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| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 27. August 2003 |
U18-WM:
Geht der Medaillenrausch weiter?
2x Gold, 6x Silber und 3x Bronze. So lautet bis dato die überwältigende Bilanz der deutschen Nachwuchs-Beach-VolleyballerInnen in diesem Jahr bei Europa- und Weltmeisterschaften. Nun kann die Bilanz nochmals aufgebessert werden: Vom 27.-31. August findet am Pattaya Beach in Thailand die U18-Weltmeisterschaft statt. Für den DVV sind Jana Köhler/Laura Ludwig (beide Köpenicker SC) und Frederike Fischer/Sandra Piasecki (beide VC Olympia Berlin) bei den Mädchen und Sebastian Fuchs/Thomas Kaczmarek (MTV Eckernförde/TV Hörde) sowie Tilo Backhaus/Timo Wilhelm (Berliner TSC/VfB Friedrichshafen) bei den Jungen am Start.
Zwei
der vier Teams sind bereits mit EM-Edelmetall dekoriert: Bei der U18-EM Anfang
August in Brno/Tschechische Republik gewannen Köhler/Ludwig die Goldmedaille.
Backhaus/Wilhelm wurden Dritte.
In Thailand müssen sich die beiden Medaillengewinner jedoch zunächst in der
Qualifikation behaupten (27. August). Am 28. August beginnt das Hauptfeld mit 16
Teams, gespielt wird in vier Vierergruppen. Nach den Gruppenspielen folgt ein
einfaches KO-System, am 31. August werden die Weltmeister gekürt.
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 27. August 2003 |
Beach-Volleyball-EM:
Sechs deutsche Teams am Start
Dieckmann/Reckermann
starten als Titelverteidiger!
Nicht ein Mal eine Woche nach dem nationalen Höhepunkt mit den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand folgt das nächste Highlight für Deutschlands Beach-VolleyballerInnen: In Alanya/Türkei finden vom 27.-31. August die Europameisterschaften statt. Für den DVV sind sechs Teams am Start, darunter natürlich auch die EM-Titelverteidiger Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (beide Moerser SC). Außerdem treten bei den Männern noch Julius Brink/Kjell Schneider (TSV Bayer 04 Leverkusen/FT Adler Kiel) und Jörg Ahmann/Axel Hager (SV Fellbach/Eimsbüttler TV) an. Bei den Frauen sind Stephanie Pohl/Okka Rau (beide TVF PHOENIX Hamburg), Andrea Ahmann/Jana Vollmer (TSV Schmiden/TV Rottenburg) und Helke Claasen/Judith Deister (GFC Düren 09/TSV Bayer 04 Leverkusen) am Start.
Ahmann/Hager und Claasen/Deister müssen im Gegensatz zu den anderen Teams jedoch in die Qualifikation. Diese wird am 27. und 28. August gespielt. Für Dieckmann/Reckermann ist das Turnier in Alanya ein ganz besonderes: Im vergangenen Jahr gewann das DVV-Nationalteam sensationell die Goldmedaille bei der EM in der Schweiz und möchte diesen Triumph natürlich wiederholen. Die Vorzeichen sind ähnlich: Als Favorit nach Timmendorfer Strand angereist, reichte es am vergangenen Wochenende „nur“ zu Platz zwei, im vergangenen Jahr sogar nur Platz drei.
Die
EM fließt auch in die Olympia-Qualifikation mit ein. Die CEV ließ nur Teams
zu, die bereits in diesem Jahr bei einem Turnier der europäischen Serie
angetreten waren.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Mittwoch. 27. August 2003 |
11.
Deutsche Meisterschaften - Der Rückblick
Eines
lässt sich mit Sicherheit sagen, die elften Deutschen Meisterschaften in
Timmendorfer Strand hielten, was sie schon im Vorfeld versprochen hatten. An
Spannung, Dramatik, und Stimmung waren diese Meisterschaften mit Sicherheit
nicht so schnell zu überbieten. Knapp 60.000 Fans pilgerten an den drei
Veranstaltungstagen von Freitag bis Sonntag zu den vier Courts nahe der
Timmendorfer Seebrücke. Und das Wetter meinte es ebenso gut mit Fans und
Spielern, denn mit einer kleinen Ausnahme am Samstag blieb es trocken.
Überraschungssieg
bei den Damen
Die
große Überraschung in der Damenkonkurrenz war mit Sicherheit der Meisterstitel
für die an Position fünf gesetzten Ines Pianka und Teee Williams von der SSG
Hamm. Zwar gehörten Pianka/Williams zum erweiterten Favoritenkreis, doch man hätte
auf dem ersten Platz eher die Titelverteidiger Stephanie Pohl und Okka Rau, oder
ein anderes Nationalteam erwartet. Für Pohl/Rau reichte es dagegen nur zum
vierten Platz, da das Nationalteam aufgrund einer Verletzung von Stephanie Pohl
nicht zum „kleinen“ Finale antrat. Man stelle sich nur vor, sie hätten das
Halbfinale gewonnen, wäre dann auch das Finale abgesagt worden und ausgefallen?
Bleibt abzuwarten ob Pohl/Rau an der Europameisterschaft in der kommenden Woche
im türkischen Alanya teilnehmen können. So wurden die Topfavoriten und Führende
der deutschen Rangliste Susi Lahme und Danja Müsch kampflos Dritte, die
immerhin im Ausscheidungsmatch zum Halbfinale den späteren Deutschen Meistern
Pianka/Williams eine Niederlage verpassten.
Auf
dem zweiten Platz landete mit dem Nationalteam Andrea Ahmann und Jana Vollmer
ein Team, dass die ganze Saison über die Beständigkeit überhaupt war und sich
eben nur im Finale mit 1:2 (21:18, 18:21, 13:15). Enttäuschend verlief dagegen
der Auftritt des Nationalteams Helke Claasen und Judith Deister, die nach einem
Sieg und zwei Niederlagen schon frühzeitig auf der Strecke blieben und auf dem
neunten Platz landeten. Auch von den Überraschungsteams der Saison wie Mireya
Kaup und Silke Kerl und Johanna Reinink und Delia Schultrich hätte man sich
mehr erwartet, als nur die Platz 13. Dagegen ist der fünfte Platz für Sara
Goller und Anja Günther eine große Überraschung. Ebenso klasse schnitten
Gabriele Freytag und Martina Stoof ab. So wurden am Ende mit den überglücklichen
Finalsiegern Pianka/Williams ein Team Deutscher Meister, dass schon 2001 im
Finale spielte und Zweiter wurde und im letzten Jahr immerhin als Sieger des
kleinen Finalspiels auf Platz drei landete. Nebenbei wurde Teee Williams zur
besten Angriffsspielerin der Saison gewählt, Ines Pianka zur besten
Abwehrspielerin und Andrea Ahmann zur wertvollsten Spielerin der Saison 2003.
Eine Serie blieb damit bestehen. In der elfjährigen Geschichte der Deutschen
Meisterschaften gelang es noch keinem Damenteam den Titel zu verteidigen, und
das bleibt auch erst mal so. Besonders bemerkenswert war auch die Tatsache, dass
beide Finalistenteams durch die Looserrunde ins Halbfinale vorstoßen konnten.
Dieckmänner im Finale
Bei
den Herren blieben dagegen große Überraschungen weitestgehend aus. Die an den
Positionen eins bis vier gesetzten Teams waren auch genau diejenigen, die in den
Halbfinalmatches um den Einzug ins Finale spielten. Das sich dort auch noch
ausgerechnet mit den amtierenden Europameistern Markus Dieckmann und Jonas
Reckermann, sowie den Zweitplatzierten der deutschen Rangliste Christoph
Dieckmann und Andy Scheuerpflug beide Topteams den Weg ins Finale erkämpften,
war ebenso wenig überraschend. Eines stand jedenfalls schon vor dem Finale
fest, ein Mitglied der Bonner Familie Dieckmann würde als Deutscher Meister den
Center Court in Timmendorf verlassen. Nach einem hochdramatischen ersten Satz
mit fünf Satzbällen für Dieckmann/Reckermann und drei Satzbällen für
Dieckmann/Scheuerpflug, konnten letztgenannte in Führung gehen. Der zweite Satz
war dann eine deutliche Angelegenheit für Dieckmann/Scheuerpflug, die in ihrer
ersten gemeinsamen Saison auf Anhieb Deutsche Meister mit einem 2:0 Sieg (26:24,
21:11) wurden. Während Christoph Dieckmann seinen ersten Titel feiern konnte,
war der Titelgewinn für Christophs Partner Andy Scheuerpflug fast schon
Routine, denn immerhin wurde er zum insgesamt vierten Mal Deutscher Meister.
Nebenbei wurde David Klemperer wurde zum besten Abwehrspieler gekürt, Jonas
Reckermann zum besten Angriffsspieler und Christoph Dieckmann zum wertvollsten
Spieler der Saison ausgezeichnet. Auch der fünfte Platz für Deutschlands
bekannteste Beach-Volleyballer Jörg Ahmann und Axel Hager war wenn überhaupt
eher eine positive Überraschung. Alleine die Tatsache, dass Jörg Ahmann in
dieser Saison knapp elf Wochen ohne Wettkampf aufgrund einer
Oberschenkelverletzung aussetzen musste, und die beiden erst eine Woche vor den
Deutschen Meisterschaften gemeinsam ein Turnier in Burg auf Fehmarn bestreiten
konnten, unterstreicht wie großartig diese Leistung ist.
Abschied
von Tom und Oli
Und
noch etwas darf nicht unerwähnt bleiben. Zum letzten Mal haben wir den
zweifachen Deutschen Meister Oliver Oetke sowie den Deutschen Meister von 2002
Tom Hikel am Timmendorfer Strand erleben dürfen. Von den Kollegen wurden beide
entsprechend verabschiedet, Tom Hikel wurde sogar zu einem nicht ganz
freiwilligen Bad in der Ostsee „überredet“. Beide haben uns in den letzten
Jahren viele schöne Augenblicke beschert. Wir danken beiden Spielern an dieser
Stelle ganz herzlich und hoffen, dass wir Euch zumindest untern den Zuschauern
bei den Turnieren in der kommenden Saison wieder begrüßen können.
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Mittwoch. 27. August 2003 |
Unten Sand und auf den Rängen Party
Timmendorfer
Strand (an-o) - "Einmalig. Sowas findest du in ganz Deutschland
nicht." Danja Müsch, Deutschlands erfolgreichste Beach-Volleyballerin und
seit kurzem für GFC Düren 09 aktiv, ist dem Reiz der Deutschen
Beach-Volleyball-Meisterschaft am Timmendorfer Strand total erlegen.
Wie
der 32-Jährigen geht es vielen. Timmendorfer Strand ist exquisit. Teure
Hotelpreise, noble Boutiquen. Und wenn die Beach-Volleyballer kommen, dann droht
das 9000 Einwohner zählende Örtchen zu platzen.
Parkplatzsuche
wird zur Odysse. Der Ortskern brummt wie die Hohe Straße in Köln zur
Haupteinkaufszeit. "Schuld" daran sind vier Beach-Volleyball-Felder am
sauberen und teueren Strand - drei Euro Kurtaxe am Tag.
Dazu ein Zentralplatz mit Tribünen für über 5000 Zuschauer. Und drei "Nebenschauplätze. 16 Damen- und 16 Herren-Teams spielen hier ihre Meister aus. Vor einem frenetischen Publikum, das ständig feiert. Die Sportler und sich selbst, wenn gerade mal Leerlauf ist. Mal knapp bekleidet, mal mit ausgefallenen Perücken - erlaubt ist, was gefällt.
Nachts erst recht
Apropos Tribünen. Die sind so voll besetzt, dass viele auf den Zehenspitzen stehen müssen, um ein paar Blicke auf Deutschlands "Sandwühler-Elite" zu ergattern. Wenn's dunkel wird, dann ist am Strand natürlich noch lange nicht Schluss. Dann steigt allabendlich eine große Party mit Fans und Spielern.
Fünf Dürener waren dies Jahr dabei: Sven Anton und Malte Holschen (Evivo Düren), Susanne Lahme und Danja Müsch (GFC Düren 09) sowie Helke Claasen (GFC) mit Partnerin Judith Deister (Leverkusen). Während Anton/Holschen froh waren, überhaupt die Qualifikation geschafft zu haben, und sich am Ende riesig über einen siebten Platz freuten, waren die Damen unzufrieden. Lahme/Müsch und Claasen/Deister sind Nationalteams, stehen national ganz oben. Mit Platz drei und neun blieben sie unter den Erwartungen.
Bernd Werscheck, Trainer von Susanne Lahme und Danja Müsch sowie des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, holt den Timmendorfer Strand jetzt nach Düren. In knapp zwei Wochen steigt auf dem Rathausvorplatz der 2. Dürener Beach-Cup.
Einige dicke Fische
Werscheck
warf am Timmendorfer Strand die Angel aus. Angebissen haben einige dicke Fische:
Die Deutschen Meisterin Ines Pianka, die Ex-Herren-Meister Tom Hikel und Marvin
Polte. Sven Anton und Malte Holschen sowie deren neuer Fanklub "Die
Antonauten" sind eh dabei.
Guido
Jansen
| Deutschland - Volksstimme Magdeburg |
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Mittwoch. 27. August 2003 |
DVV-Frauen
starten mit 3:0 in Grand-Prix-Qualifikation
Pila/Polen - Die deutschen Volleyball-Frauen sind mit einem unerwartet klaren 3:0 (25:20, 25:16, 25:19) über Gastgeber Polen in die Europa-Qualifikation des World Grand Prix gestartet. Die Auswahl des DVV hat damit beste Chancen, die Endrunde des Wettbewerbs im kommenden Jahr in Italien zu erreichen.
Gegen die Polinnen stellte sich das deutsche Team von Beginn an konzentriert vor und machte den Erfolg schon nach 70 Minuten perfekt. Besonders Atika Bouagaa vom USC Münster zeigte eine herausragende Leistung.
In der nächsten Partie trifft Deutschland auf Bulgarien, das zum Auftakt gegen Griechenland 3:0 gewann. Zudem schlug Russland die Niederlande ebenfalls glatt mit 3:0. Die besten drei Mannschaften dieses Vorrunden-Turniers qualifizieren sich für den Grand Prix im Sommer 2004.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Mittwoch. 27. August 2003 |
"Ich
kann kein Beach-Feld mehr sehen"
Thorsten
Schoen und Jan-Erik Gatzke sind trotzdem mit ihrer Leistung zufrieden
Eine
turbulente Beach-Volleyball-Saison liegt hinter dem Schüttorfer Thorsten Schoen
und seinem Partner Jan-Erik Gatzke. Nach der Teilnahme bei der Deutschen
Meisterschaft am vergangenen Wochenende sprach GN-Mitarbeiter Hinnerk Schröer
mit dem Duo.
GN:
Ihr habt Euch das erste Mal für die deutsche Meisterschaft am Timmendorfer
Strand qualifiziert. Wie waren die Eindrücke?
Schoen: Es ist ein fast unbeschreibliches
Ereignis. Timmendorf hat sich einfach etabliert. Hier kommen auch Leute hin, die
sonst nicht zum Beach-Volleyball gehen. Allein bei der offiziellen
Teamvorstellung am Donnerstag haben 4000 Zuschauer den Timmendorfer Platz bevölkert.
Gatzke: Die Zuschauer haben dann ein Spalier
gebildet. Und die 32 Frauen- und Männerteams sind unter Rockmusik einzeln
eingelaufen und wurden vorgestellt.
GN:
Sportlich habt Ihr Euch aber ein wenig unter Wert geschlagen. War die Nervosität
zu groß?
Schoen: Ich glaube nicht. Dass erste Spiel gegen
Kay Matysik und Thomas Kröger kann man verlieren. Die waren an Position sechs
gesetzt und sind besser als wir. Allerdings haben wir es ihnen mit vielen
Eigenfehlern auch leicht gemacht.
Gatzke: Ich habe auch keine besondere
Nervosität gespürt. Es kann aber sein, dass man alles noch ein bisschen besser
als sonst machen wollte. Besonders die zweite Niederlage gegen Ambelang/ Rieke
war ärgerlich, weil wir sie in dieser Saison schon zwei Mal geschlagen haben.
GN:
Damit habt Ihr die Chance vergeben, beim nächsten Match auf dem Centercourt zu
spielen, wo 6000 Zuschauer ein Riesenspektakel veranstaltet haben. Schmerzt das
besonders?
Schoen: Darüber darfst Du gar nicht nachdenken.
Aber es war trotzdem etwas besonders. Das Interesse, auch das der Medien, ist
viel größer als bei anderen Masters-Turnieren. Es waren auch viele Bekannte
aus Schüttorf und Hannover da.
GN:
Der Leistungsunterschied zu den Spitzenteams ist aber unverkennbar, oder?
Gatzke: Die Nationalteams spielen auf jeden Fall
auf einem höheren Level. Die trainieren bestimmt acht Mal mehr als wir. Aber
dahinter kommen zehn Teams, bei denen die Tagesform entscheidet. Und unsere
Tagesform hat einfach nicht gestimmt.
Schoen: Gegen die neuen deutschen Meister Andreas Scheuerpflug und Christoph
Dieckmann haben wir beim Masters in Kühlungsborn gewonnen. Aber unsere Serie,
dass auf ein gutes ein schlechtes Resultat folgt, hat leider gehalten.
Gatzke: Hoffentlich bleibt das es auch am kommenden
Wochenende so, wenn in Hannover zum Saisonabschluss die
Niedersachsenmeisterschaft auf dem Programm steht. Vorher werden wir am Dienstag
aber noch einmal zusammen in Schüttorf trainieren. Am Mittwoch steht dann noch
ein Sponsorenempfang bei "Erfo" und der Sparkasse an.
GN:
Ihr habt in diesem Jahr das erste Mal konsequent die Masters-Tour gespielt. Wie
fällt die Saisonbilanz aus?
Gatzke: Absolut positiv. Neben der Qualifikation
für Timmendorf haben wir auch alle weiteren Saisonziele erreicht.
Schoen: Wir haben mit Dieckmann/Scheuerpflug ein
Nationalteam geschlagen und haben in Kühlungsborn ein Masters-Halbfinale
erreicht.
Gatzke: Außerdem standen wir beim Renault-Beach-Cup
in Dresden im Halbfinale. Wir wollen die Beach-Tour auch im nächsten Jahr in
Angriff nehmen.
GN:
Die Belastung war aber schon enorm…
Schoen: …ich habe an den Wochenenden 150000
Kilometer abgerissen. Deswegen bin ich auch froh, wenn die Saison am kommenden
Wochenende vorbei ist. Ich bin mittlerweile soweit, dass ich kein
Beach-Volleyball-Feld mehr sehen kann.
GN:
Am 13. September beginnt mit dem FC Schüttorf 09 gegen die Volley Tigers
Ludwigslust aber bereits die neue Zweitliga-Spielzeit in der Halle.
Schoen: Dem Team stehe ich auf jeden Fall zur
Verfügung. Wir haben aber vier Mittelblocker und ich habe mit Dirk Schlotfeldt
abgesprochen, dass ich zunächst einmal geschont werde.
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Mittwoch. 27. August 2003 |
Klemperer/Rademacher
bei DM auf Rang vier
Beach-Nationalteam
hat am Timmendorfer Strand gleich doppelte Freude.
Hildesheim
(koy). Damit hatte der Hildesheimer nun gar nicht
gerechnet. "Als besten Abwehrspieler der Saison zeichnen wir in diesem Jah
aus: David Klemperer." So die Worte des DVV-Präsidenten Werner von Moltke,
die den damit gemeinten Beachvolleyballer kurz sprachlos, dann aber unendlich
stolz lächeln ließen. "Dieser Preis ist schon was ganz Besonderes, denn
er zeigt mir, dass sich die ganzen Strapazen der Saison gelohnt haben und ich
gemeinsam mit Niklas auf dem richtigen Weg bin," sagte ein bescheidener
Klemperer bei der Einordnung dieser Auszeichnung im Saisonrückblick. Und auch
der vierte Platz, den das Hildesheimer Nationalteam bei den deutschen
Meisterschaften am Timmendorfer Strand errungen hatte, wurde ausgiebig gefeiert.
Begonnen
hatte alles mit dem ersten Match der für den TSV Giesen und MTV 48 Hildesheim
spielenden Beacher gegen die Essener Kaiser/Kern. Bei drehenden Winden sollte es
ein reiner Arbeitssieg werden, den David Klemperer und Niklas Rademacher nach 41
Minuten mit 24:22 und 21:19 nach Hause brachten.
Gegner
in der nächsten Runde waren die amtierenden deutschen Meister Tom Hikel und
Marvin Polte. Dieses Duell war zumindest in den ersten beiden Sätzen an
Spannung kaum zu überbieten. Nach einem sehr engen Sideout-Match im ersten
Satz, den Klemperer/ Rademacher mit 23:21 gewannen, und einem 19:21 im zweiten
Satz zeigten die Publikumslieblinge im Entscheidungsatz deutlich, dass sie ein
solches Spiel aufgrund der größeren Kontinuität und Übersicht nicht
verlieren können.
Somit
war der Einzug ins Viertelfinale der DM und damit das Minimalziel geschafft. Auf
der anderen Netzseite standen die amtierenden Europameister und derzeitigen
Weltranglisten-Fünften Jonas Reckermann/Marcus Dieckmann. Allerdings gab es
auch diesmal mit 21:13 und 21:17 wieder eine deutliche Niederlage, die dem
Nationalteam zwar kurz die Laune, aber nicht die Chance auf das Halbfinale
verderben sollte. Denn mit einem Sieg in der so genannten Verliererrunde über
die Stundentenweltmeister des Jahres 2002 Koreng/Popp wurde noch alles klar
gemacht.
Die
Newcomer der Saison lieferten sich mit Klemperer/Rademacher ein tolles Duell mit
spektakulären Bällen auf dem Centre Court. Auch den Teams war der Spaß
deutlich anzumerken. Nach 44 Minuten und einem 21:15, 10:21 und 15:12 war das
Halbfinale erreicht, und damit eines der großen nationalen Ziele dieser Saison.
Das freute auch die vielen aus Hildesheim und Giesen angereisten Fans, auf deren
lautstarke Unterstützung David Klemperer und Niklas Rademacher auch in den
beiden nächsten Matches sicher bauen konnten.
Gegen
die Halbfinalgegner und späteren neuen deutschen Meister Scheuerpflug/Dieckmann
zeigten beide ein gutes Spiel, das sie nach einigen umstrittenen
Schiedsrichterentscheidungen und drei unglücklichen Netzrollern gerade im
ersten Satz nach 39 Minuten mit 21:16 und 21:19 knapp verloren.
Der
Sprung aufs Treppchen nach dem dritten Platz 2001 lag noch immer drin. Dazu
musste im kleinen Finale gegen die an Position drei gesetzten Kjell Schneider
und Julius Brink ein Sieg her. Lange Zeit sah es auch wirklich danach aus. Zwar
verloren Klemperer/Rademacher den ersten Satz knapp mit 18:21, dominierten im
zweiten aber eindeutig mit 21:21, ehe sie beim Stand von 5:5 im dritten Satz die
Führung abgeben mussten. Mit 15:9 siegte das für Kiel und Leverkusen spielende
Team.
"Natürlich
wäre der dritte Platz bei den deutschen Meisterschaften ein weiteres Highlight
und toller nationaler Abschluss für diese Saison gewesen, aber wir sind auch so
sehr zufrieden. Insbesondere international haben wir es in diesem Sommer
geschafft, uns in den Top 25 der Welt zu etablieren. Für das noch ausstehende
Worldtour Turnier nächste Woche auf Mallorca sind wir direkt im Hauptfeld
gesetzt. Und mal sehen, ob wir noch für die ein oder andere Überraschung bei
den Weltmeisterschaften Mitte Oktober in Rio de Janeiro sorgen können",
sagte ein auf die vergangenen drei Monate der Beachsaison zurück blickender
David Klemperer.
| Deutschland - Smash-News |
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Mittwoch. 27. August 2003 |
Beach-EM
Donnerstag, 17.30 h
Helke Claasen und Judith Deister sind durch einen hart umkämpften Dreisatzerfolg (21:23, 21:19, 15:8) über die Ungarinnen Fesüs/Schlegl in das Hauptfeld der Europameisterschaften eingezogen!
Donnerstag, 12.40 h
Bei der
Europameisterschaft der Beach-Volleyballer im türkischen Alanya haben Jörg
Ahmann und Axel hager in der Qualifikation die erste Runde überstanden. Sie
siegten gegen die Österreicher Gosch/Strauss mit 2:1 (18:21, 21:10, 15:10). Ihr
Gegner in der morgigen zweiten Runde wird zwischen den Niederländern De
Kogel/Mulder und den Norwegern Horrem/Maaseide ermittelt.
Auch
Helke Claasen und Judith Deister haben sich durch ein 2:1 (15:21, 21:14, 15:11)
über die Griechinnen Nikolaidou/Tsiartsiani in die zweite
Qualifikationsrunde gespielt und treffen dort noch heute auf die Ungarinnen Fesüs/Schlegl.
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 27. August 2003 |
Frauen
siegen überraschend 3:0 gegen Polen
Grand Prix
Qualifikation: Heute gegen Bulgarien!
Die DVV-Frauen haben die Grand Prix Qualifikation in Pila/Polen mit einem Paukenschlag begonnen: Gegen Gastgeber Polen feierte die Mannschaft einen unerwartet deutlichen 3:0-Sieg (25-20, 25-16, 25-19). Heute spielt die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee gegen Bulgarien, das gestern Griechenland sicher mit 3:0 (25-19, 25-19, 25-16) bezwungen hatte. Das dritte Ergebnis des Tages lautete Russland – Niederlande 3:0 (25-19, 25-19, 25-20). Die besten drei Teams qualifizieren sich für den Grand Prix 2004 in Italien.
Die DVV-Auswahl bestritt das gesamte Spiel mit folgender Aufstellung: Tanja Hart, Judith Sylvester, Angelina Grün, Atika Bouagaa, Olessya Kulakova, Kathy Radzuweit und Libero Kerstin Tzscherlich. Dazu kamen noch mehere taktische Wechsel. Von Beginn an dominierte die deutsche Mannschaft und ließ erstaunte und enttäuschte Zuschauer zurück. Insbesondere Bouagaa erwischte einen ganz starken Tag und war in allen Bereichen überragend.
In der
EM-Qualifikation 2002/2003 hatte die DVV-Auswahl gegen Polen noch beide Spiele
(0:3 und 1:3) verloren.
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 27. August 2003 |
Universiade:
Trotz Niederlage im Viertelfinale!
Im letzten Gruppenspiel bei der Universiade in Daegu/Südkorea trafen heute die beiden bisher ungeschlagenen Mannschaften Frankreich, der Zweite der Universiade 2001, und die adh-Auswahl aufeinander. Adh-Trainer Weber gönnte Diagonalspieler Dinglinger und Kapitän Krüger eine Pause, um sie für das wichtige Viertelfinalspiel in zwei Tagen zu schonen. Dafür erhielten Hannes Liegsalz und Patrick Schwaack eine Chance.
Die aus zwei Vorbereitungsspielen gut bekannten Franzosen setzten alles daran, im Viertelfinale dem Gastgeber und Favoriten Korea aus dem Weg zu gehen. Schwächen im deutschen Block und im Angriffsspiel erlaubten den Franzosen einen leichten 25: 16 Satzgewinn. Auch im zweiten Satz zeigten sich die Deutschen nur geringfügig verbessert und verloren trotz des Wechsels Dinglinger für Liegsalz nicht unverdient 20:25. Im dritten Satz kam auch Gabriel Krüger zum Einsatz, dennoch reichte es nicht, das Spiel zu drehen. Mit 20:25 verlor die deutsche Mannschaft auch diesen Satz und damit das Spiel.
Während die Franzosen
in dieser Form ihre Favoritenrolle untermauerten, muss das adh-Team nun gegen
die Südkoreaner antreten, die ungeschlagen aus ihrer Vorrunde hervorgehen.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Mittwoch. 27. August 2003 |
Junioren-WM:
Das war eine Klatsche
Nationalspieler
Robert Kromm im Interview!
Zwei Siege und eine Niederlage hat die deutsche Junioren-Nationalmannschaft (Jahrgang 1983/84) bei der Weltmeisterschaft in Teheran (Iran) bisher auf ihrem Konto. Die DVV-Auswahl belegte hinter Russland in der Vorrunde Platz zwei und trifft in der Zwischenrunde heute, 27. August (16.30 Uhr MEZ), auf Kanada. vm-Redakteurin Conny Kurth unterhielt sich mit Außenangreifer Robert Kromm.
Sitzt der Schock vom
gestrigen Spiel gegen Russland noch tief?
"Es geht schon wieder. Obwohl es eine ziemliche Klatsche war. Aber die
Konsequenzen waren ja nicht so drastisch, da wir ja jetzt auch noch die Chance
haben, ins Viertelfinale einzuziehen."
Steckt das Match denn
noch im Kopf?
"Heute schon weniger als gestern. Aber natürlich denke ich noch über
einzelne Situationen nach, zum Beispiel, warum ich einen Dankeball direkt wieder
rüber gebaggert habe."
Was ist gegen die
Russen falsch gelaufen?
"Wir haben keinen guten Start erwischt. Alle waren ein bisschen
verkrampft. Jeder hat sich darüber geärgert, dass sehr viele Fehler passiert
sind. Es gab keinen, der besonders schlecht war, aber jeder mit seinen kleinen
Fehlern seinen Anteil beigetragen. Die Russen waren dafür sehr gut drauf und
haben das knallhart ausgenutzt."
Es sah so aus, als
wollte keiner so recht die Verantwortung an sich reißen. Warum waren alle so ängstlich?
"Ich hatte nicht den Eindruck, als ob sich irgendjemand aus der
Verantwortung gezogen hat. Ich persönlich hatte eigentlich keine Angst, Fehler
zu machen. Wenn allerdings einer passiert ist, haben sich alle zu sehr geärgert
und dadurch negative Energie in die Mannschaft gebracht. Vielleicht haben wir
uns selbst zuviel Druck gemacht, mit einem Sieg direkt ins Viertelfinale
einzuziehen."
In der Zwischenrunde
heißt der Gegner nun Kanada. Was erwarten Sie?
"Die Chancen stehen 50:50 – bisher haben wir ein Spiel gegen Kanada
gewonnen und eines verloren. Wir haben die besseren Spieler, Kanada hat aber in
Sachen mannschaftlichen Geschlossenheit und Kampfgeist kleine Vorteile. Wenn wir
die richtige Einstellung zum Spiel finden, können wir gewinnen."
Bevor es wieder ans
Netz geht, war gestern Ruhetag. Was stand auf dem Programm?
Wir haben morgens ein wenig Fußball gespielt und Krafttraining gemacht, um
die Spannung in der Muskulatur wieder zu erhöhen. Am Abend war dann noch
Training in der Spielhalle angesagt. Ansonsten lege ich mich schlafen.
Cornelia Kurth
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel