News

Freitag, 29. August 2003 

Saisonauftaktturnier des CVJM mit TV Fischbek
Hiobsbotschaft: Hübner fällt aus!
Saisonauftakt beim Deutschen Meister
Länderspiel der DVV-Männer in Münster
Neues Gewinnspiel des USC Münster
Pohl/Rau bei der EM schon weiter
Andi lehrt Christoph das Siegen
Buschschulte & Co. moralische Sieger
Alanya als unvergessliches Erlebnis
U18-WM: Erfolgreicher Auftakt für deutsche Duos!
DVV-Frauen nach großem Kampf 2:3 !
Sieg für Pohl/Rau und Claasen Deister
Junioren-WM: Nachtschichten sind ganz normal
Beachtlich! MSC machte aus 0:2 noch einen Sieg

August 2003

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Deutschland - Smash-News 

Freitag. 29. August 2003

Saisonauftaktturnier des CVJM mit TV Fischbek

Am Samstag Highlife in der Sporthalle Wandsbek

Mit einem eintägigen Turnier eröffnen die Zweitliga-Frauen des CVJM Hamburg am Samstag, dem 30. August, die Volleyballsaison 2003/04. In der Sporthalle Wandsbek empfängt das junge Hamburger Team die Zweitligamannschaften von VC Parchim, VC Olympia Berlin, Aufsteiger Eiche Horn Bremen sowie den Erstligisten TV Fischbek. Beginn des Turniers ist um 11 Uhr, der Eintritt kostet 2 Euro.

CV-Trainer Helmut von Soosten freut sich auf den ersten Saisonvergleich: „Zwei Wochen vor dem ersten Ligaspieltag haben wir mit unserer neu formierten Mannschaft starke Gegner und somit echte Prüfsteine. Ich freue mich, dass wir endlich auch den Fans in Hamburg ein Turnier bieten können.“

Der VC Olympia Berlin präsentiert einen Großteil der Jugendnationalmannschaft und wird auch von Bundesjugendtrainer Jens Tietböhl gecoacht. „Nach Hamburg kommen wir immer gerne. Und die Duelle mit meinem Co-Trainer Helmut von Soosten sind immer spannend.“ meint Tietböhl.

Eiche Horn Bremen ist zwar „nur“ Aufsteiger, der Abstieg vor einem Jahr beruhte aber größtenteils auf riesigem Verletzungspech. „Gerd Stürmer ist ein bekannter Trainerfuchs und hat sicher eine gute Zweitligatruppe zusammengestellt.“ weiß Helmut von Soosten um die Gefährlichkeit des Aufsteigers. „Aufsteiger sind längst nicht mehr Kanonenfutter, die haben sich alle gut verstärkt und das Zweitliga-Rennen ist völlig offen.“

Der VC Parchim besitzt eine der erfolgreichsten Jugendabteilungen Deutschlands: die Krönung war sicher der Meistertitel der A-Jugend, von der mehrere Spielerinnen im Zweitligateam auftreten.

Besonders freut sich von Soosten über die kurzfristige Zusage des TV Fischbek und das Wiedersehen mit den ehemaligen CVJM-Spielerinnen Margarethe Kozuch und Johanna Barg. „Mal sehen, wie die beiden sich schon integrieren konnten.“

Für seinen CVJM erwartet von Soosten eine spannende Saison: „Nach den Abgängen von "Jojo" Barg und "Kusia" Kozuch sowie dem verletzungsbedingten Pausieren von Imke Wedekind befindet sich unser Team im Umbruch. Aber die ersten Trainingswochen sind erfreulich verlaufen.“

Aus der letzten Saison sind Anita Drese, Andrea Dellnitz und Steffi Oelsner weiterhin im Kader. Als Zugänge konnte von Soosten bisher USA-Heimkehrerin Kirsten Pemöller wieder im Team begrüßen sowie als weitere Zuspielerin die Jugendnationalspielerin Yuen Choy vom VC NAL gewinnen. Aus der zweiten Damen des CVJM rückten Anne Steffen und Valessa Ehrke in die Zweite Liga auf. „Wir stehen aber noch mit ein, zwei Spielerinnen in Gesprächen, um den Kader zu ergänzen.“ ist Helmut von Soosten trotz der dünnen Spielerdecke gelassen. „Und auch in diesem Jahr wollen wir natürlich wieder weiteren jungen Talenten die Möglichkeit bieten, Zweitligaluft zu schnuppern.“

Am Sonnabend werden bis in den Abend hinein spannende Spiele erwartet. „Wir lassen jeden gegen jeden spielen, damit alle Mannschaften viel Spielpraxis erhalten und die Zuschauer ihre Teams oft sehen können.“ erklärt von Soosten.

 

Deutschland - DVV-News 

Freitag. 29. August 2003

Hiobsbotschaft: Hübner fällt aus!

Frankfurt/Main (pps) - Hiobsbotschaft für die deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Herren: Eine Woche vor dem Auftakt der Europameisterschaft am 5. September in Karlsruhe (18.00 Uhr) gegen die Slowakei fällt Kapitän Stefan Hübner wegen eines Ermüdungsbruches am rechten Schienbein für die Titelkämpfe im eigenen Land (5. – 14. September 2003) aus. Wie eine Computer-Tomografie am Donnerstag in Hamburg bestätigte, deutet sich auch am linken Schienbein von Hübner ein ähnliches Problem an. Zu allem allen Überfluss brach auch ein alter Muskelfaserriss in der Wade erneut auf.

Als Ersatz berief Bundestrainer Stelian Moculescu für die EM-Generalproben am Samstag in Münster (18.00 Uhr) und Sonntag in Trier (15.30 Uhr) gegen Olympiasieger und EM-Titelverteidiger Serbien und Montenegro (neues Kürzel SCG) Georg Wiebel (Maaseik/Belgien) und Bogdan Jalowietzki (VfB Friedrichshafen) als Ersatz nach. Die endgültige Nominierung des Zwölfer-Kaders erfolgt erst nach den beiden Testspielen.

 „Irgendwie gehen die Höhepunkt immer an mir vorbei“, sagte ein enttäuschter Hübner, der schon 2001 die Europameisterschaft wegen einer Verletzung verpasst hatte. „Ich hoffe, dass ich für den Saisonstart in Italien wieder fit bin“, sagte Hübner. Der Spielführer war in diesem Sommer von Montichiari zu Itas Trento gewechselt. Die Saison in Italien beginnt am 21. September.

Für Bundestrainer Moculescu ist der Ausfall seines Kapitäns ein schwerer Schlag. „Stefan Hübner ist der beste Mittelblocker der deutschen Mannschaft und einer der Weltbesten auf dieser Position“, beschrieb Moculescu stets den Stellenwert Hübners.

Der 28 Jahre alte Mittelblocker hatte in diesem Jahr lediglich fünf Länderspiele bestritten. Hübner war am vergangenen Wochenende in Polen bei den Niederlagen gegen den Gastgeber und die Niederlande sowie beim Erfolg gegen EM-Vorrunden-Gegner Spanien dabei. Zuvor hatte er zwei Partien in Tunesien bestritten. Auf die Spiele in der Weltliga musste Hübner wegen Problemen an der Patellasehne ebenso verzichten wie auf einen Großteil der EM-Vorbereitung wegen einer Bänderzerrung im Iliosakralgelenk.

 

Deutschland - SSV Ulm-News 

Freitag. 29. August 2003

Saisonauftakt beim Deutschen Meister

Saisonstart bei den Bundesliga-Volleyballerinnen des SSV Ulm Aliud Pharma. Am kommenden Montag, den 01. September 2003, beginnt für einen Teil des Teams die Vorbereitung auf die Saison 2003/2004. Um 18 Uhr bittet Mathias Eichinger zum Training und folgende Spielerinnen werden mit von der Partie sein: aus dem bekannten Meisterteam Sabrina Roß, Nathalie Dambendzet, Verena Veh, Saara Loikkanen und Kathrin Neumaier; von den Neuzugängen Beate Lander und eventuell Alice Blom. Die holländische Nationalspielerin ist im Augenblick zwar nicht bei der Nationalmannschaft, wird aber eventuell doch noch für die EM nominiert.

Die anderen Spielerinnen befinden sich entweder in der Vorbereitung auf die Frauen-EM in der Türkei (Tanja Hart, Elke Wijnhoven), oder in der Vorbereitung auf die Juniorinnen-WM in Malaysia (Bettina Stumpf, Steffi Lehmann). Sie werden nach den Turnieren und einigen Tagen Pause ab 03.10. bzw. 22.9. zur Mannschaft stossen.

Den ersten öffentlichen Auftritt hat die Mannschaft am 06. September im Rahmen des Söflinger KUSS. Von 16 bis 18 Uhr wird die Mannschaft ein Show-Training machen und ein paar Trainingssätze gegen den VC Augsburg spielen.

 

Deutschland - USC Münster-News 

Freitag. 29. August 2003

Länderspiel der DVV-Männer in Münster

Sechs Tage vor der Volleyball-Europameisterschaft der Männer gibt es in Münster einen echten Leckerbissen: Am 30. August treffen um 18 Uhr in der Sporthalle Berg Fidel Gastgeber Deutschland und Olympiasieger und amtierender Europameister Serbien & Montenegro aufeinander. Der Vorverkauf für diesen Volleyballschlager hat begonnen. Beide Mannschaften messen sich tags darauf noch einmal in Trier. Gleichwohl ist die Partie in Münster aufschlussreiche Formüberprüfung vor der EM vom 5. bis 14. September in den Städten Karlsruhe, Leipzig und Berlin.

Der Olympia-Sieger von Sydney wird bei den Titelkämpfen neben Vize-Weltmeister Russland als hoher Favorit gehandelt. Lediglich bei der Weltmeisterschaft 2002 in Argentinien kassierte Serbien & Montenegro mit einem vierten Platz einen unerwarteten Dämpfer. "Dank der bewährten Kooperation zwischen Stadt und Westdeutschem Volleyballverband hat Münster den Zuschlag für dieses Topspiel erhalten", so Sportamtsleiter Bernd Schirwitz. Er ist sicher, dass trotz Sommerferien das Hallenrund bis unters Dach gefüllt ist. Beim Länderspiel in Münster dürfen sich Volleyball-Fans auf Sport der Extra-Klasse freuen.

So verdient die Stamm-Sechs aus dem ehemaligen Jugoslawien ihr Geld längst im lukrativen Ausland - Japan, Türkei oder - gleich mit vier Spielern - in Italien. Hier sind mit Zuspieler Nikola Grbic, Diagonalangreifer Ivan Miljkovic, Außenangreifer Goran Vujevic und Mittelblocker Dula Mester gleich vier Säulen des jugoslawischen Spiels am Ball.

 

Deutschland - USC Münster-News 

Freitag. 29. August 2003

Neues Gewinnspiel des USC Münster

Es hat etwas gedauert, aber nun ist es soweit: Das neue USC-Internet-Gewinnspiel ist auf der USC-Homepage aktualisiert worden. Wie immer gilt es drei Fragen rund um den USC Münster richtig zu beantworten. Zu gewinnen gibt es ein Trikot mit den Original-Unterschriften der 1. Frauenmannschaft. Also, viel Spaß beim Antworten!

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Freitag. 29. August 2003

Pohl/Rau bei der EM schon weiter

Auch Ahmann/Vollmer und Claasen/Deister mit Chancen aufs Achtelfinale

Stephanie Pohl und Okka Rau aus Kiel haben bei den Beachvolleyball-Europmeisterschaften im türkischen Alanya die nächste Runde erreicht. Die Deutschen Meister von 2002 gewannen auch ihr zweites Spiel in der Gruppe D und sicherten sich damit bereits vor der abschließenden Begegnung das Weiterkommen.

Pohl/Rau schlugen Andrea Ahmann und Jana Vollmer (Foto) in einer umkämpften Partie mit 2:1 (19:21, 21:15, 15:13). Ahmann/Vollmer können sich dennoch das Weiterkommen sichern, wenn sie ihre letzte Gruppenbegegnung gegen die Griechinnen Karadassiou/Sfyri erfolgreich gestalten.

Mit den Kölnerinnen Helke Claasen und Judith Deister ist auch das dritte deutsche Frauenteam in Alanya noch im Rennen. Nach der Auftaktniederlage gegen die Norwegerinnen Glesnes/Maaseide gewannen Claasen/Deister ihr zweites Spiel gegen die Schweizerinnen Kilchenmann/Schwer mit 2:0 (21:18, 23:21). Morgen erwartet sie jedoch ein ganz schwerer Gang, wenn es im abschließenden Gruppenspiel gegen die amtierenden Europameister Gattelli/Perrotta geht.

Die drei deutschen Männerteams steigen morgen in das Hauptfeldturnier der EM ein. Dabei haben sich die Titelverteidiger Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (Köln) viel vorgenommen. Sie wollen die Finalniederlage bei den Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende vergessen machen. „Unser Ziel ist das Erreichen des Halbfinales, danach sehen wir weiter“, sagt Markus Dieckmann.

 

Deutschland - Lübecker Nachrichten 

Dienstag. 26. August 2003

Andi Scheuerpflug lehrt Christoph Dieckmann das Siegen

Erster Titel im vierten Versuch: Der Größere der Dieckmann-Zwillinge (1,98 m) stand bisher meist im Schatten des kleineren Bruders Markus (1,89 m). Doch jetzt fischte er ihm erstmals den Meistertitel weg.

Timmendorfer Strand - Mit jedem Versuch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich das gewünschte Ergebnis einstellt. Zumindest Mathematikern ist das bekannt. Nun hat auch Christoph Dieckmann die Bestätigung. Nach drei vergeblichen Versuchen hat er das Finale in Timmendorfer Strand diesmal gewonnen, ist er "endlich" Deutscher Beachvolleyball-Meister.

Dass es der 27-jährige Wahl-Berliner ausgerechnet an der Seite von Andreas Scheuerpflug geschafft hat, scheint kein Zufall. Denn der ist nicht nur erfahren im Titelkampf. Dreimal hatte er mit Bernhard Hoffmann (1994) und Oliver Oetke (1999, 2000) zuvor das Siegertreppchen erklommen. Er ist zudem noch Lehrer. Und offenbar ein guter. "Ich danke Andy, dass er mir, nach drei Vizemeisterschaften, das Siegen gezeigt hat", waren Christophs erste Worte nach dem 26:24, 21:11 im Finale gegen Zwillingsbruder Markus Dieckmann und Jonas Reckermann.

Die Spezialgebiete von Pädagoge Scheuerpflug: zum einen Sport. Da weiß man, wie man sich auch mit 36 Jahren noch topfit hält. Der immerfreundliche Berliner bewies es im Finale, fischte, nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang mit vier Satzbällen für Dieckmann/Reckermann, im zweiten neun Bälle aus dem Feld und platzierte zudem 14 Angriffsschläge unerreichbar für die Europameister.

Scheuerpflugs zweiter Fachbereich: die Mathematik. "Ich konnte mir das doch ausrechnen. Christoph ist seit Jahren einer der besten, wenn nicht der Beste auf der deutschen Serie. Da musste es ja irgendwann klappen", freute sich der nun vierfache Meister über den ersten Triumph seines Partners, mit dem er die erste Saison spielt.
Folgerichtig wurde Christoph Dieckmann anschließend unter dem Jubel der knapp 7000 Fans auf den vollbesetzten Tribünen des Centre Courts zum "wertvollsten Spieler" gekürt. Reckermann bekam die Trophäe als "bester Angreifer". David Klemperer, der an der Seite eines enttäuschenden (und sichtlich enttäuschten) Niklas Rademacher das kleine Finale gegen Julius Brink/Kjell Schneider in drei Sätzen 18:21, 21:13, 9:15 verloren hatte, als "bester Abwehrspieler".

Der Star des Tages aber war "Chrisi". Und es gab wohl niemanden, der dem stilleren der beiden "Dieckmänner" den Titel nicht gönnte. "Er hat ihn sich ganz sicher verdient", gab sich Bruder Markus als guter Verlierer. Und dessen Freundin Maike Friedrichsen, selbst bis vor zwei Jahren erfolgreiche Beachvolleyballerin aus Eutin, betonte: "Diesmal war das Finale nicht so Nerven aufreibend. Weil ich es auch Christoph gegönnt habe".

Der bedankte sich in seiner bescheidenen Art und wies alle Spekulationen über brüderliche Zwistigkeiten zurück. "Wenn ich nicht gewinnen kann, soll Markus gewinnen." Schon am nächsten Wochenende könnte es dazu kommen. Während die neuen deutschen Meister bei der Europameisterschaft in Alanya (Türkei) nicht antreten dürfen, weil ihnen die verletzungsbedingte Absage eines Turniers der Euro-Serie nicht geglaubt wurde, ist nicht nur für Mathematiker die Wahrscheinlichkeit groß, dass Markus Dieckmann und Jonas Reckermann ihren Titel verteidigen.

Christian Schlichting

 

Deutschland - Lübecker Nachrichten 

Dienstag. 26. August 2003

Buschschulte & Co. moralische Sieger

Timmendorfer Strand - "Vor einem Monat 100 m Rücken, jetzt 8 mal 8 Meter bücken." NDR-Moderator Dirk Böge kannte keinen Respekt, hatte auch für Antje Buschschulte einen kessen Spruch parat, als er die Schwimm-Weltmeisterin (100 m Rücken) vor dem LN-Promispiel auf dem Centre Court (eine Hälfte ist 8 x 8 m Meter groß) präsentierte.

Extra für die Spaßpartie im Sand hatten sich Okka Rau (DM-Vierte) und Andrea Ahmann (Vizemeisterin) als gegnerisches Team zusammengetan. Und sie staunten nicht schlecht, als die ersten Punkte gespielt waren, Buschschulte ihre körperlichen Vorteile (1,84 m) nutzte und am Netz punktete. Anna Disselhoff, Neuzugang bei Handball-Bundesligist Buntekuh, bewies derweil im Feld ihre Abwehrstärke. "An meinen Aufschlägen arbeite ich bis zum nächsten Mal noch", versprach sie, nicht wissend, dass Okka Rau zuvor am Netz Eishockey-Crack Henry Thom vom EC Timmendorf verraten hatte: "Diese Flatterbälle sind besonders schwierig anzunehmen."

Für Jan-Hendrik Wohlers von den Blue Devils war das Spiel etwas ganz Besonderes. "Seit ich zum ersten Mal in Timmendorf war, habe ich mich gefragt, wie geil es sein muss, hier unten zu stehen. Jetzt weiß ich es und habe weiche Knie", gestand der knallharte Linebacker und bedankte sich bei "unserem Killer" für die vielen Punkte. Gemeint war Andreas Bußenius, der als Gewinner der LN-Verlosung mitspielen durfte und seine Volleyball-Kenntnissse unter Beweis stellte.

So schien das Spaßspiel erst beim 19:11 entschieden. Bis "Andi" Ahmann ihre schauspielerischen Qualitäten entdeckte, sich - sehr zur Freude der Fans - mit Andreas Elbers anlegte, gemeinsam mit Okka Rau den Schiedsrichter von seinem Stuhl zerrte und dessen Schuhe und Trikot ins Publikum warf. Elbers stellte Ahmann - absprachegemäß - vom Feld. Das Spiel war beendet, das Promi-Team der (zumindest moralische) Sieger, der für das nächste Jahr dennoch einstimmig "Revanche" ankündigte.

ing

 

International - CEV-News 

Freitag. 29. August 2003

Alanya als unvergessliches Erlebnis

VIP's genießen beim European Championship Tour-Finale eine traumhafte Zeit

Schön ist es in Alanya, wunderschön. Der Strand, das Mittelmeer, die herrliche Kulisse mit der Burg hoch oben auf den Felsen am Ende der Bucht. Das hat was. Die Beachvolleyballer haben kaum einen Blick für all das, sie sind in die Türkei gekommen, um beim Finalturnier der European Championship Tour harte Euros auf dem heißen Sand zu graben. Andere sind da weitaus privilegierter. Sie sind in Alanya, um den Stars am Strand bei ihren spektakulären Vorstellungen zuzuschauen und sich eine schöne Zeit zu machen.

Damit die VIP’s vor Ort alles perfekt vorfinden, ist Bettina Roth permanent im Einsatz. Die Schweizerin arbeitet für die in Zürich ansässige Agentur Global Sports Marketing, die die European Championship Tour gemeinsam mit dem europäischen Volleyball-Verband (CEV) durchführt. Bettina Roth zehn Minuten am Stück sprechen zu können, ist weitaus schwieriger, als einen Interviewtermin mit den Europameistern zu bekommen: "Einen Moment bitte noch, ich muss eben den Präsidenten des europäischen Verbandes begrüßen." Kein Problem. "Entschuldigung, ich muss eben einen Fahrer bestellen, ich bin gleich zurück.“

Bettina Roth ist in den Tagen der Europameisterschaft im Dauereinsatz. Die Ehrengäste wissen es zu schätzen. “Wir wollten von Beginn an diese Besonderheiten um die Tour bieten“, sagt Heinz Schurtenberger, Chairman bei Global Sports Marketing. “Das Finalturnier der European Championship Tour mit dem attraktiven Rahmenprogramm ist eine ideale Promotion-Plattform für unser Produkt.“

Lust auf das Event ist den Gästen bereits vor Wochen gemacht worden, als sie mit einer Broschüre auf das Finale der European Championship Tour und die Stadt Alanya vorbereitet wurden. Vor Ort genießen die Gäste die Spiele auf dem Centre Court am legendären Kleopatra Beach. Der bekam seinen Namen, weil er der Sage nach einst von einem römischen Feldherr der verführerischen ägyptischen Königin geschenkt wurde. Wer die Bucht und den hoch oben gelegenen Selschuk-Palast gesehen hat, weiß, warum der Heerführer aus der Antike gerade diesen Flecken der Erde auswählte.

Die VIP’s können den Blick beim Lunch auf der Terrasse des Filika-Restaurants genießen und dabei verfolgen, wie die Sandwühler auf den Nebencourts schwitzen. Oder sie genehmigen sich einen kühlen Drink an der Bar in der President Box auf dem Centre Court. "Wir versuchen unsere VIP's speziell zu behandeln, dass sie ihre Zeit hier richtig genießen können", sagt Bettina Roth. Dazu gehören auch Ausflüge in das wunderschöne Dimacay Gebiet mit seiner Tropfsteinhöhle und dem einzigartigen Restaurant, in dem die Tische und Stühle so aufgebaut wurden, dass die Füße beim Diner vom kühlen Wasser umspült werden.

Der erlauchte Kreis von 25 Auserwählten kommt in Alanya in den Genuss des VIP-Pakets. Führende Vertreter der Toursponsoren sind ebenso darunter wie Freunde der Sportart Beachvolleyball, die die Reise gebucht haben. 600 Euro ohne Flug kostet der Eintritt in den Inner Circle, 800 Euro bezahlt, wer als Golden VIP nach Alanya gereist ist. Bei diesem Arrangement ist unter anderem ein eigener Chauffeur inbegriffen, der dem Gast rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Wer bei solch einem Standard des Nachts nicht glücklich zum herrlichen Sternenhimmel über Alanya hinaufblickt, dem ist nicht zu helfen. Zumindest wird Bettina Roth bis zum Abflug weiterhin alles versuchen, um dem hohen Anspruch von GSM gerecht zu werden: “Wenn unsere Gäste einen unvergesslichen Aufenthalt hatten und demnächst wieder gerne mit uns auf Beachvolleyball-Tour gehen, haben wir alles richtig gemacht.“

 

Deutschland - DVV-News 

Freitag. 29. August 2003

U18-WM: Erfolgreicher Auftakt für deutsche Duos!

Die deutschen Beach-Duos haben am ersten Tag der U18-Beach-WM für positive Ergebnisse gesorgt. Jana Köhler/Laura Ludwig siegten zunächst gegen zwei Chinesinnen mit 2:0, anschließend gaben sie auch trotz extremer Hitze keinen Satz gegen ein thailändisches Duo ab.

Ebenfalls noch ungeschlagen sind Sandra Piasecki/Friederieke Fischer, die ihre Spiele gegen die Schweiz und Spanien ungefährdet gewannen. Schon vor dem morgigen letzten Gruppenspiel stehen beide im Viertelfinale.
Bei den Jungs ging es etwas enger zu: Sebastian Fuchs/Thomas Kaczmarek siegten 2:1 gegen Thailand, Tilo Backhaus/Timo Wilhelm 2:1 gegen Australien.

 

Deutschland - DVV/Smash-News 

Freitag. 29. August 2003

DVV-Frauen nach großem Kampf 2:3 !

Die DVV-Frauen haben bei der Grand Prix Qualifikation in Pila/Polen die vorzeitige Qualifikation für den Grand Prix 2004 in Italien verpasst: Nach hartem Kampf unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee den Niederländerinnen mit 2:3 (22-25, 22-25, 25-18, 25-14, 12-15). Besonders bitter dabei der fünfte Satz, indem die deutsche Mannschaft bereits mit 11-8 geführt hatte.

Zuvor hatte Russland Bulgarien mit 3:2 bezwungen und ist somit als einzige Mannschaft noch ungeschlagen. Trotz der Niederlage liegt die DVV-Auswahl weiter glänzend im Rennen um die drei Qualifikationsplätze. Im dritten Spiel siegte Polen gegen Griechenland mit 3:0.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Freitag. 29. August 2003

Sieg für Pohl/Rau und Claasen Deister

Ihren ersten Sieg bei der EM im türkischen Alanya konnten Helke Claasen und Judith Deister einfahren. Im Pool A bezwangen sie das schweizerische Duo Kilchenmann/Schwerl mit 2:0 (21:18, 25:23). Damit erhalten sich Helke und Judith die Chance auf´s Weiterkommen. Am Freitag geht es gegen Gatelli/Perrotta aus Italien. 

Im deutsch-deutschen Duell der Gruppe D konnten sich Stephanie Pohl und Okka Rau gegen Andrea Ahmann und Jana Vollmer durchsetzen. In 52 Minuten Spielzeit siegten die Nordlichter mit 19:21, 21:15 und 15:13 über ihre Konkurrentinnen. Stephie und Okka belegen damit den ersten Rang im Pool, gefolgt von Andi und Jana.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Freitag. 29. August 2003

Junioren-WM: Nachtschichten sind ganz normal

Alberto Salomoni und Stewart Bernard im Interview                                

Bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Teheran (Iran) arbeiten Stewart Bernard (Foto, rechts) und Alberto Salomoni (Foto, links) fast rund um die Uhr. Die niederländisch-italienische Kombination analysiert akribisch die Spielweise der Gegner, um die deutsche Auswahl auf die Partien vorzubereiten. Einen Tag vor dem Viertelfinalspiel gegen Korea (29. August, 14.30 Uhr MEZ) sprach vm-Redakteurin Conny Kurth mit dem Co-Trainer und Scout des DVV-Teams.

Erklären Sie doch bitte einmal, wie man sich Ihre Arbeit bei der WM vorstellen muss?
Bernard: Alberto ist als Scout dabei und ich als Co-Trainer. Er ist für die Spielbeobachtung während der Begegnungen zuständig und bereitet die Videobesprechungen mit den Spielern vor. Ich unterstütze Micha beim Training und während des Spiels auf der Bank, helfe aber auch bei der Auswertung der Spiele.
Salomoni: Wir zeichnen die Spiele der Gegner auf und übertragen die Daten dann auf ein Laptop. Während das Spiel läuft, erfasse ich noch alle Spielzüge. Danach werden das Scouting und die Videoaufnahme synchronisiert. Das Ziel ist es, in kurzer Zeit alle wichtigen Situationen eines Spiels ansehen zu können und damit zu erkennen, wie eine Mannschaft spielt.
Bernard: Während des Spiels habe ich auf der Bank einezn Laptop stehen, der mit Albertos via Netzwerk verbunden ist. Ich kann alles erkennen, was er eingibt. So können wir bestimmte Entwicklungen sofort erkennen und darauf reagieren.

Das hört sich nach viel Arbeit an.
Salomoni: Sehr viel sogar. Es kann drei bis vier Stunden dauern, ein einziges Spiel zu analysieren. Aber das reicht noch nicht, um ein Spiel gut vorzubereiten. Wir müssen uns möglichst viele Spiele ansehen, um überhaupt Tendenzen feststellen zu können und den Spielern gute Tipps zu geben. Da sind Nachtschichten ganz normal.
Bernard: Allerdings haben jetzt zwei Programme, mit denen wir Situationen herausgreifen können, die für die Spieler wichtig sind. Wir können alle guten Angriffe oder Annahmen zeigen, aber auch alle Fehler. Früher musste man ein ganzes Video zusammen schneiden. Das hat noch viel mehr Zeit gekostet.

Ist die akribische Analyse ein Grund dafür, dass die deutsche Mannschaft so erfolgreich spielt?
Bernard: Die Analyse ist nur ein Hilfsmittel. Wir geben den Spielern Informationen und hoffen, dass sie sie einsetzen können. Bis jetzt klappt das eigentlich ganz gut. Nur gegen Russland hatten die Jungs auf einmal mit so vielen anderen Dingen zu tun, dass sie nicht mehr daran gedacht haben.
Salomoni: Wir können nur versuchen, zu helfen. Am Ende aber stehen immer die Spieler auf dem Feld. Ein gutes Beispiel dafür sind die Italiener. Sie arbeiten seit zwölf oder 13 Jahren hochprofessionell in diesem Bereich und sind trotzdem schon nach der Vorrunde ausgeschieden.

Gegen Kanada haben Sie nach dem ersten verlorenen Satz die Strategie geändert und hatten damit Erfolg. War das ein Ergebnis der Spielbeobachtung?
Bernard: Nicht ganz. Im ersten Satz haben wir einfach zu viele Aufschlagfehler gemacht. Dann haben wir entschieden, den Gegner die Fehler machen zu lassen. Wir haben lieber einfacher aufgeschlagen und versucht, dafür mehr Bälle im Block zu holen.

Im Viertelfinale heißt der Gegner Korea. Worauf müssen sich die Spieler einstellen?
Salomoni: Die Koreaner spielen typisch asiatisch. Bei allen anderen Teams spielen mit einer Reihe Zuspieler, Außenangreifer, Mittelblocker. Bei den Koreanern aber steht neben dem Zuspieler der Mittelblocker. Dadurch sind die Annahmeformationen und Angriffskombinationen komplett anders.
Bernard: Außerdem greifen sie oft nicht von den Position an, auf denen sie eigentlich stehen. Dadurch versuchen sie, den Gegner zu verwirren. Wenn man darauf nicht gut vorbereitet ist, kann man viele Fehler machen.

Wie stehen die Chancen, zu gewinnen und damit das Halbfinale zu erreichen?
Bernard: Ich denke: 50:50. Die Chance ist groß, aber man muss bedenken, dass es für die Spieler die erste Weltmeisterschaft ist. Der Druck und die Nervosität sind groß.
Salomoni: Ich kann mich da nur anschließen. Die Koreaner haben wie fast alle Asiaten meistens große Probleme gegen europäische Mannschaften. Die Europäer und auch Brasilien spielen im Block nicht eins gegen eins, sondern warten und beobachten, welchen Pass der Zuspieler spielt. Das macht es ihnen mit ihren Kombinationen schwer. Wir müssen unsere Stärke ausspielen: variabel und gezielt aufschlagen, um danach gut blocken zu können.

Was wird noch zur Vorbereitung auf die Partie getan?
Bernard: Wir machen noch mehrere Videobespechungen. Zuerst sehen sich die Jungs die Spielweise im Allgemeinen an. Danach gibt es individuelle Informationen und wir sagen etwas zur Teamstrategie. Und schließlich gibt es noch die Möglichkeit, sich einzeln Aufnahmen anzuschauen.
Salomoni: Felix Fischer zum Beispiel war schon bei mir, um sich anzusehen, wie gespielt werden könnte, wenn er am Netz ist. Ich habe ihm dann ein paar Situationen des Zuspielers und der beiden Mittelblocker gezeigt. Das ist interessant: Die Spieler sind so ehrgeizig und interessiert, dass sie möglichst viele Informationen darüber haben wollen, wie sie spielen sollen.

Das Gespräch führte Conny Kurth

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Freitag. 29. August 2003

Beachtlich! MSC machte aus 0:2 noch einen Sieg

Zweitligist wusste sich gegen holländischen Ehrendivisionär zu steigern.

In dieser Mannschaft steckt offenbar eine ganze Menge Potenzial. "Gegen einen holländischen Ehrendivision nach 0:2-Rückstand noch das Blatt zu wenden - das bedeutet schon etwas", urteilt Heinz Reintges, Abteilungsleiter des Volleyball-Zweitligisten Moerser SC, nach dem 3:2 (17:25, 18:25, 25:18, 25:22, 25:23)-Erfolg im Testspiel bei Orion Doetinchem. "Die Truppe hat sich im Verlaufe der Partie deutlich gesteigert." Dieser Meinung war auch der neue MSC-Trainer Igor Arbutina, nachdem er noch in den ersten beiden Sätzen geschimpft hatte: "Um 17 oder 18 Punkte zu holen, brauchen wir nicht sechsmal in der Woche zu trainieren."

Arbutina sah aber natürlich auch die Gründe für die Startschwäche seiner Sechs: Huib den Boer, Ferdinand Stebner, Marijo Ramadza, Sascha Bandow, Jan-Pieter Waale und Teodor Hirs hatten große Probleme, mit der extrem kleinen Halle in Doetinchem und den drei extrem langen Leistungsträgern in Reihen der Niederländer zurechtzukommen. "Viele Bälle gingen nach der Annahme an die Decke, und vor allem Hirs hatte hier große Probleme", berichtet Reintges. Da machte es der später eingewechselte Radomir Mijovic deutlich besser, und auch das Mitwirken des immer noch unter Kniebeschwerden leidenden Georg Grozer ab dem dritten Satz wirkte sich positiv auf die Leistung der Moerser aus. "Natürlich sind wir mit Georg deutlich stärker, doch wir wollen bei ihm nichts riskieren. Schießlich brauchen wir ihn in der Liga dringender."

Demo-Match in Belgien

So dürfte der "kleine Georg" auch am Samstag um 16 Uhr beim nächsten Vorbereitungsspiel des MSC in Kelmis gegen den belgischen Ehrendivisionär Volley Smash Vith weitgehend geschont werden. Diese Partie findet als Demo-Match im Rahmen des Turniers um den RVV-Pokal statt. Eine weitere Gelegenheit also für Coach Arbutina, seinen Mannen auf die Heimpremiere am 6. September gegen TuB Bocholt vorzubereiten.

Manfred Pichl

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel