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| Deutschland - Bergedorfer Zeitung |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Stehende
Ovationen für den OSV
"Ich hätte nie gedacht, dass wir eine Chance haben", sagte ein stolzer Trainer Bernd Schlesinger.
Oststeinbek. Als Jan Schneider, Leiter der Volleyball-Abteilung des Oststeinbeker SV und Hallen-DJ, "stand up for the champions" einspielte, bedurfte es eigentlich keiner Aufforderung mehr für die 400 begeisterten Fans der Ostbek Cowboys.
Schon
zum Ende des Tiebreaks zwischen dem OSV und dem ungeschlagenen Tabellenführer
der 2. Bundesliga, Moerser SC, hatte es keinen Zuschauer mehr auf seinem Sitz
gehalten. Wie ein Mann standen die Cowboys-Anhänger hinter ihren
Champions". Und als Björn Domroese den zweiten Matchball zum 15:11
verwandelte, kannte der Jubel keine Grenzen: 3:2-Sieg für die
"ambitionierten Freizeit Volleyballer" des OSV gegen das Vollprofi
Team aus Moers, in den neunziger Jahren Europapokalsieger und deutscher Meister.
Keine Frage, von diesem Sonnabend werden sie in Oststeinbek noch lange erzählen.
Und das zu Recht, denn diese Leidenschaft, mit der die Gastgeber den haushohen Favoriten in die Knie zwangen, war beeindruckend. Schon in Satz eins war zu erkennen, dass es nicht der von allen erwartete Spaziergang für den Erstliga-Absteiger werden sollte. Das Team von Coach Bernd Schlesinger hielt gut mit und verlor nur knapp mit 22:25.
In Durchgang zwei passierte dann das Unglaubliche. Der OSV legte jeglichen Respekt vor dem Titelfavoriten ab und zeigte zum Ende des Satzes ungeahnte Steherqualitäten. Nach vier vergebenen Satzbällen nutzte das Schlesinger-Team den fünften zum frenetisch umjubelten 32:30. Bereits jetzt hielt es die Ersatzspieler nicht mehr auf der Bank. Freudetrunken fielen sie ihren Teamkameraden um den Hals - ein Satzgewinn gegen Moers, die OSV Spieler waren schon jetzt wunschlos glücklich.
Nachdem die Cowboys auch noch Durchgang drei souverän mit 25:20 für sich entschieden, machte sich sogar ein Lächeln auf der sonst so konzentrierten Miene von Coach Schlesinger breit. Er registrierte mit Wohlwollen, wie machtlos das "zusammengekaufte" (Schlesinger) Gäste-Team gegen die großartige Annahmeleistung von OSV Libero Hendrik Hofmann, die ebenso durchschlagskräftigen wie cleveren Angriffsschläge eines Mirko Suhren oder die bärenstarke Blockarbeit von Christian Bartram war. Selbst als Moers Satz vier deutlich mit 25:18 gewann, wich die Freude nicht aus den Gesichtern der Cowboys. Dafür hatten sie einfach viel zu viel Spaß daran, dem großen Moerser SC ein Bein zu stellen. Vielleicht wuchsen die Cowboys auch deshalb im fünften Satz über sich hinaus und führten schnell mit 8:3 und 14:11.
"Ich hätte nie gedacht, dass wir heute eine
Chance haben", sagte Schlesinger. Unter der Woche hatte der OSV-Trainer
seinem Team als quasi "emotionsfördernde Maßnahme" eine Wette
angeboten: Pro verlorenes Match zahlt jeder Spieler zehn Euro an den Trainer,
bei jedem Sieg muss dieser pro Akteur denselben Betrag rausrücken. Die fälligen
110 Euro für das Moers-Spiel wird er mit einem breiten Lächeln zahlen.
| Hamburg - Hamburger Abendblatt |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Leistungssportorientierte
Professur
Die
Universität Hamburg hat erstmals eine C4-Professur am Fachbereich
Sportwissenschaft ausgeschrieben, die stark leistungssportorientiert ist und mit
dem Olympiastützpunkt zusammenarbeiten soll.
| Deutschland - Südwest Presse |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Ulm:
Aufwärmen für die Top-Spiele
Die
3:0-Siege gegen Augsburg, Berlin und nun den USC Braunschweig (25:11, 25:15,
25:9) waren Pflicht. Nun folgt die Volleyball-Kür für den SSV Ulm: Nach dem
Spiel am Freitag in Suhl kommt es am Sonntag in der Kuhberghalle zum Kräftemessen
mit Münster.
Der leicht verdauliche Happen USC Braunschweig war kein Prüfstein für die Volleyball-Damen des deutschen Meister SSV Ulm Aliud Pharma. Für Trainer Mathias Eichinger kommen jetzt die wirklichen Herausforderungen. Am Freitag steht die strapaziöse Reise zum Aufsteiger VfB Suhl an. Unmittelbar nach der Partie wird nämlich die Rückfahrt nach Ulm angetreten. "Das wird die erste richtige Standortbestimmung", meint Eichinger. Dort kam Titelfavorit USC Münster mit Mühe zu einem 3:2-Erfolg. "Wir müssen eine Schippe auflegen", weiß auch Co-Trainer Dennis Kunz.
Am Sonntag kommt dann Münster zum Gipfeltreffen in die Kuhberghalle. Aufbauend auf die Leistungssteigerung im Verlauf der ersten drei Ligapartien, herrscht Zuversicht im Ulmer Lager. "Wir werden nicht kampflos die Segel streichen. Dem ersten Kräftemessen kann aber nicht allzuviel Bedeutung beigemessen werden. Beide Mannschaften befinden sich aufgrund der Kaderveränderungen vor der Saison noch im Aufbauprozess", sagt Kunz.
Kurzfristig soll am Mittwoch noch ein Freundschaftsspiel gegen eine Herren-Landesligamannschaft eingeschoben werden. "Spiele sind ideal. Da brauche ich schon kein Training abhalten", scherzte Eichinger. Über vermehrte Wettkampfpraxis soll die Mannschaft an das wahre Leistungsvermögen herangeführt werden. Neuzugang Norisha Campbell kann bei rechtzeitiger Freigabe vom Ligakontrahenten VC Augsburg für Suhl ein Thema werden. "Sie hat zwar noch Defizite im Aufschlag, aber dafür Qualitäten in der Blockarbeit", sagt Kunz.
Heute
schauen die Ulmer Verantwortlichen nach Luxemburg. Dort wird das Achtelfinale
des europäischen Top-Team-Cups, für den sich Münster am vergangenen
Wochenende ebenfalls qualifiziert hat, ausgelost. Kunz: "Es muss zum
Auftakt nicht gleich ein Kracher sein. Ich hätte lieber eine lösbare
Aufgabe."
Detlef
Groninger
| Deutschland - Südwest Presse |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Bei
Volleyball-Meister SSV Ulm Aliud Pharma kam gestern Freude auf. Für das
Achtelfinale des internationalen Top-Teams-Cup wurde den Damen CS Madeira
zugelost.
Den Ulmer
Volleyball-Damen bleibt eine Reise zum Beispiel in den kältesten Winkel
Russlands oder der Ukraine erspart. Als gestern in der Zentrale des Europäischen
Volleyball-Verbandes (CEV) in Luxemburg das Achtelfinale des Internationalen
Top-Teams-Cup (Europapokal der Pokalsieger) ausgelost wurde, da meinte es
Fortuna mit den Ulmerinnen gut.
In der Runde der besten 16 Teams trifft der Meister und Pokalsieger am Mittwoch,
10. Dezember (19.30 Uhr, Kuhberghalle), auf CS Madeira. Rückspiel-Termin auf
der portugiesischen Blumeninsel weit draußen im Atlantik ist der 17. Dezember.
Sollte das Team von Mathias Eichinger ins Viertelfinale einziehen, schmettert es
am 21. und 28. Januar 2004 gegen den Sieger aus PC Vrilissia (Griechenland)/Slavia
Bratislava (Slowakei). Mit einem weiteren Sieg wäre dann der Sprung ins
Final-Four-Turnier am 13./14. März geschafft - ein Ziel, das der Ulmer Trainer
im Hinterkopf hat.
"Ich freue mich unheimlich über das Los", sagte Eichinger, "es
ist doch eine tolle Sache, mitten im Winter auf so eine Insel zu fliegen."
Der Ulmer Coach will sich eiligst bei der Schwester Saara Loikkanens, die in
Portugal gespielt hat, über die Stärke des Gegners erkundigen. Das
portugiesische Nationalteam zählt nicht zu den gehobenen Adressen in Europa.
Als Trainer des Schweriner SC hat Eichinger vor einigen Jahren gegen den
portugiesischen Meister gespielt. Beim 3:0 gab es damals wenig Probleme.
Eichinger kennt die "Insel des ewigen Frühlings" von einem
Wanderurlaub. Deswegen würde der 48-Jährige in der betreffenden Woche auch
gern so früh wie möglich hin- und so spät wie möglich zurückfliegen, um den
Spielerinnen etwas Regeneration zu verschaffen. Dass das erste Spiel in Ulm
stattfindet, betrachtet der Coach nicht als Nachteil: "Das Heimspiel muss
man sowieso 3:0 oder 3:1 gewinnen."
Auch Dr. Heinz Widmaier ist von der Auslosung angetan. "Österreich oder
die Schweiz wäre mir aus Kostengründen zwar lieber gewesen, aber Madeira ist
ein sympathisches, angenehmes Ziel, das ohne größere Reisestrapazen zu
erreichen ist", führte der Manager aus. Der Reiseweg sei sicher, und überdies
hätte man ja wohl ohnehin fliegen müssen. Dass der Top-Teams-Cup ein
Zuschussgeschäft ist, hat Widmaier in Gesprächen mit Europapokal erfahrenen
Vereinen zur Kenntnis nehmen müssen. Für das Auslands-Abenteuer sind im Etat
80 000 Euro eingeplant. Das würde dann bis zum Final Four reichen. . .
Klaus
Vestewig
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
WVV-Pokal: Münster II gegen Aachen in Bielefeld
In der 2. Bundesliga Nord der Frauen ist an diesem Wochenende Spielpause. Allerdings treffen die Damen von Alemannia Aachen am Sonntag, 02.11.2003, 14 Uhr, in der Bielefelder Almhalle im Finale des WVV-Pokals auf USC Münster II, nachdem man am vergangenen Samstag im Halbfinale des WVV-Pokals den Ligakonkurrenten Warendorfer SU mit 3:0 nach Hause geschickt hatte. Die Bundesligareserve des USC Münster besiegte in ihrem Pokal-Halbfinale den Regionalliga-Aufsteiger 1. VC Essen-Borbeck.
Die Partie gegen Münster ist die Neuauflage des letztjährigen Pokalendspiels, das die Westfalinnen damals klar für sich entschieden. Im Anschluss an das Frauenfinale findet übrigens in Bielefeld um 16 Uhr das Männerfinale zwischen Bielefeld und Moers statt.
USC Münster II belegt zur Zeit mit 10:4 Punkten den 4. Platz in der 2. Bundesliga Nord, die Alemanninnen sind nach ihrer Niederlage bei WiWa Hamburg mit 2:10 Punkten weiter Tabellenletzter. Also eigentlich eine klare Angelegenheit für Münster – sollte man meinen. Dagegen spricht jedoch, dass die Aachenerinnen Ende Oktober das Ligaspiel in Münster nur denkbar knapp mit 2:3 (13:15 im Tiebreak) verloren. Für diese unglückliche Niederlage – und für die letztjährige Pokalniederlage - will man sich nun am Sonntag revanchieren, zumal der Pokal ja bekanntermaßen eigene Gesetze hat. Außerdem haben die Aachenerinnen gute Erinnerungen an den Austragungsort Bielefeld, gewannen sie eben dort Ende Oktober das WVV-Viertelfinale gegen den Regionalliga-Aufsteiger Telekom Post SV Bielefeld souverän mit 3:0.
Zur Vorbereitung auf das Pokalfinale bestreiten die Alemanninnen am Mittwoch in Leverkusen ein Trainingsspiel gegen die A-Jugend-Auswahl des WVV. Am Donnerstag steht dann die letzte Trainingseinheit vor dem Wochenende an.
Die Aachenerinnen hoffen, dass Bielefeld erneut eine Reise wert ist. Sollte man am Sonntag gegen USC Münster II gewinnen, würde Aachen eine Qualifikation zur 1. DVV-Hauptrunde spielen, in der diverse Erstligisten warten. Also eigentlich Motivation genug.
Bina
Rollersbroich
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Falsche Ergebnisse des HTB im Internet
Harburg - Trauen Sie nie den Informationen aus dem Internet! Irgendein Witzbold hatte beim Ergebnisdienst des Hamburger Volleyball-Verbandes (HVV) schon im Vorwege die Resultate der Verbandsliga-Heimspiele des Harburger TB ins Internet eingegeben. Ein Freund des Teams scheint es nicht gewesen zu sein, denn zwei 0:3-Niederlagen tauchten dort auf.
"Als ich die richtigen Ergebnisse eintragen wollte, kam ich gar nicht mehr heran", sagte HTB-Trainer Jörn Folster. Tatsächlich hatten die Harburger den SC Concordia mit 3:2 (14:25, 20:25, 25:22, 25:17 und 15:13) und den TuS Berne mit 3:0 (25:16, 25:20, 25:21) geschlagen. Auf der Geschäftsstelle des Volleyball-Verbandes wurden die Ergebnisse flugs geändert, nun rangiert der HTB korrekt mit 10:6 Zählern als Zweiter in der Tabelle. Doch einige Bekannte hatten Folster schon angerufen und gefragt, was passiert sei.
Dabei
haben die Harburger in Notbesetzung ein echtes Bravour-Stück abgeliefert. Denn
mit Andreas Thal, Sönke Schottmayer, Jan Wendt, Jörn Seydlitz, Simon Pawlowski
und Sascha Böttcher mussten sechs Akteure alle acht Sätze in der Sporthalle In
der Alten Forst durchspielen.
masch
| Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
1:3 verloren gegen Holtenau
Nach dem
erfolgreichen Spiel gegen Adler Kiel wollten die ETV-Damen auch gegen Holtenau
auftrumpfen.
ETV reiste mit 10 motivierten Spielerinnen und ohne Ölspur auf der Autobahn an.
Etwas komisch war dann die Bitte der Holtenauer an die ETVer, sich doch in der
abgetrennten Nebenhalle einzuspielen, aber das hat die ETV-Damen nicht aus dem
Konzept gebracht.
Trainer Christian Grussendorf zauberte dann ein überraschtes Lächeln auf Mirja Pawlowskis Gesicht, da sie zum ersten Mal in der Anfangsaufstellung stand. Am Anfang des Satzes konnte sich keine Mannschaft absetzen. Als dann aber Holtenau mit 11:7 in Führung ging, besannen sich die ETV-Damen auf ihre Stärken und zogen zum 21:17 an den Gegnerinnen vorbei. Holtenau konnte zwar noch zum 21:21 ausgleichen, aber nach einer Auszeit gewann die ETV-Armada den Satz mit 25:22.
So sollte es aber leider nicht weiter gehen. Im 2. Satz führte Holtenau bis zur Mitte des Satzes immer mit 2 Punkten, aber dann folgten 5 Punkte in Folge und Holtenau ging mit 19:12 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt wechselte Grussendorf Jasmine Daneshi für Maike Böhnke und Eva Johänning für Katja Wiedemann ein, um noch die Wende herbei zu führen. Als das leider nichts half, versuchte er es mit dem Wechsel auf der Stellerposition. Aber der Satz ging mit 25:16 deutlich an die Gastgeberinnen.
Im 3. Satz spielten die eingewechselten Spielerinnen weiter. Bis zum 21:21 war dieser Satz ganz und gar ausgeglichen. Jede Mannschaft wusste, wie wichtig es für die Psyche ist, diesen Satz für sich zu entscheiden. Dann machten die Holtenauer aber 3 Punkte in Folge, so dass es 24:21 stand. Letztendlich ging der Satz dann mit 26:24 an Holtenau.
Nun mussten die ETV-Damen den 4. Satz gewinnen, um noch das Spiel zu drehen. Sie führten dann auch mit 11:6, aber diese 5 Punkte Vorsprung schmolzen bis zum 19:19 dahin. Christian Grussendorf stellte dann auf 4:2 um, in dem er Mirja für Maike Kröger brachte, mit Meike Utzig fehlte examensbedingt eine Alternative auf der Diagonalposition.
Da Inga Prien völlig ausgepowert war, kam „Wolf“ auch noch mal ins Spiel. Leider haben die ETV-Damen es in dieser Phase nicht geschafft, nach guten Block- und Sicherungsaktionen, den Ball bei den Gegnern zu versenken, so dass dieser Satz dann zum Schluss doch klar mit 25:20 an die Kielerinnen ging.
Dieses Ergebnis sollte die ETV-Damen aber nicht davon abhalten nächstes Wochenende motiviert zum Wiederholungsspiel nach Glinde zu fahren. In diesem Sinne: Vamos!!
Tanja
Sander
Neueste
Spielberichte zu den 1. Damen und Herren unter: etv-volleyball.de
| Deutschland - www.yahoo.de |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Beach-Volleyball-Masters nicht gefährdet
Hamburg (dpa) - Der Deutsche Volleyball-Verband
(DVV) muss sich einen neuen Vermarkter für die nationale Mastersserie im
Beachvolleyball suchen. Grund dafür ist der Insolvenz-Antrag, den der bisherige
Vermarkter MNP mit dem ehemaligen Volleyball- Nationalspieler Frank Mackerodt
als geschäftsführenden Gesellschafter gestellt hat.
«Wir sind davon schriftlich informiert worden,
die Serie wird 2004 weitergehen», sagte DVV- Präsident Werner von Moltke.
Pikant daran ist, dass sich der Volleyballverband mit der Hamburger Agentur
(Marketing, Networking, Public Relations) erst im August am Rande der deutschen
Beach-Meisterschaften in Timmendorfer Strand über eine Vertragsverlängerung
bis 2008 einig war.
«Es ist noch nichts unterschrieben, die
Vereinbarung gilt bis 31. Dezember kommenden Jahres», sagte Holger Brusch,
Leiter des DVV-Beach-Büros. Die Vermarktungsrechte für die mit 290 000
Euro dotierte Serie fielen nun automatisch an den Verband zurück.
«Es gibt verschiedene Denkmodelle. Die Serie mit
acht Turnieren ist ein gutes Produkt. Wir werden sie anders vermarkten und eine
richtig gute Entscheidung treffen», meinte von Moltke. Einzelheiten wollte er
aber nicht preisgeben. Die Information über den Insolvenzantrag von MNP
erreichte ihn während der DVV- Vorstandsitzung am Dienstagabend, auf der sofort
Beschlüsse gefasst und Weichen gestellt worden seien.
Der DVV
soll noch Außenstände bei MNP für das Jahr 2003 von rund 150 000 Euro
haben. Die gesamten Verbindlichkeiten der Agentur belaufen sich auf 1,5
Millionen Euro. Nicht betroffen von den Insolvenzproblemen ist der zur Weltserie
zählende Grand Slam in Berlin, bei dem MNP dieses Jahr mitgearbeitet hat und
auch 2004 dabei sein wollte. An der EM im Juni 2004 in Timmendorfer Strand und
der WM 2005 in Berlin ist der Vermarkter nicht beteiligt.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
FIVB
Rahmenplan für 2004 veröffentlicht
Die Federation Internationale de Volleyball (FIVB) hat nach einem Treffen einen ersten Worldtour Rahmenplan für das Jahr 2004 veröffentlicht. Die genauen Daten der internationalen Turniere werden Mitte November herausgegeben. Insgesamt wird es im Olympiajahr 26 Turniere geben, in 2003 gab es "nur" 22.
Momentan
laufen noch Verhandlungen mit einigen Ländern, doch sicher ist bereits, dass
Spanien Gastgeber eines Weltserienturniers der Herren sein wird, im Mai macht
die Tour der Herren Station in Serbien und Montenegro, gefolgt von
Damenturnieren in Griechenland und China. Anfang Juni geht es für die Herren
nach Portugal, die Damen spielen in Japan. Die beiden Grand Slams in Klagenfurt
und Berlin werden ebenfalls im Juni stattfinden. Die Europameisterschaften in
Timmendorfer Strand werden vom 09. bis 13. Juni 2004 stattfinden. Gleichzeitig könnte
laut Aussagen der FIVB ein Weltserienturnier außerhalb Europas stattfinden. Im
Juli geht es für die Damen und Herren nach Norwegen, gefolgt von Frankreich,
Polen (Herren) und der Grand Slam in Klagenfurt kurz vor den Olympischen Spielen
im August.
In der
Zwischenzeit laufen die Verhandlungen mit England, den Vereinigten Arabischen
Emiraten, Brasilien, USA, Frankreich und Kanada weiter, um Turniere für Damen
und Herren auszurichten. Südafrika, Puerto Rico und Griechenland sind an der
Ausrichtung eines Herrenturniers interessiert, Australien, Italien, Mexiko,
Spanien und Thailand an den Damen.
Der
Rahmenplan in Kürze
Mai
Spanien (Herren)
Serbien und Montenegro (Herren)
Griechenland (Damen)
China (Damen)
Juni
Portugal (Herren)
Japan (Damen)
Berlin (Damen und Herren)
09. - 13.06.: EM in Timmendorfer Strand
Juli
Norwegen (Damen und Herren)
Frankreich (Damen und Herren)
Polen (Herren)
Klagenfurt (Damen und Herren)
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Schwarzwald-Tour
des SV Sinsheim
Schwarzwald-Ausflug
für den SV Sinsheim: Am Samstag, 19 Uhr, treten die Zweitliga-Volleyballerinnen
aus dem Kraichgau beim USC Rothaus Spatzen in Freiburg an. Einen Tag später
steht in Bad Dürrheim der Regionalpokal auf dem Programm.
Wenn man
von Reisen in den Schwarzwald redet, denken viele gleich an Urlaub und Erholung.
Die Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Sinsheim werden von den erholsamen Seiten
des Schwarzwaldes am kommenden Wochenende nicht viel mitbekommen. Die
"Dienstreise" führt erst zur Zweitliga-Begegnung nach Freiburg, bevor
es einen Tag später nach Bad Dürrheim geht, wo die nordbadischen Fahnen im
Regionalpokal hochgehalten werden sollen.
Als
erstes wartet am Samstag der USC Rothaus Spatzen (ehemals USC Freiburg) auf die
Sinsheimerinnen. Beide Mannschaften sind in der aktuellen Tabelle direkte
Nachbarn. Der SV Sinsheim rangiert mit 8:2 Punkten auf Platz drei, während die
Breisgauerinnen mit einer Niederlage (8:4 Punkte) mehr auf dem Buckel auf Platz
vier stehen. Für Spannung dürfte in dem badischen Duell auf alle Fälle
gesorgt sein. Die Freiburgerinnen brauchen einen Sieg, um den Anschluss an die
Spitzengruppe zu halten; dem SVS würde ein Sieg zwei weitere Punkte zum
schnellen Erreichen des primären Saisonziels "Klassenerhalt" bringen
- mal ganz zu schweigen davon, dass sich die Mannschaft in der vorderen
Tabellenhälfte festsetzen könnte.
Wie es
aussieht, kann der SVS das erste Mal komplett zu einem Spiel anreisen, da
Beatrice Funke erstmals auf der Zuspielposition spielberechtigt sein wird. Sie
wird der etatmäßigen Spielgestalterin Eugenia Chernetzkaya den Rücken frei
halten und soll spätestens am Sonntag so richtig Verantwortung im Sinsheimer
Spiel übernehmen. Ansonsten stehen hinter den Einsätzen von Katrin Auer
(Knieprobleme) und Stefanie Lammers (Gehirnerschütterung) noch Fragezeichen.
Bis zum Wochenende dürfte sich die Situation aber zum Positiven entwickeln. Am
Sonntag steht dann in Bad Dürrheim um 13 Uhr das Halbfinale im Regionalpokal
an. Gegner wird einer der beiden südbadischen Vertreter (VC Offenburg 2 oder
der TB Bad Dürrheim) sein. In diesem Duell ist der SV Sinsheim klarer Favorit,
da beide Mannschaften aus der fünften Liga Südbadens kommen. "Trotzdem
gilt es, diese Aufgabe mit der gebotenen Gewissenhaftigkeit anzugehen, da der
Pokal bekanntlich seine eigenen Geschichten schreibt", warnt SVS-Trainer
Stefan Bräuer.
Im
Endspiel könnte dann mit dem SSV Wilhelmsdorff ein anderes Kaliber auf die
Sinsheimer Girl-Group warten. Der Regionalligist belegt in der aktuellen Tabelle
Platz acht und dürfte heiß sein auf einen Erfolg gegen einen vermeintlichen
"Goliath". Die nächste Pokalrunde findet am 16. November in Sinsheim
gegen den Sieger des Regionalpokals Südwest statt. Klar, der SV Sinsheim würde
diesen Heimvorteil gerne nutzen.
(sbr)
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Doch
bis Weihnachten sollen vier Punkte her
Als
Markranstädts Volleyballer den Bundesliga-Auftakt beim Mit-Aufsteiger Essen mit
0:3 vergeigten, war von einem Ausrutscher die Rede. Eine Woche später
frohlockte Trainer DarkoDespotovic nach dem 2:3 gegen Mendig: "Wenn wir so
spielen, kommen die Zuschauer wieder und bringen noch mehr Leute mit." Doch
nach vier Spielen hat sich der Neuling nun schon drei Ausrutscher geleistet und
muss sich die Gunst seiner Fans mühselig zurück erobern. Dem vorläufigen
Tiefpunkt - dem 0:3 gegen den VVL im Derby ohne erkennbare Gegenwehr - folgten
mehrere Krisensitzungen, die beim morgigen Heim-Auftritt (19.30 Uhr, Stadthalle)
gegen den Meister SC Charlottenburg Berlin Wirkung zeigen sollen.
"Wir
haben über alles gesprochen: Training, Einstellung, Umfeld. In solchen
Situationen kommen Dinge hoch, die sonst unter der Oberfläche bleiben", so
der Coach. Konkrete Beschlüsse gebe es nicht. "Es sind Kleinigkeiten, die
ich ändern werde, Fakt ist: Wir brauchen mehrQualität im Training", erklärte
Despotovic. Da er sich bislang zu sehr auf die Vernunft und Einstellung der
Spieler verlassen hatte (und offenbar enttäuscht wurde), werde der Ton jetzt
schärfer.
"Spieler
suchen immer nach Ausreden", fasste Manager Michael Nickeleit die
Derby-Aufarbeitung zusammen: "Angeblich war der Druck zu groß. Dabei
kennen die Spieler richtigen Druck gar nicht." Trainer und Manager sind
sich einig, dass die Mannschaft gegen den haushohen Favoriten SCC zumindest 20
Punkte pro Satz holen müsse, um Erstliga-Niveau sowie das unbedingte Wollen zu
dokumentieren. In den nächsten Wochen kommen dann in Bad Saulgau und daheim
gegen Unterhaching zwei Spiele mit VCM-Siegambitionen. Bis Weihnachten, so
Nickeleit, sollen vier Punkte her. Ob das wieder als zu großer Druck empfunden
wird?
F.
Schober
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Routinier
Stephan Kern und Bastian Berkel melden sich im Training zurück.
Vor dem
nächsten Knüller in der Deutschen Volleyball Liga hellt sich die Miene von
VVH-Coach Peter Bach wieder auf. Die Personalsorgen werden kleiner. Zuletzt
musste der Trainer des Aufsteigers aus Steele auf drei wichtige Spieler
verzichten.
Routinier
Stephan Kern hat das Training wieder aufgenommen, sich bei den Sprüngen aber
noch geschont. Am Samstag gegen den Tabellenzweiten evivo Düren kann der
variable Angreifer sein Team aber wieder unterstützen.
Wieder
voll im Training steht Bastian Berkel. Nach überwundener Verletzung wird Berkel
in seiner mitreissenden Art in der heimischen Wolfskuhle die Fans besonders
motivieren und für seine Mannschaft durch spektakuläre Abwehraktionen den
einen oder anderen Punkt retten.
Ein
dickes Fragezeichen bleibt dagegen hinter dem Einsatz von Andreas Kaiser. Das
Knie macht noch immer grosse Probleme. Ob das Risiko eines Einsatzes gewagt
wird, muss sich kurzfristig entscheiden.
Der VV
Humann empfängt evivo Düren am Samstag um 19.30 Uhr in der Wolfskuhle.
(stebl)
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Nach
Ägypten-Spiel noch Sonderschicht drangehängt
Schwaches
2:1 der SSC-Damen / Doppelpack-Wochenende
Schwerin
"C'est la vie", meinte mit einem etwas gequälten Lächeln Angela
Krivarot. Die 31-jährige Außenangreiferin und ihre Teamkolleginnen der
Schweriner Volleyballerinnen mussten am Dienstagabend nach dem Testspiel gegen
die ägyptische Nationalmannschaft eine Trainings-Sonderschicht einlegen.
"Wenn die Mädels schlecht spielen, kann das nicht ohne Konsequenz
bleiben", steckte SSC-Trainer Tore Aleksandersen, der sein Team auch schon
vor dem Spiel zu individuellen Trainingseinheiten gebeten hatte, die Marschroute
ab.
Seine
Damen lieferten gegen die bestenfalls auf Zweitliga-Niveau spielenden Gäste
eine grottenschlechte Partie ab. Hatte der SSC-Sechser beim ersten Vergleich die
Ägypterinnen mit einem klaren 3:0 (10, 17, 13) noch fest im Griff, so kamen sie
beim zweiten Testspiel über ein 2:1 (18, 15 -20) nicht hinaus. Da stand kaum
mal der Block, in der Feldabwehr sowie Annahme waren sie alles andere als souverän
und druckvolle Aufschläge kamen ebenfalls viel zu selten. "Wir können
einfach die Technik und Taktik im Spiel noch nicht umsetzen. Im Training läuft
das alles gut", fand Außenangreiferin Anika Schulz eine Erklärung. Mit
dem "Straftraining" nach dem Spiel hatte sie kein Problem. "Das
ist okay. Endlich haben wir einen Trainer, der nicht alles durchgehen lässt."
"Vor
dem Spiel haben alle gesagt, wenn wir in den drei vereinbarten Sätzen jeweils
mehr als 13 Punkte abgegen, dann werden hinterher noch Übungen entsprechend der
mehr abgegebenen Punkte gemacht", erklärte der norwegische Coach. So
mussten seine Spielerinnen nach seiner ausgeklügelten Rechnung noch 95 Mal die
Längslinie in der Volleyballhalle mit Strecksprüngen entlanglaufen, 38 Mal
nach rechts und links bückend laufen und 57 Mal abrollen. Die Gesichter der
SSC-Damen wurden immer länger, waren von der Anstrengung gezeichnet. "Gut,
dass alle mitmachen mussten und der Trainer nicht den ein oder anderen früher
nach Hause geschickt hat, weil er gut gespielt hat oder am nächsten Morgen früh
arbeiten muss", war Tina Gollan zwar nach der Sondersicht wie alle anderen
völlig platt, aber die Einsicht überwog denn doch.
Braunschweig
und Suhl die nächsten Aufgaben
"Das
müssen sie lernen. Wir können nur mit hartem Training zum Erfolg kommen",
weiß Tore Aleksandersen. Und Erfolge sollen beim Doppelpack am Freitagabend
(19.30 Uhr) beim Aufsteiger Braunschweig und dann gleich am Sonntag in
heimischer Halle um 14.30 Uhr gegen den starken Neuling VfB Suhl herausspringen.
"Von Braunschweig haben wir Videos vom Vorbereitungsturnier hier in
Schwerin. Letztendlich müssen wir uns auf uns konzentrieren, und das, was wir
im Training üben, im Spiel umsetzen", so der Norweger.
Martina
Kasprzak
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Hamburg
- Das 1:3 vom Sonntag daheim gegen Aufsteiger Suhl liegt Knut Rettig noch im
Magen, das nächste Spiel steigt schon morgen Abend (19.30 Uhr/Berg Fidel), wenn
die Volleyballerinnen des TV Fischbek beim USC Münster vorstellig werden.
Ein
Match, das in der letzten Saison Rasse und Klasse hatte, beide Vergleiche gingen
mit 3:2 an die Münsteranerinnen. So wurde der USC auch Vizemeister, der TVF
"Phoenix" Hamburg, wie der Klub letztes Jahr noch mit einem großen
Autozulieferer als Sponsor im Rücken heißen musste, gewann DM-Bronze.
Zumindest
die Frauen von der Alster haben in diesem Jahr allerdings ganz andere Ansprüche.
Die Hamburgerinnen sind im Umbruch " gleich auf mehreren Ebenen.
So fiel
mit dem Rückzug des Namenssponsors auch ein erklecklicher Betrag im Etat des
TVF weg, die beiden Tschechinnen Zdena Loksova und Jana Vavrova sowie
Spitzenspielerin Anca Popescu verließen den Klub und wurden nicht ersetzt. Neu
im Team sind nur die Youngsters Johanna Barg (19) und Margarethe Kozuch, die am
heutigen Tag 17 wird, und die Rettig "für das größte Talent im deutschen
Volleyball" hält. "Sie kann internationales Format erreichen",
sagt Rettig über die junge Frau, die beim TVF bereits eine Leistungsträgerin
ist.
Dennoch
waren für Hamburg die Abgänge schwer zu verkraften. Ähnlich schwer wiegt die
Tatsache, dass Rettig nach neun Jahren als TVF-Coach aufhörte und eine
Lehrerstelle antrat, um mehr Zeit für seine Familie zu haben. Der 41-Jährige
steht dem neuen Trainer-Gespann als Sportlicher Berater, wie es offiziell heißt,
zur Verfügung. Das neue Gespann besteht aus Spielertrainerin Marina
Tschuksejewa, die letztes Wochenende ihren 40. Geburtstag feierte und damit die
zweitälteste Akteurin der Bundesliga ist, und Johnny Westreicher Mick, dem
Ehemann der TVF-Zuspielerin Elena Keldibekowa de Westreicher.
Nach
zwei Startsiegen folgte bei den Nordlichtern am Samstag die Ernüchterung nach
dem 1:3 gegen Suhl. "Es ist alles neu, alles muss und wird sich noch
finden", ist Rettig überzeugt. Man müsse sich halt daran gewöhnen, dass
man sich mit dem Team in einem Umbruchsjahr befinde. "Aus diesem Winkel
betrachtet ist die Niederlage gegen Suhl kein Beinbruch", ist Rettigs
Fazit, den das 1:3 dennoch wurmt, "denn Suhl war für uns gut
schlagbar."
Nach Münster
fahren die Fischbekerinnen nun ohne Druck. Gehörte es im letzten Jahr noch zur
Rettig-Taktik, vor USC-Spielen den Münsteranerinnen die Favoritenrolle
zuzuschustern, darf man dem TVF-Berater nun durchaus Glauben schenken, wenn er
sagt, der USC Münster sei am morgigen Freitag der Favorit.
Lutz
Hackmann
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Donnerstag. 30. Oktober 2003 |
Grönemeyer-Bruder schaut sich Grit Müller an
Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen müssen an
diesem Wochenende doppelt ran. Am Feiertag reisen die Ludwig-Schützlinge in die
Hauptstadt, treffen am Abend in der Halle am Sportforum auf den VC Berlin. Am
Sonntag steht dann um 15 Uhr das Heimspiel gegen den USC Braunschweig auf dem
Plan. Ohne dabei die beiden Kontrahenten zu unterschätzen sind zwei Siege sind
für die Dresdnerinnen Pflicht. Das sieht auch Coach Arnd Ludwig so: "Natürlich
wollen wir klar gewinnen. Beide Gegner haben bisher noch keinen Sieg auf ihrem
Konto." In Berlin gibt es auch ein Wiedersehen mit Juliane Gramenz. Die
19-Jährige, die in den letzten Jahren beim VC Olympia Dresden schmetterte und
im Sommer ihr Abitur am Sportgymnasium baute, wechselte inzwischen zum Berliner
Erstligisten.
Das Team aus Braunschweig stuft Arnd Ludwig
zumindest als sehr kampfstark ein: "Da müssen wir schon voll konzentriert
sein, dürfen die Mannschaft keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen",
warnt er. Für die beiden Aufgaben an diesem Wochenende kann Ludwig wieder mit
seinem kompletten Kader rechnen. "Bei Grit Müller, die zuletzt an einem
Bandscheibenschaden laborierte, zwickte letzte Woche erneut der Rücken, doch
seit Dienstag ist sie beschwerdefrei und kann wieder voll trainieren",
berichtet Ludwig. Allerdings hat Mannschaftsarzt Dr. Eckart Ziegler dennoch
einen Untersuchungstermin beim Bochumer Spezialisten Professor Dietrich Grönemeyer,
dem Bruder von Star-Sänger Herbert Grönemeyer, vereinbart. Ziegler meint:
"Wir wollen kein Risiko eingehen, stellen Grit in Bochum vor. Professor Grönemeyer
hat eine spezielle Spritzenkur bei Bandscheibenvorfall entwickelt, deshalb
konsultieren wir ihn am 13. November noch einmal." Trainer Arnd Ludwig geht
auf jeden Fall davon aus, dass Grit Müller an diesem Wochenende zum Einsatz
kommen kann. "Auch alle anderen sind fit", so der Coach.
In der Regionalliga erwarten die Herren des USV
TU am Sonnabend in eigener Halle an der Gamigstraße die Reserve des VV Leipzig.
"Nach unserer Niederlage in Erfurt haben wir uns einen Sieg gegen Leipzig
ganz fest vorgenommen", so Uli Rath, der als Betreuer wieder auf der Bank
Platz nehmen wird.
ah
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