| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Samstag. 30. August 2003 |
Harburg (km). Endlich geht's los. Die Bundesliga-Volleyballerinnen des TV Fischbek zeigen sich heute das erste Mal in dieser Saison ihren Fans unter Wettkampfbedingungen. Zwischen 11 und 19 Uhr nimmt der TVF am Saisonvorbereitungsturnier des Zweitligisten CVJM in der Sporthalle Wandsbek teil. Neben den Wandsbekerinnen und den Fischbekerinnen sind noch VC Parchim (Mecklenburg-Vorpommern), VC Olympia Berlin und Eiche Horn Bremen mit von der Partie.
TVF-Manager Horst Lüders: "Wir sind erst seit zwei Wochen im Training. Deshalb ist dies ein idealer Aufgalopp, um in Schwung zu kommen. "Beim Bundesligisten feiern dabei die Zugänge Margarethe Kozuch (Mitte- und Außenangreiferin) und Johanna Barg (Außen) ein Wiedersehen mit ihrer alten Mannschaft CVJM.
Dritter TVF-Zugang ist die Kasachin Lavrova. Sie hatte Lüders bereits vor einem Jahr verpflichtet. Wegen einer langwierigen Knieverletzung hatte man sich dann jedoch geeinigt, dass sie diese erst einmal in ihrer Heimat auskurieren sollte. Jetzt ist sie zurück und will für Fischbek wie schon früher für Karbach und Vilsbiburg in der Bundesliga auf Punktejagd gehen.
Mehr
Neue hat es auf finanziellen Gründen beim TVF nicht gegeben. Der momentane
Saison-Etat steht also weiter bei 160.000 Euro. Einen neuen Hauptsponsor, der
dann auch im Vereinsnamen auftauchen würde, hat Lüders noch nicht gefunden.
Hinter den Kulissen arbeitet er jedoch unermüdlich an dieser Aufgabe weiter.
"Ich habe aus der lokalen Wirtschaft positive Zeichen bekommen und bin
zuversichtlich, dass wir bis zum Saisonstart einen neuen Geldgeber haben. "
| Hamburg - Smash-News |
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Samstag. 30. August 2003 |
Kreuzworträtsler
haben noch zwei Wochen Zeit
Die
Auslosung der Gewinner des Beach-Volleyball-Kreuzworträtsels anlässlich der
Hamburger Meisterschaften findet nicht am heutigen Samstag im Rahmen des
Saisoneröffnungsturnier des CVJM (Sporthalle Wandsbek; ab 11 Uhr) statt,
sondern zwei Wochen später beim ersten Heimspiel der CVJM-Frauen in der 2.
Bundesliga gegen den MTV Obernkirchen (Samstag, 13.09. um 20 Uhr).
Grund:
die Teilnehmer an den am morgigen Sonntag im Stadtpark stattfindenden Hamburger
DuoMixed-Meisterschaften sollen fairerweise etwas mehr Bedenkzeit haben ...
| Deutschland - vlw-News |
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Samstag. 30. August 2003 |
EM
2003 der Männer in Eurosport
Von
der am nächsten Freitag beginnenden EM der Männer in Deutschland überträgt
Eurosport zu folgenden Zeiten:
05.09.
15.00 Uhr Griechenland -
Polen (live)
05.09. 18.00 Uhr
Deutschland - Slovakei (live)
06.09. 10.30 Uhr
Jugoslawien - Frankreich (Aufzeichnung)
06.09. 15.00 Uhr
Italien - Spanien (live)
07.09. 17.30 Uhr
Italien - Frankreich (live)
07.09. 20.00 Uhr
Deutschland - Spanien (live)
09.09. 17.15 Uhr
Eurosports Highlights (die ersten 3 Tage)
10.09. 17.30 Uhr
Deutschland - Frankreich (live)
10.09. 19.30 Uhr
Russland - Niederlande (Zusammenfassung)
11.09. 17.30 Uhr
Griechenland - Russland (live)
11.09. 20.00 Uhr
Deutschland - Italien (live)
13.09. 19.30 Uhr
Zweites Halbfinale (live)
14.09. 18.30 Uhr
Finale (live)
(Alle
Angaben können sich noch kurzfristig ändern.)
Wir
hoffen, dass viele Volleyballfans, die nicht live in den Hallen dabei sein können,
dieses für Volleyball recht umfangreiche Angebot nutzen.
| Hamburg - Hamburger Abendblatt |
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Samstag. 30. August 2003 |
Beust bekräftigt Unterstützung des Spitzensports
Hamburg - Ole von Beust ließ es sich nicht nehmen, die Botschaft persönlich zu überbringen. "Wir wollen Hamburg zu einer international führenden Stadt des Sports ausbauen. Daran hat die gescheiterte Olympiabewerbung nichts geändert. Wir stehen zu unseren Zusagen und werden unseren Weg konsequent fortsetzen", sagte Hamburgs Bürgermeister - und übergab am Olympiastützpunkt am Dulsbergbad (OSP) einen neuen, 450 m² großen Gebäudeteil stellvertretend für alle Kaderathleten an die Ruderin Julia Heitmann (U-23-Weltmeisterin) und den WM-Schwimmer Jens Thiele. "Hamburg ist damit, was die Infrastruktur angeht, schon weiter als die Olympiastadt Athen", scherzte Thiele in seiner Dankesredes.
Die Kosten von 890 000 Euro übernahmen zu 40 Prozent der Bund, zu 50 Prozent die Stadt und zu zehn Prozent Hausherr Bäderland, der den Ausbau des Stützpunktes politisch weiter forcieren will. Geplant sind auf dem anliegenden Gelände des wenig genutzten Freibades eine neue Dreifelderhalle, zunächst für Badminton, Judo und möglicherweise Fechten, und ein Beachvolleyball-Zentrum mit vier Indoor- und zwei Außenplätzen. Über dieses Projekt verhandelt Bäderland-Chef Klauspeter Schelm bereits seit Monaten mit dem potenziellen Berliner Privatinvestor Stephan Eckardt. Den stören zwar nicht die fortgeschrittenen Planungen des Vereins für Aktive Freizeit in Bahrenfeld, weil die Stadt aber dort den Bau einer Beachhalle mit rund 600 000 Euro bezuschussen will, fürchtet Eckardt nachhaltige Wettbewerbsnachteile in Dulsberg.
Der OSP und damit der Spitzensport, darin ließ Bildungs- und Sportsenator Rudolf Lange keinen Zweifel, wird weiter im Fokus der städtischen Förderung stehen. In der mittelfristigen Finanzplanung der Regierungskoalition sind bis 2007 rund sieben Millionen Euro für bisher noch nicht beschlossene, zusätzliche sportliche Neu- und Ausbauten eingestellt (der Bau der Leichtathletikhalle in Alsterdorf wird unabhängig davon finanziert). Ein Großteil des Geldes soll nach Dulsberg fließen, auch, um der angeschlossenen Gesamtschule Alter Teichweg endlich das Gütesiegel einer Eliteschule des Sports verpassen zu können.
"Hamburg
hat seine guten Trainingsbedingungen noch verbessert", lobte derweil Ralf
Beckmann, Cheftrainer des Deutschen Schwimmverbandes, "die
Nationalmannschaft wird sich hier weiterhin auf Großereignisse wie Olympia
vorbereiten." OSP-Leiterin Ingrid Unkelbach hörte es gern. Sie hat den
noch vor zweieinhalb Jahren in seiner Existenz gefährdeten Stützpunkt wieder
auf Vordermann gebracht.
rg
| Norddeutschland - Pinneberger Zeitung |
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Samstag. 30. August 2003 |
23. Flora-Cup: Parkett statt Sandkiste
Elmshorn - Strand ade: Nachdem die Volleyballer in den vergangenen Monaten im Sand spielten, geht es nun wieder auf dem Parkett zur Sache. Einen festen Platz im Vorbereitungsprogramm für die neue Punktspielsaison hat für die Vereine aus Schleswig-Holstein und Hamburg schon seit Jahren der Flora-Cup der VG Elmshorn, dessen 23. Auflage in den KGSE-Hallen am Wochenende mit den Turnieren der höchsten Leistungsklasse (LK 1) ausklingt.
Gemeldet haben 16 Frauen- und zwölf Männerteams aus der Regional-, Verbands- und Bezirksoberliga, gespielt wird am Sonnabend von 12 bis 18 Uhr, am Sonntag von 9.30 Uhr bis 17 Uhr. Bei der anschließenden Siegerehrung hoffen die Regionalliga-Mannschaften des Ausrichters, wieder ganz zuletzt aufgerufen zu werden: Während die Frauen im Vorjahr mit nur einem verlorenen Satz unangefochten Turniersieger wurden, belegten die Männer Platz zwei.
Favoriten
sind die Elmshorner Teams nicht zuletzt deshalb, weil beide die
Regionalliga-Saison 2002/03 als Vizemeister beendeten. Der Trainer der
VGE-Frauen, Burkhard Skibitzki, rechnet aber mit starker Konkurrenz:
"Unsere Ligarivalen TSV Glinde und ETV werden uns das Leben schwer
machen." Mit Sarah Hoppe, Dagmar Gaede (beide zuvor VGE II), Anja Svensson
(TuS Holtenau) sowie England-Rückkehrerin Nina Nezam will Skibitzki beim
Flora-Cup vier - mehr oder weniger - neue Spielerinnen unter
Wettkampfbedingungen testen.
fwi
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Samstag. 30. August 2003 |
Schlesinger: "Gespannt, wer die Herausforderung annimmt"
Interview
mit Bernd Schlesinger, Trainer des Männer-Zweitligisten Oststeinbeker SV
Herr
Schlesinger, herzlichen Glückwunsch zur deutschen Meisterschaft ihres
Beach-Teams Dieckmann/Scheuerpflug. Der Titel hat Ihnen noch in der Sammlung
gefehlt. Glücklich?
Schlesinger: Klar, so ein Erfolg gibt einem eine große innere Befriedigung:
Dass die Trainingsplanung gestimmt hat, dass die Jungs auf den Punkt fit waren.
Vor allem Christoph Dieckmann stand unglaublich unter Strom. Der wollte nach
drei Vizemeistertiteln endlich Meister werden.
Nun
ist Olympia das große Ziel?
Wir gehen in kleinen Schritten vor. Andi Scheuerpflug ist 36 Jahre alt,
Christoph hatte lange Zeit Probleme mit den Bandscheiben. Die beiden müssen
gesund bleiben, die nächsten Turniere gut spielen, und dann sehen wir weiter.
Was
ist der größte Unterschied zwischen den Beach-Profis und Ihren Ostbek
Cowboys?
Die Selbstständigkeit. Andi und Christoph wissen genau, worauf es ankommt.
Man muss ihre Motivation eher dämpfen als anstacheln. Bei einer
Hallenmannschaft wollen immer ein paar Jungs von selbst, und ein paar muss man
zur rechten Zeit in den Hintern treten.
In
der Halle sind Ihre Motivationsmöglichkeiten allerdings begrenzt: Oststeinbek
zahlt seinen Spielern kein Geld.
Deswegen muss man das differenziert sehen. Ich habe inzwischen gelernt, meine
Ansprüche herunterzuschrauben. Zweitliga-Volleyball ist eben kein Profisport,
die Spieler machen das nur aus Lust, und die meisten ziehen auch sehr gut mit.
Natürlich gibt es trotzdem Dinge, die mich ärgern. Aber inzwischen streife ich
das ab, sobald ich die Halle verlasse.
Kommen
wir auf die neue Saison der Cowboys zu sprechen. Sechs von 14 Spielern sind aus
dem Team ausgeschieden. Nun ist Christian Bartram mit seinen 30 Jahren der Älteste.
Wie gut ist ihr Kader?
Zum jetzigen Zeitpunkt steht nur ein Neuzugang fest, Malte Nagursky, der als
zweiter Zuspieler aufgebaut werden soll. Allerdings steht auch hinter seinem
Studienplatz ein Fragezeichen. Zwei, drei interessante Spieler trainieren
derzeit mit, wir werden sehen, wer uns weiterhilft. Einen fertigen Spieler
werden wir wohl nicht mehr dazubekommen, obwohl wir weiter hoffen. Der Stamm des
Vorjahres muss das Ding aber offenbar reißen. Und der ist gut genug für diese
Liga, das haben wir ja gesehen.
Ist
die Unerfahrenheit des Kaders ein großer Nachteil?
Wir haben gestandene Zweitligaspieler dabei, das Alter ist kein Problem.
Eher, dass wir jetzt ein viel zu ruhiges Team haben. Die extrovertierten Leute
sind alle nicht mehr dabei. Ich glaube aber, das ist eine große Chance. Jetzt
haben die jungen Spieler den Freiraum, den man braucht, um als Persönlichkeit
zu wachsen. Ich bin sehr gespannt, wer diese Herausforderung annimmt, und wer in
seinem Schneckenhaus bleibt. Von Fridolin Lippens erwarte ich mir einen weiteren
Sprung, Hendrik Hofmann macht sich als Libero bislang sehr gut. Aber beide dürfen
noch viel bestimmender werden in ihrem Auftreten. Ich habe ihnen das auch schon
gesagt.
Und?
Warten wir´s ab. Sie bemühen sich. Das geht ja nicht von
heute auf morgen.
Wie
schätzen Sie in dieser Saison die Konkurrenz ein?
Moers wird einsam vorneweg marschieren, dahinter kommen Mannschaften wie
Bottrop, Schüttorf, vielleicht auch Königs Wusterhausen. Viele Klubs haben
sich verstärkt. Ich wäre mehr als froh, wenn wir am Ende ein ausgeglichenes
Punktekonto haben. Es wird zwei, drei Vereine geben, gegen die man unbedingt
gewinnen muss. Das erste Heimspiel gegen Ludwigslust wird bereits
richtungsweisend. Bonn ist ein potenter Aufsteiger, über Lintorf weiß man
nicht viel.
Erwarten
sich die Fans nicht nach der Superserie der vergangenen Rückrunde, dass es mit
den Seriensiegen weitergeht?
Ich hoffe, dass unsere Fans unserer Situation Rechnung tragen. Wir haben ein
sehr junges Team, wir haben keine finanziellen Möglichkeiten, uns Neuzugänge
einzukaufen, wie das andere machen. Beim OSV selbst sehe ich da keine Probleme.
Die entscheidenden Leute sind alles gestandene ehemalige Spieler, da braucht man
nicht viele Worte verlieren. Die wissen, wie wir uns diese Saison einzuschätzen
haben.
Und
die Mannschaft?
Die weiß das auch. Ich hoffe sehr, dass sie sich nicht frustrieren lässt
durch die Umstände, sondern eine Trotzreaktion zeigt. Nach dem Motto: Wir
wollen die Großen ärgern, auch, wenn die den zehnfachen Etat haben. Denn eine
solch katastrophale Vorrunde wie letzte Saison will keiner nochmal erleben.
Dabei
hat der OSV im Abstiegskampf immer eine besondere Euphorie entwickelt.
So etwas nutzt sich aber auch ab. Immer wieder diese Energie aufzubringen,
ist auf Dauer sehr anstrengend. Es wäre schön, wenn wir perspektivischer
denken könnten, aber erst mal leben wir von der Hand in den Mund. In Sachen
Nachwuchsarbeit ist der OSV nicht viel weiter gekommen, und so etwas rächt sich
irgendwann.
Der
Klub will zwar mit den Hamburger Schulen der Umgebung kooperieren, aber die
bekommen dafür kein Geld vom Hamburger Sportbund. Oststeinbek liegt eben in
Schleswig-Holstein.
Das ist ein wunderbares Beispiel, wie der Spitzensport bei uns fast
systematisch nicht gefördert wird. Selbst die Klubs, die wirklich etwas bewegen
wollen, werden von den Statuten ausgebremst. Das ist unfassbar. Wir haben zum
Beispiel einen Jan Maier im Verein, der mir bei den Cowboys als Co-Trainer zur
Seite stehen wird und die Damen in die Verbandsliga geführt hat, ein junger,
ehrgeiziger A-Trainer. Schade, dass wir so einen Mann nicht noch mehr einsetzen
können. Da fehlt einfach das Geld.
Wie
kann der OSV den finanziell übermächtigen Konkurrenz trotzen?
Indem wir uns auf unsere Stärken besinnen. Zum einen auf die emotionale
Spielweise und die tollen Fans, die Stimmung bei den Heimspielen, die schon
viele Gegner beeindruckt hat. Und zum zweiten, indem wir die Zeit, die wir
haben, qualitativ gut nutzen. Man kann nämlich auch als Team, das siebeneinhalb
Stunden in der Woche trainiert, ein Team schlagen, das viermal soviel trainiert.
Wenn man intelligent spielt.
Die
Cowboys könnten wirklich die Profitruppe vom Moerser SC bezwingen, den großen
Favoriten?
Na, die sind vielleicht eine Nummer zu groß dieses Jahr.
Interview:
Paul Schwarz
| International - CEV-News |
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Samstag. 30. August 2003 |
Bahnbrechend
und unverwechselbar
Mit dem Branding
der European Championship Tour betritt GSM Neuland
Alanya, 29. August
2003. Wie schön, dass das Leben manchmal so simpel sein kann: Da zerbricht man
sich monatelang den Kopf, und dann kommt einem ein simpler Zufall zur
Hilfe, um eine bahnbrechende Idee zu entwickeln. In diesem Fall war es eine
Postkarte, die Samuel Wille, Operations Manager bei der Züricher Agentur
Global Sports Marketing, aus dem Urlaub auf den Malediven verschickte.
Das Foto zeigt einen weißen Strand, verführerisches Sonnenlicht und türkisfarbenes
Wasser. GSM-Chairman Heinz Schurtenberger sah die Karte und hatte die Eingebung:
“Das ist es!“ Das Branding der European Championship Tour der Beach
Volleyballer war geboren. Das Türkisgrün der Postkarte inspirierte die Macher,
ihre Visionen zu entwickeln.
Der ehrgeizige Plan:
Ein Stück von den Trauminseln im Indischen Ozean nach Europa zu
transportieren. Die Turnierserie der stärksten Sandwühler des Kontinents soll
innerhalb der kommenden Jahre zur Qualitätsmarke reifen. Mit einem
durchgehenden optischen Konzept, in dem das Smaragdgrün des Maledivenwassers als
Grundfarbe das unverwechselbare Markenzeichen ist.
Schurtenberger geht es
um eine “totale Wiedererkennbarkeit unserer Tour, wo auch immer wir in
Europa auftreten.“ Dieses Konzept zieht GSM konsequent durch und betritt damit
in der Szene der Sandwühler Neuland. Bislang galt es als ungeschriebenes
Gesetz, dass Beach Volleyball möglichst bunt und schrill daherkommen soll.
Entsprechend groß war der Gegenwind, den Schurtenberger und seine Mitstreiter
auszuhalten hatten, als sie ihre Branding-Ideen vorstellten. “Es gab im
Vorfeld der Tour starke Bedenken bezüglich der Einfarbigkeit“, sagt
Schurtenberger. Die Stimmen sind längst verstummt. “Wir haben alle Kritiker Lügen
gestraft, vor allem die Fernsehleute sind begeistert vom ruhigen und edlen
Hintergrund.“
Mit ihrem Branding sind
die Macher von GSM auf einem guten Weg, der ursprünglichen
Bedeutung dieses Marketing-Terminus Geltung zu verschaffen. Er stammt aus der
Viehzucht und bezeichnet die Brandmarkierung von Rindern und Pferden, mit denen
den Tieren ein unverwechselbares Erkennungszeichen gegeben wird.
Gleiches streben die
Vermarkter der European Championship Tour mit ihrem Produkt an. Ziel, so
Scholbrock, die “totale Wiedererkennbarkeit“ aufgrund der einprägsamen
Farbe. Sie ist “das wichtigste Tool, um den Zusammenhalt der Tour zu
dokumentieren“, sagt Samuel Wille. Freiheit, Lifestyle, Leichtigkeit
“unser Smaragdgrün eignet sich ideal, um diese Werte zu vermitteln“, sagt
Wille.
Christian Scholbock, Managing Director bei Global Sports Marketing, weiß, “wie stark das Interesse an einer europäischen Szene mit eigener Identifikation ist. Durch die Wiedererkennbarkeit unseres Brandings kommen wir dem entgegen.“ Wer während des European Championship Final am Kleopatra Beach im türkischen Alanya das weithin leuchtende Stadion gesehen hat, weiß, was Scholbrock meint.
Smaragdgrün, das ist
Beach Volleyball in Europa, präsentiert von Global Sports Marketing. So
und nicht anders soll es sich in das Bewusstsein der Spieler, Zuschauer,
Medienvertreter und Sponsoren einbrennen. GSM ist mit seinem Branding auf
einem guten Weg, und um das Konzept konsequent durchzuhalten, ist
Schurtenberger bereit, ungewöhnliche Visionen zu entwerfen:
“Irgendwann färben wir den Sand auf dem Centre Court smaragdgrün ein.“
| International - CEV-News |
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Samstag. 30. August 2003 |
Eine
Medaille für Deutschland ist sicher
Ahmann/Vollmer
und Pohl/Rau im Halbfinale - Lacigas souverän
Die Italienerinnen
Daniela Gattelli und Lucilla Perrotta wurden auch am zweiten Spieltag ihrer
Favoritenrolle bei der Europameisterschaft am Kleopatra Beach in
Alanya gerecht. Die Titelverteidiger und Siegerinnen der Greek Open der European
Championship Tour stehen bereits im Halbfinale. Dort treffen sie am Samstag
morgen (9 Uhr local time) auf das deutsche Duo Okka Rau und Stephanie Pohl.
Gattelli/Perrotta gewannen im Viertelfinale gegen die Schweizerinnen Kuhn/Schnyder-Benoit
2:0 (21:19, 21:15), Pohl/Rau schlugen die
Tschechinnen Tychnova/Tychnova klar mit 2:0 (21:12, 21:17).
Im zweiten Halbfinale
stehen sich die Holländerinnen Kadijk/Leenstra und die Deutschen Andrea Ahmann/Jana
Vollmer gegenüber. Ahmann/Vollmer bejubelten
einen 2:0-Erfolg (21:8, 21:14) über Filina/Zorina (Russland). Rebecca Kadijk
und Marrit Leenstra hatten nur mit einem Ballpunkt Vorsprung als viertes Team
von den Gruppendritten die Vorrunde überstanden, schlugen sich aber trotzdem
bis ins Halbfinale vor. Im Viertelfinale bezwangen sie die Griechinnen
Karadassiou/Sfyri mit 2:0 (21:18, 21:13).
Auf die Gewinner des
European Championship Final warten 17.000 Euro Preisgeld und
Ranglistenpunkte, die auch in die Wertung der Olympia-Qualifikation
einfließen. Die Zweitplazierten dürfen sich auf 12.500 Euro, die Dritten auf
9000 und die Vierten auf 6500 Euro freuen. Das Endspiel wird um 15.15
Uhr ausgetragen, zuvor findet Spiel um Platz drei statt.
Bei den Männern hatten
sich Markus Dieckmann und Jonas Reckermann den Auftakt des Abenteuers
Titelverteidigung bei der Europameisterschaft ganz anders vorgestellt. Am
wunderschönen Kleopatra Beach in Alanya verloren die Kölner ihr
Auftaktmatch gegen die Österreicher Nik Berger und Clemens Doppler mit 1:2-Sätzen
(21:17, 26:24, 10:15). “Ich weiß nicht, was los war“, schüttelte Markus
Dieckmann den Kopf, “wir waren einfach zu schlecht.“ Bei rund 40 Grad auf
dem Center Court lieferten sich die Teams ein sehr emotionales Match, bei dem
die Österreicher den etwas kühleren Kopf behielten. Berger/Doppler gewannen
auch ihr zweites Match gegen das estnische Duo Kais/Vesik,
mussten aber beim 2:1 einen Satz abgeben.
Dieckmann/Reckermann
zeigten sich bei ihrer zweiten Aufgabe gegen die Griechen Beligratis/Michalopoulos
von ihrer besseren Seite und siegten mit 2:0 (21:13, 21:14).
Auch die Gewinner der
Greek Open bei der European Championship Tour, die Schweizer Sascha Heyer
und Markus Egger, erwischten keinen guten Start. Gegen die Spanier
Cotrino/Garcia kassierten sie ein überraschendes 1:2 (19:21, 21:18, 13:15).
Durch das 2:0 (21:14, 21:14) gegen die Franzosen Canet/Hamel wahrten sie
aber ihre Chance auf ein Weiterkommen. Im dritten Spiel warten nun die
Schweden Berg/Dahl.
Als einziges
Favoritenteam, dass nach zwei von drei Vorrundenspielen noch keinen Satz abgegeben
hat, steuern die Brüder Paul und Martin Laciga (Schweiz) auf
Erfolgskurs. Nach einem 2:0 (21:9, 21:15) über die Kroaten Peric/Trimcevski und
ihre Schweizer Landesleute Heuscher/Kobel führen die dreifachen
Europameister ihre Gruppe klar an.
| International - FIVB-News |
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Samstag. 30. August 2003 |
Russland
und Gastgeber Iran ausgeschieden
Teheran,
Iran, 29. August - An der 12. U-21-Weltmeisterschaft der Junioren in Teheran gab
es am Viertelfinaltag einige Überraschungen . Brasilien, Bulgarien, Südkorea
und Polen qualifizierten sich dank Siegen über Gastgeber Iran, Russland,
Deutschland und Serbien und Montenegro für die Halbfinals.
Es
war ein trauriger Tag für die Gastgeber, die nebst Brasilien und Russland zu
den Mitfavoriten gehörten . Aber die Aufgabe im Viertelfinal war auch äusserst
schwierig, und trotz Unterstützung von 13'000 Fans obsiegte Brasilien mit 3-0
(25-21, 25-20, 25-20).
Bulgarien
sorgte für eine grosse Überraschung, indem es Russland mit 3-1 (25-21, 16-26,
25-23, 25-19) in einer Partie auf ausgezeichnetem Niveau besiegte , vor allem
dank der Glanzpartie von Matey Kaziyski und Danail Milushev. Bulgariens Coach
Brunko Gavrolov war sehr stolz über den Sieg : " Wir waren zuversichtlich
und konstant und konnten das zeitweise nervöse Spiel dank unserer Taktik
gewinnen.”
Südkorea
überraschte weiter mit dem 3-2-Sieg (24-26, 25-21, 25-19, 23-25, 15-11) über
Deutschland. Koreas Superstar Dong-jin Kang war Mann des Spiels, der seinem Team
vor allem in kritischen Phasen zu wertvollen Punkten verhalf. "Kang zerstörte
unsere Halbfinalhoffnungen ", sagte der deutsche Coach Michael Warm .
" Er ist ein herausragender Spieler und der Hauptgrund für den Erfolg
seiner Mannschaft. “
Im
letzten Viertelfinalspiel musste sich das bislang so starke Serbien und
Montenegro den Polen beugen , die mit 3-1 (26-24, 25-23, 22-25, 25-23) gewannen,
dank einer herausragenden Vorstellung von Superstar Michal Winiarski.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Freitag. 29. August 2003 |
Fans der Bundesliga-Volleyball-Frauen des TV Fischbek können das neuformierte Team erstmals am Sonnabend in Aktion sehen. Dann nimmt der Erstliga-Club in der Sporthalle Wandsbek am Turnier des Zweitligisten CVJM teil.
Mit dabei sind der VC Parchim, VC Olympia BErlin und Eiche Horn Bremen (alle zweite Bundesliga). Beginn ist um 11 Uhr.
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 30. August 2003 |
Männer-EM:
Die Pechsträhne setzt sich fort
Andrae und Walter verletzt - Für die EM besteht aber
Hoffnung!
Kein Einsatz gegen Olympiasieger - Für die EM besteht aber HoffnungDie schlechten Nachrichten für die deutsche Männer-Nationalmannschaft reißen nicht ab. Nachdem gestern Kapitän Stefan Hübner aufgrund eines Ermüdungsbruchs im rechten Schienbein seine Teilnahme an der Europameisterschaft absagen musste, erwischte es im gestrigen Training Björn Andrae. Der „Neu-Italiener“, er spielt in der kommenden Saison für Cuneo, knickte um und zog sich eine Kapselverletzung im rechten Knöchel zu. Die beiden Spiele gegen Serbien & Montenegro kann Andrae keinesfalls bestreiten, für einen EM-Start besteht jedoch Hoffnung.
Gleiches gilt für Norbert Walter
(Parma/Italien). Der 2,10 Meter große Mittelblocker zog sich bereits beim
Vier-Nationen-Turnier in Polen einen Muskelfaserriss in der Wade zu, der ihn zur
Zeit außer Gefecht setzt. Auch bei ihm hofft Bundestrainer Stelian Moculescu
auf einen EM-Einsatz.
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 30. August 2003 |
Universiade: Klare Niederlage gegen Russland
Jetzt Spiel um Platz 7!
Die deutsche Mannschaft bestritt das erste Spiel um die Plätze 5-8 gegen Russland mit Patrick Schwaack als Libero, da sich Wolfgang Beck verletzt hatte. Etwas müde vom Korea-Spiel am Vortag und ohne Biss ueberließen sie den Russen den ersten Satz mit 19:25.
Unabhängig von der sehr schwachen Leistung des Schiedsrichters war auch im zweiten Satz kein Aufbäumen des adh-Teams su erkennen. Russland nutzte ohne Mitleid seine Lufthoheit (1,99m Durchschnittsgröße) aus und wollte auch den zweiten Satz sicher nach Hause spielen. Der Wechsel Eichbaum für Krueger brachte neuen Schwung; druckvolle Aufschläge sorgten für Blockpunkte, sodass nach 6:10 der Ausgleich 16:16 erreicht werden konnte.
Doch mehrere Fehlentscheidungen des Schiedsrichters verhinderten den möglichen Satzerfolg (21:25). Auch im dritten Satz überwogen die schlechteren Aktionen. Selbst mehrere Spielerwechsel konnten den Verlust des Satzes (16:25) und des Spieles (0:3) nicht verhindern.
Die
deutsche Mannschaft sollte dieses siebte Spiel innerhalb von acht Tagen schnell
vergessen und sich auf ihr letztes Spiel, morgen um Platz 7 konzentrieren.
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 30. August 2003 |
U18-Beach-WM:
9 Siege zum Auftakt!
Die deutschen Beach-Duos haben an den ersten beiden Tagen der U18-Beach-WM für positive Ergebnisse gesorgt. Jana Köhler/Laura Ludwig siegten zunächst gegen zwei Chinesinnen mit 2:0, anschließend gaben sie auch trotz extremer Hitze keinen Satz gegen ein thailändisches Duo ab. Im Spitzenspiel gegen Brasilien siegten sie 2:1.
Ebenfalls noch ungeschlagen sind Sandra Piasecki/Friederieke Fischer, die ihre Spiele gegen die Schweiz und Spanien ungefährdet gewannen. Schon vor dem morgigen letzten Gruppenspiel stehen beide Teams im Viertelfinale.
Bei
den Jungs ging es etwas enger zu: Sebastian Fuchs/Thomas Kaczmarek siegten 2:1
gegen Thailand und 2:1 gegen Spanien, Tilo Backhaus/Timo Wilhelm 2:1 gegen
Australien und 2:0 gegen Kanada.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Samstag. 30. August 2003 |
Junioren-WM:
Aus der Traum vom Halbfinale
Viertelfinal-Niederlage
gegen Korea
Nun
ist der große Traum vom Einuzug ins Halbfinale ausgeträumt. Bei der
Weltmeisterschaft in Teheran (Iran) verlor die deutsche
Junioren-Nationalmannschaft das Viertelfinale gegen Korea mit 2:3 (26:24, 21:25,
19:25,25:23, 15:11). "Ein Sieg war drin", urteilte Teammanager Hubert
Martens. "Allerdings hat die Mannschaft einmal mehr nicht das gezeigt, was
sie eigentlich drauf hat." Die
Deutschen spielen nun um die Plätze fünf bis acht und treffen im
"kleinen" Halbfinale morgen (14.30 Uhr MEZ) auf Gastgeber Iran.
Insgesamt leistete sich das deutsche Team viel zu viele leichte Fehler. Einmal war es die Annahme, die wackelte, dann der Block, der nicht dicht war oder Probleme, im Angriff den nötigen Druck auszuüben. Dagegen imponierten die Koreaner mit einer kompakten Leistung. Sie spielten nicht überragend, dafür aber fast fehlerfrei – und das machte an diesem Tag den Unterschied aus.
Letztendlich agierten die deutschen Youngster zu defensiv und ließen nur im vierten Satz ihr tatsächliches Können aufblitzen. Hier waren es insbesondere Robert Kromm und Jochen Schöps, die mit beherzten Angriffen das Heft in die Hand nahmen.
Schon heute konnten die Junioren einen Eindruck gewinnen, in was für ein Tollhaus die iranischen Fans die Halle im Azadi Sport Complex auch morgen verwandeln könnten. Bereits zum Spiel der Deutschen war die riesige Halle mit etwa 12.000 Zuschauern fast voll. Bei der anschließenden Viertelfinalpartie Iran gegen Brasilien sollen es sogar 15.000 gewesen sein. Sie machten einen Höllenlärm und waren für ihre Mannschaft der siebte Mann. Für die iranische Auswahl reichte dennoch nicht. Sie musste sich den Südamerikanern mit 0:3 (21:25, 20:25, 20:25) deutlich geschlagen geben.
In den weiteren Viertelfinals sorgten Polen und Bulgarien für Überraschungen. Polen setzte sich mit 3:1 (26:24, 25:23, 22:25, 25:23) gegen Serbien und Montenegro durch, Bulgarien gewann ebenfalls mit 3:1 (25:21, 16:25, 25:23, 25:19) gegen die ambitionierten Russen. Sowohl Serbien und Montenegro als auch Russland wurden zum WM-Favoritenkreis gezählt, müssen sich aber nun mit der Runde um die Plätze fünf bis acht zufrieden geben.
Die
Halbfinals um die Plätze eins bis vier:
Polen – Bulgarien
Korea – Brasilien
Die
Halbfinals um die Plätze fünf bis acht:
Serbien und Montenegro –
Russland
Iran – Deutschland
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Samstag. 30. August 2003 |
Fast
ein Jahrzehnt lang zählten sie zu den weltbesten Hallen-Volleyballerinnen: Ines
Pianka und Teee Williams. In diesem Jahr wurden sie überraschend Deutscher
Meister. Wir sprachen mit Teee über internationale Auftritte, Veränderungen im
Beach-Volleyball und dem Wunsch nach einem Mädchen.
Was meinst Du, sollte man etwas im Beach-Volleyball
verändern?
Ich glaube, bei den Männern müsste man mehr ändern als bei den Frauen. Das
Spielfeld müsste etwas größer werden, das Netz ist ja auch höher. Die Männer
sind eh schon so groß, und haben den Court besser im Griff. Bei den Frauen ist
es perfekt, wie es ist.
Wie ist Deine Meinung zu den „kleinen Finals“?
Man sollte um den dritten Platz spielen. Es ist immer gut, Erste, Zweite und
Dritte zu haben. Es wäre ja komisch, wenn es nur die ersten beiden Plätze
geben würde.
Wirst Du im Winter in der Halle spielen?
Ich sage ja immer nein, aber in diesem Jahr, sage ich das erst mal nicht. Zu
85% werde ich das tun. Das macht mir Spaß, ich habe dabei viele Freunde kennen
gelernt. Wenn ich mit jüngeren spiele, fühle ich mich auch jünger, und das
tut mir gut.
Ihr spielt ja schon recht lange zusammen. Wirst Du
mit Ines Deine Karriere beenden?
Ich glaube, ich bin langsam bereit für ein Mädchen. Ich glaube, ich beende
meine Karriere schneller, als ich denke (lacht). Nein, aber ich möchte noch ein
Kind kriegen, vielleicht ist es mein letztes Jahr in der Halle. Ich weiß es
nicht. Ich lebe jetzt und jeden Tag, ich mache da keine Zukunftspläne. Man weiß
ja nie, was passiert.
Hat Deiner Meinung nach ein deutsches Team bei der EM
und WM gute Chancen?
Da habe ich natürlich eine gespaltene Meinung. Ich bin Amerikanerin, ich bin
natürlich für die USA. May/Walsh sind sehr stark. Ich kann ja nur von den
Frauen reden, die Männer kenne ich nicht. Ich kenne die Elaine Youngs persönlich,
ich habe mit ihr in der Nationalmannschaft gespielt, ich möchte sehen, dass sie
erfolgreich ist. Ich habe nichts gegen die deutschen Teams, ich verstehe mich ja
auch mit Danja Müsch sehr gut. Ich hoffe auch, dass Lahme/Müsch gut
abschneiden werden.
Warum kriegen die deutschen Teams nicht den Anschluss
an die Weltspitze? Die Herren haben dies ja erreicht.
Die Amerikanerinnen sind beispielsweise sehr athletisch, talentiert und immer
am Strand. Die können immer trainieren. In Deutschland gibt es nicht so viele Möglichkeiten.
Der Unterschied ist auch sicher die Mentalität. Ich kenne die Amerikanerinnen
sehr gut, die spielen nach dem Motto „Wir können das, wir können das“,
egal wie gut der Gegner ist. So haben sie immer eine Chance. Als ich jünger war
hatte ich auch diese Mentalität, jetzt spiele ich mehr aus Spaß.
In Deutschland wird die Szene der Damen von
Routiniers und Hallenspielerinnen dominiert. Was läuft mit dem Nachwuchs
falsch, warum kommt da so wenig nach?
Ich glaube, die jungen Spieler haben den Biss nicht mehr. Sie sagen sich „Ok,
wir sind so weit gekommen, das ist gut genug“. So kann man nicht denken. Die
Erfolgsmentalität fehlt da ein bisschen. Man muss sich selbst sagen: „Ok, ich
bin weit, aber ich möchte weiterkommen. Ich möchte die beste Abwehrspielerin
in der Welt sein“. Das geht bei den jungen Leuten verloren, sie möchten nicht
so hart dafür arbeiten. Ich kann nicht für alle reden, aber als ich jung war
hatten wir diese Mentalität. Mit hartem Training kommt auch die Disziplin und
die Spielstärke.
Hast Du nicht mal Lust, international zu spielen?
Nein, ich glaube, das möchte ich nicht. Würde mich jemand aber für die
Halle anrufen, dann würde ich das auch machen. Ich habe da noch ein paar
Freundinnen. Fürs Beachen habe ich die Disziplin nicht, ich möchte nicht jeden
Tag in den Kraftraum. Das müsste ich auch für die Halle tun, aber da kann man
mit dem Trainer reden, und etwas anderes machen. Um international richtig gut am
Strand zu sein, dafür ist es glaube ich etwas spät für mich.
Du bereust also auch nicht, dass ihr nicht um die
Olympiateilnahme mitspielen könnt?
Nein, es ist auch einfach zu kompliziert, meinen amerikanischen Pass zurück
zu bekommen. Ich würde mich dabei nicht so gut fühlen. Wenn ich gegen die USA
spielen müsste, würde ich mich wie eine Verräterin fühlen, und das möchte
ich nicht.
Wir
danken Dir für dieses Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg!
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Samstag. 30. August 2003 |
Beach
EM 2003 in Alanya - Der Freitag
Ohne
Probleme haben die beiden deutschen Damenteams bei der Europameisterschaft in
der Türkei das Halbfinale erreicht. In 30 Minuten Spielzeit siegten Stephanie
Pohl und Okka Rau gegen das tschechische Duo Tychnova/Tychnova mit 21:12 und
21:17. Im Halbfinale treffen Stephie und Okka am Samstag auf Gattelli/Perrotta
aus Italien. Ebenfalls in den Semifinals stehen Andrea Ahmann und Jana Vollmer.
Die Meisterschaftszweiten bezwangen in nur 30 Minuten das russische Duo Filina/Zorina
locker mit 21:08 und 21:14. Andi und Jana spielen nun gegen das niederländische
Duo Kadijk/Leenstra um den Finaleinzug.
Bei
den Herren konnten Jörg Ahmann und Axel Hager ihren zweiten Sieg im zweiten
Spiel einfahren. Im deutsch-deutschen Duell bezwangen sie Julius Brink und Kjell
Schneider in einer spannenden Partie mit 18:21, 21:15 und 15:13.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Samstag. 30. August 2003 |
WSU:
Reßing
und Romberg fallen verletzt aus
Warendorf. Mit dem Turnier in Emlichheim fängt am Sonntag die heiße Phase der Saisonvorbereitung für WSU-Trainer Niels Westphal an. Da können wir das erste Mal sehen, wo wir stehen. Das Turnier ist mit Meister Emlichheim, Aufsteiger Detmold und Ootmarsum (Niederlande) sehr gut besetzt. erklärt der Coach den Volleyball-Zweitligisten.
Die Warendorferinnen fahren am Sonntag zum ersten Vorbereitungs-Turnier für die neue Saison nach Emlichheim allerdings nur mit neun Spielerinnen. Vom eigentlich zwölf Spielerinnen starken Kader muss Trainer Niels Westphal verletzungsbedingt auf Kapitänin Petra Reßing und Neuzugang Anna Romberg verzichten. Petra Reßing hatte sich vor zwei Wochen eine Handverletzung zugezogen, die entgegen den Erwartungen noch nicht verheilt ist. Und auch Anna Romberg hat eine Pause verordnet bekommen, da ihre mysteriöse Fußverletzung, die sie schon seit März plagt, noch so schmerzhaft ist, dass sie momentan nicht spielen kann.
Beide Spielerinnen haben noch Termine bei Spezialisten. So hofft Trainer Westphal, dass sie spätestens zum Pokalspiel gegen den Detmolder TV in zwei Wochen einsatzfähig sind. Und schließlich hat sich Sinje Blöcker für das Beachvolleyball-Final-Turnier des Norddeutschen-Volleyball-Verbandes in Hannover qualifiziert, so dass sie die Farben der WSU dort vertreten wird.
Natürlich bin ich nicht begeistert, dass wir ohne die drei spielen müssen, zumal ich so auch keinen Neuzugang einsetzen kann. Unser großer Kader hat aber auch den Vorteil, dass wir die Verletzungen völlig ohne Druck vernünftig ausheilen lassen können, sieht Westphal die Lage realistisch.
Statt des geplanten Trainingsspiels gegen
Emlichheim am Samstagabend wird sich ein Großteil der Mannschaft nun das
EM-Vorbereitungsspiel der Herren zwischen Deutschland und Serbien &
Montenegro anschauen, das am Samstag um 18 Uhr in Münster stattfindet.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel