| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
VfB Friedrichshafen siegt im Auftaktspiel
FRIEDRICHSHAFEN - Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen sind mit einem Sieg in die Saison gestartet. Am Samstagabend besiegte das Team von Trainer Stelian Moculescu den VV Humann Essen mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:14). Dabei musste Friedrichshafen auf Kapitän Bogdan Jalowietzki verzichten, der erst vor einigen Tagen am Knie operiert worden war. Das Spiel gegen den Aufsteiger, das mit dem sonnigen Herbstwetter und dem Fußball-Länderspiel konkurrierte, lockte 500 Zuschauer in die Bodensee-Sporthalle. Nach nervösem Beginn, fanden die Häfler immer besser ins Spiel. Zwar lagen sie im zweiten Satz phasenweise in Rückstand, der Sieg war dennoch zu keiner Zeit gefährdet.
Am kommenden Wochenende muss der VfB
Friedrichshafen gleich zweimal ran: Freitag bei VC Markranstädt, Sonntag bei
den Volley Dogs in Berlin.
VfB
Friedrichshafen-VV Humann Essen 3-0
(25:21, 25:22, 25:14), Dauer: 70 Minuten
| Hamburg - VG WiWa-News |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Niendorfer
Landesligistinnen gewinnen WiWa-Herbst-Turnier
Letzlich entschied die Satzdifferenz über den
Turniersieg beim erstmals ausgerichteten
Herbst-Turnier der VG WiWa Hamburg: Sowohl die niedersächsichen
Bezirkligisten des TSV Meckelfeld, die Vertreterinnen der Mecklenburgischen
Verbandsliga vom SV Rövershagen als auch die Hamburger Landesligisten
des Niendorfer TSV verzeichneten jeweils nur eine Niederlage bei
drei Siegen. Ein gewonnener Satz mehr reichte Niendorf zum knappen Gesamtsieg
und schob Rövershagen nur auf Platz 2 und Meckelfeld auf den kurzen
Podiumsplatz. Den jungen Landesligisten aus Hummelsbüttel gelang mit einem
Sieg über das sieglose WiWa-Bezirksliga-Team Rang 4.
Trotz ferienbedingter Herbstpause in fast allen
norddeutschen Landesverbänden konnte nur der
TSV Meckelfeld in Bestbesetzung antreten. Zum Leid
der übrigen Trainer fehlten in allen Teams wichtige Spielerinnen. Während
Rövershagen eine Außenangreiferin als Zuspielerin einsetzten musste, glänzten
bei den Hamburger Teams diverse Mittelblockerinnen durch Abwesenheit.
Trotzdem konnten die in Ausbildung befindlichen anwesenden B-Trainer
aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen ein munteres
Turnier verfolgen. Die spannendesten Ballwechsel spielten Meckelfeld
im Spiel gegen Rövershagen (23:25 und 26:28) sowie im Tie-Break gegen
Niendorf (15:13).
Die freundliche Grundstimmung des harmonisch
verlaufenen Turniers wurde nur dadurch
getrübt, dass die Hallenheizung nicht heizte und die Duschen ebenfalls
nur zur Kühlung dienen konnten. Als präventiver Beitrag zur Dämpfung
der Gesundheitskosten ist der Behörde für Bildung und Sport, sowie den
mittlerweile in Mitverantwortung befindlichen Schulen dringend empfohlen die
geduldeten Temperaturen in der Halle nach oben zu verschieben. Ein Temperaturfeld
von 16°-18°C bei ansonsten einsetzender Kühlung durch Umluft, ist
verantwortungslos.
Von allen teilnehmenden Teams wurde positiv
hervorgehoben, dass der Turnierbeitrag mit 10
Euro bei gestellten Getränken und Mittagsbuffet in Selbstversorgung,
eine gute Idee ist, sich von überteuerten Turnieren zu Saisonbeginn
mit 30 Euro Startgeld und mehr abzugrenzen. Es geht eben auch anders.
Übersicht:
| Team |
Punkte |
Sätze |
Ballpunkte |
| 1.
Niendorfer TSV |
6:2 |
7:3
(+4) |
216:176
(+40) |
| 2.
SV Rövershagen 47 |
6:2
|
7:4
(+3) |
234:205
(+29) |
| 3.
TV Meckelfeld |
6:2
|
6:3
(+3) |
203:175
(+28) |
| 4.
Hummelsbütteler SV |
2:8
|
3:6
(-3) |
153:193
(-40) |
| 5.
VG WiWa |
0:8
|
1:8
(-7) |
156:213
(-57) |
| International - DVV-News |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Walsh/May
(USA) gewinnen Goldmedaille
2:0 über Titelverteidigerinnen – Bronze
für Cook/Sanderson!
Misty May und Kerri Walsh (USA) heißen die neuen Beach-Weltmeisterinnen. Die US-Girls siegten bei der Beach-WM in Rio de Janeiro gegen die einheimischen Titelverteidigerinnen Adriana Behar/Shelda mit 2:0 (21-19, 21-19) und verhinderten gleichzeitig den WM-Hattrick der beiden Brasilianerinnen. Die Bronzemedaille sicherten sich Olympiasiegerin Natalie Cook mit ihrer neuen Partnerin Nicole Sanderson durch ein 2:0 (21-16, 21-17) über Jenny Jordan/Annett Davis (USA).
Bei Nieselregen setzte sich am Ende die größere Power der beiden Amerikanerinnen durch. Diese hatten bereits in der laufenden Saison mit zahlreichen Turniersiegen zu den Favoritinnen auf die WM-Krone gezählt und galten nach dem Viertelfinale-Aus von Ana Paula/Sandra Pires, den Weltranglisten-1. aus Brasilien, als Top-Favorit. Im Halbfinale standen sie jedoch gegen Cook/Sanderson auch kurz vor dem Ausscheiden, doch zwei Matchbälle konnten abgewehrt werden. Behar/Shelda gehen damit seit langer Zeit ohne Turniersieg im Jahr aus.
Ab Dienstag, 14. Oktober, beginnt nun die
Männer-WM in Rio. Dort tragen Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (beide Moerser
SC), Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (beide VC Olympia Berlin), Jörg
Ahmann/Axel Hager (SV Fellbach/Eimsbütteler TV) und David Klemperer/Niklas
Rademacher (MTV 48 Hildesheim/TSV Giesen) die Hoffnungen des DVV auf noch
bessere Platzierungen als bei den Frauen.
Eurosport zeigt in der nacht zum Montag
(23.45-00.45 Uhr) eine Zusammenfassung des Finals und am Montag eine
Wiederholung (13.00-14.00 Uhr).
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Düren
über Kampf zum Sieg gegen Saulgau
Zu einer abwechslungsreichen, stellenweise dramatischen Partie kam es am Samstagabend vor rund 1000 Zuschauern in der Dürener Burgau-Halle: ebenso wie Düren war Bad Saulgau am ersten Spieltag siegreich gestartet und wollte nun (Saulgau-Trainer Sude hernach: "Wir wollten hier gewinnen!") seinen 2. Sieg. Saulgau begann stark, musste sich dann aber in einem vor allem in der Schlussphase hart umkämpften Spiel geschlagen geben. (Düren Saulgau 3-1, 21-25, 25-18-22-22)
Nachden ersten beiden Sätzen (Düren hatte am Ende des ersten Satzes durch die Auswechslung von Bulst - dafür kam Dick - seine Annahmeprobleme weitgehend bereinigt und damit im 2. Satz für den Ausgleich gesorgt) kam es im 3. Satz beim Stande von 10-10 zu einer Vorentscheidung: Düren´s neuer Diagonalspieler Quero hatte mit einem wuchtigen Schlag Zumach´s Ringfinger an der linken Hand ausgekugelt. Durcheinander bei Saulgau und in der Folge ein 13-16 Rückstand.
Bei 21-20 hatte sich Saulgau zwar wieder herangekämpft, doch dann schickte der ansonsten gut aufgelegte Saulgauer Zuspieler McKay seinen Außenangreifer Muise auf der Position 4 dreimal hintereinander gegen den starken (Malte Holschen!) Dürener Doppelblock und - ließ ihn scheitern. Auch für den 23. Punkt sorgte der Dürener Block. Im vierten Satz konnte Saulgau nach einem 7-11 Rückstand bei 16-15 in Führung gehen und bei 20-18 sogar noch einen Zweipunkte-Vorsprung erarbeiten. Düren egalisierte aber bei 21-21 und profitierte dann von einem bösen Saulgauer Missverständnis, als ein leichter Lob zwischen McKay und Kasprcak auf den Boden fiel und zur 22-21 Führung sorgte. Ein Angriffsfehler von Saulgau´s Sperfeld (erneut starker Dürener Block) führte zum 23-21 und ein stark verunsichertes Schiedsgericht und hochkochende Emotionen sorgten schließlich für die vorentscheidene 24-21 Führung: die Linienrichter hatten dem 1. Schiedsrichter konträre "Touché" Signale mit den entsprechenden Entscheidungen gegeben und für ein Patt gesorgt - bis schließlich der 2. Schiedsrichter zu neuen Erkenntnissen kam und für die definitive Entscheidung sorgte.
Düren´s Trainer Bernd Werschek (s. Bild) befand hernach, dass es "eine dramatische und kämpferische Partie" mit "einigen Problemen in der Annahme" und einer "anzuerkennenden guten Leistung der Saulgauer" war. Allerdings: "Bei uns gibt´s verständlicherweise noch Abstimmungsprobleme, wir haben unser Potential noch nicht ausgeschöpft und heute nur über Kampf ins Spiel gefunden. Quero hat heute nur angedeutet was er wirklich kann, an dem wird die Bundesliga noch ihren Spaß haben." Burkhard Sude (s. Photo) zeigte sich einigermaßen reserviert ("wir haben ganz ordentlich gespielt") und meinte, dass "meine Mannschaft ihre Stärke in der Abwehr wegen der doch stark gewöhnungsbedürftigen Halle nicht ganz ausspielen konnte. Außerdem hat uns die Verletzung von Zumach doch irritiert - ich habe nicht so viele Wechselmöglichkeiten."
Und - bezogen auf die Schlussphase im 4. Satz: "Bei uns fällt normalerweise kein Ball auf den Boden - da werd ich zum Stier!" Besonders interessierte Zuschauer in Düren waren Michi Mayer und Miko Esko, die vom nahen Maaseik herübergekommen waren. Mayer zum Spielausgang: "Düren hat ein wenig glücklich, aber letztlich doch verdient gewonnen. Sie konnten ihre Annahme stabilisieren. Die können sich noch steigern - alle ein wenig nervös heute."
Bleibt noch zu bemerken. dass
eine gnadenlose Dürener Trommeltruppe während der ersten beiden Sätze nicht
nur Sude und seine Spieler während der Auszeiten vom Spielfeldrand weg zur
Grundlinie trieb sondern auch den Auftritt der neuen Dürener Cheerleader
versaubeutelte: der Lärm der Trommler übertönte die Musik aus den
Lautsprechern und ließ die Mädels nur etwas hilflos mit den Pompoms wedeln.
Außer Rand und Band auch ein Lokalreporter von "Radio Rur", der in
der hitzigen Phase im 4. Satz erregt dem Saulgauer Muise anging, im letzten
Augenblick aber von einem besonnenen Dürener Photoreporter zurückgehalten
wurde.
Jürgen
Sabarz
| International - www.yahoo.de |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Spanischer
Beach-Volleyballer vor Ertrinken gerettet
Rio de Janeiro - Der spanische Beach-Volleyballer
Javier Bosma ist zwei Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro
fast im Atlantischen Ozean ertrunken.
Der 33-Jährige war zusammen mit dem
argentinischen Weltmeister Alejo Condé trotz schlechten Wetters und hoher
Brandung an der Copacabana baden gegangen.
Conde konnte an Land schwimmen und holte Hilfe
für Bosma, den die gefährliche Strömung mitgerissen hatte. Ein
Rettungshubschrauber fischte den auf Teneriffa lebenden Profi aus dem Meer.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
1.
VC Parchim trumpft auswärts auf
Parchim
Die junge Mannschaft des 1. VC Parchim kam gestern Nacht mit zwei
Auswärtssiegen in der 2. Bundesliga von der langen Fahrt aus Aachen und
Warendorf zurück nach Mecklenburg. Am Sonnabend im vorgezogenen Spiel gegen die
Warendorfer SU lagen die Parchimerinnen schon mit einem Satz zurück (22:25),
drehten aber ab dem zweiten den Spieß um. Im Schnelldurchgang (25:16, 25:10)
erkämpfte das Team die Satzführung und machte mit einem 25:21 im vierten
Durchgang den ersten Auswärtserfolg der Saison perfekt.
Gestern
Nachmittag trafen die VC-Frauen auf eine starke Aachener Mannschaft und das vor
einer beachtlichen Kulisse von 450 Fans. Wieder zeigten die Gäste ein gutes
Aufschlagspiel, eine verbesserte Blockarbeit und starke Nerven. Beim Stand von
23:23 im ersten Durchgang bewies die Truppe um Bundesstützpunkttrainer Dirk
Groß Selbstbewusstsein und erreichte den Satzgewinn. Aus dem zweiten Satz ging
der 1. VCP als klarer Gewinner hervor (25:17) und den dritten Streich beendete
das Team wie den ersten Abschnitt mit 25:23.
"In
Aachen war es ganz schön eng, aber die Spielerinnen haben hervorragend
gekämpft, besser als in den drei Spielen zuvor", freute sich der Coach der
Mecklenburgerinnen. Jetzt geht es darum, diese Leistung für die nächsten
Heimaufgaben im Oktober gegen den Detmolder TV und den VC Olympia Berlin zu
konservieren.
Thomas
Zenker
Warendorfer
SU - 1.VC Parchim 1:3 (-22, 16-, 10-, 21-), Spielzeit: 78 min., Z.: 300.
Aachen - 1. VC Parchim 0:3 (23, 17, 23). Spielzeit: 64 min., Z.: 450.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Tigers:
Nicht vernichtend, aber ernüchternd
Hildesheim/Ludwigslust Die Volley Tigers Ludwigslust brauchten sich mit ihrer Leistung beim MTV Hildesheim zwar nicht zu verstecken. Es reichte aber am gestrigen Nachmittag nicht, um gegen die hoch gehandelten Niedersachsen als Sieger vom Feld zu gehen. Nach 105 Spielminuten stand die 1:3-Niederlage fest. Aus Sicht von Tigers-Trainer Ingo Achtelik war durchaus mehr möglich. "Wenn wir unsere Chancen im zweiten Satz genutzt hätten, wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre."
Nach
gewonnenem ersten Duchgang, in dem die Lindenstädter an ihre zuletzt guten
Vorstellungen anknüpfen konnten, lagen sie mit 21:19 vorne, hatten
anschließend sogar Satzball. Sie konnten diesen nicht nutzen und mussten durch
ein 26:28 den Ausgleich hinnehmen. Gerade in der entscheidenden Phase schlichen
sich zu viele individuelle Fehler ein, führten verunglückte Annahmen zu
direkten Punkten. Die Sätze drei und vier gingen mit jeweils 25:20 relativ
deutlich an den Gastgeber. Die Tigers versuchten zwar, das Spiel mit
kämpferischen Mitteln noch zu drehen, "es fehlte aber der letzte Tick, der
die Jungs noch gegen Oststeinbek und besonders gegen Giesen ausgezeichnet
hat", so Achtelik.
Das soll
am kommenden Wochenende (18. Oktober, 16.30 Uhr) auf alle Fälle wieder ganz
anders sein. Gegen Fortuna Kyritz präsentieren sich die Lindenstädter erstmals
in dieser Saison in heimischer Ludwigsluster Halle.
MTV
Hildesheim - VT Ludwigslust 3:1 (-21, 26, 20, 20). Spielzeit: 105 Minuten.
Thomas
Willmann
| International - Tiroler Tageszeitung |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Sartoretti
und Glinka Europas Spieler des Jahres
Ehrung
bei der Wiener Rathaus-Gala.
Wien (APA) - Der 32-jährige Italiener Andrea Sartoretti bzw. die 25-jährige Polin Malgorzata Glinka sind Europas Volleyballer des Jahres und standen deshalb im Rahmen der (heutigen) Gala im Wiener Rathaus, bei der auch die Auslosung für die kommende Champions League vorgenommen wurde, im Mittelpunkt einer Ehrung.
Sartoretti, der nach Stationen in Ravenna, Modena, Montichiari und Cueno seit zwei Saisonen für Trentino spielt, absolvierte bisher 293 Länderspiele. Mit Italien holte der 1,94 m-Mann 1998 den WM-Titel, gewann zwei Olympia-Medaillen (Silber 1996, Bronze 2000), zwei EM-Titel (1999 und 2003) sowie je vier Mal die World League und den Champions Cup.
Die 1,91
m große Glinka führte Polen bei der diesjährigen Europameisterschaft in
Ankara zum ersten EM-Titel und wurde dabei auch als beste Scorerin
ausgezeichnet. Seit 1999 spielt die gebürtige Warschauerin in Italien, wo sie
2001 mit Vicenza den CEV-Cup gewann. Derzeit spielt die knapp 100-fache
Teamspielerin für Novara.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Volleyball-Präsident
Moser über die Chancen der Randsportart in Berlin
Volleyball-Meister
SC Charlottenburg schlägt heute (15 Uhr Sömmeringhalle) zum Saison-Heimstart
gegen Lokalrivale Volley Dogs auf. Mit den Frauen des Berlin-Brandenburger VC 68
bestreitet das dritte Berliner Bundesliga-Team den Auftakt heute in Hamburg. Die
Berliner Morgenpost sprach mit Götz Moser (64), Präsident des Berliner und
Vizepräsident des deutschen Volleyball-Verbandes, über die Chancen der
Randsportart und das öffentliche Interesse.
Berliner Morgenpost: Herr
Moser, der SCC ist immerhin deutscher Meister. Trotzdem hat er noch immer keinen
Hauptsponsor.
Götz Moser: Wir
haben in Berlin das Problem, dass den so genannten Anschlusssportarten die
Medienpräsenz fehlt. Von Fernsehübertragungen sind wir in der Bundesliga weit
entfernt, besonders bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Hätte Eurosport
nicht übertragen, wäre sogar die Europameisterschaft an Deutschland
vorbeigelaufen, obwohl sie ja hier stattgefunden hat.
Das
könnte heißen, dass ohne Fernsehen Volleyball nicht wahrgenommen wird.
Man kann sogar sagen: Was nicht im Fernsehen war, hat quasi nicht
stattgefunden. Bei der Frauen-EM in der Türkei bekam ich vom Weltverband die
mündliche Zusage, dass Deutschland eine Wildcard für den Weltcup kriegt.
Später wollte man davon nichts mehr wissen und gab den Italienern das Ticket,
weil die den Weltcup live im TV zeigen und wir nicht. Das war eine Verbeugung
vor dem Fernsehen.
Was muss
hier anders werden?
Wir brauchen mehr Event-Charakter. Beim Beachvolleyball rennen uns die Leute
die Türen ein.
Aber
Zuschauer kommen nur, wenn die sportliche Leistung stimmt.
Ganz genau. Zunächst muss vom Sport selbst etwas kommen. Sehen Sie sich den
SCC an. Wenn die gegen Friedrichshafen spielen oder im Europapokal gute
Leistungen bringen, ist die Halle voll. Das belohnt das Publikum dann auch.
Der RBB
überträgt die Heimspiele des SCC in der Champions League zeitversetzt. Ist das
ein erstes positives Zeichen?
Der RBB hat sich ausgezeichnet verhalten. Sie geben dem Verein eine Chance,
es ist ein Anfang. Aber auch hier möchte ich klar sagen: Damit mehr daraus
wird, muss die Leistung stimmen. Und die Einschaltquote muss gut sein.
Mit dem
SCC gehört ein Berliner Team zur nationalen Spitze. Bei den Frauen sieht es
düster aus.
Wir haben es über Jahre nicht geschafft, an die großen Erfolge von CJD und
Volley Cats anzuknüpfen. Vier ehemalige Berlinerinnen spielen in der
Nationalmannschaft, die bei der EM Bronze gewann. Hätten wir es geschafft,
diese zu halten, hätten wir den Stamm der Nationalmannschaft hier.
Genug
Talente gibt es in Berlin?
Ja. Wir bringen immer wieder gute Spielerinnen heraus, die dann in ganz
Deutschland spielen, nur nicht in Berlin. Das ist besonders traurig.
Was
erwarten Sie von den drei Berliner Teams in dieser Saison?
Der SCC ist in der Lage, einen Titel zu holen. Bei den Volley Dogs und VC 68
geht es nur darum, die Klasse zu halten.
Sebastian
Schlichting
| Deutschland - Netzeitung |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Beach-Duo
Pohl und Rau sucht «Siegergen»
Als
bei der Beachvolleyball-WM die Medaillen verteilt wurden, waren Okka Rau und
Stephanie Pohl schon wieder zurück in Deutschland. Doch das Duo zog ein
positives Fazit.
Der
Refrain des Popsongs, der überlaut aus den Lautsprechern auf dem Center Court
an der Copacabana dröhnte, war wie eine Prophezeiung: «Only the strong survive»,
hieß die sich immer wiederholende Textzeile. Am Ende ist es so gewesen, wie es
sich immer wieder zuträgt, wenn sich die besten Beachvolleyballerinnen der Welt
treffen, um große Turniere auszutragen. Brasilien und die USA waren im Finale
unter sich.
Die
Weltmeister von 1999 und 2001, Adriana Behar und Shelda Bede im Heimspiel gegen
die Herausforderer Misty May und Kerry Walsh – keine Paarung, mit der die
Zocker vom Zuckerhut auf exorbitante Quoten gekommen wären. Mit May/Walsh hat
sich schließlich im brasilianischen Dauerregen das Duo durchgesetzt, das die
Saison mit einer an Perfektion grenzenden Dominanz beherrscht hat. Der Lohn für
das 2.0 (21:19, 21:19) im Finale war nicht nur den wichtigsten Titel des Jahres,
sondern auch 60.000 Dollar Preisgeld.
Drei von
vier Grand Slams haben die Kalifornierinnen für sich entschieden, nur in Berlin
mussten sie die Brasilianerinnen Ana Paule und Sandra Pires vorbeiziehen lassen.
Auf der heimischen Profitour erschmetterten sie gar einen Rekord von 39 zu null
Siegen, eine makellose Bilanz, die es noch nie gegeben hat, seit in den USA im
Sand nach harten Dollars gebaggert wird. Die seit drei Jahren bestehende
Geschäftsverbindung zwischen Misty May und Kerry Walsh ist eine typische
amerikanische Erfolgsgeschichte: Unerschütterlicher Glaube in die eigene
Stärke, und ein an Sturheit grenzendes Streben, den Weg bis zum Ende zu gehen.
Diese mentalen Qualitäten haben andere nicht.
Pohl
und Rau erkennnen Grenzen
So
mussten Stephanie Pohl und Okka Rau an der Copacabana ihre Grenzen erkennen. Als
die Medaillen verteilt wurden, waren die Europameister längst zurück in der
Heimat. Es war wie meistens, wenn die besten Europäerinnen auf die
dominierenden Teams aus Übersee treffen. Sie vermögen ganz gut mitzuspielen,
doch wenn es ans Eingemachte geht, sind die anderen stärker.
Für
Pohl/Rau war im Achtelfinale Schluss, die Amerikanerinnen Jenny Jordan und
Annett Davis machten den letzten Punkt. Ein Umstand, der äußerst ärgerlich
war, denn fast zwei Sätze lang hatte das Duo aus Kiel taktisch hervorragend
agiert und das Geschehen stets im Griff. Doch beim Stande von 20:18 im zweiten
Durchgang begannen Stephanie Pohl und Okka Rau zu schwächeln. Am Ende hatten
sie vier Matchbälle vergeben und waren als Neunte ausgeschieden.
Ein
Umstand, der Stephanie Pohl noch acht Stunden später um ihr Gleichgewicht
ringen ließ. Kein Wort wolle sie über Volleyball verlieren, «wenn ich nur
daran denke, geht mir die Hutschnur hoch». Schließlich hat sich die blonde
Blockspielerin doch zu einem Lächeln durchringen können, als sie erfuhr, dass
sie mit ihrer Partnerin vom kontinentalen Volleyballverband (CEV) zu Europas
Mannschaft des Jahres erkoren worden war.
Unangefochtene
Erste in Europa
So
ärgerlich und unnötig das Ausscheiden in Rio auch war, das Saisonfazit von
Stephanie Pohl und Okka Rau fällt positiv aus: In Deutschland und Europa sind
sie unangefochten die Nummer eins, in der Welt haben sie sich unter den top ten
etabliert, die Olympiaqualifikation ist ihnen kaum noch zu nehmen und in Alanya
sicherten sie sich den Titel eines Europameisters.
Auch die
Funktionäre der CEV schätzen das Auftreten und die Erfolge von Pohl/Rau.
«Ganz klar», sagt Rüdiger Franzen, Manager des Duos, «wir sind auf dem
richtigen Weg.» Was fehlt, um den Abstand nach oben zu verringern, ist die
Ausstrahlung, die den Unterschied macht zwischen guten Athleten und Champions.
Jene Attitüde, die man bei den Bayern das «Siegergen» nennt, suchen Stephanie
Pohl und Okka Rau noch. «Guck Dir doch mal die Amerikanerinnen an», sagt
Franzen, «die gehen selbstverständlich davon aus, dass sie die Besten sind.
Alles andere passt doch gar nicht in deren Weltbild.»
Diesen
unerschütterlichen Glauben gelte es zu verinnerlichen. Ein harter Weg, sagt
Franzen: «Wir müssen mehr tun als die Amis und die Brasilianer, schließlich
sind die uns im Beachvolleyball 20 Jahre voraus.» Stephanie Pohl und Okka Rau
sind bereit, die Ochsentour auf sich zu nehmen. Dabei ist auch der Deutsche
Volleyball-Verband (DVV) gefordert.
Moser:
Scheibchentaktik zu gering
Götz
Moser, DVV-Vizepräsident Sport, kündigte in Rio an, sein Verband wolle die
Investitionen in die Sandabteilung der Sportart «Schritt für Schritt weiter
erhöhen». Franzen vernimmt eine solche Ankündigung gern, doch dem Manager ist
das Tempo einer solchen «Scheibchentaktik» zu gering: «Die Mädels sind jetzt
Europameister und an der Schwelle zur Weltspitze. Da kann ich nicht akzeptieren,
wenn sie erst in vier oder fünf Jahren optimal gefördert werden.»
Gerade
in Hinblick auf die Olympischen Spiele gelte es, die Schlagzahl kurzfristig zu
erhöhen. Bei jedem Trainingslager und bei jedem Wettkampf – so die Forderung
– müsse ein Trainer und ein Physiotherapeut dabei sein. «Schließlich», so
Franzen, «wollen wir bei den Olympischen Spielen nicht um den fünften Platz
mitschmettern. Wir wollen mehr.»
Mit
solchen Absichtserklärungen halten sich die neuen Weltmeister gar nicht erst
auf. Nach dem Triumph an der Copacabana hat Kerry Walsh das eigene
Selbstverständnis noch einmal ohne Scheu dokumentiert: «In Athen gibt es für
uns nur eins: Gold.»
Felix
Meininghaus
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Sinsheimerinnen
mit weißer Heimweste
Erst eine Niederlage, dann ein Sieg: 24 Stunden
nach der 1:3-Schlappe beim VC Olympia Dresden ließ Volleyball-Zweitligist SV
Sinsheim gestern ein 3:0-Heimsieg gegen den ASV Dachau folgen. "Jetzt haben
wir 6:2 Punkte. Damit können wir leben", sagte Coach Stefan Bräuer.
Von der
Reise in die sächsische Landeshauptstadt brachte der SV Sinsheim nicht die
erhofften zwei Punkte für den schnellen Klassenerhalt mit. Dabei gelang den
Sinsheimerinnen ein guter Start in den ersten Satz.
Schnell
konnte die Mannschaft sich über ein 9:6 bis zu einem 13:7 einen komfortablen
Vorsprung herausspielen, der zum ersten Satzgewinn wohl auch gereicht hätte,
wenn nicht unnötige Nachlässigkeiten in der Annahme Unruhe in das eigene Spiel
gebracht hätten. So geschah, was geschehen musste.
Dresden
holte Punkt um Punkt auf und hatte in der Endphase des ersten Satzes dann die
Nase mit 25:21 vorn. Im zweiten Satz sah man dann eine andere Sinsheimer
Mannschaft. Die Truppe ging engagiert zur Sache, und der Durchgang war mit 25:19
fest in Sinsheimer Hand.
Wer
gedacht hatte, Sinsheim hätte jetzt den Faden gefunden, wurde schnell eines
Besseren belehrt. Im dritten Satz plätscherte das Spiel bis zum 16:16 vor sich
hin. Aus Sinsheimer Seite wurden leichteste Bälle ungenau zur Zuspielerin
gespielt, so dass schnelles Spiel über die Mitte unmöglich wurde. Der Satz
fand dann mit einer Dresdner Aufschlagserie zun 16:25 ein schnelles Ende.
Mit dem
Rücken zur Wand versuchten die Kraichgauerinnnen, im vierten Satz die drohende
Niederlage abzuwenden, aber die Mannschaft fand nicht mehr zu ihrer Sicherheit,
so dass in der Endphase der Satz knapp mit 22:25 abgegeben wurde.
So blieb
dem SV Sinsheim nichts anderes übrig, als mit einer verdienten Niederlage im
Gepäck die Heimreise in den Kraichgau anzutreten - wohlwissend, dass mit einer
konzentrierten Leistung ein Sieg in Reichweite gewesen wäre. "Die
Niederlage war völlig unnötig", meinte SV-Trainer Stefan Bräuer.
Immerhin:
24 Stunden später, im Heimspiel gegen den ASV Dachau, lief es besser: Mit 3:0
(25:21, 25:18, 25:18) bezwangen die Kraichgauerinnen die Gäste aus Bayern und
behielten somit ihre weiße Weste vor heimischer Kulisse. "Mit dem Ergebnis
bin ich zufrieden, mit der Spielweise noch nicht. Wir sind nicht konzentriert
genug", meinte Stefan Bräuer. (red/sbr)
Info:
Die nächste Begegnung bestreitet der SV Sinsheim auswärts. Am Samstag, 18.
Oktober, 19 Uhr, tritt der SVS bei der TG Biberach an.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Humann
zog sich achtbar aus der Affäre
Aufsteiger
setzte sich in der Bodenseehalle bei der 0:3-Niederlage gegen Friedrichshafen
tapfer zur Wehr.
Im Kampf
David gegen Goliath blieb die Sensation aus. In der Deutschen Volleyball Liga
unterlag Aufsteiger VV Humann beim VfB Friedrichshafen erwartungsgemäß mit 0:3
(21:25, 22:25, 15:25). Gegen den Top-Favoriten zog sich das Team von Trainer
Peter Bach in der Bodenseehalle aber sehr achtbar aus der Affäre.
Erst mit
zwei Stunden Verspätung war der Humann-Tross auf dem Bahnhof in Friedrichshafen
eingetroffen. Dadurch war die Vorbereitung auf das Spiel nicht optimal.
Die
Süddeutschen mussten auf Routinier Bogdan Jalowietzki (Knieoperation)
verzichten. Dennoch war schon der Größenunterschied auf dem Feld beachtlich.
Während die Humänner mit einem Durchschnitt von 1,89 m versuchen, die
Lufthoheit zu gewinnen, spielen die Gastgeber mit 1,97 m schon körperlich in
einer anderen Dimension.
Zudem
zeigten sich Humänner vom professionellen Umfeld und der Mannschaftsvorstellung
beeindruckt und agierten anfangs eingeschüchtert, denn auf der anderen
Netzseite stand eine internationale Auswahl an Nationalspielern.
Im
ersten Satz hatte VfB-Coach Stelian Moculescu die Taktik ausgegeben, beim
Aufschlag volles Risiko zu gehen. Mit einer kleinen Serie brachte Robert Koch
die Gastgeber 3:0 in Führung. Dennoch wäre der Schuss für das Klasseteam fast
nach hinten losgegangen, denn die Fehlerquote war hoch. Acht Punkte strichen die
Gäste aus der Ruhrstadt dadurch ein und hielten immer Kontakt zum Favoriten.
Nur den Rückstand aufholen, konnte die Bach-Sechs nicht.
Im
zweiten Satz änderte sich das Bild. Die Gastgeber nahmen etwas Druck aus dem
Service, wodurch die Annahme der Humänner noch besser ins Spiel kam. Sobald die
Annahme des VVH kam, war der Essener Angriff stark genug, sich gegen den Block
und die Abwehr des Starensembles durchzusetzen. Humann konnte nicht nur
mithalten, sondern führte bis zur Mitte des Satzes sogar. Wieder war es eine
Aufschlagserie von VfB-Spielmacher Robert Koch, die den Satz entschied, als aus
einer 9:7-Führung für Essen ein 9:12-Rückstand wurde.
Damit
der gesamte Kader Spielpraxis auf diesem Niveau sammeln konnte, wechselte
Trainer Peter Bach zum dritten Satz. Der Spielfluss kam dadurch ins Stocken,
obwohl niemand gegenüber den ersten beiden Sätzen abfiel. Das Mocuelscu-Team
kam in seinem ersten Spiel nun aber immer besser in den Ryhthmus und ließ den
Essenern keine Chance mehr.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Gastgeber
FC Schüttorf wurde beim souveränen 3:0 demontiert.
Ob die
"Adler" gestern die Fußball-Damen im WM-Finale sehen oder die
Dorfkirmes in Schüttorf unsicher machen wollten, man weiß es nicht. Sicher ist
nur Eines: Beim mehr als deutlichen 3:0-Sieg (25:20, 25:19, 25:14) des
Volleyball-Zweitligisten Moerser SC in der Sporthalle des FC Schüttorf hatten
es die Grafenstädter verdammt eilig: Lediglich 58 Minuten dauerte das
Spektakel, dann "krochen" die Gastgeber mit hängenden Köpfen und
einem wichtigen Erkenntnisgewinn vom Platz: Einen MSC in dieser Form wird man in
dieser Liga nicht besiegen können.
"Man
sollte diesen Erfolg nicht zu hoch hängen", erklärte der Moerser
Abteilungsleiter Heinz Reintges. "Der FC Schüttorf war uns einfach nicht
gewachsen, kein Maßstab für uns." Selbstbewusste Worte, die man zuletzt
des öfteren aus den Reihen der MSC-Verantwortlichen hörte. Mit lupenreiner
Weste, der MSC hat jetzt 8:0 Punkte auf dem Konto, scheint sich die
"Vormachtstellung" des MSC in der zweiten Liga nun langsam
tatsächlich heraus zu kristallisieren.
Auch
wenn es das Ergebnis nicht vermuten lässt, haderten die Grafenstädter
zunächst mit der niedrigen Hallendecke des Gastgebers. Besonders bei der
Annahme hatten Teodor Hirs und Jan-Pieter Waale Schwierigkeiten. Im Gegesatz zu
den letzten Partien zeigten Huib den Boer, Mario Ramadza, Dejan Jazic, Georg
Grozer und Gergely Mondi von Beginn an, wer den Ton angibt. Von Nervosität
keine Spur. Schnell führte der MSC, angefeuert von etwa 15 mitgereisten
MSC-Anhängern, uneinholbar.
Reservespieler
fügten sich gut ein
Jetzt
war MSC-Coach Igor Arbutina in seinem Element und ließ seiner
"Wechselwut" freien Lauf. Nachdem Nils Lieber und Torben Tidick auf
das Feld durften, folgte der Rest der Reserve mit Sascha Bandow, Ferdinand
Stebner und Radomir Mijovic. Und siehe da, das Spiel der "Adler" wurde
noch besser, der Gast dagegen zusehends verunsicherter. "Ich bin besonders
froh, dass die eingewechselten Spieler ihre Sache mehr als gut erledigten",
freute sich Igor Arbutina.
Daniel
Passon
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
SSC-Volleyballerinnen
starten mit "unnötiger Niederlage"
Nach
Zwei-Satz-Führung Leverkusen noch im Tie-Break unterlegen
Schwerin
Das Heimdebut hatte sich der norwegische Coach der SSC-Volleyballerinnen, Tore
Aleksandersen, am Sonnabend anders vorgestellt. Der 35-Jährige war nach der 2:3
(16, 23, -21, -21, -9)-Auftaktniederlage in die neue Bundesliga-Saison gegen
Bayer Leverkusen sehr enttäuscht und recht sauer: "Das war eine unnötige
Niederlage. Normalerweise musst du so ein Spiel 3:0 gewinnen, die Chance war
riesengroß ", standen dem neuen Mann auf der SSC-Bank sichtlich die Haare
zu Berge. Denn wie er betonte, ließen es seine "Damen" nach den
ersten eineinhalb tollen Sätzen an "Disziplin, Kampf und Herz"
fehlen. "Im technisch-taktischen Bereich war auf einmal alles weg, was zu
Beginn sehr gut lief", so der Norweger.
In der
Tat: Zwar unterliefen den Schwerinerinnen zu Beginn des ersten Satzes aus
sichtlicher Nervosität einige Flüchtigkeitsfehler beim Aufschlag und in der
Annahme, doch sie fingen sich schnell. Leverkusen konnte nur bis zum 14:13 für
den SSC mithalten, dann legte Schwerin zu - allen voran Patricia Wolf. "Sie
kontrollierte das Spiel da hervorragend, ließ von Radzuweit und Sylvester
nichts durch", so der SSC-Trainer. Von Bayer Leverkusen war nichts zu
sehen, kam mit der aggressiven Spielweise der Gastgeberinnen nicht zurecht.
Cathrin Schlüter und Anika Schulz setzten mit einem gelungenen Block zum 25:16
den Schlusspunkt unter den ersten Satz. Die rund 550 Zuschauer waren begeistert.
Beim
22:13 im zweiten Satz kam der Bruch
So ging
es weiter. Schnell war das Team um Mannschaftskapitän Jana Müller über 8:3,
13:6, 18:10, 22:13 davongeeilt. Der SSC war wie im Rausch. Doch auf einmal der
Bruch. "Ich weiß auch nicht, woran es lag. Aber wir haben dann nur noch
Fehler gemacht", war Patricia Wolf merklich ratlos und enttäuscht. Die
Angriffe waren unpräzise und ohne Durchschlagskraft. Zwar rettete Schwerin den
zweiten Durchgang noch mit 25:23 über die Runden, doch der Wurm war drin.
Im
dritten Abschnitt lief gar nichts mehr zusammen. Den SSC-Damen fehlte die
Organisation auf dem Parkett, sie hatten Probleme in der Annahme und Feldabwehr.
So sicherte sich Bayer über 13:10, 19:13, 21:17, 21:25 diesen Abschnitt.
Gleiches
Spiel im vierten Durchgang. Bei Schwerin kam immer mehr Unsicherheit auf. Ein
Beispiel dafür: Noch zu Beginn der Partie zeigte Angela Krivarot ihre im
Training neu einstudierten "Flatter"-Sprungaufschläge. Davon war
jetzt nichts mehr zu sehen. Leverkusen glich mit dem 25:21 nach Sätzen aus.
Beim 4:4 im Tie-Break hoffte man auf den Rängen. Doch die Fehlerquote auf
Schweriner Seite brachte Leverkusen mit 9:4 in Front - die Vorentscheidung -
15:9 für Bayer.
"Wir
brauchen noch Zeit, dass habe ich immer gesagt. Aber es kann nicht sein, dass
wir ein sicheres Spiel noch verlieren. Das zu ändern, ist mein Job", so
der SSC-Coach, der genauso wie die SSC-Anhänger aber auf Grund der in den
ersten eineinhalb Sätzen gezeigten Leistung für die Zukunft optimistisch ist.
"Total
happy" war dagegen sein Gegenüber Gudula Krause. "In Schwerin zu
gewinnen, ist immer ein hartes Stück Arbeit. Ein Lob an meine Mannschaft, dass
sie sich da noch rausgeholt hat", so die Bayer-Trainerin.
Martina
Kasprzak
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Westphal:
Das war heute grausam
Warendorf. Es sollte eigentlich nur eine Eintagsfliege sein, doch am Samstagnachmittag mussten 120 Volleyballfans eine Fortsetzung der katastrophalen Leistung gegen Olympia Berlin miterleben. Mit 1:3 (25:23, 16:25, 10:25, 21:25) gingen die WSU-Volleyballerinnen gegen den keinesfalls überragend auftrumpfendem 1. VC Parchim unter. Trainer Niels Westphal war nach der rund 75-minutigen Partie dementsprechend bedient.
Anscheinend hat uns die Niederlage gegen Berlin doch mehr mitgenommen. Wir schaffen es im Moment einfach nicht, unsere guten Trainingsleistungen auf dem Spielfeld umzusetzen. Wir haben viel zu viele leichte Fehler gemacht, zudem hat Christine Drees oftmals die falsche taktische Variante im Zuspiel gespielt. Sie braucht einfach noch Zeit, das ist normal. Auch die Wechsel, die ich getätigt habe, um Veränderungen zu bewirken, haben überhaupt nichts gebracht, war Westphal sehr verärgert über die Vorstellung seines Teams, das verunsichert wirkte, viele unnötige Fehler produzierte, unkonzentriert agierte und sich wenig engagiert der drohenden Niederlage entgegenstemmte.
Dabei täuschte der Gewinn des ersten Satzes noch über die gezeigte Leistung hinweg. 20:23 lag die Sportunion bereits im Hintertreffen, ehe Sandra Nunner durch druckvolle Angaben die WSU wieder auf die Siegerstraße brachte. Die Gastgeberinnen glichen nicht nur aus, sondern holten sich diesen ersten Satz mit zwei halben Assen. Schon diesen Durchgang hätten wir verlieren müssen. Aber auch nach dem Satzgewinn sind wir überhaupt nicht selbstbewusst aufgetreten, bemängelte Westphal.
In der Tat harmonierte die WSU-Sechs in den nächsten zweieinhalb Sätzen überhaupt nicht mehr. Alle Wechsel, die Westphal vornahm brachten, nichts. Im dritten Durchgang holte die Sportunion ganze zehn PunkteNegativrekord. Das ist grausam, wie hoch wir die Sätze verlieren. Wir betreiben im Moment wirklich keine Werbung, konnte Westphal nur noch den Kopf schütteln.
Einen kleinen Lichtblick gab es schließlich noch im vierten Durchgang, als die WSU einen 16:21-Rückstand ausglich. Da glaubten die Spielerinnen und die Fans kurzzeitig noch einmal an eine Wende, doch postwendend produzierten die Warendorferinnen erneut vier Fehler in Folge zum 21:25.
Alexa
Frommer
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
WSU
rehabilitiert sich und legt Protest ein
-alf- Warendorf. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kehrten die Zweitliga-Volleyballerinnen der WSU gestern aus Emlichheim zurück. Dort kassierten sie mit 1:3 (15:25, 25:23, 20:25, 24:26) die dritten Niederlage in Folge. Zum einen zeigte die Sportunion laut Trainer Westphal mit das beste Spiel in dieser Saison und rehabilitierte sich für die beiden letzten schwachen Leistungen, zum anderen wurden die Warendorferinnen aufgrund einer Schiedsrichterentscheidung womöglich um den Sieg gebracht.
Die WSU glich im vierten Satz einen 22:24-Rückstand aus, Emlichheims Trainer Mathieu wollte sehr spät eine Auswechselung vornehmen und bekam dafür vom Schiedsrichter wegen absichtlicher Spielverzögerung eine gelbe Karte. Das bedeutet Punktgewinn für die WSU. Doch plötzlich revidierte der Schiedsrichter seine Entscheidung und nahm die gelbe Karte zurück. Emlichheim gewann den Satz mit 26:24 und damit das Spiel. Das war wirklich eine Frechheit. Wir werden gegen die Entscheidung Protest einlegen. Es ist bitter, so zu verlieren. Ich bin mir sicher, dass wir den vierten Satz gewonnen hätten, ärgerte sich Westphal, der sich dagegen über die Leistung seines Teams sehr freute. Wir sind aus dem Tief wieder raus, haben sehr gut gespielt, freute sich der Coach, der mit einem veränderten System begann. Nach anfänglichen Schwierigkeiten griffen die Veränderungen. Den zweiten Durchgang sicherten sich die Gäste, den ersten Satzgewinn überhaupt gegen Emlichheim.
Den
dritten Satz entschied Juniorennationalspielerin Annika Brinkmann fast im
Alleingang. Sie hämmerte gleich sieben Sprungaufschläge in das WSU-Feld. Ein
Sonderlob gab es für Sophia Schulze Höping, die nach ihrer Verletzung wieder
da ist. Sie ist für mich die Spielerin des Wochenendes, so Westphal.
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
MÜNSTER
- Berauschend war es insgesamt nicht, das 3:0 des USC Münster zum Saisonauftakt
gegen Aufsteiger USC Braunschweig. Doch die Punkte sind auf dem Konto, und mehr
hatten Trainer Axel Büring und seine Mannschaft für gestern auch nicht
geplant.
Etwas
über eine Stunde Spielzeit sahen die rund 1200 Zuschauer am Berg Fidel, am Ende
stand ein 25:7, 25:20, 25:20 gegen den Neuling aus Niedersachsen, der einzig im
ersten Satz die Bälle von den Gastgeberinnen so um die Ohren gehauen bekam,
dass man an der Ligatauglichkeit zweifeln musste.
Dort
allerdings verstärkt. Denn der heimische USC startete mit einer bemerkenswerten
Sicherheit in seiner Paradedisziplin Aufschlag in die Saison.
Trainer
Büring hatte gleich alle vier Neuzugänge in die Startformation eingebaut.
Rückkehrerin Hella Jurich führte Regie für die eigentliche Nummer eins, Kim
Staelens, die als EM-Stammspielerin " genau wie Atika Bouagaa "
gestern noch komplett geschont wurde. Wie angekündigt fingen die
Münsteranerinnen mit drei Blockerinnen an: Andrea Berg (später Jil Döhnert),
und die USC-Neulinge Antje Röder und Caroline Wensink bezogen in der Mitte
Position, flankiert Außen von Kapitänin Johnny Reinink und Conny Dumler.
Janneke van Tienen debütierte als USC-Libera.
Und sie
alle servierten im ersten Satz vorzüglich. Die Partie begann zwar ausgerechnet
mit einem Ass der Braunschweigerin Maja Pachale, doch Andrea Berg holte dem USC
umgehend das Aufschlagrecht zurück.
Dann
überzeugte ausnahmslos jede Münsteranerin mit ihrem Aufschlag. Neben Röder,
die drei Asse in Serie schlug, erzielte vor allem die sprungstarke Hella Jurich
durchschlagende Wirkung.
Nach
knapp 16 Minuten war Braunschweig in der ersten Liga angekommen " und hart
gelandet. Doch was Trainer Timo Schröder gefürchtet hatte, nämlich dass seine
Truppe richtig einbrechen könnte, trat nicht ein. Mit erstaunlicher Moral und
gewiss auch der Mithilfe eines USC Münster, der im Kopf zwei Gänge zurück
schaltete, verkauften die Gäste sich sehr ordentlich. Besonders der Umstand,
dass Braunschweig trotz des schlimmen ersten Sets in Durchgang zwei schnell den
Respekt abgelegt hatte, zahlte sich aus.
Hatte im
ersten Abschnitt nur Maja Pachale für den Gast-USC einen Punkt aus dem Spiel
heraus machen können, mehrten sich jetzt die Situationen, in denen die Gäste
zum Abschluss kamen. Vor allem Schröders Wechselspiele im Zuspiel zwischen
Martina Bamberg unde Jana Ulrich fruchteten, während auf der anderen Seite des
Netztes die erwarteten Abstimmungsprobleme immer deutlicher wurden.
Die
konnte auch Chaïne Staelens nicht kaschieren, die bei 9:6 im zweiten Set ihr
Debüt im münsterschen Dress gab. Bei der Niederländerin wurde deutlich, dass
sie noch ein wenig Zeit brauchen wird, das Niveau von vor ihrer langwierigen
Knieverletzung zu erlangen. Allerdings hinterließ sie genau so wie Röder und
Wensink, besonders aber Hella Jurich einen ordentlichen Eindruck.
Lutz
Hackmann
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Hella
Jurich fühlt sich pudelwohl
Münster
- Ihr erster Auftritt nach der Rückkehr nach Münster dauerte ziemlich genau
eine Stunde. Danach strahlte Hella Jurich: "Ich fühle mich in Münster
einfach pudelwohl. Ich glaube, das hat man heute auch gesehen", stellt die
Zuspielerin nach zwei Jahren in Berlin zufrieden fest.
In der
Tat, Jurich machte ihre Sache gut. Nicht nur in der Regie, wo zwangsläufig noch
nicht alles klappte, aber schon einige schöne Spielzüge erkennbar waren,
sondern am gestrigen Tage auch in Block und Aufschlag.
Es war
eine besondere Partie für die in Tokio geborene Zuspielerin, die Münster 2001
den Rücken gekehrt hatte und zum damaligen Zweitligisten VC 68 nach Berlin
gegangen war. "Ich bin froh wieder hier zu sein und auch wieder die
Atmosphäre am Berg Fidel erleben zu dürfen. Und so ein Umfeld gibt es einfach
nirgendwo anders", freute sich die 22-Jährige, die im Volleydrom auch von
ihren Eltern und ihrer Schwester angefeuert wurde.
Recht
zufrieden mit der Leistung seiner als Ersatz-Zuspielerin verpflichteten Akteurin
dürfte auch USC-Trainer Axel Büring gewesen sein. Der Coach lobte in erster
Linie das Service-Spiel im ersten Abschnitt. "13 Asse waren das, dagegen
kann man gegen jede Mannschaft der Welt bestehen!" Doch der Amelsbürener
sah neben dem Licht noch viel Schatten: "Im zweiten und dritten Satz habe
ich viele Missverständnisse in meinem Team gesehen. Die sind aber dadurch zu
erklären, dass wir uns erst so kurz im Training befinden", so Büring.
USC-Sportdirektor
Jürgen Schulz dagegen freute sich zwar über das hier und da schon mal
aufblitzende Potenzial seines Ensembles, ärgerte sich aber dennoch: "Nach
dem ersten Satz hat die Mannschaft gleich zwei Gänge zurückgeschaltet. Wir
müssen lernen, dass wir künftig immer im hohen Gang bleiben!"
luh
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Münster:
Mit leeren Händen aus Berlin zurück
Berlin -
Nach dem erfolgreichen letzten Wochenende und der optimalen Punktzahl aus den
beiden Spielen gingen die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster bei ihrer
Berlin-Reise leer aus. Das junge Ensemble von Trainer Tom kleine Holthaus
unterlag am Samstag beim VC Olympia Berlin mit 0:3, am Sonntag folgte dann ein
1:3 beim Köpenicker SC.
"Wir
haben ein fach noch zu viele Schwankungen in der Qualität. Zudem sind wir noch
nicht so weit, wie wir eigentlich sein wollten. Vor allem wenn wir auf einen
Gegner reagieren müssen, haben wir unsere Probleme", resümierte Holthaus.
In Berlin
gab es ein recht enges 25:27, 22:25, 23:25 gegen die DVV-Juniorinnen, die man
vor Wochenfrist im Hinspiel in Münster noch mit ebenso knappen Satzergebnissen
3:0 bezwungen hatte. Am Samstag hatten die Münsteranerinnen im ersten Durchgang
sogar Satzball bei 25:24, dann ging der Set doch noch an die Olympionikinnen.
"So etwas kann mal passieren. Aber der Satzgewinn hätte uns die Sicherheit
gegeben, die wir dringend gebraucht hätten. Aber so waren wir in der Folgezeit
deutlich zu unflexibel", kritisierte der USC-Coach.
Gerade im
Bereich Aufschlag/Annahme bekamen die Westfälinnen keine Konstanz hinein, zudem
entpuppte sich die Leistung in der Feldabwehr als Manko. Zwar hatten die
Unabhängigen in jedem Satz die Chance, ihn auch zu gewinnen, allein es fehlte
am Ende an der Qualität, die wichtigen Punkte auch zu machen.
So
mussten die jungen Damen von kleine Holthaus mit der ersten Niederlage der
Saison im Gepäck gestern in Köpenick antreten. Beim 1:3 (25:18, 21:25, 19:25,
21:25) ließ es sich zunächst gut an: Mit einer ausgezeichneten Leistung
gewannen die Münsteranerinnen den ersten Abschnitt.
Doch dann
riss der Faden, der USC konnte seine Linie nicht wiederfinden. Die Köpenicker,
bei der die Ex-Münsteranerin Katrin Holtwick den USC mit Aufschlägen immer
wieder gehörig unter Druck setzte, agierten überaus engagiert. Der erste
Saisonsieg Tags zuvor hatte beim ehemaligen Schlusslicht offenbar neue Kräfte
frei gesetzt. "Der Wille bei uns war da", fand Holthaus, "aber es
hat einfach nicht geklappt!"
luh
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Ohne Helms und Albers ist der MTV chancenlos
(seb). Ein
rabenschwarzes Wochenende erwischten die Volleyballerinnen des MTV Obernkirchen
in der Bundeshauptstadt. Die Bergstädterinnen kehrten von ihrem Ausflug nach
Berlin mit zwei klaren 0:3-Pleiten zurück. Damit ist der Höhenflug der
MTV-Damen gestoppt. Das Team von Trainer Sinanec Bakarec steckt nach drei
Niederlagen in Folge im Tabellenkeller der 2. Bundesliga fest.
Die Reise nach Berlin begann mit einer
Hiobsbotschaft. Hauptangreiferin Gabriele Helms musste verletzungsbedingt
passen. Ein weiterer Nackenschlag für Betreuer Jochen Freund. Beim Einspielen
verletzte sich die zweite Hauptangreiferin Melanie Albers. Auch sie musste
zuschauen. Ohne den etatmäßigen Angriff und ohne Auswechselspielerinnen hatte
der MTV Obernkirchen gegen Köpenick und Olympia Berlin keine Chance.
Köpenicker SC - MTV Obernkirchen 3:0 (27:25,
25:15, 25:21). Im ersten Satz konnte der MTV das Spiel ausgeglichen gestalten
und hatte beim Spielstand von 25:24 sogar einen Satzball. Köpenick wehrte ab
und machte den Sack zu. Nach diesem unglücklichen Satzverlust häuften sich die
Fehler in der Annahme bei der Bakarec-Sechs. Der Gastgeber hatte nun leichtes
Spiel, zeigte sich auch im Angriff variabler und gewann deutlich mit 25:15. Im
dritten Durchgang legte der Aufsteiger schnell eine Führung vor. Obernkirchen
lief hinterher, versuchte noch einmal die Partie umzubiegen, aber der Angriff
des MTV blieb ohne Helms und Albers nur ein laues Lüftchen. Auch der dritte
Satz und somit das Match gingen verloren.
VC Olympia Berlin- MTV Obernkirchen 3:0 (25:12,
25:20, 26:24). Gegen die Junioren-Nationalspielerinnen des Olympiastützpunktes
Berlin standen die Bakarec-Schützlinge auf verlorenem Posten. Der Gastgeber
überzeugte durch ein super Blockspiel. Die MTV-Angreiferinnen blieben meist
hängen. Dazu kam auf Obernkirchener Seite wieder die eigene Blockschwäche zum
Tragen. Berlin punktete nach Belieben. Der MTV vernachlässigte das Spiel durch
die Mitte. Die Sätze eins und zwei waren eine klare Angelegenheit. Die
MTV-Damen wachten erst im dritten Durchgang beim Stand von 9:17 auf, kämpften
sich noch einmal auf 23:23 heran, mussten aber dann doch in die Niederlage
einwilligen.
Beim MTV Obernkirchen erreichte lediglich
Neuzugang Galina Pikelgaubt ihre Normalform.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Lockeres
Spielchen mit den Hunden
Volleyball-Meister
SCC schlägt im Derby die überforderten Volley Dogs standesgemäß 3:0
Kapitän
Marco Liefke trabt gemächlich durch die Halle, danach spielt er sich mit Jan Günther
einige Bälle zu. Manuel Rieke und Christoph Eichbaum tun es ihnen gleich, während
Aleksandar Spirovski und Nisse Huttunen auf der Bank sitzen und gute Laune
haben. Lediglich Sebastian Prüsener erhält Anweisungen von Mirko Culic, dem
Trainer des SC Charlottenburg. Training beim SCC? Mitnichten, es war die erste
Satzpause im Lokalderby der Volleyball-Bundesliga gegen die Volley Dogs.
Normalerweise
versammelt Culic seine Spieler in den Pausen um sich, redet auf sie ein oder
zeichnet taktische Vorgaben in seinen Block. Doch gestern verzichtete er darauf
zumindest nach dem ersten Satz. Viel zu korrigieren gab es ohnehin nicht. Ganz
locker und souverän absolvierte der deutsche Meister die Trainingseinheit unter
Wettkampfbedingungen und gewann gegen die überforderten Gäste vor 600
Zuschauern 3:0 (25:12, 25:15, 25:19). "Wir hatten weniger Testspiele als
ich eigentlich wollte. Deshalb helfen uns zum jetzigen Zeitpunkt auch diese
Begegnungen weiter. In zwei Monaten tun sie das nicht mehr", sagte Culic.
Zwei
Siege, 6:0 Sätze, Tabellenführung. Der SCC ist optimal aus den Startlöchern
gekommen - richtige Gradmesser waren jedoch weder die SG Eltmann noch die Dogs.
Erst in der vergangenen Woche trafen die letzten beiden neuen Spieler bei den Außenseitern
ein, von einer ordentlichen Vorbereitung konnte demnach keine Rede sein. Um die
Chance eines erfolgversprechenden Angriffs brachten sich die Dogs gleich
reihenweise selbst, da jegliche Abstimmung bei den Männern in den schwarzen
Trikots fehlte. Mehrere Male konnten sich zwei Spieler nicht einigen, wer denn
nun zuständig sei - im Endeffekt fand sich niemand und der Ball klatschte aufs
Parkett.
Culic
nutzte die deutliche Überlegenheit für viele und sehr frühe Wechsel, alle
Akteure bekamen ihre Einsatzzeit. "Natürlich haben wir ein wenig den
Rhythmus verloren. Aber wenn ich nicht in solchen Spielen etwas ausprobiere,
wann dann?", so der Coach. Schon Ende des ersten Durchgangs bekamen Liefke,
der gestern einen seiner seltenen schwächeren Tage erwischt hatte, und der neue
Zuspieler Jaroslav Skach eine erste Auszeit verordnet. "Jaro ist ein
richtiger Zuspieler-Typ, er passt gut zu uns", lobt Culic den Nachfolger
des nach Frankreich abgewanderten Nationalspielers Frank Dehne.
Den stärksten
Eindruck hinterließ aber Außenangreifer Sebastian Prüsener. Als
"brillant" bezeichnete Liefke den Auftritt des 21-jährigen Zugangs
vom TSV Unterhaching. "Er hat gezeigt, dass er ein Leistungsträger
ist", freute sich Culic. "Ich bin relativ zufrieden", meinte der
Gelobte zurückhaltend, "es wird noch schwerere Gegner als heute
geben." Der schwerste kommt in zwei Wochen in die Sömmeringhalle: Der
entthronte Serienmeister VfB Friedrichshafen. So locker wie gestern wird es dann
mit Sicherheit nicht zugehen.
Sebastian Schlichting
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
SCU:
Schlussphase
mit Turbulenzen
SC
Union Emlichheim besiegt die Warendorfer SU mit 3:1
Die
Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim haben das Heimspiel gegen
die Warendorfer SU gestern mit 3:1 (25:15, 23:25, 25:20, 26:24) gewonnen. Das
Team von Union-Trainer Pierre Mathieu bleibt damit auf Tuchfühlung zur
Tabellenspitze.
Emlichheim – Der Vergleich zwischen dem Zweitliga-Meister aus der Grafschaft und der Warendorfer SU mündete vor 350 Zuschauern im vierten Satz in eine turbulente Schlussphase: Zunächst verletzte sich SCU-Zuspielerin Inga Stegemeyer bei einem Angriffsschlag, der dem SC Union den Punkt zum 24:22 und somit zwei Matchbälle brachte; wenig später gab es eine strittige Szene beim 24:24-Zwischenstand. Nach zweit vergebenen Matchbällen hatte SCU-Trainer Pierre Mathieu einen Wechsel vorgenommen, der nicht zulässig war. Ein Schiedsrichter legte dieses als Zeitspiel aus und wollte den Coach ermahnen. Gedanklich war der Unparteiische offenbar aber einen Schritt weiter und hatte die gelbe Karte in der Hand. Weil der Emlichheimer Trainer letztlich allerdings ermahnt und nicht verwarnt wurde, bekamen die Gäste keinen Punkt zugesprochen. Es blieb beim 24:24 – und der SC Union beendete die Partie wenig später mit dem dritten Matchball zum 26:24.
Gäste-Coach Niels Westphal monierte nach der Partie einen Formfehler, der im Bundesliga-Unterhaus nicht vorkommen dürfe. Er sah seine Mannschaft um die Möglichkeit gebracht, den vierten Satz für sich zu entscheiden und so in einem fünften Abschnitt um den Sieg zu spielen. "Eine Mannschaft verliert nicht durch eine Schiedsrichter-Entscheidung", sagte Pierre Mathieu zu seinem befreundeten Trainerkollegen, der da nur zustimmen konnte – "das stimmt". Dennoch ließ Westphal eine Notiz in den Spielbericht aufnehmen, die es der Warendorfer Sport-Union ermöglicht, einen Protest einzulegen.
Die Emlichheimer Volleyballerinnen, bei denen Inga Stegemeyer gut Regie führte, entschieden zwei Sätze vor allem durch Aufschlagserien. Im ersten Abschnitt drehte der SC Union mit Ramona Meier bei der Angabe einen 3:6-Rückstand in eine 10:6-Führung; im dritten Durchgang schlug Anika Brinkmann auf, und die Gastgeberinnen zogen vom 8:8-Gleichstand zum 15:8 davon. "Bis auf diese Phasen haben wir uns gut verkauft", sagte WSU-Trainer Westphal, dessen Team die Rückstände nicht wettmachen konnte. Die Emlichheimerinnen fuhren den ersten Satz mit 25:15 und den dritten mit 25:20 ein.
Enger ging es im zweiten Abschnitt zu: Bis zum 23:23 lagen die Teams gleichauf, dann gingen zwei Punkte und damit der Satz an die Gäste. "Diesen Satz haben wir weggegeben", ärgerte sich Union-Trainer Pierre Mathieu, der ansonsten mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden war. "Es war wieder ein Schritt nach vorne. Wir haben uns gesteigert, aber es muss noch besser werden", sagte Mathieu.
Wie schwer die
Verletzung von SCU-Zuspielerin Inga Stegemeyer ist, war gestern zunächst noch
nicht klar. "Morgen werden wir mehr wissen. Es war zwar sofort ein Arzt da,
aber man kann nicht in das Knie schauen. Ich hoffe, dass es keine schwere
Verletzung ist", sagte Pierre Mathieu.
Martin Lüken
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Moerser
SC zeigt FC 09 die Grenzen auf
Schüttorfer
chancenlos
SCHÜTTORF – Die Volleyballer des FC Schüttorf
09 waren gestern gegen den Moerser SC chancenlos. Die Gastgeber unterlagen dem
Top-Favoriten auf die Meisterschaft in der Zweiten Bundesliga mit 0:3 (20:25,
19:25, 14: 25) und bleiben im Tabellenkeller. Die erste Hiobsbotschaft hatte
Heike Flockert und Dirk Schlotfeldt schon vor der Partie ereilt: Alexander
Youroukov konnte wegen einer Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen nicht
auflaufen. Deshalb musste mit Michael Röder ein weiterer Außenangreifer auf
die Diagonalposition wechseln. Die Schüttorfer Alternativen verkleinerten sich
damit zusätzlich.
Dennoch gelang es den Gastgebern, die mit Timo Timpe im Zuspiel begannen, den Beginn des ersten Satzes offen zu gestalten. Nach einem Block von Thorsten Schoen gegen MSC-Diagonalangreifer Georg Grozer lagen die Gastgeber vor 250 Zuschauern mit 9:7 in Front. In Gefahr geriet der Erstliga-Absteiger dennoch nicht. Wenige Punkte genügten, um die Kräfteverhältnisse wieder gerade zu rücken. Ein 14:14-Unentschieden verwandelte das Team von Trainer Igor Arbutina in eine 17:14-Führung. "Man hatte immer das Gefühl, dass Moers in den entscheidenden Momenten noch zulegen konnte", urteilte Schlotfeldt. Ein Grund dafür, dass die Schüttorfer die MSC-Akteure nicht ernsthaft in Begdrängnis bringen konnten, waren die Aufschläge. Die Gastgeber, die sich im ersten Durchgang sechs Angabenfehler leisteten, vermochten die Moerser Annahme nicht unter Druck zu setzen. Mit 25:20 entschied das Team vom Niederrhein, bei dem Jung-Star Georg Grozer einige Ausrufezeichen setzte, den ersten Durchgang für sich.
Im zweiten Abschnitt gerieten die Schüttorfer früher auf die Verliererstraße. Eigenfehler führten dazu, dass die Moerser sich auf 6:11 absetzten. Beim Stand von 10:13 ersetzte Henning Wegter in der Mitte zunächst Henning Leinker. Zwei Punkte später (11:14) kam Martin Petzold für Timo Timpe auf der Zuspielerposition. Eine Wende konnten diese Veränderungen nicht herbeiführen. Die Moerser, dessen Kader mit einer Vielzahl ausländischer Akteure gespickt ist, beherrschten eindeutig die Szenerie. Dabei musste der Tabellenzweite nicht einmal eine überragende Leistung abrufen, um den zweiten Durchgang mit 25:19 unter Dach und Fach zu bringen. "Sie konnten mit angezogener Handbremse spielen", urteilte Flockert.
Allerdings verfolgt MSC-Präsident Günter Krivec mit seinem Team auch andere Ziele als die Schüttorfer. Der Wiederaufstieg ist für das Moerser Ensemble absolute Pflicht.
Für die Leistung, die die Schüttorfer im dritten Satz ablieferten, ist dies allerdings keine Entschuldigung. Gegen ein Gäste-Team, bei dem Trainer Arbutina mittlerweile seiner zweiten Sechs Spielpraxis zubilligte, war auf Schüttorfer Seite kein Aufbäumen zu erkennen. "Die ersten beiden Sätze waren ok. Aber im dritten Satz muss man sich anders präsentieren", kritisierte 09-Manager "Dietze" Lammering. Über 3:0 und 11:3 setzten der MSC sich auf 16:7 ab. Zwei erfolgreiche Blocks von Henning Wegter konnten die Schüttorfer auch nur kurzzeitig aus ihrer Lethargie reißen. "Moers gehört nicht zu den Gegner, gegen den wir gewinnen müssen", sagte Schlotfeldt "aber wir haben nur teilweise das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben."
In den kommenden
Wochen stehen die Schüttorfer im Zweitliga-Abstiegskampf nun unter enormen
Druck. Nach dem Gastspiel beim TuB Bocholt (4:4 Punkte) gastiert der VfL Lintorf
(2:8) in der Vechtehalle.
Hinnerk Schröer
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Montag. 13. Oktober 2003 |
Hamburg - Er könnte klappen, der Generationswechsel bei den Volleyballfrauen des TV Fischbek Hamburg. Zum Saisonauftakt der Bundesliga besiegte das neu formierte Team den BVC 68 Berlin vor 550 Zuschauern in der Halle Neumoorstück mit 3:1 (25:17, 25:14, 18:25, 25:14). "Das war genau der richtige Gegner für uns, damit wir uns weiter einspielen können", meinte Libera Sabine Verwilt-Jungclaus (36). Auch die Zusammenarbeit des Gespanns Spielercoach Marina Tschuksejewa mit Co-Trainer Jonny de Westreicher funktionierte bereits. "Während des Spiels fällt Johnny die Entscheidungen. Ich konzentriere mich auf meine Leistung auf dem Feld", sagt die Diagonalangreiferin.
Die Aktive in ihr registrierte schon, dass de Westreicher sie mehrfach gegen Kerstin Ahlke auswechselte. "Zum einen hat es mich geärgert, auf der anderen Seite habe ich es verstanden", erklärt die 39-Jährige den Zwiespalt ihrer neuen Doppelrolle, die sie in Nachfolge von Trainer Knut Rettig antrat, der das Team nur noch berät.
Junioren-Nationalspielerin
Margarethe Kozuch (16) durfte bei ihrer Bundesliga-Premiere dreieinhalb Sätze
lang durchspielen. Sie bekam ihre anfängliche Nervosität schnell in den Griff.
Und auch die kasachische Nationalspielerin Juliana Lawrowa (27) hinterließ
einen soliden Eindruck. Der dritte Neuling Johanna Barg (19) kam erst für die
letzten Ballwechsel für Kozuch. "Ich hatte zu Anfang eigentlich mit mehr
Problemen gerechnet. Wir können ganz zufrieden sein", so die überragende
Mannschaftsführerin Christina Benecke (29), die es allein auf acht direkte
Blockpunkte brachte.
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© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel