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| International - FIVB-News |
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Montag. 18. August 2003 |
Kadijk
und
Leenstra holen Gold in China
Lianyungang,
China, 17. August 2003 - Die Holländerinnen
Rebekka Kadijk und Marrit Leenstra
gewannen auf der SWATCH-FIVB World
Tour am Sonntag ihre erste Goldmedaille. In einem aufregenden Final besiegten
sie beim China Open die Deutschen Suzanne Lahme und Danja Müsch bei regnerischen
Bedingungen an der Pazifikküste mit 21-15, 17-21, 15-13. Rang drei ging
an die Olympiasiegerin Natalie Cook und ihre neue Partnerin
Nicole Sanderson . Die Australierinnen holten sich zum zweiten Mal in
zwei Wochen die Bronze medaille dank eines 17-21, 26-24, 18-16- Sieges über die
Schweizerinnen Nicole Schnyder-Benoit / Simone Kuhn.
Für
die 24-jährig
Kadijk war es die erste
Goldmedaille, seit ihrem Einstieg
in die World Tour vor sechs Jahren.
" Ich habe die holländische Nationalhymne noch nie spielen gehört bisher.
Das
war ein spezieller Moment für mich
", sagte Kadijk, welche bisher als beste Marke auf der FIVB-Tour einen
vierten Platz vorzuweisen hatte. "Beide Teams sind sich den Regen von
Europa her gewöhnt, so dass das nichts ausmachte.
Der
Ball wird allerdings schwerer und langsamer, so dass man sich besser
positionieren kann in der Verteidigung. Dies ist für das Publikum
interessant,weil es längere Ballwechsel gibt." Die beiden Teams waren sich
erst letzte Woche erstmals gegenüber gestanden in Osaka, wo die Deutschen mit
2:1 gewonnen hatten.
"
Der Unterschied war sehr klein heute zwischen den beiden Teams ", meinte
die Rotterdamerin Kadijk." Ich glaube, im ersten Satz war unser
Service-Druck besser, im zweiten Satz waren sie stärker mit dem Service, im
dritten wieder wir. Wir sind uns bewusst, dass die Amerikanerinnen und
Brasilianerinnen nicht dabei waren hier, aber es ist dennoch ein Supergefühl,
auf der World Tour einen ersten Platz zu holen. Das hilft uns auch sehr im
Hinblick auf das grosse Ziel Athen 2004."
Trotz
ihrer Enttäuschung über die knappe Finalniederlage
konnten sich Lahme und Müsch
über ihre mit Abstand beste Platzierung ihrer gemeinsamen Karriere freuen.
Lahme, die ihre erste volle Beachsaison absolviert und zuvor als Indoor-Profi in
Italien und lange für die Deutsche Nationalmannschaft gespielt hatte, konnte
bisher nur einen neunten Rang vorweisen. Müsch hatte vor vier Jahren in Osaka
mit ihrer früheren Partnerin schon einmal Rang zwei belegt.
Die
Topgesetzten Australierinnen Cook und Anderson
schienen China zunächst ohne Auszeichnung verlassen zu müssen, doch zeigten
sie im Spiel um Rang drei gegen die Schweizerinnen Schnyder / Kuhn grosse Kämpferqualitäten.
Nicole
Schnyder und Simone Kuhn damit eine
Woche nach Rang 5 in Japan in
Lianyung erstmals in die Halbfinals erreicht. Die Schweizerinnen vergaben jedoch
drei Matchbälle und unterlagen nach 86 Minuten, dem längsten Spiel des
Turnieres, mit 21-17, 24-26, 16-18
. " Wir waren so nahe an einer Medaille. Im Moment überwiegt noch die Enttäuschung,
aber am Montag werden wir uns bestimmt über unsere Leistung freuen",
bilanzierte Simone Kuhn.
Die
SWATCH-FIVB World Tour zieht jetzt weiter nach Indonesien nächste Woche
für das mit 150'000 Dollar dotierte Bali Open.
| Deutschland - Vodafone Masters-News |
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Montag. 18. August 2003 |
Brink/Schneider
schlagen Dieckmann/Reckermann !
Frank
/ Schmidt feiern ersten gemeinsamen Turniersieg !
Burg / Fehmarn, 17. August 2003.
Julius Brink und Kjell Schneider (Leverkusen/Kiel) gewinnen überraschend das
Finale des Vodafone Masters Burg / Fehmarn. Im Finale besiegten sie die
Europameister und Weltranglistenfünften Markus Dieckmann / Jonas Reckermann
(beide Moers) in zwei Sätzen (21:19, 21:17). „Wir sind sehr stolz, dass wir
dieses Turnier gewinnen konnten, denn das Teilnehmerfeld war bei den Herren sehr
stark besetzt“, freute sich Kjell Schneider nach dem Finale, „vielleicht war
es ein gutes Ohmen, dass wir Dieckmann / Reckermann bereits am Freitag im
Training in zwei Sätzen geschlagen hatten“.
Das kleine Finale
gewannen Jörg Ahmann / Axel Hager (Fellbach/Hamburg) gegen David Klemperer /
Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen). Nach zwei Sätzen (22:20, 21:16) konnten
Ahmann / Hager auf ein gelungenes Comeback zurückblicken. „Wir sind mit der
Platzierung sehr zufrieden und werden jetzt versuchen unseren Trainingsrückstand
aufzuholen und eine gute Deutsche Meisterschaft zu spielen“, analysierte Jörg
Ahmann nach der Siegerehrung. „Unser Blick geht aber weiter nach vorne, um im
Herbst auf der World Tour und bei der Weltmeisterschaft gut abzuschneiden“.
Claudia Frank (Münster)
gewinnt an der Seite der routinierten Ulrike Schmidt (Münster) ihr erstes
Vodafone Masters ihrer Karriere. Für Ulrike Schmidt war es, neben drei
Deutschen Meistertiteln, bereits der 14te Erfolg auf der ranghöchsten deutschen
Beach-Volleyballserie. In ihrem ersten gemeinsamen Finale schlugen sie Gabriele
Freytag und Martina Stoof (beide Berlin) in zwei Sätzen mit 21:18 und 21:17.
Den Weg ins Finale mussten Frank / Schmidt über die Verliererrunde bestreiten,
da sie ihr erstes Spiel am Samstag gegen Nicole Fetting / Ana Schanze
(Hamburg/Kiel) überraschend verloren hatten. In der Verlierrunde spielten sie
sich dann souverän bis in das Finale: Im Halbfinale schlugen sie Mireya Kaup /
Silke Kerl (Inning/Markranstädt) in zwei Sätzen (21:16, 22:20).
Den dritten Platz der Damen sicherten sich Johanna Reinink / Delia
Schultrich (Münster/Waldenburg), die im kleinen Finale Kaup / Kerl in drei Sätzen
(19:21, 21:18, 15:10) besiegten.
Insgesamt sahen 23.000
Zuschauer das letzte Vodafone Masters der Saison 2003. Und am Finaltag zeigte
sich wieder die Sonne über dem Center Court und der stürmische Wind der
vergangenen Tage hatte sich gelegt.
In
der nächsten Woche steht für die besten Beach-Volleyballer Deutschlands das
große Saisonfinale an. In Timmendorfer Strand werden vom 22. bis zum 24. August
die Deutschen Meisterinnen und Meister 2003 ermittelt.
| Hamburg - YoungBeach-News |
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Montag. 18. August 2003 |
Am Samstag, den
16.08.2003, fand das große Finale der diesjährigen YOUNGBEACH Serie des
Hamburger Volleyball-Verbands im Naturbad Kiwittsmoor statt. Mit 128 Spielerinnen
und Spielern war es das größte Beach-Volleyball Turnier, das jemals in
Hamburg gespielt wurde. Bei viel Sonnenschein spielten 28 Mädchen-Teams und 36
Jungs-Teams auf 5 Feldern um den Sieg.
In einer Vorrunde wurden die 16 besten Jungen- und 8 besten Mädchen-Teams ermittelt, die dann im einfachen KO-System die Finalisten ermittelten. Beim YOUNG BEACH-Finale wurde die Beliebtheit der Veranstaltungsserie erneut deutlich: Eine Steigerung der Zahl der Aktiven um 80% gegenüber dem Vorjahr.
Die Stimmung war großartig:
Fairplay unter den Teams, gute Musik, Abkühlmöglichkeit im
Schwimmbad, diverse Snacks, leckere Würstchen, ausreichend Getränke,
heißbegehrte Finale-Shirts für alle Aktiven
... und das alles kostenlos.
Mit diesem grandiosen
Finale-Tag verabschiedet sich YOUNG BEACH somit in die "Winterpause".
Wer jedoch das ein oder andere Turnier nochmal nacherleben möchte, kann sich
nochmals die Bilder und Ergebnisse dieses Sommers unter www.youngbeach.de
anschauen. Dort gibt es auch Infos über Trainingsmöglichkeiten
und Aktuelles zu YOUNG BEACH, ... denn der nächste YOUNG BEACH - Sommer
kommt bestimmt!
Die Gewinnerinnen und
Gewinner des Finale-Tages:
Bei der Verlosung eines
VIP-Pakets für die Deutschen Meisterschaften im Beach-Volleyball am
kommenden Wochenende am Timmendorfer Strand, wurde Michael Piotrowski als
Gewinner ermittelt.
Platzierungen
Juniorinnen:
1. Joy Page (OSV) /
Maya Tomaschunas (TSV Glinde)
2. Nele Dahms (VG WiWa) / Bea Beckmann (TSV Reinbek)
3. Jessica Chan / Tatajan Kisner (beide Altonaer TSV)
Das Endspiel gewannen
Page/Tomaschunas mit 21:18 gegen Dahms/Beckmann.
Platzierungen Junioren:
1. Nicolas Fahl /
Tobias Kook (beide VC NAL)
2. Witali Schwab / Oliver Utermöhl (beide Barsbüttler SV)
3. Stephan Tischer / Sören Meier (beide Barsbüttler SV)
Das Endspiel gewannen
Fahl/Kook mit 15:9 und 15:6 gegen Schwab/Utermöhl.
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 18. August 2003 |
Lahme/Müsch:
Zwei Punkte fehlten zum Sieg!
Sensationeller
2. Platz!
Zwei Punkte haben Susanne Lahme/Danja Müsch zum ganz großen Triumph gefehlt, aber auch so ist ihr Abschneiden bei der World Tour in Lianyungang/China als sensationell und hervorragend zu bezeichnen. Erst im Finale bei strömenden Regen mussten sich Lahme/Müsch den Niederländerinnen Kadijk/Leenstra mit 1:2 (15-21, 21-17, 13-15) geschlagen geben. Dafür heimsten sie 15.000 US Dollar und 270 Weltranglistenpunkte ein.
Zwar
gelang der Coup in Abwesenheit der dominierenden amerikanischen und
brasilianischen Duos, aber Lahme/Müsch bewiesen insbesondere im Halbfinale
gegen Cook/Sanderson (AUS), dass sie immer besser in Fahrt kommen. Beim 2:0
(21-19, 21-17) ließen sie der Olympiasiegerin Cook und ihrer neuen Partnerin
keine Chance.
Für Danja Müsch war es bereits der dritte 2. Platz bei einer World Tour. Zuvor
hatte sie 1996 Finalteilnahmen mit Maike Friedrichsen in Jakarta und Ostende als
beste Resultate zu Buche stehen.
Die
Finalteilnahme brachte das DVV-Duo aber auch in Bedrängnis: Der Flieger nach
Deutschland musste noch erreicht werden, und Lahme/Müsch wurden mit
Polizei-Eskorte zum Flughafen gebracht.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Montag. 18. August 2003 |
Koreng/Popp
werden Favoritenrolle gerecht
Das
Duo Koreng/Popp ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Im Finale schlugen
sie das Duo Klein/Sonnenbichler in drei Sätzen. Nach dem sie den ersten Satz
mit 21:19 für sich entscheiden konnten, erlebten sie im zweiten Satz einen
klassischen Fehlstart und gerieten schnell in Rückstand. Als dieser immer größer
wurde, wählte man die Taktik: "abschenken" und auf den entscheidenden
Satz konzentrieren. Diese Taktik ging dann auch voll und ganz auf. Schnell führten
sie mit 6:2 und gewannen am Ende klar mit 15:8. Damit gelang den beiden auch die
Revanche für das Endspiel in Binz, wo sie noch die Unterlegenen waren.
Flemig/Semmler gewinnen erstmals Cup
Die beiden A-Jugendlichen Ruth Flemig und Ilka Semmler haben das Finale von Bonn für sich entschieden. Gegen das Duo Köhler/Schmidt-Ott gewannen sie vor einer begeisterten Kulisse in zwei Sätzen mit 22:20 und 21:12 den ersten Renault Beach Cup ihrer Karriere. Nach einem hart umkämpften ersten Satz den das Duo Flemig/Semmler erst mit dem 3. Satzball für sich entschieden, verlief der zweite Satz eher einseitig. Jana Köhler und Eve Schmidt-Ott ging bei ihrer ersten Finalteilnahme am Ende sichtlich die Pust aus, so dass ihre Gegnerinnen die schnell herausgespielte hohe Führung im zweiten Satz sicher ins Ziel bringen konnten.
Auch
die dritten Plätze sind bereits vergeben. Auf das Treppchen dürfen bei den
Herren das Duo Knopf/Mielenz und bei den Damen Leonie Müller und Ioana Savoiu.
| Deutschland - Volksstimme Magdeburg |
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Montag. 18. August 2003 |
Volleyball-Finale
mit Tränengas-Einsatz
Santo
Domingo - Mit überschäumender Begeisterung hat die Dominikanische Republik den
Volleyball-Triumph ihres Frauen-Teams im Finale der Panamerikanischen Spiele über
den hohen Favoriten Kuba gefeiert.
Vor dem dramatischen 25:16, 25:17, 14:25, 26:28, 15:13- Erfolg war es vor der
Arena in Santo Domingo bewaffneten Soldaten nur unter Einsatz von Tränengas
gelungen, die Austragung des Endspiels zu ermöglichen. Im ganzen Land wurden
Freudenkundgebungen über den insgesamt 10. Goldmedaillen-Gewinn bei den
kontinentalen Spielen abgehalten.
Vor dem Spiel drängten Tausende von Menschen in die mit 8000 Zuschauern bereits
überfüllte Halle. Sicherheitskräfte wehrten den Ansturm unter anderem mit Tränengas
ab. Das Gas drang auch in die Halle ein und sorgte für eine halbstündige Verspätung
des Anpfiffs. Augenzeuge des in der Dominikanischen Republik als historisch
bezeichneten Volleyball-Siegs war unter anderem der Präsident der
Dominikanischen Republik Hipolito Mejia.
Am vorletzten Tag des kontinentalen Sportfestes, bei dem in einer Reihe von
olympischen Sportarten auch die Fahrtkarten für die Sommerspiele im kommenden
Jahr in Athen vergeben wurden, setzten die Schwimmer der USA ihre Siegesserie
auch mit einem zweitklassigen Team fort und brachten es auf insgesamt 21
Erfolge.
Argentinien gewann zum siebten Male bei den Panamerikanischen Spielen das Fußballturnier
durch ein 1:0 über Brasilien. Bei den Frauen sicherte sich Brasilien den Titel
durch ein 2:1 über Kanada, wobei Cristiane Silva die Entscheidung in der Verlängerung
durch ein Golden Goal nach 21 Sekunden herbei führte.
| Österreich - Vienna Online |
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Montag. 18. August 2003 |
Berger/Doppler verteidigen Meistertitel problemlos
Gmunden
(APA) - Nik Berger und Clemens Doppler haben am Sonntag ihren
Beach-Volleyball-Meistertitel mit Erfolg verteidigt. Die
Klagenfurt-Viertelfinalisten beendeten das Turnier in Gmunden ohne Satzverlust,
im Finale gab es einen 2:0-Erfolg gegen Harald Dobeiner/Matthias Mellitzer. Rang
drei holten sich Florian Gosch/Bernhard Strauß durch einen überraschenden
2:0-Sieg gegen Robert Nowotny/Peter Gartmayer.
Berger/Doppler hatten im Endspiel wenig Mühe, nachdem Nowotny/Gartmayer im Semifinale unerwartet gegen Dobeiner/Mellitzer verloren hatten. Für Doppler hat der Titelgewinn beim heuer ersten Antreten mit seinem Partner auf der heimischen Masters-Tour dennoch besondere Bedeutung. "Das ist ein Super-Erfolg, obwohl wir es uns schwerer vorgestellt hatten." Der Oberösterreicher hält Gmunden für das beste Turnier auf der Tour, diesmal wurde sogar die 10.000- Zuschauer-Marke übertroffen. Für die Finalisten ist Platz zwei ein großer Erfolg, spielt Mellitzer doch seine erste Beach-Saison.
Auch
Gosch und Strauß waren zufrieden. "Das ist unser bisher größter Erfolg.
Im Semifinale gegen Berger/Doppler war nicht mehr drinnen, sie spielen
konstanter als wir", meinte Gosch. Bei Nowotny und Gartmayer war die Enttäuschung
hingegen groß. "Wir haben uns fernab von unseren Fähigkeiten präsentiert",
erklärte Nowotny. Nowotny/Gartmayer kommen aber immerhin als Führende der
Masters- Wertung zum Tour-Finale ab Freitag in Bregenz, bei den Damen liegen die
neuen Staatsmeisterinnen Christine Mellitzer/Irina Brandstetter voran.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Montag. 18. August 2003 |
Extra-Lob für Kerstin Tzscherlich
Dresden.
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen schloss am Sonnabend in
Dresden ihre Testspielserie gegen die Auswahl aus Tschechien mit einem 3:0-Sieg
(25:14, 25:20, 27:25) ab. Schon zuvor hatten die Schützlinge von Bundestrainer
Hee Wan Lee zwei Partien in Görlitz und Bautzen jeweils mit 3:0 für sich
entschieden.
Leider
fanden am Sonnabend nur 350 Zuschauer den Weg in die Sporthalle an der
Bodenbacher Straße. Was sie zu sehen bekamen, war nicht gerade ein
internationales Spitzenspiel, sondern eher Magerkost. Zu viele leichte Fehler
gegen ein im Neuaufbau befindliches Team aus dem Nachbarland prägten das
Geschehen. Lediglich Kapitän Angelina Grün ragte beim deutschen Team im
Angriff heraus und auf der Libero-Position bot DSC-Spielerin Kerstin Tzscherlich
eine Top-Leistung. Die 25-Jährige, die nach dem krankheitsbedingten Ausfall
ihrer Vereinsgefährtin Grit Müller kurzfristig wieder ins Auswahl-Trikot schlüpfte,
erhielt anschließend auch vom Bundestrainer ein dickes Lob: "Kerstin hat
sich schnell wieder ins Team gespielt und war heute Beste auf dem Feld."
Die bescheidene Dresdnerin meinte nur: "Man verlernt ja nichts und das
Ballgefühl kommt schnell zurück."
Ein
wenig traurig war dagegen nach der Begegnung DSC-Mittelblockerin Corina Ssuschke.
Die 20-Jährige bekam von Hee Wan Lee keine Einsatzchance in heimischer Halle
und wurde zudem anschließend aus dem Kader "aussortiert". So wird die
Elbestädterin nicht mit nach Polen zur Grand-Prix-Qualifikation fahren.
Allerdings sah es Corina locker: "Der Bundestrainer musste sich für eine
Angreiferin oder eine Mittelblockerin entscheiden. Und er nimmt lieber eine
Angreiferin mehr mit. Ich hatte mit dieser Entscheidung gerechnet. Meine Zeit
kommt noch."
Für
die deutsche Nationalmannschaft geht es nach ein paar Tagen Ruhe und einem
kurzen Trainingslager vom 26. bis 31. August im polnischen Pila um die
Qualifikation für den Grand Prix 2004. Kapitän Angelina sieht den nächsten
Aufgaben optimistisch entgegen: "Sicher waren die Spiele gegen Tschechien
kein Gradmesser. In Pila werden wir sehen, wo wir mit unserer jungen Mannschaft
stehen. Entscheidend ist jedoch die EM in sechs Wochen. Dort ist mindestens
Platz sechs Pflicht." Hee Wan Lee hofft bis zur EM noch auf eine Rückkehr
von Sylvia Roll ins Team. Zudem plant er mit DSC-Youngster Christiane Fürst,
die zuvor noch die Junioren-WM spielen wird.
Astrid
Hofmann
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Montag. 18. August 2003 |
"Das
ist das Größte - einfach genial!"
Ilka Semmler und Ruth Flemig gewinnen Beach-Volleyball-Turnier
Düren/Bonn
(an-o/jan) - Lehrgeld haben Ilka Semmler und Ruth Flemig in diesem Jahr viel
bezahlt. Gestern haben die beiden 17-Jährigen erstmals den Lohn kassiert: Sie
gewannen ein hochkarätiges Beach-Volleyball-Turnier in Bonn.
"Das ist das Größte. Einfach genial", sprudelte es aus Ruth Flemig nur so vor Freude heraus. Das Duo aus Düren und Kreuzau war beim "Renault-Beach-Cup" in Bonn an Nummer 5 gesetzt. Bis zum Finale mussten die beiden 17-Jährigen dicke Brocken aus dem Weg räumen.
Im Viertelfinale warfen sie die an 1 gesetzten Paul/Stöwe aus dem Rennen. Im Halbfinale mussten Müller/Savoiu, gegen die es noch in der Vorrunde am Samstag eine deftige Niederlage gab, dran glauben. Das Finale gegen Köhler/Schmidt-Ott ging mit 22:20 und 21:12 an das kreisdürener Duo.
"Das ist national mit Abstand unser größter Erfolg", war Ruth Flemig in ihrer Freude kaum zu bremsen. Zweite und dritte Plätze hatten die beiden bereits erreicht. "Dass wir das geschafft haben ist einfach unfassbar", so die Schülerin. Der Beach-Cup ist nach dem Masters die am besten besetzte Serie in Deutschland. Allerdings bleibt dem Duo der Sprung zu den deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende verwehrt; sie haben die Qualifikation verpasst.
Das
Turnier auf dem Rathausvorplatz in drei Wochen in Düren ist der letzte
offizielle Auftritt der beiden in diesem Jahr.
| Hamburg - Hamburger Abendblatt |
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Montag. 18. August 2003 |
Youngbeach: Wo der Nachwuchs im Sand baggert.
Hamburg - Irgendwie war es unfair, was Sebastian Ernst (14) und Daniel Bruhn (15) da erlebten. Knapp zwei Minuten dauerte ihr letztes Gruppenspiel beim Youngbeach-Finale im Naturbad Kiwittsmoor, dann hatten sie mit 0:15 verloren.
"Vielleicht sollte man Altersgruppen einführen", überlegte Sebastian laut, sonst Torhüter in der B-Jugend von Germania Schnelsen. Daniel kickt als Mittelfeldspieler beim Niendorfer TSV. Beide hatten beim Turnier in Niendorf im Juli ihre ersten Beachvolleyball-Erfahrungen gemacht. Ihnen gegenüber hatten mit Jakobus Libanios und Jan-Philipp Kötting (beide 20) zwei Akteure gestanden, die sonst für den 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn in der Verbandsliga schmettern.
Doch
Sebastian und Daniel nahmen ihr frühzeitiges Ausscheiden locker: "Wir
machen im nächsten Jahr wieder mit." Die neun Turniere der
Youngbeach-Serie sind mehr als nur Sport. Startgelder gibt es nicht, wer
mitmachen will, trägt sich am Austragungstag in die Meldelisten ein,
Wettkampf-T-Shirts gibt es umsonst, ebenso Sportlerverpflegung und -getränke.
Beim Finale stellte sich Organisator Uli Kahl vom Hamburger Volleyball-Verband
am Nachmittag sogar an den Grill, um gut 250 Würstchen für die 132 Aktiven im
Alter von zwölf bis 21 Jahren zu erhitzen.
Und
über allen klingt der Sound der von Radio Energy 97.1 zusammengestellten
Charts. "So langsam sollten sie die CDs aber mal austauschen", sagt
Marie-Christin Schmidt (15), von ihrer Partnerin Alexandra Schuda (14) "Tini"
gerufen. Die beiden Hamburger B-Jugend-Auswahl-Spielerinnen haben an fünf der
neun Youngbeach-Turniere teilgenommen, zweimal sogar gewonnen und kannten die
Abfolge der Songs langsam auswendig.
Allerdings:
"Die Musik als solches ist in Ordnung, das hören wir auch sonst,
vielleicht ein bisschen mehr R 'n' B", meint Alexandra, während Outlandish
"Aicha" besingen.
Auch
wenn die Bergedorferinnen durchaus mit Ehrgeiz ins Turnier gingen: Der Spaß
stand im Vordergrund. Dass die Gymnasiastinnen, die sonst in der Bezirksliga
schmettern, am Ende im Viertelfinale scheiterten, war dann auch zu verschmerzen.
Viel
wichtiger wäre es Tini gewesen, den Hauptpreis bei der Verlosung zu gewinnen,
zwei VIP-Karten für die deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand am nächsten
Wochenende. "Ich würde gerne das Nationalteam Okka Rau und Stephanie Pohl
kennen lernen", so Tini. Doch ins Ostseebad darf Michael Piotrowski als
Gewinner reisen. Der 18-Jährige quittierte seinen Glücksfall mit einem seligen
Lächeln.
Manfred
Schäffer
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel