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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Beach:
WM 2005 doch in Berlin?
Der Volleyball-Weltverband (FIVB) erwägt offensichtlich ernsthaft, die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2005 doch noch an Berlin zu vergeben. DVV-Präsident Werner von Moltke bestätigte eine Anfrage des Weltverbandes. Damit, so ist zu vernehmen, ziehe die FIVB Konsequenzen aus ihrer Verärgerung über den Verlauf des Grand Slam im September in Los Angeles. Mangelhafte Organisation, schlechte Promotion, kaum Zuschauer – so lauten die Hauptvorwürfe an die Veranstalter in L.A., die auch die WM 2005 ausrichten sollten. Zur Erinnerung: Berlin hatte bei der Vergabe für die WM in zwei Jahren den Kürzeren gezogen und erst für 2007 den Zuschlag erhalten. Die WM 2007 soll trotzdem in Berlin stattfinden.
Der Volleyball-Weltverband (FIVB)
erwägt offensichtlich ernsthaft, die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2005
doch noch an Berlin zu vergeben. DVV-Präsident Werner von Moltke bestätigte
eine Anfrage des Weltverbandes. Damit, so ist zu vernehmen, ziehe die FIVB
Konsequenzen aus ihrer Verärgerung über den Verlauf des Grand Slam im
September in Los Angeles. Mangelhafte Organisation, schlechte Promotion, kaum
Zuschauer – so lauten die Hauptvorwürfe an die Veranstalter in L.A., die auch
die WM 2005 ausrichten sollten. Zur Erinnerung: Berlin hatte bei der Vergabe für
die WM in zwei Jahren den Kürzeren gezogen und erst für 2007 den Zuschlag
erhalten. Die WM 2007 soll trotzdem in Berlin stattfinden.
fex
| Deutschland - USC Münster-News |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Der Volleyball-Fanclub "Die Crittes" e.V. bieten zum Qualifikationsturnier für den Top Team Cup im tschechischen Brünn vom 24. bis 26. Oktober 2003 eine Busfahrt an. In Brünn trifft der Deutsche Vizemeister und - pokalsieger auf Gorica (Kroatien), den niederländischen Nachbarn aus Lichtenvoorde und Gastgeber Brünn. Die Fahrt wird gemeinsam mit den Fans aus Lichtenvoorde durchgeführt und wird ca. 180 bis 200 Euro kosten. Im Preis enthalten sind die Fahrt, zwei Übernachtungen mit Frühstück und der Eintritt.
Die Abfahrt ist am Donnerstag, 23. Oktober 2003
gegen 23.30 Uhr, die Rückkehr am Morgen des 27. Oktober 2003. Verbindliche
Anmeldungen bitte bis Donnerstag, 09. Oktober 2003, 17 Uhr bei Ilona und Hans
Siebels unter Telefon (02541) 79 22.
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Beach-WM
2003 mit vier deutschen Frauen-Duos
Männer starten am 14.10.
Für vier deutsche Frauen-Duos beginnt am morgigen Dienstag, 7. Oktober, der diesjährige Saison-Höhepunkt: Bei der Beach-Weltmeisterschaft an der Copacabana in Rio de Janeiro wollen Stephanie Pohl/Okka Rau (beide TVF PHOENIX Hamburg), Susanne Lahme/Danja Müsch (beide GFC Düren 09), Andrea Ahmann/Jana Vollmer (TSV Schmiden/TV Rottenburg) und Helke Claasen/Judith Deister (GFC Düren 09/TSV Bayer 04 Leverkusen) vom 7.-12. Oktober für Furore sorgen und sich so gut es geht gegen die favorisierten Top-Teams aus Brasilien und den USA behaupten. Eine Woche später, vom 14.-19. Oktober, findet an gleicher Stelle die Männer-WM statt – auch mit vier deutschen Teams. Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (beide Moerser SC), Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (beide VC Olympia Berlin), Jörg Ahmann/Axel Hager (SV Fellbach/Eimsbütteler TV) und David Klemperer/Niklas Rademacher (MTV 48 Hildesheim/TSV Giesen) kämpfen dann um die Medaillen.
Sowohl die Frauen- als auch die Männer-Konkurrenz wird in einem 48-er Teilnehmerfeld ohne vorherige Qualifikation gespielt. Zunächst treten die Teams in zwölf Vierergruppen an, ehe die sogenannte „Single-Elemination“, d.h. das Einfach-Ko-System mit 32 Teams folgt.
Wenn es nach der aktuellen Weltrangliste geht, dürften Pohl/Rau und Lahme/Müsch bei den Frauen und Dieckmann/Reckermann sowie Dieckmann/Scheuerpflug bei den Männern die besten Aussichten der deutschen Teams haben. Pohl/Rau werden im aktuellen Ranking auf Position 9 geführt, Lahme/Müsch auf 13. Dieckmann/Reckermann sind gar 4., Zwillingsbruder Christoph mit Partner Scheuerpflug 12.
Neben dem für Beach-Volleyball-Verhältnisse hohen Preisgeld – sowohl die Frauen- als auch die Männer-Konkurrenz ist mit 400.000 US Dollar dotiert, das Weltmeisterteam erhält für den Titel 60.000 US Dollar, für den 33. Platz gibt es immerhin noch 1.875 US Dollar – geht es für die Teams insbesondere auch um die Weltranglistenpunkte. Denn: Bei der WM gibt es so viele Punkte wie bei keinem anderen Turnier im Olympia-Qualifikationszeitraum. Das Siegerteam erhält beispielsweise 800 Weltranglistenpunkte und somit das 1,3-fache zum Grand Slam und das 2,6-fache zu einer normalen World Tour.
Die Beach-Weltmeisterschaft vom 7.-19. Oktober
2003 an der Copacabana in Rio de Janeiro/Brasilien wird ein absolutes
Medienereignis. Es werden TV-Bilder in über 100 Ländern ausgestrahlt. Wie
schon bei den Hallen-Europameisterschaften der Männer und Frauen ist Eurosport
auch dieses Mal der „Volleyball-Sender“ in Deutschland und berichtet ausführlich
vom Beach-Highlight 2003.
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Coubertin-Gymnasium Berlin gewinnt Bundesfinale
Das
Beach-Volleyball-Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" fand
erstmals im Berliner Indoor Beach Center statt, um den Nachwuchs-Spielern auch
bei schlechtem Wetter optimale Bedingungen bieten zu können. Die gefühlte
Temperatur lag bei 22 Grad, in der Halle und im feinen, weißen Sand, die künstlichen
Palmen weckten echtes Beach-Feeling bei Teilnehmern und Zuschauern. Und dennoch
wurde beim Kellogg’s Beach-Volleyball Cup 2003 wieder erstklassiger Sport
geboten.
Nach der Vorrunde kristallisierten sich vier Favoriten heraus: Das Sportgymnasium Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern), das Coubertin-Gymnasium Berlin-Pankow, das Carl-Orff-Gymnasium aus Unterschleißheim (Bayern) und das Gymnasium Martino Katharineum aus Braunschweig (Niedersachsen) wurden mit jeweils 6:0 Punkten ungeschlagen Gruppenerster.
Im Halbfinale setzte sich Schwerin mit 3:0 gegen Braunschweig und Gastgeber Berlin mit 3:0 gegen das Einstein-Gymnasium Angermünde, das zuvor als Gruppenzweiter im Viertelfinale Unterschleißheim ausgeschaltet hatte, durch.
In einem spannenden Finale vor den Augen von Jörg Ahmann und Axel Hager besiegte das Berliner Mädchenduo Richter/Piasecki das Schweriner Duo Gutsche/Schwartzer mit 25:23. Parallel dazu sicherten Kai Kleefisch und Nadja Jenzewski den entscheidenden Punkt im Mixed (25:19 gegen Swantje Basan/Sebastian Dürre). Lediglich das Jungenduo Kühner/Willert musste sich den Sportgymnasiasten aus Schwerin Schwarz/Jagusch geschlagen geben.
Im
„kleinen Finale“ besiegte das Einstein Gymnasium Angermünde das Gymnasium
Martino Katharineum aus Braunschweig mit 2:1.
| Deutschland - Alemannia Aachen-News |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Alemannia
Aachen setzt sich im Norden durch
"Aller
guten Dinge sind drei" oder "Morgenstund' hat Gold im Mund", auf
den Spieltag der Alemannia aus Aachen treffen beide Sprichwörter zu. Zum einen
war es der erste Sieg der Alemannia in der zweiten Bundesliga im dritten Anlauf,
zum anderen begann die Reise der Aachenerinnen in den Norden der Republik
morgens um 06:00 Uhr.
Wie die Satzergebnisse widerspiegeln, war es über die ersten drei Sätze wieder eine Achterbahnfahrt der Alemannia, Tiefen und Höhen wechselten sich schnell ab.
Das Geburtstagskind Bina Rollerbroich übernahm wieder die Position des Libero, konnte aber auch nicht verhindern, dass die Alemannia mit 16:25 wieder einen Fehlstart in das Spiel produzierte. Erneut gelang es dem Aachener Block nicht, den gegnerischen Angriff entscheidend zu stoppen. Dies hatte seinen Grund zum einen darin, dass der Aachener Mittelblock eine 1,92m große gegnerische Mittelspielerin nicht in den Griff bekam, die geradezu nach Belieben punkten konnte. Zum anderen stellte der Aachener Block sich erst im dritten Satz richtig auf die extrem diagonal vorgetragenen Angriffe über die Hamburger Außenpositionen ein.
Nicht alleine der Block hatte seine Probleme, auch die Annahme hatte mit den Sprungaufschlägen der gegnerischen Spielerinnen ihre Mühe, so dass auch die Aachener Angriffe nicht wie gewünscht inszeniert werden konnten. So ging der erste Satz klar an die jungen Hamburger Mannschaft, die mit sieben Spielerinnen zum Match angetreten war.
Nach knappem Gewinn des zweiten Satzes war es im dritten Satz wieder einmal eine Aufstellung, in der die Alemannia 6 Punkte in Folge abgab und auf die Verliererstraße geriet. Der Wendepunkt für das gesamte Spiel lag aber in Mitte des dritten Satzes, als der Aachener Block sich auf den Außenpositionen endlich auf die Hamburgerinnen eingestellt hatte und nun zu punkten begann. Diese Erfolgserlebnisse übertrugen sich zunehmend auf die anderen Spielelemente, so dass der Gegner zunehmend sicher beherrscht werden konnte. Die Satzergebnisse mit 25:18 und 15:11 sprechen eine klare Sprache. Nach 88 Minuten war das Spiel beendet und der erste Aachener Sieg in der 2. Bundesliga war vollbracht.
Ein
Sonderlob von Trainer Stefan Falter geht an Ruth Flemig, die während des
gesamten Spiels sowohl in der Annahme als auch in den Netzaktionen "eine
Bank war". Es
ist zu hoffen, dass dieser erste Sieg den Alemanninnen das nötige
Selbstvertrauen gibt, um am kommenden Sonntag, 12.10.2003, um 15:00 Uhr im
Heimspiel gegen den 1. VC Parchim erneut punkten zu können.
| Deutschland - Rheinische Post |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Optimistische "Strandwühler" an der Copacabana
Beachvolleyball-WM:
Männer wollen Medaille
Hamburg
(rpo). Sie haben sich in dieser Saison in die Weltelite geschmettert. Jetzt
wollen Markus Dieckmann und Jonas Reckermann bei der am morgigen Dienstag
beginnenden WM der Beachvolleyballer an der Copacabana eine Medaille.
Die
Vize-Europameister Markus Dieckmann und Jonas Reckermann wollen bei den
Beach-Volleyball-Weltmeisterschaften Brasilianer und Amerikaner das Fürchten
lehren. Trotz des Heimvorteils der weltbesten "Strandwühler" an der
Copacabana von Rio de Janeiro zählt das deutsche Topteam aus Moers zu den heißen
Medaillenkandidaten. "So wie die Bronzemedaille von Ahmann/Hager in Sydney
eine Sensation war, so normal wäre eine Medaille für Dieckmann/Reckermann in
Brasilien", sagt Hinnerk Femerling, Beachwart des Deutschen
Volleyball-Verbandes (DVV) vor dem am Dienstag beginnenden Turnier.
Die
Rheinländer haben sich in dieser Saison in die Weltelite geschmettert und sind
an Position vier gesetzt, auch wenn sie alle vier erreichten Endspiele verloren
haben. Die zweiten Plätze bei den deutschen Meisterschaften, der EM und zwei
Turnieren der Weltserie bewerten die Nationalspieler aber als großen
Fortschritt in ihrer Karriere. "Wenn unsere Serie in Rio anhält, würden
wir uns bestimmt nicht beklagen", meint Reckermann, der mit seinem Partner
das Olympia-Ticket schon gebucht hat. "Wenn sie sich nicht verletzen, sind
sie dabei", bestätigt Femerling.
Acht deutsche
Teams dabei
Mit großem
Abstand führen Dieckmann/Reckermann die interne Rangliste des DVV vor den
anderen Nationalteams an. Bruder Christoph Dieckmann hat mit Andreas
Scheuerpflug (beide Berlin) derzeit die besten Chancen auf den zweiten
Startplatz in Athen. Nach einer langwierigen Hüftverletzung von Jörg Ahmann
(Fellbach) kommt das erfolgreichste deutsche Beach-Duo nicht mehr in Schwung,
auch wenn Axel Hager (Hamburg) besser denn je in Form ist. Als viertes Team sind
David Klemperer/Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen) für die WM nominiert.
Als
frisch gebackene Europameisterinnen haben Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) ihr
Saisonziel bereits erfüllt. In Rio, wo sie sich bestens nach ihrem wochenlangen
Wintertraining auskennen, wollen die Norddeutschen ihren Abstand in der
Olympia-Qualifikation vor Susanne Lahme/Danja Müsch (Düren) und Andrea Ahmann/Jana
Vollmer (Schmiden/Rottenburg) ausbauen. Wegen des hohen Preisgeldes von je 400 000
Dollar bei Männern und Frauen zählen die Punkte gleich dreifach. Als Vierte
haben sich Judith Deister/Helke Claasen (Düren/Leverkusen) qualifiziert.
Erstmals
dauert eine WM auf Wunsch des Fernsehsenders TV Globo zwei Wochen. Die Popularität
von Beach-Volleyball ist im Land des Hallen-Weltmeisters so groß, dass alle
Spiele live übertragen werden. Am Dienstag beginnen die 48 Frauen-Teams in
Gruppenspielen, eine Woche später starten die Männer.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
SC Union schrammt knapp am Extratraining vorbei
Emlichheimerinnen
gewinnen 3:0 gegen TV Eiche Horn und betreiben Wiedergutmachung
Die
Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim hatten beim 3:0 (26:24,
25:16, 25:9)-Sieg nur im ersten Satz einige Mühe mit dem Aufsteiger aus Bremen.
Ramona Meyer und Co. entschieden Durchgang eins allerings für sich –und
wendeten so Extraschichten in der Sporthalle ab.
Emlichheim – Manchmal muss eben ein bisschen der Druck erhöht werden. Weil sich die zum Teil jungen, noch unerfahrenen Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim nach Ansicht ihres Trainers Pierre Mathieu vor allem aus schwierigen, kritischen Situationen gestärkt hervorgehen, hat er vor der gestrigen Partie gegen den Aufsteiger TV Eiche Horn Bremen zu einem kleinen Druckmittel gegriffen. Seine Motivationshilfe: Geht ein Satz verloren, dann gibt es unter der Woche fünf statt der üblichen drei Trainingseinheiten. "Ich habe zwar gedacht, dass die Mädchen gerne mit mir trainieren und extra einen Satz abgeben. Aber die freie Zeit ist ihnen wohl doch lieber", grinste der niederländische Coach nach dem Spiel.
Die Sätze zwei und drei sorgten gestern vor rund 250 Zuschauern in der Vechtetalhalle dafür, dass bei den SCU-Verantwortlichen nach dem Spiel die Stimmungskurve stieg. Im zweiten Durchgang zogen die Emlichheimerinnen nach einem 5:8-Rückstand zunächst auf 13:11 davon und bauten ihre Führung danach konsequent aus. Im dritten Satz blieben die Gäste von Beginn an gänzlich ohne Chance. "Wir haben phasenweise gezeigt, dass die Mannschaft ganz gut Volleyball spielen kann", sagte Manager Norbert Bußmann, und Vorstandsmitglied Jöne Strenge freute sich über eine prompte Wiedergutmachung nach der 0:3-Heimniederlage am Freitag gegen Olympia Berlin.
Auch Trainer Mathieu wird mit Freude gesehen haben, wie zum Beispiel die längere Zeit angeschlagene Marina Budaj im dritten Satz zwei Mal ebenso energisch wie erfolgreich durch die Mitte angriff. Auch die von ihm so geschätzten Doppelwechsel zweier Spielerinnen, um die taktische Vielfalt im SCU-Team zu erweitern, trugen in der Endphase des Spiels Früchte.
Gleichwohl hat die Partie gegen den Aufsteiger auch gezeigt, dass die jungen Spielerinnen noch längere Zeit brauchen, um sich in der 2. Bundesliga einzuleben. In der Annahme fehlte die Sicherheit, bei den Angriffen nach der Schlappe gegen Berlin der Mut. Und auch die neu formierte Mannschaft muss sich erst finden. "Wir haben Umbesetzungen auf drei Positionen. Da brauche ich noch drei bis vier Monate, um die Mannschaft einzuspielen", bremste Mathieu erneut die Erwartungen.
Gert
Stürmer, Trainer des TV Eiche Horn, allerdings hat bereits jetzt einen guten
Eindruck von der Mannschaft um Ramona Meier und Marina Budaj. "Die
Kompaktheit hat mir gefallen", lobte der Bremer, "es ist schon klasse,
wie sich die Mannschaft in Emlichheim immer weiter entwickelt." Und er fügte
noch hinzu: "Der SC Union hat bei jedem langen Ballwechsel die Nase
vorn." Das dicke Lob werden die nach den durchwachsenen Leistungen in den
ersten Saisonspielen etwas verunsicherten Emlichheimer gerne gehört haben.
Holger Wilkens
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
FC 09 stürzt mit zwei Niederlagen in den Tabellenkeller
Schüttorfer
Zweitligist unterliegt Königs Wusterhausen mit 1:3 und VC Olympia Berlin in
drei Sätzen
Königs
Wusterhausen/Berlin/HIS – Der FC Schüttorf 09 ist durch zwei Niederlagen und
nunmehr 2:8 Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz der Zweiten
Volleyball-Bundesliga abgerutscht. Am Sonnabend verloren die Schüttorfer mit
1:3 (20:25, 19:25, 25:23, 13:25) bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen.
Gestern folgte dann ein 0:3 (27:29, 19:25, 20:25) gegen VC Olmpia Berlin.
Besonders bei der Niederlage gegen die Netzhoppers gegen leisteten die 09-Akteure einen Offenbarungseid. "Was die Mannschaft im vierten Satz abgeliefert hat, grenzte an Arbeitsverweigerung", nahm 09-Coach Dirk Schlotfeldt kein Blatt vor den Mund. Bis zum 11:11 hatte sein Team im letzten Satz ordentlich mitgehalten, danach brachen jedoch alle Dämme. "Keine Annahme, kein Angriff. Es war nichts da", legte Schlotfeldt nach. Schon in den ersten beiden Sätzen hatten die Schüttorfer nur wenig zu Stande gebracht. In beiden Abschnitten liefen die 09 ständig einem Rückstand hinterher, der zwischenzeitlich acht bis neun Punkte betrug. Die Gastgeber sicherten sich die Durchgänge schließlich mit 25:20 und 25:19. "Wir haben am Satzende nur noch Ergebniskorrektur betrieben", konnte Schlotfeldt kein wirkliches Aufbäumen erkennen. Besonders der ehemalige Nationalspieler Sven-Oliver Heitmann überwand immer wieder den 09-Block.
Im dritten Satz entdeckten die Schüttorfer dann endlich ihr Kämpferherz. Nachdem sich kein Team entscheidend absetzen konnte, verwandelten die Gäste den ersten Satzball zum 25:23. Mitte des vierten Satzes war das Schüttorfer Zwischenhoch aber beendet.
Am Sonntag präsentierten sich die Obergrafschafter dann in besserer Verfassung. "Einstellung und spielerische Leistung haben diesmal gestimmt. Das war eine mehr als hundertprozentige Steigerung", sagte Schlotfeldt. Allerdings boten die deutschen Nachwuchshoffnungen von Olympia Berlin eine ausgezeichnete Leistung. Besonders die Aufschläge stellten die Schüttorfer immer wieder vor unlösbare Aufgaben. "Die Berliner haben mit vollem Risiko aufgeschlagen. Jeder von uns hatte damit in der Annahme Probleme", berichtete Schlotfeldt.
Im ersten Satz konnten die Schüttorfer die Partie aber nicht nur offen gestalten, sie erspielten sich sogar zwei Satzbälle. Die Berliner wussten beim 24:25 und 25:26 aber jeweils die richtige Antwort und sicherten sich den Durchgang mit 29:27. Im weiteren Verlauf der Begegnung spielte das Team von Hubertus Golf seine körperliche Überlegenheit aus und brachte die Schüttorfer auf die Verliererstraße. Im zweiten Durchgang konnten die Gäste die Partie nur bis zum 14:15 ausgeglichen gestalten. Eine Serie starker Aufschläge brachte den FC 09 aber erneut in Bredouille. Einen 20:16-Vorsprung nutzten die Berliner zum Satzgewinn (25:19). Im dritten Satz das gleiche Bild: Die 09-Akteure kämpfen, hielten bis zum 14:16 mit, waren am Ende aber chancenlos.
Die
Schüttorfer haben nun bis zum kommenden Sonntag Zeit, ihre Kräfte zu bündeln.
Mit dem Moerser SC gastiert dann der Tabellenzweite (6:0 Punkte) und Meisterschaftsfavorit in der Vechtehalle.
| Deutschland - Smash-News |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
CVJM
unterliegt erneut im Tie-Break
Trotz
phasenweiser guter Leistung unterlagen die Frauen des CVJM zu Hamburg im
Heimspiel gegen Aufsteiger Alemannia Aachen mit 2:3 (25:16, 23:25, 25:19,
18:25, 11:15). Trotz nunmehr 2:6 Punkten bleibt CVJM-Trainer Helmut von Soosten
ruhig: „Unsere Lage ist schwierig, aber besser, als vor der Saison befürchtet.“
Nach sicher gewonnenem ersten
Satz vergab das Hamburger Team eine 17:14 Führung im zweiten und musste den
zweiten Durchgang mit 23:25 der Alemannia überlassen. Auch der wieder deutlich
gewonnene dritte Satz vermochte keine Sicherheit ins CV-Spiel zu bringen, im
Gegenteil. Da die Aachener Mannschaft sich mit gutem Blockspiel besser auf die
Angriffe der Gastgeberinnen einstellten, wirkte das Team um Zuspielerin Yuen
Choy und ihre Mitte des vierten Satzes für sie zum Einsatz kommende
Teamkameradin immer unsicherer.
Mit 25:18 ging der vierte Satz
deutlich verloren. Auch im Tie-Break agierte das Hamburger Team zu mutlos.
„Wir sind einfach nicht über die gesamte Partie hinweg konsequent genug.“
kommentierte von Soosten. „Immer wieder mal häufen sich Annahmefehler und wir
können uns plötzlich nicht mehr im Angriff durchsetzen.“
Einzig die Aufschläge sind
beständiges Kapital des Teams, insbesondere Valessa Ehrke sorgte für mehrere
Punktserien. „Nach Ballpunkten haben wir sowohl das Spiel gegen WiWa als auch
gegen Aachen gewonnen. Es ist also nicht so, dass wir krass abfallen. Die
anderen Teams sind nicht besser, schöpfen aber ihre Möglichkeiten zur Zeit
besser aus.“ erklärt von Soosten.
Die nun folgenden schweren Auswärtsspiele
in Detmold, Berlin, Emlichheim, Warendorf und Obernkirchen drohen das
Punktekonto von derzeit 2:6 zu verschlechtern, bevor erst am 6. Dezember das nächste
Heimspiel ansteht. Doch Helmut von Soosten ist da optimistischer: „Wenn wir
weiterhin so wie bisher gut trainieren, werden wir auch lernen, unsere Chancen
besser zu nutzen. Da sind noch Überraschungen drin!“
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
OSV: Gelungene Aufholjagd in Bonn
Bonn. Die Oststeinbeker Fans trommelten sich die
Seele aus dem Leib. Ganze 20 Mitgereiste beschallten die Halle lauter als die
etwa zweihundert Anhänger der Heimmannschaft SSF Fortuna Bonn. Die Volleyballer
des Oststeinbeker SV ließen sich von den
Anfeuerungen beflügeln und drehten das Zweitligaspiel nach 0:2-Satzrückstand
noch zu einem 3:2-Sieg.
Dabei war es in den Sätzen eins (21:25) und zwei
(25:27) schwierig, selbst als hartgesottenster OSV-Anhänger Optimismus zu
bewahren. Die Cowboys fanden einfach nicht in ihr Spiel. Immer wieder trafen die
gegnerischen Angreifer Löcher im Block-Feldabwehr-System der Oststeinbeker.
Vieles deutete auf eine Niederlage hin, aber die Anfeuerung der Fans ließ nicht
nach. Sie hatten den Glauben an einen Sieg noch nicht verloren. Im dritten Satz
platzte dann endlich der Knoten: Mit der Einwechslung von Björn
Domroese wurde die Annahme stabiler. Mirko Suhren fand wieder zur
gewohnten Angriffsstärke zurück.
Die gute Laune der OSV-Anhänger hatte sich
endlich auf das Spielfeld übertragen und sollte bis zum Schluss nicht mehr
weichen. Das Team von OSV-Coach Bernd Schlesinger bot nun eine mannschaftlich
geschlossene Leistung und gewann die Sätze drei (25:21) und vier (25:13) recht
deutlich. Eng wurde es dann noch mal im Tiebreak. Beim Stande von 14:11 für den
OSV wurden zwei Matchbälle vergeben. Doch Mittelblocker Christian Bartram
behielt kühlen Kopf und versenkte den letzten Ball zum 15:13-Endstand im
gegnerischen Feld.
Mit 4:2 Punkten aus den ersten drei Partien legte
der OSV einen ordentlichen Saisonstart hin. Trainer Bernd Schlesinger hofft für
die nächsten Spiele auf mehr Konstanz seiner Schützlinge. Denn sowohl bei
VCO-Berlin und dann zu Hause gegen Titelfavorit Moers warten zwei schwere
Brocken auf die Cowboys.
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Sie ist
die amtierende Olympiasiegerin des Jahres 2000: Die Australierin Natalie Cook.
Seit dieser Saison spielt die 28jährige mit einer neuen Partnerin, Nicole
Sanderson. Und das überaus erfolgreich: Momentan steht das australische Duo auf
Rang vier des aktuellen World Rankings. Wir sprachen mit "Nat" über
Australien, den Partnerwechsel und Olympia 2004 in Athen.
Kannst
Du uns etwas über die Beach-Szene in Australien erzählen?
Nach den Olympischen Spielen in Sydney 2000 am Bondai Beach, verfielen alle
dem Charme des Beach-Volleyball. Der Sport und die Athleten standen auf einmal
im Rampenlicht. Das hat uns schon sehr geholfen. Wir haben aber ein großes
Problem in Australien: An unseren Stränden dürfen wir keine Courts zum Spielen
aufbauen.
Mit
welcher Begründung?
Sie glauben, dass es die Schönheit der Strände ruiniert. Wir haben mit
unserer Regierung diesbezüglich einige Probleme. Wir haben in der Stadt ein
paar Trainingsplätze errichtet. Aber es ist durch seltsam: Wir haben die schönsten
Strände auf der Welt, und dürfen dort nicht spielen. Immer mehr Leute haben an
dem Sport Interesse und wollen selbst spielen.
Gibt es
in Australien viele Teams?
Wir haben eine nationale Tour mit im Moment fünf Turnieren mit jeweils 34
Teams. Wir haben da schon einige Teams. Bei den Herren sind die Top 24 recht
stark, bei den Damen leider nur die Top 4. Wir haben auch eine gute Jugendförderung,
Beach-Volleyball wird in den Schulen angeboten. Im Moment sieht es mit den
australischen Teams noch nicht so gut aus, aber das kommt ja vielleicht noch in
der Zukunft. Auf der Worldtour haben wir drei Damenteams im Main Draw und ein
Herrenteam jeweils in der Qualifikation und im Hauptfeld. Das ist schon nicht
schlecht.
Warum
hast Du im vergangenen Jahr die Partnerin gewechselt?
Ich war sehr traurig, Kerri (Pottharst) wollte eine Familie gründen. Sie ist
38 und ich 28 Jahre alt. Sie möchte gerne ein Kind bekommen, da hatte ich keine
Wahl. Ich habe mich für Nicole Sanderson entschieden, wir spielen seit ungefähr
März 2003 zusammen. Und es funktioniert ja ganz gut.
Wie
waren Deine Ziele vor dieser Saison?
Wir wollten die Saison unter den Top 8 beenden. Im Moment klettern wir ja
stetig in der Rangliste hoch. Zu Beginn der Saison hatten wir Rang 16, das ist
natürlich hart, wenn Du im Vorjahr die Nummer 3 weltweit warst. Im nächsten
Jahr wollen wir dann die Top 4 angreifen, und natürlich dann zu den Olympischen
Spielen in Athen und da gut abschneiden.
Welches
deutsche Team wird Deiner Meinung nach die Qualifikation für Olympia schaffen?
Ihr habt sehr starke deutsche Teams, da waren wir ehrlich gesagt etwas überrascht.
Die sind alle so groß. Bis auf Ahmann/Vollmer, aber die machen eine prima
Abwehrarbeit. Aber guck Dir Behar/Shelda und andere Topteams an, die sind alle
nicht groß. Claasen/Deister sind natürlich „riesig“. Qualifizieren werden
sich auf jeden Fall Stephie und Okka. Beim zweiten Teams wird´s schon schwer:
Ahmann/Vollmer sind sehr gut, keine Ahnung.
Welche
Erwartungen hast Du an die Olympischen Spiele 2004?
Ich setze mich da immer selbst unter Druck. Wir sind ja die Titelverteidiger.
Ich möchte gut spielen und natürlich im Finale stehen. Und dann noch gewinnen.
Wir werden dort alles geben, was wir haben. Stolz wäre ich aber auch schon,
wenn wir das Halbfinale erreichen würden. Das liegt natürlich an den
Zuschauern, der Auslosung und am Volleyball-Gott. Alles kann passieren. In
Sydney hatten wir 10.000 Australier hinter uns, und das hat uns unglaublich
geholfen.
Warum
gibt es diesen großen Unterschied zwischen südamerikanischen und europäischen
Teams?
Die Brasilianer sind ja schon seit langen Jahren dabei. Sie wachsen geradezu
auf dem Strand auf. In Rio gibt es Volleyballcourts so weit Du gucken kannst,
jeder spielt. Das gibt´s sonst nur in Kalifornien. Gerade die US-Teams sind im
Moment mit McPeak/Youngs und Walsh/May sehr stark. Letztere sind noch sehr jung
und talentiert, sie spielen glaube ich, seit sie zwei Jahre alt sind. Das ist
der Unterschied zu Europa. Das Wetter ist hier nicht gut, man kann nicht spontan
einfach mal Beach-Volleyball spielen. Europa holt allerdings schnell auf. Sie
bereiten sich im Winter in anderen Ländern vor. Die europäischen Veranstalter
müssten noch mehr investieren: Man braucht Geld und Events um den Sport weiter
zu pushen. Vor allem das Fernsehen fehlt allgemein. Ausschnitte aus einem Finale
zu zeigen bringt da nicht viel.
Wir
danken Dir für dieses Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg!
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Braugold:
Es sind noch Plätze frei
Fünf
Tage vor Beginn der Damen-Bundesliga präsentierte gestern die
Volleyball-Mannschaft des TuS Braugold Erfurt das neue Trikot für die Saison
und zog schon einmal vorab Bilanz.
Dabei
wurden vor allem die - teilweise ernüchternden - 13 Vorbereitungsspiele, wie
auch die Jagd nach Sponsoren ausgewertet. Probleme lassen sich im spielerischen
Bereich vermuten oder sind gar offensichtlich. Acht von 13 Testspielen gingen zu
Gunsten der gegnerischen Teams aus und offenbarten viele Schwächen der
Rot-Blauen aus Thüringens Landeshauptstadt.
Trotzdem
gewann Trainer Marek Buchholz den Niederlagen positive Seiten ab: "Wir
haben erstmals gegen europäische Top-Teams gespielt und dabei viele Erfahrungen
gesammelt", verwies er auf das Turnier am vergangenen Wochenende im
polnischen Kalisz, als eine amtierende Europameisterin auf der anderen Seite des
Netzes stand.
Auf der
Suche nach potenziellen Geldgebern stieß man auf große Probleme. Bei Braugold
ist man sich aber einig, dass der Ausflug in die Bundesliga kein kurzes
Intermezzo werden soll. Dazu beitragen will auch die Marke "Original Thüringer
Qualität", die ihr Engagement zugesichert hat, aber auf dem Trikot noch
nicht vertreten ist. Neu ist das Logo der Sparkasse Mittelthüringen auf der Rückseite
der Dresse. Trotzdem klafft noch eine Lücke im 200 000-Euro-Etat. Um diese zu
schließen, hofft Vorstand Michael Panse auf weitere Zusagen von Sponsoren. Die
Gespräche sind noch in vollem Gange. Auf der Erfurter Spielkleidung gibt es
jedenfalls noch genügend freie Plätze.
Am
Samstag (19.30 Uhr) wird die neue Saison gleich mit dem Derby gegen Suhl eröffnet.
Die Nachfrage nach den Eintrittskarten ist enorm. Die Halle wird aus allen Nähten
platzen. Von erbitterter Rivalität zwischen den erfolgreichen Thüringer Stützpunkten
will aber in Erfurt niemand sprechen: "Ohne Suhl wären wir nicht da, wo
wir sind. Und umgekehrt ist es sicher genauso", sagte Braugolds Manager
Thomas Recknagel. Vom Konkurrenzkampf der vergangenen Jahre hätten beide Teams
profitiert.
Während
für Suhl der Klassenerhalt das Minimalziel ist, wäre er für Erfurt ein großer
Erfolg.
Jan
Hollitzer
| Deutschland - Volksstimme Magdeburg |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Dieckmann/Reckermann
Medaillen-Kandidaten bei Beach-WM
Hamburg - Die Vize-Europameister Markus Dieckmann und Jonas Reckermann wollen bei den Beach-Volleyball-Weltmeisterschaften Brasilianer und Amerikaner das Fürchten lehren. Trotz des Heimvorteils der weltbesten «Strandwühler» an der Copacabana von Rio de Janeiro zählt das deutsche Topteam aus Moers zu den heißen Medaillenkandidaten.
«So wie die Bronzemedaille von Ahmann/Hager in Sydney eine Sensation war, so normal wäre eine Medaille für Dieckmann/Reckermann in Brasilien», sagt Hinnerk Femerling, Beachwart des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) vor Beginn des Turniers.
Die Rheinländer haben sich in dieser Saison in die Weltelite geschmettert und sind an Position vier gesetzt, auch wenn sie alle vier erreichten Endspiele verloren haben. Die zweiten Plätze bei den deutschen Meisterschaften, der EM und zwei Turnieren der Weltserie bewerten die Nationalspieler aber als großen Fortschritt in ihrer Karriere. «Wenn unsere Serie in Rio anhält, würden wir uns bestimmt nicht beklagen», meint Reckermann, der mit seinem Partner das Olympia-Ticket schon gebucht hat. «Wenn sie sich nicht verletzen, sind sie dabei», bestätigt Femerling.
Mit großem Abstand führen Dieckmann/Reckermann die interne Rangliste des DVV vor den anderen Nationalteams an. Bruder Christoph Dieckmann hat mit Andreas Scheuerpflug (beide Berlin) derzeit die besten Chancen auf den zweiten Startplatz in Athen. Nach einer langwierigen Hüftverletzung von Jörg Ahmann (Fellbach) kommt das erfolgreichste deutsche Beach-Duo nicht mehr in Schwung, auch wenn Axel Hager (Hamburg) besser denn je in Form ist. Als viertes Team sind David Klemperer/Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen) für die WM nominiert.
Als frisch gebackene Europameisterinnen haben Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) ihr Saisonziel bereits erfüllt. In Rio, wo sie sich bestens nach ihrem wochenlangen Wintertraining auskennen, wollen die Norddeutschen ihren Abstand in der Olympia-Qualifikation vor Susanne Lahme/Danja Müsch (Düren) und Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) ausbauen. Wegen des hohen Preisgeldes von je 400 000 Dollar bei Männern und Frauen zählen die Punkte gleich dreifach. Als Vierte haben sich Judith Deister/Helke Claasen (Düren/Leverkusen) qualifiziert.
Erstmals
dauert eine WM auf Wunsch des Fernsehsenders TV Globo zwei Wochen. Die Popularität
von Beach-Volleyball ist im Land des Hallen-Weltmeisters so groß, dass alle
Spiele live übertragen werden. Am Dienstag beginnen die 48 Frauen-Teams in
Gruppenspielen, eine Woche später starten die Männer.
Britta Körber
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Dresden.
Die DSC-Volleyballerinnen sind schon kribbelig, denn am Sonnabend fällt der
Startschuss in die neue Bundesliga-Saison. Zum Auftakt empfängt der Fünfte des
letzten Jahres 17 Uhr die Roten Raben Vilsbiburg in der Sporthalle an der
Bodenbacher Straße. Gestern präsentierte sich das komplette Team mit Trainer
Arnd Ludwig und Co-Trainerin Barbara Makowska in der Sportarena am Altmarkt den
Fans. Trotz kühler Temperaturen boten die DSC-Spielerinnen auch vor den Toren
der Sportarena ihre Ballkünste, lenkten die Aufmerksamkeit der Vorübergehenden
auf sich. Kapitän Beatrice Dömeland: "Wir haben uns gut auf die Saison
vorbereitet und in den letzten Wochen auch im Umland ein wenig die Werbetrommel
für unseren Sport gerührt. Wir hoffen, dass wir damit noch mehr Zuschauer in
die Halle ziehen können. Auf jeden Fall freuen wir uns, dass es endlich
losgeht."
Und
Neuzugang Anna Barnak, die mit ihrer frischen und herzlichen Art wohl die Herzen
der Anhänger schon im Sturm erobert hat, meinte: "Die Fans sind unsere
siebente Frau." Auf die Unterstützung von außen baut Trainer Arnd Ludwig
ebenso und er hofft, dass mit den beiden Neuen Anna Barnak und Jana Vavrova auch
der "Stimmungskick" auf dem Feld kommt. Und der Coach verrät, was er
von seinem Team erwartet: "Mindestens Platz drei. Wir wollen versuchen,
alle Heimspiele zu gewinnen. Wenn wir überhaupt verlieren, dann in Zukunft nur
noch auswärts", fügte er augenzwinkernd hinzu.
Allerdings
muss er wahrscheinlich gleich beim ersten Heimauftritt auf zwei wichtige Stützen
der Mannschaft verzichten. Grit Müller plagt sich seit dem Wochenende wieder
mit Rückenproblemen, darf bis morgen gar nicht trainieren. Und Jana Vavrova,
die sich nach ihrem Muskelfaserriss im Oberschenkel noch in der Aufbauphase
befand, hatte zuletzt ebenfalls wieder Schmerzen.
Genauso
wichtig wie der sportliche Erfolg ist die wirtschaftliche Basis. Und die scheint
auch für die neue Saison gesichert. Gestern unterschrieben die Vertreter der
vier Hauptsponsoren - Stadtsparkasse, Feldschlößchen, Drewag und Brau und
Brunnen - ihre Verträge für die neue Saison. DSC-Pressesprecher Bernhard
Obenaus: "Wir planen mit einem Gesamtetat von etwa 750.000 Euro, haben noch
ein Loch von reichlich 40.000 Euro. Doch wir hoffen, dass wir das bald schließen
können."
Und die
Macher haben sich für die neue Saison einiges einfallen lassen. So wird jeder
Heimspieltag den Namen einer Spielerin tragen und von einem Sponsor präsentiert.
Am Sonnabend können sich die Fans auf den "Sparkassen-Beatrice-Dömeland-Spieltag"
freuen. Dabei haben alle Mädchen und Frauen mit den Namen Beatrice freien
Eintritt. Ohnehin hat der Verein die Eintrittspreise gesenkt, die Karten für
Heimspiele kosten jetzt nur noch 6 Euro bzw. 4 Euro (ermäßigt).
Astrid
Hofmann
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Sie
schimpfen, klagen und ärgern sich
Zweitliga-Volleyballer
kassieren bittere Auswärtsschlappen.
Hildesheim/Giesen
(cen). Zwei Partien, zwei verschiedene Orte - doch die Reaktionen der Verlierer
waren genau gleich. Sowohl die Zweitligavolleyballer des MTV 48 Hildesheim (1:3
in Königs Wusterhausen) als auch die Nachbarn vom TSV Giesen (2:3 gegen
Ludwigslust) ärgerten sich maßlos über ihre mäßigen Leistungen. Sie
schimpften, klagten und versuchten herauszufinden, warum alle Mannschaftsteile
an diesem dritten Spieltag kollektiv versagt hatten.
Der
Spielplangestalter hat sich für diese Saison etwas ganz Besonderes einfallen
lassen: Nach dem Motto "erst darf Giesen, dann kommt Hildesheim" tritt
das Team 48 immer gegen die Mannschaft an, die es am Spieltag zuvor mit dem TSV
zu tun hatte. Dass dabei mitunter Hoffnungen geweckt werden, die sich nicht erfüllen
lassen, haben die Hildesheimer in Königs Wusterhausen schmerzhaft erfahren.
Die
Netzhoppers hatten zwar am Vorwochenende in Giesen mit 3:2 die Oberhand
behalten, waren dabei nur mit viel Glück um eine Niederlage herumgekommen. Doch
der Eindruck, dass es sich bei Königs Wusterhausen womöglich um einen
Kontrahenten handeln könnte, der mit ein wenig Nachdruck geradezu selbstverständlich
bezwungen wird - dieser Eindruck hatte getrogen.
Statt
dessen präsentierten sich die Hausherren sehr zum Leidwesen der Gäste aus
Hildesheim als kompakte Einheit. Die 48er waren in den 71 Spielminuten völlig
chancenlos. Schon nach zwei Minuten hatte sich das Debakel angedeutet: Der
Defensivabteilung des MTV unterliefen gleich bei den ersten Aufschlägen der
Netzhoppers drei leichte Fehler. Da nützte es auch nichts, dass Libero Kai Bode
wider Erwarten doch im Aufgebot stand.
Viele
Flüchtigkeitsfehler beim TSV
Wer
nicht auf den eigenen Trainer hört, darf sich nicht beschweren, wenn am Ende
nichts Zählbares herauskommt. Giesens Coach Zeljko Popovic hatte praktisch während
des gesamten Spiels gegen die Volley Tigers Ludwigslust (die Partie fand in
Schwerin statt) versucht, seine Abwehrspieler besser auf die Diagonalangriffe
des Gegners einzustellen - vergeblich.
So
fuhren die Gastgeber Punkt für Punkt ein. Hinzu kamen in einer über weite
Phasen nicht besonders ansehnlichen Begegnung zahlreiche Flüchtigkeitsfehler
auf Seiten des TSV. Das Fehlen vom Mittelblocker Mario Große Banholt tat ein Übriges.
"Eigentlich
müssten wir gegen eine Mannschaft wie Ludwigslust mit 3:0 gewinnen",
klagte Popovic nach dem Abpfiff. Aber er hoffe, dass dies den 48ern am kommenden
Sonntag gelingen werde. Denn für die Zweitligakontrahenten gibt es Giesen und
Hildesheim in diesem Jahr bekanntlich nur im Doppelpack. So steht am vierten
Spieltag die Partie zwischen dem MTV und Ludwigslust an. Der TSV fährt zum
Aufsteiger SSF Fortuna Bonn.
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Müller und Vavrova fallen wohl beim Liga-Auftakt aus
Die Stammsechs stellt sich quasi von allein auf. Arnd Ludwig kann zum Auftakt der Bundesliga am Wochenende alles andere als aus dem Vollen schöpfen. Dem Coach des Dresd-ner SC stehen eh nur zehn Volleyballerinnen zur Verfügung, und von denen kommen zwei nicht für die Anfangsformation in Frage. „Grit Müller und Jana Vavrova bringe ich höchstens, um der einen oder anderen Spielerin eine Pause zu geben“, betont er. Und auch nur dann, wenn der Arzt sagt, dass es geht. Der Trainer nennt das „kalkuliertes Risiko“. Er denkt nicht nur an die erste Partie, sondern an die Saison.
Seine Problemfälle heißen Grit Müller und Jana Vavrova. Die 19-jährige Müller plagt sich nach einem Bandscheibenvorfall immer wieder mit Rückenproblemen herum. „Ich kann nichts machen, bin bis Mittwoch krankgeschrieben“, erklärt die Universalspielerin. Die neun Jahre ältere Mittelblockerin Vavrova laboriert noch an den Folgen eines Muskelfaserrisses. „Ich habe zu viele Schmerzen, muss die Behandlung fortsetzen, will spielen, kann aber wahrscheinlich nicht. Das ist frustrierend für mich“, gibt die Pragerin zu, die im Sommer von Hamburg nach Dresden wechselte.
Es gab gestern aber auch noch gute Nachrichten für den DSC. In der Sportarena am Altmarkt unterzeichneten Jürgen Flückschuh von der Stadtsparkasse, Jürgen Eschment von der Drewag, Heinz-Dieter Lande von Feldschlößchen und Andrea Lottmann von Margonbrunnen die Sponsorenverträge. „Am Sonnabend beginnen wir die Saison mit dem Sparkassen-Beatrice-Dömeland-Spieltag“, sagte DSC-Vorstand Torsten Uhlig. Das Kreditinstitut präsentiere die Begegnung gegen die Roten Raben Vilsbiburg um 17 Uhr in der Mehrzweck-Sporthalle an der Bodenbacher Straße. „Alle, die Beatrice oder ‚Micki‘ heißen, haben freien Eintritt.“ Uhlig hofft wie der Trainer und alle Spielerinnen auf viele Zuschauer. Die Volleyballerinnen brauchen sie schließlich bei der dünnen Personaldecke als siebente Frau. (SZ/sw)
Karten zum Preis von 4 (ermäßigt) und 6 Euro gibt es in den drei Vorverkaufsstellen Sportarena am Altmarkt, Sachsenforum in Gorbitz und Vereinszentrum der Stadtsparkasse Dresden am Fetscherplatz.
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Sven Anton: Mit fünf Siegen in Meisterrunde
Düren.
Was nützt der schöne 3:0-Auswärtssieg zum Auftakt der Bundesligasaison bei VV
Leipzig, wenn die Volleyballer von Evivo Düren das Heimspiel am Samstag gegen
Bad Saulgau vergeigen?
Eine Antwort gibt Sven Anton, der Spielführer und Co-Trainer: «Wenn wir die ersten fünf Partien gewinnen, haben wir Platz 6, der zur Meisterrunde berechtigt, sicher.» Denn am Wochenende spielten einige Teams für die Mannen von Trainer Bernd Werscheck.
Beispielsweise Saulgau. Die Sechs von Volleyball-Legende Burkhard Sude bezwang Unterhaching, wie Düren ein Kandidat für die Meisterrunde. Für Goswin Caro, Evivos Pressesprecher, keine Überraschung: «Ich bin froh, dass Saulgau zu uns kommt. Es ist schwer, dort zu gewinnen.» Unterhaching muss darüber hinaus die Abgänge von Sebastian Prüsener, Mikko Esko und Michael Mayer kompensieren, scheint schwächer zu sein.
Dass Bayer Wuppertal in Mendig gewonnen hat, lässt in Düren auch keine Trauer aufkommen: «Wenn du deine Heimspiele nicht gewinnst, wird es schwer, die Meisterrunde zu erreichen», rechnet Caro vor.
Da aber
auch der VfB Friedrichshafen in der Sporthalle des Burgau-Gymnasiums antritt,
muss Evivo auf jeden Fall den einen oder anderen Auswärtssieg landen.
Beispielsweise am ersten November-Wochenende in Essen.
Für Goswin Caro wird die Partie beim Aufsteiger kein Selbstläufer: «Vorsicht,
wenn dort 1000 Zuschauer ihr Team anfeuern, dann bekommst du in dieser Halle
Probleme.» Siehe Markranstädt, das 0:3 im Duell der Neulinge verlor, auch weil
die Ostdeutschen die Westdeutschen erheblich unterschätzten.
Und deshalb warnt auch Sven Anton: «Eigentlich leisten wir uns ja jede Saison ein Moers, aber gerade in der Quali-Runde darf uns das nicht passieren.» So nützen die zwei Punkte nicht viel, wenn Evivo gegen vermeintlich leichte Gegner patzen sollte.
Die Zähler sind mit Blick auf die kommenden Aufgaben aber Gold wert, gerade auch, damit das Nervenkostüm von Heriberto Quero und Diego Gutierrez vor dem ersten Match in eigener Halle nicht überstrapaziert wird.
Franz
Sistemich
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Oststeinbeker gewinnen Fünfsatz-Krimi in Bonn
Oststeinbek - Irgendwie wird sie langsam zum Markenzeichen der Zweitbundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV - die Unbeständigkeit. Ein Musterbeispiel dafür lieferten die "Ostbek Cowboys" beim 3:2-Erfolg (21:25, 25:27, 25:11, 25:13, 15:13) bei Aufsteiger Fortuna Bonn ab.
"Da haben wir bis zur Mitte des zweiten Satzes völlig harmlos, ohne Biss und Fortüne agiert", urteilte Trainer Bernd Schlesinger. Dabei hatte der Coach seinen Spielern noch in der Kabinenbesprechung eingetrichert, dass die Partie für den weiteren Saisonverlauf richtungsweisend sei. Anfangs schien es, als sei die Botschaft nicht angekommen.
Doch zuweilen reicht schon eine kleine Änderung bei den Oststeinbekern und das Team präsentiert sich wie verwandelt. Im zweiten Satz ersetzte Bernd Schlesinger beim Spielstand von 12:17 Annahmespieler Jan Buhrmester durch Björn Domroese. "Jan hatte nicht einmal schlecht gespielt", so der Trainer. Doch Domroese kam mit den Flatteraufschlägen der Bonner noch besser zurecht. Plötzlich wirkte die Mannschaft deutlich sicherer, klappte das Aufbauspiel über Sebastian Neufeld erheblich besser.
Eine Erklärung für den sportlichen Wankelmut der Oststeinbeker könnte ihre bisweilen auftretenden Fehler-Serien sein. Patzer erunsichern nun mal. "Wir bringen uns damit selber immer wieder in Schwierigkeiten", warnte Schlesinger. So zum Beispiel, als die Oststeinbeker im zweiten Satz beim Spielstand von 25:25 zwei Bälle verbaggerten. Oder im Tiebreak, als sie einen 14:11-Vorsprung noch durch eigene Fehler zu verspielen drohten. Immerhin gelang Routinier und Mittelblocker Christian Bartram doch noch der Matchball. Ob nun Konzentrationsmängel, konditionelle Schwächen oder Unerfahrenheit die Ursache für die Aussetzer sind, "wir werden einige Zeit brauchen, um dies im Training abzustellen", so Schlesinger.
Um
so wichtiger war der Erfolg in Bonn. Zwei Zähler nach drei Spielen waren
Pflicht, vier sind ein gutes Ergebnis und sechs wären hervorragend gewesen. Mit
4:2 Punkten im Rücken haben die Oststeinbeker also den ersten Schritt in
Richtung Klassenerhalt gemacht. "Das wird schwer genug, die
Leistungsunterschiede zwischen den Teams sind nicht besonders groß", hat
der Coach festgestellt.
Manfred Schäffer
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Mittelblockerin saß an Grenze fest
Fischbek - Die Macht des Wortes: Horst Lüders, Manager der Bundesliga-Volleyballerinnen des TV Fischbek, scheint über sie zu verfügen. Andernfalls wäre Neuzugang Juliana Lavrowa wohl jetzt wieder in ihrer Heimat im kasachischen Alma Ata. Ob sie dann bis zum Saisonstart am kommenden Sonntag gegen den BVC 68 Berlin rechtzeitig noch nach Hamburg gekommen wäre, stände in den Sternen. Der Saisonauftakt beginnt um 15 Uhr in der Sporthalle Süderelbe.
Auf dem Weg nach Hamburg war die Mittelblockerin über Amsterdam geflogen. Doch die Grenzbeamten dort wollten die Nationalspielerin nicht weiter lassen. "Sie hatte nur ein Visum für eine einmalige Einreise nach Deutschland", sagte Horst Lüders. Dies Visum hatte die Spielerin aber schon Ende August "genutzt", als sie für ein paar Tage in Hamburg war und beim TV Fischbek trainierte. Dabei übersahen alle Beteiligten die Einschränkung im Visa-Vermerk.
"Juliana war schön völlig verzweifelt", sagte Manager Horst Lüders. Ein Anruf wurde ihr gestattet. Sie rief ihren Ehemann in Alma Ata an, der sich sofort mit Fischbeks Spielertrainerin Marina Chuxeeva in Verbindung setzte und die wiederum Horst Lüders alarmierte.
Der Manager telefonierte umgehend mit den holländischen Grenzpolizisten und konnte sie dazu überreden, seine Volleyballerin Juliana Lavrowa doch weiter reisen zu lassen. "Daran hätte ich fast nicht geglaubt", sagte Horst Lüders erleichtert.
So
konnte die Kasachin doch noch mit zum Vorbereitungsturnier nach Bottrop reisen,
wo der Bundesligist aus Fischbek unter anderem im Wettstreit mit der
Liga-Konkurrenz aus Dresden und Suhl den dritten Platz belegten. "Man
konnte aber schon sehen, dass uns Juliana deutlich weiter bringen wird",
zeigte sich der Manager angetan von der Leistung der Mittelblockerin.
masch
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Dienstag. 07. Oktober 2003 |
Jork: Wechseln war kaum möglich
Zweite Niederlage für Frauen des TuS Jork
Jork - Bei den Regionalliga-Volleyballerinnen des TuS Jork gibt es "Mutter-Sharing". Nein, nicht ein Kind teilt sich zwei Mütter, sondern Trainer Torsten Bluhm kann immer abwechselnd nur eine seiner beiden im Team befindlichen Mütter, Libera Sabine Schulz-Cordes oder Außenangreiferin Manja Langschwager, mit zum Auswärtsspiel nehmen. Die andere muss Kinder hüten.
So fehlte bei der 0:3-Niederlage (24:26, 23:25, 17:25) bei der VG Leschede/Spelle diesmal Sabine Schulz-Cordes. Für sie rückte Nachwuchstalent Corinna Krome in die Abwehr. Doch so fehlte den Jorkerinnen eine Wechselmöglichkeit auf der Außenposition. "Eine Spielerin mehr zum Wechseln wäre gut gewesen", so Torsten Bluhm. Dann hätte Manja Langschwager auch eine Pause machen können. Die Außenangreiferin hatte sich beim Aufwärmen das Knie verdreht, hielt aber tapfer durch und spielte dabei richtig gut. Von ihrer Einsatzbereitschaft ließen sich die Mitspielerinnen anstecken, die aber im dritten Satz ihre Konzentration zunehmend verloren.
Bitter:
Die Jorkerinnen sind mit 0:4 Zählern gestartet. Nächstes Wochenende steht der
Auswärtsauftritt bei Angstgegner VfB Oldenburg auf dem Programm.
masch
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel