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| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
Frankfurt am Main - Die Volleyball-Bundesliga der Frauen steht vor einem Termin-Chaos. Nach EM-Bronze in der Türkei erhält die Nationalmannschaft voraussichtlich eine Wildcard für den Worldcup in Japan (1. bis 15. November). "Dadurch sind sechs Spieltage gefährdet", erklärt Anke Friess vom Frankfurter Ligabüro.
Da
die Saison auf Grund eines möglichen Olympia-Qualifikationsturniers im Mai 2004
nicht verlängert werden kann, muss der Spielplan weiter zusammengedrängt
werden. Zehn Doppelspieltage (freitags und sonntags) gibt es jetzt schon. Teams
mit berufstätigen Spielerinnen wie zum Beispiel der TV Fischbek kommen so in
Bedrängnis.
masch
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
Volley
YoungStars müssen zweimal ran
FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Der „Tag der Deutschen
Einheit“ beschert uns ein langes Wochenende, das viele für einen Kurzurlaub
nutzen. Nicht so die Volley YoungStars des VfB Friedrichshafen. Das Team von Söhnke
Hinz hat am Wochenende gleich zwei Arbeitseinsätze.
Am Freitag, 3. Oktober, kommt es in der
Bodensee-Sporthalle zu einer besonders heißen Begegnung, wenn das
Volleyballinternat Frankfurt zu Gast ist. Die Häfler Patrick Steuerwald,
Sebastian Schwarz, Alex Mayer und Max Günthör sowie Anton Borner, Oliver Gies,
Ralph Nothhaft und Lukas Kampa aus Frankfurt jubelten noch vor wenigen Wochen
gemeinsam über das gewonnene Acht-Nationen-Turnier. Damals noch
Mannschaftskollegen der Junioren-Nationalmannschaft stehen sie sich die als
Widersacher gegenüber. Klar, dass jeder zeigen will, was er kann. Trainiert
wird die Internatsmannschaft von Stewart Bernard, dem ehemaligen Co-Trainer der
niederländischen Nationalmannschaft, der selbst 60 Einsätze für Holland
aufzuweisen hat. Sein vorerst letzter internationaler Einsatz: Ende August
assistierte er Michael Warm bei der U21-WM in Teheran, wo bekanntlich auch
Jochen Schöps und Alex Wiskirchen dabei waren.
Apropos Wiskirchen: der Außenangreifer, der in
dieser Saison im Mittelblock aushelfen soll, war vergangene Woche umgeknickt und
hat das Training wieder aufgenommen. „Zumindest für Kurzeinsätze wird es
reichen“, sagt Trainer Hinz.
Bereits am Samstag steht der nächste Prüfstein für die YoungStars bevor. Dann reist der SV Lohhof an den Bodensee. Das Traditionsteam aus Bayern war Vize der bayerischen Regionalliga erst am 30. Juni in die zweite Liga aufgerückt, weil Schwabing sein Team zurückgezogen hatte. Der Saisonauftakt der Lohhofer war ähnlich kurios wie beim VfB Friedrichshafen: Einen 0:2-Rückstand gegen FT Freiburg drehte das Team von Trainer Martin Körner zu einem 3:2-Sieg um. Die YoungStars dürften also vorgewarnt sein, dass es sich nicht um einen harmlosen Aufsteiger handelt. Das Spiel am Samstag beginnt um 17 Uhr, ebenfalls in der Bodensee-Sporthalle.
Zwei Spiele an zwei Tagen - das dürfte kein
Problem für die YoungStars sein, die zweimal am Tag trainieren. „Wir haben
den Anspruch, beide Spiele zu gewinnen“, steckt Söhnke Hinz die Erwartungen
hoch.
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
Italien:
Nationalspieler bereits mit erfolgreichem Start
Frauen beginnen am 5. Oktober!
Die Vereine der deutschen Italien-LegionärInnen sind – mit einer Ausnahme - ab dieser Woche komplett im Einsatz. Nachdem die Männer bereits seit dem 21. September um Punkte schmettern, greifen am 5. Oktober auch die Vereine der „A Uno“ der Frauen in das Geschehen ein. Insgesamt sind in Italien neun deutsche (National-) SpielerInnen unter Vertrag.
Bei den Männern sind mit Stefan Hübner (Trento), Björn Andrae (Cuneo), Norbert Walter (Parma) und Christian Pamepel (Loreto) drei Spieler in der ersten Liga sowie einer (Pampel) in der zweiten italienischen Profiliga im Einsatz. Bei den Frauen spielen vier Deutsche in Liga eins, Angelina Grün (Bergamo), Sylvia Roll (Jesi), Hanka Pachale (Modena) und Anja Krause (Vicenza), und eine, Ina Mäser (Corridonia) in Liga zwei.
Der Auftakt für die „Männer-Vereine“ mit deutscher Beteiligung verlief insgesamt zufriedenstellend. Cuneo konnte bereits zwei Spiele gewinnen, allerdings ohne Andrae, der seine Syndesmosebandverletzung auskuriert, Parma und Trento (ohne den verletzten Hübner) weisen eine Bilanz von 1:1-Siegen auf. EM-Star Pampel schoss seinen Verein gleich am ersten Spieltag zu einem 3:2-Sieg, wobei „Pampi“ gleich Mal 29 Punkte beisteuerte.
Am 5. Oktober kommt es zum Wiedersehen von Walter
und Hübner, wenn ihre Klubs Parma und Trento aufeinandertreffen. Walter wird
dann auf dem Spielfeld stehen, während Hübner immer noch die Zuschauerrolle
einnehmen muss.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
1.
Liga Männer: Klubs proben den Ernstfall
Wuppertal
gewinnt in Düren - drei Niederlagen für Mendig in Polen
Eine Woche vor Beginn der Meisterschaftsrunde haben sich viele Erstligisten letzten Belastungstests unterzogen. Düren empging die Konkurrenten aus Wuppertal (auf dem Foto mit Trainer Mark Lebedew und Spieler Luke Campbell), Eltmann und Essen, während sich Unterhaching mit Teams aus Österreich maß und Mendig eine Testspielreise nach Polen antrat.
Gute Frühform, alles gewonnen - auf diese Kurzformel brachte Vizemeister Bayer Wuppertal seine Auftritte in Düren. Nach Siegen gegen die Aufsteiger aus Essen und Eltmann sowie dem Finalerfolg gegen Gastgeber evivo Düren zeigte sich Lebedew "äußerst zufrieden". Er hatte das Turnier als echten Härtetest genommen und ließ seine Stammbesetzung praktisch durchspielen.
Weniger erfolgreich agierte der TSV Unterhaching in heimischer Halle: Einem 3:1 gegen Salzburg folgte ein klares 0:3 gegen Innsbruck: "Wir sind noch nicht so weit, dass wir unser Level über mehrere Sätze halten können", sagte Trainer Mihai Paduretu. Spieler Patrick Schwaack hat nach dem Abgang von Michael Mayer einen Substanzverlust festgestellt: "Im Aufschlag und in der Annahme sind wir zwar besser als im Vorjahr, aber im Angriff fehlt uns die Durchschlagskraft."
Drei Spiele, drei Niederlagen,
kein Satzgewinn - so lautete die ernüchternde Bilanz des Mendiger
Betriebsausflugs nach Polen. 0:3 gegen die Gegner aus Jastrzebie, Kedzierzyn und
Olztyn (mit den Ex-Leipzigern Steffen Busse und Mark Siebeck), das war nicht
viel: "Wir haben hier in Polen eine kalte Dusche bekommen", sagte
Trainer Marian Kardas, "aber wir lassen die Köpfe nicht hängen. Insgesamt
haben wir eine gute Vorbereitung gespielt."
fex
| Deutschland - Alemannia Aachen-News |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
Erstes
Auswärtsspiel für Alemannia Aachen
Nachdem
am vergangenen Sonntag gegen MTV Obernkirchen die ersten zwei gewonnenen Sätze
auf der Habenseite verbucht werden konnten, wollen die Alemanninnen nun am
Samstag, 04.10.2003, 15 Uhr versuchen, die ersten beiden Punkte im fernen
Hamburg „einzufahren“.
CVJM Hamburg ist neben dem Aufsteiger WiWa Hamburg die zweite Hamburger Mannschaft in der 2. BL Nord. Letzte Saison belegte die Mannschaft von Trainer Helmut von Soosten den 6. Platz, diese Saison ist der Klassenerhalt das angestrebte Ziel.
Dieses Unterfangen muss der Trainer mit nur sieben Spielerinnen angehen, wobei 5 Abgänge kompensiert und 2 Zugänge integriert werden mussten. Mit 20,3 Jahren im Schnitt sind die Mädels vom CVJM Hamburg das jüngste Team der 2. Liga. Mit gerade einmal 24 Jahren ist Studentin Andrea Dellnitz die Älteste. „Und dann ist das Team auch noch das kleinste aller Zeiten.“ (Zitat des Trainers).
Die
Hamburgerinnen sind mit zwei Niederlagen und einem Sieg in die Saison gestartet
und belegen momentan den 7. Tabellenplatz. Das erste Spiel verloren die Hansestädterinnen
gegen MTV Obernkirchen glatt mit 0:3 , das Lokalderby gegen WiWa Hamburg
verloren sie knapp mit 2:3, und das Spiel am letzten Wochenende gegen den Köpenicker
SC gewannen sie mit 3:0. Bei den Hamburgerinnen scheint also der Knoten geplatzt
zu sein.
Darauf hofft man nun im Aachener Lager nach der deutlichen Steigerung am
vergangenen Sonntag. Am Samstag soll der erste Sieg in der 2. Bundesliga
bejubelt werden. Dies wäre gleichzeitig ein schönes und passendes
Geburtstagsgeschenk für Bina Rollersbroich, die an diesem Tag ihren 35.
Geburtstag feiert.
Dass man
auf einem guten Weg ist, zeigte das Spiel am Sonntag gegen Obernkirchen. Es
wurden gute Ansätze gezeigt, lediglich die Konstanz fehlte. Wenn die Annahme
noch stabiler wird, hat man in Hamburg bestimmt gute Chancen zu gewinnen.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
Die
Beach-Weltmeisterschaft vom 07. - 19. Oktober 2003 an der Copacabana in Rio de
Janeiro/Brasilien wird ein absolutes Medienereignis. Wie schon bei den
Hallen-Europameisterschaften ist Eurosport auch dieses Mal der
"Volleyball-Sender" in Deutschland.
Die
Termine der Damen
·
09. Oktober, 16.00 - 18.00 LIVE
· 10. Oktober, 16.00 - 18.00
LIVE
· 11. Oktober, 17.30 - 18.30
· 12. Oktober, 24.30 - 01.15
Die
Termine der Herren
·
16. Oktober 16.00 - 18.00 LIVE
· 16. Oktober 22.00 - 24.00
LIVE
· 16. Oktober 23.00 - 02.00
· 17. Oktober 16.00 - 19.00
LIVE
· 17. Oktober 18.00 - 18.30
· 18. Oktober 19.00 - 21.00
· 19. Oktober 20.00 - 21.00
Welche
Matches jeweils übertragen werden, wird erst kurzfristig vom Sender
entschieden, kurzfristige Änderungen sind möglich. Alle Angaben natürlich
ohne Gewähr. Viel Spaß vor der Glotze!
| Deutschland - USC Münster-News |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
Freundschaftsspiel des USC Münster
Am Freitag, 3. Oktober 2003 um 19.30 Uhr trägt
der USC Münster ein Freundschaftsspiel gegen Longa'59 Lichtenvoorde im holländischen
Dinxperlo (10 Kilometer von Bocholt entfernt) aus. Dies ist laut Trainer Axel Büring
ein erster Test für die am 12. Oktober startende Saison und ein erster
Vergleich mit dem Gegner, auf den man im Qualifikationsturnier zum Top Team Cup
Ende Oktober im tschechischen Brünn trifft.
| Deutschland - VC Bottrop-News |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
Courtyard
Cup der Damen in Bottrop
Während das Zweitligateam des VC Bottrop an
diesem langen Wochenende spielfrei hat, und sich die Konkurrenz von einem schön
gelegenen ersten Tabellenplatz aus ansehen kann, ruht man in Bottrop dennoch
nicht - vielmehr geht es an diesem Wochenende einmal mehr um Spitzenvolleyball,
wenn sich in der Bottroper Dieter Renz Halle die TOP-TEAMS der Damen Bundesliga
vom TV Fischbek Hamburg, Dresdner SC, VfB Suhl und die Vertretung des VC Sneek
aus der hollöändischenEhrendivision zu einem letzten Härtetest vor der
anstehenden Saison ein Stelldichein geben.
Beim Veranstalter hofft man natürlich darauf,
dass sich auch die erfolgreichen Bronzemedailllen-Gewinnerinnen in der Dieter
Renz Halle einfinden, um sich mit ihrem Team noch den letzten Schliff für den
Saison-Auftakt zu holen. Da zudem ein holländisches Team ebenfalls antritt, ist
sicher mit spannenden Spielen an allen drei Tagen zu rechen. Alle Spiele werden
über drei Gewinnsätze gespielt, sodass die Mannschaften auch jeweils über die
volle Distanz gefordert werden..
Die Vorrunde wird am Freitag, den 03.10 und
04.10. gespielt. Am Sonntag werden die Finales um die Plätze 1 und drei
ausgetragen.
Hier der Vorrundenspielplan:
| 03.10.2003 |
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| 18.00
Uhr |
TV
Fischbek Hamburg |
- |
VfB
Suhl |
| 20.00
Uhr |
VC
Sneek |
- |
Dresdner
SC |
| 04.10.2003 |
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|
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| 14.00
Uhr |
VC
Sneek |
- |
TV
Fischbek Hamburg |
| 15.30
Uhr |
VfB
Suhl 91 |
- |
Dresdner
SC |
| 18.30
Uhr |
VC
Sneek |
- |
VfB
Suhl |
| 20.00
Uhr |
TV
Fischbek Hamburg |
- |
Dresdner
SC |
| 05.10.2003 |
|
|
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| 11.00
Uhr |
Finale
um Platz III |
|
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| 13.00
Uhr |
Finale
um Platz I |
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Das
VC-Herren-Team wird sich in diesen Tagen auch um die Organisation des Turniers kümmern,
aber auch selbst intensiv trainieren, um nicht den gerade gefundenen
Wettkampfrythmus zu verlieren. Da kommt die Ansetzung des Viertelfinalspieles im
WVV-Pokal gerade recht. Normalerweise müßte der VC Bottrop 90 beim
Regionalligisten TuS Schladern antreten. Doch angesichts der hochkarätigen
Veranstaltung, die in der Dieter Renz Halle stattfindet, haben sich die
Mannschaften darauf geeinigt, den Wettkampf in Bottrop auszutragen. Spielbeginn
am Sonntag: 15.00 Uhr nach dem Damenfinale.
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
World
Cup: DVV-Frauen erhalten keine wild card
Einzige
Olympia-Qualifikationschance in Baku?
Der World Cup 2003 der Frauen vom 1.-16. November in Japan, die erste Olympia-Qualifikationsmöglichkeit für die Hallen-Volleyballer, findet ohne die deutschen Frauen statt. Die zwei vom internationalen Volleyball-Verband FIVB zu vergebenen wild cards gingen an Weltmeister Italien und die Dominikanische Republik. Bei den DVV-Frauen hatte sich nach dem hervorragenden 3. Platz bei der EM in der Türkei die Hoffnung breit gemacht, neben den beiden Erstplatzierten Polen und Türkei eine der wild cards für den World Cup zu erhalten. Das 12-er Teilnehmerfeld sieht somit folgendermaßen aus: Japan, Brasilien, Ägypten, Argentinien, USA, Kuba, China, Südkorea, Polen, Türkei, Italien, Dominikanische Republik. Die ersten drei Teams sind für Athen 2004 qualifiziert.
Bundestrainer Hee Wan Lee meinte zur FIVB-Entscheidung, die wild cards an Italien und die Dominikanische Republik zu geben: „Das ist sehr bedauerlich. Ich bin davon ausgegangen, dass wir in Japan teilnehmen. Dort hätten wir eine Chance gehabt, den Coup von der EM zu wiederholen. Nun wird es sehr schwer, sich für Athen 2004 zu qualifizieren. Wir wollen in Baku mit der besten Mannschaft spielen und müssen mit einigen Spielerinnen sprechen.“
Bei den Männern – das Turnier findet vom 16.-30. November statt - steht das 12-er Teilnehmerfeld nach der Vergabe der wild cards an Serbien & Montenegro und Ägypten ebenfalls fest: Japan, Südkorea, China, Italien, Frankreich, Brasilien, Venezuela, Tunesien, Kanada, USA , Serbien & Montenegro und Ägypten kämpfen um drei Tickets.
Damit haben die deutschen Frauen wohl lediglich bei der europäischen Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar 2004 in Baku/Azerbaidschan die Möglichkeit, sich für Athen 2004 zu qualifizieren. In Baku kämpfen die besten sechs noch nicht qualifizierten Teams von der EM, ein Qualifikant sowie Gastgeber Azerbaidschan um ein (!) Olympiaticket. Gleiches gilt für die deutschen Männer, die vom 5.-10. Januar in Leipzig Gastgeber des Achter-Turniers sind.
Die letzte Chance zur Qualifikation, ein Turnier in Japan mit acht Mannschaften vom 7.-16. Mai, dürfte für die deutschen Frauen nicht zu realisieren sein, da sie als Weltranglisten-8. erst die viertbeste europäische Mannschaft hinter Russland (3), Italien (4) und den Niederlanden (7) sind. Außerdem könnte Polen nach dem World Cup an der DVV-Auswahl in der Weltrangliste vorbeiziehen. In Japan nehmen neben vier asiatische Mannschaften – dies ist auch die Asienmeisterschaft – und vier weitere noch nicht qualifizierte Teams teil, darunter nur eine europäische Mannschaft (nach der Weltrangliste).
Eventuell böte sich den DVV-Frauen doch noch eine Chance: 1996 erhielt die russische Frauen-Nationalmannschaft nach dem Scheitern in der europäischen Olympia-Qualifikation (2:3 gegen Deutschland) die Möglichkeit, an der afrikanischen Ausscheidung mitzuspielen. Als Gewinner der afrikanischen Olympia-Qualifikation qualifizierte sich Russland und belegte Platz 4 in Atlanta 1996...
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
Jackie
Silva erhält Wild Card für Rio
Comeback mit 41 Jahren
Die brasilianische Beach-Volleyball-Legende Jackie Silva (41) kann ihren Traum, noch einmal an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen, wahr machen. Für die WM in Rio de Janeiro (7. bis 12.Oktober) bekam sie vom Weltverband eine Wild Card zugesprochen. Zwar ist die zweifache Weltmeisterin und Olympiasiegerin nie offiziell vom Leistungssport zurückgetreten, zog sich aber vor zwei Jahren von der World Tour zurück.
Beim Grand Slam in Los Angeles feierte sie mit Rang 25 ein viel beachtetes Comeback auf der Tour. Dort trat sie zusammen mit der 20-jährigen Juliana Felisberta Silva, die U-21 Weltmeisterin von 2001 und Tochter von Maria Isabel Barroso Salgado, Jackie Silvas erster Partnerin aus dem Jahr 1992, an.
Nun kehrt Silva an den Ort zurück, an den sie sich gern erinnert. "Vor meinen Freunden zu spielen, motiviert mich enorm. Volleyball ist Teil meines Lebens und Rio ein fantastischer Austragungsort. Das ist ein sehr spezieller Anlass für mich", meinte Silva. Nach zwei Teilnahmen an Olmpischen Spielen (1980 und 1984) für die brasilianische Hallen- Nationalmannschaft schrieb Silva Beach-Volleyball-Geschichte und gewann mit Sandra Pires Tavares 1995 und 1997 den WM-Titel sowie 1996 in Atlanta die erste Olympische Goldmedaille.
Zweimal
gewann sie zudem die World-Tour-Gesamtwertung. 1999 wurde sie 17. und 2001 Fünfte.
Aus Silvas Sicht gibt es ein klares Favoritenduo für die WM - und dabei nennt
sie nicht ihre Landsfrauen an erster Stelle: "Die Amerikanerinnen Misty May
und Kerri Walsh sind nach ihrem Grand-Slam-Triumph von Los Angeles für mich die
klaren Favoritinnen. Ich mag es, wie sie spielen und sie bringen einen neuen
Stil zum Tragen. Sie sind jung, stark, treten überraschend auf und gehören zu
den Teams , die noch immer sehr viel Spaß haben, wenn sie spielen."
Die mit 400.000 Dollar dotierte Weltmeisterschaft, präsentiert von SWATCH,
beginnt am 7. Oktober und dauert bis zum 12. Oktober. Die WM der Männer findet
vom 14. bis 19. Oktober statt.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
Enorme Rivalität und ein heißes Derby
Leipzig.
Erstmals beginnt die Volleyball-Bundesliga der Männer mit zwei Vereinen aus
unserer Region. Der Vorjahres-Siebente VV Leipzig startet am Sonntag zu Hause
gegen Düren, Aufsteiger VC Markranstädt muss am Sonnabend nach Essen. Wir
sprachen mit Trainern und Managern über Ziele, Rivalitäten und Perpektiven.
Frage:
Wie stark sind Ihre Teams, was wollen Sie erreichen?
VVL-Trainer Zoran Nikolic: Platz sechs. Ich bin optimistisch, dass wir Fans,
Medien und Sponsoren besseren Volleyball bieten können. In der Vorbereitung gab
es noch Schwankungen.
VCM-Trainer Darko Despotovic: Wir wollen die Klasse halten. Das wird schwer, ist
aber realistisch. Es wird Spiele geben, die wir in nur einer Stunde verlieren.
Andererseits können wir auch die besseren Mannschaften schlagen, inklusive des
VVL.
VCM-Manager Michael Nickeleit: Wir hoffen auf einen Überraschungseffekt, haben
deshalb auch nicht gegen Bundesligisten getestet.
VVL-Manager Frank Thiele: Von zwölf Teams steigen drei ab, das ist gefährlich.
Ich denke aber, beide Vereine haben gute Chancen. Wir sind in Phase zwei unseres
Dreistufenplans mit Zoran Nikolic, wollen die Runde der bestens Sechs erreichen
und damit sicher die Play-Offs, 2005 dann Rang vier.
Wie lief
das Sponsoring, graben Sie sich gegenseitig das Wasser ab?
Nickeleit: Davon habe ich nichts gemerkt. Wir konnten den Vereinsetat auf
300000 Euro verdoppeln. Unter den Sponsoren sind viele nationale und überregionale.
Sonst ist alles abgegrast, es bringt nichts, den Fußballern noch den Bäckermeister
mit 200 Euro wegzunehmen.
Thiele: Wir liegen unverändert bei 375 000 Euro für die Bundesliga. Aber
vieles ist leichter, überschaubarer geworden. Weil wir eine gute Saison hatten,
weil im Vorstand Leute aus der Wirtschaft sitzen. Mit dem VCM hatten wir im
Vorjahr ein Gespräch auf der Ebene Manager/Präsidenten, weil Markranstädt
sehr früh an Marcus Popp und Eric Koreng rangetreten ist. Da wurde manches
abgesteckt.
Womit
wir bei den vielen Spielerwechseln vom VVL zum VCM wären. Eine Genugtuung, Herr
Nickeleit?
Nickeleit: Nein. Wir sind nun mal Konkurrenten. Wir machten Angebote, die
Spieler entschieden sich für uns. Mir ist egal, ob einer aus Berlin oder vom
VVL kommt - auch wenn das anderen brisant erscheint.
Thiele: Popp und Koreng spielen lange Beach, hätten am 4. August nicht mit
Vollgas ins Hallentraining starten können. Wer sich nicht einordnet, kann
gehen. Christian Langer kam auf 33 Prozent Trainingsbeteiligung. Zoran war das
zu wenig, wie ein Jahr zuvor die Leistung von Alexander Plaschnick.
Nikolic: Bei Popp war schon im Februar klar, dass er zum besten deutschen Verein
Friedrichshafen geht.
Thiele: Übrigens haben auch wir mit einem Markranstädter gesprochen, wollten
aber für Eduard Graz nicht 6000 Euro Ablöse zahlen.
Wie groß
die Spannungen sind, zeigte sich bei der EM, als VVL-Vizepräsidentin Karin
Strauch dem VCM-Manager die Akkreditierung entzog.
Nickeleit: Ein Blackout, ich warte noch auf die Entschuldigung. Aber so
unfair geht es sonst nicht zu.
Thiele: Wir begegnen uns im Tagesgeschäft ganz normal und souverän.
Despotovic: Zoran und ich sprechen die gleiche Sprache, kennen uns lange, nahmen
als Trainer eine ähnliche Entwicklung, gehen freundschaftlich miteinander um.
Es ist für alle interessanter, wenn zwei Vereine hier wetteifern.
Nikolic: Es ist einfacher, nach Markranstädt zu fahren als nach Bayern. Ich wünsche
beiden Vereinen viel Erfolg, aber die Nummer eins in der Region sind wir. Wir
haben die große Tradition, den internationalen Namen, die Erfahrung in der
Bundesliga, und wir haben den stärkeren Kader.
Despotovic: Ja, der VVL ist besser besetzt. Aber oft entscheidet die Tagesform.
Trainingsbedingungen und -zeiten wie in der Brüderstraße hätte ich allerdings
gern. Die Arena ist nur interessant, wenn sie voll ist. Angst haben wir vor ihr
aber nicht, auch wenn 5000 Zuschauer kommen sollten.
Wie
wichtig ist Ihnen denn das Derby am 26. Oktober in der Arena?
Despotovic: Wir müssen gegen die direkten Kontrahenten gewinnen, nicht gegen
den VVL.
Nickeleit: Das Derby ist sehr wichtig, etwas Besonderes. Aber es besitzt nicht
erste Priorität. Wenn wir gewinnen und am Ende absteigen, sind wir die Deppen
der Nation.
Nikolic: Derby, was soll das sein? Ich denke nicht darüber nach, wir reden über
das Spiel, wenn es ansteht. In meiner Heimat sind nur Spitzenspiele wirkliche
Derbys.
Thiele: Ein Derby bringt Riesen-Echo bei Fans und Medien. Wichtiger ist aber
hochklassiger Volleyball, die Entwicklung der Sportart, volle Hallen wie die
6400 Zuschauer gegen Friedrichshafen oder jetzt bei der EM.
Apropos
EM oder Olympia-Quali im Januar. Bringen Ihnen solche Großereignisse
etwas?
Nickeleit: Ich habe da zwiespältige Gefühle. Das Niveau ist so hoch, da ist
die Bundesliga Lichtjahre entfernt. Ich sehe die Gefahr der Übersättigung, der
Volleyball-Müdigkeit. Es wird schwieriger, die Hallen zu füllen. Die Leute
vergleichen doch.
Nikolic: Ich habe bei der EM genau hingeschaut, sehr profitiert. Vom Training,
von der Regeneration.
Despotovic: Es war positiv, sich hier die Weltklasse anschauen zu können.
Leipzig braucht solche Veranstaltungen, braucht einen Namen für die
Olympiabewerbung. 2012 will ich übrigens als deutscher Nationaltrainer in
Leipzig auflaufen.
Wie
bitte? War das ein Scherz?
Despotovic: Nein. Das ist mein Ziel, und bisher habe ich alle erreicht.
Zurück
zur Bundesliga. Nach einfacher Vorrunde wird das Feld geteilt. Was halten Sie
vom neuen Modus?
Despotovic: Viel. Er wäre genial, wenn wir unsere sechs Heimspiele nicht
gegen die sechs Top-Teams der Vorsaison bestreiten müssten. Das ist ungerecht,
andere Aufsteiger haben ein leichteres Programm.
Nickeleit: Dafür dürfte unsere Halle voll sein. Wir kalkulieren mit 250
Zuschauern, hoffen aber auf 1500.
Thiele: Der Modus ist okay - wenn wir die oberen sechs schaffen. Leider ist die
Arena oft blockiert, wir haben deshalb Vorverträge für die Grube-Halle
geschlossen. Dort passen 3500 Leute rein, in die Brüderstraße 1000. Wir wollen
die Fans nicht draußen stehen lassen, wieder einen Schnitt von 2200 erreichen.
Notiert
von Steffen Enigk
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
SC Union ist auf der Suche nach dem Rhythmus
Heimspiele am Wochenende
Ein
Doppelspieltag wartet auf den SC Union. Am morgigen Freitag empfangen die
Emlichheimerinnen den VC Olympia Berlin, am Sonntag kommt der Aufsteiger TV
Eiche Horn Bremen in die Vechtetalhalle.
Emlichheim/his – Ein arbeitsreiches Wochenende steht den Spielerinnen des SC Union Emlichheim bevor. Zunächst empfängt der Volleyball-Zweitligist am Freitagabend um 19 Uhr den VC Olympia Berlin. Am Sonntag (15 Uhr) misst sich das Team von Trainer Pierre Mathieu dann mit dem TV Eiche Horn Bremen.
Die Voraussetzungen sind auf Seiten des SC Union nicht optimal: Marina Budaj konnte wegen ihrer Schulterprobleme nicht das komplette Trainingspensum absolvieren. Für die Übungseinheiten war übrigens Co-Trainer Jacques von Dormolen verantwortlich, weil Chefcoach Mathieu für das Olympische Komitee der Niederlande unterwegs war. "Ich habe mich in Athen über die Wettkampfstätten informiert", berichtet der Niederländer, der sein Team erst heute Abend zum Abschlusstraining wieder unter seinen Fittichen hat.
Auf diese Übungseinheit legt Mathieu denn auch besonderen Wert: "Ich hoffe, dass ich mit dem kompletten Kader trainieren kann. Sonst ist es schwierig, im Spiel die richtige Abstimmung zu finden." Dass gerade die Zuspielerinnen Inga Stegemeyer und Lise Hissink einen besonderen Draht zu den Angreiferinnen entwickeln müssen, belegt Mathieu am Beispiel der abgelaufenen Europameisterschaft der Frauen. "Kim Staelens hat die Bälle nur nach Außen gestellt, weil die Sicherheit fehlte", beschreibt der ehemalige Bondscoach die Spielweise der niederländischen Regisseurin.
Über die Berlinerinnen, die morgen ihre Visitenkarte in der Vechtetalhalle abgeben, hat Mathieu nicht viele Informationen. Aber er ist sich sicher, dass seine Schützlinge sehr viel mehr Gegenwehr erwarten wird als beim 3:0-Heimsieg gegen den Aufsteiger Detmolder TV. Zum Saisonauftakt schlugen die Berlinerinnen, die von Juniorinnen-Bundestrainer Jens Tietböhl trainiert werden, den TV Eiche Horn Bremen deutlich mit 3:0. Der Stamm der 16- und 17-jährigen Nachwuchshoffnungen blieb vor der Saison komplett zusammen. Mit Maren Brinker (SV Wilhelmshaven), Sandra Piasecki (TSV Bayer Leverkusen) und Jule Schneider (SV Sinsheim) wurden zudem weitere talentierte Spielerinnen ins Volleyball-Internat aufgenommen.
Zwei
Tage nach dem Berlin-Spiel ist der TV Eiche Horn Bremen der nächste Prüfstein.
Den Aufsteiger ordnet Mathieu aber nicht in die gleiche Kategorie wie die
Berlinerinnen ein. Das Team von Trainer Gert Stürmer geht die Zweitliga-Saison
fast mit dem gleichen Aufgebot an, das sich in der vergangenen Spielzeit souverän
die Meisterschaft in der Regionalliga Nordwest sicherte. Mathieu hofft auf zwei
Siege – und die Unterstützung des Emlichheimer Publikums. "Das Publikum
ist in der schwierigen Situation sehr wichtig für uns. Bei der
Europameisterschaft hat man gesehen, wie entscheidend die Unterstützung sein
kann", zieht Mathieu eine weitere Parallele zu den kontinentalen Titelkämpfen.
Gastgeber Türkei sicherte sich vor lautstarkem Publikum mit Rang zwei die erste
EM-Medaille überhaupt.
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
DVV-Pokal:
TV Hausen unbekümmert
Volleyball-Regionalligist
TV Hausen empfängt heute Abend um 20.30 Uhr (Verbandssporthalle Brackenheim)
den Zweitbundesligisten SV Fellbach im Viertelfinale des Württembergischen
Verbandspokals. Obwohl weder Mannschaft noch Trainer an einen Sieg glauben,
schauen sie mit großer Vorfreude dieser reizvollen Partie entgegen. Auf Seiten
der Fellbacher agiert als Libero und Spielertrainer der Bronzemedaillengewinner
im Beachvolleyball, Jörg Ahmann.
Und mit
Vladimir Baltowski, Goran Periskic, Ronny Pietsch und Simo Hanaoui treffen die
Hausener auf weitere ehemalige Erstligaspieler. "Wir wollen heute kräftig
dazu lernen", so TVH-Trainerin Ulrike Weeber. Gespannt ist sie, wie die
jungen Hausener mit den druckvollen Aufschlägen, aber auch mit dem starken
Block der groß gewachsenen Gäste zurecht kommen.
Die
Fellbacher starten mit großem Ehrgeiz in die neue Saison. Schon in der
vergangenen Saison hatten sie sich den sofortigen Bundesliga-Wiederaufstieg zum
Ziel gesetzt, waren aber ins Straucheln geraten.
Nun will
man nichts anbrennen lassen und frühzeitig zum Sprung ins Oberhaus ansetzen.
Hausens Youngster Fritz Barth, Chris Reiner, Tobias Ballat und Co. werfen vor
allem ihre jugendliche Unbekümmertheit in die Waagschale.
(wee)
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
WSU:
Mit Olympia Berlin kommt der erste Kracher
-alf- Warendorf. Die aktuelle Tabelle hat sich Niels Westphal nicht ausgeschnitten und an die Pinnwand gehängt. Das wir für einen Spieltag Tabellenführer sind, ist natürlich schön anzusehen, aber das ist nur eine Momentaufnahme. Darauf bilden wir uns nichts ein, erklärt der WSU-Volleyballtrainer und sorgte in dieser Woche mit einer eingehenden Analyse des nicht ganz so berauschenden Spiels gegen Detmold, dass seine Spielerinnen auf dem Teppich bleiben. Wenn wir da oben weiter stehen wollen, dann müssen wir besser spielen.
Nach den Auftaktpartien gegen die beiden Aufsteiger Aachen und Detmold kommt am Sonntag zum ersten Heimspiel der Saison mit dem VC Olympia Berlin ein ganz anderes Kaliber in die Halle A der Bundeswehr Sportschule. Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Die Mannschaft ist identisch mit der Jugendnationalmannschaft. Das sind immerhin die deutschen Nachwuchstalente, die im kommenden Jahr komplett in die erste Bundesliga wechseln werden. Im vergangenen Jahr haben wir zweimal klar verloren. Das Team liegt uns nicht, es ist schwer, sich auf die Spielweise einzustellen. Da alle Spielerinnen sehr groß sind, agieren sie sehr gut im Block. Wir müssen uns im Angriff etwas einfallen lassen und werden sicherlich nicht so stark blocken, wie in den ersten bieden Spielen.
Zudem müssen wir noch einiges in der Annahme tun. Dennoch wird mein Team gewillt sein, Paroli zu bieten. Wir wollen schließlich unsere gute Tabellenposition verteidigen. Die Zuschauer werden am Sonntag richtig guten Volleyball geboten bekommen, erklärt Westphal und hofft auf einen ähnlich guten Zuschauerschnitt wie in der vergangenen Saison.
Von Vorteil könnte möglicherweise sein, dass die Berlinnerinnen bereits zwei Spiele absolviert haben, wenn sie am Sonntag in Warendorf gastieren. Am Freitag spielt die junge Garde in Emlichheim, am Samstag folgt die Partie beim USC Münster 2. Allerdings ist die Mannschaft derartige Belastungen gewöhnt, auf internationalen Wettkämpfen spielen sie auch täglich. Allerdings haben sie im vergangenen Jahr bei Doppelspieltagen immer ein gutes und ein schlechtes Spiel abgeliefert, weiß der WSU-Trainer, der sich Olympia Berlin am Samstag gegen Münster anschauen wird.
Bis auf
die Langzeitverletzte Anna Romberg stehen Westphal alle Spielerinnen zur Verfügung.
Steffi Kottnick hat ihr Examen bestanden und ist ebenso wieder dabei wie auch
Christine Schulte.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
Neustädter
Damen und Tigers treffen auf Warnemünde
Pokal
als zusätzliche Trainingseinheit nutzen
Ludwigslust
Nicht nur die Fußballer der Region, auch zwei unserer höchstklassigsten
Volleyballteams sind am morgigen Feiertag im Pokal gefordert. Sowohl die Neustädter
Damen als auch die Volley Tigers Ludwigslust treffen in Rostock auf den SV
Warnemünde.
"Wir
sehen diese Aufgabe als weitere gute Testmöglichkeit an und freuen uns auf ein
schönes Trainingsspiel", besitzt der Vergleich mit dem
Regionalliga-Absteiger für Fortschritt-Trainer Oliver Dunkel durchaus seinen
praktischen Wert. Man werde verstärkt auf die ganz jungen Spielerinnen zurückgreifen
und außerdem weiter am schnellen Kombinationsspiel arbeiten. "Für Außenstehende
war das sicher im letzten Punktspiel gegen Wilhelmsburg schwer zu erkennen. Aber
die gezielte Auswertung hat gezeigt, dass die Mädels schon recht gut umsetzen
konnten, woran wir im Training gearbeitet haben", so Dunkel.
Nach dem
eigenen Pokalspiel wollen sich die Neustädter noch den Auftritt der Volley
Tigers an gleicher Stelle anschauen. Trainer Ingo Achtelik schätzt den SV
Warnemünde als ernsthaften Konkurrenten ein. "Die werden mit Sicherheit
ziemlich heiß ins Spiel gehen und sind wohl nicht von ungefähr in der
Regionalliga noch ungeschlagen." Auch aus seiner Sicht stellt der Pokal
eine praxisnahe Trainingseinheit dar ("wir hätten ja so oder so
trainiert"). Achtelik wird zunächst seine erste Sechs aufs Feld schicken,
möchte dann aber auch allen anderen möglichst viel Einsatzzeiten geben, um sie
die so wichtige Spielpraxis sammeln zu lassen.
Oberste
Priorität genießt bei den Ludwigslustern aber ganz eindeutig die
Meisterschaft. Und da steht nur einen Tag später das zweite Heimspiel der
Saison auf dem Programm. Die Tigers haben den TSV Giesen zu Gast, der sich am
vergangenen Wochenende doch etwas überraschend zu Hause den Netzhoppers Königs
Wusterhausen in fünf Sätzen geschlagen geben musste. "Die bisherigen
Ergebnisse bestätigen, dass in der zweiten Liga in diesem Jahr alles möglich
ist, wohl keine Mannschaft eine absolute Dominanz ausüben wird", schätzt
der Tigers-Trainer die Situation ein. Es komme darauf an, eine möglichst hohe
Leistungskonstanz in allen Elementen zu erreichen.
Die
Analyse des 3:2-Erfolgs in Oststeinbek hat gezeigt, dass die eigenen Werte nicht
sonderlich herausragend waren. Zum einen hat man von der hohen Fehlerzahl der
Gastgeber gelebt, sich zum anderen als Mannschaft aus der ein oder anderen
kritischen Situation selbst befreit. "Wir haben das Spiel durch die kämpferische
Einstellung der Jungs gewonnen", so Achtelik.
An diese
Tugend will man gegen die Niedersachsen vom ersten Ballwechsel an anknüpfen.
Und dann, da sind sich die Tigers sicher, muss gegen Giesen einfach etwas zu
machen sein. Auch ihr zweites Heimspiel bestreiten die Ludwigsluster übrigens
um 16.30 Uhr in der Schweriner Volleyballhalle am Lambrechtsgrund. Sie hoffen,
dass neben ihren eigenen Fans auch die volleyballbegeisterten Landeshauptstädter
am Sonnabend den Weg in die Halle finden, um sich einmal wieder attraktiven Männer-Volleyball
anzuschauen.
Thomas
Willmann
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Donnerstag. 02. Oktober 2003 |
1.
VC Parchim empfängt Sonntag Köpenicker SC
Parchim
Am Sonntag treten die Volleyballerinnen des 1. VC Parchim zum dritten Heimspiel
in Folge in der 2. Bundesliga Nord an. In der Fischerdammhalle erwartet das Team
um Bundesstützpunkttrainer Dirk Groß den Köpenicker SC, Aufsteiger aus der
Regionalliga und derzeit Vorletzter der Staffel.
Nach der
nicht erwarteten schwachen Vorstellung vergangene Woche gegen WiWa Hamburg (1:3)
heißt es für die junge 1. VCP-Truppe am Sonntag, mit neuem Mut und einer gehörigen
Portion mehr Einsatz- und Spielfreude das wahre Leistungspotenzial auszuschöpfen.
Der Gegner, die KSC-Damen aus Berlin, gingen in den ersten beiden Spielen der
Saison ebenfalls leer aus, haben erst einen Satzgewinn auf der Haben-Seite
(Parchim 3 Sätze).
Ähnlich
wie die Gastgeberinnen stellen die Köpenicker ein sehr junges Team ans Netz
(Durchschnittsalter 17,8 Jahre). Deshalb wird wohl der Sieg des Sonntagsspieles
wieder eine Frage der Nervenstärke und Moral sein, da man von einem etwa
gleichen Leistungsstand ausgehen kann.
Einen
Vorteil sollten die Parchimerinnen allerdings haben. Im Team sind vier
Spielerinnen, die bereits vergangene Saison Bundesligaluft geschnuppert haben.
"Ich erwarte, dass diese Spielerinnen die Mannschaft führen, ihr den nötigen
Rückhalt geben", verteilt Dirk Groß die Rollen im VCP-Sechser.
Dass
nach zwei Spieltagen in der Mannschaft noch nicht alles stimmt, ist sicher auch
dem fachkundigen Parchimer Publikum klar. Eine Leistungssteigerung erwarten die
Fans aber dennoch.
Thomas
Zenker
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel