News

Sonntag, 31. August 2003 

Kreuzworträtsler haben noch zwei Wochen Zeit
Gold und Silber für Deutschland
U18-WM: Deutschland gegen Deutschland im Halbfinal
U18-WM: Titelverteidiger  Brasilien wieder im Halbfinal
"Ein Beach Volleyball-Event auf höchstem Niveau"
Beach-EM: Dieckmann/Reckermann im Halbfinale
Männer: DVV-Auswahl unterliegt Olympiasieger 0:3!
Junioren-WM: Gegen Iran 2:3 
Björn Andrae fällt für die EM aus!
DVV-Frauen unterliegen Russland 0:3
Pohl und Rau holen EM-Titel

August 2003

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Hamburg - Smash-News 

Samstag. 30. August 2003

Kreuzworträtsler haben noch zwei Wochen Zeit

Die Auslosung der Gewinner des Beach-Volleyball-Kreuzworträtsels anlässlich der Hamburger Meisterschaften findet nicht am heutigen Samstag im Rahmen des Saisoneröffnungsturnier des CVJM (Sporthalle Wandsbek; ab 11 Uhr) statt, sondern zwei Wochen später beim ersten Heimspiel der CVJM-Frauen in der 2. Bundesliga gegen den MTV Obernkirchen (Samstag, 13.09. um 20 Uhr).

Grund: die Teilnehmer an den am morgigen Sonntag im Stadtpark stattfindenden Hamburger DuoMixed-Meisterschaften sollen fairerweise etwas mehr Bedenkzeit haben ...

 

International - CEV-News 

Sonntag. 31. August 2003

Gold und Silber für Deutschland

Im heißen Sand hatten Pohl/Rau am meisten Kraft und sicherten sich den Titel Alanya, 30. August 2003 - Die Beachvolleyball-Europameister 2003 heißen Stephanie Pohl und Oka Rau. Das Duo aus Kiel gewann bei der EM am Kleopatra Beach in Alanya das rein deutsche Finale gegen Andrea den Ahmann und Jana Vollmer mit 2:0 (21:15, 21:18) und sicherten sich damit nicht nur größten Erfolg ihrer Laufbahn, sondern auch ein Preisgeld von 17.000 Euro. Die Verliererinnen durften sich mit 12.500 Euro trösten. Bronze sicherten sich die Titelverteidiger Gattelli/Perrotta aus Italien. Sie gewannen das kleine Finale gegen Kadijk/Leenstra aus Holland.

Spektakulärer als das Finale selbst war seine Besetzung: Mit zwei deutschen Teams ganz oben hatte im Vorfeld der EM niemand rechnen können. “Mit einer Medaille in beiden Wettbewerben wären wir schon zufrieden gewesen“, sagte Hinnerk Femerling, Beachwart des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV): “Jetzt sind wir alle überglücklich, dass es Gold und Silber geworden ist.“ Das überragende Abschneiden, so Femerling, mache “Appetit auf mehr. Jetzt hoffen wir auch noch auf eine Medaille bei den Männern.“

Im Frauenfinale konnten Ahmann/Vollmer nur phasenweise an ihre starke Vorstellung anknüpfen, die sie im Halbfinale gegen die Holländerinnen Kadijk/Leenstra geboten hatten. Dagegen erwischten Pohl/Rau einen hervorragenden Start und zogen gleich zu Spielbeginn fünf Punkte davon.

Diesen Vorsprung ließen sie sich bis zum Satzende nicht mehr nehmen. Auch im zweiten Durchgang kontrollierten die Profis aus dem hohen Norden das Spielgeschehen. Als Jana Vollmer den Ball beim ersten Matchball gegen sich ins Aus geschlagen hatte, sanken sich die neuen Europameister in die Arme.

Es war für alle Teams in der erbarmungslosen Hitze von Alanya ein Kraftakt, auf dem Center Court Topleistung zu bringen. Entsprechend froh war Stephanie Pohl, dass die Begegnung nach zwei Sätzen vorbei war: “Wir haben schon im ersten Satz so viel Gas gegeben, dass fast nichts mehr ging.“ Dass sich die deutschen Teams an der türkischen Mittelmeerküste in so blendender Fassung präsentierten, was auch das Verdienst des Betreuerteams mit Teamarzt Michael Tank und dem Physiotherapeuten Joachim Dierksmeyer, die die deutschen Athleten unter anderem auf Kurs hielten, indem sie ihnen Infusionen legten und so die Flüssigkeitsversorgung sicher stellten. “Ohne diese Versorgung hätten wir es nie geschafft“, lobte Okka Rau.

Bei den Männern sind die Brüder Martin und Paul Laciga sensationell bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Die dreifachen Europameister unterlagen den Deutschen Julius Brink und Kjell Schneider mit 1:2 und bleiben damit erstmalig seit 1997 ohne EM-Medaille. Die schweizer Fahne müssen nun Sascha Heyer und Markus Egger hochhalten. Die Europameister von 2001 und Gewinner der Greek Open schlugen ihre Landsleute Kobel/Heuscher im Viertelfinale und treffen nun im Semifinale auf die Österreicher Nik Berger und Clemens Doppler.

Auch die Titelverteidiger Dieckmann/Reckermann sind noch im Rennen. Sie setzten sich im Viertelfinale gegen die Holländer Bakker/Boersma klar in zwei Sätzen durch.

 

International - FIVB-News 

Sonntag. 31. August 2003

U18-WM: Deutschland gegen Deutschland im Halbfinal

Pattaya, Thailand, 30. August   2003 ­ Die Deutschen Frederike Fischer und Sandra Piasecki besiegten im Viertelfinal der SWATCH-FIVB Weltmeisterschaft der U-18 ­Juniorinnen im Beachvolleyball die Brasilianerinnen Bia Rocha / Carla Barreto .

Somit kommt es im Halbfinal zu einem innerdeutschen Duell mit Jana Köhler und Laura Ludwig, was auch bedeutet, dass Deutschland im Endspiel vertreten sein wird. Fischer / Piasecki gewannen nach dem Verlust des ersten Satzes mit 19-21, 21-11, 15-10,  während Köhler / Ludwig die thailändischen Hoffnungen mit dem 21-17, 21-14 ­Sieg über Kasinee  Godtalang und Supunnee Doksunita.

Im anderen Halbfinal stehen die Mexikanerinnen Diana Estrada und Martha Revuelta, welche überraschend die Russinen  Maria Bratkova / Yulia Verelova ausschalteten. Sie treffen dort auf die Brasilianerinnen Carolina Salgado und Barbara Figueiredo. Fischer / Piasecki hatten Mühe , im Viertelfinal den Rhythmus zu finden, drehten dann aber auf und es waren vor allem die Cuts von Piasecki, welche die Brasilianerinnen zermürbten.  “ Das war ziemlich schwierig, weil wir beide so nervös waren”, sagte die 16-jährige Piasecki, letztes Jahr U-18 Europameisterin mit Fischer. “ Weil der Sand hier ziemlich weich und tief ist, habe ich absichtlich viele Cutshots gespielt. Zudem war die Stimmung zwischen den beiden Teams nicht immer so gut, was mich aggressiv gemacht hat.

Im direkten Duell sind die beiden Deutschen bisher zweimal aufeinander getroffen, wobei Fischer und Piasecki beide Partien in drei Sätzen gewonnen haben,  aber Köhler und Ludwig sind voller Selbstvertrauen hier angetreten, als U-18-Europameisterinnen 2003. Die Mexikanerinnen und Brasilianerinnen des zweiten Halbfinals kennen sich ebenfalls gut, haben sie doch diese Woche mehrere Trainingseinheiten an der Pratamnack Beach zusammen bestritten. “ Wir haben die U-21 ­Weltmeisterschaften zusammen gespielt, aber es lief nicht so gut und wir wurden nur 17. Aber es war eine wichtige Erfahrung und wir wussten, dass wir hier stärker sein würden “,  meinte die Mexikanerin Revuelta. So waren es nicht die körperlich klar favorisierten Russinnen, sondern die technisch und am Service besseren Mexikanerinnen, die mit 21-17, 21-19 gewannen. Die Brasilianerinnen Figueiredo und Salgado, deren Bruder Pedro bei den Junioren ebenfalls den Halbfinal erreichte,  holten sich den Halbfinaleinzug mit einem 21-18, 21-19-Sieg über die Holländerinnen Marleen Van Lersel und Jennifer Waninge.

Die Halbfinal -und Finalspiele werden am Sonntag ausgetragen.

 

International - CEV-News 

Sonntag. 31. August 2003

U18-WM: Titelverteidiger  Brasilien wieder im Halbfinal

Pattaya, Thailand, 30. August   2003 ­ Die Titelverteidiger Pedro Salgado und Ian Borges sind an der Pratamnack Beach von Pattaya   dank eines Sieges über die Thailänder Theerayut Sripon /Witthanat Sangnui in die Halbfinals der SWATCH-FIVB Weltmeisterschaft der U-18 ­Junioren im Beachvolleyball eingezogen.

Sie werden dort auf die polnischen Qualifikanten Rafat Szternal und Tomasz Sinczak treffen . Mit dem 21-8, 21-19-Sieg über die Thailänder unterstrichen die brasilianischen Titelverteidiger ihre Favoritenrolle auf den zweiten U-18-WM-Titel. “ Wir mussten hart um jeden Punkt kämpfen. Auch wenn es manchmal leicht aussah, so täuschte das, denn die Thailänder sind ein sehr gutes Team mit guter Sprungkraft.”, meinte der Brasilianer Borges, der  mit 16 Jahren bereits ausserordentliche physische und technische Fähigkeiten aufweist, hervorragend verteidigt und ein Jahr jünger und mit 181cm um 13cm kleiner ist als sein Partner Salgado . “ Mit zunehmender Turnierdauer werden wir besser. Richtung Finalspiele ist es sehr wichtig, dass man sich steigern kann.” Die Brasilianer haben die Polen in den Gruppenspielen schon besiegt, doch  würden sie ihren Gegner im Halbfinal  deswegen nicht auf die leichte Schulter nehmen: “Auch die Polen haben sich in jedem Spiel gesteigert. Wir nehmen jetzt Spiel für Spiel und schauen noch nicht weiter.”

Die Polen Szternal und Sinczak buchten den Halbfinalplatz mit einem hart erkämpften 24-22, 21-19-Sieg über die starken Spanier Javier Alcaraz und Francisco Alfredo Marco, während die Mexikaner Juan Virgen und Michel Mokondoko in ihrem Viertelfinal mit  21-18, 21-17 gegen die Deutschen Tilo Backhaus und Timo Wilhelm obenaus schwangen.

Pech für die Deutschen war, dass sich Wilhelm im ersten Satz den Fuss übertrat, worauf die Mexikaner gegen die nicht mehr ganz im Vollbesitz ihrer Kräfte agierenden Gegner ihre Überlegenheit am Netz ausnützen konnten . Die Mexikaner  werden jetzt gegen die Deutschen Sebastian Fuchs und Thomas Kaczmarek antreten, wobei die Deutschen im Viertelfinal gegen die Einheimischen Kaetipong Rodakaen / Wittaya Termsak beim  23-21, 17-21, 15-9-Sieg ans Limit gehen mussten. . “ Wir spielen erst seit zwei Monaten zusammen und das ist überhaupt unser erstes internationales Turnier”, sagte der 197 cm grosse Mexikaner Virgen,  der auch in der Halle auf nationalem Niveau in Mexiko gespielt hat.  “ Aber wir sind vorsichtig, gegen wen auch immer wir spielen, und wenn wir unsere beste Leistung zeigen, dann können wir auch gewinnen.”

Wilhelms Landsmann Kaczmarek  musste ebenfalls medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, als die Deutschen  im Achtelfinal gegen die Thailänder Rodakaen und Termsak   alles geben mussten und der 17-jährige Dortmunder deshalb Krämpfe bekam. Aber zusammen mit seinem grossgewachsenen Partner ­ Fuchs ist mit 200cm der grösste Spieler des Turniers ­ reichte es dennoch zum Halbfinaleinzug.

Die Halbfinal-und Finalspiele werden am Sonntag ausgetragen.

 

International - CEV-News 

Sonntag. 31. August 2003

"Ein Beach Volleyball-Event auf höchstem Niveau"

CEV-Präsident Andre Meyer im Interview in Alanya

Auch für die Mitarbeiter der European Volleyball Federation (CEV) ist das European Championship Final eine schweißtreibende Angelegenheit. Sechs Kräfte der CEV kümmern sich rund um die Uhr um den reibungslosen Ablauf des Turniers an der Kleopatra Beach im türkischen Alanya. Als CEV-Repräsentant ist Jan Hronek (CZE) im Einsatz, Erik Schmidt (GER) fungiert als Beach Volleyball Coordinator, Oliver Dieterle (GER) als Technical Supervisor, Geir Vestbo (NOR) als Assistant des Technical Supervisors, Hans Gröschel (GER) koordiniert den Schiedsrichtereinsatz und Arjen Meijer (NED) arbeitet als CEV-Press Officer. 

Seit dem ersten Main Draw-Spieltag verfolgt auch CEV-Präsident Andre Meyer (LUX) vor Ort das Highlight der Europäischen Beach-Volleyball-Saison 2003. Andre Meyer spricht im Interview von einer attraktiven Veranstaltung: “Das ist ein Event auf höchstem Niveau."

Herr Meyer, in den vergangenen Jahren war die europäische Beach-Volleyball-Tour immer ein Sorgenkind. Wenig Turniere, wenig Resonanz.
Unser größtes Problem lag in der mangelhaften Koordination mit den Verbänden in Europa und der schlechten Kooperation mit manchen Partnern in der Vergangenheit. Drei Jahre lang hatten wir nur eine Europameisterschaft und kein zusätzliches Turnier, weil auch manches Mal der internationale
Tour-Calendar keinen Spielraum zugelassen hat. Es darf auch nicht mehr vorkommen, wie in diesem Jahr, dass der spanische Verband an diesem Wochenende seine nationalen Meisterschaften ausrichtet. Das werden wir künftig zu verhindern wissen.

Mit welchen Mitteln kann man aus diesem Dilemma herauskommen?
In dem man frühzeitig Zeichen setzt. Wir haben schon vor Wochen einen
provisorischen Tour-Calendar für 2004 veröffentlicht. Dieser Kalendar wird nach dem 1. September in Kooperation mit dem Weltverband abschließend besprochen, damit wir rechtzeitig unsere Partner informieren können. Das werden geschützte Daten sein, an denen keine nationalen Turniere ausgerichtet werden dürfen. Bereits jetzt steht fest, dass das European Championship Final 2004 in Timmendorfer Strand in Deutschland stattfinden wird. Und wir werden noch im Oktober 2003 auf einer Sitzung in Luxemburg mit Global Sports Marketing und Promotern und den nationalen Verbänden die Zusammenarbeit für 2004 koordinieren.

Um sich zu positionieren, muss man aber auch mit dem Weltverband sprechen.
Auch dort ist uns zugesagt worden, die European Championship Tour zu
stärken. Europa ist ein wichtiger Markt für Beach Volleyball. Das weiß auch der Weltverband. Außerdem haben wir einen Auftrag der Spieler zu erfüllen. Die sind zu uns gekommen und haben aufgefordert: Macht endlich eine anständige europäische Tour, damit wir spielen können.

Ist die European Championship Tour 2003 mit den Greek Open und dem Final in Alanya der richtige Weg?
Absolut. Ich habe von den Spielern nur positives Feedback bekommen. Mit
Global Sports Marketing haben wir einen professionellen Partner gefunden, der unsere Ansprüche hervorragend umsetzt. Das hat sich schon auf Kreta und ist hier in Alanya ausgezeichnet bestätigt worden. Wir haben die richtige Entscheidung getroffen. Das gibt mir die Gewissheit, dass wir auch 2004 eine gute Tour erleben werden.

 

Deutschland - DVV-News 

Sonntag. 31. August 2003

Beach-EM: Dieckmann/Reckermann im Halbfinale

Brink/Schneider scheitern knapp!

Markus Dieckmann/Jonas Reckermann haben weiterhin alle Chancen den EM-Titel vom vergangenen Jahr zu verteidigen. Dieckmann/Reckermann siegten im Viertelfinale gegen Backer/Boersma (NED) deutlich mit 2:0 (21-16, 21-14).

Im Halbfinale warten nun die Russen Arkaev/Barsouk, die in einem spannenden Viertelfinale Julius Brink/Kjell Schneider mit 2:1 (21-19, 18-21, 15-13) bezwangen.

 

Deutschland - DVV-News 

Sonntag. 31. August 2003

Männer: DVV-Auswahl unterliegt Olympiasieger 0:3!

Deutschland und Serbien & Montenegro bestritten eine Woche vor EM-Beginn das vorletzte Vorbereitungsspiel. In Münster gewann der Olympiasieger 3:0 (25-22, 25-17, 27:25). Morgen kommt es in Trier um 15.30 Uhr zum zweiten Vergleich beider Teams.

Bundestrainer Stelian Moculescu vertraute nach den Ausfällen von Stefan Hübner und Björn Andrae auf folgende Anfangsformation: Frank Dehne, Marco Liefke, Eugen Bakumovski, Wolfgang Kuck, Ralph Bergmann, Norbert Walter und Libero Till Lieber. Walter hatte zuletzt wegen einer Wadenverletzung aussetzen müssen. Der Olympiasieger vertraute zu Beginn auf folgende Spieler: Nikola Grbic, Ivan Miljkovic, Andrea Geric, Dula Mester, Slobodan Boskan, Bojan Janic und Libero Vasa Mijic. Bis auf Goran Vujevic, der im Trainingsanzug auf der Bank saß, waren alle Stars einsatzbereit.

Die DVV-Auswahl agierte trotz des Ausfalls von Andrae, die Mannschaft erfuhr erst kurze Zeit vor Spielbeginn von dem neuerlichen Schlag, selbstbewusst gegen den Favoriten und ging mit 13:10 in Führung. Insbesondere Liefke tat sich mit starken Aufschlägen hervor. Drei starke Aktionen des besten Diagonalangreifers der Welt, Ivan „dem Schrecklichen“ Miljkovic, bescherten den Serben beim 17:18 erstmals im Satzverlauf eine Führung. Die beflügelte den Olympiasieger sichtlich und er setzte sich auf 18:22 ab – die Vorentscheidung im ersten Satz.

Beide Teams begannen den zweiten Satz mit der gleichen Formation. Und erneut gab es für die Zuschauer zunächst keine großen Unterschiede zwischen EM-Gastgeber und Olympiasieger zu erkennen. Lediglich die Quote bei den deutschen Aufschlägen ließ zu wünschen übrig. Am Ende setzte sich jedoch wieder die Cleverness und Routine des Champions durch, der keine leichten Punktgewinne zuließ.

Moculescu vertraute auf die gleichen Spieler, lediglich Christian Pampel ersetzte Liefke. Der Olympiasieger blieb unverändert. Bei der ersten technischen Auszeit führte Deutschland 8:6. Doch vier Punkte in Folge ließen wieder Grbic, Miljkovic und Mitspieler mit 8:10 in Führung gehen. Beim 23:23 war das Match wieder offen, beim 24:23 hatte Deutschland Satzball, auch weil die Auswechselungen Georg Wiebel für Walter und Mark Siebeck für Bakumovski Wirkung zeigten. Das Match endete mit einem Block von Mester gegen Bergmann mit 3:0.

 

Deutschland - DVV-News 

Sonntag. 31. August 2003

Junioren-WM: Gegen Iran 2:3

Jetzt um Platz 7/8!

An manchen Tagen hat man kein Glück und manchmal kommt dann auch noch Pech dazu. Bei der Weltmeisterschaft in Teheran (Iran) verloren die deutschen Junioren im "kleinen" Halbfinale der Runde um die Plätze fünf bis acht mit 2:3 (22:25, 25:23, 21:25, 25:20, 12:15) gegen Gastgeber Iran. Das war die zweite 2:3-Niederlage innerhalb von zwei Tagen - schon gestern hatte das DVV-Team im Viertelfinale gegen Korea mit 2:3 den Kürzeren gezogen. Das Team von Bundestrainer Michael Warm spielt nun morgen (6.30 Uhr MEZ) um Platz sieben und trifft dabei auf Serbien und Montenegro.

Nach der Partie war die Enttäuschung im deutschen Lager groß. "Das ist einfach schade. Es war wieder so knapp", sagte Robert Kromm. Thorge Kiwitt meinte: "Das ist bitter. Schon wieder haben wir im fünften Satz verloren." Und Felix Fischer sagte: "Das ist traurig."

Zugleich wurde aber auch Ursachenforschung betrieben. "Heute hat uns die Aggressivität gefehlt", urteilte Tim Elsner und sagte weiter: "Uns fehlt offensichtlich noch das, was notwendig ist, um ein Spiel auch dann durchzuziehen, wenn es eng wird."

Im ersten Halbfinale sorgte Polen erneut für eine Überraschung. Nach dem gestrigen Viertelfinalsieg gegen Serbien und Montenegro gewann die polnische Auswahl heute mit 3:1 (21:25, 27:25, 25:20, 25:21) gegen Bulgarien. Im anderen Spiel der Runde der besten Vier setzte sich Brasilien problemlos mit 3:0 (25:18, 25:20, 25:19) gegen Korea durch.

Die Platzierungsspiele

Finale
Brasilien – Polen

Spiel um Platz drei
Korea – Bulgarien

Spiel um Platz fünf
Iran – Russland

Spiel um Platz sieben
Deutschland - Serbien und Montenegro

 

Deutschland - DVV-News 

Sonntag. 31. August 2003

Björn Andrae fällt für die EM aus!

So langsam wird es eng und bitter für die DVV-Männer-Nationalmannschaft: Nach Kapitän Stefan Hübner muss mit Björn Andrae jetzt der zweite Stammspieler die EM absagen. Der in der nächsten Saison für Cuneo/ITA spielende Andrae hat sich einen Syndesmosebandriss im rechten Fuß zugezogen. Er war am Donnerstag Abend im Training umgeknickt. Ob Bundestrainer Stelian Moculescu einen weiteren Spieler nach nominiert, steht noch nicht fest.

 

Deutschland - DVV-News 

Sonntag. 31. August 2003

DVV-Frauen unterliegen Russland 0:3

Morgen gegen Griechenland Sieg Pflicht!

Die DVV-Frauen haben bei der Grand Prix Qualifikation in Pila/Polen erwartungsgemäß gegen Russland verloren. Am Ende hieß es 0:3 (21-25, 17-25, 25-27) und die deutsche Mannschaft hatte lediglich im dritten Satz eine Siegchance. Trotz der Niederlage stehen die Chancen weiterhin gut, sich als eine der drei besten Teams für den Grand Prix 2004 in Italien zu qualifizieren. Dafür ist morgen ein Erfolg gegen das sieglose Schlusslicht Griechenland erforderlich. Bundestrainer Hee Wan Lee begann mit der gleichen Aufstellung wie in den Tagen zuvor und bot lediglich Anika Schulz für Judith Sylvester auf, die an einer leichten Grippe laboriert. Im Laufe des Spiels wechselte er viel

 

Deutschland - Netzeitung 

Sonntag. 31. August 2003

Pohl und Rau holen EM-Titel

Stephanie Pohl und Okka Rau sind neue Europameisterinnen im Beachvolleyball. Im rein deutschen Finale setzte sich das Duo gegen Andrea Ahmann und Jana Vollmer durch.

Das Beachvolleyball-Duo Stephanie Pohl und Okka Rau hat sich bei den Frauen den Titel bei der Europameisterschaft im türkischen Alanya gesichert. Die beiden Hamburgerinnen entschieden das rein deutsche Finale klar mit 21:15, 21:18 gegen Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) für sich. Für den größten Erfolg ihrer Karriere kassierten Pohl/Rau eine Siegprämie von 17.000 Euro. Die
Verliererinnen erhielten immerhin noch 12.500 Euro.

«Mit einer Medaille in beiden Wettbewerben wären wir schon zufrieden gewesen», sagte Beachchef Hinnerk Femerling vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV). «Jetzt sind wir alle überglücklich, dass es Gold und Silber geworden ist.»

Zwei deutsche Herren-Teams im Viertelfinale

Bei den Herren stehen Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) schon im Halbfinale. Die Titelverteidiger setzten sich im Viertelfinale gegen die Holländer Bakker/Boersma klar in zwei Sätzen durch. In der Vorschlussrunde treffen Dieckmann/Reckermann auf die Russen Roman Arkajew/Dimitri Barsuk, die im Viertelfinale mit 21:19, 18:21, 15:13 gegen das deutsche Überraschungsteam Julius Brink/Kjell Schneider gewannen. Die Kombination aus Leverkusen und Kiel hatte sich zuvor mit 24:22, 18:21, 15:8 gegen die dreimaligen Titelträger Martin und Paul Laciga (Schweiz) im Achtelfinale durchgesetzt.

Im zweiten Semifinale stehen sich Sascha Heyer/Markus Egger (Schweiz) und Nik Berger/Clemens Doppler (Österreich) gegenüber.

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel