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| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Sonntag. 12. Oktober 2003 |
Kerri
Walsh und Misty May sind ihrer Favoritenrollen gerecht geworden und haben als
erstes Team bei der Beach WM 2003 der Damen das Finale erreicht. In einem
spannenden Match bei anhaltendem Regen setzten sie sich knapp in drei Sätzen
gegen Natalie Cook und Nicole Sanderson aus Australien mit 19:21, 21:19 und
18:16 durch. Im entscheidenden Durchgang mussten sie dabei zwei Matchbälle
gegen sich abwehren und konnten ihrerseits den zweiten zum Sieg nutzen. Sicher
sind ihnen damit zumindest 40.000 Us-Dollar. Leider war auch bei diesem
Halbfinale seitens des Publikums kein Stimmung auf dem Center Court.
Behar/Shelda
komplettieren Endspiel
Nachdem
sich bereits die US-Amerikanerinnen Kerri Walsh und Misty May für das Finale
der Weltmeisterschaft qualifizieren konnten, haben dies nun auch Adriana Behar/Shelda
geschafft. Vor heimischem Publikum ließen die Brasilianerinnen ihren
US-Konkurrentinnen Jordan/Davis in 40 Minuten Spielzeit keine Chance. Bereits im
ersten Satz zogen die Titelverteidigerinnen schnell mit 6:1 in Führung, die
sich stetig halten konnten. Ihren dritten Satzball nutzten sie zum 21:16. Zwar
konnten die US-Spielerinnen im zweiten Satz noch bis zum 9:9 mithalten, doch
Behar/Shelda nutzten ihre Chancen und gingen mit 16:13 in Front. Gleich den
ersten Matchball nutzte Adriana Brandão Behar mit einem Block zum 21:16 und
21:16 Endstand. Die an Nummer drei gesetzten Brasilianerinnen treffen somit am
Sonntag im Finale auf Walsh/May aus den USA (an 1 gesetzt).
| Deutschland - VC Markranstädt-News |
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Sonntag. 12. Oktober 2003 |
Bundesligareife
2:3 Niederlage des VC Markranstädt
Am Freitag fand er statt, der Energiespieltag des VC Markranstädt gegen MAOAM Mendig. Es war das erste Spiel vor heimischen Publikum, und in diesem Spiel war wirklich viel Energie ! Der VCM-Fan erlebte Höhen neben Tiefen... Die Mannschaft des VCM präsentierte sich im ersten Satz (25:18) dank vieler Aufgabenpunkte von ihrer besten Seite.
Der zweite (22:25) und dritte (21:25) Durchgang ging an die Mendiger, die den Zuschauer außer guten Volleyball auch deren Sponsorprodukt (MAOAM) bieten konnten. Satz Numero 4 (25:23) ging durch gemeinsame kämpferische Leistung wieder auf das Konto der Markranstädter und brachte die Halle zum beben. Im letzten und entscheidenden Satz (12:15) gingen aber die erfahreneren Spieler aus Mendig hervor und freuten sich somit letztendlich zu Recht über die 2 gewonnenen Tabellenpunkte.
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Sonntag. 12. Oktober 2003 |
Hamburg
(sal/lno). Bei den
Volleyball-Frauen des TV Fischbek Hamburg ist in der bevorstehenden
Bundesligasaison Mittelmaß angesagt. Der Dritte der letzten Serie strebt dieses
Mal lediglich eine Platzierung zwischen Rang fünf und acht an. "Mehr wird
nicht möglich sein. Aber wir werden auch nicht absteigen", sagte Manager
Horst Lüders vor der Saisonpremiere am Sonntag gegen Berlin-BVC 68 (15 Uhr)
Im
Laufe der vergangenen Spielzeit hatte Hauptsponsor Phoenix AG bereits erklärt,
das Engagement bei dem Club zu beenden. Auch die HEW sprangen ab. "Das war
nicht nur eine Lücke, die da entstanden ist. Das hat uns fast den Boden
entzogen", erklärte Lüders, der die finanzielle Unterstützung beider
Unternehmen auf zusammen 180 000 Euro bezifferte. Zwar hat der Manager die
Norddeutsche Affinerie AG und die Europäische Marketing und Finanzmanagement AG
vorerst für ein Jahr als neue Partner gewonnen, dennoch fällt der gesamte Etat
mit kalkulierten 240 000 Euro bescheiden aus.
"Damit zählen wir zu den unteren Teams der Liga", sagte Lüders. Angesichts der finanziellen Situation hatte er daher nicht nur darauf verzichtet, das Team für den CEV-Pokal zu melden, er reduzierte zudem den Kader auf zehn Spielerinnen. "Wir mussten eben auch an den Personalkosten sparen", erklärte der Manager.
Nachdem
Trainer Knut Rettig nur noch als sportlicher Berater tätig ist, wird der TVF
wie mehrfach berichtet nun von Spielertrainerin Marina Cukseeva und Johnny de
Westreicher betreut.
| Deutschland - Smash-News |
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Sonntag. 12. Oktober 2003 |
Sicher, Fehler können und dürfen überall mal passieren. Nachstehender Schnitzer auf der Titelseite des Hamburger Abendblattes macht aber auch mal wieder deutlich, wie sehr der Hamburger Leistungssport in den Medien hinter dem kommerziellen Sport von Eishockey bis Formel 1 zurückstehen muss. Da ist so eine Gedankenlosigkeit schnell passiert. Und man kann ja auch nicht alles kennen.

| Deutschland - Norderstedter Zeitung |
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Samstag. 11. Oktober 2003 |
Norderstedt - Ein Volleyball-Doppel in der Moorbekhalle: Zunächst empfangen heute um 15 Uhr die Regionalliga-Volleyball-Frauen, im Anschluss dann auch das Männerteam des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn die Gäste des Eimsbütteler TV zu Punktspielen.
Das Frauenteam muss dabei nicht nur auf Juliane Lüning, Annalena Broscheit (beide auf Kanadafahrt) und Sandra Schaper (Daumenbruch) verzichten. Auch Trainer Peter Schulz weilt im Urlaub. "Mein Co-Trainer Thomas Broscheit übernimmt die Verantwortung", so Schulz.
In
Bestbesetzung treten die VCNAL-Männer gegen den Meisterschaftsfavoriten an.
"Wir haben in der vergangenen Serie zweimal knapp verloren, der ETV ist zu
schlagen", ermuntert Spielertrainer Andreas Meinken. Eventuell kommt mit
Sebastian Meister der Zuspieler des zweiten Teams für den grippe-geschwächten
Johannes Student zum Einsatz.
masch
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Sonntag. 12. Oktober 2003 |
Nach
einer völlig missratenen Premieren-Saison wollen die Volleyballerinnen des
Berlin-Brandenburger VC 68 dieses Jahr eine andere Rolle spielen
Zehn
Jahre ist es her, da war Berlin eine Macht im deutschen Frauen-Volleyball. 1993
schaffte CJD ein bemerkenswertes und seitdem nicht wiederholtes Tripel, als das
Team um die holländische Zuspielerin Saskia van Hintum und deutsche
Nationalspielerinnen wie Maike Arlt, Grit Naumann, Constanze Radfan oder Rita Göbert
nicht nur national Meisterschaft und Pokal, sondern auch den Europacup gewann.
Dieses Erbe ist längst verbraucht. CJD wurde zu den Volley Cats, und die
brachten es nicht auf die berühmten sieben Katzen-Leben, verabschiedeten sich
stattdessen im Frühjahr 2002 mit der Vereinsinsolvenz aus dem sportlichen
Dasein.
Die
Nachfolge trat ein Randberliner Team namens VC 68 Zeuthen-Eichwalde an, das -
obwohl nur Zweitliga-Fünfter - ins Oberhaus aufsteigen durfte, weil niemand
anderer wollte. Die zumeist sehr jungen Damen mühten sich redlich gegen die
Arrivierten, aber die Resultate der Saison 2002/03 waren ernüchternd. Erst im
allerletzten Spiel gelang in der Abstiegsrunde beim VC Harlekin Augsburg mit
einem 3:2 der erste Sieg, der die Bilanz auf 2:46 Punkte und 9:71 Sätze in den
24 Begegnungen minimal verbesserte. Absteigen konnte der während der Saison
namentlich zum Berlin-Brandenburger VC 68 mutierte Verein dennoch nicht, weil
die Bundesliga von zehn auf zwölf Klubs aufgestockt wurde.
"Unsere
Voraussetzungen für das zweite Jahr in der Bundesliga sind ideal", sagt
Manager René Klaus. "Denn es kann nur besser werden." Zum Auftakt
heute beim Meisterschaftsdritten in Hamburg gilt VC 68 als krasser Außenseiter,
eine Niederlage ist wahrscheinlich. "Man kann in Hamburg verlieren, wichtig
aber ist das Wie", meint Klaus. Ähnliches gilt für die Folgepartien gegen
Meister SSV Ulm (H), Schwerin (A), Dresden (H), Vilsbiburg (A) und Leverkusen
(H). Erst danach kommen die Duelle mit Mannschaften, mit denen man sich auf
Augenhöhe wähnen kann: Augsburg, Erfurt, Braunschweig und Suhl. "Wir
wollen aber schon in der ersten Saisonhälfte punkten", gibt Rene Klaus
vor.
Geschehen
soll das mit weitgehend neuem Personal. Zuspielerin Adina Hinze ist in die
Schweiz gewechselt, Hella Jurich und Antje Röder wollen beim USC Münster
vorwiegend Beachvolleyball spielen, Doreen Brutschin und Mareike Zienert sind
noch auf der Suche nach ihrer sportlichen Zukunft. Dieses Quintett der
Leistungsträgerinnen wird nun durch eine Nord-Ost-Achse am Netz ersetzt. Von
der norwegischen Nationalspielerin Eydis Dalen (24), den beiden Lettinnen Olga
Potalujewa (24) und Julia Lebedewa (23) erwartet Trainer Markus Weber Druck und
Variabilität am Netz. Für den kreativen Part ist die Ungarin Kristina Bognar
als Zuspielerin zuständig.
Neue
Heimspielstätte des Vereins ist das Berliner Sportforum - ein Bekenntnis zur
Hauptstadt, das sich in Existenz sichernden Fördergeldern auszahlt.
"Sportlich ist die Mannschaft in einem anderen Zustand als vor Jahresfrist.
Unser Hauptziel ist es, auf jeden Fall vor den drei Aufsteigern zu bleiben. Das
heißt aber nicht, dass wir uns nach oben irgendwelche Grenzen setzen",
erwartet Weber.
Klaus
Weise
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel