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| Deutschland - Smash-News |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Erste
Ergebnisse vom Bundespokal
Beim Bundespokal Nord in Schwerin kam es gestern Abend zu folgenden Ergebnissen:
| Mädchen |
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| Schleswig-Holstein |
- |
Mecklenburg-Vorpommern |
0:2 |
| Hamburg |
- |
Niedersachsen |
0:2 |
| Berlin |
- |
Nordrhein-Westfalen |
0:2 |
| Jungen |
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| Schleswig-Holstein |
- |
Hamburg |
0:2 |
| Brandenburg |
- |
Nordrhein-Westfalen |
0:2 |
| Mecklenburg-Vorpommern |
- |
Niedersachsen |
0:2 |
Die Spiele finden am heutigen Samstag ab 9.30 h und am Sonntag ab 8.30 h ihre Fortsetzung. Die Finals sind für Sonntag um 14.30 h geplant.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Am Samstag, 18. Oktober (19.30 Uhr), tritt der SV Bayer Wuppertal beim TSV Bad Saulgau an. Beide Teams konnten in der noch jungen Saison bislang eins von zwei Spielen gewinnen. Für Mark Lebedew und seine Wuppertaler wird es darauf ankommen, die Heimpleite gegen Leipzig abzuhaken und aggressiver zu Werke zu gehen. „Letzte Woche haben wir mehr reagiert als agiert. Das wird sich ändern. Wir werden besser angreifen und wenn wir dann noch in den wichtigen Momenten cleverer spielen, haben wir eine gute Chance zu gewinnen“, sagt der australische Coach.
Der 36-Jährige weiß um die Stärken der Saulgauer in Block und Abwehr. „Die sind auf dem Feld sehr gut organisiert und das Publikum soll auch ziemlich laut sein.“ Da dürfte dann auch Bayer-Jung-Libero Florian Wilhelm wieder mächtig unter Druck stehen. „Er ist gerade mal 19 und besetzt eine wichtige Position. Das weiß der Gegner natürlich auch. Aber es ist meine Aufgabe als Coach, ihn zu unterstützen und zu entlasten. Im Übrigen hat er bislang seine Aufgabe gut erfüllt“, so Lebedew.
Positives gibt es auch von
Luke Campbell zu berichten. Der australische Nationalspieler ist, nachdem ihn
vergangene Woche Rückenschmerzen plagten, wieder beschwerdefrei.
Oliver
Nitschke
| Deutschland - Rüsselsheimer Echo |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Rüsselsheim:
Der
gute Start macht selbstbewusst
Zweitligist
TG Rüsselsheim geht auch die schwere Aufgabe in Friedrichshafen optimistisch an
Ein schönes Gefühl ist das – nach fünf Spieltagen mit dem punktgleichen ASV Dachau an der Spitze zu stehen. Vor allem ein unverhofftes Gefühl. Denn den Zweitliga-Volleyballern der TG Rüsselsheim wurde vor Saisonbeginn kaum ein Start mit 8:2 Punkten zugetraut. Schließlich war die Vorbereitung durchwachsen verlaufen. Nie hatte Trainer Raimund Jeuck den kompletten Kader zur Verfügung. Doch nach der 0:3-Niederlage zum Auftakt in Dachau gelangen den TG-Männern vier Siege hintereinander.
Sicher, unter den bezwungenen Gegnern befanden sich zwei Aufsteiger. Doch auch solche Spiele müssen erst mal gewonnen werden. Und wenn die Rüsselsheimer besser eingespielt gewesen wären am ersten Spieltag, hätten wohl auch gegen den starken Klassenneuling Dachau Chancen bestanden.
Ein echter Prüfstein erwartet die TG nun am Samstag beim VfB Friedrichshafen II, der als einzige Mannschaft ungeschlagen ist und mit 6:0 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz steht. „Wenn wir da gewinnen“, sagt Zuspieler Thilo von Hagen, „wäre das schon ein Fingerzeig dafür, diese Saison einmal frühzeitig nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“. Und Kapitän Jens Blöcher meint: „Mit einem Sieg können wir vielleicht Platz vier anstreben.“
Doch beide sind sich einig: Es wird eine schwere Aufgabe bei der Erstliga-Reserve des VfB. Jung, motiviert, täglich im Training: Gegen die Friedrichshafener Talente sieht Blöcher seine Mannschaft in der Rolle des Außenseiters. „Aber wir fahren da nicht chancenlos hin.“ Zumal die Gastgeber sehr von ihrer Tagesform abhängig sind. Und wenn sie einen Tag mit schwachem Aufschlag erwischen, „dann können wir da auch gewinnen“, gibt sich der Mannschaftsführer der TG selbstbewusst.
Auch
Thilo von Hagen sieht der Begegnung optimistisch entgegen, „denn wir können
noch besser spielen als bisher. Da ist mehr drin.“ Ebenso glaubt Trainer
Raimund Jeuck, sein Team habe bisher keineswegs am Limit agiert und sieht vor
allem „in Block, Feldabwehr und Aufschlag“ Steigerungsmöglichkeiten.
| Deutschland - www.yahoo.de |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Ahmann/Hager
geben zweiten Olympia-Traum auf
Rio de Janeiro (dpa) - Für das
Beach-Volleyball-Erfolgsduo Jörg Ahmann und Axel Hager, das mit seinem
Bronze-Coup von Sydney der Sportart in Deutschland zum Durchbruch verhalf, ist
der olympische Traum ausgeträumt.
Rang 17 bei der Weltmeisterschaft in Rio de
Janeiro und die Niederlage im nationalen Duell gegen die 21 und 23 Jahre alten
David Klemperer und Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen) sind zu wenig, um noch
auf einen der zwei Startplätze für Athen hoffen zu können. «Das war Jung
gegen Alt. Jung hat gewonnen, so ist das Leben», sagte Werner von Moltke, der
Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes.
Auch für den ehemaligen Zehnkämpfer sind die 37
und 34 Jahre alten Ahmann/Hager der Inbegriff des beliebten Trendsports in
Deutschland. «Ihr dritter Platz von Sydney hat Beach-Volleyball zu einer neuen
Dimension verholfen.» Zumal die Medaille für vier Jahre die Maximalförderung
des Bundesinnenministeriums garantierte. Das Geld wurde gut eingesetzt, im
Nachwuchs ein Bundestrainer eingestellt und perspektivisch gearbeitet. Doch
Ahmann/Hager, die für den Geldsegen gesorgt haben, fallen im kommenden Jahr
ganz aus der Förderung heraus.
«Wir werden drei Nationalteams optimal unterstützen,
mehr geht nicht», bestätigte von Moltke. Und das werden zu allererst die
Weltranglisten-Vierten Markus Dieckmann und Jonas Reckermann sein. Die Moerser
schieden zwar unglücklich in der brasilianischen Metropole aus, haben dafür
aber gute Plätze auf der Welt-Tour vorzuweisen. Auch Zwillingsbruder Christoph
Dieckmann und Andreas Scheuerpflug aus Berlin sind als Weltranglisten-Neunte
nicht mehr einzuholen. Und Klemperer/Rademacher sind die Medaillen-Hoffnung für
Olympia in Peking 2008.
So müssen die Vorzeige-Volleyballer Ahmann/Hager,
die noch ein zwölftes gemeinsames Jahr spielen wollen, ganz auf Sponsorengelder
setzen. «Wir müssen uns überlegen, wie wir das finanzieren ohne Verbandszuschüsse»,
sagte Zwei-Meter-Mann Hager. In den letzten Jahren fehlten den beiden Vollprofis
bereits die Mittel, um einen Trainer bei den Turnieren dabei zu haben. Zudem können
sie durch Ahmanns Umzug nach Fellbach nicht immer zusammen trainieren. Andere
Teams sind mit professionelleren Methoden den beiden Oldies enteilt.
| Deutschland - Die Tageszeitung |
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Freitag. 17. Oktober 2003 |
Rosige
Aussichten am Sandstrand
Die
deutschen Beachvolleyballer haben bei der WM die Gruppenphase überstanden. Nun
hoffen sie auf Regen
BERLIN
Für Touristen wäre ein
Aufenthalt an der Copacabana derzeit kein erholsames Vergnügen. Seit Tagen
nieselt es vor sich hin, und Ruhe fände man überall anders - nur nicht an
Brasiliens berühmtestem Strand. Der wilde Zuschauerzuspruch am Wallfahrtsort
der Beachvolleyballer während der WM ist für viele Teilnehmer eine neue
Erfahrung; meist als Randsportart ein unbeachtetes Dasein fristend, gilt
Beachvolleyball in Brasilien als Volkssport. Erstmals dauert eine WM - auf
Wunsch des brasilianischen Fernsehsenders TV Globo - zwei Wochen. Jedes Spiel
wird live übertragen, in Europa übernimmt das Eurosport (heute 16 bis 19 Uhr
live).
"Das
Publikum ist sehr enthusiastisch. Es bepöbelt auch gern die Gegner der
Brasilianer, was wieder einen besonderen Reiz ausmacht", erzählt Niklas
Rademacher. Der 21-Jährige, erstmals bei einer WM dabei, durfte diese Erfahrung
in der Gruppenphase gegen das brasilianische Tandem Harley/Franco machen. Er
schloss sie erfolgreich ab: Gemeinsam mit seinem Partner David Klemperer (23)
konnten die 29. der Welt die Siebten der Weltrangliste vor deren Heimpublikum
besiegen. Ohnehin scheinen sich die deutschen Volleyball-Touristen mit dem
eigenwilligen Wetter gerade in Rio sehr wohlzufühlen. "Wenn das deutsche
Wetter hier anhält, werden sich die Brasilianer irgendwann noch fragen: Wo ist
denn unser Heimvorteil? Das könnte unsere Chance sein", sagt Hinnerk
Femerling, Beachwart im Deutschen Volleyball-Verband (DVV).
Prompt
haben alle vier Herrenteams die Gruppenphase überstanden und die Runde der
letzten 32 erreicht. Mit den an vier gesetzten Markus Dieckmann und Jonas
Reckermann, Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (12. der Weltrangliste) und
dem Duo Klemperer/Rademacher sogar drei von ihnen als Tabellenerste. Lediglich
die einstigen Ikonen des Beachsports in Deutschland, also Axel Hager und Jörg
Ahmann, Bronzemedaillengewinner in Sydney, rutschten gerade noch als
Tabellendritte in die nächste Runde.
Bei
allem Konkurrenzkampf um die zwei Plätze, die Deutschland für die Olympischen
Spiele in Athen zu vergeben hat, bleibt die Stimmung unter den Teams entspannt.
Wobei Ahmann/Hager nur noch theoretische Chancen auf eine erneute
Olympiateilnahme besitzen und in der WM-Runde der letzten 32 im nationalen Duell
Klemperer/Rademacher schlagen müssten. Laut Femerling dürfte das schwer
werden, da Klemperer/Rademacher "einen großen Sprung nach vorn gemacht
haben und unsere Hoffnung für die Zukunft sind". Doch die
Olympia-Teilnahme 2004 der Dieckmann-Brüder mit ihren Partnern Scheuerpflug und
Reckermann ist andererseits auch durch sie kaum noch zu gefährden.
Was
zeigt: Der DVV blickt in der Sparte Beach einer rosigen Zukunft entgegen.
Zahlreiche Erfolge im Jugendbereich sowie die Etablierung junger Teams in der
Weltserie helfen dem Verband auch finanziell. Die Fördergelder richten sich vor
allem nach sportlichem Erfolg, der in der klassischen Hallenvariante nur
sporadisch gelingt. Am Rande der Hallen-EM der Männer in Deutschland wurde gar
bekannt, dass die Beachsparte den Hallensport zu Teilen mitfinanziert. Das weckt
natürlich Ansprüche und Begehrlichkeiten. Derzeit streiten sich die Beacher
mit dem Verband um die Bezuschussung der Heimtrainer. Götz Moser, DVV-Vizepräsident,
stellt deshalb vorsichtshalber schon mal klar, "dass Beachvolleyball nie
den Stellenwert bekommen wird, den die Halle hat. Aber wir werden den Sandsport
mehr fördern." Dass der Verband die Nationalteams allerdings selbst beim
Werben um externe Fördermittel beschränkt, wirkt anachronistisch. Die Teams müssen
sich derzeit ihre persönlichen Vermarktungsrechte vom Verband freikaufen.
Auch
Klemperer/Rademacher, die mit zwei Trainern zu den Turnieren reisen, setzen sich
dafür ein, dass Beachvolleyball weiter professionalisiert wird. Für die
Weltserienturniere beispielsweise wünschen sie sich eine verbesserte
medizinische Betreuung. "Hier in Rio haben wir einen deutschen Arzt und
einen Physiotherapeuten, das würde ich mir für jedes Turnier wünschen",
sagt Niklas Rademacher. Wobei auch das noch Strukturen sind, die im Vergleich
zum fünfköpfigen Trainergefolge brasilianischer Teams beinahe lächerlich
wirken.
Wenigstens
kann die Masse an Trainern nicht das Wetter beeinflussen. In der Vergangenheit
haben südländische Teams bei Regenspielen oftmals den Kürzeren gezogen.
"Das war das große Plus von Ahmann und Hager in Sydney im Spiel um Platz
drei: Es regnete aus Kübeln - und die Portugiesen bekamen plötzlich
Probleme", erinnert sich Beachwart Femerling, der seiner Sparte neben einem
weiteren Erfolg auch einen Geldregen wünscht.
Oke
Göttlich
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Argentinier Gutierrez fühlt sich bei Evivo wohl
Deutsche Fans spucken nicht
Düren (an-o) -
Zuspieler, das sind die Spielmacher beim Volleyball. Diego Gutierrez hat diese
Position beim Bundesligisten Evivo Düren. Doch der Neuzugang aus Argentinien
ist noch mehr. Er ist der Chef-Motivator - für seine Mannschaft und für das
Publikum.
Diego Gutierrez war die Katze im Sack. Düren hat den 27-Jährigen verpflichtet, ohne ihn jemals live gesehen zu haben. Nur das Wort des zweiten Südamerika-Importes Heriberto Quero und die Tatsache, dass Gutierrez Nationalspieler ist, bürgten für Qualität. Vorsichtig bot man dem Mann aus der Metropole Buenos Aires einen Einjahres-Vertrag an.
Irgendwann im zweiten Satz des ersten Dürener Bundesliga-Heimspiels ist bei Diego Gutierrez der Knoten geplatzt. Zunächst hat er das Treiben auf den voll besetzten Rängen mit großen Augen verfolgt. Dann schwingt er sich zum Dirigenten auf. "Lauter, ich kann nichts hören", bedeutet es, wenn zunächst die Hand ans Ohr hält und anschließend beide Arme gen Hallendecke reckt. Und auf des Argentiniers Geheiß hin steigert sich das Getöse in der Halle.
"Vollblut-Volleyballer"
"Das war mein bisher schönster Tag in Düren", sagt er nach dem ersten Heimspiel, einem hart umkämpften 3:1 über Bad Saulgau. Und zwar nicht auf spanisch, sondern auf Deutsch. Sehr gebrochen zwar noch. Aber für jemanden, der erst seit vier Wochen eine neue Sprache kennen lernt, nicht schlecht. "Er lernt sehr schnell", lobt Trainer Bernd Werscheck. Nicht nur, was die Sprache angeht: "Er ist ein wirklicher Vollblut-Volleyballer." Eine Tattoo auf Oberarm und Schulter, in das ein kleiner Volleyball eingearbeitet ist, ist nur der optische Beweis. "Die Düren-typischen Kombinationen beherrscht er jetzt schon", so der Übungsleiter. Dazu kommt die athletische Stärke. Gutierrez misst lediglich 1,86 Meter. Ein vermeintlich leichtes Fressen für einen groß gewachsenen Angreifer. Typischer Fall von Denkste. Denn der Mann aus der Millionen-Metropole springt hoch und blockt gut.
Ein Lob hat Diego Gutierrez für die Fans des Gegners parat. So unglaublich das klingen mag, aber der Argentinier sei es in seiner Heimat gewohnt gewesen, bei Auswärtsspielen stets anspuckt zu werden. "Du konntest schon froh sein, wen die Fans keinen Schnupfen hatten..."
Einen Fehler hat Düren bei Gutierrez Verpflichtung
doch gemacht. Sie haben dem Argentinier nur einen Ein-Jahres-Vertrag angeboten.
Doch dieser Fehler soll in Kürze beglichen werden.
Guido Jansen
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
VfB
Friedrichshafen hat keine Probleme mit Markranstädt
MARKRANSTÄDT/
FRIEDRICHSHAFEN – Der VfB Friedrichshafen hat am Freitagabend die erste Hürde
an diesem Wochenende gemeistert. Beim VC Markranstädt siegte das Team von
Moculescu souverän mit 3:0 (25:15, 25:16, 25:21).
„Alles
andere als ein 3:0-Sieg des Teams um Bundestrainer Stelian Moculescu wäre eine
Sensation“, war im Vorfeld auf der Homepage des VC Markranstädt zu lesen. Auf
dem Papier war sicherlich zu erwarten, dass der sächsische Aufsteiger gegen die
Routiniers vom See nicht viel auszurichten hatte. Allerdings wusste da noch
niemand, dass der Häfler Zuspieler Robert Koch im Training umknicken und
zuhause bleiben würde. Für ihn nominierte Moculescu kurzfristig Patrick
Steuerwald von den Volley YoungStars ins Team. Noch schlimmer hatte es den
Mittelblock erwischt. Bogdan Jalowietzki fällt nach seiner Knieoperation weiter
aus, Luiz „Itapolis“ Monzillo spielte mit verstauchtem Daumen und Mario
Zelic hatte noch am Morgen Fieber.
Aber
durch all das ließ sich das VfB-Team nicht beeindrucken. Zuspieler Ilja
Wiederschein führte die Mannschaft von Punkt zu Punkt – während sein Bruder
Igor, der bei Markranstädt die Bälle verteilt, im zweiten Satz ausgewechselt
wurde. Dank des fehlenden Drucks durch die Markranstädter hatten Ilja
Wiederschein, Marcus Popp, Itapolis, Mario Zelic, Bogdan Olteanu, Jochen Schöps
und Alexis Valido keine Schwierigkeiten, das Spiel nach ihren Regeln zu
gestalten.
„Die
entscheidenden Kriterien waren unsere guten Aufschläge und unser Block“,
analysierte Ulf Quell kurz nach dem Spiel. Bestes Beispiel war Jochen Schöps,
der im ersten Durchgang durch seine platzierten Aufschläge von einem 2:4-Rückstand
bis zum 11:4-Vorsprung servierte.
Alles in
allem boten die Häfler eine geschlossene Mannschaftsleistung, die Trainer
Moculescu ein Lob wert war: „Die Mannschaft hat heute hervorragend Volleyball
gespielt und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.“
Bereits
am Sonntag um 18 Uhr steht das nächste Spiel an. Dann treten Moculescus Mannen
bei den Volley Dogs in Berlin an.
Freitag,
17. Oktober 2003, 19.30 Uhr
VC Markranstädt – VfB Friedrichshafen 0:3 (15:25, 16:25, 21:25)
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Beach-WM:
Gleiches Abschneiden wie bei den Frauen!
Dieckmann/Scheuerpflug und
Klemperer/Rademacher werden 9.
Es hat nicht sollen sein! Die DVV-Männer sind ebenso wie die Frauen eine Woche zuvor nicht über den 9. Platz bei der Beach-WM in Rio de Janeiro hinaus gekommen. Als letzte Hoffnungsträger verloren David Klemperer/Niklas Rademacher sowie Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug ihre Achtelfinalspiele gegen brasilianische Duos. Als „Trost“ bleiben ihnen jeweils 10.000 US Dollar Preisgeld und 320 Punkte für die Weltrangliste.
Klemperer/Rademacher hatten in ihrem Spiel gegen die Weltranglisten-2. Benjamin/Marcio Araujo keine Chance und verloren glatt 0:2 (16-21, 16-21). Ganz anders dagegen Dieckmann/Scheuerpflug, die zwar ebenfalls 0:2 gegen Fred/Brazao verloren, aber die Sätze äußerst knapp mit 33-35 und 19-21 abgeben mussten. Markus Dieckmann/Jonas Reckermann und Jörg Ahmann/Axel Hager waren in der Runde zuvor ausgeschieden und bekamen als 17. 5.000 US Dollar Preisgeld und 160 Weltranglistenpunkte.
Hatten Klemperer/Rademacher in ihren vier Spielen zuvor jeweils vollauf überzeugen können, so mussten sie im Achtelfinale die Dominanz der Brasilianer anerkennen. Allerdings fanden die DVV-Youngster auch nicht zu ihrem Spiel und wirkten nicht so locker wie sonst. Der 9. Platz ist für das jüngste deutsche Nationalduo jedoch ein toller Erfolg.
Dieckmann/Scheuerpflug hatten sich vor dem Turnier ebenfalls als Ziel Platz 9 gesetzt. Doch nach der unnötigen und knappen Niederlage gegen das brasilianische Duo Fred/Brazao, welches wegen der Fülle an brasilianischen Weltklasse-Teams sonst überhaupt nicht an der World Tour teilnimmt, dürfte auch ein wenig Trauer über die verpasste Viertelfinalteilnahme vorhanden sein.
Die europäischen Fahnen im Halbfinale halten
jetzt nur noch die Portugiesen Maia/Brenha durch, die sich immer bei Höhepunkten
topfit präsentieren. Nach ihren 4. Plätzen bei den Olympischen Spielen in
Atlanta 1996 und Sydney 2000 wollen sie nun endlich eine Medaille. Leicht wird
es jedoch nicht, treffen sie in ihrem Match auf die Weltranglisten-1. Ricardo/Emanuel
(BRA). Das andere Halbfinale bestreiten Benjamin/Marcio Araujo (BRA) und
Holdren/Metzger (USA).
| Deutschland - Südwest Presse |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
SSV Ulm tritt mitten im Kraftaufbau in Berlin an
Zum
ersten Auswärtsspiel der Saison tritt der SSV Ulm Aliud Pharma am Sonntag (16
Uhr) in Berlin an. Der deutsche Meister sieht die Begegnung als Training an.
Stöhnen beim Titelverteidiger in der Volleyball-Bundesliga: Die Damen des SSV Ulm Aliud Pharma klagen über Muskelkater und Schlappheit. Kein Wunder: Das Team von Mathias Eichinger steckt mitten im Kraftaufbau. Seit eineinhalb Wochen stemmen die Spielerinnen Gewichte und trainieren ihre Athletik nach neuen Trainingsplänen des Sportwissenschaftlers Mario Weichenberger von der Uni Ulm. "Wir brauchen eine höhere Intensität im Krafttraining", erklärt der Coach.
In der vergangenen Saison hätten seine Schützlinge allein ihre Kraft gehalten, aber keine neuen Muskeln aufgebaut. Das war zu wenig für Eichinger, der betont, dass auch im Frauen-Volleyball eine größere Athletik und Kraft gefragt ist. Neben dem täglichen Teamtraining am Abend quälen sich die Damen nun dienstags und donnerstags an den Hantelbänken im Hans-Lorenser-Sportzentrum, und mittwochs gehts ins Stadion zum Athletiktraining mit dem städtischen Leichtathletiktrainer Wolfgang Beck.
Die Übungen schlagen voll durch: Den Volleyballerinnen ächzen über Muskelkater. Doch darin sieht Eichinger vor dem Spiel am Sonntag in Berlin (16 Uhr) kein Problem. Denn der Berliner BVC 68 wird nicht als ernstzunehmender Gegner gehandelt, obwohl sich der Letzte aus der vorigen Saison um sechs Spielerinnen verstärkt hat. "Meine Kollegen aus Hamburg haben mir gesagt, dass Berlin nicht besser geworden ist", erzählt Eichinger. Schließlich hat der TV Fischbek Hamburg am vergangenen Wochenende einen 3:1-Sieg über Berlin gefeiert. In der vergangenen Saison hatte der SSV Ulm die Berliner zweimal 3:0 vom Parkett geschmettert.
Außer
Muskelkater haben die Ulmer keine Beschwerden. Libero Elke Wijnhoven hat sich
von einer Erkältung erholt. Nicht ganz so gute Nachrichten gibt es hinsichtlich
der Suche nach einer Mittelblockerin: Trainer Eichinger und Manager Dr. Heinz
Widmaier besuchten zwar gestern das Management vom VC Augsburg, um sich über
Norisha Campbell einig zu werden - doch ohne Erfolg. Augsburg möchte mehr Ablöse
als Ulm bereit ist zu zahlen. Doch Widmaier gibt sich optimistisch, dass ein
Kompromiss gefunden werden könnte.
Tina
Zander
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Die moralische Unterstützung hat nichts gebracht. Wolfgang Söllner ist extra mit nach Leverkusen gereist, um seiner Mannschaft den Rücken zu stärken. Am Freitagabend musste der Leiter der Abteilung Volleyball beim Dresdner SC 1898 mit ansehen, wie die Bundesliga-Spielerinnen beim TSV Bayer 04 nach gutem Beginn am Ende doch noch mit 1:3 (25:19, 17:25, 16:25, 18:25) verloren.
„Ich kann es kaum nachvollziehen, warum die Mannschaft nach dem gewonnenen ersten Satz so eingebrochen ist“, klang Söllner ratlos. Die Schützlinge von DSC-Trainer Arnd Ludwig hätten sich selbst geschlagen, denn sie könnten wesentlich mehr, zeigten es aber nicht. „Plötzlich klappte nichts mehr – kein Angriff, keine Annahme, kein Aufschlag.“ Da sei es kein Wunder, dass die Gäste nicht wie gewohnt aufspielen konnten. „Beatrice Dömeland lief sich wund, um mit den Bällen noch etwas anzufangen.“ Der Auftritt ließ Söllner zu dem Schluss kommen, dass die Mannschaft doch noch nicht so sattelfest ist, wie er dachte. Insofern hatte die Reise für ihn auch etwas Gutes. Die Niederlage sei ein ordentlicher Schuss vor den Bug zur richtigen Zeit. „Sie zeigt, dass die Mannschaft noch hart an sich arbeiten muss.“
Das gilt auch für Jana Vavrova.
Sie feierte zwischenzeitlich ihr Debüt im DSC-Trikot. „Man sah ihr aber an,
dass noch die Bindung zur Mannschaft fehlt. Söllner wollte weder die Premiere
der Tschechin noch den Dämpfer überbewerten. „Das ist kein Drama. Man kann
in Leverkusen verlieren.“ Die Frage ist nur, wie und ob sich die
Volleyballerinnen bis zum nächsten Heimspiel am 25. Oktober (17 Uhr) gegen
Augsburg davon erholen. (SZ/sw)
| Hamburg - Die Welt |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Sportler
vermissen Aufbruchstimmung
Von der Aufbruchstimmung im Hamburger Leistungssport ist sechs Monate nach der gescheiterten Olympia-Bewerbung wenig übrig geblieben. Die Olympia-Planer aus Politik und Wirtschaft wollten Hamburg - unabhängig vom NOK-Votum - zur "Sportstadt" entwickeln. Doch bei Sportlern und Funktionären regt sich mittlerweile erste Unzufriedenheit.
"Von der Olympia-Begeisterung ist nichts mehr zu spüren", sagt Rainer Blankenfeld, Organisator des internationalen Leichtathletik-Meetings im Hammer Park. Landestrainer Jürgen Krempin und 400-Meter-Europameister Ingo Schultz befürchten, dass die angekündigte Leichtathletikhalle in Alsterdorf nicht gebaut wird. "Die Olympia-Bewerbung ist vorbei, und keiner kümmert sich um den Spitzensport", kritisiert Bernd Borregaard, Schatzmeister des Hamburger Hockey-Verbands (HHV).
Henning
Voscherau, ehemaliger Olympia-Beauftragter des Senats: "Ich kann nur
hoffen, dass alles eins zu eins umgesetzt wird, was von Politik und Wirtschaft
versprochen wurde."
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
"Wahnsinn,
das ist ein absoluter Traum"
Beachvolleyball-Duo
Klemperer/Rademacher Neunte bei der WM.
Rio de
Janeiro/Hildesheim (koy). Das Hildesheimer Beachvolleyball-Nationalteam David
Klemperer (MTV 48 Hildesheim) und Niklas Rademacher (TSV Giesen) ist mit einem
sensationellen neunten Rang von den Beachvolleyball-Weltmeisterschaften aus
Brasilien zurückgekehrt.
Nach
ihren drei Siegen in der Vorrunde und dem Gewinn des Generationenduells gegen
die Olympia-Dritten von Sydney 2000, Axel Hager und Jörg Ahmann (21:18, 16:21
und 15:11), mussten sie sich erst im Achtelfinale den derzeitigen
Weltranglisten-Zweiten und großen WM-Titelanwärtern Benjamin/Marcio Araujo aus
Brasilien geschlagen geben. "Es ist schon ein Wahnsinn, wie diese erste
Weltmeisterschaft für uns gelaufen ist. Das Erreichen des Achtelfinales war
schon ein absoluter Traum. Als jüngstes Team auf der Worldtour hatte uns
eigentlich niemand so recht auf der Rechnung, und doch haben wir mit unseren
Siegen über die Grand Slam Gewinner von Berlin, Harley/Franco und Ahmann/Hager
gezeigt, dass wir nicht mehr nur irgendein Nachwuchsteam sind.", freute
sich Klemperer.
Insbesondere
der Sieg über Jörg Ahmann und Axel Hager war schon so etwas wie eine Wachablösung
im deutschen Beachvolleyball, denn für die beiden "alten Hasen"
scheint sich nach ihrer Niederlage gegen das Hildesheimer Duo der Traum von der
Olympia-Teilnahme 2004 in Athen nun endgültig erledigt zu haben.
Ganz im
Gegensatz zu Klemperer/Rademacher, die aufgrund ihres guten Abschneidens nicht
nur ein Traum-Preisgeld von 10 000 US-Dollar kassierten, sondern sich zusätzlich
auch noch 320 wichtige Weltranglistenpunkte im Hinblick auf die
Olmpia-Qualifikation 2004 sicherten.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Nikolic
vor Duell mit früherem Lieblingsspieler
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Leipzig.
Der Optimismus ist groß bei den VVL-Volleyballern. "Ich bin davon überzeugt,
dass wir nach den beiden Heimspielen mit ganz oben stehen", sagt Trainer
Zoran Nikolic. Am Sonntag gegen Mendig (15.30 Uhr, Arena) und eine Woche später
(14 Uhr) gegen Markranstädt sollen die Weichen gestellt werden für die
Bundesliga-Runde der besten Sechs. "Wir haben das Zeug dazu", meint
Nikolic, "nach dem Sieg in Wuppertal trainiert die Mannschaft mit mehr Spaß
und Selbstvertrauen." Alle im Team sind gesund, am Sonntag dürfte die
Erfolgsformation der Vorwoche auflaufen. Besonders motiviert ist Dragan Ratic.
Der Libero trifft auf seinen alten Verein.
Auch
Nikolic verdiente vier Jahre lang sein Geld in Mendig, allerdings als Trainer.
"Eine schöne, eine erfolgreiche Zeit. Mein Lieblingsspieler war damals
Marian Kardas." Heute ist der gebürtige Pole selbst Coach in Mendig. Sein
Saisonstart war wie der des VVL durchwachsen: 2:3 gegen Wuppertal, 3:2 in
Markranstädt. Die Chancen in Leipzig sieht er bei 50:50. "Beide haben
ungefähr das gleiche Niveau", glaubt Kardas.
Nikolic
warnt jedenfalls: "Mendig hat eine starke, eingespielte Truppe mit guten
Leuten." Zuletzt überzeugten die Angreifer Silvio Schultze und Edgar
Tetsuekoue aus Kamerun. Der VVL-Trainer denkt jedoch nicht, dass die Gäste im
dritten Spiel zum dritten Mal den Tie-Break erreichen: "Wir wollen 3:0
gewinnen." Kardas wiederum ist gespannt auf seine Premiere in der Arena. Er
freut sich, nicht in der Brüderstraße antreten zu müssen: "In der
hitzigen Atmosphäre haben wir schon viermal verloren."
Erstmals
in der Arena schmettern auch die Frauen des HSV Grimma. Sie bestreiten ab 13 Uhr
gegen Straubing das Vorspiel, das zugleich Zweitliga-Spitzenspiel ist. Grimma,
noch ungeschlagen, will die Führung verteidigen, die Gäste aus Bayern (eine
Niederlage) selbige erobern. HSV-Manager Holger Jäckel sieht den Umzug in die
Arena - die heimische Muldentalhalle steht am Sonntag nicht zur Verfügung - mit
einem lachenden und einem weinenden Auge: "Dass wir vor dem VVL spielen dürfen,
ist schon etwas Besonderes. Sicher wird nicht unser gesamtes Stammpublikum nach
Leipzig reisen. Andererseits haben wir die Chance, für uns Werbung zu
machen."
Steffen
Enigk
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Mehr
geht aus sportlicher Sicht wirklich nicht! Der VV Humann hat am Samstag um 19.30
Uhr in der Wolfskuhle den amtierenden Deutschen Meister zu Gast. Humänner
wollen ihre Haut gegen Meister SCC Berlin in der Wolfskuhle teuer verkaufen.
Respekt
vor den Riesen
Schon
die Gegenwart des 190-fachen Nationalspielers Marco Liefke wird großen Eindruck
machen. Kunststück, bei 206 cm Länge. Übertroffen wird der Superstar noch
durch Robert Kromm, der mit 211 cm als längster Spieler auf dem Feld stehen
wird. "Kromm habe ich als Junioren-Nationalspieler gesehen. Da war er einer
der Besten und wird alleine schon Garant für viele Punkte sein", hat Peter
Bach großen Respekt von den langen Kerlen.
Einen
guten Bekannten trifft Humann-Beachspezialist Andreas Kaiser wieder, dessen Knie
punktiert werden musste und der wohl kaum zum Eisnatz kommen kann. In der
Beachsaison 2002 hatte Eugen Bakumovski mit dem Essener Blockspezialisten auf
Sand ein recht erfolgreiches Duo gebildet.
Die
Berliner haben einen perfekten Saisonstart hingelegt und führen mit 6:0-Sätzen
bei zwei überaus klaren Siegen die Tabelle schon wieder an. Die Partie gegen
den VV Humann wird SCC-Coach Mirko Culic wohl auch eher als Vorbereitung auf das
Gipfeltreffen mit dem Rivalen vom Bodensee sehen.
Vielleicht
haben die Humänner daher doch eine Chance, zumindest einen Satzgewinn zu
feiern. Wenn sich die Gäste zu sicher sind und geistig schon beim Spitzenspiel
gegen Friedrichshafen sind, können Bockelkamp, Schuchert und Co. mit einer
konzentrierten Leistung sicher ebenso gut lange mithalten, wie schon letzte
Woche im tiefen Süden.
Jedenfalls
wird die Sechs des VVH vor eigenem Publikum sicher wieder über sich hinaus
wachsen, zumal ein Lärmpegel in der Wolfskuhle herrschen wird, der auch
routinierte Profis nicht kalt lässt: Die Gallinat-Bank als neuer Partner des VV
Humann stellt 1000 Ratschen zur Verfügung. Das
findet auch beim Fernsehen bundesweiten Anklang und so wird das
ARD-Morgenmagazin in der Halle sein und über den "Exoten" VV Humann
berichten.
Personell
kann der Trainer des VVH nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Neben Kaiser
fallen auch Bastian Berkel und Stephan Kern aus. "Ich bin froh, dass Martin
Plöntzke wieder dabei ist", macht Peter Bach aus Not wieder eine Tugend.
Die
Aussichten für das Highlight am Pinxtenweg schätzt Peter Bach bescheiden:
"Wir wollen uns achtbar aus der Affäre ziehen. Mehr ist realistisch
gesehen nicht drin." Und
als ob der Auftritt des Deutschen Meisters noch nicht Anreiz genug wäre, in die
Wolfskuhle zu pilgern, werden unter den Zuschauer am Samstag einige
Eintrittskarten für ein Heimspiel der Kufenflitzer des ESC Moskitos verlost.
(stebl)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Moers:
Die große Wiedersehensparty
VC
Bottrop kommt mit Johan Verstappen nach Rheinkamp. Moerser SC möchte Tabellenführung
erobern.
Es als
"Aufeinandertreffen der Giganten" zu bezeichnen, wäre für eine
zweite Liga sicherlich übertrieben. Wenn sich aber die beiden bisher
ungeschlagenen Volleyballteams des Moerser SC und des VC Bottrop heute Abend um
19.30 Uhr im Sportzentrum Rheinkamp gegenüberstehen, erwartet die Zuschauer
sicherlich kein "normales" Ligaspiel. Eher könnte man beim Hit der
Liga von einer großen Wiedersehensparty sprechen, gleichzeitig aber brodelt es
hinter den Kulissen. Denn jetzt aufgepasst, MSC-Anhänger: Er kehrt zurück, der
"General" namens Johan Verstappen. Nun aber steht er auf der anderen
Seite des Spielfeldes und coacht das gegnerische Team.
"Freue
mich, alle wiederzusehen"
Ganz
ohne Spannungen - um es gelinde auszudrücken - lief die Trennung des MSC von
Verstappen zu Beginn des Jahres nicht ab. Dennoch gibt sich der Niederländer völlig
ruhig "Dieses Spiel ist für uns wie jede andere der 24 Pflichtbegegnungen
auch. Ich freue mich allerdings wirklich, alle wiederzusehen."
Wirklich
alle? Sei es drum, eine Rechnung habe er mit niemandem mehr offen. Mit
Sicherheit aber wird er es verstanden haben, sein Team gegen das selbst ernannte
Spitzenteam der Liga besonders zu motivieren. MSC-Macher Günter Krivec fürchtet
auch keine Rückkehr eines "Racheengels", tritt ebenfalls mehr als
gelassen auf. "Bestimmt ist der VCB unser stärkster Gegner in der zweiten
Liga und aufgrund der Umstände besonders motiviert", erklärt der MSC-Boss.
"Dennoch glaube ich, dass wir gewinnen werden. Die Mannschaft hat sich
bisher hervorragend entwickelt, die Leistung stimmt."
Weitere
bekannte Gesichter werden den "General" an ihre alte Wirkungsstätte
begleiten. So tragen die Ex-"Adler" Marten Weßel und Torben Mols
mittlerweile das Trikot des Tabellenersten VC Bottrop. Auch Ex-Publikumsliebling
Christian Meva´a, zu Moerser Zeiten auch das "Sprungwunder" genannt,
will sich die Ehre geben. Ob er jedoch schon spielberechtigt ist, bleibt vorerst
offen.
"Wir
werden uns so teuer wie möglich verkaufen, machen uns aber keine Illusionen
gegen dieses Team gewinnen zu können", stapelt Johan Verstappen tief -
eine alt bekannte Taktik psychologischer Kriegsführung, diesmal allerdings
leicht durchschaubar für den MSC. Denn während der VCB gegen den
Ligakonkurrenten VC Olympia Berlin locker mit 3:0 gewann, erkämpfte sich der
MSC nur ein mühevolles 3:2 in der Hauptstadt. Vorsicht ist gegen Bottrop also
geboten.
In die
Karten schauen lässt sich MSC-Trainer Igor Arbutina vor der Partie wie gewohnt
nicht. Sicher ist allerdings eines: Wechselarien wie zuletzt gegen die
"leichte Beute" Schüttorf kann sich der Kroate diesmal nicht erlauben
- der VC Bottrop scheint dagegen schon ein anderes Kaliber zu sein. Gerade
deshalb hofft der MSC bei der Eroberung der Tabellenspitze auf die Unterstützung
zahlreicher Zuschauer.
Daniel
Passon
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Nach
dem frühen Aus in Brasilien konzentriert sich MSC-Duo auf Olympia.
Die Enttäuschung
war groß. Daraus machte Jonas Reckermann, Beachvolleyball-Ass des Moerser SC,
in seiner E-Mail an die Sportredaktion nach dem WM-Aus in Brasilien (wir
berichteten) kein Hehl. "Wir haben nicht zu unserem Spiel gefunden",
schrieb er unmittelbar nach der 0:2-Schlappe gegen die bärenstarken US-Boys
Dain Blantan/Jeff Nygaard. "Leider geht damit eine erfolgreiche Saison mit
einer herben Enttäuschung zu Ende." Und Partner Markus Dieckmann hielt es
nach dem Ausscheiden in der Runde der letzten 32 nicht mehr länger am
Zuckerhut: Er buchte seinen Flieger um und machte sich noch am Abend auf den
Heimweg Richtung Deutschland.
Und
dabei hatte die Auseinandersetzung mit den Amerikanern durchaus verheißungsvoll
für Dieckmann/Reckermann begonnen. Die Schützlinge von Trainer Jürgen Wagner
führten mit 11:8, verloren vor 1000 Fans an der Copacabana aber anschließend
den Faden, während Olympiasieger Dain Blanton und sein neuer Partner ihr Pensum
wie ein Uhrwerk herunterspulten. Dieckmann selbstkritisch: "Ich habe
grottenschlecht angegriffen."
Doch die
beiden Weltklasse-Athleten blicken auch schon wieder zuversichtlich in die
Zukunft. "Die Chance auf eine Medaille bei den Olympischen Spielen ist größer
als bei der WM", gibt sich Dieckmann kämpferisch. "Dort spielen nicht
acht brasilianische Teams oder vier Mannschaften aus den USA." Stattdessen
wird jedes Land in Athen nur zwei Duos stellen.
Manfred
Pichl
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Samstag. 18. Oktober 2003 |
Entwarnung
beim MTV: Albers wieder fit
Obernkirchen gegen Vorjahresmeister SCU
Emlichheim / Helms weiter verletzt
(seb).
Nach drei Niederlagen in Folge wurde der MTV Obernkirchen von der Tabellenspitze
der 2. Bundesliga in die Abstiegszone durchgereicht. Und die vierte Pleite
droht. Die Bakarec-Schützlinge empfangen heute Abend um 19.30 Uhr in der
Obernkirchener Kreissporthalle den Vorjahresmeister und Titelfavoriten SCU
Emlichheim.
Die Verunsicherung bei den MTV-Damen ist zu spüren.
Nach dem guten Saisonauftakt folgten überraschende Niederlagen gegen zwei
Aufsteiger. Dazu gesellte sich bei den Auswärtsaufgaben in Berlin noch
Verletzungspech. Beide Hauptangreiferinnen mit Gabriele Helms und Melanie Albers
fielen aus. Helms laboriert an einem Riss der Netzhaut und wird am Montag
gelasert. Vielleicht steht sie gegen die Warendorfer SU wieder zur Verfügung.
Melanie Albers klemmte sich beim Warmspielen ein Wirbel ein. Die Schmerzen waren
zu groß, sie musste passen. Aber gegen Emlichheim gibt es Entwarnung. Albers
ist wieder hergestellt und spielt gegen den Meisterschaftsfavoriten.
Trainer Sinanec Bakarec trainierte unter der
Woche das Blockspiel bis zum „Erbrechen“. Der MTV-Block war in den letzten
Spielen löchrig wie ein Schweizer Käse. Neben den Ausfällen einer der Hauptgründe
für die bitteren Niederlagen. „Im Training klappte das Blockspiel recht gut.
Jetzt müssen wir dies auch im Spiel umsetzen“, so der Interimstrainer.
Zu Gast in Obernkirchen ist das Top-Team des SCU
Emlichheim. Der Vorjahresmeister verzichtete aus finanziellen Gründen im
letzten Jahr auf den Aufstieg. In diesem Jahr möchte das Team von Trainer
Pierre Mathieu den Titel bestätigen. Ein ersten Dämpfer musste die Mannschaft
in eigener Halle bei der deutlichen 0:3-Pleite gegen Olympia Berlin hinnehmen.
An diesem Tag klappte nichts und Fehler am Fließband wurden produziert. Bei den
Gäste gibt es drei herausragende Spielerinnen. Anika Brinkmann bringt durch
ihre Sprungaufgaben jede Verteidigung ins Wanken. Ramona Meier ist im Außenangriff
eine Bank und Judith Meyer ist eine echte Blockspezialistin. Aber auch die
anderen Spielerinnen gehören zur Spitze der 2. Bundesliga.
„Wir haben nur ganz geringe Außenseiterchancen. Emlichheim muss einen rabenschwarzen Tag erwischen und bei uns muss alles klappen. Dann ist eine kleine Chance da“, stapelt MTV-Manager Günter Szallies vor der Begegnung tief.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel