News

Montag, 11. August 2003 

Young Beach Serie 2003 – Finale
Hamburger Saison-Highlight: Die Meisterschaften
U21-Beach-WM: 2x Silber für DVV-Teams!
Juniorinnen: 3:1-Sieg im dritten Spiel gegen Belarus!
Männer: Im zweiten Spiel 3:1 gegen Rumänien !
Deutsche Meister stehen fest
Tom Hikel siegt und sagt schon mal leise Servus
Blankenburgerin vor der eigenen Haustür souverän
Kleinmann über Rabl-Stadler empört
Gewinner im Sand reden sich Kälte ein
Deutsche Volleyballer feiern zwei Siege über Rumänien Schliff und Sicherheit fehlen noch
Holtwick verpasst den WM-Titel
Trainingsbeginn beim TV Fischbek

August 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Hamburg - HVbV-News 

Montag. 11. August 2003

Young Beach Serie 2003 – Finale

Am 16.08.2003 startet um 09:00 Uhr (!) das Finale der Young Beach Serie 2003 des Hamburger Volleyball-Verbands  im Langenhorner Kiwittsmoorbad. Die Gruppenenteilungen für die Pool-Play Vorrunden (kein Mixed!) werden um 08.30 vorgenommen. Die Teilnahme sowie sportgerechte Verpflegung ist wie immer kostenlos.

Mit Young Beach bietet der Hamburger Volleyball-Verband sportbegeisterten Jugendlichen zwischen 12 und 21 Jahren die Möglichkeit, die Trendsportart Beach-Volleyball bei den kostenlosen Turnieren bzw. der ebenso kostenlosen Trainings kennen zu lernen und zu erleben. Die Teilnahme an den Turnieren und Training ist ganz einfach: Sport- und Strandsachen einpacken, zu den Turnieren oder Trainings fahren und mitmachen! Weitere Infos gibt unter http://www.youngbeach.de

Ansprechpartner vor Ort: Ulrich Kahl (Hamburger Volleyball-Verband) oder Oliver Camp.

 

Hamburg - HVbV-News 

Montag. 11. August 2003

Hamburger Saison-Highlight: Die Meisterschaften

Am Wochenende des 16. und 17. August finden auf der Turnieranlage im Hamburger Stadtpark (neben der Jahnkampfbahn mit den Hamburger Meisterschaften für Frauen und Männer der Saisonhöhepunkt der Molten-Beachserie 2003 statt. Dank der Partner Smash Online und der TIGRO GmbH konnte wieder ein lebendiges Wochenende vorbereitet werden.

Samstag und Sonntag jeweils ab 10 Uhr wird auf der Anlage am Linnéring gepritscht und gebaggert. Die Finals sind für Sonntag ab 15 Uhr geplant,  als Vorspiel ist eine Demonstration der YoungBeach-Finalisten ab 14.30 h geplant. Die Players Night findet am Samstag ab 20 Uhr auf dem Turniergelände statt. Der Eintritt zu allen Punkten ist – wie immer – frei !

Erneut topgesetzt sind die Hamburger Meisterinnen des Vorjahres, Julia Lemmer und Katrin Salbach von der VC NAL, die ihren Titel insbesondere gegen die neue Kombination Julia Tonn und Annette Maaß (TH Eilbek/VG WiWa) verteidigen müssen. Auch die an 3 gesetzte Meisterin von 2001, Manuela Rohr (VG Elmshorn), die mit Vereinskameradin Nina Nezam antritt, und die Meisterin von 2000, Uta Kieckhöfel (Grün-Weiß Eimsbüttel), diesmal an der Seite von Inga Prien (Eimsbüttler TV), werden sicher ebenso ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden wollen wie Angela Nickel und Elke von Lilienhoff (Barsbüttler SV/SV Friedrichsgabe).

Als Hamburger Auswahl-Team lauern Carina Borkowski und Jasmine Daneshi (CVJM/Eimsbüttler TV) auf ihre Chancen.

Bei den Männern führen die Abonnements-Finalisten und Meister von 2000, Stefan Nickel und Matthias Nupnau vom SV Friedrichsgabe die Setzliste an. Die routinierten Teams der VG WiWa wie Stefan Anschütz/Martin Blumenberg oder Lars Rückborn/Marcio Carvalho werden sicher versuchen, ihnen das Leben schwer zu machen.

Doch nach ihren Siegen bei den letzten beiden A-Turnieren der Hamburger Serie (am vergangenen Samstag glatt in zwei Sätzen gegen Nickel/Nupnau) sind Torben Meier und Christoph Westphal vom Barsbüttler SV ganz heiße Anwärter auf den Meistertitel!

Außenseiterchancen werden den Youngsters André Menzel und Daniel Rohde (VC NAL/Eimsbüttler TV) eingeräumt, die immerhin auch ein A-Turnier bereits gewinnen konnten.

 

Deutschland - DVV-News 

Montag. 11. August 2003

U21-Beach-WM: 2x Silber für DVV-Teams!

Der Erfolg der deutschen Nachwuchs-Beach-VolleyballerInnen macht auch nicht vor Weltmeisterschaften halt. Im französischen Saint Quay Portrieux gewannen sowohl Katrin Holtwick/Maria Kleefisch als auch Daniel Krug/Mischa Urbatzka die Silbermedaille. Sara Goller/Anja Günther belegten Platz 5, Lars Dollinger/Florian Huth waren in der Qualifikation gescheitert.

Holtwick/Kleefisch waren mit sechs Siegen, darunter dreien in ihrer Vorrundengruppe, in das Finale gestürmt. Erst dann musste sich das DVV-Duo den Russinnen MorozovaShiryaeva mit 0:2 (19-21, 16-21) geschlagen geben.
Ähnliches gelang Krug/Urbatzka. Als Gruppenerster qualifizierten sie sich für das Achtelfinale, in dem sie ebenso siegreich blieben wie im Viertel- und Halbfinale. Im Finale mussten sie sich dann den Brasilianern Solberg Salgado/Cunha mit 0:2 (12-21, 18-21) geschlagen geben.

 

Deutschland - DVV-News 

Montag. 11. August 2003

Juniorinnen: 3:1-Sieg im dritten Spiel gegen Belarus!

Nach einem Auftaktsieg und einer Folgeniederlage folgte heute erneut ein Sieg für die weibliche U20-Nationalmannschaft gegen Belarus. In Reichenbach siegte die Mannschaft von Bundestrainer Rudi Sonnenbichler mit 3:1 (20-25, 25-22, 25-23, 25-13) und revanchierte sich somit für die gestrige 0:3-Niederlage gegen den WM-Teilnehmer. Beiden Teams dienten die Spiele als Vorbereitung auf die U20-WM vom 6.-14. September in Thailand.

 

Deutschland - DVV-News 

Montag. 11. August 2003

Männer: Im zweiten Spiel 3:1 gegen Rumänien !

Auch das zweite Freundschaftsspiel gegen Rumänien hat die deutsche Männer-Nationalmannschaft sicher gewonnen. In Riedstadt-Goddelau hieß es am Ende vor 500 Zuschauern 3:1 (24-26, 25-22, 25-14, 25-20) aus deutscher Sicht. Tags zuvor hatte es einen 3:0-Sieg gegeben. Morgen bestreiten die Teams noch ein Trainingsspiel, ehe die Rumänen abreisen und die deutschen Spieler zwei Tage Urlaub erhalten.

Während Bundestrainer Stelian Moculescu beim gestrigen Sieg mit Frank Dehne, Christian Pampel, Wolfgang Kuck, Björn Andrae, Georg Wiebel, Norbert Walter und Libero Sebastian Prüsener spielte, stellte er heute eine komplett andere „Sieben“ auf: Ilja Wiederschein, Marco Liefke, Eugen Bakumovski, Mark Siebeck, Ralph Bergmann, Norbert Walter und Libero Till Lieber punkteten für die DVV-Auswahl. Wiebel ersetzte nachher Walter.
Moculescu meinte zu den beiden Spielen: „Meine Spieler mussten gewinnen, und das haben sie getan.Heute haben sie wieder 20 Tonnen Eisen gestemmt, deshalb war das vollkommen in Ordnung.“

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Montag. 11. August 2003

Deutsche Meister stehen fest

Die Deutschen Meisterschaften der A-Jugend in Kiel sind entschieden. Bei den Herren siegten Bakumovski/Melzer, bei den Damen Nitzsche/Romberg. Stanislaw "Stani" Bakumovski und Marcus Melzer sicherten sich den Titel druch einen glatten 2:0 (21:14, 21:18) Erfolg über das Duo Rene Benthien/Tom Götz. Rang drei belegten Sebastian Fuchs und Thomas Kaczmarek, die im kleinen Finale gegen Felix Koslowski und Lars Naffin mit 21:12 und 21:14 gewannen.

Bei den Damen holten Susann Nitzsche und Friederike Romberg den A-Meistertitel. Im Finale siegten sie gegen Lina Sidonija Gorenc und Katharina Horn mit 21:17 und 21:19. Den dritten Platz holten sich Luise Brandt und Anne Richter über Ruth Flemig/Ilka Semmler.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Montag. 11. August 2003

Tom Hikel siegt und sagt schon mal leise Servus

Die amtierenden deutschen Meister Tom Hikel und Marvin Polte haben den Renault Beach Cup auf Wangerooge gewonnen. In einem sehr hart umkämpften Finale, konnten sie das Duo Raddatz/Zimmermann in drei Sätzen besiegen.

Beide Teams spielten stark auf und verwöhnten die Zuschauer auf den voll besetzten Rängen, immer wieder mit spektakulären Aktionen. Den ersten Satz gewannen Hikel/Polte mit 21:18. Den zweiten das Duo Raddatz/Zimmermann mit 21:15. Im dritten Satz startete schließlich Marvin Polte beim Spielstand von 8:8 mit einem Ass eine Serie, die den nötigen Vorsprung (11:08) zur Folge hatte. Schließlich war es dann der zweite Matchball, der den wahrscheinlich letzten Cupauftritt in dieser Formation, mit dem Finalsieg krönte.

Tom Hikel kündigte nach dem Finalsieg an, dass dieses seine letzte Saison sei. Das Publikum war davon gar nicht begeistert, denn Wangerooge ohne Hikel/Polte ist für sie undenkbar.

Im Spiel um Platz drei siegten Hannes Ambelang und Manuel Rieke glatt in zwei Sätzen mit 21:16 und 21:12 gegen das Duo Kaiser/Slacanin.

 

Deutschland - Ostthüringer Zeitung 

Montag. 11. August 2003

Blankenburgerin vor der eigenen Haustür souverän

Beach-Volleyball-Siege nach je drei Sätzen   Bad Blankenburg (OTZ/Peter Scholz). Die Blankenburgerin Katharina Gräbner hat gestern mit ihrer Partnerin Daniela Hartwich das A-Turnier der Beach-Volleyballserie auf dem Gelände der Landessportschule gewonnen. Die beiden für Braugold Erfurt startenden Akteurinnen schlugen im Finale ihre Vereinskolleginnen Ramona Nitschke und Sylvia Andreas 2:1 (15:13, 6:15, 16:14). In einem eher ruhigen Spiel holten die späteren Gewinnerinen ein 1:7 auf und profitierten wohl auch vom schweren Halbfinalspiel des Duos Nitschke/Andreas. Am Ende retteten Katharina und Daniela den Sieg vor allem Dank des besseren Angriffsspieles. Den dritten Platz belegten Hesse/Lehmann.

Auch bei den Herren ging es über drei Sätze, wobei das Duo Lars Schneider und Rick Wiedersberg (beide Nordhausen) gegen die Jenaer Daniel Vilser (VSV) und Hendrik Heger (JTVV) das Spiel zum 2:1 (10:15, 15:13, 15:11) drehten. Den dritten Platz belegten Bierwirth/Kleinert nach einem 2:1 gegen Stauß/Geidel.

 

Österreich - Kurier 

Montag. 11. August 2003

Kleinmann über Rabl-Stadler empört

Wien/Salzburg - Mit Empörung hat Peter Kleinmann in seiner Funktion als Präsident des österreichischen Volleyball-Verbandes auf ein KURIER-Interview (Sonntag-Ausgabe) der Salzburger Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler reagiert. Konkret geht es Kleinmann um die Aussage: "Es ist falsch, Beachvolleyball-Turniere rund um das Mozart-Denkmal zu machen. Die gehören nicht in die Altstadt. Wir müssen weg vom Rummel und hin zu echten Kulturerlebnissen."

"Beleidigung des Sports"

"Ich empfinde diese Aussagen als Beleidigung des Sports im Allgemeinen, wofür sich Frau Rabl-Stadler in aller Form zu entschuldigen hat", meinte der ÖVV-Präsident am Sonntag gegenüber der APA. Beach-Volleyball sei kein "Rummel" und der Sport keine "unechte Kultur". "Ich behaupte, dass Sport Kultur ist und mindestens gleich wichtig ist wie die Kultur. Frau Rabl-Stadler spricht von einem hohen Ross, zumal das Kultur-Budget in Österreich neun Mal so hoch ist wie jenes des Sports. Ich lade sie gerne zu einer Diskussion ein, was echte und was unechte Kultur ist", so Kleinmann.

Kritik von Schweitzer

Auch Sport-Staatssekretär Karl Schweitzer äußerte sich am Sonntag zum "äußerst eigenartigen Kulturverständnis" der Festspiel-Präsidentin, der dieses als "sehr antiquiert und sehr eng gefasst" bezeichnete. "Unter Kultur ist mehr zu verstehen, als nur Mozart oder die Salzburger Festspiele. Gerade die Tage in Klagenfurt haben gezeigt, dass Beach-Volleyball Kult und Kultur ist."

Frau Rabl-Stadler habe durch die Olympiabewerbung Salzburgs die Möglichkeit gehabt, "ihr persönliches Kulturverständnis einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich kann daher nur den Kopf schütteln über diese Aussagen." Ein Großteil jener Kulturinteressierten, die die Kultur liberaler sehen als sie, würden diese Aussagen mit "ziemlich viel Unverständnis" aufnehmen, mutmaßte Schweitzer.

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Montag. 11. August 2003

Gewinner im Sand reden sich Kälte ein

Trotz Sahara-Temperaturen hatten sich 35 Teams zum 4. Spar-kasse Fit and Fun Beachvolleyball-Cup angemeldet. Denn im Stadtbad Markranstädt ging es für die Aktiven nicht nur um den Sieg, sondern auch um Punkte für die Deutsche- sowie die Landesrangliste.

Gregor Steinke besaß sein eigenes Rezept, mit der Hitze umzugehen. "Ich trinke viel Wasser mit Magnesium-Tabletten, um Krämpfe zu vermeiden", erklärte der 25-jährige Volleyballer. Damit er in den Pausen nicht allzu sehr schwitzte, zog er sich in den Schatten zurück. "Und wenn es dort auch zu heiß wird, springe ich einfach ins Stadtbad", lachte der Berliner.

Ralf Schumacher war ebenfalls am Zerfließen, bekam aber keine Möglichkeit, ins Nasse zu springen. Der 42-jährige Trainer filmte jedes Spiel seiner Tochter Anni und deren Partnerin Tina Uplegger. Keine Sekunde verließ der aus Weißwasser stammende Schmetter-Fan seinen Platz in der Sonne. "Wir brauchen die Aufnahmen zur Analyse", erläuterte er seinen Ehrgeiz auszuhalten.

Die Dresdnerinnen Doreen Engel und Maria Wendisch zeigten im Finale, dass ihnen die Wärme nichts ausmachte. Sie schlugen Kristin Stöckmann und Karolin Heinz klar mit 2:0 Sätzen. Sandra Leonhardt und Stefanie Kreutzburg aus Chemnitz erkämpften den dritten Platz.

Bei den Herren siegten Alexander Behrendt und Robert Stodtmeister vor Harolders Cyvas und Matthias Merten. Besonders der Leipziger Cyvas kämpfte mit allen Mitteln. Nach jedem Block schrie er laut, zeigte dem Gegner seine Bizeps. Doch gegen die Temperatur-Taktik der Gewinner hatte er keine Chance. "Wir haben die Hitze ignoriert, indem wir uns einredeten, es sei kalt", lachte Robert Stodtmeister nach dem Spiel.

Dritte wurden die Markranstädter Ryan Owens und Bruno Maric.

Frank Schütze

 

Deutschland - Südwest Presse 

Montag. 11. August 2003

Deutsche Volleyballer feiern zwei Siege über Rumänien

Hamburg (dpa) - Die deutschen Volleyballer haben auf dem Weg zur Europameisterschaft im eigenen Land in Karlsruhe, Leipzig und Berlin (5. bis 14. September) zwei Erfolgserlebnisse gefeiert. Das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu gewann zunächst in Heidelberg ein Testspiel gegen Rumänien mit 3:0 (25:17, 25:20, 28:26). In einem zweiten Spiel gelang gegen den selben Gegner in Riedstadt-Goddelau ein 3:1 (24:26, 25:22, 25:14, 25:20)-Sieg.

«Ich bin nicht unzufrieden, denn wir haben in den letzten Tagen viel Athletik-Training gemacht», urteilte der Bundestrainer und bestätigte als EM-Zielstellung erneut die Teilnahme an der Endrunde in Berlin. «Dann sind wir im Soll», meinte Moculescu.

Die deutschen Männer bestreiten bis zur EM noch Länderspiele in Luxemburg gegen die Niederlande am 15. und 16. August, ein Turnier in Warschau, wo Polen, Spanien und die Niederlande die Gegner sind, sowie als Generalprobe zwei Partien gegen Serbien und Montenegro in Münster (30. August) und Trier (31. August).

Die Frauen setzten ihre EM-Vorbereitung für die Türkei (20. bis 28. September) mit drei Länderspielen gegen Tschechien in Görlitz, Bautzen und Dresden fort. Danach folgt die Qualifikation für den Grand Prix 2004 im Polnischen Pila gegen Russland, Polen, die Niederlande, Bulgarien und Griechenland.

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Montag. 11. August 2003

Schliff und Sicherheit fehlen noch

Volleyball-Nationalmannschaft der Damen in Schwerin im Trainingslager

Schwerin Konditionsaufbau, Abstimmung im Zusammenspiel und an der Technik feilen: Das ist das Trainingsprogramm der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Damen. Noch bis Mittwoch ackern die zwölf Spielerinnen, die Bundestrainer Hee Wan Lee um sich versammelt hat, in Schwerin.

Ende dieser Woche stehen dann drei Testspiele gegen Tschechien auf dem Plan. Das alles gilt der Vorbereitung auf das Qualifikations-Turnier in gut zehn Tagen in Polen für den Grand-Prix 2004 und natürlich für die EM-Endrunde vom 20. bis 28. September in der Türkei.

Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor dem Bundestrainer und "seinen Damen". "Die Mannschaft ist noch nicht ausgeschliffen. Bei uns fehlt noch die Ruhe und Sicherheit vor den wichtigen Punkten", weiß Hee Wan Lee, der mit Anika Schulz (Schwerin), Katja Wühler (Dresden), Julia Schlecht (Leverkusen) sowie Conny Dumler und Atika Bouagaa (beide Münster) viele junge Spielerinnen im Kader hat. "Sie haben viel Potenzial, aber sie müssen noch zulegen."

Dafür gibt es ein besonderes Beispiel: Das letzte Vorrundenspiel im diesjährigen Grand-Prix gegen die Niederlande. Im fünften Satz führten die DVV-Damen mit 9:5 und verloren den Tiebreak noch. Hätten sie den Sack zugemacht, wären sie in der Finalrunde der besten Sechs gestanden. Das wurmt den Koreaner immer noch. "Es wäre wichtig für uns gewesen, vor Holland zu landen. Es geht ja auch darum, in der Nationen-Rangliste weit vorn zu stehen. Das ist ausschlaggebend für die Olympia-Qualifikation, wo welche europäischen Nationen antreten müssen", so der 47-Jährige.

Daher gibt er für die EM-Endrunde klar das Ziel mindestens sechster Platz aus, um überhaupt eine Chance auf Athen zu bekommen. Ansonsten "wird es sehr, sehr schwer, an einem Qualifikationsturnier teilzunehmen".

Aber schon die EM wird für den WM-Zehnten kein Zuckerschlecken. In der Vorrundengruppe bekommt es Deutschland mit Russland, Rumänien, Serbien/Montenegro, der Türkei und der Slowakei zu tun. "Russland ist der absolute Favorit. Mit den anderen Mannschaften liegen wir alle auf einem Niveau. Die können wir schlagen, können aber auch von denen bezwungen werden. Es kommt allein auf uns an", erklärt Hee Wan Lee.

Doch er zeigt sich zuversichtlich, denn: "Die Mannschaft weiß, was sie in Italien geleistet hat. Sie hat Spaß und trainiert super. Beim Grand-Prix haben wir jedes Spiel gut gemacht, nur eben die letzte Konsequenz fehlte", betonte der Bundestrainer, der auch darauf hofft, die eine oder andere Leistungsträgerin, auf die er in den vergangenen Wochen verzichten musste, wieder an Bord zu haben.

Martina Kasprzak

 

Deutschland - Münstersche Zeitung 

Montag. 11. August 2003

Holtwick verpasst den WM-Titel

St. Quay Portrieux - Es hat nicht viel gefehlt, und der USC Münster hätte eine amtierende Weltmeisterin in den Reihen gehabt: Beach-Volleyballerin Kathrin Holtwick hat mit ihrer Partnerin Maria Kleefisch (Berlin) bei den U-21-Weltmeisterschaften im französischen Saint Quay Portrieux die Silbermedaille gewonnen. Im Finale unterlag die Münsteranerin mit ihrer langjährigen Partnerin aus der Bundeshauptstadt der russische Kombination Morozowa/Schirjaewa mit 19:21 und 16:21. Es war die einzige Niederlage Holtwicks im ganzen Turnier. Der Titelgewinn der beiden Russinnen war allerdings am Ende verdient.

Holtwick/Kleefisch waren durch die Vorrunde ohne Niederlage marschiert (wir berichteten), hatten dort allerdings gegen die brasilianischen Qualifikantinnen Solberg Salgado/Salgado Rufino und gegen ein polnisches Duo erst im Tiebreak gesiegt.

Diese Anfangs-Nervosität hatten die beiden Deutschen dann schnell abgelegt. Im Achtelfinale am Samstag gab es ein überdeutliches 21:9, 21:12 gegen die Spanierinnen Cano/Perez, das Holtwick/Kleefisch im Viertelfinale die Französinnen Genise Fareau/Hamzaoui bescherte. Mit etwas Mühe brachten die Deutschen den ersten Set (21:18) nach Hause, hatten sich dann aber hervorragend auf ihre Gegnerinnen eingestellt und sicherten sich Durchgang zwei mit 21:13.

Wie stark Holtwick/Kleefisch im Laufe des Turniers geworden waren, demonstrierten sie gestern im Halbfinale gegen ihre Gruppen-Gegnerinen Salgado/Rufino: Mit 21:18 und 21:15 setzten sie sich gegen die Brasilianerinnen durch, die sich letztlich WM-Bronze sicherten.

luh  

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Montag. 11. August 2003

Trainingsbeginn beim TV Fischbek

Die Frauen des TV Fischbek beginnen heute mit dem Training für die neue Bundesligasaison. Manager Horst Lüders, Sportdirektor Knut Rettig, Trainer Jonny de Westreicher und Spieler-Co-Trainerin Marina Tschuksejewa besprechen zuvor die künftige Aufgabenverteilung.

Weil de Westreicher nicht die vom Verband geforderte A-Lizenz besitzt, muss der Verein 1000 Euro für eine Ausnahmegenehmigung zahlen.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel