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| Hamburg - Norderstedter Zeitung |
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Dienstag. 19. August 2003 |
Stefan Nickel und Matthias Nupnau vom SV Friedrichsgabe werden zum zweiten Mal in ihrer Karriere Hamburger Meister.
Norderstedt - Laute Musik dröhnt beim Planetarium durch den Hamburger Stadtpark und beschallt alle vier Beachvolleyballfelder am Linnéring. Doch nur auf Platz vier wird noch gespielt - und wie!
Stefan Nickel und Matthias Nupnau vom SV Friedrichsgabe lassen sich durch die laute Kulisse nicht irritieren, denn sie liefern sich mit Stefan Anschütz und Martin Blumenberg (VG Wichernschule Wandsbek) ein packendes Duell um die Hamburger Beachvolleyball-Meisterschaft 2003. Immer wieder spenden die 200 Zuschauer Szenenapplaus. Satz eins geht mit 16:14 an das WiWa-Duo. Dann aber berappeln sich Nickel/Nupnau, die Hamburger Meister des Jahres 2000, und sichern sich den zweiten Durchgang mit 15:10.
Im Entscheidungssatz liegen die beiden Friedrichsgaber mit 7:9 und 10:13 zurück. Doch Nickel/Nupnau kommen wieder auf 13:13 heran. Die Musik nimmt schon lange niemand mehr wahr. Zu spannend ist das hart umkämpfte Match.
14:14 , 15:15, 16:15 - Matchball! Die Norderstedter bauen ihren Angriff auf, Matthias Nupnau schlägt - und Stefan Anschütz kann den Ball nur ins Aus abwehren. Eine Sekunde lang verharren Nickel/Nupnau regungslos, dann fallen sich die Freunde jubelnd in die Arme.
"Endlich! Das war unser erstes richtig gutes Turnier in diesem Jahr", so Matthias Nupnau, "wir hatten Platz fünf als Ziel und hätten das Erreichen des Halbfinales schon als Erfolg gewertet." Sein Partner Stefan Nickel ergänzt: "Wir haben das Finale gewonnen, weil wir dort unsere konzentrierteste Leistung gezeigt haben, doch unser bestes Spiel war wohl das gegen André Menzel und Daniel Rohde."
Die an Position sieben gesetzten Menzel/Rohde (VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn/ETV) waren als Geheimfavorit gestartet. Mit Recht! Mit Siegen über die an Nummer drei und vier gesetzten Gespanne Torben Meier/Christoph Westphal (Barsbüttel) und Michael Friedrich/Heiko Student (WiWa/Oststeinbeker SV) zogen sie ins Halbfinale ein.
Im Spiel um Platz drei profitierte das Duo von der sportlichsten Aktion des Turniers. Beim Stand von 14:13 für Menzel/Rohde im Entscheidungssatz gab Lars Rückborn (WiWa) einen Ball des Duos gut, korrigierte so die Entscheidung des Schiedsrichters und überließ Menzel/Rohde den Sieg. Der Lohn: Zwei neue Bälle, die Veranstalter Peter Neese spontan als Fairplay-Preis ausgelobt hatte.
Silber
erkämpften sich bei den Frauen die Titelverteidigerinnen Julia Lemmer/Katrin
Salbach vom VCNAL. Am Ende hatten Julia Tonn/Annette Maaß (TH Eilbeck/WiWa) mit
6:15, 15:13 und 15:12 die Nase vorn. "Ich habe einfach zu viele Fehler
gemacht, das konnte Julia nicht kompensieren", sagte Katrin Salbach, die
mit einem lädierten Zeigefinger ins Finale gegangen war.
Ulrich Stückler
| Deutschland - Vodafone Masters-News |
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Dienstag. 19. August 2003 |
Aufbau
für Deutsche Meisterschaften hat begonnen !
Die
Tribünenplätze werden auf 5.800 Plätze erweitert !
Hamburg, 18. August
2003. Während sich die besten deutschen Beach-Volleyballer auf die Deutschen
Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften vorbereiten, wird in Timmendorfer
Strand alles für den Saisonhöhepunkt vorbereitet.
Seit heute Morgen wird
der Strand an der Seebrücke begradigt und 120 Tonnen Extra-Sand wurden
zusätzlich aufgebracht. Befestigt wird der Sand mit einem künstlichen Deich
aus Sand-Bigpacks. Diese Quader aus Nylon fassen einen Kubikmeter Sand und
sorgen für den nötigen Halt. Durch die zusätzlich gewonnene Fläche können
die Tribünen im elften Jahr der Deutschen Vodafone Beach-Volleyball
Meisterschaften in Timmendorfer Strand um 300 Plätze erweitert werden, so dass
den Zuschauern insgesamt 5.800 Sitzplätze bei freiem Eintritt zur Verfügung
stehen.
Die Tribünenbauer
beginnen am Dienstagmorgen mit Ihrer Arbeit und werden am Mittwoch den Center
Court errichtet haben. Zusätzlich werden drei Nebenplätze auf der anderen
Seite der Seebrücke aufgebaut. Der Aufbau kann über die Webcam auf der
Interseite www.timmendorfer-strand.de
live verfolgt werden.
Bis zum Donnerstag wird
dann auch die komplette Infrastruktur rund um die Spielfelder errichtet werden,
von den Spielerzelten über den medizinischen Bereich bis hin zu den
Gastronomieständen, dem Radio Tower und dem Robinson Kinderland im Kurpark.
Endlose Wasserschläuche und Elektrokabel werden am Strand und im Kurpark
verlegt werden. Insgesamt werden 12.000 qm Veranstaltungsfläche für das
Wochenende bereitgestellt.
Am Donnerstag, 21.8.,
werden dann die Deutschen Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften auf dem
Timmendorfer Platz mit einem Unterhaltungsprogramm feierlich eröffnet. Am
Freitag, 22.8., beginnen die Titelkämpfe mit den Beach-Teams der Damen und
Herren. Bis dahin wird die 120 köpfige Organisationscrew wieder alles daran
setzen, dass der erste Aufschlag pünktlich um 10.00 Uhr erfolgen kann.
| Deutschland - USC Münster-News |
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Dienstag. 19. August 2003 |
Caroline Wensink wechselt zum USC
Die holländische Mittelblockerin Caroline Wensink ist die zweite Neuverpflichtung für die kommende Saison im Trikot des USC Münster. Die 19jährige Studentin, die in der letzten Saison für Arce Pollux in den Niederlanden auf Punktejagd ging, gilt in Fachkreisen als großes Talent mit Perspektive. Der USC einigte sich mit ihr auf einen Vertrag für zunächst zwei Jahre im "Volleydrom".
Caroline selbst bezeichnet den USC Münster als eine neue Herausforderung in ihrer noch jungen Karriere und freut sich auf ihr neues Team. National konnte Wensink in den Niederlanden bereits mehrfach die holländische Meisterschaft und diverse Pokalerfolge feiern. Auch auf internationalem Parkett konnte Caroline schon Erfahrungen sammeln. Mit Arce Pollux erreichte sie das Final-Four im letztjährigen Top-Teams-Cup.
In der Nationalmannschaft steht sie
unmittelbar vor dem großen Durchbruch und stand beim zuletzt in Italien
gespielten Grand-Prix in den Reihen des Teams, das auch die deutsche Mannschaft
bezwang. Trainer Büring und Sportdirektor Jürgen Schulz haben eins "der
größten Talente im Mittelblock in Europa mit enormem
Entwicklungspotential" gesehen. Beide trauen ihr beim USC einen großen
Schritt nach vorn zu.
| Deutschland - USC Münster-News |
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Dienstag. 19. August 2003 |
Claudia Frank (USC Münster) gewinnt an der Seite der routinierten Ulrike Schmidt (USC Münster) ihr erstes Vodafone Masters ihrer Karriere. Für Ulrike Schmidt war es, neben drei Deutschen Meistertiteln, bereits der 14te Erfolg auf der ranghöchsten deutschen Beach-Volleyballserie. In ihrem ersten gemeinsamen Finale schlugen sie Gabriele Freytag und Martina Stoof (beide Berlin) in zwei Sätzen mit 21:18 und 21:17. Den Weg ins Finale mussten Frank / Schmidt über die Verliererrunde bestreiten, da sie ihr erstes Spiel am Samstag gegen Nicole Fetting / Ana Schanze (Hamburg/Kiel) überraschend verloren hatten.
In der Verlierrunde spielten sie sich dann souverän bis in das Finale: Im Halbfinale schlugen sie Mireya Kaup / Silke Kerl (Inning/ Markranstädt) in zwei Sätzen (21:16, 22:20). Den dritten Platz der Damen sicherten sich Johanna Reinink / Delia Schultrich (USC Münster/Waldenburg), die im kleinen Finale Kaup / Kerl in drei Sätzen (19:21, 21:18, 15:10) besiegten. Das USC-Duo Brink-Abeler/Jurich rundeten mit einem fünften Platz die tollen Münsteraner Erfolge ab. USC-Spielerin Katrin Holtwick kam mit ihrer Partnerin auf den 13. Platz.
Julius Brink und Kjell Schneider (Leverkusen/Kiel) gewinnen überraschend das Finale des Vodafone Masters Burg / Fehmarn. Im Finale besiegten sie die Europameister und Weltranglistenfünften Markus Dieckmann / Jonas Reckermann (beide Moers) in zwei Sätzen (21:19, 21:17). Das kleine Finale gewannen Jörg Ahmann / Axel Hager (Fellbach/Hamburg) gegen David Klemperer / Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen). Nach zwei Sätzen (22:20, 21:16) konnten Ahmann / Hager auf ein gelungenes Comeback zurückblicken.
Insgesamt sahen 23.000 Zuschauer das letzte Vodafone Masters der
Saison 2003. Und am Finaltag zeigte sich wieder die Sonne über dem Center Court
und der stürmische Wind der vergangenen Tage hatte sich gelegt. In der
nächsten Woche steht für die besten Beach-Volleyballer Deutschlands das große
Saisonfinale an. In Timmendorfer Strand werden vom 22. bis zum 24. August die
Deutschen Meisterinnen und Meister 2003 ermittelt.
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 19. August 2003 |
Triple
für Okka und Double für Jonas!
Rau
und Reckermann Beach-Volleyballer des Jahres
Sie haben entschieden: Okka Rau und Jonas Reckermann heißen die "Beach-Volleyballer des Jahres 2003". Wie bereits im vergangenen Jahr liegen die beiden Profis in der Gunst der Leser des volleyball-magazins sowie der User von volleyball.de ganz vorn. Okka Rau steht sogar schon zum dritten Mal hintereinander an der Spitze.
Warum er so beliebt ist, kann sich Reckermann selbst nicht erklären: "Da musst Du die Leute fragen, ich weiß es nicht." Etwas aber fällt dem 24-jährigen Rotschopf doch noch ein: "Ich denke, die Leute honorieren unsere sportlichen Leistungen und das sonstige Auftreten."
Wahlergebnis
Frauen
1. Okka Rau (40 %)
2. Stephanie Pohl (20 %)
3. Andrea Ahmann (9 %)
4. Jana Vollmer (8 %)
5. Danja Müsch (6 %)
Wahlergebnis
Männer
1. Jonas Reckermann (43 %)
2. Marvin Polte (14 %)
3. Markus Dieckmann (10 %)
4. Niklas Rademacher (9 %)
5. Christoph Dieckmann, Andreas Scheuerpflug (je 4 %)
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Dienstag. 19. August 2003 |
DVV-Junioren:
Kein Problem gegen Kanada!
Als es ernst wurde, stellte der Gegner kein Problem mehr da: In Strausberg gewann die Junioren-Nationalmannschaft gestern mit 3:0 gegen Kanada. Im Trainingsspiel zwei Tage zuvor hatten die Deutschen noch mit 1:3 den Kürzeren gezogen. Beide Partien bestritt das Team von Bundestrainer Michael Warm ohne ihre Stammspieler Tim Elsner (Foto) und Robert Kromm. "Man muss sich ja noch etwas für die WM aufheben", so der Coach.
Zur Zeit bereiten sich in Kienbaum neben den Deutschen und den Kanadiern auch die Brasilianer auf die Weltmeisterschaft (23. bis 31. August in Teheran/Iran) vor. Brasilien ist heute Abend (19 Uhr) in Eisenhüttenstadt Gegner der DVV-Auswahl.
"Man darf die Spiele hier - egal wie sie ausgehen - nicht überbewerten", sagte Warm. "Sie dienen uns vor allem zur letzten Feinabstimmung." Am Mittwoch (20. August) macht sich die deutsche Mannschaft auf den Weg nach Teheran. In der Vorrunde trifft sie dort auf Russland, China und Indien.
Während
die Gruppenersten für das Achtelfinale qualifiziert sind, müssen die Letzten
nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Die Zweit- und Drittplatzierten
spielen in der Zwischenrunde die vier weiteren Plätze für die Runde des besten
Acht aus.
| Deutschland - Rheinische Post |
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Dienstag. 19. August 2003 |
Volleyballer
Bergmann will Leipold helfen
Leipzig/Hennef
(rpo). Der Gesundheitszustand von Ringer Alexander Leipold hat sich zwei Wochen
nach seinem Schlaganfall deutlich verbessert. Volleyball-Nationalspieler Ralph
Bergmann, der 1992 ebenfalls einen Schlaganfall erlitten hatte, hat Leipold
derweil seine Unterstützung angeboten.
"Alexander
Leipold wird Mitte der Woche aus der Würzburger Klinik entlassen und beginnt
dann eine gut dreiwöchige Rehabilitation", sagte Cheftrainer Wolfgang
Nitschke vom Deutschen Ringer-Bund (DRB) am Montag.
Der
Schlaganfall, der bei dem 34-jährigen mehrfachen Welt- und Europameister
unmittelbar nach dem Abbruch des Trainingslagers in Usbekistan diagnostiziert
worden war, hatte auch das Sprachzentrum gelähmt. "Die Sorgen sind immer
noch vorhanden. Aber den Umständen entsprechend geht es ihm gut", sagte
Nitschke, der inzwischen mit seinem Schützling täglich telefoniert.
Wer
bei den Weltmeisterschaften Mitte September in New York den Platz für Leipold
in der Kategorie bis 74 kg einnehmen wird, ist derzeit noch offen. "Wir
setzen uns nun mit dem Trainerstab zusammen und suchen eine Lösung", sagte
Nitschke vor Beginn der letzten Vorbereitungsetappe in Hennef.
An
alte Leistungen anknüpfen
Unterstützung
bekommt Leipold von Volleyball-Nationalspieler Ralph Bergmann, der 1992
ebenfalls einen Schlaganfall erlitten und nach vier Monaten Pause wieder mit dem
Sport begonnen hatte. Nun steht er im deutschen EM-Aufgebot für die
Titelkämpfe vom 5. bis 14. September in Karlsruhe, Leipzig und Berlin.
"Ich bin gerne bereit, ihm Auskünfte zu erteilen. Es ist auf alle Fälle
falsch zu sagen, ich hatte einen Schlaganfall und treibe jetzt keinen Sport
mehr. Der Körper hat sich an den Hochleistungssport gewöhnt und kann wieder an
alte Leistungen anknüpfen. Wenn man will, ist ein Comeback immer
möglich", sagte der 33-jährige Bergmann.
Der
Mittelblocker vom belgischen Club Knack Roeselare war nach seinem Schlaganfall
auf der rechten Körperhälfte komplett gelähmt. Die Ärzte diagnostizierten
zwischen beiden Herzhälften ein Loch. Noch heute nimmt Bergmann täglich 100 mg
Aspirin ein. "Das gibt mir Sicherheit", so der Nationalspieler, der
jedoch einschränkt: "Wenn die Situation kommt, dass ein Spiel ansteht und
ich einen Infekt habe, verzichte ich auf meinen Einsatz."
| Deutschland - Ostthüringer Zeitung |
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Dienstag. 19. August 2003 |
Geidel
und Stauß zum fünften Mal Beach-Erste
Bei den Damen Hemmann
und Hesse vorn Rudolstadt (OTZ). Der Jenaer Michael Geidel (SV
Wildetaube) und Stefan Stauß (Post SV Erfurt) haben sich zum fünften Mal den
Titel eines Landesmeisters im Beach-Volleyball gesichert.
Im Finale
der 11. Landesmeisterschaften in Rudolstadt bezwangen die beiden Routiniers am
späten Sonntag den frisch gekürten U 18-Europameister Stefan Uhmann sowie Lars
Pößel (VC Gotha) 2:1 (15:12, 15:17, 15:13). Beim Stand von 14:11 im zweiten
Satz konnten Geidel/Stauß vier Matchbälle in Folge nicht zum Sieg verwandeln.
"Beide
haben in dieser Woche kein zusätzliches Training eingelegt", verriet Marit
Stauß, nachdem ihr Ehemann noch vor einer Woche in Bad Blankenburg sehr
unzufrieden mit der eigenen Leistung auf dem Platz war.
Der dritte
Platz beim Turnier ging an Hendrik Heger (Jenaer TVV) und Daniel Vilser (VSV
Jena), die sich 2:0 gegen Jeffrey Bierwirth (VC Gotha) und Domenik Rieger (SVC
Nordhausen) behaupteten und zuvor im Halbfinale gegen Uhmann/Pößel mit 0:2
unterlegen waren. Dennoch darf das Duo aus Jena mit dem Verlauf der zu Ende
gegangenen Saison mehr als zufrieden sein.
Enttäuscht
beendete Robert Guse (SV Hermes Gera) die Thüringer Beach-Serie. Spielpartner
Ramon Krypczyk lag mit Fieber im Bett. Für ihn sprang Patrick Theodor ein:
"Ich habe seit drei Jahren nicht mehr gespielt". Somit stand am Ende
ein 17. Platz unter den 24 gestarteten Teams.
Bei den
Damen wurden Susanne Hesse (Post SV Erfurt) und Susanne Hemmann (VC Gotha) ihrer
Favoritenrolle gerecht. Nachdem beide vor zwei Wochen an gleicher Stelle zum
ersten Mal ein Turnier in diesem Jahr gewonnen hatten, gab es zum Abschluss ein
2:0 (15:8, 15:9) gegen Elena und Ricarda Heinemann (Braugold Erfurt).
Gleichzeitig verteidigte die Jenaerin Susanne Hemmann, die im Sommer vom Post SV
Gera zum Gothaer Verein gewechselt war, ihren Titel als Ranglistensiegerin.
Einen
Überraschungserfolg landeten Cora Bresemann und Vera Moldenhauer (SV 1883
Schwarza). Bei ihrem zweiten Turnier in diesem Sommer, allerdings bislang noch
ohne Punktehren ausgestattet, belegten sie einen ausgezeichneten fünften Platz.
In der Meisterschaftswertung bedeutete dies sogar Rang vier, weil mit den beiden
Berlinerinnen Jenny und Katrin Hellmich zwei Berlinerinnen außerhalb der
Wertung am Start waren.
Das
Turnier auf dem Gelände des SaaleMaxx sollte nach dem Willen von
Bad-Geschäftsführer Sven Bresemann in der Region Rudolstadt Werbung für
Volleyball bedeuten. Im kommenden Frühjahr will man die Drei-Felder-Anlage zum
Training von Nachwuchsspielern nutzen.
"Es
gibt ein paar Leute, die in Frage kommen", so Bresemann, dessen Personal
zum zweiten Mal in zwei Wochen die besten Beach-Volleyballer Thüringens zu Gast
hatte.Mario Keim
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Dienstag. 19. August 2003 |
Moerser
Duo wurde erst im Finale gestoppt
Reckermann/Dieckmann
präsentierten sich beim Masters auf Fehmarn wieder in Bestform.
Den
erneuten Triumph bei der Wahl zum "Beachvolleyballer des Jahres" (wir
berichteten) scheint Jonas Reckermann vom Moerser SC nicht allzu sehr gefeiert
zu haben. Zumindest nicht feucht-fröhlich. Denn dafür präsentierte sich der
Neuzugang der "Adler" beim Masters auf Fehmarn einfach in zu guter
Form, erreichte mit seinem Partner Markus Dieckmann als topgesetztes Duo auch
das Finale, musste sich hier allerdings gegen die Paarung Brink/Schneider mit
0:2 (19:21, 17:21) geschlagen geben.
Auf der
Sonneninsel in der Ostsee bekamen es die Moerser in der Vorrunde zunächst mit
Dollinger/Huth zu tun, die sie mit 21:18, 21:18 durchaus souverän in die
Schranken wiesen. Später
gab´s weitere Erfolge über Gatzke/Schoen (21:19, 21:12) und Ahmann/Hager
(21:17, 21:19), und das bedeutete die Qualifikation fürs Halbfinale. Hier
setzten sich Dieckmann/Reckermann mit 21:14, 21:18 gegen die an drei gesetzten
Klemperer/Rademacher durch.
(mapi)
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Dienstag. 19. August 2003 |
Susanne Lahme will bei Olympia eine Medaille
Lianyungang/Leipzig. Nach dem größten Erfolg ihrer erst kurzen Karriere im Sand bekam Susanne Lahme sogar eine Polizeieskorte zum Flughafen. Im chinesischen Lianyungang erbaggerte die 34-Jährige mit ihrer Partnerin Danja Müsch Platz zwei beim Weltserienturnier und damit das beste Resultat für die deutschen Beachvolleyballerinnen seit sechs Jahren. Der großen Blonden mit den Endlosbeinen ist der Umstieg von der Halle an den Strand geglückt – jetzt kann sie bei Olympia 2004 von Edelmetall träumen.
Die zurückhaltende Grundschullehrerin würde solche Träume nie öffentlich äußern, aber Trainer Bernd Werscheck spricht Klartext: „Für Susanne und Danja ist es die letzte Chance, sich nochmal für Olympia zu qualifizieren. Wenn sie da sind, wollen sie auch eine Medaille.“ Schließlich gelang Susanne Lahme das bei drei Olympia-Teilnahmen in der Halle nicht. 2000 in Sydney landete die überragende Schmetterkünstlerin des letzten Jahrzehnts auf Platz sechs, während Danja Müsch bei ihrem zweiten olympischen Beach-Anlauf im Achtelfinale mit Maike Friedrichsen scheiterte. Im vergangenen Jahr fand sich das Duo Lahme/Müsch dann am Strand zusammen.
Susanne Lahme, die sich mit glänzenden Leistungen in der italienischen Hallen-Profiliga und spektakulären Auftritten als Fotomodell den Namen „la perla tedesca“ („die deutsche Perle“) verdient hatte, fing noch einmal ganz von vorn an: „Ich mochte den Gruppenzwang in der Halle nicht mehr so. Allerdings musste ich erkennen, dass Beachvolleyball eine ganz neue Sportart ist. Da braucht man Muskeln, die ich vorher gar nicht kannte.“ Sie stellte sich der neuen Herausforderung, obwohl Lahme im Vergleich zu ihrer erfahrenen Partnerin Danja Müsch „plötzlich die kleine Wurst“ war.
Rückkehr in die Halle als Trainerin geplant
Bei
den deutschen Beach-Meisterschaften am Wochenende am Timmendorfer Strand sind
Lahme/Müsch an Nummer eins gesetzt. Und in der Weltrangliste ist das nach
derzeitigem Stand für Olympia qualifizierte Duo von Null auf 14 eingestiegen.
Athen kann also kommen. „Bei Olympia wäre ich fast 36, aber bis auf meine
Bandscheibenprobleme fühle ich mich höchstens wie 26“, meint Lahme. Nach den
Spielen kann sie sich vorstellen, irgendwann als Trainerin in die Halle
zurückzukehren, vor allem will sie aber eine eigene Familie: „Da kann ich
dann mit meinen Kindern im Sand spielen.“
Lars Becker
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Dienstag. 19. August 2003 |
Volley Tigers gewinnen ersten Nordcup
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel