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| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 14. August 2003 |
In
China Top-Platzierungen erzielen!
Vier deutsche Frauen-Beach-Volleyballduos wollen vom 13.-17. August in Lianyungang/China eine Verbesserung der Ergebnisse von Osaka erzielen. Beim letzten Turnier auf der Beach World Tour überzeugten die Teams Stephanie Pohl/Okka Rau (beide TVF PHOENIX Hamburg), Andrea Ahmann/Jana Vollmer (TSV Schmiden/TV Rottenburg) und Danja Müsch/Susanne Lahme (SSC Vellmar/Reggio Emilia) in der Breite – alle Teams belegten einen ordentlichen 9. Platz, Helke Claasen/Judith Deister (Düren/TSV Bayer 04 Leverkusen) komplettierten mit Rang 17. In China soll nun eine Top-Platzierung - ein Platz unter den besten fünf Teams der Welt - den Sprung nach vorne untermauern.
Dabei starten wie schon in Japan die drei DVV-Nationalduos Pohl/Rau, Ahmann/Vollmer und Lahme/Müsch im am 15. August beginnenden Hauptfeld. Claasen/Deister müssen sich in der am 13. August startenden Qualifikation behaupten.
Nach
dem Gastspiel in China begeben sich alle vier Teams auf den Rückflug nach
Deutschland, um vom 22.-24. August an den Deutschen Meisterschaften im
Timmendorfer Strand teilzunehmen. Dafür lassen alle Teams die Beach World Tour
auf Bali/Indonesien „sausen“.
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 14. August 2003 |
Moculescu:
„Ziel bleibt die Endrunde!“
„Deutschland gewann noch nie EM-Medaille“
Frankfurt/Main (pps) - Vor übertriebenen Erwartungen an die eigene Mannschaft bei der Volleyball-EM 2003 (5. bis 14. September) in Karlsruhe, Leipzig und Berlin warnte Bundestrainer Stelian Moculescu. „Unser Ziel ist das Erreichen der Endrunde in Berlin. Und das wird auch so bleiben. Deutschland hat bei einer EM noch nie eine Medaille gewonnen, weder früher im Osten noch im Westen. Und auch nicht mit einer gesamtdeutschen Mannschaft. Da kann man nicht unbedingt von mehr als dem Erreichen der Endrunde, also der besten acht Teams, sprechen“, sagte Moculescu drei Wochen vor dem Auftaktspiel gegen die Slowakei am 5. September in Karlsruhe.
Bei der EM sind zehn Teams unter den
besten Zwölf der Weltrangliste. Bis auf Spitzenreiter Brasilien und Argentinien
ist die Weltelite komplett vertreten. Kann man von der qualitativ besten EM
aller Zeiten sprechen?
Moculescu: „Ich bin kein
Statistik-Freak und kenne mich mit den früheren Resultaten nicht so aus. Aber
es wird sicherlich eine der hochwertigsten Europameisterschaften sein.“
Wie lautet das Ziel der deutschen
Mannschaft für die EM?
Moculescu: „Unser Ziel ist
das Erreichen der Endrunde in Berlin. Und das wird auch so bleiben. Deutschland
hat noch nie bei einer EM eine Medaille gewonnen. Weder früher im Osten noch im
Westen. Und auch nicht mit einer gesamtdeutschen Mannschaft. Da kann man nicht
unbedingt von mehr als dem Erreichen der Endrunde, also der besten acht Teams,
sprechen.“
„Was
erwarten Sie von Ihrer Mannschaft?
Moculescu: „Man kann sicher
sein, dass die Mannschaft bei diesen Titelkämpfen ihr bestes Volleyball zeigen
wird.“
Wie lief bislang die Vorbereitung?
Moculescu: „Gut. Es ging
alles nach Plan. Wenn nicht noch kurzfristig Verletzungen hinzu kommen, haben
wir keine Probleme.“
Was erwarten Sie von den Zuschauern?
Moculescu: „Ich denke,
Deutschland ist ein gutes Pflaster für Volleyball. Das haben in der
Vergangenheit schon die Weltliga-Spiele und auch die WM der Frauen im
vergangenen Jahr gezeigt.“
„Sie
begrüßen immer Auslands-Engagements ihrer Nationalspieler. Warum?
Moculescu: „Große
Unternehmen, wie beispielsweise unser Sponsor, die Zürich Gruppe, schicken ihre
angehenden Führungskräfte auch zur Weiterbildung ins Ausland. Wir machen dies
ähnlich. Weil der Vergleich mit den besten Spielern der Welt unsere
Nationalspieler weiterbringt. Die Ligen in Italien, Frankreich und sogar Polen
sind einfach besser, da werden unsere Nationalspieler mehr gefordert.“
Was muss in Deutschland geschehen, um an
dieses Niveau heran zu kommen?
Moculescu: „Die Antwort auf
diese Frage würde sicherlich diesen Rahmen sprengen. Verbessern müssen wir
aber in erster Linie unsere Medienpräsenz. Andere Sportarten machen uns dies
vor, daran müssen wir uns orientieren.“
Zurück zur EM. Wer ist Ihr Titelfavorit?
Moculescu: „Da gibt es
einige. Russland zählt dazu, natürlich Serbien & Montenegro. Aber auch
Italien darf man nicht unterschätzen.“
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 14. August 2003 |
Frauen:
3 Länderspiele gegen Tschechien
Vorbereitung auf die Grand Prix Qualifikation
Drei Länderspiele gegen die Tschechische Republik (14. August um 18.30 Uhr in Görlitz / 15. August um 18.30 Uhr in Bautzen / 16. August um 16.00 Uhr in Dresden) dienen den DVV-Frauen als Vorbereitung auf das europäische Qualifikationsturnier für den Grand Prix 2004 in Italien. Die Qualifikation findet vom 26.-31. August in Pila/Polen statt, und die DVV-Auswahl muss sich gegen die Konkurrenz aus Russland, Bulgarien, Polen, Griechenland und die Niederlande durchsetzen und einen der ersten drei Plätze belegen.
Für die Tschechien-Spiele hat Bundestrainer Hee Wan Lee einen 13-er Kader nominiert, der für das Turnier in Pila noch um eine Spielerin reduziert werden muss. Mit Kerstin Tzscherlich (Dresdner SC) kehrt eine alte Bekannte in den Kaderkreis zurück. Tzscherlich hatte die letzten Nationalmannschaftsmaßnahmen aufgrund von Prüfungen nicht mitgemacht und war durch Vereinskameradin Grit Müller auf der Liberoposition vertreten worden. Müller laboriert aber an Rückenproblemen, sodass Lee für die Spiele gegen Tschechien und die Grand Prix Qualifikation auf den WM-Libero Tscherlich setzt.
Sowohl die Tschechinnen als auch die deutsche Nationalmannschaft haben sich für die EM-Endrunde vom 20.-28. September in Ankara und Antalya/Türkei qualifiziert. Dort spielen die beiden Vorrundengegner der WM 2002 (3:2-Sieg für Deutschland) allerdings in der jeweils anderen Gruppe.
Der
deutsche Kader: Tanja Hart (SSV Ulm ALIUD PHARMA), Anika Schulz (Schweriner SC),
Kerstin Tzscherlich, Corina Ssuschke (beide Dresdner SC), Julia Schlecht, Kathy
Radzuweit, Judith Sylvester (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Katja Wühler (Rote
Raben Vilsbiburg), Cornelia Dumler, Atika Bouagaa (beide USC Münster),
Christina Benecke (TVF PHOENIX Hamburg), Olessya Kulakova (RC
Cannes/Frankreich), Angelina Grün (Foppapedretti Bergamo/Italien)
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Donnerstag. 14. August 2003 |
Nationalteam findet Gefallen an Bautzen
Morgen 18.30 Uhr Länderspiel gegen Tschechien
Morgen Abend stehen sich ab 18.30 Uhr in der Sporthalle am Schützenplatz in Bautzen die Volleyball-Nationalteams der Frauen aus Deutschland und Tschechien in einem Länderspiel gegenüber. Organisiert hat die Veranstaltung die Sportagentur der Sächsischen Zeitung. Die SZ sprach mit deren Leiter Dirk Behm.
Im Frühjahr gab’s für die
Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen ein Trainingslager in Bautzen, morgen
steigt in der Schützenplatzhalle ein Länderspiel gegen Tschechien. Wie
kommt’s?
Das Team um Bundestrainer Hee Wan Lee hat Gefallen an Bautzen gefunden. Hier
finden die Frauen gute Trainingsbedingungen und ein professionelles Umfeld vor.
Und wir haben uns beim Länderspiel vor vier Wochen in Hoyerswerda gegen
Russland als guter Ausrichter empfohlen. Immerhin hatten wir nur zehn Tage Zeit
zur Vorbereitung. Aber es hat alles super funktioniert, die Halle war mit 900
Zuschauern gut gefüllt. Deshalb hat Sportdirektor Siegfried Köhler gefragt, ob
wir auch für die Begegnungen in Bautzen, Görlitz und Dresden der Partner sein
können.
Wird die Organisation von solchen
hochkarätigen Veranstaltungen durch die Sportagentur weiter ausgebaut?
Ja. Wir möchten damit unsere
Kompetenz auch auf diesem Gebiet unter Beweis stellen. Allerdings bleibt unsere
Hauptaufgabe das Erstellen der Sportseiten für die SZ-Lokalausgaben in der
Lausitz. Dadurch sind in den zurückliegenden Monaten viele Kontakte zu den
Vereinen entstanden, die wir jetzt bei der Vorbereitung von hochklassigen Wettkämpfen
nutzen können. So arbeiten wir bei der Organisation des morgigen Länderspiels
eng mit dem SV Gesundbrunnen und Blau-Gelb Bautzen zusammen.
Auf welche sportlichen
Leckerbissen können sich die Bautzener im nächsten Jahr freuen?
Wir sind dabei, gemeinsam mit
dem DFB eine große Sichtungsaktion für Nachwuchs-Fußballer zu organisieren,
bei der rund 300 Zehn- bis 14-Jährige ihr Können vor Promis zeigen sollen. Und
es wird wahrscheinlich ein weiteres Volleyball-Länderspiel geben. Diesmal sind
die Männer an der Reihe.
Gespräch:
Ralf Haferkorn
| Österreich - Kleine Zeitung |
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Donnerstag. 14. August 2003 |
Gesamte
Herren-Elite bei ÖM in Gmunden am Start
Bei
den Damen fehlen Top-Teams.
Bei
den österreichischen Staatsmeisterschaften im Beach-Volleyball von Freitag bis
Sonntag in Gmunden geht die komplette Herren-Elite an den Start. Als klare
Favoriten gelten die Titelverteidiger Nik Berger/Clemens Doppler, die unter
anderem von Robert Nowotny/Peter Gartmayer und Tom und Paul Schroffenegger
gefordert werden.
Aussichtsreich
Bei
den Damen gehen Doris und Stefanie Schwaiger als aussichtsreiche Titelanwärterinnen
ins Rennen, weil Sara Montagnolli-Ebenbichler/Barbara Hansel und Sabine
Swoboda/Christina Gschweidl wegen ihrer Teilnahme an einem Turnier in
Lianyungang (China) fehlen werden.
| Deutschland - Norderstedter Zeitung |
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Donnerstag. 14. August 2003 |
Gesucht: Das beste Norderstedter Männer-Duo
Norderstedt - Beachvolleyballer, aufgepasst! Am 24. August ist Meldeschluss für die Norderstedter Stadtmeisterschaften der Männer im Beachvolleyball, die der 1. SC Norderstedt am 6. und 7. September auf seiner Beach-Anlage am Scharpenmoor ausrichtet.
Wer
teilnehmen möchte, kann sich per Post (1. SC Norderstedt, Abteilung Volleyball,
Scharpenmoor 55, 22848 Norderstedt) oder mit einer E-Mail unter der Adresse
vorstand@scnvolleyball.de anmelden. Das Startgeld beträgt 20 Euro pro
Mannschaft zuzüglich 10 Euro Kaution.
pam/ust
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Donnerstag. 14. August 2003 |
Beachvolleyballer
landen im vorderen Mittelfeld
A-Jugend-DM
Müller, Meyer und Schafstedde messen sich in Kiel mit der nationalen Elite
KIEL/his – Zufrieden kehrten
die Vertreter der Grafschafter Volleyball-Vereine von der deutschen
A-Jugend-Meisterschaft im Beachvolleyball zurück. Judith Meyer (SC Union
Emlichheim) und Christin Müller (VC Eintracht Nordhorn) belegten in
Kiel-Schilcksee den zwölften Platz; der Schüttorfer Neuzugang Kilian
Schafstedde kämpfte sich auf Rang sieben vor.
Qualifiziert hatte sich Schafstedde beim Cup der Landesmeister mit Vereinskollege Henning Wegter. Da der 16-Jährige nach dem B-Jugend-Finale aber auf den Start verzichtet hatte, ging Schafstedde mit Henke vom Schmalkaldener VV an den Start. In den Gruppenspielen harmonierte die Formation auf Anhieb hervorragend. Durch Zwei-Satz-Siege gegen die Offenburger Elste/Husovic, Naumann/Rhode (VT Adler Kiel), Bakthiar/Burkard (TSV Frankenberg) schaffte sich die Formation eine glänzende Ausgangsposition. Der 22:20, 21:18-Erfolg gegen die Mannheimer Böttcher/ Eckenweber sicherte dann den zweiten Gruppenplatz und machte den Sprung unter die ersten Acht perfekt.
Gegen die Titelverteidiger Bakumowski/Melzer, die in der Hallensaison beim Schüttorfer Zweitliga-Konkurrenten aus Königs Wusterhausen aktiv sind, waren sie im Kampf um den Gruppensieg aber chancenlos. Das Viertelfinale wurde anschließend im "Double-out-System" ausgetragen. Im ersten Spiel bekamen es Schafstedde/Henke mit Fuchs/Kaczmarek zu tun. Gegen das Duo, das Deutschland Ende August bei der U-18-Weltmeisterschaft vertritt, waren sie beim 15:21, 13:21 aber auf verlorenem Posten.
Bei Schafstedde machten sich Kniebeschwerden bemerkbar. "Durch die Doppelbelastung von Beach- und Hallentraining ist das Knie überlastet. Weil die beiden auch gegen uns trainieren, wussten sie von meinen Knieproblemen", berichtet Schafstedde. Mit einem geschickten Wechsel zwischen langen und kurzen Aufschlägen zwangen sie Schafstedde immer wieder zu Kräfte raubenden Aktionen. Die folgende Zwei-Satz-Niederlage gegen Götz/Benthien bedeutete dann das endgültige Aus. Nachdem Bakumowski/Melzer sich im Finale gegen Götz/Benthien durchgesetzt und Fuchs/Kaczmarek sich Rang drei gesichert hatten, konnte Schafstedde aber zufrieden feststellen: "Wir haben lediglich gegen die ersten Drei der deutschen Meisterschaft verloren."
Den Einzug ins Viertelfinale hatten Judith Meyer (Union Emlichheim) und Christin Müller (VC Eintracht Nordhorn) knapp verpasst. In den Gruppenspielen machten die beiden Grafschafterinnen zunächst beim 21:15, 21:15-Sieg gegen Breuth/Reichert (VSK Osterholz) eine gute Figur. In der vorentscheidenden Begegnung um Platz zwei in der Sechsergruppe mussten sie sich allerdings Hamzic/Mosbruck (SC Mutterstadt) im Tiebreak (23:21, 19:21, 8:15) geschlagen geben. Im Anschluss brachten sie die hochfavorisierte Formation Flemig/Semmler (TSV Bayer 04 Leverkusen) an den Rand einer Niederlage. "Wir sind schon stolz, dass wir das Nationalteam fast geschlagen hätten", beurteilte Müller die 18:21, 21:13, 11:15-Niederlage gegen die Nummer zwei der Setzliste.
Meyer/Müller sicherten sich durch zwei weitere Siege gegen Brügge/Voss (21:14, 17:21, 15:4) und Finke/Schulz (21:13, 21:16) bereits eine bessere Platzierung als die Setzliste (Position 15) es vorgesehen hatte. Als Gruppendritter spielten sie um die Ränge neun bis zwölf. Die einstellige Platzierung, die sie sich selbst als Ziel gesetzt hatten verpassten die beiden jedoch. Nach drei Niederlagen mussten sie sich mit Platz zwölf zufrieden geben.
Die
neuen deutschen A-Jugendmeisterinnen kommen aus Welzow und Olfen:
Nietzsche/Romberg behielten im Finale gegen Gorenc/Horn (USC Münster/VC
Essen-Borbeck) die Oberhand, die es durch die 17:21, 19:21-Niederlage
verpassten, nach dem B-Jugend-Titel in der höheren Altersklasse zu weiteren
Meisterehren zu kommen.
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Donnerstag. 14. August 2003 |
In
der "Jo-Wüste" wird fleißig gebaggert
Hildesheim
(tbr). "Pritsch, pritsch, bagger, bagger, hau rein!" Der Schlachtruf
der Beachvolleyballer ist weithin zu hören. Das Echo folgt auf dem Fuß: "Tooooor",
schallt es vom anderen Ufer des Hohnsensees herüber. Beim 1. Hildesheimer
Olympia-Camp herrscht prächtige Stimmung. 120 Kinder und Jugendliche machen mit
auf der Jo-Wiese, die von pfiffigen Teilnehmern wegen der hohen Temperaturen
schnell umbenannt wird in "Jo-Wüste".
Im heißen
Jo-Wüstensand baggern und pritschen die Beachvolleyballer. Sie werden von einem
echten Profi trainiert. Der Hildesheimer David Klemperer hat seine World-Tour
eigens für das Olympia-Camp unterbrochen. Schnell hat er die Truppe auf seiner
Seite. Die Kinder sollen den Ball mit den Händen hinter dem Rücken fangen.
Anschließend muss der Ball mit dem Hintern gestoppt werden. "Das ist voll
lustig", lacht Jana.
Auch
die Fußballer tummeln sich im Sand. Am Hohnsen-Strand kommt Copacabana-Feeling
auf. Die kleinen Kicker dribbeln, schießen und flanken, was das Zeug hält. Sie
eifern den brasilianischen Ballzauberern Ronaldo und Rivaldo nach. Auch die
haben ihre Tricks im heißen Sand gelernt.
Uwe
Meier, Spieler beim Landesligisten SV Blau-Weiß Neuhof, feuert die Jungs an.
Mit Erfolg: Luis schießt ein Tor. "Komme ich jetzt in die Zeitung?",
fragt der Steppke. Die etwas Größeren trainieren mit José Ruiz-Macho von der
Fußballschule Hilsoccer im Friedrich-Ebert-Stadion.
Fleißig
Tore erzielen auch die Handballer. Eintrachts Jugendwart Kai Pfingsten lässt
Sprungwürfe üben. Später schaut auch noch Georgi Nikolov von den
Zweitliga-Handballern vorbei. "Sieht echt professionell aus", lobt er
die Aktiven.
Die
Schwimmer haben es gut. Sie dürfen ins kühle Nass hüpfen. Die Hildesheimer
Top-Athletin Sara Harstick hat ihre Olympia-Medaille mitgebracht - und muss
prompt Autogramme schreiben. Auch hier kommt der Spaßfaktor nicht zu kurz. Erst
wird vom Beckenrand aus die Rolle vorwärts geübt, dann rückwärts. "Das
sind gute Übungen für die Bewegungskoordination", erklärt SG-Trainer
Christian Oehring. Beim Kopfsprung hat die kleine Katherina etwas Angst. Dann
traut sie sich doch und setzt einen klassischen Bauchplätscher ins Wasser. "Bravo",
lobt Oehring.
"Hier
werden keine Höchstleistungen verlangt, es geht um den Spaß an der
Bewegung", erklären Claudia Leyder und Frank Wodsack vom Verein
"Olympia 2004". Sie haben das Camp ins Leben gerufen. Und sind mit der
Resonanz zufrieden: "Mit 120 Teilnehmern liegen wir genau im Soll."
Oberbürgermeister
Dr. Ulrich Kumme besucht die Olympioniken beim Mittagessen. Wo ist die
Akkreditierung? Für den OB wird eine großzügige Ausnahme gemacht, er darf
auch ohne rein. Den Verstoß gegen die Kleiderordnung nehmen die Aufpasser aber
nicht so ohne weiteres hin: Kumme muss sich ein Original-Olympia-Camp-T-Shirt überstreifen.
Camp-Arzt
Dr. Stefan Rössig behandelt derweil einige kleine Wehwehchen: "Blasen,
Prellungen, Abschürfungen, nichts Ernstes", beruhigt der Fachmann. Immer
wieder trichtert er den Kindern ein: "Trinken, trinken, trinken - das ist
das Wichtigste bei dieser Hitze." Schließlich müssen die wackeren
Sportler noch bis zum Sonnabend durchhalten.
| Deutschland - Sportal.de |
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Donnerstag. 14. August 2003 |
Tzscherlich
kehrt ins Volleyball-Team zurück
Kerstin Tzscherlich aus Dresden kehrt in deutsche Volleyball-Nationalmannschaft zurück. Frauen-Bundestrainer Hee Wan Lee sah sich zu dieser Maßnahme gezwungen, da die Dresdnerin Grit Müller (Rückenprobleme) schon längere Zeit ausfällt.
Zuletzt hatte der Bundestrainer auf der Libero-Position
improvisiert, nun greift er in den Test-Länderspielen gegen Tschechien in Görlitz,
Bautzen und Dresden auf die letztjährige WM-Teilnehmerin in Deutschland zurück.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel