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| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
Ahmann/Vollmer
sorgen für Überraschung!
Beach-WM 2003: 2:0 über China
Andrea Ahmann/Jana Vollmer haben für die erste große Überraschung bei der BEach-WM 2003 in Rio de Janeiro gesorgt: Das DVV-Duo siegte in seinem zweiten Gruppenspiel mit 2:0 (29-27, 21-16) über die zweifachen World Tour Gewinnerinnen Tian Jia-Wang Fei aus China und sicherte sich damit vorzeitig den Einzug in die nächste Runde. Heute finden zudem noch die dritten Vorrundenspiele aller vier in Brasilien antretenden deutschen Frauen-Duos statt.
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
TV-Tipp:
Kathy Radzuweit bei tv.nrw
2002 sorgte Kathy Radzuweit mit freizügigen Fotos für Aufsehen, 2003 mit sportlicher Klasse. Bei der Europameisterschaft in der Türkei, wo die deutschen Volleyballerinnen mit dem Gewinn der Bronzemedaille zur Weltspitze aufrückten, wurde sie als beste Blockerin des Turniers ausgezeichnet.
Vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison spricht Moderator Werner Hansch mit der Vorzeige-Athletin über ihre Erfahrungen mit Hochglanz und Tiefschlägen.
Sendeplatz: Donnerstag, 09.10.03, 21.00 Uhr
bei tv.nrw
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
Aachen
will zwei weitere Punkte bejubeln
Nachdem am vergangenen Samstag beim CVJM Hamburg im dritten Saisonspiel endlich der erste Sieg gefeiert werden konnte, wollen die Damen der Alemannia nun auch vor eigenem Publikum im dritten Heimspiel der Saison die ersten Punkte auf der Habenseite verbuchen. Am kommenden Sonntag, 12.10.2003, 15.00 Uhr, in der Sporthalle der Montessori-Gesamtschule will man gegen die Mannschaft des 1. VC Parchim zwei weitere Punkte bejubeln. Dies sollte mit dem gewonnen Selbstbewusstsein im Bereich des Möglichen liegen.
Für die sehr junge Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern, die fünf Abgänge verkraften musste, ist es nach drei Heimspielen in Folge das erste Auswärtsspiel der noch jungen Saison. Bundesstützpunkttrainer Dirk Groß stehen insgesamt 13 Spielerinnen zur Verfügung, die allesamt noch Schülerinnen sind. Die Mannschaft aus der Nähe von Schwerin macht mit durchschnittlich knapp 182 cm Körperlänge (die größte Spielerin misst 191 cm) ihrem Trainer alle Ehre. Mit einem Altersdurchschnitt von gerade einmal 17,15 Jahren (die jüngsten Spielerinnen sind 16, die ältesten 19 Jahre alt) sind sie durchschnittlich mehr als 10 Jahre jünger als die Aachenerinnen. Der Großteil der Parchimer Spielerinnen kommt aus der eigenen Jugend, allerdings sind im Team vier Spielerinnen, die bereits vergangene Saison Bundesligaluft geschnuppert haben; drei Spielerinnen haben schon Länderspielerfahrung gesammelt.
Letzte Saison beendeten die Mädchen aus Parchim die Saison als Siebte. Zur Zeit belegen sie mit 2:4 Punkten auf Grund des besseren Satzverhältnisses (6:7) den 7. Platz, die Aachenerinnen (5:8) belegen mit ebenfalls 2:4 Punkten den 9. Tabellenplatz.
Die Parchimerinnen sind – wie auch Aachen – mit zwei Niederlagen und einem Sieg in die Saison gestartet. Am ersten Spieltag verloren sie knapp mit 2:3 gegen den bisher als einzige Mannschaft ungeschlagenen Tabellenführer USC Münster II. Am zweiten Spieltag verloren sie mit 1:3 gegen Aufsteiger WiWa Hamburg. Allerdings haben auch die Mädels vom 1. VC Parchim – wie auch Aachen - letztes Wochenende ihren ersten Saisonsieg eingefahren (3:1 gegen den Aufsteiger Köpenicker SC).
Diese Konstellation verspricht also am Sonntag
ein spannendes Spiel, das die Alemanninnen mit der lautstarken Unterstützung
ihrer Fans für sich entscheiden wollen. Schließlich will endlich den treuen
Anhängern auch zu Hause die ersten beiden Punkte präsentieren.
Bina Rollersbroich
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
Beach
WM 2003 der Damen - Der Mittwoch
Ahmann/Vollmer sind Gruppensieger
Andrea Ahmann und Jana Vollmer haben im dritten
Spiel den dritten Sieg verbuchen können. Nach Siegen gegen Rii Seike-Yamakawa
(Japan) und Tian Jia-Wang Fei (China) siegten Andi und Jana auch in ihrem
dritten Match der Gruppe D gegen das japanische Duo Tokuno-Kusuhara mit 21:19
und 22:20. Damit sicherten sich die beiden den ersten Rang in ihrer Gruppe.
Auch die drei Nationalteams Lahme/Müsch, Claasen/Deister und Pohl/Rau haben die Runde der letzten 32 erreicht. Souverän als Gruppenerste haben Susanne Lahme und Danja Müsch die Poolplays beendet. Nach ihren zwei Siegen am Dienstag gegen Boileau-Morin (Kanada) und Arvaniti-Koutroumanidou (Griechenland), strichen sie auch in ihrem letzten Spiel der Gruppe K zwei Punkte ein. Allerdings sind ihre Gegnerinnen Nikolaidou-Tsiartsiani aus Griechenland wie schon in den Matches zuvor nicht angetreten.
Zwei Siege und eine Niederlage auf dem Konto haben hingegen Stephanie Pohl und Okka Rau. Nach einem Sieg gegen Alcon-Cati Pol aus Spanien und einer Niederlage gegen Larrea Peraza-Fernandez Grasset aus Kuba, siegten die Europameisterinnen im letzten Spiel gegen Dumont-Martin aus Kanada mit 21:19, 09:21 und 15:10. Damit belegen Stephie und Okka aufgrund des besseren Satzverhältnisses Rang zwei im Pool L und stehen somit ebenfalls in der Runde der letzten 32.
Eine bittere Niederlage setzte es für Helke
Claasen und Judith Deister im letzten Spiel der Gruppe J. Das deutsche
Nationalteam verlor knapp in drei Sätzen gegen Sfyri-Karadassiou aus
Griechenland mit 21:14, 20:22 und 16:18. Trotz zweier Niederlagen haben sich
Helke und Judith Rang zwei in der Gruppe sichern können - ausschlaggebend für
das Erreichen der nächsten Runde war das bessere Satz- und Punktverhältnis
gegenüber Naidoo-Willand aus Südafrika.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
DSC: Minimalziel lautet Platz drei
Dresden. Das Warten der Volleyball-Fans hat am
Sonnabend ein Ende. Nach der Europameisterschaft in der Türkei, bei der die
deutschen Damen Bronze gewannen, geht es nun wieder im Bundesliga-Alltag um
Punkte. Zum Auftakt erwarten die DSC-Damen um 17 Uhr in der Sporthalle
Bodenbacher Straße die Roten Raben Vilsbiburg. Gleich ein harter Brocken und
eine echte Standortbestimmung. Immerhin hat sich der DSC in diesem Jahr einiges
vorgenommen.
Vorstandschef Wolfgang Söllner formuliert das
Ziel so: "Nach unserem Lehrjahr mit dem fünften Platz soll die Mannschaft
in dieser Saison ihr Gesellenstück abliefern, um im kommenden Jahr dann das
Meisterstück zu fabrizieren." Heißt im Klartext: Mindestens Platz drei
soll in der Meisterschaft herausspringen, ein Jahr später wird der Titel
erwartet. Und Trainer Arnd Ludwig hofft, dass sein Team auch im Pokal möglichst
weit kommt, am besten die Endrunde erreicht. Im Achtelfinale wartet wieder
einmal Schwerin, doch Ludwig glaubt: "Das war zwar unser Angstgegner, aber
in diesem Jahr sind sie zu knacken."
Mag manchem die Zielstellung vielleicht zu hoch gegriffen sein, Wolfgang Söllner erklärt, warum im letzten Jahr manches schief lief: "Wir wollten der jungen Mannschaft keinen Druck machen, haben Platz fünf ausgegeben. Das war ein Fehler, weil sich manche Spielerinnen mit schlechten Spielen zufrieden gegeben haben, sich dahinter verstecken konnten, weil man ja im Plan lag. Eigentlich steckte mehr Potenzial im Team. Und nur wer sich höhere Ziele auf die Fahne schreibt, wird diese auch erreichen. Und eine Medaille ist mit unserer Mannschaft auf jeden Fall drin."
Dabei hofft nicht nur die neue Spielführerin
Beatrice Dömeland, die die Kapitänsbinde von Peggy Küttner übernahm, auf
einen Qualitätssprung der jungen Spielerinnen: "Sie müssen in dieser
Saison mehr Verantwortung übernehmen." Damit sich alle Damen auch noch
mehr mit ihrem Verein identifizieren, werden neue Wege beschritten und jede
Spielerin übernahm eine spezielle Aufgabe für das Umfeld. Zum Beispiel knüpft
Kerstin Tzscherlich die Kontakte zum Fan-Club "Blaues Wunder", Grit Müller
ist für das Internet verantwortlich, Heike Beier für Öffentlichkeitsarbeit,
Corina Ssuschke für Merchandising, Anna Barnak für den VIP-Bereich oder Jana
Vavrova für die Anzugsordnung der Mannschaft.
Und die Vereinsverantwortlichen haben sich einen Kopf gemacht, wie das Umfeld auch ohne finanziellen Mehraufwand zu verbessern ist. Denn das weiterhin ein Sparzwang herrscht, war in den letzten Monaten am Personalabbau in einigen Bereichen zu sehen. "Wir haben bisher rund 25.000 Euro eingespart", so Schatzmeister Jörn Zacher, dem am geplanten Etat von 750.000 Euro trotzdem noch rund 40.000 Euro fehlen. Dennoch hat sich der DSC entschlossen, die Eintrittspreise zu senken, um den deutlichen Zuschauerschwund in der letzten Saison zu stoppen.
Die Mannschaft selbst rührte mit ihren
Auftritten in kleinen Gemeinden des Umlandes für den Volleyballsport kräftig
die Werbetrommel. Zudem soll die neue Cheerleader-Gruppe der Magic Devils, die
bisher beim DSC-Fußball schon für Stimmung sorgte, jetzt auch den DSC-Damen
einheizen. Mit Thommy Oelsner, bekannt von den Dresdner Eislöwen, wurde ein
neuer zweiter Hallensprecher engagiert, der den Part von Volker Grochau übernimmt.
Um mehr Nähe zu den Anhängern zu schaffen, gibt es immer montags nach
Heimspielen im Feldschlößchen-Stammhaus eine Fan-Runde, bei der auch
Spielerinnen Rede und Antwort stehen.
Nun hoffen alle, dass die Mannschaft am Sonnabend
mit einem Sieg gleich den richtigen Start erwischt. Kapitän Beatrice Dömeland:
"Natürlich ist am ersten Spieltag die Nervosität besonders groß, deshalb
brauchen wir gerade da die lautstarke Unterstützung unserer Fans. Wir wollen
dafür sorgen, dass der Funke von der Mannschaft auf die Ränge überspringt,
denn eine ruhige Halle, wie es letztes Jahr zu erleben war, frustriert uns als
Spielerinnen und wirkt bedrückend. Gerade wenn es mal nicht läuft, kann das
Anfeuern von außen unheimlich helfen."
Astrid Hofmann
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
VCM:
Zuschauer-Rekord und erster Sieg?
Markranstädt. Träume sind erlaubt. Von einem
großen Volleyball-Spiel, vom ersten Bundesliga-Sieg, von einer Rekordkulisse.
Morgen Abend (19.30 Uhr, Stadthalle) gegen MAOAM Mendig will Aufsteiger VC
Markranstädt vieles anders und alles besser machen als beim 0:3 in Essen.
Ausgewertet und abgehakt sei die Auftaktpleite, versichert Darko Despotovic.
"Wir werden mit einer ganz anderen Einstellung reingehen", sagt der
Trainer, "und wenn wir unser Potenzial abrufen, stehen die Chancen 50 zu
50."
Fit, heiß, locker und konzentriert sei das Team
zwar auch bei Mitaufsteiger Essen gewesen, aber leider nur bis zum Anpfiff.
"Wir waren uns zu sicher, haben den Gegner unterschätzt", so
Despotovic. Beim morgigen Kontrahenten ist das nicht zu befürchten. Mendig, im
Vorjahr Sechster, unterlag zum Saisonstart Vizemeister Wuppertal nur 2:3.
"Die sind noch stärker geworden, das wird ganz schwer", weiß
VCM-Manager Michael Nickeleit und hofft dennoch auf die ersten Punkte: "Im
Training war bei uns viel mehr Feuer drin, außerdem werden wir auf einigen
Positionen umstellen."
So dürfte Eric Koreng ("Essen war ein
Ausrutscher") diesmal von Beginn an zuspielen, auch Angreifer Bruno Maric
soll in die Anfangsformation rücken. Der 32-jährige Bosnier hat seine
Rippenprellung fast überwunden. "Bruno ist zwar noch weit von seiner
Bestform entfernt, aber wir brauchen seine Erfahrung", meint Despotovic,
"die Jungs vertrauen ihm, können sich an ihm orientieren." Der Coach
bricht zudem mit einer alten Gewohnheit: "Wir werden erstmals am Spieltag
nicht trainieren, damit alle ausgeruht in die Halle kommen. Vielleicht bringt es
ja was."
Der Vorverkauf lief so gut wie nie zuvor.
Nickeleit ist zuversichtlich, dass der alte Zuschauerrekord (800 vor zwei Jahren
gegen Bad Saulgau) bei der Bundesliga-Heimpremiere fällt: "1000 Fans wären
fantastisch." Mehr hatte Ortsrivale VV Leipzig, der am Sonntag bei
Mendig-Bezwinger Wuppertal antreten muss, beim Auftakt-0:3 gegen Düren auch
nicht. Schadenfreude? Nickeleit verneint: "Wir haben selber genug Probleme.
Aber die Stimmung ist sehr kämpferisch."
Steffen Enigk
| Deutschland - Die Welt |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
Aberglaube
spielt in Fischbek keine Rolle
Die Zahl 13, sagt Horst Lüders, sei für ihn
eine Zahl wie jede andere auch. Und weil der Manager der Volleyball-Frauen des
TV Fischbek Hamburg offenbar nicht abergläubisch ist, blickt er der am Sonntag
mit dem Heimspiel gegen Berlin-BVC 68 (15 Uhr, Neumoorstück) beginnenden Saison
zuversichtlich entgegen - obwohl es seine 13. Spielzeit beim derzeitigen
Bundesligisten ist, und das Motto in diesem Jahr eher "Zurück in die
Vergangenheit" als "Zurück in die Zukunft" lautet.
Nachdem der bisherige Hauptsponsor Phoenix AG
sein Engagement in der vergangenen Spielzeit für beendet erklärt hatte, tritt
das Team wieder unter dem alten Vereinsnamen in der deutschen Elite-Liga an. Mit
einer Ausnahme, wie Lüders erklärt: "Hamburg wird jetzt genannt. Wir
wollen damit einen größeren Bezug zur Stadt herstellen. Als Dank für die
Unterstützung." Wie genau diese aussehen wird, darüber hält sich Lüders
jedoch noch bedeckt. Nur so viel mag er sagen: "Die Gespräche laufen schon
seit Wochen."
Aus dem Saisonziel indes macht Lüders kein
Geheimnis: "Wir wollen zwischen Platz fünf und acht landen. Weiter oben
werden wir wohl nicht mitspielen können, aber sicher auch nicht gegen den
Abstieg kämpfen." Schließlich musste der Kader nach dem Verlust von
Phoenix sowie der HEW als Sponsoren auf zehn Spielerinnen verkleinert werden.
Immerhin konnte Nationalspielerin Christina Benecke gehalten werden, die vor
kurzem mit der DVV-Auswahl Bronze bei der Europameisterschaft gewann. Marina
Cukseeva fungiert offiziell als Spielertrainerin, weil der Sportliche Leiter
Johnny de Westreicher keine Lizenz besitzt.
Aus der Mannschaft, die in der vergangenen Saison
überraschend den dritten Platz belegte, sind weiterhin Zuspielerin Elena
Keldibekova de Westreicher, Kerstin Ahlke, Nicole Fetting, Lidiya Shumakova und
Sabine Verwilt-Jungclaus dabei.
Markus Tischler
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
Im Testspiel gegen den niederländischen
Ehrendivisionär Orion Doetinchem setzte sich Volleyball-Zweitligist Moerser SC
gestern Abend im Sportzentrum Rheinkamp mit 3:1 (25:18, 25:20, 24:26, 25:21)
durch und zeigte dabei eine insgesamt gute Vorstellung. Anschließend einigten
sich beide Teams noch auf einen fünften Satz, den die Gäste mit 25:23 knapp für
sich entschieden.
Mit dem Spiel seines Teams zeigte sich MSC-Coach
Igor Arbutina hochzufrieden. In solchen Partien, so der Trainer, zeige die
Mannschaft ihr wahres Gesicht und ihr vorhandenes Können. In den
Meisterschaftsspielen scheint der Druck dagegen für sein Team augenscheinlich
noch zu groß zu sein.
Das mit zwei holländischen Nationalspielern und
einem Zusteller aus den USA angetretene Team aus Doetinchem wurde von den
Moersern über weite Strecken recht gut beherrscht.
(woja)
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
Westphal
feiert Jubilaum: 100 Spiele als WSU-Coach
Warendorf. Niels Westphal saß am 29. August 1999 das erste Mal als verantwortlicher Trainer auf der Bank der Volleyballerinnen der Warendorfer SU. Seitdem sind nun über vier Jahre vergangen, so dass sich der 28-Jährige am Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. VC Parchim zum 100. Mal dort niederlassen wird.
90 Spiele in der Regionalliga und Zweiten Bundesliga und neun Spiele im Rahmen des Pokalwettbewerbs des Westdeutschen Volleyball-Verbandes hat Westphal bisher als Trainer bestritten, davon hat die WSU 72 Mal das Spielfeld als Sieger verlassen. Eine Bilanz, die sich durchaus sehen lassen kann. Zu Beginn meines Engagements in Warendorf hatten wir eine im Durchschnitt sehr alte Mannschaft, von der bis heute nur Kapitänin Petra Vieth (früher Reßing) übrig geblieben ist. Den Verjüngungsprozess haben wir vor allem in den ersten drei Jahren durchgeführt. Dennoch konnten wir unsere Leistungen konstant halten und dann sogar nach einem dritten (2000) und einem zweiten Platz (2001) in der Regionalliga als Meister im Jahre 2002 in die Zweite Bundesliga aufsteigen. Dass wir uns dann sofort mit einem vierten Platz etablieren konnten, war natürlich sensationell.
Momentan steht die Mannschaft auf dem dritten Platz mit 4:2 Punkten. Am vergangenen Wochenende hatte die WSU mit 1:3 das Nachsehen gegen die außer Konkurrenz mitspielende Juniorinnen-Nationalmannschaft. Das ist Deutschlands Volleyball-Nachwuchs, sie werden nächstes Jahr in der Ersten Bundesliga mitspielen und trainieren dafür natürlich schon jetzt täglich. Wer das Spiel gesehen hat, hat das enorme Potenzial dieser Mannschaft gesehen, erklärt Westphal.
Aber auch die WSU hat sich einiges vorgenommen.
Neben der Wiedergutmachung beim Heimspiel gegen Parchim am Samstag um 16 Uhr,
muss die WSU am Sonntag noch beim Vorjahresmeister SCU Emlichheim antreten.
Vielleicht gelingt der WSU ja nicht nur ein Sieg im Jubiläumsspiel ihres
Trainers, sondern auch das Kunststück, gegen Emlichheim das Spiel offen zu
gestalten und vielleicht sogar zu gewinnen. Dann könnte sich Niels Westphal
sich nicht nur über eine Festsetzung im oberen Tabellendrittel der Zweiten
Bundesliga, sondern auch über die Siege Nummer 73 und möglicherweise 74
freuen.
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
braunschweig - Sie haben keine Chance, doch die
wollen sie nutzen: Als erster Gegner des USC Münster in der neuen
Bundesliga-Saison wird am Sonntag der Aufsteiger USC Braunschweig am Berg Fidel
gastieren.
Und da werden dann zwei Welten aufeinander
treffen: Hier der USC Münster, Vizemeister, Zweiter im Pokal,
Europapokalteilnehmer und sowieso Rekordmeister. Auf der anderen Seite der USC
Braunschweig, erst übers Nachrückverfahren der 2. Bundesliga Nord überhaupt
an die Erstliga-Lizenz gekommen, und nach einhelliger Meinung der Experten der
designierte Prügelknabe der Liga.
Timo Schröder heißt der Mann, der das
Unternehmen Titanic in Braunschweig als Trainer steuert. Er wird sich nach einer
Siegquote von knapp unter 75 Prozent in der abgelaufenen Zweitliga-Saison 02/03
nun genau wie seine Mannschaft ans Verlieren gewöhnen müssen.
Das weiß er, und daraus macht er keinen Hehl.
"Wir sind nominell das schwächste Team", sagt der Lehrer offen
heraus. Aber man muss ein Ziel haben, und das ist bei den Niedersachsen klar
umrissen: "Wir wollen", formuliert Schröder, "nicht Letzter
werden!"
Schon dieses Vorhaben scheint eine "Mission
impossible", eine unlösbare Aufgabe, zu sein. "Es wird eine sehr
steinige Saison werden und sie wird vor allem psychisch sehr hart", weiß
der 34-jährige Trainer. Das alles sei in Klub und Abteilung besprochen worden,
bevor sich die Braunschweiger dazu entschlossen, das Angebot der Deutschen
Volleyball Liga (DVL) eines Erstliga-Startplatzes anzunehmen. "In Gesprächen
ist das immer leicht gesagt, dass das schon irgendwie geht. Man kann aber nie
abschätzen, ob das in der Realität dann auch so funktioniert", weiß Schröder
über den Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
Den Schritt des kalkulierten Wiederabstiegs gehen
die Braunschweiger dennoch sehr bewusst. Der USC " im Übrigen beileibe
kein Namensvetter der Münsteranerinnen (das U steht in Braunschweig immer noch
für Universität) " hatte bereits als Zweitliga-Meister 2002 den Aufstieg
mangels finanzieller Potenz abgesagt, "und wenn man zwei Mal ablehnt, ist
das Kapitel Bundesliga erstmal zu", sagt Schröder.
So gehen die Niedersachsen jetzt den dornigen
Weg, rechnen mit dem Abstieg. Aber sie wollen Braunschweig für
Spitzenvolleyball sensiblisieren.
Gleichwohl ist es Schröders größte Hoffnung,
dass sein USC am Sonntag nicht völlig einbricht gegen den großen Favoriten.
Denn personell sind die Norddeutschen dem Vizemeister erheblich unterlegen.
Lediglich Elena Kiesling sammelte 2001/02 in Emlichheim Erstliga-Einsätze.
Ansonsten hat das Team um Diagonalspielerin Katharina Galland dahingehend noch
ein weiße Weste.
Zum Vergleich: Beim USC sind alleine 552 Länderspiele
(ohne Juniorinnen) im Kader vertreten. Vor diesem Hintergrund werden die Gäste
am Sonntag wohl jeden einzelnen Ballpunkt richtig feiern.
Lutz Hackmann
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
Münster - Der Volleyball-Bundesligist USC Münster
hat sein Heimspiel gegen den Aufsteiger TuS Erfurt, das auf den 26. Oktober
terminiert war, vorverlegt. Aufgrund der Top-Teams-Cup-Qualifikation des USC im
tschechischen Brünn an eben diesem Wochenende, musste im engen Terminkalender
der Bundesliga ein neues Datum gefunden werden. Gespielt wird nun am Donnerstag,
16. Oktober, um 19 Uhr in der Sporthalle Berg Fidel.
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 09. Oktober 2003 |
Beach-WM
2003: Eurosport ab heute dabei!
Deutsch-deutsches
Duell in der ersten KO-Runde
Die vier deutschen Frauen-Duos haben bei der Beach-WM in Rio de Janeiro die Pflicht erfüllt und haben die Gruppenspiele allesamt schadlos überstanden und sind in die Runde der besten 32 Teams gezogen. Dort kommt es am heutigen Donnerstag, 9.10.2003, zum deutsch-deutschen Duell zwischen Stephanie Pohl/Okka Rau und Susanne Lahme/Danja Müsch. Andrea Ahmann/Jana Vollmer treffen auf Benoit/Kuhn (SUI), Helke Claasen/Judith Deister auf die Chinesinnen Tia Jia/Wang Fei. Diese Runde wird – wie die darauf folgenden Runden auch im KO-System gespielt.
Die Auslosung für die vier deutschen Teams hätte deutlich einfacher ausgehen können, aber der ganz „dicke Brocken“ ist auch nicht dabei. Aus deutscher Sicht ist natürlich das Duell zwischen Lahme/Müsch und Pohl/Rau am interessantesten. Danja Müsch meinte dazu: „Es ist schon schade, dass wir gleich gegen ein deutsches Team spielen. Ich glaube, dass alle hätten weiterkommen können. Im Moment sind Pohl/Rau und wir gleich stark, daher steht es 50/50. Die Tagesform wird entscheiden.“
Kein leichter Gegner, aber eine gute Bilanz gegen Benoit/Kuhn. Mit diesem Gefühl gegen Ahmann/Vollmer in das Duell mit den Schweizerinnen. „„Wir haben bisher immer gut gegen Benoit/Kuhn gespielt. Trotzdem ist es hart gegen unsere Trainingspartnerinnen zu spielen, mit denen wir auch noch gut befreundet sind. Der Sieger hat dann einen verhältnismäßig einfachen Weg ins Viertelfinale“, meinte Andi Ahmann in Ausblick auf das Spiel und zu den potenziellen Folgegegnern (Yanchulovas (BUL) oder Clarke/Gerlic (AUS)).
Zunächst herrschte bei Claasen/Deister Jubel über den Gegner, denn zunächst hatten sie geglaubt, gegen Hackedahl/Torlen (NOR) spielen zu dürfen. Dann wurde aber auf Grund eines Fehlers der letzte Teil des Draws wiederholt und stattdessen Tian Jia/Wang Fei (CHN) aus der Schüssel gefischt. Der Sieger spielt dann wahrscheinlich gegen Ana Paula/Sandra (oder Riera/Jaouen FRA). Judith Deister: „Wir hätten gerne eines der deutschen Teams gehabt, aber in erster Linie sind wir froh weiter zu sein und gut gespielt zu haben. Jetzt werden wir uns einfach voll reinhängen und schauen, wie weit wir kommen.“
Zuvor hatten sich Lahme/Müsch und Ahmann/Vollmer ungeschlagen den Gruppensieg gesichert. Ahmann/Vollmer schlugen in ihrem letzten Spiel Tokuno/Kusuhara (JPN) mit 2:0, Nikolaidou-Tsiartsiani (GRE) traten auch gegen Lahme/Müsch nicht an und verloren kampflos. Pohl/Rau siegten zwar in ihrem letzten Gruppenspiel gegen Dumont-Martin (CAN) mit 2:1, doch der Satzverlust bedeutete „nur“ Platz zwei in der Gruppe. Ähnliches galt auch für Claasen/Deister, die ihr letztes Gruppenspiel gegen Sfyri/Karadassiou (GRE) mit 1:2 verloren, aber dennoch Platz zwei in der Gruppe belegten.
Ab heute steigt Eurosport in die Berichterstattung von der Beach-WM ein. Dabei sind viele Live-Sendungen geplant. Den Anfang macht der europäische Sender um 16.00 Uhr. Die Spiele mit deutscher Beteiligung am heutigen Donnerstag, 9. Oktober (deutscher Zeit):
Ahmann/Vollmer vs.
Benoit/Kuhn (SUI) um 17:00 Uhr
Pohl/Rau vs. Lahme/Müsch um 20:00 Uhr
Claasen/Deister vs. Tai Jia/Wang Fei (CHN) um 21:00 Uhr
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel