|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| International - FIVB-News |
|
Dienstag. 26. August 2003 |
Tian
und Wang Fei schreiben Geschichte in Bali
Bali,
Indonesien, 24. August 24, 2003 Die Chinesinnen Tian Jia und Wang Fei haben
beim mit 150'000 Dollar dotierten Bali Open am Sonntag ihren Namen in die
Beachvolleyball-Geschichtsbücher geschrieben: zum ersten Mal überhaupt hat ein
chinesisches Team anlässlich der SWATCH-FIVB World Tour eine Goldmedaille
gewonnen, dank dem Finalsieg über die Kubanerinnen Tamara Larrea Peraza /
Dalixia Fernandez Grasset. Die Chinesinnen überzeugten beim 21-17, 21-19-Sieg
mit einer Mischung aus kraftvollen Services, einer starken Defensive und gefühlvollem
Spiel am Netz, so dass der Siegerscheck von 22'000 Dollar verdient war.
Die
topgesetzten Tschechinnen Eva Celbova / Sona Novakova wurden Dritte, dank dem
Sieg über die Chinesinnen You Wenhui / Wang Lu of China mit 21-15, 21-10. Die
Zuschauer im vollen Stadion an der Petitenget Beach von Bali erlebten ein
spannendes Endspiel auf hohem Niveau, trotz tropischer Verhältnisse. " Ich
glaube, wir haben heute sehr gut serviert und machten kaum Fehler ", sagte
die 22-jährige Wang Fei, deren beste World TourKlassierung bisher ein fünfter
Rang war . " Die Kubanerinnen servierten hauptsächlich auf mich, weil ich
die Unerfahrenere bin. Aber meine Partnerin hat so genau gespielt, dass viel
Druck von mir weggenommen wurde. Ich glaube, der Unterschied war, dass wir beide
so gut servierten." Dank herausragender Verteidigung und guter
Servicearbeit holte sich Tian auch die Auszeichnung als wertvollste Spielerin
des Turniers ( Speedo Most Valuable Player Award ), während ihre Partnerin mit
dem schnellsten Service (SWATCH Fastest Service Award) mit 77.5 km/h glänzte.
Beachvolleyball
ist in China noch ein sehr junger Sport mit viel Entwicklungspotenzial, und
dieser Sieg und der vierte Platz wird den Boom weiter fördern. "Wir sind
so stolz darauf, als erstes chinesisches Team eine Goldmedaille im
Bechvolleyball gewonnen zu haben und wir möchten unserem Verband ganz herzlich
für die grosse Unterstützung danken“, freute sich Tian. „Hoffentlich wird
das dazu beitragen, das Spiel in China weiter zu verbreiten."
Auch
für die Kubanerinnen war der Sprung aufs Podest der bisherige Karrierehöhepunkt,
nachdem bisher ein vierter Rang aus Rhodos zu Buche stand. "Die Chinesinnen
waren sehr stark in der Verteidigung und mit dem Service. Sie waren bereit, um
jeden Ball bedingungslos zu kämpfen", lobte Peraza ihre Gegnerinnen.
Die
Tschechinnen Celbova und Novakova wurden von den Kubanerinnen im Halbfinal in
zwei Sätzen geschlagen, konnten sich aber ebenfalls mit ihrem ersten
Podestplatz trösten. Nach einer Woche Pause wird die SWATCH-FIVB World Tour
nach Europa ziehen, zum Milan Open nach Italien.
| Deutschland - www.volleyball.de |
|
Dienstag. 26. August 2003 |
Souveräner Auftritt der deutschen Junioren-Nationalmannschaft (Jahrgang 1983/84) bei der Weltmeisterschaft in Teheran (Iran). Mit 3:0 (25:22, 25:21, 25:15) setzte sich das Team um Kapitän Jochen Schöps im zweiten Vorrundenspiel gegen China durch. "Das war eine super Mannschaftsleistung", freute sich Schöps. Die Deutschen haben damit Platz zwei in der Vorrunde schon sicher und durch einen Sieg im morgigen Topspiel gegen Russland (14.30 Uhr MEZ) sogar die Möglichkeit, als Erster direkt ins Achtelfinale einzuziehen.
Wie schon in der ersten Partie gegen Indien ließen die Spieler von Bundestrainer Michael Warm nie Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Sowohl im ersten als auch im zweiten Satz führte die deutsche Auswahl komfortabel, ließ die Chinesen dann aber noch einmal herankommen. In Abschnitt drei allerdings zog die DVV-Truppe ihr Spiel durch und gewann entsprechend souverän. Hoch einzuschätzen ist der Sieg auch, weil fast alle Spieler gesundheitlich angeschlagen ins Spiel gingen. Ein Magen-Darm-Virus kursiert im Team. "Besonders Robert Kromm, Jochen Schöps und Thorge Kiwitt waren geschwächt", sagte Mannschaftsarzt Stephan Temme.
"Das war aus psychologischer Sicht vielleicht das schwerste Spiel, das wir je bestreiten mussten", sagte Warm. "Der Druck war unheimlich groß. Schließlich ist es immer besonders schwer, wenn man kurz davor ist, sich einen Traum zu erfüllen." Den Traum, unter die besten zwölf Team zu kommen, haben sich die Deutschen bereits erfüllt. Ein Sieg gegen Russland wäre das I-Tüpfelchen. "Wir haben unser Ziel jetzt schon erreicht und können jetzt nur noch gewinnen", so der Coach. Auch Mittelblocker Christian Dünnes geht pragmatisch in die Partie: "Das ist die erste Chance, das Achtelfinale zu erreichen. Wenn es nicht klappt, haben wir ja in den Überkreuzspielen noch eine."
Cornelia
Kurth
| Deutschland - www.volleyball.de |
|
Dienstag. 26. August 2003 |
Junioren-WM:
Chancenlos gegen Russland
Deutschland in der Zwischenrunde gegen Kanada!
Die Revanche ist der russischen Junioren-Auswahl gelungen: Nachdem sie im vergangenen Jahr gleich drei Mal gegen die deutschen Youngster verloren hatte, setzte sie sich im letzten Vorrundenspiel bei der Weltmeisterschaft in Teheran (Iran) deutlich durch. Beim 0:3 (19:25, 16:25, 22:25) war das DVV-Team chancenlos. "Die Russen waren einfach aggressiver, sie wollten unbedingt gewinnen", urteilte Bundestrainer Michael Warm.
Deutschland trifft als Gruppenzweiter Überkreuzvergleich am 27. August (16.30 Uhr MEZ) auf Kanada und kann mit einem Sieg ins Viertelfinale einziehen.
In allen drei Sätzen gelang es den Russen, die deutsche Spieler in der Annahme konsequent unter Druck zu setzen. Diese wiederum schafften es dadurch nicht, ein erfolgreiches Angriffsspiel aufzuziehen. Zudem produzierte die Mannschaft um Kapitän Jochen Schöps viel zu viele Fehlaufschläge und blieb auch im Block weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. "Die Spieler haben schon am Anfang zu viele leichte Fehler gemacht", so Warm. "Danach haben sie Angst bekommen und hatten keine Chance mehr, zu gewinnen."
In der Zwischenrunde wartet mit Kanada nun ein gut bekanntes Team auf die DVV-Auswahl. Während der WM-Vorbereitung trafen beide Mannschaften bereits zwei Mal aufeinander: Einmal gewannen die Kanadier mit 3:1, beim anderen Spiel behielten die Deutschen mit 3:1 die Oberhand. "Das ist nicht mein Lieblingslos", so Warm. "Von den drei möglichen Gegnern Ägypten, Slowakei und Kanada, ist es der schwerste Gegner." Kanada gilt als ausgeglichen besetztes Team mit besonderen Stärken im Bereich Block-Feldabwehr.
Die weiteren Begegnungen der Zwischenrunde: Seeding Group (Runde der Gruppenersten, die schon für das Viertelfinale qualifiziert sind) Russland - Brasilien, Korea - Serbien und Montenegro.
Elimination Group (Runde der Gruppenzweiten und -dritten. Die Sieger qualifizieren sich für das Viertelfinale) Iran - Slowakei, Ägypten - Bulgarien, Polen - Indien, Kanada - Deutschland
Zuletzt: Mit Italien ereilte bereits eine Mannschaft aus dem erweiterten Favoritenkreis überraschend das Aus. Der Junioren-Europameister 2002 wollte das Halbfinale erreichen, verlor aber die Vorrundenpartien gegen Bulgarien, Serbien und Montenegro sowie die Slowakei und muss nun die Heimreise antreten.
Cornelia
Kurth
| Deutschland - DVV-News |
|
Dienstag. 26. August 2003 |
Anfangszeiten
bei der Grand Prix Qualifikation vorgezogen!
Die polnischen Ausrichter haben für die Grand Prix Qualifikation vom 26.-31. August in Pila alle Anfangszeiten um eine Stunde vorgezogen. Aus TV-Gründen beginnen auch die Spiele der deutschen Mannschaft nun etwas eher. Die drei Erstplatzierten der sechs teilnehmenden Teams Russland, Polen, Bulgarien, Niederlande, Griechenland und Deutschland haben das Startrecht für den Grand Prix 2004 in Italien.
Der 12er Kader für die Grand Prix Qualifikation: Kathy Radzuweit, Julia Schlecht, Judith Sylvester (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Olessya Kulakova, (RC Cannes/Frankreich), Katja Wühler (Rote Raben Vilsbiburg), Tanja Hart (SSV Ulm ALIUD PHARMA), Christina Benecke (TVF PHOENIX Hamburg), Angelina Grün (Foppapedretti Bergamo/Italien), Anika Schulz (Schweriner SC), Cornelia Dumler, Atika Bouagaa (beide USC Münster), Kerstin Tzscherlich (Dresdner SC)
Der
aktualisierte Spielplan der deutschen Mannschaft in Pila:
26.8. um 19.00 Uhr: GER – POL
27.8. um 16.30 Uhr: GER – BUL
28.8. um 16.30 Uhr: GER – NED
30.8. um 14.00 Uhr: GER – RUS
31.8. um 14.00 Uhr: GER - GRE
| Deutschland - DVV-News |
|
Dienstag. 26. August 2003 |
Universiade:
Erfreuliche Siege für die adh-Auswahl!
Die deutsche Universitäts-Nationalmannschaft schlägt sich bei der Universiade in Daegu/Südkorea bisher mehr als prächtig. Im vierten Spiel gab es heute den vierten Sieg. Dabei musste sich Italien mit 0:3 (21-25, 23-25, 16-25) geschlagen geben. Vorher hatte es Siege gegen Taiwan (3:1), Südafrike (3:0) und Mexiko (3:0) gegeben. Das letzte Gruppenspiel findet morgen gegen Frankreich statt.
Nach
diesen Siegen haben die deutschen Spieler von Trainer Claude Weber sehr gute
Chancen für den Einzug in das Viertelfinale (Platz 1-8)
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
|
Dienstag. 26. August 2003 |
Beach
EM 2003 in Alanya - Der Vorbericht
Vom 27. bis 31.
August treffen sich die europäischen Topstars bei der Europameisterschaft 2003
im türkischen Alanya. Dabei können sich die Fans auf nahezu alle europäischen
Spitzenduos freuen. Bei den Herren werden die amtierenden Europameister Markus
Dieckmann und Jonas Reckermann (Nummer 15 der Setzliste) ebenso die deutschen
Farben vertreten, wie Julius Brink/Kjell Schneider (NUmmer 14 der Setzliste) und
Jörg Ahmann/Axel Hager, die in die Qualifikation müssen. Die frischgebackenen
Deutschen Meister Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug haben ihre
Teilnahme abgesagt. Bei den Damen werden aller Voraussicht nach Stephanie Pohl
und Okka Rau antreten (Nummer 4 der Setzliste). Die weiteren deutschen
Nationalteams: Andrea Ahmann und Jana Vollmer (Nummer 6 der Setzliste), sowie
Helke Claasen und Judith Deister (Qualifikation).
Europäische Spitzenduos am Start
Neben
den deutschen Akteuren kann sich vor allem die Herrenkonkurrenz bei der
Europameisterschaft sehen lassen. So sind die Schweizer Sascha Heyer und Markus
Egger in Alanya an Position 1 gesetzt. Gefolgt von Hoidalen/Kjemperud aus
Norwegen, Laciga/Laciga (Schweiz) und Berger/Doppler auds Österreich. Kein
leichtes Unterfangen also für Markus und Jonas den EM Titel des vergangenen
Jahres zu verteidigen. Bei den Damen stehen die Titelverteidigerinnen Gatelli/Perrotta
ganz oben auf der Setzliste. Auf den weiteren Rängen folgen Celbova/Novakova
aus Tschechien und Kohn/Schnyder-Benoit aus der Schweiz.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
|
Dienstag. 26. August 2003 |
Die
eigentlich gesperrten Scheuerpflug/Dieckmann siegen in Timmendorf
Für
Beach-Volleyball-Profis gibt es in Deutschland seit Jahren nur ein Ziel: die
Teilnahme an den deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand. Andreas
Scheuerpflug (36), gemeinsam mit Partner Christoph Dieckmann (27), die Nummer
zwei hier zu Lande, stand bereits drei Mal als Deutscher Meister auf dem
Siegerpodest. 1994, 1999 und 2000. Gestern kam der vierte Titel nach dem 2:0
(26:24, 21:11) gegen Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) hinzu.
Ein ungewöhnlicher
Titel für die Berliner. Denn eigentlich waren Scheuerpflug/Dieckmann vom
Deutschen Volleyball-Verband für zwei Turniere gesperrt: das Masters auf
Fehmarn und die DM in Timmendorf. Der Grund für die Strafe:
Dieckmann/Scheuerpflug sind eins von drei National-Duos, die der Verband fördert.
Zwei von ihnen werden letztlich bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen
antreten. Das Berliner Duo aber hatte ohne den Segen des Verbandes an einem
Einladungsturnier in Italien teilgenommen. Bereits im Juni hatten sie
kurzfristig die Teilnahme an einem Turnier der European Championship Tour auf
Kreta abgesagt und es vorgezogen, lieber bei einem Cup auf Rügen anzutreten.
Mit der Kreta-Absage haben sie sich auch die Chance verbaut, bei der
Europameisterschaft kommende Woche in Alanya/Türkei als DVV-Team auflaufen zu können.
Alles zusammen
keine glückliche Strategie, die bei den Funktionären des Verbandes auf
Missfallen stieß und die harte Strafe erklärt. Zwar räumte Christoph
Dieckmann ein, "dass nicht alles sauber gelaufen ist", doch damit
gaben sich die Weltranglisten-14. nicht geschlagen. Denn während die Sperre für
das Masters-Turnier dem Reglement entspricht, ist ein Ausschluss von den
deutschen Meisterschaften in den Statuten des Verbandes nicht verankert. Und so
zogen sie vor ein ordentliches Gericht, um per Einstweiliger Verfügung ihre
DM-Teilnahme zu erwirken. Die bekamen denn Dieckmann/Scheuerpflug auch. Auf
ihrer Homepage schrieben sie dazu: "Insgesamt können wir mit der Sperre
leben und hoffen, dass wir durch die Hektik der letzten zwei Wochen nicht
unseren Rhythmus verloren haben."
Klaus
Wegener
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
|
Dienstag. 26. August 2003 |
Stephanie Pohl/Okka Rau (TV Fischbek) wollen bei der EM am Wochenende in Alanya (Türkei) starten. Pohl geht es nach ihrer Magen-Darm-Erkrankung, die das Team bei den deutschen Meisterschaften zur Aufgabe zwang, wieder besser.
Ihre
Probleme, mutmaßen die Ärzte, seien höchstwahrscheinlich auf eine höhere
Menge (unschädlicher) Kolibakterien im Timmendorfer Trinkwasser zurückzuführen.
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
|
Dienstag. 26. August 2003 |
Pech
für "Deli" am Timmendorfer Strand
Ines Pianka und Tonya Williams sind die neuen
Deutschen Beachvolleyballmeister 2003. Die Hohenloher Vertretung, Delia
Schultrich von der TSG Waldenburg, landete mit ihrer Partnerin Johanna Reinink
(USC Münster) nach zwei Niederlagen auf dem 13. Rang.
Die zweite
Hohenloher Teilnehmerin Constanze Paul aus Laudenbach belegte ebenfalls den 13.
Rang. Gemeinsam mit Carola Stöwe, beide spielen beim TSV Sonthofen in der 2.
Bundesliga, war hier ebenfalls nach zwei Niederlagen das Aus gekommen. "Wir
wollten irgendwie zu viel und sind dann an uns selbst gescheitert", so
Delia Schultrich etwas enttäuscht am Timmendorfer Strand. "Aber wir hatte
keinen guten Tag, und dann kam noch Pech dazu, das kann passieren."
In der
Auftaktbegegnung gegen die Mannschaftskameradinnen von Partnerin Johanna Reinink,
Ulrike Schmidt und Silvia Frank vom USC Münster, zeichnete es sich alles
bereits ab. Zwar hielten Reinink/Schultrich anfangs immer dagegen, doch bei den
"Big Points" flatterten die Nerven, und Schmidt/Frank gewannen den
ersten Durchgang mit 21:15. Der zweite Satz sollte in die Schublade "ganze
schnell vergessen " abgelegt werden.
Mit 21:9
entschieden die Münsteraner Frank/Schmidt den Satz äußerst deutlich für
sich, und Johanna Reinink und Delia Schultrich mussten den Weg in den Looserpool
antreten. Dort hieß der nächste Gegner Fischer/Piaseki vom VC Olympia Berlin.
In der Turnierserie ein Gegner der Reinink/Schultrich immer lag und gegen den
die Bilanz positiv war. "Doch es gibt Tage an denen kannst du machen was du
willst und nix klappt", fasst Delia Schultrich das Abenteuer Deutsche
Meisterschaft in diesem Jahr zusammen.
Mit 18:21 und
12:21 ging das Spiel deutlich an die Gegner. Reinink/Schultrich durften, auf der
mit 5000 Anhängern besetzten Tribüne Platz nehmen und der Konkurrenz
zuschauen. Die Laudenbacherin Constanze Paul musste mit Carola Stöwe dasselbe
Schicksal ertragen. Sie musste sich, nach einem guten Spiel gegen die an Nummer
eins gesetzten Lahme/Müsch knapp 1:2 geschlagen geben.
Dann war nach der
0:2 Niederlage gegen Freytag/Stoff auch hier das Ende gekommen. Im Endspiel um
die Deutsche Meisterschaft der Damen siegte in einem spannenden Match das Team
Pianka / Williams gegen das Nationalmanschaft-Duo Andrea Ahmann (TSV Schmiden)
und Jana Vollmer (TV Rottenburg) mit 2:1 Sätzen.
Bei den Herren
siegten das Duo Dieckmann /Scheuerpflug. Im Endspiel gewann Christoph Dieckmann
gemeinsam mit Partner Andreas Scheuerpflug über Zwillingsbruder Markus
Dieckmann, der mit Jonas Reckermann amtierender Europameister ist, mit 2:0 Sätzen.
(jöp)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
|
Dienstag. 26. August 2003 |
Nur Rang 13 für Andi und Kerni
Bei der DM am Timmendorfer Strand fehlte das Quentchen Glück.
Das große Finale
war für die Essener Beachvolleyballer Andreas Kaiser und Stephan Kern schnell
vorbei. Bei der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand gab es für die
Humänner nichts zu holen. Sie schafften keine Überraschung und schieden nach
zwei Niederlagen früh aus. Im Endklassement steht für Kaiser/Kern der
dreizehnte Platz zu Buche, womit auch der Traum, noch unter die Top 10 der
Rangliste zu rutschen, zerplatzte.
Humann-Duo
forderte Favoriten bis zum Schluss
In der ersten
Runde trafen die Ranglisten-Dreizehnten auf die aktuelle Nummer vier,
Klemperer/Rademacher. Die Humann-Spieler begannen stark und forderten die hohen
Favoriten bis zum Schluss. Der erste Satz ging sogar in die Verlängerung und
auch im zweiten Durchgang hatten Andi und Kerni alle Chancen, für die Überraschung
zu sorgen. Am Ende unterlagen die Steelenser unglücklich mit 0:2 (22:24,
19:21).
In der
Loser-Runde standen die Aussichten besser, denn das Duo Anton/Holschen stand in
der Rangliste mit nur wenigen Punkten Vorsprung auf Rang zwölf. Motiviert
gingen die Essener ins Spiel und gewannen den ersten Satz knapp mit 21:19.
Danach riss allerdings der Faden und die Kontrahenten konnten mit 21:15 leicht
den Satzausgleich erzielen. Im dritten Satz fehlte am Ende das nötige Quentchen
Glück. Mit 12:15 unterlagen Kaiser/Kern.
Die
1:2-Niederlage war der Schlusspunkt unter diese Saison, zumindest auf
Bundesebene. Am kommenden Wochenende treten die Humänner noch mit guten
Aussichten bei der Endrunde um die Westdeutsche Meisterschaft an.
(stebl)
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
|
Dienstag. 26. August 2003 |
Mike
Chaloupka - Vom Angriff in die Verteidigung
Der
frühere Volleyball-Profi des SV Bayer ist Polizist in Kanada.
Wuppertal/Toronto.
Ganz klar, was Mike Chaloupka aus Wuppertal am meisten vermisst: "Meine
Wohnung am Laurentiusplatz, das Lola gleich um die Ecke und vor allem all die
netten Leute!" Vier Spielzeiten lang hatte sich der Kanadier bei den
Profi-Volleyballern des SV Bayer Wuppertal als Angriffsspieler und
Publikumsliebling einen Namen gemacht, bis er den Verein im Sommer 2000 in
Richtung Montpellier verließ. Leicht fiel ihm der Abschied nicht: "Ich
liebe Deutschland sehr und hatte eine wirklich tolle Zeit in Wuppertal",
sagt er. "Einige Leute hatten mich zwar vorher gewarnt, dass die Deutschen
manchmal schroff und abweisend sein können und nicht gerade für ihre Liebenswürdigkeit
bekannt sind.
Aber
das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Alle Leute, mit denen ich zu tun
hatte, waren ausgesprochen nett zu mir und ich habe mich überall sehr wohlgefühlt."
Nachdem er das Bayer-Trikot an den Nagel gehängt hatte, wollte Mike Chaloupka
sich verstärkt um seine Karriere als Beach-Volleyballer kümmern. Im Team mit
Andreas Scheuerpflug feierte er eine Reihe von Erfolgen auf deutschen und auch
internationalen Sandplätzen. Doch dann machte ihm sein rechtes Knie Probleme
eine der häufigsten Berufskrankheiten in diesem Sport: "Der Arzt sagte
mir, dass kaum noch Knorpel in meinem Knie ist und dass ich in ein paar Jahren
nicht mehr laufen könnte, wenn ich noch weitermache.
Das
waren deprimierende Nachrichten, denn Volleyball hatte natürlich immer eine große
Rolle in meinem Leben gespielt." So kehrte er zurück in sein Heimatland
Kanada und begann über seine Zweitkarriere nachzudenken. Als ihm ein Freund
begeistert von seiner Ausbildung zum Polizisten erzählte, bewarb sich auch
Chaloupka bei der Regionalpolizei von Peel im Bundesstaat Ontario. Mit Erfolg.
"Die Tatsache, dass ich lange im Ausland gelebt hatte und da einiges an
Lebenserfahrung sammeln konnte, hat die Personalabteilung gleich überzeugt.
Ganz abgesehen davon, dass ich fünf Sprachen spreche", sagt der blonde
Zwei-Meter-Mann, der seitdem in einem Vorort von Toronto lebt.
"Also
bin ich aufs Polizei-College gegangen und bin jetzt seit kurzem in der Probezeit
und auch zu Einsätzen unterwegs. Es ist ein toller Job, und das beste sind
meine netten Kollegen. Wir sind eine große Familie fast wie es damals zu
Bayer-Wuppertal-Zeiten war." Mit einigen seiner alten Weggefährten hält
er deshalb auch bis heute Kontakt per E-Mail und verfolgt im Internet die
Spielergebnisse von Wuppertal und dem Erzrivalen Friedrichshafen. Er selbst
spielt nur noch hin und wieder am Wochenende mit alten Freunden, auf Turnieren
oder auch nur zum Spaß.
Nur
eins vermisst er überhaupt nicht, wenn er an seine Zeit als Profi-Volleyballer
im Tal zurückdenkt: "Das Wetter in Deutschland war manchmal wirklich fürchterlich.
Vor allem in den Wintermonaten hat mich das richtig mitgenommen. Ich bin eben
einfach ein Kind der Sonne und ein Sunnyboy."
Anette Kiefer
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel