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Dienstag. 05. August 2003 |
Kleinbub/Walter
triumphieren in Frankfurt
(mul) Kein Regisseur hätte dieses Drehbuch besser schreiben können: Die Lokalmatadoren Holger Kleinbub und Matthias Walter triumphierten vor heimischem Publikum zum ersten Mal bei einem Renault Beach Cup. Die amtierenden Hessen-Meister besiegten in einem hochklassigen Finale das Renault-Beach-Team Martin Kern/Stefan Schmeckenbecher mit 2:0 (21:19, 21:11). Die Konstabler Wache stand Kopf! "Ich hätte nicht gedacht, dass ich doch noch so einen Erfolg schaffe", meinte der 31-jährige Holger Kleinbub nach dem Match. Ein wahrlich verdienter Erfolg für die beiden Bad Sodener, hatten sie doch bereits im Halbfinale das topgesetzte Team Sven Anton/Malte Holschen aus dem Turnier geworfen.
Beach-Volleyball
at its best auch im Finale der Frauen: Die Teams Claudia Lehmann/Susann Nitzsche
und Andrea Berg/Sinje Blöcker lieferten sich ein dramatisches Match auf allerhöchstem
Niveau. Das neu formierte Duo Claudia
Lehmann/Susann Nitzsche behielt mit 2:0 (21:15, 21:19) die Oberhand und durfte
sich vom begeisterten Frankfurter Publikum feiern lassen. "Wir mussten
wirklich Alles geben in diesem Spiel. Jetzt sind wir überglücklich, dass wir
es geschafft haben", erklärten die strahlenden Siegerinnen nach einer abkühlenden
Dusche. Viel Applaus gab es auch für die Unterlegenen des Endspiels, Andrea
Berg und Sinje Blöcker, die aufopferungsvoll gekämpft und
keinen Ball verloren gegeben hatten.
Die Spiele um den dritten Platz konnten aufgrund verletzungsbedingter Absagen nicht ausgetragen werden. So erreichten Leonie Müller und Ioana Savoiu bei den Frauen sowie das Männer-Team Denis Schirmeisen/Marten Weßel kampflos den dritten Rang.
So
heiß wie die Temperaturen auf der Konstabler Wache war auch die Stimmung auf
den voll besetzten Tribünen. Zu den Finalspielen verwandelten die Zuschauer den
Center Court in einen Hexenkessel. Insgesamt 20.000 Zuschauer gingen an diesem
Wochenende bei den mitreißenden Matches begeistert mit und feuerten die Beacher
lautstark an. Die nächste Station des Renault Beach Cup 2003 ist wieder am
Meer: Vom 08. bis 10. August schlägt die deutsche Beach-Volleyball Elite auf
der Nordseeinsel Wangerooge auf.
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Dienstag. 05. August 2003 |
Die Nachwuchsbeacher des DVV haben im polnischen Stare Jablonki für ein medaillenträchtiges Wochenende gesorgt. Geeske Banck/Friederieke Romberg, Eric Koreng/Marcus Popp gewannen die Silbermedaille, Hannes Ambelang/Manuel Rieke rundeten den Erfolg mit Bronze ab. Sara Goller/Günter belegten Platz 9. Nachdem Banck/Romberg am Samstag durch eine 0:2-Niederlage (17:21, 15:21) gegen Tschechien die Silbermedaille gewannen, steuerten die DVV-Männer heute noch zwei dazu.
Zunächst
kam es im Halbfinale zum deutsch-deutschen Duell zwischen Koreng/Popp und
Ambelang/Rieke, welches Koreng/Popp sicher mit 2:0 (21:17, 21:11) gewannen.
Anschließend sicherten sich die Berliner Ambelang/Rieke durch ein 2:0 (21:14,
21:19) über die Schweiz die Bronzemedaille. Popp/Koreng fanden erst im Finale
ihre Meister, in dem sie mit 0:2 (13:21, 12:21) gegen ein Russen-Duo den Kürzeren
zogen. Alle Ergebnisse erfahrt ihr natürlich auf unseren Ergebnisseiten.
Banck/Romberg holen Vizetitel
Geeske
Banck und Friederike Romberg haben die Silbermedaille bei den U23
Europameisterschaften im polnischen Stare Jablonki errungen. Nachdem sie sich im
Halbfinale gegen Griechenland mit 2:1 durchsetzten, zogen sie im Finale gegen
Tychnova/Tychnova aus Tschechien mit 17:21 und 15:21 den Kürzeren. Sara Goller
und Antje Günther schieden bereits im Achtelfinale mit 1:2 gegen Polen aus.
Bis
einschließlich Sonntag kämpfen insgesamt vier deutsche Teams im polnischen
Stare Jablonki um den Europameisterschaftstitel. Bei den Herren mit dabei sind
die amtierenden Studentenweltmeister Eric Koreng und Marcus Popp (beide VC
Markranstädt). Weiterhin gemeldet haben Hannes Ambelang und Manuel Rieke (beide
VC Olympia Berlin). Bei den Damen mit von der Partie sind Geeske Banck (FT Adler
Kiel), die mit Friederike Romberg (SuS Olfen) spielen wird. Ebenfalls in Polen
am Start sind Sara Goller (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Anja Günther (Köpenicker
SC).
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Dienstag. 05. August 2003 |
Masters
St. Peter Ording - Der Rückblick
Sicher
war das Masters von St. Peter Ording nicht das bestbesetzte Turnier der gesamten
Serie, trotzdem wurde in Abwesendheit fast aller Nationalteams, die beim Grand
Slam in Klagenfurt auf internationalem Parkett agierten, großer Sport geboten.
Dazu war die Stimmung an allen drei Turniertagen in Deutschlands größtem
Sandkasten hervorragend, die Tribünen waren schon am ersten Tag gefüllt, und
der Wettergott meinte es wieder mal gut mit Veranstalter, Spielern und Fans.
Die sportlichen Highlights - Herren
Das
Herrenturnier brachte mit Sicherheit die Überraschung des gesamten Turniers
hervor. Mit den Außenseitern Morten Klein und Christopher Sonnenbichler gewann
ein Team den Masterstitel, das vorher so niemand auf der Rechnung hatte. Im
Finale ließen sie den Topfavoriten und einzigem anwesenden Nationalteam Julius
Brink und Kjell Schneider fast keine Chance. Vor allem Morten Kleins
Monsterblocks zogen Brink/Schneider die Zähne. Ein ausschlaggebender Grund war
mit Sicherheit auch die Tatsache, dass Brink/Schneider mit ihren Kräften am
Ende waren. Nach den Matches in Klagenfurt hatten sie eine 19 stündige Anreise
in Kauf genommen (an Alle: bitte demnächst bei Zugfahrten durch Österreich
Schlafwagenkarten reservieren!) um in St. Peter Ording noch dabei zu sein und
dann war im Finale einfach fini. Das soll allerdings der Klasseleistung von
Klein/Sonnenbichler keinen Abbruch tun, die wirklich über sich hinaus wuchsen
und sich den Titel verdienten. Nur schade, dass Klein/Sonnenbichler ihr
Halbfinalspiel auf einem Nebencourt austragen mussten, sie hätten es schon
vorher verdient gehabt im großen Turnierampenlicht zu stehen. Den dritten Platz
sicherten sich die amtierenden Deutschen Meister Thomas Hikel und Marvin Polte
aus Duisburg und München bei ihrem letzten gemeinsamen Mastersturnier ihrer
Karriere.
Die sportlichen Highlights - Damen
Wenn
es schon eine Überraschung bei den Herren war, dass Klein/Sonnenbichler sich
den Masterstitel holten, dann ist der Finaleinzug von Julia Krumbeck und Antje Röder
mit Sicherheit der gleichen Kategorie zu zurechnen. Die beiden hatte mit äußerster
Wahrscheinlichkeit vorher auch niemand auf der Rechnung, da dachte man eher an
Claudia Frank und Uli Schmidt oder an den Unterlegenen im „kleinen Finale“
Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich. Großen Respekt gebührt aber auch den
Siegerinnen Ines Pianka und Teee Williams, denn sie waren in Abwesendheit der
Nationalteams die Topfavoriten und bestätigten als Topgesetzte mit dem zweiten
Masterssieg der Saison, dass sie auch mit dem Druck, der zweifelsohne auf ihnen
lag, gut umzugehen wußten. Wieder erstaunlich stark präsentierten sich Mireya
Kaup und Silke Kerl, die Dritte wurden.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Dienstag. 05. August 2003 |
Neuzugang Djuric muss noch warten
Leipzig. Mit
sieben Spielern stieg Volleyball-Bundesligist VV Leipzig gestern Abend in die
Vorbereitung auf die am 5. Oktober beginnende Saison ein. Coach Zoran Nikolic
bat seine Mannschaft gleich zur Fitness-Überprüfung auf die Waage und anschließend
zum Cooper-Test (12-Minuten-Lauf), bevor heute das Konditionstraining beginnt -
zweimal täglich.
Der
letzte Leipziger Neuzugang wird voraussichtlich erst am kommenden Montag
eintreffen. Branislav Djuric wartet in Novi Sad noch auf die
Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland. Der 28-jährige serbische Zuspieler
(1,86 Meter groß) erhielt beim VVL einen Einjahresvertrag. Djuric sammelte in
Griechenland und der Slowakei Auslands-Erfahrung, spielte zuletzt in der ersten
jugoslawischen Liga. "Ein routinierter Profi, der harte Sprungaufgaben schlägt",
sagt Trainer Nikolic. Der neue Mann soll dem ersten Zuspieler Jure Kvesic
Konkurrenz machen.
Beim
Trainingsauftakt fehlten einige weitere Akteure: Peter Mayer nimmt mit der
deutschen Juniorenauswahl an einem Turnier in Frankreich teil, Lars Björn
Freier, Haroldas Cyvas, Maik Winkler, Ken Niestolik sind noch im Urlaub. Alle
stoßen in den nächsten Tagen zur Mannschaft, die gestern von Präsident Olaf
Zimmer und Manager Frank Thiele begrüßt und auf die Ziele des Vereins
eingestimmt wurden.
Der
VVL will in der Bundesliga die neue Top-Runde erreichen (mindestens Rang sechs
ist nötig) und hat dafür kräftig eingekauft. Armin Dewes kam aus
Friedrichshafen, Lars Björn Freier aus Berlin, Dragan Ratic aus Mendig, Dejan
Stankovic aus Serbien und Tim Strohschein aus Ludwigslust. Die neuen Spieler
werden schon morgen der Leipziger Volleyball-Gemeinde vorgestellt: Ab 18 Uhr
steht in der Sporthalle Brüderstraße ein gemeinsames Training mit den Fans auf
dem Programm.
Steffen
Enigk
| Österreich - Salzburger Nachrichten |
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Dienstag. 05. August 2003 |
Im
Viertelfinale war für Berger/Doppler beim Beach-Volleyball-Turnier in
Klagenfurt Endstation. Ihre Bezwinger Benjamin und Araujo gewannen das Finale.
KLAGENFURT
(SN). Die Lokalmatadore Nik Berger/Clemens Doppler sind beim
Beach-Volleyball-Grand Slam in Klagenfurt wie im Vorjahr im Viertelfinale erst
an den späteren Turnier-Siegern gescheitert. Die Brasilianer Insfran Benjamin/Marcio
Araujo gewannen am Sonntag das Finale gegen das US-Duo Kevin Wong/Stein Metzger
auf dem bis auf den letzten Platz gefüllten Centre-Court 2:0 (20, 17). Die Südamerikaner
folgen damit ihren Landsleuten Ricardo/Loiola nach. Das Endspiel war eine
Neuauflage des letztjährigen World-Tour-Abschlusses in Fortaleza, auch in
Brasilien hatten der nun 31-jährige Benjamin und der 29-jährige Araujo die
Oberhand behalten. Es war für die nunmehrigen Weltranglisten-Zweiten ihr heuer
schon zweiter Triumph, nachdem sie im Juni in Gstaad gewonnen hatten. Beim
siebenten World-Tour-Turnier in Klagenfurt ging der Sieg zum sechsten Mal nach
Brasilien.
Benjamin
war nach dem verwandelten Matchball überglücklich: "Das ist unser erster
Grand-Slam-Titel. Das hier vor diesem Publikum zu schaffen, ist umso schö-ner."
Der drittplatzierte Schweizer Kobel war ähnlicher Meinung: "Es ist für
uns wie ein Traum. Das hier ist das beste Turnier auf der Welt, speziell bei
unseren Spielen gegen die Österreicher war die Stimmung gigantisch." Und
sogar Olympiasieger Blanton war begeistert. "Ich war bei Olympia und weiß
daher: Das hier ist das beste Event, da geht nichts drüber."
Das
World-Tour-Turnier ist am Sonntag so erfolgreich wie nie zuvor zu Ende gegangen.
Sportlich erreichten erstmals zwei heimische Teams das Achelfinale, wobei Nik
Berger/Clemens Doppler wie im Vorjahr erst im Viertelfinale scheiterten und
damit Rang fünf belegten. Die Stimmung im 10.000 Zuschauer fassenden
Centre-Court wurde noch einmal getoppt, an den ersten Turnier-Tagen war die
Arena noch nie so voll. Veranstalter Hannes Jagerhofer bläst durch, hat aber
schon wieder neue Ideen. Jagerhofer ist mit dem Zuspruch natürlich sehr
zufrieden, will den Zuschauerfaktor aber weiter verbessern: "Leider mussten
wir wieder Tausende wegschicken, weil das Stadion voll war." Der
Event-Manager denkt auch an eine teilweise Auslagerung des Turniers. "Eine
Möglichkeit wä-re, auch in Maria Wörth oder Velden ein kleineres Stadion zu
bauen", sagte Jagerhofer.
Durchatmen
können auch Berger/Doppler. Mit dem im Vorjahr angekündigten Erreichen des
Semifinales wurde es zwar nichts, doch den "Achtelfinal-Fluch" haben
sie abgeschüttelt. "Das war so wichtig, endlich sind wir weg vom
Neunten", spielte Berger auf das zuletzt viermalige Scheitern in der Runde
der letzten 16 an. Neben dem ÖVV-Duo haben heuer nur die Brasilianer
Harley/Franco jedes Mal die Vorrunde überstanden.
| Deutschland - Elmshorner Nachrichten |
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Dienstag. 05. August 2003 |
"Es ist schon geil, dass ich dabei bin"
Elmshorn (sr). Das Märchen vom Tellerwäscher, der Millionär wird, findet im Volleyball seine Entsprechung und heißt Mischa Urbatzka ohne dass der 20jährige Elmshorner durch seine Teilnahme an der Junioren-WM im Beachvolleyball in Frankreich (ab Donnerstag) schon zum Millionär geworden wäre. EN-Mitarbeiter Jan Albroscheit sprach vor der Abreise mit dem ehemaligen KGSE-Schüler.
Sind
Sie eigentlich noch vor so einem Großereignis wie der Juniorenweltmeisterschaft
nervös?
Nervös bin ich schon. Das legt sich aber mit Beginn des ersten Spiels. Das
war im vergangenem Jahr bei der Europameisterschaft auch schon so.
Mit
welchen Erwartungen fahren Sie in die Bretagne?
Es ist schon mal sehr geil, dass ich mit dabei bin. Wir (mit Partner Daniel
Krug, d. Red.) wollen natürlich weit kommen, möglichst ins Finale und Erster
werden. Unser Vorteil ist, dass wir schon bei der Deutschland-Tour gespielt
haben und eine gewisse Erfahrung haben. Diesen Vorteil wollen wir nutzen.
Wer
gehört zu Ihren großen Förderern und welche Rolle spielt Elmshorn dabei für
Sie?
Da ist in erster Linie der Bundestrainer, Lennart Kraft. Wir werden bei den
Turnieren rund um die Uhr betreut. Die Vorbereitung lief zwar in großen Teilen
in Eigenregie, aber letztlich ist alles vom Deutschen Volleyball-Verband abhängig.
In Elmshorn habe ich über die ganze Jugendzeit gespielt und bin vom Hamburger
Verband gefördert worden. Deshalb spiele ich Beachvolleyball auch immer noch für
die Elmshorner Volleyball-Gemeinschaft (VGE). Trainiert habe ich in Elmshorn
aber nur sehr wenig.
Sind
für Sie die Weltmeisterschaften der persönliche sportlicher Höhepunkt oder
schauen Sie doch in erster Linie auf die DM bei den Erwachsaenen am Timmendorfer
Strand?
Die WM ist auf jeden Fall der sportliche Höhepunkt für mich. Darauf habe
ich mich vorbereitet. Für die DM haben wir uns angemeldet, aber brauchen noch
einige Punkte. Ein erster Platz bei der WM würde wohl für die Qualifikation
reichen. Auch eine Woche später können wir noch Punkte sammeln.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Dienstag. 05. August 2003 |
Kaiser/Kern landen auf Rang fünf
Gute
Leistung in St. Peter-Ording. Halbfinale knapp verpasst
Nach dem
enttäuschenden Abschneiden beim Vodafone-Masters in Kühlungsborn hatten sich
die Essener Beachvolleyball-Spezialisten Andreas Kaiser und Stephan Kern für
St. Peter-Ording viel vorgenommen. Und tatsächlich erreichten die Humänner am
Nordseestrand mit dem fünften Platz ein überzeugendes Ergebnis. In der
deutschen Rangliste fielen die Essener dennoch um eine Position auf Rang 13.
Übliche
Niederlage gegen die Meister
Zum
Aufgalopp hatten Kaiser/Kern gegen die Gebrüder Lintner mehr Mühe als
erwartet. Dennoch gelang ein 2:0 (23:21, 21:18)-Sieg. Anschließend ging es
gegen die Deutschen Meister Hikel/Polte. Wieder setzte es die inzwischen schon
fast gewohnte 0:2 (16:21, 20:22)-Schlappe gegen die Favoriten. In der
Verlierer-Runde hatten die Spieler des Bundesliga-Aufsteigers zunächst gegen
Masurek/Raddatz leichtes Spiel und gewannen 2:0 (21:14, 21:13).
Die
aktuelle Nummer fünf der deutschen Rangliste war die nächste Hürde. Hier
entwickelte sich ein echter Krimi. Kröger/Matysik sind ein eingespieltes Duo
und nur schwer zu schlagen. Den ersten Satz holten sich dennoch Kaiser/Kern mit
21:18. Die Favoriten drehten anschließend auf und erzielten mit 21:13 den
Satzausgleich. Der Entscheidungssatz war immer offen und hart umkämpft. Kein
Team konnte sich entscheidend absetzen. Am Ende feierten die Humänner mit 20:18
einen wichtigen Sieg.
71 Minuten
Spielzeit und die gute Leistung öffneten nun alle Chancen, das Halbfinale zu
erreichen, zumal mit Kinder/Waligora keine Übergegner im Wege standen. Doch
offenbar hatte der Kampf vorher zu viel Kraft gekostet und die Partie gegen die
direkten Konkurrenten im Kampf um einen Platz in den Top 10 der Rangliste geriet
zur einseitigen Angelegenheit. Andi Kaiser und Stephan Kern kamen mit 0:2 (8:21,
15:21) unter die Räder und verspielten so den Einzug in die Runde der besten
Vier.
stebl
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Dienstag. 05. August 2003 |
Beim
SSC weht neuer Trainingswind
Norweger
Tore Aleksandersen nahm gestern seine Arbeit bei den Volleyballerinnen auf
Schwerin
"Ich will ein Team trainieren, das jung und entwicklungsfähig ist. Wir
haben hier in Schwerin viele junge Spielerinnen mit viel Potenzial", meinte
Tore Aleksandersen. Der neue Coach der SSC-Volleyballerinnen nahm gestern das
Training auf, das er lediglich mit vier Damen begann. Nur Patricia Wolf, Jana Müller,
Cathrin Schlüter und Kerstin Kämpfe waren dabei. Bei Letzterer müssen noch
vertragliche Details geklärt werden. Die 18-jährige Kerstin ist
Junioren-Nationalspielerin aus Sinsheim. In dieser Woche trainiert sie beim SSC
mit, da sie hier nach einer Halswirbelblockierung noch zur Physio-Therapie geht.
Wenn alles gut läuft, reist sie nächste Woche zur Junioren-Nationalmannschaft,
bei der sich bereits die SSC-Mädels Jana Schumann, Franziska Bremer, Tina
Gollan, Kathleen Weiß und Linda Dörendahl auf die anstehende Junioren-WM
vorbereiten. Und SSC-Außenangreiferin Anika Schulz trainiert seit gestern mit
der DVV-Auswahl in Schwerin. Angela Krivorot trifft erst am Freitag beim SSC
ein.
"Das
ist eine neue Situation für mich. Aber für Schwerin ist das normal, dass viele
Spielerinnen bei Nationalmannschaften sind", sagt Tore Aleksandersen, der
sich teils schon auf deutsch und auf englisch mit den Spielerinnen verständigt.
Erst Mitte September hat er wohl bis auf Anika Schulz alle zusammen. Der
Norweger weiß, dass "noch viel Arbeit vor uns liegt". Das gilt sowohl
für den technischen als auch athletischen Bereich. Von daher wird künftig ein
anderer Wind wehen. Für den 35-Jährigen zählt in erster Linie, dass die
Mannschaft durch hartes, intensives Training auf eine hohe spielerische Qualität
kommt. Die SSC-Damen müssen bei ihm mehr ackern, der Trainingsaufwand erhöht
sich. Sechs Stunden täglich werden es sein - dazu noch individuelle Einheiten.
Wichtig ist dem Coach auch, "dass die Spielerinnen an sich glauben",
so Aleksandersen, dessen Familie für zwei Wochen in Schwerin ist und später
nachkommen wird.
MaK
Zur
Person
Tore Aleksandersen
geboren am:
27. Februar 1968 in Molde, liegt an der Nordwestküste Norwegens
Familienstand: verlobt
seit acht Jahren mit Monika, Töchter Maren (5), Tora (2).
Volleyball-Trainer seit: 1991 u.a. in Brasilien, Japan, zuletzt in den
USA.
Hobby: Fußball,
spielte selbst 15 Jahre. Deutscher Lieblingsverein: Borussia M'gladbach.
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Dienstag. 05. August 2003 |
SV
Bayer holt neuen Linkshänder
Trainingsauftakt
beim Bundesligisten.
Wuppertal.
Bei tropischen Temperaturen stiegen die Volleyballer des SV Bayer Wuppertal
gestern in der Halle ins Training ein. Nach dreimonatiger Pause bat der neue
australische Trainer Mark Lebedew am Mittag zur ersten Einheit. Zuvor begrüßte
Volleyball-Abteilungsleiter Thomas Henkel das Team im VIP-Raum der Bayer-Halle.
"Natürlich wird nach dem Gewinn der Vizemeisterschaft viel erwartet, man
muss aber auch realistisch sein. Die Basis ist auf jeden Fall vorhanden, das
Team ist im Grundstock zusammengeblieben", so Henkel, der zudem einen
weiteren Neuzugang begrüßen konnte. Leszek Kurowski wird den SV Bayer auf der
Außenund Diagonalposition verstärken. Der gebürtige Pole, der zum ersten Mal
in Deutschland spielt, hat zuletzt beim polnischen Zweitligisten Gornik Radin
die Bälle geschmettert. Trainer Lebedew bezeichnet den Linkshänder als
optimale Verstärkung im Angriff.
Der
26-jährige Kurowski freut sich über sein Arrangement beim SV Bayer: "Mein
Vater wohnt schon lange in Frankfurt, daher kam auch der Kontakt. Die
Trainingsbedingungen in Deutschland sind optimal und ich will unbedingt zeigen,
was ich kann." Probleme macht ihm im Moment nur die deutsche Sprache, die
er innerhalb des nächsten Jahres verbessern will.
Noch
nicht mit von der Partie war der neue australische Mittelblocker Luke Campbell,
der sich im Moment mit der australischen Nationalmannschaft auf die asiatische
Meisterschaft vorbereitet. Es fehlten auch Florian Wilhelm (Grundausbildung
Bundeswehr) und Marc Schmitt (Vorbereitung auf die Junioren-Nationalmannschaft).
In der kommenden Woche werden Gabriel Krüger, Gergely Chowanski, Lars
Dinglinger und Dirk Grübler für drei Wochen nach Korea zur
Studentenweltmeisterschaft reisen. Mitte September wird das Team wieder komplett
sein, um sich intensiv auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.
Tanja Bachmann
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel