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| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 21. August 2003 |
Junioren:
Abenteuer WM im Iran startet heute
Unbequeme
Vorrundengegner!
Die DVV-Junioren von Bundestrainer Michael Warm starten heute zur U21-Weltmeisterschaft nach Teheran/Iran (23.-31. August). Dort trifft der DVV-Nachwuchs (Jahrgang 83/84) auf die Vorrundengegner Indien (23. August), China (24. August) und Russland (25. August).
Dabei begleitet die Delegation ein etwas mulmiges Gefühl, schließlich weiß niemand genau, was einen erwartet. Bundestrainer Michael Warm hat sportlich bereits vorgesorgt. Seit zwei Tagen bereits trainiert die Mannschaft nach iranischer Zeit - morgens um 7.30 Uhr wurde Sport getrieben.
Als Vorbereitung auf die WM absolvierte die Mannschaft u.a. ein Vier-Nationen-Turnier in Gammertingen, eine Brasilienreise sowie zum Abschluss Spiele gegen Kanada und Brasilien in der Umgebung von Kienbaum. Der letzte Test am Montag ging gegen Brasilien zwar mit 0:3 (23-25, 17-25, 22-25), dort verzichtete Warm aber bewusst auf Kapitän Jochen Schöps.
Im Hinblick auf die WM meinte der Bundestrainer: „Mit Indien und China haben wir zwei asiatische Mannschaften, die nun mal anders spielen als Südamerikaner und Europäer. Wir müssen abwarten, wie wir mit dem schnellen Spiel zurecht kommen. Unser Ziel bleibt, unter die ersten acht Teams zu kommen.“
Nach der ersten Runde müssen lediglich die Viertplatzierten jeder Gruppe nach Hause fahren. Die Gruppensieger sind bereits im Viertelfinale, die Zweit- und Drittplatzierten müssen sich in einem KO-Spiel für diese Runde qualifizieren.
Der Kader der deutschen Mannschaft: Robert Krom, Marc Schmidt, Nils Lieber, Thorge Kiwitt, Dirk Mehlberg, Tim Elsner, Marcus Böhme, Jochen Schöps, Felix Fischer, Christian Dünnes (alle VC Olympia Berlin), Alexander Wiskirchen (VfB Friedrichshafen), Torben Tidick (Moerser SC)
Die
vier Vorrundengruppen
Gruppe A: Iran, Venezuela, Korea, Ägypten
Gruppe B: Russland, China, Deutschland, Indien
Gruppe C: Brasilien, Polen, Kanada, Tunesien
Gruppe D: Serbien & Montenegro, Italien, Bulgarien, Slowakei
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Donnerstag. 21. August 2003 |
Fast
ein Jahrzehnt lang zählten sie zu den weltbesten Hallen-Volleyballerinnen: Ines
Pianka und Teee Williams. In den Jahren 2001 und 2002 wurden sie in Timmendorf
Zweite und Dritte. Wir sprachen mit Ines über internationale Auftritte und Veränderungen
im Beach-Volleyball.
Sollte
man im Beach-Volleyball etwas verändern?
Am liebsten wäre mir, wenn es wieder die alte Zählweise geben würde. Ich
fand immer, dass das dem Beach-Volleyball entgegen gekommen ist von der
Spielweise. Mit der neuen Zählweise haben doch die Außenseiter eher mal eine
Chance. Früher musste man sich wirklich die Punkte erarbeiten, und das war dem
Spiel einfach näher.
Meinst
Du nicht, es ist besser so für die Zuschauer?
Ich fände es auch anders interessant. Sicherlich stand das da mal eine ganze
Weile auf dem gleichen Punktstand. Wenn jetzt ein Team einen Punkt weggezogen
ist, dann ist es auch meistens schon entschieden. Ich denke nicht, dass es jetzt
interessanter ist.
Du
hast schon mit einigen Partnerinnen gespielt (Hanka Pachale, Andrea Ahmann, Jana
Vollmer, Stephanie Pohl), wist Du mit Teee bis zu deinem Karriereende spielen?
Das kann man ja nie genau sagen. Wir sind natürlich jetzt nicht mehr die Jüngsten,
man muss gucken, was passiert. Wir werden das von Jahr zu Jahr neu besprechen,
wie es dann wirklich ausschaut. Einen Zeitpunkt haben wir nicht festgemacht.
Hat
Deiner Meinung nach ein deutsches Team bei der EM und WM gute Chancen?
Bei der EM ist das Feld natürlich nicht so gut bestückt. Dadurch haben die
Nationalteams auch Chancen, vorne mitzuspielen. Da ist sicherlich ein Platz auf
dem Treppchen drin, da haben alle international spielenden eine Chance. Bei der
Weltmeisterschaft sind so Teams wie Brasilien und USA, die sind einfach zu
stark.
Warum
meinst Du ist das so? Bei den Herren sind die Deutschen ja auch ganz gut dabei?
Ich glaube, die anderen Teams trainieren einfach mehr, den Aufwand größer
betreiben. Dadurch haben sie dann den Vorsprung, den die Deutschen jetzt noch
nicht einholen können. Warum auch immer.
Hättest
Du nicht auch Lust, international zu spielen?
Wenn ich das schon mal im Fernsehen sehe, es kommt ja ab und zu mal was, dann
ist das sicherlich ein Reiz. Vor allen Dingen, gegen bessere Teams zu spielen.
Auf der Tour, gerade wenn die starken Teams nicht da sind, ist das Niveau nicht
ganz so hoch. Es ist auch schwierig dabei immer die letzte Motivation zu haben,
jedes Spiel Vollgas zu geben. Wir haben ja auch dieses Jahr viele Spiele in den
Sand gesetzt. Es würde mich schon reizen gegen die starken Teams mal zu
spielen. Für uns ist das Thema aber einfach gegessen.
Du
bereust also auch nicht, dass ihr nicht um die Olympiateilnahme mitspielen könnt?
Nein, überhaupt nicht. Vor einem Jahr hätte ich da auch anders entscheiden
können. Vielleicht mit einer anderen Spielerin zu spielen, aber ich spiele mit
Teee und so hatte sich das Thema auch erledigt.
In
Deutschland wird die Szene der Damen von Routiniers und Hallenspielerinnen
dominiert. Was läuft mit dem Nachwuchs falsch, warum kommt da so wenig nach?
Im Augenblick ist es noch so. Ich glaube, dass sich das nach und nach ändert.
Die jungen Teams trainieren mehr. Bei den Mädels sind die jungen Spielerinnen
nicht so entschlossen, die brauchen immer noch jemanden, der sie anleitet und führt
und sagt, was sie machen sollen. Die sind da ein wenig unselbständig. So dauert
das etwas länger. Bei den Männern ist das schneller passiert. Aber im nächsten
Jahr wird sich das ändern.
Was
habt ihr euch für Timmendorf vorgenommen?
Bei uns steht ja immer noch unser Treppchen. Wir wollten ja immer mal ganz
oben stehen, und ich würde das auch nicht ganz zur Seite schieben. Die
Konkurrenz ist natürlich groß, wir haben auch eine schwere Saison hinter uns,
aber das muss auch ganz einfach das Ziel sein. Es reicht einfach nicht zu sagen,
dass man gut mitspielen will. Ob´s dann am Ende klappt, das wird sich zeigen,
aber wir wollen es auf alle Fälle angehen.
Wie
wirst Du die Winterpause verbringen?
Erstmal Pause. Dann werde ich wieder in der Beachhalle trainieren. Wie das im
Detail aussieht, das steht noch nicht fest. Das hängt auch davon ab, wie die nächste
Saison aussehen soll.
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Donnerstag. 21. August 2003 |
Bundestrainer
Stelian Moculescu hat seinen Zwölferkader für die Europameisterschaft vom 5.
bis 14. September in Karlsruhe, Leipzig und Berlin benannt. Mittelblocker Georg
Wiebel (Noliko Maaseik/Belgien) und Libero Sebastian Prüsener (SCC) sind nicht
mehr dabei. Neben Kapitän Stefan Hübner, der wegen Verletzungen noch kein Länderspiel
in diesem Jahr bestritten hat, stehen weitere sieben "Legionäre" im
Kader. Mit Marco Liefke und Eugen Bakumovski stellt der SCC als einziger Klub
zwei deutsche Nationalspieler.
Die
deutschen Vorrunden-Gegner sind die Slowakei, Tschechien, Italien, Spanien und
der WM-Dritten Frankreich. "Ziel ist das Erreichen der Endrunde. Ich bin
sicher, unsere Mannschaft wird vor heimischem Publikum ihren besten Volleyball
zeigen", sagte Moculescu, dessen Team von Freitag bis Sonntag in Warschau
gegen Polen, die Niederlande und Spanien ein Vorbereitungsturnier bestreitet.
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Donnerstag. 21. August 2003 |
Der Bass dröhnt aus den Boxen, Lautsprecher vibrieren. Lasziv seufzt eine Frauen-Stimme: „Summer in the City.“ Direkt vor mir spritzt der Sand. Ein muskulöser Recke landet neben meinen Füßen, den Ball erwischt er noch und schlägt ihn in den abendlichen Himmel. Schnell wirft er mir noch ein kurzes „Sorry“ zu und eilt wieder zum Netz.
Falls dem einen oder anderen Neustädter Gastwirt derzeit die Gäste ausbleiben sollten, nicht wundern, die Dresdner Jugend treibt sich dieser Tage am Elbufer herum. In direkter Nachbarschaft der Filmnächte feiern sie allabendlich die heißen Sommerabende. Nur wenige Schritte weiter haben ein paar tüchtige Geschäftsleute zentnerweise Sand abgeladen. Strandfeeling in der Großstadt. Frei nach dem Motto, was die in Hamburg oder Berlin machen, können wir schon lange. Nun, mir soll es recht sein, bin ich doch hier zum Schwatz verabredet. Ab und an muss ich auch mal raus aus dem Viertel. Also wische ich mir den Sand vom Ärmel und strebe der Bar entgegen, den Volleyball-Spielern stehe ich eh’ nur im Wege.
Keine drei Schritte weiter springt mir ein riesiger schwarzer Hund vor die Füße, nun ist das Neustadt-Gefühl perfekt. Doch es kommt noch besser. Die Bar, eher eine kleine Hütte, sie fällt vor allem durch die riesig lange Schlange auf. Na hoppla, wenn das keine gastronomische Wartegemeinschaft ist. Die erlebe ich sonst doch nur im Scheunegarten. Doch diesmal habe ich Glück, meine Verabredung stupst mich von der Seite an: „Willst Du ein Bier?“ Wer kann da schon nein sagen, wir kehren der Schlange den Rücken und suchen uns ein Plätzchen im Sande zwischen Palmen.
Erst
als sich nach einer Weile die Biere leeren, lerne ich den endgültigen Vorteil
der Elbstrandbar kennen. Mein Bekannter holt die nächste Fuhre aus dem
Rucksack, in welcher Neustadt-Kneipe könnte man das wohl ungestraft tun?
Anton Launer
| Deutschland - Vodafone Masters-News |
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Donnerstag. 21. August 2003 |
Zehnte
DM-Teilnahme für Ahmann / Hager !
Top
Teams trainieren bereits in Timmendorfer Strand !
Hamburg, 20. August
2003. In 24 Stunden ist die Eröffnung der elften Deutschen Vodafone
Beach-Volleyball Meisterschaften. Am Donnerstagabend um 20.00 Uhr werden die
Titelkämpfe auf dem Timmendorfer Platz eröffnet und die 32 teilnehmenden
Damen- und Herrenteams vorgestellt.
Einige Teams haben ihr
Trainingslager bereits in Schleswig-Holstein aufgeschlagen und werden ihr
Training morgen ab 10.00 Uhr an der Seebrücke fortsetzen. So haben die
Titelverteidigerinnen Stephanie Pohl und Okka Rau (beide Hamburg) heute noch in
Kiel-Schilksee trainiert und werden morgen um 14.00 Uhr den Sand in Timmendorfer
Strand testen. Von den Damenteams sind unter anderem auch das Nationalteam
Andrea Ahmann / Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg), sowie die Siegerinnen des
letzten Vodafone Masters auf Fehmarn Claudia Frank / Ulrike Schmidt (beide Münster)
für den letzten Feinschliff vor Ort.
Bei den Herren werden
am Donnerstag bereits die Top Ten der Setzliste vollständig zum Training
anwesend sein, unter ihnen die drei Nationalteams, Markus Dieckmann / Jonas
Reckermann (beide Moers), Christoph Dieckmann / Andreas Scheuerpflug (beide
Berlin) und David Klemperer / Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen). Auch Jörg
Ahmann (Fellbach) setzt alles daran, mit seinem Partner Axel Hager (Hamburg),
sein Trainingsdefizit wieder wett zu machen. Die fünffachen Deutschen Meister
Ahmann / Hager treten in diesem Jahr zum zehnten Mal bei den nationalen Titelkämpfen
an; ein Jubiläum bei dem sie auch sportlich glänzen wollen.
Am Freitag um 10.00
Uhr ist Spielbeginn und dann zeigt sich welches Team auf den Punkt fit ist und
die Stärke hat, bis in das Finale vorzustoßen.
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 21. August 2003 |
Juniorinnen:
3:2-Sieg gegen Niederlande!
Die DVV-Juniorinnen haben gestern Abend das zweite von insgesamt vier Länderspielen gegen die Niederlande bestritten. In Doetinchem gab es einen 3:2-Sieg (19-25, 18-25, 25-23, 25-16, 17-15) und damit Revanche für die 1:3-Auftaktniederlage.
Die dritte und vierte Partie werden nun in Deutschland ausgetragen. Am 21. August treffen die Teams in Emden (18.00 Uhr) aufeinander, einen Tag später heißt es in Emlichheim (19.00 Uhr) zum vierten und letzten Mal GER - NED.
Nach den vier Spielen
will Bundestrainer Rudi Sonnenbichler die 12 Spielerinnen nominieren, die vom
6.-14. September in Thailand bei der WM die deutschen Farben vertreten.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Donnerstag. 21. August 2003 |
FIVB
Worldtour der Damen in Indonesien
Vom 20. bis 24 August findet die FIVB Worldtour erstmals seit acht Jahren wieder auf der indonesischen Ferieninsel Bali statt. Die Meldeliste liest sich allerdings wie das "Who is who der Absagen". Aufgrund der Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand ist natürlich kein deutsches Team mit von der Partie.
Ebenfalls abgesagt haben alle brasilianischen und amerikanischen Teams. Grund hierfür dürften die vergangenen Terroranschläge religiöser Extremisten sein, die vor einem Jahr Bali und auch im August 2003 die balinesische Hauptstadt Jakarta erschütterten. Von den Topteams der Weltrangliste treten nur die Kubanerinnen und Clarke/Pottharst aus Australien an.
Aufgrund
der vielfachen Absagen wird es auf Bali auch keine Qualifikation geben.
| Deutschland - Elmshorner Nachrichten |
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Donnerstag. 21. August 2003 |
Wenn der Volleyball aus der Sandkiste kommt . . .
. . . wird es Zeit für den Flora-Pokal 600 Volleyballer in Elmshorner Am Sandstrand von Glückstadt
Elmshorn (ja). Der Florapokal gehört zu den beliebtesten und zugleich größten Saisonvorbereitungsturnieren im Volleyball in Schleswig-Holstein und Hamburg. Kurz vor Saisonstart können hier alle teilnehmenden Mannschaften ihre Form kontrollieren. In den zwei kommenden Wochenenden gastieren annähernd 600 Volleyballerinnen und Volleyballer in Elmshorn. Ab Sonnabend werden rund 30 Frauen- und Männermannschaften bis zur Landes- und Bezirksliga beim Florapokal antreten.
In der darauffolgenden Woche greifen dann auch die in den höheren Klassen spielenden Teams in das Geschehen ein: Regional- und Verbandsligisten starten in der Krückaustadt. Mit dabei sind auch die beiden Regionalligamannschaften der Volleyball Gemeinschaft Elmshorn (VGE). Gespielt wird an beiden Wochenenden in den beiden KGSE Hallen, samstags von 12-19 Uhr und sonntags von 10-17 Uhr. Ausrichter VGE und Organisator David Jung freuen sich auf zahlreiche Zuschauer; für den Abend ist auch eine Feier geplant.
Bei
den PowerBox-Open in Glückstadt, (Ranglisten-Turnier mit Punkten des Deutschen
Volleyball-Verbandes) in belegten in der Frauen-Konkurrenz drei Teams aus
Elmshorn die ersten Plätze. Es siegte in einem dramatischen Endspiel
VGE-Zuspielerin Britta Schümann mit ihrer Glückstädter Partnerin Nicole Galle
vor den Geschwistern Svea und Lena Brügge. Platz drei belegten Sarah Hoppe und
Dagmar Gaede (VGE). Bei den Männern mussten sich Florian Pünner und Heiko
Sievers (VGE) erst im Endspiel Kindervater/Maas (HH/Eckernförd) beugen. David
Jung und Christian Proske belegten Platz 5 vor Jannis Jäger (Elmshorn/Husum).
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Donnerstag. 21. August 2003 |
Nun
geht es an den Feinschliff
-alf- Warendorf. Niels Westphal kann sich glücklich schätzen und eigentlich beruhigt in die Saison blicken. Dem Trainer der WSU-Volleyballerinnen stehen für die kommende Zweitliga-Saison nicht nur quantitativ mehr Spielerinnen, sondern auch qualitativ gestandene und routinierte Volleyballerinnen zur Verfügung. Wir haben viele gute Spielerinnen und gegenüber dem Vorjahr deutlich an Qualität gewonnen, so Westphal, der heute seine Mannschaft zum ersten Training nach einer dreiwöchigen Pause bittet. Nicht dabei sein werden dann Petra Reßing (Handverletzung) und Christine Drees (Urlaub).
Doch dieser eigentlich glückliche Zustand kann auch Risiken birgen. Schließlich stehen zwölf Spielerinnen zur Verfügung, doch nur sechs können spielen. Ich hoffe, dieser Umstand ist förderlich. Das Team muss nun lernen, damit zurecht zu kommen, meint Westphal, der jedoch das Positive eines großen Kaders sieht. So bleiben uns viele verschiedene Möglichkeiten von Aufstellungen. Viele Spielerinnen können viele Positionen spielen. Das System steht, nun müssen wir durchtesten, was wir für Varianten haben. Da wir so viele Akteurinnen haben, können wir dies nun prima im Training machen und müssen auf den Turnieren nicht so viel experimentieren, erklärt Westphal.
Somit steht in den verbleibenden vier Wochen bis zum Saisonstart gegen Aachen die Mannschaftstaktik im Vordergrund. Einen ersten ernsthaften Test absolviert die Sportunion am 30. und 31. August auf dem Turnier in Emlichheim. Neben dem Gastgeberteam und Ligakonkurrenten spielen noch der TV Detmold, Zweitliga-Aufsteiger, und eine holländische Mannschaft mit. Das ist ein gut besetztes Turnier, bei dem wir schon mal schauen können, wo wir stehen. Mitte September bestreitet die WSU dann noch ein Trainingslager in der Bundeswehr-Sportschule zusammen mit dem Detmolder TV. An dem Samstag wird es ein kleines Dreierturnier zwischen der WSU, Detmold und dem USC Münster geben. Dann können sich auch die Zuschauer schon einmal die Form der WSU anschauen. Am Sonntag wird dann praktisch die Volleyball-Saison mit dem Pokalspiel zwischen der Warendorfer SU und dem Detmolder TV eröffnet.
Eine
Woche später steht das erste Auswärtsspiel gegen Aufsteiger Aachen an. Die
ersten beiden Spiele absolvieren wir gegen Aufsteiger, die müssen wir gewinnen.
In diesen beiden Partien können wir uns dann noch weiter einspielen, erklärt
Niels Westphal.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel