News

Mittwoch, 13. August 2003 

Nord-Cup der Ostbek Cowboys mit vier Zweitligisten
Interview mit Jonas Reckermann
Wandsbeker Meisterschaften entschieden
FIVB Worldtour in China - Der Vorbericht
Volleyball auf dem "Strand"
Volleyball-Leckerbissen
Braugold: Das Abenteuer beginnt
Große Enttäuschung im Sand von Kiel
Der Strand wird in die City geholt
Nächster Test vor der EM
Gelungene Generalprobe der Beachvolleyballer

August 2003

Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Juli 2003

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News 

Mittwoch. 13. August 2003

Nord-Cup der Ostbek Cowboys mit vier Zweitligisten

Hochklassigen Volleyball verspricht die Premiere des Nordcups, den der Oststeinbeker SV und der VC Fortuna Kyritz gemeinsam aus der Taufe gehoben haben. Am kommenden Sonntag steigt der erste Teil in der Oststeinbeker Walter-Ruckert-Sporthalle (Barsbütteler Weg 30, Beginn 11 Uhr, Eintritt ist frei), am 6. und 7. September schließlich der zweite Teil in Kyritz. Gegen 15.30 Uhr kommt es zum mit Spannung erwarteten Duell der beiden Gastgeber. Das letzte Spiel beginnt gegen 17 Uhr.

Das Teilnehmerfeld des Turniers ist erlesen - am Sonntag stehen sich in Oststeinbek gleich vier Zweitligisten gegenüber. Natürlich werden sich die Ostbek Cowboys vor eigenem Publikum besonders in Zeug legen. Vor allem sollen die Neuzugänge Malte Nagorsky und Hendrik Hofmann Wettkampferfahrung bekommen, dazu Rückkehrer Heiko Student seine Chance erhalten. Der VC Fortuna Kyritz geht mit einigen hochkarätigen Verstärkungen in die neue Saison und gilt als äußerst ambitioniert; die Brandenburger stellen ein großgewachsenes, sehr kampfkräftiges Team. In der Vorsaison lautete die Bilanz gegen die Ostbek Cowboys ausgeglichen.

Aufsteiger VfL Lintorf wird die Gelegenheit nutzen, sich an das schnellere Zweitligatempo zu gewöhnen. Allerdings werden den Niedersachsen nicht mehr als Außenseiterchancen auf den Turniersieg eingeräumt. Die großen Unbekannten sind die Volley Tigers Ludwigslust, die ihre nahezu komplette Vorjahrs-Mannschaft samt Trainer entweder entlassen oder verloren haben und nun mit einem gänzlich neuformierten Team auflaufen. Das Feld komplettieren die Ostbek Pirates, die zweite Mannschaft des OSV, die in der Verbandsliga Hamburg auflaufen und viele ehemalige Cowboys in ihren Reihen haben.

Die Zweitliga-Männer des OSV landeten im Vorjahr auf dem 5. Platz und gehen mit einem deutlich verjüngten Kader in ihre dritte Zweitliga-Saison. "Dieser Härtetest ist fünf Wochen vor Saisonbeginn eine gute Standortbestimmung", sagt Trainer Bernd Schlesinger. "Bei uns gibt es im Kader berufsbedingt leider noch ein paar Fragezeichen, deswegen dürfen die Erwartungen in Oststeinbek nicht zu hoch geschraubt werden."

Mit 16:2 Punkten in Serie waren die Ostbek Cowboys die Mannschaft der vergangenen Rückrunde, nun aber bereiten der Studien- und Ausbildungsbeginn einiger Akteure den Verantwortlichen große Sorgen. "Unser Ziel wird wie immer der Klassenerhalt sein", sagt OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider, der selbst nun für die Pirates spielt, "wir setzen Bernd und seine unerfahrene Mannschaft nicht unter Druck."Auch beim eigenen Turnier nicht. "Die Jungs sollen sich einfach gut verkaufen", sagt Schneider.

Die ungewöhnliche Kooperation der beiden Zweitliga-Kontrahenten Oststeinbek und Kyritz findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt und soll möglichst eine Tradition begründen, wenn es nach Schneider geht. "Die beiden Klubs haben eine ähnliche Euphorie im Umfeld und versuchen jeweils sehr engagiert den Volleyball in ihrer Region nach vorne zu bringen. Auch wenn wir in der Liga Rivalen sind, verbindet uns also eine gemeinsame Idee. Und deswegen halten wir den zweiteiligen Nord-Cup für eine glänzende Sache." Am Ende des zweiten Turniers wird dann auch der Gesamtsieger feststehen.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Mittwoch. 13. August 2003

Interview mit Jonas Reckermann

Sie sind momentan unangefochten die deutsche Nummer 1: Markus Dieckmann und Jonas Reckermann. Mit ihrem zweiten Platz in Gstaad und dem vierten in Berlin haben sie die Vormachtstellung der südamerikanischen Teams gebrochen. Wir sprachen mit Jonas über Olympia, den 1. FC Köln und natürlich über die Deutschen Meisterschaften.

Wie bewertest Du euren zweiten Platz bei der Worldtour in Gstaad?
Natürlich sehr hoch. Sportlich schätze ich den genauso, wenn nicht sogar höher ein, als den Gewinn der Europameisterschaft. Da war die gesammelte Weltspitze da, natürlich auch die ganzen Südamerikaner. Vom Feld war das auf jeden Fall höher besetzt als die EM.

Warst Du nach der knappen Niederlage im Finale enttäuscht?
Kurzzeitig ist man natürlich enttäuscht, wer verliert schon gerne, egal, welches Spiel. Aber dann kommt man runter, man kühlt sich ein bisschen ab. Man ist einfach nur noch froh, dass man Zweiter geworden ist. Das kommt aber auch relativ schnell durch, dass man sich einfach nur noch freut, auf dem Treppchen zu stehen.

Was habt ihr euch im Hinblick auf Olympia 2004 vorgenommen?
Natürlich erst mal die Quali. Wir haben jetzt einen großen Schritt gemacht. Es war leider kein Grand Slam, da gibt es die doppelte Punktzahl. Erst mal qualifizieren und dann mal gucken. Das ist ja noch ein bisschen hin.

Wie sieht es mit den Deutschen Meisterschaften aus? Habt ihr euch etwas ausgerechnet?
Dafür sind wir ja schon qualifiziert. Klar, das ist einer der Höhepunkte, die Woche danach ist noch die EM. Die Deutschen sind uns auch sehr wichtig. Wir wollen uns auch in Deutschland zeigen. Klar, wir werden auch da mit Sicherheit als eins der Favoritenteams gelten und wollen natürlich Deutscher Meister werden. Da muss man nicht drum herum reden.

Wie lange wollt ihr noch zusammenspielen?
Wir haben uns, seitdem wir zusammen spielen, nie zusammen gesetzt und uns überlegt, wie lange wir noch zusammen spielen wollen. Das muss sich von selbst ergeben. Wenn wir mal an einen Punkt kommen sollten, wo wir denken, jetzt geht’s nicht mehr, dann setzt man sich zusammen. Aber wir haben uns da keine Grenze gesetzt. Olympia ist erst mal das große Ziel.

Seid ihr auch privat befreundet?
Wir sind beide FC Köln Fans, das verbindet uns. Wir sind ansonsten ja relativ unterschiedlich. Wir gehen schon mal zusammen zum Fußball, oder auch sonst weg. Ich meine, wir sehen uns jeden Tag, mindestens ein Mal. Da hat auch jeder seinen eigenen Freundeskreis, da muss man ja auch nicht unbedingt jeden Abend zusammen verbringen.

Würdest Du einem deutschen Team eine Medaille bei Olympia 2004 zu?
Gut, wer hat es in Sydney Ahmann/Hager zugetraut? Man muss es insofern den deutschen Teams zutrauen. Die Leistungsdichte ist national groß mittlerweile, da brauchen sich auch andere Teams nicht verstecken. Die Prognosen sind schwierig, mit einer guten Auslosung kann man da auch als deutsches Team weit kommen. Wie Ahmann/Hager damals. Die haben dann auch ein sehr gutes Turnier gespielt. Theoretisch ist das schon möglich, zumal dann ja auch nur zwei Brasilianer dabei sind, und nicht vier oder fünf wie sonst.

Wo siehst Du den Unterschied zwischen Europa und Amerika?
Bei Sponsoren brauchen sich die deutschen Teams nicht zu verstecken, der Unterschied ist nicht so groß. Gerade in Südamerika geht es der Wirtschaft ja auch nicht so gut. Der größte Unterschied ist eigentlich das Klima. Die können draußen nahezu jeden Tag vor Ort trainieren. Das haben die Europäer natürlich spitzbekommen, und wir waren ja auch sechs Wochen dort im Trainingslager. Die haben eine Tour, die dort das ganze Jahr über geht, die können auch im Winter spielen, während wir eine Pause haben.

Meinst Du nicht, dass genau dieser Umstand die Europäer besser motiviert? Man muss mehr tun, und extra an den Strand fahren oder fliegen.
Naja, wir haben den ganzen Winter durch trainiert, wir sind seit Februar bis Anfang Mai im Trainingslager gewesen. Wir haben alles getan. Der Unterschied sind auch die Turniere. In Brasilien dürfen dort die Ausländer im Moment nicht spielen. Es wäre noch gut, wenn es Hallen-Beach Turniere geben würde im Winter, dass man Wettkampfpraxis hat. In Gstaad waren unter den besten vier Teams drei Europäer. Wir brauchen uns auf jeden Fall nicht zu verstecken.

Was könnte man Deiner Meinung nach tun, um Beach-Volleyball in Deutschland noch populärer zu machen?
Ich denke, es gibt eine gute Tour in Deutschland. Und das, obwohl die Präsenz im Fernsehen nicht so hoch ist. Die Leistungsdichte ist auch sehr hoch, aber es fehlt der Schritt, richtig in die Öffentlichkeit zu kommen. Dafür braucht es mehr Fernsehzeiten.

Meinst Du, es ist ein Problem der Sponsoren?
Wir haben ja schon gute Firmen, die sich engagieren. Die beteiligen sich und stecken eine Menge Geld da rein. Wenn man denen noch zusichern könnte, dass jedes Masters oder auch die Worldtour garantierte Fernsehzeiten in guten Kanälen haben, würde das noch besser werden. Es ist ja besser als gar nichts, was vergangene Saison lief. Es ist natürlich ein Unterschied, ob man da eine halbe Stunde sendet. Die Aufarbeitung fand ich auch verbesserungswürdig, um das mal so zu sagen. Das war ja kein Zusammenschnitt, sondern nur die letzten Minuten. Wenn man das richtig aufarbeitet, dieses Produkt und bei einem guten Sender platzieren kann, dann wird das auch für die Sponsoren interessanter. Das wird dann ein Selbstläufer.

Wer ist eure größte Konkurrenz in Deutschland?
Andi Scheuerpflug und Christoph Dieckmann haben überzeugt, die haben sehr gut gespielt. Wir haben uns ja in den Endspielen abgewechselt. Ahmann/Hager hatten Verletzungsprobleme, da muss man abwarten, was die beiden drauf haben, wenn sie fit sind. Man sieht auch auf den Masters, dass es keine leichten Spiele mehr gibt. Man muss da immer Vollgas geben. Das ist ja auch gut für uns. Wenn man die ersten drei Runden einfach nur da durchlaufen könnte, ist das ja auch kein Trainingseffekt. Die größte Konkurrenz für uns geht aber sicherlich im Moment von Andi und Christoph aus.

Welches Team wird Deiner Meinung nach in naher Zukunft einen größeren Schritt nach vorne machen?
Einen großen Schritt haben bereits Kröger/Matysik gemacht, die wirklich sehr positiv aufgefallen sind. Vorher waren beide ja schon nicht schlecht, aber das war doch nicht zu erwarten, dass die beiden so einschlagen. Und das ohne lange Saisonvorbereitung. Wenn die beiden jetzt auch eine längere Vorbereitung hätten, ist denen einiges zuzutrauen.

Wie verbindest Du den Tourreisenstress mit dem Privatleben?
Es ist schwierig. Im Sommer geht es eigentlich. Wir Europäer haben ja das Glück, dass die meisten Turniere in Europa sind. Da kann man zumindest Sonntags nach Hause kommen, und muss am Dienstag wieder losfliegen. Man kann dann noch zwei, drei Tage zuhause schlafen, und auch die Freunde sehen. Die Amis, Kanadier oder Australier, die den ganzen Sommer da sind, schon schwerer. Die Zeit in der Saisonvorbereitung mit den durchgehenden Trainingslagern ist das schon schwieriger. Aber es geht.

Wen siehst Du als Favoriten für die Deutschen Meisterschaften?
Da kommen einige Teams in Frage. Im letzten Jahr haben Hikel/Polte gezeigt, dass es auch ein Team aus der zweiten Reihe werden kann, wie jetzt Kröger/Matysik zum Beispiel. Sonst kommen natürlich alle fünf Nationalteams in Frage.

Wir danken Dir für dieses Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg!

 

Hamburg - TSV Wandsetal-News 

Mittwoch. 13. August 2003

Wandsbeker Meisterschaften entschieden

Am Samstag richtete der TSV Wandsetal  auf der Sportanlage  Friedrichshöh zum 3. mal die Wandsbeker Meisterschaften im Beachvolleyball aus. 12 Duo-Mixed Teams, die sich durch drei vorhergehende Turniere für die Meisterschaft qualifiziert hatten, traten bei strahlend blauem Himmel und 34° C an, um sich die Krone im heißen Sand zu erkämpfen. Der Spielmodus wurde im doppelten K.O.-System inklusive Platzierungsspiele ausgetragen, so das jedes der Teams zwischen 5 und 6 Spiele à 2 Gewinnsätze zu bestreiten hatte. Nach viel vergossenem Schweiß und einem hart umgekämpften Spiel sicherten sich Anuschka Vollmann und Carsten Potrawke im entscheidenden dritten Satz mit 15:13 den Sieg über Astrid Markwort und Manfred Ahrens und konnten somit den Wanderpokal entgegennehmen. Den dritten Rang belegten Maike Köpcke und Philipp Malkowski.

Die Teams und Zuschauer konnten nach den Anstrengungen des Tages den Abend bei einer gegrillten Bratwurst und Getränken, die von der Getränke Industrie Hamburg Max Schmeling & Co. KG gestiftet wurden, ausklingen lassen.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Mittwoch. 13. August 2003

FIVB Worldtour in China - Der Vorbericht

Vom 13. bis 17. August macht die FIVB Worldtour der Damen Station im chinesischen Lianyungang. Nördlich von Shanghai treten dabei vier deutsche Nationalteams an. In die Qualifikation, die am Mittwoch startet müssen Helke Claasen und Judith Deister. Für das Hauptfeld bereits gesetzt sind Susanne Lahme/Danja Müsch, Andrea Ahmann/Jana Vollmer und Stephanie Pohl/Okka Rau. 

Aufgrund der SARS Panik vor ein paar Monaten, und auch weil viele Teams Angst vor der dort in den vergangenen Jahren immer wieder auftauchenden Magen-Darm-Grippe haben, wird das Turnier in China das am schlechtesten besetzte in diesem Jahr sein. So werden vom 13. bis 17. August weder tschechische, brasilianische oder amerikanische Teams antreten. Kurzfristig nachgemeldet für Lianyungang haben zumindest die australischen Duos. Eine gute Chnace also für die deutschen Teams nocheinmal richtig Punkte zu sammeln.

 

Deutschland - Neuß-Grevenbroicher Zeitung 

Mittwoch. 13. August 2003

Volleyball auf dem "Strand"

In der City gibt es jetzt wieder den im Vorjahr so beliebten Sandstrand - den so genannten "Dormastrand". Am kommenden Wochenende ist er Schauplatz für die zweite Dormagener Stadtmeisterschaft im Beachvolleyball.

Am Sonntag ab 15 Uhr werden neben dem Rathaus die besten Pritscher und Baggerer bei den Damen und Herren ermittelt. Die Vorrunde wird am Samstag auf dem Beachvolleyballplatz des TSV Bayer am Höhenberg ausgespielt.

Interessenten für das Beachvolleyball-Turnier können sich bei Hendrike Spaar unter der Telefonnummer 0179/5442077 anmelden.

 

Deutschland - Sächsische Zeitung 

Mittwoch. 13. August 2003

Volleyball-Leckerbissen

Bereits 200 Karten verkauft / Ab heute Trainingslager

Bautzen. Am Freitag findet in der Sporthalle am Bautzener Schützenplatz ab 18.30 Uhr ein Volleyball-Länderspiel der Frauen zwischen Deutschland und Tschechien statt. Zwei Mannschaften, die sich in der letzten Phase der Vorbereitung auf die Europameisterschaften in der Türkei befinden. Für die Zuschauer in der Spreestadt ist dieses Spiel ein sportlicher Leckerbissen. Mehr als 200 Eintrittskarten sind bisher verkauft worden. Die Organisatoren rechnen am Spieltag mit 500 bis 600 Fans, die die Teams unterstützen.

Bevor es aber zum Aufeinandertreffen kommt, werden beide Auswahlteams ab heute in Bautzen ein Trainingslager austragen. Untergebracht sind beide Mannschaften im Hotel „Holiday Inn“. 

Tickets zum Preis von fünf Euro (Erwachsene) und drei Euro (Schüler bis 14 Jahre) können unter (03591) 60 75 26 bestellt werden. Zur Abholung liegen die Karten bis Freitag täglich von 10 bis 12 Uhr in der Geschäftsstelle des SV Gesundbrunnen in Bautzen, Wendischer Graben 1, bereit. Außerdem gibt’s Tickets auch in der Sportagentur der Sächsischen Zeitung in Bautzen, Lauengraben 18.

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine 

Mittwoch. 13. August 2003

Braugold: Das Abenteuer beginnt

Die Zeit des Wartens ist zu Ende. Gestern präsentierte der Aufsteiger in die 1. Volleyball-Bundesliga, TuS Braugold Erfurt, seinen Kader für das bevorstehende Spieljahr. Mit dabei waren drei neue Gesichter.

Brauerei-Chef Dr. Roland Müller gab den Startschuss für das Abenteuer in der obersten Spielklasse. Nach einiger Zeit der Funkstille, in der sich die Verantwortlichen des Vereins um neue Sponsoren und Spielerinnen bemühten, nun der künftige Kader vorgestellt.

Im 12-köpfigen Aufgebot sind neben Elena Messer, Kathrin Winkler, Nadine Ostermann, Ramona Nitschke, Peggy Fauß, Beate Fischer, Marianne Kreutzburg, Katharina Gräber und Silke Krauß auch drei neue Spielerinnen verpflichtet worden. So wurde das Team durch die ukrainische Angreiferin Anna Solovjova (SV Sinsheim), die slowakische Mittelblockerin Zuzanna Banyakova (Bratislava) und die Zuspielerin Josephine Brandt von Olympia Dresden verstärkt.

"Ich hätte gern noch ein, zwei gute Spielerinnen mehr geholt. Aber unser Budget ließ nur drei zu", sagte Trainer Marek Buchholz. Der Etat beläuft sich auf 200 000 Euro und gehört damit zu den Mini-Haushalten der Liga. Auf Grund der knappen Kasse und der beruflichen oder studentischen Verpflichtungen aller Aktiven bezeichnet man sich in Erfurt als "semiprofessionell".

18 bis 20 Stunden Training in der Woche werden dadurch besonders kräftezehrend sein. Dennoch ist man guter Dinge: "Wir haben auf jeder Position mindestens zwei Spielerinnen. Dadurch entsteht Konkurrenz, die das Team stark machen wird", ist sich Buchholz sicher. Brauerei-Chef Müller zeigte sich sehr erfreut über die Leistung der engagierten Damen und lobte das Erreichte: "Man sieht in vielen Sportarten, wie trotz teuer zusammen gekaufter Mannschaften der angepeilte Aufstieg nicht geschafft wird. Die Mädels sind ein Paradebeispiel für kontinuierliche Arbeit und das Vertrauen in den Kern des Vereins."

Wie weit es die Mannschaft in Liga eins schaffen wird, ist unklar. Zu frisch sind die ersten Eindrücke der Spielerinnen, die am Montag das erste Mal miteinander trainiert haben. "Unser Ziel heißt Klassenerhalt. Wir wollen uns etablieren, um auch in Zukunft in der Bundesliga mitzumischen", sagt Buchholz. Am Samstag fährt er mit seinen Frauen in ein sechstägiges Trainingslager nach Bad Blankenburg. In der Landessportschule sollen vor allem konditionelle Grundlagen gelegt werden, ehe am 13. September das erste von angestrebten 20 Vorbereitungsspielen in Grimma ansteht.

Zu diesem Zeitpunkt soll das neue Trikot fertig sein. Fest steht, dass neben Braugold und der Erdgasversorgungsgesellschaft Thüringen und Sachsen auch die Sparkasse Mittelthüringen künftig zu den Sponsoren gehört. Vor dem Saisonauftakt mit dem prestigeträchtigen Derby gegen den VfB Suhl in Erfurt gab es gestern von Dr. Müller schon mal einen kleinen Vorab-Bonus. Der Brauerei-Chef übergab der Erfurter Mannschaft zwei Smarts im Braugold-Design, die sowohl von den Trainern als auch Spielerinnen genutzt werden können.

Jan Hollitzer

 

Deutschland - Elmshorner Nachrichten 

Mittwoch. 13. August 2003

Große Enttäuschung im Sand von Kiel

Svea Brügge und Anneke Voss aus Elmshorn auf Platz 16

Es war etwas Pech im Spiel: Nur knapp verpassten Brügge und Voss die Runde der ersten Acht.
Kiel (ja). Eigentlich hatten sich Svea Brügge und Anneke Voss von der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn (VGE) gar nicht für die Deutschen Beach-Volleyballmeisterschaften der A-Jugend qualifiziert. Umso größer muss die Freude gewesen, als die beiden von ihrer Nominierung über eine Wildcard hörten. Altersbedingt dürfen beide im nächsten Jahr nicht mehr im Jugendbereich antreten. Dies war ein Grund mehr, bei den diesjährigen nationalen Titelkämpfen in Kiel-Schilksee noch einmal anzugreifen.

Doch leider gelang es Brügge und Voss nicht, den hervorragenden sechsten Rang aus dem Vorjahr zu wiederholen. In einem allerdings deutlich stärker besetzten Feld reichte es am Ende nur zu Platz 16. "Ich weiß auch nicht, woran es lag", konnte sich Brügge das doch etwas enttäuschende Abschneiden auch nicht erklären. "Es war wohl zu heiß", merkte die Elmshornerin süffisant an. Die Bedingungen waren nämlich für alle Teilnehmerinnen traumhaft: "Es war wirklich superschön, nach den Spielen konnte man gleich ins Wasser springen. Es hat Spaß gemacht", gewann sie dem langen Wochenende doch etwas Positives ab.

Es war aber auch Pech im Spiel: So mussten Brügge und Voss in der Vorrunde auch gegen die Titelverteidigerinnen antreten. Dennoch hätte es fast für den zweiten Rang in der Gruppe gereicht. Das Schlüsselspiel gegen das Brandenburger-Duo Hamczik/Mosbruk verlor das VGE-Paar indes in drei knappen Sätzen. Danach war an das gute Ergebnis aus dem Vorjahr nicht mehr zu denken. In der Platzierungsrunde lief bei den Nachwuchsspielerinnen dann nichts mehr zusammen. Durch das knappe Verfehlen der Hauptrunde enttäuscht gingen alle folgenden Partien verloren.

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Mittwoch. 13. August 2003

Der Strand wird in die City geholt

EVI-Beachvolleyball-Cup steigt an diesem Wochenende auf Lilie.

Hildesheim (r). Auch in diesem Sommer wird der Strand in die Hildesheimer City geholt. Für alle sonnenhungrigen und sportbegeisterten Hildesheimer verwandelt sich der Platz an der Lilie mit mehr als 300 Tonnen allerfeinstem Sand in ein Beachvolleyball-Paradies. Von Freitag, 15., bis Sonntag, 17. August, steigen die Turniere um den EVI-Beachvolleyball-Cup.

Organisator Tobias Tiedtke von der X-Zone Sportmarketing GmbH verspricht den Zuschauern neben Sport und spannenden Matches auch jede Menge Spaß und kühle Getränke, denn rund um die Felder werden Aktionsflächen errichtet.

Musik und lockere Sprüche der Moderatoren sollen für Partystimmung auf dem Spielfeld und natürlich auch auf den (kostenfreien) Zuschauerrängen auf der eigens aufgebauten Tribüne vor der ehrwürdigen Kulisse des Hildesheimer Rathauses sorgen.

16 Frauen- und zwölf Männerteams streiten um Preisgelder und wichtige Ranglistenpunkte für die niedersächsische und bundesdeutsche Meisterschaft. Wie in den Vorjahren wird das Teilnehmerfeld mit einer Reihe hochkarätiger Akteure aus nah und fern besetzt sein, denn es gilt, die letzten Chancen zu nutzen, um vielleicht doch noch die Qualifikation für das große niedersächsische Finale am 30. August in Hannover zu erreichen.

Stark besetzte Felder

Gemeldet haben bei den Frauen unter anderem die amtierenden nieder- sächsischen Ranglistenführer Stefanie Scheffler/Anja Svensson (GfL Hannover/TuS Holtenau), die allerdings mit starker Konkurrenz aus den eigenen Reihen rechnen müssen: Nina Ebinger/Monika Schulz, beide ebenfalls von der GfL Hannover und derzeit Dritte der niedersächsischen Rangliste, haben den beiden in dieser Saison schon manchen Sieg abgerungen.

Bei den Männern ist das Feld ähnlich stark besetzt. Björn-Olaf Borth/Lars Lüecke (SV Lurup/USC Braunschweig) können sich gute Chancen auf den Sieg ausrechnen, denn auch sie stehen ganz weit oben in der Rangliste Niedersachsens. Matthias Sockel (TSV Giesen) hat jedoch mit seinem neuen Beachpartner Dirk von Zwoll (VSG Ammerland) ebenfalls gute Aussichten auf einem Platz auf dem Treppchen.

Der EVI-Beachvolleyballcup startet am Freitag, 15. August, gegen 14 Uhr mit den Qualifikationsspielen um die begehrten Startplätze im Hauptfeld. Am Sonnabendmorgen geht es um 10 Uhr mit den ersten Runden in der Frauen- und Männerkonkurrenz weiter. Gespielt wird am Freitag und Sonnabend bis 20 Uhr.

Wer noch immer nicht genug von der Strandatmosphähre hat, darf sich auf mitreißende Finalspiele am Sonntag, 17. August, freuen. Die ersten Austragungen starten bereits gegen 10 Uhr, so dass mit den Finalspielen am frühen Nachmittag zu rechnen ist.

 

Deutschland - Sächsische Zeitung 

Mittwoch. 13. August 2003

Nächster Test vor der EM

Damen-Nationalteam spielt drei Mal gegen Tschechien

Bautzen. Die deutsche Frauen-National-Mannschaft macht seit heute erneut in Sachsen Station, um sich auf die Europameisterschaften vorzubereiten. Nach dem Trainingslager in Bautzen (Vorbereitung auf die EM-Qualifikation) und dem Länderspiel gegen Russland in Hoyerswerda (Vorbereitung auf den Grand Prix) kehren die Schützlinge von Bundestrainer Hee Wan Lee nach Bautzen zurück. Neben einem straffen Trainingsplan stehen auch drei Länderspiele gegen die tschechische Auswahl auf dem Plan.

Donnerstag wird in Görlitz (18.30 Uhr, Jahnhalle), Freitag in Bautzen (18.30 Uhr, Sporthalle Schützenplatz) und am Sonnabend in Dresden (16 Uhr, Sporthalle Bodenbacher Straße) gespielt. Im letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften, in der Vorrunde zur Weltmeisterschaft im eigenen Land, behielten vor knapp einem Jahr die Frauen um Kapitän Angelina Grün mit 3:2 die Oberhand. Diesmal geht es um die Vorbereitung auf die im September stattfindenden Europameisterschaften in der Türkei. Hierfür haben sich beide Teams qualifiziert, spielen allerdings in zwei verschiedenen Vorrundengruppen. Für die drei Länderspiele benannte der Bundestrainer insgesamt 13 Spielerinnen. Darunter sind mit Kerstin Tzscherlich und Corina Ssuschke zwei Aktive des Dresdner SC.

(dip)

Eintrittskarten zum Preis von fünf Euro (Erwachsene) und drei Euro (Kinder bis 14 Jahre) sind an der Abendkasse erhältlich oder über die E-Mail-Adresse: sz.lausitzsport@dd-v.de zu bestellen. Mit einer E-Mail-Bestätigung können die Eintrittskarten dann an der Tageskasse in Empfang genommen werden.  

 

Hamburg - Norderstedter Zeitung 

Mittwoch. 13. August 2003

Gelungene Generalprobe der Beachvolleyballer

Norderstedt - Vor den Hamburger Meisterschaften im Beachvolleyball, die am Wochenende im Hamburger Stadtpark stattfinden, bestätigten zwei Norderstedter Männerduos, dass bei den Titelkämpfen fest mit ihnen zu rechnen ist.

Stefan Nickel und Matthias Nupnau (beide SV Friedrichsgabe) mussten sich beim A-Turnier von Grün-Weiß Eimsbüttel erst im Finale den Barsbüttelern Torben Meier/Christoph Westphal mit 9:15 und 12:15 geschlagen geben und fuhren jeweils 300 Ranglistenpunkte ein. Das SVF-Duo geht als Mitfavorit in die Titelkämpfe beim Planetarium.

Zu Geheimfavoriten haben sich André Menzel (VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn) und sein Partner Daniel Rohde (ETV) gemausert. Sie unterlagen Nickel/Nupnau zwar in drei Sätzen (15:11, 9:15, 11:15), erkämpften sich aber im Spiel um Platz drei den kuriosesten Sieg des Tages: Beim Zwischenstand von 24:17 gegen Lars Rückborn/Eric von Porthan (VG WiWa Wandsbek/Oststeinbeker SV) verschwand auch der zweite Ball hinter der Umzäunung und konnte nicht wiederbeschafft werden. Menzel/Rohde wurden daraufhin zu Abbruchsiegern erklärt.

Im Frauenwettbewerb der Hamburger Meisterschaften ruhen die Norderstedter Hoffnungen auf dem VCNAL-Duo Julia Lemmer und Katrin Salbach.

ust

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel