggers das Match konzentriert herunter und entschieden die Partie wieder im Kopf. Den zehnten Satzball verwertete das ÖVV-Paar zum 34:32. Danach sah es wieder lange nach dem Satzausgleich aus, doch im Finish drehten die "Underdogs" den Satz zum 2:0 (32,19) um.

Für die übrigen ÖVV-Herren-Teams war nach dem ersten Auftreten jeweils gegen französische Teams Endstation. Florian Gosch/Bernhard Strauß unterlagen Molinier/Deulofeu 0:2 (-15,-13), Dietmar Maderböck/Andreas Mätzler verloren gegen Canet/Hamel 0:2 (13,19). Berger/Doppler stimmten sich mit Training am Flatschacher See auf ihren Auftritt ein. "Das Achtelfinale ist unser erstes Ziel, aber wir wollen auch noch am Sonntag spielen", meinte Berger. Dann würde ihn Organisator Hannes Jagerhofer nackt um den Stephansdom tragen.

Österreichs Damen blieben im Hauptbewerb ohne Satzgewinn. Die Zwettler Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger hielten sich bei ihrem World-Tour-Debüt beachtlich, waren aber ebenso ohne Siegchance wie Christine Mellitzer/Irina Brandstetter und Sara Montagnolli-Ebenbicher/Barbara Hansel. Alle drei Teams haben am Freitag noch ihr letztes Pool-Match, die Aufstiegschancen sind aber dahin.

 

Deutschland - Berliner Zeitung 

Freitag. 01. August 2003

Flucht in Karaoke-Bar

Aus für Volleyballerinnen

LEIPZIG, 27. Juli. Nur um zwei Punkte haben die deutschen Volleyballerinnenie die Endrunde der Weltserie verpasst. Im entscheidenden Match vergab das Team mit 2:3 gegen die Niederlande eine 9:5-Führung im entscheidenden Satz und kassierte die dritte Niederlage im fünften Spiel. "Wir waren alle einfach zu fest im Kopf. Wir wussten, um was es geht, und haben einfach nicht unser bestes Volleyball gespielt", erklärte Kapitän Angelina Grün und verabschiedete sich mit ihrem Team nach einem Pizzaessen zum Frustabbau in die Karaokebar.

Die Angreiferin holte sich mit 98 Punkten den Titel der besten Spielerin der Vorrunde, die 10 000 Dollar für den Gesamtsieg in dieser Wertung kann sie wegen der verpassten Endrunden-Qualifikation abschreiben. "Hätten wir ein paar Bälle anders gespielt, hätten wir Holland geschlagen", meinte Bundestrainer Hee Wan Lee. "Aber die Mannschaft ist jung und muss noch viel lernen. Insgesamt bin ich mit unserem Auftritt zufrieden", sagte er.

Von den 20 000 Dollar für Vorrundenplatz vier kassieren die Spielerinnen und der Verband je die Hälfte. Die Endrunden-Qualifikation hätte mindestens 40 000 Dollar in die Kassen gebracht, deshalb war der Ärger bei den nach der enttäuschenden Heim-WM 2002 kurz vor der großen Überraschung gescheiterten Spielerinnen umso größer.

"Da müssen wir halt bei der EM was Großes reißen. Vor allem wollen wir bei Olympia dabei sein", meinte Spielerin Angelina Grün. Bei der EM im September in der Türkei scheint der Einzug ins Halbfinale möglich, mindestens Platz sechs garantiert die Teilnahme an der Olympia-Qualifikation. Bei der Weltserie kämpfen derweil Italien, die USA, die Niederlande, Kuba, Russland und Südkorea um den Sieg.

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten 

Freitag. 01. August 2003

Pierre Mathieus Kontakte helfen dem SC Union

Zugänge aus Niederlanden

Am kommenden Dienstag beginnt beim Emlichheimer Volleyball-Zweitligisten die Saisonvorbereitung. Mit Annelies Konink und Lise Hissink kommen zwei neue Spielerinnen aus dem Nachbarland.

EMLICHHEIM/his – Auch beim SC Union Emlichheim wirft die Saison 2003/2004 ihre Schatten voraus. Am kommenden Dienstag versammelt Trainer Pierre Mathieu seine Schützlinge zur ersten Übungseinheit in der Vechtetalhalle. Während es im Umfeld des Volleyball-Zweitligisten keine Veränderungen gab, wird sich das Gesicht des amtierenden Zweitliga-Meisters ein wenig wandeln. Neben Claudia Volkers und Ingrid Meijer, die ihren Abschied bereits zum Ende der abgelaufenen Spielzeit verkündeten, wird auch Libera Ines Rosowski nicht mehr dem Kader angehören.

Bei der Suche nach Verstärkungen konnten die Emlichheimer Verantwortlichen auf die Trumpfkarte Pierre Mathieu setzen. Der ehemalige niederländische Nationalcoach ließ seine hervorragenden Kontakte in seinem Heimatland spielen. So konnte der SC Union das Vertrauen der 15-Jährigen Annelis Konink gewinnen. Die Außerangreiferin und Universalspielerin, die unweit der Grenze in Schoonebeck wohnt, ist Junioren-Nationalspielerin ihres Landes. "Es ist mit dem Verband abgesprochen, dass sie für die Auswahlmaßnahmen freigestellt wird", erläutert SCU-Manager Norbert Bußmann. Das junge Talent soll beim Zweitligisten die Möglichkeit bekommen, sich weiter zu entwickeln.

Über mehr Routine verfügt die zweite Neuerwerbung der Niedergrafschafter, die ebenfalls aus den Niederlanden kommt: Lise Hissink war bereits in den USA als Volleyballerin aktiv. Hissink ist nach Inga Stegemeyer die zweite Zuspielerin im SCU-Aufgebot. "So haben wir auch auf dieser Position einen Konkurrenzkampf", nennt Bußmann die Vorzüge der Verpflichtung. Da die 24-Jährige in Deventer wohnt, kann sie zudem mit Mathieu eine Fahrgemeinschaft bilden.

Die jungen Emlichheimer Talente sollen ebenfalls an die Bundesliga-Kader herangeführt werden. "Christiane Kerperin und Mareike Hindriksen haben das Angebot komplett mit der ersten Mannschaft zu trainieren", sagt Bußmann. Spielpraxis sollen die beiden Talente, die bereits am Ende der vergangenen Saison Zweitligaluft schnupperten, aber vornehmlich im Regionalliga-Team sammeln.

Ab kommenden Dienstag wird Mathieu dann begutachten, inwieweit die Spielerinnen sich mit den individuellen Trainingsplänen beschäftigt haben, die ihnen der Übungsleiter mit in die volleyballfreie Zeit gegeben hat. Auf und neben dem Feld geht es in der Vorbereitung dann auch darum, die Lücke zu schließen, die Claudia Volkers hinterlässt. "Es wird schwer sie zu ersetzen", ist Bußmann sich sicher, "aber nun müssen andere Spielerinnen Führungsqualitäten beweisen."

hinnerk schröer

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten 

Freitag. 01. August 2003

Der "Vater der Volleyballsparte" in Emlichheim

Nachruf: Herbert Taube im Alter von 68 Jahren verstorben

emlichheim/fh – Als Herbert Taube vor kurzem ins Krankenhaus ging, um sich an der Hüfte operieren zu lassen, da schmiedete er Pläne für die Zeit nach der Genesung. Natürlich wollte er wieder Jugendmannschaften bei Union Emlichheim trainieren, "wenn das mit meiner Hüfte gut wird", wie er seinem Freund und langjährigen Wegbegleiter Heinrich Strenge verriet. Voller Zuversicht begann der 68 Jahre alte pensionierte Lehrer, der sich 1996 schon einmal von einem Herzinfarkt erholt hatte, die Reha in Bad Bentheim. Doch am Montag dieser Woche starb Herbert Taube, "plötzlich und unerwartet", wie es im Nachruf der Familie heißt.

Auch wenn er es selbst nicht gern hörte: In Emlichheim gilt er als "Vater der Volleyballsparte" – und deren Erfolge. Was 1965 beim Lehrersport begann, wuchs über Arbeitsgemeinschaften und die erste Mädchen-Trainingsgruppe beim SCU schnell zu einer erfolgreichen Abteilung. Allein zehn deutsche Meisterschaften heimsten die Emlichheimer Mädels ein; bei den ersten sechs Titelgewinnen zwischen 1981 und 1986 hieß der Trainer stets Herbert Taube.

Der Mann, der von sich behauptete, nie ein Volleyball-Buch gelesen zu haben und dem die Trainer-Lizenzen C und B aufgrund seiner Erfolge geschenkt wurden (Taube: "Da geht es mir wie Franz Beckenbauer"), förderte das Talent späterer Bundesligaspielerinnen wie Heike Reineke, Claudia Volkers, Johanna Reinink, Andrea Berg oder Ramona Meier. Wenngleich er auch im Sport seine Ziele mit der für ihn typischen Hartnäckigkeit verfolgte, so lagen ihm jene Kinder, denen der Umgang mit dem Ball nicht so leicht fiel, genauso am Herzen. Sein Credo lautete: Bei uns kann jeder Volleyball spielen, der zu uns kommt. Dass er ein feines Händchen im Umgang mit den Jugendlichen hatte, brachte ihm deren Sympathie ein – und die Bewunderung jener, die ihm unterstützend zur Seite standen. Engagement und Erfolge zogen zahlreiche Ehrungen nach sich; als ihn der SCU jüngst zum Ehrenmitglied ernannte, konnte er aus gesundheitlichen Gründen schon nicht dabei sein.

Herbert Taube stammt aus Grüssau in Schlesien. 1946 musste er mit seinen Eltern, die eine Landwirtschaft betrieben, die Heimat verlassen. Nach Emlichheim kam der gelernte Elektriker, nachdem er über den zweiten Bildungsweg Lehrer geworden war und an der Volksschule eine Stelle antreten konnte. Mit Einführung der Orientierungsstufe 1973 wurde er deren Konrektor, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung bekleidete.

Die Kontakte zur Heimat frischte er nach der politischen Wende auf und pflegte sie intensiv. Nachdem er 1991 mit Heinrich Strenge erstmals nach Grüssau gereist war, wo er sein Elternhaus baulich unverändert vorfand, reifte in ihm ein Plan: Er wolle einmal die Strecke zwischen den beiden Fixpunkten seines Lebens mit dem Fahrrad zurücklegen, erklärte er Strenge. Und wie stets, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, setzte er es in die Tat um. Im Jahr 2000 strampelte er mit Gepäck die 1000-Kilometer-Distanz ab – in fünf Tagesetappen zu je 200 Kilometern. Typisch Herbert Taube, sagten sie damals in Emlichheim. Er wird ihnen fehlen.

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten 

Freitag. 01. August 2003

Meyer und Müller lösen Ticket zur DM

Auch Schafstedde startet bei Titelkämpfen der A-Jugend

ASCHEN-STRANG/his – Judith Meyer und Christin Müller haben die Qualifikation für die deutsche A-Jugend-Beach-Meisterschaft geschafft. Beim Cup der Landesmeister, der am vergangenen Wochenende in Aschen-Strang ausgetragen wurde, landete das Duo vom SC Union Emlichheim und VC Eintracht Nordhorn auf dem vierten Platz. Die Tickets für die nationalen Titelkämpfe, für die sich die besten zehn Teams qualifizierten, hatten sie bereits am Sonnabend gelöst.

In den Gruppenspielen behielten Meyer/Müller zunächst gegen Marlene Wieth und Amelie Blessau in zwei Sätzen die Oberhand. Auch gegen die Schleswig-Holsteinerinnen Naffin/Schillerwein und die Hamburgerinnen Giebner/Schender gaben die beiden Grafschafterinnen keinen Satz ab.

Als Gruppensieger erhielten sie in der folgenden Runde ein Freilos. Im Viertelfinale erwiesen sich dann Stefanie Hüttermann und Joana Domagala als unüberwindbare Hürde. Die Landesmeisterinnen aus Nordrhein-Westfalen brachten nicht nur Meyer/Müller eine Zwei-Satz-Niederlage bei, sondern sicherten sich am Ende auch den Turniersieg. "Sie waren uns mit ihrem taktischen Spiel überlegen", gestand Kristin Müller ein.

Dem Grafschafter Beach-Duo gelang durch einen 21:18, 21:19-Erfolg in der Verliererrunde gegen Sarah Eichler und Janina Krohe (TSV Neustadt) durch die Hintertür aber doch noch der Einzug ins Halbfinale. Dort warteten mit Wieth/Blessau zwei Gegnerinnen, die sie in den Gruppenspielen hatten schlagen können. Der bayrische Landestrainer hatte seine Schützlinge aber gut eingestellt, sodass sich Meyer/Müller im Tiebreak geschlagen geben mussten. Im Spiel um den dritten Platz waren sie den Saarländerinnen Svenja Luttermann und Tina Alles dann ebenfalls in drei Sätzen unterlegen. "Wir sind über unseren vierten Platz sehr glücklich. Und nehmen uns jetzt für die deutsche Meisterschaft einiges vor", sagt Kristin. Einen Platz unter den besten Zehn haben sie sich bei den Titelkämpfen, die vom 8. bis zum 10. August in Kiel ausgetragen werden, als Ziel gesetzt.

Henning Wegter wird nicht an die Ostsee reisen. Zwar schaffte der Schüttorfer Zweitliga-Spieler mit seinem neuen Vereinskollegen Kilian Schafstedde durch den neunten Platz die DM-Qualifikation, da der 16-Jährige aber bereits am kommenden Wochende (1. bis 3. August) bei den deutschen B-Jugend-Meisterschaften in Bostalsee (Saarland) mit Stephan Massmann (VfL Lintorf) an den Start geht, sind ihm die Reisestrapazen zu groß.

Hundertprozentig zufrieden waren die beiden 09-Akteure mit ihrem Auftritt in Aschen-Strang nicht. Nachdem sie mit drei deutlichen 2:0-Siegen die Gruppenspiele beherrscht und dabei auch die an Nummer zwei gesetzte Formation Ardelt/Schwarz in die Schranken gewiesen hatten, kam in den beiden folgenden Runden das Aus. Zunächst unterlagen Wegter/Schafstedde gegen Blumtritt/Harder mit 0:2 Sätzen, anschließend mussten sie sich auch Hergert/Stier im Tiebreak geschlagen geben. "Da haben wir uns nach den klaren Siegen in den Gruppenspielen mehr ausgerechnet", bilanzierte Wegter.

Das Ticket für die nationalen Titelkämpfe verfällt aber nicht. Schafstedde wird sich mit einem anderen Beach-Partner auf den Weg nach Kiel machen.

 

Hamburg - Norderstedter Zeitung 

Freitag. 01. August 2003

Julia und Katrin gingen baden

Beachvolleyball: Die Norderstedter Duos überprüften bei A-Turnieren im Stadtpark ihre Form für die Hamburger Meisterschaften, die Mitte August stattfinden.

Norderstedt - Sommerzeit ist Beachvolleyball-Zeit. Und das Duo Julia Lemmer/Katrin Salbach vom 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn ist darauf spezialisiert, im Sand auf hohem Niveau zu baggern, zu pritschen und zu schmettern.

Die beiden Norderstedterinnen werden bei den Hamburger Meisterschaften der Frauen, die am 16./17. August im Stadtpark ausgetragen werden, als Mitfavoritinnen an den Start gehen. Bei der Generalprobe für die Titelkämpfe, einem A-Turnier, zogen Lemmer/Salbach allerdings den Kürzeren. Sie mussten sich ihren Kontrahentinnen Dagmar Gaede/Sarah Hoppe (VG Elmshorn) überraschend in zwei Sätzen mit 12:15, 8:15 geschlagen geben.

"Das waren vorweggenommene Hamburger Meisterschaften", meinte Peter Neese, Ausrichter der Beachvolleyball-A-Turniere im Stadtpark, mit hörbarer Begeisterung, "was an spielerischem Niveau in allen drei Turnieren geboten wurde, war schon wirklich klasse!"

Drei beziehungsweise fünf Wochen vor den Hamburger Titelkämpfen wollten sich noch mehr Norderstedter "Baggerkünstler" im Schatten des Planetariums wichtige Ranglistenpunkte verdienen, um beim Saisonabschluss startberechtigt zu sein.

Stefan und Angela Nickel (SV Friedrichsgabe/Barsbütteler SV) sicherten sich im DuoMixed-Wettbewerb den Sieg. Das Ehepaar besiegte in einem spannenden Finale Astrid Markwort/Manfred Ahrens (TH Eilbeck/Walddörfer SV) mit 16:18, 15:11 und 15:10.

Schade nur, dass sie an den Hamburger Mixed-Meisterschaften (31. August) nicht teilnehmen können. "Wir sind zu diesem Zeitpunkt im Urlaub. Da war es uns halt wichtiger, wenigstens den ersten Ranglistenplatz zu sichern", meinte Stefan Nickel. Jeanette Biegel/Bernd Meißner vom SV Friedrichsgabe wurden Zehnte, Svea Beyer und André Menzel (CVJM Hamburg/1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn) landeten auf dem zwölften Rang.

In der Männerkonkurrenz kam André Menzel (VCNAL) mit Partner Daniel Rohde (Eimsbütteler TV) auf dem Weg zur Meisterschaft einen Riesenschritt weiter. Erst in einem dramatischen Finale musste sich das Duo Torben Meier und Christoph Westphal (beide Barsbütteler SV) in drei Durchgängen mit 9:15, 15:9 und 13:15 beugen.

Dieser zweite Platz bedeutet für das Team aus Norderstedt und Eimsbüttel weitere 300 Punkte pro Kopf. Als 14. und 16. der aktuellen Hamburger Rangliste haben die beiden Youngster die Teilnahme am Finalturnier fast schon sicher in der Tasche.

Stefan Nickel/Bernd Meißner (SV Friedrichsgabe) landeten auf Platz fünf. Bei den Hamburger Meisterschaften am 16. und 17. August wird Nickel allerdings wieder mit seinem langjährigen Stammpartner Matthias Nupnau antreten, mit dem er in der Teamrangliste zurzeit auf Platz zwei liegt.

Niko Hoff (SV Friedrichsgabe) belegte im Endklassement zusammen mit Partner Rüdiger Körlin (VG Wichernschule Wandsbek) den neunten Rang.

Ulrich Stückler

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung 

Freitag. 01. August 2003

Elmshorner Beachgirls chancenlos

Elmshorn - Der Wunsch der A-Jugend-Volleyballerin Svea Brügge (18, VG Elmshorn), es ihrer jüngeren Schwester und Clubkameradin Lena (B-Jugend) gleichzutun und sich für die deutschen Beach-Meisterschaften ihrer Altersklasse zu qualifizieren, hat sich nicht erfüllt: Mit Partnerin Anneke Voss (VGE) musste sie sich beim Cup der A-Jugend-Landesmeister in Dissen am Teutoburger Wald mit Platz 18 begnügen.

Die Chance, unter die ersten zehn - und damit sicher zur DM - zu kommen, war schon nach der Vorrunde dahin: Die Hamburger Meister unterlagen Alles/Luttermann (Saarland) 0:2 und den Wildcard-Startern Finke/Schultz 1:2.
Ein 2:0 über Barth/Omidi (Nordbaden) rettete Brügge/Voss Gruppenplatz drei, doch der Versuch, wenigstens noch 13. zu werden und eventuell zur DM nachrücken zu können, scheiterte früh: Als sich Anneke Voss im Platzierungsspiel gegen Bethke/Vogt (Wyker SV) an der linken Schulter verletzte, musste das Duo aufgeben - ein Umstand, der Svea Brügge, die im Oktober 19 wird, traurig stimmte: "Die DM in Kiel wäre meine letzte als Jugendspielerin gewesen."

fwi

 

Deutschland - www.sportal.de  

Freitag. 01. August 2003

Volleyball-EM: Italien-TV sorgt für Spielplan-Änderung

Das italienische Fernsehen hat für eine Spielplan- Änderung bei der Volleyball-Europameisterschaft der Männer in Deutschland gesorgt. Demnach wird der dreimaliger Weltmeister seine Gruppenspiele in Karlsruhe nun am 6. September gegen Spanien und am 7. September gegen Frankreich bestreiten. Zum EM-Auftakt am 5. September treffen die Italiener auf die Tschechische Republik.

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung 

Freitag. 01. August 2003

In Mettmann geht`s auf WM-Kurs

Zum Stadtjubiläum wird die Stadt im April nächsten Jahres die Volleyball-Weltmeisterschaft der Behinderten ausrichten.

Mettmann. "Das ist das erste Highlight des Stadtjubiläums", freut sich Mettmanns Kämmerer Reinhold Salewski darüber, dass die Stadt Ausrichter der Weltmeisterschaft im Behinderten-Volleyball 2004 ist. Pünktlich zur 1100-Jahr-Feier geht es in der Kreisstadt vom 9. bis zum 18. April um das weltweit wichtigste Turnier neben den Olympischen Spielen. Dabei ist die deutsche Nationalmannschaft besonders heiß auf den Titel im eigenen Land. Der letzte Weltmeistertitel liegt 14 Jahre zurück und bei den "Paralympics", der Behindertenolympiade, 2000 in Sydney durfte man nicht teilnehmen, weil es in Deutschland keine Liga für diese Sportart gibt.

Die deutschen Nationalspieler trainieren nämlich in "normalen" Volleyballteams. Favorit bei der Weltmeisterschaft ist der amtierende Weltmeister Kanada. Nationalspieler Timo Hager rechnet sich aber trotzdem gute Chancen für seine Mannschaft aus: "Hier können wir uns präsentieren, in Athen (bei den Paralympics 2004) wären Freunde und Familie nicht dabei gewesen." Neben dieser Unterstützung wünscht man sich auch wieder eine so große Begeisterung wie bei einem Trainingsspiel in Mettmann vor zwei Jahren, das man zum Abschluss des Trainingslagers machte. Um das zu garantieren, arbeiten alle zehn Städte desKreises eng zusammen. Die Organisation übernehmen der Kreissportbund, der Stadtsportbund Mettmann und der Deutsche Behinderten-Sportverband (DBS).

Als Schirmherr soll Bundespräsident Johannes Rau gewonnen werden, dem man auch schon einen Brief nach Berlin geschrieben hat. Die Finanzierung der WM müssen fast zur Hälfte die teilnehmenden Mannschaften bezahlen. Stadt und Kreis Mettmann beteiligen sich mit 15 Prozent und stellen die Sporthalle "Herrenhaus" für die Spiele und die "Neandertalhalle" für die Begrüßungsund Abschiedsveranstaltung zur Verfügung. Eintrittsgelder und sonstige Fördermittel sollen jeweils fünf Prozent beisteuern und vom Sponsoring erwartet man 30 Prozent der benötigten Summe in Höhe von 160 000 Euro.

Die Mannschaften werden im Treff Hansa Hotel untergebracht. Bei der Weltmeisterschaft wird in zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften angetreten. Die Auswahl richtet sich größtenteils nach der Weltrangliste, es können aber auch so genannte "Wild Cards" an erstmals teilnehmende Länder vergeben werden. Und Nationaltrainer Janusch Waldera verspricht zum Schluss: "Wir wollen mit dieser WM neue Maßstäbe setzen. Freuen wir uns darauf." www.volleyball2004.de (ist in Arbeit und soll Mitte September fertig sein; dann kommt auch das WM-Logo).

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Freitag. 01. August 2003

Masters in St. Peter Ording - Der Vorbericht

Zum siebten Mal in Folge gastiert die Mastersserie im Nordseebad St. Peter Ording. Bereits ab Freitag werden die 24 gemeldeten Herrenteams um den Einzug in die Finalrunde kämpfen. Die Damen starten am Samstag morgen mit gewohntem 16er Feld. An Strand mangelt es den Beachern dabei nicht: 78125 Beachfelder würden auf das weitläufige Areal passen, allerdings nur bei Niedrigwasser. In der Vergangenheit hatten die Stars allerdings allzu häufig mit dem wechselhaften Wetter zu kämpfen: Wind und Regen sorgten nicht selten für böse Überraschungen.

Die Herrenkonkurrenz

Bereits ab Freitag nehmen die 24 Herrenteams den regulären Spielbetrieb auf, eine Qualifikation gibt es nicht. Die Fans dürfen sich dabei auf die Teilnahme des Nationalteams Julius Brink und Kjell Schneider freuen, die ihren Vorjahrestitel verteidigen wollen. An Nummer 2 der Setzliste stehen Tom Kröger und Kay Matysik, die beim Kühlungsborner Masters Rang drei belegten. Ebenfalls mit von der Partie sein werden Jan-Erik Gatzke und Thorsten Schoen, die in dieser Saison für einige Furore sorgten. Nicht zu vergessen die amtierenden Deutschen Meister Tom Hikel und Marvin, die nach einwöchiger Pause wieder gemeinsam auflaufen werden. Besonders in den Regionen um Platz 14 bis 22 der DVV Rangliste wird es für die Spielerinnen und Spieler Ernst, denn nach St. Peter-Ording gibt es mit Fehmarn (15. bis 17.08.) nur noch ein Masters, bei dem Punkte für die nationale Rangliste gesammelt werden können.

Die Damenkonkurrenz

Bei den Damen gemeldet haben drei der fünf DVV-Nationalteams, doch die Teilnahme ist zu diesem Zeitpunkt noch ungewiss. Voraussetzung für das Auflaufen in St. Peter Ording ist, dass Lahme/Müsch, Ahmann/Vollmer und Claasen/Deister nicht aus ihren Pools beim FIVB Grand Slam im österreichischen Klagenfurt herauskommen, und so rechtzeitig am Samstag vor Ort sind. Sicher mit dabei sind Ines Pianka und Teee Williams, die nach ihrem "Ausrutscher" in Kühlungsborn wieder angreifen wollen. Ebenfalls am Start: Die Mastersdritten des vergangenen Wochenendes Claudia Frank und Uli Schmidt, sowie Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Freitag. 01. August 2003

Interview mit Christoph Dieckmann

Sie haben das Weltserienturnier in Espinho sausen lassen, um in Kühlungsborn ihren zweiten Masterssieg der Saison einzufahren: Christoph Dieckmann und Andi Scheuerpflug. Einen Riesenschritt in Richtung Olympiaquali schafften sie mit ihrem hervorragenden vierten Rang beim Grand Slam in Marseille. Wir sprachen mit Christoph über Ziele, blindes Verständnis und das Duell mit seinem Bruder Markus.

Was macht Deine Verletzung?
Welche meinst Du jetzt? Es geht so, es ist noch nicht ganz weg, aber es ist ok. Beim Spielen ist es eigentlich kein Problem.

Hat euch Deine Verletzung in der Saisonplanung zurückgeworfen?
Es ist ein bisschen ärgerlich, dass ich jede Woche bisher irgend etwas hatte, aber von den Leistungen war es schon ok. In jedem Turnier haben wir in etwa das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten. Natürlich spielt man besser, wenn man richtig fit ist und trainieren kann.

Habt ihr mit eurem Erfolg gerechnet?
Es ist schon überraschend, dass wir so konstant spielen. In Deutschland waren wir bis in Binz in allen Turnieren mindestens im Finale, international waren wir einmal 9. und beim Grand Slam in Marseille standen wir im Halbfinale und wurden Vierte. Es ist schon überraschend. Dass wir so gut spielen können, wussten wir, aber dass die Ergebnisse dabei herumkommen ist schon überraschend.

Was habt ihr euch in dieser Saison vorgenommen?
Wir wollen uns erstmal im Hauptfeld der Worldtour etablieren, das haben wir bislang geschafft. Vor allem bei den Grand Slams, bei der WM wollen wir eine einstellige Platzierung erreichen. So wollen wir uns eine gute Ausgangsposition für Olympia sichern. In Deutschland wollen wir auch noch ein paar Turniere gut spielen und natürlich die Deutschen Meisterschaften.

Bei den Deutschen wollt ihr also nach ganz oben auf dem Treppchen?
Naja, wenn man drei Mal Zweiter geworden ist, dann wird es auch mal Zeit, dass ich da auch gewinne. Da gibt es natürlich auch viele Teams, die das auch wollen. Markus und Jonas sind da ganz vorn weg. Es wird schon schwer, aber die Zielsetzung ist auf jeden Fall: ganz vorne zu sein.

Wie ist das gegen Deinen eigenen Bruder zu spielen Gibt es da zwischen euch Clinch?
Nein, überhaupt nicht. Das ist rein sportlich. Es ist eher so, dass es lockerer ist, als in anderen Spielen. Wenn einer verloren hat, ärgert man sich vielleicht eine halbe Stunde, aber dann ist auch immer wieder ok.

Wie verkraftest Du eigentlich den Reisestress in der Saison?
Es ist eigentlich ok. Das wird man wahrscheinlich am Ende der Saison merken, wenn man jede Woche irgendwo hingeflogen ist. Dann kommt vielleicht noch die Zeitumstellung hinzu. Es ist ja schon gut, dass wir nicht auch noch Quali spielen müssen. Dadurch hat man nur ein paar Tage die Belastung, das geht schon.

Wie kam es überhaupt dazu, dass Du jetzt mit Andi spielst?
Ich habe letztes Jahr ja mit Falk Zimmermann gespielt, das war auch sehr gut. Es hat sehr viel Spaß gemacht, und wir waren in Timmendorf ja auch sehr erfolgreich. Das Problem war, dass ich nach meiner Verletzung wieder voll spielen wollte und Falk beruflich sehr eingespannt ist. Bei Andi war eine ähnliche Situation, dass Olli beruflich auch oft verhindert wäre. Wir hatten schon zwei Turniere gespielt, und da hat es sich angeboten, es einmal zu versuchen. Es ist beim Beach-Volleyball wichtig, dass beide Spieler die gleichen Vorstellungen haben, die gleiche Art des Herangehens. Das ist bei uns beiden gegeben.

Was meinst Du, wie lange es dauert, bis man sich auf dem Court blind versteht?
Bei einigen Leuten läuft das am Anfang gar nicht, bei einigen läuft das ganz gut. Nach einem, eineinhalb Jahren ist man auf jeden Fall besser abgestimmt, als es bei uns der Fall ist. Bei einigen Bällen können wir da noch mehr rausholen.

Du meinst also, bei euch steckt noch mehr Potential drin?
Naja, wir sind ja beide nicht mehr die Jüngsten, aber allein von der Abstimmung untereinander schon.

Wir danken Dir für dieses Interview und wünschen Dir weiterhin viel Erfolg!

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel