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| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
Braunschweig - Die Volleyballfrauen des TVF Fischbek Hamburg (4:0 Punkte) haben in der Bundesliga den zweiten Teil ihres Pflichtprogramms erledigt. Bei Aufsteiger USC Braunschweig siegten sie 3:0 (25:13, 25:18, 31:29). Im dritten Durchgang holten sie einen 11:19-Rückstand auf. Manager Horst Lüders: "Erfreulich war erneut die Leistung unserer beiden Talente Margarethe Kozuch und Johanna Barg. Sie sind in der Bundesliga jederzeit einsetzbar."
Auch Kerstin Ahlke empfahl sich als Alternative zu Spielertrainerin Marina Tschuksejewa. Erster Prüfstein in dieser Saison ist am nächsten Sonntag Aufsteiger VfB Suhl, gegen den Fischbek in der Vorbereitung zweimal verloren hatte.
Unterdessen
ist Mittelblockerin Anca Popescu (28) nach Hamburg zurückgekehrt. Die Rumänin
hat den Hamburger Sportfotografen Claus Bergmann geheiratet. Das Paar erwartet
ein Kind. In der nächsten Saison möchte Popescu wieder für Fischbek ans Netz.
rg
| Hamburg - Hamburger Abendblatt |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
Schulsport: Die traditionellen Wettbewerbe werden von Lehrern kaum noch unterstützt.
Die guten Wünsche des Bildungs- und Sportsenators Rudolf Lange (61, FDP) hatten am 23. September 226 Nachwuchssportler aus 14 Hamburger Schulen zum Finale von "Jugend trainiert für Olympia" nach Berlin begleitet. Das jährliche Kräftemessen mit den Besten der anderen Bundesländer bleibt für viele Talente der unvergessliche Höhepunkt des traditionellen Schulsport-Wettbewerbs, an dem jedes Jahr in Hamburg rund 10 000 Schüler und Schülerinnen teilnehmen (bundesweit gut 800 000).
Die Zahl dürfte 2004 dramatisch sinken. Weil das neue Hamburger Lehrerarbeitszeitmodell vor allem den Sportlehrern - im Einzelfall bis zu neun Stunden - mehr Unterrichtsverpflichtungen auferlegt, wollen sie kaum noch außerschulische Veranstaltungen organisieren, "da uns jetzt schlicht die Zeit dafür fehlt", wie Sportlehrer Peter Stielert (Gesamtschule Eppendorf) sagt.
Betroffen sind davon etwa 140 Wettbewerbe, die alle auszufallen drohen. Meldeten im vergangenen Schuljahr 450 Fußball-Teams zu den Landesausscheidungen für "Jugend trainiert für Olympia", ging diesmal keine ein. Zahlreiche Fachausschüsse haben sich aufgelöst, die Skilanglauf-Wettbewerbe im Januar im Bayerischen Wald sollen nur beschickt werden, weil sonst Streit über die Stornokosten entstünde. Das Quartier hatte ein Jahr im Voraus gebucht werden müssen.
Senator Lange zeigt für den Protest "bedingt Verständnis": "In unserem Arbeitszeitmodell sind Tätigkeiten außerhalb des Unterrichts fair bemessen. Den Sportlehrern sollte genug Arbeitszeit bleiben, um wichtige Aktivitäten wie ,Jugend trainiert für Olympia' zu unterstützen. Die jetzige Entwicklung finde ich höchst bedauerlich." Lange signalisierte nach der Rückkehr aus seinem Italien-Urlaub aber auch Entgegenkommen: "Nach Ende des Schulhalbjahres werden wir im Februar 2004 erste Überprüfungen vornehmen und dann sehen, wo wir nachsteuern müssen."
Dass die anerkannt hohe psychische und physische Belastung der Sportlehrer künftig in das Modell eingerechnet wird, will der Senator nicht ausschließen: "Wir haben ein langfristiges Gutachten in Auftrag gegeben, das diesen Bereich für alle Fächer untersuchen soll." Bisher leiden die Sportlehrer unter der geringen Faktorisierung ihrer Unterrichtsstunden (1,25), weil sechs Minuten Vor- und Nachbereitung als ausreichend angesehen wurden. Dadurch müssen sie jetzt gegenüber Kollegen mit korrekturintensiven Fächern wie Deutsch erheblich öfter vor die Klassen treten. Das belastet zunehmend auch das innerbetriebliche Klima.
Norbert
Baumann, für Sport zuständiger Referatsleiter in Langes Behörde, bemüht sich
darum, die Fronten abzubauen. Einen neuen Forderungskatalog der Sportlehrer
nannte er "verhandlungsfähig". Dennoch bereitet er Alternativen vor.
Die Organisation von Wettbewerben wie "Jugend trainiert für Olympia"
sollen die Fachverbände des Hamburger Sportbundes (HSB) übernehmen. Auch
einzelne Trainer, Lehrer und Schüler haben Initiativen gestartet, um 2004 in
Berlin dabei sein zu können. Baumann warnt: "Wir dürfen dem
Leistungssport in Hamburg nicht die Basis entziehen. Das wäre fatal."
(rg)
| Norddeutschland - Norderstedter Zeitung |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
VC NAL: Regionalliga-Volleyballteams siegen
Norderstedt - Die Regionalliga-Volleyballer des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn wetzen gedanklich schon einmal das Rasiermesser. Sollten die Norderstedter am Saisonende den Abstieg vermeiden, muss der Schnauzbart von Spielertrainer Andreas Meinken dran glauben. Die Chancen, dass sich Meinken von seinem Bart trennen muss, stehen gut: Mit dem 3:0 (25:21, 25:12, 25:14)-Erfolg über Aufsteiger SV Adelby hat das VCNAL-Team einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan.
"Am vergangenen Donnerstag sind sechs Spieler auf mich zugekommen und haben mir eine Wette angeboten", so Meinken. Sein Einsatz sind die Barthaare, an denen er so gerne zupft. Die Spieler müssen sich im Fall des Abstiegs die Beine rasieren.
Die Norderstedter hatten mit ihren schwachen Gästen nie Probleme. "Adelby ist nicht regionalligatauglich", schätzt Andreas Meinken. Trotzdem war er sehr zufrieden, da sein Team die Pflichtaufgabe konzentriert erledigte. "Es hat keinen Aussetzer gegeben. Juris Grantinsh und Zuspieler Johannes Student haben mit guten Sprungaufschläge für viel Druck gesorgt, die Fehler des Gegner wurden konsequent genutzt." Überzeugend agierte auch Libero Christian Stridde. "Die Partie stand allerdings auf keinem hohen Niveau", so Meinken. Wenn die Männer des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn auch das Auswärtsspiel beim Aufsteiger VfL Geesthacht am kommenden Wochenende gewinnen wollen, müssen sie sich noch steigern.
Auch die Regionalliga-Frauenmannschaft des VCNAL absolvierte eine Partie mit richtungsweisender Bedeutung: Nach dem 3:2 (25:16, 23:25, 17:25, 25:23, 17:15) über den TuS Holtenau haben sich die Norderstedterinnen im Spitzenbereich der Liga etabliert und bleiben mit 8:2 Zählern Tabellenführer SVF Neustadt-Glewe dicht auf den Fersen.
Dabei mussten die Gastgeberinnen auf Außenangreiferin Miriam Schaper verzichten. Sie meldete sich kurz vor dem Anpfiff grippegeschwächt ab. "Es ging wirklich nicht", sagte sie.
Für Miriam Schaper schmetterte Katrin Salbach von Beginn an. Erfreulich: Janina Bentien kommt auf der Liberoposition immer besser mit ihrer Aufgabe zurecht . Und mit Kristin Lange, die ab dem dritten Satz für Anna Peters spielte, hat Trainer Peter Schulz eine echte Alternative im Angriff.
Das
größte Lob von Miriam Schaper erntete aber Zuspielerin Jessica Lampe.
"Was sie gerannt ist, um gute Pässe spielen zu können, war schon
klasse."
masch
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
Bakarec-Schützlinge
ärgern Titelanwärter SCU Emlichheim
2:3-Niederlage für den
MTV Obernkirchen trotz einer 2:0-Satzführung
Volleyball
(seb). In der Obernkirchener Kreissporthalle roch es lange nach einer Sensation.
Zweitligist MTV Obernkirchen führte gegen den Vorjahresmeister und Titelanwärter
Nummer eins SCU Emlichheim mit 2:0-Sätzen, musste dann aber doch noch in einem
hochklassigen Spiel eine 2:3-Niederlage einstecken.
MTV Obernkirchen - SCU
Emlichheim 2:3 (26:24, 25:23, 18:25, 22:25, 9:15). Trainer Sinanec Bakarec
musste kurz vor Spielbeginn einen weiteren Ausfall hinnehmen. Libero Maike
Janssen musste verletzungsbedingt passen. So standen dem MTV-Trainer nur sieben
Spielerinnen zur Verfügung.
Gegenüber der letzten Woche
steigerte der MTV Obernkirchen seine Leistung um 100 Prozent. Die MTV-Damen
wirkten wie ausgewechselt. Eine sichere Annahme sorgte für ein variables
Angriffsspiel der Bergstädterinnen. Zuspielerin Nadja Dobler setzte immer
wieder erfolgreich Hauptangreiferin Melanie Albers ein. Die Ausnahmespielerin
erwischte einen super Tag und war in einer starken MTV-Mannschaft die überragende
Spielerpersönlichkeit. Auch der Obernkirchener Block zeigte sich enorm
verbessert. Hier zahlte sich das intensive Training in der Woche aus.
In den ersten beiden Sätzen
konnte sich kein Team einen entscheidenden Vorsprung verschaffen. Die
Bakarec-Schützlinge führten immer mit ein oder zwei Punkten und hatten am Ende
ein wenig Glück und konnten die Sätze für sich entscheiden.
Der Titelanwärter aus
Emlichheim zeigte sich durch den Rückstand nicht geschockt, blieb ruhig und zog
sein Spiel weiter durch. Beim MTV ließen durch die fehlenden
Wechselalternativen ein wenig die Kondition und die Konzentration nach. Die Gäste
nutzten dies eiskalt zum 2:2-Satzausgleich aus.
Der Tie-Break musste die
Entscheidung bringen. Bis zum 9:9 hielt Obernkirchen gut mit, aber dann gewann
Emlichheim zwei lange Ballwechsel. Das war der Knackpunkt. Der MTV hatte nichts
mehr entgegen zu halten und musste nach fast zwei Stunden in die knappe
Niederlage einwilligen.
„Unsere super Leistung ist
leider nicht honoriert worden. Die Mannschaft hat um Klassen besser gespielt. Am
Ende fehlte auch ein wenig die Kraft. Aber für die Zuschauer war es ein
spannendes Spiel, leider ohne Happy-End“, analysierte Manager Günter Szallies.
| Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
ETV:
Mit solider Leistung zum zweiten Heimsieg
ETV – FT Adler Kiel
(3:0, 75:48, 64 Minuten)
Das dritte Heimspiel der
aktuellen Regionalliga-Saison war von den Volleyballerinnen des Eimsbütteler TV
mit Spannung erwartet worden. Schließlich traf man mit dem jungen Team aus Kiel
auf einen als gleichwertig einzuschätzenden Gegner. Die Kielerinnen, die an
diesem Tag ohne Trainer Ralf Buscher in der Gustav-Falke-Halle antraten, wurden
von Bundesliga-Zuspielerin Nicole Fetting gecoacht.
Der ETV ging im ersten Satz
durch eine Aufschlagserie von Inga Prien schnell mit 5:1 in Führung. Prägend
bereits in dieser Phase wie auch im gesamten Spiel waren lange Ballwechsel, die
der ETV meist für sich verbuchen konnte. Eine solide Leistung ohne große
Glanzpunkte genügte, um den ersten Satz deutlich mit 25:15 zu gewinnen.
Im zweiten Satz bot sich den
wenigen Zuschauern, die sich trotz des traumhaften Herbstwetters in die
Gustav-Falke-Halle eingefunden hatten, kein grundlegend anderes Bild. Auch eine
gute Abwehrleistung auf Seiten der FT Adler Kiel vermochte den starken Außenangreiferinnen
des ETV wenig entgegenzusetzen. Insbesondere Maike Kröger und Inga Prien
punkteten über die Diagonal- bzw. Außenpositionen mit eindrucksvollen
Angriffen.
Selbst mutige Sprungaufschläge
der Kielerinnen brachten die ETV-Spielerinnen nicht in größere Bedrängnis;
lediglich eigene Schwächen in der Blocksicherung verhinderten einen noch
klareren Ausgang dieses Satzes, der mit einem Blockpunkt zum 25:18 für den ETV
beendet wurde.
„Ich
hätte nichts gegen ein 3:0 einzuwenden“ – so spornte Trainer Christian
Grussendorf seine Mannschaft vor dem dritten Satz nochmals an. Die Spielerinnen
agierten wunschgemäß: Selbst beginnende
Annahmeschwächen konnten den großen Vorsprung nicht gefährden. Inga
Prien brachte die Kielerinnen mit kurzen Aufschlägen einmal mehr in große Bedrängnis.
Die ETV-Damen brachten auch diesen Satz mit 25:15 nach Hause.
Nach nur etwas über einer
Stunde konnte der zweite Sieg vor heimischem Publikum gefeiert werden.
Katja Wiedemann
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
Häfler schrammen an einer Niederlage vorbei
BERLIN/ FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Der Ausflug in die Hauptstadt war länger als von vielen erwartet, aber dennoch erfolgreich: Der VfB Friedrichshafen brauchte 106 Minuten, für einen 3:2-Sieg (25:23, 25:21, 23:25, 24:26, 15:13) bei den Volley Dogs Berlin.
Ob den Häfnern noch die Busfahrt von Markranstädt (bei Leipzig) nach Berlin in den Knochen steckte, als in der Sporthalle der Grundschule am Weiher die ersten Bälle übers Netz flogen? Jedenfalls taten sich die Mannen von Stelian Moculescu schwer gegen das Team, das sich am Ende der Saison meistens in der unteren Tabellenhälfte wieder findet. Dass auch dort Volleyball gespielt wird, zeigten die „Flughunde“ am Sonntagabend. Auch sie hatten einen Doppelspieltag und tags zuvor eine 1:3-Niederlage gegen den TSV Unterhaching kassiert. Ein Maßstab sollte das Ergebnis jedoch nicht sein, denn das Team von Sergej Fjodorow spielte keinesfalls wie ein Verlierer auf.
Der Spielverlauf verlief ausgeglichen, mal setzte sich der VfB ein bis zwei Punkte ab, mal lagen die Gastgeber vorn. Am Schluss hatten die Häfler das bessere Ende für sich - zumindest in den Sätzen eins und zwei. In den darauf folgenden Spielabschnitten schafften es die Berliner mit ihrer starken Abwehrleistung, die Häfler an den Rand der Verzweiflung zu treiben. Leichtfertige Angriffsfehler waren die Folge. Dank der Einwechslungen von Marcus Popp (für Alex Lenz) und Bogdan Olteanu (für Toni Kovacevic) kam im vierten Satz frischer Wind ins Spiel.
Mehr Wechseloptionen hätte er nicht gehabt, denn Zuspieler Robert Koch (umgeknickt) war ebenso zu Hause geblieben wie Bogdan Jalowietzki (Knie-Operation). Patrick Steuerwald, Zuspieler des Zweitligateams, war nach dem Freitagspiel wieder zu seiner Mannschaft gereist. Nach 106 Minuten und 15:13 im Tiebreak jubelten die VfBler als glückliche Sieger und Trainer Moculescu war über den dritten Saisonsieg seines Teams erleichtert. Kritik an seiner Mannschaft ließ er nicht verlauten: „Berlin hat sehr gut gespielt. Gegen solche Teams ist es immer besonders schwierig zu gewinnen.“
Nach drei Spieltagen teilt sich
ein Dreigestirn bestehend aus SCC Berlin, Evivo Düren und VfB Friedrichshafen
die Tabellenspitze. Aber schon am kommenden Wochenende wird mindestens einer
seine weiße Weste ausziehen. Denn dann tritt der VfB zum Spitzenspiel in
Charlottenburg beim amtierenden Deutschen Meister SCC Berlin an.
| Deutschland - Südwest Presse |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
Wenn der Gegner so schlecht ist
wie der Berliner BVC 68, bleibt dem Volleyballmeister SSV Ulm Aliud Pharma
wenigstens Zeit zum Ausprobieren. Neue Spielerinnen, neue Taktik - trotzdem gab
der SSV beim ersten Auswärtseinsatz der Saison keinen Satz ab (25:16, 27:25,
25:14).
Libero Elke Wijnhoven mag knackige Gegner. Sie liebt es, wenn die Nerven zum Zerreißen gespannt sind, weil dem Volleyball-Bundesligisten SSV Ulm Aliud Pharma einiges abverlangt wird. Ihr einziger Kommentar zum gestrigen Auswärtsspiel gegen den Berliner BVC 68: "Langweilig!" Obwohl das Ergebnis des zweiten Satzes (27:25) eigentlich einen erbitterten Kampf vermuten lässt. "Wir haben einfach einiges ausprobiert und ein paar Fehler gemacht", winkt Co-Trainer Dennis Kunz ab. Doch die SSV-Damen lagen sogar mit 23:24 zurück. Aber Berlin machte mit einem Aufschlagfehler seine einzige wirkliche Chance selbst zunichte.
Obwohl Trainer Mathias Eichinger angekündigt hatte, vielleicht Nachwuchsspielerin Steffi Lehmann von Anfang an auflaufen zu lassen, vertraute er gestern lieber dem erfolgreichen Meisterteam plus Alice Blom auf der Diagonalposition. Die baldige 5:0-Führung gab ihm Recht. Vor allem mit dem starken Block Verena Veh und Nathalie Dambendzet kamen die Gastgeber nicht klar. "Außer einer guten Zuspielerin und zwei Angreiferinnen auf Bundesliga-Niveau hat Berlin nichts zu bieten", meint Kunz.
Beim Stand von 14:4 nahm Eichinger Saara Loikkanen heraus und gab der Potsdamerin Steffi Lehmann vor fast heimischem Publikum die Chance, sich zu beweisen. Die 19-jährige Außenangreiferin machte ihre Sache so gut, dass sie die ganze Partie durchspielte. Im zweiten Satz wechselte der Coach zudem Alice Blom aus und setzte eine weitere Nachwuchsspielerin ein: Bettina Stumpf, die Universalkraft des SSV. Solange noch keine dritte Mittelblockerin gefunden ist, verstärkt sie hin und wieder Veh und Dambendzet, gestern aber spielte die 19-jährige Außenangreiferin auf der Diagonalposition - und zeigte einige Unsicherheiten.
Satzball gegen Ulm
"Für Bettina ist es schwer, jeder einzelnen Rolle gerecht zu werden. Sie kann sich nirgendwo richtig einspielen, weil sie überall eingesetzt wird", erklärt Kunz. Bei 23:23 sprang Alice Blom wieder in die Bresche - und schlug den Ball ins Aus. Das war der einzige Fehler im ansonsten überragenden Spiel der Niederländerin. Die Berliner verschenkten jedoch ihren eigenen Satzball. Gegen Ende des dritten Durchgangs kam Bettina Stumpf wieder zurück aufs Parkett. "Wir wollen den Jungen einfach zeigen, dass wir Vertrauen in sie haben. Auch wenn mal etwas schief läuft", betont der Co-Trainer. Die dritte Nachwuchskraft, Beate Lander, saß hingegen auf der Bank: Die Zuspielerin hat immer noch Beschwerden im rechten Knie.
Ob künftig Norisha Campbell
(VC Augsburg) den SSV-Mittelblock komplettieren wird, wussten gestern Abend der
Trainerstab und Manager Dr. Heinz Widmaier noch nicht zu sagen. Nach einem
Probetraining ist hingegen klar, dass die 1,96-Meter-Frau nicht die erhoffte
Verstärkung für den internationalen Wettbewerb ist. "Verena Veh ist auf
jeden Fall die bessere Wahl für den Top-Teams-Cup", sagt Kunz, "Norisha
ist noch nicht komplett ausgebildet. In ihrer Technik und Athletik hat sie noch
Defizite."
Tina
Zander
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
Knapper
Spielausgang in Münster
Ohne allzu große Erwartungen
hatte die Alemannia die Reise ins Münsterland angetreten. Immerhin stand der
Gegner, die Zweitvertretung des deutschen Vizemeisters USC Münster, auf dem
zweiten Tabellenplatz. Allerdings hatte die Mannschaft nach vier Erfolgen in
Folge zum Saisonauftakt die beiden Spiele am letzten Wochenende in Berlin gegen
den VC Olympia Berlin und den Köpenicker SC verloren. Sollten die Westfalinnen
etwa schwächeln?
Diese Frage kann mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden. Dass das Spiel dauerhaft sehr eng verlief und sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber standen, lag an einer klaren Steigerung der Alemannia, die ja auch in den letzten Spielen oft lediglich die letzte Konsequenz vermissen ließ.
Die Alemannia lieferte ihr bisher bestes Spiel ab, welches im Gegensatz zu den bisherigen Spielen nicht von Schwächeperioden durchbrochen wurde. Lediglich im zweiten Satz konnte Aachen sich etwas absetzen, am Ende aber eine 24:21-Führung nicht zum Satzgewinn nutzen. In dieser Phase zeigte sich, was der Alemannia noch fehlt: Die Cleverness, wie in derartigen Situationen in der 2. Bundesliga erfolgreich zu agieren ist.
Münster wusste über das gesamte Spiel durch aggressive Aufschläge, schnell und flach über das Netz geschlagen, zu überzeugen, die die Aachener Annahmespielerinnen aber nicht zur Verzweiflung brachten. Denn gerade die Elemente, die in den letzten Wochen immer wieder die „Sorgenfalten“ in das Gesicht der Trainer trieben, zeigten sich klar verbessert: Annahme, Block und Feldverteidigung zeigten sich der Belastung gewachsen.
Freuen über diese Mannschafts- und ihre eigene Leistung kann sich auch Maike Porath. Die vom USC Münster zur Alemannia gewechselte Spielerin spielte alle 5 Sätze durch und zeigte eine gute und stabile Leistung gegen ihre ehemalige Mannschaft.
Insgesamt gesehen zeigt sich
Trainer Stefan Falter mit dem Auftreten seiner Mannschaft sehr zufrieden und
bescheinigt ihr einen klaren Schritt nach vorne. Die Leistung gegen Münster
gibt Hoffnung, dass in den folgenden Spielen am Ende mehr Erfolg als bisher für
die Alemannia heraus springt.
Im zweiten Spiel des Wochenendes, dem ¼-Finale des WVV-Pokals, gegen den
Regionalligisten Telekom Post SV Bielefeld zeigte sich dann der Unterschied
zwischen 2. Bundesliga und Regionalliga: Mit 25:17, 25:17 und 25:15 wurde dem
Aufsteiger in die Regionalliga klar die Grenze und der Leistungsunterschied
aufgezeigt. Erfreulich, dass die Alemannia die Zügel nicht schleifen ließ,
sondern den Sieg souverän gestaltete.
Als Ergebnis dieses Wochenendes steht am kommenden Wochenende dann wieder ein
„Doppelpack“ an.
Am Samstag, den 25.10.2003 steht um 18:00 Uhr in der Sporthalle Bergische Gasse das ½-Finale des WVV-Pokals auf dem Programm. Gegner ist die Zweitligamannschaft der Warendorfer SU. Hier steht somit eine Revanche für die Heimspielniederlage der Alemannia am ersten Zweitligaspieltag an.
Am Sonntag, den 26.10.2003 geht
es dann wieder nach Hamburg zum Meisterschaftsspiel gegen WiWa Hamburg.
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
Fellbach: Überraschungssieg bleibt aus
Die Volleyballer des SV
Fellbach besuchten am vergangenen Samstag den Tabellenführer der zweiten
Bundesliga, den ASV Dachau und schafften es nicht, den Favoriten zu stürzen.
Nach einem hochklassigen Wettkampf auf beiden Seiten unterlag Fellbach mit 0:3
(24:26, 21:25, 22:25).
„Das Wichtigste ist, dass wir sie davon abhalten, früh in Führung zu gehen.“ So Karl-Heinz Striegel, Coach der SVF-Equipe vor dem Spiel. „Denn die Dachauer sind nur zu knacken wenn wir von Anfang an Gas geben.“ Des Coaches Worte schienen Wirkung gezeigt zu haben, seine Schützlinge kämpften verbissen - und blieben dran, hatten zwischenzeitlich gar die Nase vorn. Doch ging es um die entscheidenden Punkte, waren die Routiniers aus Dachau immer einen Tick entspannter und wussten den Ball in Fellbachs Spielhälfte zu versenken.
Fellbachs Trainer Gunther Kuster war recht zufrieden mit der Leistung seiner Jungs: „Wir konnten in jedem Satz bis zum 20:20 mithalten, dann schlichen sich bei uns die Fehler ein. Da springt hier eine Annahme weg, dort wird der Ball ins Aus gehämmert, reine Kopfsache.“
Bereits am Sonntag mussten die Fellbacher erneut zu ihrem Arbeitsgerät greifen. Die Endrunde des VLW – Pokals stand an. In Wilhelmsdorf ging es darum, zu ermitteln, welches Team sich die Chance auf den Start im DVV – Pokal erhalten kann. Lediglich der Sieger darf zum Regionalpokal fahren, dessen Sieger im DVV – Pokal startet. ASV Botnang gegen VfB Friedrichshafen 2 und SV Fellbach gegen den TV Rottenburg hießen die Halbfinalbegegnungen.
Eine sehr starke Endrunde mit 3 Bundesligisten somit. Fellbachs Coach sah auf jeden Fall eine schwierige Aufgabe auf seine Athleten zukommen. Samstag Nacht mit der Niederlage aus Dachau bereits Sonntags wieder gegen Bundesligateams anzutreten bedeutete eine große Belastung. Um so erfreulicher, dass man Rottenburg mit 3:1 in die Schranken verweisen konnte und somit sicher auch für das nächste Heimspiel gegen die Rottenburger eine gute Visitenkarte abgeben konnte.
Da sich Friedrichshafen erwartungsgemäß gegen den Regionalligisten durchsetzte, kam es zu einer Neuauflage des letztjährigen Pokalfinals. Diesmal jedoch mit dem eindeutig besseren Ende für die Fellbacher. Die Truppe bewies Moral und holte sich den Kelch mit einem erneuten 3:1 Sieg. Ein insgesamt erfolgreiches Wochenende mit zwar 2:1 Siegen aber nur 0:2 Punkten.
Am Sonntag, 26.10.03 um 15.00
Uhr heißt es erneut Fellbach gegen den Regionalliga-Aufsteiger TV Rottenburg.
Die Rottenburger sind mit 6:4 Punkten Nummer Fünf in der Tabelle (Fellbach mit
6:6 auf Platz 7) und wollen mit dem Abstiegskampf ebenfalls nichts zu tun haben.
Ein heißes Lokalderby also, bei dem die Fellbacher zeigen wollen, dass der Sieg
im Pokal kein Zufall war.
| Deutschland - www.volleyball-online.de |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
Knapper
Sieg des USC Münster in Suhl
(shu) Drei Spiele, drei Siege - so lautet die USC-Bilanz zu Saisonbeginn, wobei der letzte 3:2-Erfolg beim Aufsteiger VfB Suhl am vergangenen Samstagabend hart erkämpft war. Der USC Münster traf bei seinem ersten Auswärtsspiel in dieser Saison auf einen starken Aufsteiger, der im ersten Satz druckvoll aufschlug, konsequent die Annahmeschwäche des Gastes ausnutzte und am Ende mit 25:17 gewann. Rund 1.200 Zuschauer in Suhl bejubelten den Satzerfolg ihrer Mannschaft.
In den Sätzen zwei und drei
drehte Münster dann aber das Blatt und gewann die Durchgänge souverän mit
25:15 und 25:20. Zu nervös agierten da die Suhlerinnen. Vielleicht wähnten
sich die "Unabhängigen" schon auf der sicheren Seite, aber die Thüringerinnen
trumpften im vierten Durchgang nochmals auf. Beim USC fehlte die Abstimmung und
so erkämpfte sich Suhl nach einem deutlichen 25:19-Erfolg den Tiebreak. Dieser
verlief lange Zeit sehr ausgeglichen, aber der Vizemeister setzte sich schließlich
mit 15:12 nach 99 Spielminuten durch.
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
3:0-Sieg gegen Aufsteiger
Erfurt
Eine Woche nach der bitteren 0:3-Auftaktpleite in Dresden machten es die Roten Raben Vilsbiburg vor heimischer Kulisse besser und fertigten Aufsteiger TuS Braugold Erfurt klar mit 3:0 (25:19, 25:17, 25:15) ab.
Dass Erfurt nicht zu den Spitzenmannschaften der Liga zählt, tat der Freude von Trainer Michael Schöps über den Sieg nach 62 Spielminuten keinen Abbruch: "Solche Spiele müssen erstmal gewonnen werden und meine Mannschaft ist viel aggressiver und engagierter aufgetreten als zuletzt."
Dass die harten Worte von Schöps nach dem Dresden-Spiel ihre Wirkung nicht verfehlt haben, war den Roten Raben vom ersten bis zum letzten Ballwechsel anzusehen. Vor 1220 Zuschauern ging die Mannschaft um Kapitän Katja Wühler konzentriert zu Werke und ließ sich auch von platzierten Angriffen von Anna Solovyova und Beate Fischer nicht aus der Ruhe bringen. Hana Musilova und Katja Wühler fanden die passende Antwort und stellten die Weichen schnell auf Satzgewinn.
Gut in Form präsentierte sich auch der neue Vilsbiburger Mittelblock. Birgit Thumm - diesmal von Beginn an im Spiel - und Elena Kounova überzeugten nicht nur im Block, sondern punkteten im präzisen Zusammenspiel mit Zuspielerin Malin Ericsson auch im Angriff ein ums andere Mal. Die Roten Raben erspielten sich im zweiten Satz sehr schnell einen komfortablen Vorsprung (20:12), den sie bis zum Schluss nicht aus der Hand gaben.
Auch im dritten Durchgang ließ die Schöps-Truppe nicht nach. Begünstigt durch viele Aufschlagfehler der Gäste dauerte es nur 19 Minuten, ehe die Vilsbiburger Fans den ersten Saisonsieg ihres Team feiern durften. Dabei bekamen auch die Nachwuchsspielerinnen Iris Nachtmann und Ina Prechtl die Gelegenheit, Bundesliga-Erfahrung zu sammeln.
Ben Weinberger
| Deutschland - Braunschweiger Zeitung |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
USC: Ganz nah dran am ersten Satzgewinn
USC-Volleyballerinnen
unterliegen zu Hause Fischbek
BRAUNSCHWEIG. Da blitzte es auf. Zwar erst im dritten Satz – und am Ende reichte es nicht ganz zum ersten Satzgewinn – doch die Erstliga-Volleyballerinnen des USC Braunschweig waren zumindest ganz nah dran. Der Liganeuling wehrte im ersten Heimspiel in der Tunica-Halle fünf Matchbälle des TV Fischbek Hamburg ab, erkämpfte sich einen Satzball, musste sich dann aber doch 0:3 (13:25, 18:25, 29:31) geschlagen geben.
Begonnen hatten die Gastgeberinnen jedoch nicht ganz so kämpferisch und selbstbewusst, wie sie sich schließlich im letzten Satz des Tages vor den völlig begeisterten gut 450 Zuschauern zeigten. Das machte dem TV Fischbek die Sache nicht gerade schwer. Ganz in Ruhe und ganz konzentriert fuhr der dritte der vergangenen Erstliga-Saison die ersten beiden Sätze ein.
"Das war nicht das, was ich erwartet hatte", sagte ein sichtlich angefressener USC-Trainer Timo Schröder nach der Partie. Nachdem seine Spielerinnen bereits zum Saisonauftakt vergangene Woche beim USC Münster im zweiten und dritten Satz eine gute Leistung gezeigt hatten, hatte sich Schröder für das erste Heimspiel mehr ausgerechnet. "Wir wollten gewinnen", sagte er nachdenklich.
Dass diese Vorgabe nicht unrealistisch war, zeigte Satz Nummer drei. Allerdings luden die Hamburgerinnen den USC ein, ins Spiel zu kommen. Als die Annahme des TV ein wenig zu wackeln begann, als das Zuspiel nicht mehr ganz so genau funktionierte, punkteten die Gastgeberinnen.
Wirkliches Hindernis auf dem Weg zum ersten Satzgewinn in der ersten Liga war dann die Annahme. Die war so wackelig, dass die Zuschauer bei jeder Fischbeker Angabe die Luft anhielten und bibberten. Da half auch der Einsatz der gerade erst wieder ins Training zurückgekehrten Antje Forbrig nichts. Schröder ließ sie anstelle von Barbora Kolinova als Libera agieren. Doch die Annahme blieb das große USC-Problem. Die etatmäßige Libera, Alessandra Macêdo-Vianna, wird schmerzlich vermisst. Sie ist noch bis Anfang November im Urlaub.
Mit einem As zum 8:8 im dritten Satz läutete Jana Ulrich die gute Phase des USC ein. Gute Blockaktionen, bewegliche und schnelle Angriffe bewiesen, dass der USC in der Saisonvorbereitung große Schritte nach vorn gemacht hat. Die gefürchtete Frage, was Schröder mit diesem Team in der ersten Liga zu suchen hat, stellt sich ganz bestimmt nicht. Phasenweise führten die Braunschweigerinnen mit sieben Punkten Vorsprung.
Aber: Warum hat der Gastgeber diese Leistung nicht schon in den ersten beiden Sätzen gezeigt? Nervosität? Respekt? "Es ist schon was anderes in der ersten Liga. Aber Nervosität war es zumindest bei mir nicht. Vielleicht eher Unkonzentriertheit ob der veränderten Rahmenbedingungen", suchte USC-Zuspielerin Jana Ulrich nach Erklärungen. Vieles käme in solchen Spielsituationen zusammen: "Da steht man nicht ganz richtig, schon sind schnell zwei Fehler da."
Viel zu schnell jedenfalls war
das erste USC-Heimspiel zu Ende. Nicht nur, dass Schröder "gern länger
gespielt hätte". Auch die Zuschauer hätten gern noch mehr vom USC
gesehen. Zumindest von dem USC, der sich in Satz drei munter, ideenreich und gar
nicht ängstlich präsentierte. Das macht Lust auf mehr.
Stefani Franzke
| Norddeutschland - Stader Tageblatt |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
Jork:
Hartnäckiger Fehlerteufel
Regionalligist TuS Jork
verliert 1:3 gegen Spitzenreiter BTS Neustadt
Jork (tz). Seine Spielerinnen nahmen die 1:3-Niederlage (23:25, 25:21, 20:25, 22:25) gegen BTS Neustadt gefasst auf. Gegen den Regionalliga-Spitzenreiter zu verlieren, ist schließlich keine Schande, zumal die Volleyballerinnen des TuS Jork das Spiel bis zum Schluss offen gestaltet haben. Torsten Bluhm, Coach der Jorker Frauen, wirkte nach Spielende hingegen sehr nachdenklich.
Gewiss, die Bremer Gäste
hatten gezeigt, warum sie das Überraschungsteam der Saison sind und
ungeschlagen mit erst zwei Satzverlusten an der Tabellenspitze stehen: Die
altersmäßig bunt gemischte Truppe um Jorks ehemalige Hauptangreiferin Silke
Candler ist überaus kampfkräftig – sie versteht es in der Abwehr, den Ball
so lange im Spiel zu halten, bis der Gegner einen Fehler macht. Aber unschlagbar
wirkten weder Candler noch ihre Mitstreiterinnen. „Rein vom spielerischen her
ist Bremen sicher kein Spitzenteam. Man kann gegen BTS verlieren, muss es aber
nicht. Schade, dass sich meine Mannschaft durch eigene Inkonstanz um den Lohn
ihrer Mühen gebracht hat“, ärgerte sich Bluhm.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
BBVC
68: 0:3 gegen den Meister
Neben der Bank des
Berlin-Brandenburger VC (BBVC) 68, dort, wo die Ersatzspielerinnen stehen, geht
es übersichtlich zu. Lediglich zwei Spielerinnen warten auf ihren Einsatz. Die
sechs auf dem Parkett dazugerechnet, sind es acht. Mehr sind derzeit nicht im
Kader, der damit viel zu klein ist, um in der Bundesliga bestehen zu können.
Gegen den deutschen
Volleyball-Meister SSV Ulm verloren die Berlinerinnen gestern im Sportforum
Hohenschönhausen vor knapp 150 Zuschauern 0:3 (16:25, 25:27, 14:25), an diesem
Ergebnis hätte sicher auch ein größerer Kader nicht wirklich viel geändert.
Aber es muss sich generell etwas ändern, und zwar sehr schnell: "Wir
brauchen neue Leute", stellt Trainer Markus Weber unmissverständlich klar.
Ansonsten dürfte der angestrebte Klassenerhalt schon früh außer Reichweite
geraten: "Dann würde es eine brutale Saison werden", meint Weber düster.
Momentan verfügt das Team mit
Kristina Bognar lediglich über eine Zuspielerin, für ein Bundesliga-Team ein
unhaltbarer Zustand. Sie zeigte wie auch bei der Auftaktniederlage in Hamburg
eine gute Leistung. Darüber und über den starken zweiten Satz freut sich der
Coach natürlich, aber was passiert, wenn Kristina Bognar ausfallen sollte, malt
er sich lieber nicht aus.
Die Misere begann schon vor dem
ersten Ballwechsel der Saison, als die zwei Zugänge aus Lettland sehr spontan
wieder in ihre Heimat gingen. "Aus familiären Gründen", wie Weber
und Udo Wandtke, der 1. Vorsitzende, übereinstimmend sagen. Nun steht man da
und sucht händeringend nach Verstärkungen für Zuspiel und Mittelblock, die möglichst
preiswert sind. Kein leichtes Unterfangen, nachdem bereits zwei Spieltage vorbei
sind.
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
Fischbek: Gekämpft wie der Tiger
Fischbek - Wie gekämpft wird, hatten sich die Volleyball-Frauen des TV Fischbek schon einen Tag vorher angeguckt. 15 Freikarten hatte das Team für den Box-WM-Kampf von Dariusz Michalczewski in der Color-Line-Arena erhalten. Beim 3:0 (25:13, 25:18, 31:29) musste der TV Fischbek im dritten Satz selbst kämpfen wie der "Tiger".
"Der Box-Kampf war richtig spannend", sagte Margarethe Kozuch, als polnisch-stämmige Außenangreiferin besonders traurig über die Niederlage. Mit ihrer eigenen Leistung war sie im ersten Satz sehr zufrieden. Im zweiten hatte sie Platz für Johanna Barg gemacht, den dritten dann wieder durchgespielt. Im dritten Satz wurde ein 11:19-Rückstand aufgeholt. "Vorige Woche haben wir noch einen Satz abgegeben, diesmal nicht. Das ist doch ein Aufwärtstrend", sagte Manager Horst Lüders.
Die rumänische
Nationalspielerin Anca Popescu, bis vergangene Serie noch Mittelblockerin in
Fischbek, ist wieder da. Sie hat einen Hamburger geheiratet, erwartet ein Kind.
masch
| Norddeutschland - Elmshorner Nachrichten |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
VGE: Fallobst als Sparringspartner
Zwei leichte Gegner waren noch
nicht einmal bessere Sparringspartner für die Elmshorner
Regionalliga-Volleyballerinnen. Und am nächsten Sonnabend kommt
Bundesliga-Absteigger Neustadt/Glewe.
Bad Segeberg (boe). Der Aufsteiger aus Bad Segeberg, der Sportclub Rönnau, gab
sich alle erdenkliche Mühe; doch gegen das Regionalliga-Spitzenteam aus
Elmshorn war am Sonnabend in der Rönnauer Sporthalle kein Kraut gewachsen. Im
Schnelldurchgang von nur 56 Minuten entschieden Dietke Pansegrau und ihre
Mannschaftskameradinnen die Partie, gewannen locker mit 3:0.
Die zweite Zuspielerin der Mannschaft von Trainer Burkhard Skibitzki wurde dabei in zweierlei Hinsicht zur spielentscheidenden Persönlichkeit. Zum einen, weil Libero Anne Gaarz nach einem Zusammenprall und einer Musdkelprellung mit der 31-jährigen Pansegrau im zweiten Satz ausscheiden zum anderen, weil sie die Zuspielposition danach zur Zufriedenheit ihres Trainers ausfüllte. Die Satzgewinne (25:14, 25:11, 25:19) sprechen eine deutliche Sprache.
Jetzt sind die Elmshornerinnen für das Topsiel der Liga am kommenden Sonnabend in Elmshoprn gerüstet, möchte man meinen. Doch Burkhard Skibitzki haderte mit den beiden Meisterschaftsspielen, die aus seiner Sicht noch nicht einmal bessere Trainingsspiele für die Begegnung mit dem Absteiger aus der 2. Bundesliga, Neustadt-Glewe, darstellten. "Schade, dass wir nur zwei sehr leichte Gegner hatten", meitne er nach Kurzgastspiel seiner Mannschaft in Bad Segeberg. In Wilhelmsburg hatten Schümann, Gaarz und Co. in der Vorwoche nur 60 Minuten für einen 3:0-Erfolg benötigt.
Bei den Boxern würde man diese
Sparringspartner schnöde mit dem Begriff Fallobst abkanzeln . . .
Britta Schümann war vom Trainer geschont worden. Geburtstagskind Svea Brügge,
die am Sonntag 19 Jahre alt wurde, kam nur zu einem Kurzeinsatz im dritten Satz
und verbrachte gestern ihren Ehrentag mit einer Grippe im Bett.
Neustadt-Glewe kommt nächste Woche als ungeschlagener Tabellenführer der Regionalliga an die Krückau; der VGE-Gegner hatte sich vor zwei Jahren vor den Elmshornerinnen für die 2. Bundesliga qualifiziert, war aber in der vergangenen Saison abgestiegen.
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
TVF:
Zweites Spiel, zweiter Sieg
Harburg (nik). Erst in Hamburg
den "Tiger" bejubelt, dann in Braunschweig die Krallen gezeigt: Die
Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg haben in der Bundesliga im zweiten
Spiel den zweiten Sieg eingefahren und damit einen guten Start hingelegt.
"Das war okay", befand TVF-Manager Horst Lüders, der allerdings auch meinte: "Es gibt noch vieles zu verbessern." Beim 3:0 war den Gäste zwar ein klarer Sieg gelungen - einen Tag, nachdem das Team in der Color Line Arena beim WM-Kampf von Dariusz Michalczewski zu Gast gewesen war. Doch wie schon zum Saison-Auftakt gegen Berlin war es auch beim USC Braunschweig der dritte Satz, in dem nicht alles rund lief beim TVF. Nach den deutlichen Erfolgen in den ersten beiden Durchgängen (25:13, 25:18) agierten die Gäste im dritten Satz unkonzentriert.
Kerstin Ahlke war für Marina
Cukseeva eingewechselt worden, hatte jedoch nicht ihren besten Tag erwischt.
Mitte des dritten Satzes reagierte Co-Trainer Johnny Westreicher Mick und machte
den Wechsel rückgängig. In einer tollen Aufholjagd konnten die Fischbekerinnen
den USC nach zwischenzeitlichem 11:19-Rückstand doch noch mit 31:29 besiegen.
"Wie wir wieder rangekommen sind in einer Phase, als es eng wurde - das war
in Ordnung", lobte Lüders seine Mannschaft, aus der nach Meinung
Westreicher Micks und Spielertrainerin Cukseeva sowohl Christina Benecke als
auch Zuspielerin Elena Keldibekova de Westreicher herausragten.
Am kommenden Sonntag empfängt
der TVF nun den VfB Suhl. Mit dem Aufsteiger haben die Fischbekerinnen bislang
keine guten Erfahrungen gemacht. Zwei Mal begegneten sich die Mannschaften in
der Saison-Vorbereitung, zwei Mal zog der TVF den Kürzeren, allerdings ohne die
wichtigen Spielerinnen Christina Benecke und Juliana Lavrova.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
WSU:
Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis
Warendorf. Die WSU-Volleyballerinnen haben sich vor ihrem zweiten Zweitliga-Jahr sehr gut verstärkt. Die klaren Siege in den ersten beiden Partien ließen einiges für dieses Jahr hoffen, die WSU weilte sogar kurz an der Tabellenspitze. Doch seit dem 0:3 gegen Olympia Berlin läuft bei der Sportunion nicht mehr viel zusammen. Am Sonntag kassierte sie die vierte Niederlage in Folge und findet sich auf Rang neun wieder. WN-Mitarbeiterin Alexa Frommer unterhielt sich mit Trainer Niels Westphal über die momentan schwierige Situation.
Frage: Ihre Mannschaft wirkt
sehr verunsichert auf dem Feld, woran liegt das?
Westphal: Jede Spielerin spielt im Moment nicht in ihrer Bestform. Alle sind
zu sehr verkrampft und setzen teilweise das taktische Konzept nicht mehr um. Wir
leisten uns zu viele individuelle Fehler. Es genügt im Moment einfach nicht,
doch allmählich müssen die Spielerinnen in die Pflicht genommen werden.
Frage: Was können Sie da als
Trainer tun?
Westphal: Ich habe am Sonntag alle Register gezogen. Ich habe zunächst ruhig
auf der Bank gesessen, um nicht noch mehr Hektik zu verbreiten, das hat nichts
genützt. Dann habe ich sie lauthals versucht aufzurütteln, auch das hat nichts
genützt. Zum Schluss habe ich mich noch mit dem Schiedsrichter angelegt, um ein
Zeichen zu setzen. Doch auch das hat nichts genbracht.
Frage: Was fehlt der
Mannschaft, um aus dieser misslichen Lage wieder herauszukommen?
Westphal: Uns fehlt jemand auf dem Feld, der in dieser Situation Ruhe
ausstrahlt und das Heft an sich reißen kann. Anna Romberg wäre eine solche
Spielerin, nur leider ist sie noch verletzt.
Frage: Am Sonntag steht wieder
ein Heimspiel auf dem Programm, schafft die WSU den ersten Erfolg in eigener
Halle?
Westphal: Im Moment wäre es vielleicht besser, wir würden auswärts
spielen. Im Fußball würde man sagen, es müssen nun drei Punkte her. Die
Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis. Am Samstag spielen wir zunächst auswärts
im Pokal. Vielleicht können wir da wieder Selbstvertrauen tanken.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Dienstag. 21. Oktober 2003 |
SSC-Damen
mit Mühe zum ersten Saisonsieg
3:1-Erfolg beim VC
Harlekin Augsburg
Augsburg Die Schweriner
Volleyballerinnen holten sich gestern Abend beim VC Harlekin Augsburg mit einem
3:1 (14, -21, 18, 14) den ersehnten ersten Sieg in der neuen Bundesliga-Saison.
Allerdings trafen die Schützlinge von Trainer Tore Aleksandersen gerade im
zweiten Satz auf harte Gegenwehr der Gastgeberinnen.
Schwerin erwischte den deutlich
besseren Start. So hieß es schnell 8:2. Der SSC-Block stand in diesem Durchgang
wie eine Wand. So holten sich die Gäste klar mit 25:14 den ersten Satz. Im
zweiten Abschnitt aber erwachte der Kampfgeist der Augsburgerinnen, sie stellten
ihr Spiel etwas um, versuchten nicht mehr, mit Brachialgewalt den Block zu
durchbrechen, sondern tricksten mit ihrem variablen Spiel die Gäste aus.
Schwerin hatte damit seine Schwierigkeiten. Über 4:8, 15:19 lag der SSC immer
hinten und konnte diesen Durchgang auch nicht mehr umbiegen - 21:25.
Im dritten Satz legte die
Mannschaft um SSC-Kapitän Jana Müller wieder zu. Wurde es eng, griff Tore
Alexandersen zu seinem Wechselbord und ersetzte Kathleen Weiß durch Anika
Schulz und Tina Gollan durch Linda Dörendahl, was aber nicht immer die erhoffte
Gefährlichkeit brachte. Von den Augsburgerinnen unter Druck gesetzt schlichen
sich auch bei Schwerin hin und wieder Fehler ein. Doch mit 25:18 entschied der
SSC diesen Satz für sich.
Danach machte Schwerin kurzen
Prozess. Augsburg konnte nichts mehr dagegensetzen - 25:14. "Meine
Spielerinnen waren sehr nervös, weil die Auftaktniederlage gegen Leverkusen
noch in den Köpfen steckte", erklärte der SSC-Coach die Tatsache, dass
sich seine Damen phasenweise doch schwer taten.
Andrea Klein
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel