News

MIttwoch, 01. Oktober 2003 

Volleyball-Krimi ohne Happy-End
Erste Saisonniederlage für den VfL Geesthacht
Weltliga wird „erneuert“
Exoten aus Essen wagen sich in die Bundesliga
Glamouröse Quotenfrau
SCC verstärkt sich
Aon VolleyLeague im neuen Gewand
Beach-WM 2003: Eurosport der "deutsche" Sender!
Bergmann verliert mit Roeselare
USC: Ernüchterung nach Turnier in Schwerin
Rote Raben: Saisonkartenverkauf startet
Hella Jurich verstärkt ab sofort den USC
Sieg des TSV Glinde beim Meisterschaftsfavoriten

September 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau 

Mittwoch. 01. Oktober 2003

Volleyball-Krimi ohne Happy-End

Jork/Wilhelmsburg - Was für ein Volleyball-Krimi im Jorker Schulzentrum. Allerdings gab es für die Regionalliga-Frauen des TuS Jork zum Saisonauftakt in der Staffel Nordwest gegen den VC Nienburg kein Happy-End. Selbst vier Matchbälle im Tiebreak blieben ungenutzt, am Ende stand es 2:3 (22:25, 26:24, 16:25, 25:20, 17:19). Die Volleyball-Frauen des SV Wilhelmsburg verloren ihre Regionalligabegegnung gegen Tabellenführer SVF Neustadt-Glewe mit 1:3 (13:25, 25:23, 16:25, 19:25).

"Ich erwarte einfach mehr, denn in der Saisonvorbereitung waren wir schon weiter", kritisierte Jorks Trainer Torsten Bluhm nach der unerwarteten Niederlage. Die Gäste aus Nienburg zeigten sich als besonders abwehr- und annahmestark. Vor allem deren Libera Angela Gruber war nicht aus der Ruhe zu bringen. Das lag auch daran, dass den Altländer Frauen irgendwie die letzte Entschlossenheit zum entscheidenden Punktgewinn fehlte. Warum bloß agierten sie im Tiebreak bei einer 14:11-Führung so zaghaft? Trotzdem konnte der Trainer auch positive Erkenntnisse mitnehmen. Mittelblockerin Andrea Meyer wird genau wied die beiden 17-jährigen Nachwuchskräfte Malaika Gehlken und Corinna Krome immer besser.

Die Frauen aus Wilhelmsburg hatten trotz der Niederlage eine eher gelöste Stimmung. Und das lag daran, dass der Aufsteiger dem Zweitliga-Absteiger und Tabellenführer aus Neustadt-Glewe den ersten Satzverlust der Saison beibrachte. "Wir hätten noch mehr erreichen können", so der sportlich Verantwortliche Martin Koch. Der Trainer hat sich nun doch entschieden, in Wilhelmsburg zu bleiben. Bemerkenswert an der Leistung war, dass Mittelblocker Kristina Thiele erkrankt ausfiel. So musste Außenangreifer Christiane Schwerdt "umlernen" und lief in der Netzmitte auf. Und auch Zuspielerin Nicole Winkelmann musste sich an frühere Zeiten als Außenangreiferin erinnern. Dass Angreiferin Doris Dettmann tags zuvor ihren 40. Geburtstag gefeiert hatte, war nicht zu bemerken. "Wir waren alle fit", sagte Tanja Wilhelm.

masch

 

Norddeutschland - Geesthachter Anzeiger 

Mittwoch. 01. Oktober 2003

Erste Saisonniederlage für den VfL Geesthacht

Regionalligisten unterliegen bei Neustadt-Glewe 2:3

Am vergangenen Samstag mussten die Geesthachter Volleyballer bei ihrem Auswärtsspiel in Neustadt-Glewe bei Schwerin die erste Niederlage hinnehmen. Der VfL unterlag mit 2:3 Sätzen (25:17, 20:25, 21:25, 25:22, 5:15). Damit liegen sie punktgleich mit weiteren vier Teams auf dem 4. Tabellenplatz.

Im ersten Satz begannen die Geesthachter, wie sie gegen Adler Kiel aufgehört hatten. Druckvoll, selbstbewusst, mit guten Aufgaben und Angriffen. In einem knapp verlaufenden Satz gelang es, sich im entscheidenden Moment abzusetzen und den Satz so mit 25:17 sicher zu gewinnen. Auch der zweite Durchgang begann mit Vorteilen für Olli Müllers Team. Doch Mitte des Satzes legten die Neustädter schlagartig zu, spielten mit mehr Enthusiasmus und Einsatz. Die Annahme wurde immer stabiler, die Angriffe waren meist erfolgreich, die Feldabwehr holte viele der Geesthachter Angriffe. Geesthacht wurde nicht wirklich schlechter, etwas fehlte lediglich das gewisse Etwas, um gegen den Druck gegenhalten zu können. Dazu wurde insbesondere die Annahme häufiger ungenau. Neustadt-Glewe sicherte sich so die Sätze zwei und drei. Erst im vierten kam der VfL zurück, zeigte Kampfgeist und siegte gegen die Gastgeber, die plötzlich wieder eine höhere Fehlerquote in ihrem Spiel hatten.

Geesthacht ging zuversichtlich ins Tiebreak, wusste um die Nervenstärke und den psychologischen Vorteil. Dies änderte sich rasch. Neustadt legte einen Traumsatz hin, führte schnell durch direkte Aufgabenpunkte, Blockerfolge oder verschlagene Angriffe der Geesthachter. Bälle, die den Weg ins gegnerische Feld fanden, konnten fast ausnahmslos gerettet und erfolgreich verwertet werden. Über 4:0 und 9:1 unterlag der VfL schließlich deutlich mit 15:5. Obwohl sicherlich der dritte Sieg im dritten Spiel möglich war, „haben wir am Ende gegen eine bessere Mannschaft verloren“, wie Trainer Olli Müller befand.

Am nächsten Wochenende hat der VfL spielfrei, am 11. Oktober treffen sie in eigener Halle auf den letztjährigen Vizemeister VG Elmshorn. Alle Infos und Termine sind unter www.vfl-volleyball.de nachzulesen.

 

Deutschland - DVV-News 

Mittwoch. 01. Oktober 2003

Weltliga wird „erneuert“

Deutschland in 2004 bei Vor-Qualifikation dabei?

Der internationale Volleyball-Verband FIVB wird die mit 15 Millionen Dollar dotierte Weltliga, den wichtigsten jährlichen Hallen-Wettkampf bei den Männern, „erneuern“. In Zukunft werden 12 Teams (vorher 16) eine interkontinentale Ausscheidungsrunde bestreiten, ehe die Finalrunde gespielt wird. Gleichzeitig soll es ein europäisches Vier-Nationen-Turnier geben, dessen beide Sieger sich für die Weltliga im darauf folgenden Jahr qualifizieren.

"Diese grundsätzlichen Reformen dienen dazu, um den Wettbewerb und die TV-Abdeckung zu verbessern und die Promotor und Zuschauer noch professioneller zu bedienen", sagte FIVB-Präsident Dr. Rubén Acosta. "Wir müssen eine Formel finden, welche der Bedeutung des Wortes "Welt" gerecht wird, und alle Aspekte der Weltliga auf höchstem Level umsetzt."

Der World League Council einigte sich in Lausanne für 2004 auf folgende Formel: zwei Teams aus Asien, eines aus Südamerika, ein Team Norceca (Nord- und Zentralamerika), und acht Mannschaften aus Europa nehmen teil. Von 2005 an sind aber je zwei Teams aus Südamerika und Norceca Pflicht. Wegen der Stärke der europäischen Mannschaften wurde entschieden, gleichzeitig zu den Interkontinental-Runden eine spezielle europäische Gruppe mit vier Teams zu bilden, wo sich die zwei besten Mannschaften bezüglich sportlicher als auch organisatorischer Kriterien für das nächste Jahr für die Interkontinental-Runde qualifizieren können. Die zwei schwächsten europäischen Vertreter der Interkontinental-Runde hingegen - gemessen an den gleichen Standards - werden in die Europagruppe zurück versetzt.

"Die Weltliga ist unsere jährliche Vorzeigeveranstaltung, die mittlerweile großes Ansehen sowohl bei den nationalen Verbänden als auch bei den Fans genießt und der Indikator für guten Volleyball ist", sagte der FIVB-Präsident. "Deshalb müssen wir besonders darauf achten, dass dieses Event nach dem höchsten Standard organisiert wird."

Die 12 Teams, die 2004 an den Start gehen werden, sind: Brasilien, Bulgarien, Kuba, Italien, Serbien & Montenegro, Polen, Frankreich, Japan, China, Portugal und Griechenland. Der letzte Platz ist noch nicht vergeben. Welche Mannschaften die Weltliga-Qualifikation spielen, steht zur Zeit auch noch nicht fest.

(Quelle: FIVB)

 

Deutschland - Westdeutsche Allgemeine 

Mittwoch. 01. Oktober 2003

Exoten aus Essen wagen sich in die Bundesliga

WAZ Essen. Erstliga-Volleyball in Essen-Steele, das gab´s noch nie. Der VV Humann startet am Samstag (19.30 Uhr, Wolfskuhle) gegen VC Markranstädt in die Bundesliga. Ein Duell der Aufsteiger, und dennoch wird es wohl eine einseitige Angelegenheit werden, weil sich die Humänner der Elite nicht gewachsen fühlen.

"Auch Markranstädt hat sich verstärkt und ist nicht unsere Kragenweite", kommentiert Trainer Peter Bach (30) nüchtern das Auftaktprogramm. "Und eine Woche später spielen wir 0:3 beim Titelverteidiger Friedrichshafen."

Nein, kein Zynismus pur, sondern nur ein ausgeprägter Sinn für die Realität. Die Vereinsfamilie aus dem Essener Osten hat gegen die Meister-Profis ganz sicher nichts zu bestellen. Mutig, mutig, diese Jungs, denn der Misserfolg ist programmiert. Alles spricht dafür, dass sie Pleiten erleben werden, Spieltag für Spieltag, sie wissen es, die Lust jedoch wollen sie nicht verlieren. Und genau das erwarten sie von den Fans. Am Ball bleiben, was auch passiert.

In der zweiten Bundesliga dominierte der VV Humann, holte er sich souverän den Titel und hatte plötzlich ein Problem. Aufsteigen oder nicht? "Natürlich gehen wir hoch", war sich die Mannschaft einig. Doch wer sollte das bezahlen?

Die erste Liga ist eine professionelle Klassengesellschaft, in der das Geld die Qualität definiert. Neulinge haben sich dort selten behauptet. Wie Zweitligist VC Bottrop, der es versucht hat. Allein 15 000 Euro an Gebühren müssen die Klubs entrichten, um auflaufen zu dürfen. Da die meisten einen Etat jenseits der 100 000-Euro-Marke haben, Ausnahme-Team Friedrichshafen überschreitet gar die halbe Million, fällt das denen nicht weiter auf. Der VV Humann, Mitte der Sechziger Jahre aus dem Schulsport des Carl-Humann-Gymnasiums erwachsen, investiert zwar Kraft in die Nachwuchsarbeit, doch Geld gibt es nicht. Dafür nehmen Spieler und Trainer Beruf und Studium ernst, der Sport verlangt ebenso Engagement, bleibt aber ein Freizeitspaß. Deshalb haben sie ihr Pensum von drei Trainingstagen pro Woche auch beibehalten. "Und das war schon in der zweiten Liga ungewöhnlich", sagt Trainer Bach, der als zweiter Vorsitzender auch das Team managt.

Mit rund 500 Zuschauern im Schnitt war schon die Zweitklassigkeit nicht zu finanzieren, weshalb die Spieler die Spritkosten bei den Auswärtsfahrten schon mal selbst löhnten. Und nun allein die Gebühren. Aber die Volleyballer sind ja nicht nur am Netz einfallsreich. Mit dem Projekt "300 für 1" realisierten sie ihren Erstliga-Traum. 300 Geldgeber benötigten sie dafür, jeder, der 50 Euro spendete, ist ein Jahr lang Ehrenmitglied und auf der Klub-Homepage verewigt. Ein Volltreffer. Weil sich solche Ideen herumsprechen, haben die Essener mit der Gallinat-Bank sogar einen Trikotpartner gewonnen. Nach fünf Jahren bekommen die Spieler nun erstmals wieder neue Leibchen und Trainingsanzüge.

Sportlich werden die Humänner weniger gut aussehen, obwohl der jüngste Kader der Liga Verstärkungen bekommen hat. Thomas Kaczmarek (17) ist U-18-Beach-Weltmeister und soll die Annahme stärken, Zuspieler Christopher Schieck (23) schnüffelte vor zwei Jahren mit Bottrop Erstliga-Luft, hatte dann keine Lust mehr und spielte Basketball in der Landesliga. "Er hat ein gutes Auge und eine feine Technik", lobt Bach den Neuen.

"Wir müssen vor allem im Januar und Februar in der Abstiegsrelegation zulegen", fordert Peter Bach, dann könne man vielleicht auch mal ein Spiel gewinnen. Doch allgemein hält sich die Meinung, dass man für Friedrichshafen oder Wuppertal kein Gegner, sondern ein Ärgernis sei. "Bayern spielt ja auch nicht gerne gegen Unterhaching.", erklärt Bach. Und vielleicht kann der VV Humann es ja doch ausnutzen, wenn der Gegner gerade mal keinen Bock hat.auch mal ein Spiel gewinnen.

Rolf Hantel

 

Deutschland - Junge Welt 

Mittwoch. 01. Oktober 2003

Glamouröse Quotenfrau

Malgorzata Glinka, die Michael Jordan des Volleyballs

Die Volleyball-Europameisterschaft der Damen in der Türkei war das Turnier der Außenseiterinnen. Die favorisierten Teams aus Italien und Rußland versagten und kamen nicht einmal ins Halbfinale.

Plötzlich schien die Stunde sogar der deutschen Mannschaft gekommen. Bei der WM im letzten Jahr im eigenen Land, die auch von der Zuschauerresonanz her ein provinzielles Desaster war, kamen die deutschen Damen mit Ach und Krach auf Platz zehn und mußten bittere Kritik einstecken. Jetzt standen sie als einziges in der Vorrunde ungeschlagenes Team im Halbfinale und verlor dieses nur knapp mit 2:3 Sätzen gegen den späteren Turniersieger Polen.

Das Spiel hätte bei größerer Nervenstärke sogar vorzeitig gewonnen werden können. Das deutsche Team führte im vierten Satz bereits deutlich und stand kurz vor dem Matchball. Auch Polens Finalgegner Türkei hatten die Deutschen in der Vorrunde 3:2 besiegt. Mit diesem Ergebnis gewannen sie dann schließlich das Spiel um Platz drei gegen ihren ewigen Angstgegner Niederlande. Alles Gründe, warum die zuständigen Kommentatoren des Sportsenders Eurosport meinten, diese Bronzemedaille strahle ganz besonders (die Bronzemedaille eines moralischen Siegers usw.).

Der beste Volleyball der Welt wird, sowohl bei den Damen wie bei den Herren, in Italien gespielt. Das hat den einfachen Grund, daß es dort funktionierende Profiligen gibt, in denen die weltbesten Spieler für die Ausübung ihres Sports auch ein angemessenes Gehalt beziehen. Ein Beispiel dafür ist unter anderen die deutsche Angriffsspielerin Angelina Grün, die sich erst in Italien zu einer der besten Volleyballerinnen der Welt entwickeln konnte.

Hierzulande gilt Volleyball wohl immer noch als Sport der progressiven Turnlehrerinnen, ein Sport für Leute, die den feinen Schmerz von verstauchten Fingerkuppen, geschundenen Knien und geschwollenen Sprunggelenken zu schätzen wissen. Fast ist diesem Sport dann auch von seinem angeberischen (Sonnenbräune und Sand im Maul) Lifestyle-Derivat Beach-Volleyball der Rang abgelaufen worden. Doch die grundlegenden Regeländerungen (jeder Ballwechsel wird gezählt, früher konnte nur mit Aufgaberecht gepunktet werden; darüber hinaus noch die Einführung eines frei flottierenden Liberos im Abwehrzentrum) haben sich im Lauf der Jahre bezahlt gemacht. Das Spiel ist insgesamt hektischer, zufallsbedingter, risikoreicher, kurz spektakulärer geworden.

In der Türkei wurde, jedenfalls bei Spielen der eigenen Mannschaft, das Turnier dementsprechend als Popspektakel durchgeführt. Rotes Halbmondfahnenmeer, Bosporus-Techno auf höchstem Lärmpegel während jeder Auszeit und ein Team mit echten Popstarqualitäten. Enthusiastisch, siegreich und mit blondgefärbten Björk-Zöpfchenfrisuren. Das türkische Mädchenwunder.

Viele dachten, die effektive Popinszenierung werde den Gastgeber bis zum Turniersieg tragen. Eine hatte aber etwas dagegen – Malgorzata Glinka. Sie besiegte schon im Halbfinale die Deutschen in kritischer Phase quasi allein. Über 50 Punkte machte sie in diesem Spiel, eine unglaubliche Quote (die besten deutschen Angriffsspielerinnen wie z.B. Grün kommen normalerweise auf ungefähr die Hälfte). Im Finale spielte Glinka nicht schlechter, ihre Mitspielerinnen waren ebenso souverän, das Ergebnis dementsprechend deutlich. In drei glatten Sätzen hatten die Türkinnen dem durchschlagskräftigen Angriffsspiel Polens zu keinem Zeitpunkt etwas entgegenzusetzen. Das Finale war eine ziemlich spannungslose Angelegenheit. Zum ersten Mal wurde Polen Europameister im Volleyball der Damen, und ein neuer großer blonder Stern war geboren – Malgorzata Glinka, ein weiblicher Volleyball-Michael-Jordan. Sicherlich wird sie in Italien endgültig zur Millionärin.

Aber auch die Türkinnen waren nicht allzu traurig, schon der Einzug ins Finale galt als ein großer Erfolg für sie. Selten hat man ein internationales Sportfinale gesehen, bei dem die Verliererinnen so strahlend lächelten wie diesmal die Mitglieder des türkischen Teams. Sie wußten, ihr Popstarstatus war trotz Niederlage einstweilen gesichert. Zumindest in dieser Hinsicht konnten sie gar nicht verlieren.

 

Deutschland - Berliner Zeitung 

Mittwoch. 01. Oktober 2003

SCC verstärkt sich

Der Belgrader Aleksander Spirovski wird den deutschen Meister SC Charlottenburg in der Männer-Bundesliga als Mittelblocker verstärken. Auf der Zuspielerposition nimmt der tschechische Auswahlspieler Jaroslav Skach den Platz von Frank Dehne ein. Der SCC muss zum Saisonauftakt am 4. Oktober beim Neuling SG Eltmann antreten.

 

Österreich - Kleine Zeitung 

Mittwoch. 01. Oktober 2003

Aon VolleyLeague im neuen Gewand

Neuer Modus in der Meisterschaft, Telekom mit Marke Aon für fünf Jahre Generalsponsor.

Wenige Tage vor Beginn der heimischen Meisterschaften hat der Österreichische Volleyballsport am Dienstag einen neuen Gesamtsponsor präsentiert. Für die kommenden fünf Jahre unterstützt Telekom Austria mit der Internetmarke Aon sämtliche Nationalteams, Ligen, Cup-Bewerbe, Nachwuchsmeisterschaften, den Schulsport, dazu Herren-Serienmeister Aon hotVolleys sowie die Sparte Beach-Volleyball.

Im Internet. Und Volleyball der höchsten Spielklasse wird kommende Saison nicht nur live oder im Fernsehen auf TW1 zu verfolgen sein, sondern auch via Internet. "Auf Aon.tv haben wir Live-Streamings der Spiele geplant. Damit wollen wir vor allem die Jugend ansprechen", erklärte Stefan Tweraser, der Marketingleiter von Telekom Austria.
Neuer Modus. Für die am Freitag beginnende Austrian VolleyLeague, die ab sofort Aon VolleyLeague heißt, gilt ein neuer Modus. Die zwölf Teams sind in einen Pool Speed (mit Meister hotVolleys und Vizemeister Tirol) sowie einen Pool Flash (u. a. dem dritt- und viertplatzierten der vergangenen Meisterschaft sowie dem Nationalteam) gesplittet. Je sechs Mannschaften spielen je zwei Hin- und Rückrunden, ehe es in die Playoff-Phase mit Viertelfinale (best of three), Halbfinale (best of five) und Finale (best of seven) geht.

Nationalteam. Neu ist auch, dass das Nationalteam von Beginn an mit dabei ist. Dazu meinte Kleinmann: "Der Sonntag ist für das Nationalteam reserviert, wobei dem Gegner natürlich seine Teamspieler zur Verfügung stehen. Das heißt, wenn im Mai die Nationalteam-Bewerbe statt finden, hat Österreich schon zwanzig Spiele in den Knochen. Ich erhoffe mir dadurch einen Vorteil, langfristiges Ziel ist es, Österreich 2007 bei der EM-Endrunde dabei zu haben." Die Auslosung zur EM-Qualifikation 2004/05 erfolgt am 26. Oktober in Luxemburg. 2005 soll der Aufstieg in die Kategorie A der WM-Qualifikation erreicht werden.

Start. Die Hallen-Saison wird am Freitag mit einem Kick-off-Event im Budocenter eröffnet (17:00 Uhr). Nach einem Vor-Spiel der hotVolleys gegen die hotVolleys International wird die Meisterschaft der Herren mit der Partie Sokol Wien gegen Österreich offiziell eröffnet (20:15/live TW1). Die Woman Volley League beginnt am Samstag.

 

Deutschland - DVV-News 

Mittwoch. 01. Oktober 2003

Beach-WM 2003: Eurosport der "deutsche" Sender!

Mehr als 100 Länder zeigen TV-Bilder von der Copacabana

Die Beach-Weltmeisterschaft vom 7.-19. Oktober 2003 an der Copacabana in Rio de Janeiro/Brasilien wird ein absolutes Medienereignis. Von der Frauen- (7.-12. Oktober) und Männer-Konkurrenz (14.-19. Oktober) werden Bilder in über 100 Ländern ausgestrahlt. Wie schon bei den Hallen-Europameisterschaften der Männer und Frauen ist Eurosport auch dieses Mal der „Volleyball-Sender“ in Deutschland. Bislang sind insgesamt elf Sendungen geplant, darunter fünf Live-Übertragungen.

Die deutschen Farben beim Saisonhöhepunkt der Beach-Volleyballer vertreten bei den Frauen Susanne Lahme/Danja Müsch, Stephanie Pohl/Okka Rau, Andrea Ahmann/Jana Vollmer und Helke Claasen/Judith Deister sowie Markus Dieckmann/Jonas Reckermann, Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug, Jörg Ahmann/Axel Hager und David Klemperer/Niklas Rademacher bei den Männern. Sowohl die Frauen- als auch die Männer-Konkurrenz wird in einem 48-er Teilnehmerfeld ohne vorherige Qualifikation gespielt. Zunächst treten die Teams in zwölf Vierergruppen an, ehe die sogenannte „Single-Elemination“, d.h. das Einfach-Ko-System mit 32 Teams folgt.

Das Weltmeisterteam erhält für den Titel 60.000 US Dollar, für den 33. Platz gibt es immerhin noch 1.875 US Dollar.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Mittwoch. 01. Oktober 2003

Bergmann verliert mit Roeselare

Maaseik beim 3:0 in Halen souverän

Mit einer überraschenden Niederlage ist Nationalspieler Ralph Bergmann (Foto) mit seinem Klub Knack Roeselare in die Saison in Belgien gestartet. Am ersten Spieltag setzte es für den Champions-Leage-Teilnehmer eine 2:3-Niederlage (20, 19, -22, -22, -13) gegen Kapellen. Allerdings musste Roeselare noch auf den Brasilianer Kid-Gilmar sowie den Mexikaner Contreras verzichten.

Maaseik - mit Michael Mayer und Georg Wiebel - machte seine Sache besser und setzte sich mit 3:0 (20, 22, 18) gegen Halen durch. Lennik, mit dem Deutschen Thomas Kröger als Libero, hatte beim 3:0 (23, 17, 21) über Breendonk-Puurs ebenfalls keine Probleme.

Rüdiger Bauer, der in dieser Saison für den belgischen Erstligisten Torhout ans Netz geht, gewann seine erste Begegnung ebenfalls. Gegen Guibertin gewann das Team von Trainer Andrej Urnaut (in der vergangenen Saison noch als Spieler beim SCC Berlin am Netz) locker mit 3:0 (19, 21, 15)

cku

 

Deutschland - USC Braunschweig-News 

Mittwoch. 01. Oktober 2003

USC: Ernüchterung nach Turnier in Schwerin

Die bisherigen Leistungen hatten Hoffnungen geweckt, dass Aufsteiger USC Braunschweig gut auf die 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen vorbereitet ist. Der letzte Test der Braunschweigerinnen bei einem Turnier in Schwerin gegen die Ligakonkurrenten TV Fischbek Hamburg, Mitaufsteiger VfB Suhl und Gastgeber Schweriner SC brachte Ernüchterung.

Das Fehlen von Antje Forbrig, Elena Kiesling und vor allem Libero Alessandra Macêdo-Vianna machte sich negativ bemerksbar. Aber es wurde auch deutlich, dass dem USC-Team in wichtigen Phasen die Cleverness, Abgeklärtheit und Durchschlagskraft fehlte.

Obwohl auch im Trainergespann vor allem angesichts der vielen angeschlagenen Spielerinnen der dringende Wunsch nach einer weiteren Verstärkung laut wurde, wollen sich Timo Schröder und Antal Papp nicht verrückt machen lassen. Die letzten zwei Wochen vor dem Saisonstart beim Vizemeister USC Münster sollen zur taktischen Feinabstimmung genutzt werden.

 

Deutschland - www.volleyballer.de  

Mittwoch. 01. Oktober 2003

Rote Raben: Saisonkartenverkauf startet

Reservierte Plätze auf allen Tribünen

Am 18. Oktober erwarten die Roten Raben den TuS Braugold Erfurt zum ersten Heimspiel der Bundesliga-Saison 2003/2004. Seit Jahren ist die Vilsbiburger Vilstalhalle für ihre eindrucksvolle Zuschauer-Kulisse bekannt. Auch dieses Jahr hoffen die Roten Raben wieder auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans. Ab jetzt sind die neuen Saisonkarten erhältlich.

Zum Wohle der Fans haben die Verantwortlichen bei den Roten Raben beim Ticketsystem einige Neuerungen vorgenommen. In dieser Saison gelten die Jahreskarten nicht nur in der so genannten Normalrunde. Auch für Meister- bzw. Abstiegsrunde müssen keine Tageskarten mehr gekauft werden. Die neue Saisonkarte gilt für alle 16 Heimspiele der Roten Raben. Der Preis ist dabei so günstig gewählt, dass der Fan nur für 14 Spiele bezahlt, zwei Spiele dafür kostenlos besucht.

Wer als Saisonkartenbesitzer gerne auf seinem Stammplatz sitzt oder keine Lust hat, sich die beste Sicht auf das Spielgeschehen schon eine Stunde vorher sichern zu müssen, der hat vor dieser Saison die Gelegenheit, sich einen Sitzplatz seiner Wahl auf allen Tribünen (Premiumtribüne ausgenommen) zu reservieren. Während eine Reservierung für Block B der Haupttribüne (Mitte) gegen Aufpreis auch während der Saison möglich ist, gilt das Angebot, sich auch auf den übrigen Tribünen einen festen Platz zu sichern, nur bis einschließlich 18. Oktober 2003 (Heimspielauftakt). Wer sich dafür entscheidet, bekommt obendrein noch einen Rote Raben-Fanschal gratis!

Eine Saisonkarte für den Innenraum (einschließlich der Tribünen D und E) kostet dabei nur 84 Euro für Erwachsene, 70 Euro ermäßigt (gegen Ausweis für Rentner, Studenten, Azubis, Zivis und Wehrpflichtige), 42 Euro für Schüler und 196 Euro für die ganze Familie (Eltern mit Kindern). Eine Saisonkarte für die Haupttribühnenblocks A und C kostet: 98/84/56/238 Euro. Block B: 112/98/70/266 Euro.

Die Karten sind erhältlich bei: VR-Bank Vilsbiburg, Stadtplatz; Geschäftsstelle der Roten Raben, Telefon 08741/3545; Rote Raben-Ticket-Hotline 08741/948650 oder im Internet unter www.roteraben.de. Dort gibt es für die Suche nach dem gewünschten Sitzplatz auch einen Hallen-Übersichtsplan.

Ben M. Weinberger

 

Deutschland - Münstersche Zeitung 

Mittwoch. 01. Oktober 2003

Hella Jurich verstärkt ab sofort den USC

Münster - Die frühere USC-Volleyballerin Hella Jurich (22) kommt wieder nach Münster zurück, und das nicht nur wie im Sommer schon als Beach-Aktivistin.

Der münstersche Frauen-Erstligist verpflichtete die 22 Jahre alte und 1,80 m große Zuspielerin für die Meisterschaft als dritte Kraft auf dieser Position, die die zweite Kraft Sandra Aßmann dann bei der Büring-Auswahl ersetzen soll, wenn Aßmann im Zweitliga-Alltag der Zweiten gefordert ist. "Hella wird ihre erste Priorität weiterhin auf den Beachbereich legen", verdeutlichte Trainer Axel Büring. Mit Rieke Brink-Abeler hatte Jurich bereits die letzte Beachvolleyballsaison erfolgreich unter der USC-Flagge absolviert. Der Verein legt weiterhin großen Wert auf den leistungsmäßigen Ausbau dieser populären Sparte und hat sich nun mit dem Duo eine weitere Perspektive gesichert.

Hella Jurich war einst hinter Anja Krause die Nummer zwei als Zuspielerin (1998 bis 2002), ging dann nach Berlin und spielt in der Bundesliga-Meisterschaft zuletzt für Volleycats Berlin wie USC-Zugang Antje Röder.

Am 3. Oktober, also am kommenden Feiertag, spielt der Büring-Kader ab 19.30 Uhr ein Testmatch im niederländischen Dinxperlo unweit von Bocholt gegen die Holländerinnen von Longa 59 Lichtenvoorde. Die Mannschaft ist wie der USC Ende Oktober in Brünn/Tschechische Republik in der Qualifikation zum Top-Teams-Cup gefordert. Im Laufe dieser Woche wird der USC auch seine jüngst bei der EM geforderten Nationalspielerinnen wieder in Münster begrüßen können.

ta

 

Norddeutschland - TSV Glinde-News 

Mittwoch. 01. Oktober 2003

Sieg des TSV Glinde beim Meisterschaftsfavoriten

Die Regionalliga-Damen des TSV Glinde waren am letzten Samstag bei dem Aufstiegsfavoriten Elmshorn zu Gast. Mit bisher einem verlorenen Spiel gegen Kiel-Holtenau im Gepäck (das gewonnene Spiel gegen den Eimsbüttler TV wurde wegen eines Aufstellungsfehlers annulliert) musste also unbedingt ein Sieg her, um nicht an das Tabellenende zu rutschen.  

Von Spielbeginn an  war von Respekt gegenüber dem großen Favoriten, der Glinde im Finale des Vorbereitungsturniers besiegte, nichts zu spüren. Bei sehr variablem Angriffsspiel und guter Annahme ließ Glinde im ersten und zweiten Satz jeweils nur 17 bzw. 22 Gegenpunkte zu. 

Es drohte ein Fiasko für die Elmshornerinnen, als es im dritten Satz 24:19 stand und Glinde eine Serie von Matchbällen hatte. Ob aus Mitleid oder Unvermögen sei dahingestellt, Elmshorn –auch bekannt als Gummibandmannschaft, wegen ihres Kampfgeistes- schaffte das Unmögliche und gewann den Satz mit 28:26. Aber schnell begriff auch der letzte johlende Elmshorn-Fan, dass Glinde sich durch diese Niederlage nicht aufgab.

Stolze 24:18 Punkte wurden im 4. Satz wieder herausgearbeitet, bevor dann wieder „gezittert“ wurde. Beim Stande von 24:22 entschlossen sich die Gäste dann endlich, diesen unglaublichen Sieg einzufahren. Das dieser mit einem gegnerischen Angriff ins Netz endete tat der Freude keinen Abbruch.

SIM

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel