News

Donnerstag, 02. Oktober 2003 

Fischbek in Bedrängnis
Volley YoungStars müssen zweimal ran
Italien: Nationalspieler bereits mit erfolgreichem Start
1. Liga Männer: Klubs proben den Ernstfall
Erstes Auswärtsspiel für Alemannia Aachen
Die Beach-WM 2003 im TV
Freundschaftsspiel des USC Münster
Courtyard Cup der Damen in Bottrop
World Cup: DVV-Frauen erhalten keine wild card
Jackie Silva erhält Wild Card für Rio
Enorme Rivalität und ein heißes Derby
SC Union ist auf der Suche nach dem Rhythmus
DVV-Pokal: TV Hausen unbekümmert
WSU: Mit Olympia Berlin kommt der erste Kracher
Neustädter Damen und Tigers treffen auf Warnemünde
Parchim: Duell der Youngsters

Oktober 2003

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September 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

Fischbek in Bedrängnis

Frankfurt am Main - Die Volleyball-Bundesliga der Frauen steht vor einem Termin-Chaos. Nach EM-Bronze in der Türkei erhält die Nationalmannschaft voraussichtlich eine Wildcard für den Worldcup in Japan (1. bis 15. November). "Dadurch sind sechs Spieltage gefährdet", erklärt Anke Friess vom Frankfurter Ligabüro. 

Da die Saison auf Grund eines möglichen Olympia-Qualifikationsturniers im Mai 2004 nicht verlängert werden kann, muss der Spielplan weiter zusammengedrängt werden. Zehn Doppelspieltage (freitags und sonntags) gibt es jetzt schon. Teams mit berufstätigen Spielerinnen wie zum Beispiel der TV Fischbek kommen so in Bedrängnis.

masch

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

Volley YoungStars müssen zweimal ran

FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Der „Tag der Deutschen Einheit“ beschert uns ein langes Wochenende, das viele für einen Kurzurlaub nutzen. Nicht so die Volley YoungStars des VfB Friedrichshafen. Das Team von Söhnke Hinz hat am Wochenende gleich zwei Arbeitseinsätze.

Am Freitag, 3. Oktober, kommt es in der Bodensee-Sporthalle zu einer besonders heißen Begegnung, wenn das Volleyballinternat Frankfurt zu Gast ist. Die Häfler Patrick Steuerwald, Sebastian Schwarz, Alex Mayer und Max Günthör sowie Anton Borner, Oliver Gies, Ralph Nothhaft und Lukas Kampa aus Frankfurt jubelten noch vor wenigen Wochen gemeinsam über das gewonnene Acht-Nationen-Turnier. Damals noch Mannschaftskollegen der Junioren-Nationalmannschaft stehen sie sich die als Widersacher gegenüber. Klar, dass jeder zeigen will, was er kann. Trainiert wird die Internatsmannschaft von Stewart Bernard, dem ehemaligen Co-Trainer der niederländischen Nationalmannschaft, der selbst 60 Einsätze für Holland aufzuweisen hat. Sein vorerst letzter internationaler Einsatz: Ende August assistierte er Michael Warm bei der U21-WM in Teheran, wo bekanntlich auch Jochen Schöps und Alex Wiskirchen dabei waren.

Apropos Wiskirchen: der Außenangreifer, der in dieser Saison im Mittelblock aushelfen soll, war vergangene Woche umgeknickt und hat das Training wieder aufgenommen. „Zumindest für Kurzeinsätze wird es reichen“, sagt Trainer Hinz.

Bereits am Samstag steht der nächste Prüfstein für die YoungStars bevor. Dann reist der SV Lohhof an den Bodensee. Das Traditionsteam aus Bayern war Vize der bayerischen Regionalliga erst am 30. Juni in die zweite Liga aufgerückt, weil Schwabing sein Team zurückgezogen hatte. Der Saisonauftakt der Lohhofer war ähnlich kurios wie beim VfB Friedrichshafen: Einen 0:2-Rückstand gegen FT Freiburg drehte das Team von Trainer Martin Körner zu einem 3:2-Sieg um. Die YoungStars dürften also vorgewarnt sein, dass es sich nicht um einen harmlosen Aufsteiger handelt. Das Spiel am Samstag beginnt um 17 Uhr, ebenfalls in der Bodensee-Sporthalle.

Zwei Spiele an zwei Tagen - das dürfte kein Problem für die YoungStars sein, die zweimal am Tag trainieren. „Wir haben den Anspruch, beide Spiele zu gewinnen“, steckt Söhnke Hinz die Erwartungen hoch.

 

Deutschland - DVV-News 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

Italien: Nationalspieler bereits mit erfolgreichem Start

Frauen beginnen am 5. Oktober!

Die Vereine der deutschen Italien-LegionärInnen sind – mit einer Ausnahme - ab dieser Woche komplett im Einsatz. Nachdem die Männer bereits seit dem 21. September um Punkte schmettern, greifen am 5. Oktober auch die Vereine der „A Uno“ der Frauen in das Geschehen ein. Insgesamt sind in Italien neun deutsche (National-) SpielerInnen unter Vertrag. 

Bei den Männern sind mit Stefan Hübner (Trento), Björn Andrae (Cuneo), Norbert Walter (Parma) und Christian Pamepel (Loreto) drei Spieler in der ersten Liga sowie einer (Pampel) in der zweiten italienischen Profiliga im Einsatz. Bei den Frauen spielen vier Deutsche in Liga eins, Angelina Grün (Bergamo), Sylvia Roll (Jesi), Hanka Pachale (Modena) und Anja Krause (Vicenza), und eine, Ina Mäser (Corridonia) in Liga zwei.

Der Auftakt für die „Männer-Vereine“ mit deutscher Beteiligung verlief insgesamt zufriedenstellend. Cuneo konnte bereits zwei Spiele gewinnen, allerdings ohne Andrae, der seine Syndesmosebandverletzung auskuriert, Parma und Trento (ohne den verletzten Hübner) weisen eine Bilanz von 1:1-Siegen auf. EM-Star Pampel schoss seinen Verein gleich am ersten Spieltag zu einem 3:2-Sieg, wobei „Pampi“ gleich Mal 29 Punkte beisteuerte.

Am 5. Oktober kommt es zum Wiedersehen von Walter und Hübner, wenn ihre Klubs Parma und Trento aufeinandertreffen. Walter wird dann auf dem Spielfeld stehen, während Hübner immer noch die Zuschauerrolle einnehmen muss.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Donnerstag. 02. Oktober 2003

1. Liga Männer: Klubs proben den Ernstfall

Wuppertal gewinnt in Düren - drei Niederlagen für Mendig in Polen

Eine Woche vor Beginn der Meisterschaftsrunde haben sich viele Erstligisten letzten Belastungstests unterzogen. Düren empging die Konkurrenten aus Wuppertal (auf dem Foto mit Trainer Mark Lebedew und Spieler Luke Campbell), Eltmann und Essen, während sich Unterhaching mit Teams aus Österreich maß und Mendig eine Testspielreise nach Polen antrat.

Gute Frühform, alles gewonnen - auf diese Kurzformel brachte Vizemeister Bayer Wuppertal seine Auftritte in Düren. Nach Siegen gegen die Aufsteiger aus Essen und Eltmann sowie dem Finalerfolg gegen Gastgeber evivo Düren zeigte sich Lebedew "äußerst zufrieden". Er hatte das Turnier als echten Härtetest genommen und ließ seine Stammbesetzung praktisch durchspielen.

Weniger erfolgreich agierte der TSV Unterhaching in heimischer Halle: Einem 3:1 gegen Salzburg folgte ein klares 0:3 gegen Innsbruck: "Wir sind noch nicht so weit, dass wir unser Level über mehrere Sätze halten können", sagte Trainer Mihai Paduretu. Spieler Patrick Schwaack hat nach dem Abgang von Michael Mayer einen Substanzverlust festgestellt: "Im Aufschlag und in der Annahme sind wir zwar besser als im Vorjahr, aber im Angriff fehlt uns die Durchschlagskraft."

Drei Spiele, drei Niederlagen, kein Satzgewinn - so lautete die ernüchternde Bilanz des Mendiger Betriebsausflugs nach Polen. 0:3 gegen die Gegner aus Jastrzebie, Kedzierzyn und Olztyn (mit den Ex-Leipzigern Steffen Busse und Mark Siebeck), das war nicht viel: "Wir haben hier in Polen eine kalte Dusche bekommen", sagte Trainer Marian Kardas, "aber wir lassen die Köpfe nicht hängen. Insgesamt haben wir eine gute Vorbereitung gespielt."

fex

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

Erstes Auswärtsspiel für Alemannia Aachen

Nachdem am vergangenen Sonntag gegen MTV Obernkirchen die ersten zwei gewonnenen Sätze auf der Habenseite verbucht werden konnten, wollen die Alemanninnen nun am Samstag, 04.10.2003, 15 Uhr versuchen, die ersten beiden Punkte im fernen Hamburg „einzufahren“.

CVJM Hamburg ist neben dem Aufsteiger WiWa Hamburg die zweite Hamburger Mannschaft in der 2. BL Nord. Letzte Saison belegte die Mannschaft von Trainer Helmut von Soosten den 6. Platz, diese Saison ist der Klassenerhalt das angestrebte Ziel.

Dieses Unterfangen muss der Trainer mit nur sieben Spielerinnen angehen, wobei 5 Abgänge kompensiert und 2 Zugänge integriert werden mussten. Mit 20,3 Jahren im Schnitt sind die Mädels vom CVJM Hamburg das jüngste Team der 2. Liga. Mit gerade einmal 24 Jahren ist Studentin Andrea Dellnitz die Älteste. „Und dann ist das Team auch noch das kleinste aller Zeiten.“ (Zitat des Trainers).

Die Hamburgerinnen sind mit zwei Niederlagen und einem Sieg in die Saison gestartet und belegen momentan den 7. Tabellenplatz. Das erste Spiel verloren die Hansestädterinnen gegen MTV Obernkirchen glatt mit 0:3 , das Lokalderby gegen WiWa Hamburg verloren sie knapp mit 2:3, und das Spiel am letzten Wochenende gegen den Köpenicker SC gewannen sie mit 3:0. Bei den Hamburgerinnen scheint also der Knoten geplatzt zu sein.
Darauf hofft man nun im Aachener Lager nach der deutlichen Steigerung am vergangenen Sonntag. Am Samstag soll der erste Sieg in der 2. Bundesliga bejubelt werden. Dies wäre gleichzeitig ein schönes und passendes Geburtstagsgeschenk für Bina Rollersbroich, die an diesem Tag ihren 35. Geburtstag feiert.

Dass man auf einem guten Weg ist, zeigte das Spiel am Sonntag gegen Obernkirchen. Es wurden gute Ansätze gezeigt, lediglich die Konstanz fehlte. Wenn die Annahme noch stabiler wird, hat man in Hamburg bestimmt gute Chancen zu gewinnen.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Donnerstag. 02. Oktober 2003

Die Beach-WM 2003 im TV

Die Beach-Weltmeisterschaft vom 07. - 19. Oktober 2003 an der Copacabana in Rio de Janeiro/Brasilien wird ein absolutes Medienereignis. Wie schon bei den Hallen-Europameisterschaften ist Eurosport auch dieses Mal der "Volleyball-Sender" in Deutschland.

Die Termine der Damen

·  09. Oktober, 16.00 - 18.00 LIVE 
·  10. Oktober, 16.00 - 18.00 LIVE 
·  11. Oktober, 17.30 - 18.30 
·  12. Oktober, 24.30 - 01.15

Die Termine der Herren

·  16. Oktober 16.00 - 18.00 LIVE 
·  16. Oktober 22.00 - 24.00 LIVE 
·  16. Oktober 23.00 - 02.00 
·  17. Oktober 16.00 - 19.00 LIVE 
·  17. Oktober 18.00 - 18.30 
·  18. Oktober 19.00 - 21.00 
·  19. Oktober 20.00 - 21.00

Welche Matches jeweils übertragen werden, wird erst kurzfristig vom Sender entschieden, kurzfristige Änderungen sind möglich. Alle Angaben natürlich ohne Gewähr. Viel Spaß vor der Glotze!

 

Deutschland - USC Münster-News 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

Freundschaftsspiel des USC Münster

Am Freitag, 3. Oktober 2003 um 19.30 Uhr trägt der USC Münster ein Freundschaftsspiel gegen Longa'59 Lichtenvoorde im holländischen Dinxperlo (10 Kilometer von Bocholt entfernt) aus. Dies ist laut Trainer Axel Büring ein erster Test für die am 12. Oktober startende Saison und ein erster Vergleich mit dem Gegner, auf den man im Qualifikationsturnier zum Top Team Cup Ende Oktober im tschechischen Brünn trifft.

 

Deutschland - VC Bottrop-News 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

Courtyard Cup der Damen in Bottrop

Während das Zweitligateam des VC Bottrop an diesem langen Wochenende spielfrei hat, und sich die Konkurrenz von einem schön gelegenen ersten Tabellenplatz aus ansehen kann, ruht man in Bottrop dennoch nicht - vielmehr geht es an diesem Wochenende einmal mehr um Spitzenvolleyball, wenn sich in der Bottroper Dieter Renz Halle die TOP-TEAMS der Damen Bundesliga vom TV Fischbek Hamburg, Dresdner SC, VfB Suhl und die Vertretung des VC Sneek aus der hollöändischenEhrendivision zu einem letzten Härtetest vor der anstehenden Saison ein Stelldichein geben.

Beim Veranstalter hofft man natürlich darauf, dass sich auch die erfolgreichen Bronzemedailllen-Gewinnerinnen in der Dieter Renz Halle einfinden, um sich mit ihrem Team noch den letzten Schliff für den Saison-Auftakt zu holen. Da zudem ein holländisches Team ebenfalls antritt, ist sicher mit spannenden Spielen an allen drei Tagen zu rechen. Alle Spiele werden über drei Gewinnsätze gespielt, sodass die Mannschaften auch jeweils über die volle Distanz gefordert werden..

Die Vorrunde wird am Freitag, den 03.10 und 04.10. gespielt. Am Sonntag werden die Finales um die Plätze 1 und drei ausgetragen.

Hier der Vorrundenspielplan:

03.10.2003      
18.00 Uhr TV Fischbek Hamburg - VfB Suhl
20.00 Uhr VC Sneek - Dresdner SC
04.10.2003      
14.00 Uhr VC Sneek - TV Fischbek Hamburg
15.30 Uhr VfB  Suhl 91 - Dresdner SC
18.30 Uhr VC Sneek - VfB Suhl
20.00 Uhr TV Fischbek Hamburg - Dresdner SC
05.10.2003      
11.00 Uhr Finale um Platz III    
13.00 Uhr Finale um Platz I       

Das VC-Herren-Team wird sich in diesen Tagen auch um die Organisation des Turniers kümmern, aber auch selbst intensiv trainieren, um nicht den gerade gefundenen Wettkampfrythmus zu verlieren. Da kommt die Ansetzung des Viertelfinalspieles im WVV-Pokal gerade recht. Normalerweise müßte der VC Bottrop 90 beim Regionalligisten TuS Schladern antreten. Doch angesichts der hochkarätigen Veranstaltung, die in der Dieter Renz Halle stattfindet, haben sich die Mannschaften darauf geeinigt, den Wettkampf in Bottrop auszutragen. Spielbeginn am Sonntag: 15.00 Uhr nach dem Damenfinale.

 

Deutschland - DVV-News 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

World Cup: DVV-Frauen erhalten keine wild card

Einzige Olympia-Qualifikationschance in Baku?

Der World Cup 2003 der Frauen vom 1.-16. November in Japan, die erste Olympia-Qualifikationsmöglichkeit für die Hallen-Volleyballer, findet ohne die deutschen Frauen statt. Die zwei vom internationalen Volleyball-Verband FIVB zu vergebenen wild cards gingen an Weltmeister Italien und die Dominikanische Republik. Bei den DVV-Frauen hatte sich nach dem hervorragenden 3. Platz bei der EM in der Türkei die Hoffnung breit gemacht, neben den beiden Erstplatzierten Polen und Türkei eine der wild cards für den World Cup zu erhalten. Das 12-er Teilnehmerfeld sieht somit folgendermaßen aus: Japan, Brasilien, Ägypten, Argentinien, USA, Kuba, China, Südkorea, Polen, Türkei, Italien, Dominikanische Republik. Die ersten drei Teams sind für Athen 2004 qualifiziert.

Bundestrainer Hee Wan Lee meinte zur FIVB-Entscheidung, die wild cards an Italien und die Dominikanische Republik zu geben: „Das ist sehr bedauerlich. Ich bin davon ausgegangen, dass wir in Japan teilnehmen. Dort hätten wir eine Chance gehabt, den Coup von der EM zu wiederholen. Nun wird es sehr schwer, sich für Athen 2004 zu qualifizieren. Wir wollen in Baku mit der besten Mannschaft spielen und müssen mit einigen Spielerinnen sprechen.“

Bei den Männern – das Turnier findet vom 16.-30. November statt - steht das 12-er Teilnehmerfeld nach der Vergabe der wild cards an Serbien & Montenegro und Ägypten ebenfalls fest: Japan, Südkorea, China, Italien, Frankreich, Brasilien, Venezuela, Tunesien, Kanada, USA , Serbien & Montenegro und Ägypten kämpfen um drei Tickets.

Damit haben die deutschen Frauen wohl lediglich bei der europäischen Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar 2004 in Baku/Azerbaidschan die Möglichkeit, sich für Athen 2004 zu qualifizieren. In Baku kämpfen die besten sechs noch nicht qualifizierten Teams von der EM, ein Qualifikant sowie Gastgeber Azerbaidschan um ein (!) Olympiaticket. Gleiches gilt für die deutschen Männer, die vom 5.-10. Januar in Leipzig Gastgeber des Achter-Turniers sind.

Die letzte Chance zur Qualifikation, ein Turnier in Japan mit acht Mannschaften vom 7.-16. Mai, dürfte für die deutschen Frauen nicht zu realisieren sein, da sie als Weltranglisten-8. erst die viertbeste europäische Mannschaft hinter Russland (3), Italien (4) und den Niederlanden (7) sind. Außerdem könnte Polen nach dem World Cup an der DVV-Auswahl in der Weltrangliste vorbeiziehen. In Japan nehmen neben vier asiatische Mannschaften – dies ist auch die Asienmeisterschaft – und vier weitere noch nicht qualifizierte Teams teil, darunter nur eine europäische Mannschaft (nach der Weltrangliste).

Eventuell böte sich den DVV-Frauen doch noch eine Chance: 1996 erhielt die russische Frauen-Nationalmannschaft nach dem Scheitern in der europäischen Olympia-Qualifikation (2:3 gegen Deutschland) die Möglichkeit, an der afrikanischen Ausscheidung mitzuspielen. Als Gewinner der afrikanischen Olympia-Qualifikation qualifizierte sich Russland und belegte Platz 4 in Atlanta 1996...

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Donnerstag. 02. Oktober 2003

Jackie Silva erhält Wild Card für Rio

Comeback mit 41 Jahren

Die brasilianische Beach-Volleyball-Legende Jackie Silva (41) kann ihren Traum, noch einmal an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen, wahr machen. Für die WM in Rio de Janeiro (7. bis 12.Oktober) bekam sie vom Weltverband eine Wild Card zugesprochen. Zwar ist die zweifache Weltmeisterin und Olympiasiegerin nie offiziell vom Leistungssport zurückgetreten, zog sich aber vor zwei Jahren von der World Tour zurück.

Beim Grand Slam­ in Los Angeles feierte sie mit Rang 25 ein viel beachtetes Comeback auf der Tour. Dort trat sie zusammen mit der 20-jährigen Juliana Felisberta Silva, die U-21 Weltmeisterin von 2001 und Tochter von Maria Isabel Barroso Salgado, Jackie Silvas erster Partnerin aus dem Jahr 1992, an.

Nun kehrt Silva an den Ort zurück, an den sie sich gern erinnert. "Vor meinen Freunden zu spielen, motiviert mich enorm. Volleyball ist Teil meines Lebens und Rio ein fantastischer Austragungsort. Das ist ein sehr spezieller Anlass für mich", meinte Silva. Nach zwei Teilnahmen an Olmpischen Spielen (1980 und 1984) für die brasilianische Hallen- Nationalmannschaft schrieb Silva Beach-Volleyball-Geschichte und gewann mit Sandra Pires Tavares 1995 und 1997 den WM-Titel sowie 1996 in Atlanta die erste Olympische Goldmedaille.

Zweimal gewann sie zudem die World-Tour-Gesamtwertung. 1999 wurde sie 17. und 2001 Fünfte. Aus Silvas Sicht gibt es ein klares Favoritenduo für die WM - und dabei nennt sie nicht ihre Landsfrauen an erster Stelle: "Die Amerikanerinnen Misty May und Kerri Walsh sind nach ihrem Grand-Slam-Triumph von Los Angeles für mich die klaren Favoritinnen. Ich mag es, wie sie spielen und sie bringen einen neuen Stil zum Tragen. Sie sind jung, stark, treten überraschend auf und gehören zu den Teams , die noch immer sehr viel Spaß haben, wenn sie spielen."
Die mit 400.000 Dollar dotierte Weltmeisterschaft, präsentiert von SWATCH, beginnt am 7. Oktober und dauert bis zum 12. Oktober. Die WM der Männer findet vom 14. bis 19. Oktober statt.

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

Enorme Rivalität und ein heißes Derby

Leipzig. Erstmals beginnt die Volleyball-Bundesliga der Männer mit zwei Vereinen aus unserer Region. Der Vorjahres-Siebente VV Leipzig startet am Sonntag zu Hause gegen Düren, Aufsteiger VC Markranstädt muss am Sonnabend nach Essen. Wir sprachen mit Trainern und Managern über Ziele, Rivalitäten und Perpektiven.

Frage: Wie stark sind Ihre Teams, was wollen Sie erreichen? 
VVL-Trainer Zoran Nikolic: Platz sechs. Ich bin optimistisch, dass wir Fans, Medien und Sponsoren besseren Volleyball bieten können. In der Vorbereitung gab es noch Schwankungen. 
VCM-Trainer Darko Despotovic: Wir wollen die Klasse halten. Das wird schwer, ist aber realistisch. Es wird Spiele geben, die wir in nur einer Stunde verlieren. Andererseits können wir auch die besseren Mannschaften schlagen, inklusive des VVL. 
VCM-Manager Michael Nickeleit: Wir hoffen auf einen Überraschungseffekt, haben deshalb auch nicht gegen Bundesligisten getestet. 
VVL-Manager Frank Thiele: Von zwölf Teams steigen drei ab, das ist gefährlich. Ich denke aber, beide Vereine haben gute Chancen. Wir sind in Phase zwei unseres Dreistufenplans mit Zoran Nikolic, wollen die Runde der bestens Sechs erreichen und damit sicher die Play-Offs, 2005 dann Rang vier.

Wie lief das Sponsoring, graben Sie sich gegenseitig das Wasser ab? 
Nickeleit: Davon habe ich nichts gemerkt. Wir konnten den Vereinsetat auf 300000 Euro verdoppeln. Unter den Sponsoren sind viele nationale und überregionale. Sonst ist alles abgegrast, es bringt nichts, den Fußballern noch den Bäckermeister mit 200 Euro wegzunehmen. 
Thiele: Wir liegen unverändert bei 375 000 Euro für die Bundesliga. Aber vieles ist leichter, überschaubarer geworden. Weil wir eine gute Saison hatten, weil im Vorstand Leute aus der Wirtschaft sitzen. Mit dem VCM hatten wir im Vorjahr ein Gespräch auf der Ebene Manager/Präsidenten, weil Markranstädt sehr früh an Marcus Popp und Eric Koreng rangetreten ist. Da wurde manches abgesteckt.

Womit wir bei den vielen Spielerwechseln vom VVL zum VCM wären. Eine Genugtuung, Herr Nickeleit? 
Nickeleit: Nein. Wir sind nun mal Konkurrenten. Wir machten Angebote, die Spieler entschieden sich für uns. Mir ist egal, ob einer aus Berlin oder vom VVL kommt - auch wenn das anderen brisant erscheint. 
Thiele: Popp und Koreng spielen lange Beach, hätten am 4. August nicht mit Vollgas ins Hallentraining starten können. Wer sich nicht einordnet, kann gehen. Christian Langer kam auf 33 Prozent Trainingsbeteiligung. Zoran war das zu wenig, wie ein Jahr zuvor die Leistung von Alexander Plaschnick. 
Nikolic: Bei Popp war schon im Februar klar, dass er zum besten deutschen Verein Friedrichshafen geht. 
Thiele: Übrigens haben auch wir mit einem Markranstädter gesprochen, wollten aber für Eduard Graz nicht 6000 Euro Ablöse zahlen.

Wie groß die Spannungen sind, zeigte sich bei der EM, als VVL-Vizepräsidentin Karin Strauch dem VCM-Manager die Akkreditierung entzog. 
Nickeleit: Ein Blackout, ich warte noch auf die Entschuldigung. Aber so unfair geht es sonst nicht zu. 
Thiele: Wir begegnen uns im Tagesgeschäft ganz normal und souverän. 
Despotovic: Zoran und ich sprechen die gleiche Sprache, kennen uns lange, nahmen als Trainer eine ähnliche Entwicklung, gehen freundschaftlich miteinander um. Es ist für alle interessanter, wenn zwei Vereine hier wetteifern. 
Nikolic: Es ist einfacher, nach Markranstädt zu fahren als nach Bayern. Ich wünsche beiden Vereinen viel Erfolg, aber die Nummer eins in der Region sind wir. Wir haben die große Tradition, den internationalen Namen, die Erfahrung in der Bundesliga, und wir haben den stärkeren Kader. 
Despotovic: Ja, der VVL ist besser besetzt. Aber oft entscheidet die Tagesform. Trainingsbedingungen und -zeiten wie in der Brüderstraße hätte ich allerdings gern. Die Arena ist nur interessant, wenn sie voll ist. Angst haben wir vor ihr aber nicht, auch wenn 5000 Zuschauer kommen sollten.

Wie wichtig ist Ihnen denn das Derby am 26. Oktober in der Arena? 
Despotovic: Wir müssen gegen die direkten Kontrahenten gewinnen, nicht gegen den VVL. 
Nickeleit: Das Derby ist sehr wichtig, etwas Besonderes. Aber es besitzt nicht erste Priorität. Wenn wir gewinnen und am Ende absteigen, sind wir die Deppen der Nation. 
Nikolic: Derby, was soll das sein? Ich denke nicht darüber nach, wir reden über das Spiel, wenn es ansteht. In meiner Heimat sind nur Spitzenspiele wirkliche Derbys. 
Thiele: Ein Derby bringt Riesen-Echo bei Fans und Medien. Wichtiger ist aber hochklassiger Volleyball, die Entwicklung der Sportart, volle Hallen wie die 6400 Zuschauer gegen Friedrichshafen oder jetzt bei der EM.

Apropos EM oder Olympia-Quali im Januar. Bringen Ihnen solche Großereignisse etwas? 
Nickeleit: Ich habe da zwiespältige Gefühle. Das Niveau ist so hoch, da ist die Bundesliga Lichtjahre entfernt. Ich sehe die Gefahr der Übersättigung, der Volleyball-Müdigkeit. Es wird schwieriger, die Hallen zu füllen. Die Leute vergleichen doch. 
Nikolic: Ich habe bei der EM genau hingeschaut, sehr profitiert. Vom Training, von der Regeneration. 
Despotovic: Es war positiv, sich hier die Weltklasse anschauen zu können. Leipzig braucht solche Veranstaltungen, braucht einen Namen für die Olympiabewerbung. 2012 will ich übrigens als deutscher Nationaltrainer in Leipzig auflaufen.

Wie bitte? War das ein Scherz? 
Despotovic: Nein. Das ist mein Ziel, und bisher habe ich alle erreicht. 

Zurück zur Bundesliga. Nach einfacher Vorrunde wird das Feld geteilt. Was halten Sie vom neuen Modus? 
Despotovic: Viel. Er wäre genial, wenn wir unsere sechs Heimspiele nicht gegen die sechs Top-Teams der Vorsaison bestreiten müssten. Das ist ungerecht, andere Aufsteiger haben ein leichteres Programm. 
Nickeleit: Dafür dürfte unsere Halle voll sein. Wir kalkulieren mit 250 Zuschauern, hoffen aber auf 1500. 
Thiele: Der Modus ist okay - wenn wir die oberen sechs schaffen. Leider ist die Arena oft blockiert, wir haben deshalb Vorverträge für die Grube-Halle geschlossen. Dort passen 3500 Leute rein, in die Brüderstraße 1000. Wir wollen die Fans nicht draußen stehen lassen, wieder einen Schnitt von 2200 erreichen.

Notiert von Steffen Enigk

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

SC Union ist auf der Suche nach dem Rhythmus

Heimspiele am Wochenende

Ein Doppelspieltag wartet auf den SC Union. Am morgigen Freitag empfangen die Emlichheimerinnen den VC Olympia Berlin, am Sonntag kommt der Aufsteiger TV Eiche Horn Bremen in die Vechtetalhalle.

Emlichheim/his – Ein arbeitsreiches Wochenende steht den Spielerinnen des SC Union Emlichheim bevor. Zunächst empfängt der Volleyball-Zweitligist am Freitagabend um 19 Uhr den VC Olympia Berlin. Am Sonntag (15 Uhr) misst sich das Team von Trainer Pierre Mathieu dann mit dem TV Eiche Horn Bremen.

Die Voraussetzungen sind auf Seiten des SC Union nicht optimal: Marina Budaj konnte wegen ihrer Schulterprobleme nicht das komplette Trainingspensum absolvieren. Für die Übungseinheiten war übrigens Co-Trainer Jacques von Dormolen verantwortlich, weil Chefcoach Mathieu für das Olympische Komitee der Niederlande unterwegs war. "Ich habe mich in Athen über die Wettkampfstätten informiert", berichtet der Niederländer, der sein Team erst heute Abend zum Abschlusstraining wieder unter seinen Fittichen hat.

Auf diese Übungseinheit legt Mathieu denn auch besonderen Wert: "Ich hoffe, dass ich mit dem kompletten Kader trainieren kann. Sonst ist es schwierig, im Spiel die richtige Abstimmung zu finden." Dass gerade die Zuspielerinnen Inga Stegemeyer und Lise Hissink einen besonderen Draht zu den Angreiferinnen entwickeln müssen, belegt Mathieu am Beispiel der abgelaufenen Europameisterschaft der Frauen. "Kim Staelens hat die Bälle nur nach Außen gestellt, weil die Sicherheit fehlte", beschreibt der ehemalige Bondscoach die Spielweise der niederländischen Regisseurin.

Über die Berlinerinnen, die morgen ihre Visitenkarte in der Vechtetalhalle abgeben, hat Mathieu nicht viele Informationen. Aber er ist sich sicher, dass seine Schützlinge sehr viel mehr Gegenwehr erwarten wird als beim 3:0-Heimsieg gegen den Aufsteiger Detmolder TV. Zum Saisonauftakt schlugen die Berlinerinnen, die von Juniorinnen-Bundestrainer Jens Tietböhl trainiert werden, den TV Eiche Horn Bremen deutlich mit 3:0. Der Stamm der 16- und 17-jährigen Nachwuchshoffnungen blieb vor der Saison komplett zusammen. Mit Maren Brinker (SV Wilhelmshaven), Sandra Piasecki (TSV Bayer Leverkusen) und Jule Schneider (SV Sinsheim) wurden zudem weitere talentierte Spielerinnen ins Volleyball-Internat aufgenommen.

Zwei Tage nach dem Berlin-Spiel ist der TV Eiche Horn Bremen der nächste Prüfstein. Den Aufsteiger ordnet Mathieu aber nicht in die gleiche Kategorie wie die Berlinerinnen ein. Das Team von Trainer Gert Stürmer geht die Zweitliga-Saison fast mit dem gleichen Aufgebot an, das sich in der vergangenen Spielzeit souverän die Meisterschaft in der Regionalliga Nordwest sicherte. Mathieu hofft auf zwei Siege – und die Unterstützung des Emlichheimer Publikums. "Das Publikum ist in der schwierigen Situation sehr wichtig für uns. Bei der Europameisterschaft hat man gesehen, wie entscheidend die Unterstützung sein kann", zieht Mathieu eine weitere Parallele zu den kontinentalen Titelkämpfen. Gastgeber Türkei sicherte sich vor lautstarkem Publikum mit Rang zwei die erste EM-Medaille überhaupt.

 

Deutschland - Heilbronner Stimme 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

DVV-Pokal: TV Hausen unbekümmert

Volleyball-Regionalligist TV Hausen empfängt heute Abend um 20.30 Uhr (Verbandssporthalle Brackenheim) den Zweitbundesligisten SV Fellbach im Viertelfinale des Württembergischen Verbandspokals. Obwohl weder Mannschaft noch Trainer an einen Sieg glauben, schauen sie mit großer Vorfreude dieser reizvollen Partie entgegen. Auf Seiten der Fellbacher agiert als Libero und Spielertrainer der Bronzemedaillengewinner im Beachvolleyball, Jörg Ahmann.

Und mit Vladimir Baltowski, Goran Periskic, Ronny Pietsch und Simo Hanaoui treffen die Hausener auf weitere ehemalige Erstligaspieler. "Wir wollen heute kräftig dazu lernen", so TVH-Trainerin Ulrike Weeber. Gespannt ist sie, wie die jungen Hausener mit den druckvollen Aufschlägen, aber auch mit dem starken Block der groß gewachsenen Gäste zurecht kommen.

Die Fellbacher starten mit großem Ehrgeiz in die neue Saison. Schon in der vergangenen Saison hatten sie sich den sofortigen Bundesliga-Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt, waren aber ins Straucheln geraten.

Nun will man nichts anbrennen lassen und frühzeitig zum Sprung ins Oberhaus ansetzen. Hausens Youngster Fritz Barth, Chris Reiner, Tobias Ballat und Co. werfen vor allem ihre jugendliche Unbekümmertheit in die Waagschale.

(wee)

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

WSU: Mit Olympia Berlin kommt der erste Kracher

-alf- Warendorf. Die aktuelle Tabelle hat sich Niels Westphal nicht ausgeschnitten und an die Pinnwand gehängt. Das wir für einen Spieltag Tabellenführer sind, ist natürlich schön anzusehen, aber das ist nur eine Momentaufnahme. Darauf bilden wir uns nichts ein, erklärt der WSU-Volleyballtrainer und sorgte in dieser Woche mit einer eingehenden Analyse des nicht ganz so berauschenden Spiels gegen Detmold, dass seine Spielerinnen auf dem Teppich bleiben. Wenn wir da oben weiter stehen wollen, dann müssen wir besser spielen.

Nach den Auftaktpartien gegen die beiden Aufsteiger Aachen und Detmold kommt am Sonntag zum ersten Heimspiel der Saison mit dem VC Olympia Berlin ein ganz anderes Kaliber in die Halle A der Bundeswehr Sportschule. Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Die Mannschaft ist identisch mit der Jugendnationalmannschaft. Das sind immerhin die deutschen Nachwuchstalente, die im kommenden Jahr komplett in die erste Bundesliga wechseln werden. Im vergangenen Jahr haben wir zweimal klar verloren. Das Team liegt uns nicht, es ist schwer, sich auf die Spielweise einzustellen. Da alle Spielerinnen sehr groß sind, agieren sie sehr gut im Block. Wir müssen uns im Angriff etwas einfallen lassen und werden sicherlich nicht so stark blocken, wie in den ersten bieden Spielen.

Zudem müssen wir noch einiges in der Annahme tun. Dennoch wird mein Team gewillt sein, Paroli zu bieten. Wir wollen schließlich unsere gute Tabellenposition verteidigen. Die Zuschauer werden am Sonntag richtig guten Volleyball geboten bekommen, erklärt Westphal und hofft auf einen ähnlich guten Zuschauerschnitt wie in der vergangenen Saison.

Von Vorteil könnte möglicherweise sein, dass die Berlinnerinnen bereits zwei Spiele absolviert haben, wenn sie am Sonntag in Warendorf gastieren. Am Freitag spielt die junge Garde in Emlichheim, am Samstag folgt die Partie beim USC Münster 2. Allerdings ist die Mannschaft derartige Belastungen gewöhnt, auf internationalen Wettkämpfen spielen sie auch täglich. Allerdings haben sie im vergangenen Jahr bei Doppelspieltagen immer ein gutes und ein schlechtes Spiel abgeliefert, weiß der WSU-Trainer, der sich Olympia Berlin am Samstag gegen Münster anschauen wird.

Bis auf die Langzeitverletzte Anna Romberg stehen Westphal alle Spielerinnen zur Verfügung. Steffi Kottnick hat ihr Examen bestanden und ist ebenso wieder dabei wie auch Christine Schulte.

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

Neustädter Damen und Tigers treffen auf Warnemünde

Pokal als zusätzliche Trainingseinheit nutzen

Ludwigslust Nicht nur die Fußballer der Region, auch zwei unserer höchstklassigsten Volleyballteams sind am morgigen Feiertag im Pokal gefordert. Sowohl die Neustädter Damen als auch die Volley Tigers Ludwigslust treffen in Rostock auf den SV Warnemünde.

"Wir sehen diese Aufgabe als weitere gute Testmöglichkeit an und freuen uns auf ein schönes Trainingsspiel", besitzt der Vergleich mit dem Regionalliga-Absteiger für Fortschritt-Trainer Oliver Dunkel durchaus seinen praktischen Wert. Man werde verstärkt auf die ganz jungen Spielerinnen zurückgreifen und außerdem weiter am schnellen Kombinationsspiel arbeiten. "Für Außenstehende war das sicher im letzten Punktspiel gegen Wilhelmsburg schwer zu erkennen. Aber die gezielte Auswertung hat gezeigt, dass die Mädels schon recht gut umsetzen konnten, woran wir im Training gearbeitet haben", so Dunkel.

Nach dem eigenen Pokalspiel wollen sich die Neustädter noch den Auftritt der Volley Tigers an gleicher Stelle anschauen. Trainer Ingo Achtelik schätzt den SV Warnemünde als ernsthaften Konkurrenten ein. "Die werden mit Sicherheit ziemlich heiß ins Spiel gehen und sind wohl nicht von ungefähr in der Regionalliga noch ungeschlagen." Auch aus seiner Sicht stellt der Pokal eine praxisnahe Trainingseinheit dar ("wir hätten ja so oder so trainiert"). Achtelik wird zunächst seine erste Sechs aufs Feld schicken, möchte dann aber auch allen anderen möglichst viel Einsatzzeiten geben, um sie die so wichtige Spielpraxis sammeln zu lassen.

Oberste Priorität genießt bei den Ludwigslustern aber ganz eindeutig die Meisterschaft. Und da steht nur einen Tag später das zweite Heimspiel der Saison auf dem Programm. Die Tigers haben den TSV Giesen zu Gast, der sich am vergangenen Wochenende doch etwas überraschend zu Hause den Netzhoppers Königs Wusterhausen in fünf Sätzen geschlagen geben musste. "Die bisherigen Ergebnisse bestätigen, dass in der zweiten Liga in diesem Jahr alles möglich ist, wohl keine Mannschaft eine absolute Dominanz ausüben wird", schätzt der Tigers-Trainer die Situation ein. Es komme darauf an, eine möglichst hohe Leistungskonstanz in allen Elementen zu erreichen.

Die Analyse des 3:2-Erfolgs in Oststeinbek hat gezeigt, dass die eigenen Werte nicht sonderlich herausragend waren. Zum einen hat man von der hohen Fehlerzahl der Gastgeber gelebt, sich zum anderen als Mannschaft aus der ein oder anderen kritischen Situation selbst befreit. "Wir haben das Spiel durch die kämpferische Einstellung der Jungs gewonnen", so Achtelik.

An diese Tugend will man gegen die Niedersachsen vom ersten Ballwechsel an anknüpfen. Und dann, da sind sich die Tigers sicher, muss gegen Giesen einfach etwas zu machen sein. Auch ihr zweites Heimspiel bestreiten die Ludwigsluster übrigens um 16.30 Uhr in der Schweriner Volleyballhalle am Lambrechtsgrund. Sie hoffen, dass neben ihren eigenen Fans auch die volleyballbegeisterten Landeshauptstädter am Sonnabend den Weg in die Halle finden, um sich einmal wieder attraktiven Männer-Volleyball anzuschauen.

Thomas Willmann

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Donnerstag. 02. Oktober 2003

Parchim: Duell der Youngsters

1. VC Parchim empfängt Sonntag Köpenicker SC

Parchim Am Sonntag treten die Volleyballerinnen des 1. VC Parchim zum dritten Heimspiel in Folge in der 2. Bundesliga Nord an. In der Fischerdammhalle erwartet das Team um Bundesstützpunkttrainer Dirk Groß den Köpenicker SC, Aufsteiger aus der Regionalliga und derzeit Vorletzter der Staffel.

Nach der nicht erwarteten schwachen Vorstellung vergangene Woche gegen WiWa Hamburg (1:3) heißt es für die junge 1. VCP-Truppe am Sonntag, mit neuem Mut und einer gehörigen Portion mehr Einsatz- und Spielfreude das wahre Leistungspotenzial auszuschöpfen. Der Gegner, die KSC-Damen aus Berlin, gingen in den ersten beiden Spielen der Saison ebenfalls leer aus, haben erst einen Satzgewinn auf der Haben-Seite (Parchim 3 Sätze).

Ähnlich wie die Gastgeberinnen stellen die Köpenicker ein sehr junges Team ans Netz (Durchschnittsalter 17,8 Jahre). Deshalb wird wohl der Sieg des Sonntagsspieles wieder eine Frage der Nervenstärke und Moral sein, da man von einem etwa gleichen Leistungsstand ausgehen kann.

Einen Vorteil sollten die Parchimerinnen allerdings haben. Im Team sind vier Spielerinnen, die bereits vergangene Saison Bundesligaluft geschnuppert haben. "Ich erwarte, dass diese Spielerinnen die Mannschaft führen, ihr den nötigen Rückhalt geben", verteilt Dirk Groß die Rollen im VCP-Sechser.

Dass nach zwei Spieltagen in der Mannschaft noch nicht alles stimmt, ist sicher auch dem fachkundigen Parchimer Publikum klar. Eine Leistungssteigerung erwarten die Fans aber dennoch.

Thomas Zenker

 

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