| Deutschland - Smash-News |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
CVJM
punktet beim Detmolder TV
Verdient,
wenn auch im letzten Satz etwas glücklich holten sich die Damen des CVJM
Hamburg ihren ersten Auswärtssieg beim Detmolder TV. Vor ca. 300 Zuschauern
gewannen sie in 75 Minuten mit 3:1 (25:17, 25:21, 18:25, 27:25).
Das
Spiel begann mit einem As von Zuspielerin Anne Steffen. Und auch weiterhin
gelang es den Hamburgerinnen, Detmold mit druckvollen Aufgaben in
Schwierigkeiten zu bringen. Während die heimische Annahme zahlreiche Probleme
zeigte, agierten die Hamburgerinnen überwiegend sicher und brachten gut
verwertbare Bälle zur Zuspielerin. Der Detmolder Block stand zwar auf den Außenpositionen
gut, doch konnte sich der CVJM immer wieder mit schnellen Angriffen über die
Mitte durchsetzen. Dieser Vorteil war spielentscheidend.
Nachdem
der erste Durchgang sicher mit 25:17 gewonnen wurde, vergaben die Hamburgerinnen
im zweiten Satz eine 21:17 Führung und Detmold konnte ausgleichen. Durch
entschlossene Angriffe von Andrea Dellnitz konnte jedoch die Führung wieder
hergestellt werden und Anita Drese verwandelte den Satzball zum 25:21 – natürlich
durch die Mitte.
Doch
Hamburg war unverständlicherweise unsicher geworden, trotz 5:1 Führung auch im
dritten Durchgang leistete man sich in der Folge viele Unsicherheiten und
Eigenfehler, die Detmold ins Spiel brachten. Angetrieben von ohrenbetäubend lärmenden
Zuschauern zogen die Gastgeberinnen über 15:12 und 19:14 davon und brachten mit
25:18 den Satz nach Hause.
Der
vierte Satz verlief wechselhaft: 6:8, 10:8, 10:11, 13:11, 14:17. Kein Team
konnte sich entscheidend absetzen, die Nervosität aller Spielerinnen war spürbar.
Zum Satzende trugen auch mehrere strittige Entscheidungen der Schiedsrichter zu
einer aufgeheizten Atmosphäre bei. So war der Satzgewinn der Hamburgerinnen mit
27:25 auch etwas glücklich.
„Ich
bin sehr erleichtert, das war ein wichtiger Sieg fürs Selbstvertrauen“,
meinte CVJM-Trainer Helmut von Soosten, „Wir haben gut gespielt. Aber sobald
eine Spielerin anfängt, Fehler zu machen, lassen sich alle anderen anstecken.
Das ist unser Hauptproblem, aber wir werden das schon in den Griff bekommen.“
Mit
4:6 Punkten liegt der CVJM nun auf dem 6. Tabellenplatz und reist am kommenden
Samstag zum Tabellenführer VC Olympia Berlin. „Mit anschließendem
Berlin-Bummel wird es allerdings nichts, wir haben am Sonntag noch ein
Pokalspiel in Oststeinbek, da müssen wir schnell wieder zurück.“ bedauert
von Soosten.
| Deutschland - Maerkische Allgemeine |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Kyritz:
Heimniederlage der bittersten Art
KYRITZ Eine Niederlage ist immer bitter, in heimischer Halle zu verlieren ist doppelt bitter und dann noch dem "Erzfeind" zu unterliegen, dreimal bitter. So erging es den Kyritzer Bundesliga-Volleyballer am Sonnabend bei der 2:3-Niederlage gegen die Netzhoppers aus Königswusterhausen. Während die Kyritzer Fans kurz vor 19 Uhr mit hängenden Kopf aus der Halle schlichen, tobte sich die Freude der Gästefans lautstark aus, Trommeln, Gesänge und Jubelschreie hallten durch die Halle. Höhepunkte der Freude war das Siegerfoto der Netzhoppers mit ihren Fans in der Heimhalle des "Landesrivalen".
Dabei hatte
sich Kyritz viel vorgenommen, wollte von Beginn druckvoll agieren. Doch
sie trafen auf eine engagierten Gästesechser, der gut dagegenhielt. So
verlief die Partie zunächst ausgeglichen (15:15). Zwei gute Blocks und
ein variabel angreifender Christoph Helbig brachten einen kleinen Vorsprung.
Zwei Punkte durch Zuspieler Florian Schaarschmidt, der mit dem
zweiten Ball angriff, sorgten für den Satzgewinn (25:20) der Kyritzer.
Doch danach legte Fortuna eine Pause ein. Die Netzhoppers zogen auf 5:0 davon und diesem Rückstand jagten die Fortunen bis zum Ende vergeblich hinterher (18:25). Vor allem Zimmermann und Heitemann konnten die Gastgeber nur selten stoppen. Den dritten Durchgang begann Fortuna stark (4:0), doch KWH kam wieder ran. Kämpferisch stark und mit viel Einsatz in der Feldabwehr zogen die Gäste Fortuna den Nerv. Beim Heimteam wackelte die Annahme und über die Mitte (Braun, Harbrecht) lief nur wenig. In der Schlussphase brachte der eingewechselte Hannes Höppner Kyritz noch einmal heran. Doch KWH siegte 25:21.
Satz vier verlief bis zum
14:14 ausgeglichen. Plötzlich starteten Salomon Din Kingue und Hannes
Höppner mit starken Aufgaben eine Serie. Zudem glänzte Karsten Röhrs
mit tollen Angriffen. Durch einen 25:17-Erfolg gelang der Ausgleich.
Im Tie-Break war die Sache schnell
entschieden. Die Gäste agierten konzentrierter,
zogen auf 8:3 davon und am Ende hieß 15:8 für die Netzhopper.
Die Zuschauer hatten ein gutes
Spiel gesehen, für die Kyritzer Fans nur mit
dem falschen Sieger. Ähnlich sah es Heimtrainer Jürgen Treppner: "Es war
ein gutes Spiel. Das wir trotz einer guten Leistung gegen einen starken
Gegner verloren haben." Kämpferisch habe sein Team alles gegeben,
doch es hätte es nicht geschafft, Heitemann und Zimmermann zu stoppen.
"Der Druck wird nun immer größer", sieht Treppner ahnungsvoll voraus,
denn die Fortuna hat weiterhin die rote Laterne in der 2. Bundesliga.
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Interessante Spiele für den VfB
FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Am späten Sonntagabend war es endlich soweit. Dann standen bei der Auslosung im Wiener Rathaus die Gruppen der INDESIT European Champions League fest. Der VfB Friedrichshafen wird sich warm anziehen müssen.
Im höchsten europäischen Wettbewerb auf Vereinsebene muss sich das Team von Stelian Moculescu mit Iskra Odintsovo, Tours VB und ESS Falck Pärnu auseinandersetzen. Der Wunsch des Trainers, möglichst wenig Reisestrapazen auf sich nehmen zu müssen, erfüllte sich nicht, denn die Ziele liegen in Russland, Frankreich und Estland. Da werden sich die Häfler schon allein wegen der Temperaturen warm anziehen müssen. Und unter sportlichen Gesichtspunkten betrachtet? Moculescu in einem ersten Statement: „Gruppenfavorit ist sicher Tours mit zwei französischen Nationalspielern in der Stammsechs. Aber auch Odintsovo und Pärnu sind nicht zu unterschätzen. Beide standen im Final Four des Top Teams Cups und haben sicher starke Teams.“ Sind momentan noch viele Unbekannten im Spiel, eines steht für den Häfler Coach schon jetzt fest: „Es werden auf jeden Fall interessante Spiele.“
Folgende
Termine sollten sich die VfB-Fans schon einmal vormerken: In der ARENA
Friedrichshafen wird gespielt am 18. Dezember (gegen Pärnu), 15. Januar (gegen
Tours) und 4. Februar (gegen Odintsovo). Auswärts tritt der VfB Friedrichshafen
am 10. Dezember (in Odintsovo), 21. Januar (in Tours) und am 28. Januar (in Pärnu)
an.
Die Qualifikation für das Viertelfinale wird hart, denn nur der Gruppenerste
und der beste Zweitplatzierte kommen weiter. Belgorod ist als Ausrichter bereits
für das Final Four am 27. und 28. März 2004 gesetzt.
Hier die fünf Gruppen auf einen Blick:
Pool
A: Sisley Treviso (ITA), SCC Berlin (GER), Olympiakos Piräus (GRE), Pamapol AZS
Czestochowa (POL).
Pool B: Paris Volley (FRA), Unicaja Almeria (ESP), Crvena Zvezda Belgrad (SCG),
Knack Roeselare (BEL).
Pool C: Lokomotiv Belgorod (RUS), Lube Macerata (ITA), Iraklis Thessaloniki (GRE),
Dukla Liberec (CZE).
Pool D: Iskra Odintsovo (RUS), Tours VB (FRA), VfB Friedrichshafen (GER), ESS
Falck Pärnu (EST).
Pool E: Mostostal-Azoty Kedzierzyn (POL), Noliko Maaseik (BEL), Levski Siconco
Sofia (BUL), Aon hotVolleys Wien (AUT)
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
TV Fischbek startet mit 3:1-Sieg
Fischbek - Die Frauen des TV Fischbek Hamburg besiegten zum Saisonstart in der Volleyball-Bundesliga vor 550 Zuschauern in der Sporthalle Süderelbe am Neumoorstück den BVC 68 Berlin mit 3:1 (25:17, 25:14, 18:25, 25:14) und gehen zuversichtlich in die nächsten Spiele. "Im dritten Satz haben wir etwas die Konzentration verloren", stellte Mannschaftsführerin Christina Benecke nach den 77 Spielminuten fest. Da waren die Berlinerinnen erfolgreich.
Trotz des "Hängers" (Benecke) war es eine durchaus gelungene Premiere in der neuen Bundesligasaison. Alle Spielerinnen des Teams wurden eingesetzt, auch wenn Ersatz-Zuspielerin Nicole Fetting und Neuzugang Johanna Barg nur Kurzeinsätze hatten.
Überragend
am Netz war Mittelblockerin und Nationalspielerin Christina Benecke, obwohl sie
erst seit einer Woche wieder mit dem Team trainiert. "Das Wichtigste ist
das Zusammenspiel mit Zuspielerin Jelena Keldibekowa de Westreicher. Wir kennen
uns ja schon aus dem Vorjahr", sagte sie. "Wir sind noch steigerungsfähig",
sagte Spielertrainerin Marina Cukseeva.
masch
| Norddeutschland - Norderstedter Zeitung |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
VC NAL: Angstgegner mit 3:1 besiegt
Das Regionalliga-Frauenteam des VCNAL hatte mit dem ETV nur im dritten Satz Probleme.
Norderstedt - Thomas Broscheit, Vorsitzender des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn, tobte an der Seitenlinie herum und rief den Aktiven immer wieder Anweisungen zu. Doch was kriegten die Spielerinnen davon eigentlich mit? "Dass er viel lauter ist als Peter Schulz, habe ich eigentlich erst gemerkt, als ich nach meiner Auswechslung am Spielfeldrand stand", sagte Miriam Schaper, die Außenangreiferin des Regionalliga-Frauenteams des VCNAL. Co-Trainer Broscheit fungierte beim 3:1 (25:16, 25:22, 21:25, 25:13)-Heimsieg über den Eimsbütteler TV als Vertreter für Chefcoach Schulz (Urlaub).
Auf dem Feld hatte die Volleyballerin Broscheits laute Kommandos kaum registriert. Zu konzentriert wurde jeder Ballwechsel angegangen. Trotzdem reichte es bei ihr nicht zur Höchstform. "Mein Wechsel mit Katrin Salbach war schon O.K.", sagte sie.
Die Norderstedterinnen ließen sich von ihrem Angstgegner nur im dritten Satz aus dem Tritt bringen. "In der vergangenen Saison hatten wir auch schon mit 2:0 geführt und dann erst im Tiebreak des fünften Satzes knapp gewonnen", so Miriam Schaper. So etwas erzeugt Respekt. Und der verhalf dann im vierten Durchgang zur Rückbesinnung auf die eigene Stärke. Überzeugend agierten Diagonalangreiferin Anna Peters und Libero Janina Bentien in der Annahme.
Die Regionalliga-Männer des VCNAL mussten sich dem ETV mit 2:3 (21:25, 26:24, 19:25, 25:21, 12:15) beugen. "Wir sind nur knapp an einer Sensation vorbeigeschrammt", so Spielertrainer Andreas Meinken. Trotz der dritten Niederlage im vierten Saisonspiel überwog bei Meinken und seinen Teamkollegen jedoch der Optimismus. Meinken: "Ich bin mir nach dieser Leistung sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden."
Die Norderstedter spielten zum ersten Mal mit einem Libero. Christian Stridde machte seine Sache als "Abwehrchef" sehr gut und erklärte sich bereit, auch in den nächsten Spielen diese Rolle zu übernehmen.
Wie engagiert die VCNAL-Männer in die Partie gegen den Meisterschaftsfavoriten gingen, zeigt auch die Tatsache, dass sich 14 Spieler zum Einsatz meldeten. Deshalb blieben Sebastian Meiser, Zuspieler des zweiten Teams, und Michael Wilk (Trainingsrückstand) unberücksichtigt. In Regionalliga-Punktspielen dürfen nur zwölf Akteure aufgeboten werden.
Möglicherweise
war der Verzicht auf Meiser etwas unglücklich, denn am Ende der Partie ging dem
etatmäßigen Steller Johannes Student doch ein wenig die Kraft aus.
Manfred Schäffer
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Dieckmann/Reckermann wollen Saison krönen!
Vier DVV-Männer-Duos an der Copacabana
Nachdem am gestrigen Sonntag die Frauen-Konkurrenz bei der Beach-WM in Rio de Janeiro mit dem Siegc der US-Girls Walsh/May zu Ende gegangen ist, richtet sich nun das Augenmerk auf die Männer-Konkurrenz. Diese startet am Dienstag, 14. Oktober, und wie bei den Frauen sind auch hier vier DVV-Duos am Start. Angeführt wird die deutsche Fraktion von den Vize-Europameistern und Weltranglisten-4. Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (beide Moerser SC). Zudem sind noch Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (beide VC Olympia Berlin), Jörg Ahmann/Axel Hager (SV FEllbach/Eimsbütteler TV) und David Klemperer/Niklas Rademacher (MTV 48 Hildesheim/TSC Giesen) am bekanntesten Strand der Welt dabei. Das Endspiel findet am 19. Oktober statt.
Dabei sind die deutschen Duos bereits seit über einer Woche in Rio, um sich zu akklimatisieren. Dieckmann/Reckermann sind beispielsweise seit dem 6. Oktober in Brasilien und hatten zuvor ein Trainingslager mit den Europameistern aus Österreich, Berger/Doppler, in Rom bestritten.
Nach einer langen Saison fühlt sich das deutsche Top-Duo, welches in diesem Jahr mit zwei zweiten Plätzen sowie weiteren Top-Platzierungen auf der World Tour den Durchbruch zum Weltklasse-Team vollzogen hat, gut auf den Saison-Höhepunkt vorbereitet: "Wir haben mit Jürgen Wagner einen Supertrainer, der die Steuerung hinbekommt. Diese haben wir so angelegt, dass wir hier nochmals topfit an den Start gehen", meint Jonas Reckermann.
Allerdings dürfte das WM-Turnier noch schwerer sein als die Veranstaltungen bei der World Tour, denn es nehmen allein acht (sonst nur vier) brasilianische Teams teil. Jonas Reckermann meint dazu: "Man könnte das so sehen, dass die WM noch schwieriger ist, denn auch sonst sind alle Teams am Start. Andererseits sind eigentlich nur die beiden in der Weltrangliste führenden Ricardo/Emanuel und Benjamin/Marcio Araujo ein wenig vor den meisten anderen Teams leistungsmäßig einzuordenen. Alle anderen spielen natürlich gut, sind aber nicht übermächtig." Das heißt gleichzeitig, wenn das deutsche Top-Duo seine Leistung aus den vorherigen Turnieren bestätigt, ist einige von Dieckmann/Reckermann zu erwarten. Mit den Platzierungen 17 (erstes Turnier), 3x 5., 1x 4. und 2x 2. auf der World Tour sowie dem Vize-EM-Titel muss Deutschland I gar als Medaillenkandidat gelten. Ähnlich, wenn auch nicht konkret, äußert sich Reckermann: " Wenn wir gut spielen, dann werden wir die sehr gute bisherige Saison schon mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abschließen!"
Natürlich liegt der Fokus aus deutscher Sicht auf Dieckmann/Reckermann, aber auch die anderen drei DVV-Duos sind nicht zu unterschätzen. Allen voran Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug, die als Weltranglisten-12. in diesem Jahr schon so manches Top-Team aus Argentinien und Brasilien bezwangen. David Klemperer/Niklas Rademacher haben sich nach einer schwächeren Vorsaison wieder gefangen und zeigten konstant gute Leistungen auf der World Tour - der 9. Platz in Berlin war Saison-Bestleistung. Gespannt sind alle Fans auf Jörg Ahmann/Axel Hager. Die beiden Urgesteine und Bronzemedaillengewinner von Sydney 2000 sind nach einer langen Verletzungspause Ahmanns fit und angriffslustig.
| Deutschland - SV Fellbach-News |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Neue Siegesstimmung in der Gäuäckerhalle
Nach
zwei unglücklichen Niederlagen haben die Zweitliga-Volleyballer des SV Fellbach
wieder Grund zu jubeln. Am vergangenen Samstag schlug der SV Fellbach den GSVE
Delitzsch deutlich mit 3:0 (25:18, 25:14, 25:16). Somit hat sich das Team zwei
wichtige Punkte auf die Haben-Seite gespielt und rangiert nun mit 6:4 Punkten
auf Tabellenplatz fünf.
Kritische Beobachter vermuteten bereits eine erneute Talfahrt der Fellbacher Volleyballer, nachdem diese in den letzten beiden Spielen gegen Grafing und Rüsselsheim jeweils eine sehr schlechte Leistung zeigten. Nach einigen Besprechungen zwischen Management, dem Trainergespann und den Spielern war Coach Karlo Striegel stets darum bemüht, die Ruhe im Team zu bewahren. „Wir haben uns die Situation selbst eingebrockt und ich glaube an die Jungs, wir kommen wieder hoch“, so Striegel nach der Heimpleite gegen Rüsselsheim am vorletzten Wochenende.
Und seine Zuversicht scheint zunächst bestätigt. Vor über 250 Zuschauern in eigener Halle zeigten sich ausnahmslos alle Akteure von ihrer Schokoladenseite. Besonders hervorgetan hat sich im ersten Satz der Kanadier Andrew Holland, der vom ebenfalls sehr sicher auftretenden Spielmacher Axel Melde immer wieder erfolgreich in Szene gesetzt wurde. Zwei spektakuläre Blocks von Mittelblocker Ronny Pietsch, Mitte des ersten Durchgangs, brachten einen sicheren Vorsprung, der bis zum 25:18 gehalten wurde. Auch im zweiten Satz waren es hauptsächlich die beiden Mittelblocker, Pietsch und Goran Periskiç, die den Angreifern des Aufsteigers aus Delitzsch das Leben schwer machten und vor allem in Eins-gegen-Eins-Situationen erfolgreich waren.
Hinzu
kam eine überdurchschnittlich gute Aufschlagleistung der Fellbacher, die die
Moral der völlig überforderten Gäste endgültig brach. Delitzschs wenige
erfolgreiche Schnellangriffe über die Mittelposition halfen letztlich nicht
mehr, die deutliche Satzniederlage (14:25) zu verhindern. So war es den
Gastgebern auch im dritten Durchgang ein Leichtes, den Sack endgültig zu
zumachen: Ein Blitzstart der Fellbacher, die nach wie vor auf Außenangreifer
Vladimir Baltovski wegen dessen Knieverletzung verzichten mussten, brachte einen
Vier-Punkte-Vorsprung, der nach zwei Assen von Mohamed Hanaoui und spektakulären
„Monsterblocks“ bis zum Spielende noch ausgebaut wurde (25:16). Was das
Personalaufgebot anbelangt, bekam Fellbach zu diesem Spiel hilfreiche Unterstützung
vom letztjährigen Co-Trainer Petri Sainio, der auf der Libero-Position
besonders dazu beitrug, Ruhe in die sonst eher wackelige Annahme zu bringen.
Rückblickend bleibt zu erwähnen, dass die Fellbacher ohne die sonst zu
beobachtenden „Hänger“ aufspielten und daher den Gästen aus Delitzsch
nicht gestatteten, ins Spiel zu finden. Sollte es dem SV Fellbach gelingen, sein
Spiel auf diesem Niveau zu halten, muss er sich um Abstiegssorgen in dieser
Saison nicht kümmern.
Die Fellbacher bleiben jedoch fest am Boden, denn am nächsten Wochenende geht
die Reise zum Tabellenführer nach Dachau, der aus seinen fünf absolvierten
Spielen erst eines verloren hat. Bei diesem Vergleich mit einem absoluten
Spitzenteam der Liga ist der SV Fellbach klarer Außenseiter. Die Mannschaft hat
daher nichts zu verlieren und kann ohne Druck spielen. Einfach wird man es
Dachau jedoch sicherlich nicht machen.
| Deutschland - Südwest Presse |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Ulm:
Nicht mehr als ein Trainingsspiel
Locker
und gelöst haben sich die Volleyball-Damen des SSV Aliud Pharma zum
Bundesliga-Auftakt präsentiert. Der VC Augsburg machte es dem Meister und
Pokalsieger auch nicht schwer. Mit 3:0 (25:11, 25:17, 25:17) wurden die Gäste
nach einer Stunde nach Hause geschickt.
Wirklich interessant ging es gestern in der Kuhberghalle erst nach dem Spiel zu: Als sich Trainer und Verantwortliche des VC Augsburg lautstark mit ihren Kollegen vom Volleyball-Meister SSV Aliud Pharma auseinander setzten. Der Streitpunkt: Die 1,96 Meter große Mittelblockerin Norisha Campbell. Ulm möchte sie gerne engagieren, Augsburg möchte sie nicht gehen lassen.
"Sie hat keinen aktuellen Arbeitsvertrag mit Augsburg", erklärte nach dem Gespräch völlig überraschend SSV-Trainer Mathias Eichinger. Den Ein-Jahres-Vertrag vom vergangenen Jahr habe sie erfüllt, einen neuen jedoch nicht unterschrieben. Lediglich die so genannte Ligaermächtigung, die Campbell erlaubt, in der deutschen Volleyball-Königsklasse zu starten, laufe über Augsburg. Wahrscheinlich, spekuliert Eichinger, geht es dem finanziell schwer angeschlagenen Verein um eine hohe Ablösesumme. Doch diesen Disput müssen die Manager austragen. Eichinger hofft unterdessen, dass die US-Amerikanerin wie abgesprochen heute zum Krafttest erscheint und ab morgen im normalen Training mitmacht.
Falls Norisha Campbell erscheint, hat Eichinger schon mehr erreicht als sein Augsburger Trainerkollege Peter Götz: Denn gestern musste sein Team (Achter der Vorsaison) ohne die riesige Mittelblockerin auskommen - keine Lust. Ausgleichen konnten das die Augsburger nicht. Die Ulmer traten vor rund 1000 Zuschauern im eingespielten Meisterteam an, inklusive Alice Blom. Der 23-jährige niederländische Neuzugang ersetzte auf der diagonalen Position Elles Leferink. Tanja Harts erste Anspiele klappten gleich so gut, als ob sie schon monatelang miteinander trainieren würden - nicht erst seit Montag. Alice Blom schmetterte treffsicher fast immer ins Loch der Gegner. Auch Außenangreiferin Saara Loikkanen setzte sich gut in Szene.
Beim Stand von 20:9 wechselte Eichinger sogar die Nachwuchsspielerinnen Bettina Stumpf und Beate Lander ein - im zweiten Satz sollte auch noch Steffi Lehmann zum Zug kommen -, obwohl er vor dem Spiel betont hatte, keine Änderungen in der Aufstellung vorzunehmen. "Augsburg war kein Maßstab für uns", sagte der Trainer später.
Auch im zweiten Durchgang kam das Niveau nicht über ein Trainingsspiel hinaus. Obwohl der SSV zwischenzeitlich 2:5 zurück lag und sich leichte Abstimmungsschwierigkeiten in der Annahme breit machten, konnte Augsburg die Chance nicht nutzen. Vielmehr waren die Gäste genug damit beschäftigt, den Ball nicht zu oft ins Netz oder ins Aus zu schmettern. Darüberhinaus war es schwierig, an Mittelblockerin Verena Veh vorbeizukommen, obwohl diese die letzten drei Monate wegen ihrer Diplomarbeit meist aufs Training verzichtet hatte.
Nur
Sabrina Roß zeigte ein wenig Nervosität, als sie im dritten Satz mit Alice
Blom die Positionen wechselte und diagonal angreifen sollte. Eichinger meint:
"Dort hat sie mehr Probleme in der Ballannahme und Abwehr. Außen ist sie
viel sicherer."
Tina
Zander
| Deutschland - Rüsselsheimer Echo |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Der vierte Sieg im fünften Spiel: Die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim bleiben auf Erfolgskurs. Nach drei 3:0-Siegen setzten sie sich am Samstag auch gegen die FT Freiburg durch. Mit 3:1 (25:16, 22:25, 25:16, 25:22) behielten die TG-Männer in eigener Halle verdient die Oberhand und demonstrierten wieder einmal ihre Heimstärke.
Die Gastgeber erwischten einen Auftakt nach Maß. Im ersten Satz hatten die Rüsselsheimer den Gegner „total überfahren“, wie es TG-Trainer Raimund Jeuck formulierte. Freiburg schlug zwar schwach auf. Doch auf der anderen Seite präsentierte sich die TG stark und holte sich den ersten Durchgang klar mit 25:16.
Dies ging bis Mitte des zweiten Abschnitts so weiter. Doch dann fing sich der Gegner und war vor allem mit seinem kanadischen Diagonalspieler erfolgreich, den Rüsselsheim im Block nicht in den Griff bekam. Am Ende hatte die Turngemeinde schließlich mit 22:25 das Nachsehen. Im dritten Durchgang knüpften die Gastgeber aber an den ersten Satz an und wiederholten das deutliche Ergebnis von 25:16.
Auch wenn Raimund Jeuck dann einen Fehler bei der Aufstellung verursachte und sein Team zum Improvisieren zwang, stand der Sieg nicht mehr in Zweifel. Dank einer tollen Abwehraktion und eines gewonnenen langen Ballwechsels setzte sich die Jeuck-Truppe im vierten Satz auf drei Punkte ab und brachte die Führung trotz einiger unnötiger Fehler ungefährdet ins Ziel.
„Das war schon so, wie ich mir das vorstelle“, sagte Jeuck nach dem Abpfiff zufrieden. Vor allem zeigte er sich erfreut über die gute Stimmung und die Einsatzfreude: „Da war Feuer in der Mannschaft.“ Das bestätigten auch die Väter von Andy Baboulidis und Steffen Jungbluth, die häufig bei den Spielen dabei sind.
„Wir haben einen sehr soliden Side-Out gespielt“, befand Jeuck, „und wir haben uns im Angriff auch bei einer schlechten Annahme gut durchgesetzt“. Trotz des gelungenen Saisonstarts gebe es aber keinen Grund abzuheben: „Das waren zwei weitere Punkte gegen den Abstieg.“
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Auftakt verpatzt: Rote Raben unterliegen 0:3
Zum Auftakt der Volleyball-Bundesliga-Saison 2003/2004 sind die Roten Raben noch nicht in Schwung gekommen. Beim Dresdner SC musste die Mannschaft von Trainer Michael Schöps eine überraschend deutliche 0:3-Niederlage (18:25, 19:25, 21:25) einstecken. Neben einer hohen Fehlerquote in Aufschlag und Annahme offenbarten die Roten Raben noch viele Abstimmungsprobleme.
„Wir haben höchstens 60 Prozent unseres Leistungspotentials abgerufen", analysierte Michael Schöps nach dem ersten Bundesliga-Auftritt seiner neuen Mannschaft nüchtern. Dennoch war dem erfolgsorientierten Trainer auch der Ärger über den verpatzten Auftakt anzumerken: „Die Mannschaft hat viel zu wenig Einsatzbereitschaft gezeigt, sie war nicht voll bei der Sache." Dabei hatte Schöps für das erste Saisonspiel auf Erfahrung gesetzt. Er verzichtete auf die junge Libera Veronika Pongratz, ließ aber Hana Kovarova von Beginn an auflaufen. Zudem spielten neben Kapitän Katja Wühler Hana Musilova, Malin Ericsson, sowie die beiden Neuzugänge Bojana Marjanovic und Elena Kounova.
Nervosität prägte die ersten Ballwechsel; viele Eigenfehler auf beiden Seiten. „Dann hat Dresden ins Spiel gefunden, wir aber nicht", so Schöps. Stattdessen sorgten die Roten Raben mit weiteren Fehler - vor allem in Aufschlag und Annahme - unnötig für Selbstbewusstsein bei den Gastgeberinnen. Und die Mannschaft von Arnd Ludwig gab den Vilsbiburgerinnen kaum Gelegenheit, zurück ins Spiel zu finden. Beatrice Dömeland und Co. präsentierten sich vor 1200 Zuschauern fast fehlerfrei und gewannen den ersten Satz mit 25:18.
Hoffnung keimte auf Seiten der Roten Raben lediglich Anfang des zweiten Durchgangs auf, als sie zum ersten Mal in Führung (6:4) gingen. Doch die Schöps-Truppe ließ sich von Eigenfehlern immer wieder selbst aus der Ruhe bringen und gab auch diesen Satz ab (19:25). Der Raben-Trainer zog nun alle Register und brachte Birgit Thumm für Hana Kovarova im Außenangriff. Mit dem Einsatz des Neuzugangs aus Münster kam zwar etwas mehr Aggressivität ins Spiel der Roten Raben, für einen Satzgewinn reichte es trotzdem nicht (21:25). „Das Team hat versäumt, sich den Sieg zu erarbeiten", so ein enttäuschter Mike Schöps.
Vor dem ersten Heimauftritt am kommenden Samstag (19.30 Uhr) gegen TuS Braugold Erfurt steht den Roten Raben also noch viel Arbeit bevor.
Ben Weinberger
| Deutschland - www.volleyball-online.de |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Aachen
mit 0:3-Niederlage gegen Parchim
(stf) Den Rückenwind nach dem ersten Sieg in Hamburg nicht nutzen können. So lautet das traurige Fazit nach der Niederlage gegen die junge Parchimer Mannschaft.
In der voll besetzten Halle Bergische Gasse trafen die Alemannia Damen am Sonntag auf eine technisch gut ausgebildete Parchimer Truppe, die - noch zusätzlich gestärkt durch den Sieg am Vortag gegen Warendorf - jederzeit einen sicheren Eindruck machte und dabei in den Elementen Annahme und Zuspiel einfach den stabileren Volleyball bot.
Ständig war die Heimmannschaft einem enormen Druck durch aggressive Aufschläge ausgesetzt, befand sich immer in der Rolle des Verfolgers und kam, bis auf eine Aufschlagserie von Ruth Flemig zum Ende des 1. Satzes, nicht in den Genuss, selber einmal die Führung inne zu haben.
Monika Koch stellte den Block auf Position II zwar häufig sehr gut, direkte Blockpunkte konnten erzielt werden, jedoch gelang es der Feldverteidigung nicht, dies ebenfalls in Zählbares umzusetzen.
Kaum
Akzente in diesem Spielbereich bietend, vermochte der Angriff auf Aachener Seite
dies nicht aufzuwiegen.
Im Gegensatz zu Aachen fand Parchim immer wieder ein Rezept, um die Bälle im
Spiel zu halten und konnte danach mit den druckvollen Aufschlägen die Alemannia
Damen ein ums andere Mal beeindrucken.
Eine 4:1 Führung im 2. Satz machte Mut auf mehr, doch leider wurde dieser Vorsprung leichtfertig aus der Hand gegeben. In dieser Phase war Aachen selten im Stande, drei gute Aktionen in Folge zu bieten. Parchim hatte dagegen vollen Wind in den Segeln und schaffte sich mit 19:25 eine gute Basis zum Spielgewinn.
Viel zu passiv agierende Aachenerinnen konnten den variabel angreifenden Parchimer Damen im 3. Satz wenig entgegensetzten. Erst zum Ende des 3. Satzes, aber leider zu spät, verkürzte Aachen bei Aufschlag von Kristina Fuhrmann zwar noch auf einen Punkt, erschien jetzt auch optisch in der Feldverteidigung wacher, konnte aber letztlich nicht den Verlust des 3. Satzes mit 23:25 vermeiden.
Am
kommenden Samstag geht es zuerst zum Ligaduell nach Münster, anschließend
tritt man am Sonntag zum Viertelfinalspiel im WVV-Pokal beim Regionalligisten
Telekom Post SV Bielefeld an.
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Schweres
Los für SC Charlottenburg
Männer-Meister
SC Charlottenburg erhielt schwere Gegner für die Champions League. Das Team
trifft auf Italiens Titelträger Sisley Treviso, Griechenlands Champion
Olympiakos Piräus und AZS Tschenstochau ausPolen. SCC-Geschäftsführer Günter
Trotz sprach von der stärksten Vorrundengruppe: "Man muss schon traumhaft
spielen, um an den Italienern vorbeizuziehen." Die fünf Gruppensieger und
der beste Zweitplatzierte kommen weiter.
| Norddeutschland - Ostsee-Zeitung |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Volleyballerinnen
besiegten Tabellenletzten mit 3:2
Wenn
die Volleyballdamen der HSG Uni Greifswald auf das Spielfeld laufen, ist dem
Zuschauer ein Spiel auf hohem Niveau gewiss. Wer spielt in der Hansestadt schon
in der Regionalliga?
Im
zweiten Heimspiel in der Volleyball-Regionalliga mussten die Damen der HSG Uni
Greifswald gegen den Tabellenletzten aus Rönnau antreten. Vor gut 150
Zuschauern in der Mehrzweckhalle war der erste Satz für die Damen der HSG ein
Spiel der Gefühle.
Zuerst
große Führung, dann schwache Spielfortsetzung. Viele Fehler in der Ballannahme
und bei den Aufgaben. Somit wurde der erste Satz mit 25:20 verloren. Nach
einigen harten Worten von Trainer Jochen Widra spielten die Damen der HSG besser
und gewannen den zweiten Satz mit 25:19. Da beide Mannschaften nicht den besten
Tag hatten, wurde der dritte Satz ein Krimi.
Mit
etwas Glück gewannen die Damen der HSG Uni mit 29:27. Im vierten Satz waren die
HSG-Damen völlig von der Rolle. Es wurden die einfachsten Fehler gemacht. Die
vielen Zuschauer konnten da keinen Beifall spenden, sie bekamen nur Herzklopfen.
Der Satz wurde klar mit 25:20 verloren. Nun musste der Teabreak entscheiden. Da
waren starke Nerven gefragt.
Der
SC Rönnau hatte den besseren Start und führte mit 8:6. Aber die Damen der HSG
Uni fanden durch die große Unterstützung der Zuschauer ins Spiel zurück und
gewannen den fünften Satz mit 15:10. Somit war der erste Sieg in der
Regionalliga mit 3:2 perfekt.
Obwohl
Volleyball-Abteilungsleiter der HSG Uni, Lothar Hühr, mit der spielerischen
Leistung nicht zufrieden war, freute er sich mit den vielen Zuschauern über den
ersten Sieg. Dazu herzlichen Glückwunsch.
Die
Mannschaft spielte mit: Carolin Darmer, Stefanie Pelka, Romi Merten, Franziska
Fenske, Ramona Thieme, Yvonne Scheife, Katja Staebener, Anne Prothmann, Juliam
Sevecke, Christin Ruchoy.
Bernd
Kilian
| Deutschland - Rheinische Post |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Beach-WM:
Paukenschlag nicht ausgeschlossen
Rio
de Janeiro (rpo). Den
Beachvolleyball-Damen fehlt noch ein gutes Stück, den Herren nur ein winziger
Schritt - an die Weltspitze. Bei der am Dienstag beginnenden WM wollen Jörg
Ahmann und Axel Hager demnach zumindest eine Medaille. Sie sind an Nummer vier
gesetzt. Beste Chancen am Zuckerhut werden aber auch einem anderen Team eingeräumt.
An
der berühmten Copacabana soll der große Coup gelingen. Die deutschen
Beachvolleyballer greifen bei den 4. Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro ab
Dienstag nach der ersten WM-Medaille für den Deutschen Volleyball-Verband
(DVV). Noch nie war die Chance so groß, dass eines der vier deutschen Duos am
kommenden Wochenende am berühmtesten Strand der Welt aufs Podium steigt und
damit die guten Ansätze der Frauen in der Vorwoche an gleicher Stelle krönt.
Medaillengewinn
wäre normal
"So
überraschend Bronze bei Olympia in Sydney für uns war, so normal wäre ein
Medaillengewinn in Rio", sagte DVV-Beachchef Hinnerk Femerling und
erinnerte vor dem ersten Aufschlag an die Sternstunde des deutschen
Beachvolleyballs. Jörg Ahmann (Fellbach) und Axel Hager (Eimsbüttel), die auch
in Rio dabei sind, wurden in Australien überraschend Dritte und rückten die
junge Sportart damit zumindest kurz ins Rampenlicht.
"Die
Frauen haben hier in Rio gute Ansätze gezeigt. Ihnen fehlt noch ein gutes Stück
zur Weltspitze. Bei den Männern ist es nur noch ein winziger Schritt",
meinte DVV-Vizepräsident Götz Moser. Der Delegationsleiter hatte bei einem
Abendessen unweit vom Zuckerhut alle Aktiven auf die WM eingeschworen und die
guten Leistungen der abgelaufenen Saison in Erinnerung gerufen. "Die Herren
haben sich kontinuierlich gesteigert und können für einen Paukenschlag
sorgen."
Beste
Chancen auf eine vordere Platzierung werden Markus Dieckmann und Jonas
Reckermann vom Moerser SC eingeräumt. Das Duo hat sich auf Rang vier der
Weltrangliste vorgearbeitet und schrammte in der vergangenen Saison bei den
Weltserien-Turnieren auf Mallorca und in der Schweiz nur hachdünn am ersten
Platz vorbei. "Wir hatten einige Matchbälle. Dass wir sie nicht genutzt
haben, lag an unserer Unerfahrenheit und nicht an unserem Unvermögen",
sagte der 1,89 m große Markus Dieckmann.
Vier
deutsche Teams an der Copacabana dabei
Bruder
Christoph ist mit seinem Partner Andreas Scheuerpflug die Nummer 12 im Ranking
und hat sich für Rio ebenfalls einiges vorgenommen: "Wir kennen den Strand
sehr genau. Im Frühjahr haben wir nebenan in Ipanema einige Wochen trainiert.
Wir sind bestes vorbereitet", erklärte der Politologie-Student. Sein 36
Jahre alter Partner betont: "Wir sind super motiviert, wissen aber, dass
vieles von der Auslosung abhängt." Als viertes deutsches Team gehen David
Klemperer (Hildesheim) und Niklas Rademacher (Gießen) ins Rennen.
Gespielt
wird am Dienstag in zwölf Vierergruppen. Die ersten beiden Teams sowie die acht
besten Dritten qualifizieren sich für die Runde der letzten 32, die nach dem
K.o.-System entschieden wird. "Wir werden an Position vier gesetzt, so dass
uns zunächst die besten Brasilianer erspart bleiben. Aber leider gibt es von
denen gleich acht Teams", sagte Markus Dieckmann.
Gleich
zwei Teams aus dem Gastgeber-Land führen die Weltrangliste an. Ricardo Costa
Santos und Emanuel Scheffer Rego sowie Marcio Araujo und Benjamin Insfran dürften
nicht zuletzt Dank der lautstarken Unterstützung der heimischen Zuschauer zu
den ersten Medaillenanwärtern gehören und die Siegprämie von 60.000 Dollar
bei der mit insgesamt 800.000 Dollar dotierten WM fest im Blick haben.
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Harburg
(nik). Als mit EM-Bronze dekorierte Nationalspielerin ist Christina Benecke mit
Erfolg verwöhnt worden, während ihre Teamkameradinnen vom TV Fischbek Hamburg
in der Vorbereitung schwitzten. Erst in der letzten Phase des Aufbau-Trainings
stieß die Mittelblockerin des Bundesligisten zum Team. Nach einem Turnier in
Bottrop, einer für sie ersten Standortbestimmung der neu formierten Mannschaft,
hatte Benecke "anderes erwartet. Ich hatte größere Befürchtungen, vor
allem was unsere Annahme betrifft". Ganz so schlimm wurde es dann aber doch
nicht. Zur Saisonpremiere wurde der Berliner BVC 68 gestern mit 3:1 (25:17,
25:14, 18:25, 25:14) besiegt.
Logisch,
dass Benecke, die morgen 29 Jahre alt wird, "sehr zufrieden" mit der
Leistung ihres Teams war. Lediglich im dritten Satz, den der TVF überraschend
mit 18:25 abgab, hatte sich das Team eine kleine Auszeit gegönnt, ansonsten
waren die Fischbekerinnen jedoch klar überlegen.
Im
Spiel eins nach der Phoenix-Ära schmetterte sich vor allem Margarethe Kozuch in
die Herzen der TVF-Fans. Die erst 16-jährige Schülerin, die vor Saisonbeginn
gemeinsam mit Johanna Barg vom Zweitligisten CVJM Hamburg nach Fischbek
gewechselt war, stand im ersten Saisonspiel gleich in der Startformation und gehörte
zu den herausragenden Spielerinnen. Auch Neuzugang Juliana Lavrova deutete gegen
Berlin an, dass sie eine Verstärkung für die Fischbekerinnen ist.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Erst Rio de Janeiro, dann Athen
Dieckmann/Reckermann
vom Moerser SC hoffen bei der WM auf eine vordere Platzierung.
Auf
viele "Good Vibrations", wie einst die legendären "Beach
Boys" sangen, hoffen ab heute Markus Dieckmann und Jonas Reckermann vom
Moerser SC. Die derzeit besten deutschen Beachvolleyballer haben beste
Aussichten, bei der Weltmeisterschaft an der Copacabana in Rio de Janeiro einen
der vorderen Plätze zu belegen. "Einstellig wäre schon klasse", sagt
Trainer Jürgen Wagner. Der einstige Meistermacher der damaligen "Riesen
vom Niederrhein" ist gestern nach 13-stündigem Flug mit Zwischenstopp in
Sao Paolo in der brasilianischen Metropole angekommen und mit seinen Schützlingen
im Weltklassefelvon 48 Teams erstmals heute Vormittag (Ortszeit) gefordert:
"Mit einem guten Abschneiden würden wir den Olympischen Spielen in Athen
im kommenden Jahr einen Riesenschritt näher kommen."
Es
warten harte Brocken
Allerdings
warten auf die im Tableau an Position drei gesetzten Dieckmann/Reckermann harte
Brocken wie die Titelverteidiger Baracetti/Conde aus Australien, die
Europameister Berger/Doppler aus Österreich oder die starken Schweizer
Laciga-Brüder. Als Top-Favoriten gelten die Lokalmatadoren Ricardo/Emanuel,
denen die Moerser in ihrem Vorrundenpool allerdings zunächst einmal aus dem Weg
gehen. "Das sagt aber nicht viel", weiß Jonas Reckermann, "denn
insgesamt sind acht brasilianische Teams am Start, und stark sind die
alle."
Gespielt
wird auf voraussichtlich vier Feldern zunächst in zwölf Vierergruppen, aus
denen sich jeweils die beiden Gruppenersten sowie die acht besten Dritten für
de 32er-K.o. qualifizieren.
"Wir
wollen jetzt nicht ans Finale denken, aber auf dem Weg dahin warten sieben
schwere Matches", so Coach Wagner. "Meine Jungs sind schon seit über
einer Woche vor Ort, konnten sich so hoffentlich optimal akklimatisieren."
Geschäftsmann Wagner selbst hingegen war in den Tagen vor seiner Abreise nach Südamerika
beruflich noch so stark eingespannt, dass er nicht einmal wusste, in welchem
Hotel er untergebracht ist: "Mit diesen Dingen befasse ich mich erst in
Rio." Neben den EM-Dritten Markus Dieckmann/Reckermann vertreten Christoph
Dieckmann/Scheuerpflug, Klemper/Rademacher und Ahmann/Hager am Traumstrand von
Rio die deutschen Farben. Und auch der Vorstand des Deutschen
Volleyball-Verbandes mit Präsident Werner von Moltke an der Spitze hat sich
angesagt. Schließlich soll die Beach-WM 2005 in Berlin stattfinden.
Manfred
Pichl
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Sylvester bringt Schwerin zu Fall
Münster. Am ersten Spieltag der Damenvolleyball-Bundesliga setzten sich die Favoriten nahezu ausnahmslos durch. Lediglich Bayer Leverkusen gelang eine Überraschung. Das Team um Trainerin Gudula Krause gewann beim Schweriner SC 3:2. Der Spieltag im Überblick:
Schwerin
Leverkusen 2:3 (16,
23, -21, -21, -9)
Anderthalb Sätze lang spielte der Ex-Meister vor 550 Besuchern wie aus
einem Guss. Danach unterliefen ihm viele Fehler im technisch-taktischen Bereich.
Darüber hinaus war der norwegische Trainer Tore Aleksandersen mit der
Einstellung seiner Schützlinge nicht einverstanden. Ihm fehlten Disziplin,
Kampf und Herz. Maßgeblichen Anteil an der Wende hatte Leverkusens Außenangreiferin
Judith Sylvester. Die Nationalspielerin erwischte einen Schokoladentag. Judith
hat ein überragendes Spiel gemacht, freute sich Trainerin Gudula Krause.
Ulm
Augsburg 3:0 (11, 17, 17)
Vor 1000 Zuschauern erfüllte der Titelverteidiger in exakt einer Stunde die
Pflicht. Zu den herausragenden Kräften im Team des Siegers zählte Neuzugang
Alice Blom (23). Wirklich spannend wurde es erst nach dem Schlusspfiff, als sich
Trainer und Vorstandsmitglieder beider Vereine lautstark auseinandersetzten.
Stein des Anstoßes: Die 1,96 m große Mittelblockerin Norisha Campbell. Ulm würde
sie gern aufnehmen, Augsburg möchte sie nicht ziehen lassen. Dem Vernehmen nach
soll Ulm im Besitz der besseren Karten sein. Sie hat keinen aktuellen
Arbeitsvertrag mit Augsburg, erklärte SSV-Trainer Mathias Eichinger. Gestern
erwartete er die US-Amerikanerin zum Krafttest. Der Partie am Sonntag blieb
Campbell übrigens fern. Angeblich soll sie keine Lust gehabt haben.
Hamburg
Berlin 3:1 (17, 14, -18, 14)
Der Satzverlust konnte die Freude im Lager der Hanseatinnen nicht trüben.
Das war genau der richtige Gegner für uns, um uns weiter einzuspielen, sagte
Libera Sabine Verwilt-Jungclaus. Ein positives Fazit zog auch die überragende
Mannschaftsführerin Christina Benecke: Wir können mit dem Auftakt zufrieden
sein. Einen prima Eindruck hinterließ Junioren-Nationalspielerin Margarethe
Kozuch. Die 16-Jährige stand bei ihrer Bundesliga-Premiere dreieinhalb Sätze
lang auf dem Feld.
Dresden
Vilsbiburg 3:0 (18, 19, 21)
Dresden hatte sich die Aufgabe vor 1200 Fans gewiss schwieriger vorgestellt.
Doch die Annahme der Gäste erwischte einen rabenschwarzen Tag. Wir haben höchstens
60 Prozent unseres Leistungspotenzials abgerufen, ärgerte sich Trainer Michael
Schöps. Neuzugang Birgit Thumm (zuvor Münster) wurde im dritten Satz
eingewechselt. Mit ihr gewann das Spiel der Bayern an Aggressivität. Ernsthaft
in Gefahr geriet der Dresdner Erfolg nicht. Coach Arnd Ludwig freute sich über
eine geschlossene Mannschaftsleistung.
Erfurt
Suhl 0:3 (-19, -17, -13)
600 Zuschauer sorgten in Erfurt für ein ausverkauftes Haus und prächtige
Stimmung. Die Gäste siegten verdient und nach anfänglichen Schwierigkeiten
souverän. Ihre überragende Kraft hatten sie in Magdalena Sadowska. Für Erfurt
stand die Bundesliga-Premiere unter einem denkbar schlechten Stern. Elena Messer
schied im ersten Satz mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus.
Wilfried Sprenger
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
USC Münster sammelt für Kinder in Not
-wis- Münster. Damenvolleyball-Bundesligist USC Münster stellt sich wieder einmal in den Dienst einer guten Sache. Im Rahmen des vorgezogenen Meisterschaftsspiels am Donnerstag (19.30 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) gegen Aufsteiger Braugold Erfurt bittet er um Spenden für Unicef. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen setzt sich weltweit für das Wohl von Kindern und Frauen ein.
Der USC unterstützt die Unicef-Aktion Schule in der Kiste. Sie ist von der Organisation entwickelt worden, um für Kinder in Flüchtlingslagern und anderen Notsituationen Schule möglich zu machen. Die Kiste beinhaltet Hefte, Tafeln, Stifte und Kreide für 80 Kinder und ist bereits in Ruanda, Tschetschenien und Afghanistan als mobiler Klassenraum eingesetzt worden. Mit der Aktion von Unicef und USC am Donnerstag sollen Kinder im Irak und in Liberia erreicht werden. Eine Kiste kostet etwa 300 Euro.
Freien Eintritt genießen gegen Erfurt bei Vorlage des Studentenausweises alle Erstsemester der Uni und der Fachholschule.
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Düren: Lichtblicke trotz hoher Fehlerquote
Düren.
Mit einem Auftakt nach Maß hat Volleyball-Bundesligist Evivo Düren Kurs
Richtung Meisterrunde genommen.
Viel wichtiger aber: Die Schützlinge von Bernd Werscheck haben trotz
Mini-Vorbereitung bereits zwei direkte Konkurrenten in die Schranken gewiesen.
«Unser 3:0-Erfolg in Leipzig erscheint nach dem 3:1-Sieg des VVL in Wuppertal doch in einem ganz anderen Licht», freut sich Werscheck über den gelungenen Saisonstart, zumal auch die Sechs aus Bad Saulgau bei der samstäglichen Stippvisite in der Kreisstadt erkennen ließ, dass im Saisonverlauf noch mit ihr zu rechnen sein wird.
Beim hart umkämpften 3:1-Erfolg der Dürener ließ Neuzugang Heriberto Quero mehr als einmal seine Klasse aufblitzen. Auch wenn die Fehlerquote des Hauptangreifers aus Venezuela insgesamt noch zu hoch ist, in den entscheidenden Situationen war der sprunggewaltige Hüne zur Stelle. Werscheck: «Heriberto braucht sicher noch einige Zeit, um sich zu akklimatisieren. Aber ich bin mir sicher, dass wir noch viel Freude an ihm haben werden.»
Gleiches gilt für Diego Gutierrez, dessen Zuspiele noch nicht immer präzise den Mitspieler erreichen. Vor allem auf die linke Klebe von Sven Anton muss sich der Argentinier noch einstellen. «Auch in der Mitte fehlt es noch an der Feinabstimmung», spricht Werscheck aber von einem ganz normalen Procedere, «schließlich sind beide erst gut vier Wochen in Düren». Auf das Publikum zumindest ist das südamerikanische Temperament der beiden Neuzugänge aber bereits übergesprungen.
Mehr Probleme als erwartet hatte Evivo mit den Flatteraufschlägen der Gäste aus Bad Saulgau. Neben Martin Bulst hatte auch Nationalmannschaftslibero Till Lieber so seine Probleme mit den langsamen Aufschlägen. Glück für Evivo, dass Sven Dick einmal mehr seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellte.
(ja)
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Pohl/Rau Europas Beachvolleyballer
Hamburg - Die Nachricht überraschte selbst Insider: Okka Rau (26) und Stephanie Pohl (25) gehen getrennte Wege - zumindest für drei Wochen. Nach Abschluss der Beachvolleyball-Saison mit Platz neun bei der WM in Rio de Janeiro erholen sich die Europameisterinnen vom TV Fischbek Hamburg an unterschiedlichen Orten; Urlaub - auch mal voneinander. "Wir verstehen uns aber weiterhin bestens", gab Okka Rau Entwarnung. Zu den sportlichen Erfolgen kommt jetzt auch noch eine Ehrung. Der Europäische Volleyballverband (CEV) zeichnete die Weltranglistenzehnten als "Europäische Beachvolleyballerinnen des Jahres" aus.
Trotz der schweren Augenverletzung, die sich Steffi Pohl im Mai zugezogen hatte und die den gemeinsamen Saisonstart um fünf Wochen verzögerte, erfüllten die beiden ihres Jahresplan mit Auszeichnung. Nach dem Gewinn des kontinentalen Titels dürfte inzwischen auch die nationale Qualifikation für die Olympischen Spiele 2004 in Athen so gut wie geschafft sein. Die verbliebene Konkurrenz - Susanne Lahme/Danja Müsch (Köln) und Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) - muss den zweiten Olympia-Startplatz wohl unter sich ausmachen.
"Zu
99 Prozent sind wir in Athen dabei", sagt Pohl/Raus Trainer Olaf Kortmann
(Hamburg). "Die Olympiavorbereitung beginnt direkt nach der Rückkehr aus
dem Urlaub Anfang November." Der ursprünglich geplante halbjährige
Brasilien-Aufenthalt entfällt aber. Pohl/Rau werden zwar im Winter regelmäßig
an die Copacabana fliegen, jedoch nur für Trainingsblöcke von drei bis vier
Wochen. "Optimal wäre natürlich, wenn wir in Hamburg eine
Beachvolleyballhalle hätten", sagt Kortmann. Die soll demnächst am
Olympiastützpunkt am Dulsbergbad gebaut werden, Politik und Behörden müssen
sich mit dem Berliner Investor aber noch einig werden. Und das dauert. So muss
das Trio regelmäßig nach Bordesholm ausweichen.
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Bundesliga-Debüt mit frechen Sprungangaben
Mit Margarethe Kozuch und Johanna Barg feierten zwei junge Spielerinnen ihre Premiere in der Bundesliga.
Fischbek - "Ich war doch wahnsinnig aufgeregt!"gesteht sie und lächelt dabei. Was für ein Wunder? Da macht Margarethe Kozuch beim 3:1-Erfolg der Volleyball-Frauen des TV Fischbek Hamburg über den BVC 68 Berlin ihr allererstes Bundesliga-Match. Lampenfieber wäre da nicht nur für eine 16-Jährige völlig normal gewesen.
Immerhin: Dreieinhalb Sätze lang ließ der coachende Co-Trainer Jonny Westreicher die 30-fache Jugend-Nationalspielerin vor gut 500 Zuschauern auf dem Feld. "Nach einem halben Satz hatte sich meine Aufregung gelegt", schilderte die Gymnasiastin aus Rahlstedt ihr Bundesliga-Debüt. Ganz unerfahren ist sie ja auch nicht: Mit 14 Jahren feierte sie schon ihre Zweitliga-Premiere beim CVJM, war dort sogar wie in der Jugend-Nationalmannschaft Mannschaftsführerin. An Selbstbewusstsein in Sachen Volleyball mangelt es der blonden Spielerin nicht. Ging ein Ball verloren, spornte sie ihre Mitspieler lautstark an. Holte der TV Fischbek einen Punkt, zeigte die junge Spielerin ihr strahlendes Lächeln. Auch die risikoreichen Sprungaufschläge sprechen von einem gesunden Selbstbewusstsein.
Dass sie zu den größten Volleyball-Talenten Deutschlands zu zählen ist, unterstrich Margarethe Kozuch im ersten Punktspiel gegen die Berlinerinnen. Immerhin punktete sie gegen einen - zugegeben - schwachen Gegner viermal aus dem Hinterfeld, dreimal mit Angriffsschlägen, einem Lob und zwei Blockzählern. Dazu kam im ersten Satz eine erfolgreiche Aufschlagserie vom 6:6-Spielstand auf eine 11:6-Führung.
Den Ehrgeiz, möglichst weit im Schmettersport zu kommen, teilt Margarethe Kozuch mit Johanna Barg. Die 19-Jährige war in dieser Saison mit vom CVJM zum TV Fischbek gewechselt und wurde im letzten Durchgang für "Maggi" eingewechselt. "Als ich in der Halle stand, war ich schon wieder ruhig", beschreibt die Außenangreiferin ihre Bundesliga-Premiere. Von ihren Fischbeker Mitspielerinnen wird sie "Jojo" gerufen. Aufgeregt war sie eher am Vormittag vor der Begegnung. Und unruhig wurde sie mit zunehmenden Spielverlauf, den sie an der Seitenlinie verbringen musste.
"Ich wäre schon enttäuscht gewesen, wenn ich nicht gespielt hätte", sagte die 1,80 Meter große Volleyballerin. Schließlich habe sie in der vergangenen Woche nach eigener Einschätzung gut trainiert. Schade nur, dass sie nicht mehr an den Aufschlag kam. Der gilt als eine ihrer Stärken. Immerhin: Zwei Angriffs-Zähler zum 23:11 und 24:13 im vierten Satz gingen auf das Konto von Johanna Barg.
"Es ist doch alles etwas schneller als bisher, man hat weniger Zeit zum Denken", beschrieb Margarethe Kozuch die größte Veränderung für sie auf dem Feld und die Unterschiede von Zweiter zu Erster Liga. "Beide müssen und können noch lernen. Sie werden sich weiter verbessern", sagte Spielertrainerin Marina Cukseeva, die mit dem Auftritt ihrer beiden Talente aber dennoch sehr zufrieden war.
Nächster
Spieltag ist am kommenden Sonntag beim USC Braunschweig (15 Uhr).
Manfred Schäffer
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Dienstag. 14. Oktober 2003 |
Jorks Volleyballfrauen holten ersten Saisonsieg
Jork - Sicher, dazwischen war die Sommerpause. Aber der letzte Sieg der Volleyballerinnen des TuS Jork in der Regionalliga datierte vom 15. Februar dieses Jahres. Damals ging der Oldenburger TB im Jorker Schulzentrum geschlagen vom Feld. Diesmal siegten die Altländerinnen in Oldenburg mit 3:1 (28:26, 25:16, 19:25, 25:23).
Für die Neuzugänge und Nachwuchskräfte Malaika Gehlken, Corinna Crome und Anja Cassau war es der erste Drittliga-Erfolg im Trikot des TuS Jork. Viel wichtiger aber ist, dass die Volleyball-Frauen aus dem Alten Land mit nun 2:4 Zählern nicht vorzeitig in den Abstiegskampf abdriften.
Trotzdem war Trainer Torsten Bluhm nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Das Spiel hätten wir klarer für uns entscheiden müssen", sagte er. Besonders im dritten Durchgang agierten die Jorker Volleyball-Damen viel zu unkonzentriert. Das Wort "träge" kam Bluhm in den Sinn, als er an die Abwehrleistungen in diesem Durchgang dachte.
Immerhin:
Das Team besann sich im vierten Satz wieder auf seine Fähigkeiten. Auch wenn
eine Führung von sechs Punkten noch verspielt wurde, der Satz mit 23:23 auf der
Kippe stand. Aber ein guter Angriffsball der starken Andrea Meyer bescherte dem
TuS Jork den ersten Matchball, der dann auch sofort verwertet wurde.
masch
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel