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| Norddeutschland - Geesthachter Anzeiger |
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Donnerstag. 23. Oktober 2003 |
VfL
Geesthacht verliert sang- und klanglos
Regionalligisten
unterliegen 0:3 bei Barmbek-Uhlenhorst
Endlich
war der VfL am Wochenende wieder fast komplett einsatzbereit. Nur auf den
beruflich verhinderten Zuspieler Jens-Peter Kaeding und den verletzten Patrick
Biastoch musste Olli Müller verzichten. Gegen den Mitkonkurrenten um den
Klassenerhalt sollten nach zwei Niederlagen nun endlich wieder ein Sieg
eingefahren werden. Nach einer 17:25, 19:25 und 18:25-Klatsche lagen Anspruch
und Wirklichkeit aber erschreckend weit auseinander.
Zu
Beginn gab Olli Müller den Spielern den Vorzug, die zuletzt im Training und im
letzten Spiel Praxis sammeln konnten. Zu keiner Zeit gelang es dem VfL sein
Spiel aufzuziehen und den Gegner ernsthaft unter Druck zu setzen. Abgesehen von
einigen guten Aufschlagserien befanden sie sich stets in der Defensive, wirkten
unsicher und uneinheitlich. Auch die spätere Einwechslung von Andreas Liedtke,
Stefan Wagner und Axel Scherbarth konnte der Partie keine entscheidende Wende
mehr geben. Das Team von Olli Müller schaffte es nicht, ein Spiel über die
Mittelangreifer zu etablieren, so dass sich die Aussen- und Diagonalangreifer über
die gesamte Dauer einem starken Doppelblock gegenübersahen. Dadurch waren die
konzentriert spielenden Gastgebern in der Lage, beinahe jeden Angriff abzuwehren
und neu aufzubauen. Block und Feldabwehr des VfL stellten dabei kein allzu großes
Problem dar. Hinzu kamen individuelle Fehler und Unsicherheiten der Gäste.
Barmbek-Uhlenhorst brauchte nicht viel mehr zu tun, als auf die Fehler der
Geesthachter zu warten und die sich ergebenden Chancen konsequent zu nutzen.
Dabei gaben sie sich keinerlei Blöße und gewannen dieses Spiel absolut
verdient mit 3:0.
Für
den VfL bleibt zu hoffen, dass nach den vielen Ausfällen durch Verletzungen
oder andere Verpflichtungen nun eine größere Kontinuität in der Mannschaft möglich
ist. Erst wenn es jedem Geesthachter Spieler gelingt, sein individuelles
Potenzial abzurufen und dann als Einheit auf dem Feld zu stehen, kann man wieder
die Qualität erwarten, die sie zu Saisonbeginn gezeigt haben. Am kommenden
Wochenende kommt mit dem VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn eine Mannschaft mit
ebenfalls 4:6 Punkten. Sicherlich ein richtungweisendes Spiel, bei dem 2 Punkte
fast schon Pflicht sind. Spielbeginn ist am Samstag um 19 Uhr in der IGS-Halle
in der Grenzstraße. Kapitän Stefan Wagner hofft auf
erneut viele Zuschauer: „Wir wollen endlich wieder erfolgreich
Volleyball spielen und hoffen auf eine ähnliche Unterstützung wie in der
ersten beiden Heimspielen.“
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 23. Oktober 2003 |
Europapokal:
USC Münster im Top Teams Cup!
Die Frauen des USC Münster sind als erstes deutsches Bundesliga-Team in der Europapokalsaison 2003/2004 im Einsatz. In Brno/Tschechische Republik (24.-26. Oktober) versucht der deutsche Vizemeister sich in der Qualifikationsrunde des Top Teams Cup gegen die Teams aus Lichtenvoorde/NED, Brno/CZE und Corica/CRO durchzusetzen. Der Sieger ist für das Achtelfinale qualifiziert. Der Deutsche Meister SSV Ulm ALIUD PHARMA steht bereits in dieser Runde. Das Achtelfinale beginnt am 10. Dezember gespielt.
Die Männer des SV Bayer Wuppertal spielen vom 7.-9. November in heimischer Halle ein Vierer-Qualifikationsturnier im CEV-Pokal. Gegner sind ein Qualifikant, Averbode/BEL und Coimbra/POR. Auch hier qualifiziert sich nur der Sieger für das Achtelfinale. Die Frauen vom TSV Bayer 04 Leverkusen sind dagegen für das Achtelfinale des CEV-Pokals gesetzt (erste Spiel am 10. Dezember).
Ebenfalls bis zum 10. Dezember
müssen sich der SCC Berlin und der VfB Friedrichshafen in der Champions League
gedulden. Dann erfolgt der erste Spieltag, und sowohl Berlin (gegen Piräus/GRE,
Treviso/ITA und Czestochowa/POL) als auch Friedrichshafen (gegen Odintsovo/RUS,
Pärnu/EST und Tours/FRA) dürften es sehr schwer haben, sich für die nächste
Runde zu qualifizieren. Denn lediglich die Gruppenersten der fünf
Vorrundengruppen sowie der beste Tabellen-2. sind dann noch dabei.
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Donnerstag. 23. Oktober 2003 |
Rottenburg:
Ein
3:0-Sieg der schwierigen Art
Drei
Heimspiele, drei Heimsiege, 9:0-Sätze. Die Volleyballer des TV Rottenburg
etablieren sich allmählich in der oberen Tabellenhälfte der zweiten Bundesliga
Süd. Allerdings war der 3:0-Sieg gegen Grafing am Samstagabend bei weitem nicht
so ungefährdet wie zuvor gegen Sonneberg und Friedberg.
Hans
Peter Müller war einfach nur noch happy. Freudestrahlend nahm der Rottenburger
Coach nach Spielende die vielen Glückwünsche zum erneuten Heimsieg der
Rottenburger entgegen. Sein Team dankte seinerseits mit kollektiven Hechtsprüngen
vor die Tribüne den 800 Zuschauern für deren tolle Unterstützung. Die war vor
allem im zweiten und dritten Satz auch vonnöten. Beide Male kratzten die
Grafinger dabei am Satzgewinn, am Ende behielt aber wieder der TVR im wahrsten
Sinn des Wortes die Oberhand.
Begonnen hatte das Spiel ausgeglichen. Als Robert Ziegler dann für die
Rottenburger ein Ass zum 13:11 erzielte, kam der TVR-Zug ins Rollen. Beim Stand
von 16:12 hatte sich das Heimteam dann erstmals deutlicher abgesetzt. Ein
indirektes Ass von Corry Paddock, ein schöner Block von Robert Ziegler – das
war die Vorentscheidung. Zumal die Grafinger zu diesem Zeitpunkt in ständigem
Zwist mit den beiden Schiedsrichtern lagen. Als Grafings Marvin Polte einen
Schmetterball ins Netz setzte, hieß es 25:16.
Im zweiten Satz sah es zunächst nach einer sicheren Sache für die Rottenburger
aus. Spätestens nach Elvis Seric‘s Einerblock zum 21:14 war eigentlich alles
gelaufen. Doch plötzlich lief gar nichts mehr. "Bis zu diesem Zeitpunkt
haben wir auf gleich hohem Niveau gespielt, wie bei den vorangegangenen
Heimspielen", so Coach Müller. Es sei ganz klar gewesen, dass irgendwann
einmal ein Einbruch kommen würde. Grafing jedenfalls glich zum 22:22 aus. Doch
die Rottenburger rissen sich wieder zusammen. Beim Stand von 25:24 misslang den
Grafingern die Annahme. Paddock nahm das Geschenk an und hämmerte den Ball zum
Satzgewinn ins Feld.
Auch
im dritten Satz ging es für die Teams in die Verlängerung, nachdem Grafing
schon kurz vor dem Satzgewinn stand. Am Ende waren aber wieder die Gastgeber die
Glücklicheren und holten sich noch einmal mit 26:24 auch den dritten Satz.
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Donnerstag. 23. Oktober 2003 |
Alemannia:
Zweiter
Saisonsieg in Hamburg?
Zuvor Revanche gegen Warendorf
Nach dem glatten 3:0-Erfolg der Damen von Alemannia Aachen am vergangenen Sonntag im Viertelfinale des WVV-Pokals beim Regionalliga-Aufsteiger Telekom Post SV Bielefeld treffen die Aachenerinnen im Pokal-Halbfinale nun am kommenden Samstag, 25.10.2003, 18.00 Uhr, in der Sporthalle der Montessori-Gesamtschule auf die SU Warendorf. Gegen diese Mannschaft haben die Alemanninnen bekanntlich noch eine Rechnung offen, verlor man doch das Auftaktspiel in der 2. Bundesliga eben gegen diese Mannschaft deutlich mit 0:3 Sätzen.
Zur Zeit belegt Warendorf mit 4:8 Punkten auch nur den 9. Tabellenplatz und konnte außer gegen Aachen nur noch gegen den Aufsteiger Detmolder TV mit 3:1 gewinnen.
Nach der deutlichen Leistungssteigerung vom vergangenen Wochenende wollen die Aachenerinnen unbedingt die Niederlage vom ersten Spieltag wettmachen. Sollte man am Samstag das Spiel erfolgreich bestreiten, würde man am 02.11.2003 aller Voraussicht nach auswärts gegen USC Münster II antreten, mit denen man ja auch noch „ein Hühnchen zu rupfen“ hat. Also doppelte Motivation im Aachener Lager.
ACHTUNG: Der zwingend vorgeschriebene Eintritt des WVV-Halbfinales gegen die SU Warendorf wird 4,- € (ermäßigt 2,- €) betragen. BESONDERHEIT: Eine Eintrittskarte dieses Pokalspiels ist gleichzeitig FREIKARTE für das nächste Zweitligaspiel gegen den Köpenicker SC am 09.11.2003, 15.00 Uhr in Kornelimünster (Inda-Gymnasium).
Am Sonntag, 26.10.2003 dann reisen die Alemanninnen morgens zum Ligaspiel zur WiWa Hamburg. Dies ist das erste von vier Spielen in Folge gegen die anderen Aufsteiger. Erneut müssen die Aachenerinnen die weite Reise nach Hamburg auf sich nehmen, diesmal fährt man aber mit dem Zug. Hamburg war bisher für die Aachenerinnen ein gutes Pflaster, schließlich konnte man dort vor drei Wochen den bisher einzigen Sieg in der 2. Bundesliga erringen. Dies soll am Sonntag wiederholt werden.
Die Hamburgerinnen haben sich als Saisonziel den Klassenerhalt gesetzt. Mit 4:6 Punkten ist der Aufsteiger besser als die Aachenerinnen aus den Startlöchern gekommen und belegt zur Zeit den 7. Tabellenplatz. WiWa Hamburg kann zwei Siege (3:2 gegen CVJM Hamburg und 3:1 gegen 1. VC Parchim) vorweisen. Aachen belegt mit 2:8 Punkten immer noch den letzten Platz, den man aber dieses Wochenende mit einem Sieg in Hamburg unbedingt verlassen will. Dem Hamburger Trainer Carsten Schmidt stehen bei 4 wöchentlichen Trainingseinheiten 13 Spielerinnen (Durchschnittsalter 25,3 Jahre, Durchschnittsgröße knapp 179 cm) zur Verfügung, wobei vier Zugänge und drei Abgänge zu verzeichnen sind.
Die Aachenerinnen sind frohen Mutes, in der Nacht auf Montag (1:09 Uhr) mit zwei Punkten im Gepäck wieder in Aachen anzukommen.
Bina
Rollersbroich
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Donnerstag. 23. Oktober 2003 |
Volleyball-Zuspieler
Jaroslav Skach kam ausgerechnet vom Erzrivalen VfB Friedrichshafen zum Meister
SC Charlottenburg
Warum
er nach Berlin gewechselt sei? Da braucht Jaroslav Skach nicht lange
nachzudenken, genauer gesagt, gar nicht: "Ich wollte spielen", sagt er
postwendend. Und zwar so bestimmt, dass herauszuhören ist, wie unzufrieden er
mit seiner Situation beim VfB Friedrichshafen war. "Ich habe mich da nicht
so toll gefühlt", meint er lapidar.
Lange
überlegen musste er deswegen nicht, als sich Kaweh Niroomand, Manager des
deutschen Volleyball-Meisters SC Charlottenburg, nach der vergangenen Saison bei
ihm meldete. Skach unterschrieb für zunächst ein Jahr, packte seine Sachen am
Bodensee und wechselte an die Spree. Der 28-jährige Zuspieler ist damit der
erste, der diesen Weg geht. Bislang gab es Spielerwechsel zwischen den großen
Rivalen der Schmetter-Szene immer nur in die andere Richtung.
Skach
hat in der Nationalmannschaft 45 Mal für sein Heimatland Tschechien gespielt,
unter anderem bei der WM 2002. Auch bei seinen vorherigen Stationen in Odolena
Voda, wo er 1996 tschechischer Pokalsieger wurde ("Das ist schon sehr lange
her"), und in Deutschland bei Düren und Dachau war er stets Zuspieler
Nummer eins.
Doch
in Friedrichshafen war alles anders. Hier kam der 1,94-m-Mann nicht am deutschen
Nationalspieler Ilja Wiederschein vorbei. "Ich habe kein Problem, auf der
Bank zu sitzen, wenn andere besser sind. Aber diesen Eindruck hatte ich
nicht", sagt er. Nachkarten möchte der gebürtige Prager, der in Berlin
die Nachfolge des nach Rennes (Frankreich) abgewanderten Frank Dehne antritt,
auf keinen Fall, die Zeit in Friedrichshafen ist abgehakt.
"Wenn
wir sagen würden, wir wollen Zweiter werden, dann müssten wir nicht
trainieren", blickt er lieber nach vorne. Der Titel soll in Berlin bleiben
und nicht dahin zurückgehen, wo beide - Skach und die Schale - hergekommen
sind. Zur ersten Standortbestimmung zwischen SCC und VfB kommt es am Sonntag in
der Bundesliga (15 Uhr, Sömmeringhalle).
Eine
größere Bedeutung als andere Spiele hat die Begegnung für Skach schon - aber
nur, weil der Gegner der größte Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft ist.
"Von den Spielern, die ich kenne, sind nur noch zwei da", sieht er dem
Aufeinandertreffen mit den ehemaligen Teamkollegen ansonsten gelassen entgegen.
Genau wie beim SCC hat auch der Kader von Bundestrainer Stelian Moculescu ein
neues Gesicht bekommen.
Die
Charlottenburger sind nach drei Siegen ohne Satzverlust gegen schwächere Gegner
Tabellenführer, er selbst bekommt endlich wieder die so lange vermisste
Spielpraxis, Berlin hat er als "eine schöne, große Stadt"
kennengelernt, und zurzeit ist seine Freundin zu Besuch, die in München
studiert - da kann man schon einmal freudig resümieren. "Ich kann schon
jetzt sagen, dass es die richtige Entscheidung war, zu wechseln." Auch das
klingt sehr bestimmt, und da ist Zufriedenheit herauszuhören. Jaroslav Skach
ist ein SCC-Wechsel auf die Zukunft.
Sebastian
Schlichting
| Norddeutschland - Harburger Rundschau |
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Donnerstag. 23. Oktober 2003 |
Für Wilhelmsburg geht es nur um Klassenerhalt
Wilhelmsburg - An der Erkenntnis führt kein Weg vorbei: Nach der 2:3-Niederlage (25:18, 23:25, 27:25, 12:25, 12:15) beim TSV Glinde geht es für die Volleyball-Regionalliga-Frauen des SV Wihelmsburg in der Regionalliga Nord nur um den Klassenerhalt. Trotzdem wirkte Angreifer Doris Dettmann sichtlich erleichtert. "Es hat Spaß gemacht, wir haben gut gespielt", sagte sie. Eine Woche zuvor verhinderte eine desolate Vorstellung gegen die VG Elmshorn jegliche Freude am Sport. Insofern haben die Wilhelmsburgerinnen einen Schritt nach vorn gemacht.
Allerdings
ist der Leistungsanstieg auch an Namen gebunden. Nicole Winkelmann übernahm das
Zuspiel, für sie rückte die wieder genesene Tanja Wilhelm auf die Außenangreifer-Position.
"Mit Tanja sind wir im Angriff stärker." Und Nicole Winkelmann
brachte eine höhere Präzision in die Ballverteilung. Mehr als zwei Stunden
dauerte die Partie. Nur im vierten Satz verlor Wilhelmsburg den Faden. "Da
haben einige bei uns wohl Angst gehabt, gewinnen zu können", suchte Doris
Dettmann nach einer Erklärung für den Einbruch. Im Tiebreak war ihr Team
nahezu gleichwertig.
masch
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Donnerstag. 23. Oktober 2003 |
YoungStars treten erstmals auswärts an
FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Nach vier Spielen in eigener Halle treten die Volley YoungStars des VfB Friedrichshafen erstmals auswärts ran. Am Samstag ist das Team von Söhnke Hinz sie zu Gast bei der FT 1844 Freiburg.
Die Devise bei den Häfler Zweitligisten lautete diese Woche, die beiden Schlappen vom vergangenen Wochenende (erste Saisonniederlage und Pokal-Aus) zu verdauen. Oder noch besser: aus den Fehlern zu lernen. Gelingt das, könnte es in Freiburg mit einem Punktgewinn klappen.
Die Freiburger, die sich am Ende der Saison auf einem der vorderen Plätze sehen möchten, haben mit 0:6 Punkten einen klassischen Fehlstart hingelegt. Gegen Lohhof, Sonneberg und Rüsselsheim zogen sie den Kürzeren. Pluspunkte verbuchte das Team von Diego Ronconi anschließend gegen die schwächer einzuordnenden Teams vom Internat Frankfurt und TSV Friedberg. Jetzt findet sich Freiburg mit 4:6 Zählern auf dem neunten Tabellenplatz wieder. Schwer zu sagen, wie die Freie Turnerschaft derzeit einzuschätzen ist. „Freiburg spielt mit zwei guten Kanadiern in der Mitte und im Angriff“, hat VfB-Trainer Söhnke Hinz bereits die Stärken des nächsten Gegners ausgemacht.
Bei den YoungStars ist der Angriff noch immer geschwächt, weil durch die Verletzung von Aljoscha Grabowski die Alternativen auf der Außenposition fehlen. Bleibt zu hoffen, dass die Häfler diese Durststrecke erfolgreich überstehen. Nach der sich anschließenden, zweiwöchigen Spielpause kann Söhnke Hinz dann hoffentlich wieder auf alle Spieler zurückgreifen.
Wie immer hängt in Freiburg
vieles vom Leistungsvermögen der YoungStars ab. „Spielen wir gut, haben wir
gute Chancen“, prophezeit Hinz. Aber er weiß auch, dass „wir im Vergleich
zur Vorwoche einen Zacken zulegen werden müssen“. Folgende neun Spieler sind
am Wochenende einsatzbereit: Thomas Welz, Patrick Steuerwald, Sebastian Schwarz,
Alex Wiskirchen, Matthias Klippel, Max Günthör, Marco Hofmann, Alexander Mayer
und Timo Wilhelm.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Donnerstag. 23. Oktober 2003 |
Rudi
Schumann: Alte Querelen nicht neu austragen
Leipzig.
Er spielte 20 Jahre für den VVL-Vorgänger SCL, holte mit dem Klub 13
DDR-Meistertitel. Später war er zehn Jahre Trainer des VCM-Vorgängers Rotation
Süd. Rudi Schumann ist Ehrenmitglied der beiden Volleyball-Erstligisten VV
Leipzig und VC Markranstädt, die am Sonntag (14 Uhr, Arena) erstmals in einem
Bundesliga-Derby aufeinandertreffen. Wir sprachen mit dem 56 Jahre alten
Weltmeister von 1970 über beide Vereine.
Frage:
Mit welchen Erwartungen sehen Sie dem Derby entgegen?
R. Schumann: Einerseits freue ich mich, dass Leipzig leistungsmäßig wieder
gut da steht. Dazu gehört auch Delitzsch in der 2. Liga. Ich denke auch, dass
die Region dies verkraftet. Doch leider fängt der Volleyball an, sich mit
Nicklichkeiten aufzureiben. Ein zweiter VIP-Raum beim Derby muss nicht sein.
Ebenso wenig, dass Karin Strauch vom VVL dem VCM-Manager Michael Nickeleit bei
der EM die Akkreditierung weggenommen hat. Solche Reibereien gehen zu Lasten der
Leistung. Ich würde mich am liebsten zwischen beide Blöcke und VIP-Räume
setzen. Mit einem Schild: Pro Volleyball.
Haben
einige nur darauf gewartet, dass endlich eine Konkurrenzsituation
existiert?
Eine Opposition gibt es in jeder Sportart. Da der SCL früher aufgrund guter
Arbeit Spieler für zwei vollwertige Mannschaften hatte, kam es auf den
einzelnen nicht so an. Da sind einige über die Klinge gesprungen. Oftmals aus
erzieherischen Gründen, die relativ nichtig waren. Wir sollten froh sein, dass
sich der Volleyball mit viel Kampf und Krampf trotz mancher Fehlentscheidung gut
über die letzten 13 Jahre gerettet hat. Es ist sinnlos, noch länger zurückliegende
Querelen neu auszutragen. Hoffentlich gelingt es beiden Trainern, dies von den
Spielern fernzuhalten.
Wer
gewinnt?
Unter dem Eindruck des letzten Wochenendes tippe ich auf einen deutlichen
VVL-Sieg. Die fehlende Gegenwehr des VCM gegen Friedrichshafen war erschreckend.
Der VVL hat den etwas besseren Kader, beimVCM sind Maric und Plaschnick über
ihren Zenit hinaus. Aber man sollte mit Prognosen vorsichtig sein. Bei beiden
gleicht die Formkurve einer Berg- undTalfahrt. Ich bin gespannt. Im Vergleich
zum EM-Finale, das ich in Berlin gesehen habe, erwartet uns freilich
Hausmannskost.
Beim
VVL spielt mitLutz Mühlisch nur noch ein Akteur aus der Region im Stamm. Ist
das zu wenig für eine Identifikation mit dem Team?
Das sehe ich genauso, da muss sich der VVL nicht wundern. Der VCM ist mit
Plaschnick, Langer, Koreng, Heimpold, aber auch Maric in einer besserenSituation.
Das ,Leipziger Modell' des VVL überzeugt mich nicht. Letztlich werden doch
immer wieder alte ausländische Spieler verpflichtet. Junge Leute aus der
Regionalliga in die Bundesliga zu führen, das ist verdammt schwer. Dafür ist
der Abstand zu groß. Und auf der Bank ist noch niemand groß geworden. Umso
wichtiger wäre es, dass die Kooperation mitDelitzsch und Markranstädt klappt.
Dort können junge Spieler reifen, später zurückkehren.
Interview:
F. Schober
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Donnerstag. 23. Oktober 2003 |
Dömeland & Co. "rollen" ab heute durch Dresden
Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben einen "neuen Bus". Schon in den letzten Jahren rollte ein Linienbus der Firma Taeter Tours, der mit Fotos von DSC-Volleyballerinnen für die Spiele des Erstligisten warb, über die Straßen von Elbflorenz. Allerdings stehen einige der Spielerinnen, die darauf zu sehen waren, längst nicht mehr im DSC-Aufgebot. Gestern nun wurde der neue Bus vorgestellt. Die Firma "A-Z Die Beschrifter" hat als neuer Sponsor des Klubs die Entfernung der alten und die Beklebung mit der neuen Werbung übernommen.
Corina
Ssuschke, Heike Beier, Anna Barnak, Christin Guhr, Jana Vavrova und Beatrice Dömeland
sind auf dem Bus, der auf den Linien 61, 90 und 94 eingesetzt wird,
"verewigt". An der Rückseite sind die Heimspieltermine der DSC-Damen
zu lesen. Der nächste ist bereits am Sonnabend in der Sporthalle an der
Bodenbacher Straße. 17 Uhr empfangen die Ludwig-Schützlinge Harlekin Augsburg.
Für DSC-Neuzugang Anna Barnak wird dies ein ganz besonderer Tag. Zum einen will
die 25-Jährige gegen ihren Ex-Verein natürlich glänzen, zum anderen ist die
Angreiferin Namensgeberin für den "Sachsenforum-Anna-Barnak-Spieltag",
bei dem diesmal alle "Annas" freien Eintritt haben.
Für
die Elbestädterinnen steht nichts anderes als ein Sieg zur Debatte. "Wir
haben Lehren aus der Niederlage in Leverkusen gezogen und arbeiten in dieser
Woche verstärkt an den Aufgaben und der Annahme", so DSC-Coach Arnd
Ludwig, der Mittelblockerin Christiane Fürst noch einmal vier Tage extra frei
gab. "Christiane war durch die Junioren-WM und die EM stark belastet,
deshalb brauchte sie die freien Tage. Sie wird jetzt erst einmal drei Wochen
einen neuen Kraftaufbau machen, damit sie die Saison gut durchsteht. Möglich,
dass sie dadurch erst einmal spielerische Defizite hat. Doch die können wir
verkraften, denn die nächsten drei Gegner gehören eher zu den leichteren"
erklärt Ludwig. Für Christiane Fürst wird am Sonnabend Jana Vavrova erstmals
von Beginn an spielen.
ah
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Donnerstag. 23. Oktober 2003 |
Münster:
Probierphase noch nicht abgeschlossen
Münster. Die Anreise heute gestaltet sich abwechslungsreich. Das ist garantiert. Nimmt doch der Volleyball-Tross des USC Münster von der Domstadt aus mit Bahn, Flugzeug und Bus gleich drei verschiedene Verkehrsmittel in Anspruch, bis er am Abend an seinem Ziel, in Brünn, angekommen sein wird, wo er von morgen bis Sonntag in einer Vierer-Gruppe um den Einzug in die Hauptrunde des Europacups kämpfen wird. Nur ein Schiff fehlt noch, meinte USC-Geschäftsführer Achim Barbknecht etwas lakonisch.
Im vergangenen Jahr war mit dem Mannschaftsbus lediglich ein Verkehrsmittel zum Zuge gekommen, als es nach Luzern ging, wo der USC souverän mit drei Siegen die Qualifikation überstanden hatte. In der Bundesliga noch ungeschlagen war er damals in das Turnier gegangen. Wie auch in diesem Jahr. Stehen doch für den deutschen Vizemeister und Tabellenführer 6:0 Punkte zu Buche. Und doch ist es dieses Mal anders. In der vergangenen Saison hatten wir gleich zu Beginn Hamburg und Vilsbiburg als Gegner, schwere Brocken also, erinnert USC-Trainer Axel Büring an das schwere Auftaktprogramm vor zwölf Monaten. In diesem Jahr waren die beiden ersten Gegner Aufsteiger USC Braunschweig und Brau-Gold Erfurt keine harten Prüfsteine. Der dritte Sieg gegen den VfB Suhl sei dagegen schon eine Standortbestimmung gewesen.
Nichtsdestotrotz geht Büring beim Qualifikationsturnier von einer neuen Situation aus. Zum einen meint er, habe man mit Brünn, mit Lichtenvoorde und Velika Gorcia eine recht schwere Gruppe erwischt. Schwerer als im vergangenen Jahr stellt er sich deshalb einen erfolgreichen Einzug in die Europacup-Hauptrunde vor. Zudem stecke seine Mannschaft derzeit noch aufgrund der sehr kurzen Saisonvorbereitung in einer Probierphase. Wir müssen einfach noch viele verschiedene Varianten testen, erklärt er. Klar, dass da noch nicht alles rund laufen könne.
An internationaler Erfahrung hat seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Jahr einiges zugelegt. Sind doch die beiden niederländischen Nationalspielerinnen Kim und Chaine Staelens so einige Male auf internationalem Parkett im Einsatz gewesen, dürfte bei Cornelia Dumler und Atika Bouaaga durch ihre Teilnahme an den Europameisterschaften auch ein Mehr an Abgeklärtheit vorhanden sein. Auch Jil Döhnert hat durch ihre Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften reichlich internationales Flair schnuppern können.
Trotzdem, der Europacup habe seine eigenen Gesetze, betont Büring. Der natürlich hofft, die Qualifikationshürde mit seinem Team zu überspringen. Damit in Brünn nicht Endstation ist für die internationalen Auftritte des USC in dieser Saison, damit in den kommenden Monaten vielleicht dann noch das eine oder andere Mal längere Anreisen mit Bahn, Flugzeug und Bus zu ausländischen Zielen erforderlich werden.
Martina Schönwälder
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Donnerstag. 23. Oktober 2003 |
Sie
sind das aktuell beste europäische Team in der Weltrangliste: Martin und Paul
Laciga. Bei der WM 2003 in Rio scheiterten die Eidgenossen im Viertelfinale an
den späteren Drittplatzierten Benjamin-Marcio Araujo. Trotz dem behielten die
beiden Brüder den dritten Platz der Weltrangliste. Wir sprachen mit Martin über
die Strukturen in der Schweiz und über das Gerücht, dass beide nicht
miteinander reden.
Erzähl
uns doch einmal etwas über die Beach-Szene in der Schweiz.
Sie ist in den letzten Jahren größer geworden. Wir hatten anfangs Turniere
mit 8.000 bis 12.000 Schweizer Franken Preisgeld, mittlerweile haben wir sechs
oder sieben Turniere mit insgesamt 200.000 Franken Preisgeld, total für die
ganze Tour. Die besten Teams kommen zur Vorbereitung in die Schweiz, ähnlich
wie hier. Es läuft eigentlich gut, außer, dass wir noch nicht so viel Platz
haben, wie in Deutschland. Wir spielen meistens auf einem Feld, über drei Tage,
haben natürlich auch nur acht Teams, die im Hauptfeld spielen. Das ist mehr
eine Exhibition, als ein Turnier. Jeder kann da gar nicht mitmachen, bei nur
einem Court.
Wie
populär seit ihr selbst in der Schweiz?
Ich weiss nicht, was populär in Deutschland heißt, aber man erkennt mich
zuhause. In meiner Stadt mit 50.000 Leuten erkennt mich der Großteil. Ich
denke, wir sind halt ein wenig speziell, auffallend, man spricht viel über uns.
Wir sind viel in den Medien. Hauptsächlich durch unsere Erfolge. Wir hatten
einen ziemlich steilen Weg nach oben, und sagt auch schon lange dort oben
geblieben, das ist ja auch nicht selbstverständlich.
Wie
bist Du überhaupt zum Beach-Volleyball gekommen? Wenn man an die Schweiz denkt,
denkt man ja eher an Skifahren.
Skifahren tue ich auch, aber ich hab´s nicht so weit gebracht, dann habe ich
Beach-Volleyball gemacht. Im Sommer war das für die Indoorleute immer ein
Highlight. Je länger dann die Hallensaison war, desto mehr hatte ich Lust,
indoor aufzuhören und das war für mich der Grund.
Wo
spielt ihr überhaupt in der Schweiz?
Die Turniere sind meistens in den Städten, in Basel, Luzern, Bern. Mitten in
der Stadt wird das aufgeschüttet. Es ist an den zentralen Plätzen in den Städten.
Wie
bereitet ihr euch auf eine Saison vor?
Meistens legen wir im Januar eine kleine Phase am Strand ein, in Australien
und Neuseeland, ab Februar/März dann in Brasilien. Ende April, Anfang Mai
spielen wir ein paar kleinere Turniere in der Schweiz. Die nationale Serie in
der Schweiz fängt Mitte Mai an. Im Winter machen wir viel Krafttraining, ein
bisschen Hallen-Beach-Volleyball. Das ist unser Programm.
Wer
ist in Europa eurer größter Konkurrent?
Das ändert sich von Jahr zu Jahr ein bisschen. Dieses Jahr haben die
Deutschen aufgeholt. Ihr habt zwei, drei gute Teams. Die zwei Norwegerteams sind
immer Mitkonkurrenten.
Welches
deutsche Team schafft Deiner Meinung die Qualifikation für Athen 2004?
Einen von den Dieckmanns, einer auf jeden Fall. Bei Ahmann/Hager denke ich,
dass sie in den vergangenen Jahren etwas verletzungsanfällig waren. Den beiden
würde ich eher eine Außenseiterrolle geben. Brink/Schneider kenne ich noch
nicht, habe ich noch nicht gesehen, aber ich denke, dass die auch noch ein Wörtchen
mitreden können.
Siehst
Du die Chance, in der Schweiz eine Serie ähnlich der Masters und Cups in
Deutschland aufzubauen?
Die sehe ich eigentlich nicht. Von den Sponsoren her, vom Potential, den
Leuten. In Deutschland ist das einfach größer. Die Sponsoren können viel mehr
Leute erreichen. Wir müssen uns mit dem zufrieden geben, was wir in der Schweiz
haben und machen können. Wir sind schon ein bisschen am Limit angelangt. Wie es
jetzt ist, ist es fast schon top.
Es
ist ja das Gerücht im Anlauf, dass ihr euch untereinander nicht besonders mögt
und nicht miteinander sprecht. Was sagst Du dazu?
Das stimmt nicht. Wir sprechen weniger miteinander, als die anderen Teams, da
die vielleicht als Freunde und aus Spaß miteinander spielen. Da kann ich es
verstehen, dass man ab und zu einen Witz macht. Wir spielen jetzt zehn Jahre als
Profis, und wir haben uns angeeignet, den Sport als Beruf anzusehen. Wir
konzentrieren uns, und gehen uns nicht auf den Sack mit irgendwelchen Sprüchen.
Wir
danken Dir für dieses Interview und wünschen Dir eine erholsame Winterpause!
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel