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Samstag, 09. August 2003 

Griechinnen und Norwegerinnen erneut im Hauptfeld
DM der A-Jugend in Kiel: Endrunde beginnt
U21-WM: Drei Teams im Achtelfinale
Osaka: Pohl/Rau haben noch Chancen
8-Nationen-Turnier: DVV-Jugend im Finale!
Juniorinnen: 3:0 im ersten Testspiel gegen Belarus!
Auf dem Kochtopf
Action auf 300 Tonnen Quarzsand

August 2003

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International - FIVB-News 

Samstag. 09. August 2003

Griechinnen und Norwegerinnen erneut im Hauptfeld

Osaka, Japan, 7. August 2003 ­ Die Griechinnen Katerina Nikolaidou und Maria Tsiartsiani haben sich am Donnerstag zum zweiten Mal in Folge für das Hauptfeld eines SWATCH-FIVB World Tour-Events qualifiziert, beim Japan Open in Osaka.

Die Griechinnen bezwangen die Einheimischen Hishako Oda / Ayako Inoue klar mit 21-13, 21-15 im zweiten und entscheidenden Qualifikationsspiel. "Ich denke, dass den Japanerinnen in der ersten Runde eine Überraschung gelang. Aber sie sind nicht sehr erfahren, so dass das eine gute Gelegenheit zur Qualifikation für uns war", sagte die 22-jährige Tsiartsiani, welche das erste Jahr auf der World Tour spielt. "Wir sind ein neues Duo und es war eine Frage der Zeit , dass wir besser werden würden. Alles läuft jetzt besser: unsere Kommunikation, unser Sideout-Spiel, unser Zusammenspiel." Nikolaidou und Tsiartsiani spielen seit April zusammen.

Letzte Woche beim Grand Slam von Klagenfurt hatten sie einen starken Auftritt und holten sich einen Platz im Maindraw, worauf sie dann in einer starken Gruppe hängen blieben. " Wir hatten einen starken Pool in Klagenfurt, aber wir waren sehr zufrieden mit unseren Leistungen", sagte Tsiartsiani, die mit ihrer Partnerin das drittbeste Team Griechenlands verkörpert. “ Es war sehr wichtig, gegen solch starke Teams zu spielen, so kommen wir näher an sie heran."

Wie die Griechinnen, so haben auch die Norwegerinnen Nila Ann Hakedal und Ingrid Torlen, die in letzter Zeit grosse Fortschritte gemacht haben, ihre momentan stärkste Phase auf der Tour . Sie haben sich wie die Griechinnen zum zweiten Mal in Folge für das Hautfeld qualifiziert, indem sie gegen die Indonesierinnen Timy Yudhani / Nung Nurjanah mit 24-22, 21-19 gewannen. Sie erreichten in Klagenfurt sogar die letzten 16.

“Dadurch sind wir viel ruhiger und zuversichtlicher geworden. Wir wissen gegenseitig besser, was wir denken und vertrauen und in Block und Verteidigung viel mehr. Wir werden auch nicht mehr so nervös, wenn wir einmal ein paar Punkte verlieren“, meinte Torlen. Torlen (24) lobte den starken rechten Arm ihrer Partnerin und ihre Power am Netz:“Sie hat einen Hammer von einem rechten Arm. Wenn es uns gelingt, unser bestes Spiel zu zeigen, dann können wir einige Teams im Hauptfeld bezwingen.“

Das knappste Spiel lieferten sich die Kanadierinnen Gabriele Jobst / Patricia Stragliotto und die Schweizerinnen Karin Trüssel / Nadia Erni mit 29-27, 22-20. Zu einem Dreisatzsieg kamen die Französinnen Virginie Kadjo / Ethel-Julie Arjona, und die Ungarinnen Hungary¹s Krisztina Nagy / Anita Petho. Kadjo / Arjona werden ins Maindraw begleitet von ihren Landsfrauen Tatiana Riera / Claire Jaouen. Die erfahrenen Brasilianerinnen Monica Rodrigues / Leila Barros hatten keine Probleme, die Neuseeländerinnen Lucy Todd / Susan Blundell mit 21-14, 21-10 zu bezwingen. Die Deutschen Helke Claasen / Judith Deister komplettieren als achtes Duo das Hauptfeld.

 

Deutschland - Adler Kiel/Smash-News 

Samstag. 09. August 2003

DM der A-Jugend in Kiel: Endrunde beginnt

Der zweite Tag der Deutschen Meisterschaft der Beachvolleyball A-Jugend, den Asics Juniors 2003,  hat genau so angefangen, wie er gestern geendet hat. Hunderte von begeisterten Zuschauern haben die packenden Duelle im Sand bisher verfolgt. Allerdings macht die enorme Hitze, den Spielern zu schaffen. In der Mittagssonne wurden bis zu 35 Grad im Schatten gemessen. Getränke sind darum am Court auch der Renner.

Inzwischen sind die Vorrundenspiele vorbei und die Paarungen für die Play Down Runde stehen fest. Das heißt die Gruppenspiele sind vorbei und das K.O System beginnt. Fehler können sich die Teams darum auch nicht mehr leisten. Besonders spannend ist es natürlich für die 8 männlichen und 8 weiblichen Teams, die ab Samstag dann um den Einzug ins Finale kämpfen.

Dabei kommt es bei den Jungen zu folgenden Viertelfinal-Partien:

Bakumowski/Melzer

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Hajek/Pompe

Groenewolt/Kaup

:

Karl/Schmäschke

Koslowski/Naffin

:

Benthien/Götz

Henke/Schafstedde

:

Fuchs/Kaczmarek

Bei den Mädchen treffen folgende Teams aufeinander:

Nitzsche/Romberg

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Hamzic/Mosbruck

Höftmann/Matthießen

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Brandt/Richter

Gorenc/Horn

:

Bernig/Herfurth

Jantsch/Li

:

Flemig/Semmler

Die Elmshornerinnen Svea Brügge und Anneke Voss ebenso wie Anja Knabe-Paulsen (TSV Schwarzenbek) mit Partnerin Anna-Lena Oje (Wiker SV) landeten in ihren Vorrundengruppen mit je zwei Siegen auf dem vierten Platz. Katherina Schillerwein (TSV Schwarzenbek) belegte mit Katharina Schau (Adler Kiel) ohne Sieg den letzten Platz in ihrer Gruppe.

 

Deutschland - FIVB-News 

Samstag. 09. August 2003

U21-WM: Drei Teams im Achtelfinale

Bei den U21 Weltmeisterschaften in Frankreich haben sich Mischa Urbatzka und Daniel Krug trotz einer knappen 1:2 (21-18, 13-21, 10-15) Niederlage gegen die Spanier De Amo/Lopez für das Achtelfuinale qualifiziert und treffen dort auf die Kanadier Carere-Simek.

Bei den Frauen setzten sich beide deutschen Teams ohne Niederlage in ihren Vorrundengruppen durch und sind damit ebenfalls im Achtelfinale. Goller/Günther treffen dort auf die Tschechinnen Pokorna-Pakova, während sich Holtwick/Kleefisch mit den Spanierinnen Cano-Perez auseinandersetzen müssen.

 

Deutschland - FIVB-News 

Samstag. 09. August 2003

Osaka: Pohl/Rau haben noch Chancen

Beim Weltserienturnier in Osaka (Japan) konnten sich mit Okka Rau/Steffi Pohl, Andi Ahmann/Jana Vollmer und Susanne Lahme/Danja Müsch drei deutsche Teams für das Achtelfinale qualifizieren. Nur Helke Claasen und Judith Deister schieden in ihrer Vorrundengruppe mit der 16:21 und 19:21 Niederlage gegen Pohl/Rau aus.

Mittlerweile mussten Ahmann/Vollmer gegen die Brasilianerinnen Ana Paula-Sandra Pires mit 16:21, 15:21 ebenso die Segel streichen wie Danja Müsch und Susanne Lahme gegen Adriana Behar-Shelda (ebenfalls Brasilien) mit 10:21 und 27:29. Das Spiel von Okka Rau und Steffi Pohl gegen die Griechinnen Sfyri-Karadassiou steht noch aus.

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 09. August 2003

8-Nationen-Turnier: DVV-Jugend im Finale!

Die männliche DVV-Jugend hat beim 8-Nationen-Turnier in Mühlhausen/Frankreich das Finale erreicht. Im Halbfinale gewann die von Sönke Hinz (VfB Friedrichshafen) betreute Mannschaft locker gegen Belgien mit 3:0 (25-20, 25-15, 25-22) und trifft nun im Finale auf Gastgeber Frankreich. Damit bietet sich den deutschen Spielern die Chance zur Revanche, denn in der Vorrunde kassierte die DVV-Auswahl gegen Frankreich eine 1:3-Niederlage.

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 09. August 2003

Juniorinnen: 3:0 im ersten Testspiel gegen Belarus!

Die weibliche U20-Nationalmannschaft hat den ersten von drei Tests gegen Belarus mit 3:0 (26-24, 25-22, 26-22) gewonnen. In Oelsnitz sahen die Zuschauer in der ausverkauften Halle ein gutes Spiel beider Teams mit dem jeweils besseren Satzende für die DVV-Auswahl. Es folgen noch Spiele in Bad Blankenburg (9. August um 19.30 Uhr) und in Reichenbach (10. August um 16.00). Beide Teams bereiten sich mit diesen Spielen auch auf die U20-Weltmeisterschaften vom 6.-14. September in Thailand vor.

 

Deutschland - Frankfurter Rundschau 

Samstag. 09. August 2003

Auf dem Kochtopf

Hitzefrei gibt es für die deutschen Elite-Volleyballer erst nach der Europameisterschaft im September im eigenen Land

In weniger als einem Monat, am 5. September, beginnt für die deutschen Volleyballer in Karlsruhe gegen die Slowakei die Europameisterschaft im eigenen Land. Derzeit bereitet sich das hoffnungsvolle Team des extrovertierten Bundestrainers Stelian Moculescu bei Temperaturen von mehr als 40 Grad im Olympiastützpunkt Heidelberg auf die Herkules-Aufgabe unterm 2,43 Meter hohen Netz vor. Täglich mindestens drei Stunden Training, zusätzlich jeden zweiten Tag drei Stunden im Kraftraum. Moculescu, der nach den Olympischen Spielen 1972 aus Rumänien nach Deutschland übergesiedelte Wahl-Bayer, triezt seine langen Männer gnadenlos. "Im Moment kochen wir ziemlich", sagt Kapitän Wolfgang Kuck und grinst breit. Kuck und Konsorten sehen ein, dass sie dieser Tage nur wenig Sonnenlicht erblicken dürfen. Moculescu hat ihnen klar gemacht: "Wenn es gut läuft, haben wir im September sieben Spiele in zehn Tagen."

Das wäre der Fall, wenn die Deutschen um den Weltklasse-Blockspieler Stefan Hübner nicht nur den einzigen in der Weltrangliste schlechter postierten Gegner, sondern obendrein ein paar Hochkaräter schlagen. Bis auf die Slowakei sind alle anderen elf EM-Teilnehmer höher eingestuft als das Team des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV), der allerdings mit Volldampf das "Unternehmen Olympia" in Angriff nehmen will. Heißt: Am besten gleich bei der EM Platz eins oder zwei - schon wäre eine deutsche Volleyballmannschaft erstmals seit den Spielen 1972 in München (DDR: 2., BRD: 11.) wieder bei Olympia dabei. Damals freilich mussten sich die Gastgeber nicht qualifizieren, Volleyball erlebte danach einen ungeheuren Boom, der dem Verband hunderttausende neuer Mitglieder bescherte, ehe er Mitte der 90-er Jahre seine tiefste Krise erlebte und fast konkursreif gewesen wäre.

Mittlerweile ist die Kassenlage beim DVV einigermaßen in Ordnung, auch weil Sponsor Zürich-Gruppe dem Vernehmen nach rund 200 000 Euro in Talent- und Spitzenförderung steckt. Seit vier Jahren bestimmt der Glücksfall Moculescu, woher bei den Männern der Wind weht: ganz stark von hinten. Und obwohl vom 5. bis 14. September in Karlsruhe, Leipzig und bei der Finalrunde in Berlin zehn Gegner aus der Top-Zwölf der Welt Europameister werden wollen, rechnen sich die Deutschen insgeheim einiges aus. Sie dürfen es nur nicht sagen.

Moculescu hat Spielern und Funktionären einen Maulkorb verpasst, weil er Parallelen zum misslungenen Auftreten der deutschen Frauen im vergangenen bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land unbedingt verhindern will. Damals hatte der ebenso rührige wie hemdsärmlige Verbandsboss Werner von Moltke öffentlich das Halbfinale als realistische Zielsetzung hinausposaunt - mit dem Ergebnis, dass die DVV-Frauen bereits in der Zwischenrunde sang- und klanglos ausschieden. Moculescu hat sich von Moltke deshalb beiseite genommen und ihn daran erinnert: "Wenn du jetzt etwas raushaust, wirst du das das ganze Turnier nicht mehr los."

Eine gute Prise Selbstbewusstsein dürfen seine Spieler, von denen neun Profis angesichts des schwachen Spielniveaus im eigenen Land in Italien, Belgien, Polen und Frankreich ihr Geld verdienen, aber doch offenbaren. "Wir haben eine Mannschaft, die in der Lage ist, jeden Gegner der Welt zu schlagen", glaubt der 175-fache Nationalspieler Kuck, ohne deshalb einen von Moculescus gefürchteten vulkanartigen Ausbrüchen erleben zu müssen.

Bis zum Auftakt gegen die Slowaken schickt der Bundestrainer seine zwölf Auserwählten noch in eine ganze Reihe von Schweiß treibenden Vorbereitungsspielen, unter anderem am Sonntag (19.30 Uhr) in Riedstadt-Goddelau gegen Rumänien. Zeit fürs Freibad bleibt ab 15. September, wenn das Wetter schlecht wird.

Jan Christian Müller

 

Deutschland - Aachener Nachrichten 

Samstag. 09. August 2003

Action auf 300 Tonnen Quarzsand

Zweites Beach-Volleyball-Turnier vor dem Rathaus

Düren (an-o/kin) - Beach-Volleyball vom Allerfeinsten gibt es demnächst zum zweiten Mal in Düren: Auf dem Kaiserplatz steigt von Mittwoch bis Sonntag, 3. bis 7. September. der große "DKB-Beach-Cup."

Schirmherr und Initiator der Veranstaltung ist Landrat Wolfgang Spelthahn, die Organisation hat Projektmanager Tilo Busch übernommen, für die sportliche Leitung ist Bernd Werscheck, Trainer der Dürener Volleyball-Bundesligisten, zuständig.

"Guten Ruf erworben"

Werscheck: "Wir wollen das Teilnehmerfeld vom letzten Jahr noch toppen. Eine Woche vor unserem Turnier finden am Timmendorfer Strand die Deutschen Meisterschaften statt. Wer da erfolgreich war kommt nach Düren. Wir haben uns durch die gelungene Veranstaltung im letzten Jahr schon einen ganz guten Ruf erworben und bereits für das Profiturnier viele Interessenten."

Bevor die Profis am 6. und 7. September antreten, haben auch Amateure reichlich Gelegenheit, sich auf 300 Tonnen feinstem Quarzsand aus Frechen zu vergnügen.

So findet am Mittwoch, 3. September, ab 13 Uhr ein "Beach-Soccer-Turnier" für E-Jugend-Mannschaften aus dem Kreis Düren statt. Elf Teams haben sich schon gemeldet, Alfred Bergrath und Stefan Grießhaber (Telefon  02421 222384) vom Kreis Düren würden sich über eine zwölfte Mannschaft freuen. Am Donnerstag, 4. September, findet ebenfalls ab 13 Uhr ein Turnier mit Schul- und Jugendmannschaften statt, Anmeldungen sind noch möglich. Am Freitag, 5. September, baggern und pritschen Betriebs- und Freizeitmannschaften im Sand.

18.000 Euro Preisgeld

Für das Profi-Turnier am Wochenende hofft Bernd Werscheck bei den Damen und Herren je fünf Spitzenteams. Vielleicht klapptÕs ja, den immerhin steht ein Preisgeld von 18.000 Euro zur Verfügung.
"Egal ob im Profi- oder im Freizeitbereich", so Landrat Wolfgang Spelthahn, "die Zuschauer erwarten sportliche Höchstleistungen. Und bei schönem Wetter wird das bestimmt eine tolle Veranstaltung."

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel