| Deutschland - VC Bottrop-News |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Ein
hartes Wochenende haben die Spieler des VC Bottrop 90 vor sich, wenn sie am
Samstag zum absoluten Spitzenspiel beim ebenfalls ungeschlagenen Moerser SC und
am darauf folgenden Sonntag in Bielefeld zum Halbfinale im Pkalwettbewerb des
Westdeutschen Volleyball Verbandes antreten.
Das
Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem Match am Samstag abend beim
selbsternannten Ligafavoriten Moerser SC. Nach eigenem Bekunden wollen die Adler
vom Niederrhein die gesamte Saison ohne Niederlage überstehen. Damit setzen sie
sich selbst unter starken Druck und drängen alle Konkurrenten, soweit sie überhaupt
als solche betrachtet werden, in die Außenseiterrolle. Immerhin - während vor
den jeweiligen Spielen auf der Moerser Home-Page darüber spekuliert wird, wie
der nächste Gegner das Spiel übersteht, zeigt man heute etwas mehr Zurückhaltung:
So
heißt es: "Top-Spiel
2.Bundesliga / Auf, auf ihr Moerser ! Auf, auf alle Fans ! Am
Samstagabend, am 18.Oktober, kommt es zum Spitzenspiel der zur Zeit
ungeschlagenen Mannschaften des VC Bottrop 90 und des Moerser SC um 19.30 Uhr im
Sportzentrum Rheinkamp. Es
wird sicherlich spannend und dramatisch, kommt und helft den Moerser
"Adlern" !"
VC-Coach
Johan Versappen, der in der letzten Saison noch in Moers auf dem Trainerstuhl saß,
wird diese Nuance wohl richtig zu deuten wissen und sein Team mit besonderer
Sorgfalt auf das Match einstellen. Das Training jedenfalls lief in dieser Woche
bereits zufriedenstellend - allerdings dürfte der Moerser SC in eigener Halle
auch tatsächlich als Favorit gelten, zumal der Moerser Angriffsstar Georg
Grozer wohl voll einsatzfähig ist.
So
werden Kapitän Markus Richter und seine Mitstreiter ihr Haupt- augenmerk auf
ihre besonderen Stärken legen, die besonders in dem Match gegen das Zürichteam
vom VCO zum Tragen gekom- men sind.
"Sollte
die Mannschaft die Form vom letzten Spieltag halten, dürfte es vielleicht doch
zu einem Klassespiel kommen, welches für das Volleyballpublikum im Ruhrgebiet
und am Niederrhein zu einem echten Highlight werden könnte" so Teammanager
Wolfgang Donat, der auch neue Zuschauer für die Heimspiele des VC Bottrop
gewinnen möchte.
Das
VC-Eam hat sich in den letzten Wochen zu einer geschlos-senen Einheit formiert
und auch den Kontakt zum Publikum gefunden. Gerade die kämpferische Einstellung
überzeugt, sodass auch ein Ball ruhig mal verloren gehen kann, wenn man
trotzdem alles getan hat, um zum Punkt zu kommen.
Auf
diesem Weg kann sich auch der VC zu einem Spitzenteam in der Liga etablieren,
doch noch ist man vorsichtig in Bottrop. Zu leicht fiel der Sieg gegen Berlin
aus.
Spielbeginn
ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Halle des Sportzentrums Rheinkamp.
WVV-Pokal-Halbfinale
Einen
Tag nach dem sicher schweren Auswärtsspiel in Moers steht der VC Bottrop im
Halbfinale des Westdeutschen Pokal- Wettbewerbes. Gastgeber und Gegner ist der
Post SV Telekom Bielefeld, der im letzten Jahr noch in der 2. Liga spielt und in
dieser Saison den Wiederaufstieg anstrebt.
In
dem Match gegen den VC Bottrop sehen die Bielefelder selbst einen Saison-Höhepunkt
und der VC selbst wird sich wieder einem hochmotiviertem TEam gegenüber sehen,
sodass auch diese Aufgabe nichtr leicht fallen wird.
Nach
der Ausschreibung hat der Sieger dieses Spiels Heimrecht und soll die Finalrunde
für Damen und Herren ausrichten. Für das Herren-finale wird als Gegner der
Moerser SC erwartet, sodass auch hier wieder mit einem TOP-Spiel zu rechnen ist.
Anpfiff
ist am Sonntag um 17.30 Uhr in der Almhalle direkt neben dem Fußballstadion in
Bielefeld.
Wolfgang
Donat
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Johanna Barg macht ihre ersten Bundesliga-Punkte
Premiere:
Gleich im Auftaktspiel des TV Fischbek kommt die 19-Jährige aus Rümpel zu
einem Kurzeinsatz.
Rümpel
- Darf ich nun oder
lässt mich der Coach doch nicht? Die Enttäuschung wäre schon groß gewesen, hätte
Johanna Barg aus Rümpel nicht doch bei ihrem ersten Bundesliga-Volleyball-Spiel
für den TV Fischbek-Hamburg auf das Feld gedurft. "Ich hatte wirklich gut
trainiert", sagte die 19 Jahre alte Abiturientin. Doch beim 3:1-Erfolg des
Harburger Erstliga-Teams über den BVC 68 Berlin musste die Außenangreiferin
lange warten. Erst Mitte des vierten Satzes wechselte Coach Jonny Westreicher
sie ein.
"Ich war überhaupt nicht nervös", so die 1,80 Meter große Blondine mit dem frechen Kurzhaarschnitt. Das war am Morgen des Spiels noch anders gewesen. Doch mit der Zeit war das Lampenfieber gesunken. Und wer fast eine Stunde lang zuschauen muss, wie die Mitspielerinnen Schmettern und Blocken dürfen, sehnt seinen Einsatz nahezu herbei.
Zumal Johanna Barg, die von ihren Freunden nur Jojo gerufen wird, in den Vorbereitungsspielen öfter Matchpraxis sammeln durfte. Da fehlten allerdings noch die beiden Mittelblockerinnen Christina Benecke und Juliana Lawrova, die mit ihren Nationalmannschaften an den Europameisterschaften in der Türkei teilnahmen. Das Duo kam erst eine Woche vor dem Saisonstart nach Hamburg. So rückte die mit Johanna Barg vom Zweitliga-Club CVJM Hamburg nach Fischbek gewechselte Margarethe Kozuch während der Testspiele in die Mitte. Allerdings soll das große Talent auf Wunsch des Jugendnationaltrainers auf Dauer außen spielen. Dort, wo auch Johanna Barg ihre Position hat.
Doch für das Auftaktspiel gab das Gespann aus Spielertrainerin Marina Cukseeva und Jonny Westreicher der Jüngeren den Vorrang.
"Beide
können sich noch entwickeln und verbessern", sagte Cukseeva. Bei Johanna
Barg lobt sie vor allem ihre Aufschläge. Die konnte sie diesmal noch nicht
zeigen. Allerdings erschmetterte sie zwei Zähler, darunter auch den Punkt zum
Matchball beim Stand von 24:14. "Aber keine Sorge, Johanna wird in dieser
Saison noch genug spielen", erklärte Cukseeva, die es als eine ihrer
Aufgaben begreift, die Talente in ihrem Team zu fördern.
Manfred Schäffer
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Duell
der Freunde und Verwandten
FRIEDRICHSHAFEN
(gus) – Der VfB Friedrichshafen hat am Wochenende gleich zwei Auswärtsspiele
im Plan stehen. Eine kleine Rundtour durch Sachsen und Berlin führt Stelian
Moculescu und seine Mannschaft nach Markranstädt und Berlin.
Am
Freitag geht es in die Nähe von Leipzig, genau gesagt nach Markranstädt. Dort
wartet der Volleyballclub, der in der vergangenen Saison noch in der zweiten
Liga den Volley YoungStars Liga das Leben schwer gemacht hat, auf die Favoriten
vom See. Markranstädt startete mit einer 0:3-Niederlage bei Humann Essen in die
Saison, bei jenem Verein, den der VfB mit 3:0 nach Hause schickte. Der zweite
Versuch des Aufsteigers, das Heimspiel gegen Mendig, verlief viel versprechender
und endete mit einer knappen 2:3-Niederlage. Der VfB muss auf der Hut sein, dass
er im Hexenkessel von Markranstädt nicht unter die Räder kommt.
Interessant
zu werden verspricht die Konstellation auf jeden Fall. Beim Blick auf die
Zuspielposition taucht in beiden Teamlisten der Name „Wiederschein“ auf.
Ilja verteilt beim VfB die Bälle, sein jüngerer Bruder Igor setzt beim VCM die
Angreifer in Szene. Marcus Popp wird Eric Koreng gegenüberstehen. Vergangene
Saison noch gemeinsam bei VV Leipzig und im Sommer zusammen als Beacher im Sand
gewühlt, kämpfen sie nun auf verschiedenen Netzseiten. Außerdem gibt es ein
Wiedersehen mit Eduard Graz, dem Ex-YoungStar, der vor einem Jahr vom VfB nach
Markranstädt gewechselt ist.
Zwei
Tage später, am Sonntag um 18 Uhr, wird das Team von Stelian Moculescu von den
Berliner Volley Dogs empfangen. Die Flughunde, die vergangene Spielzeit als
einziger Aufsteiger die Klasse halten konnten, sind ebenso wie der VfB erst mit
Verspätung in die Saison gestartet. Während die Häfler beim 3:0 gegen Humann
Essen erstes Selbstbewusstsein tankten, sind die Volley Dogs vom amtierenden
Meister SCC Berlin desillusioniert worden. Die Charlottenburger gönnten ihren
Nachbarn lediglich 46 Punkte und beendeten das Lokalderby nach einer Stunde.
Solch ein Ergebnis ist für den Häfler Coach kein Grund, den Gegner auf die
leichte Schulter zu nehmen, räumt aber ein, dass beide Spiele machbar sein müssten.
Seine Erwartungen vor der dreitägigen Reise? „Ich habe dieselben Erwartungen
wie alle in Friedrichshafen – zwei Spiele gewinnen“.
| Deutschland - USC Braunschweig-News |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Braunschweig
hofft auf eine volle Halle
Bundesliga-Heimpremiere
gegen Fischbek
Volleyball?
1. Bundesliga-Frauen? USC Braunschweig?Ja, es ist wahr: Am Sonntag (19. Oktober)
ist es soweit: Zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Volleyballs, zum
ersten Mal in der Geschichte Braunschweigs spielt ein Braunschweiger
Volleyballteam in der 1. Bundesliga, der USC Braunschweig bestreitet sein erstes
Erstliga-Heimspiel gegen den Vorjahresdritten TV Fischbek Hamburg am Sonntag
(19. Oktober) ab 15 Uhr in der Tunicahalle, Hasenwinkel 1a, in Braunschweig.
Ihre Feuertaufe haben die Braunschweigerinnen am vergangenen Wochenende beim Vizemeister USC Münster erlebt. Allerdings ging das Spiel mit 0:3 verloren. Eine klare Steigerung soll jetzt kommen.
Für die Heimpremiere wünschen sich Team, Trainer und Verantwortliche eine volle Halle, einen tollen Kampf der eigenen Mannschaft und vielleicht sogar einen Satzgewinn. Spielerinnen und Trainer haben hart gearbeitet, das Umfeld auch. Dennoch ist allen klar: Der USC ist Außenseiter. Das Team muss mit Begeisterung ausgleichen, was an spielerischem Potenzial noch nicht vorhanden ist. Und für die Begeisterung wäre ein begeistertes Publikum die richtige Hilfe.
Fischbek kommt mit der
Nationalspielerin Christina Benecke, die bei der EM mit ihrem Team die
Bronzemedaille gewonnen hat, und einer Mannschaft, die bis auf die beiden
hochtalentierten Youngster Margarethe Kozuch und Johanna Barg, Neuzugänge vom
CVJM Hamburg, schon über viele Jahre Erstliga-Erfahrung verfügen.
Beim USC wird Libero
Alessandra Macêdo-Vianna fehlen, die zuletzt verletzte Antje Forbrig hat gerade
wieder mit dem Training begonnen. Trainer Timo Schröder kann und muss also auf
jenes Team setzen, das in Münster erstmals Erstligaluft schnupperte.
In einem haben die Braunschweiger jetzt schon gewonnen: Die älteste Spielerin der Liga spielt beim USC Braunschweig. Christine Wenk ist mit ihren 40 Jahren zwei Monate älter als Hamburg Spielertrainerin Marina Chukseeva
| Deutschland - Frankfurter Allgemeine Zeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Der Herr hat's genommen, der Herr Herr hat's gegeben. Und deshalb rufen sie beim Deutschen Volleyball-Verband: "Hosiannah!" Wäre es nicht pietätlos, könnte man gleich von einem Geschenk des Himmels sprechen. Des Himmels über Berlin, um genau zu sein. Denn dort wird nun doch schon in zwei Jahren die Weltmeisterschaft im Beachvolleyball stattfinden. Das ist zwar nun ein gänzlich irdisches Gewerbe. Aber wenn am Samstag dero Gnaden Ruben Acosta, der allmächtige Herrscher des Internationalen Volleyball-Verbandes, bei der aktuellen WM der Sandwühler in Rio de Janeiro seine Entscheidung verkündet, wird es salbungsvoll zugehen: wie bei einem Hochamt.
Der kleingewachsene Mexikaner ist einer der letzten Sonnengötter in der Welt des Sports. Er liebt Luxushotels und staatstragende Inszenierungen, und er schert sich einen Teufel um Kritik an seinem herrschaftlichen Führungsstil.
Wie Rubens Reich funktioniert, weiß Werner von Moltke, der Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes, nur zu gut. Im vergangenen Jahr hatte der frühere Zehnkämpfer Acosta aus der Patsche geholfen, indem er ohne große Vorbereitungszeit die Frauen-WM in Deutschland stemmte. Die zunächst als Ausrichter vorgesehenen Brasilianer waren wegen Geldnot kurzerhand abgesprungen. Für diese Pioniertat erhielt von Moltke die Zusage, im Jahr 2005 die Beach-WM auf dem Schloßplatz von Berlin austragen zu dürfen. Doch ein paar Monate später machten die Amerikaner ein vermeintlich besseres Angebot, worauf Acosta ganz beweglich den deutschen Schafen seinen gesenkten Daumen zeigte. Daß von Moltkes Wunsch nun doch in Erfüllung geht, auch das liegt nicht etwa an einer späten Bekehrung Acostas, sondern an der Dussligkeit der Amerikaner. Die hatten unlängst ein großes Turnier in der vermeintlichen WM-Stadt Los Angeles so miserabel organisiert, daß sich der Mexikaner flugs von ihnen ab- und den Deutschen wieder zuwandte. Wie gut, daß man so treue Amigos hat.
Dabei hätten die Deutschen noch andere Gründe, Acosta die Gefolgschaft zu verweigern. In der Frage der undurchschaubaren Olympiaqualifikation hatten die Volleyballfrauen aus Deutschland eine lose Zusage - was immer das auch bedeuten mag - von Acostas Verband für eine der beiden Wildcards beim wichtigen World Cup im November in Asien. Nun müssen die Deutschen doch in die Röhre schauen, Acostas Gnade fiel auf Italien und die Dominikanische Republik. Nicht minder plötzlich und nebulös kam es jetzt zu der Entscheidung, bei den Männern die renommierte Weltliga-Serie zu reformieren und nur noch zwölf statt bislang 16 Teams zuzulassen. Selbstredend gehören auch hier die Deutschen, in der Branche nicht die ganz große Nummer, zu den Verstoßenen.
Wer
sich ärgert, ist selber schuld. Der Volleyball-Napoleon widmet sich viel lieber
seinen Erfindungen, mit denen er seit Jahren die Sportart beglückt, etwa der
Einführung der Fußabwehr oder einer WM für kleinwüchsige Menschen unter 1,85
Metern. In Rio hat er es ja einst vorgemacht, wie man große Sportführer gnädig
stimmt. Anfang der 90er Jahre, als die Beachvolleyball-WM schon mal an der
Copacabana ausgetragen wurde und es um die Aufnahme in das olympische Programm
ging, lud er den damaligen IOC-Präsidenten Juan Antonio Samaranch ein. Um dem
Spanier die Zumutung zu ersparen, wie eine normal Sterblicher die Straße überqueren
zu müssen, ließ er eigens einen aufwendigen Steg zwischen Hotel und Strand
errichten. Die Botschaft war leicht zu verstehen: So baut man sich und seiner
Sportart goldene Brücken.
Gerd Schneider
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Stephanie Kestner ringt nach Kreuzbandriss um Anschluss
„Wenn wir nicht an uns selbst glauben, können wir nicht erwarten, dass es andere tun.“ Dieser Satz ist der Leitspruch von Stephanie Kestner. Und die junge Volleyballerin glaubt an sich. Wieder. Denn das war nicht immer so.
Ein im Mai bei der Deutschen B-Jugendmeisterschaft in Dresden erlittener Kreuzbandriss am linken Knie legte alle Karriere-Träume der 17-Jährigen vorerst auf Eis. „Na klar war ich auch ganz unten. Wenn man täglich in der Physiotherapie schwitzt und irgendwann den Eindruck hat, dass man sich nicht entwickelt, ist das manchmal ganz schön deprimierend“, sagt die 1,86 Meter große Athletin. „Meine Eltern haben mich aus diesem Tief wieder rausgeholt, sie haben viel mit mir geredet“, sagt die gebürtige Leipzigerin.
Selbstbewusstsein aufgebaut
Deren Vater Wolfgang spielte einst in der Volleyball-Nationalmannschaft der DDR und ist heute Vizepräsident des Sächsischen Volleyball-Verbandes. Kestner, ein Name der verpflichtet? „Klar will ich in seine Fußstapfen treten. Ich möchte unbedingt Profi-Volleyballerin werden“, betont Stephanie Kestner. Immerhin brachte auch sie es schon auf internationale Einsätze in der Jugend- und Junioren-Nationalmannschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV).
Auch beim Dresdner SC weiß man die Qualitäten der leidenschaftlichen Angreiferin zu schätzen. Vorstands-Chef Wolfgang Söllner sähe das nach Mittelblockerin Christiane Fürst wohl größte Talent des Vereins lieber heute als morgen im Kreis des Bundesligisten. DSC-Trainer Arnd Ludwig und Bundesstützpunkt-Trainer Klaus Kaiser schieben Sonder-Einheiten mit dem Energiebündel. „Ich habe kein Problem damit, mich auch bis 22 Uhr mit ihr in die Halle zu stellen“, sagt Klaus Kaiser.
Die Extra-Einheiten sind wohl auch vonnöten. „Ich brauche auch ab und zu einen Tritt in den Allerwertesten“, gibt die Auszubildende (Kauffrau für Bürokommunikation) freimütig zu. Die verbale und trainingsmethodische Rückenstärkung bauten auch das angenagte Selbstbewusstsein der Außenangreiferin, die beim SC Leipzig das Volleyball-Abc erlernte, wieder auf. „Der VC Olympia hätte bestimmt schon einige Zweitliga-Siege mehr auf dem Konto, wenn ich gesund wäre“, erklärt die bereits dreifache deutsche Jugendmeisterin.
Job auf Zeit als Mannschaftsleiter
Bis sie ihrer Mannschaft tatsächlich sportlich weiterhelfen kann, vergeht freilich noch einige Zeit. Im Dezember, so optimistische Schätzungen, könne Stephanie Kestner wieder auf Punktejagd gehen. „Ich kann schon wieder einige Dinge mit der Mannschaft trainieren, aber Springen ist noch nicht drin. Das muss ich mir auch vom Kopf her erst wieder zutrauen. Und dazu habe ich noch ein kleines Gewichtsproblem. Da muss noch ein bisschen was runter“, gibt die sonst so kecke 17-Jährige fast verschämt zu.
Bis zur völligen Gesundung gibt sich die ehrgeizige Volleyballerin auch mit kleineren Brötchen zufrieden. Bei Heimspielen tritt sie quasi als Mannschaftsleiterin auf, verteilt Getränke und Handtücher, tätschelt Wangen, treibt ihre Kolleginnen schreiend nach vorn, leidet auf der Bank jeden Fehler mit. Ein Erlebnis, dass sich auf die Kürze der Fingernägel auswirkt. Die werden in der Aufregung schon mal abgekaut. „Es tut richtig weh, da von draußen zuschauen zu müssen und nichts tun zu können“, sagt Stephanie Kestner.
„Sie
hat ganz klare Leistungsvorstellungen, das kann für ihre weitere Entwicklung
nur hilfreich sein. Ich bin mir sicher, dass wir sie nach dieser schweren
Verletzung wieder heranführen können. Aber bei so einem Kreuzbandriss ist es
letztlich eine Kopfentscheidung, wie man damit umgeht“, sagt Klaus Kaiser.
Viele glauben an eine Rückkehr von Stephanie Kestner. Sie tut das auch. Jetzt
muss nur noch das Knie halten.
Alexander Hiller
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Unter der URL-Adresse www.volley.de hat der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) seine neu gestaltete Homepage ins Netz gestellt. Gut ist das umfangreiche Tabellenangebot für die Bundesliga. Weitgehend zeitnah erscheinen hier alle Ergebnisse. Zu jeder Partie sind dann auch die einzelnen Satzresultate abrufbar. Ebenfalls im Netz stehen die Spielpläne der Ligen und eine Wochenvorschau.
Abgerundet wird das Angebot durch eine umfangreiche News-Sparte. Wer sich zum Beispiel für das Abschneiden des Hamburgers Axel Hager mit Partner Jörg Ahmann bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro interessiert, der wird hier bedient.
Außerdem
gibt es ein unfangreiches Forenangebot sowie einen Turnierkalender für
Clubmannschaften.
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
YoungStars
müssen gleich zwei schwere Aufgaben bewältigen
FRIEDRICHSHAFEN
(gus) – Wie schon zu Monatsbeginn müssen die Volley YoungStars des VfB
Friedrichshafen auch an diesem Wochenende zweimal ran. Am Samstag beim
Zweitligaspiel in der Bodensee-Sporthalle gegen die TG Rüsselsheim, am Sonntag
bei der VLW-Pokalendrunde in Wilhelmsdorf.
Eines
steht schon jetzt fest: Die Partie gegen Rüsselsheim wird ein schweres Spiel für
die Jungs von Söhnke Hinz werden. Die Turngemeinde aus der Opelstadt hat in den
ersten Spielen bewiesen, dass in dieser Saison mit ihr zu rechnen ist. Vier
Siege in fünf Spielen – so einen Start ist man von den Hessen nicht gewohnt.
Die YoungStars brauchen sich dahinter zwar nicht zu verstecken, haben sie doch
selbst alle drei bisherigen Partien gewonnen, aber sie hatten es bisher mit den
Aufsteigern Bad Soden und Lohhof sowie dem Volleyball-Internat Frankfurt zu tun.
„Das wird ein richtiges Spitzenspiel“, ist sich Söhnke Hinz sicher.
Immerhin empfangen die YoungStars als Drittplatzierte (6:0 Punkte), den
Tabellenzweiten (8:2 Punkte). Der VfB-Trainer, der das Wochenende am liebsten
ungeschlagen überstehen würde, sieht die Begegnung deshalb als
Standortbestimmung: „Jetzt wird sich zeigen, ob wir uns langfristig im oberen
Bereich der Tabelle bewegen werden“.
Gleich
am nächsten Tag steht die Endrunde des VLW-Pokals an, die in Wilhelmsdorf
ausgetragen wird, wo sich die YoungStars mit ASV Botnang, SV Fellbach und TV
Rottenburg auseinandersetzen müssen, um anschließend gegen den Landessieger
aus Südbaden antreten zu dürfen. Keine leichte Aufgabe, denn mit Fellbach und
Rottenburg sind zwei Ligakonkurrenten im Feld. Wer gegen wen spielt, wird am
Sonntag um 10 Uhr ausgelost. Die beiden Halbfinalspiele beginnen um 12.30 Uhr in
der Sporthalle des Wilhelmsdorfer Gymnasiums.
Die
Volley YoungStars müssen weiterhin auf ihren Außenangreifer Aljoscha Grabowski
verzichten, dessen Kapselverletzung allerdings soweit ausgeheilt ist, dass der nächste
Einsatz auf dem Spielfeld nicht mehr lange auf sich warten lässt. Söhnke Hinz
kann am Wochenende auf folgende neun Spieler zählen: Thomas Welz, Patrick
Steuerwald, Sebastian Schwarz, Alex Wiskirchen, Matthias Klippel, Max Günthör,
Marco Hofmann, Alexander Mayer und Timo Wilhelm.
Volley
YoungStars Friedrichshafen – TG Rüsselsheim
Samstag, 18. Oktober 2003, 19.30 Uhr, Bodensee-Sporthalle FN
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Berlin,
Berlin, wir fahren nach...
Auch
wenn es nicht das Pokalfinale ist, so machen sich die Ostbek Cowboys am Samstag
doch auf den Weg in die Bundeshauptstadt. Dort wartet der VC Olympia Berlin zum
Vergleich der beiden jüngsten Mannschaften der Liga. Dass dies kein Nachteil
sein muss haben beide Teams bislang unter Beweis gestellt. Die Cowboys sind gut
in die Saison gestartet und belegen mit 4:2 Punkten den sechsten Platz. Noch
besser stehen die Internatsschüler da. Anders als in vorangegangenen Serien
starteten auch sie erfolgreich und belegen nunmehr mit 8:4 Punkten den guten
dritten Platz. Leider wird den Ostbekern Mittelblocker Christian Bartram nicht
zur Verfügung stehen (Dienst als Arzt). Zudem konnten Sebastian Neufeld und
Christian Jende aus beruflichen Gründen nicht voll trainieren. Ob sich das auf
die Leistung auswirkt, wird man am Wochenende sehen. Aber schließlich ist man
auswärts noch unbesiegt und diese Serie gilt es auszubauen!
Für
die Cowboys beginnen nun ganz schwere Wochen. Das letzte freie Wochenende
vor Weihnachten hat man hinter sich gebracht und jetzt stehen schwere Aufgaben
in Liga und Pokal an. Nach dem Spiel gegen Olympia Berlin folgt in der Woche
danach das Spiel gegen Meisterfavorit Moerser SC. Zudem kommen noch die
Pokalspiele hinzu, die den Cowboys, Erfolge vorausgesetzt, im 2-Wochen Rhythmus
Wochenenden bescheren würden, an denen sie Samstags und Sonntags spielen müssten.
Los gehts diesen Sonntag um 17 h in Oststeinbek gegen den Eimsbütteler TV.
Sowohl der Meister der Regionalliga Nord, als auch die Gastgeber sind allerdings
schon für die nächste Runde qualifiziert.
Um für
dieses schwere Programm gewappnet zu sein, hat Trainer Bernd Schlesinger
in den letzten beiden Wochen nochmals ein Hauptaugenmerk auf die Fitness der
Spieler gelegt. Da dies schon in der Vergangenheit ein Pluspunkt der Cowboys
war, sollten sie diesbezüglich bestens vorbereitet sein. So stehen sie nun also
an, die Wochen der Wahrheit für die Cowboys. Gelingt es dieses Jahr sich frühzeitig
aus dem Abstiegskampf herauszuhalten oder wird man wieder lange zittern müssen?
Und erreicht man erstmals die 1. DVV-Pokalrunde und hat einen attraktiven
Erstligisten zu Gast? Man wird sehen, aber diesen jungen Wilden ist einiges
zuzutrauen...
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Klemperer/Rademacher
und Dieckmann/Scheuerpflug weiter
Dieckmann/Reckermann und Ahmann/Hager
werden 17.!
Die Parallelen zum Turnier der Frauen-WM vor einer Woche sind frappierend, doch Spieler und Verantwortliche hoffen, dass nun die Gemeinsamkeiten ein Ende haben. Die erste KO-Runde überstanden mit David Klemperer/Niklas Rademacher sowie Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug zwei Teams (bei den Frauen waren es Pohl/Rau und Claasen/Deister, die dann im Achtelfinale scheiterten), dagegen war für Jörg Ahmann/Axel Hager und Markus Dieckmann/Jonas Reckermann nach der Runde der besten 32 Teams Schluss. Beide verbliebenen DVV-Teams bekommen es im Achtelfinale nun mit brasilianischen Duos zu tun, und die gelten bekanntlich nicht als die schlechtesten. Klemperer/Rademacher treffen auf den Sieger der Partie Tande/Cunha – Benjamin/Marcio Araujo, Dieckmann/Scheuerpflug bekommen es mit Fred/Brazao zu tun.
Klemperer/Rademacher siegten im Duell der Generationen gegen die Olympia-3. von Sydney Ahmann/Hager in drei Sätzen mit 2:1 (21-18, 16-21, 15-11). Damit sind die Youngster immer noch ungeschlagen auch ihre drei Gruppenspiele hatten sie siegreich beendet.
Dieckmann/Scheuerpflug setzten sich deutlich gegen Maaseide/Horrem (NOR) mit 2:0 (21-15, 21-18) durch und meinten anschließend: „Wir wussten, dass wir eine gute Chance gegen die beiden haben. Zwar sind sie ein gutes Team, aber uns hätte auch ein härteres Los erwischen können.“ Auf den bisherigen Turnierverlauf und die kommenden Gegner angesprochen, meinte Dieckmann: „Wir haben unser Ziel erreicht und sind schon 9. Es sind schon einige Favoriten aus dem Turnier ausgeschieden, es entscheidet einfach die Tagesform. Gegen Fred/Brazao haben wir noch nie gespielt. Sie sind ein sehr starkes Team, haben ihre Gruppe gewonnen und dabei auch die Europameister Clemens/Doppler geschlagen.“
Zu den gestürzten Favoriten zählten leider auch Dieckmann/Reckermann. Die Vize-Europameister verloren gegen Olympiasieger Blanton mit dessen neuen Partner Nygaard mit 0:2 (19-21, 16-21). Dabei sah zu Beginn alles bestens aus – Dieckmann/Reckermann gingen mit 10:5 und 13:8 in Führung, dann kam der Bruch. Die Amerikaner, die stets auf Dieckmann aufschlugen, blockten und wehrten den kleineren des DVV-Duos nun ein ums andere Mal ab. Zudem schaffte es die deutsche Block- und Feldabwehr nicht, gegen Blanton oder Nygaard zu punkten. Insbesondere Olympiasieger Blanton zeigte in einigen Ballwechseln seine ganze Klasse. Grämen müssen sich die Vize-Europameister jedoch nicht. Zum einen haben sie eine tolle Saison gespielt, zum anderen ist es Teams wie den amtierenden Weltmeistern Baracetti/Conde (ARG) auch nicht besser ergangen.
Die Paarungen der ersten KO-Runde mit
deutscher Beteiligung
Klemperer-Rademacher (GER) - Ahmann-Hager (GER) 2:1 (21-18, 16-21, 15-11)
Dieckmann M.-Reckermann (GER) - Blanton-Nygaard (USA) 0:2 (19-21, 16-21)
Dieckmann Ch.-Scheuerpflug (GER) - Maaseide-Horrem (NOR) 2:0 (21-15, 21-18)
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Wachablösung für Sydney-Helden Ahmann/Hager
Rio de Janeiro (dpa) - Für die Sydney-Helden Jörg Ahmann und Axel Hager ist der Zug zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen abgefahren. Nach der Niederlage im Generationenduell gegen die Youngster David Klemperer und Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen) bei der Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro liegen die Olympia-Dritten weit abgeschlagen hinter den drei deutschen Top-Teams.
«Wenn wir realistisch sind, war's das», sagte Ahmann nach dem «verkrampften» 1:2 (18:21, 21:16, 11:15). Hager verletzte sich bereits im ersten Satz am Daumen. Vor dem Achtelfinale verabschiedeten sich auch die Weltranglisten-Vierten Markus Dieckmann/Jonas Reckermann, die mit dem Olympiasieger Blanton und dessen amerikanischen Partner Nygaard ein Hammerlos erwischt hatten. «Die Auslosung tat sehr weh. Blanton war der beste Spieler auf dem Platz und hat keine Fehler gemacht», analysierte Coach Jürgen Wagner. Das Saison-Resümée der Vize-Europameister aus Moers fällt dennoch positiv aus: «Der Sommer war genial, wir wollten einen einstelligen Platz in der Rangliste und sind fast sicher bei Olympia dabei.» Doch Platz 17 am Ende der Saison schmerzt schon.
Klemperer/Rademacher waren nach dem größten Erfolg ihrer Karriere völlig aus dem Häuschen. «Es sind unsere Angstgegner, aber wir waren top vorbereitet», sagte der 2,07 Meter große Rademacher. Vier Asse des 23 Jahre alten Klemperer gaben im dritten Durchgang den Ausschlag. «Sie haben gezeigt, dass sie nicht mehr der Nachwuchs sind», sagte Hinnerk Femerling, Beachwart des Deutschen Volleyball- Verbandes (DVV). Klemperer stellt mit seinem 21 Jahre alten Strandpartner das jüngste Team an der Copacabana. «Sie haben verdient gewonnen, auch wenn es schmerzt», sagte der 37 Jahre alte Ahmann, der auf jeden Fall noch ein Jahr dranhängen will. «Wir bleiben die Reserve für Athen», so der Vorzeigevolleyballer.
Eine starke Vorstellung boten Christoph Dieckmann
und Andreas Scheuerflug, die die Norweger Maaseide/Horrem besiegten. Bei mehr
als 35 Grad Mittagshitze setzten sich die Berliner Weltranglisten-Neunten mit
2:0 (21:15, 21:18) durch. «Ihre Auslosung ist gar nicht so schlecht, das
Viertelfinale ist drin», sagte Femerling. Die Brasilianer Fred/Brazao seien
durchaus schlagbar.
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Rio de Janeiro (dpa) - Das Beach-Volleyball-Nationalteam Helke Claasen und Judith Deister (Düren/Leverkusen) hat sich nach der Frauen-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro getrennt.
«Wir haben unterschiedliche Trainingsauffassungen», sagte die 28 Jahre alte Judith Deister am Rande des Männerturniers. Mit einem Überraschungssieg gegen die Weltranglisten-Fünften Tian Jia/Wang Fei hatten die Deutschen an der Copacabana für eine Überraschung gesorgt. Insgesamt waren sie WM-Neunte geworden.
«Wir haben in dieser Saison nicht alles aus uns herausgeholt», resümierte die Diplom-Sportwissenschaftlerin nach 18 gemeinsamen Turnieren. Helke Claasen wird sich nun vermehrt ihrem Studium in München widmen. Judith Deister will nach einer neuen Partnerin Ausschau halten, um auf der internationalen Tour noch einmal anzugreifen.
«Olympia im nächsten Jahr ist leider abgehakt,
aber die WM in Berlin 2005 ist ein großes Ziel», sagte Deister, die einen Großteil
des Jahres in ihrer Wahlheimat Südafrika verbringt und dort auch trainieren möchte.
| Österreich - Kleine Zeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
"Schwarzer
Tag" für Berger/Doppler bei WM
Die Österreicher mussten mit einer
Niederlage im Sechzehntelfinale gegen die Schweizer Kobel/Heuscher aufgeben.
Einen "Schwarzen Tag" erlebten die
Europameister Nik Berger und Clemens Doppler am Donnerstag in ihrem ersten
Hauptrunden-Match der Beach-Volleyball-WM in Rio de Janeiro. Die Österreicher
unterlagen den Schweizern Stefan Kobel/Patrick Heuscher nach 48 Minuten mit 0:2
(11:21,22:24) und verpassten damit den Einzug unter die letzten 16 klar.
"Wir haben unsere schlechteste Saisonleistung gezeigt, haben alles falsch
gemacht. Der 17. Platz ist eine Enttäuschung", meinte Berger
selbstkritisch.
Dass er in der Früh mehr als 38 Grad Fieber
gehabt hatte und sich im zweiten Satz auch noch eine Bänderverletzung zuzog,
ließ Berger nicht als Ausrede gelten. "Das Match spiegelt unsere Leistung
der vergangenen Tage wieder", sagte der 29-jährige Doppler. Das ÖVV-Duo
darf aber trotz des Flops bei der WM mit der Saison zufrieden sein, EM-Gold war
der Höhepunkt.
Die Schweizer, die zwei der drei bisherigen
Saison-Duelle gewonnen hatten, begannen gegen die Weltranglisten-Fünften stark
und holten den ersten Satz mit 21:11. Bei 3:3 im zweiten Set kippte Berger um
und wurde 15 Minuten lang wegen einer Bänderverletzung im Knöchel behandelt.
Danach kamen die Österreicher dennoch besser in Schwung, führten 20:18, doch
der Satzgewinn gelang nicht. Die Eidgenossen verwerteten hingegen ihren zweiten
Matchball - mit einem Doppelblock, einer Rarität im Beach-Volleyball - und Österreichs
Nummer-1-Paar konnte früher als erwartet den Urlaub antreten.
Clemens Doppler vermochte seinen Partner diesmal
nicht zu entlasten. "Schade um die Chance, das war ein rabenschwarzer
Tag", sagte der Oberösterreicher, der schon an 2004 dachte. "Nach
einigen Wochen Urlaub werden wir wieder voll angreifen, die Olympiasaison
wartet, und die soll noch besser werden als 2003."
Ausgeschieden sind auch die Titelverteidiger.
Martin Conde/Mariano Baracetti (ARG), die Champions von Klagenfurt 2001,
unterlagen dem Olympiasieger Eric Fonoimoana und dessen neuen Partner Kevin Wong
(USA) 0:2 (-14,-16).
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Ludwig warnt vor neuer Sylvester-Gala
Dresden. Der erfolgreiche Saisonauftakt der
DSC-Volleyballerinnen am letzten Sonnabend gegen Vilsbiburg (3:0) hat Lust auf
mehr gemacht. Schon heute (Beginn 20 Uhr) soll bei Bayer Leverkusen der
"zweite Streich" gelingen. Doch das wird schwer genug. Die
Gastgeberinnen haben sich beim 3:2-Auftakterfolg in Schwerin ebenfalls das nötige
Selbstvertrauen für das erste Heimspiel geholt. In Mecklenburg gab vor allem
Judith Sylvester eine Glanzvorstellung, soll die Schweriner fast allein
abgeschmettert haben.
"Offensichtlich hat Judith von der
Europameisterschaft diesmal den richtigen Schwung mitgebracht", mutmaßt
DSC-Coach Arnd Ludwig, der auch vor der zweiten Nationalspielerin Kathy
Radzuweit, die in der Türkei als beste EM-Mittelblockerin geehrt wurde, warnt.
Doch der Dresdner Coach hat sein Team auf die schwere Aufgabe eingestellt:
"Wir werden Judith Sylvester einen guten Block entgegenstellen", so
Ludwig, der gestern mit seinem kompletten Aufgebot in Richtung Leverkusen
aufbrach. So sind auch Grit Müller und Jana Vavrova nach ihren Verletzungen
wieder voll einsetzbar. Ob sie jedoch von Anfang an aufs Feld dürfen, ließ
Ludwig gestern noch offen. Wahrscheinlich wird er zuerst mit der
Erfolgsformation vom letzten Wochenende beginnen, sich die beiden Spielerinnen
als Joker in der Hinterhand lassen.
Im letzten Jahr verlor der DSC mit 2:3 bei Bayer.
"Da kamen wir gerade aus Portugal und waren vom Reisestress etwas
genervt", so Ludwig, der auch heute eine ganz enge Partie erwartet.
"Natürlich wollen wir mit einem Sieg heimkehren", lässt der
DSC-Trainer keinen Zweifel am Ziel aufkommen.
Allerdings konnte er wegen der komplizierten
Sportstättensituation in Dresden in dieser Woche nicht wie gewünscht
trainieren. "Am Mittwoch Abend war keine Halle frei, weil in der Sporthalle
Bodenbacher Straße eine Tagung stattfand. da mussten wir notgedrungen das
Training weglassen", ärgert sich Ludwig. Dennoch hofft er, dass seine Schützlinge
mit dem Auftaktsieg im Rücken gut gerüstet sind für diese wichtige
Standortbestimmung.
Astrid Hofmann
| Norddeutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Harburg (nik). Wer das Siegen gewöhnt war, kann
sich mit Niederlagen nur schwer abfinden. Dass die Erfolge der Vergangenheit in
Zukunft deutlich abnehmen würden, hatten die Volleyballerinnen des SV
Wilhelmsburg gewusst, als sie sich für einen Aufstieg in die Regionalliga
entschieden. Mittlerweile rangiert das Team mit 2:6 Punkten auf dem achten
Platz. Kein Grund zur Panik zwar, aber die Lust am Volleyball-Spiel bekommt
leichte Kratzer. "Das hat heute wenig Spaß gemacht", meinte
SVW-Sprecherin Sabine Kleist nach der deutlichen 0:3-Niederlage gegen die VG
Elmshorn.
Lediglich im ersten Satz hatten die
Elbinsulanerinnen dem Favoriten einigermaßen Paroli bieten können. "Wir
wollten es dem Gegner schwer machen, was uns mit ein paar schönen Angriffen
auch gelungen ist", so Kleist. Doch in den entscheidenden Phasen spielte
die VGE ihre Cleverness aus und brachte den ersten Durchgang mit 25:21 nach
Hause.
Vom zweiten Satz an (15:25) beherrschten die
Elmshornerinnen die Partie dann deutlich. Kleist: "Wir haben eigentlich nur
noch reagieren können und fanden überhaupt nicht zu unserem Spiel. Unser Block
war durch die schnellen, flachen Angriffe der VGE völlig überfordert."
Dazu zeigte sich, dass den Wilhelmsburgerinnen eine Spielerpersönlichkeit
fehlt, die das Match an sich reißt, wenn es brenzlig wird.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Leipzig. Am 26. Oktober, 14 Uhr, ist Derbyzeit.
Es wird heiß hergehen zwischen Gastgeber VV Leipzig und dem VC Markranstädt.
Schon jetzt schlagen die Wellen hoch. Anlass: VCM-Manager Michael Nickeleit wird
in der Arena neben dem VIP-Bereich des VVL einen separaten VCM-VIP-Raum
einrichten. Die Fläche hat er von Arena-Betreiber Winfried Lonzen exklusiv für
das Spiel gemietet.
Beim VVL ist man nicht amüsiert. "Das
kollidiert mit den Interessen unserer Sponsoren", sagt Präsident Olaf
Zimmer, "ich fasse das als Provokation auf." Dass ein Gast seinen
eigenen VIP-Raum aufbaue, habe es noch nie gegeben, sei kein faires Verhalten,
widerspreche den guten Sitten. "Das macht der VfB beim FC Sachsen doch auch
nicht." Man habe dem VCM vergebens 30 VIP-Karten angeboten.
Nickeleit glaubt, Raum für 150 Gäste zu
brauchen: "Klaus Nädler vom Top-Sponsor Reudnitzer hatte den Wunsch, beim
Derby sein eigenes Bier zu trinken, auch andere fanden die Idee mit dem VIP-Raum
gut." Provozieren wolle man niemanden, werde auch nicht für VCM-Sponsoren
werben. "Wir stellen Wände auf, kein Fan wird etwas sehen." Nickeleit
weiß, dass er Neuland betritt. "Aber irgendwann ist immer das erste
Mal." Der VVL sei eingeladen, beim Derby in Markranstädt gleiches zu tun.
Dieser wird - nach Austausch giftiger Schreiben
sowie Konsultation von Anwälten und Verband - die Kröte schlucken. "Der
Vertrag zwischen Arena und VCM ist unterschrieben, wir wollen keine
Eskalation", beteuert Zimmer, greift aber auch noch Lonzen an: "Er hat
die Steilvorlage aus Markranstädt dankbar genutzt. Das passt doch alles
zusammen."
Lonzen, der mit dem VCM-Deal laut Nickeleit mehr
verdient als mit der VVL-Hallenmiete (1500 Euro), hatte öffentlich erklärt,
dass er lieber die MBC-Basketballer in der Arena hätte. Den VIP-Streit findet
der Betreiber "eher lustig. Ich verstehe das Theater nicht. Mir will nicht
in den Kopf, dass sich zwei Vereine so spinnefeind sind, dass sie nicht
nebeneinander ihre Sponsoren bewirten können."
Mit dem VVL habe es in der Vorsaison nur
Konflikte gegeben, Ärger um nicht gezahlte Mieten und Abgaben. "Für uns
ist der VVL ein Sozialfall, mit dem nichts zu verdienen ist." Die 1000 Fans
gegen Düren bezeichnet Lonzen als "Trauerspiel" und empfiehlt:
"Statt die beleidigte Leberwurst zu spielen, sollte sich der VVL ein
professionelles Management zulegen." Starker Tobak.
Steffen Enigk
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Markranstädt:
Favorit und Freund
Markranstädt. "Wir wollen den Favoriten ein
bisschen ärgern", sagt VCM-Trainer Darko Despotovic. "Alles andere
als ein 0:3 wäre eine Überraschung", glaubt Manager Michael Nickeleit,
"aber wir freuen uns drauf." Auf das heutige Gastspiel von Titelanwärter
VfB Friedrichshafen (19.30 Uhr, Stadthalle) vor vollem Haus, auf das Wiedersehen
mit Marcus Popp, der im Vorjahr noch für den VV Leipzig schmetterte und in der
Beach-Saison mit Eric Koreng auch künftig das VCM-Trikot trägt.
Popp hat sich beim Serienmeister sofort
etabliert, steht im Annahmeriegel und greift an. Er schwärmt von den
Bedingungen am Bodensee ("da wird sich um jede Kleinigkeit gekümmert"),
vom intensiven Training ("zweimal täglich bis zu drei Stunden"), von
Bundestrainer Stelian Moculescu ("er sieht alle techni-schen Feinheiten und
korrigiert ständig").
Beim Auftakt-3:0 gegen Essen spielte der 22-jährige
Popp als einziger durch. Neben ihm schafften auch Jochen Schöps (20), der Rumäne
Bogdan Olteanu (22) und der Kroate Mario Celic (22) den Sprung in den
Stammsechser. Popp: "Die Jungen sind derzeit im Training besser."
VCM-Coach Despotovic ärgert sich immer noch über
die 2:3-Niederlage gegen Mendig: "Wir waren nah dran, aber für Lob gibt es
keine Punkte." Das heutige Match hat er unter das Motto "Kämpfen und
Lernen" gestellt, "ich hoffe, dass wir streckenweise mithalten."
An den Schwächen der Mannschaft sei hart gearbeitet worden: "Wir müssen
im Angriff mehr Bälle tot machen, sicherer werden."
Nickeleit, der früher mit Friedrichshafens
Team-Manager Ulf Quell in der DDR-Juniorenauswahl spielte, betont die
freundschaftlichen Beziehungen zum VfB: "Friedrichshafen wird am Sonnabend
bei uns trainieren, dann mit unseren Jungs in die Sachsen-Therme fahren und erst
am Sonntag zum Spiel gegen die Volley Dogs nach Berlin aufbrechen."
Nickeleit sucht derzeit Verstärkung für Annahme
und Außenangriff. "Vielleicht klappt es mit dem Slowaken Medelka, er wäre
sofort spielberechtigt." Der 24-Jährige aus Bratislava soll durch Verein
und einen Sponsor mischfinanziert werden, nachdem der VCM Ryan Owens entlassen
musste. Der US-Boy hatte Nickeleit unflätig beschimpft. Gerüchte, Owens werde
zum VVL wechseln, wies Manager Frank Thiele zurück: "Kein Interesse."
Steffen Enigk
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Erfolg
in Bonn bringt Schub für das Derby
MTV 48 Hildesheim tritt am Sonnabend auswärts
an.
Hildesheim (cen). Zuhause hui, und auswärts...?
Diese Frage werden die Zweitliga-Volleyballer des MTV 48 Hildesheim in den nächsten
Wochen beantworten müssen. Denn es stehen drei Auswärtsspiele in Serie an.
Seit dem Aufstieg im Jahr 2000 fühlt sich das Team 48 in der Fremde deutlich
unwohler als in eigener Halle. Gilt das auch für diese Saison? Bislang gab es
in der laufenden Spielzeit drei Heimsiege und eine Auswärtsniederlage.
Die Serie der Auswärtspartien beginnt am
Sonnabend bei Aufsteiger SSF Fortuna Bonn. Eine Woche später folgt das Derby in
Giesen, am 9. November sind die 48er Gast bei Olympia Berlin. Doch auch
angesichts der bevorstehenden schwierigen Aufgaben lässt sich MTV-Coach Walther
Hoch nicht aus der Ruhe bringen. Ziel sei es, die Mannschaft im oberen
Tabellendrittel zu etablieren. Ein Erfolg in Bonn würde außerdem den nötigen
Schub geben für das Duell gegen den Lokalrivalen vom TSV Giesen.
Wie dem Aufsteiger aus der früheren
Bundeshauptstadt beizukommen ist, hat der TSV erst am vorigen Wochenende
bewiesen. Solide Annahmen und schnelles Spiel über die Mittelpositionen behagen
den Fortunen offenbar überhaupt nicht. Allerdings muss Hoch gerade im
Defensivbereich umstellen. Libero Kai Bode fällt aus beruflichen Gründen aus.
Für ihn werden Philipp Freund oder Gordon Killing einspringen.
900 Plätze in der Giesener Halle
Die Giesener hingegen sind an diesem Wochenende
spielfrei. Ihre Konzentration richtet sich bereits auf das Derby, das am
Sonnabend, 25. Oktober, um 20 Uhr in der Sporthalle Giesen angepfiffen wird.
TSV-Manager Ulrich Nordmann und sein Helferteam bereiten sich auf einen wahren
Zuschaueransturm vor. Rund 900 Plätze sollen zum Spitzenspiel in der Halle
eingerichtet sein.
Zur Erinnerung: Beim Vergleich beider
Mannschaften im Februar kamen fast 1200 Besucher in die Halle 39. Sie erlebten
damals einen Krimi der besonders spannenden Art. Mit dem Happy End für den MTV
48, der nach einem 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 gewann.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Moerser
Asse erlebten eine Bauchlandung
Dieckmann/Reckermann verpassten den Einzug
ins Achtelfinale.
Die Beachvolley-WM am Strand von Rio de Janeiro
endete gestern für die Asse des Moerser SC mit einer herben Enttäuschung:
Markus Dieckmann und Jonas Reckermann scheiterten an der Copacabana in der Runde
der letzten 32 mit 0:2 (19:21, 16:21) an Dain Blanton/Jeff Nygaard aus den USA
und verpassten damit den Einzug ins Achtelfinale. Vor Turnierbeginn hatte Coach
Jürgen Wagner noch eine einstellige Platzierung als Ziel vorgegeben.
In der Vorrunde auf Platz eins
Die in der Setzliste der WM an Position vier
eingestuften Anwärter auf die Olympischen Spiele in Athen hatten zuvor in ihrer
Vorrundengruppe Platz eins belegt.
Zum Auftakt besiegten die Dritten der
Europameisterschaft bei für brasilianische Verhältnisse ehr niedrigen
Temperaturen von 20 Grad die Spanier Bosma/Herrera glatt mit 2:0 (21:17, 21:18).
"Das war ein ungefährdeter Erfolg", berichtete Jonas Reckermann auf
der Internetseite der beiden Weltklasse-Athleten aus Moers, die in Südamerika
von ihrem Trainer Jürgen Wagner gecoacht wurden. Auch die zweite Partie gegen
die schwedischen Top-Baggerer Björn Berg/Simon Dahl ging mit 2:0 (21:18, 21:19)
an die Paarung vom Niederrhein, die damit bereits die nächste Runde sicher
hatte.
Da fiel die abschließende 1:2 (15:21, 21:10,
12:15)-Niederlage gegen Andreas Gilbertsson/Robert Svensson (ebenfalls Schweden)
nicht allzu sehr ins Gewicht, zumal man den Gruppensieg in der Tasche hatte.
Auch die anderen drei deutschen Teams hatten allesamt die Runde der letzten 32
erreicht.
(mapi)
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
MÜNSTER - Schwach begonnen und stark aufgehört:
Der USC Münster hat auch sein zweites Match der neuen Bundesliga-Saison mit 3:0
gewonnen.
67 Minuten brauchten die Volleyballerinnen von
Trainer Axel Büring gegen den Aufsteiger TuS "Braugold" Erfurt, um
sich das 29:27, 25:16, 25:14 herauszuspielen. Und dass der USC über eine Stunde
brauchte, lag an einem ersten Satz, der bald eine halbe Stunde dauerte, und in
dem sich die Unabhängigen mühselig zu einem 29:27 quälten.
Die 1000 Zuschauer am Berg Fidel erlebten gestern
Abend in dieser wegen der Europapokaltätigkeit des USC am übernächsten
Wochenende vorverlegten Partie praktisch den umgekehrten Spielverlauf des
Bundesliga-Auftakts gegen Braunschweig am Sonntag. "Da haben wir im ersten
Satz stark aufgetrumpft, und es folgten zwei schwächere Sätze. Heute haben wir
schwach angefangen und dann ordentlich gespielt", resümierte Büring.
Wohl wahr: In der nur auf einer Position im Vergleich zum Braunschweig-Spiel veränderten Startformation des USC " Chaïne Staelens als zusätzliche Angreiferin für Blockerin Caro Wensink " lief zunächst fast nichts zusammen. Viele Unsicherheiten und eine wackelnde Annahme gegen die zugegebenermaßen gut servierenden Thüringerinnen führten dazu, dass der USC bedrohlich ins Hintertreffer geriet. Über 6:10 ging es bis zum 18:22 "
Büring musste reagieren: Der Coach brachte erst
Stamm-Zuspielerin Kim Staelens, einen Ballpunkt später Atika Bougaa, die
eigentlich beide geschont werden sollten. Doch mit diesem Duo kam die Wende. Vor
allem Bouagaa, seit dem kleinen Finale der EM ohne Spielpraxis, brannte ein
Feuerwerk ab und drehte den Satz. Mangelnde Cleverness auf der anderen Netzseite
tat hier ein Übriges. Doch mit dem Setgewinn
kehrte die Souveränität ins USC-Spiel zurück.
Was folgte war ein Spiel der Gastgeberinnen, in
das Struktur und Zug zurückkehrten. Chaïne Staelens ließ nun immer öfter ihr
Potenzial aufblitzen, doch insgesamt war es eine Steigerung des gesamten
Kollektivs. Über 6:1 und 12:5 ging es munter weiter, und Conny Dumler
verwandelte gleich den ersten Satzball zur 2:0-Führung.
Büring brachte im dritten Druchgang dann wieder
Hella Jurich im Zuspiel für Kim Staelens, und die Rückkehrerin zeigte hier,
dass der verkorkste erste Set nicht ihr anzulasten war. Sie führte tadellos
Regie und das Publikum konnte streckenweise schon deutlich die Finten und
Laufwege erkennen, die Büring und sein Ensemble in der Zukunft zeigen wollen.
Ein Lob an seine überragende Spielerin musste der in der Einzelkritik sonst vorsichtige Büring nach dem Match loswerden: "Atika Bouagaa hat stark gespielt. Sie hat den ersten Satz noch gedreht, in dem wir viel zu lange gebraucht haben, um wach zu werden", fand der Coach. Andererseits hatte Büring auch erkannt, dass "wir noch lange nicht da sind, wo wir spielerisch hinwollen. Man muss sehen, ob das am Samstag reichen wird." Da nämlich gastieren die Unabhängigen beim starken Aufsteiger VfB Suhl, der zum ersten echten Prüfstein der Saison werden dürfte.
Lutz Hackmann
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Wiederschein
und Flemig kommen
Münster - Der Zweitliga-Gast der
Volleyballerinnen vom USC Münster 2 kommt mit großen Namen, aber mit der
bisher schlechtesten Bilanz: 2:6 Punkte hat der Aufsteiger Alemannia Aachen auf
dem Konto, der "mit Euphorie in die Liga gekommen" ist, wie
USC-Trainer Tom kleine Holthaus weiß.
In Aachen brenne vor rund 400 Zuschauern die
Halle, Samstag (16 Uhr, Berg Fidel) wird das in Münster wohl nicht so sein.
Dabei liegen die Unabhängigen trotz der zwei Niederlagen in Berlin noch auf
Tabellenplatz zwei und zeigten stets vorbildlichen Einsatz, bestätigt der
Trainer.
Gegen Aachen verzichtet der USC wie gehabt auf
Rieke Brink-Abeler, die nach der Beachsaison muskulär noch nicht fit für die
Halle ist. Julia Kaufhold (Rückenprobleme) und die grippegeschwächten Sandra Aßmann
und Lisa Beinborn sollen aber spielen. "Wir können das gewinnen",
meinte Holthaus, fordert aber die "ganze Konsequenz ohne Pausen" gegen
die erfahrenen und schnell agierenden Gäste.
Für die Alemannen kommt die frühere
USC-Angreiferin Maike Porath zum Einsatz. Sie wechselte studienbedingt nach
Aachen und spielt dort mit Judith Flemigs jüngerer Schwester Ruth zusammen. Die
18-Jährige gewann jüngst Bronze bei den Beach-Weltmeisterschaften der
Junioren. Im Mittelblock steht die 1,89 Meter große Lis Wiederschein den
USC-Angriffen im Wege. Die Frau des Nationalspielers Ilja Wiederschein wechselte
zu Saisonbeginn aus Belgien zur Alemannia.
Holthaus hofft am Samstag auf druckvollere
Aufschläge und flexiblere Blockarbeit als zuletzt. Nach acht Spielen in vier
Wochen hat der USC 2 danach zwei Wochen Pause.
Im Viertelfinale des WVV-Pokals gwann der USC 2
beim Oberligisten ATV Gladbeck ungefährdet mit 3:0 und trifft im Halbfinale
entweder auf Oberligist Rot-Weiß Röttgen oder den Regionalligisten VC
Essen-Borbeck.
spa
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Wiedersehen mit Kirsten Lüpkes
-alf- Warendorf. Vier Jahre lang feierten sie zusammen schöne Erfolge, am Samstagnachmittag sind sie nun erstmals Gegnerinnen. Wenn die Zweitliga-Volleyballerinnen der Warendorfer SU im dritten Heimspiel der Saison Aufsteiger TV Eiche Horn Bremen empfangen, gibt es ein freudiges Wiedersehen mit Kirsten Lüpkes. In der vergangenen Saison zog sie auf dem Spielfeld noch gekonnt die Fäden auf Warendorfer Seite, berufsbedingt zog es die Zuspielerin dann nach Bremen. Sofort schloss sich Lüpkes dem Aufsteiger an. Nun trifft sie am Samstag um 16 Uhr in der Halle A der Bundeswehr Sportschule auf ihre alten Mannschaftskolleginnen.
Da Bremen zwei Zuspielerinnen hat, wissen wir gar nicht, ob sie spielt. Wenn sie aufläuft, haben wir Vorteile, denn wir wissen natürlich, wie Kirsten spielt. Auf der anderen Seite kennt Kirsten natürlich auch unsere Taktik und wird diese auch ihrem Trainer erläutert haben, weiß WSU-Trainer Niels Westphal, der am Samstag auf den ersten Heimerfolg in dieser Saison hofft. Wir wollen unseren Zuschauern nun auch endlich das bieten, was wir ihnen im vergangenen Jahr gezeigt haben und das war unter anderem Kampfgeist, so Westphal.
Nach zwei deutlichen Niederlagen gegen Emlichheim und USC Münster setzte sich Bremen im Duell der Aufsteiger sicher mit 3:0 letztes Wochenende gegen WiWa Hamburg durch. Bremen kann gut mitspielen. Der Altersdurchschnitt ist in der Mannschaft relativ hoch, somit stehen sehr erfahrene Volleyballerinnen in den Reihen der Gäste, weiß Westphal, der eine deutliche Leistungssteigerung bei seinen Spielerinnen ausgemacht hat. Nach den beiden schwachen Heimspielen hatte wir schon unsere Zweifel, doch gegen Emlichheim haben wir sehr gut gespielt. Besonders das Zuspiel von Christine Drees hat dem Coach gut gefallen. In den beiden vorangegangenen Spielen hatte Christine aufgrund der schlechten Annahme einen schwierigen Stand, so Westphal, der am Samstag auf keine Akteurin verzichten muss.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Heimspielserie
des 1. VC Parchim startet
Am Sonntag kommt der Detmolder TV nach Pütt
Parchim Drei Siege in Folge lassen den etwas
verkorksten Saisonstart der Volleyballerinnen des 1. VC Parchim vergessen. Und
am Sonntag soll es mit dem Erfolg weitergehen. Zu Gast in der Fischerdammhalle
ist der Detmolder TV, derzeit Vorletzter der Staffel der 2. Bundesliga Nord.
Sollten die Spielerinnen um Trainer Dirk Groß
die Leistungen des vergangenen Wochenendes wieder abrufen können, steht einem
erneuten Zwei-Punkte-Gewinn am Sonntag nichts im Weg. Voraussichtlich stehen an
diesem Wochenende alle Spielerinnen zur Verfügung. Die leichten Blessuren
einiger Damen sind schon fast vergessen, so dass die Chancen gut stehen, das
positive Punkteverhältnis (6:4) auszubauen.
Das Spiel am Sonntag ist der Start einer weiteren
Heimspielserie der Parchimerinnen. Am 26. Oktober empfangen die Eldestädterinnen
den derzeitigen Tabellenführer VC Olympia Berlin, am 9. November die SCU
Emlichheim (derzeit Tabellendritter) und am 16. November die Warendorfer
Sportunion. Dass heißt, die junge Truppe hat zu Hause einige dicke Nüsse zu
knacken.
Verbandsliga Damen
Bereits morgen Vormittag gehen die
Volleyballerinnen der zweiten Parchimer VC-Mannschaft in der Verbandsliga wieder
ans Netz. Die Truppe um Trainer Jochen Stüwe hat Heimrecht, braucht sich aber
nur dem 1. VC Stralsund zu stellen. Da die Spieltage in der Verbandsliga in
Dreierturnieren ausgetragen werden, sind eigentlich zwei Gegner zu Gast. An
diesem Wochenende haben die Spielerinnen der ersten Neustrelitzer Mannschaft
abgesagt, deshalb nur das eine Duell.
Derzeit stehen vier Mannschaften mit 6:2 Punkten
an der Tabellenspitze der Verbandsliga, darunter die Parchimerinnen, die am
vergangenen Spieltag, einem Nachholspieltag, beide Partien gegen Pampow und
Rostock gewinnen konnten.
Auch die Stralsunderinnen haben 6:2 Zähler auf
ihrem Konto. Das heißt in der Partie morgen früh werden schon die Weichen im
Kampf um die Meisterschaft gestellt.
"Volleyballnachbarn" haben alle
Heimrecht
Unsere Volleyballnachbarn haben an diesem
Wochenende alle Heimrecht. Morgen stellen sich die Ludwigsluster Volleytigers
(2. Bundesliga) erstmals in dieser Saison in heimische Halle vor, Gegner ist der
Tabellenletzte, Fortuna Kyritz. Die Regionalligisten des SVF Neustadt-Glewe
spielen ebenfalls zu Hause, Die Damen (Tabellenführer) um 14 Uhr und die Herren
(3. Platz) um 17 Uhr.
Thomas Zenker
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Belgier
zeigen Evivo die Grenzen auf
Düren. In der Volleyball-Bundesliga hat Evivo Düren mit zwei Siegen gegen Leipzig und Bad Saulgau einen Traumstart hingelegt und ist dem erklärten Ziel, Meisterrunde, ein großes Stück nähergekommen. International müssen die Schützlinge von Bernd Werscheck aber noch reichlich Lehrgeld zahlen.
Gegen die belgische Spitzenmannschaft Nolik Maaseik mit dem deutschen Nationalspieler und früheren Unterhachinger Michael Meyer hatte die Evivo-Sechs im Freundschaftsspiel am Mittwochabend nicht den Hauch einer Chance. Vier Sätze lang dominierten die mit internationalen Spitzenspielern gespickten Belgier, die in dieser Saison das Halbfinale der Champions-League erreichen wollen, die Partie nach Belieben.
«Sehen und Staunen», kommentierte Bernd Werscheck das 0:4, bei dem auf Dürener Seite einzig Sven Anton überzeugte. Werscheck: «Die Belgier haben uns schlichtweg unsere Grenzen aufgezeigt. Trotzdem war es für uns wichtig, einmal zu sehen, wo wir stehen.»
Am Samstag reisen die Dürener zum Tabellenschlusslicht, zur SG Eltmann. Werscheck warnt schon jetzt davor, den Aufsteiger zu unterschätzen: «Die Partie wird alles andere als ein Spaziergang.» Einer der «Eltmänner» wird auf jeden Fall besonders motiviert sein: Steller Tilo Koch, der bis zum Frühjahr noch für das Dürener Spiel verantwortlich zeichnete.
Ab sofort wird Dürens Routinier und Co-Trainer Sven Anton in der Druckausgabe der Dürener Zeitung in regelmäßigen Abständen das Geschehen in der Bundesliga aus seiner Sicht beleuchten.
(ja)
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Im Block liegt der Schlüssel zum Erfolg
Düren. Auf dem Papier ist die Favoritenrolle
eindeutig vergeben: Als Tabellenzweiter der Volleyball-Bundesliga mit blütenweißer
Weste ist Evivo Düren am Samstag (19.30 Uhr) bei Schlusslicht SG Eltmann
haushoher Favorit.
Doch Coach Bernd Werscheck will sich von den Auftaktniederlagen des Aufsteigers
gegen den SCC Berlin und gegen Unterhaching keinesfalls blenden lassen und warnt
eindringlich vor der SG Eltmann, die in eigener Halle regelmäßig über 1000
frenetische Zuschauer im Rücken hat.
«Mit Angreifer Marek Wenzel und Mittelblocker Pero Stanic haben die Franken zudem zwei Spieler in ihren Reihen, die wir erst einmal in den Griff bekommen müssen», weiß Werscheck, dass in einer soliden Blockarbeit ein Schlüssel zum Erfolg liegen dürfte.
Evivo zahlt gegen Nolik Maaseik Lehrgeld
Weiterer Schlüsselspieler in Reihen des Aufsteigers ist Steller Tilo Koch, der bis zum Sommer noch das Evivo-Trikot trug und der entsprechend motiviert in die Partie gehen wird. «Natürlich kennt Tilo uns aus dem Effeff, alle unsere Schwachstellen», räumt Dürens Coach ein, «dafür wissen wir aber auch, wie er ein Spiel aufzieht.»
Bei den Dürenern, die unter der Woche im Testspiel (0:4) gegen die europäische Spitzenmannschaft Nolik Maaseik (Belgien) reichlich Lehrgeld zahlen mussten, sind bis auf Tim Elsner alle Mann an Bord. Den Junioren-Nationalspieler plagt eine Grippe. Ob Werscheck in der Annahme auf Martin Bulst oder den zuletzt gegen Bad Saulgau überragenden Sven Dick zurückgreift, will er erst kurzfristig entscheiden.
(ja)
| Deutschland - VV Berlin-News |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Am
kommenden Wochenende ist Bundespokal !
Am kommenden Wochenende messen sich unsere
Berliner Auswahlteams mal wieder beim Bundespokal mit den anderen Länderauswahlteams,
wobei die Ergebnisse teilweise wesentlich für die Landesverbandsförderung
sind.
In Schwerin treffen sich die Jungen des Jahrgangs
1987/88 und die Mädchen des Jahrgangs 1988/89. Ob unsere Teams den
"totalen Triumph" von Schwarzenbek - dort gewannen beide Teams den
Bundespokal - wiederholen können, wird mehr als spannend. Nicht nur, dass
seitdem bereits einige Zeit ins Land gegangen ist, sondern auch der Berlin-Cup
vor zwei Wochen hat gezeigt, dass einige Teams stark aufgeholt haben.
Ohne die Mannschaft in Zugzwang zu setzen, haben
die Jungen wohl bessere Karten, da sie mit der sensationellen Zahl von fünf für
die Jugendnationalmannschaften gesichteten Kadern antritt und beim Berlin-Cup
sehr überzeugten. Dennoch, so Landestrainer Gerhard Prenzel wird die
Verteidigung "schwer, da die anderen Landesverbände gute Entwicklungen
gemacht haben". Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor sei die
"Motivation der Gegner, gegen Berlin besonders engagiert zu spielen",
so Prenzel. Wenn die Mannschaft es aber schafft, ihr Leistungspotential auszuschöpfen,
sollte eine Verteidigung drin sein. Nicht zu unterschätzen ist jedoch der bei
Jugendspielen wichtige Faktor der Stabilität, die in diesem bereich noch lange
nicht erschöpft ist. Für die Jungen spielen: Basti Kühner und Marcus Steck,
Tim Broshog, Stefan Görsdorf, Thomas Saalborn, Kai Kleefisch, Paul Baier,
Marcus Benthin, Paul Kröbelkin und Philipp Jentczak, Mathias Böhme und David
Voigt.
Bei den Mädchen sieht es dagegen etwas enger
aus, erstens da dies der neue Jahrgang (88/89) ist und man die gegnerischen
Teams noch nicht so genau kennt. Erste Erfahrungen machte man beim Berlin-Cup,
der deutlich zeigte, dass in diesem Jahrgang eine Vielzahl von Mannschaften
antritt, die etwa gleich stark sind. Das zeigte sich auch in den Spielen unseres
Teams, denn man musste sich beim zwar siegreichen Berlin-Cup nicht nur einmal
geschlagen geben, sondern musste in mehreren Spielen in die "Verlängerung"
und konnte das Spiel erst im Entscheidungssatz für sich entscheiden.
Landestrainer Janos Toth ist dennoch nicht bange vor der Herausforderung, weiß
er doch um die Turnierstärke seines Teams. So hofft er auf einen ähnlichen
Effekt wie beim Bundespokal, wo sein Team "mit waschender Turnierdauer
immer stärker" wurde. Auseinandersetzen müssen sich beide Teams mit den
Landesverbandsauswahlen aus Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswigholstein, wobei bei den Mädchen
noch Bremen und Sachsen-Anhalt dazu kommen.
Begleiten wird die Berliner Delegation der
Landesjugendwart des VVB, Michael Romannowski, ebenfalls wird der
Leistungssportwart des VVB, Thorsten Koch, in seiner Funktion als
stellvertretender Vorsitzender der deutschen Volleyballjugend einen Eindruck über
die Spielstärke unserer Teams machen können. Der VVB wünscht jedenfalls viel
Erfolg bei der hoffentlich erfolgreichen Titelverteidigung!
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel