| International - CEV-News |
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Montag. 01. September 2003 |
Berger/Doppler
erklimmen europäischen Thron
Im
Finale gegen Dieckmann/Reckermann einen Matchball abgewehrt
Alanya,
31. August 2003. Matchball gegen sich gehabt, aber die Nerven behalten:
Die Österreicher Niklas Berger und Clemens Doppler haben an der Kleopatra
Beach im türkischen Alanya das European Championship Final gegen Markus
Dieckmann und Jonas Reckermann (Deutschland) mit 2:1 (14:21, 21:15, 16:14)
gewonnen. Berger/Doppler holten damit erstmals den Europameistertitel nach Österreich
und bekamen zudem 17.000 Euro Preisgeld.
Für
alle Spieler waren die hohen Temperaturen eine unglaubliche Herausforderung.
Um die 50 Grad waren es auf dem Center Court. "Ich hätte nicht
gedacht, dass ich nach dem ersten Satz noch weiterspielen konnte", sagte
Clemens Doppler. "Wenigstens hatten wir alle darunter zu leiden", sagte
Markus Dieckmann.
Bis
zum 9:4 im ersten Satz hatte Jonas Reckermann schon vier Blockpunkte auf seinem
Konto. Die Überlegenheit der deutschen Weltranglisten-Fünften hielt bis
Satzende (21:14) an, dann aber kamen die Österreicher besser ins Spiel und
gewannen Satz zwei mit dem gleichen Resultat (21:14).
Dieckmann/Reckermann
hatten ab Satzmitte nicht mehr an eine Wende geglaubt. "Den
haben wir lieber laufen lassen", sagte Dieckmann, "um im dritten Satz noch
mal anzugreifen." Ähnlich ging es den Österreichern, die nach Satz zwei
erst mal ein medical timeout nahmen Im
Schlussdurchgang lieferten sich die Teams vor fast 4000 Zuschauern in der
Satzmitte den besten und dramatischsten Ballwechsel der
Europameisterschaft.
Mit
der neunten Netzüberquerung des Balles konnte Jonas Reckermann zum 8:7 punkten.
Es schien, als sei damit eine Vorentscheidung gefallen, denn die Deutschen
konnten ihren Vorsprung auf 13:10 ausbauen. Doch dann begann die Aufholjagd
der Österreicher. Matchball für Dieckmann/Reckermann bei 14:13, abgewehrt,
14:14, 14:15, 14:16. Niklas Berger hatte zum letzten Mal mit einem
Block Jonas Reckermanns Angriff abgewehrt.
"Im
Augenblick habe ich das Gefühl, Gold verloren zu haben", sagte Jonas Reckermann.
"Aber nachher wird schon das Gefühl kommen, Silber gewonnen zu haben."
Clemens Doppler konnte sich zu diesem Zeitpunkt schon freuen: “Es war
das schwerste Spiel meines Lebens, aber auch das schönste.“
Im
Spiel um die Bronzemedaille setzten sich die Schweizer Sascha Heyer/Markus
Egger gegen die Russen Roman Arkaev/ Dimitri Barsouk mit 2:1 (21:19,
17:21, 15:11) durchgesetzt.
Die
Ergebnisse des Finaltages der European Championship Tour:
Halbfinale
Berger/Doppler (AUT) Egger/Heyer (SUI) 2:0 (21:19, 21:16)
Dieckmann/Reckermann (GER) Arkaev/Barsouk (RUS) 2:1 (21:15, 16:21, 15:11)
Spiel
um Platz drei
Egger/Heyer Arkaev/Barsouk 2:1 (21:19, 17:21, 15:11)
Finale
Berger/Doppler Dieckmann/Reckermann 2:1 (14:21, 21:15, 16:14)
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 01. September 2003 |
DVV-Auswahl
gewinnt gegen Olympiasieger 3:2
6.
Matchball war es – Morgen 12-er Kader!
Im letzten Vorbereitungsspiel auf die Europameisterschaft trafen Deutschland und Serbien & Montenegro in Trier aufeinander. Einen Tag nach der 0:3-Niederlage in Münster siegte die DVV-Auswahl in einem abwechslungsreichen und hochklassigen Spiel gegen der Olympiasieger mit 3:2 (25-19, 25-18, 23-25, 29-31, 16-14). Nach fünf vergebenen Matchbällen im vierten Satz, sollte es der sechste dann in Durchgang fünf sein.
Nach den Nackenschlägen durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Stefan Hübner und Björn Andrae dürfte die deutsche Mannschaft mit diesem Sieg gestärkt in die am 5. September beginnenden Europameisterschaften gehen. Am morgigen Montag treten die beiden Teams die Reise in die EM-Vorrundenorte an, die DVV-Auswahl nach Karlsruhe, Serbien & Montenegro nach Leipzig. Dann will Bundestrainer Stelian Moculescu auch seinen endgültigen 12-er Kader für die EM bekannt geben.
Bundestrainer Stelian Moculescu vertraute auf folgende Anfangsformation: Frank Dehne, Christian Pampel, Eugen Bakumovski, Wolfgang Kuck, Ralph Bergmann, Norbert Walter und Libero Till Lieber. Der Olympiasieger setzte zu Beginn auf folgende Spieler: Nikola Grbic, Ivan Miljkovic, Andrea Geric, Igor Vusurovic, Slobodan Boskan, Vladimir Grbic und Libero Vasa Mijic. Bis auf Goran Vujevic, der aktuell noch an Rückenproblemen leidet, waren alle Stars einsatzbereit. Für die EM ist sein Einsatz aber nicht in Gefahr.
Wie schon in Münster entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel. Die deutsche Mannschaft legte erneut viel Risiko in die Aufschläge und produzierte dabei jedoch auch Fehler. Bei der ersten technischen Auszeit führte der Olympiasieger mit 7:8. Ein Zuspiel- und ein Annahmefehler ließen aus dem 1-Punkte-Rückstand einen 3-Punkte-Rückstand machen, aber zwei Asse von Wolfgang Kuck brachten Deutschland mit 16:15 in Führung. Zwei Angriffsfehler der Serben sowie ein Blockpunkt gegen Superstar Ivan Miljkovic ließen den Vorsprung auf 20:16 anwachsen. Diesen ließ sich der EM-Gastgeber nicht mehr nehmen und ging mit 1:0 nach Sätzen in Führung (25-19).
Die starke Vorstellung der deutschen Mannschaft setzte sich auch im zweiten Durchgang fort: Starke Aufschläge von Bakumovski und Kuck, ein variables Zuspiel von Frank Dehne, ein gut gestellter Block von Walter und Bergmann, eine starke Abwehr von Libero Till Lieber sowie exzellente Angriffe von Pampel ließen die deutsche Mannschaft auch im zweiten Satz dominieren. Trainer Ljubomir Travice reagierte zwar und wechselte mehrere Male aus, doch der Spielfluss der DVV-Auswahl wurde davon nicht unterbrochen. Am Ende stand ein deutlicher 25:18-Satzgewinn.
Der Olympiasieger wollte das Spiel nicht 0:3 verlieren, dementsprechend motiviert ging die Mannschaft, angeführt von den Grbic-Brüdern Nikola und Vladimir, in den dritten Satz. Doch entscheidend absetzen konnte sich das Star-Ensemble zunächst nicht, zur zweiten technischen Auszeit lautete es 14:16. Ein Einer-Block von Pampel gegen den eingewechselten Youngster Bojan Janic bescherte den 18:18-Ausgleich. Ein Block von Miljkovic gegen Kuck brachte das 20:23, die Vorentscheidung zum Satzgewinn für Serbien & Montenegro (23-25).
Mit 1:4 erwischte Serbien & Montenegro im vierten Satz einen Blitzstart, Nikola Grbic blockte zwei Mal Pampel. Diesen baute die Mannschaft auf 3:8 aus, doch der Gastgeber kämpfte sich mit einem im Angriff überragenden Bakumovski heran (13-14). Kurze Zeit später hieß es gar 21:19 für Deutschland, weil Bergmann zwei Mal im Block gewaltig zupackte. Beim 24:23 hatte die deutsche Mannschaft Matchball, dieser wurde von Geric abgewehrt. Auch der zweite sollte es nicht sein, Miljkovic ließ es krachen. Der dritte wurde durch eine Zuspielerfinte abgewehrt.
Beim 26:27 hatte der Olympiasieger seinen ersten Satzball, Miljkovic verschlug den Punktball. Ein Aufschlag-Ass von Bakumovski brachte Deutschland den vierten Satzball, doch den anschließenden Service verschlug er. Den fünften setzte Walter ins Netz. Serbien & Montenegro hatte beim 29:30 den zweiten Satzball – diesen versenkte Ivan „der Schreckliche“ Miljkovic (29-31).
Serbien & Montenegro erwischte im fünften
Satz den besseren Start (2-4), aber die deutsche Mannschaft kämpfte und machte
durch krachende Aufschläge von Walter vier Punkte in Folge (6-4). Der Konter
folgte prompt: Beim Seitenwechsel lag der EM-Titelverteidiger wieder vorn (7-8).
Ein erfolgreicher Block von Vasic/Vusurovic gegen Bakumovski bescherte dem
Favoriten einen Zwei-Punkte-Vorstand (10-12). Doch die DVV-Mannschaft kämpfte
sich wieder heran, ein Ass von Pampel bescherte erneut Matchball, diesen
versenkte Bergmann (16-14).
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 01. September 2003 |
DVV-Frauen
schlagen Griechenland 3:1
Die DVV-Frauen haben sich für den Grand Prix
2004 in Italien mit 99%-iger Sicherheit qualifiziert: Den entscheidenden Sieg
gab es am letzten Spieltag der Grand Prix Qualifikation in Pila/Polen gegen
Griechenland mit 3:1 (22-25, 25-18, 25-19). Die DVV-Auswahl könnte nur noch
theoretisch von den Niederländerinnen abgefangen werden. Jedoch müssten die
Niederländerinnen Bulgarien mit 3:0 bezwingen und dabei 42 Ballpunkte gut
machen.
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 01. September 2003 |
U18-Beach-WM:
2x Gold und ein Mal Bronze!
Die deutschen Nachwuchs-Beacher sind nicht nur in Europa, sondern auch in der Welt spitze! Bei der U18-Beach-WM in Thailand lautete die beeindruckende Bilanz: 2x Gold, 1x Bronze, 1x Platz 5. Dabei konnten sich zwei Mal die deutschen Duos im Finale gegen Brasilien behaupten. Bei den Mädchen siegten Köhler/Ludwig mit 2:1 (21-11, 30-32, 15-7), bei den Jungen triumphierten Fuchs/Kaczmarek mit 2:1 (21-19, 23-25, 18-16). Die dritte Medaille steuerten Fischer/Piasecki durch ein 2:1 (21-19, 17-21, 15-7) gegen Mexiko bei. Backhaus/ schieden im Viertelfinale aufgrund einer Verletzung aus.
Bereits bei den anderen
Nachwuchs-Europameisterschaften und –Weltmeisterschaften war ein wahrer
Medaillenregen über den DVV-Nachwuchs nieder gegangen.
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 01. September 2003 |
Junioren-WM:
0:3 gegen Serbien & Montenegro
DVV-Team
wird 8.!
Zum Abschluss der Junioren-WM gab es nochmals
eine Niederlage für die DVV-Junioren: Gegen Serbien & Montenegro verlor die
Mannschaft von Bundestrainer Michael Warm mit 0:3 (16-25, 22-25, 22-25) und
belegte somit am Ende Platz 8.
| Deutschland - www.volleyball-online.de |
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Montag. 01. September 2003 |
Deutsche
Sitzvolleyball Nationalmannschaft erspielt EM-Silber
(jfr) Die Deutsche Sitzvolleyball Nationalmannschaft hat bei den Europameisterschaften in finnischen Lappeenranta die Silbermedaille gewonnen. Im Finale musste sich das Team dem Welt- und Europameister aus Bosnien mit 3:0 (-21, -16, -13) geschlagen geben. Dabei konnte das Team nicht an die überzeugende Leistung aus dem Halbfinale gegen Finnland anknüpfen. Ohne entsprechenden Angriffsdruck und effektiven Aufgaben konnte die Mannschaft aus Deutschland nur im ersten Satz phasenweise mithalten. Bis zu den Paralympics im nächsten Jahr in Athen bleibt noch viel Arbeit um stabiler auf hohem Niveau zu spielen.
Trainer Quade: "Wir haben die Silbermedaille im Spiel gegen Finnland gewonnen. Aber für die vielen Zuschauer in Halle hätte ich mir ein spannenderes und ausgeglicheneres Endspiel gewünscht. Die Mannschaft hat aber das Potenzial auch auf Weltniveau mitzuspielen. Dies hat sie während dieser Europameisteschaften speziell im Spiel gegen Finnland gezeigt".
Im Spiel um den dritten Platz hat sich das finnische Team die Fahrkarte zu den Paralympics nach Athen gesichert. In einem spannenden Match gewann das Team von Trainer Ossi Pulli mit 3:1 gegen die Überraschungsmannschaft aus Rußland.
Für
Deutschland spielten: Mario Scheler, Alexander Schiffler, Steffen Barsch, Martin
Rickmann (alle Berlin), Uwe Haussig (Cottbus), Benjamin Oesch, Robert Grylak,
Siegmund Soicke, Thomas Renger, Juergen Schrapp, Tammo Menke, Jens Faerber (alle
Leverkusen). Physiotherapie: Susann Müller; Teammanager: Andreas Wilkens;
Trainerin: Silke Haude; Coach: Dr. Karl Quade
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Montag. 01. September 2003 |
U18
Beach WM in Thailand - Der Sonntag
Köhler/Ludwig holen Gold
Jana Köhler
und Laura Ludwig haben bei der U18 WM im thailändischen Ferienort Pattaya die
Goldmedaille errungen. In einem spannenden Finale setzten sie sich in drei Sätzen
gegen Solberg Salgado-Figueiredo aus Brasilien durch. Spannung pur im zweiten
Satz, nachdem die Deutschen den ersten Durchgang leicht und locker mit 21:11 für
sich entscheiden konnten. Mit 30:32 mussten sich die späteren Sieger geschlagen
geben, kamen aber im dritten erneut zurück. Jana und Laura siegten im
entscheidenden Satz nach über einer Stunde Spielzeit mit 15:07 und holten damit
Gold.
Zweites
Gold für Deutschland
Nachdem
bereits die Damen bei der U18 WM in Thailand Gold holen konnten, ist dieses mit
Fuchs/Kaczmarek auch bei den Herren gelungen. Im spannenden Finale machten
Sebastian Fuchs und Thomas Kaczmarek im dramatischen dritten Satz gegen die
Brasilianer Solberg Salgado-Borges alles klar. Den ersten konnten die deutschen
Youngsters noch mit 21:19 gewinnen, ehe sie sich im zweiten Durchgang knapp mit
23:25 geschlagen geben mussten. Auch der entscheidende Satz hatte es in sich.
Sebastian und Thomas siegten mit 16:14 und holten damit die insgesamt dritte
Medaille für Deutschland.
| Österreich - Vienna Online |
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Montag. 01. September 2003 |
Berger/Doppler
holen Beach-Volleyball-EM-Titel
Alanya
(APA) - Nik Berger und Clemens Doppler sind Beach-Volleyball-Europameister. Die
beiden Österreicher setzten sich am Sonntagnachmittag in Alanya im dramatischen
EM-Finale gegen die Deutschen Dieckmann/Reckermann mit 2:1 (14:21, 21:15, 16:14)
durch. Es ist der größte Erfolg für den österreichischen Volleyball-Verband,
seit der Verbandsgründung vor 50 Jahren.
| Deutschland - Netzeitung |
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Montag. 01. September 2003 |
Volleyball-Teams
mit lösbaren Aufgaben
Den
deutschen Volleyball-Teams bleiben zum Auftakt der Europacup-Saison die schweren
Gegner erspart. Bayer Leverkusen und der SSV Ulm stehen bei den Damen sogar
schon in Runde zwei.
Die
deutschen Volleyball-Teams haben für den Europacup allesamt lösbare Aufgaben
zugelost bekommen. Die Damen von Bayer Leverkusen erwischten in der zweiten
Runde des CEV-Cups ein Freilos und stehen direkt im Achtelfinale genau wie
Champion SSV Ulm im Top Teams Cup.
Im
CEV-Cup der Männer wurde Vizemeister Bayer Wuppertal als Vorrunden-Gastgeber
ausgewählt und trifft vom 7. bis 9. November auf Academica de Coimbra/Portugal,
Belleman Averbode/Belgien sowie einen Qualifikanten.
Damen-Vizemeister
USC Münster ist in seinem Qualifikationsturnier im Top Teams Cup gegen
Gastgeber Kralovo Brünn/Tschechien, Longa Lichtenvoorde/Niederlande und Azena
Velica Gorica/Kroatien Favorit auf den Gruppensieg und damit den Einzug ins
Achtelfinale. Der Gruppenzweite erhält eine weitere Chance im CEV-Cup.
| Deutschland - www.sportal.de |
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Montag. 01. September 2003 |
Die
Beach-Volleyball-Europameisterinnen 2003 heißen Stephanie Pohl und Okka Rau.
Das für Hamburg startende Nationalteam gewann am Kleopatra Beach im türkischen
Alanya das deutsch-deutsche Finale gegen Andrea Ahmann und Jana Vollmer. Bei den
Herren holte das deutsche Duo Markus Dieckmann und Jonas Reckermann Silber.
Mit dem 2:0 (21:15, 21:18) sicherte sich das Hamburger-Duo neben dem Titel ein Preisgeld von 17 000 Euro. Ahmann/Vollmer durften sich mit 12 500 Euro trösten.
"Mit einer Medaille bei Frauen und Männern wären wir schon zufrieden gewesen", sagte Hinnerk Femerling, Beachwart des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), "nun sind wir alle überglücklich, dass es Gold und Silber geworden ist. Jetzt hoffen wir auch noch auf eine Medaille bei den Männern."
Im Frauen-Finale konnten Ahmann/Vollmer nur phasenweise an ihre starke Vorstellung anknüpfen, die sie im Halbfinale gegen die Holländerinnen Kadijk/Leenstra geboten hatten. Dagegen erwischten Pohl/Rau einen hervorragenden Start und zogen gleich zu Spielbeginn fünf Punkte davon. Diesen Vorsprung ließen sie sich bis zum Satzende nicht mehr nehmen. Auch im zweiten Durchgang kontrollierten die Profis aus dem Norden das Spielgeschehen.
Bei
den Herren verloren die Titelverteidiger aus Moers den Final-Krimi gegen die Österreicher
Berger/Doppler in drei Sätzen (21:14, 15:21, 14:16) und sicherten sich damit
die Silbermedaille. "Im Moment haben wir Gold verloren, aber morgen werden
wir Silber gewonnen haben", sagte Jonas Reckermann, der im dritten Satz
sogar beim Stand von 14:13 einen Matchball hatte. Der Zwei-Meter-Mann scheiterte
jedoch am Block. "Das war grenzwertig heute und weit darüber", sagte
der 24-Jährige, der im Halbfinale wegen zu hohen Flüssigkeitsverlustes sogar
eine Auszeit nehmen musste.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Montag. 01. September 2003 |
SCU
bleibt beim Vorbereitungsturnier ungeschlagen
Emlichheimerinnen
landen vor heimischen Publikum vier Siege – Detmold auf Platz zwei
Vier Spiele, vier Siege. – Der SCU hat dem Vorbereitungsturnier auf die kommende Zweitligasaison in der Vechtetalhalle seinen Stempel aufgedrückt.
emlichheim – Im Finale setzte sich das Team von Trainer Pierre Mathieu gegen den Ligakonkurrenten Detmolder TV glatt mit 3:0-Sätzen durch. Beim 25:18, 25:18 und 25:17-Erfolg stellten die Emlichheimerinnen die athletischere Mannschaft und wiesen eine geringere Fehlerquote auf.
Siegreich waren die Gastgeberinnen zuvor auch in den drei Gruppenspielen gelieben. Durch den Zwei-Satz-Sieg gegen den Detmolder TV und die Siege im Tiebreak gegen die Warendorfer SU und Set-up Ootmarsum beendeten sie die Gruppenphase auf Platz eins. Obwohl die Belastung für den kleinen Emlichheimer Kader sehr hoch war, zeigten die SCU-Akteure im Finale eine konzentrierte Leistung. Durch den Ausfall von Mittelblockerin Marina Budaj (Schulterverletzung) stand Mathieu sogar noch eine personelle Alternative weniger zur Verfügung.
Nachwuchsspielerin Martina Albers rückte dafür als Libera ins Aufgebot. Mit Lise Hissink und Annelies Konink feierten auch die beiden Neuzugänge ihr Debüt im SCU-Trikot.
Hissink wechselte sich mit Inga Stegemeyer auf der Zuspielerposition ab. Zusätzlich kamen beide im Turnierverlauf auch noch auf der ungewohnten Angriffsposition zum Einsatz. "Beide können auch angreifen. Mit dem 4:2-System haben wir eine weitere taktische Möglichkeiten", nennt Mathieu die Vorteile, wenn beide Zuspielerinnen auf dem Feld stehen. Mit der 15-jährigen Konink hat der SCU zudem ein Talent in seinen Reihen, die gestern bereits andeutete, wie wichtig sie in Zukunft noch werden kann. "Sie ist auf einem guten Weg, kann aber noch viel mehr", baut Mathieu auf die niederländische Jugend-Nationalspielerin.
Zufrieden war trotz der Finalniederlage auch Peter Pourie, der seit Saisonbeginn für den Detmolder TV verantwortlich zeichnet. Nach den beiden Siegen in den Gruppenspielen gegen Set up Ootmarsum (25:22, 15:25, 15:11) und die Zweitliga-Konkurrenz aus Warendorf (25:22, 25:18) stellte Pourie fest: "Wir sind schon weiter, als ich gedacht hätte. Es sieht so aus, als wenn das Ziel Klassenerhalt machbar ist." Sechs Zugänge muss der Coach beim Aufsteiger integrieren. Ein Wiedersehen mit dem Aufsteiger gibt es in der Vechtetalhalle bereits am 20. September zum Saisonauftakt der Zweiten Liga.
Ohne Sieg musste dagegen WSU-Trainer Niels
Westphal die Heimreise antreten. Nach drei Niederlagen in den Gruppenspielen
verloren die stark Ersatz geschwächten Warendorferinnen im Tiebreak auch das
Spiel um Platz drei gegen das niederländische Team von Set-up Ootmarsum.
hinnerk
schröer
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Montag. 01. September 2003 |
TV
Fischbek siegt beim CVJM-Turnier
Mit
nur sieben Spielerinnen war der Bundesligaclub TV Fischbek zum Turnier des
Zweitligavereins CVJM in die Wandsbeker Sporthalle gekommen. Trotzdem gewannen
die Fischbekerinnen alle Begegnungen mit den klassentieferen VC Olympia Berlin
(2.), VC Parchim (3.) und CVJM (4.) jeweils mit 3:0. Ersatz-Zuspielerin Nicole
Fetting (Beachvolleyball-Landesmeisterschaften), Libera Sabine Verwilt-Junglaus
(Familie) und Christina Benecke (Nationalmannschaft) fehlten. Ausrichter CVJM
blieb sieglos und wurde Letzter.
| Deutschland - Hamburger Morgenpost |
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Montag. 01. September 2003 |
EM-Titel
für Beach-Volleyballerinnen
Herren
mit Silber
Alanya
- Die deutschen Beach-Volleyballer haben sich in Europa nach ganz oben
geschmettert: Stephanie Pohl und Okka Rau holten bei den Titelkämpfen im türkischen
Alanya die Goldmedaille, Markus Dieckmann/Jonas Reckermann und Andrea Ahmann/Jana
Vollmer Silber.
Die Titelverteidiger aus Moers verloren den Final-Krimi gegen die Österreicher
Berger/Doppler in drei Sätzen (21:14, 15:21, 14:16). Das beste Abschneiden des
Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) bei einer Europameisterschaft ist das
Resultat von immer professionelleren Bedingungen in der deutschen Beach-Szene.
Der DVV unterstützt die Nationalteams bis zu den Olympischen Spielen in Athen,
zu denen er je zwei Frauen- und Männerduos schicken kann und sich vordere
Platzierungen erhofft.
"Im Moment haben wir Gold verloren, aber morgen werden wir Silber gewonnen
haben", sagte Jonas Reckermann, der im dritten Satz sogar beim Stand von
14:13 einen Matchball hatte. Der Zwei-Meter-Mann scheiterte jedoch am Block.
"Das war grenzwertig heute und weit darüber", sagte der 24-Jährige,
der im Halbfinale wegen zu hohen Flüssigkeitsverlustes sogar eine Auszeit
nehmen musste.
Pohl/Rau fielen sich nach ihrem hart erkämpften Gold in die Arme. "Der
Titel ist wie ein Befreiungsschlag", sagte Okka Rau, "die 226
Weltranglistenpunkte sind enorm wichtig." Das für Hamburg startende
Nationalteam zeigte sich nach einem Seuchenjahr in der heißen Türkei topfit
und führt die interne deutsche Olympia-Qualifikation nun deutlich an. Vergessen
war die Augenverletzung von Stephanie Pohl zu Saisonbeginn, überstanden der
Magen-Darm-Virus, der sie in der Vorwoche zur Aufgabe bei den deutschen
Meisterschaften zwang. Besonders der Halbfinal-Erfolg gegen die italienischen
Titelverteidiger Gattelli/Perrotta zeigte, dass das von Ex-Bundestrainer Olaf
Kortmann trainierte Team international auf dem Vormarsch ist. "Die
Weltspitze ist nicht mehr weit weg. Bis Athen wollen wir sie einholen",
sagte Kortmann.
"Wir haben uns hier entschädigt", meinte die gebürtige Potsdamerin
Pohl nach dem klaren Zweisatz-Finale (21:15, 21:18) am 40 Grad warmen Kleopatra
Beach gegen Ahmann/Vollmer (Schmiden/Rottenburg). Auch die gute medizinische
Betreuung sicherte den Deutschen einen Vorteil. Mit Infusionen wurden sie vor
extremen Flüssigkeitsverlusten geschützt. "Ich habe noch nie so viel
geschwitzt, dagegen konnten wir gar nicht antrinken", befand Andrea Ahmann.
Die deutsche Vizemeisterin, die vor zwei Jahren an der Seite von Ulrike Schmidt
EM-Bronze geholt hatte, spielt mit der gebürtigen Tschechin Vollmer ihre stärkste
Saison. Ehemann Jörg, Olympia-Dritter von Sydney, kam zusammen mit Axel Hager
(Fellbach/Hamburg) nach hartnäckigen Verletzungen in Alanya nicht über Rang
neun hinaus. Für die Überraschung des Turniers sorgten Julius Brink/Kjell
Schneider (Leverkusen/Kiel), die die dreifachen EM-Champions Martin und Paul
Laciga besiegten und Fünfte wurden.
Heiner
Martin
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 01. September 2003 |
Matchball
vergeben! Da blieb "nur" Silber
Assen
des Moerser SC fehlte gestern im Finale das Quäntchen Glück.
20
Minuten nach dem letzten Ballwechsel hatte sich Jürgen Wagner schon wieder im
Griff. "So ist das nun mal im Sport", kommentierte der ehrgeizige
Trainer die Silbermedaille seiner Schützlinge Markus Dieckmann und Jonas
Reckermann bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft im türkischen
Urlauberparadies Alanya.
Doch der
Ex-Meistermacher des Moerser SC hielt mit seiner Enttäuschung auch nicht hinter
dem Berg: "Wenn man im entscheidenden Finalsatz mit 13:10 führt und bei
14:13 Matchball hat, kann man eine anschließende Niederlage natürlich nicht
mehr gelassen hinnehmen. Trotzdem: Die beiden haben ein tolles Turnier bei
extremen Bedingungen gespielt, und vor allem dem angeschlagenen Jonas hätte ich
eine solche Leistung im Endspiel nicht mehr zugetraut."
Bei 70
Grad in der Sonne - hier waren Infusionen vonnöten - mussten sich die Moerser
Weltklassespieler und Titelverteidiger ihren österreichischen
"Spezis" Berger/Doppler unglücklich mit 21:14, 15:21, 14:16
geschlagen geben, nachdem sie im Halbfinale die russischen Weltranglistenfünften
Arkajew/Barsuk mit 21:15, 16:21, 15:11 ausgeschaltet hatten. Als Trost blieb
Dieckmann/Reckermann eine Prämie von 12 500 Euro.
Am
kommenden Wochenende sind die Olympia-Kandidaten im Rahmen der World-Tour auf
Mallorca im Einsatz, ehe sie ab dem 18. September zum Grand-Slam-Turnier nach
Los Angeles reisen. Mitte Oktober steht schließlich noch die WM in Rio de
Janeiro auf dem Programm.
Manfred
Pichl
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 01. September 2003 |
Huib
den Boer führte beim MSC glänzend Regie
Zweitligist
präsentierte sich am Samstag in Belgien in toller Frühform und gewann souverän
mit 3:0.
Beängstigend,
diese Frühform der "Adler": Beim 3:0 (25:17, 25:11, 25:23)-Erfolg in
Kelmis gegen den belgischen Ehrendivisionär Smash Volley St. Vith bot
Volleyball-Zweitligist Moerser SC jedenfalls eine bärenstarke Leistung, die
auch dem besonnenen Abteilungsleiter Heinz Reintges ein "Wir haben gut
gespielt" entlockte. In der über die gesamten drei Sätze agierenden
Besetzung Huib den Boer, Georg Grozer, Jan-Pieter Wahle, Teodor Hirs, Georgely
Mondi und nmnmn Marijo Ramadza hatte der MSC den letztjährigen Siebten der höchsten
belgischen Spielklasse fest im Griff, leistete sich einzig im Schlussabschnitt
einige Konzentrationsschwächen.
Besonders
erfreulich: Der am Knie lädierte Grozer hielt prächtig durch und stellte unter
der glänzenden Regie von Zuspieler den Boer eindrucksvoll seine Schlagkraft
unter Beweis. Das musste auch der Ex-Moerser Andreas Boettcher neidlos
anerkennen, der im Vither Dress eine ordentliche Leistung ablieferte.
"Nils
Lieber und Torben Tidick werden es nach ihrer Rückkehr von der Junioren-WM
schwer haben, sich einen Platz in der Stammsechs zu sichern",
prognostiziert Reintges. "Die Jungs, die am Samstag auf dem Feld standen,
harmonierten jedenfalls bereits ausgezeichnet." Erneute Gelegenheit zur
Formüberprüfung hat MSC-Trainer Igor Arbutina am kommenden Donnerstag, wenn er
mit seinen Mannen zum Test beim Erstligisten Bayer Wuppertal reist. Auch am 13
oder 14. Septenber ist noch eine Vorbereitungspartie gegen die Bergischen
geplant.
Manfred
Pichl
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Montag. 01. September 2003 |
Friedrichshafen mit gesamter „Mannschaft“ im Einsatz
FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Am 5. September beginnt in Karlsruhe und Leipzig die Volleyball-Europameisterschaft. Der VfB Friedrichshafen stellt sein Personal ab, damit die EM im eigenen Land zu einem Erfolg wird.
Dass Stelian Moculescu in seiner Rolle als Nationalcoach dabei sein wird, ist klar, denn seit viereinhalb Jahren steht der 53-Jährige Trainer des VfB Friedrichshafen gleichzeitig in Diensten des Deutschen Volleyballverbandes DVV. Beim wichtigsten Volleyball-Ereignis des Jahres vertraut er auf seine bewährten Nebenmänner aus Friedrichshafen - wenn auch in vertauschten Rollen.
Ulf Quell, beim VfB Friedrichshafen als Teammanager unter Vertrag, steht dem Bundestrainer als Co-Trainer am Spielfeldrand zur Seite. Donato Iasi ist im Verein Co-Trainer und gleichzeitig Statistik-Experte. Als solcher ist er bei der EM im Einsatz und fungiert als Scout in der zweiten Vorrundengruppe. Genau gesagt, nimmt er die Spiele der potenziellen Zwischenrunden-Gegner auf und wertet die Videos am PC aus. Bernd Hummernbrum gehört dem EM-Tross als Delegationsleiter an und organisiert die Dinge, die nicht unmittelbar mit dem Spielgeschehen zusammenhängen.
Beim VfB Friedrichshafen hält derweil Söhnke Hinz die Stellung und leitet sowohl das Training der ersten Mannschaft als auch der Volley YoungStars. Im Gegensatz zur Nationalmannschaft, die die Endrunde in Berlin nur im Erfolgsfall erreicht, wird Hinz auf jeden Fall beim Endspiel dabei sein - gemeinsam mit seinen YoungStars hat er bereits die Zuschauertickets gebucht.
Nach dem Weggang von Björn Andrae, Christian Pampel und Norbert Walter in die italienischen Ligen stellt der VfB mit Ilja Wiederschein nur noch einen aktuellen Nationalspieler. Bogdan Jalowietzki, in einer Nacht-und-Nebel-Aktion für zwei Testspiele nachnominiert, wird für die EM nun doch nicht gebraucht, weil Norbert Walter seinen Muskelfaserriss rechtzeitig auskurieren konnte. „Kapitän Bobbi“ wird allerdings mit dem VfB-Team als Zuschauer in Karlsruhe dabei sein.
Der große Einsatz bei der EM bedeutet für den VfB Friedrichshafen, dass die Geschäftsstelle nicht durchgängig besetzt ist. Dafür bittet VfB-Manager Bernd Hummernbrum schon im Voraus um Verständnis.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel