|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Deutschland - Vodafone Masters-News |
|
Samstag. 23. August 2003 |
Topgesetzte
Damen spielen sich in das Halbfinale !
Ahmann
/ Hager überraschend in der Verliererrunde !
Hamburg,
22. August 2003. Ungeschlagen haben sich die
Ranglistenersten Susanne Lahme / Danja Müsch (beide Düren) und die
Ranglistenzweiten Stephanie Pohl / Okka Rau (beide Hamburg) bei den Deutschen
Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand für das
Halbfinale qualifiziert. Lahme / Müsch gewannen ihr Spiel um den Einzug in das
Halbfinale gegen Ines Pianka / Tonya Williams (beide Hamm) in drei Sätzen mit
21:23, 21:14 und 15:10. Die Deutschen Meisterinnen 2003 Pohl / Rau besiegten in
der gleichen Runde die Dritten der Rangliste, Andrea Ahmann / Jana Vollmer
(Schmiden / Rottenburg), klar in zwei Sätzen (21:16, 21:15). Ihre Gegnerinnen für
das Halbfinale werden am Samstag um 9.00 Uhr ermittelt.
Bereits
ausgeschieden sind Helke Claasen und Judith Deister. Gleich ihr erstes Match
verloren sie überraschend gegen Sara Goller / Anja Günther (Leverkusen/Berlin)
in drei Sätzen (16:21, 21:19, 5:15). In der Verliererrunde konnten sie noch ein
Spiel gewinnen, verloren dann aber gegen Claudia Frank / Ulrike Schmidt (beide Münster)
(21:14, 11:21, 14:16) und belegen am Ende den 9. Platz.
Bei
den Herren sorgten die Berliner Arvid Kinder und Leonard Waligora für die erste
Überraschung des Tages. Sie besiegten die fünffachen Deutschen Meister Jörg
Ahmann / Axel Hager (Fellbach/Hamburg) in drei Sätzen (20:22, 21:12, 13:15).
„Ich kann nicht erklären woran es genau gelegen hat“, grübelte Axel Hager
nach dem Spiel, „vielleicht macht sich doch der Trainingsrückstand bemerkbar,
aber Kinder / Waligora haben im ersten und dritten Satz wirklich gut gespielt.
Aber jetzt haben wir in der Verliererrunde halt ein-zwei Spiele mehr zu
bestreiten und konzentrieren uns darauf.“
Während
Markus Dieckmann / Jonas Reckermann (beide Moers) und Christoph / Dieckmann /
Andreas Scheuerpflug ihre Auftaktspiele souverän gewannen, ging es beim dritten
Nationalteam, David Klemperer / Niklas Rademacher (Hildesheim / Giesen) sehr
knapp zu. Am Ende gewannen sie aber auch in zwei Sätzen mit 24:22 und 21:19.
Im
Rahmen der Pressekonferenz des Deutschen Volleyball-Verbandes am heutigen Tag in
Timmendorfer Strand, wurde der Beschluss bekannt gegeben, dass die
Vermarktungsrechte der ranghöchsten Beach-Volleyball Tour bis 2008 weiterhin
bei MNP liegen. „Die frühzeitige Verlängerung des Vertrages gibt uns
Planungssicherheit und wir können zusammen mit dem Verband an der
Weiterentwicklung des Beach-Volleyballsports arbeiten“, so Frank Mackerodt
(Geschäftsführer MNP, Hamburg).
Der
zweite Tag der Deutschen Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften beginnt am
Samstag um 9.00 Uhr. Die Damen-Halbfinalspiele beginnen am Ostseestrand um 11:00
Uhr und die Titelträgerinnen 2003 werden um 15.00 Uhr ermittelt.
| International - FIVB-News |
|
Samstag. 23. August 2003 |
Bali
Open - Topgesetzte Tschechinnen im Achtelfinal
Bali,
Indonesia, 22. August 22, 2003 Beim Bali Open haben die beiden topgesetzten
Tschechinnen Eva Celbova und Sona Novakova Die Achtelfinals erreicht, dank zwei
Siegen in ihrer Gruppe auf der mit 150,000 Dollar dotierten SWATCH-FIVB World
Tour auf Indonesien.
Problemlos
besiegten die Europäerinnen die beiden Australierinnen Olivia Orchard und Renae
Lynn Maycock, bei tropischer Feuchtigkeit, hoch mit 21-9, 21-7 , worauf der
zweite Sieg gegen die Kanadierinnen Wanda Guenette / Nancy Gougeon mit 21-15,
21-8 folgte. Ebenso ungefährdet in die Runde der letzten16 aufgestiegen sind
die als Nummer zwei gesetzten Chinesinnen Tian Jia / Wang Fei mit je zwei klaren
Siegen in zwei Sätzen.
Für
die australische Olympiasiegerin Kerri-Ann Pottharst und Angela Clarke (Nr.4)
ist der Achtelfinaleinzug mathematisch noch nicht ganz gesichert, doch steht er
nach zwei Siegen praktisch fest.
Celbova
/ Novakova sind nach dem Gewinn des tchechischen Meistertitels in bester
Verfassung und setzen alles daran, aus der Absenz der amerikanischen und
brasilianischen Topduos das Beste herauszuholen. “ Jeder Sieg ist wichtig für
uns, auch wenn die Spiele etwas einfacher sind, wenn einige Topteams fehlen”,
sagte Novakova. “ Es lastet einiger Druck auf uns, weil wir erstmals
topgesetzt sind. Wenn wir die Halbfinals erreichen sollten, werden wir das noch
mehr spüren.”
Momentan
Achte der Weltrangliste, weisen die Tschechinnen drei fünfte Plätze auf und
sollten sich einen Startplatz an den Olympischen Spielen in Athen 2004 ohne
Probleme sichern können, da sie das einzige Duo ihres Landes sind, das alle
World Tour -Turniere spielt. “Wir sind sehr zufrieden mit unserer bisherigen
Saison”, ergänzte Celbova. “ Für Athen sieht es gut aus. Es gibt einige
gute Teams in Tschechien , aber es ist zu wenig Geld da, um sie auf die World
Tour schicken zu können. Wir selber können uns durchbringen dank dem
Preisgeld, dem Sponsor Mikasa und dank Geldern des Verbandes.”
Die
Chinesinnen Tian / Wang, die 10. der Weltrangliste, haben auch eine sehr gute
Basis, einen der zwei chinesischen Olympiaplätze zu holen, wohl gefolgt von
ihren Landsfrauen You Wenhui / Wang Lu (Nr.15), die am ersten Tag beim Bali Open
ebenfalls ungeschlagen blieben . Auch die Kubanerinnen Tamara Larrea Peraza /
Dalixia Fernandez Grasset, als Fünfte gesetzt, gewannen ihre ersten beiden
Partien problemlos.
Die
restlichen Gruppenspiel werden am Samstagmorgen ausgetragen, bevor die
Achtel-und Viertelfinals folgen. Die Halbfinals und Finalspiele sind für
Sonntag Nachmittag vorgesehen.
| Deutschland - www.volleyball.de |
|
Samstag. 23. August 2003 |
Junioren-WM:
Viel hängt vom Start ab
Interview
mit DVV-Kapitän Jochen Schöps!
Am
Samstag (23. August) beginnt die Weltmeisterschaft der Junioren in Teheran
(Iran). Einen Tag vor dem ersten Spiel gegen Indien sprach vm-Redakteurin Conny
Kurth mit Kapitän Jochen Schöps. Dieser zeigte sich optimistisch, die Vorrunde
zu überstehen und danach sogar in die Runde der besten Acht einzuziehen.
In einem Trainingsspiel unterlagen die Deutschen gestern Abend der iranischen
Auswahl mit 0:2. Schrecksekunde dabei für Robert Kromm: Der 2,12 Meter lange
Angreifer knickte um und zog sich eine leichte Kapsel- und Bänderdehnung zu.
Sein Einsatz gegen Indien aber ist nicht gefährdet.
Morgen
fällt endlich der Startschuss für die Junioren-Weltmeisterschaft. Sind Sie
nach der langen Vorbereitung schon ungeduldig?
"Auf jeden Fall. Wir haben viele Spiele gemacht und viel Zeit
miteinander verbracht. Jetzt sind wir gespannt und warten darauf, dass es los
geht. Wir wollen endlich loslegen."
Beim
letzten WM-Auftritt einer deutschen Junioren-Auswahl kam das Aus schon in der
Vorrunde. Wird es dieses Mal besser laufen?
"Das will ich doch schwer hoffen. Die Gruppe ist zwar nicht einfach,
aber es ist zu packen, die Vorrunde zu überstehen. Wir kennen unsere Gegner
nicht ganz so gut, China und Indien sogar nur vom Video. Gegen Russland haben
wir zwar im vergangenen Jahr gespielt, aber angeblich sollen sie noch einen großen
Schritt gemacht haben."
Das
erste Spiel gegen Indien könnte schon zum Schlüsselspiel werden.
"Viel hängt davon ab, wie wir ins Turnier starten. Gewinnen wir das
erste Spiel, ist schon ein großer Schritt getan, um nicht Gruppenletzter zu
werden und direkt nach der Vorrunde nach Hause fahren zu müssen. Außerdem
spielt es sich mit einem Sieg im Rücken einfacher. Man kann dann viel lockerer
in die folgenden Begegnungen gehen.
Wie
stehen die Chancen auf einen Sieg?
"Ich denke, es ist eine lösbare Aufgabe. Auf den Videos haben wir
gesehen, dass die Inder ähnlich wie die Europäer, also eher hoch und
kraftbetont, spielen. Wenn es bei uns gut läuft, können wir unser Ding schon
wegspielen. Geraten wir allerdings unter Druck, könnte es hapern."
Wie
schätzen Sie die beiden anderen Vorrundengegner, China und Russland, ein?
"Ich glaube, China ist nicht ganz so gut wie Indien. Sie sind kleiner
und nicht so athletisch, dafür aber sehr gewandt. Sie sind durch ihre schnelle
Spielweise gefährlich. In Berlin haben wir einmal gegen einen Teil der
chinesischen Auswahl gespielt. Dabei sind wir nur mit der zweiten Sechs
angetreten und haben trotzdem gewonnen. Russland dagegen ist sehr stark. In
diese Partie müssen wir reingehen und dann gucken, was geht."
Die
WM hat im Iran einen hohen Stellenwert. Zu den Spielen der Gastgeber werden bis
zu 12.000 Zuschauer erwartet. Fühlen Sie sich angesichts dieser Dimensionen
schon wie ein Star?
"Star ist übertrieben. Eigentlich fühlt man sich gleich. Dennoch ist
es ein komisches Gefühl, wenn man mitbekommt, dass so viele Leute auf einen
achten. Es ist bestimmt beeindruckend, wenn 12.000 Leute kommen. Das wird eine
riesen Stimmung.
Die
deutsche Mannschaft spielt ihre drei Vorrundepartien in der kleinen Halle, die
nur 4.000 Zuschauer fasst. Ist das ein Vorteil?
"Am Anfang ist das mit Sicherheit besser für uns. Gleich in der großen
Halle zu spielen, wäre schwierig. Ob bei uns aber überhaupt 4000 Leute kommen,
ist ja auch noch die Frage. Aber selbst, wenn nur 2000 kommen, ist das immer
noch einiges mehr als in Deutschland. Da umfasste unsere größte Kulisse knapp
1000 Zuschauer."
Abschließend
bitte noch ein Tipp: Wie schneidet die DVV-Auswahl bei der WM ab und wer wird
Weltmeister?
"Gelingt uns der Start, haben wir gute Chancen unter die besten Acht zu
kommen. Wo es dort hingeht, ist dann Glückssache. Ich tippe, wir spielen um die
Plätze fünf bis acht. Beim Weltmeistertitel setze ich auf Brasilien – sie
spielen auf sehr hohem Niveau und sind am ausgeglichensten besetzt. Vielleicht
schaffen es aber auch die Russen."
| Deutschland - DVV-News |
|
Samstag. 23. August 2003 |
Juniorinnen:
3:0-Sieg zum Abschluss!
Das
Gesetz der Serie hat gehalten. Gestern Abend siegten die DVV-Juniorinnen in
Emlichheim gegen die Niederlande mit 3:0 (25-20, 25-17, 25-21). Damit konnte
jedes Team zwei Spiele in der Viererserie gewinnen. Die Niederländerinnen Spiel
1 und 3, Deutschland Spiel 2 und 4.
Die DVV-Juniorinnen bereiteten sich mit diesen Spielen auf die U20-WM in
Thailand (6.-14. September) vor.
| Deutschland - DVV-News |
|
Samstag. 23. August 2003 |
Männer:
DVV-Auswahl verliert 2:3 gegen Polen!
Zum gestrigen Auftakt des Vier-Nationen-Turniers in Olsztyn/Polen musste die DVV-Auswahl eine knappe 2:3-Niederlage (28-26, 21-25, 23-25, 25-23, 13-15) gegen Gastgeber Polen einstecken. Zuvor hatte die Niederlande Spanien mit 3:1 (22-25, 25-22, 25-19, 26-24) besiegt. Heute kommt es zu den Begegnungen Polen – Spanien (18.00 Uhr) und Deutschland – Niederlande (20.00 Uhr).
Bundestrainer Stelian Moculescu begann mit Frank Dehne, Marco Liefke, Stefan Hübner, Norbert Walter, Björn Andrae, Wolfgang Kuck und Libero Till Lieber. Obwohl es gerade zu Beginn des ersten Satzes Annahmeprobleme auf deutscher Seite gab, konnte der erste Durchgang dank guter Aufschläge noch gewonnen werden. „Relativ hohe Fehler beim Aufschlag, aber insgesamt doch ein beachtliches Niveau“, so schilderte Co-Trainer Ulf Quell die weiteren Sätze in der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Halle.
Dabei wechselte Moculescu im vierten Satz Christian Pampel für Liefke und Ralph Bergman für Hübner ein. „Stefan hat ordentlich gespielt. Aber man hat natürlich gesehen, dass ihm die Wettkampfpraxis fehlt. Insbesondere beim Angriff war das noch nicht so rund“, meinte Quell zum ersten Länderspiel Hübners nach mehrwöchiger Verletzungspause. Polen war mit all seinen Stars, wie z.B. Swiderski, Nowak oder Papke am Start.
Im
ersten Spiel trafen die Niederlande auf die Spanier. Der Olympiasieger von 1996
setzte sich dabei in vier Sätzen durch. Beide Teams waren mit den Spielern vor
Ort, die wohl auch die EM-Endrunde bestreiten. So auch Guido Görtzen auf
niederländischer Seite, der die Woche zuvor noch pausiert hatte, weil er Vater
eines Sohnes geworden war. Bei Spanien agierte Superstar Rafael Pasqual auf der
Diagonalposition.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
|
Samstag. 23. August 2003 |
Eine Serie bleibt bestehen: keinem Damenteam ist es in der Geschichte der Deutschen Meisterschaften gelungen den Titel zu verteidigen, denn die amtierenden Deutschen Meister Stephanie Pohl und Okka Rau haben das Halbfinalmatch gegen Ines Pianka und Teee Williams verloren.
Mit 2:0 (21:19, 24:22) siegten Pianka/Williams auf dem Center Court in einem hochspannenden, ja dramatischen Match am Ende verdient. Verlief der erste Satz, den Pianka/Williams mit dem zweiten Satzball für sich entscheiden konnten, schon unheimlich spannend, so fand im zweiten nochmals eine Steigerung statt. Ines Pianka und Teee Williams hatten schon zwei Matchbälle, die aber von Pohl/Rau abgewehrt werden konnten. Dann hatten Pohl/Rau selbst zwei Satzbälle, konnten diese aber nicht verwehrten.
Mit
einem Block von Teee Williams beim dritten Matchball wurde das Match zu Gunsten
von Pianka/Williams entschieden, die damit wieder nach 2001 im Finale stehen und
auf Andrea Ahmann und Jana Vollmer treffen. Pikanterweise waren Andrea Ahmann
und Jana Vollmer schon beide Ines Piankas Partnerinnen.
Ahmann/Vollmer
im Finale
Andrea Ahmann und Jana Vollmer haben mit einem Sieg über die an Position 1 gesetzten Susi Lahme und Danja Müsch als erstes Team das Finale erreicht.
Mit
2:0 (23:21, 21:18) siegten Ahmann/Vollmer auf dem proppevollen Center Court in
einem hochspannenden Match am Ende verdient. Bis zum 17:17 verlief der zweite
Satz völlig ausgeglichen. Dann zogen Andrea Ahmann und Jana Vollmer auf 20:17
weg, hatten somit drei Matchbälle, und konnten den zweiten durch Jana Vollmer
nutzen. Damit steht das Team Ahmann/Vollmer zum ersten Mal zusammen in einem
Finale.
| Österreich - Kleine Zeitung |
|
Samstag. 23. August 2003 |
Montagnolli/Hansel
auf Bali vor Achtelfinal-Einzug
Gosch/Strauß
stehen beim Olympia-Test in Athen im Viertelfinale.
Das
ÖVV-Paar Sara Montagnolli-Ebenbichler/Barbara Hansel hat beste Aussichten, auf
der World Tour der Beach-Volleyballerinnen erstmals in ein Achtelfinale
einzuziehen. Das Duo verlor zwar am Freitag auf Bali gegen die Australierinnen
Lochowicz/Gerlic 0:2 (-20,-19), besiegte aber die Indonesierinnen Risma/Yayah
2:0 (9,16). Am Samstag geht es in den Gruppen-Spielen noch gegen die
Indonesierinnen Linda/Muka-dimah, die Lokalmatadorinnen sind laut Papierform das
schwächste Team in Pool H.
Mit
einem weiteren Sieg stünden die Österreicherinnen in der Runde der letzten 16,
Florian Gosch/Bernhard Strauß haben diese Phase beim FIVB-Challenger in Athen
hingegen schon hinter sich. Der Steirer und der Salzburger besiegten am Freitag
beim Olympia-Testturnier im Hafengebiet der griechischen Hauptstadt die Letten
Grinbergs/Stals 2:0 (18,19). Im Viertelfinale am Samstag geht es gegen den
Sieger der Partie der Schweden Magnusson/Brinborg gegen die Ukrainer Chuduleij/Babich.
| Deutschland - Harburger Rundschau |
|
Samstag. 23. August 2003 |
TV Fischbek und das Trainergespann
Fischbek - Neun Jahre saß Knut Rettig als Trainer auf der Bank der Bundesliga-Volleyball-Frauen des TV Fischbek. Nun wird der 41-Jährige eine neue Rolle übernehmen. Aus beruflichen Gründen gab der Lehrer sein Amt auf. "Ich bleibe der Mannschaft aber ehrenamtlich verbunden", sagte Knut Rettig, "ich bin ab sofort Berater des Teams." Offiziell wird Marina Chuxeeva neue Spielertrainerin beim Bundesligaclub. Johnny de Westreicher, Ehemann von Zuspielerin Jelena Keldibekowa de Westreicher, ist ihr Assistent.
Das Trio hat diese Woche über die interne Arbeitsverteilung gesprochen. So wird der bisherige Coach die grobe Gesamtplanung des Trainings gestalten. In der Halle wird er jedoch nicht das Kommando haben. "Wenn ich es schaffe, gucke ich aber zu", so Rettig. Johnny de Westreicher, der trotz seines deutsch klingenden Namen nur Spanisch spricht, soll die sportlichen Übungen leiten und dann coachen, wenn Marina Chuxeeva auf dem Feld stehen sollte. Rettig übernimmt auch Teile der Öffentlichkeitsarbeit. "Außerdem bin ich Ansprechpartner für Probleme der Spielerinnen - außer in finanziellen Fragen", sagte er.
Der
Ehrgeiz, die Rolle als Trainerin auszufüllen, darf Marina Chuxeeva zugesprochen
werden. Die eingedeutsche Kasachin muss noch ihren Trainerschein für die
Bundesliga machen. Ob diese in Deutschland einmalige Konstruktion eines
Trainergespanns in der höchsten Spielklasse funktionieren kann, wird sich
zeigen.
masch
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
|
Samstag. 23. August 2003 |
Recht: Beim Spielen am Strand verletzt
Beim
Ägypten-Urlaub spielte ein Gast am Strand barfuß Volleyball, obwohl reichlich
Steine im Sand lagen. Er ritzte sich die rechte Fußsohle an einem
scharfkantigen Brocken auf und forderte vom Veranstalter Minderung des
Reisepreises sowie Schmerzensgeld. Die Richter stellten hier fest: Die Gefahr,
bei sportlichem Tun verletzt zu werden, zählt auch während des Urlaubs zum
"allgemeinen Lebensrisiko". Soll heißen: Keine Rede von einem
Fehlverhalten des Veranstalters, sondern persönliches Pech (AG Bad Homburg, Az.
2 C 3259/02 '12').
wog
| Deutschland - Volksstimme Magdeburg |
|
Samstag. 23. August 2003 |
Auftaktsieg
der Favoriten bei Beachvolleyball-Meisterschaft
Timmendorfer Strand - Die Europameister Markus Dieckmann und Jonas Reckermann haben mit einem klaren Auftaktsieg ihre Favoritenrolle bei den deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften unterstrichen.
Die
Ranglisten-Ersten aus Moers gewannen das Eröffnungsspiel in Timmendorfer Strand
gegen Oliver Oetke/Drazen Slacanin (Grafing/Hamm) mit 2:0. Nach drei Siegen
steht das an Nummer eins gesetzte Frauen-Nationalteam Susanne Lahme/Danja Müsch
(Düren) bereits im Halbfinale.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
|
Samstag. 23. August 2003 |
timmendorfer strand – Thorsten Schoen und Jan-Erik Gatzke (Foto, von links) sind bei der deutschen Meisterschaft der Beachvolleyballer in Timmendorfer Strand mit einer Niederlage gestartet. Die Kombination aus Schüttorf und Hannover unterlag dem an Position sechs gesetzten Duo Thomas Kröger/Kay Matysik glatt in zwei Sätzen mit 17:21 und 15:21. Gatzke/Schoen, die Elften der Setzliste, müssen heute gegen die drei Plätze schlechter eingestuften Manuel Rieke und Hannes Ambelang gewinnen, um nicht vorzeitig auszuscheiden.
Genau das wiederfuhr gestern der für den USC Münster spielenden Emlichheimerin Johanna Reinink und ihrer Partnerin Delia Schultrich, die gegen Frank/Schmidt (15:21, 9:21) und Fischer/Piasecki (18:21, 12:21) unterlagen.
Hingegen
haben die Europameister Markus Dieckmann und Jonas Reckermann mit einem klaren
Auftaktsieg ihre Favoritenrolle unterstrichen. Die Ranglisten-Ersten aus Moers
gewannen das Eröffnungsspiel gegen Oliver Oetke/Drazen Slacanin (Grafing/Hamm)
mit 2:0. Nach drei Siegen steht das an Nummer eins gesetzte Frauen-Nationalteam
Susanne Lahme/Danja Müsch (Düren) bereits im Halbfinale.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
|
Samstag. 23. August 2003 |
U20-Nationalmannschaft
verabschiedet sich nach klarem 3:0-Sieg
Das
letzte Testspiel vor der Weltmeisterschaft in Thailand für die deutschen
U20-Volleyballerinnen hätte besser nicht laufen können. Der 3:0 (25:22, 25:18,
25:20)-Sieg gestern Abend über die niederländische Nationalmannschaft war nie
in Gefahr.
Emlichheim – Einige Zuschauer kamen gestern Abend schon vom Zugucken ins Schwitzen. Als die U20-Volleyball-Nationalspielerinnen aus Deutschland und den Niederlanden in der Emlichheimer Vechtetalhalle aufeinander trafen, ging es heiß her. Einzig die deutsche Nationalmannschaft bewahrte einen kühlen Kopf, sodass Bundestrainer Rudi Sonnenbichler gleich nach Spielende dem Hallensprecher ein Zeichen gab: Seine Mannschaft hatte noch nicht genug. Die erste Sechs trat nach nur zehnminütiger Pause gegen die Reserve-Spielerinnen für zwei weitere Sätze an. Da konnten die erschöpften Niederländerinnen nur kopfschüttelnd das Feld verlassen.
Vier Mal standen sich
die beiden Teams in dieser Woche gegenüber. Die deutschen Spielerinnen
verbrachten ihr Trainingslager in Emlichheim, die Holländerinnen weilten in
Apeldoorn; 2:2 lautet die Bilanz nach den vier Aufeinandertreffen.
Delegationsleiterin Patricia Hoesch war zufrieden: "Rudi hatte sich fest
vorgenommen, heute mit seinen Spielerinnen zu gewinnen. Er wollte sich natürlich
angemessen vom deutschen Publikum verabschieden."
Die 500 Besucher in der Vechtetalhalle werden
Sonnenbichler das Lebewohl nicht leichter gemacht haben.
Lautstarken Applaus gab es, als ihm jede seiner Spielerinnen vor dem ersten Satz eine Sonnenblume als Anspielung auf den Nachnamen des Bundestrainers samt Küsschen gab. Aber auch der Verlauf der Begegnung stimmte den Nationalcoach froh: Seinen Spielerinnen gelang es zwar nicht immer, sich entscheidend abzusetzen, doch wenn die Gegnerinnen zu dicht aufdrängten, machten sie die entscheidenden Punkte zum Satzgewinn, allen voran Mannschaftsführerin Kathleen Weiss, die wie Tina Gollan (beide Schweriner SC) und Bettina Stumpf (SSV Ulm) auf sich aufmerksam machte.
SCU-Trainer
Pierre Mathieu ließ es sich nicht nehmen, das Spiel mit seiner eigenen
Mannschaft zu verfolgen. "Es ist schön zu sehen, wie der Nachwuchs
arbeitet, auch wenn die Holländerinnen müde wirkten. Die Deutschen waren in
der Abwehrarbeit sehr gut. Dennoch werden es beide bei der WM schwer haben. Den
Deutschen fehlt eine große Zuspielerin, denn auf sie ist das Spielsystem in
diesem Land ausgerichtet." Wenn’s an der Technik manchmal auch noch ein
bisschen gehapert hat, eins beherrschen die 17- bis 19-jährigen Mädchen, die
am 3. September ihre Reise zur WM gen Thailand antreten, perfekt: Selten hat man
deutsche Sportlerinnen die Nationalhymne so lautstark mitsingen hören.
Judith
Forysch
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel