News

Montag, 25. August 2003 

Dieckmann/Scheuerpflug sind Deutsche Meister 2003 !
Power-Frauen in Zinnowitz
Junioren: Zwischenrunde sicher erreicht!
DVV-Auswahl gewinnt gegen Spanien 3:2
Volleyballer bezwingen Spanien
Volleyball-Verband vergibt Beach-EM nach Timmendorf
Erster Beach-Volleyball-Turniersieg für Chinesinnen
DVV-Frauen tanken Selbstvertrauen
Nicht immer faires Xbox-Spiel
Meistertitel für Tonya Williams und Ines Pianka
Maria Wendisch holt mit Sylvia Andreas den Titel
Atmosphäre als Trostpflaster
Durchfall stoppte Titelverteidiger Pohl/Rau
"Adler" noch nicht meisterlich
Rund 350 Volleyballer suchten beste Mannschaften

August 2003

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Juli 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Vodafone Masters-News 

Montag. 25. August 2003

Dieckmann / Scheuerpflug sind Deutsche Meister 2003 !

Timmendorfer Strand bekommt die EM 2004!

Timmendorfer Strand, 24. August 2003. Das Duell der Dieckmann-Brüder bei den Deutschen Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften hat Christoph (Berlin) für sich entschieden. „Inzwischen haben wir ja schon Routine gegeneinander zu spielen“, sagte Christoph Dieckmann auf der Pressekonferenz. „Auf dem Feld will natürlich jeder gewinnen, aber danach freuen wir uns auch für den anderen.“ Gemeinsam mit Andreas Scheuerpflug (Berlin) besiegte er im Finale in Timmendorfer Strand Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (beide Moers) in zwei Sätzen. 

Der erste Satz war äußerst umkämpft und wurde mit dem dritten Satzball erst beim Stand von 26:24 entschieden. Umso klarer beherrschten Dieckmann / Scheuerpflug den zweiten Satz. Eine Serie von fünf Punkten in Folge brachte die Vorentscheidung beim Stande von 13:6. Christoph Dieckmann schenkte sich den ersten Meistertitel seiner Karriere selbst und verwandelte den Matchball mit einem Block zum 21:11. „Ich danke Andreas Scheuerpflug, dass er mir, nach drei Vizemeisterschaften, das Siegen gezeigt hat“, sagte Christoph Dieckmann beim Siegerinterview. Für Partner Andreas Scheuerpflug war es bereits der vierte Deutsche Meistertitel (1994, 1999, 2000), mit dem dritten Partner.

Das kleine Finale der Deutschen Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften haben Julius Brink und Kjell Schneider gewonnen. Nachdem sie sich im letzten Jahr mit dem vierten Platz begnügen mussten, hat es zum ersten Mal in ihrer Karriere für den Sprung auf das Siegerpodest gereicht. Sie gewannen gegen das Nationalteam David Klemperer / Niklas Rademacher (Hildesheim / Giesen) in drei Sätzen (21:18, 13:21, 15:9).

Bei der Siegerehrung wurde Thomas Hikel (Bottrop), der seine letzte Saison spielte, von Markus Dieckmann im Namen aller Spieler verabschiedet. Andreas Scheuerpflug übernahm die Verabschiedung seines ehemaligen Partners Oliver Oetke (Grafing), der sich nach seiner achten DM-Teilnahme vom aktiven Sport zurückzieht.

Zum wertvollsten Spieler der Deutschen Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften wurde Christoph Dieckmann gekürt. Bester Angriffsspieler wurde Jonas Reckermann und für die beste Abwehrleistung wurde David Klemperer ausgezeichnet.

Vor dem Finale gab der Präsident des Deutschen Volleyball Verbandes Werner von Moltke die Vergabe der Beach-Volleyball Europameisterschaften (Juni 2004) nach Timmendorfer Strand bekannt. Der Bürgermeister von Timmendorfer Strand Volker Popp, der seit elf Jahren auf diesen Sport setzt sagte: „Wir wollten in die Champions-League, jetzt haben wir es geschafft“.

Die Deutschen Vodafone Beach-Volleyball Meisterschaften werden im nächsten Jahr erstmalig am ersten September-Wochenende vom 3.9. bis zum 5.9.2004 stattfinden.

 

Deutschland - Podeswa-News 

Montag. 25. August 2003

Power-Frauen in Zinnowitz

XxDer wunderschöne Beachvolleyball-Jahrgang 03 liegt in den letzten Zügen. Und irgendwann wird sich die Crew um den Erfinder und Tourmanager der Mastersserie, Frank Mackerodt, zum brainstorming treffen. Zum Gedankenaustausch, wie dieses Aushängeschild des nationalen Geschehens noch mehr herausgeputzt wird. Auch, um endlich vom Fernsehen als solches erkannt zu werden... weniger Turniere, keine Nebenplätze, garantierte Teilnahme der deutschen Topstars, Aufwertung einzelner Ereignisse in Richtung Grand Slam. "Vieles ist denkbar", sagt Mackerodt, "aber wir werden keine  Schnellschüsse abgeben."

Eine Neuerung im Kalender 03 hat sich seiner Ansicht absolut bewährt: Dass statt des noblen Sylt erstmals Zinnowitz auf der Ostseeinsel Usedom Mitte Juli Gastgeber war. Fantastisches Wetter, Riesenstimmung, sehr guter Besuch (rund 28 000) auf Anhieb - "Zinnowitz war die richtige Wahl", so der Hamburger.

Die Erfolgsstory Zinnowitz hängt mit mancherlei zusammen: Mit sportgeprägten Traditionen (schon zu DDR-Zeiten zentrale Sportschule für Auswahlkader, internationales Tennisturnier), mit dem Entgegenkommen des aus Hamburg stammenden Hotelbesitzers Hans Dornbusch (in seinem Baltic logieren die Hauptkämpfer des Sauerland-Boxstalls von Ottke bis Beyer, die Union-Fußballer, Grit Breuer und Co.) und nicht zuletzt mit dem Engagement von zwei Power-Frauen. "Ohne den Einsatz der Kurdirektorin Monika Schilliger und der Turnierchefin Maud Glauche wäre die Sache nicht so erfolgreich über die Bühne gegangen", sagt Mackerodt.

Zwei Frauen als Macherinnen eine Beachvolleyball-Masters -  ein Novum in der Szene. "Wir mussten schon ein bisschen Überzeugungsarbeit in der Kommune leisten. Immerhin haben wir fast eine Woche rund 400 m des Strandes blockiert", erklärt die Kurdirektorin von Zinnowitz, das jährlich offiziell 115 000 Gäste mit 765 000 Übernachtungen registriert. Doch die Resonanz auf das sportliche Highlight der Saison habe für alle Mühen entschädigt. "Dass es letztendlich geklappt hat, das verdanken wir auch der tollen Zusammenarbeit mit Frau Glauche."

Ein Kompliment, dass sich die 42-jährige Leipzigerin redlich verdient hat. Mit ihrer Marketing- und Werbeagentur "Dreieck" betreut sie unterschiedlichste kulturelle Projekte, ist aber seit je her stark im Sport engagiert: beim Bundesligisten VV Leipzig, bei Weltligaspielen, der Frauen-WM im Vorjahr hat sie mitgeholfen. "Als ich Mitte der 90-er Jahre ein Beachvolleyball-Spektakel in Frankfurt am Main sah, da war sofort der Gedanke da: Diese hochwertige Form der sportlichen Unterhaltung sollte man in die neuen Bundesländer tragen." Gesagt, getan: Maud Glauche organisierte Wettbewerbe in Binz auf Rügen, in Leipzig, in Warnemünde, in Potsdam, in Schwerin...und hat nun auch Zinnowitz auf Usedom für die nationale Beachvolleyball-Landschaft erschlossen.

Ernst Podeswa

 

Deutschland - DVV-News 

Montag. 25. August 2003

Junioren: Zwischenrunde sicher erreicht!

Nach 3:0-Sieg über China

Die DVV-Junioren haben einen Tag nach ihrem 3:0-Auftaktsieg über Indien auch ihr zweites Spiel ohne Satzverlust gewonnen. Gegen China hieß es am Ende 3:0 (25-23, 25-21, 25-15). Somit geht es morgen im Spiel gegen Russland um den Gruppensieg und die direkte Qualifikation für das Viertelfinale. 

Gewinnt die Mannschaft von Bundestrainer Michael Warm das Spiel wäre sie bereits unter den besten acht Teams platziert. Bei einer Niederlage müsste sie in einem Spiel der Zwischenrunde gegen einen Drittplatzierten einer anderen Vorrundengruppe antreten.

 

Deutschland - DVV-News 

Montag. 25. August 2003

DVV-Auswahl gewinnt gegen Spanien 3:2

Polen schlägt Niederlande 3:2!

Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat das letzte Spiel beim Vier-Nationen-Turnier im polnischen Olsztyn gewonnen. Nach den voran gegangenen Niederlagen gegen Polen (2:3) und Niederlande (1:3) besiegte die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu EM-Vorrundengegner Spanien mit 3:2 (23-25, 25-20, 18-25, 25-21, 15-12). Im letzten Turnierspiel trafen Polen und die Niederlande aufeinander. Die Gastgeber siegten mit 3:2 (25-23, 22-25, 25-21, 22-25, 15-13). Dennoch gewann die Niederlande das Turnier.

Beiden Mannschaften merkte man in diesem Spiel an, dass sie sich nicht zu sehr in die EM-Karten gucken lassen wollten. Spaniens Trainer Francisco Hervas verzichtete beispielsweise auf Diagonal-Star Rafael Pasqual und begann mit dem zweiten Zuspieler. Bundestrainer Stelian Moculescu begann erneut in einer anderen Formation. Frank Dehne, Marco Liefke, Mark Siebeck, Wolfgang Kuck, Ralph Bergmann, Stefan Hübner und Till Lieber begannen. Im Laufe des Spiels brachte der Bundestrainer jedoch auch alle anderen Spieler, bis auf Norbert Walter.

Und obwohl beispielsweise Björn Andrae auf einer ungewohnten Position spielte, tat dies der Leistung keinen Abbruch. Insbesondere gegen Ende des Spiels agierte die DVV-Auswahl stark, kamen die Aufschläge besser und stimmte die Annahme.

Als Fazit der drei Spiele von Polen meinte Co-Trainer Ulf Quell: „Die Mannschaft findet immer besser zueinander. Stefan Hübner hat sich nach seiner langen Verletzungspause weiter im Block verbessert, und auch das Angriffsverhalten sowie die Schnelligkeit werden immer besser. Die nächsten Trainingstage sowie die beiden abschließenden Spiele gegen Olympiasieger Serbien & Montenegro (in Münster am 30. August und in Trier am 31. August) sollen dazu dienen, dass er soweit wie möglich an 100% Leistungsvermögen heran kommt.“

Die Tabelle nach drei Spieltagen
1. Niederlande / 2 Siege / 8:5-Sätze
2. Polen / 2 Siege / 6:7-Sätze
3. Spanien / 1 Sieg / 7:6-Sätze
4. Deutschland / 1 Sieg / 6:8-Sätze

 

Deutschland - Netzeitung 

Montag. 25. August 2003

Volleyballer bezwingen Spanien

Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Herren hat zum Abschluss eines Vierländerturniers Spanien bezwungen. Bei der EM in zwei Wochen treffen beide Nationen erneut aufeinander.

Die deutschen Volleyballer haben zum Abschluss des Viernationenturniers im polnischen Olsztyn den ersten Sieg gefeiert. Nach zwei Niederlagen gegen den Gastgeber und gegen die Niederländer bezwang das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu zwei Wochen vor der Heim-EM vom 5. bis 14. September am Sonntag Spanien mit 3:2 (23:25, 25: 20, 18:25, 25:21, 15:12). Beide Mannschaften treffen auch in der EM-Vorrunde aufeinander.

Kapitän Hübner wieder fit

So wechselten die jeweiligen Trainer munter durch, um den Kontrahenten nicht allzu viel Informationen zu überlassen. Bei den Spaniern, die am Samstag noch Polen 3:0 bezwungen hatten, blieb der stärkste Angreifer auf der Bank. «Jetzt müssen wir die nächsten Tage richtig nutzen, um an das hundertprozentige Leistungsvermögen heranzukommen», meinte Co-Trainer Ulf Quell.

Trotz der zwei Niederlagen freuten sich die Trainer, dass Kapitän Stefan Hübner wieder fit ist. Der Italien-Legionär aus Trento war wegen Verletzungen in der Weltliga (Patellasehnen-Probleme) und in der bisherigen EM-Vorbereitung (Bänderzerrung) in diesem Jahr noch nicht eingesetzt worden. In Polen zeigte der Mittelblocker eine ansprechende Leistung, spielte im letzten Match auch durch.

Generalproben gegen Olympiasieger

Letzter Test-Kontrahent vor dem Championat in Karlsruhe, Leipzig und Berlin ist Olympiasieger Serbien und Monenegro am 30. August in Münster (18.30 Uhr) und am 31. August in Trier (15.30 Uhr). Am 1. September reist die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu zum Vorrundenspielort Karlsruhe an.

 

Deutschland - Volksstimme Magdeburg 

Montag. 25. August 2003

Volleyball-Verband vergibt Beach-EM nach Timmendorf

Timmendorfer Strand - Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat die Beach-Europameisterschaften 2004 nach Timmendorfer Strand vergeben. Wie DVV-Präsident Werner von Moltke am Rande der deutschen Meisterschaften verkündete, setzte sich der Ostsee-Kurort gegen Mitbewerber wie Rostock und Leipzig durch.

Die EM soll vom 10. bis 13. oder vom 17. bis 20. Juni stattfinden. Timmendorf ist am ersten September-Wochenende 2004 auch Austragungsort der zwölften deutschen Meisterschaften.

 

Deutschland - Volksstimme Magdeburg 

Montag. 25. August 2003

Erster Beach-Volleyball-Turniersieg für Chinesinnen

Bali - Die Chinesinnen Tian Jia und Wang Fei haben das mit 150 000 Dollar dotierte Weltserienturnier Bali Open in Indonesien gewonnen. Im Finale besiegten sie die Kubanerinnen Tamara Larrea Peraza/Dalixia Fernandez Grasset mit 21:17, 21:19. Für den Erfolg kassierten die Asiatinnen 22 000 Dollar.

Es war der erste Sieg eines chinesischen Beachvolleyball-Duos überhaupt. Deutsche Teams waren wegen der nationalen Meisterschaft an diesem Wochenende in Timmendorfer Strand nicht am Start.

 

Deutschland - Volksstimme Magdeburg 

Montag. 25. August 2003

DVV-Frauen tanken Selbstvertrauen

Berlin - Die deutschen Volleyball-Teams haben auf dem Weg zu den Europameisterschaften unterschiedliche Ergebnisse erreicht. Die Frauen konnten mit drei 3:0-Siegen über die international eher zweitklassigen Tschechinnen Selbstvertrauen tanken, die Männer kassierten in Luxemburg zwei Niederlagen (1:3 und 2:3) gegen den Atlanta-Olympiasieger Niederlande.

«Wir sind im Soll. Die Jungs werden immer besser», urteilte Männer-Bundestrainer Stelian Moculescu trotzdem. Moculescu sucht das Kräftemessen mit der Weltspitze: «Nur diese Spiele bringen uns voran.» Im Zweitvergleich, einem Tiebreak-Krimi über zwei Stunden, gelang eine deutliche Steigerung, wobei Diagonalangreifer Marco Liefke vom deutschen Meister SCC Berlin überragte.

Moculescu hat klare Vorstellungen, wie es in Richtung Europameisterschaft vom 5. bis 14. September in Karlsruhe, Leipzig und Berlin weitergehen soll. Beim Turnier in Warschau (22. bis 24. August) gegen die WM-Teilnehmer Polen, Spanien und erneut die Niederlande erwartet er «eine klare Leistungssteigerung im Aufschlag, in der Annahme und in der Feinabstimmung. Gegen Serbien und Montenegro müssen wir dann spielen wie bei der EM», sagte er zur EM-Generalprobe gegen den Olympiasieger und Europameister in Münster (30. August) und Trier (31. August).

Vor dem Turnier in Polen muss der Bundestrainer noch zwei Spieler streichen, denn dort soll das EM-Aufgebot spielen. Kapitän Stefan Hübner hat in diesem Jahr verletzungsbedingt noch kein Länderspiel absolviert. «Die EM wird kein Problem», sagt der Italien-Profi, den neuerdings eine Zerrung im Lendenwirbelbereich plagt. Zudem muss der Coach zwischen den Liberos Till Lieber (Düren) und Sebastian Prüsener (Berlin) wählen: «Das wird eine Bauchentscheidung.»

Frauen-Bundestrainer Hee Wan Lee hat die Dresdnerin Corina Ssuschke für das Qualifikations-Turnier zum Grand Prix 2004 im polnischen Pila gestrichen. Für die EM vom 20. bis 28. September in der Türkei hält er Italien-Profi Sylvia Roll noch eine Tür offen. «Ich brauche jede starke Spielerin, und sie würde die Mannschaft verstärken», meinte Lee.

Mit Libero Kerstin Tzscherlich aus Dresden, die ein gelungenes Comeback gab, hat er eine Alternative für die verletzte Grit Müller gefunden. «Wir müssen noch stabiler werden, es passieren noch zu viele leichte Fehler», forderte der Bundestrainer. Europameister Russland, Bulgarien, Polen, Griechenland und die Niederlande sind in Pila ein anderes Kaliber als die Tschechinnen.

 

Deutschland - Tomorrow 

Montag. 25. August 2003

Nicht immer faires Xbox-Spiel

Wegen des großen Erfolgs von "Outlaw Golf" schickt das Entwickler-Team Hypnotix nun seine Sportler und Sportlerinnen auf zur nächsten Herausforderung: Beach Volleyball.

Wegen des großen Erfolgs von "Outlaw Golf" schickt das Entwickler-Team Hypnotix nun seine Sportler und Sportlerinnen auf zur nächsten Herausforderung: Beach Volleyball. Dabei soll es dank 16 Akteuren etwas heißer zur Sache gehen als üblich.
Hierzu tragen, nicht nur in den Zwischensequenzen, acht weibliche und acht männliche animierte Figuren bei. Gute Spieler werden mit zusätzlicher Power belohnt und können dann per Knopfdruck aufwendig animierte "Special Moves" auslösen, etwa besonders eindrucksvolle Schmetterbälle.
Weitere Features:

·  Multiplayer für bis zu 4 Spieler, auch via "Xbox Live" 
·  Prügelspiel integriert, Kämpfe um die Zusatzpower des Gegners initiierbar 
·  Zehn Level, zwei Zusatzlevel, mehr per "Xbox Live" 
·  Training zur Verbesserung der Fähigkeiten 
·  Tutorials zur Einweisung neuer Spieler 
·  Verfügbar für Xbox und PlayStation 2

 

Deutschland - Die Welt 

Montag. 25. August 2003

Meistertitel für Tonya Williams und Ines Pianka

Bei den Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften am Timmendorfer Strand hat bei den Damen eine Serie der besonderen Art gehalten. Denn einmal mehr gelang es dem amtierenden Meisterteam nicht, den Titel erfolgreich zu verteidigen. In diesem Jahr scheiterten bei diesem Unterfangen die beiden Hamburgerinnen Stephanie Pohl und Okka Rau. Sie mussten sich im Halbfinale den späteren Siegerinnen Ines Pianka und Tonya Williams (beide Hamm) geschlagen geben.

Dabei sah es für die Titelverteidigerinnen zunächst wieder gut aus. Nach drei Siegen aus drei Spielen zogen die Hamburgerinnen sicher ins Halbfinale ein. Dort wurden sie aber von Ines Pianka und Tonya Williams sowie von einer Magenerkrankung, die sich Stephanie Pohl eingehandelt hatte, jäh gestoppt. Trotz dieses Handicaps zeigten Stephanie Pohl und Okka Rau noch ein mitreißendes Spiel und unterlagen in zwei denkbar knappen Sätzen 19:21 sowie 22:24.

Das Spiel um Platz drei musste das Duo dann aber auf Grund der Erkrankung von Stephanie Pohl absagen. Im Finale setzten sich danach Tonya Williams und Ines Pianka in drei Sätzen (18:21; 21:18; 15:13) gegen Andrea Ahmann und Jana Vollmer (Schmiden / Rottenburg) durch und machten ihren ersten Meistertitel perfekt.

Bei den Herren siegten gestern überraschend im Finale Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug (Berlin) gegen die Europameister Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (Moers) mit 2:0 (26:24, 21:11). Weniger erfolgreich war dagegen das Hamburger Team Jörg Ahmann und Axel Hager. Die Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele 2000 in Sydney verpassten den Halbfinal-Einzug durch ein 1:2 gegen Julius Brink / Kjell Schneider.  

rad

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten 

Montag. 25. August 2003

Maria Wendisch holt mit Sylvia Andreas den Titel

Dresden. Wie in jedem Jahr so fanden auch 2003 die sächsischen Meisterschaften im Beach-Volleyball während des Stadtfestes mitten in der Dresdner City statt. Ein Teil des Altmarktes verwandelte sich in einen Strand. Das Wetter spielte auch mit und viele begeisterte Zuschauer trugen zur echten Beach-Partystimmung bei. Zwei Tage lang kämpften acht Damen- und 16 Herren-Teams im Sand um Titel und Medaillen. Eine kleine Überraschung gab es bei den Frauen. Denn im gestrigen Finale setzte sich DSC-Spielerin Maria Wendisch mit ihrer Partnerin Sylvia Andreas vom VV Leipzig gegen die an Nummer eins gesetzten Rita Ketzscher/Mandy Meyer (Chemnitz/Leipzig) mit 2:1 (21:18, 16:21, 15:12) durch.

Zwar war das Sieger-Duo an Nummer zwei gesetzt und gehörte deshalb mit zu den Favoriten, doch die beiden Spielerinnen hatten sich erst kurzfristig zusammengefunden. Weil Marias angestammte Partnerin Doreen Engel mit dem DSC bereits die Vorbereitungen auf die neue Hallensaison aufgenommen hatte und mit dem Team im Trainingslager in Tschechien war, musste sich Maria Wendisch nach einer neuen Teamgefährtin umsehen. Zum Einspielen hatte das Duo nicht viel Zeit, nur ein Turnier absolvierten beide am Wochenende zuvor in Grimma. "Deshalb hatte ich nie gedacht, dass wir hier gleich gewinnen können", gab Maria zu. Doch es lief besser gedacht, lediglich ein Spiel gab die neue Kombination ab (gegen Stöckmann/Stolte), die anderen vier Partien wurden alle gewonnen. Im Finale legten die Medizinstudentin und ihre Gefährtin einen guten Start hin und gewannen den ersten Satz. Doch im zweiten Abschnitt ließ die Konzentration etwas nach und so konnten die Gegnerinnen ausgleichen. "Im dritten Durchgang haben wir dann nochmal angezogen und uns heiß gemacht", so Maria Wendisch und sie fügte hinzu: "Unsere Finalgegnerinnen hatten vorher so ziemlich alle Turniere gewonnen und sie wollten unbedingt den Titel holen, weil sie noch nie Sachsenmeisterinnen waren. Doch da konnten wir ihnen einen Strich durch die Rechnung machen." Auf Platz drei kamen mit Kristin Stöckmann und Ulrike Stolte zwei weitere DSC-Spielerinnen. Sie hatten sich im "kleinen Finale" gegen Vereinsgefährtin Luise Brandt und Anne Richter (Boxberg) durchgesetzt.

Bei den Herren ging der Titel nach Markranstädt. Axel Roscher und Sebastian Kynast bezwangen in einem spannenden und zum Teil gutklassigen Finale Robert Feustel und Alexander Plaschnick (VV Leipzig/Markranstädt) mit 2:1 (10:21, 21:16, 15:13). Der Dresdner Uwe Voigt, der mit Rico Schück vom VV Leipzig antrat, belegte Rang vier.

Astrid Hofmann

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten 

Montag. 25. August 2003

Atmosphäre als Trostpflaster

Beach-Volleyball Gatzke/Schoen kommen bei DM nicht über Vorrunde hinaus

Sommer, Sonne, Strand: Thorsten Schoen und Jan Erik Gatzke hatten am Wochenende bei der deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand einige Möglichkeiten die drei reizvollen Komponenten des Beach-Volleyballs zu genießen. Der Grund: Sie schieden schon in der Vorrunde aus und wurden 13.

Timmendorfer Strand/ DPA/HIS/ – Mit 1:2 (21:17, 11:21, 15:7) verlor das Beach-Volleyball-Duo Thorsten Schoen und Jan-Erik Gatzke ihr zweites Spiel – und die Möglichkeit, sich für die Endspiele zu qualifizieren. Nach der deutlichen Niederlage am vergangenen Freitag waren der Schüttorfer und Hannoveraner Sportler in die Verliererrunde gerutscht. Fünf Siege in Folge hätten sie benötigt, um sich doch noch in die Endrunde zu manövrieren – gereicht hat es letztendlich nur für Platz 13.

Dabei waren die drei Plätze schlechter eingestuften Manuel Rieke und Hannes Ambelang keine Unbekannten für Gatzke/Schoen. Im Gegenteil: Im Laufe der vergangenen Saison behielten sie gleich zwei Mal die Oberhand gegen die Berliner Rieke/Ambelang. So verlief der erste Satz auch strikt nach Plan. Gatzke/ Schoen kamen gut ins Spiel, lagen durchgehend vorne und gewannen verdient mit 21:17. Das Duo aus der Hauptstadt stand unter Zugzwang, änderte die Taktik und schlug fortan mit mehr Risiko auf. Das Zusammenspiel von Blocker Schoen und Abwehrspieler Gatzke lief nicht mehr zusammen, sie mussten den Satz mit 11:21 verloren geben. Schoen: "Obwohl wir den ersten Satz gewonnen hatten, hat uns das keine Sicherheit gegeben." Dem konnte sein Partner nur zustimmen: "Im zweiten Satz waren wir dann völlig raus", sagt auch Jan-Erik Gatzke.

Die Entscheidung musste also im Tie-Break fallen. Zwar gingen Schoen/Gatzke noch mit 5:3 in Führung, verloren allerdings dennoch mit 7:15. "Im Satz hatte ich immer noch das Gefühl, dass wird noch gewinnen können", reflektierte der Schüttorfer Volleyballer.

Da die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft das ausgegebene Saisonziel war, konnten Gatzke/Schoen die Endrundenspiele ohne große Trauer genießen und die tolle Atmosphäre in Timmendorfer Strand erleben. Ein kleiner Wehrmutstropfen blieb dann aber doch: Hätte das Duo sein zweites Spiel gewonnen, hätten die beiden in Runde drei gegen Marvin Polte und Tom Hikel gespielt –und zwar nicht wie zuvor auf einem der vier Nebenplätze, sondern vor 6000 Zuschauern auf dem Centercourt.

Vor denen trugen Christoph und Andreas Diemann ihr Bruderschaftsduell im Finale aus: Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerflug (Berlin) haben gegen die Europameister Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (Moers) die Nerven behalten und sich den ersen gemeinsamen nationalen Meistertitel überraschend deutlich mit 2:0 (26:24, 21:11) gesichert. Beide Nationalteams unterstrichen ihre gute Saisonform und wollen am nächsten Wochenende bei den Europameisterschaften in Alanya/Türkei auf dem Treppchen stehen. "Andi hat mir gezeigt, wie man hier gewinnen kann", sagte der überragende Christoph Dieckmann. Sportlich dominieren die beiden Dieckmann-Duos die deutsche Szene und haben ihre Olympia-Tickets nach Athen so gut wie in der Tasche.

Bei den Frauendominierten die ehemaligen Hallen-Nationalspielerinnen Ines Pianka und Tonya Williams, die ihren ersten Titel im Sand holten. Das Duo aus Hamm besiegte Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) mit 2:1 (19:21, 21:18, 15:13).

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Montag. 25. August 2003

Durchfall stoppte Titelverteidiger Pohl/Rau

Beachvolleyball: Ines Pianka/Tonya Williams und Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug wurden Meister.
Timmendorfer Strand - Als Volker Popp, der Bürgermeister des Ostseebades Timmendorfer Strand und Gastgeber der deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften, am Sonnabendmorgen kurz vor sechs Uhr auf dem Rückweg vom Brötchenholen stürzte und sich Schürfwunden an Hand und Arm zuzog, war Stephanie Pohl (25) der Appetit längst vergangen. Bereits am Vorabend hatte sie beim Essen mit Sandra Hamann, der PR-Managerin ihres Ausrüster Venice Beach, kaum einen Bissen herunterbekommen. Am Morgen wurde ihr richtig übel. Der Hamburger Turnierarzt Michael Tank stellte wässrigen Durchfall und leichtes Fieber fest. Mit infundierten Nährlösungen und einem persönlich erlaubten Brechmitteleinsatz versuchte der Doktor sie fürs mittägliche Halbfinale zu therapieren.

Die Intensivmedizin half nur bedingt. Während ihre Partnerin Okka Rau (26) gegen die späteren Meister Ines Pianka (34)/Tonya Williams (35) in Abwehr und Angriff brillierte, konnte Pohl ihre Unpässlichkeit kaum kaschieren. Dennoch verloren die Titelverteidiger vom TV Fischbek nur ärgerlich knapp - 19:21, 22:24. Zum Spiel um Platz drei traten Pohl/Rau nicht mehr an, und bei der Siegerehrung aller 16 Frauenduos musste die dreimalige "Beachvolleyballerin des Jahres" ohne ihre Kollegin ins mit 6000 Fans überfüllte Stadion an der Seebrücke einlaufen. Freunde hatten die erschöpfte Pohl nach dem verlorenen Halbfinale in die Uniklinik Kiel gefahren.

"Das ist total ärgerlich, unser Abschneiden ist enttäuschend, denn wir haben uns gut vorbereitet", meinte Rau später. "Wenn Stephie ein bisschen fitter gewesen wäre, wären wir ins Finale gekommen." Während anschließend die nur auf der nationalen Tour aktiven Pianka und Williams, eine im Westfälischen schmetternde Amerikanerin, die ihren US-Pass behalten will, mit 2:1-Sätzen gegen das Nationalteam Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) ihre wohl letzte Chance auf den Titel nutzten, bangen Pohl/Rau um ihre EM-Teilnahme im türkischen Alanya (28.-31. August). Die Entscheidung fällt heute nach der finalen Diagnose. Tank: "Es könnten Salmonellen oder ein Virus sein."

Den Strapazen der jüngsten Asien-Tour mit Welt-Turnieren in Japan und China hatten auch die topgesetzten Susanne Lahme/Danja Müsch (Köln) im Halbfinale Tribut zollen müssen. Sie unterlagen Ahmann/Vollmer 0:2 und sagten danach ihren EM-Start ab. "Wir sind völlig platt", meinten beide.

Obwohl sie in der Türkei in die Qualifikation müssen, wollen die Olympiadritten Jörg Ahmann (37) und Axel Hager (34) dort wieder angreifen. Nachdem die aufschlagstarken Altmeister bei ihrem zehnten Start in Timmendorfer Strand die Titelverteidiger Hikel/Polte mit 2:0-Sätzen ausgeschaltet hatten, verpassten Ahmann/Hager (Fellbach/ETV) beim emotionsgeladenen 1:2 gegen Julius Brink/Kjell Schneider den Sprung ins Halbfinale. "Im Zuspiel und Angriff klappt die Abstimmung noch nicht perfekt", analysierte Hager. Die Hälfte des Preisgeldes für Platz fünf (2200 Euro) wird Hager gleich wieder ausgeben: Am 2. September heiratet er seine langjährige Freundin Sabine Ibbeken - und verzichtet dafür auf das Weltserienturnier auf Mallorca. Den Grand Slam in Los Angeles (17.- 21. 9.) aber wollen die Eheleute mit der Hochzeitsreise verbinden.

Deutsche Meister wurden erstmals gemeinsam die vom Hamburger Bernd Schlesinger trainierten Berliner Christoph Dieckmann (27)/Andreas Scheuerpflug (36), die im Finale Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) überraschend klar 26:24, 21:11 besiegten. Als Gewinner stand auch Frank Mackerodt dar. Wegen des Erfolges der Beachserie - mit mehr als 57 000 Zuschauern zum Abschluss in Timmendorfer Strand - verlängerte der deutsche Verband den Vertrag mit der Hamburger Agentur MNP bis 2008.

str/rg

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Montag. 25. August 2003

"Adler" noch nicht meisterlich

Geheimnisse werden von den Verantwortlichen des Volleyball-Zweitligisten Moerser SC nicht mehr gemacht. Die Marschroute steht fest, der Wiederaufstieg in das Oberhaus scheint schon jetzt beschlossene Sache. Beim knappen 3:2-Erfolg (23:25, 25:17, 25:15, 23:25, 18:25) im Vorbereitungsspiel in Bottrop sahen die "Adler" allerdings alles andere als meisterlich aus.

"Nach dem knochenharten Training der vergangenen 14 Tage konnte es noch nicht besser klappen", erklärte MSC-Trainer Igor Arbutina. "Ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf." In der Tat merkte man den Grafenstädtern mit Zuspieler Huib den Boer, den Annahmespielern Teodor Hirs und Pieter-Jan Waale, den Mittelblockern Mario Ramadza und Sascha Bandow, Ferdinand Stebner auf diagonal sowie Libero Dejan Jazic ihre Müdigkeit deutlich an. Aber dennoch schien der Sieg nie gefährdet.

Ein Wiedersehen gab es mit drei bekannten Ex-Moersern. Wer erinnert sich nicht an den "General", Johan Verstappen, der als Trainer den tiefen Fall des MSC nicht verhindern konnte. Er trainiert nun den VC Bottrop. Aber auch Torben Mols und Christian Meva´a trafen auf dem Parkett auf eine Moerser Mannschaft, die ihr Gesicht - wieder einmal - völlig verändert hat.

(dap)

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Montag. 25. August 2003

Rund 350 Volleyballer suchten ihre besten Mannschaften

Boek Am vergangenen Sonnabend fand auf der Waldsportanlage in Boek das vielbeachtete 11. Waldpokalturnier im Volleyball statt. 32 Mannschaften aus den alten und neuen Bundesländern, rund 350 Spieler, nahmen an dem Ausscheid teil, der auf acht Spielfeldern die Besten im Frauen- und Männerbereich ermittelte.

Beim Männer-A-Turnier siegte Titelverteidiger Team Diehn, gefolgt vom VC Norderstädt Hamburg und Victoria Templin. Bei dem Frauen-A-Turnier stieg Fortuna Templin aufs Siegerpodest. Den Zweiten machte der TSV 76 Leipzig und auf Platz drei landete Wittenberge.

Beim Männer-B-Turnier siegte der SV Wolfen Nord, vor Turbine Potsdam und dem TV Friedeburg. Die B-Frauen führt der VSV Grün-Weiß Schwerin an, gefolgt vom FSV Kiefernheide und den Blau-Weißen Perlen. Die Boeker Mannschaft des SG F/E Boek 1990 e. V., der gastgebende Verein, erspielte sich den 10. Platz.

T. M

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel