News

Samstag, 25. Oktober 2003 

Erste Ergebnisse vom Bundespokal Süd
Fischbeks Netzabwehr
Heimspiele für Jork und SV Wilhelmsburg
Schlesingers kurioses Wettangebot
Kommt selten vor: VfB reist zum Deutschen Meister
Ulm: Licht und Schatten bei der neuen Blockerin
EM-Quali 2004: Auslosung am 25. Oktober
SV 1910 Sinsheim erhält das "Grüne Band"!
Neu im DSF: Zürich Sports - Der Weg nach Athen!
Italien: Treviso gewinnt den Supercup
Dresden: Freier Eintritt für alle "Annas"
USC überfährt Longa ´59
Letzter Weltliga-Startplatz an Spanien
Über den Sport zu mehr Lebensqualität
Die alte Rolle des neuen Meisters
Barnak: „Wir haben Titel-Potenzial“
Ein Käpt'n fit, der andere geschwächt
Giesen und Hildesheim freuen sich auf Derby
Cowboys: Einmal Moers schlagen!
Haching ist vor VVH gewarnt
Gegen Ägypten Schwung für Heimsieg geholt
Fragezeichen hinter Helms und Janssen

Oktober 2003

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Deutschland - Smash-News 

Samstag. 25. Oktober 2003

Erste Ergebnisse vom Bundespokal Süd

Seit Freitag abend findet in Karlsruhe der Bundespokal Süd statt. Gestern abend kam es zu folgenden Ergebnissen:

Bayern - Thüringen 2:0
Nordbaden - Sachsen 1:2
Württemberg - Rheinland-Pfalz 1:2

Heute Vormittag spielten:

Bayern - Hessen 2:0
Sachsen - Saarland 2:0
Südbaden - Württemberg 1:2

 

Deutschland - Harburger Rundschau 

Samstag. 25. Oktober 2003

Fischbeks Netzabwehr

Die Bundesliga-Frauen wollen gegen Aufsteiger Suhl ihren dritten Sieg feiern.

Fischbek - Manchmal ist Horst Lüders, der Manager der Bundesliga-Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg, schon verwundert über die Sportwelt. "Fragt beim Hamburger SV eigentlich nie ein Sponsor nach, was die Verantwortlichen dort mit dem Geld machen?" In der Volleyball-Welt von Horst Lüders wäre ein Trainer-Rauswurf mit finanziellen Konsequenzen wie jetzt beim Fußball-Bundesliga-Club in Hamburg undenkbar. "Dafür gibt mir niemand Geld", sagte er.

Belohnt wird vielmehr die solide Aufbauarbeit der Fischbeker Volleyball-Frauen seit nunmehr 13 Jahren, die sich am Sonntag (15 Uhr, Sporthalle Süderelbe am Neumoorstück) im Bundesliga-Punktspiel gegen den Aufsteiger VfB Suhl fortsetzen soll.

Vor dem Gegner hat Manager Horst Lüders reichlich Respekt. Immerhin haben die Suhlerinnen sein Team bei zwei Vorbereitungsturnieren vor der Saison geschlagen. "Im vergangenen Jahr haben wir dort im Pokal klar gewonnen. Doch mit der damaligen Mannschaft ist der VfB Suhl gar nicht mehr zu vergleichen", sagte der Manager. Vielmehr zählt er den Aufsteiger zu den acht Kandidaten, die für die ersten sechs Plätze in der Meisterschaftsrunde in Frage kommen.

"Allerdings fehlten uns bei den Vorbereitungsturnieren auch immer wichtige Spielerinnen", schickte Horst Lüders gleich eine Begründung hinterher. Nationalspielerin Christina Benecke war beide Male verhindert. Und Juliana Lawrowa war zwar in Bottrop mit dabei, kam aber geradewegs aus dem Flugzeug und hatte wenig Spielanteile. "Diesmal können wir mit unserer stärksten Vertretung auflaufen", gibt sich Lüders zuversichtlich. Ein Sieg wäre durchaus richtungsweisend.

Wer am Sonntag in die Halle kommt, sollte auf alle Fälle Lust am Singen haben. Denn mit Sicherheit gibt es ein Geburtstagsständchen für Spielertrainerin Marina Cukseeva, die an diesem Tag 40 Jahre jung wird. Ob es eine Überraschung vom Team gibt, will Lüders nicht sagen. "Wäre es sonst noch eine Überraschung?" fragt er.

Manfred Schäffer

 

Deutschland - Harburger Rundschau 

Samstag. 25. Oktober 2003

Heimspiele für Jork und SV Wilhelmsburg

Wilhelmsburg/Jork - Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis für die Volleyball-Frauen des SV Wilhelmsburg in der Regionalliga Nord? Vielleicht hilft es ja, dass die Wilhelmsburgerinnen am Sonnabend zu ungewohnter Zeit gegen die favorisierten Frauen des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn antreten müssen. Erstmals ist um 19 Uhr Anpfiff. "Zuletzt haben wir aufsteigende Form gezeigt", gibt sich Angreiferin Doris Dettmann verhalten optimistisch vor den Vergleich mit dem Tabellendritten.

So richtig entspannt kann auch Torsten Bluhm, Coach der Drittliga-Frauen des TuS Jork, nicht in die Heimpartie der Staffel Nordwest gegen den SCU Emlichheim II (Sonnabend, 16 Uhr, Schulzentrum) gehen. Stehen ihm doch gerade einmal sieben Feldspielerinnen sowie Libera Sabine Schulz-Cordes zur Verfügung. Marion Felgetreu, Conny Schultz sowie Malaika Gehlken hatten sich schon im Vorwege auf Grund anderer Termine beurlauben lassen. Nun meldete sich auch noch Cornelia Crome ab. Ihren Rückenbeschwerden werden durch einen Muskelfaserriss verursacht. Der Arzt erteilte ihr zehn Tage Sportverbot. "Wenn es die Umstände erfordern, könnte Sabine Schulz-Cordes auch zur Außenangreiferin umfunktioniert werden", so Bluhm.

masch

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung 

Samstag. 25. Oktober 2003

Schlesingers kurioses Wettangebot

Oststeinbek - Sind die Zweitliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV Zocker? Ihr Trainer Bernd Schlesinger bot ihnen jetzt vor dem Heimspiel an diesem Sonnabend gegen den Spitzenreiter Moerser SC (20 Uhr, Barsbütteler Weg) eine Wette an: "Für jedes gewonnene Spiel zahle ich an jeden Spieler 10 Euro. Für jedes verlorene bekomme ich von jedem jeweils 10 Euro."

Nicht, dass Schlesinger seine Schützlinge zu verbotenem Glücksspiel verleiten will. "Ich möchte eigentlich nur sehen, wer Zutrauen zu sich selbst und seiner Leistungsfähigkeit hat", meinte der Coach. Einige akzeptierten das Angebot sofort, andere zögerten. Schlesinger: "Die Wette gilt aber nur, wenn alle mitziehen."

Gegen die Moerser wäre alles andere als eine Niederlage eine Überraschung. "Insofern ist das unser leichtestes Saisonspiel", so Schlesinger. Zugucken muss Annahmespieler Fridolin Lippens, der im Training umknickte. Noch ist unklar, ob die Bänder nur gedehnt oder gar gerissen sind. Eine schlechte Nachricht erhielt der Coach von Ersatz-Zuspieler Malte Nagursky, der in Kiel einen Studienplatz bekommen hat und deshalb künftig nur noch zweimal pro Woche zum Training kommen kann.

masch

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Samstag. 25. Oktober 2003

Kommt selten vor: VfB reist zum Meister

FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Am Wochenende kommt es in der Volleyball-Bundesliga zu einer Situation, die es seit sechs Jahren nicht mehr gegeben hat: Der VfB Friedrichshafen tritt gegen den Deutschen Meister an. Das Spiel beim SCC Berlin wird am Sonntag, 15 Uhr, angepfiffen.

Seit Jahren ist der VfB Friedrichshafen „top“ in der Bundesliga, allerdings wanderte am 20. April dieses Jahres die Meisterschale vom See an die Spree. Zurückholen können sie die Mannen von Stelian Moculescu erst im nächsten Frühjahr, doch am Sonntag wollen sie einen Schritt in diese Richtung machen, wenn sie in der Charlottenburger Sömmeringhalle gegen das Team Mirko Culic antreten. Die Favoritenfrage ist für Moculescu schnell beantwortet: „SCC Berlin als Deutscher Meister.“ Insgeheim erhofft sich der VfB-Trainer natürlich einen Sieg gegen den Rivalen.

Dafür sind die Vorzeichen vor der Abfahrt in die Hauptstadt Friedrichshafen nicht gerade rosig: Kapitän Bogdan Jalowietzki ist noch verletzt, Zuspieler Robert Koch (umgeknickt), trainiert zwar wieder, ist aber noch nicht voll belastbar. Hinter Luiz „Itapolis“ Monzillo steht ebenfalls ein Fragezeichen - der Mittelblocker klagt über Rückenschmerzen. Aus diesem Grund kann es sein, dass Teammanager Ulf Quell sein Comeback an alter Wirkungsstätte feiert. Außerdem hat Moculescu Max Günthör von den Volley YoungStars für das Spitzenspiel nominiert.

Der SCC Berlin führt die Tabelle ohne Satzverlust mit 6:0 Punkten an. Schaut man sich die bisherigen Gegner an, sieht man, dass SG uniVersa Eltmann, Volley Dogs Berlin und VV Humann Essen nicht zu den Top-Teams der Liga zu rechnen sind. Selbst ein leicht geschwächter VfB dürfte Marco Liefke & Co. mehr Paroli bieten.

In Berlin kommt es zum Wiedersehen mit Jaroslav Skach, der vergangene Saison an der Seite von Ilja Wiederschein als Zuspieler agierte. Als weiteren Neuzugang vermeldeten die Berliner Sebastian Prüsener aus Unterhaching, auf dessen Annahme-Qualitäten Stelian Moculescu bereits des Öfteren in der Nationalmannschaft vertraut hat.

Positiv ist im Vorfeld zu vermerken, dass die Häfler Mannschaft, die Moculescu vor der Saison nahezu komplett neu zusammengestellt hat, im zweitägigen Trainingslager in Montichiari (Italien) einen weiteren Schritt nach vorn gemacht hat. Die individuellen Leistungen und das Zusammenspiel werden zusehends besser. Ob es für einen Sieg gegen den amtierenden Deutschen Meister reicht, wird sich zeigen.

 

Deutschland - Südwest Presse 

Samstag. 25. Oktober 2003

Ulm: Licht und Schatten bei der neuen Blockerin

Weil die ersten Bundesliga-Gegner so schwach waren, ist der Volleyball-Meister Ulm zu Testspielen in die Schweiz gereist. Am Samstag reist der USC Braunschweig an.

Der Volleyballmeister und Pokalsieger SSV Ulm Aliud Pharma hat in dieser Saison die ersten beiden Sätze abgegeben. Keine Angst - nicht in der Bundesliga, sondern bei einem Testspiel im schweizerischen Bern. Trainer Mathias Eichinger wollte eine Standortbestimmung, weil die ersten Liga-Gegner seine Damen nicht gefordert haben. Ganz im Gegenteil zum schweizerischen Meister Zeiler Könitz. Mit 3:2 (25:20, 14:25, 25:23, 16:25, 15:12) entschied der SSV das erste von zwei Testspielen für sich. Aber Eichinger betonte gestern: "Wir mussten ganz schön kämpfen."

Gute Noten gab er in Block und Abwehr, schlechte Noten in Aufschlag und Angriff. Zu viele vermeidbare Fehler sah der Coach bei den Angreiferinnen Saara Loikkanen, Alice Blom und Sabrina Ross: Der Ball flog ins Aus oder wurde direkt in den gegnerischen Block geschmettert. Eine gute Abwehr zeigten Zuspielerin Tanja Hart und auf der Diagonalposition Alice Blom.

Neuzugang Norisha Campbell wurde gleich voll eingesetzt, weil Mittelblockerin Verena Veh ihre vorletzte Diplomprüfung absolvieren musste. "Licht und Schatten" machte Eichinger bei der 1,90 Meter großen Amerikanerin aus: "Im Block stand sie super, aber im schnellen Angriff und beim Aufschlag klappt es noch nicht so gut." Bis das optimale Zusammenspiel mit Tanja Hart funktioniert, braucht es noch zehn Spiele, meint der Trainer. Beruhigt ist er, was Campbells Fitness betrifft: Das sommerliche Training mit dem US-Nationalteam habe sich gelohnt.
Ob die Neuerwerbung bereits am Samstag (18 Uhr) in der Kuhberghalle gegen den USC Braunschweig antreten darf, ist unklar. Der VC Augsburg wollte die Freigabe erteilen, sobald die Ablösesumme auf seinem Konto ist. Der SSV Ulm hat am Montag das Geld überwiesen.

Trainer Eichinger will mit oder ohne Campbell gegen Braunschweig gewinnen, am besten mit 3:0. Denn dann übernimmt sein Team die Tabellenführung. Bislang steht der USC Münster noch ganz oben, aber nur weil er bereits drei Spiele absolviert hat und dieses Wochenende zu keiner Liga-Begegnung antritt. Doch Münster hat im Gegensatz zu Ulm schon zwei Sätze (gegen Suhl) abgegeben .

Gegen Aufsteiger Braunschweig wird der SSV wahrscheinlich noch leichtes Spiel haben, bevor es am Freitag, 31. Oktober, gegen Suhl und am Sonntag, 2. November, gegen Münster richtig zur Sache gehen wird. Für Eichinger ist dies "das Wochenende der Wahrheit".

TZ

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 25. Oktober 2003

EM-Quali 2004: Auslosung am 25. Oktober

DVV-Frauen qualifiziert!

Am Samstag, 25. Oktober, blicken die Spieler der Männer-Nationalmannschaft gebannt nach Luxemburg. Dort, im Hauptquartier des Europäischen Volleyball-Verbandes CEV, erfolgt die Auslosung für die EM-Qualifikation 2004. In der EM-Qualifikation nehmen insgesamt 16 Mannschaften teil, die auf vier Vierergruppen verteilt werden. Die jeweiligen Gruppensieger sowie die beiden besten Gruppen-2. der vier Gruppen nehmen an der EM-Endrunde 2005 in Serbien & Montenegro und Italien teil. Dafür bereits qualifiziert sind: Italien, Frankreich, Russland, Serbien & Montenegro, Polen und die Niederlande als die sechs Erstplatzierten der EM 2003.

Nach dem 7. Platz bei der EM 2003 im eigenen Land ist die DVV-Auswahl eine von vier gesetzten Teams bei der Auslosung. Neben Deutschland bilden noch Spanien, Bulgarien und die Tschechische Republik die Gruppenköpfe. Folgende Mannschaften werden in drei Schritten dazu gelost:
1) Griechenland, Slowakei, Ungarn und Ukraine
2) Kroatien, Finnland, Slowenien und Portugal
3) Belgien, Israel, Estland und Belarus

Jede Gruppe spielt zwei Viererturniere. Die Termine sind der 14.-16. Mai 2004 sowie der 17.-19. September 2004. Die Ausrichter werden ebenfalls bei der Auslosung ermittelt.

Die deutschen Frauen sind dagegen von der EM-Qualifikation befreit. Nach ihrem 3. Platz bei der EM 2003 in der Türkei ist die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee direkt für die EM-Endrunde 2005 in Kroatien qualifiziert.
Das Ergebnis der Auslosung ist dann zu finden unter: www.cev.lu

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 25. Oktober 2003

SV 1910 Sinsheim erhält das "Grüne Band"!

Bei der vierten und letzten Preisverleihungsrunde des Jahres 2003 vergab die Jury vier von
15 Grünen Bändern für vorbildliche Talentförderung an hessische Vereine. Drei der Auszeichnungen im größten und traditionsreichsten Nachwuchsförderwettbewerb der Partner Dresdner Bank und Deutscher Sportbund (DSB), gehen an Vereine aus Berlin. Insgesamt vergab die Jury zum Abschluss des 17. Wettbewerbsjahres an Vereine aus elf verschiedenen Sportverbänden das mit einer Prämie von 5.000 Euro pro Verein verbundene „Grüne Band“.

Die Sieger aus Hessen sind die Turngemeinde 1837 Hanau (Ju-Jutsu), der 1. Gelnhäuser Taekwondo-Club (Taekwondo), die Turn- und Sportgemeinde 03 Wetzlar-Niedergirmes und die TSV Heusenstamm 1873 (jeweils Kunstturnen). In die Bundeshauptstadt wurden in diesem Jahr beide Auszeichnungen für den Bereich Fußball und ein Preis für den Handball vergeben. Der BSV Grün Weiß Neukölln 1950 und der Lichterfelder FC Victoria 1892 Berlin im Fußball sowie die Spielgemeinschaft Polizei-Sport Verein Berlin/VfL Tegel 1891 im Handball präsentierten in diesem Jahr die besten Konzepte für eine nachhaltige Talentförderung.

Die Gewinner aus den weiteren Bundesländern: SG Post/Süd Regensburg (Badminton), Squash Club Deisenhofen (Squash/beide Bayern), TSG 1845 Heilbronn (Tischtennis), SV 1910 Sinsheim (Volleyball/beide Baden-Württemberg), Rhöndorfer TV 1912 (Basketball), TSV Bayer Dormagen (Handball/beide Nordrhein-Westfalen), Tauchsportclub Rostock 1957 (Sporttauchen/
Mecklenburg-Vorpommern) und Kunstturnverein Chemnitz (Kunstturnen/Sachsen). Insgesamt prämierten die Dresdner Bank und der DSB in diesem Jahr wieder 60 Vereine mit dem Grünen Band und vergaben Förderprämien in Höhe von 300.000 Euro.

Die Jury bewertet bei der Preisvergabe die kontinuierliche Talentfindung und -förderung im Sportverein unter Berücksichtigung sozialer und pädagogischer Aspekte sowie die erzielten Ergebnisse des Nachwuchses. Seit der Gründung des Grünen Bandes von den Partnern DSB und Dresdner Bank im Jahr 1987 haben sich mehr als 16.000 Vereine aus fast allen im Deutschen Sportbund vertretenen Sportarten beworben Bisher wurden 1.060 Preise für vorbildliche Talentförderung vergeben. Aufgrund der über 17-jährigen Tradition und Preisgeldhöhe zählt das „Grüne Band“ als der bedeutendste Nachwuchswettbewerb des deutschen Sports.

Jurybegründung
SV 1910 Sinsheim (Volleyball)
Der in Nordbaden beheimatete SV 1910 Sinsheim (insgesamt 620 Mitglieder, davon 410 jünger als 18 Jahre) betreibt seit vielen Jahren eine nachhaltige Nachwuchsarbeit im Volleyball. Mit der Anerkennung als Bundesstützpunkt des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) für weibliche Spitzentalente wurde Sinsheim auch offiziell als eines der leistungsstärksten Nachwuchszentren bestätigt. Das Prestigeobjekt der Sinsheimer Volleyballschule ist das Projekt VC Olympia Sinsheim. Die seit drei Jahren in Sinsheim zentralisierte DVV-Auswahl der Jahrgänge 1984/85 spielt in der Damen-Bundesliga. Neben dieser Juniorinnen-Nationalmannschaft bestehen acht weitere Teams. Allein seit dem Jahr 2000 konnten ein deutscher Meistertitel, zwei deutsche Vizemeisterschaften und drei dritte DM-Plätze errungen werden. Die hervorragende Ausbildung durch sechs Klubtrainer hat zudem dazu geführt, dass der Verein circa 35 Auswahlspielerinnen auf Landes- und Bundesebene hervorgebracht hat.

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 25. Oktober 2003

Neu im DSF: Zürich Sports - Der Weg nach Athen!

Ralph Bergmann in der ersten Sendung!

Christian Schenk startet eine neue Karriere: Der Olympiasieger im Zehnkampf von 1988 wird ab kommenden Samstag, 25. Oktober, "Zürich Sports - Der Weg nach Athen" präsentieren. In dem Olympiamagazin begleitet das DSF in insgesamt zwölf Folgen bis August 2004 deutsche Athleten zum Sporthighlight des kommenden Jahres. Das Magazin wird einmal pro Monat jeweils samstags von 15.30 bis 16.00 Uhr ausgestrahlt.

In "Zürich Sports" stellt Moderator Christian Schenk Athleten, Verbände und Organisatoren der Olympischen Spiele 2004 auf ihrem "Weg nach Athen" vor. Das DSF besucht mit deutschen Athleten die griechische Hauptstadt, erkundet mit ihnen die Olympia-Sportstätten und analysiert die Ziele und den Stand der Vorbereitungen auf Athen 2004.

In der 1. Folge am 25. Oktober begrüßt Christian Schenk den Olympiasieger und fünffachen Weltmeister im Diskuswurf, Lars Riedei, und spricht mit ihm über die Aussichten des Deutschen Leichtathletik-Verbands in Athen. Außerdem in der ersten Sendung: DVV-Nationalspieler Ralph Bergmann, der kurz vor der Männer-EM schon mal in Athen war und sich die Sportstätte ansah, in der er bei den Olympischen Spielen unbedingt aufschlagen und blocken will. In einer weiteren Folge wird dann auch Markus Dieckmann, DVV-Beach-Hoffnung für Athen 2004, Thema sein.

Titelsponsor und Namensgeber von Zürich Sports ist die Zürich Gruppe Deutschland. Als Co- Partner und Versicherer der deutschen Olympiamannschaft ist der Fokus klar auf Athen gerichtet. Die Zürich Gruppe engagiert sich nachhaltig in der Nachwuchsförderung und will langfristig Voraussetzungen schaffen, die es Sportlern ermöglichen, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Das Format "Zürich Sports" ist eine optimale Plattform, um die deutschen Athleten auf ihrem Weg nach Athen zu begleiten.

Die 2. Folge im DSF: 22. November, ab 15.15 Uhr: "Zürich Sports - Der Weg nach Athen" mit dem weltbesten Kanuten Andreas Dittmer

Mehr Informationen zu "Zürich Sports - Der Weg nach Athen" gibt es im Internet unter
www.sport1.de/dsf

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Samstag. 25. Oktober 2003

Italien: Treviso gewinnt den Supercup

Macerata hat mit 1:3 das Nachsehen

Sisley Treviso heißt der Sieger des italienischen Supercups 2003. Gestern setzte sich Italiens Meisterteam 2003 vor knapp 3700 Zuschauern in Ravenna mit 3:1 (25:18, 19:25, 25:11, 25:11) gegen Pokalsieger Lube Banca Marche Macerata durch. Die Mannschaft Trainer Daniele Bagnoli gewann damit nach 1998, 2000 und 2001 zum vierten Mal den prestigeträchtigen Titel.

Als wertvollster Spieler wurde Valerio Vermiglio (Foto), Zuspieler bei Treviso und in der italienischen Nationalmannschaft, ausgezeichnet.

Auch in diesem Jahr war der Supercup wieder ein Duell der Volleyball-Superstars. Während für Treviso die drei italienischen Europameister Alessandro Fei, Samuele Papi, Valerio Vermiglio und der tschechische Nationalspieler Richard Nemec ans Netz gingen, bot Macerata mit Luigi Mastrangelo (Italien), Andrija Geric und Ivan Miljkovic (beide Serbien-Montenegro) und Nalbert Betancourt (Brasilien) ebenfalls vier hochkarätige Nationalspieler auf. Die Regie auf dem Feld führte bei Macerata zudem Zuspielerlegende Fabio Vullo.

In der Partie ließ Treviso dem Team aus Macerata allerdings keine Chance. Insbesondere im dritten Satz (25:11) spielte Sisley mit den hervorragend aufgelegten Papi und Vermiglio seinen Gegner förmlich an die Wand.
Das Ergebnis des Supercups bestätigt eine Tendenz, die sich schon am letzten Spieltag der A Uno angedeutet hatte. Während Treviso nach dem 3:1-Sieg über Modena im Aufwind ist, ist Macerata nach der überraschenden 0:3-Niederlage bei Stefan Hübners Klub Trento im Sinkflug.

cku

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Samstag. 25. Oktober 2003

Dresden: Freier Eintritt für alle "Annas"

Mit einer originellen Idee versucht der Dresdner SC mehr Zuschauer zum Heimspiel am Samstag Nachmittag (17 Uhr, Sporthalle Bodenbacher Straße) gegen den VC Augsburg zu locken. Das Match wurde kurzerhand zum Sachsen-Forum-Anna-Barnak-Spiel ausgerufen und alle Mädchen namens Anna haben freien Eintritt. Die 25-jährige Anna Barnak wechselte vor der Saison von Augsburg nach Dresden – mit einigen unschönen Begleiterscheinungen. Barnak war vorübergehend durch den Weltverband FIVB gesperrt (die SZ berichtete), da sich ihr Heimatverein Uzice, Augsburg und der Dresdner SC über die finanziellen Umstände nicht einig waren.

 

Deutschland - Münstersche Zeitung 

Samstag. 25. Oktober 2003

USC überfährt Longa ´59

BRÜNN - Der USC Münster bleibt für die niederländischen Volleyballerinnen von Longa ´59 Lichtenvoorde das Schreckgespenst im Europapokal.

Gestern Abend schlugen die Volleyballerinnen von Axel Büring beim Auftakt des Top-teams-Cup-Qualifikationsturnier im tschechischen Brünn den designierten Meister der "Eredivisie" glatt 3:0 (25:20, 25:21 und 25:9). Die Münsteranerinnen haben es damit selbst in der Hand, das Viererturnier in der mährischen Metropole zu gewinnen und so die nächste Runde des Wettbewerbs zu erreichen.

Heute Abend wartet die wohl entscheidende Partie auf die Unabhängigen, wenn die Gastgeberinnen vom VKKP Brno der USC-Gegner sind. So sah es auch nach der gestrigen Partie, die in der wunderschönen Brünner Halle direkt neben dem Stadion des 1. FC Brünn lediglich die 50 mitgereisten Fans des USC und Longas verfolgten auch Büring: "Wir sind einen Schritt weiter, aber noch nicht durch", fasste der USC-Trainer zusammen.

Im Amelsbürener dürfte es aber nun doch um einiges ruhiger zugehen. "Ein Start mit einem Sieg ist schon wichtig", fand Büring. Zudem muss er sich keine großen Sorgen um den Zustand seiner Truppe machen. Denn die zeigte sich gestern mit klar aufsteigender Tendenz gegenüber den beiden Bundesliga-Heimspielen.

Zwar machten sich die Westfälinnen zwei Sätze lang zwischendurch immer wieder das Leben unnötig schwer, doch im dritten Satz war es eine Volleyball-Demonstration " zumindest für die vom slowakischen Ex-Internationalen Adrian Ferulik trainierten Gelderner aus der Nähe von Winterswijk. Lichtenvoorde hatte sich nach den namhaften Zugängen der Nationalspielerinnen Kitty Sanders, Elles Leferink und der Russin Anna Artamonowa nämlich durchaus größere Hoffnungen auf den Turniersieg hier gemacht. Doch dafür bräuchten die Damen aus der niederländischen 16000-Seelen-Gemeinde nun ein mittelgroßes Wunder.

Dass Longa " angesichts des klaren 3:0-Erfolges vor knapp vier Wochen gegen den USC in der Vorbereitung " überheblich zu Werke gegangen sind, hält Büring allerdings für ausgeschlossen. Dennoch: "Die waren anscheinend etwas von unserer Stärke überrascht."

Büring hatte im vermeintlich schwersten Match der Viererrunde mit Kim und Chaïne Staelens, Conny Dumler, Caro Wensink, Andrea Berg sowie Libera Janneke "Jit" van Tienen begonnen.

Die Klasse der Partie lag die meiste Zeit in der kämpferischen Auffassung beider Teams, doch da bei Longa weder Sanders, Leferink noch Artamonowa sprühten, hatte der USC deutliche individuelle Vorteile, die er sehr ordentlich ausspielte.

Vor allem der jungen Jil Döhnert, die schon nach 22 Ballpunkten Berg im Block ersetzte, muss man ein Kompliment machen. Mit ihren Punktblocks hatte die 18-Jährige und 1,83 m große Akteurin großen Anteil vor allem am deutlichen dritten Satz.

Außerdem präsentierten sich in den nur 57 Spielminuten auch die Spielerinnen Dumler, Bouagaa und Kim Staelens in guter Verfassung.

Lutz Hackmann

 

Deutschland - www.volleyball-online.de  

Samstag. 25. Oktober 2003

Letzter Weltliga-Startplatz an Spanien

Es bleibt dabei: Deutschland wird 2004 definitiv nicht bei der Weltliga starten. Am Freitag vergab der Weltverband FIVB den letzten der zwölf Startplätze an Spanien. Damit wird dem Deutschen Volleyball-Verband eine mindestens einjährige Zwangspause auferlegt. Gastgeber ist nach dem Rückzug Frankreichs Europameister Italien.
Der FIVB will in Kürze Pläne für einen zusätzlichen Wettbewerb vorlegen.

 

Deutschland - Neues Deutschland 

Samstag. 25. Oktober 2003

Über den Sport zu mehr Lebensqualität

Volleyball-Helden Kambodschas auf Deutschlandreise

Vom Minenfeld aufs Spielfeld: Diesen Weg sind in den letzten Jahren – auch mit vielfältiger deutscher Unterstützung – kambodschanische Kriegsversehrte gegangen. Auf einer Reise in die Bundesrepublik machte die Behinderten-Nationalmannschaft im Standvolleyball auf die Landminenproblematik aufmerksam.

In der Berliner Max-Schmeling-Halle waren genau jene Geräusche zu vernehmen, die beim Volleyball entstehen: Das Aufspringen des Balles, Jubel, Zwischenrufe. Dass es sich um keine normale Sporteinheit handelte, verriet das Aussehen der asiatischen Aktiven.

In der Behinderten-Nationalmannschaft Kambodschas spielen Arm- und Beinversehrte. Drei Akteure fielen der Kinderlähmung zum Opfer, die restlichen neun den Wüten des zwanzigjährigen Bürgerkriege. Zwei Spieler verloren im Kreuzfeuer einen Arm, sieben durch Landminen ein Bein. Der Krieg ging im Jahr 2000 zu Ende, doch noch immer bedrohen rund sechs Millionen Landminen den Alltag der Menschen.

Start durch Rehazentrum

Häufig geht eine Behinderung dieser Art mit einem sozialen Absturz in der Gesellschaft einher. Für das Aufspüren und die Vernichtung von weltweit vermuteten 200 Millionen Explosivkörpern gibt die Europäische Kommission in diesem Jahr mehr als 18 Millionen Euro aus.

Im Fall des Volleyballteams handelt es sich um ein soziales Projekt. Die Hilfsorganisation medico international und die Vietnam Veterans of Amerika Foundation finanzierten Anfang der 90er Jahre den Bau des Kien Khleang Rehabilitationszentrums – dem heutigen Trainingszentrum der Nationalmannschaft.

Aus der Rehabilitationsarbeit entwickelte sich die nationale Volleyball-Liga und eine landesweite Bewegung, die den Behindertensport für Landminenopfer und Polio-Kranke etablierte. Die Erfolge der kambodschanischen Behinderten-Volleyball-Nationalmannschaft – seit dem siebenten Platz bei den Paralympics in Sydney 2000 sind sie Volkshelden – zeigen, dass auch Sport zu höherer Lebensqualität führen kann.

Mit deutschen Trainern

Um das öffentliche Bewusstsein für die Gefahr durch Landminen und die Rolle des Sports bei der Rehabilitation zu stärken, haben die Hilfsorganisationen medico international und Misereor die kambodschanische Mannschaft nach Deutschland eingeladen. Zu deutschen Institutionen und Verbänden besitzt die Mannschaft bereits gute Kontakte.
Athanasios Papageorgiou, Trainer der deutschen Nationalmannschaft im Standvolleyball und an der Sporthochschule in Köln tätig, schickt seit einigen Jahren mit Hilfe des Nationalen Olympischen Komitees Studenten der Kölner Universität nach Kambodscha. Die Studenten arbeiten dort zeitweise als Nationaltrainer. Derzeit macht der Sportstudent Kevan Naylor diesen Job. »Wir haben dort keine Halle. Aber den Spielern, die zu Ausländern beinahe schon ehrfürchtig aufschauen, macht es viel Spaß. Mit einem Dollar pro Tag verdienen sie für kambodschanische Verhältnisse sehr gut«, so der 25-Jährige. Von der Stärke der Kambodschaner konnte sich ein Team mit Bundespolitikern und Verbandsvertretern überzeugen. Deren Niederlage fiel deutlich aus.
Matthias Koch

Informationen unter: www.standupcambodia.org  oder      www.medico.de

 

Deutschland - Berliner Zeitung 

Samstag. 25. Oktober 2003

Die alte Rolle des neuen Meisters

Die Volleyballer des SCC Berlin treffen auf Friedrichshafen

BERLIN, 24. Oktober. Angeblich beherrscht der Gegner die Täuschung perfekt: Als der Favorit aus Friedrichshafen in der Bundesliga am vergangenen Wochende bei den Berliner Volley Dogs antrat und nur knapp 3:2 gewann, da wähnten Beobachter vom SCC Berlin zunächst nicht die besten Spieler auf dem Feld. Vielleicht wollte man den Spähern des SCC, dem härtesten Kontrahenten des VfB Friedrichshafen um die Volleyball-Meisterschaft, eine Analyse unmöglich machen vor dem Duell der beiden Mannschaften am Sonntag in der Sporthalle Charlottenburg (15 Uhr).

Gleiche Vorzeichen

Er glaube nicht an einen Bluff, sagt Kaweh Niroomand, der Manager des Meisters SCC Berlin. "Darauf fallen wir nicht mehr rein, ich glaube nicht, dass so viel gepokert wurde." Im SCC hat man dazugelernt; langsam, aber kontinuierlich. Fünf Jahre lang, von 1998 bis 2002, währte die Überlegenheit des VfB Freidrichshafen in der Meisterschaft. Die Berliner hatten dann und wann mal angeklopft, doch es gelang ihnen nie, die Hegemonie zu beenden. Erst als im Frühjahr Friedrichshafen im Halbfinale über Wuppertal stolperte, war der Weg zum Finalsieg des SCC frei. Und dennoch wähnt Niroomand die Saison unter keinen anderen Vorzeichen als die letzte: "Die Rollen ändern sich dadurch nicht. Wir sind als Meister zwar augenscheinlich der Gejagte, doch bei dem Aufwand, den Friedrichshafen betrieben hat, sehen wir uns in der Rolle des Jägers. Die wollen nichts anbrennen lassen." Man könne eben in Berlin mit einem Budget von rund 600 000 Euro nicht mithalten mit Friedrichshafen, wo Trainer Stelion Moculescu gleich acht Neuzugänge integrieren durfte, darunter die beiden brasilianischen Nationalspieler Alex Lenz und Luiz Monzillo.

"Das ist schon eine andere Kategorie", sagt Kaweh Niroomand, in dessen Klub Trainer Mirco Culic nur fünf Neue begrüßen durfte. Verjüngt trifft das Team nun auf Friedrichshafen; Sebastian Prüsener, der Tscheche Jaroslav Skach, Alexander Spirowski, der von Partizan Belgrad kam und Felix Fischer und Robert Kromm sind die neuen Akteure, die an die Stelle der Routiniers Frank Dehne, Andrei Urnaut und Milorad Kovac und Vincent Lange treten. Mit ihnen, sagt Niroomand, habe man sich keineswegs verschlechtert, "wir haben vielleicht ein bisschen an Routine verloren, gewinnen dafür aber ein gutes Maß an Athletik hinzu".

Bescheiden allerdings sind auch die Saisonziele der Berliner nicht. Nach dem Meisterschaftserfolg im April über Wuppertal will man nun "mindestens ins Finale vorstoßen", wie Kaweh Niroomand sagt, und außerdem gibt es ja auch noch einen Wettbewerb neben der Bundesliga. "Für uns" sagt Niroomand", "sind das alles Vorbereitungsspiele für die Champions League, die im Dezember beginnt".

Stefan Osterhaus

 

Deutschland - Sächsische Zeitung 

Samstag. 25. Oktober 2003

Barnak: „Wir haben Titel-Potenzial“

Frohnatur Anna Barnak vom Bundesligisten Dresdner SC zeigt ihre ernste Seite

Die quirlige Anna Barnak zieht die Blicke auf sich. Am Sonnabend (17 Uhr) ganz besonders. Dann tritt die 25-Jährige in der Mehrzweckhalle an der Bodenbacher Straße mit ihrem neuen Verein Dresdner SC gegen ihren letzten Arbeitgeber Harlekin Augsburg an. Beim Wechsel war es zu finanziellen Unstimmigkeiten zwischen Dresden, Augsburg und Barnaks Heimatverein Uzice gekommen, die eine Sperre durch den Weltverband FIVB nach sich zog.

Die Sperre
 „Ich bin froh, dass die ganz Sache vorbei ist“, sagt Anna Barnak. Die Sperre des Weltverbandes ließ die Sportlerin verzweifeln. „Ich habe mir gesagt: Ich möchte nicht mehr Volleyball spielen, wenn sich da alles nur ums Geld dreht. Was ist nur mit dieser Welt los“, fragt sich die Athletin. Die drei Vereine und Anna Barnak einigten sich schließlich auf die Abwicklung der finanziellen Modalitäten. Uzice forderte für zwei Jahre knapp 20 000 Euro Ausbildungs-Entschädigung ein.

Der Gegner
Harlekin Augsburg tritt in Dresden mit nahezu der selben Mannschaft an wie im Vorjahr. Das Spiel gegen den Ex-Verein – ein besonderes? „Momentan habe ich da überhaupt keine Gefühle. Das wird ein Spiel wie jedes andere auch. Sicher habe ich freundschaftliche Kontakte nach Augsburg, aber die werden erst nach der Partie gepflegt.“

Die Ziele
„Ich möchte mich als Volleyballerin und als Mensch weiterentwickeln“, sagt Barnak. Dazu gehört auch, dass sie sofort jedes deutsche Wort nachfragt, das ihr erstmals unterkommt. Der Dresdner SC möchte mit der Führungsspielerin Anna Barnak in diesem Jahr unter die ersten Drei, in der nächsten Saison soll die Meisterkrone her. „Als Sportler will man immer das höchstmögliche Ziel erreichen. Und ich denke, dass wir auch schon in diesem Jahr das Potenzial haben, den Titel zu holen.“

Die Heimat
Der Balkan-Krieg ist auch an der Familie Barnak – sie lebt in Stara Pazova, eine 70 000-Seelen-Stadt zwischen Belgrad und Novi Sad – nicht spurlos vorübergegangen. Freundschaften zerbrachen, Verwandte kapselten sich ab. „Was im alten Jugoslawien passiert ist, können Außenstehende nicht verstehen. Einzelne Familien-Schicksale sind unheimlich erschütternd“, sagt sie, und ihr sonst stets freundliches Lächeln flüchtet aus ihrem Gesicht. Ihre Familie – ihr Vater ist Slowake, ihre Mutter Kroatin – überstand die Balkan-Krise ohne große Nebengeräusche. Und das, obwohl die Volleyballerin als Jugoslawin den dritten Volksstamm ins Spiel bringt. „Ja, ich bin Jugoslawin. Aber ist das nicht egal? Ich bin Anna Barnak, nicht mehr und nicht weniger.“

Alexander Hiller

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Samstag. 25. Oktober 2003

Ein Käpt'n fit, der andere geschwächt

Da kann sich die Mannschaft noch so oft sehen - die wichtigsten Dinge werden heutzutage per SMS geklärt. Weil Markranstädts Kapitän Alexander Plaschnick ausgerechnet vor dem mit Spannung erwarteten Volleyball-Derby beim VV Leipzig (Sonntag, 14 Uhr, Arena) mit Grippe flach lag, wollte Coach Darko Despotovic seinen Assistenten Sven Heimpold (39) als Wechselspieler reaktivieren. "Wenn du einen Arsch in der Hose hast, gib mir Bescheid", simste der Trainer. Die Antwort per Kurzmitteilung: "Soll ich nur ein paar Asse schlagen oder auch ein paar Angriffe verwandeln?"

Despotovic wünscht sich beides - und zwar von all seinen Akteuren. Denn eine so deutliche Schlappe wie zuletzt gegen Friedrichshafen will er so schnell nicht noch einmal erleben. VVL-Trainer Zoran Nikolic hat die Gäste zweimal beobachtet und spricht wie bei jedem Erstligisten von einem schweren Gegner. Die Schiedsrichterin, die sich am Sonntag im verlorenen Tie-Break gegen Mendig vier Mal zu Ungunsten des VVL irrte, sei die Woche über kein Thema mehr gewesen. "Wir haben vielmehr über unsere Fehler in den ersten beiden Sätzen gesprochen. Wir dürfen die Aufschläge nicht wieder auf den stärksten Annahmespieler des Gegners servieren", so der Coach. Kapitän Lutz Mühlisch sieht den VVL von der Papierform her vorn: "Aber der VCM ist durch seinen Kampfgeist und die Aufschläge von Eduard Graz gefährlich." Für Mühlisch ist ein VVL-Sieg Pflicht, denn 2:6 Punkte wären ein Fehlstart. Despotovic geht noch weiter: "Der Kopfvorteil liegt bei uns. Der VVLsteht mit dem Rücken zur Wand. Die Spiele, die wir gewinnen müssen, kommen gegen Ende der Hinrunde."

Die Rivalität wurde gestern klein geredet. "Ich verstehe mich mit unseren Ex-Spielern gut. Der Streit wird auf höherer Ebene ausgetragen", sagte Mühlisch. Für Nikolic ist die Partie Siebter gegen Elfter nach wie vor kein Derby: "Es gibt keine Nervosität.Nur für Medien und Zuschauer ist es etwas Besonderes." Despotovic traf sich Ende der 90er mit VVL-Vorgänger VfB nach einigen Querelen vor demArbeitsgericht, wurde nach gewonnener Verhandlung aus der Konkursmasse bezahlt. "Aber ich bin nicht nachtragend."

Dann gab es doch noch Zoff. Beide trainierten in der Arena. Der VCM, der die HCL-Hallenzeit nutzte und den Slowaken Edo Medelka testete, kam jedoch nicht an die Netzständer heran, die der VVL kurz zuvor verschlossen hatte. So übten sich die Gäste im Fußball, ihr Manager Michael Nickeleit sprach von Provokation: "Das motiviert uns zusätzlich." Morgen bittet Nikolic um 8.30 Uhr zumeinstündigen Training. Despotovic dagegen verordnete Ausschlafen, sein Team trifft sich zum gemeinsamen Frühstück in der City. Ob Alexander Plaschnick dabei ist? Für Despotovic keine Frage: "Dieses Spiel lässt er sich nicht entgehen. Er schleppt sich auch mit 40 Fieber aufs Parkett - und ich werde ihn nicht daran hindern."

Frank Schober

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Samstag. 25. Oktober 2003

Giesen und Hildesheim freuen sich auf Derby

Der Spaß wird nicht zu kurz kommen

Hildesheim/Giesen (cen). Die Giesener Sporthalle wird am Sonnabend aus allen Nähten platzen. Wenn um 20 Uhr der Anpfiff zum Volleyball-Zweitligaspiel zwischen dem gastgebenden TSV und dem MTV 48 Hildesheim ertönt, werden rund 900 Zuschauer für eine prächtige, lautstarke Kulisse sorgen. Dementsprechend groß ist die Vorfreude auf die Partie in beiden Lagern. Von Anspannung gibt es bei beiden Mannschaften keine Spur.

Giesens Trainer Zeljko Popovic betont: "Wir gehen ganz entspannt in das Match." Nervosität ist dem 53-Jährigen vor einem Punktspiel - und ist es noch so wichtig - ohnehin fremd. Da wird schnell noch einmal der Gegner gelobt ("Hildesheim ist eine gute Mannschaft") und ein bescheidener Wunsch geäußert ("Ich wünsche uns allen ein schönes Spiel"). Zur Mannschaftsaufstellung gibt sich Popovic wortkarg. Ob Niklas Rademacher nach der Rückkehr von der strapaziösen Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Brasilien zum Einsatz kommen wird, lässt der Trainer offen. Dagegen hat er sich festgelegt, dass Stefan Bahrs wieder auf den angestammten Liberoposten rücken wird.

Beim Team 48 ist in dieser Woche Katja Bonig für das Training verantwortlich. Trainer Walther Hoch nutzt die letzten Ferientage noch für einen kurzen Urlaub. Zum Derby kehrt der Lehrer aber wieder rechtzeitig zurück. Seine Vertreterin spricht von "ausgezeichneter Stimmung" innerhalb der Mannschaft. Der souveräne Auswärtssieg in Bonn habe den Spielern die Gewissheit gegeben, mittlerweile zum Establishment der 2. Liga zu gehören.

Für das Derby hat der MTV die Parole ausgegeben, möglichst viel Spaß zu haben. "Wir haben in der vergangenen Saison beide Spiele gewonnen. Sollte diesmal Giesen gewinnen, ist das auch okay", meint Bonig.

Wenn schon die Mannschaften und die Fans soviel Vorfreude an den Tag legen, möchten ihnen die Organisatoren natürlich nicht den Spaß verderben. TSV-Manager Ulrich Nordmann verspricht denn auch ein buntes Unterhaltungsprogramm unterstützt von Radio 21. Außerdem gibt es eine Tombola und von 18.30 Uhr an eine "Happy hour".

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Samstag. 25. Oktober 2003

Cowboys: Einmal Moers schlagen!

MSC-Gegner Oststeinbeker SV träumt vom Erfolg über die "Adler", aber Igor Arbutina bleibt gelassen.

Es gibt ihn tatsächlich, den Wilden Westen mitten in Deutschland. Genau genommen liegt er allerdings im hohen Norden - grotesker Weise handelt es sich dabei um ein Örtchen namens Oststeinbek. Schon einmal gehört? Zumindest den Anhängern des Volleyball-Zweitligisten Moerser SC sollte dieser Ort bei Hamburg ein Begriff sein. Ein heißes Pflaster, denn hier "wildern" die "Ostbek Cowboys" des Volleyball-Klubs Oststeinbeker SV Woche um Woche nach Punkten. Auch heute Abend um 20 Uhr gehen die "wilden Jungs" wieder auf die Jagd, um gegen den Spitzenreiter Moerser SC den großen Coup zu landen.

Schlappe gegen Olympia Berlin

Auch wenn der kroatische MSC-Coach Igor Arbutina dem kleinen Örtchen nicht einmal eine Himmelsrichtung zuordnen konnte - selbst die Hamburger haben da ihre Probleme -, gab er sich siegessicher: "Wir werden wie immer versuchen, dem Gegner unser Spiel aufzudiktieren. Wenn uns das gelingt, werden wir in Oststeinbek gewinnen - egal wie lange die Busfahrt dauert."

Deutliche und selbstbewusste Worte also vor der Partie gegen den Tabellenachten, der zuletzt eine klare 1:3-Schlappe gegen das junge Team des VC Olympia Berlin einstecken musste. Dennoch sollten die "Cowboys" nicht unterschätzt werden. Bereits bei Fortuna Bonn drehten die Norddeutschen mit großer Moral und viel Kampfgeist einen 0:2-Rückstand noch um. Zudem, so liest man man auf der Homepage des OSV, kristallisiert sich die Partie gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Moers zu einem Highlight der Saison heraus. "Einmal Moers schlagen!" gibt Diagonalangreifer Mirko Suhren unter anderem als Saisonziel aus. Von der bekanntlichen "Unterkühlung" der Norddeutschen ist da in der Tat nichts zu spüren.

OSV-Trainer Bernd Schlesinger, liebevoll auch "Old Silverbeard" genannt, erwartet neben seinen Lieblingsgegnern (den Schiedsrichtern) "heiße Spieler und scharfe Zuschauer(innen)". Gegen eine komplette Moersr Mannschaft, Igor Arbutina hat alle Spieler mit an Board, wird die Schlesinger-Truppe im Normalfall wohl nichts ausrichten können.

Auch Georg Grozer wird seine Schmetterkünste noch einmal präsentieren, bevor er das erste Mal mit der ungarischen Nationalmannschaft auf Reisen geht. Die nächsten beiden Meisterschaftssspiele wird er dem MSC dann fehlen, vielleicht eine Chance für den Youngster Ferdinand Stebner.

Morgen im Pokal in Schwelm

Im morgigen WVV-Pokal-Halbfinale beim Gastgeber Rothe Erde Schwelm ist Grozer allerdings noch mit von der Partie. Allerdings bleibt fraglich - Igor Arbutina lässt sich ungerne in die Karten schauen - ob nicht die zweite Garde der "Adler"" gegen den Regionalligisten eine Chance erhält. Heute zumindest wird die Stammsechs auflaufen - die "Ostbek Cowboys" sollten sich daher schon einmal schusssichere Westen zulegen...

Daniel Passon

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Samstag. 25. Oktober 2003

Haching ist vor VVH gewarnt

Bach-Truppe peilt beim Vorjahresvierten zumindest einen Satzgewinn an.

Nach den Spielen gegen die "Übermannschaften" Friedrichshafen und Berlin hat VV Humann morgen (15.30 Uhr) in Unterhaching etwas bessere Aussichten, zumindest einen Satzgewinn zu feiern. Gastgeber TSV hat im Vorjahr mit Rang vier sein bestes Ergebnis in der Deutschen Volleyball Liga erzielt. Vor dieser Saison hatte der Münchener Vorortclub einige Spieler nicht halten können und wird kaum wieder das DM-Halbfinale erreichen. Schon zum Auftakt unterlagen die Hachinger in Saulgau.

Dennoch reisen die Humänner als krasser Außenseiter nach Bayern. Die respektablen Ergebnisse Bach-Truppe haben sich sicher auch bis in den Münchener Süden herumgesprochen, und so wird Unterhaching nicht den Fehler begehen, VVH zu unterschätzen.

"Die Stimmung bei uns ist auch sehr gut, weil wir imOberhaus ernst genommen werden," so Teamsprecher Frank Fischer. Personell bewegen sich die Humänner auf dünnem Eis. Bastian Berkel ist wegen einer Knochenabsplitterung noch einige Zeit nicht voll belastbar. Ob Andi Kaiser auflaufen kann, wird der Belastungstest kurz vor Spielbeginn zeigen. Das Knie macht große Probleme. Bei Routinier Stephan Kern ist die Entzündung an der Achillessehne zwar abgeklungen, aber ob es schon für einen Einsatz, wird kurzfristig entschieden. Spätestens beim Heimspiel gegen Düren soll Kern aber wieder am Ball sein.

Auf getrennten Wegen nach München

Die Humänner werden in loser Formation den Weg nach München antreten. Einige nutzen die Gelegenheit, persönliche Besuche mit dem Spitzensport zu verbinden und greifen auf die günstigen Flieger zurück. Andere werden dagegen im Kleinbus die 600 Kilometer fahren und eine Nacht in München Quartier beziehen.

(stebl)

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Samstag. 25. Oktober 2003

Gegen Ägypten Schwung für Heimsieg geholt

Klares 3:0 / Heute gegen Berlin-Brandenburg

Schwerin Ein wirklicher Prüfstein war es nicht, dieses ägyptische Nationalteam, das sich am Donnerstagabend den Volleyballfrauen des Schweriner SC stellte. Mit 3:0 (10, 17, 13) schoss der SSC den Afrikameister in nur 30 Minuten förmlich aus der Halle und holte sich so den nötigen Schwung für die Bundesliga-Heimaufgabe heute Abend gegen den Berlin-Brandenburger VC 68. "Die Leistung war eher mittelmäßig", befand Trainer Tore Aleksandersen später, "aber wichtig war heute, dass die Mannschaft unter Wettkampfbedingungen eine ordentliche Trainingseinheit absolvieren konnte. Das Ballgefühl, Konzentration über drei Sätze und vor allem das Zusammenspiel - das alles sind Dinge, die man trotz harter Arbeit in einem normalen Training so nicht üben kann."

Sportlich waren die SSC-Spielerinnen am Donnerstagabend kaum gefordert, Ägypten agierte bestenfalls auf Regionalliga-Niveau. Das wird heute Abend sicherlich anders, selbst wenn der Gegner als krasser Außenseiter anreist. Aber Aleksandersen und "seine" Mädels nehmen die Rand-Berliner keineswegs auf die leichte Schulter. Am Donnerstag gab es taktische Hausaufgaben, der Trainer verteilte die Analyse der gegnerischen Spielweise und wollte die gestern in einer Mannschaftsbesprechung vertiefen. Und beim Abschlusstraining heute vormittag dürfte die Taktik für die abendliche Begegnung noch einmal ein ganz wichtiges Thema werden.

"Wir brauchen einmal ein gutes Spiel", fordert der Norweger von seinem Team. "Vor allem im zweiten Satz gegen Ägypten haben einige Spielerinnen viel zu statisch agiert. Wenn wir das abstellen können, sollte ein 3:0 durchaus möglich sein."

Volker Beier

 

Deutschland - Schaumburger Zeitung 

Samstag. 25. Oktober 2003

Fragezeichen hinter Helms und Janssen

Obernkirchen muss bei der Warendorfer SU antreten / Verletztenserie reißt nicht ab

Volleyball (seb). Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge rutschte der MTV Obernkirchen in der 2. Bundesliga auf einen Abstiegsplatz ab. Der freie Fall der Bakarec-Schützlinge soll am Sonntag um 15.30 Uhr bei der Warendorfer SU gestoppt werden.

Der Gastgeber aus Warendorf galt vor der Saison als Geheimfavorit in der Meisterschaft. Aber die WSU kam in dieser Spielzeit auch noch nicht richtig in Schwung und rangiert mit 4:6-Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Am vergangenen Wochenende hagelte es eine derbe 0:3-Heimklatsche gegen Aufsteiger Eiche Horn. „Auch Warendorf ist angeschlagen. Es läuft noch nicht rund. Dies wollen wir versuchen auszunutzen“, so Manager Günter Szallies.

Aber auch der MTV Obernkirchen hat seine Sorgen. Berenice Scheunemann ist vom Erdboden verschwunden. Nach ihrer Kreuzbandoperation gibt es kein Lebenszeichen von der „Stimmungskanone“. „Wir wissen nicht wie es ihr geht. Sie meldet sich nicht bei uns und wir können sie nicht erreichen“, verrät der MTV-Manager. Dazu steht hinter den Einsätzen von Gabriele Helms und Maike Janssen dicke Fragezeichen. Bei beiden wird sich der Einsatz erst beim Warmspielen entscheiden. Interimstrainer Sinanec Bakarec hofft auf die Genesung der Hauptangreiferin und des Libero. Sollten Helms und Janssen ausfallen stehen dem MTV-Coach wieder nur sieben Spielerinnen zur Verfügung. Damit hat Bakarec wieder nur stark begrenzte Wechselalternativen.

Die knappe 2:3-Niederlage gegen den Vorjahresmeister und Meisterschafsfavoriten SCU Emlichheim gab der angeschlagenen MTV-Truppe wieder neuen Auftrieb. „Jede Spielerin hat gesehen, dass wir auch ersatzgeschwächt mithalten können. Bei einer weiteren Niederlage stecken wir ganz dick im Abstiegssumpf fest. Eine Überraschung in Warendorf würde uns jetzt gut zu Gesicht stehen“, erklärt Szallies.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel