News

Donnerstag, 07. August 2003 

Wangerooge: Heiße Tage an der Küste
Evivo: noch nicht alle Spieler "an Bord"
"Strandfeeling" in Kaltenkirchen
U21 Beach WM in Frankreich
Kommentar: Das ungeliebte „kleine Finale“
Volleyball: Sponsor gefunden
Eine mühsame Reise zu den Franzosen
Zwei Schwestern im Team
Beach-Cup der VCM-Volleyballer

August 2003

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Deutschland - Renault Beach Cup-News 

Donnerstag. 07. August 2003

Wangerooge: Heiße Tage an der Küste

Der Renault Beach Cup 2003 kehrt zurück an den Strand: Vom 08. – 10. August gastiert die offizielle Ranglisten-Turnierserie des Deutschen Volleyball-Verbandes auf Wangerooge. Nach den Städte-Stopps in Dortmund, Konstanz und Frankfurt/Main dürfen Deutschlands Beach-Volleyballer ihr Können endlich wieder direkt am Meer unter Beweis stellen. Das ganze Wochenende wird am großen Hauptstrand der Nordseeinsel auf fünf Courts gebaggert, geblockt, geschmettert - und gefeiert.

Beach-Volleyball hat auf Wangerooge ein lange Tradition, und viele Zuschauer richten sogar ihren Urlaub nach dem sportlichen Großereignis. Kein Wunder, denn auf weißem Sand mit einer leichten Brise gesunder Nordseeluft um die Nase und Meeresrauschen im Hintergrund ist Beach-Volleyball einfach doppelt so schön. Rund 25.000 begeisterte Zuschauer verfolgten im letzten Jahr die spannenden Matches beim Renault Beach Cup auf der ostfriesischen Insel. Und wer diese fantastische Stimmung am großen Hauptstrand einmal miterlebt hat, der kommt wieder!

Man darf also gespannt sein, welche Teams dieses Jahr im Kampf um Punkte, Preisgelder und die Gunst des Publikums vorne liegen werden. Neben den deutschen Nationalteams Christoph Dieckmann/Andi Scheuerpflug und David Klemperer/Niklas Rademacher haben auch internationale Stars ihre Teilnahme am vorletzten Tourstopp der Saison auf Wangerooge angekündigt. Zuschauer wie Spieler können sich auf ein ganz heißes Wochenende auf der Insel freuen.

Renault Beach Cup Beachtime Wangerooge:

Freitag, 01. August ab 12.45 Uhr Qualifikation Frauen und Männer
Samstag, 02. August ab 08.45 Uhr Hauptfeld Frauen und Männer
Sonntag, 03. August ab 09.30 Uhr Hauptfeld Frauen und Männer
  ca. 14.30 Uhr Finale Frauen
  ca. 15.30 Uhr Finale Männer
  anschließend Siegerehrung

 

Deutschland - Aachener Nachrichten 

Donnerstag. 07. August 2003

Evivo: noch nicht alle Spieler "an Bord"

Vorbereitung wird schwierig

Düren (an-o/jan) - Der Volleyball-Bundesligist Evivo Düren hat mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Zwei Monate Arbeit liegen vor der Mannschaft.

In diesen zwei Monnaten kann das Team so gut wie nie gemeinsam trainieren. So muss Evivo-Trainer Bernd Werscheck lange auf seine Südamerika-Importe Heriberto Quero und Diego Gutierrez warten. Beide spielen noch in der argentinischen Sommerliga, die bis zum zweiten September-Wochenende dauert.
Quero imd Gutierrez hoffen aber darauf, wenigsten eine Woche früher einen Flieger in Richtung Deutschland besteigen zu können. Möglicherweise noch später stößt Nationalspieler Till Lieber dazu. Ende August wird sich entscheiden, ob der 21-Jährige bei der Europameisterschaft Anfang September in Deutschland mit dabei ist.

Die Bundeswehr ruft...

Ebenfalls für Deutschland, diesmal aber mit der Junioren-Nationalmannschaft, sind die beiden Neuzugänge Christian Dünnes und Tim Elsner unterwegs. Die Weltmeisterschaften im Iran stehen auf dem Programm. Die beiden 18-Jährigen werden frühestens Anfang September zum Kader stoßen. Ob Tim Elsner dann lange bleiben kann, ist fraglich: Die Bundeswehr ruft. Christian Dünnes wird als Zivildienstleisternder in Düren bleiben. Die Bundeswehr ruft auch Björn-Arne Alber. Der Dürener Spielmacher soll helfen, den Titel als Militär-Weltmeister zu verteidigen.

"Das ist alles andere als eine optimale Vorbereitung", sagte Bernd Werscheck. "Aber die meisten anderen Vereine haben es auch nicht leichter". Was den Trainer trotzdem positiv stimmen dürfte: Mit Elsner, Dünnes, Quero und Gutierrez hat er seine Wunschspieler verpflichten können.

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung 

Donnerstag. 07. August 2003

"Strandfeeling" in Kaltenkirchen

Kaltenkirchen - Premiere am "Strand" von Kaltenkirchen. "Der Wettbewerb ist gut gelaufen. Jetzt wollen wir ihn zu einem festen Bestandteil des Turnierkalenders machen", sagte Thomas Stegemann, Badebetriebsleiter der Holstentherme.

Stegemann meinte damit das "Beachvolleyball-Event" auf dem Volleyballfeld im Freibad an der Norderstraße, das der Holstentherme angegliedert ist. Dort hatte die Kaltenkirchener TS zusammen mit der Holstentherme erstmals zu einem Mixed-Turnier eingeladen.

Acht gemischte Duos kämpften in sommerlicher Strandatmosphäre um schleswig-holsteinische Ranglistenpunkte. Volker Köhn von der Kaltenkirchener TS hatte die Turnierleitung übernommen und die Spielpläne der doppelten Ausscheidungsrunde erstellt.

Fast hätte Köhn sich dafür selbst belohnt: Er kämpfte sich zusammen mit Partnerin Nadine Schneider (ebenfalls KT) bis ins Finale des ersten Ranglistenturniers auf dem Freibadgelände vor. Dort unterlag das Gespann allerdings dem Duo Bianca Reinsberg/Thomas Besse (KT/Heide) glatt in zwei Sätzen.

Thomas Stegemann hatte sich richtig ins Zeug gelegt, um gute Rahmenbedingungen zu schaffen: Ein Discjockey sorgte während der Spiele für die passende musikalische Untermalung. Als Getränkesponsor konnte die Firma Coca-Cola aus Neumünster gewonnen werden.

ust

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Donnerstag. 07. August 2003

U21 Beach WM in Frankreich

Ein deutsches Duo in Quali gescheitert

Leider hat es nur ein deutsches Nachwuchsduo bei der U21 WM im französischen Saint Quay Portrieux bis ins Hauptfeld geschafft. In der Qualifikation ausgeschieden sind Sebastian Dollinger und Florian Huth. Sie scheiterten in der ersten Runde am finnischen Duo Seppänen-Hakala in drei Sätzen mit 12:21, 21:19 und 08:15. Bei den Damen schafften Sara Goller und Antje Günther den Sprung in die Hauptrunde. Sie besiegten ihre österreichischen Kontrahentinnen Bauer/Lainer klar in zwei Sätzen mit 21:09 und 21:14.

Im französischen Saint Quay Portrieux steigen an diesem Wochenende die U21 Beach-Volleyball Weltmeisterschaften. Die deutschen Farben werden hierbei je zwei Damen- und Herrenteams vertreten. In die am 6. August startende Qualifikation müssen zunächst Sebastian Dollinger/Florian Huth (TSV Grafing/TV Großwelzheim) sowie Sara Goller/Anja Günther (TSV Bayer 04 Leverkusen/Köpenicker SC). Bereits für das Hauptfeld gesetzt sind Katrin Holtwick/Maria Kleefisch (USC Münster/VC Olympia Berlin) und Daniel Krug/Michael Urbatzka (FT Adler Kiel/VG Elmshorn). 

Letztgenannte haben sich für die WM einiges vorgenommen: "Es ist schon mal sehr geil, dass ich mit dabei bin. Wir wollen natürlich weit kommen, möglichst ins Finale und Erster werden. Unser Vorteil ist, dass wir schon bei der Deutschland-Tour gespielt haben und eine gewisse Erfahrung haben. Diesen Vorteil wollen wir nutzen.", so Mischa Urbatzka, die noch dringend Punkte für die DVV-Rangliste benötigen, um sicher bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand dabei zu sein.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Donnerstag. 07. August 2003

Kommentar: Das ungeliebte „kleine Finale“

Sicher sind auch in den vergangenen Jahren die Spiele um Platz drei das ein oder andere Mal abgesagt worden, doch in dieser Saison treten Ausfälle und Absagen in so häufiger Form auf, dass man wirklich überlegen muss, ob das so noch Sinn macht. Beispiele gefällig? Kein Problem! Am letzten Wochenende beim Renault Beach Cup in Frankfurt wurden gleich beide Matches um Platz drei abgesagt, in Binz auf Rügen ebenfalls. Beim Masters in Zinnowitz fand das kleine Finale der Herren auch nicht statt. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern.

Woran liegt es? Warum gibt es so viele Absagen? Gründe dazu gibt es einige: Zum einen macht es für die Topteams eben keinen großen Unterschied, ob sie jetzt nun Dritter oder Vierter werden. Das macht sich weder bei Prämien noch bei Punkten groß bemerkbar. Auch findet das „kleine Finale“ nicht immer die entsprechende Würdigung, die es eigentlich verdienen sollte, denn immerhin ist es eben auch ein Finale, wenn auch „nur“ um den dritten Platz auf dem Podest. Da kommt es dann auch häufiger vor, dass einige Turnierausrichter das Spiel um Platz drei nicht auf dem Center Court austragen lassen, sondern auf irgendeinem Nebencourt, der auch nicht immer vom Center Court einzusehen ist.

So fand zum Beispiel das Spiel um Platz drei der Damenkonkurrenz beim Masters von Sylt 2001 zwischen Deister/Krumbeck und Krause/Schmitt auf einem Nebenplatz vor gerade einmal drei Zuschauern statt. Im selben Jahr fand beim Masters auf dem Essener Kennedyplatz das Damenfinale und das Spiel um Platz drei bei den Herren parallel statt. Jörg Ahmann und Axel Hager mussten in diesem Spiel gegen Kilgus/Metzger ran, was dazu führte das Deutschlands populärste Beach-Volleyballer, bekannt durch die Bronzemedaille, die sie ein Jahr zuvor bei den Olympischen Spielen von Sydney erkämpft hatten, von jedem gesehen werden wollten. So wanderten die Fans vom Center Court zum Nebencourt ab, um Ahmann/Hager zu sehen, mit der Konsequenz, dass das Damenfinale zwischen Friedrichsen/Müsch und Schmidt/Vollmer vor gerade einmal halbleeren Rängen ausgetragen wurde. Fällt ein Spiel um Platz drei aus, so wird damit auch das ein oder andere Mal einem Team die Chance verwehrt sich ganz weit nach vorne zu spielen, das sonst seltener die Möglichkeit hat im Blickpunkt der Fans zu stehen.

Was können die einzigen möglichen Konsequenzen sein? Entweder alles so lassen wie es ist, und sich dann weiter mit Spielabsagen, abgebrochenen Matches und Spielen um Platz drei unter Ausschluss der Öffentlichkeit auseinander zusetzen und/oder Stillschweigend mitzumachen. Oder, wie wir meinen, besser die „kleinen Finals“ ganz abschaffen, Punkte und Prämien von Platz drei und vier addieren und dann durch zwei teilen, Teams die im Halbfinale sind und dort eine Niederlage kassieren mussten, aufs Siegertreppchen stellen, um dann am Finaltag wirklich alle „Finalisten“ zu feiern. Auch in anderen Sportarten (z.B. Boxen) sind die vierten Plätze abgeschafft worden, und das ist auch gut so.

 

Deutschland - www.sportal.de  

Donnerstag. 07. August 2003

Volleyball: Sponsor gefunden

Die Zürich-Versicherungsgruppe will dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) weiter auf die Sprünge helfen. Vier Wochen vor Beginn der Männer-Europameisterschaft vom 5. bis 14. September in Leipzig, Karlsruhe und Berlin bekräftigte ein Unternehmenssprecher eine langfristige Kooperation bis zum Jahr 2008. Der Sponsor wird die DVV-Herrenauswahl bei ihrem "Unternehmen Olympia" nach "allen Kräften unterstützen".

 

Deutschland - Elmshorner Nachrichten 

Donnerstag. 07. August 2003

Eine mühsame Reise zu den Franzosen

Elmshorner Volleyballer mailt von der U-21-Junioren-WM

Mischa Urbatzka aus Elmshorn nimmt ab heute an der Junioren-WM im Beachvolleyball teil. Vor dem ersten Aufschlag schreibt er über seine Anreise nach Frankreich.

"Das fing nicht allzu gut an. Am Montag sind wir von Hamburg aus am frühen Nachmittag nach Paris zum Flughafen Charles de Gaulle gefahren; von da aus ging es per Bus-Shuttle quer durch Paris nach Orly. Mit einer Propeller-Maschine wurden wir dann Lannion geflogen. Dort in zwei Mietautos rein. Es war schon früher Abend. Der Zielflughafen war aber immer noch fast 70 Kilometer vom Austragungsort der Beachvolleyball-Junioren-WM entfernt.

Als wir im Spielerhotel in Lanngeaux bei Saint Derieux war, hörten wir, dass es bis zu den Beachvolleyball-Courts noch eine halbe Stunde zu fahren ist. Arge Probleme und viel Stress. In der Nacht zum Dienstag waren wir um halb eins im Bett. Nach dem ersten Training am Dienstag sah die Welt schon anders aus. Zusammen mit meinem Partner Daniel Krug aus Berlin sagten wir uns: Langsam kriegen wir das schon hin. 

Schon am Dienstag haben wir dann auf Courts trainiert, auf denen es ab heute ernst wird. Am frühen Morgen beginnt die Weltmeisterschaft. Wer unser Gegner sein wird, das wissen wir jetzt, am Mittwochnamittag noch nicht. Am Mittwochabend werden die Paarungen bekannt gegeben."

 

Deutschland - Elmshorner Nachrichten 

Donnerstag. 07. August 2003

Zwei Schwestern im Team

Svea und Lena Brügge starten bei Deutschen Beachvolleyballmeisterschaften

Ein Schwesternpaar aus Elmshorn macht von sich Reden: Svea und Lena Brügge gehören zur nationalen Volleyballspitze im Jugendbereich.

Elmshorn. Sie spielen beide Volleyball im selben Verein, trainieren manchmal zusammen, spielen mal mit- mal gegeneinander, feuern den anderen an und sind beide erfolgreich: Die Schwestern Svea (18) und Lena (17) Brügge aus Elmshorn machen in ihrer Sportart immer wieder auf sich aufmerksam.

So geschehen am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften der Jugend B am Bostalsee, wo die jüngere der beiden Schwestern ihre Premiere auf nationaler Ebene feierte. Mit Platz 20 waren Lena und ihre Partnerin Mariekje Spinger (MTV Heide) jedoch nicht zufrieden. "Da es unser Ziel war zur besseren Hälfte zu gehören, sind wir ein wenig enttäuscht", so Lena nach dem Wochenende.

Dabei hätte es auch anders kommen können: In ihrer Vierergruppe hatten sie zwei Spiele verloren und eines gewonnen genau wie zwei andere Teams. Doch Brügge/Springer hatten die schlechteste Punktzahl und landeten auf dem vierten Platz. Im Spiel um Platz 19 gegen Brinkmann / Hindriksen, zwei Hallen-Nationalspielerinnen, verloren sie knapp mit 13:15/ 15:11/ 7:12.

Am selben Ort spielte auch Svea zusammen mit ihrer Vereinskameradin Anneke Voss vor einem Jahr ihre ersten Deutschen Beach-Meisterschaften, die sie als sechste beendete. Mit dem 18. Platz beim Cup der Landesmeister vor anderthalb Wochen hatten sich die beiden A-Jugend-Spielerinnen jedoch nicht für die diesjährigen nationalen Titelkämpfe qualifizieren können.

Am Wochenende dann die gute Nachricht: Genau wie im letzten Jahr erhält das VGE-Duo eine Wildcard. "Nochmal Glück gehabt", kommentiert Svea. Am Wochenende hatte sie mit Anneke in St. Peter die Masters-Qualifikation geschafft. Zwar verloren sie im Hauptfeld gegen die an eins gesetzten Pianka / Williams (21:6 / 21:10), die auch die Worldtour spielen, und anschließend gegen die Studentenweltmeister Paul/Stöwe (21:10 / 21:12), doch das Fazit lautet bei Svea: "Verloren, aber es hat Spaß gemacht!"

Gestern begannen bereits die Deutschen Meisterschaften in Kiel. Svea war mit zehn Jahren die erste der beiden Schwestern, die bei der VGE anfing. Lena folgte ihr kurze Zeit später. Konkurrenzdenken? Nein, das gebe es nicht, beteuern beide.

Dennoch ist es angenehmer, mit der Schwester in einem Team zu spielen, als sie auf der gegenüberliegenden Seite des Netzes zu sehen. So war es bei den Hamburger Beach-Meisterschaften in diesem Jahr, als Lena in der B-Jugend zusammen mit Mariekje den Titel holte und beim Turnier der A-Jugend zusammen mit Jasmin Daneshi (ETV) auf ihre Schwester und Anneke traf. Das Duell gewann die ältere.

"Es war schrecklich. Unsere Mutter wäre fast gestorben", so Svea über die Situation und Lena ergänzt, "es ist schon etwas anderes. Wir waren viel nervöser." Einmal gab es bereits das Duo Brügge/Brügge. Svea als Block- und Lena als Abwehspielerin.

In der nächsten Saison, wenn Svea zu alt für die A-Jugend ist, soll das vielleicht etwas öfter vorkommen. Auch wenn die beiden in der VGE in unterschiedlichen Mannschaften sind Svea in der Ersten, Lena in der Zweiten standen sie bei den Turnieren mit der A-Jugend wieder gemeinsam auf dem Feld.

Zwei Schwestern in einem Team nach Lenas Meinung ein Vorteil: "Man kann den anderen besser einschätzen, weiß, wie man mit ihm umgehen muss." Während die erste Frauenmannschaft schon voll in der Vorbereitung sind, hat Lena noch etwas Ruhe jedenfalls von der Sporthalle, denn in letzter Zeit standen beide zusammen mit ihren Partnerinnen fast jeden Tag auf dem Beachvolleyballfeld, manchmal sogar zweimal am Tag. Als Trainer dabei: entweder Marc Hasselmeyer aus Elmshorn oder Tim Braun, Trainer der Hamburger Beach-Auswahl, zu der beide in ihrer Altersklassen gehören.

E i n e n großen Unterschied gibt es zwischen bei Svea und Lena: Auf die Frage, wer ehrgeiziger sei, gibt es keine zwei Meinungen. "Lena!" behauptet Svea sofort. "Einverstanden, aber im Gegensatz zu Svea ist das auch nicht so schwer", bestätigt diese. Bei einem anderen Thema sind sie sich wieder einig: Aufhören könnten sie nie. Lena: "Als ich Anfang des Jahres am Fuß verletzt war und nicht spielen konnte, waren die Tage endlos lang. Ich wusste nichts mit mir anzufangen."

KURZBIOGRAFIE

Svea Brügge
Geboren am 19. Oktober 1984 in Elmshorn
Schule: Realschulabschluss, (zurzeit freiwilliges soziales Jahr
Sportart: (Beach-) Volleyball
Verein: Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn (VGE)
Beach-Erfolge, Jugend A: 6. Platz Deutsche Meisterschaften 2002, Hamburger Meisterin 2003, 18. Platz Cup der Landesmeister 2003

Lena Brügge
Geboren am 28. März 1986 in Elmshorn Schule: 12. Klasse der KGSE
Sportart: (Beach-) Volleyball
Verein: VGE
Beach-Erfolge, Jugend B: Hamburger Meisterin Beachvolleyball 2003, 1. Platz Beach Cup Nord 2003, 20. Platz Deutsche Meisterschaften 2003

 

Deutschland - Elmshorner Nachrichten 

Donnerstag. 07. August 2003

Beach-Cup der VCM-Volleyballer

Am Wochenende steigt im Stadtbad Markranstädt der "Sparkassen Fit&Fun Beach-Cup" mit traditionellem Konzept und neuem Namen. Der veranstaltende VC Markranstädt hat für dieses zurSachsenserie gehörende Beachvolleyball-Turnier 2500 Euro Preisgeld ausgelobt.

Favoriten bei den Männern sind Vorjahressieger Axel Roscher/Sebastian Kynast (VCM), die zuletzt bei zahlreichen Turnieren in Mitteldeutschland erfolgreich ihr Können zeigten. Ihre noch stärker eingestuften Klubkollegen Knopf/ Mielenz spielen zur gleichen Zeit bei der Renault-Cup-Serie auf der Insel Wangerooge, die U23-Vizeeuropameister Popp/Koreng vom VCM gönnen sich nach 15 Turnieren in Folge ein spielfreies Wochenende und relaxen in einem Wellness-Hotel. Favoriten im Frauenfeld sind die Dresdnerinnen Doreen Engel und Maria Wendisch. Gemeldet haben auch das komplette VCM-Erstligateam, VVL-Angreifer Haroldas Cyvas sowie der Hawaiianer Ed Qui, der mit VCM-Neuzugang Ryan Owens (USA) ein Team bildet.

Am Sonnabend (ab 20 Uhr) wird im Stadtbad bei der Beach-Party aufgelegt. Der Hauptpreis eines Gewinnspiels ist eine Reise zu den deutschen Beach-Meisterschaften am 23./24. August am Timmendorfer Strand.

r.

Beginn: Sonnabend und Sonntag ab 9 Uhr, Finals: Sonntag ab 13 Uhr.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel