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| Deutschland - www.volleyball.de |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
Neu
auf volleyball.de: Bundesliga- Tippspiel
Pünktlich zum Start in die neue Bundesliga-Saison bieten wir auf www.volleyball.de ein Tippspiel an. Dieses präsentiert das volleyball-magazin Ihnen mit Unterstützung der Firma Legea.
An jedem Spielwochenende können Sie den Ausgang von sechs ausgewählten Bundesliga-Partien - normalerweise drei der 1. Liga Frauen und drei der 1. Liga Männer - tippen. Den 25 bestplatzierten "Zockern" winken am Ende der Spielzeit wertvolle Preise von Legea.
Hier geht es zum Bundesliga-Tippspiel.
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
Nun
soll Offenburg daran glauben
Der Volleyball-Regionalligist TV Hausen hat das
Verbandspokal-Viertelfinale gegen den SV Fellbach 0:3 verloren. Doch bereits am
Samstag (20 Uhr, Verbandssporthalle Brackenheim) wollen die TVHler im ersten
Heimspiel der neuen Runde gegen den VC Offenburg wieder punkten.
Noch am Dienstag hatten die Hausener den
sensationellen 3:2-Pokalsieg der Lauffener Volleyballerinnen gegen den letztjährigen
Regionalligazweiten Rottenburg miterlebt und insgeheim gehofft, Ähnliches am
Mittwochabend in der Pokalpartie gegen den Zweitligisten SV Fellbach zu
schaffen. Leider wich das Prinzip Hoffnung allzu schnell dem
Kaninchen-vor-der-Schlange-Syndrom.
Zwar starteten Hausens Youngster zunächst recht
unbekümmert in den ersten Satz und hielten bis 19:19 ordentlich mit, danach
aber schwand der Mut, und Fellbach hatte mit 25:20 die Nase vorn. In den Sätzen
zwei und drei liefen die TVH-Spieler dann stets einem Fellbacher Vorsprung
hinterher und gaben die Durchgänge mit 25:19 und 25:18 ab.
Ausschlaggebend für Fellbachs Erfolg war
letztlich der starke Außenangriff mit dem tunesischen Nationalspieler Hanoui
und dem Kanadier Holland. Trotz der Niederlage konnte TVH-Coach Ulrike Weeber
der Partie Positives abgewinnen.
Zum ersten Mal seit seiner Erkrankung war nämlich
Libero Darko Orsolic wieder mit von der Partie und ließ sich seinen Trainingsrückstand
kaum anmerken. Auch nutzte sie die Chance, die bislang wenig eingesetzten Niko
Oefner und Moritz Weeber spielen zu lassen.
Deren Einsatz wird in der heutigen
Regionalliga-Begegnung gegen den VC Offenburg fast unumgänglich sein. Denn
TVH-Mittelblocker Fritz Barth hat sich im Spiel gegen Fellbach den Kiefer
angebrochen und fällt mit großer Wahrscheinlichkeit aus. Gegen die stark
eingeschätzten Südbadener ist dies ein echtes Handicap. "Fritz ist kaum
zu ersetzen," sagt Weeber. Voraussichtlich wird Timo Leonhardt Barths Part
einnehmen, während Oefner oder Weeber auf die Diagonalposition wechseln werden.
(wee)
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
Leipzig. Der Volleyball-EM folgt endlich der
Bundesliga-Start. Am Sonntag (15.30 Uhr, Arena) empfängt der VV Leipzig evivo Düren.
Nachteil: Erst seit Donnerstag kann die Mannschaft in der Arena trainieren, mit
Haroldas Cyvas (wegen Schiri-Beleidigung gesperrt) und Jure Kvesic
(Schulterverletzung) fehlen zwei Leistungsträger.
Vom Vorjahres-Stammsechser wird so nur Kapitän
Lutz Mühlisch aufschlagen. Trainer Zoran Nikolic baut auf seine Neuen:
Branislav Duric wird zuspielen, Dejan Stankovic die Hauptlast in der Annahme
tragen, Lars-Björn Freier angreifen, Armin Dewes einen turmhohen Block stellen,
Libero Dragan Ratic die Feldabwehr verbessern, die Nachwuchs-Akteure Dirk Binsch,
Peter Mayer und Tim Strohschein für Schwung sorgen. "Wir können Düren
schlagen", ist Nikolic überzeugt.
Allerdings gelten die Gäste als
Bundesliga-Geheimtipp, verstärkten sich mit dem argentinischen
Auswahl-Zuspieler Diego Gutierrez, dem Venezuela-Angreifer Heriberto Quero und
den Jugendnationalspielern Tim Elsner und Christian Dünnes. Dass die Neuen wie
auch EM-Libero Till Lieber erst vor zwei Wochen zur Mannschaft stießen, sieht
Coach Bernd Werscheck nicht als Problem: "Alle sind hoch motiviert, wir
wollen gewinnen."
Die ersten Punkte strebt auch der VC Markranstädt
heute bei Mitaufsteiger Humann Essen an. "Für uns zählt nur ein
Sieg", meint Trainer Darko Despotovic, der um Hauptangreifer Bruno Maric
(Rippenprellung) bangt. Auch in der Vorbereitung fehlte der Ex-Leipziger oft.
"Sonst habe ich süße Sorgen, denn wir sind auf drei Positionen jeweils
dreifach besetzt", so Despotovic.
Dass Lokal-Rivale VVL nur noch 4 Euro Eintritt
verlangt, findet VCM-Manager Michael Nickeleit nicht gut: "Das Produkt
Bundesliga wird zu billig verkauft, das verdirbt die Preise. Wir müssen
wirtschaftlich rechnen." In Markranstädt kostet das Ticket 6 Euro.
VVL-Manager Frank Thiele kontert: "Wir wollen vielen Fans und ihren
Familien die Möglichkeit geben, erstklassigen Sport zu erleben."
Steffen Enigk
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
MSC: Wird heute Bocholt verprügelt?
MSC-Trainer Igor Arbutina und seine Mannen
strotzen vor der nächsten Pflichtaufgabe vor Selbstvertrauen.
Erfolgsverwöhnt ist das Moerser Publikum nicht
gerade. Zumindest nicht, wenn es sich um den Volleyball-Zweitligisten Moerser SC
handelt. Zu viele Querelen und schlagartige Kursänderungen schienen den
sportlichen Erfolg in den letzten Jahren zu ersticken. In dieser Saison scheint
jedoch alles anders beim Bundesligaabsteiger - wieder einmal. Überzeugen kann
man sich heute Abend um 19.30 Uhr im Sportzentrum Rheinkamp. Denn aller
Voraussicht nach wird dann der MSC seinen dritten Saisonsieg einfahren. Das
"Opfer" diesmal: der TuB Bocholt.
Riesiges Selbstbewusstsein
Taktische Tiefstapelei gehört mit Bestimmtheit
der Vergangenheit an, MSC-Coach Igor Arbutina redet Tacheles: "Ich bin mir
sicher, dass wir mit Abstand das beste Team der Liga haben, da gibt es gar keine
Zweifel." Ein mentaler Zwilling Krivecs - beide legen ein fast schon beängstigendes
Selbstbewusstsein an den Tag -, dieser Igor Arbutina. "Sicherlich besitzt
der TuB Bocholt eine erfahrene Mannschaft, und beim 3:1 im Pokalspiel vor drei
Wochen haben wir uns schwerer getan, als nötig war. Dennoch werden wir die
Halle als Sieger verlassen."
Der Brustton der Überzeugung kommt nicht von
ungefähr. Immerhin schickten die "Adler" am Donnerstag den
Erstligisten Humann Essen mit einem satten 0:3 (20:25, 20:25, 21: 25:) zurück
in den Ruhrpott. Und das nach anderthalb Stunden "knüppelharten" (so
Anteilungsleiter Heinz Reintges) Trainings sowie ohne die Stammspieler Huib den
Boer, Teodor Hirs, Georg Grozer, Pieter-Jan Waale und Gergely Mondi - sie alle
wurden geschont, schauten ihrer "zweiten" Garnitur beim "Verprügeln"
eines Erstligateams zu.
Essen war kein Maßstab
"Man sollte das Spiel nicht allzu hoch hängen", erklärte Heinz Reintges nach der Partie. "Dass die Essener mit ihrer Mannschaft in der ersten Liga extrem schweren Zeiten entgegen gehen, ist wohl kein Geheimnis." Also Angst vor dem TuB Bocholt? Nein. Aber unterschätzen will man den mittelprächtigen, aber eingespielten Zweitligisten auch nicht. Gegen den VC Olympia Berlin setzte es zuletzt allerdings eine bittere 1:3-Heimschlappe. Auf die Gegner wird sich beim MSC allerdings nicht eingestellt. "Wir trainieren vorrangig nur für ein Ziel", macht MSC-Trainer Igor Arbutina deutlich. "Und zwar für die Weiterentwicklung einer schlagfertigen Truppe, die nächstes Jahr in der ersten Liga gut mithalten kann."
Das einzige noch abzustellende Manko - jedem
MSC-Fan aus der Verstappen-Ära noch gut bekannt - ist die oft mangelnde
Konstanz im Spiel der "Adler"". Eine jeweils gute Figur machten
am Donnerstag die Youngster Ferdinand Stebner und Sascha Bandow. Sie stellen auf
der Diagonalposition bzw. im Mittelblock echte Alternativen dar. Auf seinen
Stammplatz darf sich bei den Grafenstädtern heute Abend also niemand verlassen.
Schon gar nicht, wenn besagtes "Kanonenfutter" im Sportzentrum
Rheinkamp gastiert.
Daniel Passon
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
Humänner
starten in die Eliteliga
Essener erwarten mit Mitaufsteiger VC
Markranstädt einen nur scheinbar leichten Gegner in der Wolfskuhle.
Für den VV Humann beginnt heute Abend (19.30
Uhr) der Ernst des Lebens. Nach der Feier des Aufstieges in die Eliteliga kommen
nun die Vergleiche mit den besten Teams Deutschlands. Den Anfang macht in der
Wolfskuhle Mitaufsteiger VC Markranstädt, Vizemeister der Südstaffel der
Zweiten Bundesliga.
Auf den ersten Blick sollte auf die Sechs des VV
Humann also eine lösbare Aufgabe zukommen. Auf den zweiten Blick entpuppt sich
der VCM aber als großes Kaliber. Die Ostdeutschen haben ihren Etat auf 300 000
Euro verdoppeln können, beim VV Humann kann man von solchen Summen nur träumen.
Mit der prall gefüllten Geldbörse sind die
Macher von Markranstädt losgezogen und haben sich auf dem Transfermarkt kräftig
bedient. Und zwar erstklassig. Vom Lokalrivalen VV Leipzig wurden Christian
Langer und Eric Koreng geholt. Igor Wiedersehen kommt von den Volleydogs Berlin,
Rayn Owens aus Belgien und Bruno Maric hatte zuletzt das Trikot des Moerser SC
auf seinen Schultern.
So verstärkt gibt sich VCM-Trainer Darko
Despotovic dennoch zurückhaltend: "Unser Ziel ist der Klassenerhalt, auch
wenn wir gegen viele Teams gut mithalten können."
Gegen viele Teams mithalten? Auch davon wird man
beim VVH träumen. Die Hoffnungen ruhen zum einen auf den Steeler Anhängern,
die die Wolfskuhle in einen Hexenkessel verwandeln sollen. Zum anderen aber auch
auf Trainer Peter Bach - genauer: auf seine Saisonvorbereitung.
"Bacher" und der seltsame Modus
"Wir wollen in der heißen Phase noch
zulegen. Was nutzt es uns, die Jungs jetzt auf dem Höhepunkt zu haben, wenn die
besten Chancen, den einen oder anderen Sieg zu landen erst im Saisonverlauf
kommen werden", erläutert "Bacher".
Drei der zwölf Mannschaften der DVL müssen am
Saisonende in die 2. Bundesliga absteigen. Und der Modus in der Eliteliga ist
gewöhnungsbedürftig. Nach einer einmaligen Qualifikationsrunde geht es für
die ersten sechs Teams in die Meisterschaftsrunde, für die Plätze sieben bis
zwölf geht es in eine Play down-Runde (Hin- und Rückspiel). Während sich dort
die ersten beiden Mannschaften noch für die Play offs qualifizieren, steigen
die letzten drei Teams ab.
Wie vor jeder Saison geben sich die Humänner zurückhaltend.
"Wir wissen nicht, wo wir stehen und ob wir in der DVL mithalten können",
dämpft Mannschaftssprecher Frank Fischer die Erwartungshaltung. "Uns ist
wichtig, dass wir uns gut präsentieren."
Immerhin wird Trainer Peter Bach taktisch alle
Varianten zur Wahl haben, da alle Spieler fit sind. Wer als Libero die
wichtigste Stütze der Annahme sein wird, ist offen, da sowohl Neuzugang Thomas
Kaczmarek, als auch Tobias Schuchert den Part gut übernehmen können. Bastian
Berkel ist zwar beim Training umgeknickt, wird aber wohl auflaufen können.
Die Humänner hoffen auf eine volle Hütte, denn
beim VVH bleiben die Preise auch in der Deutschen Volleyball Liga
zuschauerfreundlich. Sechs Euro bzw. drei Euro ermäßigt. Sehr human die Humänner...
Stefan Blümer
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
Auf
Büring wartet noch viel Arbeit
Dinxperlo - Axel Büring hatte eigentlich mit
nichts anderem gerechnet: Im allerersten Testspiel der neuen Saison unterlagen
die Volleyballerinnen des USC Münster gestern Abend im niederländischen
Dinxperlo dem holländischen Europapokalteilnehmer Longa 59 Lichtenvoorde klar
mit 0:3 (19:25, 21:25, 20:25). Immerhin blieb dem deutschen Vizemeister der
Lichtblick des gewonnen vierten Satzes, den die Athletinnen von Coach Büring
dann auch mit 25:19 gewannen.
"Es hätte mich überrascht, wenn wir heute
besser gespielt hätten", gab Büring unumwunden zu. "Wir hatten auf
das schnelle Spiel von Longa 59 natürlich keine Antwort parat, denn wir haben
ja erstmals so zusammengespielt", war das Fazit des Amelsbüreners.
Vor allem im Block, wo sich die Neuzugänge Antje
Röder und Caroline Wensink mit Andrea Berg und Jil Döhnert gleichmäßig
abwechselten, kommt auf Büring und den USC noch eine Menge Arbeit zu. "Das
war schwach, daran müssen wir viel arbeiten. Aber wir waren auch noch völlig
ohne Strategien", so Büring.
Auch der Aufschlag und die Annahme offenbarten
sich gegen den niederländischen Meisterschaftsfavoriten, bei dem die Ex-Ulmerin
Elles Leferink und Kitty Sanders punktbeste Spielerinnen waren, als deutlich
verbesserungsfähig.
Im Übrigen verzichtete Büring im Zuspiel noch
auf Kim Staelens, hier teilten sich Hella Jurich und Sandra Aßmann den Job.
Auch Libera Janneke van Tienen pausierte in Dinxperlo noch. Im vierten Satz dann
brachte der USC-Coach Atika Bouagaa und " erstmals im USC-Dress " Chaïne
Staelens. "Sie hat ihre Sache ordentlich gemacht", fand Büring.
Immerhin war die Längste im Team (192 cm) auch mit einer Bänderverletzung
angetreten.
luh
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
USC:
Jugendtreff mit nationaler Klasse
Münster - Vor zwei schweren Aufgaben stehen die
Zweitliga-Volleyballerinnen vom USC Münster 2 im heimischen Volleydrom: Heute
(15 Uhr) gastiert die Jugendnationalmannschaft vom VC Olympia Berlin, Sonntag um
16 Uhr läuft WiWa Hamburg am Berg Fidel auf.
Gegen die Berlinerinnen, durchschnittlich noch
etwas jünger als der USC, erwartet Münsters Trainer Tom kleine Holthaus
"ein schönes Aufeinandertreffen" bekannter Könnerinnen: Der im
dritten Jahr gleiche und vom Bundestrainer Jens Tietböhl trainierte VCO-Kader
sei "eine echte Standortbestimmung", urteilt Holthaus über die
gleichfalls ungeschlagenen Gäste.
Der USC, in dessen Reihen die
Nationalspielerinnen Sara Stetzkamp und in 2002 eingesetzten Lisa Beinborn und
Sandra Aßmann stehen, will den VCO-Rhythmus mittels Risikoaufschlägen brechen,
denn die großen, athletischen Nationalen "beherrschen die Standards
perfekt", weiß Holthaus und fordert, "die ganze Netzbreite" zu
nutzen.
Stetzkamp hat gerade eine Schulterverletzung
auskuriert und wird wohl nur ein Spiel bestreiten können. Dosiert werden "
wenn überhaupt " Friederike Romberg und Rieke Brink-Abeler eingesetzt. Die
erfolgreichen Beacherinnen haben nach der Umstellung auf die Halle mit muskulären
Verletzungen und Trainingsrückstand zu kämpfen. Die weiteren USCler sind fit
und von der Leistung dicht beisammen " eine feste erste Sechs muss sich
noch herauskristallisieren.
Mit den bisher zwei USC-Spielen ist kleine
Holthaus zufrieden, warnt aber: "Die bisherigen Gegner waren nur Mittelmaß."
Für Aufsteiger WiWa Hamburg gilt das aber genauso wenig wie für Berlin.
Hamburg ist als Vierter mit 4:0 Punkten direkter
Verfolger des USC 2 und kommt mit mehreren Beachspezialisten. "Die spielen
unspektakulär, aber sehr flexibel und sicher", glaubt Holthaus an eine
schwierige Aufgabe. Die Vorteile der Unabhängigen liegen in der Schlaghärte.
Dafür sind die Elbstädterinnen fähig, selbst aussichtslose Bälle vom Parkett
zu kratzen.
spa
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
Bayer
tanzt auf zwei Hochzeiten
Für den Volleyball-Bundesligisten beginnt am Samstag die Saison in Mendig.
Wuppertal. Während die
Volleyball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im eigenen Land mit
einer ordentlichen Leistung Werbung in eigener Sache betrieb, feilte der neue
Bayer-Trainer Mark Lebedew in der Rutenbeck am neuen Team. Keine leichte
Aufgabe, denn die Fluktuation war groß. Drei Leistungsträger haben den Verein
verlassen. Libero Frank Bachmann wechselte zum Ligakonkurrenten Maoam Mendig,
Zuspieler Jeremy Wilcox musste die Karriere beenden und Mittelblocker Brett
Youngberg ist nach Spanien gegangen. Dafür setzt der SV Bayer erneut auf die
Jugend. Mit dem 20-jährigen Marc Schmitt (Zuspieler) und dem 19-jährigen
Florian Wilhelm (Libero) stießen zwei Youngster zum Team.
Vor allem auf Wilhelm, der in die Fußstapfen von
Bachmann treten muss, wird in der Annahme und Abwehr keine leichte Aufgabe
warten. Doch er hat die Unterstützung der Routiniers Markus Nitsche, Gabriel Krüger,
Lars Dinglinger und Sven Glinker. Auch Gergely Chowanski wird in der kommenden
Saison Führungsaufgaben übernehmen müssen. Nach vier Jahren auf der
Ersatzbank wird er jetzt erster Zuspieler.
Leszek Kurowski, der polnischer Neuzugang, hat in
den Testspielen überzeugen können. Mit seinen harten und platzierten Aufschlägen
kann der Linkshänder in der Liga für Furore sorgen. Der Australier Luke
Campbell wird neben Dirk Grübler und Markus Nitsche die Mittelblock-Position
verstärken. Mit 92 Länderspielen für Australien könnte er ein adäquater
Ersatz für Youngberg sein. Etwas unglücklich verlief die Vorbereitung.
Erst seit Mitte September trainiert das Team
zusammen. Vorher sammelten Lars Dinglinger, Gergely Chowanski, Dirk Grübler und
Gabriel Krüger in Daegu (Südkorea) auf der Universiade internationale
Erfahrung. Marc Schmitt spielte bei den Junioren-WM im Iran und Luke Campbell
bei der Asienmeisterschaft. Nach einem Jahr Abstinenz ist der SV Bayer wieder im
Europapokal vertreten. Zwar haben die Wuppertaler vom 7. bis 9. November
Heimrecht, doch aufgrund terminlicher Probleme in der Bayer-Halle wird man nach
Dormagen ausweichen.
Dort wird man auf Academica Coimbra (Portugal)
und Pecotex de Belleman Averbode (Belgien) treffen. Der dritte Gegner steht noch
nicht fest. Der Kontrahent im DVV-Pokal wird erst kurz vor dem Achtelfinale im
November ermittelt. Zum Ligaauftakt wird der SV Bayer am Samstag (Beginn 20 Uhr)
zu Maoam Mendig reisen. Dort treffen die Wuppertaler in der Kreissporthalle auf
den Ex-Bayer-Libero Frank Bachmann. "Mendig ist ein Konkurrent im Kampf um
die ersten sechs Plätze", meint Lebedew. Die Wuppertaler werden auf eine
erfahrene Mannschaft treffen, die sich nur auf zwei Positionen verändert hat.
Tanja Bachmann
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
Werscheck zählt seine «Schäfchen»
Düren. «Der Arzt hat gesagt, Sven soll es langsam angehen lassen.» Wer Sven Anton kennt, weiß, dass dieser Rat eher nicht befolgt wird. Schließlich beginnt am Sonntag für Volleyball-Bundesligist Evivo Düren die Saison. Aber: Trainer Bernd Werscheck muss vor dem Spiel bei VV Leipzig schon seine «Schäfchen» zählen.
Anton - wie erwähnt - zwickt´s im Knie, Guiterrez hat vom Durchzug in der Halle einen steifen Nacken, Tim Elsner muss seit Mittwoch bei der Bundeswehr stramm stehen. Beim Abschlusstraining in Düren am Samstag wird Werscheck entscheiden, ob Anton spielt. Wenn nicht, steht Martin Bulst bereit.
Die andere Frage, Guiterrez oder Alber im Zuspiel, wird eher eine Bauchentscheidung. Das passt zur Lage im Evivo-Lager. Nach der gerade einmal zweiwöchigen Vorbereitungszeit mit dem kompletten Kader kann von «Eingespieltsein» keine Rede sein. Deswegen muss das «Grobe» her, in Gestalt von Heriberto Quero, dem Außenangreifer aus Venezuela. «Er ist gesetzt», legt sich Werscheck fest.
Gegen wen Quero seine Schlagkraft zeigen soll, ist Werscheck allerdings nicht klar. Leipzig hat einen runderneuerten Kader und die Vorbereitungsspiele bevorzugt in Tschechien und Polen absolviert. «Lieber würde ich in Friedrichshafen spielen», sagt Werscheck. Da wäre eine Niederlage normal. Eine Pleite bei Play-Off-Konkurrent Leipzig würde Evivo dagegen schon in Zugzwang bringen.
Für einen Sieg hat Werscheck viel an der Annahme gearbeitet, das Sorgenkind bisher. Eine wichtige Rolle spielt dabei Till Lieber. «Er ist von der EM geschlaucht, wird sein Ding aber machen», setzt Werscheck auf den Nationalspieler.
(pl)
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Mittwoch. 01. Oktober 2003 |
«Heriberto
Quero wird für Furore sorgen»
Düren. Nach einer extrem kurzen Vorbereitungszeit startet Volleyball-Bundesligist Evivo Düren in die neue Saison: Erst seit zweieinhalb Wochen vor dem ersten Spiel am Sonntag bei VV Leipzig stand Bernd Werscheck der komplette Kader zur Verfügung. AZ-Redakteur Franz Sistemich sprach mit dem Trainer.
Platz 6 nach der Qualifikationsrunde mit nur fünf
Heimspielen, der Einzug in die Meisterrunde ist Pflicht. Werden Sie die Vorgabe
erfüllen können?
Werscheck: Ganz klar: Der Kampf um den sechsten Platz wird ganz brutal
werden. Der komplette elfköpfige Kader stand mir erst in den letzten Wochen zur
Verfügung, weil Christian Dünnes und Tim Elsner mit der
Junioren-Nationalmannschaft bei der WM im Iran weilten, Heriberto Quero und
Diego Gutierrez noch in der argentinischen Meisterschaft spielten und Till
Lieber schließlich mit der deutschen Nationalsechs die EM bestritt. Wir müssen
also sehen, dass wir möglichst schnell eine Einheit werden.
Diagonalangreifer Heriberto Quero eilt der Ruf
eines Weltklassespielers voraus, Libero Till Lieber absolvierte eine starke EM.
Ist Evivo Düren besser besetzt als in der Vorsaison?
Werscheck: Quero wird für Furore sorgen. Sein Spiel ist eine Augenweide. Die
Zuschauer werden staunen. Till hat sich wieder gesteigert. Ob wir stärker sind?
Ich glaube schon. Das ist auch für den Konkurrenzkampf gut, da keiner seinen
Stammplatz sicher hat. Auf jeden Fall verfügt mein neues Team, in dem sieben
Spieler 22 Jahre und jünger sind, über einen anderen Charakter und eine andere
Spielkultur als das Team 02/03.
Und dies liegt an den neuen Spielern bzw. Abgängen?
Werscheck: Nehmen Sie Heriberto Quero und Diego Gutierrez. Der Venezolaner
und der Argentinier integrieren sich im Gegensatz zu Marcel Bebine in das Team.
Ich bin sicher, dass die elf Spieler zu einer Einheit zusammenwachsen werden.
Die Vorbereitungsspiele offenbarten aber auch
wieder Probleme in der Annahme, auch schon die Schwachstelle der letzten Saison.
Werscheck: Ja, in der Vorbereitung war die Annahme nicht gut. Wir haben
deshalb in dieser Woche verstärkt an der Beseitigung der Schwächen gearbeitet.
Wenn Sie Platz 6 erreichen, so Ihre Meinung,
garantieren Sie für nichts mehr.
Werscheck: Meine Spieler haben das Potenzial, um eine sehr gute Rolle zu
spielen. Wir müssen es nur schaffen, dieses Niveau zu erreichen. In der Kürze
der Zeit wird dies schwer werden. Aber Hektik bringt uns nicht weiter. Wir
werden ruhig unsere Arbeit machen.
Der Kader gilt als das Evivo-Team der Zukunft,
weil in der Spielzeit 2003/2004 der Umzug in die neue Sporthalle erfolgt. Können
Sie die Mannschaft wirklich zusammenhalten?
Werscheck: Auch deshalb müssen wir jetzt erfolgreich sein. Till Lieber lagen
schon jetzt finanziell bessere Angebote vor. Mit der neuen Halle können wir uns
besser vermarkten. Und nur so können wir Spieler wie ihn länger an uns binden.
Sonntag steht das erste Meisterschaftsspiel in
Leipzig an. Welche Spieler bilden die Anfangsformation?
Werscheck: Acht Spieler kommen in die engere Wahl. So habe ich mich
beispielsweise beim Zuspieler noch nicht festgelegt. Björn-Arne Alber ist ja
eher der ruhigere, sachliche Vertreter, Diego Gutierrez bringt auch mehr
Stimmung rüber. Vielleicht brauchen wir ja gerade die Emotionen in Leipzig.
| Deutschland - VC Bottrop-News |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
Erste
Spiele beim Courtyard-Cup
Zwei spannendende Spiele erlebten die Zuschauer beim Auftakt zum Courtyard Cup im Volleyball der Damen. Kein Ball wurde verschenkt oder aufgegeben und große Kampfkraft beherrschte die Motivation der Mannschaften beim letzten Test vor der gerade anstehenden Saison. Dabei hatte der TVF gegen Erstligaaufsteiger Suhl ohne Christina Benecke wohl das Nachsehen. Gleichwohl wird sie am 04.10. mit in das Geschehen eingreifen.
Auch der VC Sneek, der am ersten Spieltag mit nur
7 Spielerinnen antrat, wird am 2. Turniertag sein Team komplettieren, sodass der
Ausgang der Vorrunde noch völlig ungewiss ist. Der Dresdner SC, mit seinen
beiden EM-Teilnehmerinnen angetreten, hatte sehr große Mühe, sich gegen die
Holländerinnen zu behaupten.
Ab 14.00 Uhr stehen sich die Teams in der
Bottroper Dieter Renz Halle gegenüber und die
Volleyballfreunde können sich auf 4 spannende Matches freuen.
Am Sonntag stehen dann ab 11.00 Uhr die Finales
an - auch hierbei geht es jeweils über drei Gewinnsätze. Nähere Infos gibt es
auch unter www.vcbottrop90.de
Wolfgang Donat
VfB Suhl 91 - TV Fischbek
3:1
VC Sneek - Dresdner SC 2:3
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
Oststeinbek - Die Zweitbundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV mussten sich die Video-Aufzeichnung ihrer unnötigen 2:3-Niederlage gegen die Volley Tigers Ludwigslust noch einmal anschauen. Allerdings ging es Trainer Bernd Schlesinger nicht darum, dem Team vor der Auswärtspartie an diesem Sonnabend beim zweimaligen deutschen Meister SSF Fortuna Bonn (19.30 Uhr) noch einmal Tricks des Gegners vorzuführen. "Ich wollte, dass sich die Spieler ihre eigene Körpersprache noch einmal anschauen", so der Coach.
Dabei war zu sehen, dass bis auf Mittelblocker Daniel Krug alle im vierten Spielabschnitt ein wenig mutlos wirkten und Köpfe und Schultern hängen ließen.
Den
Willen zum Erfolg werden die Oststeinbeker auch in Bonn brauchen. "Das ist
kein Selbstgänger, auch wenn der Gegner ein Aufsteiger ist", warnte
Schlesinger. Die Bonner haben wie der OSV schon einen Sieg auf dem Konto.
"Gewinnen wir, können wir etwas ruhiger in die Zukunft schauen",
meinte der Coach, dem der komplette Kader zur Verfügung steht.
masch
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
Schüttorfer
sind gleich doppelt gefordert
Volleyballer des FC 09 gastieren in Wusterhausen und Berlin
Schüttorf/his – Der Spielplan der Zweiten Volleyballball-Bundesliga hält für den FC Schüttorf 09 an diesem Wochenende gleich zwei Begegnungen im Osten der Republik bereit. Heute messen sich die Obergrafschafter um 17 Uhr mit den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen. Am Sonntag steht um 16 Uhr die Partie beim VC Olympia Berlin an.
Die Berliner hatten dem Team von Heike Flockert und Dirk Schlotfeldt bereits am vergangenen Wochenende gegenübergestanden und ihnen eine empfindliche 2:3-Niederlage zugefügt. Um Kosten zu sparen, wurde das Rückspiel so terminiert, dass die Schüttorfer nach ihrem Auftritt in Brandenburg direkt in die Bundeshauptstadt weiterreisen.
Nach dem Auftakterfolg gegen den VT Ludwigslust und den beiden Tiebreak-Niederlagen gegen Bonn und Berlin stehen die Schüttorfer vor den beiden Auswärtsspielen bereits unter Zugzwang. "Wir wollen natürlich vier Punkte holen", sagt Schlotfeldt. Aber: Zum einen bekamen die Schüttorfer die Stärke der jungen Berliner zuletzt ab Mitte des dritten Durchgangs zu spüren, zum anderen haben sie am Sonntag bereits eine Partie in Knochen.
Schließlich erwartet Schlotfeldt heute ein enges und Kraft raubendes Match: "Wir haben gegen die Netzhoppers in den vergangenen Jahren gut ausgesehen, aber die Spiele waren immer sehr umkämpft." Wie der FC 09 sind auch die Netzhoppers mit 2:4 Punkten in die Saison gestartet. Trainer Matthias Münz kann sich auf ein routiniertes Team stützen. Zuspieler Maik Schmiedeke und die Außenangreifer Kay Pelz und Sebastian Paul verfügen über viel Erfahrung. Mit diesem Pfund kann der 09-Gegner auch im Mittelblock wuchern: Nach einem Überraschungscoup wird Falk Zimmermann dort seit letzter Woche von Sven-Oliver Heitmann unterstützt. Der 111-fache deutsche Nationalspieler trug beim 3:2-Sieg gegen den TSV Giesen das erste Mal das Trikot der Netzhoppers. Der ehemalige Mittelblocker des SCC Berlin überzeugte nach seiner Volleyballpause nicht nur in Block und Angriff, sondern bereitete den Giesenern auch mit seinen Sprung-Flatteraufschlägen Probleme. Dazu gesellen sich mit Stanislav Bakumowski, Marcus Melzer und Leonard Waligora talentierte Kräfte, die in diesem Sommer bei der Beach-Volleyball-Serie für Furore gesorgt haben.
Beim
FC Schüttorf 09 haben Flockert und Schlotfeldt in der Woche versucht, die
beiden vorangegangenen Niederlagen aufzuarbeiten. "Natürlich ist es noch
in den Köpfen drin, wenn eine 2:0-Führung zwei Mal nicht zum Sieg
reicht", weiß Schlotfeldt, "die meisten spielen aber lange genug
Volleyball, um damit umzugehen." Für die beiden Partien am Wochenende
fordert er einen offensiven Geist: "Die Mannschaft hat ja gezeigt, dass sie
es kann. Jetzt wollen wir loslegen." Die Schüttorfer werden mit einem
Kader von zehn Spielern aufbrechen. Der junge Außenangreifer Alexej Peters wird
die Reise in Richtung Berlin nicht mitmachen. "Es ist abgesprochen, dass er
bei weiten Auswärtsfahrten nicht mit dabei ist", sagt Schlotfeldt.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
0:3
–SCU bleibt gegen Berlin chancenlos
Emlichheimer
Zweitligist hat der DVV-Talentschmiede nur wenig entgegenzusetzen
Um die Zukunft im deutschen Frauen-Volleyball braucht man sich wohl nicht zu sorgen. Souverän gewann der VC Olympia Berlin, die Talentschmiede des Deutschen Volleyballverbandes, gestern Abend mit 3:0 beim SC Union Emlichheim.
emlichheim – Nach gut einer Stunde war es vorbei. Kurz, aber schmerzhaft: Der SC Union Emlichheim hatte im zweiten Saisonspiel gegen den VC Olympia Berlin vor etwa 400 Zuschauern eine klare 0:3 (19:25, 23:25, 17:25)-Niederlage eingefahren. SCU-Manager Norbert Bussmann konnte sich nach der Partie auch kaum bremsen: "Wir hätten noch fünf Sätze spielen können und hätten dennoch keinen gewonnen."
Zu viele technische Fehler, Probleme in der Annahme und im Zuspiel und eine miserable Aufschlagsleistung waren der Grund für die Niederlage. Dabei bewies die Mannschaft von Pierre Mathieu zwischenzeitlich, dass sie durchaus mit den 16- bis 17-jährigen Nachwuchshoffnungen des deutschen Volleyballs mithalten konnte. Angetrieben von einer starken Ramona Meier hielt der SCU im ersten Satz auch bis zum 18:19 mit. Mangelnde Absprache und Unkonzentriertheiten ließen die Gäste dann aber auf 25:19 davon ziehen. Ein Beispiel: Beim Stand von 9:10 für Olympia liefen die Emlichheimerinnen gleich zwei Mal hintereinander nicht zum Ball – sie hatten ihn schon voreilig im Aus gesehen. Somit stand es 12:9 für die Gäste aus der Hauptstadt, die aus solchen Fehlern natürlich Kapital schlugen.
Anika Brinkmann, ansonsten bekannt für ihren gefährlichen Sprungaufschlag, gelang es nur ein Mal den Ball ins gegnerische Feld zu schlagen. Doch sie blieb bei der schwachen Aufschlags-Ausbeute nicht alleine. Im zweiten Satz hatte sich der SCU nach zwischenzeitlichem 19:22-Rückstand wieder auf 23:24 herangekämpft. Anke Doeker hatte es in der Hand mit ihrem Aufschlag auf 24:24 auszugleichen und schmetterte den Ball symptomatisch drei Meter hinter die gegnerische Linie.
"Wir hatten Probleme mit dem Aufschlag und haben individuelle Fehler gemacht. Aber Ramona Meier und Marina Budaj waren immer noch angeschlagen. Außerdem spielt Berlin um den ersten Platz, wir hoffen auf Rang drei oder vier", sagte SCU-Trainer Pierre Mathieu. Positiv anzumerken war immerhin die gute Blockarbeit. "Das können wir aber noch besser. Wir müssen aus dem Spiel lernen. Wir haben im dritten Satz noch nicht genug gekämpft", so Mathieu, der mit seiner Mannschaft am morgigen Sonntag den TV Eiche Horn Bremen um 15 Uhr (Vechtetalhalle) empfängt.
Die Berliner blicken derweil ganz entspannt auf ihre zwei weiteren Spiele beim USC Münster II heute Nachmittag und beim Warendorfer SU morgen. Angefeuert von 40 mitgereisten Fans machte die Mannschaft von Trainer Jens Tietböhl in den entscheidenden Momenten die wichtigen Punkte. "Wir haben hohe Ansprüche und wollen die Spielerinnen immer weiter auf die Nationalmannschaft vorbereiten", sagte Tietböhl, der sich übrigens um den SCU trotz der klaren Niederlage überhaupt keine Sorgen macht: "Pierre ist ein fantastischer Trainer. Er wird die Mannschaft auch in diesem Jahr zu einem sehr guten Team formen."
SC
Union: Stegemeyer, Hissink, Budaj, J. Meyer, Brinkmann, Doeker, Konink, R.
Meier, Albers.
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Samstag. 04. Oktober 2003 |
DSC: Generalprobe bei Turnier in Bottrop
Dresden. Für die DSC-Volleyballerinnen steht an
diesem Wochenende die Generalprobe vorm Saisonstart am kommenden Sonnabend auf
dem Plan. Das Team von Trainer Arnd Ludwig nimmt an einem Turnier in Bottrop
teil. Dort treffen die Dresdnerinnen auf das holländische Team VC Sneek, den
Bundesligisten TVF Hamburg sowie Erstliga-Aufsteiger VfB Suhl. Dabei sind
erstmals auch die beiden EM-Bronzemedaillen-Gewinnerinnen Kerstin Tzscherlich
und Christiane Fürst. Verzichten muss der Coach dagegen aber auf Grit Müller,
die sich beim zweiten Trainingsspiel gegen Nafta Pila am Donnerstag Vormittag
eine Blockade im Rücken zuzog.
Für die Spielerinnen des Zweitligisten VC
Olympia Dresden, die bei einem Showspiel zur Halleneröffnung in Weinböhla am
Donnerstagabend den DSC-Damen mit 0:3 unterlagen, geht es an diesem Wochenende
wieder knallhart zur Sache. Heute gastieren die Kaiser-Schützlinge beim
Tabellenzweiten Sonthofen, am Sonntag müssen sie in Straubing antreten. Dabei
reist Trainer Klaus Kaiser zu den beiden schweren Auswärtsspielen mit einem
Handicap, denn Luise Brandt muss wegen einer Achillessehnenreizung passen. Für
sie rückt die 17-jährige Antje Buskies auf die Position im Außenangriff.
Kaiser: "Nach den bisherigen drei Niederlagen kommt es für mich vor allem
darauf an, dass sich die Mannschaft spielerisch verbessert. Jeder gewonnene Satz
ist wichtig."
(ah)
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel