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| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Schritt
für Schritt bringt Mathieu das SCU-Team voran
Der
Volleyball-Zweitligist SC Union Emlichheim tritt am Sonntag (15 Uhr) zum fünften
Mal in dieser Saison in eigener Halle an. Gegen den CVJM Hamburg will Trainer
Pierre Mathieu sein Team in der Entwicklung wieder einen Schritt voran bringen.
Emlichheim/ml – Pierre Mathieu sagt über sich, dass er nie zufrieden ist. Frei nach dem Motto "Zufriedenheit bedeutet Stillstand" erwartet der Emlichheimer Trainer von seinen Spielerinnen möglichst eine Steigerung. Mit dem Spiel seiner Mannschaft in Obernkirchen war der Coach nicht einverstanden, er hat aber sehr wohl mit Freude zur Kenntnis genommen, dass sich sein Team bei einem 0:2-Rückstand gegen die drohende Niederlage gestemmt – und noch gewonnen hat. "Ich hoffe", sagt Pierre Mathieu, "dass es mit dem Kämpfen so weitergeht".
Der Volleyball-Lehrer hat mit seinem Team nun mit einer Aufschlagstrategie begonnen, die ein weiterer Schritt in der Entwicklung sein soll. "Wenn die gut ist, kann man mit einer Netzstrategie beginnen", gibt Mathieu einen Einblick in die weitere Planung, die zunächst bis zum Anfang des kommenden Jahres reicht. Im Januar wird der Coach seine Mannschaft für ein Wochenende in der Nähe der niederländischen Stadt Doetinchem versammeln, um eine Bestandsaufnahme zu machen. "Teambildung" nennt das der Coach und meint damit vor allem Training und Gespräche. Was das Ziel angeht, vertritt der SCU-Coach eine interessante Position: "Wenn ein Spiel so einfach aussieht, dass jemand sagt: ‘Das kann ich auch.’ Dann ist es perfekt."
In dieser Woche
feilte Mathieu auch in einem Trainingsspiel gegen den niederländischen
Zweitligisten Set-up Ootmarsum an seinem Team. "Wir haben 3:0 gewonnen und
noch zwei weitere Sätze gespielt, in denen wir aber viel experimentiert
haben", berichtet der Übungsleiter, der im Spiel gegen Hamburg am Sonntag
erneut auf die verletzte Inga Stegemeyer verzichten muss. Dass das Spiel mit
Lise Hissink als Regisseurin noch nicht reibungslos laufen kann, ist für
Mathieu ganz normal: "Ihr Kopf ist voll mit vielen neuen Dingen, jede
Spielerin braucht ein anderes Zuspiel." Neben Stegemeyer wird der kleine
SCU-Kader voraussichtlich nicht weiter dezimiert, allerdings arbeitet die
medizinische Abteilung mit Anke Doeker und Ramona Meier, die beide leicht
angeschlagen sind.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Erstmals in der Geschichte der 1. Liga Männer findet am Wochenende ein sächsisches Lokalderby statt. Am Sonntag, 26.Oktober treffen in der Arena Leipzig (Spielbeginn 14 Uhr) der VV Leipzig und der VC Markranstädt aufeinander. Im Vorfeld hat es reichlich Wirbel gegeben, weil Markranstädt in der Arena einen eigenen VIP-Raum einreichten lässt.
In einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung bedauert Rudi Schumann (Foto) die Vorkommnisse. Schumann spielte 20 Jahre für den VVL-Vorgänger SCL, holte mit dem Klub 13 DDR-Meistertitel. Später war er zehn Jahre Trainer des VCM-Vorgängers Rotation Süd. Der 56 Jahre alte Weltmeister von 1970 sagt: "Leider fängt der Volleyball an, sich mit Nicklichkeiten aufzureiben. Ein zweiter VIP-Raum beim Derby muss nicht sein. Solche Reibereien gehen zu Lasten der Leistung. Ich würde mich am liebsten zwischen beide Blöcke und VIP-Räume setzen. Mit einem Schild: Pro Volleyball."
Schumann glaubt, dass es sinnlos sei, "noch länger zurückliegende Querelen neu auszutragen. Hoffentlich gelingt es beiden Trainern, dies von den Spielern fernzuhalten." In früheren Jahren hatte es immer eine heftige Konkurrenz zwischen beiden Klubs gegeben, die vor Saisonbeginn wieder aufgeflammt ist, als sich der VCM die Dienste der VVL-Spieler Eric Koreng und Christian Langer sicherte.
Für Rudi Schumann gibt es
trotzdem einen Favoriten für das Derby: "Unter dem Eindruck des letzten
Wochenendes tippe ich auf einen deutlichen VVL-Sieg. Die fehlende Gegenwehr des
VCM gegen Friedrichshafen war erschreckend. Der VVL hat den etwas besseren
Kader, beim VCM sind Maric und Plaschnick über ihren Zenit hinaus. Aber man
sollte mit Prognosen vorsichtig sein. Bei beiden gleicht die Formkurve einer
Berg- undTalfahrt. Ich bin gespannt. Im Vergleich zum EM-Finale, das ich in
Berlin gesehen habe, erwartet uns freilich Hausmannskost."
weg
| Deutschland - Die Tageszeitung |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Die
Werber haben die Kids als kaufkräftige Klientel entdeckt. Die Verbraucherschützer
wollen die jungen Konsumenten nun vor falschen Versprechen aus Schlaraffia
bewahren
BERLIN
taz Der
Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) will Kinder und Jugendliche vor
der Werbung schützen. Die gestern auf einer Pressekonferenz in Berlin
vorgestellte Kampagne "Schaust du nur oder kaufst du schon?" soll vor
allem das Bewusstsein junger Konsumenten in Bezug auf irreführende
Versprechungen schärfen.
Das
erste Unternehmen haben Verbraucherschützer schon ausgemacht: Der
Cornflakes-Hersteller Kelloggs wirbt auf Verpackungen und im Internet mit dem
Slogan "Kelloggs Frosties für Schulsport". Dabei appelliert die
Aktion an die Sammel- und Schnäppchenleidenschaft von Konsumenten.
Wer fünfzig
so genannte "Tony Taler" sammelt, bekommt ein Badminton-Set, für 300
Taler gibts eine Volleyball-Anlage. Die Aktion läuft insgesamt 30 Wochen.
Selbst wenn sich zehn Schüler zusammenschließen und gemeinsam sammeln, setzt
dies einen Cornflakes-Verbrauch von einer Packung pro Woche voraus. Kelloggs
freut sich: Immerhin sind diese 300 Taler bei einem Packungspreis von 2,79
insgesamt 837 Euro wert - schön teuer für ein Volleyballnetz und einen
Volleyball!
So hält
auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen die ganze Aktion für
wettbewerbswidrig und will gegen die Cornflakes-Produzenten klagen. Im Rahmen
der vorgestellten Kampagne sollen Eltern, Erzieher und Lehrer dazu animiert
werden, dem vzbv weitere Beispiele besonders fragwürdiger Werbung mitzuteilen.
Diese sollen dann Anfang nächsten Jahres ausgewertet werden und gegebenfalls
Grundlage für weitere rechtliche Schritte sein.
Den
Verbraucherschützern geht es gleich um zwei Dinge. Vzbv-Chefin Edda Müller
erklärt: "Zum einen sollen Jugendliche und ihre Eltern sensibilisiert
werden, zum anderen streben wir eine Flurbereinigung in der Werbelandschaft
an." Kinder sollten in die Werbewelt hineinwachsen und so lernen, zwischen
Werbung und Inhalten zu unterscheiden. Außerdem sollen die Werber dazu
angehalten werden, nicht unter Vorspiegelung falscher Tatschen die Kinder zum
Konsum zu animieren.
Müller
sowie ihr Kollege Marcus Ostermann vom Deutschen Familienverband können sich
durchaus vorstellen, ein generelles Werbeverbot im Kinderprogramm anzuleiern. So
ist es beispielsweise in Schweden der Fall. Ostermann betonte jedoch auch, dass
es nicht darum gehe, Werbung pauschal zu verteufeln.
Kinder
und Jugendliche geben anders als viele Bürger immer mehr statt weniger Geld
aus. Im letzten Jahr verfügten die 6- bis 19-Jährigen über eine Kaufkraft von
20 Milliarden Euro - ein Viertel mehr als noch Ende der Neunziger und immerhin
1.800 Euro pro Kind und Jahr. Dementsprechend hoch ist der Druck der
Werbewirtschaft auf die Kids.
Im
Internet und in TV-Werbespots werden sie dazu verleitet, ihr Geld in Süßigkeiten,
Modeprodukte oder Zigaretten zu investieren. Jedes fünfte Kind ist übergewichtig
und das Einstiegsalter für Zigarettenkonsum liegt mittlerweile bei 13 Jahren.
Oftmals ist die treibende Kraft für den Konsumrausch der Wunsch, dazuzugehören.
Nur: Die Werbung hält selten, was sie verspricht. "
Nicole Messmer
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Dresden: Der Knoten soll platzen
DSC-Bus“ erhält neuen Aufdruck / Ludwig gönnt Talent Fürst vier Tage Pause
Die Bundesliga fährt in neuem Outfit durch die Dresdner Innenstadt. Der Gelenkbus von Taeter Tours, bereits ein langjähriger Sponsor der DSC-Volleyballerinnen, wurde vom neuen Geldgeber „A – Z – die Beschrifter“ (Einjahresvertrag) mit aktuellen Spielszenen bedruckt. Der Bus, auf dem auch der Heimspiel-Plan aufgedruckt ist, wird künftig auf den Linien 61, 64 und 90 eingesetzt. „Eine gewaltige Sachleistung. Wir haben vor etwa zwei Jahren versucht, eine Bahn beschriften zu lassen, wissen also, was für ein enormer Aufwand dafür nötig ist“, sagte DSC-Pressesprecher Bernhard Obenaus.
Enorme Energieleistung wird auch den Machern des Erstligisten abverlangt, um das Rahmenprogramm für das zweite Saison-Heimspiel zu gestalten. Die zweite Partie vor heimischen Fans steigt am Sonnabend (17 Uhr) an der Bodenbacher Straße gegen Harlekin Augsburg und wurde treffenderweise als Sachsen-Forum-Anna-Barnak-Spieltag ausgerufen (alle Mädchen namens Anna haben freien Eintritt). Die 25-jährige Barnak wechselte vor der Saison von Augsburg nach Dresden – mit einigen unschönen Begleiterscheinungen. Barnak war vorübergehend durch den Weltverband FIVB gesperrt (die SZ berichtete), da sich ihr Heimatverein Uzice, Augsburg und der Dresdner SC über die finanziellen Umstände nicht einig waren.
Vier Wochen Wettkampf zehrten an den Kräften
Mittlerweile hat sich das einstige Tohuwabohu in Wohlgefallen aufgelöst. Und jetzt soll die Jugoslawin das machen, was sie am besten kann – Volleyball spielen. Trainer Arnd Ludwig verlangt ihr Führungs-Qualitäten ab. „In den ersten beiden Spielen war sie noch etwas nervös, aber bei ihr wird der Knoten platzen – gerade gegen Augsburg“, ist sich Ludwig sicher. Was der Übungsleiter bei Anna Barnak nicht machen muss – auf die Bremse treten nämlich – gebietet bei Christiane Fürst aber der Sach- und Menschenverstand.
Die
Mittelblockerin war durch ihre Einsätze bei der Junioren-Weltmeisterschaft und
EM der Aktiven vier Wochen ununterbrochen im Einsatz und auf Achse. Das kostete
Körner. „Ich habe Christiane nach dem letzten Spiel vier Tage lang frei
gegeben“, sagte Ludwig. Andernfalls wäre die Leistungskurve des
Mittelblock-Talentes in den nächsten Wochen sicher rapide abgefallen. „Sie
braucht jetzt einen völlig neuen Kraftaufbau, da dieser Trainingsteil während
der Turnierphasen logischerweise vernachlässigt wird. Jetzt ist der einzige
Zeitpunkt, wo wir das aufholen können“, so Ludwig. Es sei damit zu rechnen,
dass die 18-Jährige spielerisch in den nächsten Tagen kaum glänzen wird.
„Sie wird ihre Spielzeit bekommen, aber ich werde sie garantiert nicht über
die volle Distanz aufstellen“, sagte der Trainer.
Alexander Hiller
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Einhelliger
Wunsch: Klasse-Spiel mit Emotionen
Leipzig.
Am Sonntag ab 14 Uhr schmettern sich die beiden Volleyball-Erstligisten VV
Leipzig und VC Markranstädt gegenseitig die Bälle um die Ohren. Das erste
Bundesliga-Derby in der Arena ist perfekt. Es geht in jeder Hinsicht ums
Prestige. Markranstädts Manager Michael Nickeleit hatte schon vor dem
Saisonstart angekündigt: "Das wird auch ein Duell der Sponsoren." Er
organisierte als Gastmannschaft einen eigenen VIP-Raum in der Arena. Eine
Provokation, fand der VVL.
Die
Firmenvertreter demonstrieren vor dem Match jedoch Gelassenheit. "Ich sehe
das entspannt", sagt Frank Fittke, Verkaufsleiter beim VVL-Sponsor Citroen
Niederlassung Leipzig. "Wir kennen uns und pflegen normale Kontakte."
Nichts anderes lässt Markranstädt-Partner Renault verlauten. "Wir haben
als Autohändler einen harten aber fairen Wettbewerb. Daran ändert das
Sponsoring nichts", versichert Hans-Peter Priesnitz, Geschäftsführer von
AutoTag. Die Gefahr, dass sich Citroen und Renault Stoßstange an Stoßstange
gegenüberstehen, besteht also nicht.
Einige
Geldgeber haben sich etwas besonderes einfallen lassen. Die Krostitzer Brauerei
bringt neben Bier eine 30-Mann-Kapelle mit, um den VVL anzufeuern. Werbeleiter Jörg
Staritz: "Die Zuschauer sollen ein klasse Spiel sehen und
wiederkommen." Auch die Brauerei auf der anderen Seite des Netzes, das
Brauhaus zu Reudnitz, freut sich auf ein besonderes Match. "Von uns werden
mehr Mitarbeiter auf der Tribüne sitzen als sonst", sagt Marketingleiterin
Corinna Karl-Nickeleit, zugleich Ehefrau des VCM-Managers.
Marion
Danneboom, Pressesprecherin der Stadtwerke Leipzig, wünscht sich wie jede Woche
einen VVL-Erfolg. Besondere Brisanz sieht sie nicht: "Das nächste Spiel
ist immer das wichtigste." Energie-Mitbewerber EnviaM unterstützt die
Randleipziger. "Die Leistungsexplosion in der zweiten Liga hat das Derby
erst möglich gemacht", so Pressesprecher Stefan Buscher: "Es wäre
schön, wenn der VCMden Leipzigern ein Bein stellen könnte. Natürlich ganz im
sportlichen Sinne." Er glaubt, dass der Wechsel von VVL-Spielern zum VCM
nicht für nachhaltige Miss-Stimmung gesorgt hat: "Es ist förderlich, dass
zwei Teams der Region in der Eliteliga sind. Ich denke, beide wollen sich nicht
ernsthaft weh tun."
Vor der
Saison haben die VVL-Spieler im Fitness-Studio Phoenix Kraft getankt. Inhaber
Heiko Döbler ist das Gezänk der Klubs "eine Nummer zu blöd." Er weiß
aber wie schwer ein normaler Umgang Stadt-Rivalen fällt: "Wie im Fußball.
Man muss nur die Beziehungen zwischen HSV und St. Pauli oder Bayern und 1860 München
anschauen." Hendrik Rudolph, Inhaber von VCM-Partner Fitness-exclusiv, hat
auch keine Lust auf Reibereien: "Ich wünsche mir ein faires Spiel mit
vielen Emotionen. Eng darf es ruhig werden. Die Halle soll kochen." Es könnte
also laut werden. Töchterchen Josephine, gerade elf Wochen alt, bleibt
vorsichtshalber in der Obhut der Nachbarin.
Sie
verpasst damit auch die Apfelübergabe von VCM-Sponsor Obstland Dürrweitzschen
an die Spieler beider Teams. "Eine Vitaminspritze für alle", so
Prokurist Wolfgang Scheefe, der damit eine kleine Geste des Fairplays setzen möchte.
Dimo Rieß
| Deutschland - Die Welt |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Von
Platzhirschen und Sozialfällen
Posse
vor dem sächsischen Derby in der Volleyball-Bundesliga zwischen Leipzig und
Markranstädt
Leipzig
- Jetzt auch noch die Volleyballspieler. Als ob die Stadt Leipzig nicht schon
genug Sorgen mit ihrer Olympia-Bewerbung hätte, ist ein Streit zwischen den sächsischen
Bundesligisten VV Leipzig (VVL) und VC Markranstädt (VCM) entbrannt. Beide
Klubs treffen am Sonntag (14 Uhr) in der Arena Leipzig aufeinander und wollen
ihren ramponierten sportlichen Ruf aufpolieren. Leipzig hat von drei Spielen nur
eines gewonnen, Markranstädt ist noch ohne Sieg. Fast 4000 Zuschauer werden
erwartet, das Fernsehen (MDR) überträgt.
Für die
Manager der beiden Vereine geht es um weit mehr als nur zwei Punkte. Sie haben
Angst, das Gesicht zu verlieren. Michael Nickeleit, Strippenzieher beim
Bundesliga-Aufsteiger VCM, wandte sich schriftlich an seinen Kollegen vom VVL
mit der Bitte, in der Arena einen zweiten VIP-Raum einrichten zu dürfen.
"Wenn in München beim Fußball Bayern und Löwen aufeinander treffen,
sitzen Fans und Sponsoren auch auf verschiedenen Tribünen und in getrennten Räumen."
Es geht
um handfeste wirtschaftliche Interessen. Nickeleit fürchtet bei einer allzu
vertraulichen Atmosphäre in einem gemeinsamen VIP-Raum die Geschäftstüchtigkeit
der Konkurrenz. Er sagt: "Ich kenn' das, die graben doch unsere Sponsoren
an."
Bei
Frank Thiele vom VVL stieß Nickeleit auf taube Ohren. Alles hätte Thiele ihm
zugestanden, beteuert der Leipziger Manager, ein gemeinsames
Mannschaftstraining, ein gemeinsames Einlaufen der Spieler in die Halle zu
"einer Leipziger Volleyballhymne", sogar 30 Freikarten für die
Markranstädter Geschäftspartner wollte Thiele springen lassen, "wie das
üblich ist" - aber einen eigenen Raum, nein, das gehe zu weit. Und dass Gönner
überlaufen, hält er für "Unsinn". Die Geldgeber "konkurrieren
alle miteinander", behauptet Thiele, "da machen Abwerbungen gar keinen
Sinn."
Tatsächlich
könnten die Sponsoren der beiden Vereine unterschiedlicher kaum sein. Der VVL
wirbt für die Brauerei Kostritz, VCM für die Konkurrenz aus Reudnitz, der VVL
für das Autohaus Citroen und die Stadtwerke, der VCM für den Autobauer Renault
und den Energieriesen RWE. Nickeleit blieb hartnäckig und schrieb erneut an
Thiele. Das Präsidium des VVL schließlich machte aus der Posse ein Politikum.
Holger Tschense, zuständig für Sport beim Leipziger Bürgermeisteramt, musste
schlichten: Der VVL bleibt Hauptmieter der Arena, Markranstädt darf einen
eigenen VIP-Raum ausstatten.
Die
Wogen haben sich nicht geglättet. Nickeleit, von 1981 bis 1987 und 1991 bis
1993 Spieler beim VVL, sagt: "Früher waren die Leipziger der Platzhirsch,
jetzt müssen sie sich den Kuchen mit uns teilen, und das passt denen
nicht." Er spricht von "blindem Management". In Leipzig liege
"zurzeit für Volleyball eine Goldene Uhr auf dem Tisch, aber keiner greift
danach". Als Olympia-Bewerber für 2012 genießen auch die Schmetterkünstler
größere Anerkennung als bisher, zudem fanden in der sächsischen Metropole kürzlich
Spiele der Männer-EM statt.
Arena-Betreiber
Winfried Lonzen goss noch mehr Öl ins Feuer: "Für uns ist der VVL ein
Sozialfall, mit dem nichts zu verdienen ist", sagte er der "Leipziger
Volkszeitung". Harte Worte, gegen die sich Frank Thiele wehrt: "Da
kann ich nur drüber lachen. Wir arbeiten seriös und lassen uns unser Pflänzchen
nicht kaputt machen."
Vielleicht
braucht es einen renommierten Schlichter, einen wie Rudi Schumann, über 30
Jahre lang Spieler in Leipzig und Weltmeister 1970 mit der DDR, um den Disput zu
beenden "Ich würde mich am liebsten zwischen beide Blöcke und VIP-Räume
setzen. Mit einem Schild: Pro Volleyball."
Klaus
Wegener
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Beacher
putzen die Namen vom Etui
Neunter
Platz bei WM in Rio bringt David Klemperer und Niklas Rademacher in der
Weltrangliste auf Position 22 - und hat einen Kräfte sparenden Nebeneffekt.
Hildesheim
(ak): "Ich habe mich richtig auf ein leckeres Käsebrot daheim in
Hildesheim gefreut." Das erzählt David Klemperer,
Beachvolleyball-Nationalspieler aus Hildesheim, der gerade mit seinem Partner
Niklas Rademacher vom TSV Giesen sensationell auf dem neunten Platz der
Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro gelandet ist.
"Ist
schon lausig kalt hier - aber toll", verdeutlicht der 23-jährige Klemperer
seine heimatlichen Gefühle. Sieben Monate war das Beach-Duo in diesem Sommer
auf Tour. Ein Leben aus dem Koffer, in Hotelzimmern, auf Flugplätzen und
Autobahnen. Geradezu wohltuend, wenn sich daheim Davids Oma Ursula um die Wäsche
des Enkels kümmerte.
Das
Zweierteam war die Beach-Saison professionell angegangen. Mit Ernährungsempfehlungen
und wöchentlich zwölf Trainingseinheiten - fast 30 Stunden. Lohn der Mühen
ist ein Riesensatz in der Weltrangliste. Lagen Klemperer/Rademacher im Vorjahr
noch auf Platz 38, so werden sie jetzt an Position 22 geführt. National sind
sie weiterhin Dritte hinter Jonas Reckermann/Markus Dieckmann und Christoph
Dieckmann/Andy Scheuerpflug.
Die
Hildesheimer Studenten kamen in diesem Jahr ihrem Ziel Olympia 2004 zwar etwas näher,
derzeit blockieren aber die beiden Spitzenteams die vier deutschen Tickets nach
Athen. "Sie sind sehr stark - für uns als so junge Mannschaft fast nicht
zu erreichen", gibt David Klemperer zu. Und schiebt gleich ein Fünkchen
Hoffnung nach: "Wir sind aber in der Verantwortung, genauso weiter zu
trainieren. Damit wir topfit sind, wenn doch noch etwas passieren sollte."
Also stehen bald wieder Vorbereitung und Traininglager im Plan.
Die jüngsten
Erfolge sind Motivation genug. Ihre nationale Serie krönten
Klemperer/Rademacher mit dem Masters-Sieg in Berlin. Auch die internationale
Worldtour lief bombig. Beim FIVB Grand Slam von Berlin erkämpften sie Rang
neun, gewannen dabei gegen die Weltranglistenersten und neuen Weltmeister
Ricardo/Emanuel. Bei den Portugal Open in Espinho gab es Rang 17, dabei einen
Sieg über die neuen WM-Vierten Maia/Brenha (Portugal).
Absoluter
Höhepunkt aber waren jetzt die Titelkämpfe in Rio. Die Hildesheimer waren mit
ihren 23 beziehungsweise 21 Jahren das jüngste Team auf der Worldtour, nahmen
zum erstenmal überhaupt an einer WM teil. Dennoch erreichten sie in Brasilien
neben Dieckmann/Scheuerpflug als einziges deutsches Duo das Achtelfinale. In der
Vorrunde hatte es sich über einen Sieg gegen Harley/Franco (Brasilien) gefreut,
die Grand Slam-Sieger von Berlin.
Mit
einem weiteren Triumph sorgten Klemperer/Rademacher vielleicht sogar für einen
Wachwechsel im deutschen Beachvolleyball. Schließlich putzten sie sogar im
Generationenduell die alten Hasen Jörg Ahmann (38)/Axel Hager (34). David
Klemperer mit ein bisschen Wehmut: "Vielleicht war es das letzte Match.
Schon komisch: Als Schüler hatte ich deren Namen auf meinem Etui stehen. Das
waren meine Vorbilder."
Vieles
mehr aus Rio bleibt unvergessen. So ein beeindruckender Empfang in der Villa des
deutschen Botschafters, die fundierte Betreuung durch einen deutschen Arzt
("nach den Spielen bekamen wir gleich Infusionen, konnten viel schneller
regenerieren") und nicht zuletzt die Dopingkontrolle ("ich brauchte
eine Stunde und viel Wasser"). Den Rückflug hatte das Team schon vorweg
gebucht, übrigens vor der Endrunde: "Uns war eigentlich klar, dass wir sie
nicht erreichen würden. Und falls wir sie erreicht hätten, wären die
Flugkosten völlig egal gewesen."
Das gute
WM-Ergebnis hat einen Kräfte sparenden Nebeneffekt. David Klemperer:
"Jetzt sind wir künftig wohl gleich im Hauptfeld und müsssen nicht mehr
durch die Qualifikation." Nächste Ziele sind die Europameisterschaft 2004
in Timmendorf, vielleicht Olympia und dann die WM 2005, die im eigenen Land
(Berlin) einen besonderen Reiz hat.
Der
Hildesheimer verspricht: "Wir sind voller Elan. Motiviert für das
Wintertraining, das überhaupt keinen Spaß macht. Vielleicht können wir die
Favoriten ein bisschen nervös machen." Doch die haben den Youngstern eines
voraus: Erfahrung - und die braucht Zeit.
David
Klemperer gönnt sich jetzt drei Wochen Urlaub. Zum Auftakt geht es nach Südfrankreich.
Gestern wollte er mit Freunden aufbrechen. Schon Mitte November starten die
Beacher in die Vorbereitung für die neue Saison. Niklas Rademacher bleibt im
Lande. Falls er eine leichte Schulterverletzung aus Rio rechtzeitig auskuriert
hat, möchte er am Sonnabend für den TSV Giesen im Zweitliga-Nachbarderby gegen
den MTV 48 mitmischen.
Ob es
noch etwas wird mit einer Fahrkarte nach Athen? Wenn nicht, wäre das für David
Klemperer auch kein Beinbruch: "2008 gibt es wieder Olympische
Spiele." Und dann wäre das Hildesheimer Team noch immer bedeutend jünger
als Ahmann/Hager heute. Zum Trost gibt es außerdem die emsige Wasch-Oma und
nicht zuletzt die schmackhaften Stullen von Mutter Ulla ...
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
SSC-Volleyballerinnen
morgen klarer Favorit
Satzverlust
gegen Rand-Berliner wäre Sensation
Schwerin/Berlin
Wiedergutmachung ist morgen angesagt bei den Volleyballerinnen des Schweriner
SC. Beim mit einer 2:3-Niederlage gegen Leverkusen verpatzten Heimauftakt hatte
der SSC eine 2:0-Satzführung nicht nach Hause gebracht, morgen Abend gegen den
Berlin-Brandenburger VC 68 muss nun unbedingt ein Sieg her. Und das sollte dem
SSC nicht allzu schwer fallen. Denn einerseits haben die Mecklenburgerinnen aus
dem 3:1-Erfolg vom Montag in Augsburg Selbstvertrauen getankt. Und andererseits
ist der morgige Gast die graue Maus schlechthin in der Bundesliga: Selbst ein
einziger Satzgewinn wäre für die Mannschaft aus dem Umland der
Bundeshauptstadt schon ein Erfolg. In den 18 Spielen der Normalrunde 2002/2003
gelangen gerade einmal derer vier...
Trainer
Markus Weber sieht deutliche Gründe für die Probleme der Rand-Berliner.
"Bei dem kleinen Kader mit nur acht Spielerinnen fehlen uns die Variationsmöglichkeiten.
Wir brauchen dringend mehr Spielerinnen und dafür auch Geld, wollen wir uns in
der 1. Liga behaupten", sagte der 35-Jährige. Die Situation bei VC 68
hatte sich dadurch zugespitzt, dass die beiden lettischen Spielerinnen Olga
Potaluewa und Julia Lebedewa unmittelbar vor Saisonbeginn aus angeblich
"familiären Gründen" ihren Vertrag gebrochen und kurzfristig die
Heimreise angetreten hatten.
Volker
Beier
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Zweitligaspitzenreiter
ist Gegner des 1. VCP
Sonntag,
15 Uhr: 1. VC
Parchim - VC Olympia Berlin
Parchim
Die Bundesliga-Volleyballerinnen des 1. VC Parchim (4. Platz) erwarten am
Sonntag den Spitzenreiter der Staffel Nord VC Olympia Berlin in der
Fischerdammhalle zum Punktspiel. Dieses Spitzenspiel der 2. Liga wird vom
Autohaus Tiroux & Waldmüller präsentiert und verspricht höchste Spannung
und attraktiven Volleyballsport.
Die
Berlinerinnen haben, genau wie der 1. VCP, eine Serie von vier gewonnenen
Spielen hinter sich. Beide Mannschaften fuhren bisher gegen die Warendorfer SU
ihre höchsten Siege ein. Der VCO unterlag in dieser Saison nur dem USC Münster
II (0:3), die Parchimerinnen verloren gegen den USC II mit 2:3. Die
statistischen Werte der beiden Sonntag-Kontrahenten ähneln sich, nur haben die
Parchimerinnen eine Niederlage mehr (1:3 gegen WiWa Hamburg) auf dem Konto und
noch ein Spiel Rückstand. Die Chancen auf einen Sieg stehen also 50:50 Prozent.
Nimmt
man das Umfrageergebnis auf der Homepage des 1. VC Parchim (www.vcparchim.de)
als Grundlage, tippen nur 23 Prozent auf Sieg, denn diese Besucher der Web-Seite
trauen den Parchimerinnen am Ende der Saison einen Platz unter den ersten Vier
zu.
Stützpunkttrainer
Dirk Groß wird am Sonntag wieder auf Ulrike Stegemann verzichten müssen, die
eine Nasen-OP hinter sich hat und noch ambulant versorgt wird. Ansonsten sind
alle Spielerinnen an Deck, die Mannschaft hat alle Voraussetzungen, dem
Tabellenführer das Leben schwer zu machen und die Siegesserie fortzusetzen.
Die
Volleyball-Herren des 1. VC Parchim starten ihre Saison bereits morgen Vormittag
beim Auftaktturnier der Bezirksliga in Ludwigslust. Gegner der Parchimer sind
die Volley Tigers aus der Lindenstadt (letztes Jahr Tabellenletzter) und der
Vorjahresfünfte HSG Uni Rostock.
Thomas
Zenker
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Tigers:
Durch 0:3-Schlappe hoffentlich aufgeweckt
Tigers
müssen zu kämpferischer Einstellung zurückfinden
Ludwigslust
"Die Jungs haben wie die Weltmeister angefangen, waren dann aber überrascht
und ratlos, als von der anderen Seite plötzlich ernstzunehmende Gegenwehr
kam", fasste Ingo Achtelik die zumindest in dieser Form überraschende
0:3-Heimschlappe der Volley Tigers Ludwigslust gegen das bis dato noch sieglose
Team von Fortuna Kyritz zusammen. Die Verunsicherung sei praktisch auf alle
Spieler übergegangen. Man habe es weder verstanden, das eigene Angriffsspiel über
die Außen schneller zu gestalten noch sich insgesamt als Mannschaft
zusammenzuraufen, um die Partie kämpferisch aus dem Feuer zu reißen.
"Vielleicht
sind ja einige jetzt wach geworden", hofft der Tigers-Coach. Denn schon im
Training sei die Einstellung nicht optimal gewesen. "Wir haben sie noch vor
dem Anpfiff gewarnt, sie sollten nicht dazu neigen, den Gegner in Grund und
Boden stampfen zu wollen, sondern damit rechnen, dass dieser dagegen halten würde."
Der Spielverlauf und das Ergebnis zeigten, dass alle Ermahnungen offensichtlich
nicht fruchteten.
Bei den
Netzhoppers Königs Wusterhausen ist die Ausgangsposition morgen eine andere.
Die Gastgeber, die in den vergangenen Jahren immer zu den direkten Konkurrenten
der Lindenstädter zählten, haben mit 10:4 Punkten einen hervorragenden Start
hingelegt. Insofern kann von einer Unterschätzung also keine Rede sein.
"Wir fahren aber auch nicht dorthin, um die Punkte einfach
abzuschenken", stellt Achtelik klar.
Es wird
darauf ankommen, sich jetzt nicht hängen zu lassen, sondern das Kyritz-Spiel
schnell abzuhaken und sich wieder zu fangen. "Wenn die Jungs begreifen,
dass wir nur eine Chance haben, wenn wir uns in jedem Spiel aufs Neue voll
reinknien, ist schon viel gewonnen", so der Trainer.
Zu einem
echten Regionalliga-Knüller treten die Damen des SV Neustadt-Glewe in Elmshorn
an. Die gastgebende VG hat die Chance, mit dem noch ungeschlagenen
Zweitliga-Absteiger gleichzuziehen. Die Fortschrittlerinnen können ihrerseits
durch einen Sieg den vermeintschlich schärfsten Konkurrenten auf Distanz
halten. "Nach diesem Spiel wissen wir, was in der Liga los ist",
unterstreicht auch Oliver Dunkel die Bedeutung des morgigen Vergleichs.
"Wir lassen uns von der Elmshorner Niederlage gegen Glinde nicht täuschen.
Das wird wohl die erste echte Prüfung", so der Neustädter Trainer weiter.
Angesichts der bisherigen Neustädter Dominanz hofft er fast schon, dass sein
Team endlich einmal richtig gefordert wird.
Die
Vorbereitung lief wie in den Vorwochen ab. Einen Schwerpunkt bildet weiterhin
das schnelle Kombinationsspiel. Im heutigen Abschlusstraining geht es noch
einmal um Technik und Taktik bei der Blockarbeit. Außerdem sollen nach Möglichkeit
einige Sätze gegen das eigene Männerteam als Härtetest dienen.
Die
Fortschrittler werden die Fahrt wieder gemeinsam antreten. Denn ihre Herren
messen sich anschließend in gleicher Halle ebenfalls mit der VG Elmshorn. Sie müssen
sich im Vergleich zur 0:3-Heimniederlage gegen den SV Warnemünde auf alle Fälle
deutlich steigern.
Der
Respekt vor dem verlustpunktfreien Spitzenreiter war viel zu groß. Wenn die
Mannschaft mit dem gleichen Selbstbewusstsein an die Sache herangegangen wäre,
das sie z.B. nur eine Woche zuvor beim 3:0 in Hamburg-Uhlenhorst auszeichnete, hätte
man dem Favoriten zumindest einen schönen Fight liefern können, ist man sich
auf der Neustädter Bank sicher.
In
Elmshorn kann Trainer Wolfgang Dunkel zum letzten Mal in dieser Saison auf
Zuspieler André Guddack zurückgreifen, der in der Folge berufsbedingt nicht
mehr zur Verfügung steht. Es wäre also vor dem Hintergrund der zu erwartenden
Probleme schon wichtig, sich mit einem Sieg und dann 8:4 Punkten zumindest ein
kleines Polster auf die Abstiegsränge zuzulegen.
Thomas
Willmann
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Westphal-Team
sucht die Flucht nach vorn
-alf- Warendorf. Das Hauptaugenmerk des kommenden Wochenendes liegt ganz klar auf dem Sonntag, wenn die Zweitliga-Volleyballerinnen der WSU den MTV Obernkirchen um 15.30 Uhr zu Gast hat. Dennoch kommt der Sportunion der Umstand gar nicht einmal so ungelegen, dass sie am Samstag zudem im Pokal ranmuss. Im Halbfinale des WVV-Pokals gastiert die Sportunion bei Alemannia Aachen. Zum einen soll das taktische Konzept, das Trainer Niels Westphal gegen Obernkirchen ausgeklügelt hat, schon einmal ausprobiert werden, zum anderen sollen die Spielerinnen aufs Feld, die bislang noch nicht so viele Spielanteile bekommen haben. Wir haben uns nicht auf Aachen vorbereitet, sondern sehen das Pokalspiel als Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen. Vivian Theis, Christine Schulte und auch Mira Tünte auf der Zuspielposition werden verstärkt zum Einsatz kommen. Somit muss Christine Drees nicht zwei Spiele durchspielen, erklärt Westphal.
Trotz der vier Niederlagen sei die Stimmung weiterhin hervorragend. Die Truppe ist so schnell nicht aus dem Takt zu bringen. Dass wir besser spielen können, wissen wir. Auch wir ärgern uns über die Niederlagen, aber gegen die Teams kann man verlieren. Uns war klar, dass wir auch im zweiten Jahr stets an der Leistungsgrenze spielen müssen, um erfolgreich zu sein, wertet Westphal die Negativserie nun nicht über. Vielmehr habe er mit seiner Mannschaft das Spiel gegen Bremen in Ruhe analysiert.
Gegen Obernkirchen werde es erneut eine schweres Spiel. Das Team ist sehr angriffsstark, da müssen wir im Block und Aufschlag sehr gut sein. Wir werden angreifen und die Flucht nach vorne suchen. Etwas anderes bleibt uns in unserer Lage nicht übrig, so Westphal, der mit Martina Schlamann, Abteilungsvorsitzende, und WSU-Präsident Klaus-Peter Ottlik, auf die Zuschauerunterstützung hofft.
Die Verantwortlichen haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Unter den Besuchern des Heimspiels werden eine Reihe attraktiver Preise verlost. So zum Beispiel Eintrittskarten für die Ü30-Party in der Stadthalle Ahlen, eine Mikrowelle und ein Handstaubsauger sowie Bücher, CDs und vieles mehr.
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Ostbek
Cowboys erwarten Tabellenführer Moerser SC
Zu einem
besonderen Highlight der noch jungen Saison kommt es am Samstag abend
um 20.00h in Oststeinbek (Barsbütteler Weg). In der 2. Bundesliga Nord
empfangen die Ostbek Cowboys den ungeschlagenen Tabellenführer Moerser SC.
Die
'Adler vom Rhein', in den 90er Jahren noch Deutscher Meister und Europapokalsieger,
haben nach dem letztjährigen Erstligabstieg fast den kompletten
Kader incl. des Trainers ausgewechselt. Einer der wenigen Aktuere aus der
letzten Saison ist Georg Grozer jun, der 18jährige Sohn des Moerser Helden
vergangener Tage. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden die letzten Partien
sehr souverän gewonnen.
Ganz im
Gegensatz dazu die Ostbek Cowboys: der wiederum sehr junge Kader startete mit
4:4 Punkten durchwachsen in die Saison. Das Ziele lautet zwar auch in dieser
Saison lediglich Klassenerhalt, aber Trainer Bernd Schlesinger war in den
letzten Partien vor allem mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft
unzufrieden: "Uns fehlen die Typen, die eine ganze Mannschaft mitreißen können.
In engen Situationen kommt es zu selten zu einem wirklichen Aufbäumen".
Für die
Partie fällt bei den Oststeinbeker zusätzlich Annahmespezialist Fridolin
Lippens mit einer Knöchelverletzung aus - ein weiteres Handicap für den
Tabellenachten. Aber mit der hoffentlich wieder zurückgekehrten Leidenschaft
und dem enthusiastischen Oststeinbeker Publikum (erwartett werden 400 Zuschauer)
im Rücken wollen die Hausherren versuchen, dem übermächtigen Gegner möglichst
lange Paroli zu bieten. Kapitän Jan Buhrmester: "Vor zwei Jahren haben wir
keinen Satz gegen die Moerser gewonnen - das wollen wir diese Saison ändern."
| Deutschland - Eimsbüttler TV-News |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Der
Regionalligist Eimsbüttel schlägt in einem dramatischen Spiel überraschend
den in der zweiten Bundesliga spielenden Oststeinbeker SV in fünf Sätzen und
verschafft sich im Hinblick auf den Nordpokal eine gute Ausgangsposition.
Damit
entschied der ETV im Duell der beiden besten Hamburger Mannschaften - auch gegen
eine Vielzahl ehemaliger Mannschaftskollegen- das prestigeträchtige Spiel für
sich, obwohl auf dem Weg einige Steine auszuräumen waren.
Schon zu
Anfang versuchte Trainerfuchs Bernd Schlesinger den Rhythmus der Gäste zu stören,
in dem das u.a. übliche Aufschlag-Annahme Spiel vor Beginn des Spiels
schlichtweg ausfiel.
Ob dies
nun ausschließlich dafür verantwortlich war, dass der ETV nur schwer in die
Begegnung fand, bleibt allerdings fraglich. Jedenfalls schienen viele
Mannschaftsteile noch zu sehr mit sich beschäftigt, so dass man nach einer
Reihe von Eigenfehlern schnell mit 3:8 und 10:18 in Rückstand geriet.
Sicherlich waren denn auch bei manchen insbesondere den jungen Spielern auch der
Respekt und die Nervosität mitverantwortlich.
Dies
legte sich allerdings fortan, und die ETVer begannen eine Aufholjagd, die jedoch
den Satzverlust (17:25) nicht verhindern konnte.
Im
zweiten Satz steigerte sich der Eimsbütteler TV und konnte dem OSV über den
Satz hinweg Paroli bieten. In der Mitte des Satzes setzten sich die Büttels
jedoch ab, erarbeiteten sich einen Vorsprung (21:18) und beendeten den Satz mit
25:20.
Bereits
in dieser Phase zeichnete sich ab, dass der Block eine wichtige Rolle spielen würde.
So konnten die Mittelblocker des ETV - ähnlich wie die des OSV - einige Akzente
setzen. Auch in diesem Durchgang führte der ETV lange, ohne sich jedoch
entscheidend absetzen zu können. Dies rächte sich den auch als man nach einer
Führung von 18:16 nur noch wenige Punkte machte und den Satz schließlich mit
20:25 verlor.
Im
vierten Satz sorgte die Einwechselung von Matin Scholz zusammen mit Zuspieler
Stefan Lohl für Benny Herrmann und Gerrit Leinker für zusätzliche Belebung
des Spiels. Eine eindrucksvoll konzentrierte Leistung seitens der Eimsbütteler
ließ dem OSV in diesem Satz gerade einmal 12 Punkte bekommen. Eine deutliche
Ohrfeige für den Zweitligisten.
Im fünften
Satz fingen sich die Cowboys wieder, so dass ein hochklassiger Satz mit nahezu
unendlicher Spannung entstand. Bereits deutlich führte der ETV den Tie-Break
mit 12:8 an, als durch Eigenfehler dieser Vorsprung schmolz und sich in einen Rückstand
verwandelte. Zahlreiche Proteste beider Mannschaften sowie überforderte
Linienrichter/Innen deuteten noch einmal auf die Wichtigkeit des Spiels hin.
Obwohl
die Eimsbütteler das Spiel schon mehrfach gewonnen zu haben glaubten, mussten
sie erst diverse Matchbälle abwehren, um letztendlich zum verdienten Gewinn des
Satzes mit 23:21 zu gelangen. Das Spiel war tatsächlich gewonnen.
Wesentlich
dazu beigetragen hatte eine sehr stabile Annahme, gekennzeichnet durch die
aufgescheuerten Knie des Liberos Marcus Höchstetter. Auf den Außenpositionen
überzeugten nach mehrwöchiger Abwesenheit die Youngster Daniel Rohde sowie Björn
Förster, auf denen praktisch der Druck der Unauswechselbarkeit mangels
Alternativen lastete. Aber das konnten die OSVer letztendlich genauso wenig
ausnutzen wie die Tatsache, den erweiterten Kader des ETV einzuschätzen.
Gepuscht durch interne Wetten konnte z.B. Dirk Schlüter Blockpunkte im
zweistelligen Bereich verzeichnen. Gespendet wird der Gewinn natürlich der
Mannschaft.
Ein
Wiedersehen kann es schon in zwei Wochen geben, wenn die beiden Mannschaften
ihre Spiele gewinnen. Ob der Außenseiter nach dieser Leistung noch einmal so
einen Coup landen kann, bleibt abzuwarten. Spannend wird es auf alle Fälle.
Am
kommenden Samstag muss der ETV in der Regionalliga gegen das Schlusslicht aus
Adelby ran. Wenn die Motivation bis dorthin Aufrecht erhalten werden kann,
sollte die Hürde durchaus zu nehmen sein.
Mehr
Informationen der ersten Damen und Herren erhaltet Ihr unter www.etv-volleyball.de.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
Wirtschaft fordert neue Sportpolitik für Hamburg
Handelskammer legt ihr Konzept vor. Das ehrgeizige Ziel: Die Stadt soll bis 2010 führende Sportmetropole Europas werden.
Hamburg - Ein halbes Jahr nach der gescheiterten Olympiabewerbung will die Handelskammer neuen Schwung in die zunehmend wieder lahmende Sportstadt Hamburg bringen. Präses Karl-Joachim Dreyer (61) formulierte gestern Abend in einer Grundsatzrede beim Norddeutschen Regatta-Verein (NRV) die Forderungen der Wirtschaft an die Politik und den Sport. "Ziel muss es sein", sagte Dreyer, "dass die Menschen, die in Europa im Jahr 2010 über Sport reden, über Hamburg sprechen."
Regelmäßige nationale (jedes Jahr) und internationale Meisterschaften (alle zwei), so die Vorstellung der Handelskammer, sollen künftig stärker auf Hamburg aufmerksam machen. Dreyer: "Die Olympiabewerbung hat uns schlagartig klargemacht, welche Bedeutung der Sport in unserer Metropole besitzen kann." Ein gutes Image und ein hoher Bekanntheitsgrad, wichtige weiche Standortfaktoren, seien in der heutigen Gesellschaft von nicht zu unterschätzender Bedeutung, Sportler die anerkannt besten Botschafter dafür. Formel-1-Champion Michael Schumacher zum Beispiel habe es geschafft, dass Kerpen, "nicht einmal eine Kreisstadt", weltweit im Gespräch ist. In Hamburg fehlten diese globalen Imageträger.
"Die beklagenswerte Seltenheit von Spitzensportlern ist das Resultat einer Sportpolitik in unserer Stadt, die bis zum heutigen Zeitpunkt unausgewogen breitensportorientiert ist", sagte Dreyer. Auch deswegen hätte sich Hamburg trotz seines überzeugenden und hoch gelobten Gesamtentwurfs mit seiner Olympiakandidatur nicht gegen Leipzig durchsetzen können. Dreyer: "Ich sehe es daher als unabdingbar an, dass Verwaltung, Sport und Wirtschaft sich zügig auf ein integriertes Sportentwicklungskonzept einigen, das neben den Bedürfnissen des Breitensports auch denen des Leistungssports gerecht wird."
Die Wirtschaft hat ihre Vorarbeit dazu bereits geleistet. Gerald Wogatzki (40), Geschäftsführer Börse und Referatsleiter Sportpolitik in der Handelskammer, hat für das "Leitprojekt Sportmetropole Hamburg", das in die Vision "Wachsende Stadt" eingebettet ist, ein Konzept erstellt. Die wichtigsten Eckpfeiler, die noch in den nächsten zwei Jahren von Politik und Sport umgesetzt werden sollten, sind:
| - | Aufbau und Vermarktung streng leistungsorientierter Hamburger Kader. Ziel: (Welt- und Europa-)Meister machen. |
| - | Etablierung erfolgsorientierter Strukturen der Talentsichtung, Talententwicklung und Trainerausbildung. Ausbau der Gesamtschule Alter Teichweg (Dulsberg) zur "Eliteschule des Sports". |
| - | Kontinuierliche zeitgemäße Aufrüstung der Sportstätten (insgesamt 2335, davon 1047 im kommunalen Betrieb), Bau der Leichtathletikhalle möglichst 2004. |
| - | Ausrichtungskonzepte für nationale und internationale Meisterschaften sowie Sportevents vorausschauend für einen Zeitraum von zehn Jahren. Diese gilt es politisch abzusichern. |
| - | Mindestens jährlich vier Sportfachtagungen und -kongresse von internationaler Bedeutung nach Hamburg ziehen. |
| - | Entwicklung Hamburgs zu einem sportwissenschaftlichen Kompetenzzentrum. |
| - | Einleitung eines Bebauungsplans für einen Gewerbe- und Erlebnispark Sport (mit zahlreichen Mitmach-Angeboten) im Volkspark in unmittelbarer Nähe zur AOL- und Color-Line-Arena. Ziel dieses Sportclusters: Sportartikelhersteller, Vermarktungs- und Veranstaltungsagenturen nach Hamburg zu holen. Vorbild sind die "Niketowns" in Berlin, London und den USA, die gleichermaßen für Firmen, Besucher und Konsumenten attraktiv sind. |
Alle geforderten Maßnahmen, bekräftigt Wogatzki, seien so angelegt, dass sie in bestehenden Strukturen realisiert werden können und der Stadt keine unzumutbar hohen Kosten verursachen würden: "Wir sind fest überzeugt, die richtigen Partner in der Wirtschaft für diese Projekte zu finden." Die Rahmenbedingungen müssten aber stimmen.
Wogatzki,
gleichzeitig Vorsitzender der Stiftung Leistungssport (Kapitaleinlage: sechs
Millionen Euro), sieht den Konzeptentwurf der Handelskammer als zweite -
"und vielleicht letzte" - Großchance des Hamburger Sports nach der
Olympiabewerbung an. Die Umsetzung der Vorstellungen hänge jetzt maßgeblich
davon ab, mahnt Wogatzki, "dass die Verantwortlichen des Sports diese
Chance erkennen und nicht individuelle Interessen und Egoismen in den
Vordergrund stellen". Die Geduld der Wirtschaft, das ist dieses Worten zu
entnehmen, scheint begrenzt.
Rainer Grünberg
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Freitag. 24. Oktober 2003 |
FC
09 erwartet VfL Lintorf zum "Vier-Punkte-Spiel"
Letzter
der 2. Bundesliga gegen den Vorletzten
Im
Abstiegskampf setzen die Schüttorfer auf die Rückkehr von Jörg Alsmeier und
die Unterstützung des Publikums. Das 09-Lazarett lichtet sich derweil ein
wenig.
SCHÜTTORF/his – Schon ein Blick auf die Tabelle der Zweiten Volleyball-Bundesliga verdeutlicht die Brisanz der Begegnung zwischen dem FC Schüttorf 09 und dem VfL Lintorf: Die Obergrafschafter empfangen am Sonntag (16.30 Uhr) in der Vechtehalle als Tabellenletzter den Vorletzten. Wie die Schüttorfer hat auch der Aufsteiger aus Lintorf bei fünf Niederlagen erst einen Sieg auf dem Konto. Für das Team von Heike Flockert und Dirk Schlotfeldt stehen aber bereits sechs Niederlagen zu Buche. In den letzten vier Begegnungen gegen Bocholt, Moers, Berlin und Königs Wusterhausen blieben die Schüttorfer jeweils chancenlos.
"Wir stehen momentan mit Lintorf auf einem Level", betont Schlotfeldt, der als Vergleich die ähnlichen Resultate des Gegners anführt. Der Tatsache, dass die Schüttorfer in zwei Testspielen gegen den VfL die Nase vorn hatten, will Schlotfeldt keine Bedeutung beimessen. Die Zuschauer in der Vechtehalle erwartet Abstiegskampf pur. "Es ist ein Vier-Punkte-Spiel", betont der 09-Übungsleiter.
Um auf dem ungewohnten Terrain bessere Karten zu haben, kehrt Diagonalangreifer Jörg Alsmeier endgültig in den Kader zurück. Der ehemalige Kapitän, der bereits bei der 1:3-Niederlage gegen den TuB Bocholt ausgeholfen und vor allem im ersten Satz eine gute Partie gezeigt hatte, rückt in Absprache mit Günter Nibbrig, dem Trainer der zweiten Mannschaft, auf. "Er wird versuchen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, und das volle Pensum mitzumachen", berichtet Schlotfeldt, der nicht nur auf die volleyballerischen Fähigkeiten Alsmeiers setzt, sondern auch auf dessen Führungsqualitäten.
Zudem lichtet sich das 09-Larzarett vor der wichtigen Begegnung ein wenig. Alexander Youroukov hat seine Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen auskuriert und steht wie der junge Alexej Peters (Rückenprobleme) wieder im Aufgebot. Henning Wegter ist ebenfalls wieder mit von der Partie. Kopfzerbrechen bereitet dem 09-Trainergespann dagegen die Tatsache, dass Libero Dirk Möller aus beruflichen Gründen die gesamte Woche nicht trainieren konnte.
Eine besondere
Begegnung steht Henning Leinker bevor. Schließlich wechselte der Mittelblocker
unmittelbar vor Saisonbeginn von Lintorf in die Obergrafschaft. Im Kampf gegen
den Abstieg kann VfL-Trainer Uwe Wallenhorst vor allem die Trumpfkarten
Christian Hunold (Diagonalangriff), an dem auch die Schüttorfer vor der Saison
Interesse bekundeten, und Michael Hahler (Mittelblock) ausspielen. Zum
Zweitliga-Nachbarschaftsduell setzen die Lintorfer einen Fanbus ein. Schlotfeldt
hofft, dass das Schüttorfer Publikum dagegen hält: "Es ist wichtig, dass
die Mannschaft in dieser wichtigen Partie auch von den Rängen Unterstützung
bekommt."
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel